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Doja Cat – Jealous Type

Fünf Songs, die die Welt jetzt braucht

Stand:

Doja Cat ist eifersüchtig, Bad Bunny liefert sich ein Battle mit Chuwi am Strand von Puerto Rico und Paul Kalkbrenner goes French mit Stromae – das sind unsere fünf Songs der Woche!

Doja Cat – Jealous Type

Es scheint, als wäre Doja Cat für ihre neue Single straight in die Zeitmaschine gestiegen: "Jealous Type" setzt nämlich auf 80s-Vibes wohin das Auge reicht. In Sachen Klamotten und Styles, aber auch, wenn es um den Sound geht. Denn in der Single klingen viele Synths und Vintage-Drum-Pattern durch, während die L.A.-Sängerin mit ihrer verführerisch anmutenden Stimme – mal zart hoch, mal verraucht tief – ihrer Love Interest davon erzählt, dass sie zur eher eifersüchtigen Sorte gehört. Nur Pop darf man aber auch hier nicht erwarten, denn zwischen all der 80er-Ästhetik bleibt natürlich auch noch Platz für Bars. Denn Rap ist nun mal das Genre, aus dem Doja herkommt. Die Fans dürfen sich auf eine neue Ära und das fünfte Album von freuen: "Vie" erscheint am 26. September und wird von Jack Antonoff und Y2K produziert.

Bad Bunny feat. Chuwi – WLTiTA

Mehr als acht Monate nach Veröffentlichung geht Bad Bunny noch immer nicht das Material für großes Kino aus. Gerade hat der Puerto Ricaner seine Residencies in seiner Heimat gespielt – mehr als 30 Shows ingesamt, neun dafür nur für die Menschen aus Puerto Rico. Und natürlich stehen die auch im neuen Video zu "WLTiTA" im Vordergrund. Diesmal trägt sich die Storyline am Strand zu: Benito liefert sich mit seinen Freund:innen der Band Chuwi einen harten Kampf im Sand – beim Stuhltanz. Das heißt: Wer keinen Stuhl bekommt, verliert. Ein Klassiker auf jeder Geburtstagsparty. Nur um Spaß geht es aber auch hier nicht, denn neben all der Ausgelassenheit, stößt die Gruppe am Strand auf ein Warnschild mit der Aufschrift "Privates Grundstück – kein Durchgang", das von Investoren aufgestellt wurde. Daran toben sie sich aus und betonen: Das ist unser Land!, während im Hintergrund die puerto-ricanische Flagge weht.

Paul Kalkbrenner feat. Stromae – Que Ce Soit Clair

Zuletzt hatte Paul Kalkbrenner mit der ersten Kostprobe für sein kommendes Album "The Essence" einen recht klassischen Oldschool-Techno-Vibe angeteast. Jetzt überrascht das Berliner Techno-Urgestein mit einer französischsprachigen Zusammenkunft. Auf "Que Ce Soit Clair" ist nämlich der belgische Popstar Stromae zu hören. Nicht das erste Mal, denn 2009 gab es die Combo schon, als Kalkbrenner Stromaes Track "Te Quiero" geremixt hatte. "Que Ce Soit Clair" ist jetzt aber so richtig offiziell und liefert gleichzeitig eine gute Message, indem er für Liebe abseits jeglicher Grenzen appelliert. Stromae liefert die Lyrics für die Hook und ist sogar auch im Clip zu sehen, der vom Berliner Nachtleben inspiriert ist und an eine Art Sims-Simulation erinnert. Kalkbrenner macht währenddessen das, was er am besten kann: Smoothe Synth-Sounds zum Durchtanzen bis in die Morgenstunden schustern.

Pabllo Vittar feat. NMIXX – MEXE

Dass Pabllo Vittar mittlerweile zu den absoluten Superstars in Brasilien gehört und gleichzeitig zur queer Icon wurde, ist längst kein Geheimnis mehr. Mit knapp 13 Millionen Follower:innen alleine auf Instagram ist Pabllo sogar im deutschen TV bei GNTM angekommen. Und die neue Single "MEXE", ausgesprochen "Mesch", gibt uns sehr starke 2014er-Beyoncé-Vibes. Highlevel Reggaeton trifft da nämlich auf tiefe und wabernde Bässe, während Pabllo und die Gang energiereiche Tanzeinlagen aufs Parkett legen. Die Gang besteht dabei nicht nur aus den herkömmlichen Tänzer:innen, sondern auch aus der südkoreanischen Girlgroup NMIXX. Die Combo der vierten K-Pop-Generation hat 2022 ihr Debüt gefeiert. Nach einem Ausstieg sind NMIXX jetzt zu sechst, aber die Fans freuen sich, dass mit Pabllo Vittar ein potenzielles Mitglied Nummer sieben zurück ist.

ODUMODUBLVCK feat. Stormzy & Zlatan – Pay Me

Bei ODUMODUBLVCK, Stormzy und Zlatan dreht sich dieser Tage alles ums Geld. Denn die drei warten auf ihre Bezahlung und kommen dementsprechend mit Hammer und Hacks ausgestattet in die Bank ihres Vertrauens. Die Vibes stimmen, das mit der Auszahlung läuft schleppend. Trotzdem hält "Pay Me" mit seinen Highlife, Pop und Afrobeats-Tunes die Laune weit oben. Auch, weil ODUMODUBLVCK so manche Popkultur-Referenz in den Track mit eingebaut hat. Der Song startet nämlich mit einem Sample eines Nollywood-Soundtracks aus den 2000ern: "Make We Jolly" von Patience Ozokwor, Tonto Dike und Charles Awuram. Nachdem der nigerianische Sänger zuletzt sein Überraschungsmixtape "The Machine Is Coming" veröffentlicht hat, stehen die Zeichen jetzt auf "Industry Machine" Ära. Denn so wird das neue Album von ODUMODUBLVCK heißen.