Taucht ein in den Wald und die Welt der Pilze. Das urige Hobby blüht wieder neu auf und immer mehr junge Leute interessieren sich für Mykologie. Aber weil viele Pilze ungenießbar und zum Teil auch giftig sind, solltet ihr immer mit geführten Wanderungen anfangen, um wichtiges Basiswissen zu lernen.
Am Anfang prasseln vielen Begriffe auf Pilzinteressierte ein: Sporen, Lamellen, Röhren, Fruchtkörper, Säulen und Myzel. Die Pilze werden eingeteilt in größere Gruppen und wichtige Erkennungsmerkmale helfen dann bei der Bestimmung. Dabei kommen die Augen, die Hände und auch eure Nase zum Einsatz.
Natürlich gibt es einige Regeln zu beachten: Ruhezeiten im Wald, Naturschutzgebiete und die Hand-Faust-Regel sind drei davon. Und dann dürft ihr einfach zuhören, die frische Luft genießen und euer Körbchen füllen - für ein handverlesenes Abendessen aus der Natur.
Der WDR 2 Tipp
Es gibt geführte Pilztouren und Wanderungen in allen Regionen - zum Beispiel in der Eifel, im Ruhrgebiet, im Bergischen, im Rheinland, im Sauerland, im Münsterland, in Ostwestfalen und am Niederrhein - vor allem im Oktober und November. Sucht euch das passende Angebot für eure Bedürfnisse raus und macht mit.
Alle Infos zu diesem Ausflug in den Westen
| Dauer | 3 - 4 Stunden |
|---|---|
| Distanz | 2 - 3 Kilometer |
| Schwierigkeit | leicht |
| Kosten | Je nach Anbieter und Dauer der Wanderung 25 bis 40 Euro – mit Verköstigung im Anschluss oder als Wochenendseminar entsprechend teurer |
| Mit Kindern | Es gibt Pilzwanderungen extra für Kinder. |
| Mit dem Hund | Der bleibt diesmal zu Hause – dann könnt ihr euch konzentrieren und die Tiere im Wald werden so wenig wie möglich gestört. |
| WDR 2 Jahreszeittipp | Herbst |
Pilzwanderungen im Westen