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Eine schaurig-schöne Abend-Wanderung mit den "Spökenkiekern" im Heessener Wald

Um mit den "Spökenkiekern" (wörtlich "Spukseher" oder "Geisterseher") auf eine Tour in der Dämmerung zu gehen, braucht es ein bisschen Courage. Atmosphärischer Grusel ist bei dieser Wanderung garantiert.

Verkleidete Darsteller mit Laternen im Wald

Lautenspieler Hein, die Hebamme und Totenfrau Meta, der Schäfer Klaas und die Kiepen-Käte wissen jede Menge schaurig-schöner Geschichten zu erzählen und laden zu einer ganz besonderen Abend-Wanderung ein.

Lautenspieler Hein, die Hebamme und Totenfrau Meta, der Schäfer Klaas und die Kiepen-Käte wissen jede Menge schaurig-schöner Geschichten zu erzählen und laden zu einer ganz besonderen Abend-Wanderung ein.

Treff- und Startpunkt der Rundwanderung durch den Heessener Wald ist die Waldbühne Hamm. Hier gibt es auch ausreichend Parkplätze.

Spökenkieker Hein begrüßt die Teilnehmenden mit der mystisch-unheimlichen "Rabenballade".

Lautenspieler Hein führt unsere Wandergruppe in den mittlerweile stockfinsteren Wald, wo wir der Kiepen-Käte begegnen. Sie erzählt die gruselige Geschichte von einem Sargschreiner aus Hamm, der den Tod eines jeden im Ort vorhersehen konnte. Spätestens jetzt läuft den ersten dann doch ein leichter Schauder über den Rücken.

Der Wind rauscht in den Wipfeln, Äste knacken, ein Käuzchen schreit – und wir treffen auf einen Schäfer, der sein verlorenes Lamm sucht. Auch er weiß von zahlreichen Geistervisionen zu berichten.

Ein wahrer Kern findet sich in vielen der Erzählungen – wenn man denn nur richtig sucht! Auch in den Geschichten der Hebamme und Totenfrau Meta gibt es historische Bezüge – und viel Gänsehautfeeling!

Nach gut zwei Stunden haben uns die Spökenkieker wieder zum Ausgangspunkt zurückgebracht und beschließen die Tour mit einer gemeinsamen Interpretation der bekannten Schauerballade vom Erlkönig.

Stand: 28.11.2025, 14:15 Uhr