Newsroom-Tour I: Reporterin Mona Ameziane und Andreas Bursche berichten aus Ennigerloh
Aktuelle Stunde . 24.09.2024. 29:55 Min.. UT. Verfügbar bis 24.09.2026. WDR.
WDR aktuell auf Tour in NRW - Liveticker aus Ennigerloh zum Nachlesen
Heute haben wir den ganzen Tag aus Ennigerloh im Münsterland berichtet. Wir wollten die Stadt, ihre Bewohner und Themen kennenlernen. Fernsehen, Radio, Online: Die WDR aktuell-Redaktion war mit Sack und Pack vor Ort. Hier der Liveticker zum Nachlesen.
Wo wir heute unterwegs waren und welche zwei weiteren NRW-Städte wir in den kommenden Tagen noch besuchen werden, lest ihr hier:
WDR

Wir sagen Tschüss aus Ennigerloh ...
... und Danke für einen tollen Tag in der Drubbelstadt! Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck fahren wir weiter und freuen uns jetzt schon auf den nächsten Stopp unserer Tour. Am Donnerstag sind wir im Bergischen Land in Hückeswagen. Auch darüber berichten wir in unserer WDR aktuell-App und auf WDRaktuell.de.
... und Danke für einen tollen Tag in der Drubbelstadt! Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck fahren wir weiter und freuen uns jetzt schon auf den nächsten Stopp unserer Tour. Am Donnerstag sind wir im Bergischen Land in Hückeswagen. Auch darüber berichten wir in unserer WDR aktuell-App und auf WDRaktuell.de.
Tschüss, Ennigerloh! WDR / Fritzen
Andreas Bursche
Wir und der Rest vom
Mettwurstfest! Damit verabschiedet sich die Aktuelle Stunde aus Ennigerloh. Die Liveschalte vom Drubbel und was unsere Fernseh-Kollegen hier heute erlebt haben, könnt ihr hier in der Mediathek nachsehen.
Mettwurstfest! Damit verabschiedet sich die Aktuelle Stunde aus Ennigerloh. Die Liveschalte vom Drubbel und was unsere Fernseh-Kollegen hier heute erlebt haben, könnt ihr hier in der Mediathek nachsehen.
Mona Ameziane und Andreas Bursche live für die Aktuelle Stunde. . WDR/Feldmann
WDR

Unterwegs mit dem Bus im Kreis Warendorf: Und dann war unser Reporter erst mal weg
Von Tönnishäuschen bis nach Ennigerloh sind es Luftlinie 7,6 Kilometer. Mit dem Auto braucht man laut Google Maps zwölf Minuten von dem kleinen Ahlener Stadtteil bis in die Stadt im Kreis Warendorf. Unser WDR-Reporter Jörn Kießler wollte aber mit dem Bus fahren. Er machte sich auf den Weg - und kam erst mal nicht zurück. Wie ein Bürger aus Enniger unseren Reporter rettete und was Menschen sich für den ÖPNV im Kreis Warendorf wünschen: Hier gibt es die ganze Geschichte.
Von Tönnishäuschen bis nach Ennigerloh sind es Luftlinie 7,6 Kilometer. Mit dem Auto braucht man laut Google Maps zwölf Minuten von dem kleinen Ahlener Stadtteil bis in die Stadt im Kreis Warendorf. Unser WDR-Reporter Jörn Kießler wollte aber mit dem Bus fahren. Er machte sich auf den Weg - und kam erst mal nicht zurück. Wie ein Bürger aus Enniger unseren Reporter rettete und was Menschen sich für den ÖPNV im Kreis Warendorf wünschen: Hier gibt es die ganze Geschichte.
Mona Ameziane
Im mobilen Schnittwagen
Alles passiert hier heute von vor Ort, mitten aus der Innenstadt. Nach dem Dreh ging's für mich gerade in den mobilen Schnittwagen. To Do: den Text für den fertigen Beitrag einsprechen, der später in der Aktuellen Stunde läuft.
Alles passiert hier heute von vor Ort, mitten aus der Innenstadt. Nach dem Dreh ging's für mich gerade in den mobilen Schnittwagen. To Do: den Text für den fertigen Beitrag einsprechen, der später in der Aktuellen Stunde läuft.
Mona Ameziane im Schnittwagen. WDR
WDR

