Was erst wie ein "David gegen Goliath"-Streit um Markenrechte aussah, wird von den Fast-Food-Ketten in eine virale Werbekampagne umgewandelt. Prominente Hilfe bekommen sie dabei von Schauspieler Kida Khodr Ramadan.
Einigung mit Gutscheinen
Beim Kauf eines Döners in einer Bielefelder KFC-Filiale bekommen die Kunden jetzt einen Gutschein für das Original. Die Aktion ist auf 500 Gutscheine begrenzt. Ob der amerikanische Fast-Food-Riese für die Kosten aufkommt oder einen finanziellen Ausgleich zahlt, bleibt offen.
In einem Instagram-Clip wird die Einigung werbewirksam inszeniert. Schauspieler Kida Khodr Ramadan, bekannt aus der Serie "4 Blocks", spielt den Mediator zwischen den Parteien. Am Ende reichen sich der Geschäftsführer von Krispy Kebab und ein KFC-Vertreter die Hand.
Streit um Krispy Kebab
Grund für den Streit war, dass der Branchenriese Kentucky Fried Chicken den Namen Krispy Kebab ungefragt für ein Produkt seiner neuen Werbekampagne nutzt. Und das auch recht unverfroren: Unterlegt wird die Marketingkampagne mit dem Lied "Alles nur geklaut" von "Die Prinzen".
KFC-Werbebanner mit "Krispy Kebab"
"Ich habe durch unsere Kunden davon erfahren", sagte Sergen Kolcu, Geschäftsführer von "Krispy Kebab", Mitte April im WDR-Interview. Er führt das Unternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Erdal. 17 Filialen hat das Bielefelder Döner-Unternehmen Krispy Kebab. Seinen Namen hat es sich schon 2017 schützen lassen.
Unsere Quellen:
- Gespräch mit Geschäftsführer Sergen Kolcu
- Instagram-Post von Krispy Kebab
Sendung: WDR 2 Ostwestfalen-Lippe, Lokalzeit, 06.05.2026, 16:31 Uhr