Die Existenz ist ein Gegensatz von Wandel und Konstanz. Konstanz bedeutet Sicherheit. Wandel muss sein, ist aber auch eine Herausforderung. Besonders dann, wenn die Herausforderungen so groß sind, dass sie verunsichern oder gar bedrohen und Ängste verursachen. Dann braucht es Halt, Orientierung und Zuversicht. Die Frage ist also: Mit welcher Haltung begegnen wir einer Krise? Es geht darum, so die Existenzanalyse nach Viktor Frankl, mit der Herausforderung so zurecht zu kommen, dass man handlungsfähig ist, ohne in Hilflosigkeit und Ohnmacht zu erstarren. Dafür braucht es die Fähigkeit, in Distanz zur Angst und ihren Konsequenzen zu kommen. Und das funktioniert mit Zuversicht und Vertrauen – das Vertrauen in das Leben selbst.
Wie belastend ist das Gefühl, in einer Krise zu stecken für Sie? Kann es gelingen, trotzdem zuversichtlich zu bleiben? Wie sehr macht Ihnen das Krisengefühl zu schaffen, wie gehen Sie damit um?
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Redaktion: Jonas Klüter-Tovar
Christoph Kolbe: Leben in Krisenzeiten. WDR 5 Das philosophische Radio. 18.05.2026. 56:01 Min.. Verfügbar bis 17.05.2028. WDR 5.
WDR 5, Das philosophische Radio, 18.05.2026, 19:04 Uhr