Das machen die Polizisten von der Mobilen Wache
Sicherheitsgefühl geben, ins Gespräch kommen mit Anwohnern, bei Fragen zu Knöllchen oder Anzeigen helfen: Richard Rauer, Marc Westbomke und Andreas Michalczyk sind regelmäßig mit der Mobilen Wache im Kreis Warendorf unterwegs - und standen heute auf dem Krammarkt. Sie fahren damit zu Bürgersprechstunden in Außenstandorte wie Westkirchen, Ostenfelde oder Enniger. Einmal habe ihm jemand einen Kofferraum voll mit Waffen präsentiert, erzählt Richard Rauer. Die seien bei einer Wohnungsauflösung in den Besitz des Mannes gekommen. Rauer habe ihm dann dabei geholfen, das Eigentum offiziell aufzugeben und die Waffen über die Polizei "fachgerecht zu entsorgen".
Infos zu den Standorten der Mobilen Wache im Kreis Warendorf gibt es hier.
Sicherheitsgefühl geben, ins Gespräch kommen mit Anwohnern, bei Fragen zu Knöllchen oder Anzeigen helfen: Richard Rauer, Marc Westbomke und Andreas Michalczyk sind regelmäßig mit der Mobilen Wache im Kreis Warendorf unterwegs - und standen heute auf dem Krammarkt. Sie fahren damit zu Bürgersprechstunden in Außenstandorte wie Westkirchen, Ostenfelde oder Enniger. Einmal habe ihm jemand einen Kofferraum voll mit Waffen präsentiert, erzählt Richard Rauer. Die seien bei einer Wohnungsauflösung in den Besitz des Mannes gekommen. Rauer habe ihm dann dabei geholfen, das Eigentum offiziell aufzugeben und die Waffen über die Polizei "fachgerecht zu entsorgen".
Infos zu den Standorten der Mobilen Wache im Kreis Warendorf gibt es hier.
Marc Westbomke vom Bezirksdienst Ennigerloh, Polizisten Richard Rauer von der Mobilen Wache und Andreas Michalczyk vom Bezirksdienst Oelde (v. links). WDR/ Holderer
Andreas Bursche
Fernsehen beim Radio zu Gast
Ich habe gerade noch Nachrichtenmann Udo Stiehl in seinem Gläsernen Hörfunkstudio besucht.
Ich habe gerade noch Nachrichtenmann Udo Stiehl in seinem Gläsernen Hörfunkstudio besucht.
Andreas Bursche bei Udo Stiehl. WDR
WDR

Ab 18.45 Uhr: Die Aktuelle Stunde schaltet live nach Ennigerloh
Mona Ameziane und Andreas Bursch berichten heute in der Aktuellen Stunde live vom Mettwurstmarkt aus Ennigerloh. Außerdem geht es in der Sendung um Smartwatches und die Frage, ob sie an Schulen verboten werden sollten. Gefragt haben wir das am "Einstein Gymnasium" in Rheda-Wiedenbrück. Mehr dazu heute Abend ab 18.45 Uhr in der Aktuellen Stunde! Moderator Andreas Bursche ist übrigens von der Stadt begeistert. Nach der Nachmittagsschalte für WDR aktuell hatte zu den Ennigerlohern gesagt: "Ihr seid super!"
Mona Ameziane und Andreas Bursch berichten heute in der Aktuellen Stunde live vom Mettwurstmarkt aus Ennigerloh. Außerdem geht es in der Sendung um Smartwatches und die Frage, ob sie an Schulen verboten werden sollten. Gefragt haben wir das am "Einstein Gymnasium" in Rheda-Wiedenbrück. Mehr dazu heute Abend ab 18.45 Uhr in der Aktuellen Stunde! Moderator Andreas Bursche ist übrigens von der Stadt begeistert. Nach der Nachmittagsschalte für WDR aktuell hatte zu den Ennigerlohern gesagt: "Ihr seid super!"
WDR aktuell um 16 Uhr aus Ennigerloh - von hier aus schalten wir auch für die Aktuelle Stunde, die um 18.45 Uhr startet. WDR/ Schmitt
Victor Fritzen
Endspurt auf dem Mettwurstmarkt
Nach vier Tagen biegt der Mettwurstmarkt in Ennigerloh auf die Zielgerade ein. Die Marktmacher bauen langsam ihre Stände ab. Und auch der Big Ben Tower dreht ein letztes Mal seine Runden 40 Meter über Ennigerloh. Viele Besucherinnen und Besucher lassen den Tag an den Getränke- und Essenständen ausklingen.
Wir sind noch lange nicht weg und senden unter anderem das "Echo des Tages" bei WDR 5 um 18.30 Uhr live aus dem Evangelischen Gemeindehaus.
Nach vier Tagen biegt der Mettwurstmarkt in Ennigerloh auf die Zielgerade ein. Die Marktmacher bauen langsam ihre Stände ab. Und auch der Big Ben Tower dreht ein letztes Mal seine Runden 40 Meter über Ennigerloh. Viele Besucherinnen und Besucher lassen den Tag an den Getränke- und Essenständen ausklingen.
Wir sind noch lange nicht weg und senden unter anderem das "Echo des Tages" bei WDR 5 um 18.30 Uhr live aus dem Evangelischen Gemeindehaus.
Der Riesenkettenflieger Big Ben Tower. WDR/ Fritzen
WDR

