Bad Bunny bei seiner Resideny im Coliseo de Puerto Rico in San Juan

Bad Bunny startet Residency-Tour in Puerto Rico

Stand:

Eine Liebeserklärung an seine Heimat. Die ersten neun Konzerte waren nämlich ausschließlich für Locals reserviert, Tickets gab es nur gegen Wohnsitznachweis.

Von Anne Lorenz

Bad Bunny startet Residency-Tour in Puerto Rico

COSMO 08.08.2025 03:06 Min. Verfügbar bis 08.08.2026 COSMO


Bad Bunny residiert in San Juan, der Hauptstadt von Puerto Rico, und präsentiert die Songs seines aktuellen Albums "DeBÍ TiRAR MáS FOToS" mit wahnsinnig aufwändigen Kulissen, hunderten Tänzern, bittersüßer Nostalgie und ganz viel puerto-ricanischer Musiktradition. Es gibt originalgetreue Schauplätze wie Bad Bunnys Bungalow, den man aus den Musikvideos kennt, oder Marktszenen mit Hühnern und tropischen Pflanzen. Gegen Ende der Show verwandelt sich alles in eine große Party: Leute werden auf die Bühne geholt, die ganze Arena tanzt … Viele Besucher sind nach den Konzerten zu Tränen gerührt.

Mittlerweile sind die Konzerte auch offen für Menschen, die nicht in Puerto Rico wohnen. Aktuell strömen Touristen und Puerto-Ricaner aus der Diaspora ins Coliseo de Puerto Rico in San Juan, das 18.000 Plätze fasst. Bad-Bunny-Residency beinhaltet insgesamt 30 Konzerte und die über 400.000 Tickets dafür waren in weniger als vier Stunden ausverkauft! Die US-amerikanischen Kollegen von NBC waren bei einer der Shows unterwegs und haben ein Paar getroffen, das vor zehn Jahren in die USA gezogen ist. Die beiden haben erzählt, es sei hart gewesen, ihre Familie und ihre Freunde zurückzulassen. Bad-Bunny-Residency besuchen zu können, fühle sich aber an, als würden sie ihrer Heimat wieder ganz nahe kommen, so, als wären sie nie weg gewesen.

Auf dem US-amerikanischen Festland hätten die beiden auch schlechte Karten gehabt, da spielt Bad Bunny nämlich erstmal überhaupt nicht. Die Vereinigten Staaten überspringt er in seiner kommenden Tour einfach komplett, ein starkes Statement. Die puerto-ricanische Journalistin und TV-Moderatorin Marisset Verení von Telemundo erklärt, was das für Puerto Rico bedeutet: Sie habe gerade mit der Tourismus-Direktorin gesprochen, und die habe ihr bestätigt, dass Bad Bunnys Residency insgesamt etwa 200 Millionen US-Dollar in die lokale Wirtschaft bringen würde. Und dann sagt sie noch, dass ihre Landsleute sich auf eine grandiose Zeit freuen würden und ganz viel Stolz dabei empfinden. Bis Mitte September geht Bad Bunnys Residency in Puerto Rico noch. Und nächstes Jahr kommt er dann endlich auch für zwei Konzerte zu uns nach Deutschland – COSMO präsentiert.