Bad Bunny: "DeBÍ TíRAR MáS FOToS" – Keine Fotos, aber ein Album des Jahres
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Bad Bunny hat 2025 mit "DeBÍ TíRAR MáS FOToS" Chart- und Streaming-Rekorde gebrochen und Latin-Rhythmen weltweit in den Fokus gerückt. Das Scheinwerferlicht hat er mit Newcomern und Wegbereitern geteilt und seiner Heimat Puerto Rico ein epochales Denkmal gesetzt.
Von Anne Lorenz
Kein Künstler hat uns in COSMO zuletzt so beschäftigt wie Bad Bunny. Wir haben seine Heimat Puerto Rico kennengelernt und die Anliegen der internationalen Latin-Diaspora. Er hat uns sogar herausgefordert, Spanisch zu lernen. In verschiedenen US-Shows und auf der Kinoleinwand hat Benito uns zum Lachen gebracht. Oder zum Weinen, mit besonders berührenden Konzertmomenten. Vor allem hat Bad Bunny uns aber zum Tanz aufgefordert, mit seinem Feuerwerk aus traditionellen und modernen karibischen Rhythmen."DeBÍ TíRAR MáS FOToS"ist unser COSMO-Album des Jahres.
Größte Bühne der Welt … kommt noch!
2025 war sein Jahr! Es gab fünf Latin-Grammys für Bad Bunny. Bei seiner Residency in Puerto Ricos Hauptstadt San Juan hat er 31 ausverkaufte Stadionshows gespielt. In gleich zwei Hollywoodfilmen war Benito zu sehen: "Happy Gilmore 2" und "Caught Stealing". Sein kultureller Impact hat es als Lehrstoff bis an die prestigeträchtige Harvard University geschafft. 2026 geht er mit den Songs seines Hit-Albums nicht nur auf fette Welttournee, u. a. im Juni ins Stadion nach Düsseldorf, sondern präsentiert "DeBÍ TíRAR MáS FOToS" auch als Headliner der berühmten Halftime Show beim Super Bowl – mit über 100 Millionen Zuschauern vor den Fernsehern die größte Bühne der Welt! Entsprechend euphorisch hat er sich bei seinem Auftritt bei Saturday Night Live geäußert:
"An die Latin-Community und alle, die kämpfen mussten, um für uns Türen zu öffnen! Der Auftritt beim Super Bowl ist nicht nur mein, sondern unser aller Verdienst. Die Anerkennung unserer Mühen für dieses Land. Diesen Moment kann uns keiner nehmen!" Bad Bunny
Bewegende Momentaufnahmen
Angefangen hat die Reise in Bad Bunnys geliebter Heimat Puerto Rico. "DeBÍ TíRAR MáS FOToS"“, zu Deutsch "Ich hätte mehr Fotos machen sollen", ist ein Blick zurück auf die Wurzeln des Reggaeton-Stars, voller Heimweh, Stolz und Sehnsucht. Dabei erzählt Benito nicht nur seine eigene Geschichte, die 17 Songs des Albums sind auch eine tiefe Verneigung vor der Latin-Kultur, mit all ihren Rhythmen, Farben und Temperamenten. Eine Aneinanderreihung bewegender Momentaufnahmen, die auch die wehmütigen Augenblicke nicht auslassen. Bad Bunny dazu im Billboard-Interview: „Der Albumtitel ist sinnbildlich gemeint. Ich will damit nicht sagen, dass man von jeder Nichtigkeit Fotos machen sollte – im Gegenteil: Es geht darum, Situationen im Herzen festzuhalten. Das gilt auch für meine Live-Shows! Es kommt immer der Punkt, an dem ich zum Publikum sage: "Jetzt packt mal eure Handys weg und lasst uns tanzen, feiern, den Augenblick genießen!‘ Wie ein Foto, das man mit dem Herzen aufnimmt, weil es den Moment viel schöner abbildet!"
Raus aus der Nische.
Für chart-erprobten Reggaeton mit Einflüssen aus Trap und House ist Benito bereits bekannt. Auf "DeBÍ TíRAR MáS FOToS" mischt er Rhythmen wie Salsa, Bomba oder die ursprüngliche puerto-ricanische Plena mit in seine altbewährte Formel. Das Resultat ist eine emotionale Achterbahnfahrt, die süchtig macht. Das Gefühlsspektrum auf Bad Bunnys Erfolgsalbum reicht von bittersüßer Melancholie über schwerelose Leichtigkeit bis zu brodelnd heißer Ekstase. Ein Feuerwerk aus traditionellen und modernen karibischen Sounds, mit denen er klarstellt: Latin-Musik gehört in keine Nische, sondern ins Zentrum der Popkultur! Hat er so auch seinem Landsmann, dem YouTuber El Tony, erzählt. "Puerto Rico liegt mir wirklich am Herzen! Ich wollte eigentlich nicht sentimental werden, aber es überwältigt mich einfach, zu wissen, dass Menschen auf der ganzen Welt – von Japan bis Deutschland – meine Heimat kennen! Unsere Kultur, unsere Rhythmen, unsere Mentalität, die Künstler, die wir hervorgebracht haben … und das durch meine Musik!"