Kent Nagano dirigiert das Deutsche Symphonie‑Orchester Berlin : Mythos, Märchen, Musik: Erzählungen im Orchesterklang
Von der böhmischen Volkssage bis zum jüdischen Volksglauben: Das DSO Berlin und Kent Nagano präsentieren Werke von Dvořák, Beethoven und Bernstein, inspiriert von Mythen und überlieferten Geschichten.
- Sendehinweis: ARD Konzert | 3. Juni 2026, 20.03 - 22.00 Uhr
Das Konzert steht für 30 Tage zum Nachhören bereit.
Märchen, Mythen und Sagen haben Komponisten aller Epochen zu musikalischen Erzählungen angeregt. Das Deutsche Symphonie‑Orchester Berlin und sein Ehrendirigent Kent Nagano eröffnen den Abend mit Dvořáks sinfonischer Dichtung "Die Mittagshexe", die auf einer böhmischen Volkssage beruht und eine bedrohliche Szene klanglich verdichtet. Einen deutlich helleren Ton schlägt Beethovens einzige Ballettmusik "Die Geschöpfe des Prometheus" an: Aus unbelebten Statuen werden auf dem Parnass fühlende, gebildete Menschen. Leonard Bernsteins Ballett "Dybbuk" greift schließlich eine Erzählung aus dem jüdischen Volksglauben auf und übersetzt sie in eine düstere, geisterhafte Klangsprache.
Antonín Dvořák
"Die Mittagshexe", op. 108
Ludwig van Beethoven
Suite aus der Ballettmusik "Die Geschöpfe des Prometheus", op. 43
Leonard Bernstein
"Dybbuk" für Bariton, Bass und Orchester
(vollständige Ballettmusik)
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Johannes Kammler, Bariton
David Leigh, Bass
Leitung: Kent Nagano
Aufnahme vom 1. Mai 2026 aus der Philharmonie Berlin
Moderation: Nico Holonics