Drogenbeauftragter fordert besseren Alterschutz bei Social Media |Aktuelle Stunde
Aktuelle Stunde . 08.11.2025. 42:18 Min.. UT. Verfügbar bis 08.11.2027. WDR. Von Anna Deschke.
Drogenbeauftragter Streeck für Altersfreigaben bei Social Media
Stand:
Der Drogenbeauftragte der Bundesregierung schlägt eine Altersfreigabe für Social Media vor. Ein generelles Verbot lehnt er ab.
Von Moritz Börner
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Zu den Kommentaren [11]Stundenlanges Gedaddel auf dem Handy, von einem Social-Media-Video zum nächsten - das gehört für viele Kinder und Jugendliche zum Alltag. Und nicht selten haben die Videos fragwürdige Inhalte, sind gewaltverherrlichend, sexistisch oder verbreiten extremistische Ansichten. Forschende sind sich einig, Handy-Kurzvideos können süchtig machen. Hendrik Streeck, der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, fordert jetzt eine stärkere Regulierung von Social-Media-Plattformen.
Welche Vorschläge macht der Drogenbeauftragte?
Die Idee ist, eine Altersfreigabe für soziale Netzwerke festzulegen. Vorbild dafür könnte die FSK sein, also die freiwillige Selbstkontrolle, die es auch bei Filmen gibt. Manche Filme dürfen zum Beispiel erst ab dem zwölften oder dem 16. Lebensjahr angeschaut werden. Inhalte auf den Social-Media-Kanälen wie TikTok könnten ebenfalls gestaffelt nach Altersgrenze angeboten werden.
Bestimmte Funktionen und Inhalte der Apps würden also erst mit zunehmendem Alter freigeschaltet werden. Hendrik Streeck will damit die Plattformbetreiber selbst in die Pflicht nehmen. Sie sollen dafür sorgen, dass Kinder bestimmte Inhalte nicht angezeigt bekommen. Gleichzeitig hält Streeck ein generelles Verbot für nicht zielführend.
Der Bundesbeauftragte für Sucht- und Drogenfragen: Hendrik Streeck
"Verbote dürfen nie das erste Mittel der Wahl sein", sagt der Drogenbeauftragte. "Digitale Medien sind Teil der Lebenswelt junger Menschen - man kann sie nicht einfach ausblenden." Jugendliche sollten stattdessen lernen, Inhalte zu bewerten und ihre eigene Meinung entwickeln.
Was machen andere Länder?
Es gibt inzwischen Länder, die ein Social-Media-Verbot beschlossen haben. Australien zum Beispiel. Dort dürfen Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren in Zukunft keine Social Media mehr nutzen. Sie können sich voraussichtlich ab dem 10. Dezember nicht mehr auf Plattformen wie Instagram, Facebook, Snapchat oder Youtube anmelden.
Auch in Dänemark gibt es einen entsprechenden Gesetzesentwurf, der allerdings noch nicht verabschiedet ist. In Großbritannien dagegen müssen die Plattformen das Alter der Nutzer überprüfen. Die Lösung könnte Vorbild für die vom Bundesbeauftragten vorgeschlagene Alterskontrolle sein. Ein großes Fragezeichen ist dabei, ob und wie das Alter der Nutzer wirklich verlässlich kontrolliert werden kann.
Was können Eltern selbst tun, um Kinder zu schützen?
Es gibt bei allen gängigen Social-Media-Plattformen wie TikTok oder Instagram die Möglichkeit, Kinder- und Jugendschutzeinstellungen einzurichten. Bei TikTok zum Beispiel werden im sogenannten eingeschränkten Modus nur altersgerechte Inhalte angezeigt, also zum Beispiel keine Gewaltdarstellungen.
Bei Instagram kann unter anderem ein Zeitlimit eingestellt werden, damit Kinder nicht stundenlang auf dem Handy herum daddeln. Es gibt also schon jetzt Kontrollmechanismen. Die müssen aber von den Eltern aktiv eingerichtet werden und sind nicht automatisch auf der App voreingestellt.
