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    <title>WDR Zeitzeichen</title>
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    <description>Der tägliche Podcast über Geschichte von der Antike bis heute, über Europa und die Welt, über die Geschichte der Menschheit: 15 Minuten zu historischen Persönlichkeiten und Erfindungen. Von George Washington bis Rosa Luxemburg, vom Büstenhalter bis Breaking Bad.</description>
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    <copyright>Copyright 2026, WDR</copyright>
    <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 04:00:30 GMT</pubDate>
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      <title>WDR Zeitzeichen</title>
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      <title>Als die Bilder tanzen lernten: Filmkünstlerin Lotte Reiniger</title>
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      <description>Ihre Silhouetten verzauberten die Leinwand, lange bevor Disney Filmgeschichte schrieb. Lotte Reiniger revolutionierte den Animationsfilm. Sie starb am 19. Juni 1981. Von Maren Gottschalk.</description>
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      <![CDATA[<p>Ihre Silhouetten verzauberten die Leinwand, lange bevor Disney Filmgeschichte schrieb. Lotte Reiniger revolutionierte den Animationsfilm. Sie starb am 19. Juni 1981.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:</strong><br/><ul><li>wie Lotte Reiniger mit Schere, Pappe und Kamera Filmgeschichte schreibt,</li><li>warum "Die Abenteuer des Prinzen Achmed" als erster abendfüllender Animationsfilm gilt, </li><li>und wie aus dem "Silhouettenmädchen" eine international gefeierte Filmkünstlerin wird.</li></ul><br/>Ein schwarzer Fleck erscheint auf der Leinwand, verwandelt sich in einen Zauberer, dann in einen Reiter. Was damals wie Magie wirkt, ist das Werk von Lotte Reiniger. Die 1899 in Berlin geborene Künstlerin entdeckt schon als Kind ihr Talent für filigrane Scherenschnitte.<br/><br/>Mit den ausgeschnittenen Figuren entwickelt sie eine völlig neue Kunstform: den Silhouettenfilm. Mit beweglichen Schnittfiguren, die Bild für Bild fotografiert wurden, schafft sie märchenhafte Welten voller Zauberer, Prinzessinnen und Fabelwesen. <br/><br/>Ihr Meisterwerk "Die Abenteuer des Prinzen Achmed" feiert 1926 Premiere und gilt heute als erster abendfüllender Animationsfilm der Geschichte – elf Jahre vor Disneys "Schneewittchen".<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Rike Reiniger, Autorin eines biographischen Romans</li><li>Philipp Hanke, Kurator Filmmuseum Düsseldorf</li><li>Rike Reiniger: 24 Bilder pro Sekunde - Lotte Reiniger, Pionierin des Trickfilms, Berlin 2026</li><li>Rike Reiniger: Berliner Trickfilm-Pionierin Lotte Reiniger: Queere Küsse im Jahr 1929. Berliner Zeitung 12. Mai 2024</li><li>Melanie Letschnig: Es war einmal kein Ofen. Über die märchenhaften Silhouettenfilme von Lotte Reiniger. Diplomarbeit, Universität Wien 2006</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://archive.org/details/die-abenteuer-des-prinzen-achmed/" >Film: Die Abenteuer des Prinzen Achmed</a> (Deutschland 1926, Kurz-Animationsfilm)</li><li><a href="https://archive.org/details/der-scheintote-chinese-aka-the-death-feigning-chinaman_1928" >Film: Der Scheintote Chinese</a> (Deutschland 1928, Kurz-Animationsfilm)</li><li><a href="https://www.filmportal.de/film/carmen_b6f4e2ccc19245228b9ad4dd6c8a4c10" >Lotte Reiniger, Carmen</a> (Deutschland 1933/1934, Kurz-Animationsfilm)</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Maren Gottschalk <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak </p>]]>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 19.06.2026, 19.06.1981, Filmgeschichte, Silhouettenfilm, Scherenschnittkunst, Die Abenteuer des Prinzen Achmed, Berlin</itunes:keywords>
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      <title>Soldaten aus den Kolonien: Russland im Ersten Weltkrieg</title>
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      <description>Die Kolonialmächte des frühen 20. Jahrhunderts schickten auch Menschen aus den Kolonien in den ersten Weltkrieg. Das Zarenreich zwang ab Juni 1916 Muslime in den Dienst. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Kolonialmächte des frühen 20. Jahrhunderts schickten auch Menschen aus den Kolonien in den ersten Weltkrieg. Das Zarenreich zwang ab Juni 1916 Muslime in den Dienst.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>welche Katastrophe der Erlass des Zaren in Zentralasien auslöst,</li><li>wie aus einer Rekrutierungsanordnung einer der größten Aufstände des Ersten Weltkriegs entsteht,</li><li>weshalb der Erste Weltkrieg auch ein kolonialer Krieg ist.</li></ul><br/>Im Sommer 1916 greift das Russische Reich zu einer Maßnahme, die den Kriegsverlauf positiv beeinflussen soll, stattdessen aber eine ganze Region erschüttert: Erstmals werden muslimische Männer aus Zentralasien für den Kriegsdienst des Zarenreichs herangezogen.<br/><br/>Die Entscheidung trifft auf eine Bevölkerung, die sich seit Langem von Moskau beherrscht und benachteiligt fühlt. Was als Rekrutierungserlass beginnt, entwickelt sich innerhalb weniger Wochen zu einem Aufstand gegen die russische Herrschaft. Die Gewalt erfasst weite Teile Zentralasiens und fordert auf allen Seiten zahlreiche Opfer. Die Folgen prägen das Verhältnis vieler Menschen in der Region zu Russland bis heute.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Franziska Davies, Osteuropa-Historikerin am Leibniz-Zentrum für Historische Forschung in Potsdam</li><li>Franziska Davies: Muslims in the Russian Army. New York 2025</li><li><a href="https://archive.org/details/panturkismislami0000zenk/page/28/mode/2up?q=disturbances" >Serge A. Zenkovsky: Pan-Turkism and Islam in Russia. Cambridge 1990</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f4b48444a2e0e3a9/" >Niederlage an der Westfront im 1. Weltkrieg (am 08.08.1918)</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:0dff9917b07d5ade/" >Transsibirische Eisenbahn - der Wilde Osten auf 9.288 Kilometern</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 04:00:36 GMT</pubDate>
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      <title>Im Juni 1596: Wie Willem Barents ungewollt Spitzbergen entdeckte</title>
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      <description>Eine Hochrisiko-Expedition ins Unbekannte soll 1596 die Nordostpassage nach China finden. Stattdessen schreibt sie Geschichte - hoch oben im arktischen Eis. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Eine Hochrisiko-Expedition ins Unbekannte soll 1596 die Nordostpassage nach China finden. Stattdessen schreibt sie Geschichte - hoch oben im arktischen Eis.</p><br/><br/><p>I<strong>n diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>warum niederländische Kaufleute im Jahr 1596 ausgerechnet Kurs auf das arktische Eis nehmen,</li><li>wie eine Insel aus spitzen Bergen und weißen Schatten die Fantasie Europas beflügelt,</li><li>wie aus einer gescheiterten Expedition zugleich eine Erfolgsgeschichte und der Beginn eines großen Raubzugs wird.</li></ul><br/>Am 17. Juni 1596 sichtet die Expedition des niederländischen Navigators Willem Barents eine unbekannte Inselwelt weit im Norden. Die schroffen Berge, die steil aus dem Meer aufragen, geben ihr bis heute ihren Namen: Spitzbergen. <br/><br/>Eigentlich sind Barents und seine Mannschaft auf der Suche nach der Nordostpassage – einem Handelsweg durch das Polarmeer nach China. Stattdessen stoßen sie auf eine raue Landschaft aus Eis, Felsen und gewaltigen Gletschern. In seinem Tagebuch schildert der Maat Gerrit de Veer die Begegnung mit Eisbären, Rentieren, Walrossen und Walen sowie die Herausforderungen einer Reise in bis dahin weitgehend unbekannte Gewässer. <br/><br/>Die Entdeckung Spitzbergens bringt den erhofften Weg nach Asien zwar nicht näher. Doch sie lenkt den Blick Europas auf die arktische Inselwelt – und macht sie schon wenige Jahre später zum Zentrum einer aufstrebenden Walfangindustrie.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Frederic Theis, Archäologe und Historiker, Deutsches Schifffahrtsmuseum</li><li>Gerrit de Veer: Warhafftige Relation. Der dreyen newen, unerhörten, seltsamen Schiffart, so die Holländischen und Seeländischen Schiff gegen Mitternacht drey Jar nach einander, also Anno 1594, 1595 und 1596 verricht. Noriberg Anno 1598.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:2e4277eb4fc44e02/" >Verschollen im arktischen Eis: Polarforscher John Franklin</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:59c079b10221fc6b/" >Henry Hudson entdeckt die Halbinsel Manhattan (am 11.9.1609)</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f399fdb6a9908241/" >Kalte Einöde: Erstmals überwintern neun Frauen in der Antarktis</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/><strong>Autor: </strong>Marko Rösseler <br/><strong>Redaktion: </strong>Matti Hesse<br/><strong>Technik: </strong>Sarah Fitzek </p>]]>
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      <itunes:author>Marko Rösseler</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Willem Barents, Spitzbergen, Seefahrt, Entdecker, Nordostpassage, China, Handel, Geschichte, Zeitzeichen, 17.06.2026, Juni 1956</itunes:keywords>
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      <title>Zehn Songs für die Ewigkeit: "The Queen is dead"</title>
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      <description>Für manche ist es das beste Album aller Zeiten: Mit "The Queen is dead" zeigen The Smiths am 16.6.1986, wie Popmusik auch relevant sein kann. Von Uli Hufen.</description>
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      <![CDATA[<p>Für manche ist es das beste Album aller Zeiten: Mit "The Queen is dead" zeigen The Smiths am 16.6.1986, wie Popmusik auch relevant sein kann.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Uli Hufen:</strong><br/><ul><li>wie "<span lang="en">The Smiths</span>" als ultimative Außenseiter-Band in den Mainstream vordringen, </li><li>warum ihr drittes Album als künstlerischer Höhepunkt und Gesamtkunstwerk gilt, </li><li>welche gesellschaftliche Sprengkraft in <span lang="en">Songs</span> über Monarchie, Arbeitslosigkeit und Einsamkeit steckt, </li><li>wieso gerade Jugendliche sich in Morrisseys Texten wiederfinden, </li><li>weshalb einzelne Songs bis heute als emotionaler Rettungsring für Hörer gelten.</li></ul><br/>Die <span lang="en">Smiths</span> kommen aus <span lang="en">Manchester</span>, aus Arbeiterfamilien, geprägt vom sozialen Klima der <span lang="en">Thatcher</span>-Jahre. Ihr Außenseitertum ist Haltung und Inszenierung zugleich. Zwischen Selbstzweifel, Größenwahn und feiner Ironie entwickeln sie eine eigene Sprache für das Lebensgefühl der 1980er Jahre.<br/><br/>"<span lang="en">The Queen Is Dead</span>" bündelt all das: politische Unruhe, poetische Rätsel und große Pop-Melodien. Das Album greift die britische Gesellschaft an und bleibt doch bewusst offen in seiner Deutung. Im Zentrum steht eine ungewohnte Botschaft für die Rockmusik - Sensibilität als Stärke und Freundlichkeit als Rebellion.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Professor">Prof</abbr>. Simon Goddard (Musikkritiker) </li><li>Oliver Fröschke (Designer und Betreiber des Plattenlabels Le Pop)</li><li><span lang="en">Simon Goddard</span>: <span lang="en">The Smiths: Songs That Saved Your Life</span>. Königswinter 2007</li><li><span lang="en">Simon Goddard</span>: Mozipedia: <span lang="en">The Encyclopaedia of Morrissey and the Smiths</span>. 2010</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Rockpalast: <a href="https://www1.wdr.de/fernsehen/rockpalast/bands/ueber-morrissey-100.html" >Morrissey</a></li><li>Simon Reynolds: <a href="https://pitchfork.com/reviews/albums/the-smiths-the-queen-is-dead/" >Review zu "The Queen Is Dead"</a></li><li><a href="https://www.morrissey-solo.com/" >Morrissey Solo</a> (Offizielle Website)</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Uli Hufen<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Jürgen Beiner</p>]]>
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      <itunes:author>Uli Hufen</itunes:author>
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      <itunes:summary>Für manche ist es das beste Album aller Zeiten: Mit "The Queen is dead" zeigen The Smiths am 16.6.1986, wie Popmusik auch relevant sein kann.</itunes:summary>
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      <title>Jazz-Ikone Ella Fitzgerald: Vom Waisenkind zum Weltstar</title>
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      <description>Vom Heim für "verwahrloste Mädchen" zur "First Lady of Jazz": Ella Fitzgerald dreht mit einer Amateurshow ihr Leben und verzaubert die Menschen mit ihrer Stimme. Sie stirbt am 15.6.1996. Von Susanne Rabsahl.</description>
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      <![CDATA[<p>Vom Heim für "verwahrloste Mädchen" zur "First Lady of Jazz": Ella Fitzgerald dreht mit einer Amateurshow ihr Leben und verzaubert die Menschen mit ihrer Stimme. Sie stirbt am 15.6.1996.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Susanne Rabsahl:</strong><br/><ul><li>mit welcher Bezeichnung Bing Crosby die Grand Dame des Jazz adelt,</li><li>von der ärmlichen Kindheit, in der Ella Jane Fitzgerald aufwächst,</li><li>wie sie in einer Züchtigungsanstalt landet,</li><li>wie der 21. November 1934 zum Wendepunkt in Ellas Leben wird.</li></ul><br/>Ella Fitzgerald wächst in ärmlichsten Verhältnissen auf, kommt nach dem Tod der Mutter zu einer Tante in New York. Nach ihrem Bühnendebüt 1934 lässt der Durchbruch zunächst auf sich warten. Ella tingelt durch Gesangswettbewerbe und wird Mitglied der Apollo-Theater-Band. <br/><br/>1939 nimmt sie ein Kinderlied im Swing-Stil auf: "A Tisket a Tasket". Für die von der "Großen Depression" bedrückten Amerikaner scheint der schwingende Sommerhit wie vom Himmel geschickt: Mehr als eine Million verkaufter Platten und wochenlange Chartplatzierungen verschaffen Ella Fitzgerald den Durchbruch.<br/><br/>Die Leichtigkeit, die sie ihren Fans schenkt, findet sie selber nie. Fast völlig erblindet, dazu schwer herz- und zuckerkrank, zieht sie sich schließlich in ihre Villa in Beverly Hills zurück. Dort verbringt sie in zunehmender Verwirrung ihre letzten Jahre. Am 15. Juni 1996 stirbt der Weltstar, im Alter von 78 Jahren. Mit geschätzten rund 200 Tonträgern und unvergesslichen Auftritten ist die "First Lady of Song" schon zu Lebzeiten unsterblich. <br/><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-geburtstag-der-jazzsaengerin-billie-holiday--100.html" >17. Juli 1959 - Todestag der Jazzsängerin Billie Holiday</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/oscarpeterson100.html" >23.12.2007 - Todestag des Jazzpianisten Oscar Peterson</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Susanne Rabsahl<br/>Redaktion: Hildegard Schulte und David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 15 Jun 2026 04:00:49 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Biografie, Starke Frauen, Frauenbiografien, Jazz, Musikgeschichte, New York, Ikonen, Zeitzeichen, 15.06.1996, 15.06.2026, Ella Fitzgerald</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Vom Heim für "verwahrloste Mädchen" zur "First Lady of Jazz": Ella Fitzgerald dreht mit einer Amateurshow ihr Leben und verzaubert die Menschen mit ihrer Stimme. Sie stirbt am 15.6.1996.</itunes:summary>
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      <title>Wie der Vatikan Bücher zensiert hat</title>
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      <description>400 Jahre lang betreibt der Vatikan einen Index verbotener Bücher. Auf dieser Liste zu stehen, bedeutet für viele Autoren das Ende ihrer Karriere - bis der Index am 14.06.1966 auf kuriose Weise abgeschafft wird. Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>400 Jahre lang betreibt der Vatikan einen Index verbotener Bücher. Auf dieser Liste zu stehen, bedeutet für viele Autoren das Ende ihrer Karriere - bis der Index am 14.06.1966 auf kuriose Weise abgeschafft wird.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>welche Werke und Autoren auf den Index Librorum Prohibitorum gesetzt werden,</li><li>warum sogar einzelne Fassungen der Bibel auf dem Index landen,</li><li>dass Martin Luther gleich doppelt auf die Verbotsliste gesetzt wird,</li><li>welches das geheimste Kirchenarchiv ist.</li></ul><br/>1559 erscheint der erste vatikanische Index. 407 Jahre später, bei seiner Aufhebung 1966, enthält er über 6.000 Titel und Autoren. Er ist der Giftschrank gefährlicher Werke, die Katholiken nicht lesen, nicht drucken, nicht verkaufen, nicht besitzen dürfen.<br/><br/>Bei der Indizierung geht es nicht nur um Theologie, sondern um alles, was mit dem Medium Buch verbreitet wird. Es geht um alle Wissenschaften, um Literatur, es geht um Medizin. Es geht um ein Wissensmonopol.<br/><br/>Mit der Aufklärung im 18. Jahrhundert verliert der Index zunehmend an Wirkmacht. Und im 20. Jahrhundert scheint er wie aus der Zeit gefallen. Längst lesen auch Katholiken die verbotenen Bücher, mal offen, mal heimlich.<br/><br/>Mitte der 1960er-Jahre reformiert Papst Paul VI. die Verwaltung des Vatikans. Ihre oberste Behörde, die Glaubenskongregation, bis dato für den Index zuständig, soll entmachtet werden. In der Notifikation vom 14. Juni 1966 wird der Index aufgehoben. Es werden keine weiteren Bücher mehr verboten.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Hubert Wolf, Kirchenhistoriker, Universität Münster</li><li>Hubert Wolf: Index - Der Vatikan und die verbotenen Bücher. München 2006 </li><li>Nicola Roßbach, Hg.: Zensur, Baden Baden 2024</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/weltall/universum/pwiekircheundwissenschaftimstreitvereint100.html" >Der Streit zwischen Kirche und Wissenschaft</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/martin_luther/pwiedielutherbibel100.html" >Martin Luther - Die Luther-Bibel</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag3296.html" >25. Juli 1968 - Paul VI. veröffentlicht Rundschreiben "Humanae vitae"</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-heinrich-heine-zieht-nach-paris-100.html" >20.05.1831: Heinrich Heine verlässt Deutschland und zieht nach Paris</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zweites-vatikanisches-konzil-100.html" >25.12.1961 - Zweites<strong> </strong>Vatikanische Konzil einberufen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach<br/>Redaktion: Jakob Schiffer und Frank Zirpins<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 14 Jun 2026 04:00:09 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Kirche, Vatikan, Literatur, Zensur, Zeitzeichen, 14.06.1966, 14.06.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>400 Jahre lang betreibt der Vatikan einen Index verbotener Bücher. Auf dieser Liste zu stehen, bedeutet für viele Autoren das Ende ihrer Karriere - bis der Index am 14.06.1966 auf kuriose Weise abgeschafft wird.</itunes:summary>
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      <title>Der "rote Elvis": DDR-Country-Star Dean Reed</title>
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      <description>In den USA erfolglos, zieht Reed in die DDR. Dort wird der marxistische Sänger zum Liebling von Publikum und Politbüro, aber nicht glücklich. Am 13.6.1986 wird er tot aufgefunden.
 Von Rüdiger Weidenfeld-Kramer.</description>
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      <![CDATA[<p>In den USA erfolglos, zieht Reed in die DDR. Dort wird der marxistische Sänger zum Liebling von Publikum und Politbüro, aber nicht glücklich. Am 13.6.1986 wird er tot aufgefunden.
</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Rüdiger Weidenfeld-Kramer:</strong><br/><ul><li>wie ein singender Cowboy aus Colorado im real existierenden Sozialismus landet,</li><li>dass Reeds Erfolg in den USA eher übersichtlich ist, dafür in Südamerika umso größer,</li><li>wie Moskau Reeds propagandistisches Potential erkennt,</li><li>was es mit dem "Woodstock des Ostens" auf sich hat,</li><li>wie die "Perestroika" Reeds Stern zum Sinken bringt.</li></ul><br/>Dean Reed aus Colorado unterschreibt 1958 seinen ersten Schallplattenvertrag. Doch der Newcomer enttäuscht zunächst die hohen Erwartungen. Aber in Südamerika verkauft sich eine von ihm selbst geschriebene Teenager-Schnulze dagegen überraschend gut. Dean Reed folgt dem Erfolg und verlässt die USA Richtung Südamerika. <br/><br/>Nach einem Putsch wird Reed aber 1966 wegen pro-kommunistischer Aktivitäten aus Argentinien ausgewiesen. Ein Grund, ihn in die Sowjetunion einzuladen. Dean Reed ist einer der ersten Künstler, der in der UdSSR lange verpönte Musik auf die Bühne bringt. <br/>Anfang der 1970er-Jahre zieht es Reed in die DDR. Er wird zum Dauergast in Radio, Film und Fernsehen. Immer zwischen Entertainment und Propaganda. Aber ab den 1980er-Jahren wollen immer weniger Menschen seine linientreuen Lieder hören. Die jungen Leute in der DDR sehnen sich nach "echten" US-Rockstars, wie etwa Bruce Springsteen.<br/><br/>Reed jagt dem künstlerischen Erfolg hinterher. Die politische Haltung rückt in den Hintergrund. Hinter der Fassade des stets gut gelaunten Entertainers vergrößert sich die Trübsal. Am 13. Juni 1986 setzt Dean Reed seinem Leben selbst ein Ende. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Stefan Wolle, Historiker, langjähriger wissenschaftlicher Leiter des DDR-Museums, Berlin</li><li>Stefan Ernsting, Der rote Elvis, Berlin 2006</li><li>"Gewünscht, gespielt, gewonnen" mit Dean Reed 08.06.1984, Radio DDR</li><li>"Eine Stunde mit Dean Reed" vom 05.10.1982, Berliner Rundfunk</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.ddr-museum.de/de/blog/archive/dean-reed-politaktivist-und-ddr-schlagerstar" >Dean Reed - Politaktivist und DDR-Schlagerstar - DDR Museum</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-ray-charles-todestag-100.html" >10.06.2004: Todestag des Musikers Ray Charles</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-elvis-presley-100.html" >8. Januar 1935 - Geburtstag von Elvis Presley</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/ddr/ddr-der-alltag-100.html" >Das Leben in der DDR - Alltag in der DDR</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Rüdiger Weidenfeld-Kramer<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 13 Jun 2026 04:00:42 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 13.06.1986, 13.06.2026, Musik, Sozialismus, Popkultur, Propaganda, Weltjugendspiele, Stasi, US-Imperialismus, Elvis, Honecker</itunes:keywords>
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      <title>Menschen im Zoogehege: Kölns vergessene "Völkerschau" 1931</title>
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      <description>Sie werden in der Südsee angeworben und dann im Kölner Zoo als angebliche "Menschenfresser" ausgestellt - am 12.6.1931 eröffnet im Kölner Zoo eine rassistische Show... Von Christoph Vormweg.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie werden in der Südsee angeworben und dann im Kölner Zoo als angebliche "Menschenfresser" ausgestellt - am 12.6.1931 eröffnet im Kölner Zoo eine rassistische Show...</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vormweg:</strong><br/><ul><li>was die Presse 1931 bei der Zurschaustellung von Menschen im Zoo gruselig findet,</li><li>wie der Kölner Zoo den Eindruck eines exotischen Zuhauses in Neukaledonien vermitteln will,</li><li>was heutzutage mit dem neuen Unterrichtsfach Geschichts- und Politikwerkstatt am Kölner Ursulinengymnasium gelehrt wird,</li><li>wie der damalige Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer die Völkerschau als nationale Eigenwerbung verteidigt.</li></ul><br/>"Kannibalen aus der Südsee zum ersten Mal in Europa. 35 prächtige Gestalten von den Loyalty-Inseln", heißt es in einer Anzeige des Kölner Zoos vom 12. Juni 1931. Beworben wird eine so genannte Völkerschau. Der damalige Zoodirektor Friedrich Hauchcorne will damit den wirtschaftlich angeschlagenen Zoologischen Garten mit der Zurschaustellung von Menschen einer fremden Kultur wieder in die Gewinnzone bringen. <br/><br/>So genannte exotische Völkerschauen kommen in Europa Mitte des 19. Jahrhunderts als Folge von Imperialismus und Kolonialismus in Mode. Zwischen 1878 und 1932 werden im Kölner Zoo sieben solcher Ausstellungen präsentiert. Insgesamt werden in Deutschland in diesem Zeitraum mehr als 300 Menschengruppen zur Schau gestellt - vornehmlich bei Hagenbeck in Hamburg, im Berliner Tiergarten und auf der Münchner Wies'n. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartnerinnen:</strong><br/><ul><li>Professorin Marianne Bechhaus-Gerst, Afrikanistin, Universität zu Köln</li><li>Judith Schoene, Geschichts-Lehrerin, Ursulinengymnasium Köln</li><li>Anna Shen-Hengsbach, Schülerin, Ursulinengymnasium</li><li>Sophia Rosario, Schülerin, Ursulinengymnasium</li><li>Didier Daenincks: Reise eines Menschenfressers nach Paris. Aus dem Französischen von Barbara Heber-Schärer. Berlin 2001</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/deutsche_kolonien/aufarbeitung-der-deutschen-kolonialzeit-100.html" >Deutsche Kolonien - Aufarbeitung der deutschen Kolonialzeit</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/tier_und_mensch/zoos/pwiegeschichtedeszoos100.html" >Geschichte der Zoos</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vormweg<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Thomas Bleul</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 12 Jun 2026 04:00:23 GMT</pubDate>
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      <title>Die Hayden-Expedition und wie ein Nationalpark erfunden wird</title>
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      <description>Der Yellowstone-Nationalpark in den USA zieht jährlich rund drei Millionen Touristen an. Zu verdanken ist dies auch einer Forschungsreise des Geologen Ferdinand Hayden. Sie begann am 11. Juni 1871. Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Yellowstone-Nationalpark in den USA zieht jährlich rund drei Millionen Touristen an. Zu verdanken ist dies auch einer Forschungsreise des Geologen Ferdinand Hayden. Sie begann am 11. Juni 1871.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>wie zwei Maler und ein Fotograf maßgeblich Anteil daran haben, dass Yellowstone weltweit erster Nationalpark wird,</li><li>von der dynamischen und wirtschaftlichen Entwicklung nach Ende des amerikanischen Bürgerkriegs,</li><li>vom tiefen kulturellen Graben zwischen den Städtern an den Küsten und den Menschen im "Herzland" der USA,</li><li>von einem Geysir mit der Pünklichkeit eines Schweizer Uhrwerks.</li></ul><br/>Reißende Flüsse, blubbernde Schlammlöcher, heiße Quellen, riesige Mammutbäume und fast 60 Prozent aller Geysire auf der Erde: Das ist der Yellowstone-Nationalpark im Nordwesten der USA. Heute kommen jedes Jahr rund drei Millionen Touristen. Zu verdanken ist dies vor allem dem Mediziner und Geologen Ferdinand Vandeveer Hayden.<br/><br/>Siedler, Abenteurer und Schatzsucher ignorieren das schwer zugängliche Terrain mitten in den Rocky Mountains zunächst. Das ändert sich, als Hayden den Plan ergreift, die Region zu erforschen. Am 11. Juni 1871 bricht er mit 34 anderen Abenteurern, sieben Wagen und zwei Maultieren auf zum Fluss Yellowstone.<br/><br/>Die Forschungsreisenden stoßen auf eine grandiose Vulkanlandschaft und unendliche Wälder voller Grizzlys, Bisons und Wölfen. Seine Erlebnisse notiert Hayden anschaulich auf den rund 500 Seiten seines Tagebuchs. Ende August 1871 ist die Expedition in Montana beendet.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Uwe Lübken, Amerika- und Umwelthistoriker</li><li>Volker Depkat, Historiker, Amerikanist, Universität Regensburg</li><li>Chris Magoc: Yellowstone. The Creation and Selling of an American Landscape. Princeton (PUP) 1999</li><li>Stephen Nash: Grand Canyon For Sale. Public Land versus Private Interests in the Era of Climate Change. Oakland 2017</li><li>Marlene Deahl Merrill: Yellowstone and the Great West: Journals, Letters, and Images from the 1871 Hayden Expedition. Lincoln 1999</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/gebirge/rocky_mountains/pwwbrockymountains100.html" >Gebirge - Rocky Mountains</a></li><li>Planet Wissen: Neuzeit - <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/amerikanischer_buergerkrieg/pwwbamerikanischerbuergerkrieg100.html" >Amerikanischer Bürgerkrieg 1861-1865</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/sendungen/sendung-eifel-100.html" >Übersichtsseite Nationalpark Eifel</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Almuth Finck<br/>Redaktion: Ronald Feisel und Frank Zirpins<br/>Technik: Annette Skrzydlo</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 04:00:07 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Almut Finck</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 11.06.2026, 11.06.1871, Yellowstone, Nationalpark Geschichte, Geysire, USA Westen, Old Faithful</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der Yellowstone-Nationalpark in den USA zieht jährlich rund drei Millionen Touristen an. Zu verdanken ist dies auch einer Forschungsreise des Geologen Ferdinand Hayden. Sie begann am 11. Juni 1871.</itunes:summary>
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      <title>Wie Antoni Gaudí zum Star-Architekten wurde</title>
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      <description>In Barcelona sind seine Bauten allgegenwärtig. Antoni Gaudí (gest. 10.06.1926) ist als Architekt der Sagrada Familia weltberühmt. Doch sein Weg startet holprig - mit Problemen an der Uni. Von Andrea Klasen.</description>
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      <![CDATA[<p>In Barcelona sind seine Bauten allgegenwärtig. Antoni Gaudí (gest. 10.06.1926) ist als Architekt der Sagrada Familia weltberühmt. Doch sein Weg startet holprig - mit Problemen an der Uni.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Klasen:</strong><br/><ul><li>wie Antoni Gaudí sich selbstbewusst mit der Stadtverwaltung Barcelonas anlegt,</li><li>welche Schicksalsschläge dafür sorgen, dass Gaudí 30 Jahre lang allein mit seinem Vater lebt,</li><li>wie ein außergewöhnliches Haus zu Gaudís "Visitenkarte" wird, </li><li>wie das Märchen "Hänsel und Gretel" in Gaudís Arbeit einfließt,</li><li>was Gaudís Säulen mit einem Gehstock gemeinsam haben.</li></ul><br/>Wer durch Barcelona streift, begegnet Antoni Gaudí oft: Seine auffälligen Häuser sind überall in der Stadt verteilt. Das größte und berühmteste Bauwerk ist sicher die Sagrada Família. Eine Kathedrale, die so besonders und ungewöhnlich ist, wie ihr Architekt Antoni Gaudí selber. <br/><br/>Obwohl Antoni Gaudí einer der berühmtesten Architekten seiner Zeit ist, tut er sich mit dem Studium schwer. Mit Ach und Krach schafft er seinen Abschluss und eröffnet mit 26 Jahren ein eigenes Architektenbüro. Seine Gebäude mit den komplexen Formen und Mustern polarisieren von Anfang an.<br/><br/>Während Gaudí Anwesen für wohlhabende Barceloner entwirft, arbeitet er längst an seinem Hauptwerk: An der Sagrada Família, der vielleicht außergewöhnlichsten Kathedrale der Welt. Ab 1883 ist Gaudí Chef der Baustelle.<br/><br/>Als Gaudí am 10. Juni 1926 mit 74 Jahren nach einem Unfall stirbt, steht etwa ein Achtel der Sagrada Família. Aber weil es zahlreiche Modelle gibt, können seine Mitarbeiter und deren Nachfolger weitermachen. Bis heute setzen sie seine Ideen um. Inzwischen peilt man für die Fertigstellung das Jahr 2034 an.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Kathrin Benz, Gaudí-Biografin</li><li>Kathrin Benz: Antoni Gaudí - der Architekt Gottes, Freiburg im Breisgau 2025</li><li>Rainer Zerbst, Peter Gössel: Antoni Gaudí i Cornet - Das vollständige Werk 1852 - 1926“, Köln 2025 </li><li>Cristina Montez und Aurora Cuito: Antoni Gaudí, Köln 2002 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/suedeuropa/reiseland_katalonien/katalonien-barcelona-102.html" >Katalonien - Geschichte der Stadt Barcelona</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/suedeuropa/reiseland_katalonien/pwiegeschichtekataloniens100.html" >Geschichte Kataloniens</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/architektur/pwtkarchitektur100.html" >Übersichtsseite Architektur</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/das_christentum/beruehmte-gotteshaeuser-116.html" >Fotostrecke weltbekannter Kirchen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Klasen<br/>Redaktion: Jakob Schiffer, Frank Zirpins<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 10 Jun 2026 04:00:10 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Klasen</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Antoni Gaudí, Architektur, Barcelona, Sagrada Familia, Zeitzeichen, 10.06.1926, 10.06.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>In Barcelona sind seine Bauten allgegenwärtig. Antoni Gaudí (gest. 10.06.1926) ist als Architekt der Sagrada Familia weltberühmt. Doch sein Weg startet holprig - mit Problemen an der Uni.</itunes:summary>
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      <title>Gauguin in Tahiti: Die dunkle Wahrheit hinter dem Südseetraum</title>
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      <description>Am 9.6.1891 erreicht Paul Gauguin Tahiti - und findet statt Paradies die koloniale Realität. Doch warum schaffen seine Werke einen Mythos, der bis heute unser Bild prägt? Von Laura Dresch.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 9.6.1891 erreicht Paul Gauguin Tahiti - und findet statt Paradies die koloniale Realität. Doch warum schaffen seine Werke einen Mythos, der bis heute unser Bild prägt?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Laura Dresch:</strong><br/><ul><li>warum Paul Gauguin 1891 nach Tahiti reist,</li><li>wieso sein Traum vom unberührten Südseeparadies schon bei der Ankunft zerbricht, </li><li>wie seine Bilder bis heute unsere Vorstellung von Tahiti prägen.</li></ul><br/>Als Paul Gauguin am 9. Juni 1891 in Papeete ankommt, sucht er tropische Natur, Ursprünglichkeit, ein Leben fern von Paris, Kunstmarkt und Industrialisierung. Doch am Hafen erwartet ihn nicht die erträumte Wildnis, sondern französische Architektur, koloniale Verwaltung und europäische Mode. "Das war ja Europa", notiert er enttäuscht. <br/><br/>Gauguin bleibt trotzdem. In einem Dorf beginnt er, Tahiti in kräftigen Farben neu zu erfinden: Fischerinnen, Gärten, Rituale, Frauen am Strand. Doch viele dieser Bilder zeigen nur eine Collage aus Fantasie und kolonialen Klischees. Gauguin wird damit zum Wegbereiter der Moderne und zugleich zum Schöpfer eines Mythos, der das europäische Bild der Südsee bis heute prägt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Nadine Engel (Museum Folkwang)</li><li>Paul Gauguin: Noa Noa, Paris 1901 </li><li>Georg-W. Költzsch (Hrsg.): Paul Gauguin. Das verlorene Paradies (Ausstellungskatalog Museum Folkwang Essen; Neue Nationalgalerie Berlin), Essen 1998</li><li>Raphaël Bouvier und Martin Schwander (Hrsg.): Paul Gauguin (Ausstellungskatalog Fondation Beyeler, Riehen/Basel), Riehen/Basel 2015</li><li>Ralph Gleis und Anna Kærsgaard Gregersen (Hrsg.): Paul Gauguin. Why are you angry? (Ausstellungskatalog Alte Nationalgalerie Berlin), Berlin 2022</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4e3e4e963d4c5957/" >Kolonialismus kitschig verklärt: Frieda von Bülow</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:7d9ef3f6464ca5d5/" >Renoir: Mit angebundenen Pinseln malt er gegen den Schmerz</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:969912cf9f4cb1e9/" >Blaue Pferde, neue Kunst: Franz Marc (geb. am 8.2.1880)</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:93d8eb52ac5f7d05/" >Der Todestag des Malers August Macke (am 26.9.1914)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Laura Dresch   <br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 04:00:41 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Laura Dresch</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Paul Gauguin, Maler, Tahiti, Zeitzeichen, 09.06.2026, 09.06.1891, Papeete, Kolonialismus, Kunst, Südsee, Geschichte</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 9.6.1891 erreicht Paul Gauguin Tahiti - und findet statt Paradies die koloniale Realität. Doch warum schaffen seine Werke einen Mythos, der bis heute unser Bild prägt?</itunes:summary>
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      <title>Maggi: Vom einfachen Arme-Leute-Essen zur Kultwürze</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-maggi-vom-einfachen-arme-leute-essen-zur-kultwuerze-100.html</link>
      <description>1886 erfindet Julius Maggi eine Würze, die Fleischgeschmack vortäuscht. Er macht Geschmacksverstärker zum beliebten Massenprodukt und begründet so ein Lebensmittel-Imperium. Von Kay Bandermann.</description>
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      <![CDATA[<p>1886 erfindet Julius Maggi eine Würze, die Fleischgeschmack vortäuscht. Er macht Geschmacksverstärker zum beliebten Massenprodukt und begründet so ein Lebensmittel-Imperium.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Kay Bandermann:</strong><br/><ul><li>wie Julius Maggi mit seiner Würze den Geschmack der Industrialisierung erfindet, </li><li>weshalb eine kleine braune Flasche bis heute in fast jedem Küchenschrank steht, </li><li>wieso ausgerechnet der Wunsch nach Fleisch die berühmte Maggi-Würze hervorbringt.</li></ul><br/>Sie ist klein, kantig und unverwechselbar: die Maggi-Flasche. Seit 140 Jahren gilt die Rezeptur ihres Inhalts als streng gehütetes Geheimnis. Entwickelt wird die Würze in einer Zeit, in der viele Menschen wenig Geld, wenig Zeit und oft nur fades Essen haben. <br/><br/>Denn mit der Industrialisierung verändert sich auch die Küche. Fertigprodukte halten Einzug in den Alltag. Der Schweizer Unternehmer Julius Maggi erkennt früh, wonach sich die Menschen sehnen: nach schnellen Mahlzeiten mit kräftigem Geschmack. 1886 entwickelt er die dunkle Würzsoße, die einfachen Suppen ein „fleischiges“ Aroma verleiht – auch ohne Fleisch. <br/><br/><strong>Das sind unsere Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Norbert Reiter, Geschäftsführer Maggi Deutschland</li><li>Prof. Dr. Gunther Hirschfelder, Kulturhistoriker (Uni Regensburg)</li><li>Prof. Dr. Sascha Rohn, Lebensmittel-Chemiker (TU Berlin)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:e52bfed0ece93a51/" >Eiskalte Revolution - Beginn der Tiefkühlkost-Ära</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:43a47a9f175addc2/" >Einmachen in Blech - Nicolas Appert, Erfinder der Konservendose</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:7f29bb7436590572/" >05.09.1949 - Der Tag, an dem Deutschland das Einkaufen neu lernte</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Kay Bandermann<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse<br/>Technik: Sarah Fitzek, Michael Franke und Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 08 Jun 2026 04:00:54 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Kay Bandermann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, im Jahr 1886, 1886, 08.06.2026, Industrialisierung, Fertigprodukte, Geschmacksverstärker, Fleischersatz, Ernährung, Lebensmittelindustrie, Reduktionsstrategie, Nutri-Score, gewisse Tröpfchen Etwas</itunes:keywords>
      <itunes:summary>1886 erfindet Julius Maggi eine Würze, die Fleischgeschmack vortäuscht. Er macht Geschmacksverstärker zum beliebten Massenprodukt und begründet so ein Lebensmittel-Imperium.</itunes:summary>
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      <title>Der stille Held hinter Schindlers Liste: Mieczyslaw Pemper</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-stille-held-hinter-schindlers-liste-mieczyslaw-pemper-100.html</link>
      <description>Die Welt kennt Oskar Schindler und seine große Rettungstat. Kaum jemand kennt den Mann, der ihm ganz entscheidend dabei geholfen hat: Mieczyslaw Pemper (gest. am 7.6.2011). Von Herwig Katzer.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Welt kennt Oskar Schindler und seine große Rettungstat. Kaum jemand kennt den Mann, der ihm ganz entscheidend dabei geholfen hat: Mieczyslaw Pemper (gest. am 7.6.2011).</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Herwig Katzer:</strong><br/><ul><li>wie Mietek Pemper im Büro des KZ-Kommandanten Amon Göth täglich zwischen Todesgefahr und Überleben pendelt,</li><li>warum ausgerechnet seine Kenntnisse von Schreibmaschine und Kurzschrift später mehr als 1200 Menschen das Leben retten, </li><li>weshalb Oskar Schindlers berühmte Liste ohne Pemper vermutlich nie entstanden wäre.</li></ul>Mietek Pemper ist kein Held, der sich selbst in den Mittelpunkt stellt. Die Arbeit des gebürtigen Krakauers im Büro des KZ-Kommandanten ist Zwangsarbeit. Und doch verschafft ihm genau diese Position Zugang zu Informationen, die über Leben und Tod entscheiden werden. <br/><br/>Während draußen Menschen deportiert und ermordet werden, arbeitet Pemper im Zentrum der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie. Gemeinsam mit Oskar Schindler nutzt er geschönte Statistiken und gefälschte Produktionszahlen, um jüdische Zwangsarbeiter vor Auschwitz zu bewahren. <br/><br/>Durch den Film "Schindlers Liste" wird die Geschichte weltweit bekannt – doch den klugen Kopf dahinter kennt lange kaum jemand.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Viktoria Hertling: Mietek Pemper. Der kluge Kopf hinter Oskar Schindlers Liste, Berlin 2020</li><li>Mietek Pemper, Viktoria Hertling und Marie Elisabeth Müller: Der rettende Weg. Schindlers Liste - Die wahre Geschichte, Hamburg 2005</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:0f61a90670db9333/" >Emilie Schindler (Geburtstag 22.10.1907)</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:54f9ebc5eb43e726/" >René Carmille: Mit Lochkarten gegen Hitler?</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:83fb54466c57a22a/" >Widerstand als Lebensweg - Lisa Fittko</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:91387878f7fe2f84/" >Widerstand im Ring - Sinto-Boxer Rukelie Trollmann</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Herwig Katzer<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 07 Jun 2026 04:00:23 GMT</pubDate>
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      <title>Ein großes Herz für Freund und Feind in Not: CARE-Pakete</title>
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      <description>Im Juni 1946 senden die USA die ersten CARE-Pakete nach Europa, um die die Not der Menschen zu lindern. Vor allem in Deutschland werden sie zum Symbol der Nachkriegszeit. Von Veronika; Biermann Bock.</description>
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      <![CDATA[<p>Im Juni 1946 senden die USA die ersten CARE-Pakete nach Europa, um die die Not der Menschen zu lindern. Vor allem in Deutschland werden sie zum Symbol der Nachkriegszeit.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Ulrich Biermann und Veronika Bock:</strong><br/><ul><li>über die Hungersnot in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg,</li><li>wie die Besatzer die Ernährung der Bevölkerung auch für ihre politischen Zwecke nutzen, </li><li>warum die Care-Pakete nicht nur den Hunger stillen. </li></ul><br/>US-Präsident Harry S. Truman geht mit gutem Beispiel voran und kauft persönlich 100 Care-Pakete. Und er ruft die amerikanische Bevölkerung auf, es ihm gleichzutun. Initiiert wird die Aktion von der "Kooperative für amerikanische Hilfslieferungen nach Europa", kurz CARE.<br/><br/>Erst freuen sich die Franzosen über die Extra-Portion Zucker, Fleisch &amp; Co. Am 6. Juni 1946 heben die USA dann das Verbot auf, Pakete ins besetzte Deutschland zu schicken. Bereits einen Monat später legt der erste Hilfsfrachter in Bremerhaven an. <br/><br/>Ein Paket sei wie ein Lottogewinn gewesen, berichten Empfänger später über die Hilfslieferungen. Bis 1960 erreichen 100 Millionen Care-Pakete Europa, zehn Millionen davon gehen nach Deutschland.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Kerstin Bandsom, Leiterin Kommunikation bei CARE Deutschland</li><li>Karl-Otto Zentel, Geschäftsführer CARE Deutschland</li><li>Thorsten Smidt,<strong> </strong>Ausstellungsdirektor der Stiftung Haus der Geschichte, Bonn</li><li>Klaus Naumann: Nachkrieg in Deutschland, Hamburg 2001</li><li>Johannes-Dieter Steinert: Nach Holocaust und Zwangsarbeit. Britische humanitäre Hilfe in Deutschland, Osnabrück 2007</li><li>Hermann Glaser: 1945. Beginn einer Zukunft, Frankfurt am Main 2005</li></ul><br/>W<strong>eiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-ende-lebensmittelkarten-100.html" >01.05.1950 - Das Ende der Lebensmittelkarten in der Bundesrepublik</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7118.html" >30. Dezember 1947 - Kälte- und Hungerwinter in Deutschland</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-aktion-storch-kinder-erholungsaufenthalt-westzonen-100.html" >26. Oktober 1945 - Beginn der "Aktion Storch"</a></li><li>Hilfsorganisation <a href="https://www.care.de/" >Care</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoren: Ulrich Biermann und Veronika Bock<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 06 Jun 2026 04:00:50 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Veronika; Biermann Bock</itunes:author>
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      <itunes:summary>Im Juni 1946 senden die USA die ersten CARE-Pakete nach Europa, um die die Not der Menschen zu lindern. Vor allem in Deutschland werden sie zum Symbol der Nachkriegszeit.</itunes:summary>
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      <title>Zwischen Romantik und Abgrund: Komponist Carl Maria von Weber</title>
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      <description>Er liebt die Natur, kämpft mit Schulden und schreibt Musik voller Dramatik: Carl Maria von Weber gilt als Wunderkind, Hallodri und Visionär. Er stirbt am 5. Juni 1826.
 Von Christoph Vratz.</description>
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      <![CDATA[<p>Er liebt die Natur, kämpft mit Schulden und schreibt Musik voller Dramatik: Carl Maria von Weber gilt als Wunderkind, Hallodri und Visionär. Er stirbt am 5. Juni 1826.
</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vratz:</strong><br/><ul><li>wie aus dem Hallodri Weber ein kühler Stratege wird, </li><li>warum sich der Komponist von nationalistischen Strömungen fernhält,</li><li>an welcher Krankheit Weber mit nur 39 Jahren stirbt.</li></ul><br/>Carl Maria von Weber wird mit Talent geboren: Bei der Uraufführung seiner Oper "Abu Hassan" ist er gerade einmal 24 Jahre alt. Der junge Komponist gilt als gesellig und umtriebig. Man trifft und hört ihn in München, Wien und Prag. <br/><br/>Zur Ruhe kommt Weber 1817 an der Oper in Dresden: Dort heiratet er die Sängerin und Schauspielerin Caroline Brandt und komponiert sein Meisterwerk "Der Freischütz". Die packende Geschichte mit den eingängigen Melodien ist schon bei der Uraufführung 1821 ein Riesenerfolg. <br/><br/>Danach kann der erkrankte Weber nur noch zwei weitere Opern vollenden: "Euryanthe" und "Oberon". Er stirbt am 5. Juni 1826 auf einer Londonreise.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Johannes Veit (Musikwissenschaftler, Detmold)</li><li>Carl Maria von Weber: Briefe. Hg. v. Hans Christoph Worbs. Frankfurt a.M. 1982</li><li>Carl Maria von Weber: Kunstansichten. Ausgewählte Schriften. Hg. v. Karl Laux. Leipzig 1969</li><li>Max von Weber: Carl Maria von Weber. Ein Lebensbild, Bd. 1-3, Leipzig 1864-1866</li><li>Christoph Schwandt: Carl Maria von Weber in seiner Zeit. Eine Biografie. Mainz 2014</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.weber-gesamtausgabe.de/de/Index" >Carl Maria von Weber: Gesamtausgabe (Homepage) </a>'</li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-der-freischuetz-weber-100.html" >18. Juni 1821 - Uraufführung von Carl Maria von Webers "Der Freischütz"</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/sinfonieorchester/videos-und-medien/werkeinfuehrungen/weber-oberon-102.html" >Werkeinführung: Weber Oberon-Ouvertüre</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/orchester-und-chor/sinfonieorchester/videos-und-medien/werkeinfuehrungen/weber-klarinettenkonzert-102.html" >Werkeinführung: Carl Maria von Weber - Konzert Nr. 1 f-Moll für Klarinette und Orchester op. 73</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vratz<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 05 Jun 2026 04:00:47 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christoph Vratz</itunes:author>
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      <title>Die Blutnacht von Kathmandu: Nepals ungeliebter König Gyanendra</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-die-blutnacht-von-kathmandu-nepals-ungeliebter-koenig-gyanendra-100.html</link>
      <description>Das Massaker im nepalischen Königshaus von 2001 brachte mit Gyanendra Bir Bikram einen König hervor, den das Volk auch beim zweiten Mal nicht auf dem Thron wollte. Von Murat Kayi.</description>
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      <![CDATA[<p>Das Massaker im nepalischen Königshaus von 2001 brachte mit Gyanendra Bir Bikram einen König hervor, den das Volk auch beim zweiten Mal nicht auf dem Thron wollte.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayı:</strong><br/><ul><li>über die Gerüchte, dass Gyanendra den Mord an der Königsfamilie eingefädelt haben könnte, </li><li>warum er als König sowohl die Maoisten als auch die demokratischen Kräfte im Land gegen sich aufbringt,</li><li>warum es in Nepal noch Sympathisanten für Gyanendra gibt, </li><li>weshalb Nepal dennoch die Monarchie abgeschafft hat.</li></ul><br/>Was genau am 1. Juni 2001 im Königspalast in Nepal geschehen ist, darüber wird bis heute spekuliert. Offiziellen Angaben zufolge hat Königssohn Dipendra seine Eltern, weitere Verwandte und am Ende sich selbst erschossen. Angeblich aus Wut, weil König Birendra gegen die Hochzeit mit einer Bürgerlichen ist. <br/><br/>Nutznießer der Tragödie ist der Onkel des Amokschützen und Bruder des getöteten Königs: Gyanendra steigt am 4. Juni 2001 zum König von Nepal auf - und übernimmt ein vom Bürgerkrieg zerrissenes Land. Er schafft es nicht, das Land zu befrieden, sondern vergrößert durch sein Machtstreben die Kluft. Schließlich muss Gyanendra 2006 auf Druck der Bevölkerung abdanken. <br/><br/><strong>Das sind unsere Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ram Thapa, Honorargeneralkonsul Nepals in Köln</li><li>Thomas Doehne, Journalist und Berater für Entwicklungshilfeorganisationen</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-muell-mount-everest-100.html" >Erste Müllsammel-Expedition erreicht Gipfel des Mount Everest</a></li><li>Weltspiegel: <a href="https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/wdr/sendung-vom-150531-104.html" >Nepal - Leben für den Berg</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Murat Kayi<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 04 Jun 2026 04:00:05 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Das Massaker im nepalischen Königshaus von 2001 brachte mit Gyanendra Bir Bikram einen König hervor, den das Volk auch beim zweiten Mal nicht auf dem Thron wollte.</itunes:summary>
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      <title>Vom belächelten Spinner zum Radheld: Nils Gustaf Håkansson</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-vom-belaechelten-spinner-zum-radheld-nils-gustaf-hakansson-100.html</link>
      <description>Ohne Rennrad und Erlaubnis fährt der 65-Jährige "Stahl-Opa" das 1.700km-Rennen durch Schweden. Er schläft kaum - und gewinnt mit großem Vorsprung. Im Juni 1951 radelt er los.
 Von Kolja Sand.</description>
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      <![CDATA[<p>Ohne Rennrad und Erlaubnis fährt der 65-Jährige "Stahl-Opa" das 1.700km-Rennen durch Schweden. Er schläft kaum - und gewinnt mit großem Vorsprung. Im Juni 1951 radelt er los.
</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Kolja Sand:</strong><br/><ul><li>warum Håkansson trotz Verbots einfach hinter den anderen Teilnehmern herfährt,</li><li>wie der "Stahl-Opa" mit eisernem Willen und kaum Schlaf zur Sensation wird,</li><li>wie aus einem belächelten Außenseiter plötzlich ein Volksheld wird.</li></ul><br/>Im Juni 1951 startet in Schweden ein Radrennen über mehr als 1700 Kilometer, vom hohen Norden bis in den Süden des Landes. Unter den Teilnehmern ist ein 65-jähriger Mann mit langem weißen Bart, Alltagsfahrrad und einer selbst gemalten Startnummer "0" auf der Brust: Nils Gustaf Håkansson. Eigentlich darf er wegen seines Alters gar nicht mitfahren. Trotzdem fährt er los und wird zur Sensation.<br/><br/>Während die anderen Fahrer nachts pausieren, radelt Håkansson weiter. Stunde um Stunde, Tag und Nacht. Bald berichten Zeitungen und Radio im ganzen Land über den bärtigen Radfahrer, der aussehe "wie ein Prophet aus dem Alten Testament". Tausende Menschen warten am Straßenrand auf ihn. Nach 6 Tagen und 14 Stunden erreicht er das Ziel, einen Tag vor allen anderen Fahrern. Aus dem alten Mann mit der selbst gemalten Null wird eine Legende: „Stålfarfar“- der "Stahl-Opa".<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Rikard Benny Liljegren (Journalist)</li><li>Bengt Almquist (Leiter einer Ausstellung über Nils Gustaf Håkansson)</li><li>Danny Kringiel: <a href="https://www.spiegel.de/geschichte/gustaf-hakansson-der-66-jaehrige-der-auf-sein-rostrad-stieg-und-gewann-a-39b157b3-b087-4560-be2c-244d14aab63b" >Der 66-Jährige, der auf sein Rostrad stieg und gewann</a> (Spiegel 2021)</li><li>Christian Brüngger: <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/wie-stahl-opa-mit-einem-alltagsvelo-zur-sensation-wurde-554173935933" >Wie Stahl-Opa mit einem Alltagsvelo zur Sensation wurde</a> (Tagesanzeiger 2023)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Johanna Museet: <a href="https://johannamuseet.se/om-johannamuseet/" >Dauerausstellung Nils Gustaf Håkansson</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6843d77406f0fc69/" >Mit Rad und Revolver: Heinrich Horstmann umrundet die Welt</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:bc87de17332fa6ea/" >Fahrrad und Feminismus: die irische Pädagogin Sophie Bryant</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9df1373ea3067667/" >Der beste Radrennfahrer seiner Zeit: Eddy Merckx</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Kolja Sand<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 03 Jun 2026 04:00:03 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Ohne Rennrad und Erlaubnis fährt der 65-Jährige "Stahl-Opa" das 1.700km-Rennen durch Schweden. Er schläft kaum - und gewinnt mit großem Vorsprung. Im Juni 1951 radelt er los.</itunes:summary>
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      <title>Kleines Schwarzes: Ein Kleid revolutioniert die Mode</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-kleines-schwarzes-wie-ein-kleid-die-mode-revolutioniert-100.html</link>
      <description>1926 veröffentlicht die US-Vogue eine Skizze von Coco Chanel: Das "Kleine Schwarze" sprengt modische Regeln, wird zum Symbol der Selbstbestimmung und gilt bis heute als Klassiker. Von Steffi Tenhaven.</description>
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      <![CDATA[<p>1926 veröffentlicht die US-Vogue eine Skizze von Coco Chanel: Das "Kleine Schwarze" sprengt modische Regeln, wird zum Symbol der Selbstbestimmung und gilt bis heute als Klassiker.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Steffi Tenhaven:</strong><br/><ul><li>warum Coco Chanels Entwurf von 1926 für die Leserinnen der "Vogue" ein kleiner Skandal ist,</li><li>wieso ein schlichtes schwarzes Kleid Frauen plötzlich mehr Freiheit und Beweglichkeit verschafft,</li><li>wie Audrey Hepburn, Prinzessin Diana und Millionen Frauen das "Little Black Dress" zur Stil-Ikone machen.</li></ul><br/>Es ist nur eine schlichte Zeichnung in der "Vogue" von 1926: ein schmales schwarzes Kleid aus leichter Seide, gerade geschnitten. Doch Coco Chanels Entwurf verändert die Modegeschichte. Nachdem Frauen lange in enge Korsetts gezwängt wurden, schenkt das Kleine Schwarze Bewegungsfreiheit und ein neues Selbstbewusstsein. <br/><br/>Schwarz, bis dahin vor allem Farbe der Trauer, wird plötzlich modern und elegant. Ob in den Goldenen Zwanzigern, bei Audrey Hepburn in "Frühstück bei Tiffany" oder als legendäres "Revenge Dress" von Lady Diana: Das Kleine Schwarze wird zur Projektionsfläche weiblicher Emanzipation.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Grit Seymour, Modedesignerin und Professorin an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) </li><li>Gertrud Lehnert: Mode – Theorie, Geschichte und Ästhetik einer kulturellen Praxis, Bielefeld 2013 </li><li>Gertrud Lehnert: Coco Chanel und Elsa Schiaparelli. Zwei Frauen leben ihren Traum, Berlin 2015</li><li>Arte: Das Kleine Schwarze (Dokumentation 2016)</li><li>Arte: Coco Chanel – Leben, Lügen und Legenden (Dokumentation 2023)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a7916f1afbcf7a32/" >"Vogue", erste Ausgabe erscheint (am 17.12.1892)</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:b842f5fae54db7c5/" >Coco Chanel - Mode-Ikone und Nazi-Spionin</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:0b8c505e52a8aff8/" >Audrey Hepburn, Schauspielerin (Todestag 20.10.1993)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Steffi Tenhaven<br/>Redaktion: Carolin Rückl, Frank Zirpins<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 02.06.2026, im Jahr 1926, 1926, Emanzipation, Mode, Korsett, Roaring Twenties, Design, Couture, Audrey Hepburn, Diana</itunes:keywords>
      <itunes:summary>1926 veröffentlicht die US-Vogue eine Skizze von Coco Chanel: Das "Kleine Schwarze" sprengt modische Regeln, wird zum Symbol der Selbstbestimmung und gilt bis heute als Klassiker.</itunes:summary>
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      <title>"Die Pille": Trennung von Sex und Fortpflanzung</title>
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      <description>Als am 1. Juni 1961 "die Pille" nach Deutschland kommt, warnen Kirche, Ärzte und Politik. Frauenrechtlerinnen feiern sie, andere kritisieren Risiken und Abhängigkeiten.
 Von Veronika; Biermann Bock.</description>
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      <![CDATA[<p>Als am 1. Juni 1961 "die Pille" nach Deutschland kommt, warnen Kirche, Ärzte und Politik. Frauenrechtlerinnen feiern sie, andere kritisieren Risiken und Abhängigkeiten.