So war unser Tag in Ennigerloh in Bildern
Wir haben Mettwurst gegessen, den "Döüwel" getroffen, eine exklusive Sneak-Preview auf unsere App gegeben und sind vor allem mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen. So war unser Tag in Ennigerloh bisher - hier sind die schönsten Bilder.
Wir haben Mettwurst gegessen, den "Döüwel" getroffen, eine exklusive Sneak-Preview auf unsere App gegeben und sind vor allem mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen. So war unser Tag in Ennigerloh bisher - hier sind die schönsten Bilder.
Mona Ameziane
Der offizielle Mettwurstmarkt-Song!
Performt vom Marktausschuss Ennigerloh, live in "WDR aktuell". Ich weiß, mit welchem Ohrwurm ich heute Abend ins Bett gehen werde...
Performt vom Marktausschuss Ennigerloh, live in "WDR aktuell". Ich weiß, mit welchem Ohrwurm ich heute Abend ins Bett gehen werde...
Moderatorin Mona Ameziane lernt den offiziellen Mettwurstmarkt-Song kennen. WDR
Victor Fritzen
Die Kinder haben heute schulfrei
Karussell fahren statt Matheaufgaben lösen, Pommes essen statt Vokabeln lernen: Für viele Kinder und Jugendlichen in Ennigerloh ist der Mettwurstmarkt-Dienstag ein besonderer Tag. Denn sowohl die Kindergärten als auch die Schulen haben heute zu. Sehr zur Freude von Henri Westermann, der in die 2. Klasse geht.
Seine große Schwester Emily musste dagegen heute Morgen zur Schule: Sie geht nämlich aufs Gymnasium in Oelde - und dort ist heute nicht frei. So ging's erst am Nachmittag mit Mama Pauline auf den Mettwurstmarkt. Zusammen schauten sie am WDR-Stand in der Elmstraße vorbei.
Karussell fahren statt Matheaufgaben lösen, Pommes essen statt Vokabeln lernen: Für viele Kinder und Jugendlichen in Ennigerloh ist der Mettwurstmarkt-Dienstag ein besonderer Tag. Denn sowohl die Kindergärten als auch die Schulen haben heute zu. Sehr zur Freude von Henri Westermann, der in die 2. Klasse geht.
Seine große Schwester Emily musste dagegen heute Morgen zur Schule: Sie geht nämlich aufs Gymnasium in Oelde - und dort ist heute nicht frei. So ging's erst am Nachmittag mit Mama Pauline auf den Mettwurstmarkt. Zusammen schauten sie am WDR-Stand in der Elmstraße vorbei.
Pauline Westermann mit ihren Kindern Emily und Henri. WDR/Fritzen
Mona Ameziane
Smartwatches an Schulen verbieten – ja oder nein?
Mit dieser Frage und einem Kamerateam sind wir aus Ennigerloh ans "Einstein Gymnasium" in Rheda-Wiedenbrück gefahren und haben mit dem Schulleiter und Oberstufen-Schülerinnen gesprochen. Mehr dazu heute Abend in der Aktuellen Stunde!
Mit dieser Frage und einem Kamerateam sind wir aus Ennigerloh ans "Einstein Gymnasium" in Rheda-Wiedenbrück gefahren und haben mit dem Schulleiter und Oberstufen-Schülerinnen gesprochen. Mehr dazu heute Abend in der Aktuellen Stunde!
Mona Ameziane beim Dreh für die Aktuelle Stunde. WDR
Victor Fritzen
Ehemalige Zahnarzthelferin kämpft gegen Lebensmittelverschwendung
Elf Millionen Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr in Deutschland weggeschmissen. Viel zu viel, finden Jacqueline und Pasquale Labs. Früher waren sie Zahnarzthelferin und Physiotherapeut. Seit März haben sie einen kleinen Imbiss in Ennigerloh und bereiten dort alles frisch zu. Klar, dass da am Abend auch mal was übrig bleibt.
Zuletzt waren das vor allem viele Brötchen. Das ärgerte die beiden sehr. "Die waren viel zu schade zum wegschmeißen", erinnert sich Jacqueline Labs - und wurde kreativ. Sie erinnerte sich an ein Rezept ihrer Oma, die aus alten Brötchen gerne Knödel machte. Seitdem, sagen sie, gibt's die Knödel auf der Karte - ob in einer Bowl, mit Gyros oder auf einem Burger. Na dann: Guten Appetit.
Elf Millionen Tonnen Lebensmittel werden jedes Jahr in Deutschland weggeschmissen. Viel zu viel, finden Jacqueline und Pasquale Labs. Früher waren sie Zahnarzthelferin und Physiotherapeut. Seit März haben sie einen kleinen Imbiss in Ennigerloh und bereiten dort alles frisch zu. Klar, dass da am Abend auch mal was übrig bleibt.
Zuletzt waren das vor allem viele Brötchen. Das ärgerte die beiden sehr. "Die waren viel zu schade zum wegschmeißen", erinnert sich Jacqueline Labs - und wurde kreativ. Sie erinnerte sich an ein Rezept ihrer Oma, die aus alten Brötchen gerne Knödel machte. Seitdem, sagen sie, gibt's die Knödel auf der Karte - ob in einer Bowl, mit Gyros oder auf einem Burger. Na dann: Guten Appetit.
Pasquale und Jacqueline Labs machen aus alten Brötchen Knödel. WDR/ Fritzen
WDR