Wie ist die Situation in NRW?
NRW-weit beschäftigen sich vor allem viele Schulen mit dem Thema. An einigen Schulen sind Handys während der Schulzeit verboten, das zielt auch auf die Nutzung von sozialen Medien. Und in Solingen müssen Fünftklässler im Rahmen eines Modellprojektes seit dem Beginn des Schuljahres komplett ohne soziale Medien auskommen. Eltern mussten dafür mit einbezogen werden und vertraglich zusichern, dass sie auch zu Hause ihre Kinder nicht an TikTok und Co. lassen.
In einer ersten Bilanz heißt es, dass sich weit mehr als 90 Prozent der betreffenden Familien an dem Modellprojekt beteiligen, 1.400 Schüler sind es insgesamt. Die Hoffnung ist, dass die Elf- bis Zwölfjährigen nicht den negativen Folgen des Konsums von sozialen Medien ausgesetzt werden. Das soll auch zu weniger Mobbing unter Schülern und weniger Depressionen führen.
Unsere Quellen:
- Interview mit Hendrik Streeck in den Zeitungen der Funke-Mediengruppe
11 Kommentare
Kommentar 11: Sicherlich nicht schreibt am 10.11.2025, 14:30 Uhr :
Mal wieder ein Gesetz, dass es nicht braucht. Zum einen, wie auch hier im Artikel erwähnt, haben Eltern bereits die Möglichkeit die Internet und Social Media Zeit ihrer Kinder zu regulieren. Bei den Eltern und sonst nirgendwo liegt die Verantwortung. Der Staat wird nicht gebraucht. Zum anderen gibt es auf x, YouTube und anderen Plattformen bereits Einschränkungen für Inhalte FSK18, die man nur mit einer Altersvalidierung beseitigen kann. Ein Schelm, wer auch hier wieder den Versuch erkennt, damit eine Internet ID nach Chinesischem Vorbild einzuführen, um dem Staat die Kontrolle über das zu geben, was der Bürger sehen darf, und was nicht. Denn wir alle wissen, wen der Kartellparteienblock meint, wenn hier von der Verbreitung von Hass geschwurbelt wird. Nicht die Islamisten, die junge Muslimen das Kalifat schmackhaft machen wollen, sondern die Partei, die als einzige Recht und Ordnung wieder herstellen und der Korruption der Altparteien ein Ende bereiten will.
Kommentar 10: Franziska 1 schreibt am 09.11.2025, 23:22 Uhr :
Was bei Windows Hello geht, warum nicht bei SmartPhone für Kinder, wenn es um das Alter geht? Kindergesichter würde man erkennen, wenn es um Webseiten geht die sie nicht besuchen sollen? Technisch wäre das doch möglich, wenn sie sogar Fingerabdrücke erkennt. Sind andere Kosten? Der Schutz für Kinder ist wichtiger!
Antwort von Paul S. , geschrieben am 10.11.2025, 10:36 Uhr :
An der Sicherheit mangelt es noch gewaltig im Internet. Wenn jedoch behauptet wird unsere Dokumente sind gesichert beim Smart Phone, dann stimme ich zu warum soll es beim Laptop und Tablet nicht sicher gemacht werden können? Fingerabdrücke sind sicherer? Sie sind Abdrücke was den Menschen frei und blank legen kann, wenn sie in falsche Internet Hackerhände geraten und weitere Daten dazu sich ansehen.