</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Ulrich Biermann und Veronika Bock:</strong><br/><ul><li>mit welchen teils absurden und gefährlichen Methoden Frauen über Jahrtausende verhüten, </li><li>wie die US-amerikanische Frauenrechtlerin Margaret Sanger für Aufklärung und Geburtenkontrolle kämpft, </li><li>weshalb die Anti-Baby-Pille in Deutschland zunächst nur verheirateten Frauen verschrieben wird.</li></ul><br/>Luft anhalten, rückwärts springen oder Pflanzenextrakte einnehmen: Der Wunsch, Schwangerschaften zu verhindern, ist uralt. Viele sterben an den Folgen von Schwangerschaften oder gefährlichen Abbrüchen. Sichere Verhütung bleibt lange ein Risiko, besonders für Frauen. <br/><br/>Anfang des 20. Jahrhunderts beginnt die Krankenschwester und Frauenrechtlerin Margaret Sanger, in den USA öffentlich über Geburtenkontrolle zu sprechen, obwohl Aufklärung damals verboten ist. Ihr Ziel: ein einfaches Medikament, das Frauen selbstbestimmt verhüten lässt.<br/><br/>1960 wird die Pille in den USA zugelassen, ein Jahr später kommt sie nach Westdeutschland. Doch die neue Freiheit sorgt für heftige Debatten: Darf Sexualität von Fortpflanzung getrennt werden? Wer bekommt die Pille und wer nicht?<br/><br/><strong>Das ist unsere wichtigsten Quellen und unsere Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Dr. Uta Fenske, Zentrum für Gender Studies, Uni Siegen und Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung </li><li>Rebekka Endler: Das Patriarchat der Dinge. Warum die Welt Frauen nicht passt, Köln 2021</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:2548ae572fcca2bd/" >Mäzenin, Frauenrechtlerin, Influencerin - Ida Dehmel</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:32004a5447042b2f/" >Gertrud Bäumer, Frauenrechtlerin (Todestag 25.03.1954)</a></li><li>bpb: <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/314141/65-jahre-pille/" >65 Jahre „Pille“ </a></li><li>NDR: <a href="https://www.ndr.de/kultur/65-jahre-anti-baby-pille-keine-feministische-errungenschaft,endler-102.html" >65 Jahre Anti-Baby-Pille - "Keine feministische Errungenschaft"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoren: Ulrich Biermann und Veronika Bock<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 01 Jun 2026 04:00:55 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Veronika; Biermann Bock</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 01.06.2026, 01.06.1961, Anti-Baby-Pille, Verhütung, Frauenrechte, Emanzipation, 1960er-Jahre, Medizingeschichte, Familienpolitik</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Als am 1. Juni 1961 "die Pille" nach Deutschland kommt, warnen Kirche, Ärzte und Politik. Frauenrechtlerinnen feiern sie, andere kritisieren Risiken und Abhängigkeiten.</itunes:summary>
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      <title>Transsibirische Eisenbahn: Der Wilde Osten auf 9.288 Kilometern</title>
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      <description>Sie ist die längste Bahnstrecke der Welt und ein westlicher Traum von Abenteuer. Doch hinter dem Mythos der Transsibirischen Eisenbahn steckt harte Machtpolitik. Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie ist die längste Bahnstrecke der Welt und ein westlicher Traum von Abenteuer. Doch hinter dem Mythos der Transsibirischen Eisenbahn steckt harte Machtpolitik.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:</strong><br/><ul><li>was die Pariser Weltausstellung von 1900 mit der "Transsib" zu tun hat,</li><li>wie viele Arbeiter beim Bau der Eisenbahn schätzungsweise ihr Leben verloren haben,</li><li>was Reisende seit mehr als 100 Jahren auf der Fahrt durch Sibirien erleben,</li><li>wie viele Kilometer, Zeitzonen, Kontinente und Bahnhöfe die Eisenbahn passiert,</li><li>weshalb die Transsib bis heute eine Schlüsselrolle in der Geopolitik spielt. </li></ul><br/>Seit mehr als 100 Jahren beginnen Reisen mit der Transsibirischen Eisenbahn am Jaroslawler Bahnhof in Moskau. Für viele Menschen außerhalb Russlands steht die Strecke für endlose Wälder, Zeitlosigkeit und das Versprechen einer Reise durch zwei Kontinente. Diese Vorstellung ist jedoch nicht zufällig entstanden.<br/><br/>Schon das Zarenreich bewirbt das Mammutprojekt gezielt im Westen, um Investoren zu gewinnen und Russlands Image zu verbessern. Hinter dem Mythos stehen harte Realitäten: extreme klimatische Bedingungen, Korruption und tiefgreifende Folgen für Sibirien und seine Bevölkerung. Die Transsib wird so zur Lebensader, aber auch zum politischen Werkzeug.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Nadine Pungs (Schriftstellerin, Düsseldorf)</li><li>Frithjof Benjamin Schenk (Professor für Osteuropäische Geschichte und Neuere Allgemeine Geschichte, Universität Basel)</li><li>Frithjof Benjamin Schenk: <a href="https://1.ard.de/transibirische-eisenbahn" >Mythos Transsibirische Eisenbahn. Der Traum einer Brücke zwischen Europa und Asien</a>. Bonn 2022</li><li>Hans Engberding, Bodo Thöns (Hg.): Transsib-Lesebuch. Berlin 2002</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/technik/verkehr/geschichte_der_eisenbahn/pwietranssibirischeeisenbahn100.html" >Transsibirische Eisenbahn</a></li><li>SWR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/eisenbahn-romantik/von-irkutsk-zum-baikalsee/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzk5NTA3NQ" >Von Irkutsk zum Baikalsee</a> und <a href="https://www.ardmediathek.de/video/eisenbahn-romantik/transsibirische-eisenbahn/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS8xOTkzNDkwOA" >Vom Baikalsee nach Moskau</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Daniela Wakonigg<br/>Redaktion: Emily Jeuckens und David Rother<br/>Technik: Alexander Buske</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 31 May 2026 04:00:06 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Daniela Wakonigg</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 31.05.2026, 31.05.1891; Transsibierische Eisenbahn, Transsib, Weltreise, Nadine Pungs, Russland, Krieg, Ukraine, Sibirien</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sie ist die längste Bahnstrecke der Welt und ein westlicher Traum von Abenteuer. Doch hinter dem Mythos der Transsibirischen Eisenbahn steckt harte Machtpolitik.</itunes:summary>
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      <title>Judenpogrome 1096: Kreuzfahrer bringen den Tod ins Rheinland</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-judenpogrome-kreuzfahrer-bringen-tod-ins-rheinland-100.html</link>
      <description>Im Mittelalter lassen Kreuzfahrer auf dem Weg nach Jerusalem ihrem Hass gegen Jüdinnen und Juden freien Lauf. Auch in Köln eskaliert die Gewalt mit tödlichen Folgen. Von Uwe Schulz.</description>
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      <![CDATA[<p>Im Mittelalter lassen Kreuzfahrer auf dem Weg nach Jerusalem ihrem Hass gegen Jüdinnen und Juden freien Lauf. Auch in Köln eskaliert die Gewalt mit tödlichen Folgen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Uwe Schulz:</strong><br/><ul><li>wie der Aufruf zum Kreuzzug von Papst Urban II. eine unkontrollierbare Gewaltlawine lostritt,</li><li>warum jüdische Gemeinden am Rhein ins Visier der Kreuzfahrer geraten,</li><li>welche Rolle kirchliche Autoritäten spielen,</li><li>wie Chroniken das Pogrom von Köln bis Mainz überliefern,</li><li>weshalb 1096 als Zäsur in der Geschichte des europäischen Judentums gilt.</li></ul><br/>Im Frühjahr 1096 erreicht der Erste Kreuzzug das Rheinland. Was als bewaffnete Pilgerfahrt ins Heilige Land beginnt, schlägt schon bald in hemmungslose Gewalt um. Unorganisierte Kreuzfahrerhaufen ziehen durch Städte und Dörfer und richten sich gegen jüdische Nachbarn, die sie zu Feinden erklären. Auch Köln bleibt nicht verschont. Trotz Versuchen der Obrigkeit, die Juden dort zu schützen, werden sie verfolgt, beraubt und ermordet.<br/><br/>Chronisten schildern die Schändung von Häusern, Synagogen und Thorarollen. Das Pogrom dauert Tage und hinterlässt eine tief verwundete Gemeinde. Die Ereignisse von 1096 prägen das jüdische Gedächtnis über Generationen hinweg und wirken bis in die Gegenwart nach.<br/><br/><strong>Das ist unsere wichtigste Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Dr. Christiane Twiehaus (Abteilungsleitung Jüdische Geschichte und Kultur, Landschaftsverband Rheinland)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 11.12.321: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-juden-koelner-rat-berufung-100.html" >Nachweis jüdischen Lebens auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/mittelalter/leben_im_mittelalter/pwiediekreuzzuegekriegumdieheiligestadt100.html" >Die Kreuzzüge - Krieg um die Heilige Stadt</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/play/dokus/momente-der-geschichte-112/aufruf-zum-kreuzzug-102" >1095 - Aufruf zum Kreuzzug</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Uwe Schulz<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 30 May 2026 04:00:59 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Uwe Schulz</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 30.05.2026, 30.05.1096, Papst Urban II., Volkskreuzzug, Mainz, Worms, Graf Emicho, Mittelalter</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Im Mittelalter lassen Kreuzfahrer auf dem Weg nach Jerusalem ihrem Hass gegen Jüdinnen und Juden freien Lauf. Auch in Köln eskaliert die Gewalt mit tödlichen Folgen.</itunes:summary>
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      <title>Der Tag, an dem Barbarossa verschwand - und Italien gewann</title>
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      <description>In der italienischen Hymne werden genau zwei Orte erwähnt: Rom - und Legnano. Ein Örtchen bei Mailand. Dort endet am 29.5.1176 die legendäre Schlacht gegen Barbarossas übermächtige Kaisertruppen. Von Edda Dammmüller.</description>
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      <![CDATA[<p>In der italienischen Hymne werden genau zwei Orte erwähnt: Rom - und Legnano. Ein Örtchen bei Mailand. Dort endet am 29.5.1176 die legendäre Schlacht gegen Barbarossas übermächtige Kaisertruppen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Edda Dammmüller:</strong><br/><ul><li>welches wertvolle Geschenk Kaiser Barbarossa dem Kölner Erzbischof Rainald von Dassel macht,</li><li>wer Alberto di Giussano ist und was es mit dem Fahnenwagen auf sich hat, </li><li>dass Kaiser Barbarossa während der Schlacht von Legnano plötzlich verschwindet und Tage später wieder auftaucht,</li><li>wie die Lega Nord noch heute den Mythos der Schlacht von Legnano für sich nutzt.</li></ul><br/>Friedrich der Erste wird von den Italienern wegen seines roten Bartes "Barbarossa" genannt. Immer wieder überquert er mit hunderten von Panzerreitern die Alpen, begleitet von etlichen Bischöfen, die ihn militärisch und finanziell großzügig unterstützen. Das Fernziel ist Rom: denn der weltliche Herrscher will einen Papst, der ihm nicht widerspricht.<br/><br/>Es kommt wiederholt zu Gefechten zwischen Kaiser Barbarossa und den Städten Norditaliens. In einer dieser Schlachten erleidet Mailand 1161 eine bittere Niederlage. In der Folge wollen die norditalienischen Städte gemeinsam Paroli bieten. In Pontida gründen sie 1167 den Lombardenbund. Wenn eine Stadt angegriffen wird, wehren sich alle gemeinsam. <br/><br/>Am 29. Mai 1176 kommt es bei dem kleinen Dorf Legnano erneut zur Schlacht. Barbarossas Truppen werden vernichtend geschlagen. Er ist gezwungen, Frieden mit Papst Alexander III. zu schließen. Im Frieden von Konstanz erkennt der Kaiser 1183 dann auch die innere Autonomie der italienischen Kommunen an, welche ihrerseits die Oberhoheit des Kaisers akzeptieren.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Caterina Cappuccio, Mittelalter-Historikerin, Deutsches Historisches Institut Rom</li><li>Dr. Andrea Monaci, Festspiel-Direktor zum 850. Jahrestag der Schlacht von Legnano</li><li>Knut Görich: Friedrich Barbarossa, eine Biographie. München 2011</li><li>Helmut Hiller: Friedrich Barbarossa und seine Zeit - eine Chronik. München 1977</li><li>Marcel Pacaut: Friedrich Barbarossa. Stuttgart 1969 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/mittelalter/die_staufer/pwiefriedrichibarbarossa100.html" >Die Staufer - Friedrich I. Barbarossa</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/rainald-von-dassel-100.html" >14.08.1167 - Todestag von Rainald von Dassel</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/paepste/pwwbpaepste100.html" >Religion - Päpste</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Edda Dammmüller<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Martina Taube</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 29 May 2026 04:00:47 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Nationalmythos, Palio, Mittelalter, Italien, Lombardei, Mythos, Zeitzeichen, 29.05.2026, 29.05.1176</itunes:keywords>
      <itunes:summary>In der italienischen Hymne werden genau zwei Orte erwähnt: Rom - und Legnano. Ein Örtchen bei Mailand. Dort endet am 29.5.1176 die legendäre Schlacht gegen Barbarossas übermächtige Kaisertruppen.</itunes:summary>
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      <title>Zwischen Stalingrad und Fernweh: Heinz G. Konsalik</title>
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      <description>Seine Romane über Krieg und Heimkehr erreichten Millionen. Heinz G. Konsalik (geboren 28.5.1921) erzählt vom Leid deutscher Soldaten - und schweigt über ihre Schuld. Von Andrea Klasen.</description>
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      <![CDATA[<p>Seine Romane über Krieg und Heimkehr erreichten Millionen. Heinz G. Konsalik (geboren 28.5.1921) erzählt vom Leid deutscher Soldaten - und schweigt über ihre Schuld.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Klasen:</strong><br/><ul><li>wie der Zweite Weltkrieg Konsaliks Leben und Werk prägt,</li><li>welche Botschaft sich durch Konsaliks Kriegsromane zieht,</li><li>wie Konsalik ein Millionenvermögen verliert</li><li>was Konsalik von deutschen Literaturkritikern hält.</li></ul><br/>Heinz G. Konsalik schreibt seine Romane über den Zweiten Weltkrieg in den 1950er und 1960er Jahren. Er beschreibt in diesen Büchern, was viele seiner Leser selbst erlebt haben und spricht so ein Millionenpublikum an. Als Autor setzt er sich nicht kritisch mit dem NS-Regime auseinander, wie es intellektuelle Schriftsteller wie Heinrich Böll, Thomas Mann, Wolfgang Borchert, Nelly Sachs oder Bertolt Brecht nach 1945 tun.<br/><br/>In den 1970er-Jahren wechselt Konsalik das Genre, schreibt Arztromane, Abenteuer- und Liebesromane. Er will damit Sehnsüchte bei seinen Lesern wecken, sie in fremde Welten entführen. In den 1990er-Jahren thematisiert er das immer stärker werdende Umweltbewusstsein.<br/><br/>Mit 71 Jahren lernt Heinz G. Konsalik während einer Asienreise die 44 Jahre jüngere Chinesin Ke Gao kennen. Sie bleibt die letzten sieben Jahre seines Lebens an seiner Seite. Die beiden ziehen nach Salzburg, denn neben dem Schreiben hat Konsalik noch eine zweite Leidenschaft: Er ist großer Richard Wagner-Fan, Dauergast bei den Bayreuther Festspielen. Heinz G. Konsalik stirbt im Oktober 1999 mit 78 Jahren in seiner Wahlheimat.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Christian Adam, Buchautor und Redakteur im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr</li><li>Christian Adam: Der Traum vom Jahre Null - Autoren, Bestseller, Leser. Die Neuordnung der Bücherwelt in Ost und West nach 1945. Berlin 2016. </li><li>Heinz G. Konsalik: Der Arzt von Stalingrad. München 1994</li><li>Heinz G. Konsalik: Liebesnächte in der Taiga. München 1966</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag3002.html" >19. November 1942 - Sowjetische Offensive bei Stalingrad beginnt</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag4774.html" >16. Juli 1985: Heinrich Böll stirbt in Kreuzau-Langenbroich</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-bertolt-brecht-100.html" >14. August 1956 - Todestag von Bertolt Brecht</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag1226.html" >12. August 1955 - Todestag von Thomas Mann</a></li></ul><br/><strong>Unser Hörtipp: </strong>Wie eine junge Demokratie zerfällt, das zeigt Schriftsteller Lion Feuchtwanger in seinem Schlüsselroman „Erfolg", den gibts in ARD Sounds als Hörbuch - zu finden im  Feed „Kult - Klassiker als Hörbucher“: <br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Klasen <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak <br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 28 May 2026 04:00:26 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 28.05.2026, 28.05.1921, Bestsellerautor, Nachkriegsliteratur, Zweiter Weltkrieg, Der Arzt von Stalingrad, Heimkehrer</itunes:keywords>
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      <title>Der tödliche Reichtum der Osage-Indianer: Öl, Morde und das FBI</title>
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      <description>Die wahre Geschichte hinter dem Film "Killers of the Flower Moon" spielt 1921: Sie erzählt von Gier und einem indiginen Volk, das eigentlich nur seine Ruhe suchte - und vom ersten großen Fall des FBI. Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Die wahre Geschichte hinter dem Film "Killers of the Flower Moon" spielt 1921: Sie erzählt von Gier und einem indiginen Volk, das eigentlich nur seine Ruhe suchte - und vom ersten großen Fall des FBI.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>welche Gerüchte nach dem Tod der 34-jährigen Anna Brown entstehen,</li><li>wie der indigene Stamm der Osage eher zufällig unermesslichen Reichtum erlangt,</li><li>welche mörderische Idee der wohlhabende Viehzüchter William Hale hat,</li><li>wie das FBI die Ermittlungen im bis dahin spektakulärsten Kriminalfall der US-Geschichte aufnimmt.</li></ul><br/>Am 27. Mai 1921 wird die halbverweste Leiche der 34-jährigen Anna Brown in einer Schlucht in der Nähe von Gray Horse gefunden. Einem kleinen Städtchen in Oklahoma. Die 34-jährige Angehörige des Stammes der Osage ist durch einen Kopfschuss gestorben. Sie ist das erste Opfer in einer Mordserie.<br/><br/>Niemand scheint ein Interesse daran zu haben, den Mord aufzuklären. Zeugen werden bestochen, ermordet oder verschwinden spurlos. Im Sommer 1923 gibt es bereits 24 nachgewiesene Morde an Osage sowie an Weißen, die die Verbrechen aufklären wollen. <br/><br/>Schließlich übernimmt der ehemalige Texas Ranger Tom White die Ermittlungen für das FBI. Er und seine Männer decken ein enormes kriminelles Netzwerk auf, bei dem es darum geht, das Geld der Osage zu veruntreuen. Die Ermittler decken nicht nur dieses Netzwerk auf. Sondern sie kommen auch den Mördern und ihren Auftraggebern auf die Spur. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>John Fox, Offizieller FBI-Historiker</li><li>David Grann, Journalist und Buchautor "The Killers of the Flower Moon" </li><li>FBI History: <a href="https://www.fbi.gov/history/cases-and-criminals/osage-murders-case" >Osage Murders Case</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-j-edgar-hoover-100.html" >10.05.1924: J. Edgar Hoover wird Chef des FBI</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/voelker/indigene_voelker_nordamerikas/pwwbindigenevoelkernordamerikas100.html" >Völker - Indianer / Indigene Völker Nordamerikas</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Andrea Kath <br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 27 May 2026 04:00:22 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Robert de Niro, based on an true story, Oklahoma, Ölboom, Wilder Westen, true crime, Zeitzeichen, 27.05.2026, 27.05.1921</itunes:keywords>
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      <title>Naturforscherin Amalie Dietrich: Pionierin mit düsterem Kapitel</title>
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      <description>Zehn Jahre reist Amalie Dietrich (geb. 26.5.1821) nach Australien: das Abenteuer ihres Lebens. Sie sammelt unbekannte Pflanzen und Tiere - und auch menschliche Skelette. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Zehn Jahre reist Amalie Dietrich (geb. 26.5.1821) nach Australien: das Abenteuer ihres Lebens. Sie sammelt unbekannte Pflanzen und Tiere - und auch menschliche Skelette.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>wer Amalie das Bestimmen, Präparieren, Trocknen und Pressen von Pflanzen beibringt,</li><li>wie Amalie sich zu Fuß quer durch Europa auf ihre Verkaufstouren begibt,</li><li>warum Amalie Dietrichs Lebensgeschichte der DDR-Führung so gut gefällt,</li><li>wieviele Vögel, Insekten, Reptilien, Meerestiere nach Amalie Dietrich benannt werden,</li><li>wie der Streit um eine Wasserquelle Dietrichs Ruf später schädigt.</li></ul><br/>Als Tochter eines mittellosen sächsischen Handwerkers heiratet Amalie Nelle 1846 den Apotheker und Botaniker Wilhelm Dietrich. Die Ehe geht in die Brüche. Und so zieht Amalie Dietrich zum Broterwerb zu Fuß durch Deutschland, verkauft seltene Pflanzen und Sämereien an Apotheken, zoologische Gärten und wohlhabene Sammler.<br/> <br/>Ihre Kenntnisse auf diesem Gebiet überzeugen den Hamburger Reeder Johan Cesar Godeffroy. Der will ein eigenes Übersee-Museum aufbauen und sucht Menschen, die sich für ihn auf die Reise begeben. Als Amalie Dietrich Empfehlungsschreiben ihrer Kunden vorlegt, schlägt Godeffroy ein. Im Mai 1863 nimmt Amalie Dietrich für zehn Jahre Abschied von ihrer Tochter Charitas.<br/><br/>Neben Tieren und Pflanzen schickt Amalie Dietrich auf Wunsch ihres Auftraggebers auch Skelette und Schädel von Eingeborenen. In Australien gibt es heute das Gerücht, Amalie Dietrich habe, um an diese Skelette zu kommen, Aborigines gezielt töten lassen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dietmar Lippert, Vorsitzender des Schulfördervereins Siebenlehn, der sich um das Andenken an Amalie Dietrich in ihrer Heimatstadt kümmert</li><li>Birgit Scheps-Bretschneider, Kustodin des Grassi-Museums für Völkerkunde zu Leipzig </li><li>Charitas Bischoff: Amalie Dietrich. Ein Leben. Hamburg 2012 (Neudruck)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-johann-cesar-godeffroy-reeder-suedseekoenig-100.html" >09.02.1885: Todestag des "Südseekönigs" Johann Cesar Godeffroy</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/australien_und_ozeanien/pwtkaustralienundozeanien100.html" >Übersichtsseite - Australien und Ozeanien</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/forschung/evolutionsforschung/pwiecharlesdarwinrevolutionaerundgentleman100.html" >Evolutionsforschung - Charles Darwin</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler <br/>Redaktion: Matti Hesse, Hildegard Schulte<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 26 May 2026 04:00:05 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Amalie Dietrich, Forschungsreisende, Botanikerin, Sammlerin, Godeffroy, Aborigines, Skelett, Schädel, Kolonialismus, Imperialismus, Völkerkunde, Ethnologie, 26.05.1821, 26.05.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Zehn Jahre reist Amalie Dietrich (geb. 26.5.1821) nach Australien: das Abenteuer ihres Lebens. Sie sammelt unbekannte Pflanzen und Tiere - und auch menschliche Skelette.</itunes:summary>
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      <title>Mondlandung: Wie Kennedy das Space Race gegen die Sowjets dreht</title>
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      <description>Am 25.5.1961 kündigt der US-Präsident an, innerhalb eines Jahrzehnts Menschen zum Mond zu schicken. Mitten im Kalten Krieg hat er nicht nur die Erforschung des Weltraums im Sinn. Von Christoph Tiemann.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 25.5.1961 kündigt der US-Präsident an, innerhalb eines Jahrzehnts Menschen zum Mond zu schicken. Mitten im Kalten Krieg hat er nicht nur die Erforschung des Weltraums im Sinn.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Tiemann:</strong><br/><ul><li>dass Präsident John F. Kennedy zu Beginn seiner Amtszeit andere Prioritäten als die Raumfahrt hat,</li><li>wie die Vereinigten Staaten im Rennen zum Mond zunächst hinter der Sowjetunion zurückliegen,</li><li>was Kennedy bei der Raketenentwicklung erst einmal vordringlich interessiert,</li><li>mit welchem Vorschlag der US-Präsident den Sowjet-Chef Nikita Chruschtschow überrascht.</li></ul><br/>Als John F. Kennedy 1960 Präsident der Vereinigten Staaten wird, ist der Wettlauf zum Mond längst gestartet. Nach der Hündin Laika schickt die Sowjetunion mit Juri Gagarin am 12. April 1961 auch den ersten Menschen ins All. Kennedys Antwort auf Gagarins Flug kommt nur sechs Wochen später. Er beruft eine gemeinsame Sondersitzung des Senats und des Repräsentantenhauses ein, wie sie nur zu ganz besonderen Anlässen einberufen wird. <br/><br/>Am 25. Mai 1961 gibt Kennedy die entscheidende Parole aus: Noch vor Ablauf der nächsten zehn Jahre solle ein US-Amerikaner den Mond betreten und gesund wieder auf die Erde zurückkehren. Kennedys Traum wird 1969 mit der Mondlandung der Mission Apollo 11 wahr. <br/><br/>Neil Armstrong und Edwin Aldrin sind die ersten Menschen, die am 21. Juli 1969 den Erdtrabanten betreten. Bis zur Einstellung des Apollo-Programms 1972 sind es insgesamt zwölf. John F. Kennedy erlebt den Triumph nicht mehr. Er wird am 22. November 1963, zwei Jahre nach seiner Grundsatzrede, im texanischen Dallas ermordet.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Brian C. Odom, Chefhistoriker der NASA und Leiter des NASA-Archivs</li><li>John M. Logsdon: John F. Kennedy and The Race to the Moon </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-john-f-kennedy-100.html" >29. Mai 1917: Geburtstag von John F. Kennedy</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-neil-armstrong-mond-100.html" >21. Juli 1969 - Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/mondlandung-apollo-siebzehn-100.html" >11.12.1972 - Letzte Mondlandung der Amerikaner</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Tiemann<br/>Redaktion: Carolin Rückl, Frank Zirpins<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 04:00:46 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Am 25.5.1961 kündigt der US-Präsident an, innerhalb eines Jahrzehnts Menschen zum Mond zu schicken. Mitten im Kalten Krieg hat er nicht nur die Erforschung des Weltraums im Sinn.</itunes:summary>
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      <title>Moskau brennt: Der Überfall der Krimtataren</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-moskau-brennt-der-ueberfall-der-krimtataren-100.html</link>
      <description>Am 24. Mai 1571 verwandeln die Krimtataren Moskau in ein Inferno: Menschen ersticken, Leichen treiben durch die Moskwa. Der Zar flieht. Zurück bleibt ein historisches Trauma. Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 24. Mai 1571 verwandeln die Krimtataren Moskau in ein Inferno: Menschen ersticken, Leichen treiben durch die Moskwa. Der Zar flieht. Zurück bleibt ein historisches Trauma.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:</strong><br/><ul><li>warum das Verhältnis zwischen Krimtataren und Russen bis heute problematisch ist,</li><li>in welchem Großraum über Jahrhunderte turksprachige Völker leben,</li><li>mit welch fragwürdigem Geschäftsmodell die Krimtataren Macht und Wohlstand erlangen,</li><li>wie der ESC dazu beiträgt, dass das aufgeladene Verhältnis zwischen Krimtataren und Russland einem breiteren Publikum bekannt wird. </li></ul><br/>Im Mai 1571 legen die Krimtataren Moskau in Schutt und Asche. 60.000 Menschen sollen dem Brand zum Opfer gefallen sein, rund die Hälfte der damaligen Stadtbevölkerung.<br/><br/>Die Stadt Moskau wird 1147 erstmals urkundlich erwähnt und ist zunächst Mittelpunkt eines Mini-Fürstentums. Doch seine Herrscher setzen alles daran, ihr Reich zu vergrößern. Im 16. Jahrhundert wird das geografisch massiv gewachsene Großfürstentum Moskau zum "Zarentum Russland" erklärt. Sein erster Zar ist Iwan IV., genannt "der Schreckliche". <br/><br/>Iwans Mission ist es, das ganze Gebiet der ehemaligen Rus wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Er erobert tatarische Kleinreiche in der Region, führt mit Polen-Litauen Krieg um Ländereien und macht recht deutlich, dass er nicht vorhat, mit den Eroberungen aufzuhören. <br/><br/>Auch den Osmanen ist das aufstrebende Russland ein Dorn im Auge. Und so fallen die mit ihnen verbündeten Krimtataren 1570 in Iwans Reich ein. Im folgenden Jahr durchbricht ein riesiges Heer der Krimtataren auch mit osmanischer Verstärkung die russischen Stellungen an der Oka und brennt Moskau nieder. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Mieste Hotopp-Riecke, Turkologe und Islamwissenschaftler mit Spezialgebiet Tataren</li><li>Sarah Reinke/Mieste Hotopp-Riecke (Hrsg.): Die Krimtataren. Geschichte Kultur Politik. Hannover Stuttgart 2025. </li><li>Kerstin S. Jobst: Geschichte der Krim. Iphigenie und Putin auf Tauris. Oldenburg 2020. </li><li>Heinrich von Staden: Aufzeichnungen über den Moskauer Staat. Hrsg. v. Fritz T. Epstein, 2. erweiterte Auflage. Hamburg 1964.</li><li>Stefan Albrecht/Michael Herdick (Hrsg.): Im Auftrag des Königs. Ein Gesandtenbericht aus dem Land der Krimtataren (1579). Mainz 2011. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/sibirien-108.html" >04.04.1558 - Kolonisierung Sibiriens beginnt</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag4048.html" >18. März 1584 - Iwan der Schreckliche stirbt beim Schachspiel</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>A</strong>RD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Daniela Wakonigg<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak <br/>Technik: Jürgen Mönkediek</p>]]>
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      <itunes:author>Daniela Wakonigg</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 24.05.2026, 24.05.1571, Russland, Iwan der Schreckliche, Krim, Tataren, Annexion der Krim</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 24. Mai 1571 verwandeln die Krimtataren Moskau in ein Inferno: Menschen ersticken, Leichen treiben durch die Moskwa. Der Zar flieht. Zurück bleibt ein historisches Trauma.</itunes:summary>
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      <title>Lebendige Pharmaziegeschichte: Deutschlands älteste Apotheke</title>
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      <description>Der 23.5.1241 gilt als Geburtsdatum der Löwen-Apotheke in Trier. Vom Mittelalter bis heute - also seit bald 800 Jahren - werden dort Arzneien hergestellt und verkauft. Von Joachim Heinz und Markus Harmann.</description>
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      <![CDATA[<p>Der 23.5.1241 gilt als Geburtsdatum der Löwen-Apotheke in Trier. Vom Mittelalter bis heute - also seit bald 800 Jahren - werden dort Arzneien hergestellt und verkauft.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Markus Harmann und Joachim Heinz:</strong><br/><ul><li>was über die Gründung der heutigen Löwen-Apotheke in Trier bekannt ist,</li><li>wie der Inhalt der Schenkungsurkunde von 1241 lautet,</li><li>wann die Apotheke in den Besitz der aktuellen Betreiber-Familie gelangt,</li><li>was das Wort Apotheke ursprünglich bedeutet.</li></ul><br/>Die Löwen-Apotheke am Trierer Hauptmarkt ist kein Museum, sondern ein lebendiger Betrieb. Ihre Geschichte beginnt mit einer Schenkung: Ein Trierer Kellermeister überträgt seine Apotheke an ein Damenstift. Was genau dort verkauft wird, bleibt zunächst offen. Erst allmählich spezialisieren sich Apotheken auf Arzneimittel – ein Prozess, der eng mit neuen Regeln, Wissenstransfers aus dem Orient und der wachsenden Bedeutung von Wissenschaft verbunden ist.<br/><br/>Über Jahrhunderte hinweg verändert sich das Aufgabenprofil. Aus Lagerstätten werden Werkstätten, aus Hausmitteln Rezepturen, aus Kräutern Chemie. Brände, Kriege und Krisen übersteht die Apotheke ebenso wie den Wandel zur modernen Gesundheitsversorgung. Während andernorts Apotheken schließen, arbeitet man in Trier weiter – auf Fundamenten, die fast tausend Jahre alt sind.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Claus Schmiz (Erbe der Familie, die seit 1660 die Löwen-Apotheke in Trier betreibt)</li><li>Elisabeth Schmiz (ehemalige Leiterin der Löwen-Apotheke und Mutter von Luzie Schmiz-Rölz)</li><li>Luzie Schmiz-Rölz (Leiterin der Löwen-Apotheke in elfter Generation)</li><li>Axel Helmstädter (Apotheker und Pharmaziehistoriker, Universität Marburg)</li><li>Peter Ditzel: Die Älteste … - Umbau der Löwen-Apotheke in Trier: Wie sich Tradition, Design und High-Tech miteinander verbinden. In: Deutscher Apotheker Zeitung vom 29.01.2015, S. 52-57</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/medizin/pharmaindustrie/pwwbarzneimittelgeschichte102.html" >Geschichte der Arzneien</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/medizin/klostermedizin/pwiemedizinimmittelalter100.html" >Medizin im Mittelalter</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoren: Markus Harmann und Joachim Heinz<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 23 May 2026 04:00:35 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Joachim Heinz und Markus Harmann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 23.05.2026, 23.05.1241, Pharmaziegeschichte, Arzneimittelgeschichte, Trier Sehenswürdigkeiten, Historische Apotheken</itunes:keywords>
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      <title>Der Muskatnuss-Kapitalismus von 1621 und die mörderischen Folgen</title>
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      <description>Der Aufstieg der Niederlande zur Weltmacht und ein furchtbares Menschheitsverbrechen auf den indonesischen Banda-Inseln: Dahinter steckt der Kampf um Muskatnüsse. Von Thomas Pfaff.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Aufstieg der Niederlande zur Weltmacht und ein furchtbares Menschheitsverbrechen auf den indonesischen Banda-Inseln: Dahinter steckt der Kampf um Muskatnüsse.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff:</strong><br/><ul><li>warum eine unscheinbare Gewürznuss zeitweise wertvoller ist als Gold,</li><li>wie die erste Aktiengesellschaft der Welt Handel und Krieg miteinander verknüpft,</li><li>weshalb der Niederländer Jan Pieterszoon Coen die Banda-Inseln gezielt entvölkert,</li><li>was das Massaker von 1621 mit dem "Goldenen Zeitalter" der Niederlande zu tun hat,</li><li>wie die Erinnerung der Überlebenden bis heute in Liedern und Versen weiterlebt.</li></ul><br/>Muskatnuss ist im Europa der Frühen Neuzeit mehr als ein Gewürz. Sie ist Statussymbol, Spekulationsobjekt und ein Versprechen auf schnellen Reichtum. Genau deshalb geraten die kleinen Banda-Inseln im heutigen Indonesien ins Zentrum globaler Machtinteressen. Seit Jahrhunderten handeln die Einheimischen mit der begehrten Frucht, bis die niederländische "Vereinigte Ostindien Companie" (VOC) ein Monopol erzwingen will.<br/><br/>Als sich die Bewohner der Banda-Inseln sich widersetzen, lässt der VOC-Gouverneur Jan Pieterszoon Coen 1621 die Inseln militärisch unterwerfen. Fast die gesamte Bevölkerung wird ermordet oder vertrieben. Zurück bleibt eine Plantagenwirtschaft, aufgebaut auf Sklaverei. Der wirtschaftliche Erfolg ist enorm, die moralischen Kosten verschwinden aus der europäischen Erinnerung.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Christoph Driessen (deutsch-niederländischer Historiker, Köln)</li><li>Fabian Scheidler (Historiker, Berlin)</li><li>Amitav Ghosh: Der Fluch der Muskatnuss – Gleichnis für einen Planeten in Aufruhr. Berlin 2023</li><li>Christoph Driessen: Geschichte der Niederlande. Regensburg 2009</li><li>Fabian Scheidler: Das Ende der Megamaschine - Geschichte einer scheiternden Zivilisation. Wien 2015</li><li>Sven Beckert: Kapitalismus – Geschichte einer Weltrevolution. Hamburg 2025</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 21.09.1629: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/coen-100.html" >Todestag von Jan Pieterszoon Coen</a></li><li>Zeitzeichen 17.03.1798: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/ostindienkompanie100.html" >Die Ostindien-Kompanie wird verstaatlicht</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/gesellschaft/lebensmittel/gewuerze/index.html" >Gewürze</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Pfaff<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Joseph Baader</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 22 May 2026 04:00:53 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Pfaff</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Kolonialismus, Kapitalismuskritik, Wirtschaftsgeschichte, Goldenes Zeitalter, Amsterdam, Ostindien-Kompanie, Zeitzeichen, 22.05.2026, 22.05.1621</itunes:keywords>
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      <title>Alles für das Nichts: Otto von Guericke</title>
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      <description>Wie lässt sich auf der Erde das Nichts darstellen, das zwischen den Sternen liegt? Die Frage bewegt Otto von Guericke ein Leben lang. Am 21.5.1686 stirbt er als Begründer der experimentellen Physik. Von Stephan Beuting.</description>
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      <![CDATA[<p>Wie lässt sich auf der Erde das Nichts darstellen, das zwischen den Sternen liegt? Die Frage bewegt Otto von Guericke ein Leben lang. Am 21.5.1686 stirbt er als Begründer der experimentellen Physik.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Stephan Beuting:</strong><br/><ul><li>wofür das Wort "magdeburgisieren" heutzutage sinnbildlich steht,</li><li>was Otto von Guericke mit Bier- und Weinfässern anstellt,</li><li>wie im 17. Jahrhundert eine Art wissenschaftliche Community entsteht,</li><li>wie Verhandlungen in Folge des 30-jährigen Krieges als Katalysatoren für die Wissenschaft wirken.</li></ul><br/>Wissenschaft ist zu Otto von Guerickes Zeiten üblicherweise ein reiner Denksport. Der findet bei den Gelehrten seiner Zeit erst im Kopf statt und wird dann am Schreibtisch umgesetzt. Doch das stößt bei der Frage nach dem Nichts, dem Vakuum, an seine Grenzen.<br/><br/>Von Guericke forscht nicht am Schreibtisch, sondern er tüftelt mit Metallbauern und Handwerkern an Vakuumpumpen. Er beginnt, zu experimentieren und vor allem, seine Arbeit zu dokumentieren - auch die Dinge, die nicht funktionieren.<br/>Im Sommer 1657 fügt Guericke zwei große Halbkugeln aus Kupfer mittels einer Dichtung zusammen und pumpt die Luft aus dem Inneren heraus. Anschließend werden vor jede Halbkugel nacheinander acht Pferde gespannt, die sie auseinanderreißen sollen. Es gelingt den Pferden nicht. Als die Kugeln wieder mit Luft gefüllt werden, fallen sie von allein auseinander. Von Guericke zeigt damit praktisch, wie ein Vakuum funktioniert.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Peter Reichling, Vorsitzender der Otto von Guericke Gesellschaft</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-prager-fenstersturz-100.html" >23. Mai 1618: Zweiter Prager Fenstersturz eröffnet den 30-jährigen Krieg</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/technik/energie/elektrizitaet/pwwbelektrizitaet100.html" >Elektrizität</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Stephan Beuting<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <itunes:keywords>21.05.2026, 21.05.1686, Otto von Guericke, Vakuum, Magdeburg, Wissenschaft, Physik, Experiment, Nichts</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Wie lässt sich auf der Erde das Nichts darstellen, das zwischen den Sternen liegt? Die Frage bewegt Otto von Guericke ein Leben lang. Am 21.5.1686 stirbt er als Begründer der experimentellen Physik.</itunes:summary>
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      <title>Poet, Player, Provokateur: wie Heine mit Deutschland hadert</title>
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      <description>Am 20.5.1831 kehrt der Dichter Heinrich Heine Düsseldorf und Deutschland den Rücken. Antisemitismus, Nationalismus und Skandale haben ihn ins Pariser Exil gedrängt. Von Michael Richmann.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 20.5.1831 kehrt der Dichter Heinrich Heine Düsseldorf und Deutschland den Rücken. Antisemitismus, Nationalismus und Skandale haben ihn ins Pariser Exil gedrängt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Michael Richmann:</strong><br/><ul><li>warum Heinrich Heine ein großer Fan Napoleons ist,</li><li>wie wenig charmant Heine die Bewohner Göttingens beschreibt,</li><li>warum Heine zuerst von der Uni und dann auch noch aus der Burschenschaft fliegt,</li><li>durch welchen öffentlichen Streit Heinrich Heine für die Verantwortlichen der Ludwig-Maximilians-Universität in München untragbar wird.</li></ul><br/>Die Karlsbader Beschlüsse bedeuten ab 1819 Überwachung der Universitäten, Verfolgung politisch Andersdenkender und für Heinrich Heine: scharfe Zensur. Im Mai 1831 zieht er die Konsequenzen und emigriert nach Paris.<br/><br/>Bevor er überhaupt das Schreiben anfängt, studiert er in Bonn, Göttingen und Berlin Jura. Allerdings interessiert er sich zu der Zeit mehr für Brauhäuser, Philosophie und Frauen.<br/><br/>Während Heine studiert, wird Deutschland umgebaut. Napoleons Armeen sind vernichtend geschlagen. Auf dem Wiener Kongress beschließen Könige, Herzöge und Grafen, das Rad der Zeit zurückzudrehen. Viele Freiheiten werden zurückgenommen. Das bekommen neben Liberalen und Demokraten vor allem Juden, und damit auch Heine, zu spüren.<br/><br/>Heine bekommt von der Augsburger Allgemeinen Zeitung das Angebot, als Korrespondent nach Paris zu gehen, welches er gerne annimmt. Deutschland besucht er nur noch zweimal, bevor er am 17. Februar 1856 im Alter von 58 Jahren in Paris stirbt.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Florian Trabert, Literaturwissenschaftler Uni Düsseldorf</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/literatur/romantik/pwwbromantik100.html" >Romantik</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/napoleon_bonaparte/pwwbnapoleonbonaparte100.html" >Napoleon Bonaparte</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/napoleon-110.html" >15.08.1769 - Geburtstag von Napoleon <span lang="fr">Bonaparte</span></a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Michael Richmann<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse</p>]]>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 20.05.2026, 20.05.1831, Deutsche Dichter, Antisemitismus im Vormärz, Zensur Karlsbader Beschlüsse, Rheinland Napolen Code Civil</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 20.5.1831 kehrt der Dichter Heinrich Heine Düsseldorf und Deutschland den Rücken. Antisemitismus, Nationalismus und Skandale haben ihn ins Pariser Exil gedrängt.</itunes:summary>
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      <title>Vier Minuten Meisterschaft: Der bitterste Tag auf Schalke</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-vier-minuten-meisterschaft-der-bitterste-tag-auf-schalke-100.html</link>
      <description>Am 19.5.2001 ist Schalke 04 für einen kurzen Moment gefühlt Deutscher Meister - bis ein Freistoß in Hamburg alles verändert. Kommentator Manni Breuckmann erzählt  vom dramatischsten Tag seiner Reporterkarriere. Von Christian Gerdener.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 19.5.2001 ist Schalke 04 für einen kurzen Moment gefühlt Deutscher Meister - bis ein Freistoß in Hamburg alles verändert. Kommentator Manni Breuckmann erzählt  vom dramatischsten Tag seiner Reporterkarriere.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Gerdener:</strong><br/><ul><li>wie aus einem ganz normalen Bundesliga-Finale ein großes Drama wird, </li><li>wie eine Falschmeldung ein ganzes Stadion in Ekstase versetzt, </li><li>welche Rolle Radios, Reporter und verzögerte Bilder spielen, </li><li>dass ausgerechnet dieser Moment Schalke bis heute definiert.</li></ul><br/>Ein Fernduell am letzten Spieltag, ein ausverkauftes Parkstadion und eine Region im Ausnahmezustand: Der <abbr title="Fußballclub">FC</abbr> Schalke gewinnt, die Konkurrenz liegt zurück, die Meisterschaft scheint greifbar. Reporter verlieren ihre Neutralität, Fans stürmen den Rasen, Feuerwerk erhellt den Himmel über Gelsenkirchen. Alles deutet auf Erlösung hin. <br/><br/>Doch das Glück beruht auf einem Irrtum. Während auf Schalke schon gefeiert wird, läuft das entscheidende Spiel noch. Ein später Freistoß, ein Tor, und die Wirklichkeit schlägt zurück. Die kürzeste Meisterschaft der Fußballgeschichte endet so abrupt, wie sie begonnen hat - und macht den 19. Mai 2001 zu einem Datum, das auf Schalke jeder kennt. Und viele nicht mehr hören wollen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Manni Breuckmann (Sportreporter) </li><li>Rudi Assauer (Manager FC Schalke 04) </li><li>Huub Stevens (Trainer FC Schalke 04) </li><li>Michael Zylka (ehem. Präsident FC Schalke 04) </li><li>Andreas Müller (Teammanager FC Schalke 04)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 18.05.1958: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/schalke-232.html" >FC Schalke 04 wird deutscher Fußballmeister</a></li><li>Zeitzeichen 06.02.2019: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-rudi-assauer-100.html" >Rudi Assauer stirbt in Herten</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Gerdener<br/>Redaktion: David Rother, Emily Jeuckens</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 19 May 2026 04:00:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christian Gerdener</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 19.05.2026, 19.05.2001, Bundesliga, Schalke, Schalke 04, Meister der Herzen, Rudi Assauer, Parkstadion</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 19.5.2001 ist Schalke 04 für einen kurzen Moment gefühlt Deutscher Meister - bis ein Freistoß in Hamburg alles verändert. Kommentator Manni Breuckmann erzählt  vom dramatischsten Tag seiner Reporterkarriere.</itunes:summary>
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      <title>Armut und Affären: Franziska zu Reventlow und die Bohème</title>
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      <description>Sie flieht aus adliger Enge in ein Leben voller Kunst, Literatur und unzählige Liebhaber. Franziska zu Reventlow, geboren am 18. Mai 1871, lebt radikal selbstbestimmt. Von Christian Kosfeld.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie flieht aus adliger Enge in ein Leben voller Kunst, Literatur und unzählige Liebhaber. Franziska zu Reventlow, geboren am 18. Mai 1871, lebt radikal selbstbestimmt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:</strong><br/><ul><li>wie aus der adligen Fanny zu Reventlow eine radikal selbstbestimmte Außenseiterin wird, </li><li>warum München-Schwabing für sie ein Versprechen von Freiheit und künstlerischem Leben ist, </li><li>wie Liebe, Mutterschaft und Geldnot ihr Leben immer wieder neu bestimmen, </li><li>wie ihr rastloses Leben schließlich zur Literatur wird.</li></ul><br/>Im Kaiserreich ist der Lebensweg von Franziska Gräfin zu Reventlow eigentlich klar vorgezeichnet. Doch sie verweigert sich früh den Erwartungen an Herkunft, Ehe und Moral. Stattdessen folgt sie ihrer Sehnsucht nach Unabhängigkeit, Kunst und persönlicher Freiheit.<br/><br/>In München, später in Italien und der Schweiz, lebt sie als Schriftstellerin, Mutter und Bohémienne am Rand der Gesellschaft. Ihre Erfahrungen fließen in Romane und Erzählungen ein, leicht im Ton, melancholisch im Kern. Ihr Leben bleibt ein ständiges Suchen zwischen Selbstbestimmung und Einsamkeit.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ulla Egbringhoff (Literaturwissenschaftlerin und Reventlow-Biographin)</li><li>Ulla Egbringhoff: Franziska zu Reventlow. Reich bebilderte Monographie zu Leben und Werk. Reinbek 2000 </li><li>Kerstin Decker: Franziska zu Reventlow. Literarische Biographie. München 2018</li></ul><br/><strong>Weiterführender Link:</strong><br/><ul><li><a href="https://projekt-gutenberg.org/authors/franziska-zu-reventlow/" >Franziska zu Reventlow</a> im Projekt Gutenberg</li></ul><br/><strong>Unser Hörtipp:</strong> Franziska zu Reventlow: <a href="https://www.ardsounds.de/sendung/franziska-zu-reventlow-von-paul-zu-pedro-wdr-5-hoerbuch/urn:ard:show:51fa83f04620f77f/" >Von Paul zu Pedro - WDR 5 Hörbuch</a><br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Kosfeld<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <itunes:author>Christian Kosfeld</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 18.05.2026, 18.05.1871, Schwabing, Kaiserreich, Schriftstellerin, Frauenleben, Emanzipation, Literaturgeschichte</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sie flieht aus adliger Enge in ein Leben voller Kunst, Literatur und unzählige Liebhaber. Franziska zu Reventlow, geboren am 18. Mai 1871, lebt radikal selbstbestimmt.</itunes:summary>
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      <title>Erik Satie: Revolutionär der Musik und seltsamer Außenseiter</title>
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      <description>Erik Satie (geb. 17.5.1866) ist ein Außenseiter mit einem Leben voller schräger Anekdoten - und ein musikalischer Visionär. Er prägt mit radikal einfachen Klängen die Moderne. Von Philip Ritter.</description>
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      <![CDATA[<p>Erik Satie (geb. 17.5.1866) ist ein Außenseiter mit einem Leben voller schräger Anekdoten - und ein musikalischer Visionär. Er prägt mit radikal einfachen Klängen die Moderne.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Philip Ritter:</strong><br/><ul><li>wie Erik Satie jahrzehntelang ein verborgenes Doppelleben in einem ärmlichen Zimmer führt, </li><li>warum seine Musik bewusst gegen Pathos, Dramatik und musikalische Erwartungen arbeitet, </li><li>wie ausgerechnet Einfachheit und Wiederholung zu seinem größten künstlerischen Markenzeichen werden, </li><li>weshalb Zeitgenossen ihn für einen Dilettanten halten und spätere Generationen für einen Visionär.</li></ul><br/><span lang="fr">Erik</span> <span lang="fr">Satie</span> lebt zurückgezogen im Pariser Vorort <span lang="fr">Arcueil</span>. Als er 1925 stirbt, entdecken Freunde erst, was er all die Jahre verborgen hat: eine Wohnung voller Schmutz, Papierberge und Manuskripte. Darunter Werke, die man für verloren hält und die heute als Schlüsselstücke der Musikgeschichte gelten.<br/><br/>Geboren in der Normandie, geprägt von frühen Verlusten, scheitert <span lang="fr">Satie</span> am Konservatorium und findet seinen eigenen Weg. Musikalisch entzieht er sich konsequent den Konventionen seiner Zeit. Er schreibt Stücke ohne dramatische Steigerung, ohne klare Auflösung, oft mit irritierenden Spielanweisungen. Genau diese Weigerung, Erwartungen zu erfüllen, macht <span lang="fr">Satie</span> zu einer Schlüsselfigur der modernen Musikgeschichte - und zu einem Rätsel, das bis heute nicht ganz zu lösen ist.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Caroline Potter (Musikwissenschaftlerin)</li><li>Tomas Bächli (Pianist)</li><li>Grete Wehmeyer: Erik Satie. Reinbek 1998</li></ul><br/><strong>Weiterführender Link:</strong><br/><ul><li>WDR 3 Musikporträt: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-musikportraet/musikportraet-erik-satie-musikphilosoph-klangasket-100.html" >Erik Satie - Musikphilosoph und Klangasket</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Philip Ritter<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <itunes:author>Philip Ritter</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Erik Satie, Geschichte, Klassik, Musik, Komponist, Minimal Music, Zeitzeichen, 17.05.2026, 17.05.1866</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Erik Satie (geb. 17.5.1866) ist ein Außenseiter mit einem Leben voller schräger Anekdoten - und ein musikalischer Visionär. Er prägt mit radikal einfachen Klängen die Moderne.</itunes:summary>
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      <title>Sykes-Picot: Verrat an der arabischen Welt</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-sykes-picot-verrat-an-der-arabischen-welt-100.html</link>
      <description>Am 16.5.1916 unterzeichnen Großbritannien und Frankreich das Sykes-Picot-Abkommen. Sie haben heimlich den Nahen Osten unter sich aufgeteilt. Mit spürbaren Auswirkungen bis heute. Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 16.5.1916 unterzeichnen Großbritannien und Frankreich das Sykes-Picot-Abkommen. Sie haben heimlich den Nahen Osten unter sich aufgeteilt. Mit spürbaren Auswirkungen bis heute.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>wie <span lang="en">Mark Sykes</span> und <span lang="fr">François Georges Picot</span> mit Lineal und Farbstift eine ganze Region neu ordnen, </li><li>warum ethnische, religiöse und historische Gegebenheiten bei der Grenzziehung keine Rolle spielen, </li><li>wie gleich mehrere geheime Absprachen einander widersprechen und Erwartungen enttäuscht werden, </li><li>weshalb Palästina eine internationale Sonderrolle erhält, </li><li>warum der Name <span lang="en">Sykes</span>-<span lang="fr">Picot</span> bis heute als Symbol für Verrat wirkt.</li></ul><br/>Europa steckt im Ersten Weltkrieg, das Osmanische Reich steht vor dem Zusammenbruch. Während an den Fronten gekämpft wird, verhandeln ein britischer und ein französischer Diplomat im Geheimen über die Zukunft der arabischen Provinzen. Auf einer Karte entstehen Zonen, Einflussgebiete und Sonderverwaltungen. Es geht um Macht, Seewege, Eisenbahnen und künftige Kontrolle.<br/><br/>Doch das Abkommen bleibt nicht geheim. Nach der russischen Revolution wird es veröffentlicht und löst in der arabischen Welt Empörung aus. Gleichzeitig treten weitere Versprechen zutage, die kaum miteinander vereinbar sind. Aus den damaligen Entscheidungen entsteht ein Staatensystem, das Konflikte nicht befriedet, sondern neue hervorbringt und den Nahen Osten dauerhaft prägt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Professor">Prof</abbr>. <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Jörn Leonhard (Historiker, Universität Freiburg) </li><li><abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Guido Steinberg (Terrorismusexperte und Islamwissenschaftler, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 22.03.1945: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/arabischen-liga-100.html" >Gründungsvertrag der Arabischen Liga</a></li><li>Zeitzeichen 20.03.1956: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-unbahaengigkeit-tunesien-100.html" >Tunesien wird unabhängig von Frankreich</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/der_erste_weltkrieg/folgen-des-ersten-weltkriegs-100.html" >Wie der Erste Weltkrieg die Weltkarte veränderte</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach<br/>Redaktion: Christoph Tiegel, Frank Zirpins<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 16 May 2026 04:00:42 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Marfa Heimbach</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 16.05.2026, 16.05.1916, Naher Osten, Nahost-Konflikte, Osmanisches Reich Ende, Erster Weltkrieg Diplomatie, Arabische Welt</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 16.5.1916 unterzeichnen Großbritannien und Frankreich das Sykes-Picot-Abkommen. Sie haben heimlich den Nahen Osten unter sich aufgeteilt. Mit spürbaren Auswirkungen bis heute.</itunes:summary>
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      <title>Guanchen gegen Spanier: Teneriffas blutige Eroberung</title>
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      <description>Auf den Kanaren erproben die Spanier ihre kolonialen Bestrebungen. Auf Teneriffa leisten die indigenen Guanchen aber unerwartet heftigen Widerstand - bis zum Jahr 1496. Von Tobias Sauer.</description>
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      <![CDATA[<p>Auf den Kanaren erproben die Spanier ihre kolonialen Bestrebungen. Auf Teneriffa leisten die indigenen Guanchen aber unerwartet heftigen Widerstand - bis zum Jahr 1496.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Tobias Sauer:</strong><br/><ul><li>wer die Guanchen sind und woher sie kommen,</li><li>dass die Spanier mit einer katastrophalen Niederlage in den Krieg starten,</li><li>welcher strategische Fehler die Guanchen schließlich zur Aufgabe zwingt,</li><li>vom traurigen Schicksal der Guanchen unter spanischer Kontrolle.</li></ul><br/>Lange kommen die Kanarischen Inseln aufgrund ihrer abgelegenen Lage vor der afrikanischen Küste im Gedächtnis der Europäer kaum vor. Das ändert sich 1402, als die Spanier mit ihrem Eroberungsfeldzug beginnen. 1494 ist mit Teneriffa nur noch die größte und bevölkerungsreichste der sieben Kanareninseln unabhängig.<br/><br/>Der Widerstand der kriegerischen Inselbewohner, die sich Guanchen nennen, ist groß. Doch im Mai 1496 müssen sich auch die letzten Guanchen-Häuptlinge endgültig geschlagen geben. Seither gehören alle Kanarischen Inseln zu Spanien. Viele Guanchen verlieren bei den Schlachten ihr Leben. Die spanische Politik, die Guanchen sozusagen zu hispanisieren, sorgt dafür, dass das Volk nach und nach ganz verschwindet. Ihre Spuren finden sich aber bis heute in den Genen der Kanarenbewohner. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Conrado Rodríguez (MUNA Santa Cruz de Tenerife)</li><li>Julia Bühner (Universität Frankfurt/Main)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-kolumbus-expedition-amerika-100.html" >12. Oktober 1492 - Christoph Kolumbus betritt den amerikanischen Kontinent</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/kolonialismus/index.html" >Kolonialismus</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/suedeuropa/die_kanaren/index.html" >Kanaren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Tobias Sauer<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse<br/>Technik: Holger Maerten</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 15 May 2026 04:00:58 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, im Jahr 1496, 15.05.2026, Kanarische Inseln, Kanaren, Eroberung, Kolonialismus, Christoph Kolumbus, Conquista, Mission, Sklaven</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Auf den Kanaren erproben die Spanier ihre kolonialen Bestrebungen. Auf Teneriffa leisten die indigenen Guanchen aber unerwartet heftigen Widerstand - bis zum Jahr 1496.</itunes:summary>
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      <title>Warum Karl IV. nicht der Friedenskaiser des Mittelalters war</title>
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      <description>Karl IV. (geb. 14.05.1316) gilt als Verhandler, der lieber Geld als Waffen nutzte. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich ein anderes Bild über den Kaiser aus dem Mittelalter. Von Maren Gottschalk.</description>
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      <![CDATA[<p>Karl IV. (geb. 14.05.1316) gilt als Verhandler, der lieber Geld als Waffen nutzte. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich ein anderes Bild über den Kaiser aus dem Mittelalter.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:</strong><br/><ul><li>warum das Bild vom Friedenskaiser auf Karl IV. nicht zutrifft,</li><li>von zahlreichen Attentaten und Unfällen, die ihn zwar nicht umbringen, aber für immer zeichnen,</li><li>warum es Karl IV. nicht gelingt, seine Dynastie langfristig zu sichern.</li></ul><br/>Mit dem Nachruhm mittelalterlicher Kaiser ist es so eine Sache: Karl den Großen kennt man und wohl auch Kaiser Barbarossa. Aber Kaiser Karl IV. bleibt weitgehend unbekannt, dabei hat er eine Menge Spuren hinterlassen. So geht etwa die Goldene Bulle, das langlebigste Grundgesetz deutscher Geschichte, auf ihn zurück. Mit der Universität Prag hat er die erste Hochschule im Heiligen Römischen Reich gegründet. Viele von ihm beauftragte Prachtbauten wie den Veitsdom oder die Nürnberger Frauenkirche kann man bis heute bewundern.<br/><br/>Geboren wird Karl im Jahr 1316 als Sohn des böhmischen Königs. Anders als sein Vater ist er ein Meister des Taktierens und führt nur selten Krieg. Als Sympathieträger geht Karl IV. dennoch nicht in die Geschichte ein.<br/><br/>D<strong>as sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Olaf Rader, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</li><li>Olaf Rader: Kaiser Karl der Vierte - Das Beben der Welt. Eine Biographie. München 2023</li><li>Ferndinand Seibt: Karl IV. - Ein Kaiser in Europa. Frankfurt am Main 2003</li><li>Karl IV. Selbstbiographie. Hanau 1979</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/koenig-wenzel-100.html" >26.02.1361 - Geburtstag des deutschen Königs Wenzel</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-hermann-von-goch-100.html" >7. Mai 1398 - Der Kölner Brau-Monopolist und Geschäftsmann Hermann von Goch wird hingerichtet</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Maren Gottschalk<br/>Redaktion: Jakob Schiffer und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 14 May 2026 04:00:33 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Karl IV., Mittelalter, römisch-deutsches Reich, Kaiser, Zeitzeichen, 14.05.1316, 14.05.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Karl IV. (geb. 14.05.1316) gilt als Verhandler, der lieber Geld als Waffen nutzte. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich ein anderes Bild über den Kaiser aus dem Mittelalter.</itunes:summary>
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      <title>Die Welt zu Gast bei Nazis - die große IOC-Fehlentscheidung</title>
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      <description>Am 13.5.1931 vergibt das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Olympischen Spiele 1936 nach Berlin. Das Sportfest wird eine Propaganda-Show für das NS-Regime. Von Ralph Erdenberger.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 13.5.1931 vergibt das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Olympischen Spiele 1936 nach Berlin. Das Sportfest wird eine Propaganda-Show für das NS-Regime.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger:</strong><br/><ul><li>warum deutsche Turner von den Olympischen Spielen der Neuzeit nichts halten,</li><li>wann kurz zuvor schon einmal Olympische Spiele nach Berlin vergeben werden,</li><li>wie despektierlich sowohl Adolf Hitler als auch der US-amerikanische Präsident Franklin D. Roosevelt den Athleten Jesse Owens behandeln,</li><li>welches neue Element der Olympischen Spiele 1936 heute Tradition ist.</li></ul><br/>Als Deutschland 1931 den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 1936 bekommt, ahnen wenige, wer zwei Jahre später die Macht übernimmt. <br/><br/>Star der Spiele in Berlin ist sehr zum Missfallen der Nazis der afroamerikanische Leichtathlet Jesse Owens, der die Rassenideologie der Nationalsozialisten von der vermeintlichen Überlegenheit der "arischen" Athleten in Grund und Boden läuft.<br/><br/>Nazi-Deutschland inszeniert perfekte Spiele - auch als Reaktion auf internationale Versuche, die Spiele nach der Machtübernahme Hitlers nicht stattfinden zu lassen. In den USA und auch anderswo gibt es Boykottbestrebungen. Anlass dieser Boykottbestrebungen sind Rassenideologie und Politik der Nazis. Juden sind schon damals weitgehend vom Sport und anderer gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Andreas Höfer, Deutsches Sport und Olympiamuseum Köln</li><li>"Olympia", Film von Leni Riefenstahl</li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/olympische-sommerspiele-berlin-100.html" >01.08.1936 - Olympische Sommerspiele in Berlin</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/sport/geschichte_der_olympischen_spiele/pwie-olympia-berlin-1936-100.html" >Die Olympischen Spiele 1936 in Berlin</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/sport/geschichte_der_olympischen_spiele/pwwbgeschichtederolympischenspiele100.html" >Geschichte der Olympischen Spiele</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-jesse-owens-100.html" >3. August 1936 - Jesse Owens sprintet zu Olympia-Gold</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ralph Erdenberger<br/>Redaktion: Emily Jeuckens/David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 13 May 2026 04:00:39 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Ralph Erdenberger</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 13.05.1931, 13.05.2026, Olypmia, NS-Regime, IOC, Leni Riefenstahl, Nationalsozialismus, Olympische Spiele, Sportmuseum Köln</itunes:keywords>
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      <title>Zu radikal für Hitler: Nazi-Ideologin Mathilde Ludendorff</title>
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      <description>Sie kämpft für Frauenbildung und predigt rassistische Thesen: Ludendorff (gest. am 12.05.1966) ist eine Vordenkerin völkischer Ideologie - die bis heute in rechten Kreisen wirkt. Von Melahat Simsek.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie kämpft für Frauenbildung und predigt rassistische Thesen: Ludendorff (gest. am 12.05.1966) ist eine Vordenkerin völkischer Ideologie - die bis heute in rechten Kreisen wirkt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Melahat Simsek:</strong><br/><ul><li>warum Ludendorffs Ideen selbst Hitler zu radikal sind,</li><li>dass ihr Weltbild sowohl für ihre Patienten als auch für die Deutsche Frauenbewegung inakzeptabel sind,</li><li>wie Ludendorffs völkische Thesen im "Bund für Gotterkenntnis" bis heute weiterleben.</li></ul><br/>Mathilde Ludendorff wird als Mathilde Friederike Karoline Spieß 1877 in Wiesbaden geboren. Selbstbewusst fordert sie bereits in jungen Jahren die Gleichstellung der Geschlechter und die Anerkennung von Frauen in akademischen Berufen. Sie macht ihr Abitur, studiert Medizin und eröffnet eine eigene Praxis. Gleichzeitig zieht sie auch noch drei Kinder groß und verfasst erste Schriften. Viele ihrer Ansichten sind da bereits antidemokratisch und völkisch-feministisch.<br/><br/>In der Weimarer Republik wettert sie schon vor der Heirat mit dem General Ludendorff immer offener gegen Juden und den Vatikan und erfindet eine neue Religionsphilosophie, fernab jüdisch-christlicher Religionstraditionen. Ihre neue Lehre nennt sie fortan "Deutsche Gotterkenntnis". Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Mathilde Ludendorff als NS-Aktivistin eingestuft. Sie stirbt am 12. Mai 1966 in München.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Sabine Hering (Sozialwissenschaftlerin i.R., mit Schwerpunkt Geschichte, Universität Siegen)</li><li>Dr. Annika Spilker (Historikerin)</li><li>Prof. Dr. Uwe Puschner (Historiker, i.R., Freie Universität Berlin, Neuere Geschichte)</li><li>Sabine Hering: Mathilde Ludendorff - Von der Steigbügelhalterin des Nationalsozialismus zur Gallionsfigur der Ludendorff-Bewegung. Berlin 2023</li><li>Annika Spilker: Geschlecht, Religion und völkischer Nationalismus. Die Ärztin und Antisemitin Mathilde von Kemnitz-Ludendorff (1877-1966). Frankfurt am Main 2013</li><li>Uwe Puschner: Die völkisch-religiöse Bewegung im Nationalsozialismus. Eine Beziehungs- und Konfliktgeschichte. Göttingen 2012</li><li>Mathilde Ludendorff: Der göttliche Sinn der völkischen Bewegung. München 1934</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5220.html" >25. Mai 1961 - Die Ludendorff-Bewegung wird verboten</a></li><li>BR Retro: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/br-retro/proteste-gegen-die-ludendorff-strasse-in-tutzing-1961/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzhiYjJiYmRhLTA2MDgtNDYyZi1iNjA1LTVkZTM1MzdmZjU2Ng" >Proteste gegen die Ludendorff-Straße in Tutzing</a> (1961)</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Melahat Simsek<br/>Redaktion: Carolin Rückl / Frank Zirpins<br/>Technik: Thomas Bleul</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 12 May 2026 04:00:34 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Melahat Simsek</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 12.05.1966, 12.05.2026, Völkische Bewegung, Antisemitismus, Feminismus, Nationalsozialismus, Adolf Hitler, Entnazifizierung, Rechtsextremismus, neue Rechte</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sie kämpft für Frauenbildung und predigt rassistische Thesen: Ludendorff (gest. am 12.05.1966) ist eine Vordenkerin völkischer Ideologie - die bis heute in rechten Kreisen wirkt.</itunes:summary>
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      <title>Erstaunliches Paar: Die Zwillinge aus Siam</title>
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      <description>Am Oberkörper verbunden - so kommen Chang und Eng am 11.5.1811 zur Welt. Beide könnten nicht unterschiedlicher sein, doch sie bleiben bis zum Tod verbunden. Von Erik Hlacer.</description>
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      <![CDATA[<p>Am Oberkörper verbunden - so kommen Chang und Eng am 11.5.1811 zur Welt. Beide könnten nicht unterschiedlicher sein, doch sie bleiben bis zum Tod verbunden.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Erik Hlacer:</strong><br/><ul><li>wie Chang und Eng in Thailand, dem damaligen Siam, aufwachsen,</li><li>warum sie zu Stars auf Jahrmärkten in den USA werden,</li><li>mit welchen Mitteln sie sich gegen Entmenschlichung und Bevormundung wehren,</li><li>wie sie es schaffen, als zwei unterschiedliche Persönlichkeiten wahrgenommen zu werden,</li><li>welche körperlichen Beschwerden am Ende ihres Lebens auftreten.</li></ul><br/>Auf Chang und Eng geht der inzwischen veraltete Begriff der "Siamesischen Zwillinge" zurück. Heute spricht man von "verbundenen Zwillingen". Dass Chang und Eng miteinander verbunden sind und überleben, ist eine medizinische Ausnahme. Früh lernen sie, ihren Alltag zu koordinieren – und zugleich ihre Individualität zu behaupten. Als Jugendliche werden sie in die USA gebracht und ausgestellt.<br/><br/>Bewunderung, Sensationslust und Rassismus liegen dabei dicht beieinander. Nach Jahren auf Tour lösen sie sich aus fremder Kontrolle und gestalten ihr Leben selbst. Chang und Eng lassen sich einbürgern, heiraten zwei Schwestern, gründen Familien und werden wohlhabend. Ihre körperliche Verbindung bleibt bis zum Tod bestehen: Als Chang 1874 stirbt, folgt Eng nur zwei Stunden später.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Joseph Orser (Historiker an der Universität Wisconsin)</li><li>Dr. Konrad Reinshagen (Chirurg am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)</li><li>Joseph Andrew Orser: The Lives of Chang &amp; Eng. Siam's Twins in Nineteenth-Century America. Chapel Hill 2014</li><li>National Library of Medicine: <a href="https://1.ard.de/chang-and-eng-bunker" >From "Monsters" to Modern Medical Miracles</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD Sounds: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:e123f2afab82402f/" >Siamesische Zwillinge – Die misslungene Trennung von Ladan und Laleh</a></li><li>KiKa: <a href="https://www.kika.de/stark/videos/hassan-und-hussein-zusammengewachsen-102" >Hassan und Hussein – Zusammengewachsen</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/brauchtum/kirmeshistorie/kirmes-schausteller-102.html" >Schausteller – die Kirmes als Arbeitsplatz</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Erik Hlacer<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 11 May 2026 04:00:53 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Am Oberkörper verbunden - so kommen Chang und Eng am 11.5.1811 zur Welt. Beide könnten nicht unterschiedlicher sein, doch sie bleiben bis zum Tod verbunden.</itunes:summary>
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      <title>Friedensmission oder Irrsinn? Rudolf Heß fliegt nach England</title>
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      <description>Der Stellvertreter Hitlers fliegt am 10.5.1941 heimlich nach Schottland. Sein Plan: Frieden mit England. Das Unternehmen endet in Gefangenschaft und sorgt für Spott. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Stellvertreter Hitlers fliegt am 10.5.1941 heimlich nach Schottland. Sein Plan: Frieden mit England. Das Unternehmen endet in Gefangenschaft und sorgt für Spott.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>warum Rudolf Heß ausgerechnet Schottland als Ziel auswählt,</li><li>mit welchem Spezialgerät seine Maschine für diesen Flug ausgestattet ist,</li><li>warum Heß im Nürnberger Kriegsverbrecher-Prozess nicht zum Tode, sondern zu lebenslanger Haft verurteilt wird,</li><li>wo der Hitler-Stellvertreter nach dem Zweiten Weltkrieg sein Leben verbringt,</li><li>warum das Grab von Heß heute nicht mehr existiert.</li></ul><br/>Im Frühjahr 1941 ist Adolf Hitler auf dem Höhepunkt seiner Macht. Fast ganz Europa ist besetzt, aber Großbritannien hält stand. Während deutsche Bomber London angreifen, startet Rudolf Heß von Augsburg aus zu einer Mission, von der niemand in der NS-Führung weiß. Allein fliegt Hitlers Stellvertreter in einer Messerschmitt-Maschine Richtung Schottland.<br/><br/>Heß will Hitler einen Dienst erweisen: Frieden mit Großbritannien, um freie Hand für den Krieg im Osten zu gewinnen. Doch London fällt darauf nicht herein. Heß landet in Kriegsgefangenschaft, das NS-Regime erklärt ihn für "geisteskrank". Sein Flug wird zum politischen Fiasko – und zum Schlüsselmoment für das Verständnis eines Mannes, der bis zuletzt an Hitler glaubt.<br/><br/><strong>Das ist unsere wichtigste Quelle und unser Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Manfred Görtemaker (emeritierter Geschichtsprofessor der Uni Potsdam)</li><li>Manfred Görtemaker: Rudolf Hess. Der Stellvertreter. München 2023</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD Panorama: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/panorama/kriegsverbrechergefaengnis-spandau/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS9mNDhmOGU0Zi02ZDg0LTQxMGItOGQxYy1iNWNkZGUwMzI4ODY" >Kriegsverbrechergefängnis Spandau</a> (1966)</li><li>ARD Panorama: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/panorama/rudolf-hess-40-jahre-in-haft/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS8wYTgxZTViMC0wYzc1LTRiYjgtOWUzZC0xYjg5ODEzMmQyNDE" >Rudolf Hess - 40 Jahre in Haft</a> (1981)</li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/play/dokus/der-nazi-clan-hitlers-hofstaat-100/der-nazi-clan-hitlers-hofstaat--hess--100" >Der Nazi-Clan - Rudolf Hes</a>s</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 10 May 2026 04:00:16 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 10.05.2026, 10.05.1941, Schottland, Churchill, 2. Weltkrieg, Nürnberger Prozesse, Spandau Gefängnis</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der Stellvertreter Hitlers fliegt am 10.5.1941 heimlich nach Schottland. Sein Plan: Frieden mit England. Das Unternehmen endet in Gefangenschaft und sorgt für Spott.</itunes:summary>
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      <title>Verpasste das Kriegsende um 27 Jahre: Soldat Yokoi Shoichi</title>
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      <description>Am 9.5.1991 trifft Yokoi Shoichi endlich den Kaiser. 27 Jahre hatte er allein im Dschungel von Guam ausgeharrt - weil er Japans Kapitulation 1945 für eine Falle hielt. 
 Von Kolja Sand.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 9.5.1991 trifft Yokoi Shoichi endlich den Kaiser. 27 Jahre hatte er allein im Dschungel von Guam ausgeharrt - weil er Japans Kapitulation 1945 für eine Falle hielt. 
