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Buchcover: "Niemands Töchter" von Judith Hoersch (ein gemaltes Portrait einer braunhaarigen Frau mit einer Sonnenblume, die ein Teil ihres Gesichts verdeckt)

"Niemands Töchter" von Judith Hoersch

Stand:

Wir urteilen oft schnell, zu schnell? Judith Hoerschs Roman "Niemands Töchter" ist eine Geschichte von Müttern und Töchtern.

Von Mike Altwicker

Wir treffen auf vier Frauen: Gabriele, Marie, Alma und Isabell – vier Töchter, drei Mütter. Auf beeindruckende Art und Weise gelingt es der Autorin, die verschiedensten Aspekte des Mutterseins herauszuarbeiten und nicht nur die schönen, sondern auch die Schattenseiten darzustellen.

Wir begleiten Gabriele und Marie durch die 80er Jahre – hier Westberlin, da ein kleines Eifeldorf. Alma und Isabell begegnen wir im Hier und Jetzt. Wie hat sich Muttersein verändert, was ist gleich geblieben?

Feinfühlig, fast liebevoll, nähert sich Hoersch ihren Figuren, vermeidet vorschnelle Urteile und lässt den Lesern Raum für eigene Gedanken und Emotionen. 

"Niemands Töchter" ist ein Roman für Mütter und Töchter, aber auch für Väter und Söhne – für alle, die erahnen, dass Elternsein nicht leicht ist und Kindsein manchmal schwer.

Buchtipp: "Niemands Töchter"

WDR 4 Bücher 22.02.2026 04:29 Min. Verfügbar bis 22.02.2027 WDR 4


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"Niemands Töchter"
Autorin: Judith Hoersch
Verlag: Piper
384 Seiten
24,00 €

Sendung: WDR 4 Schneider am Sonntag, 22.02.2026, 9 Uhr.

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