Restaurants und Kneipen sollen ihre Außenbereiche so bald wie möglich wieder bis 23.30 Uhr öffnen dürfen. Die Entscheidung fiel am Dienstag im Stadtrat. Aus Lärmschutzgründen gilt am Brüsseler Platz zur Zeit noch eine von der Stadt verhängte Sperrstunde ab 22 Uhr. Anwohnende hatten sich seit langem über die Lautstärke beschwert.
Schirme gegen Lärm?
Die Argumentation: der Lärm komme nicht von Besuchern der Außengastro, sondern von Menschengruppen auf dem Platz. Die Kölner Verwaltung soll jetzt mit den Gastro-Betrieben Lösungen finden, um Lärm zu reduzieren. Zum Beispiel könnten die Restaurants Lautstärkeampeln oder schallschluckende Schirme einsetzen.
Das Oberverwaltungsgericht NRW hatte die Stadt Köln verpflichtet, für mehr Ruhe für Anwohner zu sorgen. Anfang des Jahres hatte die Stadt schon ein nächtliches Verweilverbot auf dem Brüsseler Platz verhängt. Das wurde im Mai durch ein Alkoholverbot ersetzt.
Unsere Quellen
- Kölner Stadtrat