Mola feat. Fatoni – Menschen
Menschen – ganz schön komplexe Wesen. Das wissen auch Mola und Fatoni. Die Band aus München und der Rapper haben einen ganzen Track nur darüber gemacht, wie sie über die Spezies Homo Sampiens philosophieren. Und was soll man sagen: Das fällt nicht immer gut aus. "Menschen wollen Liebe, doch wollen sie nicht teilen. Menschen sind viele und sterben allein." Aber vor allem: "Menschen sind Menschen egal." Der Track sei spontan zwischen Panikattacke und Kater entstanden, heißt es auf dem Instagramkanal von Mola. Und trotz Spontanität ist es jetzt schon einer der Lieblingstrack der Band vom neuen Album "Liebe Brutal", das am 26. September erscheinen soll.
Paira – Confissão
Mit der neuen Single "Confissão" wird das Wort "mystisch" auf ein ganz neues Level gehoben. Denn auf dem Track schafft das Duo aus Brasilien, bestehend aus Clara Borges und André Pádua, einen fast schon gespenstischen und meditativen Vibe. Dazu trägt auch der Clip bei, der auf 16mm Film geschossen wurde und in der brasilianischen Stadt Paranapiacaba entstanden ist. Aus meteorologischer Sicht ist das einer der nebeligsten Orte des Landes – mit durchschnittlich 300 Tagen im Jahr. Für "Confissão" genau das Richtige, denn die Atmosphäre spiegelt auch der Synth-Sound von Paira wider, der zwischen Fliegen, Träumen und Hoffen schwankt, während der Track von zweiten Chancen und Neuanfängen erzählt. Zu hören auf der kommenden "EP02".
Loco feat. Feby Putri – No where
Mit seinem neuen Album "SCRAPS" hat Loco nicht nur einen Labelwechsel vollzogen, sondern auch einen Richtungswechsel. Das Album des Rappers aus Südkorea steht sinnbildlich nämlich für eine ganz neue Freiheit. "Ich habe etwas genommen, was sich mal unfertig angefühlt hat und habe ihm neues Leben gegeben", sagt er selbst über die Platte. Auf "No where", der zwischen softer Cloud-Meditation, HipHop und R'n'B wechselt, hat sich Loco die Unterstützung der indonesischen Sängerin Feby Putri geholt. Sie gilt mit Millionen Klicks gerade als absolutes Aushängeschild des Indo Pop, also des Pop aus Indonesien, und gibt dem eh schon verträumten Track noch mehr Softness.
Lady Leshurr – Bar with Lesh
Mit ihrem letzten Mixtape "Back 2 Basics" kehrt Lady Leshurr zurück zum Wesentlichen: Bars. Die Rapperin aus Birmingham zollt darauf mit klassischen Beats und Punchlines auch so mancher Rapgröße Tribut: Zum Beispiel Busta Rhymes. Auf "Bar with Lesh" sampelt sie nämlich "Put Your Hands Where My Eyes Could See" von der New Yorker Legende. Gleichzeitig erzählt sie davon, wie sie das Mic schon fast an den Nagel hängen wollte, aber mit dem Mixtape jetzt ihr ganz persönliches Comeback feiert. Dass sie noch immer zu den besten Lyricist in UK gehört, darin sind sich die Fans einig. Und auch im dazugehörigen Clip spart die britische Rap-Lady nicht an Vibes, wenn sie mit ihrer Tänzer-Crowd auf den UK-Streets representet.
Balimaya Project Meets Discos Pacífico All Stars – Yo te vi
Mit "Calima" schlagen Balimaya Project und Discos Pacífico All Stars die Brücke zwischen UK und Kolumbien. Erstere Combo ist nämlich ein Mandé Jazz Kollektiv aus London, das sich in der dortigen Jazz-Community schon längst einen großen Namen gemacht hat, in dem es in Großbritannien lebende Instrumentalisten mit afrikanischen Roots verbindet. Discos Pacífico All Stars besteht wiederum aus zwei Bands – Bejuco, die Afrobeat und Marimba Fusion aus der kolumbianischen Stadt Tumaco liefern. Und Semblanzas Del Rio Guapi, die auf traditionelle, pazifische Gesänge und Rhythmen setzen. Hier kommt klanglich und kulturell also einiges zusammen. Oder geografisch gesprochen: "Sahara-Sand, der über den Himmel von Westafrika wandert, den Atlantik überquert, den Amazonas durchquert und schließlich die kolumbianische Pazifikküste erreicht."