Etwa 40 Streikende stehen seit dem Mittwochvormittag vor dem Eingang der IKEA-Filiale Am Butzweilerhof. Trotz des Streiks haben laut Verdi beide Filialen geöffnet, man kann also dort einkaufen. Größere Einschränkungen gebe es nicht.
Verdi fordert für die Mitarbeitenden sieben Prozent mehr Lohn, einen rentenfesten Mindestlohn von 14,90 Euro pro Stunde und eine Erhöhung der Ausbildungsgehälter um 150 Euro. Die verbesserten Tarifverträge sollen dann zwölf Monate gelten.
"Wut und Enttäuschung bei den Beschäftigten"
Neben mehr Geld geht es ihnen auch um mehr Wertschätzung. Weil zu wenig Personal eingesetzt werde, sei die Arbeitsbelastung für den einzelnen zu hoch, so Verdi.
"Das Verhalten der Arbeitgeber hat Wut und Enttäuschung bei den Beschäftigten hervorgerufen", sagt Verdi-Sprecher Viktor Efa. "Die Beschäftigten stehen jeden Tag im Geschäft."
"Wir halten den Laden am Laufen. Statt Wertschätzung sollen sie weitere Reallohnverluste hinnehmen." Viktor Efa, Verdi-Sprecher
Kommenden Mittwoch gehen die Tarifverhandlungen weiter.