Am frühen Morgen hat eine Mitarbeiterin einen unangenehmen Geruch im Eingangsbereich des Troisdorfer Rathauses festgestellt. Der Grund dafür: Buttersäure.
Sie wurde in Briefkästen des Gebäudes gefunden. Nach Informationen der Stadt Troisdorf auch in den Briefkästen der CDU- und Grünen-Fraktionen. Noch ist unklar, wie die Flüssigkeit dorthin gekommen ist.
Feuerwehr untersucht Gebäude
Auch Briefkästen des Rathauses wurden beschädigt
Die Feuerwehr rückte an, um den Haupteingang des Rathauses abzusperren und das Gebäude zu untersuchen. Die Einsatzkräfte konnten aber erstmal keine weiteren Gefahren feststellen, teilte ein Sprecher der Stadt Troisdorf mit. Vier Mitarbeitende der Stadt seien wegen Übelkeit und Kopfschmerzen zur Untersuchung im Krankenhaus.
Nach ersten Messungen bestehe laut Stadt keine Gefahr für die Bürgerinnen und Bürger. Buttersäure ist eine farblose Flüssigkeit, die für ihren unangenehmen, extrem beißenden Geruch bekannt ist. Oft wird er mit Erbrochenem oder Fäulnis verglichen.
Rathaus für Bürger zugänglich
Bürger, die am Montag Termine im Rathaus haben, können diese weiter wahrnehmen. Ein Hintereingang des Gebäudes ist geöffnet, damit der Betrieb weitergehen kann.
Die Polizei des Rhein-Sieg-Kreises hat die Ermittlungen aufgenommen.
Korrektur vom 23.03.2026, 14.10 Uhr: In einer früheren Fassung dieses Artikels haben wir fälschlicherweise angegeben, dass der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen hat. Richtig ist, dass die Polizei des Rhein-Sieg-Kreises die Ermittlungen aufgenommen hat. Wir haben den Text entsprechend aktualisiert und bitten um Entschuldigung.
Unsere Quellen:
- Stadt Troisdorf
- Nachrichtenagentur dpa
Sendung: WDR.de, Buttersäure an Troisdorfer Rathaus, 23.03.2026, 12:51 Uhr.