</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Kolja Sand:</strong><br/><ul><li>warum ein japanischer Popsong Yokoi Shoichi an eine Falle glauben lässt,</li><li>was es mit dem Verhaltenskodex der japanischen Armee auf sich hat,</li><li>von einem 27 Jahre anhaltenden Überlebenskampf im Dschungel,</li><li>von Yokois langsamem Weg zurück in die Zivilisation - voller Angst und ohne Schlaf.</li></ul><br/>Es ist 1972, als Yokoi Shoichi in seine Heimat zurückkehrt. Japan ist kein militaristisches Kaiserreich mehr, sondern eine Demokratie. Die verheerenden Folgen des Zweiten Weltkriegs sind weitestgehend überwunden, die Wirtschaft wächst. Japan ist ein Land der günstigen Autos und modernen Fernseher. Yokoi Shoichi ist all das fremd. Denn der Soldat hat für Jahrzehnte einen Krieg gekämpft, den es schon lange nicht mehr gab: allein im Dschungel, auf der Pazifikinsel Guam. Hier hatte ihn das japanische Militär 28 Jahre zuvor stationiert.<br/><br/>Japan feiert ihn bei seiner Rückkehr als Helden. Doch er selbst schämt sich, weil er überlebt hat. Yokoi besucht die Gräber seiner Eltern und sein eigenes. Auf dem verwitterten Grabstein steht: Gestorben 1944, Guam. Am 9. Mai 1991 erhält Yokoi eine Audienz bei Kaiser Akihito - für ihn die größte Ehrung seines Lebens. Yokoi stirbt im Alter von 82 Jahren an einem Herzinfarkt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Omi Hatashin (Neffe von Yokoi, forscht unter anderem zur Militärgeschichte Japans)</li><li>Omi und Yokoi Hatashin: Private Yokoi’s War and Life on Guam, 1944–1972. Kent 2009</li><li>Beatrice Trefalt: Japanese Army Stragglers and Memories of the War in Japan, 1950–75. London/New York 2013</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8170.html" >9. März 1974 - Leutnant Hiroo Onoda ergibt sich 29 Jahre zu spät</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-kaiser-hirohito-100.html" >01.01.1946 - Der japanische Kaiser Hirohito erklärt, kein Gott zu sein</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Kolja Sand<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Jürgen Mönkediek und Moritz Raestrup</p>]]>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 09.05.1991, 09.05.2026, Zweiter Weltkrieg, Guam, Japan, Pazifik, Japanische Kaiserarmee, Militärkodex, Kriegsheimkehrer</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 9.5.1991 trifft Yokoi Shoichi endlich den Kaiser. 27 Jahre hatte er allein im Dschungel von Guam ausgeharrt - weil er Japans Kapitulation 1945 für eine Falle hielt.</itunes:summary>
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      <title>100 Jahre auf dem Planeten Erde: Naturfilmer David Attenborough</title>
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      <description>Vater der Naturdokus: Zum 100. Geburtstag von David Attenborough (geb. am 8.5.1926) blickt das Zeitzeichen auf ein Jahrhundert Staunen und Mahnen im Zeichen der Natur. Von Anne Preger.</description>
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      <![CDATA[<p>Vater der Naturdokus: Zum 100. Geburtstag von David Attenborough (geb. am 8.5.1926) blickt das Zeitzeichen auf ein Jahrhundert Staunen und Mahnen im Zeichen der Natur.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Anne Preger:</strong><br/><ul><li>von exotischen Gästen im Hause <span lang="en">Attenborough</span> und dem Attenborosaurus,</li><li>wie sich wilde Orte im Laufe der letzten Jahrzehnte verändert haben,</li><li>was Attenborough mit dem Comedy-Programm <span lang="en">Monty Python's Flying Circus</span> zu tun hat.</li></ul><br/>Kaum ein Mensch hat so viele wilde Orte auf der Erde gesehen wie <span lang="en">David Attenborough</span>. Der am 8. Mai 1926 geborene jüngere Bruder von "Gandhi"-Regisseur <span lang="en">Richard Attenborough</span> interessiert sich von klein auf für Lebewesen aus allen Erdzeitaltern. Mit 26 Jahren beginnt er seine Laufbahn beim noch jungen <abbr title="British Broadcasting Corporation"><cite><span lang="en">BBC</span></cite></abbr>-Fernsehen. Seitdem ist Attenborough als Präsentator, Produzent und Erzähler von Dokumentarfilmen aus dem britischen TV nicht wegzudenken.<br/><br/>Auch in seinem 100. Lebensjahr steht er noch vor der Kamera. Seine Begeisterung ist ansteckend, egal ob er halb flüsternd die Balztänze von Paradiesvögeln in Papua-Neuguinea beschreibt oder die Jagdstrategie von Schimpansen in Westafrika. David Attenborough hat Naturfilme groß gemacht. Und sie ihn. Für viele Briten ist er ein lebendes nationales Kulturgut.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Sir David Attenborough (Interview von 2016)</li><li>David Attenborough: Ein Leben auf unserem Planeten. Die Zukunftsvision des berühmtesten Naturfilmers der Welt. München 2020</li><li>David Attenborough: Der lebendige Planet. Wie alles mit allem vernetzt ist. Stuttgart 2022</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>BR: <a href="https://www.br.de/nachrichten/kultur/meeres-doku-von-david-attenborough-es-ist-noch-nicht-zu-spaet,UkJtHxP" >Meeres-Doku von David Attenborough: "Es ist noch nicht zu spät!"</a> (2025)</li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6050.html" >6. Oktober 2006 - Heinz Sielmann stirbt in München</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8954.html" >18. April 1965 - "Expeditionen ins Tierreich" startet</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-serengeti-darf-nicht-sterben-oscar-100.html" >04.04.1960 - Oscar für den Film "Serengeti darf nicht sterben"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Anne Preger<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Joseph Baader</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 08 May 2026 04:00:39 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Anne Preger</itunes:author>
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      <itunes:keywords>David Attenborough, BBC Planet Erde, Planet Earth, Naturfilm, Naturforscher, Sir, Legende, Naturschutz, Zeitzeichen, 08.05.1926, 08.05.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Vater der Naturdokus: Zum 100. Geburtstag von David Attenborough (geb. am 8.5.1926) blickt das Zeitzeichen auf ein Jahrhundert Staunen und Mahnen im Zeichen der Natur.</itunes:summary>
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      <title>Warum ein Student Bismarck umbringen wollte</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-warum-ein-student-bismarck-umbringen-wollte-100.html</link>
      <description>Am 7.5.1866 schießt der Student Ferdinand Cohen-Blind auf Otto von Bismarck. Er sieht das Attentat als einzige Möglichkeit, um Frieden zu sichern. Von Murat Kayi.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 7.5.1866 schießt der Student Ferdinand Cohen-Blind auf Otto von Bismarck. Er sieht das Attentat als einzige Möglichkeit, um Frieden zu sichern.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayı:</strong><br/><ul><li>warum der Attentäter Ferdinand Cohen-Blind Bismarck für einen "Verräter an Deutschland" hält,</li><li>wie spontan und dilettantisch vorbereitet das Attentat tatsächlich ist,</li><li>weshalb mehrere Schüsse aus nächster Nähe Bismarck kaum verletzen,</li><li>mit welchen Worten Bismarck den Ablauf des Attentats schildert,</li><li>wie der Revolver des Attentäters später beinahe noch einmal zur Gefahr wird.</li></ul><br/>Ferdinand Cohen-Blind wandert im Frühsommer 1866 durch Böhmen, doch seine Gedanken kreisen nicht um Landschaft oder Wetter. Der 22‑Jährige ist überzeugt, dass ein Krieg zwischen Preußen und Österreich unmittelbar bevorsteht. Für ihn steht fest: Schuld daran trägt Otto von Bismarck. In Berlin setzt Cohen-Blind seinen Entschluss in die Tat um.<br/><br/>Ohne ausgefeilten Plan kauft er einen Revolver und wartet Unter den Linden auf sein Opfer. Er schießt fünfmal. Doch wird nur leicht Bismarck verwundet. Der Attentäter wird festgenommen und nimmt sich noch in derselben Nacht das Leben. Das Attentat hinterlässt Spuren bei Bismarck. Als er die Tatwaffe geschenkt bekommt, legt er sie in seinem Büro bereit, um sich bei einem nächsten Angriff verteidigen zu können.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Daniel Stienen (Historiker, Bismarck-Stiftung)</li><li>Julius H. Schoeps: Bismarck und sein Attentäter. Berlin 1984</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/video/dokus/terra-x-die-deutschen-100/bismarck-und-das-deutsche-reich-100" >Bismarck und das Deutsche Reich</a></li><li>Lebendiges Museum Online: <a href="https://www.dhm.de/lemo/kapitel/reaktionszeit/deutscherbund/deutschekrieg" >Der Deutsche Krieg 1866</a></li><li>BR: <a href="https://www.br.de/nachricht/1866-deutscher-krieg-bayern-koeniggraetz-100.html" >1866 - das vergessene Schicksalsjahr</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Murat Kayı<br/>Redaktion: Jakob Schiffer und David Rother<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 07 May 2026 04:00:21 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Murat Kayi</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Bismarck, Attentat, Berlin, Deutsches Reich, Zeitzeichen, 07.05.2026, 07.05.1866</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 7.5.1866 schießt der Student Ferdinand Cohen-Blind auf Otto von Bismarck. Er sieht das Attentat als einzige Möglichkeit, um Frieden zu sichern.</itunes:summary>
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      <title>Erster Tourist im All: Wie Dennis Tito die NASA ärgert</title>
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      <description>Dennis Tito träumt vom All. An der Börse wird er reich - und kauft für Millionen ein Ticket ins Weltall. Am 6.5.2001 kehrt der erste Weltraumtourist auf die Erde zurück. Von Andrea Halter.</description>
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      <![CDATA[<p>Dennis Tito träumt vom All. An der Börse wird er reich - und kauft für Millionen ein Ticket ins Weltall. Am 6.5.2001 kehrt der erste Weltraumtourist auf die Erde zurück.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Halter:</strong><br/><ul><li>warum die NASA Titos Flug ins All bis zum Schluss verhindern will,</li><li>welches Schlüsselerlebnis bei ihm mit 17 Jahren die Faszination für die Raumfahrt weckt,</li><li>wie Tito es schafft, in den 70er-Jahren zum Multimillionär zu werden,</li><li>warum ihm angeblich ausgerechnet die Telefonnummern seiner Ex-Freundinnen beim Kosmonauten-Training helfen.</li></ul><br/>Seit seiner Jugend träumt Dennis Tito von einem Flug in den Weltraum. Und tatsächlich kann sich der US-Amerikaner diesen Traum erfüllen - wenn auch erst Jahrzehnte später. Und auch nicht, weil er Astronaut ist, sondern mit viel Geld. Rund 20 Millionen Dollar blättert Tito hin und erkauft sich damit als erste Privatperson einen Flug ins All.<br/><br/>Mehrere Monate lang unterzieht sich der Investmentberater einem Kosmonauten-Grundkurs, dann ist es endlich so weit. Im April 2001 tritt der inzwischen 60-Jährige an Bord eines Sojus-Raumschiffs seine lang ersehnte Reise an. Er besucht die Raumstation ISS und filmt und knipst mehr als 120 Erdumrundungen lang alles, was ihm vor die Linse kommt.<br/><br/>Nach genau sieben Tagen, 22 Stunden und vier Minuten landet Tito am 6. Mai 2001 heil wieder in der kasachischen Steppe. Seine ersten Worte: "Ich komme gerade aus dem Paradies."<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Reinhold Ewald, Astronaut/Kosmonaut und Physiker</li><li>Vortrag von Dennis Tito, Pepperdine University (2007)</li><li>Julia Tcharfas: <a href="https://journal.sciencemuseum.ac.uk/article/space-tourist/#main-body" >Through the lens of a space tourist</a>, Science Museum Group Journal, 04/2015</li><li>Joanne Randolph: Dennis Tito - First Space Tourist. New York 2003</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/technik/weltraumforschung/bemannte_raumfahrt/index.html" >Geschichte der bemannten Raumfahrt</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-juri-gagarin-100.html" >12.04.1961 - Juri Gagarin fliegt als erster Mensch ins All</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-handschlag-im-all-100.html" >17.07.1975 - Handschlag im Weltall</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Halter<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 06 May 2026 04:00:26 GMT</pubDate>
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      <title>Weimarer Flaggenstreit: Drei Farben, die die Republik entzweien</title>
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      <description>In der Weimarer Republik steht Schwarz-rot-gold für Deutschland. Aber die Kaiserfarben Schwarz-weiß-rot bleiben populär. Über den Flaggenstreit (5.5.1926) zerbricht die Regierung. Von Thomas Klug.</description>
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      <![CDATA[<p>In der Weimarer Republik steht Schwarz-rot-gold für Deutschland. Aber die Kaiserfarben Schwarz-weiß-rot bleiben populär. Über den Flaggenstreit (5.5.1926) zerbricht die Regierung.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:</strong><br/><ul><li>warum Flaggen sehr viel mehr sind als ein buntes Stück Stoff,</li><li>weshalb die Kaiserfarben für die Gegner der Weimarer Republik attraktiv sind, </li><li>wie der Kompromissvorschlag von Reichskanzler Hans Luther den politischen Streit noch verschärft,</li><li>welche Rolle Paul von Hindenburg beim Sturz der Regierung Luther spielt,</li><li>wie Luther im Nationalsozialismus trotzdem noch Karriere macht.</li></ul><br/>Schwarz‑Rot‑Gold steht in der Weimarer Verfassung als Symbol der neuen Republik. Doch die alten Eliten hängen an Schwarz‑Weiß‑Rot. Der parteilose Reichskanzler Hans Luther glaubt, die Gegensätze mit einer Flaggenordnung befrieden zu können – ein folgenreicher Irrtum. Der Kompromiss wird zum Brandbeschleuniger.<br/><br/>Im Reichstag wächst der Widerstand, auf der Straße mobilisieren republikfeindliche Kräfte. Der Flaggenstreit zeigt, wie Symbole politische Fronten verhärten und wie brüchig die junge Demokratie ist. Am 12. Mai 1926 wird im Reichstag ein Misstrauensantrag gegen Luther angenommen. Sein Kabinett tritt zurück. Die Flaggenordnung bleibt hingegen in Kraft.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Eckart Conze (Historiker, Universität Marburg)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Bundestag: <a href="https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/1919-07-03-schwarz-rot-gold-649430" >03.07.1919 - Nationalversammlung stimmt Reichsfarben Schwarz-Rot-Gold zu</a></li><li>Lebendiges Museum Online: <a href="https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/innenpolitik/flaggenstreit-1926" >Der Flaggenstreit</a></li><li>WDR Retro: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr/retro-politik-in-nrw/audio-interview-mit-dem-ehemaligen-reichskanzler-hans-luther-100.html" >Interview mit dem ehemaligen Reichskanzler Hans Luther am 07.03.1959</a></li><li>Bayern2: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d3df59c8c3d1e339/" >Kalenderblatt - Hans Luther stirbt am 11.05.1962</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Klug<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Holger Maerten</p>]]>
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      <title>Vom Literaturstar zur Gejagten: Schriftstellerin Irmgard Keun</title>
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      <description>Am 4.5.1936 flieht Irmgard Keun vor den Nazis nach Ostende. Sie ist jung, modern und ein Literatur-Star. In Belgien beginnt ein Leben zwischen Freiheit, Angst und Verlust. Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 4.5.1936 flieht Irmgard Keun vor den Nazis nach Ostende. Sie ist jung, modern und ein Literatur-Star. In Belgien beginnt ein Leben zwischen Freiheit, Angst und Verlust.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>warum Irmgard Keun mit ihrem leichten, frechen Schreibstil sogar die New York Times begeistert,</li><li>von ihren wilden Liebesgeschichten und dem quälenden Heimweh im Exil,</li><li>dass Alkohol und Medikamente sie über Jahre in die Klinik bringen, </li><li>wie in 1970er ihr Werk neu entdeckt und gefeiert wird.</li></ul><br/>"Humor wie ein dicker Mann, Grazie wie eine Frau, Herz, Verstand und Gefühl, was wollen Sie mehr?" So schwärmt Kurt Tucholsky von Irmgard Keun, dem Shootingstar der deutschen Literaturszene zu Beginn der 1930er Jahre. Doch die Nazis mögen keine modernen Frauen. "Die Luft ist vergiftet, man wagt nicht mehr zu atmen, geschweige denn zu denken", klagt sie - und flieht nach Belgien.<br/><br/>Aus dem Exil beobachtet sie Nazi-Deutschland und schildert in ihrem Roman "Nach Mitternacht" eindringlich den kleinbürgerlichen, faschistisch geprägten Alltag. Nach dem Krieg kann sie an ihre früheren Erfolge nicht anknüpfen. Die entschiedene Nazi-Gegnerin gilt nun als unbequem – und gerät lange Zeit in Vergessenheit.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Beate Kennedy (Kiel, Keun-Expertin und Mitherausgeberin der Werke)</li><li>Irmgard Keun: Bilder aus der Emigration, In: Wenn wir alle gut wären. Köln 1983</li><li>Irmgard Keun: Nach Mitternacht. Essen 2006 </li><li>Hiltrud Häntzschel: Irmgard Keun. Hamburg 2001</li></ul><br/><strong>Weiterführende Quellen und Links:</strong><br/><ul><li>Planet Schule: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/planet-schule/irmgard-keun-dichter-dran/wdr/Y3JpZDovL3BsYW5ldC1zY2h1bGUuZGUvQVJEXzkyNjFfdmlkZW8" >Irmgard Keun - Dichter dran</a></li><li>LVR: <a href="https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/irmgard-keun/DE-2086/lido/57c9342ed5ba25.78775690" >Heidi Krementz: Irmgard Keun. Portal Rheinische Geschichte (LVR)</a></li><li>Heinrich Detering/Beate Kennedy: Irmgard Keun. Das Werk. Göttingen 2017 </li><li>Beate Kennedy: Irmgard Keun: Zeit und Zitat. Narrative Verfahren und literarische Autorschaft im Gesamtwerk. Berlin 2014</li><li>Liane Schüller: Vom Ernst der Zerstreuung. Schreibende Frauen am Ende der Weimarer Republik: Marieluise Fleißer, Irmgard Keun und Gabriele Tergit. Bielefeld 2005</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christiane Kopka<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Theo Kramer</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 04 May 2026 04:00:19 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christiane Kopka</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen 04.05.1936, 04.05.2026, Nationalsoziallismus, Exilliteratur, Bücherverbot, Joseph Roth, Schriftstellerin</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 4.5.1936 flieht Irmgard Keun vor den Nazis nach Ostende. Sie ist jung, modern und ein Literatur-Star. In Belgien beginnt ein Leben zwischen Freiheit, Angst und Verlust.</itunes:summary>
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      <title>SED-Chef Walter Ulbricht: Gestürzt vom politischen Ziehsohn</title>
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      <description>Mehr als 20 Jahre bestimmt Ulbricht an der SED-Spitze über die DDR. Dann verliert er Moskaus Unterstützung. Erich Honecker steht am 3.5.1971 für die Übernahme bereit. Von Thomas Klug.</description>
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      <![CDATA[<p>Mehr als 20 Jahre bestimmt Ulbricht an der SED-Spitze über die DDR. Dann verliert er Moskaus Unterstützung. Erich Honecker steht am 3.5.1971 für die Übernahme bereit.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:</strong><br/><ul><li>dass Walter Ulbricht ein großer Verehrer von Stalin ist,</li><li>wie er an die Spitze der DDR aufsteigt,</li><li>was die "Zehn Gebote der sozialistischen Moral" besagen,</li><li>warum Ulbrichts Reform-Ideen für den Tod von Erich Apel verantwortlich gemacht werden.</li></ul><br/>Offiziell dankt Walter Ulbricht am 3. Mai 1971 aus Altersgründen ab, um "diese Funktion in jüngere Hände abzugeben". Die jüngeren Hände gehören Erich Honecker. Seit dem Mauerbau gilt er als Kronprinz der DDR, bestens vernetzt mit Moskau und dort politisch fest verankert. <br/><br/>Ulbricht hingegen ist beim sowjetischen Bruder mit seiner geplanten Wirtschaftsreform in Ungnade gefallen. Als der Kreml grünes Licht für den Machtwechsel gibt, ist Honeckers Aufstieg nicht mehr zu stoppen.<br/><br/>Ob er persönlich bei Ulbricht erschienen ist, um Telefonleitungen kappen zu lassen, lässt sich heute nicht mehr eindeutig klären. Aber Honecker bemüht sich, Ulbrichts Rolle in der offiziellen Geschichtsschreiber möglichst klein zu halten - zugunsten seiner eigenen Legendenbildung. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Martin Sabrow (ehemaliger Direktor des Leibnitz-Instituts für Zeithistorische Forschung Potsdam)</li><li>Dr. Christoph Wunnicke (Autor der Studie: Die Blockparteien der DDR. Kontinuitäten und Transformation 1945–1990)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><abbr title="Mitteldeutscher Rundfunk">MDR</abbr>: Walter Ulbricht: <a href="https://www.mdr.de/geschichte/ddr/politik-gesellschaft/walter-ulbricht-tod-weltfestspiele-102.html" >Einsamer Tod während der Weltfestspiele</a></li><li>bpb: <a href="https://www.bpb.de/themen/deutsche-einheit/deutsche-teilung-deutsche-einheit/52979/das-ende-der-aera-ulbricht/" >Das Ende der Ära Ulbricht (Bundeszentrale für politische Bildung) </a></li><li>Das Parlament: <a href="https://www.das-parlament.de/kultur/politisches/der-rote-machiavellist-ohne-skrupel" >Der rote Machiavellist ohne Skrupel</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Klug<br/>Redaktion: Carolin Rückl, Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Holger Maerten</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 03 May 2026 04:00:01 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 03.05.1971, 03.05.2026, DDR, Machtwechsel, SED-Diktatur, Sowjetunion, Kalter Krieg, Sozialismus, Leonid Breschnew, Berliner Mauer, Wende</itunes:keywords>
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      <title>Schüsse auf den Terrorfürsten: Das Ende von bin Laden</title>
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      <description>Zehn Jahre dauert die Suche nach Osama bin Laden, Führer der Terrorgruppe al-Qaida. und Drahtzieher von 9/11. Am 2.5.2011 tötet ihn ein US-Kommando beim Sturm auf sein Versteck in Pakistan. Von Martin Herzog.</description>
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      <![CDATA[<p>Zehn Jahre dauert die Suche nach Osama bin Laden, Führer der Terrorgruppe al-Qaida. und Drahtzieher von 9/11. Am 2.5.2011 tötet ihn ein US-Kommando beim Sturm auf sein Versteck in Pakistan.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog:</strong><br/><ul><li>wie die Fahndung nach Osama bin Laden zur teuersten Verbrecherjagd der Geschichte wird,</li><li>dass die Suche nach ihm erschwert wird, weil er kein Telefon und kein Internet nutzt,</li><li>welche Risiken US-Präsident Barack Obama mit dem Zugriff eingeht, </li><li>ob die Erschießung eine "extralegale" Tötung gewesen ist.</li></ul><br/>Nach den Anschlägen vom 11. September ruft George W. Bush den "Krieg gegen Terror" aus. Im Zentrum steht Osama bin Laden, Sohn eines saudischen Milliardärs und Anführer der Terrororganisation al-Qaida.<br/><br/>Seine Spur verliert sich bereits nach wenigen Monaten in den afghanisch-pakistanischen Bergen. Zehn Jahre brauchen die US-Spezialeinheiten, um ihn schließlich in einer schlichten Wohnanlage in Pakistan aufzuspüren. Dort töten sie ihn.<br/><br/>In der westlichen Welt wird die Nachricht vielfach mit Genugtuung aufgenommen, das Kapitel 11. September scheint beendet. Menschenrechtler sehen den Zugriff hingegen als Hinrichtung, weil Osama bin Laden ohne Rechtsverfahren getötet wurde.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Peter Bergen, US-Journalist und Buchautor (CNN)</li><li>Wolfgang Kaleck, Rechtsanwalt, European Center for Constitutional and Human Rights, Berlin</li><li>Peter L. Bergen: Die Jagd auf Osama bin Laden. Eine Enthüllungsgeschichte. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2012</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: 11.09.2001 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-elfter-september-newyork-pentagon-100.html" >Die Terroranschläge auf das World Trade Center und das Pentagon</a></li><li>Zeitzeichen: 11.08.1988 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/al-qaida-terror-100.html" >Gründung des Terrornetzwerks al-Qaida</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Martin Herzog<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 02 May 2026 04:00:30 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>02.05.2011, 02.05.2026, Osama bin Laden, Barack Obama, 9/11, Al Kaida, Terrorismus, Wolfgang Kaleck, Menschenrechte</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Zehn Jahre dauert die Suche nach Osama bin Laden, Führer der Terrorgruppe al-Qaida. und Drahtzieher von 9/11. Am 2.5.2011 tötet ihn ein US-Kommando beim Sturm auf sein Versteck in Pakistan.</itunes:summary>
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      <title>Höher, schneller, Empire State: Wettlauf der Wolkenkratzer</title>
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      <description>Mitten in der Weltwirtschaftskrise blickt New York nach oben: Am 1.5.1931 öffnet das Empire State Building - und bleibt fast vier Jahrzehnte das höchste Gebäude der Welt. Von Erik Hlacer.</description>
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      <![CDATA[<p>Mitten in der Weltwirtschaftskrise blickt New York nach oben: Am 1.5.1931 öffnet das Empire State Building - und bleibt fast vier Jahrzehnte das höchste Gebäude der Welt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Erik Hlacer:</strong><br/><ul><li>warum das Empire State Building an sieben Stellen schmaler werden muss, </li><li>mit welchem Trick die Eigentümer den hohen Leerstand vertuschen wollen,</li><li>wie das Gebäude dank des Films King Kong zur Ikone wird.</li></ul><br/>Ende der 1920er Jahre entbrennt in New York ein Wettrennen um den Titel des höchsten Gebäudes der Welt. Auch die finanzkräftigen Automobilbauer investieren in die neue Wolkenkratzer. <br/><br/>Zunächst sichert sich Walter Chrysler im Mai 1930 den Rekord. Dank einer spektakulären, aufgesetzten Stahlkrone ragt sein Chrysler Building 318 Meter in den Himmel. <br/><br/>Doch an der Fifth Avenue wächst bereits mit dem Empire State Building ein neuer Gigant in Rekordtempo heran. Hinter dem Projekt stehen der Finanzvorstand von General Motors, John J. Raskob, und der frühere Gouverneur von New York, Al Smith. <br/><br/>Tag für Tag kommen mehrere Stockwerke hinzu. Am 1. Mai 1931 wird das Empire State Building mit einer gewaltigen Nutzfläche von 900.000 Quadratmetern eingeweiht - und mit seinen 381 Metern offiziell zum weltweit höchsten Gebäude.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Carol Willis (Historikerin, Gründerin und Direktorin Skyscraper-Museum, New York)</li><li>Wolfgang Sonne (Architekturhistoriker)</li><li>John Tauranac: The Empire State Building. The Making of a Landmark. New York 1995</li><li>Britannica: Empire State Building | Height, Construction, History, &amp; Facts</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: 20.09.1932 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/arbeiter-bild-100.html" >Lunch a top a skyscraper </a></li><li>Zeitzeichen: 13.03.1893:<a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-waldorf-astoria-100.html" > Eröffnung des "Waldorf-Astoria"-Hotels in New York</a></li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=I9-SJZduaVY" >It's History: Was the Empire State Building a Blimp Port? (Youtube)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Erik Hlacer<br/>Redaktion: Christoph Tiegel, Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <itunes:summary>Mitten in der Weltwirtschaftskrise blickt New York nach oben: Am 1.5.1931 öffnet das Empire State Building - und bleibt fast vier Jahrzehnte das höchste Gebäude der Welt.</itunes:summary>
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      <title>Michael Gartenschlägers Kampf gegen die DDR‑Todesautomaten</title>
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      <description>Michael Gartenschläger beweist die Existenz der DDR‑Selbstschussanlagen. Doch bei seiner letzten Aktion am 30.4.1976 wird er von einem Stasi-Kommando erwartet und erschossen. Von Ulli Schäfer.</description>
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      <![CDATA[<p>Michael Gartenschläger beweist die Existenz der DDR‑Selbstschussanlagen. Doch bei seiner letzten Aktion am 30.4.1976 wird er von einem Stasi-Kommando erwartet und erschossen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ulli Schäfer:</strong><br/><ul><li>warum Michael Gartenschläger die Selbstschussanlagen an der deutsch-deutschen Grenze demontieren will, </li><li>wie aus einem unangepassten Jugendlichen aus Strausberg ein entschiedener Gegner des SED-Regimes wird,</li><li>weshalb sein Tod bis heute für viele als Symbol für das Unrecht an der innerdeutschen Grenze steht.</li></ul><br/>Knapp 1400 Kilometer Metallgitterzaun, Stacheldraht, Minen, Wachtürme und tausende Selbstschussanlagen: Michael Gartenschläger kennt das System, mit dem die DDR ihre Grenze sichert.<br/><br/>Der 1944 geborene Strausberger hört als Jugendlicher Westmusik, protestiert nach dem Mauerbau gegen das Regime und wird 1961 zu lebenslanger Haft verurteilt. Fast zehn Jahre sitzt er im Gefängnis, bis ihn die Bundesrepublik freikauft. <br/><br/>Doch Gartenschläger schweigt nicht. 1976 demontiert er zwei Selbstschussanlagen vom Typ SM-70 und macht damit öffentlich, was die DDR leugnet. Als er am 30. April 1976 eine dritte Anlage abbauen will, gerät er in einen Hinterhalt und wird erschossen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Thomas Köckeritz, Neffe von Michael Gartenschläger</li><li>Freya Klier: Michael Gartenschläger. Kampf gegen Mauer und Stacheldraht, Leipzig 2012</li><li>Lothar Lienicke und Franz Bludau: Todesautomatik. Die Staatssicherheit und der Tod des Michael Gartenschläger an der Grenzsäule 231, Frankfurt am Main 2003</li><li>Andreas Frost: Michael Gartenschläger. Der Prozess. Mutmaßliches DDR-Unrecht vor einem bundesdeutschen Gericht, Schwerin 2002</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:8bedd830ae235533/" >Strafe in der DDR - Todesurteil für ein Flugblatt</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:50c749024129d4ec/" >03.05.1974 - Erich Honecker will auf Flüchtende schießen lassen</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:edca236bcfeef75e/" >Bau der Mauer in der DDR (am 13.08.1961)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ulli Schäfer<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 04:00:14 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Ulli Schäfer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Michael Gartenschläger; DDR; Widerstand; deutsch-deutsche Grenze; Selbstschussanlage; SM-70; Todesautomaten; 30.04.1976; 30.04.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Michael Gartenschläger beweist die Existenz der DDR‑Selbstschussanlagen. Doch bei seiner letzten Aktion am 30.4.1976 wird er von einem Stasi-Kommando erwartet und erschossen.</itunes:summary>
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      <title>Warum der Osteraufstand Irland geprägt hat</title>
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      <description>Am Ostermontag 1916 starten irische Rebellen einen Aufstand gegen die britische Kolonialmacht. Er endet nach wenigen Tagen am 29. April 1916. Trotzdem stilisiert ihn Irland zur Geburtsstunde der Nation. Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>Am Ostermontag 1916 starten irische Rebellen einen Aufstand gegen die britische Kolonialmacht. Er endet nach wenigen Tagen am 29. April 1916. Trotzdem stilisiert ihn Irland zur Geburtsstunde der Nation.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>wie ein Pilzbefall der irischen Kartoffeln den Hass auf die Briten schürt,</li><li>dass während des Osteraufstands noch viele Iren Seite an Seite mit den Briten im Ersten Weltkrieg kämpfen,</li><li>warum Patrick Pearse und James Connolly zu Märtyrern werden,</li><li>wie die gescheiterte Rebellion zum nationalen Gründungsmythos avanciert. </li></ul><br/>Als rund 150 irische Nationalisten am Ostermontag 1916 das Hauptpostamt in Dublin mit Waffengewalt einnehmen, feiern die meisten Iren gerade ein friedliches Osterfest mit ihren Familien. Die Zustimmung für den Kampf gegen die verhasste britische Kolonialmacht ist verhalten - zu groß ist die Angst vor den Briten.<br/><br/>Die Befürchtungen bewahrheiten sich. Fünf Tage später, am 29. April 1916, sind rund 500 Menschen tot, darunter viele Zivilisten und Kinder, und die Anführer werden öffentlich hingerichtet. Das brutale Vorgehen der Briten erschüttert die Bevölkerung zutiefst und sie solidarisiert sich mit den Rebellen. Aus dem Schock von 1916 entsteht die irische Unabhängigkeitsbewegung. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professorin Katharina Rennhak (Bergische Universität Wuppertal, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt irische Literatur und Erinnerungskultur)</li><li> Charles Townshend: Easter 1916. The Irish Rebellion. London 2005, 2015</li><li>Richard S. Grayson und Fearghal McGarry: Remembering 1916. The Easter Rising, The Somme and the Politics of Memory in Ireland. Cambridge 2016</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: 06.12.1922 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-irland-freistaat-100.html" >Proklamation des Freistaates Irland</a></li><li>Der Stichtag: 23.12.1920: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ffdcd4e116d80f80/" >"Government of Ireland Act" verabschiedet</a></li><li><abbr title="Bundeszentrale für politische Bildung">bpb</abbr>: <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/taegliche-dosis-politik/547517/vor-75-jahren-unabhaengigkeit-irlands/" >Unabhängigkeit Irlands</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Almut Finck<br/>Redaktion: Jakob Schiffer, Sefa Inci Suvak <br/>Technik: Annette Skrzydlo</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 29 Apr 2026 04:00:21 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Irland, Osteraufstand, Rebellion, Unabhängigkeit, Zeitzeichen, 29.04.1916, 29.04.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am Ostermontag 1916 starten irische Rebellen einen Aufstand gegen die britische Kolonialmacht. Er endet nach wenigen Tagen am 29. April 1916. Trotzdem stilisiert ihn Irland zur Geburtsstunde der Nation.</itunes:summary>
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      <title>Die Piratin Mary Read: Seemannsgarn oder wahres Abenteuer?</title>
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      <description>Mary Read stirbt am 28. April 1721 in Haft auf Jamaika. Brutale Piratin, mutiger als viele Männer, angeblich Geliebte von Anne Bonny. Doch was ist historisch belegbar? Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Mary Read stirbt am 28. April 1721 in Haft auf Jamaika. Brutale Piratin, mutiger als viele Männer, angeblich Geliebte von Anne Bonny. Doch was ist historisch belegbar?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>warum Mary Read ein Leben als Mann verkleidet führt, </li><li>warum sie vor Gericht auf „nicht schuldig“ plädiert,</li><li>wie kurz ihre Karriere als Piratin tatsächlich ist,</li><li>weshalb ihr Ruf bis heute zwischen Mythos und Wirklichkeit schwankt.</li></ul><br/>28. November 1720, Jamaika: Vor Gericht bestreitet Mary Read die Vorwürfe der <br/>Piraterie. Viel mehr als diese Prozessakten ist über sie kaum bekannt. <br/><br/>Sicher ist: Im "Goldenen Zeitalter" der Piraterie kämpft sie an der Seite von Anne Bonny auf dem Schiff des Piraten John Rackham. Mit Pistolen, Entermesser und großem Mut. Vermutlich lebt Mary Read schon früh als Mann, dient als Soldat und fährt zur See. Für Frauen ist ein selbstbestimmtes Leben damals kaum möglich.<br/><br/>Doch ihre Geschichte ist lückenhaft. Vieles stammt aus späteren Erzählungen, manches ist wohl ausgeschmückt. Nach ihrer Verhaftung wird sie zum Tode verurteilt und stirbt 1721 auf Jamaika. Ihr Grab bleibt unbekannt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Peter Lehr (Senior Lecturer in Terrorismusstudien an der Universität von St. Andrews/Schottland, Spezialgebiet Piraterie)</li><li>Roxanne Gregory (Sachbuchautorin)</li><li>Captain Charles Johnson: A General History of the Pirates. From Their First Rise and Settlement in the Islands of Providence to the Present Time, London 1724</li><li>Peter Lehr: Pirates. A New History From Vikings to Somali Raiders, New Haven 2019</li><li>Roxanne Gregory: A History of Women in Piracy. Life Under the Black Flag, Barnsley 2025</li><li>Robert Baldwin (Hg.): The Tryals of Captain John Rackham and Other Pirates. A True Copy of the Act of Parliament made for the more effectual suppression of Piracy, Jamaika 1721</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>The Post and Courier: <a href="https://www.postandcourier.com/news/the-true-and-false-stories-of-anne-bonny-pirate-woman-of-the-caribbean/article_e7fc1e2c-101d-11e8-90b7-9fdf20ba62f8.html" >The true and false stories of Anne Bonny, pirate woman of the Caribbean</a></li><li>David Fictum: <a href="https://csphistorical.com/2016/05/08/anne-bonny-and-mary-read-female-pirates-and-maritime-women-page-one/" >Anne Bonny and Mary Read - Female Pirates and Maritime Women</a></li><li>Zeitzeichen 06.09.2023: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d6a72547bf6181aa/" >Die Piratin Grace O'Malley trifft Königin Elisabeth I.</a></li><li>Zeitzeichen 28.02.2025: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:fe4833db176c6b40/" >Henry Every erklärt sich 1695 zum Piraten</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Kath <br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Christina Gabriel</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 04:00:26 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Kath</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Mary Read, Piratin, Piraterie Karibik, Anne Bonny, Frauen in der Piraterie, Anne Bonny, Zeitzeichen, 28.04.1721, 28.04.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Mary Read stirbt am 28. April 1721 in Haft auf Jamaika. Brutale Piratin, mutiger als viele Männer, angeblich Geliebte von Anne Bonny. Doch was ist historisch belegbar?</itunes:summary>
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      <title>Hunger und Terror: Die deutsche Wehrmacht besetzt Athen</title>
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      <description>Am 27.4.1941 marschieren deutsche Truppen in Athen ein. Hinrichtungen, Plünderungen und Hunger werden Alltag. Aber es entsteht auch Widerstand gegen die Besatzer. Von Claudia Friedrich.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 27.4.1941 marschieren deutsche Truppen in Athen ein. Hinrichtungen, Plünderungen und Hunger werden Alltag. Aber es entsteht auch Widerstand gegen die Besatzer.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich:</strong><br/><ul><li>wie der Einmarsch der deutschen Wehrmacht 1941 viele Griechen in Hunger, Gewalt und Plünderungen stürzt,</li><li>warum sich Athen schon wenige Wochen nach der Besetzung im Chaos befindet, </li><li>und wie erste Streiks und symbolische Aktionen den Widerstand gegen die Besatzung entfachen.</li></ul><br/>Am 27. April 1941 marschieren deutsche Truppen in Athen ein. Anfangs schauen viele neugierig zu, doch schnell weicht die Neugier blankem Entsetzen. Die Besatzer plündern Geschäfte, errichten ein Terrorregime und treiben die Stadt in eine verheerende Hungersnot: Tausende sterben, allein in Athen bis zu 700 Menschen täglich. In Kellern der Besatzungsmacht werden Gefangene verhört, gefoltert und auf ihre Hinrichtung vorbereitet. Orte wie der Schießstand von Kaisariani werden zu Schauplätzen von Massenexekutionen. <br/><br/>Gleichzeitig wächst der Widerstand. Aus Hunger, Verzweiflung und dem Willen zur Freiheit. Bis heute bleiben diese Orte Mahnmale: für das Leid, und für eine Erinnerung, die bleibt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Kostas Gavrilakis, Ehrenamtlicher Mitarbeiter Gedenkstätte Kaisariani</li><li>Ioulia Oikonomopoulou, Archäologin, Kunsthistorikerin und Mitarbeiterin Gedenkstätte Kaisariani</li><li>Menelaos Charalampidis, Historiker und Buchautor, Athens History Walks</li><li>Menelaos Charalampidis: εμπειρία της Κατοχής και της Αντίστασης στην Αθήνα (dt.: Die Erfahrung der Besatzung und des Widerstands in Athen), Athen 2012.</li><li> Ioannis Zelepos: Kleine Geschichte Griechenlands. Von der Staatsgründung bis heute, München 2014.</li></ul> <br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.gedenkorte-europa.eu/de_de/griechenland.html" >Gedenkorte Europa 1933-1945</a></li><li>Athens History Walks: <a href="https://www.instagram.com/menelaos.haralabidis/" >@menelaos.haralabidis</a></li><li><a href="https://www.rosalux.de" >Rosa Luxemburg Stiftung</a></li><li><a href="https://www.occupation-memories.org/de/index.html" >MOG Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland</a> (Μνήμες από την Κατοχή στην Ελλάδα)</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Claudia Friedrich<br/>Redaktion: Sefa Inçi Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 04:00:11 GMT</pubDate>
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      <title>Vom Mittelalter zur Renaissance: Petrarca auf dem Mont Ventoux</title>
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      <description>Aus Neugier erklimmt der Dichter den Gipfel. Sein Bericht vom 26.4.1336 beschreibt göttliche Erkenntnis, aber auch die schöne Aussicht - und gilt als kulturhistorischer Wendepunkt. Von Raoul Mörchen.</description>
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      <![CDATA[<p>Aus Neugier erklimmt der Dichter den Gipfel. Sein Bericht vom 26.4.1336 beschreibt göttliche Erkenntnis, aber auch die schöne Aussicht - und gilt als kulturhistorischer Wendepunkt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Raoul Mörchen:</strong><br/><ul><li>warum der Aufstieg auf den Mont Ventoux vielleicht nie stattgefunden hat,</li><li>wieso ein Dichter des 14. Jahrhunderts als moderner Mensch gilt, </li><li>und weshalb ein Gipfelerlebnis mehr über Zweifel als über Triumph verrät.</li></ul><br/>Ein Mann macht sich auf den Weg, angeblich nur aus Neugier. Francesco Petrarca, Dichter, Gelehrter, ein früher Intellektueller Europas. Sein Ziel: der Mont Ventoux, ein windumtoster Riese in der Provence. 1336 soll er den Gipfel erklommen haben. Doch ob er wirklich oben war, bleibt ungewiss. <br/><br/>Petrarca berichtet von Mühen, Umwegen und einem atemberaubenden Blick über Wolken und Berge. Doch oben angekommen, geschieht etwas Unerwartetes: In einem Buch des Kirchenvaters Augustinus liest er eine Mahnung, wer nur die Welt bestaunt, verliere sich selbst. <br/><br/>Zwischen Neugier und Glauben, zwischen Naturbegeisterung und Selbstzweifel: Sein oft zitierter Ventoux-Brief erzählt weniger von einem Sieg über den Berg als von einem inneren Konflikt. Vielleicht war der Aufstieg am Ende kein reales Abenteuer, sondern eine Reise in die eigene Seele.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Andreas Kablitz, Romanist und ehemaliger Direktor des Kölner Petrarca-Instituts. </li><li>Francesco Petrarca: Der Aufstieg auf den Mont Ventoux (Fam. IV,1), in: Epistolae familiares, z. B. Stuttgart, 1999.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:270f88aef3ef556b/" >Albertus Magnus: Der Bettelmönch, der alles wissen wollte</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:3d63105d1cf4accc/" >Der Namensgeber Amerikas: Großer Entdecker oder ein Hochstapler?</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f33d50bca0eadbe3/" >Gipfelstürmer und Geschichtenerzähler: Luis Trenker</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:cdc960edbb2eddcd/" >James Cook entdeckt das Great Barrier Reef (am 11.6.1770)</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:bc87de17332fa6ea/" >Fahrrad und Feminismus: die irische Pädagogin Sophie Bryant</a></li></ul><br/><strong>Das ist unser Hör-Tipp:</strong><br/><a href="https://www.ardsounds.de/sendung/tschernobyl-die-katastrophe-und-wir/urn:ard:show:e66977bb0318178c/" >Tschernobyl. Die Katastrophe und wir </a><br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Raoul Mörchen <br/>Redaktion: Sefa Suvak und Carolin Rückl</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 26 Apr 2026 04:00:47 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 26.04.1336, 26.04.2026, Alpen, Alpinismus, Mittelalter, Renaissance, Humanismus, Tour de France, Bergsteigen</itunes:keywords>
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      <title>Meilensteine der Weltliteratur: Homer schreibt Ilias und Odyssee</title>
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      <description>Zwei Epen, ein Mythos: Ilias und Odyssee prägen bis heute das Erzählen von Krieg, Heimkehr und Sinnsuche. Wer war Homer - und warum wirken diese Geschichten bis heute? Von Ralph Erdenberger.</description>
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      <![CDATA[<p>Zwei Epen, ein Mythos: Ilias und Odyssee prägen bis heute das Erzählen von Krieg, Heimkehr und Sinnsuche. Wer war Homer - und warum wirken diese Geschichten bis heute?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger:</strong><br/><ul><li>warum Ilias und Odyssee schon in der Antike echte "Blockbuster" sind,</li><li>weshalb bis heute unklar bleibt, ob es Homer als einzelne Person überhaupt gegeben hat,</li><li>wie mündliche Erzähltraditionen zu zwei zusammenhängenden Epen werden,</li><li>wie Gewalt, Trauma und Rückkehr die Menschen damals wie heute beschäftigen.</li></ul><br/>Es sind zwei Geschichten: Die Ilias erzählt vom Zorn des Achill und vom Krieg um Troja. Die Odyssee schildert die lange, gefährliche Heimfahrt des Odysseus nach Ithaka. Beide Epen entstehen vermutlich im 8. oder frühen 7. Jahrhundert vor Christus und treffen den Nerv einer Zeit voller Gewalt und Unsicherheit.<br/><br/>Ob Homer ein einzelner genialer Dichter ist oder das Werk professioneller Sänger verdichtet, bleibt offen. Sicher ist: Die Geschichten verbinden individuelle Schicksale mit großen Fragen nach Ehre, Gemeinschaft und Identität. Genau darin liegt ihre bis heute ungebrochene Wirkung – als Ursprung europäischer Literatur und als Erzählungen, die immer wieder neu gelesen werden können.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jonas Grethlein (Professor für Altphilologe, Universität Heidelberg)</li><li>Bernhard Zimmermann (emeritierter Professor für klassische Philologie, Universität Freiburg)</li><li>Homer: Ilias - Odyssee. München 2002</li><li>Jonas Grethlein: Die Odyssee. Homer und die Kunst des Erzählens. München 2017</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD alpha: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/klassiker-der-weltliteratur/homer/ard-alpha/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzcyOGNjNjA5LWFhZmEtNDUzNS04YzQ0LWU0ODkzMTk4YzU0MQ" >Klassiker der Weltliteratur - Homer</a></li><li>Arte: <a href="https://www.arte.tv/de/videos/RC-017955/die-grossen-mythen/" >Die großen Mythen - Ilias und Odyssee</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/video/dokus/terra-x-superhelden-100/superhelden-odysseus-100" >Superhelden - Odysseus</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ralph Erdenberger<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 25 Apr 2026 04:00:43 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Ralph Erdenberger</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Ilias, Odyssee, Homer, Griechenland, Dichter, Mythos, Troja, Geschichte, Zeitzeichen, 25.04.2026</itunes:keywords>
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      <title>Frankreich zwischen Ruhm und Schuld: Henri Philippe Pétain</title>
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      <description>Henri Philippe Pétain, geb. am 24.4.1856, wird als General im 1. Weltkrieg zum Nationalhelden. Im 2. Weltkrieg führt er das Vichy-Regime und kollaboriert mit Deutschland. Von Heinz, Joachim; Harmann, Markus.</description>
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      <![CDATA[<p>Henri Philippe Pétain, geb. am 24.4.1856, wird als General im 1. Weltkrieg zum Nationalhelden. Im 2. Weltkrieg führt er das Vichy-Regime und kollaboriert mit Deutschland.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Markus Harmann und Joachim Heinz:</strong><br/><ul><li>wie eng die Leben von Henri Philippe Pétain und Charles de Gaulle miteinander verflochten sind,</li><li>welche rechtsradikalen Ziele Pétain auch unabhängig von den Nationalsozialisten verfolgt,</li><li>wie das Vichy-Regime und die SS konkret bei der Judenverfolgung zusammenarbeiten,</li><li>wann Pétain jeden Rückhalt in der französischen Bevölkerung verliert,</li><li>wo im Juli 1945 der Prozess gegen den 89-jährigen Marschall und Politiker beginnt.</li></ul><br/>Die Karriere von Henri Philippe Pétain beginnt im Ersten Weltkrieg. In der Schlacht von Verdun gilt er als besonnener Militär, der das Leben seiner Soldaten schont. Dieser Ruf macht ihn nach 1918 zu einer nationalen Integrationsfigur. Als Frankreich im Zweiten Weltkrieg von Nazi-Deutschland überfallen wird, erscheint der 84-jährige Marschall vielen als letzter Garant für Ordnung und Ehre.<br/><br/>Pétain übernimmt 1940 Frankreichs Regierung und kollaboriert mit dem Angreifer. Das Land wird geteilt: in einen von den Deutschen besetzten Norden und einen von Pétain verwalteten Süden. Dort errichtet er in Vichy einen autoritären Staat, in dem politische Gegner verfolgt werden, antisemitische Gesetze gelten und man sich an der Deportation von Juden beteiligt. Nach der Befreiung Frankreichs wird Pétain zum Tod verurteilt, dann aber begnadigt. Er stirbt 1951 in der Verbannung.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Matthias Waechter (Historiker, Buchautor und Direktor des Hochschulinstituts CIFE in Nizza)</li><li>Matthias Waechter: Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert. München 2019</li><li>Wilfried Loth: Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert. Frankfurt 1995</li><li>Michael R. Marrus, Robert O. Paxton: Vichy France and the Jews. Stanford 1995</li><li>Robert O. Paxton: Vichy France. Old Guard and New Order 1940-1944. New York 1982</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>BR: <a href="https://www.br.de/nachricht/inhalt/weltkrieg-1916-verdun-100.html" >Schlacht von Verdun</a> - Pétains Rotationssystem "Noria"</li><li>Funk: <a href="https://www.zdf.de/play/explainer/funk-collection-funk-12024-766/funk-die-geschichte-des-vichy-regimes-108" >Die Geschichte des Vichy-Regimes</a></li><li>DLF: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:2d863103eab010e8/" >Prozess gegen Pétain</a> - Vom Kriegshelden von Verdun zum Hochverräter</li></ul><br/><strong>Das ist unser Hör-Tipp</strong>: <br/>Alles Geschichte: <a href="https://1.ard.de/zeitzeichen-tipp-riefenstahl" >Leni Riefenstahl - Influencerin des Bösen</a><br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Joachim Heinz und Markus Harmann <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse<br/>Technik: Annett Bastian</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 24 Apr 2026 04:00:52 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 24.04.2026, 24.04.1856, Verdun, Vichy-Regime, Kollaboration, NS-Zeit, Erster Weltkrieg, Zweiter Weltkrieg</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Henri Philippe Pétain, geb. am 24.4.1856, wird als General im 1. Weltkrieg zum Nationalhelden. Im 2. Weltkrieg führt er das Vichy-Regime und kollaboriert mit Deutschland.</itunes:summary>
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      <title>Aethelred "the Unready": Mythos eines schwachen Königs</title>
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      <description>Ein Versager, unbereit, unfähig gegen die Wikinger: So lautet das Urteil der Chronisten über Aethelred (gest. 23.4.1016). Dabei erzählt sein Beiname eigentlich eine andere Geschichte.
 Von Herwig Katzer.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein Versager, unbereit, unfähig gegen die Wikinger: So lautet das Urteil der Chronisten über Aethelred (gest. 23.4.1016). Dabei erzählt sein Beiname eigentlich eine andere Geschichte.
</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Herwig Katzer:</strong><br/><ul><li>warum König Aethelred bis heute als "der Unfertige" gilt, </li><li>wie ein ungeklärter Mord seine Herrschaft überschattet, </li><li>weshalb England immer wieder von Wikingerangriffen erschüttert wird.</li></ul><br/>Aethelred, geboren um 967, kommt früh auf den Thron, nach dem gewaltsamen Tod seines Halbbruders. Ein Verbrechen, das nie aufgeklärt wird und wie ein Schatten über seiner Regentschaft liegt. Schon seine Zeitgenossen urteilen hart über ihn. Doch sein Beiname "the Unready" bedeutet wohl eher "schlecht beraten" als unfähig. Als junger König ringt Aethelred mit mächtigen Adligen, trennt sich von Beratern und trifft Entscheidungen, die für Unruhe sorgen.<br/><br/>Die Lage eskaliert, als Aethelred 1002 ein Massaker an Dänen anordnet. Die Folge: noch heftigere Angriffe der Wikinger. Schließlich muss er ins Exil fliehen und kehrt doch zurück. Als er 1016 stirbt, ist sein Ruf längst beschädigt. Doch vielleicht, so vermuten Historiker heute, wurde auch ungerecht über ihn geurteilt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Dominik Waßenhoven, Historisches Institut, Universität Köln</li><li>Prof. emer. Hannah Vollrath, Historikerin</li><li><a href="https://www.britannica.com/biography/Ethelred-the-Unready" >Ethelred the Unready</a></li><li>Ann Williams: Aethelred the Unready, Hambledon and London, 2003</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:c3265ce10b1ac848/" >Richard III. wird englischer König (am 06.07.1483)</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:28829149596e31e1/" >Mathilde von England wird mit acht Jahren römisch-deutsche Königin</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:0aa3446f05007e56/" >Englands blutige Königin: Mit Gewalt gegen Protestanten</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4e0bfad2b06b6948/" >Karl der Große Britanniens: König Alfred von Wessex</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:94722f68c0f3dffb/" >Richard Löwenherz: Die Strahlkraft von Mythen und Legenden</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Herwig Katzer<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 04:00:40 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Ein Versager, unbereit, unfähig gegen die Wikinger: So lautet das Urteil der Chronisten über Aethelred (gest. 23.4.1016). Dabei erzählt sein Beiname eigentlich eine andere Geschichte.</itunes:summary>
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      <title>"Gottes Freund, aller Welt Feind": Die Störtebeker-Legende</title>
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      <description>Der Freibeuter Klaus Störtebeker gilt als eine Art Robin Hood auf hoher See - erst recht nach seiner Festnahme am 22.4.1401. Wieviel Wahrheit steckt in der Geschichte? Von Martina Meißner.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Freibeuter Klaus Störtebeker gilt als eine Art Robin Hood auf hoher See - erst recht nach seiner Festnahme am 22.4.1401. Wieviel Wahrheit steckt in der Geschichte?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:</strong><br/><ul><li>warum die Legende um Klaus Störtebeker viele Ungereimtheiten aufweist,</li><li>warum manche Piraten zu Störtebekers Zeit ganz legal Schiffe kapern und Waren plündern,</li><li>wie selbst Störtebekers Hinrichtung zur Heldensage wird.</li></ul><br/>Um 1400 macht ein Mann namens Klaus Störtebeker als Piratenanführer der so genannten Vitalienbrüder das norddeutsche Küstengebiet unsicher. Er überfällt Hamburger und englische Schiffe und verursacht einen immensen wirtschaftlichen Schaden. Auf Störtebeker und seine Mannen wird verstärkt Jagd gemacht.<br/><br/>Nach erbittertem Kampf vor Helgoland wird Klaus Störtebeker am 22. April 1401 mit seinen Getreuen festgenommen und nach Hamburg verfrachtet. Dort erwartet ihn ein grausames Ende. So zumindest besagt es die Legende. Doch wieviel Wahrheit steckt in dieser Erzählung?<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Martin Krieger, Historiker, Universität Kiel</li><li>Prof. Gregor Rohmann, Historiker, Universität Rostock</li><li>Gregor Rohmann: Der Kaperfahrer Johann Stortebeker aus Danzig. Beobachtungen zur Geschichte der "Vitalienbrüder". Hansische Geschichtsblätter 07/2020</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-henry-every-erklaert-sich--zum-piraten-100.html" >Henry Every erklärt sich 1695 zum Piraten</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-freibeuter-und-piratenjaeger-woodes-rogers-stirbt-100.html" >16. Juli 1732 - Piratenjäger Woodes Rogers stirbt auf Bahamas</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Martina Meißner<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 04:00:28 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Martina Meißner</itunes:author>
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      <itunes:keywords>22.04.2026, 22.04.1401, Klaus Störtebeker, Hanse, Helgoland, Viktualienbrüder, Ostsee, Piraten, Freibeuter, Gewalt</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der Freibeuter Klaus Störtebeker gilt als eine Art Robin Hood auf hoher See - erst recht nach seiner Festnahme am 22.4.1401. Wieviel Wahrheit steckt in der Geschichte?</itunes:summary>
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      <title>80er-Mega-Star Prince: geniales Multitalent und King of Funk</title>
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      <description>Am 21.4.2016 stirbt einer der innovativsten Künstler der Popgeschichte: Der US-Musiker Prince wird nur 57 Jahre alt. Sein Nachlass wird bis heute aufgearbeitet. Von Thomas Pfaff.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 21.4.2016 stirbt einer der innovativsten Künstler der Popgeschichte: Der US-Musiker Prince wird nur 57 Jahre alt. Sein Nachlass wird bis heute aufgearbeitet.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff:</strong><br/><ul><li>von Prince' Kindheit in der "weißen" Stadt Minneapolis,</li><li>von seinem ganz eigenen Stil, der Rock-, Soul-, Funk- und Jazzelemente vereint, </li><li>warum der Sänger in den USA für Warnaufkleber auf Platten sorgt,</li><li>von seiner Zeit als "The artist formerly known as Prince" - einer Zeit zwischen Befreiung und kommerziellem Selbstmord.</li></ul><br/>Prince Rogers Nelson, genannt "Prince", ist nur 1,58 Meter groß. Aber vielen Kritikern gilt er als eines der größten Musikgenies aller Zeiten. Er schreibt Hits wie "Purple Rain", "Kiss" oder "Nothing compares 2 U". Weltweit verkauft er über 100 Millionen Tonträger.<br/><br/>Auf der Bühne wirkt Prince cool, sexy und extrovertiert - trägt High Heels, lilafarbene Jacken und Rüschenhemden. Sein Privatleben dagegen hält der Vollblutmusiker und Workaholic streng geheim.<br/><br/>Prince stirbt am 21. April 2016 an einer Überdosis Schmerzmittel. Sein Einfluss auf die Popwelt bleibt bis heute enorm und lebt in zahlreichen Bands, deren Auftritten und Veröffentlichungen weiter.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Norman Müller, Prince-Experte und Moderator beim Internet-Musiksender Byte FM</li><li>Dave Hill: Prince. A Pop Life. New York 1989</li><li>Diedrich Diederichsen: <a href="https://www.zeit.de/2016/19/prince-tod-nachruf-fuenf-thesen" >Prince. Der Herr der Gegensätze</a>. Die Zeit Nr. 19/2016</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>NDR-Podcast "Urban Pop": <a href="https://www.ndr.de/kultur/Prince,audio983762.html" >Prince</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8400.html" >25. Juni 2009 - Michael Jackson stirbt in Los Angeles</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-madonna-100.html" >16. August 1958 - Popsängerin Madonna wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Pfaff<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nikita Sulzhenko</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 04:00:42 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Pfaff</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 21.04.2026, 21.04.2016, Paisley Park, Minneapolis, Purple Rain, Michael Jackson, Madonna, Funk, Rock, Soul, Popstar</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 21.4.2016 stirbt einer der innovativsten Künstler der Popgeschichte: Der US-Musiker Prince wird nur 57 Jahre alt. Sein Nachlass wird bis heute aufgearbeitet.</itunes:summary>
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      <title>Bargeld als Geschichtsbuch: Harriet Tubman auf der 20-Dollar-Note</title>
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      <description>Wer mit Dollar-Noten bezahlt, der hält die Gesichter weißer Männer in der Hand. Die ehemals versklavte Harriet Tubman soll das ändern - seit dem Beschluss vom 20.4.2016 aber ist wenig passiert. Von Michael Marek.</description>
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      <![CDATA[<p>Wer mit Dollar-Noten bezahlt, der hält die Gesichter weißer Männer in der Hand. Die ehemals versklavte Harriet Tubman soll das ändern - seit dem Beschluss vom 20.4.2016 aber ist wenig passiert.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Michael Marek:</strong><br/><ul><li>warum die Entscheidung für <span lang="en">Harriet Tubman</span> weit mehr ist als ein neues Banknoten‑Design,</li><li>wie eine Analphabetin zur Schlüsselfigur der "<span lang="en">Underground Railroad</span>" wird,</li><li>weshalb <span lang="en">Tubman</span> als Spionin und Militärführerin in den Bürgerkrieg zieht,</li><li>warum ausgerechnet <span lang="en">Andrew Jackson</span> auf den Geldscheinen weichen soll,</li><li>dass der Plan aber vermutlich niemals umgesetzt werden wird.</li></ul><br/><span lang="en">Harriet Tubman</span> gilt in den <abbr title="United States of America">USA</abbr> als Freiheitsikone, in Europa ist sie kaum bekannt. Geboren als <span lang="en">Araminta Ross</span> wächst sie in <span lang="en">Maryland</span> in der Sklaverei auf. Nach ihrer eigenen Flucht kehrt sie immer wieder in die Südstaaten zurück, um andere zu befreien - organisiert, mutig und mit großem strategischem Geschick.<br/><br/>Als die Obama‑Regierung 2016 ankündigt, <span lang="en">Tubmans</span> Portrait auf die 20‑Dollar‑Note zu setzen, entbrennt eine landesweite Debatte. Es geht um Rassismus, um nationale Mythen und um die Frage, wessen Gesicht ein Land auf sein Geld druckt. Die Banknote wird so zum Symbol für den Kampf der <abbr title="United States of America">USA</abbr> mit ihrer eigenen Vergangenheit.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ernestine Wyatt (Nachfahrin von Harriet Tubman)</li><li>Angela Crenshaw (<span lang="en">Rangerin</span>, <span lang="en">Harriet Tubman Underground Railroad Visitor Center</span>)</li><li>Frank Noll (Historiker, <span lang="en">Bureau of Engraving and Printing</span>)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR 3 Kulturfeature: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr3/programm/sendungen/wdr3-kulturfeature/wdr3-kulturfeature-harriet-tubman-usa-erste-schwarze-frau-dollarnote-100.html" >Schwarze Jeanne d’Arc - Die Sklavenbefreierin Harriet Tubman</a></li><li>Zeitzeichen 20.08.1619: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/sklaven110.html" >Erste Sklaven in Nordamerika</a></li><li>Zeitzeichen 02.10.1800: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-nat-turner-106.html" >Nat Turner, Amerikas umkämpfter Held, wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Michael Marek<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 04:00:41 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>20.04.2026, 20.04.2016, Harriet Tubman, Greenback, Barack Obama, Dollar, Donald Trump, US-Currency, Joe Biden, Black History</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Wer mit Dollar-Noten bezahlt, der hält die Gesichter weißer Männer in der Hand. Die ehemals versklavte Harriet Tubman soll das ändern - seit dem Beschluss vom 20.4.2016 aber ist wenig passiert.</itunes:summary>
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      <title>Desaster in der Schweinebucht oder: Der kubanische Stachel</title>
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      <description>Am 19.4.1961 scheitert die Invasion in der Schweinebucht. Kuba ist bis heute ein Stachel im Selbstbild der US-Amerikaner - was bedeutetet das für die Zukunft der Insel?   Von Burkhard Hupe.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 19.4.1961 scheitert die Invasion in der Schweinebucht. Kuba ist bis heute ein Stachel im Selbstbild der US-Amerikaner - was bedeutetet das für die Zukunft der Insel?  </p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Burkhard Hupe:</strong><br/><ul><li>warum die <abbr title="Central Intelligence Agency">CIA</abbr> die Unterstützung für Fidel Castro auf Kuba dramatisch unterschätzt,</li><li>wie Präsident <span lang="en">John <abbr title="Fitzgerald">F.</abbr> Kennedy</span> zwischen Kaltem Krieg und politischem Neuanfang gerät,</li><li>weshalb das Scheitern der Invasion direkt in die Kuba‑Krise von 1962 führt, </li><li>wie aus einer Geheimoperation ein globaler Machtbeweis wird, mit langfristigen Folgen für Lateinamerika.</li></ul><br/>Die Invasion in der Schweinebucht ist von Anfang an riskant geplant. Rund 1.500 Exilkubaner landen im April 1961 an Kubas Südküste, ausgebildet und bewaffnet von der <abbr title="Central Intelligence Agency">CIA</abbr>. Doch Überraschung, Gelände und Rückhalt in der Bevölkerung fehlen. Fidel Castro ist vorbereitet, seine Truppen schlagen schnell zurück.<br/><br/>Für <span lang="en">John <abbr title="Fitzgerald">F.</abbr> Kennedy</span> wird das Fiasko zur ersten großen außenpolitischen Niederlage. Er verweigert den offenen militärischen Eingriff und lässt die Invasion scheitern. Kuba rückt daraufhin enger an die Sowjetunion, der Kalte Krieg spitzt sich zu. Nur ein Jahr später steht die Welt während der Kuba‑Krise am Abgrund eines Atomkriegs.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Andreas Etges (Amerika‑Historiker, Universität München)</li><li>Holger Meding (Professor für iberische und lateinamerikanische Geschichte, Universität Köln)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 16.10.1962: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/kubakrise100.html" >Kennedy erfährt von Raketen auf Kuba </a></li><li>Zeitzeichen 22.10.1962: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-kennedy-kuba-blockade-krise-100.html" >John F. Kennedy kündigt Kuba-Blockade an</a></li><li>Zeitzeichen 19.02.2008: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-fidel-castro-ruecktritt-kuba-100.html" >Kubas Staatschef Fidel Castro gibt seinen Rücktritt bekannt</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/die_kennedys/pwiejohnfkennedy100.html" >John F. Kennedy</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/inseln/naturparadies_kuba/pwiefidelcastro100.html" >Fidel Castro</a></li></ul><br/><strong>Das ist unser Hör-Tipp:</strong><br/><ul><li>Alles Geschichte: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:85c70c26e0cd58ce/" ><strong>Riefenstahl: Influencerin des Bösen</strong></a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Burkhard Hupe<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 04:00:10 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Kuba, Schweinebucht, USA, JFK, Kennedy, Trump, Amerika, Invasion, Scheitern, Geheimoptiation, Invasion, Zeitzeichen, 19.04.2026, 19.04.1961</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 19.4.1961 scheitert die Invasion in der Schweinebucht. Kuba ist bis heute ein Stachel im Selbstbild der US-Amerikaner - was bedeutetet das für die Zukunft der Insel?  </itunes:summary>
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      <title>Martin Luther verteidigt seine Thesen: "Ich kann nicht anders"</title>
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      <description>Am 18.4.1521 riskiert Martin Luther sein Leben. Statt zu widerrufen, verteidigt "der Erzketzer" in Worms seine Kritik an Kaiser und Kirche - und besiegelt damit deren Spaltung. Von Tobias Sauer.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 18.4.1521 riskiert Martin Luther sein Leben. Statt zu widerrufen, verteidigt "der Erzketzer" in Worms seine Kritik an Kaiser und Kirche - und besiegelt damit deren Spaltung.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Tobias Sauer:</strong><br/><ul><li>warum Luther trotz Lebensgefahr der Vorladung Kaiser Karls V. folgt,</li><li>wie Ablasshandel, Machtpolitik und persönliche Eitelkeiten in Rom zusammenwirken,</li><li>weshalb ausgerechnet ein Auftritt ohne Widerruf zum Wendepunkt der Reformation wird,</li><li>wie eine Scheinentführung Luther in Sicherheit bringt.</li></ul><br/>Als Martin Luther im April 1521 in Worms einzieht, jubelt ihm die Menge zu. Der Theologieprofessor aus Wittenberg ist längst eine Symbolfigur geworden - für viele ein Hoffnungsträger, für Rom ein gefährlicher Ketzer. Vor dem Reichstag soll er seine Schriften widerrufen. Luther weiß, was auf dem Spiel steht: Ein Jahrhundert zuvor endet ein ähnlicher Konflikt für Jan Hus auf dem Scheiterhaufen.<br/><br/>Doch Luther bleibt standhaft. Er verlangt Beweise aus der Bibel, nicht Befehle von Kaiser oder Papst. Mit seiner Weigerung scheitert er politisch - und siegt historisch. Denn aus der Niederlage von Worms entsteht auf der Wartburg ein neues Kapitel der Reformation: die deutsche Bibelübersetzung und eine Bewegung, die Europa verändert.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Volker Reinhardt (Historiker, Universität Freiburg, Schweiz)</li><li>Luise Schorn-Schütte (Historikerin, Universität Frankfurt am Main)</li><li>Volker Reinhardt: Luther, der Ketzer. München 2017</li><li>Luise Schorn-Schütte: Die Reformation. Vorgeschichte, Verlauf, Wirkungen. München 2017</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen im Mai 1525: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-martin-luther-ruft-zur-niederschlagung-bauernrebellion-100.html" >Martin Luther ruft zur Niederschlagung der Bauernrebellion auf </a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/religion/martin_luther/index.html" >Martin Luther</a></li><li><a href="https://www.ekd.de/95-Thesen-10864.htm" >Die 95 Thesen - Anstoß zur Reformation</a></li><li>Zeitzeichen 19.04.1529: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/reichstag-110.html" >Protest der evangelischen Reichsfürsten auf dem Reichstag zu Speyer</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Tobias Sauer<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 04:00:36 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Am 18.4.1521 riskiert Martin Luther sein Leben. Statt zu widerrufen, verteidigt "der Erzketzer" in Worms seine Kritik an Kaiser und Kirche - und besiegelt damit deren Spaltung.</itunes:summary>
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      <title>Wie der Fall Vera Brühne zum Justiz-Krimi wurde</title>
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      <description>Am 17. April 2001 stirbt Vera Brühne. Sie ist bekannt in der Münchner High Society, als sie Anfang der 1960er wegen Mordes verurteilt wird. Etwa 10 Jahre später machen neue Erkenntnisse den Fall zu einem Agenten-Thriller. Von Martina Meißner.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 17. April 2001 stirbt Vera Brühne. Sie ist bekannt in der Münchner High Society, als sie Anfang der 1960er wegen Mordes verurteilt wird. Etwa 10 Jahre später machen neue Erkenntnisse den Fall zu einem Agenten-Thriller.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:</strong><br/><ul><li>warum ein Mord am Starnberger See zu einem der spektakulärsten Indizienprozesse der Nachkriegszeit wird,</li><li>wie Boulevardpresse und Rollenbilder der 1960er‑Jahre das Bild der Angeklagten prägen,</li><li>weshalb Vera Brühne bis zu ihrem Tod ihre Unschuld beteuert,</li><li>welche Agenten‑Gerüchte Jahre später sogar Franz Josef Strauß in Erklärungsnot bringen.</li></ul><br/>Ostern 1960: In einer Villa am Starnberger See findet die Polizei den Arzt Otto Praun und seine Haushälterin tot auf. Zunächst scheint alles klar. Doch die Entdeckung zweier Einschüsse im Schädel des Arztes ändert alles. Der Verdacht fällt auf Vera Brühne, eine bekannte Münchner Gesellschaftsdame, die im Testament bedacht wird.<br/><br/>Was folgt, ist ein Prozess ohne direkte Beweise, getragen von Indizien, Widersprüchen und medialer Vorverurteilung. Vera Brühne wird zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt - und 18 Jahre später begnadigt. War sie Täterin? Oder Opfer einer Zeit, in der eine geschiedene, selbstständige Frau nicht ins Bild passte?<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Petra Cichos (Journalistin und Autorin)</li><li>Petra Cichos: Mordakte Vera Brühne. München 2017</li><li>Michael Gramberg: Die großen Kriminalfälle. Lebenslänglich für Vera Brühne. ARD‑Dokumentation 2013</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Deutschlandfunk: <a href="https://www.deutschlandfunk.de/die-zu-lebenslanger-haft-verurteilte-vera-bruehne-wird-100.html" >Die zu lebenslanger Haft verurteilte Vera Brühne wird begnadigt</a></li><li>BR: <a href="https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/hoerspiel-und-medienkunst/hoerspiel-farin-mitschnitte-vera-bruehne-100.html" >Kriminalfall Vera Brühne (Infos zum Hörspiel)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Martina Meißner<br/>Redaktion: Jakob Schiffer und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 04:00:50 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Vera Brühne, Mord, Otto Praun, Franz Josef Strauß, Zeitzeichen, 17.04.2026, 17.04.2001</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 17. April 2001 stirbt Vera Brühne. Sie ist bekannt in der Münchner High Society, als sie Anfang der 1960er wegen Mordes verurteilt wird. Etwa 10 Jahre später machen neue Erkenntnisse den Fall zu einem Agenten-Thriller.</itunes:summary>
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      <title>Verschollen im arktischen Eis: Polarforscher John Franklin</title>
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      <description>Immer wieder fährt Franklin (geb. 16.4.1786) ins Eis. Er will Karriere machen, die Nordwestpassage finden und wird schließlich berühmt - allerdings nicht nur als Entdecker. Von Joscha Seehausen.</description>
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      <![CDATA[<p>Immer wieder fährt Franklin (geb. 16.4.1786) ins Eis. Er will Karriere machen, die Nordwestpassage finden und wird schließlich berühmt - allerdings nicht nur als Entdecker.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Joscha Seehausen:</strong><br/><ul><li>warum <span lang="en">John Franklin</span> als <cite>"der Mann, der seine Stiefel aß"</cite> berühmt wird,</li><li>wieso modernste Technik der Industrialisierung seine letzte Expedition nicht rettet,</li><li>wie aus nationalem Prestige eine Katastrophe mit 129 Vermissten wird, </li><li>welche Rolle Inuit-Berichte, Kannibalismus und Bleivergiftung bei der Aufklärung spielen.</li></ul><br/><span lang="en">Sir John Franklin</span> ist ein Kind seiner Zeit: ehrgeizig, pflichtbewusst und überzeugt vom Fortschritt. Nach frühen Expeditionen wird er als Held gefeiert, obwohl sie viele Tote fordern. Sein Ruf als Arktisexperte wächst - ebenso sein Wunsch, für die britischen Krone ein letztes großes geografisches Rätsel zu lösen: die so genannte Nordwestpassage finden, eine viel versprechende Seeverbindung zwischen Europa und Asien durch das arktische Archipel im Norden Kanadas.<br/><br/>1845 bricht <span lang="en">Franklin</span> mit den Schiffen Erebus und Terror auf. Sie sind vollgestopft mit Innovationen, Konserven und Hoffnung. Doch die Expedition verschwindet im arktischen Eis. Jahrzehntelang sucht man nach Spuren - und stößt auf verstörende Hinweise: gescheiterte Fluchtversuche, Kannibalismus, schwere Fehlentscheidungen. Erst moderne Archäologie und die lange ignorierten Erzählungen der Inuit bringen das Bild langsam zusammen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Doktorin">Dr</abbr>. Katrin Kleemann (Umwelt- und Wissenschaftshistorikerin, Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven) </li><li><span lang="en">John Geiger</span> (<abbr title="Chief Executive Officer">CEO</abbr> der <span lang="en">Royal Canadian Geographical Society</span>) </li><li>Michael Palin: Erebus: Ein Schiff, zwei Fahrten und das weltweit größte Rätsel auf See. Hamburg 2019</li><li><span lang="en">Gillian Hutchinson</span>: <span lang="en">Sir John Franklin’s Erebus and Terror Expedition: Lost and Found. Dublin</span> 2017</li><li>John Geiger und <span lang="en">Owen Beattie</span>: Der eisige Schlaf: Das Schicksal der Franklin-Expedition. München 2015</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 19.05.1845: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/franklin114.html" >Die letzte Expedition John Franklins</a></li><li>Zeitzeichen 12.08.1984: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-john-torrington-102.html" >Öffnung des Grabes des Polarforschers John Torrington</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Joscha Seehausen<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 04:00:04 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 16.04.1786, 16.04.2026, Franklin-Expedition, Nordwestpassage, Arktis, Kannibalismus, HMS Erebus, HMS Terror, Polarforschung, Seefahrt, Inuit, Kanada, Bleivergiftung, Kannibalismus</itunes:keywords>
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      <title>Newton und der Apfel: Die Legende vom Geistesblitz</title>
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      <description>Isaac Newton erzählt vom niederfallenden Apfel, der ihm am 15. April 1726 einen Geistesblitz bescherte - eingängig, aber wohl eher erfunden. Sein Weg zur Gravitation war deutlich länger. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Isaac Newton erzählt vom niederfallenden Apfel, der ihm am 15. April 1726 einen Geistesblitz bescherte - eingängig, aber wohl eher erfunden. Sein Weg zur Gravitation war deutlich länger.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>dass Isaak Newton egoistisch, egomanisch und sehr streitsüchtig ist, </li><li>über die tiefe Gottesgläubigkeit des Wissenschaftlers,</li><li>wie Newton den Weltuntergang berechnet,</li><li>mit welchen Mitteln er seine Konkurrenten bekämpft.</li></ul><br/>Während in London die Pest grassiert, flieht der 23-jährige Isaak Newton aufs Land. Dort soll der Student nicht nur vom fallenden Apfel zur Gravitationstheorie inspiriert worden sein. Er will auch gleich die Fluxionsrechnung und die Grundlage für seine optische Theorie entwickelt haben. <br/>"All dies trug sich in den beiden Pestjahren 1665 /1666 zu. Denn zu dieser Zeit befand ich mich auf dem Höhepunkt meiner Erfindungskraft", erzählt Isaak Newton kurz vor seinem Tod seinem Biografen - und feilt so im hohen Alter an seinem eigenen Mythos.<br/><br/>Tatsächlich ist Newton als junger Wissenschaftler wohl weniger von der Einöde des Landlebens als vielmehr von den Ideen anderer beflügelt. Und auch sein Gesetz zur Gravitation veröffentlicht er erst zwei Jahrzehnte nach seinen angeblich so kreativen Pestjahren.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Helmut Pulte (Ruhr-Uni Bochum, Lehrstuhl für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte) </li><li>Florian Freistetter (Wissenschafts-Podcaster)</li><li>Florian Freistetter: Newton. Wie ein Arschloch das Universum neu erfand. München 2017</li><li>Richard Westfall: Isaak Newton. Eine Biographie. Heidelberg / Berlin / Oxford 1996</li><li>Sir Isaak Newton: Mathematische Principien der Naturlehre. Herausgegeben von J. Ph. Wolfers. Berlin 1872</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: 03.01.1851: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-leon-foucault-testet-pendel-100.html" >Léon Foucault testet erfolgreich sein Pendel</a></li><li>Zeitzeichen: 24.02.1810: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-henry-cavendish-100.html" >Der Naturforscher Henry Cavendish stirbt in London</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak <br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 04:00:10 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Isaac Newton erzählt vom niederfallenden Apfel, der ihm am 15. April 1726 einen Geistesblitz bescherte - eingängig, aber wohl eher erfunden. Sein Weg zur Gravitation war deutlich länger.</itunes:summary>
