Atomgipfel in Paris | Aktuelle Stunde
04:27 Min.. Verfügbar bis 10.03.2028.
War der Atomausstieg ein Fehler? Warum jetzt über Mini-AKW geredet wird
Stand:
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat den Atomausstieg als "strategischen Fehler" bezeichnet. Die EU werde in Zukunft wieder mehr in Kernenergie investieren - vor allem Mini-AKW stehen in Fokus. Gibt es bei uns ein Atom-Comeback?
Von Lukian Ahrens
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Das zerstörte Atomkraftwerk in Fukushima
Vor 15 Jahren, am 11. März 2011, ereignete sich im japanischen Fukushima das größte nukleare Unglück seit Tschernobyl. Aufgrund eines Seebebens und des nachfolgenden Tsunamis fiel in mehreren Reaktorblöcken im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi der Strom aus. Es kam zu Kernschmelzen und Wasserstoffexplosionen und erhebliche Mengen radioaktiver Stoffe gelangten in die Atmosphäre.
Noch im selben Jahr beschloss der Deutsche Bundestag den Ausstieg aus der Atomenergie. Im April 2023 wurden die drei letzten deutschen Kernkraftwerke abgeschaltet. Andere Länder investieren aber weiter in die Atomenergie - vor allem als emissionsarme Alternative zu Gas und Kohle, um die Abhängigkeit von anderen Ländern zu verringern. Es gehe aber auch um nukleare Abschreckung, sagt Journalistin und Energie-Expertin Ann-Kathrin Büüsker dem WDR. "Nukleare militärische Nutzung geht aber immer Hand in Hand mit nuklearer ziviler Nutzung."
Unter anderem das Vereinigte Königreich (UK), Polen, Tschechien und Frankreich setzen weiterhin auf Atomkraft und wollen diese in Zukunft noch ausbauen. Dabei sollen vermehrt so genannte Mini-AKW entstehen.
EU-Kommission will Atomenergie fördern
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen beim Kernenergie-Gipfel in Frankreich
Die EU-Kommission unterstützt dieses Vorhaben. Es sei ein "strategischer Fehler" gewesen, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bei einem Atom-Gipfel in Frankreich, "einer zuverlässigen, bezahlbaren Quelle für emissionsarmen Strom den Rücken zu kehren." Gerade die aktuelle Krise im Nahen Osten zeige, dass es wichtig sei, nicht von Energieimporten abhängig zu sein.
SMR-Reaktoren sollen bis 2030 einsatzbereit sein
Vor allem in so genannte SMR-Reaktoren (small modular reactors, deutsch: kleine modulare Reaktoren) soll in Zukunft investiert werden. Neben herkömmlichen Kernreaktoren würden sie eine Schlüsselrolle bei einer flexiblen, sicheren und effizienten Energieversorgung spielen. "Wir wollen, dass diese neue Technologie in Europa bis Anfang der 2030er Jahre einsatzbereit ist", sagte von der Leyen.
Dazu sollen auch EU-Vorschriften angeglichen und Investitionen mobilisiert werden. "Heute kann ich verkünden, dass wir Investitionen in innovative Kerntechnologien mit einer Garantie in Höhe von 200 Millionen Euro unterstützen werden", sagte von der Leyen. Ziel sei die Verbesserung der Investitionsbedingungen in der europäischen Kernenergieindustrie.
Wird es in Deutschland damit auch eine Rückkehr der Atom-Industrie geben? Was sind die SMR-Reaktoren und was ist der Vorteil von diesen Mini-AKW? Wie steht es um unsere Versorgungssicherheit? Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Ist in Deutschland ein Atom-Comeback geplant?
Zwar gibt es von Seiten der Union immer mal wieder Bestrebungen, den Atomausstieg rückgängig zu machen, laut Bundeskanzler Friedrich Merz werde Deutschland allerdings nicht zur Atomenergie zurückkehren. "Der Beschluss ist irreversibel. Ich bedauere das, aber es ist so", sagte er am Dienstag. Auch Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) schob einer Atom-Rückkehr den Riegel vor. "Deutschland ist zu Recht ausgestiegen aus der Atomkraft. Wir sind beim Ausbau der Erneuerbaren Energien extrem schnell." Auch die Kohleverstromung gehe zurück, so Schneider.
Doch vielen geht der Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht schnell genug. Als großes Industrieland ist NRW besonders auf eine stabile Stromversorgung angewiesen. Und laut IHK Köln könnte die Versorgungssicherheit mit dem Kohleausstieg bis 2030 gefährdet sein. Während Deutschland also an seiner Abkehr von der Atomkraft bleibt, planen Nachbarländer bereits den Bau von SMR-Reaktoren. Im niederländischen Limburg sollen gleich vier Stück von den Mini-AKW gebaut werden - nur wenige Kilometer entfernt von der Grenze zu NRW.
Was sind SMR-Reaktoren?
