Rechtsmedizinisches Ergebnis liegt vor

Toter in der Ruhr vermutlich durch einen Unfall gestorben

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Laut Polizei liegen die Ergebnisse der Rechtsmedizin vor: Die Ermittler gehen von einem Unfall aus.

Nachdem letzten Donnerstag ein Toter aus der Ruhr geborgen wurde, liegt den Ermittlern jetzt das Ergebnis der Rechtsmedizin vor. Der Mann ist im Wasser ertrunken. Laut der Untersuchung gibt es keine Hinweise auf Fremverschulden oder Suizid, daher gehen die Beamten von einem tragischen Unfall aus.

Zeugen bemerkten eine leblose Person in der Ruhr in der Nähe des Wasserbahnhofs. Es war ein 68-jähriger Mann, der am Donnerstag gegen 13 Uhr mit einem E-Scooter im Bereich der Schleuseninsel auf dem Weg nach Hause gewesen ist. Wie der Mann dann genau in die Ruhr gelangte, hat die Polizei nicht bekannt gegeben. Laut der festgestellten Verletzungen soll es aber ein Unfall gewesen sein.

Feuerwehr konnte den Mann nur noch tot bergen

Gegen 18 Uhr bemerkten Zeugen den Mann in der Ruhr auf Höhe der Schleuse des Kraftwerks Kahlenberg und verständigten die Polizei. Während des Einsatzes war die Umgebung rund um das Wehr in Mülheim gesperrt. Dabei fand die Polizei den Personalausweis des Mannes.

Da zuerst ein Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden konnte, hatte die Polizei eine Mordkommission eingerichtet. Die wurde jetzt nach den Ergebnissen der Rechtsmedizin eingestellt. Der Fall wird von der Polizei weiterbearbeitet.

Toter in der Ruhr: Laut Rechtsmedizin ein Unfall

WDR 19.06.2026 00:21 Min. Verfügbar bis 18.06.2028

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Unsere Quellen:

  • Polizei Essen

Sendung: WDR 2 Rhein und Ruhr, Lokalzeit, 19.06.2026, 15:31