Der Grund: Am Bauwerk Eifeltor sind weitere Schäden festgestellt worden. Von der Einschränkung ist nur die Fahrtrichtung Olpe betroffen. Der Schwerverkehr in Fahrtrichtung Aachen wird über eine Fahrbahn ohne Schäden geleitet.
Unter "Genehmigungspflichtiger Schwerverkehr" fallen Fahrzeuge, die gemäß der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung zu schwer, zu lang oder eine zu hohe Achslast haben, sagt die Autobahn GmbH. Also alles über 44 Tonnen - aber beispielsweise auch Autokräne, die nur 24 Tonnen wiegen, aber eine zu hohe Achslast haben.
Begutachtung der Schäden
Die neu aufgetretenen Schäden am Bauwerk werden aktuell von externen Gutachtern geprüft und bewertet. Möglicherweise können weitere Maßnahmen folgen.
Blick auf die A4 am Eifeltor
Zusätzlich soll die nächste Sperrpause der Deutschen Bahn Anfang Juli für weitere Untersuchungen, Sonderprüfungen und Vermessungen am Bauwerk genutzt werden. Parallel werden Maßnahmen entwickelt, um das Bauwerk für den verbleibenden Verkehr zu stabilisieren.
Schrankenanlage in Vorbereitung
Gleichzeitig wird die Einrichtung einer Schrankenanlage vorbereitet, um zu schwere Lkw in Fahrtrichtung Olpe an der Überfahrt des maroden Bauwerks zu hindern. Die soll voraussichtlich im Laufe des Sommers in Betrieb gehen.
Zum Hintergrund: Im April 2025 wurden am Bauwerk "Eifeltor" im Verlauf der A4 im Kölner Süden erhebliche Defizite festgestellt. Um das Bauwerk zu schützen, richtete die Autobahn GmbH eine gesonderte Verkehrsführung ein - die wird bis zum Ersatzneubau bestehen bleiben.
Das "Eifeltor" führt die A4 über die Gleise der Deutschen Bahn im Bereich des Umschlagbahnhofs Köln-Eifeltor. 1956 errichtet, wurde das Bauwerk 1988 verbreitert. 1993 wurde ein weiteres, parallel verlaufendes Bauwerk hinzugefügt. Hierüber verläuft in Fahrtrichtung Aachen die Parallelfahrbahn zwischen den Anschlussstellen Köln-Eifeltor und Köln-Klettenberg.
Unsere Quelle:
- Autobahn GmbH
Sendung: WDR.de, Sperrung für den Schwerverkehr am Bauwerk Eifeltor, 30.4.2026, 13:17 Uhr