Sternenmusik: Astrophysikerin Sibylle Anderl im Klassik Forum
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Musik ist grenzenlos – und hat schon immer Töne für den Weltraum gefunden: vom Sonnenaufgang bis zu den Sphärenklängen. Wolfgang Sandberger schaut im Gespräch mit der Astrophysikerin und Philosophin Sibylle Anderl weit ins Universum hinaus, auch auf die großen Fragen der Menschheit, die sich daraus ergeben.
Wie klingt der Weltraum? Aufgrund des Vakuums eigentlich gar nicht, weiß Sibylle Anderl, und doch sind die Musik und unser Universum eng verwoben. Neben der wissenschaftlichen Erforschung von jungen Sternen jenseits der Milchstraße, von schwarzen Löchern und dunkler Materie hat die Forscherin immer auch Wege gesucht, ihr Wissen allgemein verständlich zu vermitteln, sei es in Büchern, Podcasts oder Space-Nights im Fernsehen. Aktuell leitet sie das Ressort Wissen bei der ZEIT.
Sibylle Anderl liebt aber nicht nur Mathematik, sondern auch Musik. Sie ist mit Klassik aufgewachsen, hat Geige und Klavier gespielt und bringt liebgewonnene Stücke von Bach, Schumann, Mendelssohn und Chopin mit ins WDR 3 Klassik Forum. Außerdem reisen wir mit ihr auf vielfache Weise zu Sternen und Planeten: zwischen Forschung und Fantasie, zwischen Mythen und Messdaten. Und zu Weihnachten schauen wir immer auch auf den viel besungenen Stern von Bethlehem: was sagt die Wissenschaft zu diesem biblischen Phänomen?
Das WDR 3 Klassik Forum lädt Sie am letzten Advents-Samstag ein, mit in die Sterne zu schauen: musikalisch, physikalisch, philosophisch und vor allem verständlich. Wolfgang Sandberger und die Forscherin und Wissenschaftsjournalistin Sibylle Anderl teilen Momente voller Neugier und Staunen. Vielleicht lassen sich die Sterne musikalisch begreifen?
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Die Musikstücke der Sendung
| Komponist | Titel/Länge | Interpret |
|---|---|---|
| Richard Strauss | Prelude aus: Also sprach Zarathustra, op. 30, TrV 176 (2'04'') | City of Birmingham Symphony Orchestra Leitung: Andris Nelsons |
| Max Richter | On the nature of daylight (6'34'') | The Max Richter Orchestra Leitung: Lorenz Dangel |
| John Williams | Thema aus: "Star wars" (5'36'') | Boston Pops Orchestra Leitung: John Williams |
| Bart Howard | Fly me to the moon (2'30'') | Frank Sinatra, Gesang Count Basie & His Orchestra Leitung: William "Count" Basie |
| Georges Bizet | Marche de Toreador aus: Carmen-Suite Nr. 1 (2'21'') | Slovak Philharmonic Orchestra |
| Felix Mendelssohn Bartholdy | Allegro molto appassionato aus: Konzert e-Moll, op. 64 (13'55'') | Anne-Sophie Mutter, Violine Berliner Philharmoniker Leitung: Herbert von Karajan |
| Johannes Brahms | Denn alles Fleisch, es ist wie Gras aus: Ein deutsches Requiem, op. 45 (14'14'') | Berliner Philharmoniker Rundfunkchor Berlin Leitung: Simon Rattle |
| Johann Sebastian Bach | Invention Nr. 1 C-dur, BWV 772 (1'22'') | Glenn Gould, Klavier |
| Franz Schubert | Gute Nacht aus: Winterreise. Liederzyklus, D 911 (5'59'') | Thomas Quasthoff, Baß-Bariton Charles Spencer, Klavier |
| Franz Schubert | Die Krähe aus: Winterreise. Liederzyklus, D 911 (1'56'') | Thomas Quasthoff, Baß-Bariton Charles Spencer, Klavier |
| Gustav Holst | Jupiter, the Bringer of Jollity aus: The planets, op. 32 (8'02'') | Berliner Philharmoniker Leitung: Simon Rattle |
| John Williams | The Flying Theme aus: Soundtrack zu E.T. The Extra-Terrestrial (3'44'') | Boston Pops Orchestra Leitung: John Williams |
| James Horner | Apollo 13 (4'48'') | Danish National Symphony Orchestra Leitung: Anthony Hermus |
| Frédéric Chopin | Allegro maestoso aus: Konzert Nr. 1 e-Moll, op. 11 (21'35'') | Grigory Sokolov, Klavier Münchner Philharmoniker Leitung: Witold Rowicki |
| Heiko Fischer | Equations (6'39'') | Heiko Fischer, Gitarre |
| Johann Sebastian Bach | Aria aus: Goldberg-Variationen: Aria mit 30 Veränderungen, BWV 988 (3'06'') | Glenn Gould, Klavier |
| Nils Wülker | Crescent nebula (5'19'') | Nils Wülker, Flügelhorn Jan v. Klewitz, Sopransaxophon Lars Duppler, Electric Piano (Rhodes) Dietmar Fuhr, Bass Jens Dohle, Schlagzeug |
| Robert Schumann | Knecht Ruprecht aus: Album für die Jugend, op. 68 (2'18'') | Florian Uhlig, Klavier |
Moderation: Wolfgang Sandberger
Redaktion: Susanne Ockelmann