Riesen-Bauprojekt: Spatenstich für neues Stadtquartier in Gelsenkirchen
01:33 Min.. Verfügbar bis 15.10.2027.
In Gelsenkirchen ist am Mittwoch (15. Oktober 2025) der erste Spatenstich für das neue Zentralbad und den Bildungs- und Innovationscampus gesetzt worden. Vertreter der Stadt, der Wirtschaft, von Sportvereinen und Bildungseinrichtungen feierten den Moment, denn durch den neuen Campus soll das Stadtzentrum in Gelsenkirchen ein vollkommen modernes Erscheinungsbild bekommen.
Neuer Campus soll Strahlkraft für ganze Region haben
Das riesige Bauprojekt auf dem Gelände des ehemaligen Zentralbades könnte – so sagen die Verantwortlichen – auch eine Strahlkraft für die gesamte Region Ruhrgebiet haben. Der Rat der Stadt hatte dem gigantischen Bauvorhaben im Mai einstimmig zugestimmt, freut sich die derzeitige Oberbürgermeisterin Karin Welge von der SPD heute: "Wir wollen mit dem Bildungs- und Innovationscampus einen bildungspolitischen Aufbruch wagen und mit einem wirtschaftspolitischen Impuls verbinden", erklärte sie stolz.
Ein Bildungscampus zwischen erstem Schulabschluss über Schulungen
Es war eine Idee, die Welge persönlich angestoßen hatte. Denn die Stadt brauche einen Bildungscampus, auf dem alle möglichen Bildungslevel erreicht werden könnten, vom einfachen ersten Schulabschluss bis hin zu komplexen Schulungen für die Führungskräfte von morgen, so führt Welge weiter aus.
Auf dem Campus soll demnach Platz sein für das Städtische Berufskolleg für Technik und Gestaltung und auch die Industrie- und Handelskammer sowie die Handwerkskammer sollen dort vertreten sein.
Erster Bauabschnitt beginnt mit neuem Zentralbad
Doch zuerst wird nun auf dem mehr als 10.000 Quadratmeter großen Areal das für Schul- und Vereinsschwimmen dringend benötigte neue Zentralbad gebaut. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem dort entstehenden Wettkampfbecken, das von olympischem Ausmaß sein soll. Das Architekturbüro veranschlagt eine Summe von knapp 60 Millionen Euro. Das alte Zentralbad war 2022 abgerissen worden. Das Bad als erster Bauabschnitt soll energieeffizient sein und schon im Jahr 2028 fertigestellt werden.
Unsere Quellen:
- Reporterin vor Ort
- Stadt Gelsenkirchen