Eine einheitliche Definition von SMRs gibt es nicht. Die Internationale Atomenergie Agentur (International Atomic Energy Agency - IAEA) beschreibt SMRs als eine Gruppe kleiner Reaktoren mit geringerer Leistung als heutige Atomkraftwerke. Die Mini-AKW haben laut IAEA eine maximale Leistung von 300 Megawatt (MW). Ein herkömmliches Atomkraftwerk kommt demgegenüber häufig auf eine Leistung von mindestens 700, üblicherweise aber auf 1.000 Megawatt.
Was sind SMR-Reaktoren?
Technologisch unterscheiden sich die meisten Mini-AKW, die in Planung sind, nicht von normalen Atomkraftwerken. Sie können somit den Leichtwasserreaktoren zugeordnet werden, wo normales Wasser als Kühlmittel und Moderator genutzt wird. In der Atomenergie bezeichnet man als Moderator einen Stoff, der schnelle Neutronen abbremst und dadurch die Kettenreaktion der Kernspaltung erst ermöglicht und aufrechterhält.
Was ist der Vorteil von Mini-Atomkraftwerken?
In China werden bereits mehrere Mini-AKW gebaut
Bei allen deutschen Atomkraftwerken handelte es sich um Leichtwasserreaktoren. Bei den SMRs gibt es aber auch neuartige Konzeptideen. 2023 ging in China ein Reaktor in den Testbetrieb, der als Hochtemperaturreaktor konzipiert ist. Dabei wird ein gasförmiges Kühlmittel verwendet und Graphit als Moderator eingesetzt. Dadurch wird eine wesentlich höhere Arbeitstemperatur ermöglicht.
Den großen Vorteil von SMR-Reaktoren sieht die Nuklearwirtschaft jedoch nicht in einer neuen Funktionsweise, sondern darin, dass deren Komponenten in einer Fabrik in Serie gefertigt werden können. Sie seien daher einfacher und kostengünstiger zu bauen als große Atomkraftwerke, die jahrelange Bauzeiten benötigen und Milliarden verschlingen. In Frankreich ging 2025 nach 17-jähriger Bauzeit ein neuer Atomreaktor ans Netz. Kostenpunkt: 23,7 Milliarden Euro.
Ist eine Rückkehr zum Atomstrom aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll?
Unter anderem wegen der Kosten hält Hauke Hermann vom Öko-Institut, einem privaten Forschungsinstitut für Umwelt- und Energiepolitik, eine Rückkehr zur Atomenergie in Deutschland daher für nahezu ausgeschlossen. "Die Debatte gibt es ja immer mal wieder. Als realistische Option würde ich das allerdings nicht sehen, weil verschiedene Faktoren dagegensprechen", sagte er am Dienstag dem WDR. Neben den Kosten eben auch die Bauzeit.
Laut Nuklearbranche sollen Mini-AKW ja aber genau diese Probleme lösen. Wegen der geringeren Stromproduktion müssten allerdings auch deutlich mehr SMR-Reaktoren gebaut werden, rechnet das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) vor. "Anstelle von heute circa 400 Reaktoren weltweit mit großer Leistung würde dies also den Bau von mehreren tausend bis zehntausend SMR-Anlagen bedeuten." Relativ betrachtet seien die Baukosten von Mini-AKW höher als bei großen Atomkraftwerken, schreibt das BASE.
Und selbst die deutsche Industrie sieht die SMR-Reaktoren skeptisch. Bereits Anfang März sagte Markus Krebber, Chef von Deutschlands größtem Stromerzeuger RWE, dem Newsletter Energie & Klima des Nachrichtenportals Politico, dass SMR-Reaktoren derzeit keine realistische Alternative seien.
Markus Krebber, Vorstandsvorsitzender von RWE
"Stand jetzt ist eine Investition für ein privatwirtschaftliches Unternehmen in SMRs nicht darstellbar." Nach derzeitigem Stand gebe es keinen einzigen Zulieferer weltweit, der eine Bauzeit zusagen und zu fest vereinbarten Kosten anbieten würde, erklärte der RWE-Chef. "So ein Investitionsrisiko sind wir als privates Unternehmen nicht bereit, zu übernehmen."
Ähnlich sieht das auch Hauke Hermann. "Die SMRs sind noch in einer sehr frühen Entwicklungsstufe und es wird noch sehr lange dauern, bis die wirklich wettbewerbstauglich Strom produzieren können."
Sind Mini-AKW sicherer als herkömmliche Kraftwerke?
Da bislang nur in Russland und China erste SMR-Reaktoren in Testphasen an den Start gegangen sind, kann das Sicherheitsrisiko noch nicht gänzlich abgeschätzt werden. Laut BASE könnten Mini-AKW gegenüber Atomkraftwerken mit normaler Leistung jedoch tatsächlich sicherer sein, "da sie beispielsweise ein geringeres radioaktives Inventar pro Reaktor aufweisen."