Antwort von Theo hat Linux + Blocker , geschrieben am 10.11.2025, 10:38 Uhr :
@Franzi, es geht eben nicht ohne Spionage von Windows und Gesichtserkennung ist nur ein Beispiel. Zunächst brauchen alle Nutzer Schutz vor Datenkraken. Geben Sie mal die Begriffe „Windows“ und „Spionage“ in eine Suchmaschine ein, eine Menge kann man abschalten und so finden Sie eine Menge Tipps wie das geht. Vieles können Sie nicht abschalten oder blocken und besser wäre der Umstieg auf Linux. Sie können auch nach „Zensursula“ suchen, die Kombination aus ZENSUR und URSULA (von der Leyen). Da können Sie zum Beispiel bei Wikipedia unter „Stasi 2.0“ den Konflikt sehen, aus dem man nicht raus kommt. Stasi 2.0 entstand zwischen 2007 und 2010 als Begriff. So alt sind die Versuche der Überwachung per Internet und immer wieder wird mit eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Was „Drogenbeauftragter Streeck“ vorschlägt zählt ja noch zu den harmlosen Geschichten aber Ich bin im Grundsatz gegen digitales Einsperren, auch von Kindern. Das ist der grundfalsche Denkansatz.
Kommentar 9: Franziska 1 schreibt am 09.11.2025, 17:03 Uhr :
Die Stiftung Warentest fand heraus, einige Apps setzen stärker auf Überwachung weniger auf eine sinnvolle Kontrolle. Apps sollten die Smartphones sicherer und kindgerecht machen? Warentest meldet, die Surfzeit lässt sich begrenzen und einiges mehr, aber umfassend ist bei den meisten Apps der Schutz für Kinder nicht vorhanden. Was völlig paradox ist, Eltern sollen kontrollieren was das Kind tut am Smart Phone, aber Warentest sagt: Es wäre eine schwere Verletzung der Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte des Kindes, wenn die Eltern es heimlich überwachen würden. Was soll der geforderte Internet -Schutz bei Kindern eigentlich bringen, wenn man bei Kontrollen als Eltern alleine nicht überwachen darf? Nicht alle Kinder folgen den Eltern, auch wenn man es ihnen erklärt, warum sie Schutz beim Smart Phone bedürfen.
Kommentar 8: Britta schreibt am 09.11.2025, 15:08 Uhr :
Der Sog des Internet ist mittlerweile so massiv , das ein Verbot nur neue Türen öffnen würde. Ich sehe das Elternhaus(in den meisten Fällen) und auch die Schule als wenig tauglich, einen Schutz für Kinder und Jugendliche zu bieten. Auch Freizeit Einrichtungen arbeiten schon lange an einer Lösung Kinder und Jugendliche auf die Gefahren aufmerksam zu machen und den Konsum einzuschränken . Leider fällt mir auch keine Erfolgsversprechende Lösung ein, außer der Apell an alle Institutionen Hilfen für diejenigen anzubieten die schon krankhafte Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Hier sind die Erwachsenen gefragt dieses zu erkennen. Die Zeichen der Zeit zu erkennen, sind schon vor vielen Jahren verpennt worden. Ich sehe heute als Sozialarbeiterin welches Leid schon dadurch entstanden ist .
Antwort von Theo ist Nichtraucher , geschrieben am 10.11.2025, 11:06 Uhr :
@Britta, Zustimmung, ich habe nur geraucht weil es verboten war. Als es vom Alter her erlaubt war für mich hat mich das nicht mehr interessiert. Und Kinder haben mehr Zeit als Eltern um die "neuen Türen" zu finden.
Kommentar 7: Brigitta S. schreibt am 09.11.2025, 14:12 Uhr :
Ein sicheres Internet für Kinder per App? 25 % der 10- bis 17-Jährigen weisen ein süchtiges, krankhaftes Verhalten auf. Die EU stellt den EU- Mitgliedern eine "White-Label-App" zur Verfügung? Sie steckt noch in der Pilotphase? Jedes Land kann dabei seine eigene Art der App gestalten, die den nationalen Anforderungen im Jugendschutz entspricht? Sind die Köpfe der Minderjährigen in jeden Land so unterschiedlich, dass ein Jugendschutz für Kinder anders gestaltet werden muss? Beim Internet -Angebot gibt es international Gauner, Kriminelle, Lustmolche und Abzocker die unseren Kindern schaden. Bei Minderjährige unter 18 Jahren besonders. Kein Kind lebt alleine in einer Wohnung, wo ist die Mama/ Papa, wenn Kinder sogar nachts unter der Schlafdecke das Handy liegen haben darf? Handy sollte man kontrollieren bei Kindern, auch den Laptop. Den Pin für den Eingang sollten Eltern geheim festlegen, bis Kinder volljährig sind. Kinder können beaufsichtigt werden, was für eine Welt sie schauen.