Der "Döüwel" ist los in Ennigerloh - und das ist seine Geschichte
Den Ennigerloher Teufel, in der Region "Döüwel" genannt, sieht man auf dem Mettwurstmarkt überall – und wenn man nicht aufpasst, landet er auch als Stempel im Gesicht. Der Teufel ist zwar inoffiziell das Wahrzeichen und Maskottchen der Stadt, so ganz geklärt ist seine Herkunft aber nicht. Der Ursprung könnte in den Gerichtsprozessen liegen, die im Mittelalter in Ennigerloh im Drubbel unter freiem Himmel abgehalten wurden.
Diese Femegerichte waren Schöffengerichte, also Laiengerichte. Die Strafen fielen verhältnismäßig hoch aus, Gerichtsverhandlungen wurden teils erst Monate nach der Tat abgehalten. Das soll für die Bürger nur schwer nachvollziehbar gewesen sein. Wegen dieser Ungerechtigkeit müsse laut Bürger also der Teufel umgehen. Trotz ungeklärten Ursprungs zieht sich der "Döüwel" durch die Stadtgeschichte und erscheint sogar in den 1920er Jahren auf den Notgeldscheinen.
Diese Femegerichte waren Schöffengerichte, also Laiengerichte. Die Strafen fielen verhältnismäßig hoch aus, Gerichtsverhandlungen wurden teils erst Monate nach der Tat abgehalten. Das soll für die Bürger nur schwer nachvollziehbar gewesen sein. Wegen dieser Ungerechtigkeit müsse laut Bürger also der Teufel umgehen. Trotz ungeklärten Ursprungs zieht sich der "Döüwel" durch die Stadtgeschichte und erscheint sogar in den 1920er Jahren auf den Notgeldscheinen.
Der Ennigerloher Teufel ist auf den Straßen unterwegs. WDR/ Knoff
Der "Döüwel" verteilt Stempel. WDR/ Steiger
WDR

Wann kommt denn hier der Bus?
Unser Reporter Jörn Kießler ist heute in Sachen ÖPNV unterwegs im Kreis Warendorf. Sein erster Eindruck, es könnte besser laufen. Das zumindest berichten ihm die Menschen.
Eine Frau, die aus der Ukraine geflüchtet ist und in Ostenfelde lebt, erzählt uns von den Herausforderungen. In Ostenfelde gebe es nur einen Supermarkt und der sei zu teuer für sie. Deswegen müsse sie immer nach Ennigerloh fahren. "Zwischen den beiden Orten fährt aber nur einmal in der Stunde ein Bus", sagt sie.
Lest die ganze Geschichte und unseren Selbsttest heute Nachmittag in der WDR aktuell App oder auf wdraktuell.de.
Unser Reporter Jörn Kießler ist heute in Sachen ÖPNV unterwegs im Kreis Warendorf. Sein erster Eindruck, es könnte besser laufen. Das zumindest berichten ihm die Menschen.
Eine Frau, die aus der Ukraine geflüchtet ist und in Ostenfelde lebt, erzählt uns von den Herausforderungen. In Ostenfelde gebe es nur einen Supermarkt und der sei zu teuer für sie. Deswegen müsse sie immer nach Ennigerloh fahren. "Zwischen den beiden Orten fährt aber nur einmal in der Stunde ein Bus", sagt sie.
Lest die ganze Geschichte und unseren Selbsttest heute Nachmittag in der WDR aktuell App oder auf wdraktuell.de.
WDR-Reporter Jörn Kießler wartet an der Haltestelle Tönnishäuschen - Busse fahren nur wenige. WDR/ Knoff
Kein Erfolg beim Bus - und die Hoffnung, dass er per Anhalter mitgenommen wird. WDR/ Knoff
Es hat geklappt! WDR/ Knoff