Mammut-Häkelprojekt in Essen | Kurzvideo

00:37 Min. Verfügbar bis 15.11.2027

Weltrekord-Versuch in Essen: Ein gehäkeltes Mammut aus Wolle

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Im Ruhr Museum in Essen häkeln viele fleißige Hände gerade eifrig für einen Weltrekord-Versuch.

Über tausend kleine Quadrate sollen es sein, die zur "Haut" für ein zwei Meter hohes Mammut zusammengefügt werden sollen. Etwa elf Quadratmeter wollige Häkelfläche kommen dabei zusammen, schildern das Museum und der "Verein Zeit für Solidarität" als Mit-Initator. Das Ziel: Das größte handgehäkelte Mammut der Welt.

Häkeln und plaudern

Bis Mitte Dezember kommen immer freitags viele Leute zusammen, um sich mit bereitliegender Wolle ans Werk zu machen und zehn mal zehn Zentimeter kleine Quadrate zu häkeln.

Eine Gruppe älterer Damen beim Häkeln im Strickcafé in Essen

Weltrekord-Vorbereitung für das XL-Mammut-Häkelprojekt

Bei Kaffee und Gebäck können die Teilnehmenden sich kennenlernen, austauschen, plaudern. Dieser soziale, kommunikative Aspekt des Projekts sei auch ein Grund gewesen, warum man das Ganze ins Museum geholt habe, sagt Sprecher Philipp Bänfer.

Fertigstellung womöglich im Frühjahr 2026

Das Mammut soll 2026 Teil einer Sonderausstellung werden. Bis Mitte Dezember sollen die vielen kleinen Quadrate fertig sein. "Vielleicht müssen wir das Mammut auch noch ein bisschen ausstopfen oder mit etwas Fell versehen. Und es braucht noch Zähne und Ohren", berichtet Bänfer. Bis zur Fertigstellung des wolligen Giganten könne es Frühjahr werden - und dann hoffen die Initiatoren, dass der Weltrekord festgestellt wird.

Das Geheimnis um das Mammut

Für welche Ausstellung das Woll-Mammut gebraucht werde, sei noch ein Geheimnis, sagt der Museumssprecher. "So viel sei aber verraten: Wir haben uns dafür nicht ohne Grund ein Mammut ausgesucht." Nach der Schau werde man überlegen, was sich mit dem Kunstwerk noch anstellen lasse.

Im Verein "Zeit für Solidarität" stricken und häkeln Helferinnen und Helfer für einen guten Zweck. Es entstehen Schals und Pullover für obdachlose Menschen oder für die Opfer des schweren Erdbebens in Syrien und in der Türkei Anfang 2023.

Unsere Quelle:

  • Nachrichtenagentur dpa

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