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      <title>Moschee, Gottesdienst und Aristoteles: das Erbe des Averroes</title>
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      <description>Im Jahr 1126 wird Averroes in Córdoba geboren. Der islamische Gelehrte übersetzt Aristoteles und prägt damit Europas Philosophie und das Werk Salman Rushdies. Von Uli Hufen.</description>
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      <![CDATA[<p>Im Jahr 1126 wird Averroes in Córdoba geboren. Der islamische Gelehrte übersetzt Aristoteles und prägt damit Europas Philosophie und das Werk Salman Rushdies.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Uli Hufen:</strong><br/><ul><li>wie muslimische Denker das Wissen der Griechen und Römer ans christliche Europa weitergeben,</li><li>warum Averroes sich Aristoteles widmet,</li><li>über seine Verbannung nach Marrakesch, </li><li>welchen Einfluss Averroes auf Salman Rushdie hat.</li></ul><br/>Der 1126 geborene Ibn Rushd, genannt Averroes, wächst in Córdoba in einem kulturellen und intellektuellen Umfeld auf, das mit Köln, Paris oder London zu der Zeit nicht vergleichbar ist. Geschult im islamischen Recht und belesen in allen Wissenschaften, arbeitet Averroes als Richter und Leibarzt des Kalifen. <br/><br/>Berühmt wird er als Übersetzer und Kommentator von Aristoteles. Dabei sieht er keinen Widerspruch zwischen Religion und Philosophie. Schließlich heißt es im Koran: "Denkt nach, die ihr Einsicht habt!" <br/><br/>Das sehen Religionslehrer anders. Averroes fällt in Ungnade am Hof, wird verbannt und seine Schriften verboten. Die christlichen Eroberer greifen später auf seine Kommentare zurück, um die antike Philosophie zu verstehen.<br/><br/>Bis heute gilt Averroes als einer der großen Denker. Ob er ein Atheist, Rationalist, Religionskritiker oder früher Aufklärer war, darüber wird seit Jahrhunderten gestritten. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Carlos Fraenkel, Philosoph und Experte für die antike und mittelalterliche Geistesgeschichte, McGill University</li><li>Prof. David Wirmer, Professor für arabische und jüdische Philosophie, Universität Köln</li><li>David Wirmer (Hrsg.): Averroes: Über den Intellekt. Auszüge aus seinen drei Kommentaren zu Aristoteles' De anima, Freiburg 2008</li><li>Patric O. Schaerer (Hrsg.): Averroes: Die entscheidende Abhandlung. Die Untersuchung über die Methoden der Beweise, Stuttgart 2010</li><li>Carlos Fraenkel: Mit Platon in Palästina. Vom Nutzen der Philosophie in einer zerrissenen Welt, München 2016</li><li>Carlos Fraenkel: <a href="https://www.lrb.co.uk/the-paper/v38/n04/carlos-fraenkel/imagine-his-dismay" >Imagine his dismay. London Review of Books, Vol. 38, No 4.</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Uni Köln: <a href="https://dare.uni-koeln.de/" >Digital Averroes Research Environment. A Digital Collection of Editions, Manuscripts, and Prints</a></li><li>H. Chad Hillier: Ibn Rushd (Averroes) (1126-1198), in: <a href="https://iep.utm.edu/ibn-rushd-averroes/" >Internet Encyclopedia of Philosophy</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Uli Hufen<br/>Redaktion: David Rother, Emily Jeuckens<br/>Technik: Max Scholpp</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 14 Apr 2026 04:00:07 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Uli Hufen</itunes:author>
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      <itunes:summary>Im Jahr 1126 wird Averroes in Córdoba geboren. Der islamische Gelehrte übersetzt Aristoteles und prägt damit Europas Philosophie und das Werk Salman Rushdies.</itunes:summary>
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      <title>Der wahre Erfinder der Eisenbahn: Ingenieur Richard Trevithick</title>
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      <description>Trevithick (geb. 13.4.1771) bringt sich selbst Ingenieurskunst bei, erfindet unter anderem die Dampflok. Doch ihm fehlt der Geschäftssinn. Berühmt werden mit seinen Ideen andere. Von Thomas Mau.</description>
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      <![CDATA[<p>Trevithick (geb. 13.4.1771) bringt sich selbst Ingenieurskunst bei, erfindet unter anderem die Dampflok. Doch ihm fehlt der Geschäftssinn. Berühmt werden mit seinen Ideen andere.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Mau:</strong><br/><ul><li>warum Richard Trevithick seinen Lehrern eher negativ auffällt,</li><li>welcher Zwist ihn mit dem Ingenieur James Watt verbindet,</li><li>wie ein Feuer und eine tödliche Explosion für Rückschläge beim Erfinden sorgen,</li><li>aufgrund welcher Wette die erste Dampflokfahrt stattfindet.</li></ul><br/>Heiligabend 1801, die kleine Stadt <span lang="en">Camborne</span> im britischen<span lang="en"> Cornwall</span>: Auf der steilen Straße zum <span lang="en">Beacon Hill</span> bewegt sich ein schnaufendes Ungetüm aus Eisen. Selbst Pferdewagen schaffen sie nur im Schritttempo. Das eiserne Ungetüm aber scheint nichts aufhalten zu können. Angetrieben durch Feuer, Dampf und den Erfindungsgeist eines jungen Mannes: Richard Trevithick. Er nennt die Maschine "<span lang="en">The Puffing Devil"</span>, den schnaufenden Teufel.<br/><br/>An den folgenden Tagen verlaufen die Tests ebenfalls vielversprechend. Doch als bei einer Fahrt über einen Gullydeckel eine Achse bricht, wird Richard Trevithick klar: Zum Fahrzeug gehört der Fahrweg und für sein empfindliches Dampfgefährt wären Schienen ideal. Schon bald ruckelt die erste Lok über die Schiene. Doch bei der Weiterentwicklung geht ihm das Geld aus. Auch als später überall in England Eisenbahnlinien entstehen, geht Trevithick leer aus, weil er keine Patente mehr hält. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Rainer Mertens (Historiker, DB Museum Nürnberg)</li><li><span lang="en">Francis Trevithick: Life of Richard Trevithick. London 1872</span></li><li><span lang="en">H.W. Dickinson und Arthur Titley: Richard Trevithick. The Engineer and the man. Cambridge 1934</span></li><li><span lang="en">Samuel Smiles: The life of George Stephenson and of his son Robert Stephenson. New York 1868</span></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/technik/verkehr/geschichte_der_eisenbahn/index.html" >Die Geschichte der Eisenbahn</a></li><li>Stichtag: 28.02.1815 – <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8888.html" >Erstes Stephenson-Patent für Lokomotive</a></li><li>Zeitzeichen: 04.10.1883 – <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/orientexpress-100.html" >Jungfernfahrt des Orientexpress</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Mau<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 13 Apr 2026 04:00:35 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 13.04.1771, 13.04.2026, Dampflokomotive, Industrielle Revolution, Puffing Devil, Dampfmaschine, George Stephenson, James Watt</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Trevithick (geb. 13.4.1771) bringt sich selbst Ingenieurskunst bei, erfindet unter anderem die Dampflok. Doch ihm fehlt der Geschäftssinn. Berühmt werden mit seinen Ideen andere.</itunes:summary>
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      <title>Juri Gagarin: Als erster Mensch im Erd-Orbit</title>
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      <description>Es ist ein Propagandaerfolg für die UdSSR und eine wissenschaftliche Sensation: Am 12.4.1961 umkreist Juri Gagarin als erster Mensch die Erde in einem Raumschiff. Fast wäre er nicht zurückgekehrt. Von Christoph Tiemann.</description>
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      <![CDATA[<p>Es ist ein Propagandaerfolg für die UdSSR und eine wissenschaftliche Sensation: Am 12.4.1961 umkreist Juri Gagarin als erster Mensch die Erde in einem Raumschiff. Fast wäre er nicht zurückgekehrt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Tiemann:</strong><br/><ul><li>was Juri Gagarin kurz vor dem Start ins All an seine Frau und die beiden kleinen Töchter schreibt,</li><li>warum sein Abschied von den anderen Kosmonauten an der Startrampe unfreiwillig komisch ist,</li><li>warum der Steuerhebel in der Kapsel an der Raketen-Spitze mit einem dreistelligen Code gesperrt ist,</li><li>welches Lied Juri Gagarin während der Wartezeit in der Kapsel über Funk hört,</li><li>was Gagarin über den Ausblick im All sagt.</li></ul><br/>Im Space Race hat die Sowjetunion die Nase vorn: 1957 hat sie den USA den Sputnik-Schock verpasst. Damals bringt die Sowjetunion den ersten künstlichen Satelliten in die Erdumlaufbahn. Noch im selben Jahr fliegt an Bord von Sputnik 2 die Hündin Laika ins All. Der Westen hinkt hinterher. Die amerikanischen Vanguard-Raketen erleben einen Fehlstart nach dem nächsten. Das soll sich ändern.<br/><br/>1959 stellt die NASA der Öffentlichkeit sieben Astronauten vor. Einer von ihnen soll der erste Mensch im All werden. Doch es kommt anders. Die Sowjetunion hält ihr Raumfahrtprogramm geheim. Als am 12. April 1961 Kosmonaut Juri Gagarin und sein Ersatzmann German Titow geweckt werden, wissen nicht einmal ihre Familien, an welchem Projekt die beiden Testpiloten beteiligt sind. Um so größer ist der Triumph: "Hier spricht Moskau! Wie senden eine TASS-Meldung, die den ersten bekannten Raumflug der Welt bekannt gibt."<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Reinold Ewald (Physiker und Astronaut/Kosmonaut, flog 1997 zur Raumstation Mir)</li><li>Stephen Walker: Ins All - Die faszinierende Geschichte vom ersten Flug in den Weltraum. Hamburg 2022</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>NDR Retro: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/diesseits-und-jenseits-der-zonengrenze/erster-bemannter-weltraumflug-von-juri-gagarin/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9iNmY3Y2MyOC0yMjdmLTRiZDgtYTk2MC03ZDAzNzBiZGM1MGY" >Erster bemannter Weltraumflug von Juri Gagarin</a> (1961)</li><li>ARD Retro: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/reportagen-und-berichte-des-fernsehfunks/ein-jahr-bemannter-weltraumflug-interview-mit-juri-gagarin/ard/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8zODIyMDExOF8xOTYyLTA0LTEyVDIyOjE2" >Ein Jahr bemannter Weltraumflug - Interview mit Juri Gagarin</a> (1962)</li><li>SWR Retro: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/swr-retro-report-chronik/juri-gagarin/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIxNjM0NzU" >Juri Gagarin - Mutmaßungen über Gesundheitsschäden bei Astronauten</a> (1965)</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Tiemann<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <itunes:author>Christoph Tiemann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>12.04.1961, 12.04.2026, Juri Gagarin, UdSSR, Weltraum, Kosmonaut, Raumfahrt, Space Race, Wostok</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Es ist ein Propagandaerfolg für die UdSSR und eine wissenschaftliche Sensation: Am 12.4.1961 umkreist Juri Gagarin als erster Mensch die Erde in einem Raumschiff. Fast wäre er nicht zurückgekehrt.</itunes:summary>
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      <title>Bob Dylans erster Auftritt in New York</title>
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      <description>Am 11.4.1961 steht erstmals auf einem Konzertplakat in New York dieser Name: Bob Dylan. Der Rest ist Musik-, Kunst- und Literaturgeschichte. Von Veronika; Biermann Bock.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 11.4.1961 steht erstmals auf einem Konzertplakat in New York dieser Name: Bob Dylan. Der Rest ist Musik-, Kunst- und Literaturgeschichte.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Veronika Bock und Ulrich Biermann:</strong><br/><ul><li>welchen Namen die Eltern von Bob Dylan ihm nach seiner Geburt ursprünglich gegeben haben,</li><li>was für ein selbstbewusster Kerl er schon als Teenager ist,</li><li>mit welchem Musiker Dylan anfangs in New York zusammen auftritt,</li><li>wie Dylan sein Idol, die Folk-Legende Woody Guthrie, im Krankenhaus besucht,</li><li>was der Musiker über seine Auszeichnung mit dem Literaturnobelpreis denkt.</li></ul><br/>New York, Frühjahr 1961: Der Winter hat die Stadt noch fest im Griff. Ein Chevy spuckt Dylan auf der George-Washington-Bridge aus. Rein in die U-Bahn, direkt nach Greenwich Village. Wo gibt's hier einen Schlafplatz? Er ist 19, hat das College geschmissen, den Rock'n Roll hinter sich gelassen, die Literatur, den Folk und dessen Traditionen entdeckt und taucht jetzt ein in die New Yorker Szene.<br/><br/>Sein erstes Konzert in New York wird ein voller Erfolg. Die "New York Times" ist begeistert: "Ein strahlend neues Gesicht des Folk". Dylan erhält den ersten Plattenvertrag, das erste Album wird im Herbst 1961 aufgenommen. Noch besteht es - bis auf zwei Songs - aus Fremdmaterial. Doch schon mit der zweiten LP wird er zu dem Dylan, der bis heute gefeiert, verehrt, hinterfragt, böse beschimpft, missverstanden, geliebt, hoch gelobt - und 2016 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wird.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Heinrich Detering (Literaturwissenschaftler, Lyriker, Übersetzer und Autor)</li><li>Bob Dylan: Chronicles - Volume one. Hamburg, 2004</li><li>Heinrich Detering: Bob Dylan. Stuttgart 2007</li><li>Heinrich Detering: Die Stimmen aus der Unterwelt - Bob Dylans Mysterienspiele. München 2016</li><li>Bob Dylan: Tarantel. Frankfurt am Main 1976</li><li>Bob Dylan: Texte und Zeichnungen. Frankfurt am Main 1975</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>NDR: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ea665bd0a0d49bbe/" >Bob Dylan - die mittleren Jahre</a></li><li>NDR: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a07960dd6ee01d72/" >Bob Dylan - die späten Jahre</a></li><li>WDR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/heimatflimmern/wolfgang-niedecken-auf-bob-dylans-spuren/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYTA0NmVhYTEtMmE0ZC00YmMyLWFjOTUtZGY2Y2QxNDIxN2Rl" >Wolfgang Niedecken auf Bob Dylans Spuren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Unser Hörtipp:</strong><br/><a href="https://www.ardsounds.de/sendung/becoming-the-beatles-die-hamburger-jahre/urn:ard:show:5d933a937bf865a2/" >"Being The Beatles · eine Pop-Revolution"</a> - ein sechsteiliger Podcast von NDR Kultur.<br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin und Autor: Veronika Bock und Ulrich Biermann <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 11 Apr 2026 04:00:23 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Veronika; Biermann Bock</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Robert Allan Zimmerman, Shabtai Zisel ben Avraham, Blowin in the Wind, Folk, Woody Guthrie, Rock´n´Roll, Legenden, Zeitzeichen, 11.04.2026, 11.04.1961</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 11.4.1961 steht erstmals auf einem Konzertplakat in New York dieser Name: Bob Dylan. Der Rest ist Musik-, Kunst- und Literaturgeschichte.</itunes:summary>
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      <title>Monte Verità: Die Kommune und der Kunst-Mäzen</title>
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      <description>Am Lago Maggiore errichtet eine Künstler-Gruppe ab 1900 eine pazifistische Kommune. Sie lockt erst Gleichgesinnte an – und im Jahr 1926 den Bankier Eduard von der Heydt, Finanzier von Nazi-Spionen. Von Gianna Scholten.</description>
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      <![CDATA[<p>Am Lago Maggiore errichtet eine Künstler-Gruppe ab 1900 eine pazifistische Kommune. Sie lockt erst Gleichgesinnte an – und im Jahr 1926 den Bankier Eduard von der Heydt, Finanzier von Nazi-Spionen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Gianna Felicita Scholten:</strong><br/><ul><li>wie aus dem Monte Monescia der Monte Verità wird,</li><li>wie auf dem Monte Verità eine Gegenwelt zur Industriegesellschaft entsteht,</li><li>welche Erfahrungen Hermann Hesse auf dem Berg und in einer Höhle sammelt,</li><li>wie Eduard von der Heydt den Monte Verità erwirbt und das Gelände umfunktioniert,</li><li>was Ermittlungen der Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg über von der Heydt ans Licht bringen.</li></ul><br/>Der am Schweizer Langensee - auch Lago Maggiore genannt - gelegene Monte Verità ist in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts Treffpunkt für Pazifisten, Künstler, Schriftsteller, sowie Anhänger unterschiedlicher alternativer Bewegungen.<br/><br/>Mitte der 1920er-Jahre reist der deutsch-schweizerische Bankier Eduard von der Heydt ins Tessin. Dort erfährt er, dass der Monte Verità für rund 160.000 Franken zum Verkauf steht. <br/><br/>Von der Heydt kauft diesen Ort, verwandelt ihn in ein luxuriöses Touristenziel und errichtet dort ein Bauhaus-Hotel. Auch von der Heydts Kunstsammlung wächst. Neben europäischer Gegenwartskunst umfasst seine Sammlung Werke aus der ganzen Welt. Er entwickelt eine Idee, die er "ars una" nennt - die "eine Kunst" oder auch "Weltkunst".<br/><br/>Eduard von der Heydt macht den Berg zu einem Treffpunkt namhafter Besucher aus Politik, Kunst und Gesellschaft. Nach seinem Tod 1964 vermacht er den Monte Verità dem Kanton Tessin. Heute betreibt die Eidgenössische Technische Hochschule in Zürich dort ein Tagungsgebäude. <br/><br/><strong>Das ist unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Nicoletta Mongini, Fondazione Monte Verità</li><li>Roland Mönig, Kunsthistoriker und Direktor des Von der Heydt-Museums Wuppertal</li><li>Ida Hofmann: Monte Verità. Wahrheit ohne Dichtung. Bellinzona 2023</li><li>Gabriele Guerra (Hg.): Tra ribellione e conservazione. Monte Verità nella cultura tedesca. Rom 2018</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/mitteleuropa/tessin/pwiedieaussteigervommonteverit100.html" >Die Aussteiger vom Monte Verità</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/architektur/bauhaus/pwwbbauhaus100.html" >Architektur - Bauhaus</a></li></ul><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Gianna Felicita Scholten<br/>Redaktion: Frank Zirpins </p>]]>
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      <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 04:00:57 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>10.04.2026, 10.04.1926, Im Jahr 1926, Eduard von der Heydt, Wuppertal, Monte Verità, NSDAP, Von-der-Heydt-Museum, Ida Hoffmann, Gusto Gräser, Thomas Mann</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am Lago Maggiore errichtet eine Künstler-Gruppe ab 1900 eine pazifistische Kommune. Sie lockt erst Gleichgesinnte an – und im Jahr 1926 den Bankier Eduard von der Heydt, Finanzier von Nazi-Spionen.</itunes:summary>
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      <title>Henrik Kauffmanns Alleingang: Der Grönland-Deal mit den USA</title>
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      <description>Ohne Mandat schließt der dänische Botschafter am 09.04.1941 ein Abkommen mit Washington ab. Die USA sichern sich Militärbasen in Grönland - ein Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg. Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>Ohne Mandat schließt der dänische Botschafter am 09.04.1941 ein Abkommen mit Washington ab. Die USA sichern sich Militärbasen in Grönland - ein Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>auf welchem Weg Dänemark 1814 die alleinige Herrschaft über Dänemark erlangt,</li><li>gegen welche diplomatischen Regeln der dänische Botschafter in Washington 1940 verstößt,</li><li>wie Henrik Kauffmann die geopolitische Karte des Nordatlantiks verändert,</li><li>mit welchen Gesetzen die USA versuchen, sich aus dem Zweiten Weltkrieg herauszuhalten,</li><li>wie die Isolation vom Mutterland Dänemark bei den grönländischen Inuit neues Identitätsbewusstsein weckt.</li></ul><br/>Nach der Besetzung Dänemarks durch Deutschland am 9. April 1940 weigert sich Henrik Kauffmann, dänischer Botschafter in Washington, Anordnungen der unfreien dänischen Regierung weiter zu befolgen. Am 10. April 1940 erklärt er sich für unabhängig. Die USA kooperieren dennoch weiter mit ihm und sehen ihn als legitimen Vertreter Dänemarks.<br/><br/>Im Winter 1940/41 entscheiden sich die USA, mit Henrik Kauffmann in Verhandlungen zu treten. Der Grund: Kaufmann verspricht den Amerikanern einen Vertrag ohne Verfallsdatum. <br/>Schon kurz nach der Vertragsunterzeichnung am 9. April 1941 entsenden die USA Soldaten nach Grönland, bis zu 6.000 sind in den folgenden Jahren dort stationiert. Sie errichten ein Netz von Stützpunkten, bauen Flugplätze, Häfen, Funk- und Wetterstationen. <br/><br/>Amerikas Präsenz in Grönland dürfte deutlich zum Sieg der Anti-Hitlerkoalition beigetragen haben. Und sie bewahrt die Grönländer in den Kriegsjahren buchstäblich vor dem Verhungern. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Volker Depkat, Historiker und Professor für Amerikanistik an der Universität Regensburg </li><li>Bo Lidegaard, Historiker, Autor, Grönlandexperte und früherer Diplomat</li><li>Volker Depkat: Geschichte der USA. 2016 </li><li>Bo Lidegaard: Defiant Diplomacy. 2003 </li><li>Henrik Kauffmann: Denmark and the United States in World War II and the Cold War, 1939-1958. </li><li>Lothar Burchardt: Amerikas langer Arm: kontroversen um die Nutzung von Grönland im Zweiten Weltkrieg. 2017</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/polarregionen/arktis/pwiegroenland100.html" >Arktis - Grönland</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/der_zweite_weltkrieg/der-zweite-weltkrieg-100.html" >Nationalsozialismus - Der Zweite Weltkrieg</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Almut Finck<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Annette Skrzydlo</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 04:00:51 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Ohne Mandat schließt der dänische Botschafter am 09.04.1941 ein Abkommen mit Washington ab. Die USA sichern sich Militärbasen in Grönland - ein Wendepunkt im Zweiten Weltkrieg.</itunes:summary>
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      <title>Mehr als Folter: Die Motive hinter der päpstlichen Inquisition</title>
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      <description>1231: Gründung der päpstlichen Inquisition. Weit mehr als Gewalt und Scheiterhaufen: Sie ist eine kirchliche Waffe gegen Abweichler und prägt das Abendland über Jahrhunderte. Von Veronika Bock und Ulrich Biermann.</description>
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      <![CDATA[<p>1231: Gründung der päpstlichen Inquisition. Weit mehr als Gewalt und Scheiterhaufen: Sie ist eine kirchliche Waffe gegen Abweichler und prägt das Abendland über Jahrhunderte.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Veronika Bock und Ulrich Biermann:</strong><br/><ul><li>worum es bei innerchristlichen Auseinandersetzungen um den rechten Glauben geht,</li><li>wie die Denunziation zum wichtigen Instrument der Inquisition wird,</li><li>dass nicht die Bestrafung oberstes Ziel der Inquisition ist,</li><li>warum die Inquisition auch als der Urtyp repressiver Institutionen wie Stasi oder KGB gilt.</li></ul><br/>Im 11. Jahrhundert gibt es viele spirituelle Gruppen, die ein anderes Christentum predigen. Das schwächt die Macht der Päpste. Sie fragen sich: Wie gehen wir mit Abweichlern um?<br/><br/>Um die Ketzer zu ermitteln, reisen die Bischöfe durch ihre Bezirke. In Bußpredigten rufen sie zur Denunziation von Ketzern auf und setzen diesen eine Gnadenfrist für ihre Läuterung. Der Erfolg ist jedoch eher mäßig. Deshalb ernennt Papst Gregor IX. im Jahr 1231 zusätzlich eine Reihe von Sondergesandten der Kurie als Inquisitoren.<br/><br/>Zunächst werden nur wenige Todesurteile ausgesprochen. Später wird die päpstliche Inquisition weiterentwickelt und mehrfach neu gegründet. Die Verfahren werden nach einheitlichen Vorgaben durchgeführt und Aussagen schriftlich protokolliert. Geständnisse werden teilweise mit Haft und Folter erpresst.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Gerd Schwerhoff, Historiker, TU Dresden</li><li>Gerd Schwerhoff: Die Inquisition. Ketzerverfolgung in Mittelalter und Neuzeit</li><li>Theresa Breslin: Prisoner of the Inquisition</li><li>John H. Arnold and Peter Biller: Heresy and inquisition in France, 1200-1300. </li><li>Henry Charles Lea: Die Inquisition</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/das_christentum/christentum-katholische-kirche-100.html" >Christentum - Die katholische Kirche</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/mittelalter/geschichte_der_inquisition/pwwbgeschichtederinquisition100.html" >Inquisition</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/ordensleute/orden-moenche-dominikaner-100.html" >Ordensleute - Dominikaner-Mönche</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin und Autor: Veronika Bock und Ulrich Biermann<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 04:00:31 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>päpstliche Inquisition, Mittelalter, Ketzerverfolgung, Scheiterhaufen, Kirche, Macht, Buße, Folter, Abendland, Gregor IX, kirchliche Waffe, Kontrolle, Geschichte, Inquisitoren, Zeitzeichen, Geschichte, 1231, 08.04.2026</itunes:keywords>
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      <title>Kapitalistische Klemmbausteine: Lego-Gründer Ole Kirk Christiansen</title>
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      <description>Er beginnt mit Holzspielzeug - und erschafft eine Weltmarke: Ole Kirk Christiansen, geboren am 7.4.1891, legt den Grundstein für Lego. Seine Idee prägt Generationen. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Er beginnt mit Holzspielzeug - und erschafft eine Weltmarke: Ole Kirk Christiansen, geboren am 7.4.1891, legt den Grundstein für Lego. Seine Idee prägt Generationen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>wie Ole Kirk Christiansen 1932 auf die Idee kommt, Spielzeug zu bauen,</li><li>an welche dänischen Worte der Firmenname Lego angelehnt ist,</li><li>wer der eigentliche Vater des Lego-Klemmbausteins ist,</li><li>wie sich der Erfolg von Lego auf das Dorf Billund, den Firmen-Standort, auswirkt,</li><li>warum das Lego-Imperium in den 1990er Jahren schwächelt.</li></ul><br/>Legos Anfänge erinnern an Bullerbü - allerdings in Dänemark, nicht in Schweden. In Billund, einem Dorf in Jütland mit 20 Häusern, wird 1891 Ole Kirk Christiansen als zehntes Kind einer armen Familie geboren. Er wird Tischler und spart sich eine eigene kleine Werkstatt zusammen.<br/><br/>Als Erwachsener besitzt Christiansen zwei grundlegende Eigenschaften: Zähigkeit und Einfallsreichtum. Sein Unternehmen etabliert sich auf dem internationalen Spiewarenmarkt. Der gute Name von Lego zieht auch heute noch. Vielleicht, weil das Image über Jahrzehnte positiv bleibt und das Unternehmen sich immer wieder dem Zeitgeist anpasst.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Werner Plumpe (Wirtschaftshistoriker)</li><li>Jens Andersen: Die Lego-Story - Wie der Spielehersteller zur Weltmarke wurde - Eine Familiengeschichte. München 2023</li><li>Werner Plumpe: Das kalte Herz - Kapitalismus: Die Geschichte einer andauernden Revolution. Hamburg 2019</li></ul><br/><strong>Weiterführender Link:</strong><br/><ul><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/video/dokus/firmen-am-abgrund-102/firmen-am-abgrund-lego-102" >Lego - Das Baustein-Imperium</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 04:00:15 GMT</pubDate>
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      <title>Verrat im Kalten Krieg: Wie West-Spion Tiedge zur Stasi ging</title>
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      <description>Als Chef der Spionageabwehr DDR kennt Hansjoachim Tiedge (gest. 6.4.2011) die Geheimnisse westdeutscher Geheimdienstarbeit - und verrät sie alle, ausgerechnet an die DDR. Von Martin Herzog.</description>
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      <![CDATA[<p>Als Chef der Spionageabwehr DDR kennt Hansjoachim Tiedge (gest. 6.4.2011) die Geheimnisse westdeutscher Geheimdienstarbeit - und verrät sie alle, ausgerechnet an die DDR.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog:</strong><br/><ul><li>welche gravierenden Folgen Tiedges Verrat für den Verfassungsschutz hat,</li><li>von Tiedges Leben zwischen Arbeit und Kneipe,</li><li>wie Tiedge in der DDR hofiert wird,</li><li>warum der Fall Tiedge für einen Verfassungsschutz-Maulwurf zum Glücksfall wird.</li></ul><br/>Hansjoachim Tiedge ist Regierungsdirektor im Bundesamt für Verfassungsschutz. Fast 20 Jahre lang arbeitet er für die Behörde, steuert dort die westdeutschen Spionageaktivitäten in der DDR. Dann läuft er genau dorthin über und sorgt damit für einen der größten Spionageskandale der deutschen Nachkriegsgeschichte.<br/><br/>Tiedge handelt aber nicht aus Überzeugung. Es sind die Lebensumstände, die ihn dazu treiben: Seine Frau ist tot, er selbst alkoholkrank und verschuldet. Und so verrät er für ein besseres Leben im Sozialismus den DDR-Behörden alles, was er über die Operationen seines ehemaligen Arbeitgebers weiß.<br/><br/>Nach dem Ende der DDR flieht Tiedge nach Moskau - ein freundliches Angebot des russischen Auslandsgeheimdienstes KGB. Dort lebt er, unbehelligt von deutschen Strafverfolgungsbehörden, bis zu seinem Tod am 6. April 2011.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und unser Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Michael Wala, Professor für Geschichte (em.), Universität Bochum</li><li>Georg Mascolo, Journalist, ehemaliger Spiegel-Redakteur</li><li>Michael Wala: Der Stasi-Mythos. DDR-Auslandsspionage und der Verfassungsschutz. Berlin 2023</li><li>Hansjoachim Tiedge: Der Überläufer. Eine Lebensbeichte. Berlin 1998</li><li>Georg Mascolo und Georg Bönisch: <a href="https://www.spiegel.de/politik/natuerlich-bin-ich-ein-verraeter-a-e746974b-0002-0001-0000-000013682712" >"Natürlich bin ich ein Verräter"</a>. Interview mit Hansjoachim Tiedge. Der Spiegel 49/1993</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Lokalzeit: <a href="https://www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/bonn/verfassungsschuetzer-tiedge-laeuft-1985-in-ddr-ueber-100.html" >Verfassungsschützer Tiedge läuft 1985 in die DDR über</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-ddr-ueberlaeufer-otto-john-100.html" >12. Dezember 1955 - DDR-Überläufer Otto John kehrt in die BRD zurück</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Martin Herzog<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 06 Apr 2026 04:00:44 GMT</pubDate>
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      <title>Bibo, Bert, Bildungsauftrag: Sesamstraße startet in Deutschland</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-bibo-bert-bildungsauftrag-sesamstrasse-startet-in-deutschland-100.html</link>
      <description>Am 5. April 1971 sendet der NDR die "Sesame Street". Bunt, frech, amerikanisch; die Kritiker sind empört, die Kinder lieben es. Ein Klassiker für Generationen entsteht. Von Jana Magdanz.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 5. April 1971 sendet der NDR die "Sesame Street". Bunt, frech, amerikanisch; die Kritiker sind empört, die Kinder lieben es. Ein Klassiker für Generationen entsteht.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Magdanz:</strong><br/><ul><li>wie die Sesamstraße das Kinderfernsehen revolutioniert,</li><li>warum sich der Bayerische Rundfunk zunächst weigert, die Sendung auszustrahlen,</li><li>wie sich die Sendung im Laufe der Jahre verändert.</li></ul><br/>Ernie, Bert, Grobi &amp; Co.: Die Bewohner der "Sesame Street" begleiten seit Jahrzehnten Kinder aus unterschiedlichsten Ländern. Erstmals wird die Sendung im November 1969 im US-Fernsehen ausgestrahlt. Mit einer Mischung aus Sketchen, Einspielern und Musik soll sie Kindern im Vorschulalter sowohl Spaß machen als auch Wissen vermitteln.<br/><br/>Das Konzept geht auf und schwappt zwei Jahre später auch nach Deutschland. Am 5. April 1971 läuft die erste von fünf Testfolgen im Dritten Programm des Norddeutschen Rundfunks - im Original mit deutschem Kommentar. Das witzig überdrehte Puppentheater aus Übersee trifft einen Nerv. Pädagogen entwickeln unter Federführung des NDR eine deutsche Adaption der "Sesamstraße". Mit dabei sind auch eigene Figuren, wie etwa der gutmütige Bär Samson und die zartgefiederte Tiffy.<br/><br/>Auch das amerikanische Titellied weicht einer deutschen Version. Seither trällern kleine und große Sesamstraßen-Fans: "Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt dumm!"<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Enrico Platter, WDR-Redakteur, entsandt zum NDR</li><li>Julian Schlichting, Begründer des einzigen Sesamstraßen-Fanclubs in Deutschland</li><li>Bundeszentrale für politische Bildung: <a href="https://www.bpb.de/themen/medien-journalismus/deutsche-fernsehgeschichte-in-ost-und-west/245763/1970er-jahre-umbruch-und-reformen-brd/" >Deutsche Fernsehgeschichte in Ost und West. 1970er Jahre - Umbruch und Reformen</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>NDR: <a href="https://www.ndr.de/der_ndr/unternehmen/chronik/Ein-Pionier-des-Kinderfernsehprogramms,sesamstrasse2167.html" >Die "Sesamstraße" - Ein Pionier des Kinderfernsehens</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-kinderserie-sesame-street-usa-100.html" >10. November 1969 - Kinderserie "Sesame Street" startet in den USA</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/unterhaltung/film-und-serie/jim-henson-102.html" >Jim Henson: Er ließ die Puppen tanzen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Jana Magdanz <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nico Söllner</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 04:00:32 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 05.04.2026, 05.04.1971, Kinderfernsehen, ARD, Mediengeschichte, Vorschulkinder, Bildung, Popkultur, USA, Fernsehgeschichte, Jim Henson</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 5. April 1971 sendet der NDR die "Sesame Street". Bunt, frech, amerikanisch; die Kritiker sind empört, die Kinder lieben es. Ein Klassiker für Generationen entsteht.</itunes:summary>
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      <title>Der tote Papst Formosus vor Gericht</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-tote-papst-formosus-vor-gericht-100.html</link>
      <description>Nach seinem Tod im Jahre 896 kommt Formosus nicht zur Ruhe: Binnen acht Jahren wird er zweimal feierlich und zweimal weniger feierlich bestattet. Einmal wirft man den Leichnam gar in den Tiber. Von Wolfgang Meyer.</description>
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      <![CDATA[<p>Nach seinem Tod im Jahre 896 kommt Formosus nicht zur Ruhe: Binnen acht Jahren wird er zweimal feierlich und zweimal weniger feierlich bestattet. Einmal wirft man den Leichnam gar in den Tiber.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Meyer:</strong><br/><ul><li>vom Drei-Päpste-Jahr 1978,</li><li>welche Aufgabe ein blutjunger Diakon im Schauprozess gegen eine Leiche bekommt,</li><li>wie kreativ Papst Stefan VI. die Leichensynode für eigene Zwecke nutzt,</li><li>warum eine einstürzende Basilika auch das Schicksal von Stephan VI. besiegelt.</li></ul><br/>In seinen dunkelsten Zeiten entpuppt sich der Heilige Stuhl für zahlreiche Päpste als Schleudersitz in die Ewigkeit. So etwa zwischen 896 und 916, als binnen 20 Jahren gleich zwölf Gottesmänner zum Papst aufsteigen und zügig wieder spurlos verschwinden - in Kerkern, Klöstern oder unter der Erde.<br/>Formosus wird 891 zum Papst gewählt. Aber sehr lange dauert sein Pontifikat nicht. 896 stirbt er im Alter von 80 Jahren und erhält ein ehrenvolles Begräbnis. Neun Monate und zwei Päpste später entbrennt ein heftiger Streit über seine Wahl.<br/><br/>Nach dem "Translationsgesetz" dürfen Bischöfe nicht in ein anderes Bistum wechseln. Da der Papst aber zugleich Bischof von Rom ist, dürfen Bischöfe nach damaligem Recht nicht Papst werden. Im Januar 897 lässt Papst Stephan VI. die Leiche des Formosus aus der Gruft holen und macht sie zum Hauptdarsteller eines ekeligen Schauprozesses.<br/><br/>Nach dem Schuldspruch malträtiert man den Leichnam und verscharrt ihn. Der Krieg zwischen Formosianern und Antiformosianern spaltet den Vatikan die nächsten fünf Jahrzehnte. Erst die Synode von Ravenna im Jahr 967 lässt endgültig alle Akten der Leichensynode verbrennen und bestimmt: Niemals wieder soll über einen Toten Gericht gehalten werden.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professorin Dr. Annette Grabowsky, Mittelalterliche Geschichte, Universität Tübingen</li><li>Annette Grabowsky: Der Streit um Formosus, Tübingen 2021 </li><li>Ferdinand Gregorovius: The History of the City of Rome in the Middle Ages, London 1903</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/paepste/index.html" >Religion - Päpste</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/das_christentum/pwiedieroemischkatholischenbischoefe100.html" >Christentum - Die römisch-katholischen Bischöfe</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/sitemap/sitemap-mittelalter-100.html" >Mittelalter</a></li></ul><br/><strong>Das ist unser Hör-Tipp:</strong><br/><ul><li>Alles Geschichte: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:85c70c26e0cd58ce/" ><strong>Riefenstahl: Influencerin des Bösen</strong></a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Wolfgang Meyer<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <itunes:summary>Nach seinem Tod im Jahre 896 kommt Formosus nicht zur Ruhe: Binnen acht Jahren wird er zweimal feierlich und zweimal weniger feierlich bestattet. Einmal wirft man den Leichnam gar in den Tiber.</itunes:summary>
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      <title>Ein lustbetontes Frauenleben als "Gentleman Jack": Anne Lister</title>
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      <description>Sie lebt und liebt gegen die Normen ihrer Zeit. Und schreibt alles minutiös auf. Die Engländerin Anne Lister (geb. am 3.4.1791) gilt vielen als "erste moderne Lesbe". Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie lebt und liebt gegen die Normen ihrer Zeit. Und schreibt alles minutiös auf. Die Engländerin Anne Lister (geb. am 3.4.1791) gilt vielen als "erste moderne Lesbe".</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>wovon man Ende des 18. Jahrhunderts in England bei Freundschaften zwischen Frauen ausgeht,</li><li>warum Anne Lister Griechisch und Latein nicht nur zu Bildungszwecken lernt,</li><li>was man aus ihren Notizen über den Alltag des Landadels und die Liebe zwischen Frauen im vorviktorianischen England erfährt,</li><li>warum man einen Gottesdienst im Jahr 1834 als die erste Regenbogenhochzeit bezeichnen kann.</li></ul><br/>Die englische Landbesitzerin Anne Lister führt lebenslang Tagebücher, die tägliche Ereignisse detailliert aufzeichnen, einschließlich ihrer lesbischen Beziehungen. Die Tagebücher umfassen mehr als 7.000 Seiten und zählen zu den umfangreichsten, die je in englischer Sprache verfasst wurden. <br/><br/>Große Teile sind codiert, unter anderem jene mit den intimen Details ihrer Beziehungen zu Frauen. Als die Codierung in den 1930er-Jahren von Listers Urgroßneffen John Lister und seinem Freund Arthur Burrell geknackt wird, ist der so schockiert, dass er seinem Freund rät, die "widerlichen Bücher" auf der Stelle zu verbrennen. <br/><br/>John Lister tut dies nicht, sondern versteckt das Erbe. Deswegen kann man bis heute nachlesen, wie viele Minuten Sex am Tag Anne Lister hat, aber auch, wie damals das Wetter war und wie die Stellung Preußens in der Welt aussieht.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Angela Steidele, Biografin</li><li>Angela Steidele: Anne Lister. Eine erotische Biografie. Berlin 2017 </li><li>Angela Steidele: Zeitreisen. Vier Frauen, zwei Jahrhunderte, ein Weg. Berlin 2018 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/lebenspartnerschaftsgesetz-104.html" >16.02.2001 - Lebenspartnerschaftsgesetz unterzeichnet</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/homosexualitaet-110.html" >10.03.1994 - Bundestag streicht § 175</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6602.html" >29.04.1972 - Deutschlands erste Schwulen-Demo in Münster</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka <br/>Redaktion: Christoph Tiegel, Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Theo Kramer</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 04:00:41 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christiane Kopka</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 03.04.2026, 03.04.1791, Gentleman Jack, LGBTQ, Shibden Hall, Frauen, Geschichte, England</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sie lebt und liebt gegen die Normen ihrer Zeit. Und schreibt alles minutiös auf. Die Engländerin Anne Lister (geb. am 3.4.1791) gilt vielen als "erste moderne Lesbe".</itunes:summary>
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      <title>Max Ernst: Skandalmaler mit Angst vor der weißen Leinwand</title>
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      <description>Max Ernst erfindet sich und die Kunst ständig neu: Er bringt Dada nach Köln, begründet den Surrealismus mit und inspiriert Action Painting. Von Christopher Heimer.</description>
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      <![CDATA[<p>Max Ernst erfindet sich und die Kunst ständig neu: Er bringt Dada nach Köln, begründet den Surrealismus mit und inspiriert Action Painting.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christopher Heimer:</strong><br/><ul><li>wie Max Ernst seine Angst vor der weißen Leinwand überwindet,</li><li>was einen toten Papagei und seine kleine Schwester miteinander verbindet,</li><li>welche revolutionären Techniken er entwickelt,</li><li>womit Max Ernst zum Enfant terrible der Kölner Kunstszene wird.</li></ul><br/>Der in Brühl geborene Max Ernst kommt als Autodidakt zur Malerei. Der Erste Weltkrieg erschüttert ihn so nachhaltig, dass er dessen Sinnlosigkeit in der Kunst verarbeitet: Gemeinsam mit Hans Arp bringt er den Dadaismus nach Köln und weist mit seinen irritierenden Collagen den Weg zum Surrealismus, den er später in Paris mit revolutionären Techniken mitbegründet und vorantreibt.<br/><br/>Die Flucht vor den Nazis bringt Ernst 1941 schließlich nach New York. Dort baut er sich mit der Kunstmäzenin und seiner dritten Ehefrau Peggy Guggenheim ein neues Leben auf und wird mit seinen Ideen zum Vorbild für junge amerikanische Künstler.<br/><br/>An Ruhm ist Ernst allerdings zeitlebens nicht interessiert. Während Zeitgenossen wie Dalí oder Picasso zu finanzkräftigen Marken werden, bleibt Ernst bis zu seinem Tod am 1. April 1976, einen Tag vor seinem 85. Geburtstag, rastlos auf der Suche nach sich selbst.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und unser Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jakob Schwerdtfeger, Kunsthistoriker und Comedian </li><li>Werner Spies: Max Ernst. Leben und Werk. Köln 2005 </li><li>Werner Spies: Max Ernst und die Geburt des Surrealismus. München 2019 </li><li>Jürgen Wilhelm: Max Ernst. Köln 2020</li><li>Jakob Schwerdtfeger: Punkt, Punkt, Komma, Strich - fertig ist die Kunstgeschicht'. München 2026</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/dada-abend-100.html" >14.07.1916 - Erster großer Dada-Abend in Zürich</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/paul-klee-maler-104.html" >29.06.1940 - Todestag des Malers Paul Klee</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag408.html" >23.12.1979: Peggy Guggenheim in Venedig gestorben</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christopher Heimer<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 04:00:07 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 02.04.2026, 02.04.1891, Kunst, Kunstgeschichte, Dalí, Jackson Pollock, Peggy Guggenheim, Collage, Erster Weltkrieg</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Max Ernst erfindet sich und die Kunst ständig neu: Er bringt Dada nach Köln, begründet den Surrealismus mit und inspiriert Action Painting.</itunes:summary>
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      <title>Erich Honecker besucht Disneyland</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-erich-honecker-besucht-disneyland-100.html</link>
      <description>Neu entdeckte Tagebücher beweisen: Erich Honecker war 1986 heimlich und anonym in den USA - um den Kapitalismus zu studieren und damit vielleicht die DDR zu retten. Eine unglaubliche Reise... Von Jana Fischer.</description>
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      <![CDATA[<p>Neu entdeckte Tagebücher beweisen: Erich Honecker war 1986 heimlich und anonym in den USA - um den Kapitalismus zu studieren und damit vielleicht die DDR zu retten. Eine unglaubliche Reise...</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen behauptet Jana Fischer:</strong><br/><ul><li>dass die chilenische Version von "Bares für Rares" etwas mit Honeckers Tagebüchern zu tun hat,</li><li>dass Honecker plant, Disneyland nach Ost-Berlin zu holen,</li><li>dass eine Achterbahn ihn zu dem Slogan "vorwärts immer, rückwärts nimmer" inspiriert.</li></ul><br/>Am 1. April 1986, mitten im kalten Krieg, bekommen Mickey Mouse, Goofy und Co. unerwarteten Besuch vom Klassenfeind persönlich: DDR-Staatsoberhaupt Erich Honecker und seine Frau Margot sind zu Gast im Disneyland USA.<br/><br/>Das klingt zunächst nach einer absurden Kombination. Schließlich steht Disneyland wie kaum ein anderer Ort für die Verlockungen des Kapitalismus. Doch neuentdeckte Tagebucheinträge des SED-Vorsitzenden Honecker erzählen die Geschichte eines unglaublichen Trips - inklusive falschem Neffen und einer stinkreichen Kapitalisten-Ente.<br/><br/>Dass dem DDR-Politiker die Reise nach Disneyland gefallen hat, ist für Honecker-Experte Albert Achmann keine Überraschung: "<cite>Am Ende steckt halt in jedem verknöcherten, sozialistischen Hardliner auch ein kleines Kind, das verzaubert werden will.</cite>"<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Albert Achmann, Universität Eisenhüttenstadt, Historiker, "Honeckerologe" (nachvertont von Ralf Kabelka)</li><li>Michael Ratman, Zeitzeuge, Reiseleiter des USA-Trips (nachgesprochen von Alex Cummins)</li><li>Rainer Grotepieck, Zeitzeuge, Dolmetscher während der Reise (nachinterpretiert von Nils Heinrich)</li><li>Siegbert Trugschluss: Grundlagen der Honeckerologie (2003)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-letztes-einhorn-100.html" >01.04.1915 - Die Schlachtung des letzten Einhorns in Dorsten</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-gendern-debatte-rom-100.html" >01.04.47 v. Chr. - Im alten Rom bricht eine Genderdebatte aus</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Jana Fischer <br/>Redaktion: David Rother<br/>Sprecher: Ralf Kabelka (Albert Achmann), Nils Heinrich (Rainer Grotepieck), Alex Cummins (Michael Ratman)</p>]]>
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      <itunes:author>Jana Fischer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Aprilscherz, DDR, Satire, Walt Disney, Disneyland, 1989, Wiedervereinigung, Zeitzeichen, 01.04.1986, 01.04.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Neu entdeckte Tagebücher beweisen: Erich Honecker war 1986 heimlich und anonym in den USA - um den Kapitalismus zu studieren und damit vielleicht die DDR zu retten. Eine unglaubliche Reise...</itunes:summary>
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      <title>Clara Schumann: Star-Pianistin, die Robert berühmt machte</title>
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      <description>Clara Wieck ist ein Star, dann heiratet sie. Doch statt ihre Karriere aufzugeben, tritt sie weiter auf - mit ihrem Mann. Am 31.3.1841 erstmals unter neuem Namen. Von Raoul Mörchen.</description>
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      <![CDATA[<p>Clara Wieck ist ein Star, dann heiratet sie. Doch statt ihre Karriere aufzugeben, tritt sie weiter auf - mit ihrem Mann. Am 31.3.1841 erstmals unter neuem Namen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Raoul Mörchen:</strong><br/><ul><li>was Clara Schumann vor ihrem ersten Auftritt mit ihrem Mann in das gemeinsam geführte Ehetagebuch schreibt,</li><li>womit die Pianistin das Publikum im zweiten Teil der Veranstaltung überrascht,</li><li>warum der Komponist Robert Schumann die Heirat mit Clara vor Gericht erzwingen muss,</li><li>wie die erste Sinfonie des Komponisten bei Kritik und Publikum ankommt,</li><li>wie Roberts zweite Sinfonie heißen soll.</li></ul><br/>Clara Wieck aus Leipzig ist eine Klavierspielerin ersten Ranges. Sie spielt mit den Größten ihrer Zeit in einer Liga, in der sonst nur Männer antreten. Dazu gehören zum Beispiel Sigismond Thalberg, Ignaz Moscheles, Adolf Henselt und Franz Liszt.<br/><br/>Clara wird in Wien, Paris und London umjubelt. Sie tritt vor Österreichs Kaiser Ferdinand auf und wird von ihm als erste Ausländerin und einzige Protestantin zur königlich-kaiserlichen Kammervirtuosin ernannt. Nach ihrer Heirat ist es ihr wichtig, unter ihrem neuen Namen aufzutreten: Schumann.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Irmgard Knechtges-Obrecht (Musikwissenschaftlerin)</li><li>Sven Oliver Müller (Historiker)</li><li>Irmgard Knechtges-Obrecht: Clara Schumann - Ein Leben für die Musik. Darmstadt 2019</li><li>Robert und Clara Schumann: Ehetagebücher 1840 - 1844. Frankfurt am Main 2013</li><li>Peter Gülke: Robert Schumann - Glück und Elend der Romantik. Wien 2010</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 08.06.1810: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/schumann-110.html" >Geburtstag von Robert Schumann</a></li><li>Zeitzeichen 13.09.1819: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/clara-schumann-106.html" >Geburtstag von Clara Wieck-Schumann</a></li><li>RBB-Podcast: <a href="https://www.ardsounds.de/sendung/alles-clara/urn:ard:show:ca912145fa048ff4/" >Alles Clara</a></li><li>BR Klassik: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:fb47ae3e5be2aa9c/" >Clara und Robert Schumann erstreiten ihre Ehe</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Raoul Mörchen<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 04:00:04 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Raoul Mörchen</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 31.03.1841, 31.03.2026, Klassik, Musikgeschichte, Frühlings-Sinfonie, Gewandhausorchester, Leipzig, Romantik, Franz Liszt, Robert Schumann, Felix Mendelssohn</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Clara Wieck ist ein Star, dann heiratet sie. Doch statt ihre Karriere aufzugeben, tritt sie weiter auf - mit ihrem Mann. Am 31.3.1841 erstmals unter neuem Namen.</itunes:summary>
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      <title>Krimkrieg: Mehr als 500.000 Tote für eine "Heilige Mission"</title>
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      <description>Vorgeblich um Orthodoxe zu schützen, zettelt der Zar Krieg mit den Osmanen an. Am 30.3.1856 endet der Krimkrieg mit seiner Niederlage und einer Demütigung, die bis heute nachhallt. Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>Vorgeblich um Orthodoxe zu schützen, zettelt der Zar Krieg mit den Osmanen an. Am 30.3.1856 endet der Krimkrieg mit seiner Niederlage und einer Demütigung, die bis heute nachhallt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>wie ein religiöser Konflikt in Jerusalem zum Vorwand für geopolitisches Machtstreben wird,</li><li>warum der Konflikt als einer der ersten modernen Kriege Europas gilt,</li><li>wie der Krimkrieg politisch bis heute nachwirkt.</li></ul><br/>Am 30. März 1856 endet der Krimkrieg offiziell mit dem Pariser Friedensvertrag. Russland muss sich aus dem Machtspiel am Bosporus und auf dem Balkan zurückziehen. Zwar behält es die Krim, doch das Schwarze Meer wird zur militärisch neutralen Zone erklärt - eigene Kriegsschiffe sind dort verboten.<br/><br/>Für das Zarenreich ein schwerer Schlag: Der Zugang zu eisfreien Häfen, lange ein zentrales Ziel russischer Politik, bleibt versperrt. Der Frieden bringt keine Ruhe, sondern neue Spannungen. In Russland wird der Vertrag als Demütigung empfunden - ein Gefühl, das nachwirkt und künftige Konflikte vorbereitet.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jörg Baberowski, Osteuropa-Historiker und Gewaltforscher, Humboldt-Universität Berlin</li><li>Jörg Baberowski: Der sterbliche Gott. Macht und Herrschaft im Zarenreich, München 2024</li><li>Orlando Figes: Krimkrieg. Der letzte Kreuzzug, Berlin 2011</li><li>Orlando Figes: Empire: World History (Podcast), Folge 81 "<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ysZhiXgWJtI" >Crimea: The War on Repeat</a>"</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:cc36327df13f5c51/" >Ukraine erklärt Unabhängigkeit (am 24.08.1991)</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:485beac0fdd55087/" >Der "Brotfrieden": Die Geburtsstunde des ukrainischen Staates</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:b64177ab53ba1077/" >Unterzeichnung der Pariser Verträge (am 23.10.1954)</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:90889443edc9eed8/" >NATO-Doppelbeschluss: Frieden schaffen mit noch mehr Waffen</a></li><li>Das Wissen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a98de478059c3fcc/" >Russland und die Ukraine - Geschichte eines Krieges</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Almut Finck <br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Martin Kropp</p>]]>
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      <itunes:summary>Vorgeblich um Orthodoxe zu schützen, zettelt der Zar Krieg mit den Osmanen an. Am 30.3.1856 endet der Krimkrieg mit seiner Niederlage und einer Demütigung, die bis heute nachhallt.</itunes:summary>
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      <title>Charles Manson: Vom Außenseiter zum gefürchteten Sektenführer</title>
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      <description>Charles Manson hält sich für Jesus, bewundert Hitler - und manipuliert seine "Manson Family" so geschickt, dass sie für ihn mordet. Am 29.3.1971 wird er zum Tode verurteilt. Von Philip Ritter.</description>
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      <![CDATA[<p>Charles Manson hält sich für Jesus, bewundert Hitler - und manipuliert seine "Manson Family" so geschickt, dass sie für ihn mordet. Am 29.3.1971 wird er zum Tode verurteilt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Philip Ritter:</strong><br/><ul><li>wie die "Tate-Morde" im August 1969 die Welt erschüttern, </li><li>warum Charles Manson als Drahtzieher verurteilt wird, obwohl er nicht am Tatort ist,</li><li>wie ein Außenseiter zur manipulativen Führungsfigur einer mordenden Sekte wird.</li></ul><br/>Es ist eine warme Nacht in Los Angeles, als vier Mitglieder der sogenannten „Manson-Family“ ein Anwesen am Cielo Drive betreten. Wenige Stunden später sind mehrere Menschen tot – unter ihnen die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate. Die brutalen Morde markieren für viele das Ende der Hippie-Ära. <br/><br/>Die Polizei ermittelt und kommt der Gruppe um Charles Manson auf die Spur. Etwa eineinhalb Jahre später fällt das Urteil: Die Täter werden zum Tode verurteilt - und auch Manson selbst. Obwohl er nicht am Tatort war, gilt er als treibende Kraft. Manson hatte seine Anhänger manipuliert und sie dazu gebracht, seine Befehle auszuführen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Kathleen Heide, Kriminologin</li><li>Niels Penke, Literaturwissenschaftler</li><li>Vincent Bugliosi und Curt Gentry: Helter Skelter, London 1974</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Knallhart - ARD Thriller-Hörspiele: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:8cd5ccb951c5f304/" >Summer of Hate - Charles Manson und die Manson Family</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:767f50f88da12e53/" >Der gescheiterte Versuch, human hinzurichten</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:b510b08bce046833/" >Kitty Genovese, Mordopfer (Todestag 13.03.1964)</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f6f8f66a15a7b693/" >Am 13.06.1994: Leichen im Mordfall um O.J. Simpson entdeckt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Philip Ritter<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 04:00:06 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Philip Ritter</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 29.03.1971, 29.03.2026, Sharon Tate, Tate-Morde, Roman Polanski, True Crime, Sekte, Hollywood, Helter Skelter, Summer of Love, Hippies, Serienmörder</itunes:keywords>
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      <title>Meilenstein der modernen Gerichtsmedizin: die "Lungenschwimmprobe"</title>
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      <description>Ein toter Säugling, ein Verdacht, ein Experiment: Im Jahr 1681 beweist erstmals ein neuartiges forensisches Verfahren die Unschuld einer vermeintlichen Kindsmörderin. Von Martina Meißner.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein toter Säugling, ein Verdacht, ein Experiment: Im Jahr 1681 beweist erstmals ein neuartiges forensisches Verfahren die Unschuld einer vermeintlichen Kindsmörderin.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:</strong><br/><ul><li>wie genau die sogenannte Lungenschwimmprobe funktioniert, </li><li>warum ein Kindsmordprozess im sächsischen Pegau dadurch eine unerwartete Wendung nimmt,</li><li>weshalb das neuartige medizinische Verfahren zwischen Fortschritt, Zweifel und Machtinteressen steht.</li></ul><br/>Alles beginnt mit einem Gerücht: Die etwa 15-jährige Anna Voigt soll heimlich ein Kind geboren und getötet haben. Der kleine Körper wird gefunden, die Vorwürfe sind schwer – und die Gesetze der Zeit gnadenlos. <br/>Doch dann untersucht der Amtsarzt Johannes Schreyer den Leichnam mit einer damals völlig neuen Methode. Bei der Lungenschwimmprobe wird geprüft, ob die Lunge im Wasser sinkt oder schwimmt – ein Hinweis darauf, ob ein Neugeborenes geatmet hat oder tot zur Welt kam.<br/><br/>Für Schreyer ist das ein Schritt hin zu moderner Gerichtsmedizin. Doch seine Erkenntnisse stoßen auf Skepsis, werden juristisch kaum genutzt und geraten in den Strudel eines Systems, das weniger an Wahrheit als an Verurteilung interessiert ist.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Andrea Thiele, Historikerin an der Universität Halle</li><li>Dr. Maximilian Hagen, Rechtsmediziner am Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Münster</li><li>Tore Renberg: Die Lungenschwimmprobe. Verteidigung einer jungen Frau, die des Kindsmords bezichtigt wurde, München 2024</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:32af1f6febebe7bc/" >Weil's auch dem König so gefiel: erste Doktorin der Medizin</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:49a988bc56210bd0/" >Ein Manifest gegen Frauenhass im Mittelalter: Christine de Pizan</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d97479be55be5746/" >Mutiger Liebesratgeber des Mittelalters: Albrecht von Eyb</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Martina Meißner<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 28 Mar 2026 05:00:27 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Martina Meißner</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 28.03.2026, im Jahr 1681, Forensik, Kindstötung, Totgeburt, Gerichtsmedizin, Tore Renberg, die Lungenschwimmprobe</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ein toter Säugling, ein Verdacht, ein Experiment: Im Jahr 1681 beweist erstmals ein neuartiges forensisches Verfahren die Unschuld einer vermeintlichen Kindsmörderin.</itunes:summary>
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      <title>Visionär der Moderne: Der Autor Stanislaw Lem</title>
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      <description>Am 27.3.2006 stirbt der Science-Fiction-Autor Stanislaw Lem. Sein Werk ist philosophisch und technisch zugleich – und wirft einen realistischen Blick auf eine mögliche Zukunft. Von Michael Richmann.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 27.3.2006 stirbt der Science-Fiction-Autor Stanislaw Lem. Sein Werk ist philosophisch und technisch zugleich – und wirft einen realistischen Blick auf eine mögliche Zukunft.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Michael Richmann:</strong><br/><ul><li>womit Stanislaw Lem als junger Mann die SS bekämpft,</li><li>wie er über den angewandte Psychologie zur Raumfahrt kommt,</li><li>warum seine Romane Abgründe aufzeigen und dennoch lustig sind. </li></ul><br/>Als junger Mann erlebt Stanislaw Lem den Überfall der Nazis auf seine polnische Heimatstadt Lemberg. Nur mit falschen Papieren überlebt der Sohn eines jüdischen Arztes die NS-Zeit. Nach dem Krieg muss er Lemberg verlassen und findet in Krakau eine neue Heimat. <br/><br/>Dort tauscht er das Medizinstudium gegen die Schreibmaschine und den Kosmos ein. In seinen Science-Fiction-Büchern verknüpft Lem Wissenschaft mit Philosophie. Gesellschaftskritik verlegt er geschickt von der Erde ins Universum – und entzieht sich so der staatlichen Zensur. Zu seinem bekanntesten Roman gehört "Solaris" aus dem Jahr 1961.<br/><br/>Lems Bücher erreichen Millionenauflagen – in Ost und West. Daneben verfasst er Essays über Evolution, Künstlicher Intelligenz, Gen-Technologie mit der Frage: "Wie können Mensch und Maschine im Einklang bleiben?" Und er wird nicht müde zu warnen: "Es steckt sehr viel Böses im Menschen. Sehr viel Böses."<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Alfred Gall (Literaturwissenschaftler Universität Mainz)</li><li>Christopher Coenen (Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse, Karlsruhe)</li><li>Stanislaw Lem (Archiv)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD Alpha: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/klassiker-der-weltliteratur/stanislaw-lem/ard-alpha/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2YxMWJhODAzLTk4ZGYtNGJmNS05NjE2LTM3OWU2NTA1MWQ2NA" >Klassiker der Weltliteratur – Stanislaw Lem</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Michael Richmann<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Joachim Baumann, Michael Wagner</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 05:00:25 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>27.03.2026, 27.03.2006, Stanislaw Lem, Science Fiction, Solaris, Futurologischer Kongress, Zukunft</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 27.3.2006 stirbt der Science-Fiction-Autor Stanislaw Lem. Sein Werk ist philosophisch und technisch zugleich – und wirft einen realistischen Blick auf eine mögliche Zukunft.</itunes:summary>
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      <title>Fatima: Die Übermutter des Islam</title>
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      <description>Im Jahre 606 wird die Tochter Mohammeds geboren und später zur zentralen Figur im schiitischen Islam. Als die "Mutter der Imame" prägt sie bis heute diesen Glauben. Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Im Jahre 606 wird die Tochter Mohammeds geboren und später zur zentralen Figur im schiitischen Islam. Als die "Mutter der Imame" prägt sie bis heute diesen Glauben.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>dass Fatimas Mutter Khadija eine selbständige Kauffrau gewesen ist, </li><li>wie sich die Stellung der Frauen im Islam im Laufe der Jahrhunderte gewandelt hat,</li><li>woher die Spaltung zwischen Schiiten und Sunniten im Islam kommt, </li><li>dass die christliche Maria mehrfach im Koran erwähnt wird, Fatima hingegen nicht.</li></ul><br/>Muslime in aller Welt verehren Fatima als "Herrin der Frauen", als "Strahlende" und "Blume" und "Mutter der Imame". Die jüngste Tochter von Mohammed und seiner ersten Frau Ḫadiǧa ist vier Jahre als, als ihr Vater zum Verkünder des Islams wird.<br/><br/>Angeblich sollen Vater und Tochter eine besondere Nähe gehabt haben. Selbst ihren Mann darf sie selbst aussuchen und wählt unter ihren vielen Verehrern Ali aus, einen Neffen ihres Vaters. Mit ihm bekommt sie die Söhne Hassan und Hussein, die einzigen lebenden Enkel und späteren Nachfolger des Propheten.<br/><br/>Ihre Verehrung im Islam, vor allem von den Schiieten, ähnelt der christlichen Maria, der Mutter Jesu. Fatima stirbt im Jahr 632, wenige Wochen nach ihrem Vater.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professorin Dr. Bärbel Beinhauer-Köhler Religionswissenschaftlerin, Universität Marburg</li><li>Professorin Dr. Katajun Amirpur, Islamwissenschaftlerin, Universität zu Köln</li><li>Seyran Ateş, Rechtsanwältin, Frauenrechtlerin, Imamin, Berlin</li><li>Bärbel Beinhauer-Köhler: Fatima bint Muhammad. Metamorphosen einer frühislamischen Frauengestalt, Wiesbaden 2002</li><li>Assia Djebar: Fern von Medina, Zürich 1997</li><li>Fatima Mernissi: Der politische Harem. Mohammed und die Frauen, Freiburg 2002</li><li>Fatima Mernissi: Die Angst vor der Moderne, München 1996</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: 08.03.1979 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-iran-frauen-demonstration-102.html" >Tausende Iranerinnen demonstrieren gegen den Schleierzwang</a></li><li>Zeitzeichen: 08.06.632 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-mohammed-prophet-stifter-begruender-islam-100.html" >Der islamische Prophet und Religionsstifter Mohammed stirbt in Medina </a></li><li>Zeitzeichen: 13.03.624 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-mohammed-sieg-gegen-mekka-100.html" >Sieg der Muslime unter Mohammed gegen Mekka</a></li><li>Zeitzeichen: 25.01.555 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-khadija-100.html" >Geburtsjahr von Khadija, Frau des islamischen Propheten Mohammed</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 05:00:01 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 26.03.2026, im Jahr 606, Sunniten, Religionsgeschichte, Frauen im Islam, Frühislam, Mekka, Medina, Islamische Spaltung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Im Jahre 606 wird die Tochter Mohammeds geboren und später zur zentralen Figur im schiitischen Islam. Als die "Mutter der Imame" prägt sie bis heute diesen Glauben.</itunes:summary>
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      <title>Lebensabend im Museum: Ishi, der Letzte seines Stammes</title>
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      <description>Am 25.3.1916 stirbt in San Francisco der mutmaßlich letzte Angehörige der Yahi, einer indigenen Gruppe in Kalifornien. Nach fünf Jahren als lebendes Forschungsobjekt. Von Markus Harmann; Joachim Heinz.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 25.3.1916 stirbt in San Francisco der mutmaßlich letzte Angehörige der Yahi, einer indigenen Gruppe in Kalifornien. Nach fünf Jahren als lebendes Forschungsobjekt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Markus Harmann und Joachim Heinz:</strong><br/><ul><li>warum 1911 in einer kalifornischen Kleinstadt plötzlich ein verängstigter Mann auftaucht,</li><li>wie er zur Sensation für Wissenschaft und Öffentlichkeit wird, </li><li>warum er im anthropologischen Museum von San Francisco lebt und Besuchern seine Kultur zeigt, </li><li>weshalb sein Gehirn nach seinem Tod entnommen wird und erst Jahrzehnte später in seine Heimat zurückkehrt.</li></ul><br/>August 1911: Ein Schlachthofarbeiter in Oroville, Kalifornien, entdeckt einen erschöpften Mann in einem Schuppen am Stadtrand. Er trägt kaum Kleidung und wirkt völlig verängstigt. Bald stellt sich heraus: Der Fremde gehört zu den Yahi, einer kleinen indigenen Gemeinschaft aus Nordkalifornien, von der viele glaubten, sie sei längst verschwunden. <br/><br/>Wissenschaftler bringen ihn nach San Francisco. Dort erhält er einen Namen: Ishi. In seiner Sprache bedeutet das schlicht "Mensch". Er lebt mehrere Jahre im Museum, fertigt Pfeilspitzen, zeigt Besuchern traditionelle Techniken und erzählt von seiner Kultur. <br/><br/>Seine Geschichte steht zugleich für Gewalt und Verlust: Mit dem Goldrausch kamen Siedler ins Land, viele indigene Gemeinschaften wurden vertrieben oder ausgelöscht. Ishi stirbt am 25. März 1916 an Tuberkulose. Erst im Jahr 2000 werden seine sterblichen Überreste in das Gebiet seiner Vorfahren zurückgebracht, wo er schließlich beigesetzt wird.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Frank Usbeck, Kurator für die Amerika-Sammlungen bei den Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsens</li><li>Orin Starn: Ishi’s Brain. In Search of America’s Last "Wild" Indian, New York 2004</li><li>Theodora Kroeber: Der Mann, der aus der Steinzeit kam, München 1961</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:9de51e8e1ce9d8d3/" >Keine Heldengeschichte im Wilden Westen - Der Indian Removal Act</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:96118d9ee05b3869/" >Vertrag von Greenville 1795 - Indigene Völker verlieren ihr Land</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:602c6f3bd147b77e/" >Tecumseh, Indianerhäuptling (Todestag 05.10.1813)</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1e15a472164ec46f/" >USA - Indianer erhalten Bürgerrechte (am 02.06.1924)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoren: Markus Harmann und Joachim Heinz<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 05:00:33 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 25.03.2026, 25.03.1916, Der Letzte seines Stammes, Indianer, Native Americans, Indigene, Kolonisierung USA, Ethnologie</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 25.3.1916 stirbt in San Francisco der mutmaßlich letzte Angehörige der Yahi, einer indigenen Gruppe in Kalifornien. Nach fünf Jahren als lebendes Forschungsobjekt.</itunes:summary>
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      <title>Olympia nur für Frauen: Mit eigenen Spielen zu gleichem Recht</title>
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      <description>Lange schließt das IOC Frauen aus, bis Sportlerinnen ab dem 24.3.1921 erstmals eigene Spiele organisieren – und damit die Gleichberechtigung im Spitzensport vorantreiben. Von Merle Schaack.</description>
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      <![CDATA[<p>Lange schließt das IOC Frauen aus, bis Sportlerinnen ab dem 24.3.1921 erstmals eigene Spiele organisieren – und damit die Gleichberechtigung im Spitzensport vorantreiben.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Merle Schaack:</strong><br/><ul><li>warum der Olympia-Erfinder Pierre de Coubertin Frauen im Stadion lieber auf der Tribüne sieht,</li><li>wie eine französische Sportpionierin den Männern im Olympia-Komitee Paroli bietet,</li><li>welche Folgen die ersten Frauenspiele für Sportlerinnen haben.</li></ul><br/>Als Pierre de Coubertin die Olympischen Spiele der Neuzeit begründet, hat er eine klare Vorstellung: Wettkämpfe tragen Männer aus. Frauen sollen höchstens die Sieger ehren. Zwar dürfen sie in einigen Disziplinen antreten, etwa im Tennis oder im Golf – doch das gilt eher als gesellschaftliches Ereignis denn als ernsthafter Leistungssport. <br/><br/>Die Französin Alice Milliat will das ändern. 1919 fordert sie vom Internationalen Olympischen Komitee, Frauen auch in der Leichtathletik zuzulassen. Als die Antwort ausbleibt, organisiert sie kurzerhand eigene Wettkämpfe. <br/><br/>1921 treffen sich in Monte Carlo rund 100 Athletinnen aus fünf Nationen zu den ersten internationalen Frauenspielen. Sie laufen, springen und werfen und zeigen damit: Frauen wollen bei Olympia nicht nur zuschauen, sondern selbst an den Start gehen.<br/> <br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Ansgar Molzberger, Sporthistoriker Sporthochschule Köln</li><li>Alexandra Burghardt, Sprinterin und Olympionikin</li><li>Dr. Petra Tzschoppe, Sportsoziologin, ehemalige Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung beim Deutschen Olympischen Sportbund</li><li><a href="https://stillmed.olympics.com/media/Documents/International-Olympic-Committee/IOC-Publications/EN-Olympic-Charter.pdf" >Olympische Charta</a></li><li>SPIEGEL Geschichte: <a href="https://www.spiegel.de/geschichte/die-weiblichen-unterleibsorgane-verwelken-wie-frauensport-olympisch-wurde-a-553f2d68-96df-4c73-b8f7-c5b413f12f20" >Frauen bei Olympia "Die weiblichen Unterleibsorgane verwelken"</a></li><li>Prof. Dr. Bettina Rulofs et al.: Sexualisierte Gewalt und sexueller Kindesmissbrauch im Kontext des Sports, Fallstudie, 2022</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ZDF heute: <a href="https://www.zdfheute.de/sport/olympia-2024-paris-historisch-ausgrenzung-frauen-100.html" >Die Spiele 1924: Der lange Kampf der Frauen</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:792572ed47901ce2/" >Gretel Bergmann, jüd. Sportlerin (Geburtstag am 12.04.1914)</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:dae1db6c3499a4ee/" >Eunice Kennedy-Shriver, Gründerin der Special Olympics (Geburtstag am 10.07.1921)</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:5699a7ab889bc7bc/" >Alles geben für einen Olivenzweig: Die ersten Spiele von Olympia</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Merle Schaack<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 05:00:45 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 24.03.1921, 24.03.2026, Alice Milliat, Olympische Frauenspiele, Sport, Monte Carlo, Sportgeschichte, Pierre de Coubertin</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Lange schließt das IOC Frauen aus, bis Sportlerinnen ab dem 24.3.1921 erstmals eigene Spiele organisieren – und damit die Gleichberechtigung im Spitzensport vorantreiben.</itunes:summary>
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      <title>Die Wiener Burg: vom Hofspielhaus zum "Teutschen Nationaltheater"</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-die-wiener-burg-vom-hofspielhaus-zum-teutschen-nationaltheater-100.html</link>
      <description>Am 23.3.1776 bestimmt Kaiser Joseph II. per Dekret: Die Bühnensprache im Burgtheater ist Deutsch. Mehr noch - künftig haben ausnahmslos alle Aufführungen glücklich zu enden. Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 23.3.1776 bestimmt Kaiser Joseph II. per Dekret: Die Bühnensprache im Burgtheater ist Deutsch. Mehr noch - künftig haben ausnahmslos alle Aufführungen glücklich zu enden.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>warum Kaiser Joseph II. das Wiener Burgtheater 1776 zum "Teutschen Nationaltheater" erklärt, </li><li>weshalb auf der Bühne plötzlich Deutsch statt Italienisch oder Französisch gesprochen wird,</li><li>wie aus einer höfischen Bühne ein Theater für die ganze Nation werden soll. </li></ul><br/>Am 23. März 1776 erklärt Kaiser Joseph II. das Theater neben der Wiener Hofburg zur Chefsache: Per Dekret stellt er das Theater unter seine Aufsicht und erklärt es zum "Teutschen Nationaltheater". Die Bühne soll nicht länger nur dem Adel dienen, sondern dem ganzen Volk. <br/><br/>Theater versteht der aufgeklärte Monarch als eine Art Schule der Gesellschaft. Dabei schießt er mit manchen Reformen über das Ziel hinaus: Tragödien dürfen nicht zu traurig enden, selbst Shakespeare bekommt ein Happy End verordnet. <br/><br/>Doch mit dem Dekret beginnt die besondere Rolle des Burgtheaters: als Bühne, über die in Österreich bis heute leidenschaftlich gestritten wird und auf die viele mit Stolz blicken, auch wenn sie nie hingehen. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Christiane Mühlegger-Henhapel, Theatermuseum Wien, Kuratorin der Ausstellung „250 Jahre Burgtheater“</li><li>Theatermuseum Wien: <a href="https://250jahreburg.theatermuseum.at/" >250 Jahre Burg. Online-Ausstellung zum Jubiläum des Burgtheaters</a></li><li>Claudia Kaufmann-Freßner: Das Burgtheater. Architektur, Geschichte, Geschichten, Wien/Bozen 2005</li><li>Ernst Haeusserman: Das Wiener Burgtheater. Wien/München/Zürich 1975</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6166bad920ef6192/" >Kaiser Leopold II. (Geburtstag am 05.05.1747)</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:0f0fcfe73f19738d/" >Erster Brief von Friedrich an Voltaire (am 08.08.1736)</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6a1a21497fba4d14/" >Comédie Française gegründet (am 21.10.1680)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Das ist unser Hörtipp:</strong> <a href="https://www.ardsounds.de/sendung/wdr-5-das-philosophische-radio/urn:ard:show:bc2ab8c7baf0cea0/" >WDR 5 Das philosophische Radio</a> – ein Austausch mit anderen nachdenklichen Menschen in einer öffentlichen philosophischen Diskussion<br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse <br/>Technik: Theo Kramer </p>]]>
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      <pubDate>Mon, 23 Mar 2026 05:00:42 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christiane Kopka</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 23.03.2026, 23.03.1776, Teutsches Nationaltheater, Schauspiel, Claus Peymann, Klaus Maria Brandauer, Theatergeschichte, Aufklärung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 23.3.1776 bestimmt Kaiser Joseph II. per Dekret: Die Bühnensprache im Burgtheater ist Deutsch. Mehr noch - künftig haben ausnahmslos alle Aufführungen glücklich zu enden.</itunes:summary>
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      <title>Die dunkle Vergangenheit der Heinzelmännchen</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-die-dunkle-vergangenheit-der-heinzelmaennchen-100.html</link>
      <description>Heinzelmännchen machen heimlich unsere Arbeit. So steht es im Märchen von 1826. Geschichten über die Wesen gab es aber schon davor. Und die zeigen ein anderes Bild. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Heinzelmännchen machen heimlich unsere Arbeit. So steht es im Märchen von 1826. Geschichten über die Wesen gab es aber schon davor. Und die zeigen ein anderes Bild.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>was düstere Hexenwesen und Dämonen mit den Heinzelmännchen zu tun haben,</li><li>warum Menschen an Hausgeister glauben, </li><li>dass eine Sage aus dem sächsischen Eilenburg Vorbild für die Kölner Heinzelmännchen gewesen sein könnte,</li><li>warum Neugierde in Erzählungen bestraft wird.</li></ul><br/>Erstmals taucht die Figur des "Heinzelmanns" im 16. Jahrhundert auf. Der Theologe Erasmus Alberus schildert ihn als lästigen Störenfried, Martin Luther sogar als "teufliches Heintzlein", das den Tod bringt. <br/><br/>Der Kölner Pädagoge und Karnevalist Ernst Weyden holt die Sage 1826 an den Rhein und verwandelt die düsteren Gestalten in freundliche, fleißige Hausmeister. Zehn Jahre später lässt August Kopisch die Kölner in seiner Ballade seufzen: "Wie war zu Cölln es doch vordem. Mit Heinzelmännchen so bequem!" <br/>Auch wenn der Geschichte nach die kleinen Wichtel Köln verlassen haben, begegnet man ihnen heute noch überall – am Heinzelmännchen-Brunnen, auf dem Heinzel-Weihnachtsmarkt, in den Buchläden und Souvenirgeschäften. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Hans-Jörg Uther, Literaturwisschenschaftler und Erzählforscher</li><li>August Kopisch: Die Heinzelmännchen zu Köln. Köln 1836</li><li>Ernst Weyden: Cöln`s Vorzeit. Geschichten, Legenden und Sagen Cöln´s, nebst einer Auswahl cölnischer Volkslieder. Cöln 1826</li><li>Brednich et. al. (Hgg.): Enzyklopädie des Märchens. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung. Göttingen 2015. </li><li>Pisarek, Janin / Schäfer, Florian: Hausgeister! Fast vergessene Gestalten der deutschsprachigen Märchen- und Sagenwelt. Köln / Weimar 2024. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-ferdinand-philipp-grimm-100.html" >06.01.1845 - Todestag des Märchensammlers Ferdinand Philipp Grimm</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-schneekoenigin-100.html" >21.12.1844 - Hans Christian Andersens "Die Schneekönigin" erscheint</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler<br/>Redaktion: Frank Zirpins, Jakob Schiffer </p>]]>
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      <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 05:00:05 GMT</pubDate>
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      <title>Siegeszug des Saxophons: Aus der Militärkapelle in den Jazzclub</title>
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      <description>Am 21.3.1846 reicht Adolphe Sax das Patent für das Saxophon ein. Seine Erfindung floppt: Er wird dafür bekämpft, verklagt, stirbt arm. Dann wird sein Instrument doch zum Erfolg.
