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Kulinarische Einblicke ins Kultviertel Essen-Rüttenscheid

Eine "kulinarische Stadtführung" richtet sich sowohl an Wissens-Hungrige als auch an Leute mit gutem Appetit. Während der Tour erfährt man Interessantes über Geschichte und Architektur, zwischendurch werden an Kulinarik-Stopps Spezialitäten der lokalen Gastroszene verkostet.

Gruppe von Menschen in einer Fußgängerzone vor einem Geschäft und ihnen werden Häppchen auf einem Teller angeboten

Wir sind unterwegs mit dem Touranbieter "eat the world", der nicht nur in Essen, sondern deutschlandweit Kulinarik-Wanderungen anbietet. Bei der dreistündigen Tour geht es darum, abseits der gängigen Touristenpfade eine Stadt bzw. ein Stadtviertel zu entdecken und zu erschmecken.

Wir sind unterwegs mit dem Touranbieter "eat the world", der nicht nur in Essen, sondern deutschlandweit Kulinarik-Wanderungen anbietet. Bei der dreistündigen Tour geht es darum, abseits der gängigen Touristenpfade eine Stadt bzw. ein Stadtviertel zu entdecken und zu erschmecken.

Herzstück des Kultviertels Essen-Rüttenscheid ist die über zwei Kilometer lange Rüttenscheider Straße, die "Rü". So wird die Einkaufs- und Flaniermeile vor Ort liebevoll genannt, in Anlehnung an die "Kö" in Düsseldorf. Rund 180 Gastronomiebetriebe und 290 meist inhabergeführte Geschäfte gibt es hier.

Der Name ist Programm: Spirituosen, Essig, Öl, in diesem Lädchen gibt es alles "vom Fass". Und es gibt das erste Tasting – nein, kein Schnäpschen! Als Aperitif wird hier ein Orangen-Haselnuss-Dressing gereicht.

Unterwegs erfahren wir, wie sich aus dem verschlafenen Bauerndorf das heutige Szeneviertel entwickelt hat. Zwischen den modernen Geschäftsbauten, Kneipen und Restaurants übersieht man fast das älteste Gebäude Rüttenscheids: Die Siechenhauskapelle aus dem Jahr 1445.

An ausgewählten Kulinarik-Stopps lernen wir lokale Gastrobetriebe kennen. Abseits von Restaurantketten und Massenproduktion besuchen wir inhabergeführte Läden – vom kleinen Café, in dem wir mit den Besitzern plauschen und ofenwarme Zimtschnecken probieren, bis zu diesem Bistro, in dem sich Italien im Ruhrgebiet präsentiert.

In dieser Manufaktur erfahren wir mehr über das regionale Konzept und naschen handgemachtes "Pott-Corn", Ruhrpott-Bonbons und einen Rüttenscheider Kirschtraum. In einem Fisch-Feinkostlädchen werden wir mit Matjeshäppchen überrascht.

Etliche Kilometer Straßenpflaster machen müde – und durstig! Da kommt dieser letzte Stopp nach über drei Stunden gerade recht: Mit einem Biersommelier testen wir uns durch lokale Sorten und regionale Spezialitäten.

Stand: 04.03.2026, 16:00 Uhr