Georgeta Iordache

Georgeta Iordache

1. Violine

Georgeta Iordache stammt aus Bukarest. Schon als Kind liebte sie Musik, vor allem Giuseppe Verdis "La Traviata", und so schlüpfte sie gerne in die Rollen der Sängerinnen und Sänger dieser Oper, um mitzusingen und wie auf einer imaginativen Bühne zu agieren.

Mit fünf Jahren begann sie Klavier zu lernen, stellte aber schnell fest, dass dieses Instrument nicht das Richtige für sie war, da sie es als Kind für zu groß hielt, um es überallhin mitzunehmen. Stattdessen hatte die Geige ihr Herz erobert, da sie wie eine Stimme klingt, die Geschichten erzählt, aber ohne Worte.

Sie begann zunächst an der Musikschule "Dinu Lipatti" in Bukarest mit dem Geigenunterricht, bevor sie ans George-Enescu-Musikgymnasium wechselte. Bei zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben gewann sie erste Preise. Zum Studium ging Georgeta Iordache 2013 nach Köln an die Hochschule für Musik und Tanz. Noch als Studentin wurde sie Akademistin beim WDR Sinfonieorchester und somit "Teil einer vielfältigen und unterstützenden künstlerischen Gemeinschaft". Ein unvergesslicher Höhepunkt für sie war die Aufführung von Bartóks Violinkonzert mit Christian Tetzlaff als Solist.

Georgeta Iordache ist seit 2019 Mitglied im WDR Sinfonieorchester.