 Von Christian Kosfeld.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 21.3.1846 reicht Adolphe Sax das Patent für das Saxophon ein. Seine Erfindung floppt: Er wird dafür bekämpft, verklagt, stirbt arm. Dann wird sein Instrument doch zum Erfolg.
</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:</strong><br/><ul><li>warum es ein Wunder ist, dass Adolphe Sax seine Kindheit überlebt,</li><li>dass er ein ausgezeichneter Musiker ist,</li><li>welche Rolle das Militär bei der Erfindung des Saxophons spielt,</li><li>über den Siegeszug des Saxophons im 20. Jahrhundert.</li></ul><br/>Es sind ungewöhnliche Töne, die aus der Werkstatt im 9. Pariser Arrondissement dringen. Dort tüftelt Adolphe Sax aus dem belgischen Dinant an einem neuen Blasinstrument. Ihm schwebt ein robuster Alleskönner vor, der in Militärkapellen laut und in Sinfonieorchester zart gespielt werden kann. Zudem sollte das Instrument für die militärischen Paraden wetterfest sein.<br/><br/>Herausgekommen ist das Saxophon, gefertigt aus Messingblech mit einem Holzblasinstrumenten-Mundstück. Am 21. März 1846 lässt Adolphe Sax es patentieren. Schon damals ist das Saxophon so genial konstruiert, dass es bis heute kaum verändert wurde. Während Komponisten das neue Instrument feiern, führt die Konkurrenz einen erbitterten Kampf gegen Sax. Er stirbt verarmt 1894 in Paris. Nur wenige Jahrzehnte später erobert sein Saxophon die Welt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Matthias Schröder, Guido Grospietsch und Thorsten Floth (Pindakaas Saxophon Quartett) </li><li>Christine Rall (Raschèr Saxophon Quartett) </li><li>Frank Lunte: Saxophone. Ein Instrument und sein Erfinder. Berlin 2014</li><li>Pindakaas Saxophon Quartett: Die Abenteuer des Monsieur Sax. Ein Musikhörspiel. ClassicClips 2014 </li><li>Dirk Joszok: Adolphe Sax. (Hör)Buch, Berlin 2008</li><li>Oscar Comettent: Histoire d’un inventeur au dix-neuvième sieècle. Adolphe Sax. Sis Ouvrages it sis luttes. Paris 1860</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-max-greger-100.html" >15. August 2015 - Todestag von Max Greger</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-charlie-parker-100.html" >29. August 1920 – Geburtstag von Charlie Parker</a></li><li><a href="https://visitwallonia.de/de/content/das-adolphe-sax-haus-museum-dinant?cookie_lang=de" >Das Adolphe Sax-Haus, Museum in Dinant</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Kosfeld <br/>Redaktion: Carolin Rückl, David Rother</p>]]>
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      <title>Von der Kolonie zum Staat: Tunesien wird unabhängig</title>
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      <description>Am 20. März 1956 endet die französische Vorherrschaft in Tunesien. Habib Bourguiba wird zum Vater der Nation - und regiert das Land jahrzehntelang mit harter Hand. Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 20. März 1956 endet die französische Vorherrschaft in Tunesien. Habib Bourguiba wird zum Vater der Nation - und regiert das Land jahrzehntelang mit harter Hand.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>warum Tunesien jahrzehntelang unter französischer Kontrolle steht, obwohl ein lokaler Herrscher im Amt ist, </li><li>wie der Anwalt Habib Bourguiba die Unabhängigkeit mit Verhandlungen vorbereitet, </li><li>und weshalb der junge Staat nach 1956 Reformlabor und autoritär regiertes Land zugleich ist. </li></ul><br/>Am 20. März 1956 unterzeichnet Frankreich in Paris den Vertrag über die Unabhängigkeit Tunesiens. Zuvor steht das nordafrikanische Land 75 Jahre lang unter französischem Protektorat: Der Bey von Tunis bleibt zwar formal Herrscher, doch Verwaltung, Wirtschaft und Militär liegen in französischer Hand. <br/><br/>Schon früh regt sich Widerstand. Der wird vor allem von einer gebildeten Mittelschicht getragen. Aus ihr entsteht eine politische Bewegung, die schließlich von dem Anwalt Habib Bourguiba geprägt wird. Statt auf bewaffneten Aufstand setzt er auf Diplomatie und schrittweise Verhandlungen mit Frankreich. <br/><br/>Nach Jahren in Gefängnissen und im Exil erreicht er sein Ziel: Tunesien wird unabhängig. Bourguiba wird Ministerpräsident, und kurz darauf Präsident eines neuen, strikt säkularen Staates. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Dr. Rachid Ouaissa, Politikwissenschaftler Naher und Mittlerer Osten, Universität Marburg</li><li>Professor Kmar Bendana, Historikerin für Zeitgeschichte, Universität Manouba (bei Tunis)</li><li>Tarkan Tek: Die Entkolonisierung Tunesiens. Über die langfristigen Auswirkungen des Arabischen Frühlings, Bielefeld 2024</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:fdb7877ee495cfd1/" >Wie ein Gemüsehändler den Arabischen Frühling startete</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:000138a431ba7a62/" >Abd el-Krim, Marokkos Freiheitskämpfer (Todestag, 06.02.1963)</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ad30143675e8722f/" >Arabische Liga gegründet (am 22.3.1945)</a></li></ul><br/><strong>Das ist unser Hör-Tipp:</strong><br/><ul><li>Alles Geschichte: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:85c70c26e0cd58ce/" ><strong>Riefenstahl: Influencerin des Bösen</strong></a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak <br/>Technik: Sarah Fitzek </p>]]>
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      <pubDate>Fri, 20 Mar 2026 05:00:03 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Marfa Heimbach</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 20.03.2026, 20.03.1956, Dekolonisierung, Maghreb, Arabischer Frühling, arabische Welt, Säkularisierung</itunes:keywords>
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      <title>Ein Leben zwischen Mekka, Nil und Kamasutra: Richard F. Burton</title>
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      <description>Wie im Wahn bereist der britische Abenteurer, Diplomat und Ethnograf Richard Francis Burton (geb. am 19.3.1821) fremde Kulturen. Als Autor und Übersetzer bricht er Tabus. Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Wie im Wahn bereist der britische Abenteurer, Diplomat und Ethnograf Richard Francis Burton (geb. am 19.3.1821) fremde Kulturen. Als Autor und Übersetzer bricht er Tabus.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>warum Richard Francis Burton als Pilger verkleidet nach Mekka reist, und damit sein Leben riskiert, </li><li>wie der britische Offizier fast dreißig Sprachen lernt, um fremde Kulturen wirklich zu verstehen, </li><li>und weshalb ausgerechnet die Übersetzung orientalischer Liebesliteratur ihn schließlich berühmt macht. </li></ul><br/>Er ist ein wahrer Weltensammler: Indien, Arabien, Ostafrika. Kein Ort ist ihm zu weit, keine Expedition zu beschwerlich. Richard Francis Burton gehört zu den wagemutigsten Forschungsreisenden des 19. Jahrhunderts. Als erster Europäer erreicht er verkleidet die heiligen Städte Mekka und Medina, später den Tanganjikasee in Afrika. <br/><br/>Der britische Offizier ist ein Kosmopolit mit außergewöhnlichem Sprachentalent. Fast dreißig Sprachen und zahlreiche Dialekte beherrscht er. Burton glaubt: Wer eine Kultur verstehen will, muss ihre Sprache sprechen. Sein Leben lang reist, schreibt und übersetzt er. Erst spät wird er berühmt: etwa mit seiner englischen Ausgabe der Geschichten aus "Tausendundeiner Nacht" oder mit der Übersetzung des "Kamasutra". <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ilja Trojanow, Schriftsteller und Autor des Buches "Der Weltensammler"</li><li>Fawn M. Brodie: The Devil Drives. The Life of Sir Richard Burton, New York, 1984. </li><li>Ilija Trojanow: Der Weltensammler, Frankfurt am Main, 2006. </li><li>Thomas Wright: The Life of Sir Richard Burton, London, 1906.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Project Gutenberg:<a href="https://www.gutenberg.org/ebooks/author/898" > Werke von Richard Francis Burton</a> (digitale Sammlung)</li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:dd1135f1806edffe/" >Gertrude Bell, Orientalistin (Geburtstag 14.07.1868)</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:72eca6077ba074fd/" >Heinrich Barth, dt. Afrikaforscher (Geburtstag 16.02.1821)</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4e3e4e963d4c5957/" >Kolonialismus kitschig verklärt: Frieda von Bülow</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:e05a455debc9d69b/" >Forschungsreisender, Entdecker, Chauvinist: Nikolai Prschewalski</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Kath <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins <br/>Technik: Sascha Schiemann </p>]]>
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      <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 05:00:55 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 19.03.1821, 19.03.2026, Mekka-Reise, Nilquellen, Tausendundeine Nacht, Übersetzung, Tanganjikasee, der Weltensammler, Ilja Trojanow</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Wie im Wahn bereist der britische Abenteurer, Diplomat und Ethnograf Richard Francis Burton (geb. am 19.3.1821) fremde Kulturen. Als Autor und Übersetzer bricht er Tabus.</itunes:summary>
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      <title>Ein linker US-Präsident rettet den Kapitalismus: Der "New Deal"</title>
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      <description>Franklin D. Roosevelts "New Deal" erreicht 1936 den Höhepunkt: Gegen Widerstand der Superreichen setzt er auf wirtschaftlichen Aufschwung durch hohe Löhne und Investitionen - er behält Recht. Von Thomas Pfaff.</description>
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      <![CDATA[<p>Franklin D. Roosevelts "New Deal" erreicht 1936 den Höhepunkt: Gegen Widerstand der Superreichen setzt er auf wirtschaftlichen Aufschwung durch hohe Löhne und Investitionen - er behält Recht.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff:</strong><br/><ul><li>warum US-Präsident Franklin D. Roosevelt in den 1930er-Jahren hohe Steuern für Millionäre fordert,</li><li>wie die Weltwirtschaftskrise Millionen US-Amerikaner in Armut und Verzweiflung stürzt,</li><li>weshalb das Reformprogramm "New Deal" nichts anderes bedeutet als: die Karten neu zu mischen.</li></ul><br/>Nach dem Börsencrash von 1929 stecken die USA in der schwersten Krise ihrer Geschichte. Banken gehen pleite, ein Viertel der Bevölkerung ist arbeitslos, viele Menschen verlieren ihr Erspartes, Bauern ihr Land. Zeitzeugen erinnern sich an eine bedrückende Atmosphäre, und an eine Gesellschaft, die kaum noch Hoffnung hat. <br/><br/>1933 wird Franklin D. Roosevelt Präsident. Er verspricht einen "New Deal": einen neuen Anfang für das US-amerikanische Volk. Der Staat investiert Milliarden in Straßen, Schulen und Staudämme, fördert Mindestlöhne und stärkt Gewerkschaften. Die Wirtschaft soll nicht länger nur den Interessen der Reichen folgen, sondern dem Gemeinwohl dienen. <br/><br/>Historiker bringen die Wirkung dieser Politik später auf eine Formel: Roosevelt habe den Kapitalismus vor den Kapitalisten gerettet. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Steffen Lehndorff, Volkswirt und Arbeitsforscher, Köln</li><li>Ulrike Herrmann, Wirtschaftsjournalistin und Historikerin, Berlin</li><li>Steffen Lehndorff: New Deal heißt Mut zum Konflikt. Was wir von Roosevelts Reformpolitik der 1930er Jahre heute lernen können, Hamburg, 2020.</li><li>Ulrike Herrmann: Kein Kapitalismus ist auch keine Lösung. Die Krise der heutigen Ökonomie oder Was wir von Smith, Marx und Keynes lernen können, Frankfurt am Main, 2016. </li><li>Sven Beckert: Kapitalismus. Geschichte einer Weltrevolution, Hamburg, 2025. </li><li>Paul Krugman: Nach Bush. Das Ende der Neokonservativen und die Stunde der Demokraten, Frankfurt am Main, 2008. </li><li>Cédric Tourbe: Kapitalismus made in USA – Reichtum als Kult. Dreiteilige ARTE-Dokumentationsserie, Frankreich, 2023.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/boerse/boerse-schwarzer-freitag-100.html" >Der Schwarze Freitag von 1929</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-john-m-keynes-brit-oekonom-todestag--100.html" >John M. Keynes, brit. Ökonom (Todestag 21.04.1946)</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d52bc7371d2c55ef/" >Eleanor Roosevelt, amerik. Politikerin (Todestag 07.11.1962)</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:cc532aac45fe02fe/" >Franklin D. Roosevelt, 32. US-Präsident (Geburtstag, 30.01.1882)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Pfaff <br/>Redaktion: David Rother <br/>Technik: Petra Laubach </p>]]>
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      <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 05:00:55 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Wirtschaftspolitik, Ulrike Hermann, John Maynard Keynes, Neoliberalismus, US-Geschichte, Zeitzeichen, 18.03.2026, 18.03.1936</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Franklin D. Roosevelts "New Deal" erreicht 1936 den Höhepunkt: Gegen Widerstand der Superreichen setzt er auf wirtschaftlichen Aufschwung durch hohe Löhne und Investitionen - er behält Recht.</itunes:summary>
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      <title>Mythos St. Patrick: Vom Sklaven zu Irlands Nationalheiligem</title>
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      <description>Am 17. März wird in den Pubs weltweit auf St. Patrick angestoßen. Doch was ist dran an den vielen Legenden um den irischen Nationalhelden, der am 17.3.461 gestorben sein soll? Von Uwe Schulz.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 17. März wird in den Pubs weltweit auf St. Patrick angestoßen. Doch was ist dran an den vielen Legenden um den irischen Nationalhelden, der am 17.3.461 gestorben sein soll?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Uwe Schulz:</strong><br/><ul><li>über Patricks Zeit als Sklave in Irland, </li><li>wie er dort zu Gott gefunden hat,</li><li>warum Patrick von der Katholischen Kirche mit Skepsis beobachtet wird, </li><li>dass der irische Nationalheilige nie offiziell heiliggesprochen wurde.</li></ul><br/>Nach sechs Jahren irischer Gefangenschaft gelingt Patrick die Flucht zurück in seine britische Heimat. Als die Eltern sterben, reist er 432 zurück, um die Iren zu missionieren – so hält er es zumindest in seiner Schrift Confessio fest. Ob er tatsächlich die Iren im Alleingang getauft hat oder ein vom Papst gesandter Missionar eine größere Reichweite hatte, verliert sich in der frühen Überlieferung. <br/><br/>Doch als Jahrhunderte später aus den zersplitterten Königtümern und Sippen eine irische Nation werden soll, kommt Patricks Stunde. Er wird zum Nationalhelden auserkoren und sein Leben mit Legenden ausgeschmückt. So die Geschichte, dass er alle Schlangen von der Insel vertrieben hat - dabei hat es nie Schlangen auf der Insel gegeben. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Terry O'Hagan, Archäologe am University College in Dublin</li><li>Elva Johnston, Historikerin am University College in Dublin</li><li>Ludwig Bieler: The Patrician Texts in the Book of Armagh. Dublin: 1979</li><li>Thomas O’Loughlin: Discovering Saint Patrick Darton. Croydon. 2005</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Forschungs-Blog zur christlichen Geschichte Irlands: <a href="https://voxhib.com/" >vox hiberionacum</a></li><li><a href="https://www.confessio.ie/" >Confessio</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Uwe Schulz<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 05:00:02 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>St. Patrick, Nationalheiliger, Irland, Missionar, Maewyn Succatal, Glauben, Christentum, Zeitzeichen, 17.03.461, 17.03.0461, 17.03.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 17. März wird in den Pubs weltweit auf St. Patrick angestoßen. Doch was ist dran an den vielen Legenden um den irischen Nationalhelden, der am 17.3.461 gestorben sein soll?</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2026-03-17T06:00:04</ard:visibleFrom>
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      <title>Sie wollte nie Schokolade: Das tragische Leben der Trude Herr</title>
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      <description>Trude Herr lässt die Nachkriegszeit lachen. Derb, kölsch und stolz auf ihre Wurzeln, hat sie die "kleinen Leute" im Blick. Am 16. März 1991 stirbt die Kölnerin in Südfrankreich. Von Irene Geuer.</description>
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      <![CDATA[<p>Trude Herr lässt die Nachkriegszeit lachen. Derb, kölsch und stolz auf ihre Wurzeln, hat sie die "kleinen Leute" im Blick. Am 16. März 1991 stirbt die Kölnerin in Südfrankreich.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Irene Geuer:</strong><br/><ul><li>an welchem außergewöhnlichen Ort Trude Herr lernt, schlagfertig, spontan und witzig zu sein,</li><li>wie Trude Herr mit dem Kölner Volksschauspieler Willy Millowitsch auskommt,</li><li>warum der WDR Trude Herrs Dokumentarfilme über Afrika nicht senden will,</li><li>mit welchem Lied sich die Sängerin 1987 auf die Fidschi-Inseln verabschiedet,</li><li>wie Trude Herr nach Köln zurückkommt und schließlich in Südfrankreich stirbt.</li></ul><br/>Trude Herr hat es nie leicht im Leben. Ihre Familie ist arm und wohnt Ende der 1920er-Jahre in Köln-Mülheim. Der Vater arbeitet als Lokführer in der Chemischen Fabrik Kalk. Er ist Kommunist und aktiv bei den Arbeiteraufständen, später im Naziregime kommt er ins Konzentrationslager.<br/><br/>Im Beruf fühlt sie sich oft von Produzenten und Regisseuren zurückgesetzt. Trude Herr ist gerne mal laut und fährt den Leuten über den Mund. Immer mit dem Gefühl: Ich darf mich nicht unterkriegen lassen. 1977 pachtet sie ein Theater in der Kölner Südstadt. Das Haus ist oft ausverkauft. Ihre wenigen ernsten Stücke werden beachtet, erfolgreicher bleibt sie aber als Ulknudel.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Marina Barth (Buchautorin und Chefin des Kabarett-Theaters Klüngelpütz in Köln)</li><li>Uli Kievernagel (Stadtführer und Trauerredner in Köln)</li><li>Marina Barth: Am Kronleuchter hängen wir nicht immer. Köln 2024</li><li>Heike Beutel und Anna B. Hagin: Trude Herr. Ein Leben. Köln 2021</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR Retro: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/wdr-retro-hier-und-heute/interview-mit-der-koelner-komikerin-trude-herr/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNjMzMzgzMzAtM2UzZS00MjU0LWFmMDYtOGMwNWM2ZTIxNGI5" >Interview mit Trude Herr</a> (1964)</li><li>WDR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/scheidung-auf-koelsch/scheidung-auf-koelsch/one/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtOTRiMmNlZjMtYjM2OS00MzMxLWIzYWUtMGYzMzk1ZTc5ZmRm" >Scheidung auf Kölsch - Schwank von und mit Trude Herr</a> (1981) </li><li>WDR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/filme-in-der-ard/fanny-und-die-geheimen-vaeter/ard/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2Zlcm5zZWhmaWxtZSBpbSBlcnN0ZW4vMjAyNC0xMi0yOF8xMy00NS1NRVo" >Die Millionärin - Volksstück von und mit Trude Herr</a> (1984)</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Irene Geuer<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 05:00:12 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Irene Geuer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 16.03.1991, 16.03.2026, Nachkriegszeit, Schauspielerin, Köln Mülheim, Sängerin, Volkstheater, Arbeiterherkunft, Kölsche Ulknudel</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Trude Herr lässt die Nachkriegszeit lachen. Derb, kölsch und stolz auf ihre Wurzeln, hat sie die "kleinen Leute" im Blick. Am 16. März 1991 stirbt die Kölnerin in Südfrankreich.</itunes:summary>
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      <title>Koffein und Kunst: Karl Flach erfindet Afri Cola</title>
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      <description>Eine Cola aus Köln wird Kult: Mit radikalen Bildern, Pop-Art und viel Provokation wird die Afri Cola zur Legende. 1931 wird sie von dem Kölner Karl Flach "erfunden". Von Martina Meissner.</description>
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      <![CDATA[<p>Eine Cola aus Köln wird Kult: Mit radikalen Bildern, Pop-Art und viel Provokation wird die Afri Cola zur Legende. 1931 wird sie von dem Kölner Karl Flach "erfunden".</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:</strong><br/><ul><li>warum das von Karl Flach erfundene Getränk "Afri Cola" heißt,</li><li>welches Alleinstellungsmerkmal die Kölner Cola hat,</li><li>welcher bekannte Künstler eine Werbekampagne für "Afri Cola" gestaltet,</li><li>wie ein "Afri Cola"-Werbespot mit drei Nonnen 1968 schockiert und provoziert,</li><li>wie der Lieblingsspruch von Karl Flach lautet.</li></ul><br/>1931 übernimmt der damals 25-jährige Karl Flach die Geschäftsführung eines Unternehmens mit dem etwas sperrigen Namen "F. Blumhoffer Nachfolger GmbH". Die Firma produziert Essenzen für die Getränkeherstellung. Um sich einen eigenen Namen zu machen, mischt der Kölner den Getränkemarkt auf - mit einer neuen Koffein-Limonade.<br/><br/>Mit dem Cola-Hersteller aus Köln geht es auf und ab. 1988 zieht sich Karl Flach aus dem Geschäft zurück und übergibt es an seinen Sohn Alexander. Mit den Produktionsmengen der großen Cola-Hersteller kann er nicht mithalten. Deshalb sucht er sich eine Nische: Er beliefert in Berlin, Hamburg und Köln die Szene-Gastronomie. Inzwischen gehört "Afri Cola" einem Getränkehersteller in Baden-Württemberg.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Alexander Flach (Sohn des Erfinders Karl Flach)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 16.11.1915: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-coca-cola-flasche-patent-100.html" >Die klassische Cola-Flasche wird patentiert</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/anatomie_des_menschen/knochenbau/wissensfrage-knochenbau-104.html" >Schadet Cola den Knochen?</a></li><li>ARD-Marktcheck: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rUuGx0Zs3kQ" >"Afri Cola" im Check</a> (2015)</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Martina Meißner<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 05:00:42 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Martina Meissner</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 15.03.1931, 15.03.2026, Alexander Flach, Charles Wilp, Deutsche Werbegeschichte, Produktdesign, Pop-Art, Popkultur</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Eine Cola aus Köln wird Kult: Mit radikalen Bildern, Pop-Art und viel Provokation wird die Afri Cola zur Legende. 1931 wird sie von dem Kölner Karl Flach "erfunden".</itunes:summary>
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      <title>16 Jahre unschuldig im Gefängnis: die "Birmingham Six"</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-jahre-unschuldig-im-gefaengnis-die-birmingham-six-100.html</link>
      <description>1975 werden sechs Männer als IRA-Attentäter verurteilt - trotz erpresster Geständnisse und frisierter Akten. Am 14.3.1991 kommen sie frei. Doch belangt wird für den Justizskandal niemand.

 Von Herwig Katzer.</description>
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      <![CDATA[<p>1975 werden sechs Männer als IRA-Attentäter verurteilt - trotz erpresster Geständnisse und frisierter Akten. Am 14.3.1991 kommen sie frei. Doch belangt wird für den Justizskandal niemand.

</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Herwig Katzer:</strong><br/><ul><li>wie sich einer der Tatverdächtigen an seine Verhaftung erinnert,</li><li>welche brutalen Mittel die Polizei bei den Vernehmungen einsetzt,</li><li>wie ein Journalist Ungereimtheiten bei den Ermittlungen gegen die "Birmingham Six" aufdeckt,</li><li>wie die unschuldig Verurteilten sich nach der Freilassung über die Polizei äußern,</li><li>wer die Bomben wohl tatsächlich gelegt hat.</li></ul><br/>Am 21. November 1974 explodieren in Birmingham im Nordwesten Englands in zwei Pubs Bomben. 21 Menschen sterben und mehr als 200 werden zum Teil schwer verletzt. Die Anschläge markieren einen blutigen Höhepunkt der "Troubles", des bürgerkriegsähnlichen Konflikts um Nordirland. Die "Irish Republican Army" (IRA) versucht seit 1969, die Loslösung Nordirlands von Großbritannien und die Wiedervereinigung Irlands herbeizubomben.<br/><br/>Die Polizei nimmt kurz darauf sechs Nordiren fest. Es ist der Auftakt zu einem Polizei- und Justizskandal. Am 15. August 1975 werden die Männer zu lebenslanger Haft verurteilt - trotz fragwürdiger Beweise und kaum konsistenter, offenbar erzwungener Geständnisse. Erst nach fast 17 Jahren werden sie von der britischen Justiz freigelassen. Doch keiner der beteiligten Polizisten und Richter wird zur Rechenschaft gezogen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Chris Mullin (Investigativ-Journalist, Buchautor und Abgeordneter des britischen Parlaments)</li><li>Chris Mullin: Error of Justice. The Truth about the Birmingham Bombings. Dublin 1987</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 06.12.1922: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-irland-freistaat-100.html" >Proklamation des Freistaates Irland</a></li><li>Zeitzeichen 03.08.1969: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/nordirland-114.html" >Beginn der bürgerkriegsähnlichen Unruhen in Irland</a></li><li>Planet Schule: <a href="https://www.planet-schule.de/schwerpunkt/internationale-krisen/nordirland-hintergrund-100.html" >Worum geht es im Nordirland-Konflikt?</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Herwig Katzer<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 05:00:02 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Herwig Katzer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 14.03.1991, 14.03.2026, Birmingham, Justizskandal, IRA, Nordirland, Bombenanschlag, Chris Mullin, Großbritannien, True Crime</itunes:keywords>
      <itunes:summary>1975 werden sechs Männer als IRA-Attentäter verurteilt - trotz erpresster Geständnisse und frisierter Akten. Am 14.3.1991 kommen sie frei. Doch belangt wird für den Justizskandal niemand.</itunes:summary>
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      <title>Formt das Gesicht Preußens und Berlins: Karl Friedrich Schinkel</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-praegt-das-gesicht-preussens-und-berlins-karl-friedrich-schinkel-100.html</link>
      <description>Theater, Museen, Kirchen - seine Bauwerke stehen für Klarheit, Maß und klassizistische Strenge: Karl Friedrich Schinkel, geboren am 13. März 1781. Aber zunächst macht ihn nicht seine Architektur berühmt. Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>Theater, Museen, Kirchen - seine Bauwerke stehen für Klarheit, Maß und klassizistische Strenge: Karl Friedrich Schinkel, geboren am 13. März 1781. Aber zunächst macht ihn nicht seine Architektur berühmt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>wie es Schinkel schafft, sein Privatleben geheim zu halten,</li><li>von einem verheerenden Brand in seiner Heimatstadt Neuruppin,</li><li>wie Schinkels Friedrichswerdersche Kirche eine ganze Epoche begründet,</li><li>von seinen Dioramen - dem Kino des 19. Jahrhunderts.</li></ul><br/>Die Berliner Stadtlandschaft wäre nicht, was sie ist - ohne den am 13. März 1781 geborenen Karl Friedrich Schinkel. Im Auftrag des Königs entwirft er Bauwerke und Plätze, die noch heute faszinieren: Die Neue Wache Unter den Linden zum Beispiel oder das Konzerthaus am Gendarmenmarkt. Mit dem Alten Museum, seit 1999 Teil des Weltkulturerbes Berliner Museumsinsel, legt Schinkel den Grundstock zum "Spree-Athen" und begründet seinen Ruf als Wegbereiter der Moderne.<br/><br/>Doch es ist nicht nur die Architektur, die ihn berühmt macht. Schinkel ist ein Universalgenie. Er schafft Gemälde und entwirft Bühnenbilder - legendär der tiefblaue Sternenhimmel für die Königin der Nacht in Mozarts Oper "Zauberflöte". Auch Innendekorationen, Möbel, Skulpturen und Kronleuchter gehören zu seinem Programm. Bis zu seinem Tod 1841 ist ein Skizzenblock sein ständiger Begleiter. Noch heute lagern 6.000 Blätter von seiner Hand im Kupferstichkabinett Berlin.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Andreas Bernhard, Kunsthistoriker, Berlin</li><li>Andreas Bernhard: Karl Friedrich Schinkel. Führer zu seinen Bauten. Band I und II. München, Berlin 2006</li><li>Jörg Trempler: Karl Friedrich Schinkel. Baumeister Preußens. München 2012</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/posener-100.html" >29.01.1996 - Todestag des Architekten Julius Posener</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-palast-der-republik-abriss-100.html" >06.02.2006 - Der Palast der Republik wird abgerissen</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-hauptbahnhof-berlin-100.html" >26. Mai 2006 - Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofs</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Almut Finck<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und David Rother<br/>Technik: Annette Skrzydlo</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 13 Mar 2026 05:00:45 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Theater, Museen, Kirchen - seine Bauwerke stehen für Klarheit, Maß und klassizistische Strenge: Karl Friedrich Schinkel, geboren am 13. März 1781. Aber zunächst macht ihn nicht seine Architektur berühmt.</itunes:summary>
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      <title>Wie Lady Hester Stanhope zur "Königin der Wüste" wurde</title>
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      <description>Ein Oberschicht-Leben im britischen Empire - das lehnt Lady Hester Stanhope (geb. am 12.3.1776) ab. Sie will sich ein neues Leben im Orient aufbauen. Und scheitert. Von Christian Seebaum.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein Oberschicht-Leben im britischen Empire - das lehnt Lady Hester Stanhope (geb. am 12.3.1776) ab. Sie will sich ein neues Leben im Orient aufbauen. Und scheitert.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Seebaum:</strong><br/><ul><li>von einer ungewöhnlichen Krönung unter dem Triumphbogen von Palmyra,</li><li>welchen Einfluss ein christlicher Sektengründer auf Stanhopes Leben nimmt,</li><li>wie opulent die Lady im libanesischen Bergdorf Djoun residiert,</li><li>warum das extravagante Leben der Lady Hester Stanhope in Armut und Einsamkeit endet.</li></ul><br/>Lady Hester Stanford stammt aus bestem Hause und bewegt sich entsprechend in den besten Kreisen. Als ihr Onkel William im Jahr 1804 seine zweite Amtszeit als Premierminister antritt, zieht die 28-Jährige mit ihm in Downing Street 10 ein. Sie führt dem ewigen Junggesellen den Haushalt, organisiert das Sozialleben und erlebt nebenbei Ränkespiele und Doppelmoral der Reichen und Mächtigen aus nächster Nähe.<br/><br/>Drei Jahre nach dem Tod ihres Onkels trifft sie im Jahr 1809 Vorbereitungen für eine größere Reise. Gemeinsam mit ihrem jungen Leibarzt Charles Meryon bricht sie in Richtung der britischen Festung Gibraltar auf. Dort lernt Stanhope den elf Jahre jüngeren Michael Bruce kennen und lieben.<br/><br/>Gemeinsam ziehen sie immer weiter in Richtung Osten, bis in den Libanon. Dort herrscht Lady Hester Stanhope in einem verlassenen Bergkloster bis zu ihrem Tod, also für fast drei Jahrzehnte - und wird so zu Europas "Königin der Wüste" und zur "Mystery Lady of the Orient".<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Armin Strohmeyr, Autor und Stanhope-Biograf</li><li>Prof. Dr. Jens-Peter Hanßen, Leiter des Orient-Instituts der Max-Weber-Stiftung in Beirut </li><li>Armin Strohmeyr: Lady Hester Stanhope. Königin des Orients, Konstanz 2021</li><li>Christian Birch (Hg.): Denkwürdigkeiten der Lady Esther Stanhope. Erzählt von ihr selbst in Unterredungen mit ihrem Arzte, Stuttgart 1846. Nachdruck, London 2017</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-nellie-bly-102.html" >14.11.1889 - Nellie Bly und Elisabeth Bisland starten ihr Rennen um die Welt</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/kolonialismus/index.html" >Kolonialismus – Europas Kolonien</a></li><li>SWR Kultur: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ddf4d96a7dc93387/" >Wer war Lawrence von Arabien - Held oder Verräter?</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Seebaum<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 05:00:07 GMT</pubDate>
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      <title>Der Vater der Tigerente: Janosch wird 95</title>
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      <description>Mit "Oh wie schön ist Panama" gelingt Janosch (geb. am 11.3.1931) ein Welterfolg. Dabei wollte er mit einem Kitschbuch Rache an der Welt nehmen. Es kommt zum Glück anders!   Von Fritz Schaefer.</description>
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      <![CDATA[<p>Mit "Oh wie schön ist Panama" gelingt Janosch (geb. am 11.3.1931) ein Welterfolg. Dabei wollte er mit einem Kitschbuch Rache an der Welt nehmen. Es kommt zum Glück anders!  </p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Fritz Schaefer:</strong><br/><ul><li>wie Janosch unter dem Pseudonym "Wondrak" zum Kolumnisten im Zeit-Magazin wird,</li><li>wer dem Endzwanziger Horst Eckert den Künstlernamen "Janosch" gibt,</li><li>wie Janosch die Rechte an seinen eigenen Werken verliert,</li><li>warum Janosch gegen eine bestimmte Leberwurst eine Aversion hat.</li></ul><br/>Geboren wird "Janosch" als Horst Eckert in Oberschlesien. Schon als Kind bekommt er den ersten Tuschkasten geschenkt. Er will Maler werden. Doch zunächst macht er eine Lehre als Schmied, besucht später eine Textilfachschule und arbeitet anschließend mehrere Jahre in einer Weberei. Sein Ziel bleibt aber die Kunst.<br/><br/>Nach einigen Misserfolgen gelingt ihm 1978 mit der illustrierten Kindergeschichte "Oh wie schön ist Panama" ein internationaler Erfolg. Auch das Nachfolgewerk "Post für den Tiger" wird ein weltweiter Bestseller. Doch Janosch hadert mit dem Erfolg und dem Leben. Er gerät in Konflikte mit seinen Verlegern, verfällt wie sein Vater dem Alkohol, hat körperliche und seelische Probleme.<br/><br/>Ruhe findet Janosch schließlich auf den Kanarischen Inseln. Seit den 1990er-Jahren lebt er dauerhaft auf Teneriffa.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Tillmann Prüfer (Leitender Redakteur bei der "Zeit" und betreuender Redakteur der "Wondrak"-Kolumne im "Zeit-Magazin"</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/literatur/kinderliteratur_von_den_anfaengen_bis_heute/kinderbuchhelden-100.html" >Helden in Kinderbüchern</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-janoschs-oh-wie-schoen-ist-panama-erscheint-100.html" >15. März 1978 - Janoschs Kinderbuch "Oh, wie schön ist Panama" erscheint</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/lernen/deutschunterricht/pwielesen100.html" >Lesen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/><br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Fritz Schaefer<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <itunes:summary>Mit "Oh wie schön ist Panama" gelingt Janosch (geb. am 11.3.1931) ein Welterfolg. Dabei wollte er mit einem Kitschbuch Rache an der Welt nehmen. Es kommt zum Glück anders!  </itunes:summary>
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      <title>Des Königs neue Kleiderordnung und der Hutaufstand von Madrid</title>
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      <description>Am 23. März 1766 eskaliert in Spaniens Hauptstadt ein Volksprotest. Was mit neuen Kleidungsvorschriften begonnen hat, wächst sich zur veritablen Staatskrise aus. Von Maren Gottschalk.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 23. März 1766 eskaliert in Spaniens Hauptstadt ein Volksprotest. Was mit neuen Kleidungsvorschriften begonnen hat, wächst sich zur veritablen Staatskrise aus.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:</strong><br/><ul><li>warum besonders der Marqués de Esquilache den Zorn der Spanier weckt,</li><li>mit welchen Maßnahmen dieser Minister und König Karl III. Spanien modernisieren,</li><li>wovon König Karl III. und seine Frau Maria Amalia beim Einzug in Madrid schockiert sind,</li><li>unter welchem Beinamen König Karl III. in die Geschichte eingehen möchte,</li><li>warum der König die Bewohner Madrids mit Kindern vergleicht.</li></ul><br/>Als Karl III. im Jahr 1759 unverhofft die Nachfolge auf dem Spanischen Thron antreten muss, unternimmt er große Anstrengungen, um sein Reich zu modernisieren. Das Land wird von Adelsfamilien und der Kirche dominiert. Karl beschneidet zu deren Missfallen die Privilegien beider Gruppen und belegt sie mit Steuern. <br/><br/>Mit Verboten weckt er auch den Zorn des Volkes. Der Minister des Königs, der Marqués de Esquilache, überspannt schließlich den Bogen: Am 10. März 1766 verbietet er das Tragen breitkrempiger Sombreros und langer Mäntel. Den Spaniern wird befohlen, französische Kleidung zu tragen, kurze, enge Jacken und dazu einen Dreispitz. <br/><br/>Es kommt zum Aufstand. Karl gibt dem Druck nach und macht den Aufständischen weitgehende Zugeständnisse. Eines ist die Verbannung von Esquilache, der aus der Regierung ausgeschlossen und als Botschafter nach Venedig geschickt wird. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Christian von Tschilschke, Uni Münster</li><li>Walther L. Bernecker und Horst Pietschmann: Geschichte Spaniens. Stuttgart 1993</li><li>Horst Pietschmann: Karl III. (1759–1788). In: Walther L. Bernecker, Carlos Collado Seidel und Paul Hoser (Hrsg.): Die spanischen Könige. 18 historische Porträts vom Mittelalter bis zur Gegenwart. München 1997</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/suedeuropa/madrid/index.html" >Geschichte der Stadt Madrid</a></li><li>Rainer Wohlfeil: <a href="http://www.comunicarte.de/RainerWohlfeil/RWTexte/svz86.html" >Brot - Olivenöl - Kichererbsen. Eine Studie zur „Lebensqualität“ der Unterschichten im Spanien Karls III.</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Maren Gottschalk <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak <br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 05:00:19 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 10.03.2026, 10.03.1766, Karl III., Dreispitz, Motín de Esquilache, Reformen, soziale Unruhen, spanische Geschichte</itunes:keywords>
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      <title>Der Namensgeber Amerikas: Großer Entdecker oder ein Hochstapler?</title>
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      <description>Amerigo Vespucci: Nach seinem Vornamen ist der Kontinent Amerika benannt. Doch wer war er (geboren wohl am 9.3.1451): Seefahrer und großer Entdecker - oder ein Hochstapler?  Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Amerigo Vespucci: Nach seinem Vornamen ist der Kontinent Amerika benannt. Doch wer war er (geboren wohl am 9.3.1451): Seefahrer und großer Entdecker - oder ein Hochstapler? </p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>wie Vespucci 32 Seiten unsterblich machen,</li><li>warum er selbst nichts von seinem Ruhm mitbekommt, </li><li>wie aus dem Kaufmann Vespucci einer der besten Seefahrer seiner Zeit wird.</li></ul><br/>Ist Amerigo Vespucci ein Hochstapler oder ein wagemutiger Seefahrer? Daran scheiden sich lange die Geister. Fest steht: Er ist der Mann, der Amerika den Namen gibt. Vespuccis Stunde schlägt erst nach den Entdeckungsreisen von Christoph Kolumbus: Mit mehreren Expeditionen, die endlich Reichtümer finden sollen, macht sich der Florentiner Patriziersohn und Buchhalter der Medici auf den Weg gen Westen.<br/><br/>Sein Reisebericht "Mundus Novus" aus dem Jahr 1502 wird zum Bestseller, denn Vespucci präsentiert darin eine Sensation: Dort im Westen liegt nicht Indien, sondern ein riesiger, bisher unbekannter Kontinent. Diesen nennt der elsässische Kartograf Martin Waldseemüller in seiner neu erstellten Weltkarte von 1507 "Amerika" - in Anlehnung an Amerigo. Vespucci und Kolumbus teilen sich den Ruhm: Denn der hat die für Europäer "Neue Welt" entdeckt, aber Vespucci sie als solche erkannt.<br/><br/><strong>Das ist unsere wichtigste Quelle und Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Ingrid Schwamborn, Romanistin und Übersetzerin des Soderini-Briefes</li><li>Robert Wallisch: Der Mundus Novus des Amerigo Vespucci, Wien 2012</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ZDF - Terra X: <a href="https://www.zdf.de/video/dokus/terra-x-112/der-mann-der-amerika-seinen-namen-gab-amerigo-vespucci-doku-100" >Der Mann, der Amerika seinen Namen gab - Amerigo Vespucci</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-kolumbus-expedition-amerika-100.html" >12. Oktober 1492 - Christoph Kolumbus betritt den amerikanischen Kontinent</a></li><li>WDR: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/av/video-christoph-kolumbus--entdecker-eroberer-ausbeuter-100.html" >Christoph Kolumbus - Entdecker, Eroberer, Ausbeuter</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen gibt's zu hören in </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Kath<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 05:00:33 GMT</pubDate>
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      <title>Geschichte des Frauentags: Langer Kampf um Gleichberechtigung</title>
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      <description>Was für eine Geschichte steckt hinter dem Internationalen Frauentag, der im März 1911 zum ersten Mal stattfindet - und wie hat er sich seitdem verändert? Eine Zeitzeichen‑Sonderfolge zusammen mit Lost‑Sheroes‑Host Milena Straube. Von Franziska Rempe.</description>
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      <![CDATA[<p>Was für eine Geschichte steckt hinter dem Internationalen Frauentag, der im März 1911 zum ersten Mal stattfindet - und wie hat er sich seitdem verändert? Eine Zeitzeichen‑Sonderfolge zusammen mit Lost‑Sheroes‑Host Milena Straube.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Franziska Rempe:</strong><br/><ul><li>wie der Frauentag nach Deutschland kommt,</li><li>warum der Frauentag während der NS-Zeit zwar verboten, aber nicht vergessen ist,</li><li>welche Bedeutung der Tag heute noch hat.</li></ul><br/>Die Geschichte des Internationalen Frauentags beginnt im Jahr 1910. Die Sozialistin Clara Zetkin setzt sich für einen Tag ein, an dem Frauen aus aller Welt zusammenkommen und ihre Forderungen nach Gleichberechtigung im Mittelpunkt stehen. Im März 1911 wird der Internationale Frauentag zum ersten Mal in Deutschland und seinen Nachbarländern gefeiert. Damals geht es vor allem um das Wahlrecht und bessere Arbeitsbedingungen für Frauen.<br/><br/>Erst seit 1921 ist der 8. März Weltfrauentag. Das Datum erinnert an den Streik russischer Textilarbeiterinnen gegen das zaristische Russland. Es dauert noch bis 1977, ehe die UN-Generalversammlung den Frauentag offiziell anerkennt. Heute ist der Internationale Frauentag in 28 Ländern ein gesetzlicher Feiertag. Beendet ist der Kampf um Gleichberechtigung damit längst nicht.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Birgit Kiupel, Historikerin und Musikwissenschaftlerin, tätig beim Digitalen Deutschen Frauenarchiv</li><li>Angelika Schaser: Frauenbewegung in Deutschland 1848-1933. Darmstadt 2020</li><li>Gisela Notz: <a href="https://www.bpb.de/medien/306223/Frauentagbroschuere_Web-2.pdf" >Der Internationale Frauentag und die Gewerkschaften. Geschichte(n) - Tradition und Aktualität</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-clara-zetkin-100.html" >20. Juni 1933 - Todestag der KPD-Politikerin Clara Zetkin</a></li><li>WDR: Frauentag: Rolle rückwärts bei der Gleichberechtigung?</li><li>Digitales Deutsches Frauenarchiv: <a href="https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/blog/mit-freundinnen-die-welt-veraendern-raus-zum-8-maerz" >Mit Freundinnen die Welt verändern - raus zum 8. März!</a></li></ul><br/><strong>Hörtipp:</strong> <a href="https://www.ardsounds.de/sendung/lost-sheroes-frauen-die-in-den-geschichtsbuechern-fehlen/urn:ard:show:396e3ec5bdc8c7af/" >Lost Sheroes mit Host Milena Straube</a><br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Franziska Rempe<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 08 Mar 2026 05:00:57 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Was für eine Geschichte steckt hinter dem Internationalen Frauentag, der im März 1911 zum ersten Mal stattfindet - und wie hat er sich seitdem verändert? Eine Zeitzeichen‑Sonderfolge zusammen mit Lost‑Sheroes‑Host Milena Straube.</itunes:summary>
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      <title>"Weiberwirtschaft": das Scheitern der ersten Frauenbank</title>
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      <description>Im Jahr 1916 schließt im Deutschen Reich die erste Bank von Frauen für Frauen. Ihr Ende markiert einen Rückschlag auf dem Weg zu finanzieller Gleichstellung. Von Doris Arp.</description>
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      <![CDATA[<p>Im Jahr 1916 schließt im Deutschen Reich die erste Bank von Frauen für Frauen. Ihr Ende markiert einen Rückschlag auf dem Weg zu finanzieller Gleichstellung.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Doris Arp:</strong><br/><ul><li>warum sich die Frauenbewegung kaum für Geld interessiert,</li><li>wie sich Frauen durch eine eigene Bank mehr Einfluss erhoffen, </li><li>wer zu den Kundinnen der Frauenbank zählt,</li><li>warum das Geldinstitut scheitert.</li></ul><br/>Anfang des 20. Jahrhunderts haben Frauen zwar erste Rechte erkämpft, doch über ihr eigenes Geld bestimmen Väter, Ehemänner oder ein Vormund. Abhilfe schafft 1910 ein mutiges Projekt: ein ausschließlich von Frauen geführtes Kreditinstitut. In Berlin können Frauen nun erstmals selbstbestimmt ein Konto eröffnen, Geld anlegen oder Kredite aufnehmen.<br/><br/>Das nötige Finanzwissen liefert die hauseigene Zeitschrift "Frauenkapital". Die männlich dominierte Finanzwelt ist empört und warnt vor einer angeblichen "Übernahme des Kapitals" durch die Frauen. Einige fürchten sogar eine weibliche Weltherrschaft. Dazu kommt es nicht, die Frauenbank muss wegen Zahlungsunfähigkeit 1916 wieder schließen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Gilla Dölle, Archiv der Deutschen Frauenbewegung Kassel</li><li>Helma Sick, Autorin und Gründerin einer der ersten Frauenfinanzberatungen (Frau &amp; Geld)</li><li>Gilla Dölle: Die (un)heimliche Macht des Geldes. Finanzierungsstrategien der bürgerlichen Frauenbewegung in Deutschland zwischen 1865 und 1933. Frankfurt a.M. 1997</li><li>Helma Sick und Renate Fritz: Frau und Geld. Wie Frauen finanziell unabhängig werden. München 2021</li><li>Helma Sick und Renate Schmidt: Ein Mann ist keine Altersvorsorge. Warum finanzielle Unabhängigkeit für Frauen so wichtig ist. München 2019</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/themen/ohne-oekonomische-macht-keine-emanzipation-die-berliner-frauenbank-1910-1916#?xywh=-179%2C-756%2C3565%2C3565" >Digitales Deutsches Frauenarchiv: Ohne ökonomische Macht keine Emanzipation - die Berliner Frauenbank (1910-1916)</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/frauen-wahlrecht-100.html" >Zeitzeichen: 30.11.1918 - Frauenwahlrecht in Deutschland</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-louise-otto-peters-100.html" >Zeitzeichen: 13.03.1895 - Die Feministin Louise Otto-Peters stirbt in Leipzig</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Doris Arp<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Seva Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 05:00:23 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Doris Arp</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, Geschichtspodcast, 07.03.2026, 07.03.1916, finanzielle Emanzipation Frauenfinanzen, Frauenrechte, Frauenbewegung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Im Jahr 1916 schließt im Deutschen Reich die erste Bank von Frauen für Frauen. Ihr Ende markiert einen Rückschlag auf dem Weg zu finanzieller Gleichstellung.</itunes:summary>
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      <title>Kosmische Heldin und Putins Satellit: Walentina Tereschkowa</title>
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      <description>Sie war die erste Frau im Weltall - bis heute ist Walentina Tereschkowa die einzige Frau, die alleine die Erde umkreist hat. Die 89-jährige Duma-Abgeordnete (geb. am 6.3.1937) sehnt sich nun auf den Mars. Von Ralph Erdenberger.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie war die erste Frau im Weltall - bis heute ist Walentina Tereschkowa die einzige Frau, die alleine die Erde umkreist hat. Die 89-jährige Duma-Abgeordnete (geb. am 6.3.1937) sehnt sich nun auf den Mars.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger:</strong><br/><ul><li>dass der Flug von Tereschkowa nicht so glatt läuft, wie sie lange behauptet,</li><li>warum ihre Fähigkeiten beim Fallschirmsprung für sie überlebenswichtig sind,</li><li>von einem Wettkampf im All zwischen der Sowjetunion und den USA,</li><li>von der bis heute männerdominierten Welt der Raumfahrt.</li></ul><br/>Sie wird gefeiert als Heldin des Sozialismus: Walentina Tereschkowa ist 1963 die erste Frau im Weltraum. Knapp drei Tage verbringt sie im All, in der engen Raumkapsel "Wostok 6".<br/><br/>Tereschkowa war Arbeiterin in einer Textilfabrik, jetzt jubeln ihr tausende Menschen auf dem Roten Platz in Moskau zu. Unter den Gratulanten ist auch Staatschef Nikita Chruschtschow. Ihr Porträt im weißen Kosmonautenhelm erscheint auf Plakaten, Briefmarken - und in den Geschichtsbüchern. Trotzdem kommt die Gleichberechtigung im All auch nach ihrem Weltraumflug nur langsam voran.<br/><br/>Heute sitzt Walentina Tereschkowa seit über zehn Jahren im russischen Parlament. Für die Partei, die vom alten Sowjetreich träumt, das sie so geprägt hat. Seite an Seite mit Wladimir Putin.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartnerinnen:</strong><br/><ul><li>Julia Richers, Osteuropa-Expertin, Historisches Institut Uni Bern</li><li>Maiken Nielsen, Wissenschaftsjournalistin und Buchautorin</li><li>Nicole Sehrig, stellvertretende Leitung Volkssternwarte Bochum</li><li>Maiken Nielsen: Space Girls, Hamburg 2019</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD Retro Spezial DDR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/reportagen-und-berichte-des-fernsehfunks/valentina-tereschkowa-und-juri-gagarin-bei-kranzniederlegung/ard/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8zODIyMDExOF8xOTYzLTEwLTIwVDIwOjAw" >Valentina Tereschkowa und Juri Gagarin bei Kranzniederlegung</a></li><li>Ready for Liftoff! Der Raumfahrt-Podcast: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:b843234a29022742/" >"Gleichberechtigung im Kosmos" - Rabea Rogge, Walentina Tereschkowa und andere erste Frauen im All</a></li><li>SWR Retro: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/swr-retro-report-chronik/juri-gagarin/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIxNjM0NzU" >Juri Gagarin</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag2744.html" >03. November 1957 - Sputnik II startet mit Hündin Laika an Bord</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ralph Erdenberger<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 05:00:48 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Ralph Erdenberger</itunes:author>
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      <itunes:summary>Sie war die erste Frau im Weltall - bis heute ist Walentina Tereschkowa die einzige Frau, die alleine die Erde umkreist hat. Die 89-jährige Duma-Abgeordnete (geb. am 6.3.1937) sehnt sich nun auf den Mars.</itunes:summary>
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      <title>Rosa Luxemburg: Mut gegen Macht</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-rosa-luxemburg-mut-gegen-macht-100.html</link>
      <description>Nur 1,48 Meter groß, musste sich Rosa Luxemburg (geboren am 5.3.1871) oft auf einen Stuhl stellen, um gesehen zu werden. Was die mutige Denkerin und Politikerin zu sagen hatte, ist auch heute noch wichtig zu hören. Von Veronika Bock und Ulrich Biermann.</description>
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      <![CDATA[<p>Nur 1,48 Meter groß, musste sich Rosa Luxemburg (geboren am 5.3.1871) oft auf einen Stuhl stellen, um gesehen zu werden. Was die mutige Denkerin und Politikerin zu sagen hatte, ist auch heute noch wichtig zu hören.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Ulrich Biermann und Veronika Bock:</strong><br/><ul><li>warum Rosa Luxemburg in der DDR zur verehrten Ikone wird und zugleich umstritten bleibt,</li><li>wie hinter der politischen Kämpferin ein sensibler, naturverbundener Mensch sichtbar wird, </li><li>und weshalb ihr kompromissloses Eintreten für Freiheit bis heute nachwirkt. </li></ul><br/>Rosa Luxemburg, ein Name voller Gefühl, geprägt von Verehrung und Ablehnung zugleich. Geboren 1871 im damals russisch besetzten Polen, wächst sie unter einfachen Bedingungen auf, erfährt früh Diskriminierung und entwickelt einen unstillbaren Wissensdurst.<br/><br/>In Zürich findet sie zur Politik, wird zur brillanten Rednerin, scharfzüngigen Denkerin und führenden Stimme der Arbeiterbewegung. Sie kämpft gegen Krieg, für soziale Gerechtigkeit und politische Freiheit, und scheut auch den Widerspruch in den eigenen Reihen nicht. Gleichzeitig zeigen ihre Briefe eine andere Seite: eine Frau, die Natur, Musik und die kleinen Momente des Lebens liebt. <br/><br/>1919 wird Rosa Luxemburg ermordet. Sie bleibt eine prägende Figur der deutschen Geschichte, deren Leben und Denken bis heute viele Menschen beschäftigt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Sahra Wagenknecht, Politikerin </li><li>Jörn Schütrumpf, Historiker </li><li>Uwe Sonnenberg, Jörn Schütrumpf: Rosa Luxemburg in der deutschen Revolution. Eine Chronik, o.O., 2020 </li><li>Rosa Luxemburg: Briefe. Herzlichst Ihre Rosa, Berlin, 1990 </li><li>Max Gallo: Rosa Luxemburg. Eine Biographie, Zürich, 1993 </li><li>Erhard Lucas-Busemann: Die Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts, Oldenburg, 1990 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.rosalux.de/stiftung/historisches-zentrum/rosa-luxemburg" >Rosa-Luxemburg-Stiftung </a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:5cf2f202968bca8d/" >Mit der "Roten Kapelle" gegen Hitler: Cato Bontjes van Beek</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:2f8a8f87447856a5/" >Rita Süssmuth wird Bundestagspräsidentin (am 25.11.1988)</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:86b41f75a1289230/" >Das weiblichste Parlament der Welt in Ruanda</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:53a2e0f92f05588f/" >Erna Scheffler - die erste Richterin am Bundesverfassungsgericht</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoren: Ulrich Biermann und Veronika Bock <br/>Redaktion: David Rother </p>]]>
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      <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 05:00:59 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Veronika Bock und Ulrich Biermann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Sozialismus, Marxismus, Freiheit der Andersdenkenden, Frauenbiographie, Feminismus, Pazifismus, Zeitzeichen, 05.03.1871, 05.03.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Nur 1,48 Meter groß, musste sich Rosa Luxemburg (geboren am 5.3.1871) oft auf einen Stuhl stellen, um gesehen zu werden. Was die mutige Denkerin und Politikerin zu sagen hatte, ist auch heute noch wichtig zu hören.</itunes:summary>
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      <title>Unschön fotografiert: So kam die Nofretete vom Nil an die Spree</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-unschoen-fotografiert-so-kam-die-nofretete-vom-nil-an-die-spree-100.html</link>
      <description>Im 14. Jahrhundert v. Chr. entsteht die berühmte Büste der Nofretete. Das altägyptische Meisterwerk ist bis heute rätselbehaftet – und Gegenstand einer Rückgabedebatte. Von Christoph Tiemann.</description>
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      <![CDATA[<p>Im 14. Jahrhundert v. Chr. entsteht die berühmte Büste der Nofretete. Das altägyptische Meisterwerk ist bis heute rätselbehaftet – und Gegenstand einer Rückgabedebatte.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Tiemann:</strong><br/><ul><li>warum 1912 ein deutsches Grabungsteam einen Sandhügel in Tell el-Armana freilegt, </li><li>mit welcher Systematik Forschungsleiter Ludwig Borchard vorgeht,</li><li>wie am 6. Dezember 1912 die Büste der Nofretete ausgegraben wird, </li><li>mit welcher List er die Ausfuhr des Kunstschatzes nach Berlin erreicht.</li></ul><br/><cite>"Lebensgroße bemalte Büste der Königin, 47 cm hoch. Farben wie eben aufgelegt. Arbeit ganz hervorragend. Beschreiben nützt nichts, ansehen!"</cite>, notiert Ludwig Borchert am Abend des 6. Dezembers 1912 in sein Grabungstagebuch. Was der deutsche Forschungsleiter beschreibt, ist das rund 3.000 Jahre alte Abbild der Nofretete. Die Darstellung einer Frau, deren Schönheit die Zeit überdauert hat und über deren Leben und Tod wenig bekannt ist.<br/><br/>Das deutsche Ausgrabungsteam spielt den Sensatonsfund gegenüber den zuständigen Beamten bewusst herunter, um die Büste nach Berlin bringen zu können. Erst 1924 wird sie dort erstmals öffentlich ausgestellt. Seither zählt Nofretete zu den großen Publikumsmagneten der Berliner Museen – und bis heute wird um ihre Rückgabe gestritten. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Friederike Seyfried, Leiterin des Ägyptischen Museums in Berlin</li><li>Professor Sebastian Conrad, Historiker mit dem Schwerpunkt Kolonialgeschichte</li><li>Sebastian Conrad: Die Königin – Nofretetes globale Karriere. Berlin 2024</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.ardmediathek.de/video/dw-doku/nofretete-botschafterin-oder-geisel/ard-kultur/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzEwMTEyMS8yMDI0MDcxMTA5MDAvZHctZG9rdS1hcmQta3VsdHVyLTE0Mg" >DW Doku: Nofretete – Botschafterin oder Geisel?</a></li><li><a href="https://www.zdf.de/video/dokus/legendaere-pharaonen-100/legendaere-pharaonen--nofretete-die-raetselhafte-100" >ZDF Info: Nofretete – Die Rätselhafte</a></li><li><a href="https://www.smb.museum/museen-einrichtungen/aegyptisches-museum-und-papyrussammlung/sammeln-forschen/bueste-der-nofretete/" >Staatliche Museen zu Berlin: Die Büste der Nofretete</a></li><li><a href="https://www.preussischer-kulturbesitz.de/pressemitteilung/artikel/2024/03/27/erstausstellung-der-bueste-der-nofretete-vor-100-jahren.html" >Stiftung Preußischer Kulturbesitz: Ausstellung der Büste der Nofretete vor 100 Jahren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Tiemann<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 05:00:20 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 04.03.2026, 14. Jh. v. Chr., Nofretete, Echnaton, Thutmosis, Tal der Könige, Tutanchamun, Pharaonen, Ägypten</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Im 14. Jahrhundert v. Chr. entsteht die berühmte Büste der Nofretete. Das altägyptische Meisterwerk ist bis heute rätselbehaftet – und Gegenstand einer Rückgabedebatte.</itunes:summary>
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      <title>Hollywoods Leinwandgöttin: Platinblond und selbstbewusst</title>
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      <description>Geboren als Harlean Harlow Carpenter (am 3.3.1911) wird Jean Harlow zu einem der größten Stars der Leinwand - bis zu ihrem frühen Tod. Ihr Look macht sie zur Ikone des Kinos. Von Gianna Scholten.</description>
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      <![CDATA[<p>Geboren als Harlean Harlow Carpenter (am 3.3.1911) wird Jean Harlow zu einem der größten Stars der Leinwand - bis zu ihrem frühen Tod. Ihr Look macht sie zur Ikone des Kinos.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Gianna Felicita Scholten:</strong><br/><ul><li>wie aus Harlean Carpenter durch Zufall und Inszenierung der Star Jean Harlow wird,</li><li>warum die "Platinblonde" zum Symbol einer neuen, selbstbestimmten Frauengeneration avanciert, </li><li>und welchen Anteil Ruhm, Rollenbilder und Studiosystem an ihrem frühen Tod haben. </li></ul><br/>Hollywood, 1937: Jean Harlow steht vor der Kamera - jung, berühmt, erschöpft. Wenige Tage später ist sie tot, mit nur 26 Jahren. Geboren 1911 in Kansas City, wächst Harlean Carpenter behütet auf, folgt ihrer Mutter nach Kalifornien und rutscht eher zufällig ins Filmgeschäft. Aus kleinen Statistenrollen entsteht rasch ein Starimage: platinblondes Haar, selbstbewusst, provokant. <br/><br/>Sie prägt ein neues Frauenbild - aktiv, sichtbar, eigenständig. Doch mit dem Ruhm wächst der Druck. Verträge, Rollenklischees und gesundheitliche Probleme bestimmen ihr Leben. Während Hollywood sie zur Ikone macht, verliert sie zunehmend die Kontrolle über ihr eigenes Bild. Jean Harlow wird zur Projektionsfläche einer Branche, und bezahlt dafür einen hohen Preis.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Vinzenz Hediger (Leiter der Cinémathèque suisse, Filmwissenschaftler)</li><li>David Stenn: Bombshell: The Life and Death of Jean Harlow, 1993</li><li>Curtis F. Brown: Jean Harlow: ihre Filme - ihr Leben, Heyne, 1979</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f9f2a81fb7808f70/" >Filmzensur im Namen von Moral und Glauben</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a2ef7f50d2bf3016/" >Tagsüber Hollywooddiva, nachts Erfinderin: Hedy Lamarr</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4da52ad5a2cabc85/" >Hattie McDaniel: Ausgegrenzt bis in den Tod</a></li><li>ARTE: <a href="https://www.arte.tv/de/videos/110260-000-A/brainwashed-sexismus-im-kino/" >Brainwashed: Sexismus im Kino</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Gianna Felicita Scholten <br/>Redaktion: Frank Zirpins <br/>Technik: Nikita Sulzhenko </p>]]>
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      <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 05:00:01 GMT</pubDate>
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      <title>Anna Maria Christmann: Als Mann verkleidet zog sie in den Krieg</title>
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      <description>Am 2. März 1761 stirbt Anna Maria Christmann -  eine weitgehend unbekannte Frau, die sich als Mann verkleidete und im Venezianisch-Österreichischen Türkenkrieg kämpfte. Doch ist die Geschichte auch wahr? Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 2. März 1761 stirbt Anna Maria Christmann -  eine weitgehend unbekannte Frau, die sich als Mann verkleidete und im Venezianisch-Österreichischen Türkenkrieg kämpfte. Doch ist die Geschichte auch wahr?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>wie ein Bettelmädchen aus Dürnau in Männerkleidern in den Krieg zieht, </li><li>warum Anna Maria Christmann lange Zeit als Legende gilt, </li><li>und wie ein unscheinbares Archivdokument ihre Geschichte bestätigt. </li></ul><br/>Anna Maria Christmann wächst um 1700 in bitterer Armut auf, verliert früh ihre Eltern und schlägt sich als Bettelmädchen durch. Um zu überleben, verkleidet sie sich als Mann, arbeitet als Knecht und lässt sich schließlich als Soldat anwerben - unter dem Namen ihres Vaters. <br/><br/>Sie kämpft im Türkenkrieg, wird verwundet, desertiert, wird zum Tode verurteilt und erst in letzter Minute begnadigt. Ihr bewegtes Leben endet schließlich in Stuttgart, wo sie als Briefträgerin arbeitet. Lange bleibt unklar, ob ihre Geschichte wirklich stimmt, die Quellen sind lückenhaft. Doch ein wiederentdecktes Gnadenschreiben des Herzogs belegt: Anna Maria Christmann hat tatsächlich als Soldat gedient. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Manfred Wolfhard, Heimatforscher aus Dürnau (Geburtsort Anna Maria Christmann)</li><li>Charlotte Wagner (Studentin, die ihre Bachelor-Arbeit über Anna Maria Christmann geschrieben hat)</li><li>Dorothea Keuler: Provokante Weibsbilder: Historische Skandale aus Baden und Württemberg. Silberburg, Tübingen 2011</li><li>Allgemeine deutsche Bürger- und Bauern-Zeitung: ein Organ zur Verhandlung allgemein interessanter Volks-Angelegenheiten, […], Bd. 3, Regensburg 1833, S. 614 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:166566393cd7475d/" >Todestag von Eleonore Prochaska, Soldatin in Männerkleidung</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:c9960f3bf051d588/" >Reporterin an vorderster Front: Marguerite Higgins</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:8843d3ff018ca36b/" >Boudicca: Wie die keltische Rebellin London niederbrannte</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:bddb0a7e73341f60/" >"Die tollkühnste Frau der Welt": Lola Montez</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler <br/>Redakteur: Matti Hesse <br/>Technik: Sascha Schiemann </p>]]>
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      <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 05:00:50 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Anna Maria Christmann, Soldatin, Venezianisch-Österreichischer Türkenkrieg, Crossdressing, Zeitzeichen, Geschichte, Krieg, 02.03.1761, 02.03.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 2. März 1761 stirbt Anna Maria Christmann -  eine weitgehend unbekannte Frau, die sich als Mann verkleidete und im Venezianisch-Österreichischen Türkenkrieg kämpfte. Doch ist die Geschichte auch wahr?</itunes:summary>
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      <title>Frauen in der Polizei: Von der Notbesetzung zur Gleichstellung</title>
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      <description>Im März 1961 sorgen vier Frauen in Uniform für Aufsehen: Erstmals überwachen Polizistinnen den Parkraum. Ein Erfolg im jahrelangen Kampf um Gleichberechtigung im Dienst. Von Jana Magdanz.</description>
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      <![CDATA[<p>Im März 1961 sorgen vier Frauen in Uniform für Aufsehen: Erstmals überwachen Polizistinnen den Parkraum. Ein Erfolg im jahrelangen Kampf um Gleichberechtigung im Dienst.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Magdanz:</strong><br/><ul><li>wann eine Frau zum ersten Mal die Mitarbeit von Frauen im Polizeidienst fordert,</li><li>welche Aufgaben die Weibliche Kriminalpolizei in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus hat,</li><li>wie holprig die Integration von Frauen in den regulären Polizeidienst ab den 1970er-Jahren verläuft,</li><li>wie es heute mit der Gleichberechtigung bei der Polizei aussieht.</li></ul><br/>Frankfurt am Main ist die erste Stadt im Bundesgebiet, in der auch Frauen die Polizeiuniform tragen. Die ersten vier Hilfspolizistinnen erhalten vier Wochen lang eine Kurzausbildung. Auch wenn sie zunächst nur prüfen, ob die Parkuhren abgelaufen sind – ihr Einsatz in Uniform ist ein Meilenstein, nachdem Frauen lange von der klassischen Polizeiarbeit ausgeschlossen waren.<br/><br/>Frauen fordern damals zwar seit Langem, zum Polizeiberuf zugelassen zu werden. Erlaubt wird ihnen das 1961 aber nur, weil Arbeitskräfte fehlen. Davor hat es immer mal wieder Frauen bei der Polizei gegeben. 1903 wird Henriette Arendt als erste Frau Polizeiassistentin, in Stuttgart bei der kommunalen Polizei. Sie kümmert sich um verwahrloste Kinder, kriminelle Jugendliche und weibliche Opfer von Straftaten. Auch in anderen Städten werden später Frauen bei der Polizei zunächst nur für soziale Aufgaben eingesetzt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dirk Götting (Historiker, Lehrbeauftragter Polizeiakademie, Leiter Forschungsstelle für Polizei- und Demokratiegeschichte)</li><li>Ute Dirks (Polizistin)</li><li>Cathrin Bergjohann (Polizeikommissarin, Leiterin der Geschäftsstelle Polizeischutz für die Demokratie an der Forschungsstelle für Polizei- und Demokratiegeschichte)</li><li>Bettina Blum: <a href="https://www.bmi.gv.at/104/Wissenschaft_und_Forschung/SIAK-Journal/SIAK-Journal-Ausgaben/Jahrgang_2012/files/Blum_2_2012.pdf" >"Frauenwohlfahrtspolizei" - "Emma Peels" - "Winkermiezen". Frauen in der deutschen Polizei 1903 bis 1970</a>. SIAK-Journal 2012</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>SWR: <a href="https://www.swr.de/swrkultur/wissen/frauen-in-der-kriminalpolizei-der-lange-weg-zur-ermittlerin-102.html" >Frauen in der Kriminalpolizei - Der lange Weg zur Ermittlerin</a></li><li>ARD alpha: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/alpha-uni/bundespolizistin-in-der-bundespolizeiinspektion-freilassing/ard-alpha/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC84M2NiYTUyNS03NzlkLTRjM2EtOTE5Mi1mMzgwODgyYjgwNGFfb25saW5lYnJvYWRjYXN0" >Bundespolizistin in der Bundespolizei-Inspektion Freilassing</a></li><li>ZDF 37 Grad: <a href="https://www.zdf.de/video/reportagen/37-grad-leben-102/im-dienste-des-staates-ich-werde-polizistin-102" >Im Dienste des Staates - Ich werde Polizist*in</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Jana Magdanz <br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 05:00:46 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Jana Magdanz</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 01.03.1961, 01.03.2026, Polizistinnen, Polizei, Gleichberechtigung, Frankfurt, Henriette Arendt, Kriminalpolizei, WKP, Hilfspolizistinnen, Frauenbewegung, Polizeigeschichte, Emanzipation</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Im März 1961 sorgen vier Frauen in Uniform für Aufsehen: Erstmals überwachen Polizistinnen den Parkraum. Ein Erfolg im jahrelangen Kampf um Gleichberechtigung im Dienst.</itunes:summary>
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      <title>Ein AKW spaltet die Gesellschaft: Protest gegen Brokdorf</title>
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      <description>Zehntausende ziehen schon in den Tagen vor dem 28.2.1981 zur Baustelle der Atomanlage von Brokdorf - um gegen Atomenergie zu protestieren, notfalls ohne Genehmigung. Von Stephan Beuting.</description>
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      <![CDATA[<p>Zehntausende ziehen schon in den Tagen vor dem 28.2.1981 zur Baustelle der Atomanlage von Brokdorf - um gegen Atomenergie zu protestieren, notfalls ohne Genehmigung.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Stephan Beuting:</strong><br/><ul><li>mit welchen Argumenten die Stromwirtschaft ein AKW in der Wilstermarsch bauen will,</li><li>welche Sorgen und Bedenken die Atomkraft-Gegner haben,</li><li>was mit der "Schlacht von Brokdorf" gemeint ist,</li><li>warum die Situation am 28. Februar 1981 zum Teil eskaliert,</li><li>wie 1985 der Brokdorf-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts die Demokratie stärkt.</li></ul><br/>Am 6. Februar 1981 rollen Bagger auf das Baugelände des geplanten AKW Brokdorf. Das löst eine der größten Protestwellen in der Geschichte der Bundesrepublik aus: 50 Organisationen von Atomkraftgegnern rufen zu einer Demonstration auf, die man heute als "Großdemonstration Brokdorf" kennt.<br/><br/>Am 23. Februar 1981, fünf Tage vor der Großdemo, erlässt der Landrat des Kreises Steinburg eine Allgemeinverfügung: Sie verbietet jegliche Proteste am Bauplatz und in der gesamten Wilstermarsch. Zunächst können die Veranstalter die Durchführung der Demonstration gerichtlich durchsetzen.<br/><br/>Einen Tag vor der Großdemo bestätigt wiederum das Oberverwaltungsgericht Lüneburg das Versammlungsverbot in weiten Teilen. Doch zu diesem Zeitpunkt sind die Demonstranten längst auf der Anreise. Rund 10.000 Polizisten und 100.000 Protestierende treffen aufeinander.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Frank Uekötter (Professor für Technik- und Umweltgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum)</li><li>Heinrich Voss (Landwirt und Demonstrant aus Brokdorf)</li><li>Frank Uekötter: Atomare Demokratie. Eine Geschichte der Kernenergie in Deutschland. Stuttgart 2023</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Panorama: <a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama/archiv/1981/AKW-Brokdorf-Seite-der-Demonstranten-und-Seite-der-Polizei,panorama1575.html" >AKW Brokdorf - Die Demonstranten und die Polizei</a></li><li>Panorama: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/panorama/das-fahndungsfoto-ermittlungen-im-fall-brokdorf/das-erste/Y3JpZDovL25kci5kZS8yZTNmYjk3Yy1mNjYxLTRmZTYtOWFkOC03Njg2OWQwZmRmZTg" >Das Fahndungsfoto - Ermittlungen im Fall "Brokdorf" 1981</a></li><li>tagesschau.de: <a href="https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/anti-akw-bewegung-103.html" >Aus für die Atomenergie - "Eine gewisse Genugtuung"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Das sind die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Stephan Beuting<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 28 Feb 2026 05:00:51 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Stephan Beuting</itunes:author>
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      <title>Iwan Pawlow: Mehr als der berühmte "Pawlowsche Hund"</title>
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      <description>Warum war die Entdeckung des Speichelreflexes vom "Pawlowschen Hund" ein derartiger Paukenschlag? Und wieso prägte Iwan Pawlow (gestorben am 27.2.1936) Medizin und Psychologie dauerhaft?   Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>Warum war die Entdeckung des Speichelreflexes vom "Pawlowschen Hund" ein derartiger Paukenschlag? Und wieso prägte Iwan Pawlow (gestorben am 27.2.1936) Medizin und Psychologie dauerhaft?  </p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:</strong><br/><ul><li>wie ein Zufall im Labor Pawlow auf die Spur des Lernens durch Reize bringt,</li><li>warum seine Forschung die bisher vorherrschende Trennung von Körper und Geist infrage stellt, </li><li>warum seine Experimente mit Hunden heute auch kritisch gesehen werden,</li><li>und weshalb seine Ideen dennoch bis heute Psychologie und Verhaltenstherapie prägen. </li></ul><br/>Wer den Namen Pawlow hört, denkt fast automatisch an den Hund, der beim Klang einer Glocke zu sabbern beginnt. Was wie ein simples Experiment wirkt, ist Anfang des 20. Jahrhunderts eine wissenschaftliche Sensation. Der russische Physiologe Iwan Pawlow zeigt, dass Körperreaktionen erlernt werden können: Wird die Futtergabe immer wieder mit einem Ton gekoppelt, reicht irgendwann der Ton allein, um Speichelfluss auszulösen. <br/><br/>Geboren 1849 als Sohn eines Priesters, sollte Pawlow selbst Geistlicher werden. <br/>Doch im Seminar entdeckt er seine Leidenschaft für die Naturwissenschaften. In St. Petersburg erforscht er Herz, Nerven und Verdauung, erhält 1904 den Nobelpreis und wird weltberühmt. Seine Versuche zeigen: Verhalten lässt sich durch Reize formen. Sowohl beim Tier als auch beim Menschen. Damit wird Pawlow zu einem Pionier der modernen Verhaltensforschung und Psychosomatik. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Igor Polianski, Medizinhistoriker an der Universität Ulm</li><li>Daniel P. Todes: Ivan Pavlow, A Russian Life in Science, 2014.</li><li>The Nobel Prize:<a href="https://www.nobelprize.org/prizes/medicine/1904/pavlov/biographical/" > Ivan Pavlov</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:b508ce6816987517/" >Nobelpreis für einen Zufall: Röntgens revolutionäre Strahlen</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:7325e78b6f44ea18/" >Begründer der Allergielehre - Der Kinderarzt Clemens von Pirquet</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:5748c02978dab555/" >Ernst Kretschmer, Psychiater (Geburtstag 08.10.1888)</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1162d5c05ec1cc7b/" >Barbara McClintock, US-Genetikerin (Geburtstag, 16.06.1902)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Daniela Wakonigg <br/>Redaktion: Matti Hesse <br/>Technik: Moritz Raestrup </p>]]>
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      <itunes:summary>Warum war die Entdeckung des Speichelreflexes vom "Pawlowschen Hund" ein derartiger Paukenschlag? Und wieso prägte Iwan Pawlow (gestorben am 27.2.1936) Medizin und Psychologie dauerhaft?  </itunes:summary>
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      <title>Prädikat Spätlese: Qualitätswein aus faulen Trauben</title>
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      <description>Ein verspäteter Reiter, verschrumpelte Trauben und ein überraschend süßer Geschmack: So entsteht 1776 am Johannisberg aus einem Zufall die berühmte Spätlese. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein verspäteter Reiter, verschrumpelte Trauben und ein überraschend süßer Geschmack: So entsteht 1776 am Johannisberg aus einem Zufall die berühmte Spätlese.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>wie ein verspäteter Bote im Rheingau die erste berühmte Spätlese möglich macht, </li><li>warum ein Fürstabt im 18. Jahrhundert auf weniger Menge, aber bessere Qualität setzt, </li><li>und wie verschrumpelte, von Edelfäule befallene Trauben zu kostbarem Wein werden.</li></ul><br/>Seit mehr als tausend Jahren wird am Johannisberg im Rheingau Wein angebaut. Doch im Jahr 1775 geschieht dort ein kleines "Ohngefähr", wie man damals Zufall sagt: Der Bote, der die Erlaubnis zur Lese aus Fulda bringen soll, kommt viel zu spät zurück. Die Trauben hängen länger am Stock, schrumpeln, werden von einem Pilz befallen. Die Mönche haben keine Wahl, sie keltern trotzdem. <br/><br/>Das Ergebnis überrascht alle: ein süßer, aromatischer Wein, wie ihn noch niemand gekostet hat. Aus diesem Missgeschick wird eine neue Regel. Fortan wartet man bewusst länger mit der Ernte. So entsteht die Spätlese, ein Zufallsprodukt, das den Johannisberg weltberühmt macht.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Leo Gros (Weinkenner und Liebhaber, Chemiker) </li><li>Stefan Doktor (Geschäftsführer Weingut Johannisberg) </li><li>die Rheingauer Weinprinzessin "Alina"</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/trinken/wein/index.html" >Geschichte des Weins</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:563ec9b0b217417e/" >Dom Pérignon: Der Mönch und der Champagner-Mythos</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:cf5db1552f6dad05/" >Vom Fusel zum Qualitätswein? Das Weinpanscherurteil</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-thomas-jefferson-amerikanischer-praesident-geburtstag--100.html" >Thomas Jefferson, amerikanischer Präsident (Geburtstag 13.04.1743)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler <br/>Redaktion: Carolin Rückl , Frank Zirpins <br/>Technik: Sascha Schiemann </p>]]>
