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Tyler, The Creator – Stop Playing With Me

Fünf Songs, die die Welt jetzt braucht

Stand:

Tyler, The Creator ist wieder auf Krawall gebürstet, Mari Frose & Trinix liefern endlich das Video zu ihrem Sommerhit und Dr. Yaro tanzt im Gerichtssaal – das sind unsere fünf Songs der Woche!

Tyler, The Creator – Stop Playing With Me

Dass Tyler, The Creator immer wieder für Überraschungen gut ist, hat der L.A. Native in seiner langjährigen Karriere schon oft bewiesen. Nicht nur, dass Tyler gerade noch auf Welt-Tournee ist und große Stadien bespielt. Der US-Rapper hat in dieser Woche ganz nebenher auch noch ein Überraschungsalbum rausgebracht: In "Don't Tap The Glass" gibt sich Tyler als 90s-Oldschool-Hedonist, der auf Krawall gebürstet ist. Wie das aussieht, zeigt auch der neue Clip zu "Stop Playing With Me", für den er keine Geringeren als Basketball-Legende LeBron James und seine musikalischen Idole Clipse vor Kamera gelockt hat. Letztere werden dabei nicht nur visuell geehrt, sondern auch musikalisch, denn "Don't Tap The Glass" hält – wie schon Tylers ältere Platten auch – ziemlich viele Clipse und N.E.R.D.-Referenzen bereit.     

Mari Frose x Trinix – Vaitimbora

Mit "Vaitimbora" haben Mari Frose und Trinix einen der absoluten Sommerhits des Jahres hingelegt. Schon seit einer Weile bei uns im COSMO Radio, jetzt gibt es auch den entsprechenden Clip zum Track, der die Sommergefühle nur noch mehr intensiviert. Mari Frose öffnet nämlich die Tore ihres Sommerdomizils, das nur so vor entspannten Vibes und bunten Farben sprüht. Mal malt sie am Pool, isst Kirschen und Papaya oder spielt mit riesigen Schachfiguren im Garten der Villa. So stellen wir uns einen unaufgeregten, aber entspannten Sommer vor – genauso wie der Track eben. Auf TikTok haben es die brasilianische Sängerin und das Electronic-Duo aus Frankreich schon in Zehntausende Videos geschafft, was dem Track aus Bossa Nova, Afrohouse, Samba und MPB noch mal einen ordentlichen Push verschafft hat. Zu Recht, denn für authentische Sommer-Vibes ist "Vaitimbora" einfach der optimale Soundtrack.

Dr. Yaro – Tout Doux

Eigentlich ist Dr. Yaro zusammen mit seinem Cousin La Folie unterwegs, wenn es um Musik geht. 2018 startete das Duo seine Karriere und wurde damals von französischen Rappern wie Gims oder Naza entdeckt. Letztes Jahr hat der Rapper aus Paris mit Roots auf den Komoren dann seine Solokarriere gestartet. Das erste Soloalbum steht noch aus, aber Dr. Yaro ist sehr emsig, wenn es um Singles geht. Die neue heißt "Tout Doux" und ist im Grunde eine riesige Afrobeats-Party geworden – allerdings nicht im Club, sondern im Gerichtssaal. Mit viel Blitzlichtgewitter wird Yaro ins Gericht begleitet, rechtfertigt sich erst vor den Journalist:innen und dann vor der Richterin. Allerdings fällt es allen Anwesenden sichtlich schwer, still sitzen zu bleiben, denn die in weiß gekleideten Zuschauer:innen legen eine dynamische Performance hin, während Yaro selbst den Richterstuhl einnimmt.    

Baby Cham, Stephen Marley & Damian "Jr. Gong" Marley – Hustling In My Blood

Für "Hustling In My Blood" haben sich drei Namen der Reggae- und Dancehall Royalty zusammengetan: Baby Cham, der seit 2005 eigentlich nur noch als Cham unterwegs ist, hat sich gleich zwei Marleys zur Seite geholt, um eine Hymne für alle Hustlers zu schreiben. Stephen und Damian Marley sind beide Söhne von Bob Marley und halten das Erbe des Vaters noch heute am Leben. Auf dem gemeinsamen Track mit Baby Cham hat jeder genug Raum, um sein Handwerk zu zeigen, während die drei an die Stärke der Hustler appellieren: "Es ist eine Hymne, die die Leute daran erinnert, dass man es durch alles schaffen kann. Du kannst nur nicht aufgeben!", sagt Cham selbst über den Track. Die Power kommt auch im dazugehörigen Video durch, in dem alle drei mit der Gang in unterschiedlichsten Locations in Miami zu sehen sind.    

Edis & Zeynep Bastık – Yatakta Kardiyo

Kein Bock auf "Fxckbuddy", lieber die große Liebe – das fordern Edis & Zeynep Bastık in ihrem neuen Track "Yatakta Kardiyo". Der Titel heißt übersetzt so viel wie "Cardio im Bett", also sportliche Betätigung zwischen den beiden. Dazu passt auch, dass die türkischen Artists im Video in einer Art Glaskasten gefangen sind, in der nur Bett und Toilette stehen – die wesentlichen Dinge eben. Nach viel Hin und Her geht allerdings alles in Flammen auf – was nicht unbedingt auf ein Happy End hindeutet. Gelungen ist das Duett zwischen dem Sänger aus London und der Sängerin aus Çanakkale aber trotzdem. Denn wenn zwei der erfolgreichsten Popstars der türkischen Musikszene zusammenkommen, ist ein Sommerhit aus Pop und Afrobeats quasi vorprogrammiert.