Feuerwehr-Rettungsübung Tunnel Baukau | WDR aktuell

02:03 Min. Verfügbar bis 12.07.2027

Rettungsübung am Autobahnkreuz Herne: Sicherheitscheck für Tunnel

Stand:

Kunstblut, Unfallwagen und jede Menge Rauch: Der neue Tunnel am Autobahnkreuz Herne hat sich am Freitagabend in ein Unfallszenario verwandelt – nur zur Übung. Feuerwehr und Autobahn GmbH unterzogen den Tunnel einem Sicherheitscheck und trainierten den Ernstfall.  

Von Jennifer Kerkhoff

Damit alles realistisch abläuft, engagierte die Autobahn GmbH Statisten, die die Unfallopfer spielten. Detlef Bürk hat das schon häufiger gemacht.

Feuerwehrübung im Tunnel in Baukau

Statisten als Unfallopfer

Dem 58-Jährigen ist wichtig, dass die Feuerwehr richtig trainieren kann. Dafür darf er aber nicht zimperlich sein.  

"Ich spiele einen Bewusstlosen und muss ganz still halten", erzählte Bürk. "Wenn die Rettungskräfte mich aus dem Auto befreien, darf ich nicht mithelfen. Da kriegt man schon mal ein paar blaue Flecken ab."   

Sicherheitscheck vor der Eröffnung  

Mehrere Feuerwehrfahrzeuge vor einer Schranke auf der Autobahn

Die Schrankenanlage vor dem Autobahn-Tunnel im Test

Am Ende des Sommers soll der Tunnel am Kreuz Herne eröffnet werden. Dann müssen alle Sicherheitsmechanismen funktionieren. Der hochmoderne Tunnel ist mit vielen Notrufgeräten ausgestattet sowie einer lauten Durchsage, wenn es zu einem Unfall gekommen ist.

Damit im Brandfall keine weiteren Autos in den Tunnel fahren, schließt sich eine Schranke. Eine Notrufsäule funktionierte bei dem Test leider nicht. Der Knopf fiel ab. "Kein Problem. Die eigentliche Sicherheitsabnahme steht noch aus. Wir machen noch weitere Funktionstests im Detail.", beruhigt Joachim Hartl von der Autobahn GmbH.

Positives Fazit in Herne

Insgesamt lief die Übung aber zufriedenstellend für alle Beteiligten. Die Feuerwehr brauchte keine 10 Minuten bis sie vor Ort war und konnte die Rettungswege testen. Nur die laute Durchsage störte so manchen Anwohner. Doch die wird hoffentlich ja nicht so oft zu hören sein. 

 Unsere Quellen:

  • Beobachtungen der WDR-Reporterin vor Ort
  • Feuerwehr Herne
  • Autobahn GmbH Niederlassung Westfalen

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