Naoko Ogihara wurde am 1. Januar 1977 in Aichi in Japan geboren. Zur Geige kam sie über ihre beiden älteren Schwestern, die bereits Geige gespielt haben. Ihr Studium führte sie nach Deutschland, und zwar nach Berlin und Hamburg. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Violinwettbewerbs Leopold Mozart und gewann den Aoyama Music Award in Kyoto. Bevor sie zum WDR Sinfonieorchester kam, spielte sie im Mahler Chamber Orchestra. Bei ihrem ersten Konzert mit dem WDR Sinfonieorchester stand die "Alpensinfonie" von Richard Strauss auf dem Programm. Ganz besonders in Erinnerung geblieben sind ihr die Aufführungen von Wagners "Tristan und Isolde" mit dem WDR Sinfonieorchester.
Viele Stücke hört sie sehr gerne, viele Komponisten schätzt sie. Aber am liebsten hört und spielt sie Johann Sebastian Bach. Zu den Dirigenten, die Naoko Ogihara besonders in Erinnerung geblieben sind, zählt Andris Nelsons, denn "er lässt die Musiker frei spielen, trotzdem ist es seine Musik". Unter den Solisten findet sie Augustin Hadelich herausragend, denn wenn sie ihm zuhört, hört sie "Musik pur". Als Pädagogin lehrt sie in Japan die Suzukimethode.
Naoko Ogihara ist seit 2007 Mitglied im WDR Sinfonieorchester.