Antwort von Britta , geschrieben am 09.11.2025, 15:18 Uhr :
Brigitta, deine Gedanken sind leider zu gedacht. Im Alltag ist es ohne Begleitung der Kinder garnicht zu verantworten ein derartiges Verbot zu vollziehen. Nicht jedes Kind ist so stark um einen Gruppendruck auszuhalten.
Antwort von Britta , geschrieben am 09.11.2025, 19:32 Uhr :
Sorry Brigitta, ich korrigiere meinen ersten Satz. ‚ Leider sind Ihre Gedanken zu kurz gedacht‘
Antwort von Brigitta S. , geschrieben am 10.11.2025, 10:42 Uhr :
@Britta, leider kann ich beim Kommentar mit 1000 Zeichen meine Gedanken nicht strecken.
Kommentar 6: Jap schreibt am 09.11.2025, 09:27 Uhr :
Die Kommentare schocken mich zutiefst. Kinder sind Gewalt, auch sexueller Natur, im Netz ausgeliefert, die Konzentration leidet, psychische Erkrankungen nehmen zu, Mobbing, Doom Scrolling, rechtsextreme Inhalte und Influencer, die junge Menschen für die Rechten einspannen usw. tummeln sich da, ebenso traumatisierende Inhalte. Darauf zu hoffen, dass Schulen und Eltern auch noch das bewerkstelligen und lösen sollen durch Medienkompetenz ist lächerlich. Viele Eltern besitzen nicht einmal Medienkompetenz. Oder interesssieren sich auf diese Art für ihre Kinder. Das Smartphone ist der Babysitter. Oder wird genutzt, wenn es eben sonst nichts gibt. Schulen berichten immer von einer positiven Bilanz nach Handyverschluss während der Schulzeit. Wer keine soziale Politik wählt, braucht hier auch keine besseren Schulsysteme oder Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche fordern. Die kommen dann halt nicht.
Antwort von Paul S. , geschrieben am 09.11.2025, 17:49 Uhr :
@Jap" Das Smartphone ist der Babysitter", damit haben Sie recht. Manche jüngere Eltern haben ihre eigenen Interessen, die sie neben dem Kind ausleben wollen. Sie wurden im Wohlstand erzogen, dass rächt sich jetzt bei dem mangelhaften Schutz für Kinder. Kinder selbst können nichts dafür, sie leben in einer Welt wo das eigene Ego sich den Vortritt nimmt. Kinder werden abgegeben wie ein Bündel meist in fremde Hände zur Erziehung, jetzt ist es das Handy was sie betreut.
Kommentar 5: Martin Ebers schreibt am 09.11.2025, 07:50 Uhr :
Kann mich Johann Moritz nur anschließen. Suchtprävention, Kompetenz und eine Förderung von Eigenverantwortung. Ein attraktives alternatives Angebot sich als junger Mensch in der eigenen öffentlichen Umgebung zu unterhalten und sozialen Umgang mit Gleichaltrigen zu haben wären viel eindeutigere Zeichen, dass es um das Wohl junger Menschen geht. Stattdessen erscheint es mir nahezu verfassungswidrig, derart pauschal eine Gruppe von Menschen und ihre Bedürfnisse politisch zu instrumentalisieren. Betrachtet man des Weiteren Aspekte wie Depressionen Einsamkeit und instabile soziale Gruppen ist die Reduktion des Zugangs eines der wichtigsten Tools Erwachsener, um sich zu vernetzen, eine Falle für junge Erwachsene, die sich mit der Navigation eben dieses Tools vertraut machen müssen in einer Phase in der sie erfahrungsgemäß sehr viel selbst erlernen müssen, was ihnen Schule und Eltern nie beigebracht haben. Da braucht man ne große Ladung Copium um zu glauben das geht gut
Antwort von Jap , geschrieben am 09.11.2025, 09:29 Uhr :
Sie fordern Eigenverantwortung von Minderjährigen?! Sind die dann auch selbst Schuld, wenn sie auf Täter sex. Gewalt, Scammer oder Rechtsextremen treffen und Opfer werden?! Warum haben gerade Männer immer so ein Problem damit, wenn Kinder online nicht stattfinden?!