Allerdings brauche es für die gleiche Menge an Strom eine deutlich höhere Anzahl an Reaktoren, "in denen es prinzipiell zu Zwischenfällen kommen könnte", so das BASE.
Braucht es Atomstrom für die Versorgungssicherheit?
Braucht es die Mini-AKW nicht aber für die Versorgungssicherheit, wenn Deutschland auch noch aus der Kohle aussteigt? Laut Hauke Hermann ist diese Angst unbegründet. "Auf der einen Seite gibt es natürlich Instrumente wie den Ausbau Erneuerbarer Energien." Damit habe man bereits den Wegfall der Atomenergie aufgefangen. "Wenn man sich die letzten 15 Jahre anschaut, wurde das sogar überkompensiert."
Auf der anderen Seite würden ja auch neue Gaskraftwerke gebaut werden, die nur wenige Stunden im Jahr betrieben werden sollen. "Und das ist auf jeden Fall passfähiger mit den Erneuerbaren Energien, als Atomkraftwerke die klassischer Weise in der Grundlast betrieben werden."
Unsere Quellen:
- WDR-Interview mit Hauke Hermann, Öko-Institut
- Informationen des Bundesamts für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung
- Beitrag der IHK Köln zur Versorgungssicherheit in NRW
- Nachrichtenagenturen dpa und AFP
Sendung: WDR Fernsehen, Aktuelle Stunde, 10.03.2026, 18:45 Uhr
32 Kommentare
Kommentar 32: Christian H. schreibt am 12.03.2026, 21:34 Uhr :
Der einzige Fehler ist Frau von der Leyen.
Kommentar 31: Eberhard schreibt am 12.03.2026, 21:02 Uhr :
Was soll man da noch sagen. Schneewittchen aus Brüssel möchte kleine Atomkraftwerke. Man könnte Sie ja auf die Gorch Fock verbannen, da könnte Sie nach den Millionen suchen, die Sie dort vergraben hat. Nun mit den kleinen Atomkraftwerken ist es halt so wie mit den kleinen Atombomben ( die gibt's ja). Einfach mal Nachdenken. ( Geht heutzutage allerdings meist nicht mehr)
Kommentar 30: Gerd Groß schreibt am 12.03.2026, 17:28 Uhr :
Man sollte sich nicht selbst belügen.. Ohne Subventionen läuft hier gar nichts.. Zum Bau von Atomkraften braucht man Facharbeiter und diese wird man nicht mehr finden,weil wir mittlerweile Rente beziehen. Erdwärmekraftwerke laufen hundert Jahre und mehr..und mit der neuen Technik braucht man keine Wasserquellen unten mehr anzapfen.. Man hält die Bürger in Deutschland einfach nur dumm.
Kommentar 29: Oberursel aus Oberursel schreibt am 12.03.2026, 16:44 Uhr :
Die Uschi hat sich verzockt. Wir verzichten auf günstiges russisches Gas und lassen uns von der Ukraine die Pipeline sprengen. Jetzt kaufen wir das teure vielfach umweltschädlichere LNG-Gas in Amerika. Jetzt geht unsere Industrie wegen der hohen Energiepreise den Bach runter. Nur Rheinmetall freut sich noch. Mit einer Atommacht sollten wir sowieso keinen Krieg beginnen. Und alles nur, weil das von Obama als Regionalmacht bezeichnete Russland nicht mit der NATO Osterweiterung einverstanden war und sich bedroht gefühlt hat. Für die Schwarzmeerflotte in Sewastopol lief der Pachtvertrag aus. Zu den geänderten Bedingungen hat Russland die Krim zurück gewollt. Die Krim wurde schließlich zum 300jährigen Bestehen einem Brudervolk geschenkt und zwar von einem russischen Präsidenten der gebürtiger Ukrainer war und seinen eigenen Wahlkampf in der damals zur UDSSR zugehörigen Ukraine positiv gestalten wollte. Noch Fragen? Jetzt entdeckt die Uschi die Atomkraft unserer Energie-Monopolisten wieder.
Kommentar 28: Brigitta S. schreibt am 12.03.2026, 16:42 Uhr :
Bezahlbare, saubere, sichere Energie, Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit, so hatte die deutsche Politik gesprochen schon während dem UKR-Krieg. Dann kam der Israel/ Irankrieg. Wie kann man da sicher sein bei dem Ziel, bis 2045 klimaneutral zu sein? Geplant wurde von der Politik, dass die klimafreundliche Energie für Bürger besser, bequemer und vor allem günstiger werde, davon ist zwei Jahre danach hart was zu spüren bei der Energiekrise. AKW abzuschalten war ein Fehler, super die Erkenntnis von Frau v. d. Leyen im Nachherein. Ich finde, ihre Pläne was in Zukunft sicher sein soll, dass kann die Politik bald vergessen. Eine gute Zukunft kann man sich wünschen, aber die Sicherheit steht nicht auf festen Boden. Kriege kennen keinen Klimaschutz, da wird dem Klimaplan ganz schön dagegen gefunkt. Wie kommt jetzt Deutschland weiter? Auf Sparflamme setzen und leben mit noch höheren Preisen? Verlangt nicht so hohe Steuern und spart woanders unwichtige Pläne ein.
