Unermüdlich setzt er sich in seiner Gemeinde für die Menschen ein und findet klare Worte, wenn ihm etwas an den Strukturen der katholischen Kirche nicht gefällt. Für Franz Meurer gilt das Miteinander und Füreinander und die gelebte Ökumene. Wenn er sagt: "Die Menschen sind nicht für die Kirche da, sondern die Kirche für die Menschen", dann meint er das auch so – und ist da!
Seine Gemeinde ist das "Hövi Land" – gebildet aus den Namen der Kölner Stadtteile Höhenberg und Vingst. Sie gelten als "Problemviertel". 26 Prozent der Menschen sind verschuldet, es herrscht Kinderarmut, circa jeder Dritte hat einen Migrationshintergrund. Und es gibt Franz Meurer und seine Mithelfer. "Wo es arm ist, darf es nicht ärmlich sein", sagt der 74-jährige.
Was er damit konkret für seine Gemeinde meint, erzählt er bei "Knispel am Sonntag". Heike Knispel wird mit dem Sozialpfarrer aber auch über seine eigene Kindheit sprechen, die finanzschwach, aber bildungsintensiv war. Und Franz Meurer wird erzählen, wie sich die Kinder im "Hövi Land" auf Ostern freuen, wie seine Osterbotschaft lautet und welche besondere Rolle ein großes Dinosaurier-Ei am Ostersonntag spielen wird.
Sendung: WDR 4 Knispel am Sonntag, 05.04.2026, 9 Uhr.