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      <title>Renoir: Mit angebundenen Pinseln malt er gegen den Schmerz</title>
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      <description>Als die Welt der Moderne grauer wird, findet Pierre-Auguste Renoir im Impressionismus sein Glück in den Farben- und malt auch im Rollstuhl weiter. Von Laura Dresch.</description>
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      <![CDATA[<p>Als die Welt der Moderne grauer wird, findet Pierre-Auguste Renoir im Impressionismus sein Glück in den Farben- und malt auch im Rollstuhl weiter.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Laura Dresch:</strong><br/><ul><li>wie ein Schneidersohn aus Limoges zu einem der berühmtesten Maler Frankreichs wird, </li><li>warum ein Mangel an schwarzer Farbe den Impressionismus mitprägt, </li><li>und wieso Renoir trotz schwerer Krankheit bis zuletzt Bilder voller Lebensfreude malt. </li></ul><br/>Am 25. Februar 1841 wird Pierre-Auguste Renoir geboren. Seine Eltern sind Schneider, die Familie lebt bescheiden. Als Teenager arbeitet er zunächst als Porzellanmaler, lernt präzises Handwerk, bevor er an der Kunsthochschule seine Leidenschaft entdeckt. In Paris erlebt er eine Stadt im Umbruch: neue Boulevards, ein wachsendes Bürgertum, ein neues Lebensgefühl. <br/><br/>Mit Freunden wie Claude Monet malt Renoir draußen in der Natur. Statt strenger Linien setzt er auf helle Farben und flüchtige Eindrücke. So entsteht der Impressionismus, zunächst verspottet, später weltberühmt. Renoir zeigt vor allem das schöne Leben: tanzende Paare, elegante Frauen, Menschen im Grünen. <br/><br/>Doch im Alter macht ihm rheumatische Arthritis schwer zu schaffen. Er sitzt im Rollstuhl, lässt sich die Pinsel an die Hände binden, und malt weiter. Bis zu seinem Tod 1919 bleibt ihm die Kunst Trost und Lebenselixier. Oder, wie er selbst sagt: Der Schmerz vergeht, die Schönheit bleibt. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Markus Stegmann, Kunsthistoriker und Direktor des Museum Langmatt, Baden, Schweiz</li><li>Julius Meier-Graefe: Auguste Renoir, 1920.</li><li>Alexander Eiling: Renoir. Rococo Revival, 2022.</li><li>Barbara Schaefer (Hg.): Paris 1863 · 1874: Revolution in der Kunst. Vom Salon zum Impressionismus, 2024.</li><li>Barbara Schaefer: Meisterwerke des Impressionismus. Meisterwerke aus der Sammlung Langmatt, 2025. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/westeuropa/cote_d_azur/pwiediekuenstlerkueste100.html" >Die Côte d'Azur und die Künstler</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/kunst/beruehmte_kuenstler/kuenstler-claude-monet-100.html" >Berühmte Künstler - Claude Monet</a></li><li>Zeitzeichen:<a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:120af8ed383f6b26/" > Auguste Renoir, französischer Maler</a></li><li>ARTE: Renoir in Love (Dokumentation, ab 14. März)</li><li><a href="https://www.wallraf.museum/sammlungen/19-jahrhundert/information/" >Wallraf-Richartz-Museum &amp; Fondation Corbou</a>d, Köln</li><li>Auguste Renoir im <a href="https://www.museum-barberini.de/de/mediathek/12192/pierre-auguste-renoir" >Museum Barberini</a>, Potsdam</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Laura Dresch <br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 05:00:28 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Kunstgeschichte, Frankreich, Paris, Monet, Degas, Louvre, Zeitzeichen, 25.02.1841, 25.02.2026</itunes:keywords>
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      <title>Kopernikus vs. Kirche: Kampf um das Weltbild</title>
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      <description>Nikolaus Kopernikus entwirft ein Weltbild, das mit dem Alten Testament nicht vereinbar ist. Aufsehen erregt seine Theorie aber erst lange nach seinem Tod. Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>Nikolaus Kopernikus entwirft ein Weltbild, das mit dem Alten Testament nicht vereinbar ist. Aufsehen erregt seine Theorie aber erst lange nach seinem Tod.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:</strong><br/><ul><li>warum Kopernikus alles andere als ein Revolutionär war,</li><li>vom ptolemäischen Weltbild mit der Erde als Zentrum,</li><li>wie ein heimlich ergänztes Vorwort in Kopernikus' Werk die katholische Kirche beruhigt,</li><li>wie Kopernikus' Theorie erst von Galilei verteidigt und dann von Kepler verbessert wird.</li></ul><br/>Mit seiner Theorie, dass die Erde die Sonne umkreise und nicht umgekehrt, stellt Nikolaus Kopernikus das seit fast eineinhalb Jahrtausenden gültige Weltbild in Frage. Als bibelfester Wissenschaftler zögert er lange, ehe er sie der breiten Öffentlichkeit vorstellt. Als sein Werk "De Revolutionibus Orbium Caelestium" ("Über die Kreisbewegungen der Himmelskörper") 1543 erscheint, liegt Kopernikus bereits im Sterben.<br/><br/>Großes Aufsehen erregt seine Schrift zunächst nicht. Die Theorien gelten eher als Hypothesen, denn als Umsturz der alten Ordnung. Erst Jahrzehnte später fühlt sich die katholische Kirche herausgefordert - durch Galileo Galilei. Er kommt zu dem Schluss dass das heliozentrische Weltbild des Kopernikus richtig sein müsse. <br/><br/>Um Galilei anklagen zu können, wird am 24. Februar 1616 die Lehre des Kopernikus von der Inquisition offiziell zur Irrlehre erklärt. Wenige Tage später landet sein Hauptwerk auf dem Index der verbotenen Bücher. Aufhalten lässt sich die "kopernikanische Wende" dadurch aber nicht mehr.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Martin Carrier, Professor für Wissenschaftsphilosophie an der Universität Bielefeld und Kopernikus-Biograf</li><li>Martin Carrier: Nikolaus Kopernikus. München 2001</li><li>Hubert Wolf: Kontrolle des Wissens. Kirche im Spannungsfeld zwischen Forschung und Zensur. S. 11-21. In: Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte 2009, Band 28. Ostfildern 2011</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/natur/weltall/universum/pwiekircheundwissenschaftimstreitvereint100.html" >Der Streit zwischen Kirche und Wissenschaft</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-nikolaus-kopernikus-100.html" >24. Mai 1543 - Todestag des Astronomen Nikolaus Kopernikus</a></li><li>ZeitZeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-galileo-galilei-100.html" >13. Februar 1633 - Galileo Galilei stellt sich in Rom der Inquisition</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Daniela Wakonigg <br/>Redaktion: Sefa İnci Suvak<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 05:00:43 GMT</pubDate>
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      <title>Das bewegte Leben von "Löwenzahn"-Moderator Peter Lustig</title>
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      <description>Mehr als Bauwagen, Latzhose und Erfindertum: Das Leben von "Löwenzahn"‑Moderator Peter Lustig (gestorben am 23.2.2016) war geprägt von Kreativität, Traumata und Brüchen. Von Fritz Schaefer.</description>
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      <![CDATA[<p>Mehr als Bauwagen, Latzhose und Erfindertum: Das Leben von "Löwenzahn"‑Moderator Peter Lustig (gestorben am 23.2.2016) war geprägt von Kreativität, Traumata und Brüchen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Fritz Schaefer:</strong><br/><ul><li>was ein Ei und eine Glatze mit Lustigs Karriere zu tun haben,</li><li>von Peters traumatischer Flucht aus Breslau,</li><li>von seiner Ehe mit "Bibi Blocksberg"-Autorin Elfie Donnelly,</li><li>von Lustigs Leben als Bhagwan-Jünger,</li><li>wie eine Krebserkrankung sein Leben radikal ändert.</li></ul><br/>Peter Lustig ist das Gesicht von "Löwenzahn". Klar, so kennt man ihn. Fast 25 Jahre lang gibt er für die junge Zielgruppe den Tüftler-Eremiten in Latzhose. Wohnhaft in einem umgebauten Bauwagen, umgeben von den für ihn typischen Erfindungen. Darunter etwa eine Treppe aus Stühlen oder die sprechende Ukulelen-Türklingel "Klaus-Dieter".<br/><br/>Doch Peter Lustig ist nicht nur Kinderfernsehpionier. Er ist auch Flüchtlingskind, Bhagwan-Anhänger und Patient. 1984 wird bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert. Nach mehreren Operationen bleibt ihm nur ein Lungenflügel. Trotzdem macht er weiter. Neben Lustigs Neugier ist vor allem seine Authentizität ein Erfolgsfaktor: Er ist kein Lehrertyp, doziert nicht streng pädagogisch. Lustig bricht mit Konventionen und erzählt Wissen neu.<br/><br/>Für die Arbeit an "Löwenzahn" wird Peter Lustig unter anderem mit zwei Grimme-Preisen ausgezeichnet. Zudem erhält er das Bundesverdienstkreuz. Am 23. Februar 2016 stirbt der sanfte "Welterklärer" im Alter von 78 Jahren.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Elfie Donnelly, Autorin; Ex-Frau von Peter Lustig und Mutter des gemeinsamen Sohnes</li><li>Elfie Donnelly: Peters Flucht. Wien 1986</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD-Podcast: <a href="https://www.ardsounds.de/sendung/stars-unserer-kindheit-peter-lustig-und-elfie-donnelly/urn:ard:show:d3c68214b72a231a/" >Stars unserer Kindheit: Peter Lustig &amp; Elfie Donnelly</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-verhaftung-anfuehrer-bhagwan-sekte-100.html" >Bhagwan - Guru für Gutverdiener und Bürgerschreck</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-benjamin-bluemchen-100.html" >7. Juli 1977 - "Töröö!" - Erstes Benjamin-Blümchen-Hörspiel</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.<br/></strong><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Fritz Schaefer <br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 05:00:18 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Peter Lustig, Löwenzahn, Bauwagen, Moderator, Latzhose, Peter Lustig, Geschichte, Zeitzeichen, Krebs, Elfie Donnelly, 23.02.2016, 23.02.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Mehr als Bauwagen, Latzhose und Erfindertum: Das Leben von "Löwenzahn"‑Moderator Peter Lustig (gestorben am 23.2.2016) war geprägt von Kreativität, Traumata und Brüchen.</itunes:summary>
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      <title>People Power Revolution: Manila, Marcos und die Macht der Straße</title>
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      <description>Am 22. Januar 1986 beginnt auf den Philippinen ein Volksaufstand gegen Wahlbetrug und autoritäre Herrschaft. Er gilt als Beispiel für gewaltfreien politischen Umbruch. Von Murat Kayi.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 22. Januar 1986 beginnt auf den Philippinen ein Volksaufstand gegen Wahlbetrug und autoritäre Herrschaft. Er gilt als Beispiel für gewaltfreien politischen Umbruch.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayi:</strong><br/><ul><li>wie der Schuss auf Benigno Aquino die Philippinen verändert,</li><li>von Corazon Aquino - einer starken Witwe, die den Kampf ihres Mannes weiterführt,</li><li>von Imelda Marcos, die in Reichtum schwelgt, während die Philippiner hungern,</li><li>von einer friedlichen Revolution, die letztlich nichts revolutioniert.</li></ul><br/>Nach dreijährigem Exil kehrt Benigno Aquino auf die Philippinen zurück. Er wird noch auf dem Flugfeld erschossen. Ob der Oppositionsführer gegen das Regime von Ferdinand Marcos mit Billigung oder gar auf Befehl des Diktators erschossen wird, ist bis heute ungeklärt. Dieses Attentat vor den Augen der Weltöffentlichkeit markiert den Anfang vom Ende der Marcos-Ära.<br/><br/>Ferdinand Marcos plündert das Land aus und regiert es über Jahre diktatorisch mit Hilfe des Kriegsrechts. Sein dreister Wahlbetrug, um den Sieg von Aquinos Witwe Corazon zu verhindern, ist schließlich der Tropen auf dem heißen Stein. Am 22. Februar 1986 revoltieren philippinische Militäreinheiten gegen den Diktator. Binnen Stunden schließen sich Hunderttausende Zivilisten an und blockieren Manilas berühmten EDSA-Boulevard. Drei Tage lang, stellen sich die Philippiner friedlich gegen Waffen. Dann akzeptiert Marcos den US-Vorschlag, mitsamt seiner Frau das Land in Richtung Hawaii zu verlassen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Diana Ramos-Dehn, Zeitzeugin und Aktivistin</li><li>Mirjam Overhoff, philippinenbüro e.V.</li><li>Stephanie Schüller, Missio Deutschland</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/magellan-104.html" >16.03.1521 - Magellan entdeckt die Philippinen</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-gruendung-von-manila-100.html" >24. Juni 1571 - Manila wird Hauptstadt der spanischen Kolonie Philippinen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Murat Kayi <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 22 Feb 2026 05:00:18 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Murat Kayi</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, Geschichtspodcast, 22.02.2026, 22.02.1986, Ferdinand Marcos, Imelda Marcos, Corazon Aquino, EDSA-Aufstand</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 22. Januar 1986 beginnt auf den Philippinen ein Volksaufstand gegen Wahlbetrug und autoritäre Herrschaft. Er gilt als Beispiel für gewaltfreien politischen Umbruch.</itunes:summary>
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      <title>Tod in Moskau: Potsdams Bürgermeister verschwindet aus der DDR</title>
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      <description>Erwin Köhler und seine Frau setzen sich für eine unabhängige CDU ein. Wegen Antisowjethetze und Spionage verurteilt, werden sie im Februar 1951 hingerichtet - fernab der DDR. Von Thomas Klug.</description>
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      <![CDATA[<p>Erwin Köhler und seine Frau setzen sich für eine unabhängige CDU ein. Wegen Antisowjethetze und Spionage verurteilt, werden sie im Februar 1951 hingerichtet - fernab der DDR.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:</strong><br/><ul><li>wie der Potsdamer CDU-Politiker Erwin Köhler und seine Frau Charlotte 1950 verhaftet werden,</li><li>warum ein sowjetisches Militärtribunal ihnen "Antisowjethetze" und Spionage vorwirft, </li><li>wie ihre Kinder jahrelang über das Schicksal der Eltern im Ungewissen bleiben. </li></ul><br/>Potsdam, Frühjahr 1950: Erwin Köhler, Vizebürgermeister und CDU-Kreisvorsitzender, setzt sich für die Unabhängigkeit seiner Partei ein. In der jungen DDR ist das nicht erwünscht. Ein eingeschleuster Spitzel drängt ihn aus dem Amt, kurz darauf verhaften sowjetische Sicherheitskräfte ihn und seine Frau. <br/><br/>Das Urteil fällt vor einem sowjetischen Militärtribunal. Grundlage ist der berüchtigte Artikel 58, ein Gummiparagraph, mit dem sich mit der passenden Auslegung im Stalinismus politische Gegner ausschalten ließen. Der Vorwurf: Spionage, unter anderem wegen einer Fahrt durch West-Berlin. Das Todesurteil wird in Moskau vollstreckt. <br/><br/>Ihre Namen werden aus der Potsdamer Stadtgeschichte und der Geschichte der CDU gelöscht. Ein Beispiel für das stalinistische Prinzip, Menschen nicht nur zu töten, sondern auch aus der Geschichte verschwinden zu lassen. Erst Jahre später erfahren die Kinder, dass ihre Eltern 1951 "verstorben" seien. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Anna Kaminsky (Direktorin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur) </li><li>Dr. Jörg Morré (Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst) </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Digitales Totenbuch Donskoje 1950-1953</li><li>Stiftung Gedenkstätte Lindenstraße</li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/ddr/index.html" >Leben in der DDR</a></li><li>bpb: DDR kompakt: 1949 - 1953</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Klug <br/>Redaktion: Carolin Rückl, Matti Hesse <br/>Technik: Holger Maerten </p>]]>
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      <pubDate>Sat, 21 Feb 2026 05:00:01 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 21.02.1951, 21.02.2026, DDR, DDR-Geschichte, Sowjetische Militärtribunale, Stalinismus, Donskoi-Friedhof, Moskau, Nachkriegszeit, SED, Artikel 58, Stasi</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Erwin Köhler und seine Frau setzen sich für eine unabhängige CDU ein. Wegen Antisowjethetze und Spionage verurteilt, werden sie im Februar 1951 hingerichtet - fernab der DDR.</itunes:summary>
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      <title>Das Green Book: Überlebenshilfe für Schwarze auf US-Straßen</title>
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      <description>Ohne das "Green Book" wird für Schwarze Familien jede Autofahrt zum Risiko. Der unscheinbare Reiseführer von 1936 weist ihnen den Weg zu sicheren Orten in einem streng getrennten Amerika. Von Ulrich Biermann und Veronika Bock.</description>
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      <![CDATA[<p>Ohne das "Green Book" wird für Schwarze Familien jede Autofahrt zum Risiko. Der unscheinbare Reiseführer von 1936 weist ihnen den Weg zu sicheren Orten in einem streng getrennten Amerika.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Ulrich Biermann und Veronika Bock:</strong><br/><ul><li>warum afroamerikanische Familien auf Reisen ein spezielles Handbuch brauchen, </li><li>wie Postboten in den USA ein landesweites Netzwerk sicherer Adressen aufbauen</li><li>und weshalb selbst berühmte Musiker ohne dieses Buch oft keine Unterkunft finden.</li></ul><br/>1936 erscheint in den USA ein unscheinbares Heft: das "Negro Motorist Green Book", wie es offiziell heißt. Für Schwarze Reisende wird es schnell unverzichtbar. Denn Hotels, Restaurants oder Tankstellen weisen sie vielerorts ab. In manchen Städten, den sogenannten "Sundown Towns", ist es für Nichtweiße lebensgefährlich, nach Sonnenuntergang zu bleiben. So wird das "Green Book" zur Hilfe gegen den Rassenterror.<br/><br/>Herausgeber Victor Green, ein Postbote aus Harlem, sammelt deshalb Adressen von Pensionen, Werkstätten und Geschäften, die afroamerikanische Kunden willkommen heißen. Kollegen aus dem Postnetz liefern ihm Hinweise aus allen Bundesstaaten. Das jährlich erscheinende "Green Book" wird so zu einem Symbol für Sicherheit, Selbsthilfe und Reisefreiheit. Längst ist mehr ist als ein kleiner Ratgeber für Autofahrer, es ist jetzt ein richtiger Reiseführer für Schwarze. Auf über 100 Seiten listet das "Green Book" nun Ziele in allen 50 Bundesstaaten, Kanada und der Karibik auf.<br/><br/>1966 wird die letzte Ausgabe gedruckt. Nach dem Ende der gesetzlichen Rassentrennung verschwindet das "Green Book" aus den Autos und aus dem kollektiven Gedächtnis. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Candacy Taylor, Historikerin, Autorin, Dokumentarin (USA)</li><li>Smithsonian Institution Traveling Exhibition Service: <a href="https://negromotoristgreenbook.si.edu/" >The Negro Motorist Green Book</a></li><li>Library of congress: <a href="https://www.loc.gov/item/2016298176/" >The Negro motorist Green-book</a></li><li>National Underground Railroad Center: <a href="https://freedomcenter.org/the-green-book/" >The Negro Motorist Green Book</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/martin_luther_king/pwiediebuergerrechtsbewegung100.html" >Die Bürgerrechtsbewegung in den USA</a></li><li>Februar 1964: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-nina-simone-mississippi-goddam-100.html" >Uraufführung von Nina Simones "Mississippi Goddam"</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:233c72324357904f/" >Wie eine Bombe Martin Luther King zur Gewaltfreiheit motiviert</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:b14687b7fe985b58/" >Vor Rosa Parks gegen Rassentrennung im Bus: Claudette Colvin</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoren: Ulrich Biermann und Veronika Bock <br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 20 Feb 2026 05:00:24 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Ulrich Biermann und Veronika Bock</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Green Book, Rassismus, USA, Segregation, The Motorist Green Book, Trump, Schwarz, Hautfaarbe, Südstaaten, Reiseführer, Geschichte, Zeitzeichen, 20.02.2026, 1936</itunes:keywords>
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      <title>War selbst ziemlich verrückt nach Tulpen: Carolus Clusius</title>
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      <description>Carolus Clusius, am 19.2.1526 in Flandern geboren, wird zum Mitbegründer der modernen Botanik und maßgeblich mitverantwortlich für den sogenannten Tulpenwahn. Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Carolus Clusius, am 19.2.1526 in Flandern geboren, wird zum Mitbegründer der modernen Botanik und maßgeblich mitverantwortlich für den sogenannten Tulpenwahn.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>wie der weitgereiste Gelehrte Carolus Clusius zum "Vater der Tulpe" wird,</li><li> warum ihn die farbenprächtigen Blumen aus dem Osmanischen Reich nicht mehr loslassen, </li><li>wie seine Pflanzenleidenschaft den berühmten Tulpenwahn auslöste</li><li>und ob all die Erzählungen um ihn als erste große Spekulationsblase der Wirtschaftsgeschichte wirklich stimmen.</li></ul><br/>Als der alte, gebrechliche Botaniker 1593 in Leiden ankommt, gilt er als einer der bekanntesten Pflanzenkundler Europas: Carolus Clusius, geboren 1526 im damals spanisch beherrschten Arras, hat in mehreren Ländern studiert, sieben Sprachen gelernt und ein riesiges Netzwerk von Gelehrten aufgebaut. Statt als Arzt zu arbeiten, widmet er sich ganz der Schönheit und Vielfalt der Pflanzen.<br/><br/>Sein größter Schatz: eine Sammlung Tulpenzwiebeln aus dem Osmanischen Reich, die er in Wien kennengelernt hat. Im Botanischen Garten von Leiden pflanzt er die seltenen Gewächse an – und macht sie damit in den Niederlanden begehrt. Reiche Bürger reißen sich um die exotischen Blumen. Aus der Leidenschaft eines Gelehrten entsteht so ein Fieber, das bald ganz Holland erfasst. Bis heute gilt die Tulpenmanie als Musterbeispiel für eine Spekulationsblase. Sie soll die gesamte Wirtschaft der Niederlande schwer geschädigt und unzählige Menschen ruiniert haben. Doch neuere Forschungen sprechen dafür, dass dies so nicht der historischen Realität entspricht.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Gerda van Uffelen (Botanikerin, ehemalige Kuratorin des Hortus botanicus in Leiden)</li><li>Apl. Professor Dr. Ralf Banken (Wirtschaftshistoriker, Goethe-Universität Frankfurt) </li><li>Mike Dash: Tulpenwahn. Die verrückteste Spekulation der Geschichte, Berlin 2005</li><li>Anne Goldgar: Tulipmania. Money, Honor, and Knowledge in the Dutch Golden Age, Chicago und London 2007</li><li>Anna Pavord: Die Tulpe. Eine Kulturgeschichte, Frankfurt am Main und Leipzig 2003</li><li>Peter M. Garber: Famous First Bubbles: The Fundamentals of Early Manias, Cambrige 2000</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Internet-Seite des „<a href="https://hortusleiden.nl/" >Hortus botanicus</a>“ in Leiden</li><li>Planet Wissen – <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/klima/fruehling_das_grosse_erwachen/pwiedietulpe100.html" >Die Tulpe</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/pflanzen/index.html" >Pflanzenkunde </a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka <br/>Redaktion: Christoph Tiegel, Matti Hesse <br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 05:00:39 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 19.02.1526, 19.02.2026, Geschichte der Botanik, Tulipan, Tulpenmanie, Hortus Botanicus, Leiden, Pflanzenforschung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Carolus Clusius, am 19.2.1526 in Flandern geboren, wird zum Mitbegründer der modernen Botanik und maßgeblich mitverantwortlich für den sogenannten Tulpenwahn.</itunes:summary>
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      <title>Englands blutige Königin: Mit Gewalt gegen Protestanten</title>
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      <description>Die Engländer bejubeln Maria, als sie den Thron besteigt. Geboren als Tochter von Heinrich VIII. (am 18.2.1516), bringt sie das Volk als strenge Katholikin und Gewaltherrscherin rasch gegen sich auf. Von Herwig Katzer.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Engländer bejubeln Maria, als sie den Thron besteigt. Geboren als Tochter von Heinrich VIII. (am 18.2.1516), bringt sie das Volk als strenge Katholikin und Gewaltherrscherin rasch gegen sich auf.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Herwig Katzer:</strong><br/><ul><li>wie sich Heinrich VIII. für einen männlichen Nachkommen gegen den Papst stellt,</li><li>warum die Wahl von Marias Ehemann in England für einen Aufschrei sorgt,</li><li>was Calais mit ihrem politischen Niedergang zu tun hat,</li><li>von ihrer Nachfolgerin Elisabeth I., Begründerin des englischen Weltreichs.</li></ul><br/>Am 18. Februar 1516 kommt Mary Tudor zur Welt. Da der einzige männliche Nachkomme ihres Vaters Heinrich VIII. bereits mit 15 Jahren stirbt, steigt sie 1553 zur ersten Königin Englands auf.<br/><br/>Kaum an der Macht, leitet Maria I. die Rekatholisierung ihres Reiches ein. Gilt sie zunächst noch als milde und tolerante, vom Volk umjubelte Hoffnungsträgerin, wandelt sie sich rasch zur mörderischen Monarchin. Ketzer werden unerbittlich verfolgt. Selbst abtrünnige Geistliche und Adelige in höchsten Ämtern sterben auf dem Scheiterhaufen.<br/><br/>In ständiger Angst vor Marias katholischem Terrorregime wendet sich das Volk von ihr ab - und jubelt regelrecht, als sie 1558 an Grippe stirbt. Was bleibt, ist eine lange Opferliste: Etwa 300 Protestanten hat Maria I. in ihren gerade einmal fünf Regierungsjahren brutal hinrichten lassen. Sie geht als "Bloody Mary" in die Geschichte ein.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Helga Schnabel-Schüle, Historikerin, Uni Trier</li><li>Peter Wende (Hg.): Englische Könige und Königinnen der Neuzeit. Von Heinrich VII. bis Elisabeth II., München 1982</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-heinrich-der-achte-geboren-100.html" >28. Juni 1491 - König Heinrich VIII. von England, wird geboren</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7138.html" >8. Dezember 1542 - Königin Maria Stuart wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Herwig Katzer<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins</p>]]>
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      <itunes:keywords>18.02.2026, 18.02.1516, Bloody Mary, Maria I, Haus Tudor, England, Heinrich VIII.</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die Engländer bejubeln Maria, als sie den Thron besteigt. Geboren als Tochter von Heinrich VIII. (am 18.2.1516), bringt sie das Volk als strenge Katholikin und Gewaltherrscherin rasch gegen sich auf.</itunes:summary>
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      <title>Heinrich Heine: Warum ein Dichter für seine Worte fliehen muss</title>
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      <description>Am 17.2.1856 stirbt Heinrich Heine im Exil in Paris - der Dichter, den Zensur und Anfeindungen aus Deutschland treiben, weil seine Worte zu frei und zu politisch sind. Von Christoph Vratz.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 17.2.1856 stirbt Heinrich Heine im Exil in Paris - der Dichter, den Zensur und Anfeindungen aus Deutschland treiben, weil seine Worte zu frei und zu politisch sind.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vratz:</strong><br/><ul><li>wie sehr Heine der Einzug Napoleons in Düsseldorf prägt,</li><li>dass ihn seine Heimat Deutschland trotz aller Zensur nie loslässt,</li><li>von Heines Ironie und seinen oft verkannten Musikkritiken,</li><li>von seinen letzten Jahren, in denen er krank, aber nicht einsam ist.</li></ul><br/>Heinrich Heine ist einer der größten, scharfsinnigsten und populärsten Dichter deutscher Sprache. Der gebürtige Düsseldorfer ist gerade 25, da erscheint in Berlin ein schmaler Band mit Lyrik: 58 Texte, darunter später so berühmte Gedichte wie "Belsatzar" oder "Die Grenadiere". Heine entpuppt sich als genauer Beobachter mit spitzer Zunge. Wegen seiner Kritik an bestimmten kirchlichen Zusammenhängen, an Willkürherrschaften und Fürstentümern kommen seine Werke in Deutschland auf den Index.<br/><br/>1831 flüchtet Heine nach Paris, wo er den Rest seines Lebens bleiben wird. Hier lernt er seine große Liebe kennen und macht den Zensoren zuhause auf seine unvergleichliche Art den Prozess: in Feuilletons, Reiseberichten und Gedichten. In seinen letzten Jahren ist Heine an sein Pariser Bett gefesselt. Trotz der schweren Nervenkrankheit lassen seine Schaffenskraft und sein Wille zur politischen Kritik bis zum Tod nicht nach. Der Dichter stirbt am 17. Februar 1856 mit nur 58 Jahren.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Sabine Brenner-Wilczek, Direktorin des Heinrich-Heine-Instituts Düsseldorf</li><li>Manfred Windfuhr und das Heinrich-Heine-Institut (Hg.): Heinrich Heine. Historisch-kritische Gesamtausgabe der Werke. Hamburg 1973-97</li><li>Gerhard Höhn: Heine-Handbuch. Zeit, Person, Werk. Stuttgart 1987</li><li>Joseph A. Kruse (Hg.): "Ich Narr des Glücks". Heinrich Heine 1797-1856. Bilder einer Ausstellung. Stuttgart/Weimar 1997</li><li>Michael Mann: Heinrich Heines Musikkritiken. Hamburg 1971</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Schule: <a href="https://www1.wdr.de/fernsehen/planet-schule/videos/video-dichter-dran-heinrich-heine-100.html" >Dichter dran - Heinrich Heine</a></li><li>Heinrich Heine: Reise nach Italien</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vratz<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 05:00:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Am 17.2.1856 stirbt Heinrich Heine im Exil in Paris - der Dichter, den Zensur und Anfeindungen aus Deutschland treiben, weil seine Worte zu frei und zu politisch sind.</itunes:summary>
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      <title>Voyeur für die Wissenschaft: Der Sex-Forscher William Masters</title>
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      <description>Die Forschung von William H. Masters zur menschlichen Sexualität ist bahnbrechend - auch Dank seiner Partnerin Virginia Johnson. Er stirbt am 16.2.2001. Von Murat Kayi.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Forschung von William H. Masters zur menschlichen Sexualität ist bahnbrechend - auch Dank seiner Partnerin Virginia Johnson. Er stirbt am 16.2.2001.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayi:</strong><br/><ul><li>warum Masters' erste Untersuchungen nicht im Labor, sondern im Bordell stattfinden,</li><li>wie Johnson trotz fehlender akademischer Meriten seine Forschung in Schwung bringt, </li><li>wie Masters seine junge Assistentin hinter den Kulissen zum Sex zwingt,</li><li>wie sich Masters durch seine steinzeitlichen Ansichten ins wissenschaftliche Abseits spielt.</li></ul><br/>William Masters leistet gemeinsam mit seiner Ehefrau Virginia Johnson Pionierarbeit in der Sexualforschung. Dabei widerlegt er viele falsche Vorstellungen über Sexualität. Denn anders als seine Vorgänger - etwa Alfred Kinsey - setzt er nicht nur auf Befragungen, sondern beobachtet seine Probandinnen und Probanden beim Sex. Er will den Sex buchstäblich vermessen, will wissen, was vor, während und nach einem Orgasmus im Körper passiert.<br/><br/>Zusammen bringen Masters und Johnson 1966 ihr bahnbrechendes Werk "Die sexuelle Reaktion" auf den Markt - es wird ein Riesenerfolg. Doch Ende der 1970er-Jahre verspielt Masters seinen Ruhm, als er behauptet, er könne schwule Männer zu Heterosexuellen umformen. Später schürt er entgegen des Forschungsstands die Angst vor Aids. Am 16. Februar 2001 stirbt William Masters im Alter von 85 Jahren an Parkinson.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Richard Kühl, Sexualforscher, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf </li><li>Johannes Fuß, forensischer Psychiater, Sexualforscher, LVR-Universitätsklinik Essen</li><li>Heinz-Jürgen Voß, Sexualforscher, Uni Merseburg</li><li>William Masters und Virginia Johnson: Das verdrängte Risiko. Sexualverhalten im Aidszeitalter, München 1988</li><li>William Masters und Virginia Johnson: Liebe und Sexualität, Frankfurt am Main 1993</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-geburtstag-des-sexualforschers-alfred-kinsey-100.html" >23. Juni 1894 - Geburtstag des Sexualforschers Alfred Kinsey</a></li><li>Süddeutsche Zeitung: <a href="https://www.sueddeutsche.de/bayern/massnahmenkatalog-gegen-hiv-als-die-csu-in-den-krieg-gegen-aids-zog-1.1292107" >Als die CSU in den Krieg gegen Aids zog</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Murat Kayi<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <title>Die ENIAC-Frauen: Die wahre Geschichte des ersten Universalcomputers</title>
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      <description>Am 15.2.1946 wird der erste programmierbare elektronische Computer vorgestellt und ändert unsere Welt. Doch die Frauen, die ihn programmierten, geraten in Vergessenheit. Von Christian Werthschulte.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 15.2.1946 wird der erste programmierbare elektronische Computer vorgestellt und ändert unsere Welt. Doch die Frauen, die ihn programmierten, geraten in Vergessenheit.</p><br/><br/><p>I<strong>n diesem Zeitzeichen erzählt Christian Werthschulte:</strong><br/><ul><li>dass die sechs ENIAC-Frauen ohne den Krieg nie als Mathematikerinnen hätten arbeiten dürfen,</li><li>warum Frauen in der Tech-Branche bis heute im Schatten stehen,</li><li>wie der Fokus auf die Hardware und weniger aufs Programmieren gelegt wird,</li><li>warum die ENIAC-Frauen trotz fehlender Wertschätzung stolze Pionierinnen waren.</li></ul><br/>Ab 1942 entwickelt das US-Militär einen Universalrechner, der die komplizierten Flugbahnen von Geschossen berechnet soll. Der ENIAC ist ein gigantische Ungetüm: 27 Tonnen schwer und im Rohzustand nicht mehr als eine Ansammlung von Stahl, Röhren und Kabeln.<br/><br/>Zum Leben erwecken sollen ihn sechs Mathematikerinnen, die zuvor stundenlang Flugbahnen per Hand berechnet haben: Jean Jennings Bartik, Betty Snyder Holberton, Frances Bilas Spence, Ruth Lichterman Teitelbaum, Kathleen "Kay" McNulty Mauchly und Marlyn Meltzer Wescoff. Eine Mammutaufgabe, denn es gibt keine Programmiersprache, sondern lediglich einen Schaltplan. Die sechs Frauen müssen sich alleine zurechtfinden – und leisten echte Pionierarbeit.<br/><br/>Am 15. Februar 1946 ist es dann soweit: Der ENIAC wird öffentlich vorgestellt und spuckt in sekundenschnelle eine Flugbahn aus. Politiker, Militärs und Geldgeber sind begeistert und feiern sich selbst - nicht aber die Mathematikerinnen, die den Computer ans Laufen gebracht haben.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Kathy Kleiman, Professorin für Internet-Gesetzgebung, American University Washington</li><li>Kathy Kleiman: Proving Ground. The Untold Story of the Six Women Who Programmed the World's First Modern Computer, New York 2023</li><li>Jennifer S. Light: When women were computers, in Technology and Culture, Baltimore 1999</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/technik/computer_und_roboter/geschichte_des_computers/index.html" >Geschichte des Computers</a></li><li>Zeitzeichen 19.3.1927: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-geburtstag-allen-newell-100.html" >US-Informatiker Allen Newell wird geboren</a></li><li>Zeitzeichen 09.4.1925: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-heinz-nixdorf-100.html" >Der Computer-Pionier aus Paderborn – Heinz Nixdorf</a></li><li>Zeitzeichen 23.6.1912: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-alan-turing-100.html" >Der Mathematiker Alan Turing wird geboren</a></li><li>Zeitzeichen 27.11.1852: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-ada-lovelace-mathematikerin-100.html" >Die Mathematikerin Ada Lovelace stirbt in London</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Werthschulte<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 05:00:33 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>ENIAC, Computer, PC, Frauen, Programmieren, Pionierinnen, Geschichte, Technik, USA, Zeitzeichen, 15.02.1946, 15.02.2026</itunes:keywords>
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      <title>Ägyptens vergessener Rivale: die antike Großmacht der Hethiter</title>
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      <description>Die Hethiter schließen im 12. Jahrhundert v. Chr. den wohl ältesten Friedensvertrag der Geschichte, dann verschwinden sie spurlos. Erst Jahrtausende später wird ihr Weltreich wiederentdeckt. Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Hethiter schließen im 12. Jahrhundert v. Chr. den wohl ältesten Friedensvertrag der Geschichte, dann verschwinden sie spurlos. Erst Jahrtausende später wird ihr Weltreich wiederentdeckt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>wie Zufallsfunde im 19. Jahrhundert das Großreich der Hethiter wieder ans Licht der Geschichte bringen,</li><li>warum der britische Forscher Archibald Sayce Ausgangs des 19. Jahrhunderts für seine Theorien belächelt wird,</li><li>wer hinter dem etwas merkwürdigen Namen Schuppiluliuma steckt,</li><li>warum das hethitische Reich von Anbeginn auf Messers Schneide steht.</li></ul><br/>Das Reich der Hethiter ist zwischen 1.600 und 1.200 v. Chr. der große Rivale Ägyptens. Vielleicht sogar der militärisch überlegene Rivale. Funde belegen, dass die Hethiter als erste das Speichenrad verwenden, leichter und wendiger als die behäbigen Scheibenräder der Ägypter. Sie sind Pioniere der Eisenverarbeitung und entwickeln eine frühe Form der Stahlgewinnung. Ideal für Waffen und Werkzeug.<br/><br/>Ihr Untergang ist rätselhaft und ihre Spuren verlieren sich für über 3.000 Jahre im Dunkel der Geschichte. Herodot, der Vater der Geschichtsschreibung, erwähnt sie schon im 5. Jahrhundert vor Chr. nicht mehr. <br/><br/>Doch im 19. Jahrhundert gibt es Zufallsfunde. Ohne Zusammenhang, Tausende Kilometer voneinander entfernt. Seit 120 Jahren graben Archäologen nun in Hattuscha/Boğazköy (Zentralanatolien) und sammeln jedes Jahr mehr Wissen über die Hethiter. Das archäologische Puzzle fügt sich Stück für Stück zusammen und lässt das versunkene Großreich der Hethiter wieder ins Licht der Geschichte treten.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Dr. Andreas Schachner, Altorientalischer Archäologe, Deutsches Archäologisches Institut Istanbul </li><li>Andreas Schachner: Hattuscha - Auf der Suche nach dem sagenhaften Großreich der Hethiter. 2021.</li><li>C.W. Ceram: Enge Schlucht und Schwarzer Berg. 1955.</li><li>Jörg Klinger: Die Hethiter. 2012.</li><li>Horst Klengel: Hattuschili und Ramses - ihr langer Weg zum Frieden. 2002.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/archaeologie/troja/pwieausgrabungenintrojaeinarchaeologischespuzzle100.html" >Ausgrabungen in Troja</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/antike/pharaonen/index.html" >Pharaonen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach<br/>Redaktion: Carolin Rückl, Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 14 Feb 2026 05:00:15 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 12. Jahrhundert v. Chr., 1200 v. Chr., 14.02.2026, Hethiter, Friedensvertrag, Ramses, Antike, Archäologie, Türkei, Ägypten, Pharao</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die Hethiter schließen im 12. Jahrhundert v. Chr. den wohl ältesten Friedensvertrag der Geschichte, dann verschwinden sie spurlos. Erst Jahrtausende später wird ihr Weltreich wiederentdeckt.</itunes:summary>
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      <title>Verschiffte Winterkälte in die Karibik: Eiskönig Frederic Tudor</title>
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      <description>Im kalten Nordosten der USA lässt er tonnenweise Natureis ernten, um es in der Karibik zu Geld zu machen. Am 13.2.1806 startet Frederic Tudor sein kühnstes Unternehmen. Von Kolja Sand.</description>
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      <![CDATA[<p>Im kalten Nordosten der USA lässt er tonnenweise Natureis ernten, um es in der Karibik zu Geld zu machen. Am 13.2.1806 startet Frederic Tudor sein kühnstes Unternehmen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Kolja Sand:</strong><br/><ul><li>warum sein Vater Frederic Tudor als Enttäuschung sieht, </li><li>wie viele seiner gewagten Geschäftsideen scheitern,</li><li>warum die Bostoner Handelsleute ihn für "verrückt" halten,</li><li>wie seine kühne Eis-Export-Idee ihn sogar ins Gefängnis bringt</li><li>und ihn schließlich doch zu einem reichen Mann macht.</li></ul><br/>Anstatt die Schulbank zu drücken, verbringt Frederic Tudor seine Jugend auf dem Landgut seiner Familie in der Nähe von Boston. Fasziniert beobachtet er dort, wie Arbeiter mächtige Eisblöcke aus dem zugefrorenen See schneiden und für den Sommer einlagern. Der junge Tudor fragt sich: Ließe sich mit dem kostenlosen Eis nicht eine Menge Geld verdienen, dort wo es heiß ist - etwa in der Karibik?<br/><br/>Kurzerhand investiert Tudor sein ganzes Geld in ein eigenes Schiff, das am 13. Februar 1806 Richtung Karibik ausläuft. Tatsächlich übersteht das Eis die Fahrt erstaunlich gut. Doch mangels geeigneter Lager schmilzt es ebenso schnell wie sein Kapital.<br/><br/>Trotz dieser und noch vieler weiterer Rückschläge gibt Frederic Tudor seine Vision nicht auf - und wird schließlich als "Eiskönig von Boston" in die Geschichte eingehen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><span lang="en">Andrew Robichaud</span>, Historiker, <span lang="en">Boston University</span></li><li><span lang="en">Gavin Weightman: The Frozen Water Trade. How Ice from New England Lakes Kept the World Cool.</span> New York: 2002</li><li><span lang="en">Carl Seabrug; Stanley Paterson: The Ice King: Frederic Tudor and His Circle. Hrsg. Alan Seaburg. Boston/Mystic</span>: 2003 </li><li><span lang="en">Philip Chadwick Foster Smith: Crystal Blocks of Yankee Coldness: The Development of the Massachusetts Ice Trade from Frederick Tudor to Wenham Lake,</span> 1806-1886. <span lang="en">Salem, Massachusetts</span>: 1962</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.spektrum.de/kolumne/kleine-geschichte-ueber-den-eiskoenig-von-boston/2211839" >Spektrum.de: Kleine Geschichte über den Eiskönig von Boston</a></li><li><a href="https://www.bu.edu/articles/2022/tracing-the-history-of-new-england-ice-trade/" ><span lang="en">Boston University: Tracing the History of New England’s Ice Trade</span></a></li><li><a href="https://www.geschichte.fm/archiv/gag450/" >Geschichten aus der Geschichte: Tudor und der Eishandel</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-tiefkuehlkost-erstmals-im-handel-100.html" >Zeitzeichen: 06.03.1930 - Erste Tiefkühlkost im US-Handel</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Kolja Sand<br/>Redaktion: Christoph Tiegel/David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 13 Feb 2026 05:00:55 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 13.02.2026, 13.02.1806, Eisindustrie, Eishandel, Technikgeschichte, Eisexport, Kühlkette, Lebensmittelkühlung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Im kalten Nordosten der USA lässt er tonnenweise Natureis ernten, um es in der Karibik zu Geld zu machen. Am 13.2.1806 startet Frederic Tudor sein kühnstes Unternehmen.</itunes:summary>
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      <title>Freiheitshunger und Wissensdurst: Denkerin Lou Andreas-Salomé</title>
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      <description>Friedrich Nietzsche liegt ihr zu Füßen, ohne Chancen: Lou Andreas-Salomé ist eine Femme fatale. Die Schriftstellerin und Psychoanalytikerin wird am 12.2.1861 geboren. Von Irene Dänzer-Vanotti.</description>
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      <![CDATA[<p>Friedrich Nietzsche liegt ihr zu Füßen, ohne Chancen: Lou Andreas-Salomé ist eine Femme fatale. Die Schriftstellerin und Psychoanalytikerin wird am 12.2.1861 geboren.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Irene Dänzer-Vanotti:</strong><br/><ul><li>in welche damals unkonventionelle Dreier-Wohngemeinschaft Lou Andreas-Salomé 1882 einzieht,</li><li>welche teils dramatischen Folgen es hat, dass Lou Andreas-Salomé Männer magnetisch anzieht, ohne ihrem Werben nachzugeben, </li><li>warum der Tod Paul Rées für Spekulationen über einen Suizid aus verschmähter Liebe sorgt,</li><li>wie die Begegnung mit dem 14 Jahre jüngeren Rainer Maria Rilke für beide zur Lebenswende wird.</li></ul><br/>Louise von Salomé wird am 12. Februar 1861 in Sankt Petersburg in eine wohlhabende deutsch-russische Familie mit fünf wesentlich älteren Brüdern geboren. Ihr Vater vergöttert sie, die Mutter ist eher kühl. Lou erdenkt sich schon als kleines Mädchen Beistand von höchster Stelle, von Gott.<br/><br/>Sie tut ausschließlich, was sie für richtig hält, ohne Rücksicht auf Konvention oder auf Gefühle anderer Menschen. Eine von Lous Lebensregeln lautet, "ich habe getan, wozu mich mein total entriegelter Freiheitsdrang veranlasste."<br/>Ihr erstes Buch heißt "Im Kampf um Gott", wobei sie als Jugendliche auch mit der Kirche ringt. Dabei spielt der Pfarrer Hendrik Gillot eine Rolle, manche vermuten: eine prägende, unheilvolle Rolle, denn er wird übergriffig und bestürmt schon die 16-Jährige ihn zu heiraten. Er wird der erste, den sie ablehnt. Noch etliche Jahre lang hält sie Männer, die sie umschwärmen, auf Distanz. <br/><br/>Im Herbst 1911 lernt Lou Andreas-Salomé auf dem Weimarer psychoanalytischen Kongress Sigmund Freud kennen. Der bekannte Psychoanalytiker lacht sie für ihre Vehemenz die Psychoanalyse lernen zu wollen, aus. Tatsächlich wird sie aber eine der ersten Psychoanalytikerinnen. Zuvor üben nur Männer diesen Beruf aus. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartnerinnen:</strong><br/><ul><li>Iris Radisch, Biografin von Rainer Maria Rilke, ZEIT-Redakteurin</li><li>Dr. Brigitte Rempp, Psychoanalytikerin am Lou Andreas-Salomé-Institut, Göttingen</li><li>Kerstin Decker: Lou Andreas-Salomé. Der bittersüße Funke Ich - Biographie. 2010 </li><li>Lou Andreas-Salomé: Lebensrückblick. 1951</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/friedrichnietzsche104.html" >15.10.1844 - Der Geburtstag von Friedrich Nietzsche</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/paulree104.html" >21.11.1849 - Geburtstag von Paul Rée</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-sigmund-freud-100.html" >23. September 1939: Sigmund Freud stirbt in London</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/psychologie/psychotherapie/index.html" >Psychologie - Geschichte der Psychotherapie</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Irene Dänzer-Vanotti<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Christina Gabriel</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 05:00:31 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Irene Dänzer-Vanotti</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen 12.02.2026, 12.02.1861, Psychoanalyse, Philosophie, Literatur, Frauen-Geschichte, Moderne, Intellektuelle, Freud, Rilke</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Friedrich Nietzsche liegt ihr zu Füßen, ohne Chancen: Lou Andreas-Salomé ist eine Femme fatale. Die Schriftstellerin und Psychoanalytikerin wird am 12.2.1861 geboren.</itunes:summary>
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      <title>Paul Bocuse: Der Mann, der Köche zu Stars machte</title>
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      <description>Vom Wirtshaus der Eltern zur Weltrevolution der Küche - das ist der Lebensweg von Paul Bouse, geboren vor 100 Jahren am 11.2.1926. Die Geschichte des Star-Kochs der "Nouvelle Cuisine", der Sahne, Butter und Käse liebte. Von Fabian Elsäßer.</description>
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      <![CDATA[<p>Vom Wirtshaus der Eltern zur Weltrevolution der Küche - das ist der Lebensweg von Paul Bouse, geboren vor 100 Jahren am 11.2.1926. Die Geschichte des Star-Kochs der "Nouvelle Cuisine", der Sahne, Butter und Käse liebte.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Fabian Elsäßer:</strong><br/><ul><li>warum Paul Bocuse scherzhaft sagt, dass auch amerikanisches Blut in seinen Adern fließt,</li><li>warum sich der Begriff "<span lang="fr">Nouvelle Cuisine</span>" nicht allein auf die Speisen bezieht,</li><li>was der Spitzenkoch <span lang="fr">Paul Bocuse</span> überhaupt nicht mag,</li><li>an welchem <span lang="fr">Bocuse</span>-Gericht man sich leicht die Nase verbrennt.</li></ul><br/><span lang="fr">Paul Bocuse</span> wird am 11. Februar 1926 im Gasthaus "<span lang="fr">L’Auberge du Pont</span>" in <span lang="fr">Collonges au Mont d’or</span> in der Nähe von <span lang="fr">Lyon</span> geboren. Seine Eltern und Großeltern sind Gastronomen. Der kleine Paul assistiert seinem Vater schon mit neun Jahren in der Küche. Mit 16 schicken ihn seine Eltern in die Kochlehre nach <span lang="fr">Lyon</span> ins Restaurant "<span lang="fr">La Soierie</span>".<br/><br/><span lang="fr">Bocuse</span> steht bis heute für die Erneuerung der französischen Küche im 20. Jahrhundert, leicht, saisonal, modern. Ein Trend, der sich weltweit durchsetzt. Schon zu Lebzeiten baut er als einer der ersten, ganz ohne Internet und soziale Medien, ein regelrechtes Gastro-Imperium auf, das noch heute existiert. Herzstück ist weiterhin das Restaurant seiner Vorfahren.<br/><br/>Nach dem Tod des Vaters 2018 taufen seine Kinder es von "Restaurant <span lang="fr">Paul Bocuse</span>" wieder auf den Namen um, unter dem es schon Bocuses Eltern geführt haben. Und obwohl es inzwischen "nur" noch zwei statt drei Sterne hat, läuft es immer noch blendend und hat fast 100 Mitarbeiter.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Franz Keller, Sternekoch und <span lang="fr">Bocuse</span>-Lehrling</li><li>Lea Linster, Sterneköchin und Gewinnerin des "<span lang="fr">Bocuse d’Or</span>"</li><li><span lang="fr">Éva-Marie Zizza-Lalu: Paul Bocuse, Le feu sacré. Édition Glénat. Grenoble</span> 2005</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/essen/gourmetkueche/pwieberuehmtekoeche100.html" >Gourmetküche - Berühmte Köche</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-eckart-witzigmann-dritter-michelinstern-100.html" >19.11.1979 - Eckart Witzigmanns Restaurant "Aubergine" erhält dritten Michelinstern</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.<br/><br/>Hörtipp: </strong><a href="https://1.ard.de/italienische-winterkueche" ><strong>Alles in Butter zur Winterküche - aber auf italienisch</strong></a><strong>. </strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Fabian Elsäßer<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 05:00:03 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Gastronomie, Köche, Michelin, Sterneküche, Frankreich, Zeitzeichen, 11.02.1926, 11.02.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Vom Wirtshaus der Eltern zur Weltrevolution der Küche - das ist der Lebensweg von Paul Bouse, geboren vor 100 Jahren am 11.2.1926. Die Geschichte des Star-Kochs der "Nouvelle Cuisine", der Sahne, Butter und Käse liebte.</itunes:summary>
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      <title>Der Gangsterboss, der das Verbrechen organisierte</title>
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      <description>Es ist der amerikanische Traum: "Lucky" Luciano arbeitet sich von ganz unten zum Boss hoch. Und erfindet das organisierte Verbrechen neu. Am 10.2.1946 muss er die USA für immer verlassen. Von Martin Herzog.</description>
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      <![CDATA[<p>Es ist der amerikanische Traum: "Lucky" Luciano arbeitet sich von ganz unten zum Boss hoch. Und erfindet das organisierte Verbrechen neu. Am 10.2.1946 muss er die USA für immer verlassen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog:</strong><br/><ul><li>warum <span lang="en">Lucky</span> Luciano als "sizilianischer Robin Hood" gilt,</li><li>was ihn von Al Capone unterscheidet,</li><li>wie Luciano es an die Spitze seiner Organisation schafft,</li><li>warum er in der Geschichte der Mafia eine bedeutende Rolle spielt,</li><li>warum er nach Italien abgeschoben wird.</li></ul><br/>Erst <span lang="en">dealt</span> er mit Heroin, dann steigt er ins Alkohol-Geschäft ein. Schließlich kommen noch Glücksspiel und Prostitution hinzu: <span lang="en">Lucky</span> Luciano ist in den 1920er und frühen 1930er Jahren einer der mächtigsten Gangsterbosse <span lang="en">New Yorks</span>. Wie andere Mafiosi auch sieht er sich selbst weniger als Kriminellen denn als Geschäftsmann. Luciano entwirft eine völlig neue Art von Mafia-Organisation: "die Kommission", organisiert wie ein Aktienunternehmen. <br/><br/>Doch Mitte der 1930er Jahre dreht sich der Wind in <span lang="en">New York</span>. Luciano wird verhaftet und zu mindestens 30 Jahren Haft verurteilt. Doch die muss er nicht in den USA absitzen. 1946 wird er nach Italien überführt. Dort ist er wenig später zwar ein freier, aber auch ein deprimierter Mann, weil er nie wieder in die USA zurückkehren kann. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Christian Cipollini, True-Crime-Historiker, <span lang="en">San Jos</span>é</li><li><span lang="en">Claire White</span>, Historikerin, <span lang="en">The National Mob Museum, Las Vegas</span></li><li>Christian Cipollini: Lucky Luciano. Mysterious Tales of a Gangland Legend, Strategic Media Inc., Rock Hill 2014</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>The Mob Museum: <a href="https://themobmuseum.org/blog/eighty-years-ago-lucky-luciano-traded-prison-for-exile/" >Eighty years ago, Lucky Luciano traded prison for exile</a></li><li>Stichtag 05.12.1933: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-prohibition-usa-ende-100.html" >Aufhebung der Prohibition in den USA</a></li><li>Zeitzeichen 25.01.1947: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-al-capone-todestag-100.html" >Mafia-Boss Al Capone stirbt in Miami Beach</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Martin Herzog<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 05:00:43 GMT</pubDate>
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      <title>Laut, witzig, unangepasst: Sophie Tuckers unglaubliche Karriere</title>
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      <description>Die Rolle als hübsche Frau auf der Bühne ist ihr zu wenig - schon in den 1920ern. Mit Witz, Selbstbewusstsein und einer tollen Jazz-Stimme schafft es Sophie Tucker (gestorben am 9.2.1966) aus den schäbigen Theatern bis an den Broadway. Von Thomas Mau.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Rolle als hübsche Frau auf der Bühne ist ihr zu wenig - schon in den 1920ern. Mit Witz, Selbstbewusstsein und einer tollen Jazz-Stimme schafft es Sophie Tucker (gestorben am 9.2.1966) aus den schäbigen Theatern bis an den Broadway.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Mau:</strong><br/><ul><li>warum Sophie Tuckers Karriere mit Blackfacing beginnt,</li><li>wie sie es schafft, sich davon zu befreien,</li><li>warum sie lange nicht vor ihren Eltern auftreten will,</li><li>dass sie für ihre Karriere Mann und Kind verlässt, </li><li>wie sie lange vor Social Media ein analoges Netzwerk erschafft.</li></ul><br/><span lang="en">Sophie Tucker</span> begeistert schon früh durch ihre Stimme. Aber sie entspricht nicht den Schönheitsidealen ihrer Zeit. Am Anfang ihrer Karriere wird sie deshalb gezwungen, verkleidet auf die Bühne zu gehen. Erst nach Jahren kann sie sich so zeigen, wie sie ist. Das Publikum liebt sie dennoch - oder gerade deswegen.<br/><br/>Durch ihre Offenheit und ihr Selbstbewusstsein gewinnt sie auch viele prominente Freunde wie <span lang="en">Charlie Chaplin</span> oder <span lang="en">Frank Sinatra</span>. <span lang="en">Bette Midler</span> nimmt sie sogar als Vorbild für ihre eigenen Shows. Sie alle verehren <span lang="en">Tucker</span> für ihren schlagfertigen Humor, ihr großes Herz - und ihren geschickten Umgang mit den Zumutungen des Showbusiness. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Professorin">Prof</abbr>. <span lang="en">Lauren Rebecca Sklaroff, University of South Carolina, Columbia</span></li><li><span lang="en">Lauren Rebecca Sklaroff: Red Hot Mama - The Life of Sophie Tucker. Austin</span> 2018</li><li><span lang="en">Sophie Tucker: Some of these days. The Autobiography of Sophie Tucker. New York</span> 1945</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 06.12.1898: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/deutsche-grammophon-104.html" >Gründung "Deutsche Grammophon Gesellschaft"</a></li><li>Zeitzeichen 12.12.1915: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/frank-sinatra-saenger-102.html" >Geburtstag von <span lang="en">Frank Sinatra</span></a></li><li>Zeitzeichen 25.12.1977: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/charliechaplin100.html" >Todestag von <span lang="en">Charlie</span> <span lang="en">Chaplin</span></a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Mau<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 09 Feb 2026 05:00:26 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Jazz, Comedy, Ikonen, Feminismus, Blackfacing, Red Hot Mama, Inspiration, Zeitzeichen, 09.02.2026, 09.02.1966</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die Rolle als hübsche Frau auf der Bühne ist ihr zu wenig - schon in den 1920ern. Mit Witz, Selbstbewusstsein und einer tollen Jazz-Stimme schafft es Sophie Tucker (gestorben am 9.2.1966) aus den schäbigen Theatern bis an den Broadway.</itunes:summary>
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      <title>"German Hair Force": Mit langem Haar im Bundeswehr-Dienst</title>
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      <description>In den 70ern will die SPD das Land modernisieren, auch die Bundeswehr. Der Haarnetz-Erlass vom 8.2.1971 erlaubt Soldaten lange Haare - allerdings nur im Netz und nur für 15 Monate. Von Nikolas Fischer.</description>
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      <![CDATA[<p>In den 70ern will die SPD das Land modernisieren, auch die Bundeswehr. Der Haarnetz-Erlass vom 8.2.1971 erlaubt Soldaten lange Haare - allerdings nur im Netz und nur für 15 Monate.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Nikolas Fischer:</strong><br/><ul><li>warum lange Haare bei der Bundeswehr erlaubt werden,</li><li>welchen Orden Helmut Schmidt dafür erhält,</li><li>warum das Haarnetz zu mehr Krankschreibungen führt,</li><li>weshalb auch Lockenwickler im Gespräch sind, </li><li>wie die Bundeswehr im Ausland verspottet wird.</li></ul><br/>Ende der 1960er Jahre, mitten im Kalten Krieg, ist Abschreckung eine wichtige Eigenschaft einer Armee - auch der Bundeswehr. Lange Haare passen da nicht ins Bild. Doch die sind gerade sehr in Mode, auch bei vielen Wehrpflichtigen. Das muss auch Verteidigungsminister Helmut Schmidt anerkennen - und erlaubt, dass Haare vor Dienstantritt nicht mehr abgeschnitten werden müssen.<br/><br/>Ganz offen dürfen lange Haare aber nicht getragen werden. Sie müssen unter Haarnetzen verborgen werden. Doch das führt zu vielen Problemen: Es gibt nicht genügend Haarnetze, Soldaten werden öfter krank und die Bundeswehr wird im Ausland als "German Hair Force" verspottet. Ab Mai 1972 muss Männerhaar wieder so geschnitten werden, dass es den Uniformkragen nicht berührt. Frauen dürfen ihre langen Haare behalten - auch ohne Haarnetz.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Kapitänleutnant Mischa Bose, Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr (<abbr title="Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr">ZMSBw</abbr>), Potsdam </li><li><abbr title="Professorin">Prof</abbr>. <abbr title="Doktorin">Dr</abbr>. Elisabeth Rossa, Universität der Bundeswehr, München</li><li>Sven Lange und Heiner Möllers (<abbr title="Herausgeber">Hg.</abbr>): Geschichte der Bundeswehr in 100 Objekten, Berlin 2025</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung: <a href="https://www.helmut-schmidt.de/aktuelles/detail/german-hair-force" >German Hair Force</a></li><li>Das Parlament: <a href="https://www.das-parlament.de/2021/5-6/kehrseite/kapitulation-vor-langen-haaren" >Kapitulation vor langen Haaren</a></li><li>Zeitzeichen 12.11.1955: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/bundeswehr-198.html" >Ernennung der ersten Soldaten der Bundeswehr</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Nikolas Fischer<br/>Redaktion: Carolin Rückl, David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 08 Feb 2026 05:00:58 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 08.02.1971, 08.02.2026, Bundeswehr, Haarnetz-Erlass, Helmut Schmidt, Hippies, Militärgeschichte, Wehrpflicht, Wehrpflichtdebatte, Kalter Krieg, SPD</itunes:keywords>
      <itunes:summary>In den 70ern will die SPD das Land modernisieren, auch die Bundeswehr. Der Haarnetz-Erlass vom 8.2.1971 erlaubt Soldaten lange Haare - allerdings nur im Netz und nur für 15 Monate.</itunes:summary>
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      <title>Zu schlau fürs Fernsehen: Der Publizist Roger Willemsen</title>
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      <description>Als boulevardtauglicher Intellektueller erobert Roger Willemsen Anfang der 90er die Herzen des TV-Publikums. Er bleibt bis zu seinem Tod am 7.2.2016 eine wichtige Stimme. Von Anke Rebbert.</description>
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      <![CDATA[<p>Als boulevardtauglicher Intellektueller erobert Roger Willemsen Anfang der 90er die Herzen des TV-Publikums. Er bleibt bis zu seinem Tod am 7.2.2016 eine wichtige Stimme.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Anke Rebbert:</strong><br/><ul><li>welche drei Leben Roger Willemsen in seine kurzen 60 Jahre packt,</li><li>mit welchen vier Zahlen sein öffentliches Leben beginnt,</li><li>warum Willemsen Ende der 1990er-Jahre aus dem Talkshow-Geschäft aussteigt,</li><li>wie es der Womanizer mit der Liebe hält,</li><li>aus welcher besonders exotischen Idee ein Bestseller wird.</li></ul><br/>Roger Willemsen hat über Robert Musil promoviert und ist eigentlich auf dem Weg zum Germanistik-Professor, als das Fernsehen in sein Leben platzt. Seine Moderationen sind legendär: Er staunt, hört zu, ist scharf und witzig zugleich und fragt wie keiner sonst.<br/><br/>Roger Willemsen gilt als Fernseh-Wunder und wird preisgekrönt - unter anderem mit dem Grimme-Preis in Gold. Seine Produktivität kennt keine Grenzen: Er verfasst auch 36 Bücher. Darunter sind viele Bestseller. Dazu kommen Essays, Aufsätze, Artikel und unzählige Reisen zu den entlegensten Enden der Welt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Insa Wilke (Nachlassverwalterin)</li><li>Insa Wilke: Der leidenschaftliche Zeitgenosse. Frankfurt am Main 2018</li><li>Roger Willemsen: Liegen Sie bequem. Frankfurt am Main 2025 </li><li>Roger Willemsen: Das Hohe Haus. Frankfurt am Main 2024</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Phoenix: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=QBK-4L0jM14" >Alfred Schier interviewt Roger Willemsen </a>(2010)</li><li>Im Gedenken an Roger Willemsen: <a href="https://www.youtube.com/@ingedenkenanrogerwillemsen9020/videos" >Youtube-Kanal mit TV- und Radiobeiträgen</a></li><li>Roger-Willemsen-Stiftung: <a href="https://rwstiftung.de/roger-willemsen/" >Angaben zur Person</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Anke Rebbert <br/>Redaktion: Frank Zirpins <br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 07 Feb 2026 05:00:45 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>07.02.2016, 07.02.2026, Roger Willemsen, Premiere ZDF, Willemsens Woche, Fernsehtalk, Bundestag, Insa Wilke</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Als boulevardtauglicher Intellektueller erobert Roger Willemsen Anfang der 90er die Herzen des TV-Publikums. Er bleibt bis zu seinem Tod am 7.2.2016 eine wichtige Stimme.</itunes:summary>
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      <title>Palast der Republik: Wie eine Abrissdebatte Deutschland spaltet</title>
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      <description>1990 wird der Palast der Republik wegen Asbest geräumt. Es folgt eine 15-jährige Debatte über deutsche Identität, die auch mit dem Abriss-Start am 6.2.2006 nicht endet. Von Susanne Rabsahl.</description>
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      <![CDATA[<p>1990 wird der Palast der Republik wegen Asbest geräumt. Es folgt eine 15-jährige Debatte über deutsche Identität, die auch mit dem Abriss-Start am 6.2.2006 nicht endet.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Susanne Rabsahl:</strong><br/><ul><li>dass es in der Diskussion um den Abriss um mehr als nur die Asbest-Belastung geht,</li><li>warum der Abriss als beispielhaft für den Umgang mit dem Erbe der DDR bezeichnet wird,</li><li>wofür der Palast der Republik bei seiner Eröffnung 1973 steht,</li><li>dass Karten für das Theater im Palast als "Goldstaub" gelten.</li></ul><br/>Die Räumung des Palastes der Republik bildet am 19. September 1990 den Auftakt zu einem Streit, der zeigt, dass der Umgang mit Erinnerungskultur auch über ein Gebäude ausgetragen werden kann. <br/>Spätestens mit der Wende wird der Palast zum Ballast der Republik. Der verbaute Spritzasbest ist seit 1969 verboten. Doch im Palast sind 5.000 Tonnen als Brandschutz und auch als Mörtel verwendet worden. Der gesamte Palast muss bei der Sanierung regelrecht ausgekratzt werden.<br/><br/>Danach besteht der ehemalige Prunkbau nur noch aus Stahl, Glas und Beton. Aber auch die Tage dieser Ruine sind gezählt. Der Bundestag stimmt 2006 zum 2. Mal für den Abriss.<br/><br/>Der Abriss läuft nach ausgeklügeltem Konzept. Kleinste Erschütterungen können umliegende Gebäude wie den Berliner Dom gefährden. Daher wird der Koloss schichtweise abgetragen. Und parallel Sand in eine Beton-Wanne unterhalb des Gebäude gefüllt. Ein Teil des Stahls wird in VW-Motoren verbaut, ein weiterer Teil steckt in dem höchsten Gebäude der Welt in Dubai.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Hartmut Dorgelow Generalintendant Humboldt Forum im Berliner Schloss</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li> Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/ddr/index.html" >Leben in der DDR</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag1802.html" >29. Oktober 1976 - Vor 30 Jahren: Erich Honecker wird Staatsratsvorsitzender der DDR</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Susanne Rabsahl<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse<br/>Technik: Annette Skrzydlo</p>]]>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 06.02.2006, 06.02.2026, Berlin, DDR, Architektur, Erich Honecker, Erichs Lampenladen, Deutsche Teilung, Wiedervereinigung, Ost-West-Konflikt, Erinnerungskultur, Humboldt Forum</itunes:keywords>
      <itunes:summary>1990 wird der Palast der Republik wegen Asbest geräumt. Es folgt eine 15-jährige Debatte über deutsche Identität, die auch mit dem Abriss-Start am 6.2.2006 nicht endet.</itunes:summary>
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      <title>Zeitzeugnis und hohe Tratschkunst: Marie de Sévignés Briefe</title>
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      <description>Ihre zahlreichen Briefe sind persönlich, klug, witzig und machen sie zur Chronistin Frankreichs im 17. Jahrhundert. Marie de Sévigné wird am 5.2.1626 geboren. Von Monika Buschey.</description>
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      <![CDATA[<p>Ihre zahlreichen Briefe sind persönlich, klug, witzig und machen sie zur Chronistin Frankreichs im 17. Jahrhundert. Marie de Sévigné wird am 5.2.1626 geboren.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Monika Buschey:</strong><br/><ul><li>von einer Frau, die kein größeres Vergnügen kennt als das Schreiben,</li><li>über welche Trennung Madame de Sévigné sich mit dem Schreiben tröstet,</li><li>was Madame de Sévigné über die Willkür des Sonnenkönigs, Ludwig XIV., schreibt,</li><li>was der Schriftsteller Marcel Proust an Madame de Sévigné bewundert.</li></ul><br/>Marie de Rabutin-Chantal wird am 5. Februar 1626 in Paris geboren. Nach dem frühen Tod der Eltern bildet die reiche Verwandtschaft die Waise zu einer mehrsprachigen, kulturell bewanderten jungen Frau aus.<br/>An ihrem 25. Geburtstag wird Marie de Sévigné schon Witwe und nutzt die neue Freiheit, um abwechselnd in Paris und in ihrem Schloss Les Rochers in der Bretagne Hof zu halten.<br/><br/>In Adelskreisen ist sie eine beliebte Gesprächspartnerin. Als ihre Tochter das Haus verlässt, lässt sie diese über Briefe an ihrem Leben teilhaben. Sie berichtet vom Hof des Sonnenkönigs.<br/><br/>Marie de Sévigné beschreibt in ihren Briefen an Verwandte und vor allem an ihre Tochter, was der Tag bringt, was sie beobachtet und welche Schlüsse sie aus Erlebnissen zieht. Auf sehr persönliche Weise wird sie zur Chronistin ihrer Zeit. Noch heute werden ihre Briefe als Zeitzeugnisse gerne gelesen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jacob Burckhardt, Historiker</li><li>Madame de Sévigné: Briefe, übersetzt von Theodora der Mühll, 2019</li><li>Gerlinde Krau: Bedeutende Französinnen, 2006</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/ludwig_der_vierzehnte_der_sonnenkoenig/index.html" >Persönlichkeiten Ludwig XIV. - der "Sonnenkönig"</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-todestag-marcel-proust-100.html" >18. November 1922 - Der Schriftsteller Marcel Proust stirbt in Paris</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Monika Buschey<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Christina Gabriel</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 05:00:59 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Ihre zahlreichen Briefe sind persönlich, klug, witzig und machen sie zur Chronistin Frankreichs im 17. Jahrhundert. Marie de Sévigné wird am 5.2.1626 geboren.</itunes:summary>
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      <title>Die moderne Redefreiheit: Soll man alles sagen dürfen?</title>
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      <description>Das wird man ja noch sagen dürfen - finden zumindest Thomas Gordon und John Trenchard in ihrem 15. Cato-Brief, den sie am 4.2.1721 veröffentlichen. Der Beginn eines Missverständnisses. Von Uli Hufen.</description>
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      <![CDATA[<p>Das wird man ja noch sagen dürfen - finden zumindest Thomas Gordon und John Trenchard in ihrem 15. Cato-Brief, den sie am 4.2.1721 veröffentlichen. Der Beginn eines Missverständnisses.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Uli Hufen:</strong><br/><ul><li>vom Platzen der Südseeblase und der darauf folgenden Finanzkrise,</li><li>wie Zeitungen als neue Massenmedien eine erste Kommunikationsrevolution auslösen,</li><li>vom Abwägen zwischen der Redefreiheit und ihrem Missbrauch,</li><li>welchen Einfluss die Cato-Briefe auf den ersten Zusatzartikel zur US-amerikanischen Verfassung haben,</li><li>wie man im Kalten Krieg in den USA beginnt, das First Amendment enger zu interpretieren. </li></ul><br/>Nach der Revolution von 1688 ist England eine parlamentarische Monarchie, die Macht des Königs ist entscheidend eingeschränkt. Ideale Voraussetzungen für das Entstehen einer völlig neuen Idee: das Recht auf freie Rede. <br/><br/>Es ist das erste Zeitalter der Zeitungen in London. Eine dieser neuen Zeitungen heißt "The London Journal". Im November 1720 erscheint hier der erste von insgesamt 144 "Cato- Briefen". Die anonymen Autoren der Kolumne nutzen den Namen eines römischen Senators, der als Kämpfer gegen die Tyrannei Julius Caesars in die Geschichte eingeht. Am 4. Februar 1721 erscheint der fünfzehnte Brief mit der zentralen Feststellung: "Die Meinungsfreiheit ist die Grundlage aller anderen Freiheiten."<br/><br/>Die Cato-Briefe von John Trenchard und Thomas Gordon machen das London Journal zur meistgelesenen Zeitung in England. Doch ihre größte Wirkkraft erreichen die Cato-Briefe in den englischen Kolonien auf der anderen Seite des Atlantiks. <br/><br/>Als 1776 die amerikanische Revolution ausbricht, greifen die Kolonisten auf die Cato-Briefe zurück. Aus ihnen geht 1789 das First Amendment hervor, der erste Zusatzartikel zur US-amerikanischen Verfassung.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Fara Dabhoiwala, Historiker, Princeton University</li><li>CATO, oder Briefe von der Freyheit und dem Glücke eines Volkes unter einer guten Regierung. Nach der fünften Englischen Ausgabe, aus dem Englischen von Johann Gottfried Gellius, Göttingen, 1756–1757 </li><li>Jonathan Swift: Über die Kunst der politischen Lüge, in: Das Blättchen, 17. Jahrgang, Nummer 22, 27. Oktober 2014 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/antike/das_antike_rom/antikes-rom-caesar-100.html" >Das antike Rom - Julius Cäsar</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/politische_skandale/pwieskandaleundpresse100.html" >Skandale und Presse</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/demokratie_in_deutschland/deutschland-demokratie-pressefreiheit-geschichte-100.html" >Die deutsche Presse nach 1945</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/jonathan-swift-gulliversreisen-104.html" >19.10.1745 - Todestag von Jonathan Swift </a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Uli Hufen<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Jürgen Beiner</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 04 Feb 2026 05:00:26 GMT</pubDate>
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      <title>Der Chef testet selbst: Der Autobauer August Horch</title>
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      <description>August Horch heuert zunächst bei Carl Benz an. Doch der lässt ihn keine Autos bauen. Trotzdem hat er Erfolg: Bis zu seinem Tod am 3.2.1951 gründet er zwei Automarken. Von Burkhard Hupe.</description>
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      <![CDATA[<p>August Horch heuert zunächst bei Carl Benz an. Doch der lässt ihn keine Autos bauen. Trotzdem hat er Erfolg: Bis zu seinem Tod am 3.2.1951 gründet er zwei Automarken.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Burkhard Hupe:</strong><br/><ul><li>warum August Horch mehr Konstrukteur als Unternehmer ist,</li><li>was der Name Horch und die Automarke Audi miteinander zu tun haben,</li><li>welche seiner Ideen Horch "den dümmsten Einfall" seines Lebens nennt,</li><li>welcher Diktator dem Autokonstrukteur zu dessen 75. Geburtstag gratuliert,</li><li>welches Holz-Fahrzeug der August Horst als Letztes baut.</li></ul><br/>August Horch kommt am 12. Oktober 1868 als Sohn des Dorfschmieds von Winningen an der Mosel auf die Welt. Er studiert in Mittweida Maschinen- und Motorenbau. Bei einem Besuch der Leipziger Pferderennbahn erlebt er zum ersten Mal die Vorführung eines Motorrades. Das löst in ihm den Wunsch aus, Kraftfahrzeuge zu konstruieren.<br/><br/>Nach einer Stippvisite bei Carl Benz setzt Horch seine eigenen Ideen um. Nicht immer hat er dabei unternehmerischen Erfolg. Doch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten macht er noch einmal Karriere. Auf Druck der NS-Führung wird er 1933 in den Aufsichtsrat der Auto-Union gewählt.<br/><br/>August Horch ist zwar kein NSDAP-Mitglied, aber mindestens ein patriotischer Mitläufer. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wird der 81-jährige Horch noch einmal in den Aufsichtsrat der neu gegründeten Auto-Union in Ingolstadt berufen.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Peter Kirchberg (Automobil-Historiker und Autor)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>SWR: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=TCMH1wK9Pi0" >August Horch - Gründer von Audi</a></li><li>MDR: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0L4nGfMhiOE" >August Horch erklärt - Promis der Geschichte</a></li><li>tagesschau.de: <a href="https://www.tagesschau.de/inland/regional/sachsen/mdr-die-automobilgeschichte-im-august-horch-museum-zwickau-100.html" >Die Automobilgeschichte im August-Horch-Museum Zwickau</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Burkhard Hupe<br/>Redaktion: Ronald Feisel und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 05:00:10 GMT</pubDate>
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      <title>Symbol imperialer Größe: die Verbotene Stadt in Peking</title>
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      <description>Am 2. Februar 1421 weiht Kaiser Yongle sein neues Machtzentrum in Peking ein. Der prachtvolle Palastkomplex wird für fast 500 Jahre Sitz der chinesischen Kaiser sein. Von Andrea Klasen.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 2. Februar 1421 weiht Kaiser Yongle sein neues Machtzentrum in Peking ein. Der prachtvolle Palastkomplex wird für fast 500 Jahre Sitz der chinesischen Kaiser sein.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Klasen:</strong><br/><ul><li>warum die Verbotene Stadt zu Kaiserzeiten für geschlechtsfähige Männer verschlossen bleibt,</li><li>mit welchen Tricks es der Palast schafft, dass Menschen sich klein darin fühlen,</li><li>dass das Herrschaftszentrum eines der vollkommensten Feng-Shui-Bauwerke der Welt ist,</li><li>vom Wandel zum Weltkulturerbe und täglichen Touristenscharen.</li></ul><br/>Die Verbotene Stadt in Peking ist eine der größten Palastanlagen der Welt. Äußerlich ein Prachtbau, kann sie für die, die in ihr leben müssen, auch zu einem Gefängnis werden. Errichtet wird sie innerhalb von 14 Jahren von mehr als einer Million Arbeitern und 100.000 Handwerkern. Am 2. Februar 1421 weiht Kaiser Yongle die Verbotene Stadt als Herrschaftszentrum ein. Damals heißt sie noch schlicht "Kaiserpalast".<br/><br/>Doch lange kann er sein beeindruckendes Machtzentrum nicht nutzen. Nur dreieinhalb Jahre nach der Einweihung stirbt Kaiser Yongle während eines Kampfes gegen die Mongolen. Nach ihm werden noch dreiundzwanzig weitere Kaiser die Palastanlage bewohnen, bis die Revolution 1911 die Monarchie in China beendet. Dann ist es auch "Normalsterblichen" möglich, in die Verbotene Stadt vorzudringen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Eduard Kögel, Bauhistoriker aus Berlin</li><li>Geo Epoche Nr. 93: "Das kaiserliche China"</li><li>Geo Epoche Nr. 31: "China - Kaiserzeit und Kommunismus: Die Geschichte einer Großmacht von 221 v. Chr. bis heute"</li><li>Pearl S. Buck: Das Mädchen Orchidee, Zürich 2025</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-daoguang-kaiser-china-100.html" >25.02.1850 - Chinas Kaiser Daoguang stirbt in Beijing</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-hongwu-kaiser-todestag-100.html" >24. Juni 1398 - Der erste Ming-Kaiser Hongwu stirbt</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/puyi106.html" >13.11.1908 - Pu Yi wird zum Kaiser von China bestimmt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Klasen <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Christina Gabriel</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 02 Feb 2026 05:00:56 GMT</pubDate>