Kommentar 27: Richter_irgendwo schreibt am 12.03.2026, 14:05 Uhr :
was wirklich interessant wäre, ist die Tatsache wie viel "strahlender Abfall" durch die vielen kleineren SMReaktoren entsteht, im Gegensatz zu einem "großen Reaktor"? In allen anderen Lebensbereichen ist es so, dass eine effiziente Großanlage deutlich weniger unnütze Nebenprodukte erzeugt als viele kleine Anlagen. Zusätzlich bleibt nach wie vor unbeantwortet wohin mit dem "strahlenden Müll", die Wohnorte und Wahlkreise der politischen Befürworter solcher Anlagen jedenfalls scheiden bereits jetzt aus!
Antwort von Franziska 1 , geschrieben am 12.03.2026, 19:59 Uhr :
Ob strahlender Müll oder Müll von früher verbuddelt oder wo anders abgestellt, abgelegt wird, er lebt bis in alle Ewigkeit. Es ist schon vorgekommen, dass Touristen vom Norden meinten, der Schuttberg nahe dem Fußballstadion in München wären schon die Voralpen. Kleine Reaktoren erzeugen auch Abfall für später, falls die nächsten Generationen sie nicht mehr wollen. Keiner will Müll vorm Haus haben. Es macht auch alles was heute militärischer Fortschritt genannt wird, viel Müll. Weitere Gefahren lauern da, wo der Mensch mit einer Art von Wahnsinn Politik macht, die erleben wir jetzt.
Kommentar 26: Erwerbsminderungsrentner schreibt am 12.03.2026, 10:52 Uhr :
Ich stelle fest, wenn ich Strom spare, und das muss ich, wird trotzdem der Grundpreis immer höher. Ich hoffe, dass es bald finanzierbare Speicher für Ökostrom gibt und Privatverbraucher sich komplett von Energieversorgern entkoppeln können. Die Kosten für Mini-AKW sollen dann die Konzerne aufbringen. Mein alter PC tut es noch und läuft mit Linux. Mit dem Bau des Microsoft Rechenzentrums ( Stromverbrauch immens) in Bergheim, machen wir uns weiter abhängig von USA, wie beim Kampfjet F35. Wir wissen doch noch nicht, wie sich die Welt entwickelt.
Kommentar 25: The.O schreibt am 12.03.2026, 10:01 Uhr :
Sonne und Wind schicken keine Rechnung, nein, daß macht der Stromlieferant. Und ganz risikofrei sind Windkraftanlagen auch nicht wenn ich bedenke, daß in den meisten Anlagen das umweltschädliche Gas SF 6 verbaut wurde. Es ist 23500 mal schädlicher als CO2 und hält sich in der Atmosphäre 3200 Jahre. Außerdem wären sie im Kriegsfall sehr leicht zu zerstören.
Kommentar 24: Andre Schäfer schreibt am 12.03.2026, 09:38 Uhr :
Hach ja, Fukushima. Tschernobyl wurde durch einen kritischen Konstruktionsfehler des Reaktors selbst zerstört. In Fukushima hingegen, war es die Zerstörung der gesamten Reaktor-Peripherie durch einen Jahrtausend-Tsunami. Das ist schon ein gewisser Unterschied. Gut, ein AKW auf Meeresspiegelhöhe, in unmittelbarer Nachbarschaft zur vulkano-seismisch aktivsten Region der Erde, dem pazifischen Feuerring, an die Küste zu bauen, war nicht gerade Japans cleverste Idee. Aber zumindest diesen Fehler zu wiederholen, lässt sich für Deutschland vollständig ausschließen. Und den Tschernobyl-Fehler so wiederholen, lässt sich mit der CANDU-Konstruktions weitestgehend ausschließen. Trotzdem: Ohne sicheres Endlager, sind AKW so ziemlich die dämlichste Idee der Politik. Wobei: Man könnte den ganzen radioaktiven Müll ja im Keller des EU-Parlaments einlagern. Da sind ohnehin schon alle verstrahlt.
