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Capriccio Nr.5 G-Dur, ZWV 190
00.03 - 06.00 Uhr Das ARD Nachtkonzert
Das Beitragsbild des WDR3 Musikporträt "Das Meer ist niemals still" zeigt die Brandung der Wellen im Gegenlicht in Søndervig Dänemark.

Das Meer ist niemals still

Das Meer fasziniert Komponisten seit der frühen Barockzeit. Sie beschreiben in ihrer Musik, was sie wahrnehmen: Bewegung, Stille, Wind, Dunkelheit, Rhythmus. Das Meer ist Urgewalt und mystisch überhöht. Ein Sehnsuchtsort.

Von Nora Bauer

Das Meer ist niemals still

WDR 3 Kulturfeature 01.01.2026 54:25 Min. Verfügbar bis 01.01.2099 WDR 3 Von Nora Bauer


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Das Meer ist sehr laut. Es gibt Seebeben, Unterwasservulkane, abbrechende Eisschollen, Gewitter, Brandung. Walgesänge durchziehen die Ozeane, Fische, Krabben, Krebse produzieren Geräusche, die wir Menschen an Land nicht hören können. Komponisten wie Purcell, Mendelssohn-Bartholdy, Wagner oder Debussy nähern sich dem Meer emotional, assoziieren das Spiel der Wellen mit Freiheit, die Weite des Horizonts mit Sehnsucht, sie beschreiben Stürme als existentielle Bedrohungen. Ein Musikporträt mit realen und imaginären Klängen des nassen Elements, das wir heute weniger romantisch verklärt als gestressten, zerstörten Lebensraum empfinden.

Ausstrahlung am 01. Januar 2026 um 15:04 Uhr
Von: Nora Bauer
Redaktion: Andrea Zschunke
Produktion: WDR 2025

Sendung: WDR3, Musikporträt, 01.01.2026, 15:04 Uhr