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In einem Wald steht ein Korb mit Steinpilzen und Maronen-Röhrlingen.

Auf die Pilze, fertig, los!

Stand:

  • Pilzwanderungen für Anfänger im ganzen Westen
  • 3 bis 4 Stunden Basiswissen für alle Interessierten
  • Waldregeln beachten und Körbchen nicht vergessen

Von Anita Horn

Taucht ein in den Wald und die Welt der Pilze. Das urige Hobby blüht wieder neu auf und immer mehr junge Leute interessieren sich für Mykologie. Aber weil viele Pilze ungenießbar und zum Teil auch giftig sind, solltet ihr immer mit geführten Wanderungen anfangen, um wichtiges Basiswissen zu lernen.

Am Anfang prasseln vielen Begriffe auf Pilzinteressierte ein: Sporen, Lamellen, Röhren, Fruchtkörper, Säulen und Myzel. Die Pilze werden eingeteilt in größere Gruppen und wichtige Erkennungsmerkmale helfen dann bei der Bestimmung. Dabei kommen die Augen, die Hände und auch eure Nase zum Einsatz.

Natürlich gibt es einige Regeln zu beachten: Ruhezeiten im Wald, Naturschutzgebiete und die Hand-Faust-Regel sind drei davon. Und dann dürft ihr einfach zuhören, die frische Luft genießen und euer Körbchen füllen - für ein handverlesenes Abendessen aus der Natur.

Der WDR 2 Tipp

Es gibt geführte Pilztouren und Wanderungen in allen Regionen - zum Beispiel in der Eifel, im Ruhrgebiet, im Bergischen, im Rheinland, im Sauerland, im Münsterland, in Ostwestfalen und am Niederrhein - vor allem im Oktober und November. Sucht euch das passende Angebot für eure Bedürfnisse raus und macht mit.

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Alle Infos zu diesem Ausflug in den Westen

Dauer3 - 4 Stunden
Distanz2 - 3 Kilometer
Schwierigkeitleicht
KostenJe nach Anbieter und Dauer der Wanderung 25 bis 40 Euro – mit Verköstigung im Anschluss oder als Wochenendseminar entsprechend teurer
Mit KindernEs gibt Pilzwanderungen extra für Kinder.
Mit dem HundDer bleibt diesmal zu Hause – dann könnt ihr euch konzentrieren und die Tiere im Wald werden so wenig wie möglich gestört.
WDR 2 JahreszeittippHerbst

Pilzwanderungen im Westen

 

Ein Paar versucht mit Hilfe einer App einen Pilz zu bestimmen

Pilze sammeln: Das urige Hobby blüht wieder neu auf und immer mehr junge Leute interessieren sich für Mykologie ... oder einfach für ein leckeres Abendessen.

Pilze sammeln: Das urige Hobby blüht wieder neu auf und immer mehr junge Leute interessieren sich für Mykologie ... oder einfach für ein leckeres Abendessen.

Die Pilze zu fotografieren, um sie zu Hause noch mal genauer zu bestimmen, ist eine gute Idee. Pilz-Apps für die Speisepilz-Suche zu nutzen ist aber riskant, denn ...

Neben vielen Speisepilzen gibt es auch ungenießbare Verwechslungspartner und zahlreiche Giftpilze. Deshalb ist eine 100-prozentig richtige Bestimmung wichtig.

Außerdem wird nicht nur mit den Augen bestimmt. Auch die Haptik und der Geruch sind aussagekräftige Merkmale beim Pilzsammeln. 

Unter dem Pilzhut zeigen sich Lamellen, Röhren oder zum Beispiel Poren. Hiermit vergrößern Pilze ihre Oberfläche, um sich besser zu vermehren.

Neben Rotkappen, Steinpilzen, Maronen und Pfifferlingen könnt ihr im Wald viele andere essbare Pilze finden. Aber haltet euch an ein paar Regeln:

Auch im Wald gibt es Ruhezeiten, um Tiere und Pflanzen zu schützen. In Naturschutzgebieten wird nicht gesammelt. Und nehmt nur kleine Mengen an Pilzen mit.

Ein Fliegenpilz ist giftig - bitte nicht kaputt treten, denn sonst können auch essbare Pilze in der Nähe Gift abbekommen. Auf Fotos ist er aber richtig toll!

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