Datenübermittlung über SecureDrop

Bei sehr vertraulichen Daten oder Unterlagen kann es manchmal notwendig sein, sie vollkommen anonym zu übermitteln. Dafür bietet sich das System "SecureDrop" an. Bis zu 500 MB kann man darüber teilen.

"SecureDrop" wurde explizit entwickelt, um einen sicheren Austausch zwischen Whistleblowern und Journalisten zu ermöglichen. Es wird weltweit von renommierten Medien genutzt, betrieben wird es von der "Freedom of the Press Foundation".

Um die Kommunikation sicher und anonym zu halten, setzt "SecureDrop" das sogenannte Tor-Netzwerk ein. Sie müssen entsprechend auch den Tor-Browser nutzen, um uns auf diesem Weg Nachrichten oder Daten zu schicken. Den kostenlosen Download finden Sie hier:

Wenn Sie den Tor-Browser installiert haben, erreichen Sie WDR-Investigativ über diese Adresse:

http://tp2ig4zriqmqz47wpqupc7zchm442perxmxq7i7md5jdanofs6papgid.onion

Sobald Sie über die erscheinende Oberfläche Nachrichten schicken oder Daten hochladen, weist "SecureDrop" Ihnen einen zufällig erstellten Decknamen zu. Wir sehen nur diesen Decknamen und haben keine Möglichkeit, die Nachricht zurückzuverfolgen. Ihre Nachricht wird außerdem verschlüsselt und dann erst übertragen.

Der WDR hat für "SecureDrop" eigene Server eingerichtet, um maximale Sicherheit zu gewährleisten. Die gilt im Übrigen für beide Seiten: Nachrichten und Daten, die wir über das System erhalten, erreichen nicht das WDR-Netzwerk. Versuche, uns auf diesem Weg zu schaden, sind also vollkommen unnütz.

Jede neue Haupt-Version von "SecureDrop" wird von wechselnden Sicherheitsunternehmen vor der Veröffentlichung geprüft, um Sicherheitslücken auszuschließen. Allerdings kann jedes System noch bislang unbekannte Sicherheitslücken aufweisen. Sie nutzen SecureDrop auf eigenes Risiko. Weitere Informationen zu SecureDrop finden Sie hier:

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