Raimund Adamsky wurde 1963 in Neuss geboren und begann auf Anregung eines Musiklehrers seiner Schule Kontrabass zu spielen. Sein Studium absolvierte er an der Folkwang Universität der Künste in Essen, anschließend erhielt er sein erstes Engagement bei der Deutschen Kammerakademie Neuss.
Unter den vielen außergewöhnlichen Konzerten, die er bisher spielen durfte, nimmt das Berlioz-Requiem 2017 im Kölner Dom einen ganz besonderen Platz ein. Unter den Dirigenten beeindruckte ihn Claudio Abbado sehr, den er in seiner Zeit im Jugendorchester erlebte. Aber auch viele Dirigentinnen und Dirigenten, die er als Berufsmusiker beim WDR Sinfonieorchester bisher erlebte, bleiben ihm in guter Erinnerung – nicht nur die prominenten Namen.
Unter den Solisten nimmt für ihn Frank Peter Zimmermann eine ganz besondere Stellung ein: Als frischgebackener Berufsmusiker begleitete er ihn mit seinem damaligen Kammerorchester in Neuss. Seit mittlerweile mehr als drei Jahrzehnten erlebt er den großartigen Geiger nun beim WDR Sinfonieorchester – durchaus auch mit eher wenig gespielten Werken. Eine Besonderheit. Daneben gab und gibt es zahlreiche Solisten, an die er sehr gerne und mit Respekt zurückdenkt.
Raimund Adamsky ist seit 1990 Mitglied im WDR Sinfonieorchester.