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Urdenbacher Kämpe

Die Urdenbacher Kämpe zählt zu den bedeutendsten Naturschutzgebieten am Niederrhein und bietet bis zu 20 Kilometer lange Wanderrouten durch die Auenwildnis. Zwischen mystischen Flutwäldern und sonnigen Streuobstwiesen bestimmen der Rhein und seltene Tierarten den Rhythmus dieser ungezähmten Landschaft.

Wiese mit Bäumen.

Spezial-Atmung: Während andere Bäume bei Hochwasser buchstäblich ertrinken, weil ihre Wurzeln keinen Sauerstoff mehr bekommen, besitzen diese Arten ein schwammartiges Gewebe. Damit leiten sie Luft direkt vom Stamm bis in die überfluteten Wurzeln. Zu ihnen gehören u. a. Silberweiden und Schwarzpappeln.

Spezial-Atmung: Während andere Bäume bei Hochwasser buchstäblich ertrinken, weil ihre Wurzeln keinen Sauerstoff mehr bekommen, besitzen diese Arten ein schwammartiges Gewebe. Damit leiten sie Luft direkt vom Stamm bis in die überfluteten Wurzeln. Zu ihnen gehören u. a. Silberweiden und Schwarzpappeln.

Die Schafe erfüllen auf den Obstwiesen und Deichen eine entscheidende Aufgabe als natürliche Landschaftspfleger. Sie verhindern die Verbuschung: Ohne die Beweidung würden Gräser und Sträucher so hoch wachsen, dass sie junge Obstbäume ersticken und die offene Auenlandschaft langsam in einen dichten Wald verwandeln würden.

Auen-Spezialist: Das gelb blühende Scharbockskraut liebt die feuchten, nährstoffreichen Böden der Kämpe. Wenn das Hochwasser zurückweicht, hinterlässt es frischen Schlamm – der perfekte Dünger für einen gelben Teppich. Und sobald es im Mai schattig und trocken wird, zieht sich die Pflanze komplett in kleine Brutknöllchen im Boden zurück und schläft bis zum nächsten Frühling.

Wasserspeicher: Wie ein riesiger Schwamm saugt sich altes Holz mit Regenwasser voll – ideal für Flechten und Moose. In trockenen Zeiten gibt es diese Feuchtigkeit langsam wieder ab und bewirkt so ein kühles Mikroklima im Wald.

Arche Noah der Vielfalt: Über ein Drittel aller Waldarten – von spezialisierten Käfern über seltene Pilze bis hin zu Spechten und Fledermäusen – ist auf Totholz als Lebensraum oder Nahrungsquelle angewiesen.

Stand: 26.03.2026, 12:15 Uhr