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      <title>Rotes Kreuz: Leben retten zwischen Waffen</title>
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      <description>Als am 1.2.1871 französische Soldaten in der Schweiz Zuflucht suchen, beginnt die erste Bewährungsprobe des Roten Kreuzes: Ist im Krieg Hilfe für alle möglich? Von Wolfgang Meyer.</description>
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      <![CDATA[<p>Als am 1.2.1871 französische Soldaten in der Schweiz Zuflucht suchen, beginnt die erste Bewährungsprobe des Roten Kreuzes: Ist im Krieg Hilfe für alle möglich?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Meyer:</strong><br/><ul><li>wie der Schweizer Kaufmann Henri Dunant zum "Vater des Roten Kreuzes" wird,</li><li>warum das Logo ein rotes Kreuz auf weißem Grund ist,</li><li>was in den Kriegen des 19. Jahrhunderts wertvoller ist als ein Soldat,</li><li>vom Stellenwert der Frauen in der Hilfsgesellschaft.</li></ul><br/>Der Krieg zwischen Deutschland und Frankreich von 1870/71 ist historisch der erste bewaffnete Konflikt, in dem die Genfer Konvention befolgt wird. Die besagt unter anderem, dass alle Verwundeten mit Menschlichkeit behandelt werden sollen. So finden am 1. Februar 1871 knapp 90.000 französische Soldaten der Bourbaki-Armee Zuflucht in der Schweiz.<br/><br/>Für das Land ist es die bis dahin größte Flüchtlingsaufnahme seiner Geschichte. In vielen Gemeinden wird alles, was ein Dach hat, als Notunterkunft genutzt. An die 5.000 Soldaten müssen medizinisch behandelt werden. Das gerade einmal acht Jahre alte Rote Kreuz bildet das Rückgrat dieser Großaktion - die erste große Bewährungsprobe, die ein voller Erfolg wird.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Andrea Brinckmann, Universität Hamburg, Historikergenossenschaft</li><li>Christina Wildenauer, Gabriele Rössler: Menschlichkeit im Sozialmarkt. Die Grundsätze des Roten Kreuzes. Wiesbaden 2007</li><li>Kurt W. Böhme: Gesucht wird … - Die dramatische Geschichte des Suchdienstes. München 1970</li><li>Andrea Brinckmann: Beständig im Wandel. Die Geschichte des Roten Kreuzes in Hamburg 1864-1990. Hamburg 2014</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR Retro: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/wdr-retro-hier-und-heute/jubilaeum-100-jahre-deutsches-rotes-kreuz/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLWEyZjVlYzFiLWQ1NGMtNDM2MC04NTlkLTg5MDJkYWQ3Y2RjMg" >Jubiläum - 100 Jahre Deutsches Rotes Kreuz</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-geburtstag-von-henri-dunant-100.html" >8. Mai 1828 - Geburtstag von Rot-Kreuz-Gründer Henri Dunant</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7860.html" >26. Oktober 1863 - Konferenz zur Gründung des Roten Kreuzes beginnt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Wolfgang Meyer <br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 01 Feb 2026 05:00:20 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 01.02.1871, 01.02.2026, Henri Dunant, Bourbaki-Armee, Schlacht von Solferino, Genfer Konvention, humanitäre Hilfe, Deutsch-Französischer Krieg, Krieg, Neutralität, Menschenrechte</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Als am 1.2.1871 französische Soldaten in der Schweiz Zuflucht suchen, beginnt die erste Bewährungsprobe des Roten Kreuzes: Ist im Krieg Hilfe für alle möglich?</itunes:summary>
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      <title>Grönland - Objekt der Begierde: Von Hans Egede bis Donald Trump</title>
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      <description>Hans Egede (geb. 31.1.1686) will dort Wikinger missionieren - es kommt anders: Grönland erlebt Jahrhunderte der Fremdbestimmung - bis heute mit dem US-Anspruch unter Trump.  Von Ralph Erdenberger.</description>
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      <![CDATA[<p>Hans Egede (geb. 31.1.1686) will dort Wikinger missionieren - es kommt anders: Grönland erlebt Jahrhunderte der Fremdbestimmung - bis heute mit dem US-Anspruch unter Trump. </p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger:</strong><br/><ul><li>wie Egede statt vom "täglichen Brot" vom "täglichen Seehund" predigt,</li><li> warum das Christentum auch Seuchen ins Land bringt,</li><li>warum sich Donald Trump im Kampf um Grönland auf dünnes Eis begibt,</li><li>wie ausgerechnet Trumps Pläne dafür sorgen, dass Dänemark Grönland endlich ernst nimmt.</li></ul><br/>Hans Egede wird auch der Apostel der Grönländer genannt. Denn der am 31. Januar 1686 in Norwegen geborene Pastor leitet die protestantische Missionierung und europäische Kolonisierung Grönlands ein.<br/><br/>Im 18. Jahrhundert reist Egede in diese kalte Gegend, um Grönlands "verschollene Wikinger" zu suchen. Doch statt christlichen Siedlern findet er "nur heidnische" Inuit, die an eine beseelte Natur, an Geister und an das Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur glauben. Die Missionierung verfolgt Egede mit Eifer und Härte - und wenn nötig auch mit Zwangstaufen. Er baut eine Kirche und gründet eine Siedlung, aus der später die grönländische Hauptstadt Nuuk hervorgeht.<br/><br/>Seit 1922 steht dort auf einer Anhöhe ein Denkmal des Missionars. Doch seine Rolle in der grönländischen Geschichte wird mittlerweile kritisch gesehen. So wird im Sommer 2020 Egedes Statue mit roter Farbe beschmiert. Samt der Parole: "Decolonize!"<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ebbe Volquardsen, Politik- und Kulturwissenschaftler</li><li>Joachim Grage, Skandinavist an der Uni Freiburg</li><li>Joachim Grage: Die zweite Landnahme - Hans Egede und die dänische Kolonialisierung Grönlands im 18.Jahrhundert. Im Sammelband: "Land in Sicht". Berlin 2021</li><li>Ebbe Volquardsen: Der Kampf um Grönland - Versöhnung als Geopolitik. In: Blätter für deutsche und internationale Politik (1/2026)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Deutschlandfunk - Der Rest ist Geschichte: <a href="https://www.deutschlandfunk.de/groenland-geschichte-unabhaengigkeit-daenemark-100.html" >Wem gehört Grönland?</a></li><li>Zeitzeichen <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/hans-egede-groenland-100.html" >03.07.1721 - Hans Egede landet auf Grönland</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/nachrichten/trump-groenland-interview-100.html" >Dänischer Politiker im Interview: "Trump kennt die Grönländer nicht"</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6032.html" >10. Oktober 1861 - Geburtstag des Polarforschers Fridtjof Nansen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ralph Erdenberger<br/>Redaktion: Matti Hesse </p>]]>
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      <pubDate>Sat, 31 Jan 2026 05:00:48 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Hans Egede, Wikinger, Grönland, USA, Donald Trump, Piece of Ice, US-Anspruch, Geschichte, Missionar, Greenland, Zeitzeichen, 31.01.1686, 31.01.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Hans Egede (geb. 31.1.1686) will dort Wikinger missionieren - es kommt anders: Grönland erlebt Jahrhunderte der Fremdbestimmung - bis heute mit dem US-Anspruch unter Trump.</itunes:summary>
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      <title>Wie eine Bombe Martin Luther King zur Gewaltfreiheit motiviert</title>
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      <description>Am 30.1.1956 explodiert eine Bombe vor Kings Familienhaus. Statt einzuschüchtern, wird der Anschlag zum Wendepunkt für den gewaltfreien Widerstand der Bürgerrechtsbewegung. Von Jonas Colsman.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 30.1.1956 explodiert eine Bombe vor Kings Familienhaus. Statt einzuschüchtern, wird der Anschlag zum Wendepunkt für den gewaltfreien Widerstand der Bürgerrechtsbewegung.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jonas Colsman:</strong><br/><ul><li>wie nicht nur der Ku-Klux-Klan mit Terror und Einschüchterung die Rassentrennung sichern will,</li><li>von Rosa Parks und dem Busboykott von Montgomery,</li><li>wie gewaltfreier Massenprotest das Machtgefüge in den USA erschüttert,</li><li>wie Kings Frau ihren Mann trotz aller Drohungen unterstützt.</li></ul><br/>Im Montgomery der 1960er Jahre sind explodierende Bomben keine Seltenheit. Der Süden der USA ist ein Hotspot politisch motivierter Gewalt gegen die Schwarze Bevölkerung. In der Nacht des 30. Januar 1956 trifft es das Haus von Martin Luther King. Er selbst ist zu dem Zeitpunkt auf einer Kirchenversammlung. Seine Frau und das wenige Wochen alte Baby sind zu Hause - beide bleiben aber unverletzt. Die Attentäter werden nie gefasst.<br/><br/>Der Anschlag auf Kings Haus soll Angst verbreiten. Stattdessen entsteht aus ihm ein öffentliches Versprechen zur Gewaltfreiheit. Tausende Schwarze folgen Kings Forderung: "Greift nicht zu den Waffen. Wir müssen Hass mit Liebe begegnen."<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Britta Waldschmidt-Nelson, Autorin und Historikerin</li><li>Tahir Della, Sprecher der "Initiative Schwarze Menschen in Deutschland"</li><li>Jonathan Eig: Martin Luther King. Ein Leben. München 2024</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 4.4.1968: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/martinlutherking100.html" >Todestag von Martin Luther King</a></li><li>Zeitzeichen 28.8.1963: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-i-have-a-dream---martin-luther-kings-beruehmte-vision-100.html" >"I have a dream" - Martin Luther Kings berühmte Vision</a></li><li>Zeitzeichen 2.3.1955: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-claudette-colvin-102.html" >Vor Rosa Parks gegen Rassentrennung im Bus - Claudette Colvin</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Jonas Colsman <br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 05:00:52 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Jonas Colsman</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 30.01.1956, 30.01.2026, Bürgerrechtsbewegung USA, Montgomery Bus Boykott, Ku-Klux-Klan, Rassismus, USA, gewaltfreier Widerstand, Rosa Parks, Segregation</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 30.1.1956 explodiert eine Bombe vor Kings Familienhaus. Statt einzuschüchtern, wird der Anschlag zum Wendepunkt für den gewaltfreien Widerstand der Bürgerrechtsbewegung.</itunes:summary>
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      <title>Zeppeline gegen Paris: die Erfindung des Bombenterrors</title>
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      <description>Am 29.1.1916 wird Paris Ziel eines deutschen Zeppelin-Angriffs. Militärisch ist der Schaden begrenzt. Psycholgisch wirkt der Angriff aus der Luft umso stärker. Von Martin Herzog.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 29.1.1916 wird Paris Ziel eines deutschen Zeppelin-Angriffs. Militärisch ist der Schaden begrenzt. Psycholgisch wirkt der Angriff aus der Luft umso stärker.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog:</strong><br/><ul><li>wie Zeppeline im Ersten Weltkrieg Angst, aber auch Neugier wecken,</li><li>von der Idee des Zeppelins bis zum ersten Modell im Jahr 1900,</li><li>warum die Bombardements aus der Luft wenig militärischen Wert haben,</li><li>weshalb gut zwei Drittel der Luftschiffe im Laufe des Ersten Weltkriegs verloren gehen.</li></ul><br/>Bis heute ist der Ruf der Zeppelin-Luftschiffe bestimmt vom Bild des freundlichen Giganten der Lüfte. Doch das ist bestenfalls die halbe Geschichte. Die Nacht des 29. Januar 1916 zeigt, dass Zeppeline auch eine militär- und machtpolitische Rolle spielen: Ein deutsches Luftschiff wirft über Paris Brandbomben ab, die mit brennbaren Materialien und weißem Phosphor gefüllt sind. Das Bombardement dauert nur wenige Minuten, fordert aber 26 Menschenleben.<br/><br/>Es ist nur einer von vielen Zeppelinangriffen während des Ersten Weltkriegs - danach haben Luftschiffe als Waffe ausgedient. Flugzeuge sind inzwischen billiger und schneller. Was dagegen überlebt, ist die Idee von der Zermürbung der Zivilbevölkerung durch den Terror von oben.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jürgen Bleibler, Zeppelin-Museum Friedrichshafen</li><li>Guillaume de Syon: Zeppelin! Germany and the Airship 1900-1939. Baltimore 2002</li><li>Felix Banzhaf: <a href="https://www.zeppelin-museum.de/digitale-angebote/die-militaerische-nutzung-von-zeppelinen" >Die militärische Nutzung von Zeppelinen</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-zeppelin-todestag-100.html" >8. März 1917 - Luftschiffpionier Graf Ferdinand von Zeppelin stirbt</a></li><li>WDR: <a href="https://www1.wdr.de/wissen/technik/drei-dinge-ueber-zeppeline100.html" >Drei Dinge zum Weitersagen - Über Zeppeline</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Martin Herzog <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 05:00:34 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 29.01.2026, 29.01.1916, Erster Weltkrieg, Luftkrieg, Graf von Zeppelin, WW1, Bombardierung, psychologische Kriegsführung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 29.1.1916 wird Paris Ziel eines deutschen Zeppelin-Angriffs. Militärisch ist der Schaden begrenzt. Psycholgisch wirkt der Angriff aus der Luft umso stärker.</itunes:summary>
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      <title>Traum in Trümmern: Warum die "Challenger" explodierte</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-traum-in-truemmern-warum-die-challenger-explodierte-100.html</link>
      <description>Sieben Menschen sind tot, weil eine dünne Dichtung nicht gehalten hat. Dabei hätte die Katastrophe beim Start der "Challenger" am 28.1.1986 verhindert werden können. Von Uwe Schulz.</description>
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      <![CDATA[<p>Sieben Menschen sind tot, weil eine dünne Dichtung nicht gehalten hat. Dabei hätte die Katastrophe beim Start der "Challenger" am 28.1.1986 verhindert werden können.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Uwe Schulz:</strong><br/><ul><li>warum die Explosion der Raumfähre Challenger kein Zufall ist, </li><li>wie Warnungen von Ingenieuren unter Entscheidungsdruck überhört werden, </li><li>weshalb dieses Unglück die Raumfahrt für immer verändert hat.</li></ul><br/>Der 28. Januar 1986 ist ein kalter Morgen in Florida. Eis liegt auf der Startrampe, als die Challenger abhebt. Wenige Sekunden später zerbricht sie am Himmel. Sieben Menschen sterben.<br/><br/>Was wie technisches Versagen aussieht, entpuppt sich später als vorhersehbare Katastrophe. Seit Monaten wissen Ingenieure von beschädigten Dichtungsringen in den Feststoffraketen. Doch Zeitdruck, Routine und politischer Ehrgeiz wiegen schwerer als Zweifel. Und führen in ein Unglück, das weit über die Raumfahrt hinaus bis heute nachwirkt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dirk Wagner, Journalist und Weltraumexperte der ARD</li><li>Roger Boisjoly, Maschinenbau-Ingenieur beim NASA-Zulieferer Morton Thiokol</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 30.8.1984: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:2d4bf785156a748d/" >Der Jungfernflug der US-Raumfähre "Discovery"</a></li><li>Zeitzeichen 17.7.1975: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ed01d7302bbb09d9/" >Treffen sich zwei Raumschiffe - Annäherung von USA und UdSSR</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/technik/weltraumforschung/index.html" >Weltraumforschung</a></li><li>Das Erste, Panorama: <a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/panorama/archiv/1986/-,panorama12796.html#" >Raumfahrtunglück - Explosion Challenger</a></li><li>ARD Archivradio: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:5960e18ddd7c44c9/" >Die Raumfähre Challenger explodiert</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:</strong><br/>Autor: Uwe Schulz<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 05:00:21 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Uwe Schulz</itunes:author>
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      <itunes:keywords>28.01.1986, 28.01.2026, NASA, Raumfahrt, Space Shuttle, Challenger, Cape Canaveral, Zeitzeichen, Geschichte</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sieben Menschen sind tot, weil eine dünne Dichtung nicht gehalten hat. Dabei hätte die Katastrophe beim Start der "Challenger" am 28.1.1986 verhindert werden können.</itunes:summary>
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      <title>"Regenmacher" Charles Hatfield setzt San Diego unter Wasser</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-regenmacher-charles-hatfield-setzt-san-diego-unter-wasser-100.html</link>
      <description>Charles Hatfield verspricht, Regen in die Dürre Kaliforniens zu bringen. Oft hat er Erfolg, manchmal vielleicht aus Zufall. Im Januar 1916 endet seine Arbeit in einer Katastrophe. Von Francis Nenik.</description>
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      <![CDATA[<p>Charles Hatfield verspricht, Regen in die Dürre Kaliforniens zu bringen. Oft hat er Erfolg, manchmal vielleicht aus Zufall. Im Januar 1916 endet seine Arbeit in einer Katastrophe.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Francis Nenik:</strong><br/><ul><li>wie ein unscheinbarer Mann aus Kansas zum Hoffnungsträger durstender Farmer wird, </li><li>wie er zwischen Wissenschaft und Beschwörung einen Regen-Mythos erschafft,</li><li>weshalb sein größter Erfolg zur Katastrophe wird. </li></ul><br/>Anfang des 20. Jahrhunderts träumen viele Amerikaner davon, das Wetter zu beherrschen. Einer, der diesen Traum scheinbar Wirklichkeit werden lässt, heißt Charles Hatfield. Geboren 1875 in Kansas, wächst er in einem von Dürre geprägten Land auf. Während andere beten, baut Hatfield Türme, erhitzt Chemikalien und schickt Dunst in den Himmel. Oft folgt Regen. <br/><br/>Hatfield reist durchs Land, wird verehrt und angefeindet. Doch solange es regnet, glaubt man ihm. 1915 erhält er seinen größten Auftrag: San Diego braucht Wasser. Hatfield verspricht "biblischen Regen". Und der kommt. Im Januar 1916 ziehen Stürme durch die Region, Dämme brechen, Menschen sterben. <br/><br/>Bezahlt wird Hatfield nicht, sein Geheimnis bleibt ungelüftet. Als er stirbt, nimmt er es mit ins Grab. Am Tag seiner Beerdigung bleibt der Himmel blau.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Manuel Kaiser, Institut für Medizingeschichte der Uni Bern </li><li>Mark Arax, US-amerikanischer Schriftsteller </li><li>Manuel Kaiser: Den Himmel zähmen. Wetter- und Klimabeeinflussung im 20. Jahrhundert, Frankfurt am Main 2024</li><li>Mark Arax: Risse in der Erde. Auf den Spuren von Wasser und Staub durch Kalifornien, Berlin 2023</li><li>Larry Dane Brimner: The Rain Wizard. The Amazing, Mysterious, True Life of Charles Mallory Hatfield, Honesdale 2015</li><li>Milford Wayne Donaldson: Charles Mallory Hatfield. Pluviculturist Extraordinaire, San Diego 2000</li><li>Steve Schoenherr: The Great Flood of 1916, Chula Vista 2016</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>San Diego History Center: <a href="https://sandiegohistory.org/journal/1970/january/hatfield/?utm_source=chatgpt.com" >Hatfield the Rainmaker</a></li><li>STRG_F: <a href="https://www.zdf.de/video/reportagen/funk-collection-funk-11384-1188/funk-die-regenmacher-koennen-sie-das-wetter-beeinflussen---strg-f-102?utm_source=chatgpt.com" >Die Regenmacher - Können sie das Wetter beeinflussen?</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/klima/wetterphaenomene/index.html" >Geschichte der Wettervorhersage</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Francis Nenik <br/>Redaktion: David Rother <br/>Technik: Nicolas Dohle </p>]]>
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      <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 05:00:41 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Francis Nenik</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Regenmacher, Wolken, Aberglaube, Wissenschaft, Geoengineering, Klima, Kalifornien, San Diego, Zeitzeichen, 27.01.1916, 27.01.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Charles Hatfield verspricht, Regen in die Dürre Kaliforniens zu bringen. Oft hat er Erfolg, manchmal vielleicht aus Zufall. Im Januar 1916 endet seine Arbeit in einer Katastrophe.</itunes:summary>
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      <title>Der erste Eremit: Wie Antonius das Mönchtum erfand</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-erste-eremit-wie-antonius-das-moenchtum-erfand-100.html</link>
      <description>Nach dem Tod seiner Eltern sucht Antonius Hilfe bei Gott. Bis zu seinem Tod im Jahr 356 lebt er einsam und in strenger Askese in der Wüste - und wird damit zum Pionier des Mönchtums. Von Tobias Sauer.</description>
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      <![CDATA[<p>Nach dem Tod seiner Eltern sucht Antonius Hilfe bei Gott. Bis zu seinem Tod im Jahr 356 lebt er einsam und in strenger Askese in der Wüste - und wird damit zum Pionier des Mönchtums.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Tobias Sauer:</strong><br/><ul><li>wie ein junger Erbe aus dem ägyptischen Niltal alles aufgibt, was Sicherheit verspricht,</li><li>warum er für seinen Glauben in die Wüste zieht, </li><li>was Antonius zum Begründer des Mönchtums macht,</li><li>wie aus einem Einsiedler eine der prägendsten Gestalten des frühen Christentums wird. </li></ul><br/>Antonius wächst behütet auf, bis der frühe Tod der Eltern sein Leben erschüttert. Kaum zwanzig Jahre alt, hört er in der Kirche einen Satz aus dem Matthäus-Evangelium, der ihn nicht mehr loslässt: Verkaufe alles und folge mir nach. Antonius nimmt diese Worte wörtlich. Er versorgt seine Schwester, verschenkt seinen Besitz und zieht sich zurück. <br/><br/>Was folgt, ist ein radikales Leben in Askese: wenig Schlaf, kaum Nahrung, Gebet statt Komfort. Antonius stirbt hochbetagt im Jahr 356, längst als gläubiger Einsiedler berühmt. Er prägt ein Ideal, das bis heute nachwirkt: Konzentration auf das Wesentliche. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Peter Gemeinhardt, Kirchenhistoriker, Universität Göttingen</li><li>Athanasius von Alexandrien: Leben des Antonius. Eingeleitet, übersetzt und kommentiert von Peter Gemeinhardt, Freiburg im Breisgau 2017</li><li>Benedicta Ward (Hg.): The Desert Fathers. Sayings of the Early Christian Monks, London 2003</li><li>Peter Gemeinhardt: Antonius. Der erste Mönch. Leben, Lehre, Legende, München 2023</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Kloster Habsthal: <a href="https://www.kloster-habsthal.de/images/predigten/PDF_2012/Vortraege/G_48_Der_Hl._Antonius_und_seine_Briefe.pdf" >Der Hl. Antonius und seine Briefe. Übersetzt von Pius Agreiter</a></li><li>Zeitzeichen 14.9.1715: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:563ec9b0b217417e/" >Dom Pérignon - der Mönch und der Champagner-Mythos</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/ordensleute/index.html" >Ordensleute - Mönche und Nonnen </a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Tobias Sauer <br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Suvak <br/>Technik: Holger Maerten </p>]]>
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      <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 05:00:12 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Tobias Sauer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 26.01.0356, 26.01.356, 26.01.2026, Antonius der Große, Christentum, Religion, Kirchengeschichte, Vita Antonii, Eremit, Heiliger, Römisches Reich, Spätantike</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Nach dem Tod seiner Eltern sucht Antonius Hilfe bei Gott. Bis zu seinem Tod im Jahr 356 lebt er einsam und in strenger Askese in der Wüste - und wird damit zum Pionier des Mönchtums.</itunes:summary>
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      <title>China nach Mao: Abrechnung mit der "Viererbande"</title>
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      <description>25.1.1981: In China fällt das Urteil gegen die "Viererbande" um Maos Witwe. Gerechtigkeit für die Opfer der Kulturrevolution - oder ein Schauprozess mit Sündenböcken? Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>25.1.1981: In China fällt das Urteil gegen die "Viererbande" um Maos Witwe. Gerechtigkeit für die Opfer der Kulturrevolution - oder ein Schauprozess mit Sündenböcken?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>wie der 1958 von Mao propagierte "Große Sprung nach vorne" in einer Katastrophe für China endet,</li><li>was die "Kulturrevolution" von 1966 damit zu tun hat,</li><li>wie brutal die "Roten Garden zur Verteidigung der Mao-Zedong-Ideen" gegen die Bevölkerung vorgehen,</li><li>welcher Machtkampf nach Maos Tod in der Kommunistischen Partei Chinas ausbricht,</li><li>zu welchen Strafen die Mitglieder der "Viererbande" verurteilt werden.</li></ul><br/>Jiang Qing gilt als die Anführerin der "Viererbande", die nach dem Tod Maos im September 1976 die Macht in China an sich reißen will. Doch die Clique scheitert und wird nur einen Monat später festgenommen. Nun wird vor allem Jiang Qing, Maos Witwe, in der Öffentlichkeit dargestellt als das personifizierte Böse.<br/><br/>Sie sei verantwortlich für die grausamen Exzesse während der chinesischen Kulturrevolution. Das sind offiziell die Jahre 1966 bis 1976 - eine der finstersten Zeiten der chinesischen Geschichte. Doch eigentlich handelt es sich um eine "Fünferbande", zu der auch der frühere Große Vorsitzende Mao gehört. Er bestimmte seit Ende der 1940er-Jahre maßgeblich die Politik Chinas.<br/><br/>Doch die neue Führung Chinas will Mao von allen Vorwürfen freihalten. Der Prozess gegen die "Viererbande" soll dazu dienen, Mao als Lichtgestalt der Kommunistischen Partei des Landes zu erhalten.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Daniel Leese (Sinologe an der Universität Freiburg und Experte für chinesische Geschichte und Politik)</li><li>Zhang Man (Sinologin an der Universität München und Expertin für chinesische Geschichte und Politik)</li><li>Daniel Leese: Die Chinesische Kulturrevolution 1966-1976. München 2016</li><li>Daniel Leese: Maos langer Schatten. Chinas Umgang mit der Vergangenheit. München 2020</li><li>Zhang Man: <a href="https://kurz.wdr.de/aocraeob" >Die politischen Strafprozesse gegen die Viererbande im China nach Mao</a>. In: Lexikon der politischen Strafprozesse. Hamburg 2025</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/diktatoren/mao_zedong_gnadenloser_machtmensch/pwiechinauntermao102.html" >China unter Mao (1966 bis 1976)</a></li><li>Bayern2: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:55deca9bb1d29d23/" >Madame Mao - Jiang Qing und die Kulturrevolution</a></li><li>Alles Geschichte: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a54275fde04bfa28/" >Kommunistisches China - Die Kulturrevolution</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Kath<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 25 Jan 2026 05:00:36 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Kath</itunes:author>
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      <itunes:keywords>China, Kulturrevolution, Viererbande, Jiang Qing, Schauprozess, Mao, Geschichte, Zeitzeichen, Peking, 25.01.1981, 25.01.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>25.1.1981: In China fällt das Urteil gegen die "Viererbande" um Maos Witwe. Gerechtigkeit für die Opfer der Kulturrevolution - oder ein Schauprozess mit Sündenböcken?</itunes:summary>
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      <title>Antikes Rom: Warum Kaiser Caligula besser war als sein Ruf</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-antikes-rom-warum-kaiser-caligula-besser-war-als-sein-ruf-100.html</link>
      <description>Am 24.1.41 wird der römische Kaiser Gaius, genannt Caligula, ermordet. In Geschichtsbüchern gilt er lange als wahnsinnig. Doch inzwischen gibt es Zweifel an diesem Bild. Von Maren Gottschalk.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 24.1.41 wird der römische Kaiser Gaius, genannt Caligula, ermordet. In Geschichtsbüchern gilt er lange als wahnsinnig. Doch inzwischen gibt es Zweifel an diesem Bild.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:</strong><br/><ul><li>dass "Caligula" eigentlich "Gaius" heißt, </li><li>warum der Name ihn diffamiert,</li><li>dass der Kaiser bei der Bevölkerung beliebt ist,</li><li>ob Caligula sein Pferd wirklich zum Konsul machen will,</li><li>was Caligula und Donald Trump verbindet.</li></ul><br/>Caligula ist nach Augustus und Tiberius erst der dritte Kaiser Roms. So wollen die Senatoren der einst mächtigen Republik – wie seit Jahrhunderten zuvor – weiterhin Einfluss auf die Regierung nehmen. Doch Caligula macht schnell klar: Er allein herrscht – ohne sie.<br/><br/>Das bringt die Senatoren gegen ihn auf, sie nennen ihn einen Tyrannen und Despoten. Der junge Kaiser zögert nicht und ordnet Hinrichtungen an. Am 24. Januar 41 endet seine Herrschaft abrupt: Caligula wird mit nur 28 Jahren erstochen.<br/><br/>Erst lange nach seinem Tod schmücken Geschichtsschreiber seine Regierungszeit als Horrormärchen aus. Caligula gilt nun als wahnsinnig. Zu Unrecht, wie die moderne Forschung zeigt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Aloys Winterling, (Historiker, Humboldt-Universität zu Berlin)</li><li>Aloys Winterling: Caligula. München 2025</li><li>Sueton: Cäsarenleben. Stuttgart 1986</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-agrippina-die-aeltere-100.html" >18.10.0033 – Agrippina die Ältere: vom Volk geliebt, vom Kaiser verbannt</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-kaiser-tiberius-tod-100.html" >16.03.0037: Todestag des römischen Kaisers Tiberius</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-kaiser-augustus-todestag-100.html" >19.08.0014: Todestag Augustus, Begründer des römischen Kaiserreichs</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Maren Gottschalk<br/>Redaktion: Jakob Schiffer und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 24 Jan 2026 05:00:09 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Caligula, Römisches Reich, Antike, Kaiser Gaius, Zeitzeichen, 24.01.41, 24.01.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 24.1.41 wird der römische Kaiser Gaius, genannt Caligula, ermordet. In Geschichtsbüchern gilt er lange als wahnsinnig. Doch inzwischen gibt es Zweifel an diesem Bild.</itunes:summary>
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      <title>Wilbur Atwater: Der Vater aller Diäten</title>
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      <description>Körperfülle galt lange als Wohlstandssymbol. 1896 misst Wilbur Atwater Nahrung erstmals genau. Die Kalorie wird Maß für Disziplin – und prägt ein neues Schönheitsideal. Von Erik Hlacer.</description>
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      <![CDATA[<p>Körperfülle galt lange als Wohlstandssymbol. 1896 misst Wilbur Atwater Nahrung erstmals genau. Die Kalorie wird Maß für Disziplin – und prägt ein neues Schönheitsideal.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Erik Hlacer:</strong><br/><ul><li>woher das Zitat "lasst dicke Männer um mich gehen" stammt,</li><li>wie sich der Körperkult vom Dicksein zum Schlanksein im Laufe der Jahrhunderte wandelt,</li><li>warum der US-Bestatter William Banting die Ernährung von Millionen Amerikanern verändert, </li><li>dass Atwaters Experimente von Münchner Ernährungswissenschaftlern inspiriert sind. </li></ul><br/>Um den Kalorienverbrauch des Körpers zu messen, entwickelt der US-Agrarwissenschaftler Wilbur Atwater ein Kalorimeter: Ein spezieller Respirationsapparat erfasst bei freiwilligen Probanden die Einnahmen und Ausscheidungen des Körpers. <br/><br/>Aus seinen Erkenntnissen leitet Atwater Ernährungsempfehlungen für arme Familien ab – und befeuert damit zugleich einen Schlankheitskult im Bürgertum. <br/><br/>Die Forschungen werden nicht nur zum Wohl der Menschen eingesetzt: Großindustrielle nutzen sie, um Mindestrationen für ihre Arbeiter festzulegen. Später tragen sie zu Vorgaben für Zwangsarbeiter- und Kriegsgefangene bei. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Uwe Spiekermann (Ernährungshistoriker, Göttingen)</li><li><a href="https://uwe-spiekermann.com/2022/03/30/die-erste-moderne-diat-william-bantings-kur-gegen-korpulenz-in-mitteleuropa/" >Uwe Spiekermann: Die erste moderne Diät – William Bantings Kur gegen Korpulenz in Mitteleuropa. 2022</a></li><li><a href="https://wesleyanargus.com/2017/10/05/quantifying-the-calorie-the-mixed-up-files-of-mr-wilbur-o-atwater/" >Sam Prescott: Quantifying the Calorie: The Mixed-Up Files of Mr. Wilbur O. Atwater. 2017</a></li><li><a href="https://open.spotify.com/episode/0BYbiZgQnL1EHe3BTXVGTC" >Podcast: Was bisher geschah - Die Geschichte der Diät</a>. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-otto-buchinger-fastenklinik-100.html" >Im Juli 1920 – Der Fastenarzt Otto Buchinger behandelt erste Patienten</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-todestag-robert-atkins-100.html" >17. April 2003 – Diätentwickler Robert Atkins stirbt in New York</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Erik Hlacer<br/>Redaktion: Sefa-Inci Suvak<br/>Technik: Nico Söllner</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 23 Jan 2026 05:00:19 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Erik Hlacer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 23.01.2026, 1896, Diätgeschichte, Esskultur, Körperbilder, Fasten, Stoffwechsel</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Körperfülle galt lange als Wohlstandssymbol. 1896 misst Wilbur Atwater Nahrung erstmals genau. Die Kalorie wird Maß für Disziplin – und prägt ein neues Schönheitsideal.</itunes:summary>
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      <title>Einzug der Schweizergarde: Vom Söldnertrupp zur Vatikan-Legende</title>
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      <description>Am 22.1.1506 gründet der Papst die Schweizergarde. Anfangs ist sie nur eine Söldnertruppe unter vielen. Doch eine Bewährungsprobe macht sie unsterblich. Von Murat Kayi.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 22.1.1506 gründet der Papst die Schweizergarde. Anfangs ist sie nur eine Söldnertruppe unter vielen. Doch eine Bewährungsprobe macht sie unsterblich.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayi:</strong><br/><ul><li>wie ausgerechnet ein Papst zum Beinamen "der Schreckliche" kommt,</li><li>welche Meisterwerke Renaissance-Papst Julius II. ermöglicht,</li><li>warum die Schweiz in der frühen Neuzeit ein beliebter Ort für das Söldnertum ist,</li><li>warum die Vereidigung der neuen Schweizergardisten bis heute am 6. Mai begangen wird.</li></ul><br/>Als Giuliano della Rovere 1503 zum Papst Julius II. gewählt wird, geht das nicht ohne Bestechungen ab. Angesichts zu vieler Feinde will er seine Wahl nicht dem Zufall überlassen. Aber die Angst vor Rache begleitet ihn durch die Korridore des Vatikans. Den Römern traut er nicht mehr über den Weg. Für Julius II. ist klar: Für seinen Schutz müssen Fremde her. In der Schweiz wird er fündig.<br/><br/>Am 22. Januar 1506 nehmen die ersten bis an die Zähne bewaffneten Schweizer ihren Dienst im Vatikan auf. Gut 20 Jahre später beweisen die Gardisten ihre versprochene Treue: Sie schützen Papst Clemens VII. vor dem Söldnerheer Kaiser Karls V. und verteidigen Rom während der Plünderung durch die Kaisertruppen. In der Verteidigungsschlacht sterben 147 Schweizer. Die Garde wird fast ausgelöscht.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Arne Karsten, Privatdozent, Uni Wuppertal </li><li>Prof. em. Volker Reinhardt, Uni Freiburg, Schweiz </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://schweizergarde.ch/en/paepstliche-schweizergarde/de/ueber-uns/geschichte/" >Die Päpstliche Schweizergarde</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7306.html" >21. Februar 1513 - Julius II. stirbt in Rom</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/paepste/pwiedervatikanstaatderpriester100.html" >Der Vatikan - Staat der Priester</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Murat Kayi<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 05:00:12 GMT</pubDate>
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      <title>Röstverbot und Kaffee-Spitzel: Preußens Prohibitionszeit</title>
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      <description>Im 18. Jahrhundert trinkt ganz Preußen Kaffee - der Staatskasse Friedrichs des Großen nutzt es wenig. Darum verbietet er am 21.1.1781 das private Rösten. Mit fatalen Folgen. Von Claudia Friedrich.</description>
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      <![CDATA[<p>Im 18. Jahrhundert trinkt ganz Preußen Kaffee - der Staatskasse Friedrichs des Großen nutzt es wenig. Darum verbietet er am 21.1.1781 das private Rösten. Mit fatalen Folgen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich:</strong><br/><ul><li>wie der Kaffee um 1660 nach Europa kommt und zum edlen Kultgetränk wird,</li><li>aus welchen feinen Porzellantassen Friedrich der Große seinen Kaffee trinkt,</li><li>welchen Job die sogenannten Kaffeeriecher im Auftrag des Königs verrichten,</li><li>warum Friedrich II. zwei Jahre nach dem privaten Röstverbot nachgibt und den Kaffeepreis senkt,</li><li>wie die ungehorsamen Untertanen schließlich für mehr Steuereinnahmen sorgen.</li></ul><br/>Kaffee ist zur Zeit von Friedrich dem Großen ein Luxus-Trank. Genossen wird er vom Adel. Aus Sicht des Königs soll das auch so bleiben. Als sich das wohlriechende Elixier in Preußen immer mehr verbreitet, belegt der Herrscher die Bohnen mit hohen Einfuhrzöllen und Luxussteuern. Ab 1766 ist die freie Kaffee-Einfuhr ganz verboten.<br/><br/>Das lässt sich die Bevölkerung nicht gefallen. Der Schmuggel blüht - und der Staat reagiert: Auf das Einfuhrverbot folgt 1781 das Röstverbot. Handel und Rösten liegen nun ganz in staatlicher Hand. Wer dagegen verstößt, muss empfindliche Geldstrafen bezahlen. Trotzdem steigt der Kaffeekonsum: Die Bestechungszahlungen für die Kontrolleure des Röstverbots sind höher als deren Provisionen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jürgen Luh (Direktor des Research Center Sanssouci)</li><li>Katja Mutschelknaus (Kulturwissenschaftlerin)</li><li>Tim Blanning: Friedrich der Große. König von Preußen. Eine Biographie. München 2022</li><li> Johannes Kunisch: Friedrich der Große. München 2012</li><li>Jürgen Luh: Der Große. Friedrich II. von Preußen. München 2011</li><li>Katja Mutschelknaus: Kaffeeklatsch. Die Stunde der Frauen. Berlin 2014</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/trinken/kaffee/index.html" >Alles über Kaffee</a></li><li>tagesschau.de: <a href="https://www.tagesschau.de/wissen/gesundheit/kaffee-mythen-100.html" >Welche Kaffee-Mythen stimmen?</a></li><li>TerraX: <a href="https://www.zdf.de/video/dokus/terra-x-112/kaffee-geheimnisse-eines-wundertranks-100" >Kaffee - Geheimnisse eines Wundertranks</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Claudia Friedrich<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 05:00:51 GMT</pubDate>
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      <title>444 Tage in der Gewalt der Mullahs: Geiselnahme in Teheran</title>
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      <description>444 Tage ist Barry Rosen Geisel des Iran und ein Spielball der Mächte. Er erlebt Monate der Ungewissheit, bis er und die 51 anderen Geiseln am 20.1.1981 freikommen. Von Viviane Jelenc.</description>
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      <![CDATA[<p>444 Tage ist Barry Rosen Geisel des Iran und ein Spielball der Mächte. Er erlebt Monate der Ungewissheit, bis er und die 51 anderen Geiseln am 20.1.1981 freikommen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Viviane Jelenc:</strong><br/><ul><li>wie im November 1979 eine Geiselnahme beginnt, die über ein Jahr dauern wird,</li><li>welche Rolle Ayatollah Ruhollah Chomeini bei der Geiselnahme und der weiteren Entwicklung im Iran spielt,</li><li>wie die US-Regierung auf die Forderungen der Geiselnehmer reagiert,</li><li>warum die Geiselnehmer Frauen und Schwarze freilassen,</li><li>wie der Golfkrieg ab September 1980 zur Beendigung der Geiselnahme beiträgt.</li></ul><br/>Anfang November 1979 stürmen Studenten die US-Botschaft in Teheran und nehmen über 60 Geiseln. Monatelang wird vergeblich verhandelt. Ein Befreiungsversuch des US-Militärs scheitert dramatisch.<br/><br/>Erst im September 1980 wird mit Hilfe algerischer Vermittler eine Einigung erzielt: Eingefrorene iranische Gelder werden von den USA freigegeben und die USA erklären, sich nicht mehr in die inneren Angelegenheiten des Irans einzumischen. Am 20. Januar 1981 werden die Geiseln freigelassen. Das Verhältnis zwischen den USA und dem Iran bleibt allerdings von tiefem Misstrauen geprägt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Barry Rosen, ehemalige Geisel</li><li>Dr. Katajun Amirpur, Professorin für Islamwissenschaft an der Universität zu Köln</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/reza-schah-pahlavi-100.html" >16.09.1941 - Reza Schah Pahlavi von Persien dankt ab</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/rushdie-100.html" >14.02.1989 - Mordaufruf Chomeinis gegen Schriftsteller Salman Rushdie</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/naher_und_mittlerer_osten/die_geschichte_des_irans/index.html" >Naher und Mittlerer Osten - Geschichte des Irans seit 1900</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Viviane Jelenc<br/>Redaktion: Frank Zirpins </p>]]>
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      <pubDate>Tue, 20 Jan 2026 05:00:25 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>444 Tage ist Barry Rosen Geisel des Iran und ein Spielball der Mächte. Er erlebt Monate der Ungewissheit, bis er und die 51 anderen Geiseln am 20.1.1981 freikommen.</itunes:summary>
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      <title>Unangepasster Weltstar: Die Countrymusikerin Dolly Parton</title>
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      <description>19.01.1946 wurde sie in der Unterschicht geboren, auch abfällig "white trash", "weißer Dreck", genannt. Bibelfest und eigensinnig wird Dolly Parton Vorbild für Frauen. Von Christian Kosfeld.</description>
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      <![CDATA[<p>19.01.1946 wurde sie in der Unterschicht geboren, auch abfällig "white trash", "weißer Dreck", genannt. Bibelfest und eigensinnig wird Dolly Parton Vorbild für Frauen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:</strong><br/><ul><li>wovon Dolly Parton schon als Kind träumt,</li><li>wie die kleine Dolly und ihre Mutter es aus den ärmlichen Verhältnissen heraus schaffen,</li><li>warum Parton mit Elvis Presley aneinandergerät,</li><li>wie große Teile der Country-Szene auf einen Song über eine Transfrau reagieren.</li></ul><br/>Dolly Parton beginnt ihre Karriere mit sieben Jahren auf einer selbstgebauten Gitarre. Als Teenager lernt sie in der berühmten Country-Radio-Show "Grand Ole Opry" Johnny Cash kennen, der sie in ihrem Traum bestärkt. <br/><br/>Die zwei Songs, die sie weltberühmt machen, entstehen 1973 - am selben Tag. In "Jolene" erinnert sich Parton an eine Bankangestellte, die mit ihrem Mann flirtet. "I will always love you" schreibt sie für Porter Wagoner, als sie dessen TV-Show nach sieben Jahren verlässt.<br/><br/>Nach 60 Jahren im Musikbusiness ist Dolly Parton heute als Patentante von Superstar Miley Cyrus populär, inspiriert Musikerinnen wie Taylor Swift, Sabrina Carpenter oder Beyoncé. Ihre jüngste Single veröffentlicht sie im März 2025, nach dem Tod ihres Mannes Carl: "I wouldn't be here, if you hadn't been there".<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ayla Schofield, Country-Musikerin und Songwriterin</li><li>Dolly Parton: From Rags to Rhinestones, Film-Biographie mit historischem Filmmaterial und Interviews. 2020</li><li>Dolly Parton: Songteller. My Life in Lyrics. Autobiographie, auch als Hörbuch mit Dolly Parton</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6356.html" >26. Februar 1932 - Johnny Cash wird geboren</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-elvis-presley-100.html" >8. Januar 1935 - Geburtstag von Elvis Presley</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-geburtstag-jane-fonda-100.html" >21. Dezember 1937 – Jane Fonda wird geboren</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/whitneyhouston102.html" >9. August 1963 - Der Geburtstag von Whitney Houston</a></li><li>Rockpalast: <a href="https://www1.wdr.de/fernsehen/rockpalast/bands/linda-ronstadt-banduebersicht-100.html" >Übersichtsseite Linda Ronstadt</a></li><li>1Live: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/1live/musik-special/country-special-102.html" >Country Special</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Kosfeld<br/>Redaktion: Sefa-Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 19 Jan 2026 05:00:01 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen 19.01.2026, 19.01.1946, Country-Musik, Nashville, Jolene, Feminismus, Dollywood, Ayla Schofield</itunes:keywords>
      <itunes:summary>19.01.1946 wurde sie in der Unterschicht geboren, auch abfällig "white trash", "weißer Dreck", genannt. Bibelfest und eigensinnig wird Dolly Parton Vorbild für Frauen.</itunes:summary>
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      <title>Tournier: Ein "Deutschlandversteher" spaltet die Literaturwelt</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-tournier-ein-deutschlandversteher-spaltet-die-literaturwelt-100.html</link>
      <description>Michel Tournier (gest. am 18.1.2016) erlebt den Nationalsozialismus hautnah. Später wird der Schriftsteller von Millionen gelesen - und von Holocaust-Überlebenden kritisiert. Von Christoph Vormweg.</description>
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      <![CDATA[<p>Michel Tournier (gest. am 18.1.2016) erlebt den Nationalsozialismus hautnah. Später wird der Schriftsteller von Millionen gelesen - und von Holocaust-Überlebenden kritisiert.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vormweg:</strong><br/><ul><li>warum <span lang="fr">Michel Tournier</span> in Frankreich als "Deutschlandversteher" gilt,</li><li>dass <span lang="fr">Tournier</span> als Kind Nazi-Paraden scheußlich und großartig zugleich findet,</li><li>warum ihm eine Universitätskarriere verwehrt bleibt,</li><li>dass er mit dem "Erlkönig" den Durchbruch schafft,</li><li>warum das Buch aber in Deutschland kontrovers diskutiert wird,</li><li>dass <span lang="fr">Michel Tournier</span> sein Leben lang schwer durchschaubar bleibt.</li></ul><br/><span lang="fr">Michel Tournier</span>, 1924 in Paris geboren, erlebt die Hitler-Zeit als Junge aus der Nähe, denn seine Eltern schicken ihn in der Ferien regelmäßig nach Deutschland. Dort spürt er, wie faszinierend die Nazi-Propaganda auf junge Menschen wie ihn wirkt. Die Nationalsozialisten mit ihrem Jugendkult sind in <span lang="fr">Tourniers</span> Augen gewiefte Kindesverführer. <br/><br/>In seinen Romanen verwendet <span lang="fr">Tournier</span> Mythen und Märchen, die er mit Ironie in Geschichten unserer Zeit verwandelt. Für seinen Roman "Der Erlkönig" recherchiert er jahrelang, nimmt auch zu ehemaligen hohen Repräsentanten des zerschlagenen Nazi-Regimes Kontakt auf. Die Geschichte des französischen Kriegsgefangenen, den die Nazi-Welt fasziniert, wird 1970 mit dem wichtigsten französischen Literaturpreis ausgezeichnet, dem <span lang="en">Prix Goncourt</span>. Vielen Kritikern erscheint die Darstellung der Nazi-Zeit allerdings zu unrealistisch. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Professorin">Prof</abbr>. Cornelia Klettke (Romanistin, Universität Potsdam)</li><li>Cornelia Klettke, Michel Tournier: Die Kunst des Erzählens. Berlin 2025</li><li><span lang="fr">Michel Tournier</span>: Der Erlkönig. Aus dem Französischen von Hellmut Waller. Frankfurt 1991</li><li>Cornelia Klettke: Der postmoderne Mythenroman <span lang="fr">Michel Tourniers</span> am Beispiel des "<span lang="fr">Roi des Aulnes</span>". Bonn 2012</li><li><span lang="fr">Michel Tournier</span>: Die Schlüssel und das Schloss. Aus dem Französischen von Hellmut Waller. München 1980</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>"Der Erlkönig" - <a href="https://www.hoerspielundfeature.de/hoerspiel-nach-michel-tourniers-bestseller-der-erlkoenig-1-100.html" >Hörspiel nach Michel Tourniers Bestseller</a></li><li><span lang="fr">Michel Tournier</span> - <a href="https://www.radiofrance.fr/franceculture/podcasts/serie-michel-tournier" >4 Episoden bei radiofrance</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vormweg<br/>Redaktion: Carolin Rückl, Sefa Inci Suvak <br/>Technik: Jürgen Beiner</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 18 Jan 2026 05:00:53 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 18.01.2016, 18.01.2026, Der Erlkönig, Nazi-Deutschland, Prix Goncourt, französische Literatur, Zweiter Weltkrieg, Kriegsgefangene, Napola, Jean Améry, postmoderne Literatur</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Michel Tournier (gest. am 18.1.2016) erlebt den Nationalsozialismus hautnah. Später wird der Schriftsteller von Millionen gelesen - und von Holocaust-Überlebenden kritisiert.</itunes:summary>
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      <title>"Desert Storm": Der Zweite Golfkrieg wird zum Fernsehspektakel</title>
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      <description>Am 17.1.1991 beginnen die USA und Alliierte mit Luftangriffen auf den Irak, um das von Saddam Hussein annektierte Kuwait zu befreien. Die Weltöffentlichkeit ist erstmals live dabei. Von Wolfgang Meyer.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 17.1.1991 beginnen die USA und Alliierte mit Luftangriffen auf den Irak, um das von Saddam Hussein annektierte Kuwait zu befreien. Die Weltöffentlichkeit ist erstmals live dabei.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Meyer:</strong><br/><ul><li>dass der eigentliche Beginn des Krieges viele Jahre zurückliegt,</li><li>dass Deutschland sich mit 17 Milliarden Mark beteiligt,</li><li>wie der Westen Saddam Hussein erst unterstützt - und dann bombardiert,</li><li>warum Saddam Hussein in diesem Krieg nicht gestürzt wird,</li><li>welche Fehler die <abbr title="United States of America">USA</abbr> in den Jahren danach begehen.</li></ul><br/>Der Golfkrieg von 1991 ist der erste große Fernsehkrieg - in Echtzeit inszeniert, gefiltert durch die Kameras und Mikrofone von <abbr title="Cable News Network">CNN</abbr>. Die Journalisten vor Ort haben kein Internet, kein <span lang="en">Smartphone</span>, nur Festnetzleitungen in die CNN-Zentrale in <span lang="en">Atlanta</span>. Das, was sie betreiben, wird man später einen <span lang="en">Livestream</span> nennen. Ihre Berichte gehen in die Geschichte ein, als Teil der Operation "<span lang="en">Desert Storm</span>".<br/><br/>Neben den USA sind 34 Nationen beteiligt. Deutschland liefert Rüstungsmaterial und beteiligt sich finanziell mit 17 Milliarden Mark. Spätere Kriege werden mehr Bilder und Livestreams hervorbringen - und dann auch soziale Medien beherrschen. Die Vorlage dafür stammt aus jener Nacht, in der der Himmel über Bagdad für jeden sichtbar taghell gebombt wird.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Guido Steinberg, Stiftung Wissenschaft und Politik</li><li>Lawrence G. Potter, Gary G. Sick (Hrsg.): Iran, Iraq, and the Legacies of War. Basingstoke 2004</li><li>Jeffrey Engel (Hrsg.): Into the Desert: Reflections on the Gulf War. New York 2012 </li><li>Lars Klein: Vom Enthauptungsschlag zum Fall der Saddam-Statue. Potsdam 2005</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 05.02.2003: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-powell-angriff-irak-100.html" >US-Außenminister Powell begründet den Angriff auf den Irak</a></li><li>Zeitzeichen 20.03.2003: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/irakkrieg102.html" >Der Beginn des Irakkriegs</a><strong> </strong></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Wolfgang Meyer<br/>Redaktion: Carolin Rückl, Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 17 Jan 2026 05:00:01 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 17.01.1991, 17.01.2026, Golfkrieg, Operation Desert Storm, Irak, Saddam Hussein, Kuwait, Kriegsberichterstattung, Peter Arnett, George Bush, UN-Resolution 678, Naher Osten</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 17.1.1991 beginnen die USA und Alliierte mit Luftangriffen auf den Irak, um das von Saddam Hussein annektierte Kuwait zu befreien. Die Weltöffentlichkeit ist erstmals live dabei.</itunes:summary>
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      <title>Deutschlands Spätheimkehrer und ihr schwieriges Kriegsgepäck</title>
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      <description>Der Zug mit den letzten Kriegsgefangenen rollt am 16.1.1956 in Friedland ein. Am Bahnsteig nur jubelnde Begrüßung. Keine kritische Frage nach Schuld und Verantwortung. Von Thomas Klug.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Zug mit den letzten Kriegsgefangenen rollt am 16.1.1956 in Friedland ein. Am Bahnsteig nur jubelnde Begrüßung. Keine kritische Frage nach Schuld und Verantwortung.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:</strong><br/><ul><li>welche Szenen sich bei der Ankunft der Spät-Heimkehrer abspielen,</li><li>dass sich auch Frauen unter den Heimkehrern befinden</li><li>warum die Aktion in Deutschland auch kritisch gesehen wird,</li><li>dass niemand für Kriegsverbrechen ins Gefängnis kommt.</li></ul><br/>Eigentlich sollen die deutschen Kriegsgefangenen bis 1948 nach Deutschland zurückkehren. So haben es die Alliierten beschlossen. Doch die Sowjetunion hält sich nicht daran, denn sie braucht die Arbeitskräfte, um die Kriegsschäden zu beseitigen.<br/><br/>1955 reist Bundeskanzler Konrad Adenauer nach Moskau, um die Freilassung der letzten 10.000 Kriegsgefangenen zu fordern. Sie kehren schließlich 1956 heim. Verlassen haben sie einst ein Land, das sich tausendjähriges Reich nennt, zurückgekehrt finden sie das, was nach zwölf Jahren noch übrig ist: Ein kleineres und obendrein geteiltes Deutschland.<br/><br/>Fragen über Schuld und Verantwortung werden nicht gestellt. Kein Spätheimkehrer - ob ehemaliger General oder einfacher Soldat - wird vor Gericht gestellt.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Jörg Morré, Historiker und Direktor des Museum Berlin-Karlshorst</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 08.09.1955: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/adenauer-118.html" >Konrad Adenauer reist in die Sowjetunion </a></li><li>ARD Mediathek: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/unsere-geschichte/friedland-als-die-vaeter-nach-hause-kamen/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjIyMzQzOF9nYW56ZVNlbmR1bmc" >Friedland - Als die Väter nach Hause kamen</a></li><li><a href="https://lagis.hessen.de/de/quellen-und-materialien/hessen-im-19-und-20-jahrhundert/alle-eintraege/1057" >Letzter großer Heimkehrertransport in Herleshausen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Klug<br/>Redaktion: Christoph Tiegel, Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Holger Maerten</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 16 Jan 2026 05:00:55 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Klug</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 16.01.2026, 16.01.1956, Spätheimkehrer, Nachkriegsdeutschland, Gefangenschaft, Sowjetunion, Grenzdurchgangslager</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der Zug mit den letzten Kriegsgefangenen rollt am 16.1.1956 in Friedland ein. Am Bahnsteig nur jubelnde Begrüßung. Keine kritische Frage nach Schuld und Verantwortung.</itunes:summary>
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      <title>Wie Wikipedia die Welt verändert: Wissen für alle, von allen</title>
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      <description>Am 15.1.2001 startet Wikipedia. Die Skepsis ist groß. Doch das "größte Wissensprojekt der Menschheit", an dem jeder mitmachen kann, funktioniert und verändert unsere Welt. Von Kolja Sand.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 15.1.2001 startet Wikipedia. Die Skepsis ist groß. Doch das "größte Wissensprojekt der Menschheit", an dem jeder mitmachen kann, funktioniert und verändert unsere Welt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Kolja Sand:</strong><br/><ul><li>wie unzählige Autoren und Autorinnen weltweit die größte Enzyklopädie der Menschheitsgeschichte zusammentragen,</li><li>wie sich die Falschmeldung zu "Stalins Badezimmer" verbreitet und kaum wieder einzufangen ist,</li><li>warum direkte politische Einflussnahme auf Wikipedia schwierig ist,</li><li>wie versucht wird, Wikipedia vor Missbrauch zu schützen.</li></ul><br/>Im Jahr 2000 sind Enzyklopädien noch dicke, schwere Bücherbände. In den USA beginnt der Internet-Unternehmer Jimmy Wales mit Mitte 30 mit seinem Projekt "Nupedia", einem Online-Lexikon im Stile klassischer Enzyklopädien wie beispielsweise dem Brockhaus. Das Projekt läuft äußerst schleppend: Nach einem Jahr finden sich auf Nupedia nicht einmal 25 Artikel. <br/><br/>Dann haben Wales und sein Mitarbeiter Larry Sanger eine neue Idee. Sie wollen eine Internetseite erstellen, auf der jeder und jede eingeladen ist, Wissen zu teilen. Der Name dieses Nebenprojektes ist eine Mischung aus den Wörtern "Encyclopedia" und "Wiki" - was auf Hawaiianisch "schnell" bedeutet. Am 15. Januar 2001 stellt Jimmy Wales die Seite www.wikipedia.com online und tippt versuchsweise die ersten Worte in das heute größte Lexikon der Welt. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Pavel Richter, Sachbuchautor und Unternehmensberater, bis 2014 Vorstand von Wikimedia Deutschland</li><li>Pavel Richter: Die Wikipedia-Story. Biografie eines Weltwunders, Frankfurt/New York 2020</li><li>Ziko van Dijk: Wikis und die Wikipedia verstehen. Eine Einführung, Bielefeld 2021</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/sendungen/sendung-wikipedia-100.html" >Übersichtsseite Wikipedia</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-brockhaus-100.html" >04.05.1772 - Der Verleger Friedrich Arnold Brockhaus wird geboren</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/google-108.html" >04.09.1998 - Gründung der Firma "Google Inc."</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Kolja Sand <br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 05:00:31 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Wikipedia, Enzyklopädie, Internet, Wissen, Brockhaus, Freiwillige, Online-Enzyklopädie, Geschichte, Zeitzeichen, 15.01.2001, 15.01.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 15.1.2001 startet Wikipedia. Die Skepsis ist groß. Doch das "größte Wissensprojekt der Menschheit", an dem jeder mitmachen kann, funktioniert und verändert unsere Welt.</itunes:summary>
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      <title>Nächtliches Feuer: Die geheime Fake-Fabrik der Nazis</title>
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      <description>Um Krupps Rüstungsschmiede vor Bombern zu schützen, entsteht im Januar 1941 bei Velbert eine Scheinfabrik. Das Wissen darüber ist das Ergebnis akribischer Detektivarbeit. Von Martina Meißner.</description>
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      <![CDATA[<p>Um Krupps Rüstungsschmiede vor Bombern zu schützen, entsteht im Januar 1941 bei Velbert eine Scheinfabrik. Das Wissen darüber ist das Ergebnis akribischer Detektivarbeit.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:</strong><br/><ul><li>welche Dimensionen das Gelände der Scheinanlage hat,</li><li>was Zeitzeugen über das militärische Sperrgebiet erzählen,</li><li>wie viel Personal die Fake-Fabrik am Laufen hält,</li><li>warum die Anwohner nachts das Gebiet verlassen müssen,</li><li>wie lange die Anlage wirksam ist.</li></ul><br/>Das Projekt ist streng geheim: Rund zehn Kilometer Luftlinie von der Krupp-Gussstahlfabrik Essen entfernt entsteht im Bergischen Land während des Zweiten Weltkriegs die Kulisse für eine raffinierte Täuschung. Auf diese Weise soll die größte Rüstungsschmiede der NS-Zeit vor alliierten Luftangriffen geschützt werden.<br/><br/>Auf den Feldern um den Rottberg bei Velbert werden nachts große Feuer angezündet, auf dem Berg selbst fährt eine Eisenbahn im Kreis. Ein 36 Meter hoher Schornstein aus Spanplatten und sägezahnförmige Industriedächer aus Dachlatten und Pappe simulieren die Fabrik. Das reicht, um Bomberpiloten in 4.000 Metern Höhe in die Irre zu führen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Josef Niedworok (Architekt, Geschichtsdetektiv und ehrenamtlicher Bodendenkmalpfleger beim Landschaftsverband)</li><li>Jürgen Lohbeck: Das vergessene Scheindorf in Velbert. Velbert 2012</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 30.04.1943: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-operation-mincemeat-100.html" >Die perfekte Täuschung - Alliierte starten Operation Mincemeat</a></li><li>tagesschau.de: <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/ghost-army-100.html" >Wie eine Phantom-Armee die Nazis täuschte</a></li><li>ARD-Weltspiegel: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/weltspiegel/usa-die-ghost-army-tricksen-taeuschen-ablenken/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3dlbHRzcGllZ2VsLzhkNjg2MmZmLTA0OTAtNDg0Mi1iN2MwLTliMzFiMjA3ZWY5Zg" >USA: Die "Ghost Army" - tricksen, täuschen, ablenken</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Martina Meißner<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 14 Jan 2026 05:00:29 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>14.01.2026, 14.01.1941, Januar 1941, Nachtscheinanlage, Krupp-Werke, Rottberg, Bombenangriffe, Zweiter Weltkrieg, NS-Zeit, Nationalsozialismus</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Um Krupps Rüstungsschmiede vor Bombern zu schützen, entsteht im Januar 1941 bei Velbert eine Scheinfabrik. Das Wissen darüber ist das Ergebnis akribischer Detektivarbeit.</itunes:summary>
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      <title>Lügendetektor: Erfunden, um Verhöre humaner zu machen</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-luegendetektor-erfunden-um-folter-zu-ersetzen-100.html</link>
      <description>Am 13.1.1931 wird der Lügendetektor patentiert. Heute ist er vor allem in den USA im Einsatz, noch immer nach dem ursprünglichen System - und genauso leicht manipulierbar. Von Simon Schomäcker.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 13.1.1931 wird der Lügendetektor patentiert. Heute ist er vor allem in den USA im Einsatz, noch immer nach dem ursprünglichen System - und genauso leicht manipulierbar.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Simon Schomäcker:</strong><br/><ul><li>welcher Kriminologe seine Lügendetektor-Version zum Patent anmeldet,</li><li>welche vier Parameter standardmäßig bei einem Lügendetektor-Test erfasst werden,</li><li>wie sich Lügendetektoren während einer Vernehmung manipulieren lassen,</li><li>welche Befragungstechniken beim Lügendetektor-Test zum Einsatz kommen,</li><li>welche Bezeichnung die Anwender von Lügendetektoren für ihre Geräte verwenden.</li></ul><br/>Ab den 1910er-Jahren wird an ersten Geräten für Lügendetektion gearbeitet. Zu dieser Zeit festigt sich die wissenschaftliche Erkenntnis, dass psychische Vorgänge wie Angst unmittelbare, messbare körperliche Reaktionen auslösen.<br/><br/>Geräte wie ein Blutdruckmesser oder auch ein Galvanometer zur Bestimmung des elektrischen Hautwiderstands beim Schwitzen sind damals schon bekannt. Durch synchrone Darstellung mit einem einzigen Apparat erhofft man sich, emotionalen Stress schneller und eindeutiger feststellen zu können. Die Vernehmung soll für Verdächtige so humaner werden - und Folter als Vernehmungsmethode abgelöst.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Florian Schimikowski (Historiker am Deutschen Spionagemuseum Berlin)</li><li>Matthias Gamer (Professor für Experimentelle Klinische Psychologie an der Uni Würzburg)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet-Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html" >Körpersprache und Lügen</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/video/reportagen/terra-xplore-mal-ehrlich-wie-viel-wahrheit-vertragen-wir-100/du-sollst-nicht-luegen-100" >Du sollst nicht lügen - oder doch?</a></li><li>BR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/checker-reportagen/der-luegen-check/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2VkZTFiM2IwLTY1YmMtNGYzZC1hOGE4LWMxZTM3NmZlMWFjOA?isChildContent" >Der Lügen-Check</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Simon Schomäcker<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 05:00:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Am 13.1.1931 wird der Lügendetektor patentiert. Heute ist er vor allem in den USA im Einsatz, noch immer nach dem ursprünglichen System - und genauso leicht manipulierbar.</itunes:summary>
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      <title>Nach Hitler: Die Entnazifizierung Deutschlands nach dem Krieg</title>
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      <description>Am 12.1.1946 ordnen die Alliierten die Entnazifizierung an: Wer war Täter, Mitläufer, entlastet? Ein gigantischer Versuch politischer Umerziehung und Demokratisierung. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 12.1.1946 ordnen die Alliierten die Entnazifizierung an: Wer war Täter, Mitläufer, entlastet? Ein gigantischer Versuch politischer Umerziehung und Demokratisierung.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>über die sowjetischen Speziallager in Deutschland, </li><li>was die US-Amerikaner im Umgang mit den Faschisten in Italien lernen, </li><li>warum der Begriff "Persilschein" umstritten ist,</li><li>wie erfolgreich die Entnazifizierung am Ende ist.</li></ul><br/><cite>"Waren Sie in der NSDAP?", "Haben Sie während der NS-Zeit von Ihrer Tätigkeit profitiert?" </cite>Mit mehr als 130 solcher Fragen wollen die US-Amerikaner feststellen, wer sich aktiv am Nazi-Terror beteiligt hat.<br/><br/>Der Fragebogen ist für viele Menschen in der US-Zone die erste Auseinandersetzung mit ihrer Rolle während der NS-Zeit. Die meisten weisen eine Mitverantwortung entschieden von sich, legen Entlastungsdokumente vor, die später "Persilscheine" genannt werden.<br/><br/>Für Unmut sorgt, dass zunächst die einfachen Fälle abgehandelt werden, damit mehr belastendes Material für die Haupttäter gesammelt werden kann. Vielen ehemaligen NS-Funktionären gelingt es später aber trotz der Entnazifizierungsmaßnahmen, in der jungen Bundesrepublik wieder auf ihre alten Posten zurückzukehren.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Hanne Leßau (Historikerin)</li><li>Hanne Leßau: Entnazifizierungsgeschichten. Die Auseinandersetzung mit der eigenen NS-Vergangenheit in der frühen Nachkriegszeit, Göttingen 2020</li><li>Bettina Greiner: Verdrängter Terror. Geschichte und Wahrnehmung sowjetischer Speziallager in Deutschland, Hamburg 2010</li><li>Heiner Wember: Umerziehung im Lager. Internierung und Bestrafung von Nationalsozialisten in der britischen Besatzungszone Deutschlands, Essen 1991</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/demokratie_in_deutschland/deutschland-demokratie-entnazifizierung-100.html" >Entnazifizierung</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/nachkriegszeit/index.html" >Nachkriegszeit</a></li><li>Zeitzeichen 25.04.1945: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-torgau-handschlag-an-der-elbe-100.html" >Handschlag an der Elbe - US-Truppen und Rotarmisten treffen sich in Torgau</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <itunes:summary>Am 12.1.1946 ordnen die Alliierten die Entnazifizierung an: Wer war Täter, Mitläufer, entlastet? Ein gigantischer Versuch politischer Umerziehung und Demokratisierung.</itunes:summary>
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      <title>Der Mann, der Paris komplett renoviert: Georges-Eugène Haussmann</title>
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      <description>Im Auftrag des Kaisers macht er Paris heller, weiter, kontrollierbarer. Als rücksichtsloser Stadterneuerer. Am 11.1.1891 stirbt Georges-Eugène Haussmann. Von Andrea Klasen.</description>
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      <![CDATA[<p>Im Auftrag des Kaisers macht er Paris heller, weiter, kontrollierbarer. Als rücksichtsloser Stadterneuerer. Am 11.1.1891 stirbt Georges-Eugène Haussmann.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Klasen:</strong><br/><ul><li>woher der Name "Aufschlitzer von Paris" rührt, </li><li>welche Stadt Georges-Eugène Haussmann als Vorbild dient,</li><li>was er zum heutigen "Pariser Charme" beiträgt, </li><li>über die wackelige Finanzierung der Modernisierung.</li></ul><br/>Es ist der Auftrag seines Lebens: Baron Georges-Eugène Haussmann soll Mitte des 19. Jahrhunderts das schmutzige und stinkende Paris in eine moderne Metropole umbauen. Rücksichtslos lässt er 20.000 Häuser abreißen. Sie schaffen Platz für die großen Boulevards, die neuen Verkehrsachsen der Stadt. <br/><br/>Entlang der Boulevards entstehen flächendeckend die typischen Haussmann-Häuser mit Geschäftsräumen im Erdgeschoss und Wohnungen darüber. Dort zu leben, können sich allerdings nur noch gut situierte Pariser leisten. Die mittellosen Bewohner, die zuvor in der Altstadt hausten, werden an den Stadtrand gedrängt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Peter Geimer (Professor für Kunstgeschichte, FU Berlin)</li><li><a href="https://www.projekt-gutenberg.org/hugo/notredam/notredam.html" >Victor Hugo: Der Glöckner von Notre-Dame, Projekt Gutenberg</a></li><li>Walter Benjamin: Passagen, Durchgänge, Übergänge. Dietzingen 2020</li><li>Charles Baudelaire: Der Spleen von Paris. Berlin 2011 </li><li>Daumier und sein Paris, Katalog der gleichnamigen Ausstellung des Baden-Badener Museums für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts, Baden-Baden 2010</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 19.07.1839: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-pissoir-paris-100.html" >Das erste öffentliche Pissoir in Paris</a></li><li>Zeitzeichen 20.04.1808: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/napoleon100.html" >Geburtstag von Kaiser Napoleon III.</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/metropolen/paris/index.html" >Paris</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Klasen<br/>Redaktion: Christoph Tiegel, David Rother<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 11 Jan 2026 05:00:48 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Klasen</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 11.01.2026, 11.01.1891, Boulevards, Haussmannisierung, Moderne Stadtplanung, Napoleon III., Urbanisierung, Verdrängung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Im Auftrag des Kaisers macht er Paris heller, weiter, kontrollierbarer. Als rücksichtsloser Stadterneuerer. Am 11.1.1891 stirbt Georges-Eugène Haussmann.</itunes:summary>
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      <title>Coco Chanel: Mode-Ikone und Nazi-Spionin</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-coco-chanel-mode-ikone-und-nazi-spionin-100.html</link>
      <description>Chanel (gest. am 10.1.1971) befreit Frauen aus Kleidungszwängen. Um ihr Unternehmen erfolgreich zu machen, umgarnt sie immer wieder Männer - auch Nazis, wenn es sein muss. Von Anja Reinhardt.</description>
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      <![CDATA[<p>Chanel (gest. am 10.1.1971) befreit Frauen aus Kleidungszwängen. Um ihr Unternehmen erfolgreich zu machen, umgarnt sie immer wieder Männer - auch Nazis, wenn es sein muss.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Anja Reinhardt:</strong><br/><ul><li>dass Gabrielle "Coco" Chanel vom Vater als Kind in ein Waisenhaus abgeschoben wird, </li><li>wo sie das Nähen lernt, </li><li>wie sie im Krieg versucht, ihre jüdischen Miteigentümer loszuwerden,</li><li>über ihre frühe Bekanntschaft mit Winston Churchill und wie sie diese für ihre Zwecke nutzt. </li></ul><br/>Mit ihren weiten Hosen, Matrosenpullovern und Tweed-Kostümen kreiert Coco Chanel einen radikalen Gegenentwurf zu den Rüschen, Volants und Spitzen ihrer Zeit. "Eine Frau, die nicht zumindest ein Chanel-Modell besitzt, ist hoffnungslos aus der Mode", schreibt die Modezeitschrift Harper's Bazar 1915, mitten im Ersten Weltkrieg. Das Parfum Chanel No. 5 wird 1921 ihr nächster Coup.<br/><br/>Coco Chanel will sich ihren Erfolg auch im Zweiten Weltkrieg nicht nehmen lassen – und kollaboriert mit den in Paris einmarschierten Nationalsozialisten. Nach Kriegsende taucht sie zunächst in der Schweiz unter. Doch die Franzosen vergeben ihrer Stil-Ikone: Coco Chanel stirbt am 10. Januar 1971 als gefeierte Modemacherin in Paris.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Alfons Kaiser (Modejournalist FAZ)</li><li>Jan Björn Potthast (Historiker beim Deutschen Patentamt)</li><li>Hal Vaughn: Coco Chanel - Der schwarze Engel. Ein Leben als Nazi-Agentin, Hamburg 2011</li><li>Anne de Courcy: Coco Chanels Riviera. Vom Lieben, Leben und Überleben an der Cote d'Azur, Berlin 2022</li><li>Karl Schlögel: Der Duft der Imperien. "Chanel No 5" und "Rotes Moskau", München 2025</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-karl-lagerfeld-104.html" >19.02.2019 – Modemacher Karl Lagerfeld stirbt in Paris</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-winston-churchill-102.html" >14.01.1965 – Winston Churchill stirbt in London</a></li><li>Zeitzeichen:<a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/chanel-no-fuenf-102.html" > 5. Mai 1921 – Chanel No. 5 kommt auf den Markt</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/gesellschaft/mode/parfum_lust_auf_duft/pwiecocochanel100.html" >Coco Chanel</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Anja Reinhardt<br/>Redaktion: Carolin Rückl, Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 10 Jan 2026 05:00:04 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Anja Reinhardt</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 10.01.1971, 10.01.2026, Modegeschichte, Zweiter Weltkrieg, Nationalsozialismus, Paris, Chanel No. 5, Winston Churchill, Kleines Schwarzes, Marlene Dietrich</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Chanel (gest. am 10.1.1971) befreit Frauen aus Kleidungszwängen. Um ihr Unternehmen erfolgreich zu machen, umgarnt sie immer wieder Männer - auch Nazis, wenn es sein muss.</itunes:summary>
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      <title>Held in Alkohol: Vize-Admiral Horatio Nelson</title>
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      <description>Ein Draufgänger war Horatio Nelson, ein Nationalheld ist er bis heute. Mit 47 Jahren starb er bei Trafalgar - am 9.1.1806 wurde er in St. Paul's Cathedral beigesetzt. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein Draufgänger war Horatio Nelson, ein Nationalheld ist er bis heute. Mit 47 Jahren starb er bei Trafalgar - am 9.1.1806 wurde er in St. Paul's Cathedral beigesetzt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>mit welchem patriotischen Lied Horatio Nelson aufwächst,</li><li>vom harten Weg bei der Navy, den Nelson schon mit zwölf Jahren einschlägt,</li><li>was man unter dem "Nelson Touch" versteht,</li><li>welche Seuche der Weltmeere die Royal Navy eindämmt.</li></ul><br/>Horatio Nelson ist mit 20 Jahren der jüngste militärische Kapitän Großbritanniens. Als 1793 das revolutionäre Frankreich gegen England in den Krieg zieht, wird Nelson zum Helden: 1798 besiegt er vor Alexandria die Flotte Napoleon Bonapartes. <br/><br/>Als Napoleon die Invasion Englands plant, stellt Nelson sich auf See entgegen. Südlich von Cadiz stellt seine Flotte die überlegene Seestreitmacht der Verbündeten Frankreich und Spanien. Am 18. Oktober 1805 kommt es nahe des Kaps von Trafalgar zur Schlacht. Der ordenbehängte Nelson präsentiert sich im Inferno des Nahkampfes als leuchtendes Ziel an Deck seines Schiffes. Ein französischer Scharfschütze trifft ihn. <br/><br/>Als der Vizeadmiral am Nachmittag stirbt, hat Großbritannien die Schlacht gewonnen. Und einen toten, aber doch unsterblichen Seehelden. So einer darf kein Seemannsgrab erhalten, sondern muss zurück in die Heimat. Angeblich wochenlang eingelegt in einem Fass mit Alkohol. Der Volksheld bekommt am 9. Januar 1806 ein Begräbnis allererster Klasse in der St. Paul's Cathedral. <br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jann Markus Witt, Historiker</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/napoleon_bonaparte/index.html" >Napoleon Bonaparte</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/napoleon-110.html" >15.08.1769 - Geburtstag von Napoleon <span lang="fr">Bonaparte</span></a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/alexandria-100.html" >02.07.1798 - Napoleon Bonaparte erobert Alexandria</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 09 Jan 2026 05:00:26 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Ein Draufgänger war Horatio Nelson, ein Nationalheld ist er bis heute. Mit 47 Jahren starb er bei Trafalgar - am 9.1.1806 wurde er in St. Paul's Cathedral beigesetzt.</itunes:summary>
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      <title>René Carmille: Mit Lochkarten gegen Hitler?</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-rene-carmille-mit-lochkarten-gegen-hitler-100.html</link>
      <description>War er ein Widerstandskämpfer oder ein Bürokrat, der mit Statistik spielte und sich verstrickte? Am 8.1.1886 wurde René Carmille, der Mann mit den Lochkarten, geboren.&#xD;
 Von Christoph Vormweg.</description>
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      <![CDATA[<p>War er ein Widerstandskämpfer oder ein Bürokrat, der mit Statistik spielte und sich verstrickte? Am 8.1.1886 wurde René Carmille, der Mann mit den Lochkarten, geboren.
