Die Qualität der Badeseen im Münsterland ist insgesamt sehr gut. Doch es gibt Veränderungen zu den Vorjahren. Darauf weisen das Umweltministerium und das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima in NRW hin. Die offiziellen "EU-Badegewässer“ werden regelmäßig gecheckt.
Beim Drilandsee in Gronau wurden zuletzt unter anderem mehr Fäkalkeime nachgewiesen, winzig kleine Bakterien. Der Kreis Borken führt das auf die wachsende Population von Enten und Gänsen zurück. Starkregen könne ihre Hinterlassenschaften von Ufern in den See gespült haben.
Und beim Aasee in Bocholt hat das zuständige Umweltlabor aus Münster eine geringere Sichttiefe gemessen, also mehr Schwebstoffe im Wasser. Außerdem hatten sich hier in den vergangenen Jahren Blaualgen ausgebreitet. Der See wird nun künstlich belüftet, um neue Algenblüten möglichst zu bremsen.
Trotz der Abstufung: Laut Expertinnen und Experten können Menschen unbekümmert auch im Bocholter Aasee, so wie im Gronauer Drilandsee, baden. Die Wasserqualität sei gut. Top-Noten haben hingegen weiterhin unter anderem die großen Badestrände an den Halterner Seen abgestaubt.
Auch die weiteren offiziellen Badestellen an Seen im Münsterland erhielten das Label "ausgezeichnet“. Hierzu zählen beispielsweise der Torfmoorsee in Hörstel, der Feldmarksee in Sassenberg oder auch die Buddenkuhle in Lengerich.
Unsere Quellen:
- Umweltministerium NRW
- LANUKNRW
- Kreis Borken