Live Aid-Konzert im Londoner Wembley Stadium

Die Live-Aid-Woche auf WDR 4

Stand:

Es ist das musikalische Ereignis des Sommers 1985: Live Aid! WDR 4 widmet dem Benefiz-Konzert zum 40. Jubiläum eine ganze Themenwoche.

Wham-Auftritt bei Live Aid 1985

Am 13. Juli 1985 wurde mit diesem "doppelten" Benefiz-Konzert Musikgeschichte geschrieben: In London und Philadelphia standen an einem Tag die größten Stars der Welt gemeinsam auf der Bühne – mit einem Ziel: hungernde Menschen in Äthiopien zu unterstützen. Dieses Konzert-Event wurde weltweit via Satellit übertragen, über 1,5 Milliarden Zuschauer in mehr als 100 Ländern verfolgten das Spektakel live.

Dire Straits live mit Sting 1985

Ob Queen, U2, Tina Turner & Mick Jagger, David Bowie, Madonna oder Elton John – sie alle verzichteten auf Gage und machten Live Aid zu einem globalen Symbol für Solidarität und Hilfsbereitschaft. Insgesamt wurden damals über 100 Millionen US-Dollar an Spenden gesammelt.

WDR 4 widmet dem 40. Jubiläum von Live Aid eine ganze Themenwoche. Erinnern Sie sich mit uns an die unvergesslichen Auftritte und Geschichten rund um diesen einzigartigen Tag der Musik- und Popgeschichte!

40 Jahre Live Aid – Das größte Konzert der Rockgeschichte

Die größten Musiker der 1980er Jahre kamen am 13. Juli 1985 auf zwei Bühnen in Großbritannien und den USA zusammen, um anlässlich der Hungersnot in Äthiopien Spendengelder zu sammeln.

30 Jahre Live Aid-Konzert - Freddie Mercury

Mitglieder der Beatles, David Bowie, Elton John, John Baez, Tina Turner, Bob Dylan, Madonna und ein unvergessener Auftritt von Queen mit Freddie Mercury als Frontmann – das Live Aid-Konzert war ein Spektakel in bis dahin unbekannter Größenordnung. Was aber war der Zweck dieser beiden parallel abgehaltenen Live-Konzerte?

Mitglieder der Beatles, David Bowie, Elton John, John Baez, Tina Turner, Bob Dylan, Madonna und ein unvergessener Auftritt von Queen mit Freddie Mercury als Frontmann – das Live Aid-Konzert war ein Spektakel in bis dahin unbekannter Größenordnung. Was aber war der Zweck dieser beiden parallel abgehaltenen Live-Konzerte?

Der Erlös der Konzerte sollte die katastrophalen Folgen einer Hungersnot in Äthiopien lindern. Über 100 Millionen Euro an Spenden für das Land kamen im ersten Anlauf zusammen. Hier ein Bild aus Äthiopien aus dem Jahr 1984.

Eine Machtentfaltung der Musikbranche: Die größten der damaligen Stars stiegen für "Live Aid" auf die Bühne. Organisiert wurde das Konzert von Bob Geldof, hier zusammen mit Promoter Harvey Goldsmith. Das erregte Aufsehen. Wie viele Menschen hörten und sahen weltweit über das Fernsehen zu?

1,5 Milliarden Menschen an den Fernsehern sahen und hörten in 150 Ländern der Erde zu. In den beiden Stadien, hier in Wembley, hatten sich weit über Hunderttausend versammelt. Die Begeisterung war groß, heute gibt es auch Kritik: "Unsere Vorstellung von Wohltätigkeit ist problematisch, vor allem diese Sachen, die aus nichts in die Höhe schießen und einen Medienhype schaffen, bei dem die zentrale Botschaft verloren geht", sagte Blur-Frontmann Damon Albarn dazu. Auch westliche Überheblichkeit wurde den Organisatoren vorgeworfen – Afrikaner waren bei dem Konzert weder auf der Bühne noch im Publikum vertreten.

Sogar Prinz Charles und Prinzessin Diana waren 1985 unter den Zuschauern im Wembley-Stadion. Prinzessin Diana schüttelte sogar jedem einzelnen Musiker die Hand. Die britische Regierung strich 1985 alle Steuern auf den Verkauf der Platten. Welcher Song wird besonders mit dem Live Aid-Konzert in Verbindung gebracht?

"Do they know it's Christmas?" Der Song aus dem Jahr 1985 war das Benefiz-Stück von Band Aid und wurde von Bob Geldof und Midge Ure geschrieben. Als Geldof vor einem halben Jahr zu Weihnachten die vierte Neuaufnahme von "Do they know it's Christmas" startete, um mit dem alten Konzept gegen die Ebola-Krise in Westafrika zu kämpfen, erntete der inzwischen 63-Jährige viel Hohn. "Of course they know it's christmas", lautete eine vielzitierte Zeile in den Sozialen Netzwerken.