Mitte der 70er begann alles an der Copacabana des Ruhrgebiets, also in Bochum. Da habe ich zum ersten Mal was gesagt, es hat nur keiner verstanden.
Vermutlich wollte ich sagen: "Schön hier." Sage ich übrigens immer noch zu meiner Heimat. "Ein Leben ohne das Ruhrgebiet ist möglich, aber sinnlos" – frei nach ... ach, googeln Sie mal.
In der Tat hat es mich nach einigen Radio-Jahren im hohen Norden bei NDR 2 wieder dahin verschlagen, wo ein derbes "Willse wat drauf?" kein blaues Auge ankündigt, sondern die herrlich-fettige Pommesschale, bevor sie über die Theke gereicht wird. Radio machen für Zuhause, für Nordrhein-Westfalen, ist doch immer noch am schönsten. Und überhaupt: "Ein Leben ohne Radio ist möglich, aber..." – ach nee, das hatten wir ja schon so ähnlich.
Wenn ich nicht im Radio bin, bin ich Familienmensch und solider Baumarktkunde (neu in meinem Wortschatz: "anflanschen mit linksdrehender Überwurfmutter").
Fast ein Jahrzehnt durfte ich bei WDR 2 am Mikro stehen. Auf 2 folgte 4. Nach mehreren Jahren Morgensendung an der Seite von Carina Vogt bin ich seit April 2026 im Nachmittagsprogramm von WDR 4 zu hören.