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Uralte Eichen, Hightech im Grünen und Poesie

Auf dem Lyrikweg begegnen Wanderer dem "Heidemann" – einer düsteren Sagengestalt aus dem berühmten Gedicht von Annette von Droste-Hülshoff. Die markante Figur erinnert an die alte Legende des unheimlichen Riesen, der einsame Mädchen im fahlen Abendlicht der Heide überrascht.

Droste-Land: Lyrikweg - Blaues manngroßes Hinweis-Schild mit dem Gedicht "Der Heidemann" zum Nachlesen

Wanderer können auf dem Lyrikweg an Holzkurbeln Tonspuren starten, durch fest installierte Ferngläser Gedichte im Geäst entdecken oder moderne Hörspiele via Smartphone aktivieren.

Wanderer können auf dem Lyrikweg an Holzkurbeln Tonspuren starten, durch fest installierte Ferngläser Gedichte im Geäst entdecken oder moderne Hörspiele via Smartphone aktivieren.

Der Lyrikweg schlängelt sich entlang blühender Felder und öffnet die Sicht auf die Vielfalt der Strecke. Jeder Schritt auf diesem Pfad verspricht neue, faszinierende Einblicke in die Kunst- und Literaturlandschaft.

Am Weg fallen dichte Grasbüschel ins Auge, deren plattdeutscher Name "Rüschen" Pate für Droste-Hülshoffs berühmtes Haus Rüschhaus stand. Erleben Sie ein Stück schwindende Naturgeschichte, das heute im Wald immer seltener zu entdecken ist.

Die Hörstation am Lyrikweg macht die Stimmen heimischer Waldvögel hörbar. Sie lenkt den Blick auf ein schwindendes Naturkapitel, denn ein Großteil der hier dokumentierten Vogelarten ist heute im Bestand gefährdet.

Ein lautes Konzert am Haus Rüschhaus: In der historischen Gräfte hat sich eine dynamische Froschkolonie versammelt. Während das muntere Quaken die idyllische Atmosphäre prägt, sucht ein kleiner Teichbewohner den direkten Blickkontakt zur Kamera.

Der Blick öffnet sich in den historischen Garten von Haus Rüschhaus direkt am Lyrikweg. Die barocke Gartenanlage diente Annette von Droste-Hülshoff als Rückzugsort und ist heute ein zentraler Bestandteil des literarischen Wanderwegs.

Stand: 19.06.2026, 07:49 Uhr