Worum geht es?
Der Autor J. Ryan Stradal liebt Supper Clubs und das merkt man seinem Roman auf jeder Seite an. Er hat dort oft gejobbt, sich so sein Studium finanziert. Wollte immer, falls er mal ein Schriftsteller sein würde, solch ein Restaurant zum Schauplatz eines Romans machen.
Die Geschichte beginnt in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts und endet in der Jetzt-Zeit. Betty, Florence, Marial und Julia, vier Frauen, vier Generationen und ein Lokal, der Lakeside Supper Club. Männer gehören auch dazu, aber das Sagen haben in diesem Buch die Frauen.
Die Geschichte einer großen Familie, mit all ihren Irrungen und Wirrungen. Mit Streit, Versöhnung, Verlust und Trauer und einem ungewöhnlich intensiven Blick hinter die Kulissen eines Restaurants.
J. Ryan Stradal wurde 1975 geboren und wuchs in Hastings, Minnesota, auf. Er studierte Film, Fernsehen und Radio. Seine Romane "Die Geheimnisse der Küche des Mittleren Westens" und "Die Bierkönigin von Minnesota" waren "New York Times"-Bestseller. Stradal lebt in Los Angeles.
Was sagt Kritikerin Christine Westermann?
Das alles wird gut erzählt, ist spannend, mittendrin im amerikanischen Landleben mit all seinen Vorurteilen über Fremdgehen und Schwulsein. Dass es ganz am Ende hollywood-mäßig dramatisch rosarot zugeht - geschenkt.
Das Buch scheint dem Autor eine echte Herzensangelegenheit zu sein: Am Ende dankt er auf viereinhalb Seiten mehr als hundert (!) Menschen persönlich, also mit Namen.
WDR 2 Literaturkritikerin Christine Westermann
Und widmet das Buch seinem kleinen Sohn Auden, dessen Bettchen im Büro von Dad stand, während der diesen Roman schrieb.
Warum ein Baby auch für die Geschichte des Lakeside-Supper-Clubs wichtig war, das muss man unbedingt selbst lesen.
Für wen ist das Buch?
Für alle, die gerne gelungene Familiengeschichten lesen.
Das Buch auf einem Blick:
J. Ryan Stradal
Samstagabend im Lakeside Supper Club
384 Seiten
Verlag: Diogenes
Übersetzung: Kathrin Bielfeldt
ISBN: 978-3-257-07332-4
Preis: 25 Euro