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Der Rothaarsteig feiert 25. Geburtstag

Man läuft etwa 158 Kilometer nur auf dem Höhenzug des Rothaargebirges. Das ist weit weg von der Zivilisation. Für die Konzeption dieses Weges in den Neunzigerjahren wurde sogar ein Natursoziologe mit ins Boot geholt.

Der Rothaarsteig: ein sandiger Wanderweg der in einen Tannenwald führt

Viel Himmel und viel Weite über dem Kopf. Der Rothaarsteig führt durch eine abwechslungsreiche Natur: durch Mischwälder, an zahlreichen Quellen (Sieg-Lahn-Eder) vorbei, vom Weg aus können Moore bestaunt und wunderschöne Bachtäler genossen werden.

Viel Himmel und viel Weite über dem Kopf. Der Rothaarsteig führt durch eine abwechslungsreiche Natur: durch Mischwälder, an zahlreichen Quellen (Sieg-Lahn-Eder) vorbei, vom Weg aus können Moore bestaunt und wunderschöne Bachtäler genossen werden.

Ein Nachteil des Rothaarsteigs: Vielerorts führt er über geschotterte Wirtschaftswege. Die wurden angelegt, um nach Kyrill und dem Borkenkäferbefall der vergangenen Jahre das Holz abtransportieren zu können. Die Macher des Rothaarsteigs arbeiten daran, künftig weniger Schotterwege anzubieten.

Traumhafte Weitblicke bietet der Weg an vielen Stellen. Hier zwischen der Ginsburg in Hilchenbach und dem Giller in Hilchenbach-Lützel. Man schaut ins Siegerland.

Oder hier, am Dreiherrenstein bei Erndtebrück-Zinse im Wittgensteiner Land. Der Blick geht in den Kreis Olpe. Wer den Steig Richtung Brilon läuft, gelangt von hier bald zum Rhein-Weser-Turm. Ab da hat man weniger Schotter und mehr Waldboden.

Eine kleine Passage auf Waldboden läuft man kurz vor dem Giller auf der Lützel.

Ein Wegabschnitt hinter dem Dreiherrenstein in Richtung Elberndorfer Bachtal: Hier oben ist man weit weg von allem. Das tut gut! Unbedingt einen Abstecher "in die Elberndorf" machen. Dort gibt es Übergangsmoore und wer Glück hat, sieht einen Schwarzstorch.

Kurz vor der Ginsburg in Hilchenbach stehen diese Waldsofas. Waldmöbel, die extra für den Rothaarsteig designed wurden. Die Wellenform soll die hintereinander gestaffelten (manchmal blauen) Bergrücken widerspiegeln, deren Schönheit man während des Weges bestaunen kann. Auch im Wegezeichen des Rothaarsteigs spiegeln sich diese "schwingenden Landschaften" wider.

Stand: 08.05.2026, 08:32 Uhr