Mit Videoüberwachung gegen illegale Müllentsorgung in Gronau

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Die Stadt Gronau setzt an Glas- und Papiercontainern Überwachungskameras ein, um illegale Müllentsorgung zu bekämpfen. Doch nun stellt sich die Frage, ob die Stadt damit gegen den Datenschutz verstößt.

Die Stadt Gronau im Kreis Borken geht inzwischen radikal gegen Müllsünder vor. Illegale Müllentsorgung ist dort ein großes Problem geworden. Die Leuten legen bei den Papier- oder auch Altkleidercontainern immer wieder Müllsäcke, Sperrmüll oder Hausrat illegal ab.

Die Entsorgung des Mülls kostet die Stadt Gronau viel Geld und am Ende bezahlen müssen die Bürger. In Gronau gibt es insgesamt 36 Containerstandorte.

Viele Kommunen in NRW klagen über illegale Müllablage. Die Entsorgung kostet jedes Jahr mehrere Millionen Euro.

Mit Kameras und Lautsprechern gegen illegalen Müll

Am Containerstandort in Gronau-Epe gibt es ab jetzt sogar von der Sicherheitsfirma eine Ansage per Lautsprecher, wenn jemand beim Müllabladen erwischt wird. Dort und an zwei weiteren Standorten wird außerdem die Videoüberwachung eingerichtet. Das Ganze ist erstmal ein Test, der ein halbes Jahr dauern soll.

Wennn die Stadt eine rechtswidrige Abfallablagerung feststellt, wird die Aufzeichnung ausgewertet und der Verursacherin oder dem Verursacher droht ein Bußgeldverfahren.

Mit Videoüberwachung gegen illegale Müllentsorgung in Gronau

00:41 Min. Verfügbar bis 08.08.2026

Unsere Quellen:

  • Stadt Gronau