1LIVE Heimatkult : Will ganz laut schreien: LIYO
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"Ich will ganz laut schreien" heißt die Debüt-EP von Newcomerin LIYO. Darauf läßt sie ihren Gefühlen freien Lauf und spricht Vieles aus, was sie sich laut eigener Aussage früher eher nicht getraut hätte. Der Musikstudentin ist wichtig, dass ihre Songs musikalisch ausgecheckt sind, dabei aber auch inhaltlich eine Message haben.
Von Simone Sohn
Was bisher geschah: Wo andere Newcomer aus NRW ins große Berlin abwandern, geht Nachwuchstalent LIYO den umgekehrten Weg. Sie kommt eigentlich aus Berlin, hat sich vor zwei Jahren aber im Sektor niedergelassen um an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln im Studiengang Singer-Songwriter Musik zu studieren. Die Leidenschaft für die Musik wurde ihr quasi schon in die Wiege gelegt. Beide Eltern sind Musiker und schon von Kindesbeinen an nimmt LIYO Unterricht. Erst im Geige spielen, später auch in Gesang und Klavier. Schon mit 12 fängt die mittlerweile 20-Jährige an ihre eigenen Songs zu schreiben.
Ihren ersten Track veröffentlicht LIYO Ende 2024 und nun kommt im Juni ihre Debüt-EP mit dem bezeichnenden Titel "Ich will ganz laut schreien" raus. In ihren Songs mischt die junge Musikerin Anleihen aus NDW, Indie-Pop und Gitarrenrock und schreibt laut eigener Aussage "über kaputte Situationships, gesellschaftliche Schieflagen und dieses nervige Gefühl, in einer Welt zu leben, die lieber alles wegdrückt, als wirklich hinzuschauen".
Beschreibe dich in drei Songtiteln:
"Vorgesetzter" - Team Scheisse
"I’m confident that I’m insecure" - Lawrence
"Strange kind of beautiful" - Bruno Major
Was war die erste Reaktion der Eltern auf deine Musik?
"Aber das ist jetzt nur ne Phase, oder?"
Wäre diese Band eine TV-Serie, dann auf jeden Fall...
Rick und Morty (und ich bin Summer)
Nicht gemacht und schwer bereut:
Meine Sing Star Karaoke Covers Demi Lovato 2017 gepostet (Mein Künstlername war Liyovato)
Wovor mich meine Freunde bisher bewahren konnten:
Vor Männern mit Ukulele
Drei letzte Worte vor dem Stromausfall:
Wo ist Powerbank?