Antwort von Christian H. , geschrieben am 12.03.2026, 21:37 Uhr :
Vielen Dank für diesen schönen Kommentar 😂🙏
Kommentar 23: Alexander Fiedler schreibt am 12.03.2026, 05:50 Uhr :
Das Endlagerproblem wurde gelöst, radioaktiver Abfall wird dadurch zum Rohstoff. Man kann ihn jetzt solange weiterwerwerten bis er nur noch 800 Jahre strahlt. Das haben die Gegner nur nicht mitbekommen, weil die kognitive Dissonanz verhindert, dass sie es begreifen. Es wird sich aber früher oder später auch in Deutschland rumsprechen, und dann wird die AfD wohl daraus Kapital schlagen, dass die Gutmenschen es wieder mal nicht schaffen aus ihrem Teufelskreis der Selbstverarsche auszubrechen. Man müsste ja nur mal bei Merz investigativ nachfragen warum es so unmöglich ist den Aufstieg ad hoc rückgängig zu machen, den er ja selber bedauert. Schon würde das ganze Kartenhaus in such zusammen brechen. Aber wenn jetzt alle Nachbarländer direkt hinter der Grenze neue MiniAKWs bauen fallen für uns auch ein Paar Krümel ab, und die Enegiesicherheit steigt dadurch enorm.
Antwort von Andre Schäfer , geschrieben am 12.03.2026, 10:01 Uhr :
Das EBR-Konzept kam nie über Experimental hinaus und der EBR-I ging in eine partielle Kernschmelze. Das CRBRP war 11 Jahre lang ein Milliarden-Grab und wurde aufgegeben. MSRs existieren bislang nur zwei in Betrieb und beide nur als Forschungsreaktoren. Und der BWRX-3000 (SMR) existiert bislang auch nur auf dem Papier. Also von GELÖST kann da mal rein gar keine Rede sein. Theoretisch möglich, ja. Technisch ausgereift umgesetzt, Jahrzehnte davon entfernt!
Kommentar 22: Nein Danke schreibt am 11.03.2026, 19:25 Uhr :
Die Politiker:innen, die heute für Kernenergie oder gar fossile Energiequellen sind, haben nicht begriffen, dass Atomkraftwerke Belastungen mit sich bringen, für die wir keine Lagerungsmöglichkeiten in Europa haben. Wer möchte schon ein Atommüll-Endlager vor der Haustür haben? So nebenbei ist radioaktiver Müll ein Langzeit-Thema für Jahrtausende. Selbst fossile Energiequellen sind endlich und umweltschädlich. -- Es gibt erneuerbare Energiequellen wie Windkraft, Wasserkraft, Solarenergie und sicher noch weitere Möglichkeiten.- Wenn unsere Politiker:innen mehr den Forschenden und den Wissenschaftler:innen zuhören würden, um sie zu verstehen und nicht parteipolitischen Ideologien folgen, wären wir in unserem Land und in Europa schon viel weiter. -- Es sind Visionen und Mut gefragt, statt an Althergebrachtem zu kleben. Doch welche Politiker trauen sich das heute? Ich bleibe dabei: - Atomkraft nein Danke - und erinnere an Tschernobyl und Fukushima und die Folgen
Antwort von Franziska 1 , geschrieben am 11.03.2026, 23:29 Uhr :
@Nein Danke ......Alles schön und fast gut, was im Kommentar steht. Trotzdem was wäre so schlimm gewesen, wenn die AKW noch ein paar Jahre länger gelaufen wären? Es wurde schneller abgebaut, verboten als die neuen Energiequellen sicher waren zur allgemeinen Versorgung. So nebenbei hätte Deutschland sie schon noch benötigt. Der Ampelkoalition konnte es nicht schnell genug gehen. Das Klima stand im Vordergrund und die Hausbesitzer standen auf unsicheren Beinen. Was die Windräder, die Wasserkraft betrifft, da kann es auf Dauer keine sichere Energie - Garantie geben, auch nicht die Experten. Kriege, Terroristen, können diese offen gelegten Anlagen zerstören. Die Sonnen -Energie ist eine der sichersten. Frau v. d. Leyen sagt jetzt über AKW, wir haben einen Fehler gemacht. Bekommt man das Gefühl nicht dabei, die EU Brüssel ist nur symbolisch politisch vorhanden?
Kommentar 21: Anonym schreibt am 11.03.2026, 18:09 Uhr :
Wenn die Erneuerbaren so günstig sind, warum hat Deutschland in Europa mit die höchsten Strompreise ?
Antwort von Anonym , geschrieben am 11.03.2026, 21:57 Uhr :
Erneuerbare sind zwar billig in der Erzeugung, aber der Endkundenpreis in Deutschland besteht zu einem großen Teil aus Steuern, Abgaben, Netzentgelten und Systemkosten – und genau diese treiben den Preis nach oben, nicht die eigentliche Stromproduktion.
Antwort von Anonym , geschrieben am 12.03.2026, 05:43 Uhr :
Das sollten Sie die großen Energieunternehmen fragen, die die Strompreise festlegen. Und dann ist da noch Frau Reiche, die meinte unsere Gasreserven würden reichen. Naja, jetzt haben wir wieder einen Anstieg der Energiekosten. Wie schön wäre es doch gewesen, wenn wir höhere Reserven gehabt hätten!
