Tödlicher Unfall: Falschfahrer stirbt auf A3 bei Erkrath

02:28 Min. Verfügbar bis 21.10.2027

Tödlicher Unfall: Falschfahrer stirbt auf A3 bei Erkrath

Stand:

Auf der A3 bei Erkrath hat es am Montagabend einen schweren Unfall mit einem Falschfahrer gegeben. Die Autobahn war bis 5 Uhr gesperrt.

Der 84-Jährige Unfallverursacher aus Duisburg ist dabei ums Leben gekommen. Er war am Montagabend bei Mettmann falsch auf die Autobahn Richtung Köln aufgefahren. Er stieß in Höhe des Parkplatzes Stindertal mit zwei Autos zusammen. Dabei wurden drei weitere Menschen leicht verletzt.

Polizei lässt Fahrzeuge an Unfallstelle wenden

Polizisten stehen mit dem Rücken zur Kamera und begutachten einen Unfallwagen.

Polizisten untersuchen eines der Unfallautos.

Ein 27-Jähriger aus Essen war von der mittleren auf die linke Fahrbahn gewechselt und dort mit dem entgegenkommenden Auto des 84-Jährigen zusammengeprallt. Die Wucht des Zusammenpralls schleuderte beide Autos über die Fahrbahn. Der 27-Jährige kam zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Ebenso ein 73-Jähriger und seine Beifahrerin: Nachdem die ersten beiden Fahrzeuge aufeinander geprallt waren, konnte der Fahrer dem Unfallwagen des 84-Jährigen nicht rechtzeitig ausweichen und krachte ebenfalls mit ihm zusammen.

Autobahn bis kurz vor fünf gesperrt

Die A3 in der Nacht: Einsatzkräfte sind an der Unfallstelle.

Die Polizei stellte auch Schutzwände gegen Gaffer auf.

Andere Autos fuhren über Trümmerteile und wurden beschädigt. Die A3 in Richtung Arnheim blieb für die Rettungsmaßnahmen, die Unfallermittlungen und Reinigungsarbeiten bis kurz vor fünf Uhr gesperrt.

Die Polizei hatte dafür gesorgt, dass die Autos hinter der Unfallstelle wenden konnten, damit sie nicht die ganze Nacht im Stau verbringen mussten. Warum der Mann falsch auf die Autobahn aufgefahren ist, ermittelt jetzt die Polizei.

Tödlicher Unfall: Mann stirbt nach Geisterfahrt auf A3 bei Erkrath

WDR Studios NRW 21.10.2025 00:41 Min. Verfügbar bis 21.10.2027 WDR Online

Unsere Quelle:

Redaktioneller Hinweis: In einer ersten Version der Polizei hieß es, der verstorbene Mann sei 85 Jahre alt gewesen. Richtig ist: Der Fahrer war 84 Jahre alt.

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