Gasaustritt in Dortmund | Aktuelle Stunde
00:23 Min.. Verfügbar bis 20.09.2027.
Am Freitagnachmittag gegen 17.30 Uhr hatte ein Bewohner in der Heinrichstraße in Dortmund den Geruch von Gas in einem Keller wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Die Messung eines Atemschutztrupps stellte "eine massive Gaskonzentration" fest, hieß es von der Feuerwehr. Auch die Messung auf der Straße ergab erhöhte Gaswerte.
Feuerwehr auf der Suche nach Gasleck
Auch in drei Nachbargebäuden wurde Gas im Keller festgestellt, fünf Häuser insgesamt geräumt. Der Energieversorger schaltete Gas und auch Strom in den umliegenden Gebäuden ab, auch damit weniger Risiko für eine Explosion besteht.
Die angrenzende Lange Straße wurde auf einer Länge von mehreren hundert Metern gesperrt. Laut eines Sprechers der Feuerwehr gab es die Sorge, dass ein durchfahrendes Verbrennerauto das Gas entzünden könnte.
Ein Leck gefunden, Gasgeruch bleibt
Mitarbeiter der Feuerwehr hatten ein Gasleck gefunden, gemeinsam mit Mitarbeitern des städtischen Gasunternehmens wurde es abgedichtet. Dann wurde die Straße aufgerissen auf der Suche nach möglichen weiteren undichten Stellen.
Die Feuerwehr sperrte den Bereich weiträumig ab. Mit großen Lüftern wurde das Gas verdünnt, um eine Explosionsgefahr zu minimieren.
DEW 21: Fehler bei Arbeiten am Hausanschluss
In dem betroffenen Wohnhaus wird der Gasanschluss gar nicht mehr benutzt, weil es inzwischen an das Fernwärmenetz angeschlossen wurde. Die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) vermutet, dass bei dem Rückbau des Gasanschlusses ein Fehler passiert ist, durch den es zu den Gaslecks kommen konnte.
Anwohner treffen sich auf der Straße
Am späten Abend gab es dann Entwarnung: Mit einem Bagger wurde der Bürgersteig aufgerissen und der Hausanschluss abgedreht. Alle Bewohner konnten zurück in ihre Häuser. Am nächsten Morgen erinnert nur noch das Loch im Bürgersteig an den Spuk aus der Nacht.
Unsere Quellen:
- Sprecher der Feuerwehr Dortmund
- Pressemitteilung der Feuerwehr Dortmund