Kommentar 20: Maria Evers schreibt am 11.03.2026, 16:48 Uhr :
Sicher geht von der Kernkraft ein Risiko aus, in vielen Länder wird das ignoriert, also mitmachen der Arbeitsplätze wegen? - Ein deutscher Politiker hat mal dereinst gesagt, keine AKWS solange nicht die Endlager Frage gelöst ist !
Kommentar 19: Maga-Quark schreibt am 11.03.2026, 16:41 Uhr :
Heute habe ich das Tagesgespräch auf WDR 5 zum Thema mit Frau Wendland gehört. Ich finde, dass sie die Sicherheitsbedenken eines Anrufers nicht ausräumen konnte. Wir leben wieder in Zeiten von Aufrüstung und genau genommen sind wir von Amerika in diese Situation geleitet worden. Atomkraft bleibt im Kriegsfall oder bei einem Anschlag die unsicherste Energieform. Ganz gleich ob sie bei uns, in Frankreich oder Belgien stehen. Meine technischen Bedenken bezüglich Naturkatastrophen konnten aber weitgehend ausgeräumt werden.
Kommentar 18: willi winzig schreibt am 11.03.2026, 15:49 Uhr :
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Kommentar 17: Rolf C schreibt am 11.03.2026, 15:47 Uhr :
Tatsache bleibt, dass nicht einmal die deutschen Energieversorger trotz der ihnen nahestehenden Bundeswirtschaftsministerin neue AKWs haben wollen! Und darf der strahlende Abfall in Brüssel bei der EU-Kommission und in Berlin, Müchen, etc. bei den mitredenden Ministerien und/oder Politikern für die nächsten mehreren hundertausend Jahre endgelagert werden? Dabei unterstelle ich, dass diese Personen und ihre Nachfahren dauerhaft in der potentiell gefährdeten Umgebung leben!?!
Kommentar 16: Heinz schreibt am 11.03.2026, 15:03 Uhr :
Es wird immer wieder von preiswerter Energieerzeugung im Hinblick auf Kernenergie gesprochen. Fakt ist: Wenn man wirklich alle Kosten wie Bau, Betrieb, Stilllegung, Abriss, ungeklärte Endlager etc. berechnet, ist die Kernenergie völlig unwirtschaftlich. Wie sollen in Zeiten von Wasserknappheit und dramatischem Niedrigwasser in den Flüssen die Kühlung funktionieren? Das sind nur ein paar Kleinigkeiten, die Frau v.d.Leyen geflissentlich verschweigt. Wenn es einen EUweit ausgeschrieben, standardisierten Reaktortyp geben soll, dann wird es Jahrzehnte brauchen, alle nationalen Sonderwünsche zu erfüllen. Nach Meinung etlicher Wissenschaftlern, wird hier mal wieder ein totes Pferd geritten.
Kommentar 15: Michi schreibt am 11.03.2026, 14:44 Uhr :
Was ist los? Brechen bei den Energieriesen die Gewinne ein oder warum treiben deren Lakaien aka Politiker die nächste Energiesau durchs Dorf?
Kommentar 14: Frank schreibt am 11.03.2026, 14:24 Uhr :
Es gibt zur Zeit keine Speichertechnologie, die in der Lage wäre, ein Industrieland wie Deutschland in Dunkelflauten mit gespeicherter erneuerbarer Energie zu versorgen. Es gibt auch noch keinen bezahlbaren grünen Wasserstoff, um CO2 freien Stahl zu erzeugen. Wenn regenerative Energie zur Versorgung unserer Volkswirtschaft also noch nicht ausreichend zur Verfügung steht, braucht man entweder herkömmlich erzeugte Energie oder man macht die Wirtschaft kaputt. Dann braucht man auch nur noch wenig Energie. Die, die dann aber die Wahlen hier gewinnen, will sicher auch kein Demokrat.
Antwort von willi winzig , geschrieben am 11.03.2026, 16:14 Uhr :
Wir können in Deutschland für ca. 1 Stunde Dunkelflaute durch Speicher überbrücken. Danach sind diese leer und müssen bei hoffentlich genügend Wind und Sonne ( also wohl kaum im Winter...) erst wieder aufgeladen werden. Im Emsland soll ein Speicher mit 800 MWh entstehen, also ein Speicher der für ca. 1 Stunde ein mittleres Kohlekraftwerk ersetzen kann. Danach ist es dunkel...
Kommentar 13: Demokrat schreibt am 11.03.2026, 13:17 Uhr :
15 Jahre nach der Fokushima wird das Thema wieder aus der Kiste gebuddelt. Bis heute ist das Endlager nicht geklärt. Stattdessen werden die kostenlosen kriegsunabhängigen Lieferanten Wind und Sonne - schon wieder - gekillt. Inzwischen gibt es schon sehr leistungsstarke Speicherbatterien für EE, aber das wird zugunsten der Mittelalter-Technik immer wieder unterdrückt. Es ist zum Heulen!