Kommentar 4: Theo für Kinderrechte schreibt am 09.11.2025, 01:13 Uhr :
HÖRT AUF UNS ZU SCHÜTZEN !! Alles Quatsch, für geringe Probleme wird die freiheitlich demokratische Grundordnung geschreddert. Zustimmung @Johann Moritz, wir brauchen Schutz vor dem Staat Marke 1984 (Orwell). Und schützt lieber Kinder vor Helikopter-Eltern, „überfürsorgliche Eltern, die sich ständig in der Nähe ihrer Kinder aufhalten, um diese zu behüten und zu überwachen“ (Wikipedia). Die „positive Bilanz nach Social-Media-Verbot an Solinger Schulen“ ist Haltungsjournalismus pur. „Fragwürdige Inhalte“, „gewaltverherrlichend“, „sexistisch oder extremistische Ansichten“ sind auch in der analogen Welt und von gefährlichen Sekten abgesehen ist noch keiner auf die Idee gekommen Kinder in Einzelhaft zu nehmen. „Jugendliche sollten stattdessen lernen, Inhalte zu bewerten und ihre eigene Meinung entwickeln“, das ist der brauchbare Denkansatz in diesem Artikel. Verbote sind, mit Kanonen auf Spatzen schießen. Das ist wieder Überreaktion bei einer weiteren Sau die durchs Dorf getrieben wird.
Kommentar 3: Axel schreibt am 08.11.2025, 23:49 Uhr :
Ich finde die Idee gut. Kein Verbot, sondern ein verantwortungsvolles Hineinwachsen in Social Media. Schutz vor Gewaltdarstellungen ist gut, jetzt muss noch ein Schutz gegen den Schönheitswahn her.
Kommentar 2: Franziska 1 schreibt am 08.11.2025, 22:43 Uhr :
Es gibt einige Kontrollmöglichkeiten für eine Altersüberprüfung bei minderjährige Kinder, die sich noch auf Plattformen tummeln. Die EU- Kommission zieht schon länger die Fäden dazu. Deutschland muss sich damit ernsthaft beschäftigen, es hat keine andere Wahl, ebenso die EU- Länder. Wer genau darüber Bescheid haben möchte, der surft sich durch das Internet, dazu gehört auch das Ausland was andere Länder schon für Vorlagen haben oder schon gesetzlich festlegten. Hier würde es bei 1000 Zeichen nicht gehen um zu berichten über die neuen Pläne. Selbst finde ich es schon lange angebracht um Kinder zu schützen. Deutschland macht meisten das Schlusslicht beim Schutz und wartet erst ab was andere tun. Schön langsam hat man sich daran gewöhnt, aber ob das immer klug ist?
Kommentar 1: Johann Moritz schreibt am 08.11.2025, 19:17 Uhr :
Eine wirklich anonyme Alterskontrolle gibt es nicht. Also muß man zB die Ausweisnummer angeben, oder eine Kreditkarte angeben, von der ein kleiner Betrag reserviert wird. Eine wundervolle Maßnahme, um das Verhalten der entanonymisierten Nutzer noch besser tracken und tracen zu können, nicht nur für die Anbieter, sondern auch für die Behörden! Und genau das ist vermutlich der Hauptgrund für diese Maßnahmen, denn das Wohl der Kinder ist es bestimmt nicht, sonst würde viel mehr für Kinderbetreuung, Schulen und Universitäten getan. Viel sinnvoller wäre ein Schulfach "Medienkompetenz", in dem das Thema angesprochen und behandelt wird. Optimalerweise in Zusammenarbeit mit den Eltern.