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ROSALÍA: "LUX" - die Sängerin als Nonne auf dem Cover; die Arme verschränkt, in einer weißen Zwangsweste.

"LUX" - Göttliche Global-Pop-Oper von ROSALÍA

Stand:

ROSALÍA findet auf ihrem vierten Studioalbum "LUX" zur Erleuchtung - durch klassische Musik, weibliche Spiritualität und kulturelle Vielfalt. Dabei unterstreicht sie die menschliche Verletzlichkeit.

Von Anne Lorenz

ROSALÍA: "LUX"

COSMO Album der Woche 10.11.2025 02:41 Min. Verfügbar bis 12.11.2026 COSMO


Der katalanische Superstar hat es sich in den Kopf gesetzt, Fans und Musikliebhabern mal wieder mit etwas völlig Neuem zu überraschen. Während sie auf "Motomami" zu Trap-gefärbten Beats die Reifen quietschen ließ und mit den skizzenhaften Songs ein draufgängerisches Freiheitsgefühl heraufbeschwor, hat sie mit "LUX" jetzt quasi eine komplette Pop-Oper veröffentlicht. Fast drei Jahre hat ROSALÍA daran gearbeitet und wahnsinnig viel Recherche, Arbeit und Liebe fürs Detail reingesteckt - von der Komposition über das Songwriting bis hin zur Produktion.

Global Pop Visionärin

ROSALÍA hat die meisten Lieder auf "LUX" vom Londoner Symphonie Orchester einspielen lassen - Pop meets Classic meets Avantgarde. Als Featuregäste sind Big Names wie Björk, oder Fado-Queen Carminho mit dabei. Außerdem singt ROSALÍA in 13 verschiedenen Sprachen, darunter Deutsch - wie in der Vorabsingle "BERGHAIN" -, Latein, Arabisch, Ukrainisch, Japanisch und Mandarin. Für Feinheiten in Phonetik und Gleichklang hat die Visionärin eng mit ÜbersetzerInnen und Native-Speakers zusammengearbeitet.

Endloses Puzzle

Ein Jahr hat ROSALÍA alleine in die Lyrics der Songs gesteckt. Ein paar Mal stand sie dabei kurz vor dem Wahnsinn, hat der Global Pop Star im Interview mit der New York Times erzählt.

"In allen diesen Sprachen zu schreiben, die ich nicht beherrsche, hat mich als Künstlerin wachsen lassen. Als Komponistin, als Songwriterin und als Produzentin. Es hat mir Geduld beigebracht. Ich musste mich immer wieder neu zurecht finden. Wie in einem endlosen Puzzle." ROSALÍA über die Arbeit in verschiedenen Sprachen

Begeisterung für "LUX"

Seit "LUX" erschienen ist, überschlagen sich Fans und Musikkritiker vor Begeisterung. "Das beste Album des ausklingenden Jahres" titelt der Rolling Stone, "Sie ist das Licht der Welt", findet die taz und DIE ZEIT schreibt: "Der Pop hat eine neue Göttin". Tatsächlich geht es auf "LUX" viel um Göttlichkeit und Überirdisches, aber immer in Relation zur Fehlbarkeit der Menschheit und ihrer Verletzlichkeit.

Sakrale Frauenfiguren

Roter Faden sind dabei wichtige Vorreiterinnen aus verschiedenen Religionen der Welt. ROSALÍA erzählt: "Weibliche Spiritualität war die Inspiration für 'LUX'. Feminine Mystik, sakrale Frauenfiguren aus verschiedenen Kulturen der Welt. Mich fasziniert daran, dass jede Religion ihr eigenes Verständnis davon hat, was als heilig gilt." Frauen wie Jeanne D’Arc, die im 15. Jahrhundert auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde, bevor man sie später zur Heiligen erklärt hat, oder die islamische Heilige Rabia al-Adawiyya.

100% menschlich

ROSALÍA schlägt dabei immer wieder den Bogen zu sich selbst und singt von den Schattenseiten des Ruhms, oder von persönlichen Heartbreaks. Menschlichkeit spielt dabei nicht nur in den Songtexten eine Rolle: Die Katalanin hat sich bewusst gegen jede Art von KI-Tools für die Arbeitsprozesse an "LUX" entschieden. ROSALÍA möchte, dass ihre Message und ihr Sound die Menschen durch Verletzlichkeit berührt.