Antwort von Richter_irgendwo , geschrieben am 12.03.2026, 14:38 Uhr :
... zu den Endlager-Standorten ist eine klare Antwort vorhanden: NICHT am Wohnort und im Wahlkreis der Verantwortlichen für diese Politik und wenn es geht auch nicht im Bereich der Familienangehörigen, ... (die drei Punkte sind Platzhalter für beliebge Begriffe wie Parteigroßspender, mögliche spätere Arbeitgeber usw.)!
Kommentar 12: Jörg Obergefell schreibt am 11.03.2026, 13:08 Uhr :
Zur Sendung: Es wäre der Ausgewogenheit in der Diskussion zuträglich gewesen, wenn neben der sogenannten Expertin, Dr. Anna Veronika Wendland, auch ein Experte mit gegenteiligen Ansichten im Studio gewesen wäre. Völlig inakzeptabel war das ständige Hereingrätschen dieser selbsternannten Expertin in die Wortäußerungen der beteiligten Hörer. Es steht die Vermutung im Raum , dass der WDR sich mit dieser Sendung zum Büttel einer völlig verfransten Energiepolitik degradiert hat. - Ausgewogenheit kommt anders daher und das erwarte ich von einem ÖR Rundfunk.
Antwort von Mags-Quark , geschrieben am 12.03.2026, 21:27 Uhr :
Das stimmt. Die Wendland hat dermaßen lang und nervtötend ausgeführt, dass schon der erste Anrufer, der einen interessanten Impuls gesetzt hatte, aufgelegt hat. Hallo sind sie noch in der Leitung? Hallo, hallo, hallo?
Kommentar 11: Keko schreibt am 11.03.2026, 12:56 Uhr :
Was ein Unsinn hier wieder herrscht. Diese Reaktoren sind nicht mal gänzlich erforscht und richtiger Weise wie im Beitrag auch eindeutig berichtet, ist Atomkraft zu teuer und aber auch gefährlich. Wieder vorherrschende Lobbyarbeit von Frau von der... Ähm.. leihen .
Kommentar 10: Marlon schreibt am 11.03.2026, 12:51 Uhr :
Was für ein Hohn und Spott: Deutschland geht raus aus der Atomenergie, in Ländern wie Frankreich wird sie wieder gefördert. Und dies mit viel Geld aus Brüssel und somit Steuergeldern aus Deutschland. Frau v.d.L. gehört abgelöst.
Kommentar 9: Tanja schreibt am 11.03.2026, 12:31 Uhr :
Laut EU-Kommissionspräsidentin (CDU) "einer zuverlässigen, bezahlbaren Quelle für emissionsarmen Strom den Rücken zu kehren" einen "strategischer Fehler" zu nennen, ist in Bezug auf Atomenergie falsch. Diese Formulierung passt eher zu den Rückschritten der CDU im Hinblick auf die regenerativen Energien.
Kommentar 8: Fukushima schreibt am 11.03.2026, 12:29 Uhr :
Jetzt blasen die Reaktionären zum Halali! Von der Leyen entblödet sich, eine der teuersten und gefährlichsten Energiegewinnungsarten zu favorisieren. Fragt sich nur, wer sie diesmal geschmiert hat. Die sichere Atommüllbeseitigung ist immer noch nicht geklärt, aber von der Leyen will nach Fukushima - die Atomkraftwerke sind so sicher wie die Rente - wieder AKWs bauen?! Selbst die Physikerin Merkel hatte eingesehen, dass ihre schwachsinnige Aktion des Ausstiegs vom Ausstieg, der dem Staat letztlich Milliarden gekostet hat, einfach zu gefährlich ist. Aber die Gynäkologin von der Leyen hat natürlich die fachliche Expertise, Merkels Beschlüsse zu widerrufen! Diese Idiotie in der Politik ist einfach nur noch unerträglich!
Kommentar 7: Rainer Kluge schreibt am 11.03.2026, 11:25 Uhr :
E-Autos werden uns aufgezwungen, aber die "alternative Energie" für den erhöhten Strombedarf macht es sehr teuer und nicht überzeugend. Statt Atom-Ausstieg hätte man besser an der Sicherheit und Modernisierung geforscht. Da haben wir es verpasst eventuell führend mit dem Wissen darüber zu sein.
Kommentar 6: Maga-Quark schreibt am 11.03.2026, 11:02 Uhr :
Die SMS, die Von der Leyen in Amtsfunktionen gelöscht hat, waren schon strategische Fehler und werfen einen dunklen Schlagschatten auf diese Dame. Das Risiko der Mini-AKW wäre nur kalkulierbar, wenn diese auch bei Dronenangriff sicher wären. Leider bestimmt Selenskyj die europäische Energiepolitik. Erst sabotiert er unsere Infrastruktur, dann bedroht er den Präsidenten von Ungarn. Was waren das eigentlich für Gelder und Goldbarren, die in dem ukrainischen Geldtransporter beim Transfer von Ungarn sicher gestellt worden sind? Ungarn vermutet ja Geldwäsche. Russland wäre doch grundsätzlich bereit Energie nach Europa zu liefern. Oder stimmt das etwa nicht?
