Das Konzert steht am Tag nach der Sendung für 30 Tage zum Nachhören bereit.
Es ist ein Werk zwischen Heldenmut und Verzweiflung, mit verschwenderischen Melodien samt Einsprengseln aus Fernost.
Zugleich gilt "Turandot" als eine der letzten großen Primadonnen-Opern, mit gewaltigem Anspruch an die Titelpartie.
Turandot: Sie ist die Prinzessin aus Tausendundeinem Tag, die jeden Brautwerber köpfen lässt, der ihre drei Rätsel nicht lösen kann.
Ort und Zeit des Märchens: China, vor ein paar tausend Jahren.
Giacomo Puccini hat der grausamen Prinzessin eine mit exotischen Klängen versetzte Oper gewidmet. Sie wurde 1926, anderthalb Jahre nach seinem Tod, an der Mailänder Scala uraufgeführt.
In der Samstagsmatinee an der MET in New York singt die italienische Sopranistin Anna Pirozzi die Titelpartie. Brian Jagde, Tenor aus New York, singt als ihr Gegenspieler Kalaf die weltberühmte Arie "Nessun dorma".
Giacomo Puccini
"Turandot"
Oper in drei Akten
Libretto: Giuseppe Adami und Renato Simoni
Turandot: Anna Pirozzi, Sopran
Liù: Angel Blue, Sopran
Calàf: Brian Jagde, Tenor
Timur: John Relyea, Bass
Altoum: Carlo Bosi, Tenor
Chor und Orchester der Metropolitan Oper New York
Leitung: Oksana Lyniv
(Zeitversetzte Übertragung aus der Metropolitan Opera)
Redaktion: Martin Grunenberg (HR) und Christian Schnitzler (WDR 3)