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"Stadt, Land, Heimat": Luftbild - Blick auf die Lippemündung bei Wesel

Stadt, Land, Heimat – Die WDR 4 NRW-Edition

Stand:

Am 24. Oktober spielt WDR 4 "Stadt, Land, Heimat". Hier gibt's die Druckvorlage zum Download.

Die Essener Spielemesse hat begonnen: Neben zeitlosen Klassikern wie "Mensch ärgere dich nicht" oder "Monopoly" werden bei der "SPIEL" auch wieder zahlreiche Neuheiten präsentiert.

Zu diesem Anlass hat WDR 4 etwas vorbereitet: eine eigene Variante von "Stadt, Land, Fluss" in der 80er-/NRW-Edition. Einfach ausdrucken und zum nächsten Spieleabend mitnehmen!

"Stadt, Land, Heimat": Druckvorlage im WDR 4-Design

Spieleklassiker von "Mau-Mau" bis "Monopoly"

Am 23. Oktober beginnt die Essener Spielemesse! Zeit, die längst verstaubten Spieleklassiker aus dem Schrank zu holen. WDR 4 stellt einige von ihnen vor.

60er Jahre: Eine Familie spielt Mensch ärgere Dich nicht. Im Hintergrund sieht man einen Osterstrauch.

Seit 1910 freuen und ärgern sich spielfreudige Menschen in ganz Deutschland zu "Mensch ärgere dich nicht". Entwickelt wurde es von Josef Friedrich Schmidt, dem Gründer des gleichnamigen Spieleverlags.

Seit 1910 freuen und ärgern sich spielfreudige Menschen in ganz Deutschland zu "Mensch ärgere dich nicht". Entwickelt wurde es von Josef Friedrich Schmidt, dem Gründer des gleichnamigen Spieleverlags.

Ähnlich wie bei "Mensch ärgere dich nicht" müssen auch bei "Malefiz" die eigenen Spielfiguren möglichst schnell ins Ziel befördert werden. Dank der runden Sperrsteine ist ein etwas taktischeres Vorgehen möglich.

Seit den 70ern wird in Deutschland "gekniffelt", was das Zeug hält. Die Spielidee kommt aber aus den USA, wo schon in den 1956 ein fast identisches Spiel unter dem Namen "Yahtzee" erschien. Wer Kopfrechnen kann, ist klar im Vorteil.

Glücklose "Kniffel"-Spieler können sich beim "Mäxchen" oder "Meier(n)" die richtigen Zahlen auch einfach erlügen: Hier bleiben die Würfel zunächst verdeckt unter dem Becher, ehe jemand den angegebenen Wert anzweifelt. Derartige Würfelspiele haben eine lange Tradition – und finden bisweilen auch als Trinkspiel Anwendung.

Karten loswerden, und zwar möglichst schnell: Darum geht es in Klassikern wie Mau-Mau oder UNO. Wann und wo zum ersten Mal "Mau Mau!" gerufen wurde, ist nicht bekannt – geschweige denn, was das bedeuten soll.

Karten sammeln, und zwar möglichst in der gleichen Farbe: Darum geht es in der Startphase von "Monopoly", damit hinterher auf den eingekauften Straßenzügen möglichst viele teure Immobilien entstehen können. Ein derart kapitalistisches Spiel gab es in der DDR übrigens nicht zu kaufen.

Rummikub basiert auf Rommé und kam in Deutschland 1980 auf den Markt. Statt mit Karten wird jeder Spieler zu Beginn mit 14 Zahlen-Plättchen ausgestattet, die es abzulegen gilt.

Kreativität ist bei "Scrabble" gefragt: Aus einem wilden Buchstabensalat müssen ganze Wörter gelegt werden. Diese werden dann in Kreuzworträtsel-Manier miteinander kombiniert.

Zwei begeisterte Scrabble-Spieler entwickelten wiederum die Idee für "Trivial Pursuit": Hierbei müssen Fragen verschiedenster Kategorien beantwortet werden, um den eigenen tortenförmigen Spielstein zu komplettieren. In Deutschland war der Hamburger Journalist Willi Andresen (Bild) zwischen 1986 und 2012 für alle Fragen zuständig.

Taktikfüchse kommen bei "Risiko" auf ihre Kosten. Das Eroberungs-Brettspiel schlug große Wellen und landete zeitweilig sogar auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften – als "kriegsverherrlichend".

So gesehen wäre aber selbst Schach nicht unproblematisch: Geht es dort doch immerhin darum, den gegnerischen König anzugreifen und ohne Fluchtmöglichkeit "schachmatt" zu setzen. Von "Schiffe versenken" gar nicht zu reden ...

Wer weder Würfelglück noch gute Karten hat, für den wäre vielleicht "Stadt, Land, Fluss" eine Option – die Druckvorlage für die WDR 4 NRW-Edition gibt es hier.

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