Antwort von Rumpelstilz , geschrieben am 11.03.2026, 11:26 Uhr :
@Maga-Quark...Ihr Kommentar ist eines Russentrolls würdig.
Antwort von Maga-Quark , geschrieben am 11.03.2026, 16:28 Uhr :
Was gefällt Ihnen denn nicht an meiner Ausführung? Haben Sie einen Fehler erkannt oder sind Sie nur im eigenen Meinungsbild erschüttert worden?
Antwort von Lama , geschrieben am 11.03.2026, 17:05 Uhr :
Die Gelder und Goldbarren stammen nicht zufällig aus den Schließfächern in Gelsenkirchen? Womöglich eine heiße Spur? Unter diesem unnützen Ukraine-Krieg leiden ja alle: Europa, Ukraine und Russland. Bei dem Gezerre um die Ukraine sind die Schäden überall so groß, dass es eigentlich keinen Sieger geben kann.
Kommentar 5: Peter Malek schreibt am 11.03.2026, 10:56 Uhr :
Obwohl ich mit Frau von der Leyen und Ihren Ansichten normalerweise nichts anfangen kann muss ich Ihr hier völlig zustimmen. Der von Frau Merkel verantwortete Atomausstieg war unüberlegt, vorschnell, nach Fukushima panikgetrieben und wird uns hier in Deutschland - auch angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten hinsichtlich der Versorgung mit Öl und Flüssiggas - in Zukunft noch große Probleme bereiten.
Antwort von Peter Busch , geschrieben am 11.03.2026, 12:52 Uhr :
Na ja, wir hatten schon einen Ausstieg unter Rot/Grün geplant und mit der Energiewirtschaft vereinbart, dazu starteten die erneuerbaren Energien in Deutschland damals durch. Dann kam Frau Merkle, Her Altmeier hat die erneuerbaren Energien abgewürgt und es wurde ein Ausstieg vom Ausstieg der Atomkraftwerke verkündet. Die Betreiber haben wenig in die Kraftwerke investiert, wäre ja teuer gewesen, und dann kam nach Fukushima endlich sogar bei der CDU die Erkenntnis, dass es nicht so sicher ist mit Atomkraftwerken. Nur gab es da leider nicht mehr so viele Alternativen. Und jetzt, wo die erneuerbaren Energien massiv zulegen und eine ernsthafte Rolle spielen, werden die wieder abgewürgt und einer CDU-Ministerin...
Kommentar 4: Lisa schreibt am 11.03.2026, 10:13 Uhr :
Was niemand gesehen hat, vielleicht auch nicht sehen konnte oder wollte: It / KI verbraucht unfassbar viel Energie. Da hilft es auch nicht, wenn ich eine Sparbirne in die Lampe schraube. Leider wird die Energie, die wir in Westeuropa unabhängig gewinnen können nicht stärker forciert.
Kommentar 3: Klunterbella schreibt am 11.03.2026, 10:08 Uhr :
Die Rohstoffe für AKWs sind endlich und können nur in anderen Ländern gefördert werden. Von den ganzen Kosten abgesehen. Vom Regen in die Traufe. Statt jetzt mal in Speichertechnologien zu investieren - große Lösungen. Dann würden die Stromkonzerne trotzdem verdienen.
Antwort von Krake , geschrieben am 11.03.2026, 12:56 Uhr :
Richtig, danke !
Kommentar 2: Elena - 1984 schreibt am 11.03.2026, 09:13 Uhr :
Grundsätzlich befürworte ich den Ausstieg aus der Kernenergie. Nur die Umsetzung ist / war dilletantisch. Die Abschaltung hätte erst nach Schaffung ausreichender Kapazitäten durch erneuerbare Energien erfolgen dürfen. Da ist als wenn ich vorhabe ein neues, moderneres Haus zu bauen. Das alte Haus plane ich zu Termin xy abzureissen. Irgendwann fange ich dann mal mit dem Bau des Neuen an, was aber aus verschiedenen Gründen zum Termin xy nicht fertig wird. Ich halte aber an dem Abrisstermin fest und ziehe bis zur unabsehbaren Fertigstellung des neuen Hauses erst einmal in ein teures Hotel. Irgendwann fällt mir auf dass das neue Haus wohl doch nicht so recht meinen Ansprüchen genügt und bis auf Weiteres erst mal nicht fertig wird. Daher baue ich einen Teil des zuvor abgerissenen Hauses teuer wieder auf. Am Ende habe ich Kosten ohne Ende verursacht ohne irgendeinen Nutzen zu haben. Idiotisch, oder?