Den Anstoß habe der Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 gegeben, bei dem rund 1.200 Menschen ermordet und 250 Geiseln entführt wurden, so Initiator Dr. Werner Kleine. Daraufhin hätten Vertreter des Büros zur Bekämpfung von Judenhass und Ausgrenzung sowie der Katholischen Citykirche überlegt, wie man den Entwicklungen begegnen kann.
"Auch in Wuppertal eine ernste Bedrohung"
Daraus entstand die Idee, Personen und Institutionen zusammenzubringen, die sich dem Antisemitismus entgegenstellen. Antisemitismus sei auch in Wuppertal eine ernste Bedrohung, heißt es in der Gründungserklärung des Bündnisses. Nicht selten würden Jüdinnen und Juden beschimpft, verunglimpft und bedroht.
"Wir treten Antisemitismus in all seinen Erscheinungsformen entschieden entgegen, stärken den Schutz jüdischen Lebens und fördern eine Stadt, in der alle Menschen frei und sicher leben können." Aus der Gründungserklärung des Wuppertaler Bündnisses gegen Antisemitismus
Zu den Gründungsmitgliedern gehören unter anderem Wuppertals Sozialdezernentin Annette Berg, die Leiterin der Ausländerbehörde, Suna Lenz, Arno Gerlach vom Freundeskreis Beer Sheva, Dr. Werner Kleine von der Katholischen Citykirche, Julia Goldberg-Katz vom Büro zur Bekämpfung von Judenhass und Ausgrenzung, Polizeipräsident Markus Röhrl und Ludger Kineke vom Wuppertaler SV.
In Wuppertal hat sich das Bündnis gegen Antisemitismus gegründet
WDR Studios NRW. 26.11.2025. 00:58 Min.. Verfügbar bis 26.11.2027. WDR Online.
Unsere Quellen:
- Gründungserklärung des Bündnisses gegen Antisemitismus
- Katholische Citykirche Wuppertal
Über dieses Thema berichtet der WDR bei WDR 2: Lokalzeit Bergisches Land, 16:30 Uhr.