Blinkendes Blaulicht auf einem Polizeiauto

Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln

Mordkommission ermittelt Steinewerfer auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück

Stand:

Nur mit Glück blieben drei Menschen bei Unfällen auf der A2 im Kreis Gütersloh unverletzt. Trotzdem ermittelt eine Mordkommission.

Es soll ein dunkel gekleideter Jugendlicher zwischen 15 und 18 Jahren gewesen sein, der faustgroße Steine auf die Autobahn geworfen hat. Das berichtet eins der Unfallopfer.

Jugendlicher wirft faustgroße Steine

Am Sonntagabend gegen 19:10 Uhr habe der Täter in einer Tür einer Lärmschutzwand an der Autobahn gestanden, so Polizei und Staatsanwaltschaft Bielefeld. Unter der Autobahn ist an der Stelle ein Radweg, der zwei Straßen in Rheda-Wiedenbrück verbindet. Der unbekannte Mann habe zwei faustgroße Steine auf zwei Autos geworfen, die Richtung Dortmund unterwegs waren.

Steinewerfer auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück

WDR 27.04.2026 00:44 Min. Verfügbar bis 27.04.2028

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Fahrerinnen und Fahrer unverletzt

Einen SUV traf er unterhalb des Beifahrerfensters, einen VW-Golf frontal auf der Motorhaube, berichten Polizei und Staatsanwaltschaft. Der Golf-Fahrer fuhr daraufhin in die Leitplanke. Ein weiteres Auto fuhr über einen der Steine und wurde am Vorderrad beschädigt.

Alle drei Autofahrerinnen und Autofahrer konnten auf dem Seitenstreifen halten. Sie blieben unverletzt. Trotzdem wertet die Staatsanwaltschaft Bielefeld die Tat als versuchtes Tötungsdelikt. Die Ermittler suchen Zeugen.

Unsere Quellen:

  • Presseerklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft Bielefeld

Sendung: WDR.de, Steinewerfer auf der A2 bei Rheda-Wiedenbrück, 27.04.2026, 14:48 Uhr

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