</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vormweg:</strong><br/><ul><li>wie René Carmille die Historiker Frankreichs spaltet,</li><li>der "Blitzkrieg" der Deutschen die Franzosen überrascht,</li><li>warum Carmilles Lochkarten für den französischen Widerstand und die deutschen Besatzer gleichermaßen interessant sind.</li></ul><br/>René Carmille macht im Ersten Weltkrieg in der Spionageabwehr beim Militär Karriere. Die Buchführung der Artillerie ist seine Obsession. Er will der Verschwendung von Geschossen Einhalt gebieten. Politisch ist Carmille zweifellos ein Antikommunist, ein Rechter. <br/><br/>Unter der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg will Carmille mit seinen Lochkarten die Bevölkerung über Personenkennzahlen genau gruppieren. In Lyon nutzt er das zivile Amt für Statistik als Tarnkappe für seine illegale Wehrerfassung. Er beginnt, vorhandene Karteien mit seiner Lochkarten-Technik zu aktualisieren. Gleichzeitig registriert er junge, wehrfähige, patriotisch gesinnte Franzosen. <br/><br/>Am 3. Februar 1944 verhaftet die Gestapo Carmille. Nicht sein geheimes Mobilisierungsprojekt ist aufgeflogen, sondern man hat ihn persönlich denunziert. Die Begründung: Er habe Kontakte zu General de Gaulles Widerstand in London und unterstütze terroristische Gruppen. Anfang 1945 stirbt René Carmille in Dachau im Alter von 59 Jahren an Typhus.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Béatrice Touchelay, Universität Lille, Centre Marc Bloch </li><li>Tal Bruttmann, Historiker, Forscher über die antijüdischen Maßnahmen während der deutschen Besatzung Frankreichs </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag1284.html" >14. August 1945: Todesurteil gegen Henri Philippe Pétain</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/gaulle-100.html" >09.11.1970 - Todestag von Charles de Gaulle</a><strong> </strong></li><li>Planet Wissen:<strong> </strong><a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/der_zweite_weltkrieg/erste-phase-des-zweiten-weltkriegs-100.html" >Erste Phase: "Blitzkrieg" und Westfeldzug</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vormweg <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak <br/>Technik: Christiane Blanke und Petra Laubach</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 08 Jan 2026 05:00:44 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 08.01.1886, 08.01.2026, Zweiter Weltkrieg, Vichy Regime, Kollaborateur, Datenverarbeitung, Nationalsozialismus</itunes:keywords>
      <itunes:summary>War er ein Widerstandskämpfer oder ein Bürokrat, der mit Statistik spielte und sich verstrickte? Am 8.1.1886 wurde René Carmille, der Mann mit den Lochkarten, geboren.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2026-01-08T06:00:44</ard:visibleFrom>
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      <title>Tingel-Tangel-Theater: Satire gegen Hitlers Schergen</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-tingel-tangel-theater-satire-gegen-hitlers-schergen-100.html</link>
      <description>Am 7.1.1931 eröffnet Friedrich Hollaender sein Kabarett, in dem spätere Hollywood-Stars auf der Bühne stehen. Mit Kleinkunst widersetzt er sich den Nazis - bis er fliehen muss. Von Thomas Klug.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 7.1.1931 eröffnet Friedrich Hollaender sein Kabarett, in dem spätere Hollywood-Stars auf der Bühne stehen. Mit Kleinkunst widersetzt er sich den Nazis - bis er fliehen muss.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:</strong><br/><ul><li>von der bewegten Geschichte der Räumlichkeiten schon vor Eröffnung des Tingel-Tangel,</li><li>dass Friedrich Hollaender schon berühmt ist, als er das Tingel-Tangel eröffnet,</li><li>mit welchen kleinen Waffen Hollaender den großen Gefahren der Welt Widerstand leisten möchte,</li><li>wie Friedrich Hollaender und seine Frau Hedi Schoop den Nationalsozialisten knapp entkommen können.</li></ul><br/>Nach einem Musikstudium bei Engelbert Humperdinck wird Friedrich Hollaender einer der bedeutendsten Komponisten der Berliner Kabarettszene. Er arbeitet mit Max Reinhardt und Marlene Dietrich zusammen. Sein Lied "Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt" erlangt im Ufa-Film "Der Blaue Engel" Weltruhm.<br/><br/>Berlin, 1931. Braune SA-Uniformen und Hakenkreuzfahnen tauchen im Stadtbild auf. Wirkt das nur ein bisschen bedrohlich? Oder baut sich eine reale Gefahr auf? Friedrich Hollaender will handeln und aufrütteln. Das Tingel-Tangel-Theater, unweit vom Bahnhof Zoo, soll sein Sprachrohr sein. Kein Ort, an dem sich die Mächtigen in ihren eigenen Logen feiern lassen, sondern ein Ort, an dem ihnen auch mal wehgetan wird. Es geht gut los. Sehr gut.<br/><br/>Friedrich Hollaender muss Deutschland 1933 verlassen. 1935, knapp zwei Jahre nach seiner Flucht und Hitlers Machtübernahme, schließt das Tingel-Tangel-Theater für immer. Und wird bald vergessen.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Thimo Butzmann, Betriebstechniker und Archivbeauftragter für das Theater des Westens.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag2122.html" >19. Februar 1926 - Erste Kabarett-Revue von Friedrich Hollaender</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-josef-von-sternberg-100.html" >22. Dezember 1969 - Todestag des Regisseurs Josef von Sternberg</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/marlene-dietrich-schauspielerin-100.html" >06.05.1992 - Todestag von Marlene Dietrich</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Klug <br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins <br/>Technik: Holger Maerten</p>]]>
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      <itunes:author>Thomas Klug</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 07.01.1931, 07.01.2026, Weimarer Republik, Marlene Dietrich, Der Blaue Engel, Nationalsozialismus, Theater des Westens, Revue</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 7.1.1931 eröffnet Friedrich Hollaender sein Kabarett, in dem spätere Hollywood-Stars auf der Bühne stehen. Mit Kleinkunst widersetzt er sich den Nazis - bis er fliehen muss.</itunes:summary>
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      <title>Trump-Anhänger stürmen das Kapitol: Der "Day of Rage"</title>
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      <description>Weil sie glauben, dass Donald Trump der Sieg bei der Präsidenschaftswahl 2020 gestohlen wurde, dringt am 6.1.2021 eine wütende Meute ins Kapitol ein. Mehrere Menschen sterben - und die US-Demokratie bleibt verwundet zurück. Von Stephan Beuting.</description>
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      <![CDATA[<p>Weil sie glauben, dass Donald Trump der Sieg bei der Präsidenschaftswahl 2020 gestohlen wurde, dringt am 6.1.2021 eine wütende Meute ins Kapitol ein. Mehrere Menschen sterben - und die US-Demokratie bleibt verwundet zurück.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Stephan Beuting:</strong><br/><ul><li>wie Donald Trump die Stimmung mit der Lüge der "gestohlenen Wahl" anheizt,</li><li>dass die Menschen, die das Capitol stürmen, größtenteils keine polizeibekannten Extremisten sind,</li><li>wie Politiker und Journalisten den 6. Januar 2021 erleben,</li><li>von hunderten Festgenommenen - und ihrer späteren Begnadigung durch Präsident Trump.</li></ul><br/>Am 6. Januar 2021 dringt ein Mob aus mehreren hundert Menschen in das Kapitol in Washington ein - bereit zur Gewalt und angestachelt von Donald Trumps Lüge vom gestohlenen Wahlsieg. Es ist der Versuch, die Ernennung von Joe Biden zum 46. Präsidenten der USA doch noch zu verhindern.<br/><br/>Politiker müssen sich vor den Eindringlingen verstecken. Polizisten werden bedroht und verprügelt, Räume verwüstet. Der 6. Januar geht für viele als "Schwarzer Tag für die Demokratie" in die Geschichte ein.<br/><br/>Erst nach Stunden gewinnen die Sicherheitskräfte nach und nach die Oberhand. Die Bilanz: 30 Millionen US-Dollar Sachschaden, mehr als 140 verletzte Sicherheitskräfte. Fünf Menschen sterben im Zusammenhang mit dem Angriff, darunter ein Polizist. In den Tagen nach dem 6. Januar nehmen sich vier weitere Polizisten das Leben.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Robert A. Pape, Politikwissenschaftler, University of Chicago</li><li>Claudia Buckenmaier, Journalistin, USA-Korrespondentin für die ARD in der Zeit 2017 bis 2022</li><li><a href="https://january6th-benniethompson.house.gov/report-executive-summary" >January 6th - Final report of the select committee (engl.)</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Tagesschau: <a href="https://www.tagesschau.de/tagesthemen/video-969899.html" >Dokumentarfilm über die Stürmung des US-Kapitols am 6. Januar 2021</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/video/reportagen/usa-extrem-leben-im-land-der-gegensaetze-100/usa-extrem-die-gespaltenen-staaten-von-amerika-100" >USA extrem - Die gespaltenen Staaten von Amerika</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Stephan Beuting<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 06 Jan 2026 05:00:32 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Stephan Beuting</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Day of Rage, Donald Trump, Joe Biden, Proud Boys, Faschismus, Putschversuch, Zeitzeichen, 11.12.2021, 11.12.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Weil sie glauben, dass Donald Trump der Sieg bei der Präsidenschaftswahl 2020 gestohlen wurde, dringt am 6.1.2021 eine wütende Meute ins Kapitol ein. Mehrere Menschen sterben - und die US-Demokratie bleibt verwundet zurück.</itunes:summary>
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      <title>Lässt die USA an Kanadas Grenze scheitern: Sir George Prevost</title>
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      <description>Am 5. Januar 1816 stirbt Sir George Prevost. Als britischer Gouverneur hat er Kanada im Krieg von 1812 gegen die USA verteidigt. Seinen Kritikern war er dabei zu vorsichtig. Von Nik Berger.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 5. Januar 1816 stirbt Sir George Prevost. Als britischer Gouverneur hat er Kanada im Krieg von 1812 gegen die USA verteidigt. Seinen Kritikern war er dabei zu vorsichtig.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Nik Berger:</strong><br/><ul><li>wie George Prevost mit zwölf Jahren seine Karriere in der britischen Armee beginnt,</li><li>wie der Offizier aus New Jersey über die Karibik nach Kanada gelangt,</li><li>wie die kanadische Bevölkerung zur loyalen Unterstützerin der britischen Kolonialmacht wird,</li><li>mit welcher militärischen Strategie der Brite die angreifenden Amerikaner in Schach hält,</li><li>warum George Prevost trotz seines Erfolges als Verlierer aus dem Krieg rausgeht.</li></ul><br/>Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg ist seit rund 30 Jahren vorbei, als es in Nordamerika erneut zu einem Krieg zwischen den USA und Großbritannien kommt. Anfang des 19. Jahrhunderts führt die britische Krone Krieg gegen Frankreich unter Napoleon und versucht deshalb, den Handel zwischen den USA und Frankreich zu unterbinden.<br/><br/>Das lassen sich die Amerikaner nicht gefallen und rüsten zum Angriff. Sie wollen die britische Kolonie Kanada einnehmen, um ein Druckmittel zu haben. Doch der Plan geht nicht auf. Sir George Prevost als General-Gouverneur der Kolonie verteidigt das Gebiet knapp zweieinhalb Jahre lang. Die Kanadier fühlen sich zum ersten Mal vereinigt - und die Beziehung zwischen Großbritannien und den USA verbessert sich Schritt für Schritt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Donald R. Hickey (emeritierter Professor für Geschichte am Wayne State College in Nebraska, USA)</li><li>Donald R. Hickey: The War of 1812 - A Forgotten Conflict. Illinois 2012</li><li>Peter Burroughs: Prevost, Sir George. In: Dictionary of Canadian Biography. Toronto/Québec City 2004</li><li>John R. Grodzinski: Defender of Canada - Sir George Prevost and The War of 1812. Oklahoma 2013</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/play/explainer/mrwissen2gogeschichte-102/mw2gg-geschichte-der-usa-teil-i-100" >Die Geschichte der USA</a></li><li>DLF: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:34053f2c2ed8b633/" >USA - Vor 250 Jahren begann der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg</a></li><li>Planet-Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/nordamerika/kanadas_natur/kanada-europaer-100.html" >Europäer in Kanada</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Nik Berger<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 05 Jan 2026 05:00:29 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 05.01.2026, 05.01.1816, Verteidiger Kanadas, Krieg von 1812, britische Kolonialgeschichte, britisch-amerikanischer Krieg</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 5. Januar 1816 stirbt Sir George Prevost. Als britischer Gouverneur hat er Kanada im Krieg von 1812 gegen die USA verteidigt. Seinen Kritikern war er dabei zu vorsichtig.</itunes:summary>
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      <title>Sultan wider Willen: Der letzte Monarch der Osmanen</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-sultan-wider-willen-der-letzte-monarch-der-osmanen-100.html</link>
      <description>Als 19. Sohn des osmanischen Herrschers am 4.1.1861 geboren, rechnet sich Mehmed Vahdettin keine Chancen auf den Thron aus. Als er 1922 abdankt, macht er Platz für die moderne Türkei. Von Melahat Simsek.</description>
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      <![CDATA[<p>Als 19. Sohn des osmanischen Herrschers am 4.1.1861 geboren, rechnet sich Mehmed Vahdettin keine Chancen auf den Thron aus. Als er 1922 abdankt, macht er Platz für die moderne Türkei.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Melahat Simsek:</strong><br/><ul><li>wie das Osmanische Reich Anfang des 20. Jahrhunderts ins Wanken gerät,</li><li>wie der junge Offizier Mustafa Kemal nach der gewonnenen Schlacht von Gallipoli gefeiert wird,</li><li>wie Mehmed VI. unerwartet Sultan wird,</li><li>vom Ende des Sultanats im Osmanischen Reich</li></ul><br/>Mehmed Vahdettin ist der jüngste der 19 Söhne des Sultans Abdülmecid I. Nach dem frühen Tod seiner Eltern erfährt der Prinz Unterstützung durch seinen älteren Halbbruder Sultan Abdülhamid II., der seit 1876 das Osmanische Reich regiert. <br/><br/>Mehmed Vahdettin ist ein stiller Intellektueller, der nach dem Tod seines Halbbruders als Mehmed VI. am 4. Juli 1918 im Alter von 57 Jahren überraschend den Thron besteigen muss. Vier Monate vor Ende des 1. Weltkriegs, unter denkbar ungünstigen Bedingungen. <br/><br/>Das Osmanische Reich geht schwer angeschlagen aus dem Ersten Weltkrieg hervor. Die europäischen Alliierten teilen das ehemalige Weltreich unter sich auf. Eine neu gegründete türkische Nationalversammlung unter der Führung von Mustafa Kemal (Atatürk) tritt in Ankara zur Organisation eines Befreiungskampfs zusammen. Das Sultanat wird im November 1922 abgeschafft, nach mehr als 600 Jahren. Mehmed VI. verlässt Istanbul an Bord eines britischen Kriegsschiffs. Er geht ins Exil und stirbt am 16.5.1926 in San Remo.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Dr. Maurus Reinkowski, Turkologe und Historiker an der Universität Basel</li><li>Professor Dr. Mehmet Hacisalihoglu, Leiter des Instituts für Turkologie an der LMU München</li><li>Professor Dr. Markus Koller, Historiker und spezialisiert auf Osmanisches Reich und Turkologie an der Ruhr-Universität Bochum</li><li>Maurus Reinkowski: Geschichte der Türkei. Von Atatürk bis zur Gegenwart. München 2021</li><li>Jan Erik Zürcher: Turkey. a Modern History. London 2019 </li><li>Cambridge History of Turkey, Vol. 4: Turkey in the Modern World. Cambridge 2008 </li><li>Cevdet Küçük: Mehmed VI. In: Türkiye Diyanet Vakfı İslâm Ansiklopedisi. Bd. 28, Türkiye Diyanet Vakfı Yayınları, Ankara 2003 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-mustafa-kemal-atatuerk-100.html" >19. Mai 1881 - Geburtstag des Staatsgründers Atatürk </a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-mustafa-kemal-atatuerk-102.html" >10.11.1938 - Tod des türkischen Präsidenten und Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/naher_und_mittlerer_osten/tuerkei/tuerkei-geschichte-100.html" >Geschichte der Türkei</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>D</strong><strong>iese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Melahat Simsek <br/>Redaktion: Frank Zirpins <br/>Technik: Christoph Schneider</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 04 Jan 2026 05:00:31 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Melahat Simsek</itunes:author>
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      <itunes:summary>Als 19. Sohn des osmanischen Herrschers am 4.1.1861 geboren, rechnet sich Mehmed Vahdettin keine Chancen auf den Thron aus. Als er 1922 abdankt, macht er Platz für die moderne Türkei.</itunes:summary>
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      <title>Das Foucaultsche Pendel: sichtbarer Beweis der Erdrotation</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-das-foucaultsche-pendel-sichtbarer-beweis-der-erdrotation-100.html</link>
      <description>Wir spüren sie nicht, aber sie ist da: die Erdrotation. Mit einer Versuchsreihe ab 3.1.1851 macht Léon Foucault sie sichtbar - mit einem Pendel, das Geschichte schreibt. Von Ralph Erdenberger.</description>
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      <![CDATA[<p>Wir spüren sie nicht, aber sie ist da: die Erdrotation. Mit einer Versuchsreihe ab 3.1.1851 macht Léon Foucault sie sichtbar - mit einem Pendel, das Geschichte schreibt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger:</strong><br/><ul><li>warum Léon Foucault unter Wissenschaftlern zunächst kein besonders hohes Ansehen genießt,</li><li>wie der Keller von Foucaults Mutter zur Wiege eines bahnbrechenden Experiments wird,</li><li>wie das Foucaultsche Pendel auch eine politische Botschaft sendet.</li></ul><br/>Léon Foucault ist Physiker, Journalist, Erfinder. Bei allen Begabungen hat der Autodidakt keinen Studienabschluss und versteht wenig von Mathematik. Das hindert ihn nicht am Tüfteln und so führt er am 3. Januar 1851 im Keller des Hauses seiner Mutter einen Versuch durch, bei dem er ein zwei Meter langes Pendel dicht über dem Boden schwingen lässt und dessen Bahn genau markiert.<br/><br/>Foucault beobachtet, wie sich die Schwingungsebene des Pendels langsam dreht. Da die Schwerkraft nur senkrecht wirkt, kann sie diese Drehung nicht verursachen. Also ist es nicht das Pendel, sondern der Boden, der seine Ausrichtung ändert. Ohne astronomische Beobachtungen am Himmel kann Foucault damit die Erdrotation nachweisen.<br/><br/>Louis-Napoléon Bonaparte, später Kaiser Napoleon III., wird auf den ambitionierten Tüftler aufmerksam. Napoléon ist selbst technikbegeistert und der Meinung, dass die Demonstration wissenschaftlicher Phänomene zur Aufklärung und Modernisierung im Frankreich des 19. Jahrhunderts dazugehört. Und so wird das Foucaultsche Pendel Mitte März 1851 der Weltöffentlichkeit im Pantheon präsentiert.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Michael Hagner, Professor für Wissenschaftsgeschichte (em.) und Buchautor </li><li>Max Metelmann, Physiklehrer</li><li>Gerhard Wandsleben, ehemaliger Physiklehrer</li><li>Michael Hagner: Foucaults Pendel und wir, Köln 2021</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.schloss-gymnasium.de/foucaultsches-pendel/" >Das Pendel am Gymnasium Schloss Benrath</a></li><li><a href="https://www.stadt-muenster.de/tourismus/sehenswertes/altstadt/dominikanerkirche" >Das Pendel in der Dominikanerkirche Münster</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/sendungen/pw-homeschooling-physik-100.html" >Übersichtsseite - Physik</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ralph Erdenberger<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 03 Jan 2026 05:00:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Ralph Erdenberger</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 03.01.2026, 03.01.1851, Paris, Napoleon, Naturwissenschaft, Experimentalphysik, Pantheon, klassische Physik</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Wir spüren sie nicht, aber sie ist da: die Erdrotation. Mit einer Versuchsreihe ab 3.1.1851 macht Léon Foucault sie sichtbar - mit einem Pendel, das Geschichte schreibt.</itunes:summary>
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      <title>Mythos Marlboro Man: Warum das Tabakwerbeverbot im TV verpuffte</title>
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      <description>2. Januar 1971: Start des Tabak-Werbeverbots im US-Rundfunk. Ein Trauertag für die mächtige Industrie? Nein! Geschickt passt sie sich an und scheffelt weiter Milliarden. Von Erik Hlacer.</description>
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      <![CDATA[<p>2. Januar 1971: Start des Tabak-Werbeverbots im US-Rundfunk. Ein Trauertag für die mächtige Industrie? Nein! Geschickt passt sie sich an und scheffelt weiter Milliarden.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Erik Hlacer:</strong><br/><ul><li>wie Readers Digest den Rauchern schon Anfang der 1950er Jahren die Freude am Blauen Dunst verdirbt,</li><li>warum die Werbung mit dem "Marlboro Man" hochpolitisch ist,</li><li>was es mit der "Mittelmeer-Diät" auf sich hat,</li><li>wie ehemalige "Marlboro Männer" zu Anti-Tabak-Aktivisten werden,</li><li>wie das Werbeverbot im Fernsehen zum zahnlosen Tiger wird.</li></ul><br/>Jahrzehntelang ist der "Marlboro Man" Symbol eines ganzen Zeitalters: für Freiheit, Männlichkeit und den amerikanischen Traum. Und für eine Industrie, die genau weiß, dass ihr Produkt tötet. Die aber jeden Hinweis darauf kleinredet.<br/><br/>Debatten über die Gefahren von Zigaretten kommen nur langsam in Fahrt. Auch weil die Tabakindustrie viel dafür tut, sie kleinzuhalten. Im Jahr 1970 raucht etwa ein Drittel aller amerikanischen Ärzte. Man kann fast überall rauchen - außer vielleicht in der Nähe von Sprengstoff oder Benzin. <br/><br/>Trotzdem werden auch die Gegenstimmen langsam präsenter. Schon in den späten 1960er Jahren laufen im Fernsehen die ersten Anti-Tabak-Kampagnen. Im März 1970 beschließt der US-Kongress ein neues Gesetz, das vorsieht, dass im gesamten US-Rundfunk keine Zigarettenwerbung mehr laufen darf. <br/><br/>Am 2. Januar 1971 kurz vor Mitternacht ist es so weit: Ein Spot für Virginia Slims wird zur letzten Zigarettenwerbung im amerikanischen Fernsehen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Robert N. Proctor: Golden Holocaust. 2011</li><li>Barry Vacker: The Marlboro Man as a Twentieth Century David</li><li>Brown &amp; Williamson Memo: Doubt is Our Product. 1981 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/medien/werbung/index.html" >Medien - Werbung</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/krankheiten/krebs/index.html" >Krankheiten - Krebs</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/rauschmittel/nikotin/index.html" >Rauschmittel - Nikotin</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>D</strong><strong>iese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Erik Hlacer<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 02 Jan 2026 05:00:56 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>USA, Tabakwerbung, Rauchen, Marlboro Man, Werbung, Werbeindustrie, Vapes, Zigaretten, gesundheitschädlich, Geschichte, Zeitzeichen, 02.01.1971, 02.01.2026</itunes:keywords>
      <itunes:summary>2. Januar 1971: Start des Tabak-Werbeverbots im US-Rundfunk. Ein Trauertag für die mächtige Industrie? Nein! Geschickt passt sie sich an und scheffelt weiter Milliarden.</itunes:summary>
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      <title>Hirohito: Der Kaiser mit der Micky-Maus-Armbanduhr</title>
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      <description>Als die Japaner die Stimme von Kaiser Hirohito 1945 zum ersten Mal im Radio hören, ist er noch von überirdischer Herkunft. Am 1.1.1946 teilt der Herrscher mit, dass er doch kein Gott ist. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Als die Japaner die Stimme von Kaiser Hirohito 1945 zum ersten Mal im Radio hören, ist er noch von überirdischer Herkunft. Am 1.1.1946 teilt der Herrscher mit, dass er doch kein Gott ist.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>mit welchem skurrilem Aufritt Hirohitos Vater das japanische Parlament verwirrt,</li><li>wie Hirohito den ersten Einsatz von Kamikaze-Fliegern kommentiert,</li><li>warum hunderte Japaner sich nach Hirohitos erster Radioansprache das Leben nehmen,</li><li>welches Souvenir Hirohito 1975 aus den USA mitnimmt.</li></ul><br/>Im August 1945 läuft die amerikanische Flotte in den Tokioter Hafen ein. Der neue Herrscher kommt vom Himmel. Er fliegt ein: General Douglas MacArthur. Gott ist groß, doch MacArthur ist größer. <br/><br/>Der hochgewachsene General in heller Uniform neben dem kleinen Gottkaiser Hirohito in strammer Haltung und schwarzem Anzug - ein symbolisches Foto, das um die Welt geht. MacArthur leitet als Oberkommandierender der Alliierten die Entwaffnung und Demokratisierung Japans. Der Tenno darf auf dem Thron bleiben.<br/><br/>Ein symbolisches Staatsoberhaupt ohne jede Macht. Doch auf jede Göttlichkeit muss er verzichten. Am 1. Januar 1946 gibt er auf Druck der US-Amerikaner eine Erklärung ab. Die Botschaft: Gott ist auch nur ein Mensch. Oder andersrum: Dieser Mensch war nie ein Gott. <br/><br/>62 Jahre lang sitzt Hirohito auf dem Thron, länger als jeder seiner vielen Vorgänger. 1989 stirbt er mit 87 Jahren an Krebs. Sein Sohn Akihito folgte ihm auf dem Thron. Und der verzichtet 2019 zu Gunsten seines Sohnes Naruhito auf den Thron.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Takuma Melber, Historiker Universität Heidelberg</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6150.html" >25. November 1921 - Japans Kronprinz Hirohito übernimmt die Regentschaft</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6168.html" >7. Dezember 1941 - Japanischer Angriff auf US-Flotte in Pearl Harbor</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/asien/japan/japan-geschichte-100.html" >Die Geschichte Japans</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/der_zweite_weltkrieg/index.html" >Nationalsozialismus - Der Zweite Weltkrieg</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>D</strong><strong>iese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Ronald Feisel und Frank Zirpins<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 01 Jan 2026 05:00:58 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Heiner Wember</itunes:author>
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      <itunes:summary>Als die Japaner die Stimme von Kaiser Hirohito 1945 zum ersten Mal im Radio hören, ist er noch von überirdischer Herkunft. Am 1.1.1946 teilt der Herrscher mit, dass er doch kein Gott ist.</itunes:summary>
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      <title>Die Welt vor 500 Jahren: So war das Jahr 1525</title>
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      <description>Das Jahr 1525 steht für eine Zeitenwende: Der Kapitalismus erstarkt, der Kaiser von China verbrennt seine Hochseeflotte, in Europa wütet der Bauernkrieg. Ein Jahr, das unser Leben bis heute prägt. Von Thomas Pfaff.</description>
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      <![CDATA[<p>Das Jahr 1525 steht für eine Zeitenwende: Der Kapitalismus erstarkt, der Kaiser von China verbrennt seine Hochseeflotte, in Europa wütet der Bauernkrieg. Ein Jahr, das unser Leben bis heute prägt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff:</strong><br/><ul><li>wie die Renaissance der Menschheit eine große Umwälzung bringt, die heute auch kritisch gesehen wird </li><li>wie die Bauern ausgangs des 15. Jahrhunderts durch die Pest an Macht gewinnen,</li><li>wie der Habsburger König Karl V. durch Bestechung zum deutschen Kaiser gewählt wird,</li><li>wie in der Unterwerfung der "Neuen Welt" der Kapitalismus geboren wird.</li></ul><br/>Vom endgültigen Untergang des Aztekenreichs über die Entscheidung in den deutschen Bauernkriegen bis hin zum Tod des reichsten Manns seiner Zeit - dies alles geschieht im Jahr 1525. Natürlich kann ein einzelnes Jahr nicht die Geschichte komplett verändern. Und doch lässt sich sagen: Das Jahr 1525 markiert eine Zeitenwende, die unsere Welt bis heute prägt.<br/><br/>"Frühe Neuzeit" oder "Renaissance" nennen wir diese Epoche heute. Europa knüpft nach dem angeblich "dunklen" Mittelalter wieder an Traditionen der griechisch-römischen Antike an. Der Fortschrittsglaube beherrscht seitdem das westliche Denken - eine Denkrichtung, die im 21. Jahrhundert zunehmend kritisch gesehen wird.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Annette Kehnel, Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte, Universität Mannheim</li><li>Fabian Scheidler, Historiker und Autor</li><li>Fabian Scheidler: Das Ende der Megamaschine. 2024</li><li>Fabian Scheidler: Chaos - Das neue Zeitalter der Revolutionen. Wien 2018</li><li>Annette Kehnel: Wir konnten auch anders. München 2024</li><li>Sven Beckert: Kapitalismus - Geschichte einer Weltrevolution. Hamburg 2025</li><li>Winfried Schulze: Deutsche Geschichte im 16. Jahrhundert. Frankfurt 1987</li><li>Immanuel Wallerstein: Das moderne Weltsystem. Wien 2004</li><li>Silvia Federici: Caliban und die Hexe. Wien 2017</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/der_bauernkrieg/index.html" >Neuzeit - Bauernkrieg 1524-1526</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/die_renaissance_das_goldene_zeitalter/index.html" >Neuzeit - Renaissance</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/voelker/azteken/index.html" >Völker - Die Azteken</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag4580.html" >26. Februar 1525: Todestag von Cuauhtémoc</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/globaler_handel/globaler-handel-fugger-100.html" >Globaler Handel Die Fugger - die ersten "Global Player" der Geschichte</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag1218.html" >30. Dezember 1525: Jakob Fugger "der Reiche" stirbt in Augsburg</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/engels-104.html" >28.11.1820 - Geburtstag des Philosophen Friedrich Engels</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Pfaff<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Niko Söllner</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 31 Dec 2025 05:00:27 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Pfaff</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Epoche, Silvester, Renaissance, Mittelalter, Geschichte, Azteken, Zeitzeichen, 31.12.1525, 31.12.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Das Jahr 1525 steht für eine Zeitenwende: Der Kapitalismus erstarkt, der Kaiser von China verbrennt seine Hochseeflotte, in Europa wütet der Bauernkrieg. Ein Jahr, das unser Leben bis heute prägt.</itunes:summary>
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      <title>Das Lied ihres Lebens: Non, je ne regrette rien</title>
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      <description>Am 30.12.1960 legt Édith Piaf im Pariser Olympia dem Publikum ihre Seele zu Füßen. Zum ersten Mal präsentiert die Sängerin ihre Lebenshymne "Non, je ne regrette rien". Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 30.12.1960 legt Édith Piaf im Pariser Olympia dem Publikum ihre Seele zu Füßen. Zum ersten Mal präsentiert die Sängerin ihre Lebenshymne "Non, je ne regrette rien".</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>welche zwei Themen die Pariser Presse im Winter 1960 beherrschen,</li><li>warum Édith Piafs Konzerte für viele Franzosen weit mehr bedeuten als nur Musikgenuss,</li><li>warum Édith Piaf in einem Bordell aufwächst,</li><li>wie der Komponist Charles Dumont und der Texter Michel Vaucaire Édith Piaf das Chanson "Non, je ne regrette rien" ans Herz legen.</li></ul><br/>Im Pariser Chanson-Tempel "Olympia" herrscht am Abend des 30. Dezember 1960 aufgeregte Spannung. Zweitausend sind gekommen, um sie noch einmal zu sehen: Édith Piaf, die Legende, Frankreichs musikalisches Nationalheiligtum. <br/><br/>Die winzige Frau, die in einem schlichten schwarzen Kleid im Scheinwerferkegel auf der Bühne steht, ist erst 45. Doch sie sieht aus wie eine Greisin: mit dünnen Haaren, von Arthritis gequält und vom Krebs schwer gezeichnet. Die herzzerreißende Kraft ihrer Stimme aber hat sie nicht verloren. <br/><br/>Das Chanson "Non, je ne regrette rien" ist das Lied ihres Lebens. Édith Piaf bereut nichts. Nicht die vielen Liebhaber, nicht die Exzesse und Ausschweifungen, die sie gesundheitlich ruiniert haben. Hätte sie sich nicht mehr schonen sollen, fragt sie ein Reporter kurz vor ihrem Tod. <br/><br/>"Vielleicht, aber dann hätte ich dem Publikum nicht das gegeben, was ich ihm gegeben habe. Wenn ich etwas gebe, gebe ich ganz." Am Abend dieses 30. Dezember weiß Édith Piaf nicht, dass ihr nur noch 34 Monate zu leben bleiben. Doch sie hat sich längst mit dem Tod arrangiert. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Jens Rosteck, Musikwissenschaftler und Biograph</li><li>Édith Piaf: Mein Leben. Reinbek bei Hamburg 1966</li><li>Jens Rosteck: Édith Piaf. Hymne an das Leben. Berlin 2013 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Arte: Piaf - <a href="https://www.arte.tv/de/videos/029880-000-A/piaf-ohne-liebe-ist-man-nichts/" >Ohne Liebe ist man nichts</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7846.html" >11. Oktober 1963 - Édith Piaf wird offiziell für tot erklärt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Theo Kramer</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 30 Dec 2025 05:00:47 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christiane Kopka</itunes:author>
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      <itunes:keywords>30.12.2025, 30.12.1960, Edith Piaf, Paris, Olympia, Non, je ne regrette rien, Algerien, Charles de Gaulle, Charles Dumont, Michel Vaucaire</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 30.12.1960 legt Édith Piaf im Pariser Olympia dem Publikum ihre Seele zu Füßen. Zum ersten Mal präsentiert die Sängerin ihre Lebenshymne "Non, je ne regrette rien".</itunes:summary>
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      <title>Die "Blutgräfin": Serienmörderin und Vorbild für Dracula?</title>
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      <description>Sie soll hundertfach gemordet haben, um schön zu bleiben. Beweise gibt es nicht., trotzdem wird am 29.12.1610 Erzsébet Báthorys Schloss gestürmt, um ihr den Prozess zu machen. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie soll hundertfach gemordet haben, um schön zu bleiben. Beweise gibt es nicht., trotzdem wird am 29.12.1610 Erzsébet Báthorys Schloss gestürmt, um ihr den Prozess zu machen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>welch erschreckende Entdeckungen bei der Erstürmung des Schlosses der "Blutgräfin" angeblich gemacht werden,</li><li>mit welch uncharmanten Beinamen Erzsébet Báthory bedacht wird,</li><li>wie eine Ohrfeige die Mordlust der Gräfin geweckt haben soll,</li><li>warum Berichte von den Gräueltaten der Gräfin heute angezweifelt werden.</li></ul><br/>Sie soll im Blut von bis zu 650 Jungfrauen gebadet haben - Gruselgeschichten wie diese brachten Erzsébet Báthory den Beinamen "Blutgräfin" ein und machten sie später womöglich zu einer der Vorlagen für Bram Stokers Romanfigur Dracula.<br/><br/>Schon im März 1610 schreibt Georg Thurzó - der hohe Beamte, der später die Burg der Báthory stürmen lässt - wichtige Rechtsbeamte an: Er sei überzeugt, dass die Báthory unzählige junge Frauen auf grausame Art zu Tode gebracht hat. Es sollen Beweise gesammelt werden.<br/><br/>Im Dezember 1610 wird das Schloss gestürmt. Die Gräfin wird vor Gericht gestellt. Seltsam ist, dass keines der Opfer namentlich genannt wird. Die Gräfin Báthory selbst wird im Prozess weder befragt, noch darf sie sich selbst äußern. <br/><br/>Die Urteile sind fragwürdig. Der Diener, der vor allem bei der Entsorgung der Leichen geholfen haben soll, wird enthauptet und dann verbrannt. Drei weibliche Angestellte werden grausam gefoltert und lebendig verbrannt. Die Gräfin selbst, die angebliche Täterin, bekommt lediglich Hausarrest. Den Rest ihres Lebens muss sie auf ihrer Burg verbringen. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Kathrin Kompisch, Buchautorin und Historikerin</li><li>Michael Farin (Hg.): Heroine des Grauens. Wirken und Leben der Elisabeth Báthory in Briefen, Zeugenaussagen und Phantasiespielen. München 1989. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/fabelwesen/britische_schauergestalten/pwiegrafdracula100.html" >Britische Schauergestalten - Graf Dracula</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/fabelwesen/vampire/index.html" >Fabelwesen - Vampire</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6590.html" >20. April 1912 - Bram Stoker stirbt in London</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler<br/>Redaktion: Carolin Rückl/Frank Zirpins <br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 29 Dec 2025 05:00:15 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 29.12.1610, 29.12.2025, Transsylvanien, Dracula, Bram Stoker, Vampir, Serienmörderin, Ungarn, Habsburger, True Crime, Justizskandal</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sie soll hundertfach gemordet haben, um schön zu bleiben. Beweise gibt es nicht., trotzdem wird am 29.12.1610 Erzsébet Báthorys Schloss gestürmt, um ihr den Prozess zu machen.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-12-29T12:34:05</ard:visibleFrom>
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      <title>Der Burgos-Prozess: Als die ETA Franco vor der Welt blamierte</title>
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      <description>ETA-Angeklagte drehen den Schauprozess um, prangern Folter an – und zwingen Franco, die Todesurteile vom 28.12.1970 unter weltweitem Druck zurückzunehmen. Von Thomas Pfaff.</description>
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      <![CDATA[<p>ETA-Angeklagte drehen den Schauprozess um, prangern Folter an – und zwingen Franco, die Todesurteile vom 28.12.1970 unter weltweitem Druck zurückzunehmen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff:</strong><br/><ul><li>wie Francisco Franco in Spanien eine grausame Diktatur etabliert,</li><li>dass es in Spanien nach Kambodscha die meisten Massengräber gibt,</li><li>warum das Franco-Regime beim Burgos-Prozess internationale Presse zulässt,</li><li>wie der Prozess danach aus dem Ruder läuft,</li><li>warum die <abbr title="Euskadi ta Askatasuna - Baskenland und Freiheit">ETA</abbr> nach dem Ende des Franco-Regimes ihre Waffen nicht abgibt.</li></ul><br/>Mitte der 1960er Jahre regt sich in Spanien Widerstand gegen das Franco-Regime. Junge Basken gründen die Untergrundorganisation "Euskadi ta Askatasuna" ("Baskenland zur Freiheit"), kurz: <abbr title="Euskadi ta Askatasuna - Baskenland und Freiheit">ETA</abbr>. Im Dezember 1970 werden 16 junge ETA-Aktivisten in der nordspanischen Stadt Burgos vor ein Militärgericht gestellt. <br/><br/>Als sechs der Angeklagten zum Tod verurteilt werden, protestiert die Weltöffentlichkeit - von Picasso bis Sartre. Auch Papst Paul VI. fordert das erzkatholische Regime auf, die Urteile nicht zu vollstrecken. Ein Fiasko für Franco, der schon zwei Tage später öffentlich verkünden muss, die Todesstrafen zurückzunehmen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Klaus Armbruster, Stadtführer</li><li>Raul Zelik, Politologe und Autor</li><li>Raul Zelik: "Das baskische Labyrinth", Radiofeature WDR und DLF 2007</li><li>Raul Zelik: Die Linke im Baskenland. Eine Einführung. Wien 2019 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Lexikon der politischen Strafprozesse: <a href="https://www.lexikon-der-politischen-strafprozesse.de/glossar/burgos-prozess-1970/" >Der Burgos-Prozess</a></li><li>Baskultur-Info: <a href="https://www.baskultur.info/geschichte/baskenland2/1524-burgos-proz" >Der Burgos-Prozess</a></li><li>Zeitzeichen 20.11.1975: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/general-franco-spanischer-diktator-104.html" >Todestag des Diktators Francisco Franco</a></li><li>Zeitzeichen 06.12.1978: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-spanische-verfassung-referendum-100.html" >Das spanische Volk nimmt in einem Referendum die Verfassung an</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Pfaff<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Jürgen Beiner</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 28 Dec 2025 05:00:53 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Pfaff</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Burgos, ETA, Franco, Diktatur, Widerstand, Prozess, Spanien, Geschichte, Baskenland, Geschichte, Zeitzeichen, 28.12.1970, 28.12.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>ETA-Angeklagte drehen den Schauprozess um, prangern Folter an – und zwingen Franco, die Todesurteile vom 28.12.1970 unter weltweitem Druck zurückzunehmen.</itunes:summary>
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      <title>Machtpolitik im Mittelalter: Ferdinand I.</title>
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      <description>Ferdinand I. ist ein mächtiger Herrscher auf der iberischen Halbinsel. Er bekämpft die Muslime, verbündet sich mit ihnen - und lässt sie zahlen. Er stirbt am 27.12.1065. Von Murat Kayi.</description>
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      <![CDATA[<p>Ferdinand I. ist ein mächtiger Herrscher auf der iberischen Halbinsel. Er bekämpft die Muslime, verbündet sich mit ihnen - und lässt sie zahlen. Er stirbt am 27.12.1065.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayı:</strong><br/><ul><li>wie seine Familie und seine Frau die Macht Ferdinands fördern und einschränken,</li><li>was hinter Ferdinands Attacken gegen die muslimischen Reiche im Süden der spanischen Halbinsel steckt,</li><li>was Ferdinand mit der Überführung der Gebeine des heiligen Isidor aus dem muslimischen Sevilla in das christliche León bezweckt,</li><li>wie die Inschrift von Ferdinands Grab lautet.</li></ul><br/>Wie sieht die Welt Ferdinands aus? Auf der Iberischen Halbinsel, dem heutigen Gebiet von Nordspanien und Teilen Portugals, gibt es eine Vielzahl christlicher Fürstentümer, eng verflochten durch ein enges Verwandtschaftsnetz. Die Aristokratie der Halbinsel ist im Grunde eine einzige große Familie - verbunden durch Ehen. Und Ferdinand hat seine Verwandten besiegt oder unterworfen.<br/><br/>Der Süden der Halbinsel ist eine andere Welt. Hier blühen Poesie, Wissenschaft und Architektur. Muslime, Juden und Christen leben relativ friedlich zusammen. Das ist El-Andalus, auf dem Gebiet des heutigen Andalusien. Lange herrschte hier das Kalifat von Cordoba. Doch nun zerbricht es in mehr als 60 Fürstentümer. Diese Splitterreiche sind für Ferdinands Machthunger ein gefundenes Fressen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Robert Friedrich (wissenschaftlicher Mitarbeiter, LMU München)</li><li>Mats Pfeifer (wissenschaftlicher Mitarbeiter, Otto-Friedrich-Universität Bamberg)</li><li>Georg Bossong: Das Maurische Spanien. München 2007</li><li>Nikolas Jaspert: Die Reconquista. München 2019</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD alpha: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyMldPMDA1MzI0QTA" >Andalusien - Spaniens mythischer Süden</a></li><li>BR-Podcast: <a href="https://www.br.de/mediathek/podcast/alles-geschichte-history-von-radiowissen/altes-arabien-als-spanien-arabisch-war/2092277" >Altes Arabien - Als Spanien arabisch war</a></li><li>ARD alpha: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/alpha-doku/cordoba-spanien-von-der-moschee-zur-kathedrale/ard-alpha/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAxNldPMDAyNDA2QTA" >Córdoba - Von der Moschee zur Kathedrale</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Murat Kayı<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 27 Dec 2025 05:00:34 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Murat Kayi</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 27.12.2025, 27.12.1065, El-Andalus, Reconquista, Convivencia, Kastilien-León</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ferdinand I. ist ein mächtiger Herrscher auf der iberischen Halbinsel. Er bekämpft die Muslime, verbündet sich mit ihnen - und lässt sie zahlen. Er stirbt am 27.12.1065.</itunes:summary>
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      <title>Wie die Betten zum Highway kamen: 100 Jahre Motel</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-wie-die-betten-zum-highway-kamen--jahre-motel-100.html</link>
      <description>Parken, schlafen, weiterfahren - im Dezember 1925 öffnet in Kalifornien das erste Motel. Als perfekt passendes Übernachtungsangebot zum noch jungen Autoboom. Von Martin Herzog.</description>
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      <![CDATA[<p>Parken, schlafen, weiterfahren - im Dezember 1925 öffnet in Kalifornien das erste Motel. Als perfekt passendes Übernachtungsangebot zum noch jungen Autoboom.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog:</strong><br/><ul><li>wie Motels zum festen Bestandteil der amerikanischen Kultur werden,</li><li>was Henry Fords Model T "<span lang="en">Tin Lizzy</span>" damit zu tun hat,</li><li>warum Motels bei Touristen und Gangstern so beliebt sind,</li><li>warum sie nicht für die Ewigkeit gebaut werden,</li><li>wie eine Motel-Kette das größte Computernetzwerk neben dem Militär aufbaut.</li></ul><br/>Ursprünglich heißt es "<span lang="en">Milestone Inn</span>", dann "<span lang="en">Milestone Mo-Tel</span>" und schließlich "<span lang="en">Motel Inn</span>": Im Dezember 1925 eröffnet <span lang="en">Arthur Heinemann</span> im kalifornischen <span lang="en">San Luis Obispo</span> die erste Unterkunft, die "Motel" im Namen trägt. Der Ort ist ideal, denn er liegt auf halbem Weg zwischen <span lang="en">Los Angeles</span> und <span lang="en">San Francisco</span> am <span lang="en">Highway 101</span>, der wichtigsten Verkehrsader zwischen den beiden Städten.<br/><br/>Doch aus seinem Traum einer ganzen Motel-Kette wird nichts. Dafür kopieren andere sein Konzept. In den 1960er Jahren säumen knapp 61.000 Motels die Ausfallstraßen und <span lang="en">Highways</span> der <abbr title="United States of America">USA</abbr>. Am erfolgreichsten ist "Holiday Inn". Das Geheimnis des Erfolgs: gleicher Standard in allen Motels. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Professor">Prof</abbr>. <span lang="en">Jefferson Rogers</span>, <span lang="en">University of Tennessee at Martin</span></li><li>John A. <span lang="en">Jakle, Keith A. Skulle, Jefferson S. Rogers</span>: <span lang="en">The Motel in America, London</span> (<abbr title="United States of America">USA</abbr>) 1996</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><span lang="en">Lyell Henry</span>: <a href="https://sca-roadside.org/exposing-the-motel-menace/" >Exposing the "Motel Menace". SCA Journal, Spring 2012, Vol. 29, No. 1</a></li><li>Zeitzeichen 16.06.1903: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/fordmotor100.html" >Gründung der Ford Motor Company</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Martin Herzog<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 26 Dec 2025 05:00:30 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Martin Herzog</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 26.12.2025, Dezember 1925, Automobilität, Auto und Reisen, Bates Motel, Hotel, Tourismus, Motel Inn</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Parken, schlafen, weiterfahren - im Dezember 1925 öffnet in Kalifornien das erste Motel. Als perfekt passendes Übernachtungsangebot zum noch jungen Autoboom.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-12-26T06:00:30</ard:visibleFrom>
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      <title>Raubzug in Westminster: Der legendäre Stein der Schotten</title>
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      <description>Der "Stein des Schicksals" ist mit Legenden aufgeladen - und ein Symbol schottischer Unabhängigkeit. Am 25.12.1950 wird er geraubt - nicht zum ersten Mal. Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>Der "Stein des Schicksals" ist mit Legenden aufgeladen - und ein Symbol schottischer Unabhängigkeit. Am 25.12.1950 wird er geraubt - nicht zum ersten Mal.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:</strong><br/><ul><li>warum <span lang="en">Edward</span> I. den Stein im Mittelalter nach London bringt,</li><li>dass seit mehr als 700 Jahren britische Monarchen auf dem Stein gekrönt werden,</li><li>dass es um den Stein ebenso lang Streit zwischen England und Schottland gibt,</li><li>warum dem Stein nachgesagt wird, er könne sprechen,</li><li>warum eine gruppe schottischer Studenten ihn im 20.Jahrhundert erst stehlen und dann zurückgeben.</li></ul><br/>Eigentlich gehört der "<span lang="en">Stone of Destiny</span>" nach Schottland. Dort raubt ihn <span lang="en">Edward</span> I. im Mittelalter nach seiner Eroberung Schottlands und bringt ihn nach London. Die <span lang="en">Westminster Abbey</span> wird über Jahrhunderte seine neue Heimat. Hier wird er Zeuge vieler Krönungen englischer und britischer Monarchen.<br/><br/>Trotzdem sind einige Schotten auch nach Jahrhunderten noch überzeugt: Der Stein gehört nicht nach London. Und so wird am 25. Dezember 1950 der mehr als 150 Kilogramm schwere Stein gestohlen. Doch bald darauf ist er wieder da, rechtzeitig zur Krönung von <span lang="en">Elizabeth</span> II.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Professor">Prof</abbr>. Dauvit Broun, Universität Glasgow</li><li>Ian Hamilton: Stone of Destiny. Edinburgh 2008</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://perthmuseum.co.uk/the-stone-of-destiny/" >Stone of Destiny im Perth Museum</a></li><li>Zeitzeichen 06.02.1952: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-elisabeth-die-zweite-wird-koenigin-100.html" >Elisabeth <abbr title="die Zweite">II.</abbr> wird Königin</a></li><li>Zeitzeichen 16.11.1272: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/koenig-heinrich-104.html" >Todestag von Heinrich III., Vater von Edward I.</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Daniela Wakonigg<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Jürgen Mönkediek</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 25 Dec 2025 05:00:25 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Der "Stein des Schicksals" ist mit Legenden aufgeladen - und ein Symbol schottischer Unabhängigkeit. Am 25.12.1950 wird er geraubt - nicht zum ersten Mal.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-12-25T06:00:25</ard:visibleFrom>
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      <title>Jesus von Nazareth: Fakten, Mythen und eine Frage des Glaubens</title>
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      <description>Am 24.12 wurde Jesus geboren. Nur wo - und in welchem Jahr? Und was ist wirklich historischer Fakt an der Weihnachtsgeschichte? Und warum berührt sie so viele Menschen? Von Uwe Schulz.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 24.12 wurde Jesus geboren. Nur wo - und in welchem Jahr? Und was ist wirklich historischer Fakt an der Weihnachtsgeschichte? Und warum berührt sie so viele Menschen?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Uwe Schulz:</strong><br/><ul><li>warum Jesus vermutlich vier bis sieben Jahre früher geboren wird,</li><li>dass er wohl nicht in einem Stall geboren wird, </li><li>weshalb König Herodes die Volkszählung eigentlich nicht befohlen haben kann,</li><li>welche Beweise es gibt, dass Jesus tatsächlich gelebt hat.</li></ul><br/>Jesus ist eine der besser bezeugten Personen in der Antike. Dennoch weiß man heute immer noch nicht genau, wann und wie er gelebt hat. Die vier Evangelien der Bibel entstehen erst, als auch die letzten möglichen Augenzeugen schon lange tot sind. Sie sind Versuche, schriftlich festzuhalten, was die Zeitgenossen von Jesus erzählt haben.<br/><br/>Ein halbes Jahrtausend nach Christus' Geburt rechnet ein Mönch in Rom nach, um endlich einen verbindlichen Termin zu finden - nicht für Weihnachten, sondern fürs Osterfest. Mit dem, was die Bibel und die Archive des Papstes hergeben, kalkuliert er. Und macht bei der Berechnung einen entscheidenden Fehler. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Professor">Prof</abbr>. Simone Paganini, Bibeltheologe an der <abbr title="Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule">RWTH</abbr> Aachen</li><li><abbr title="Professorin">Prof</abbr>. Annette Merz, Universität Amsterdam/Groningen</li><li><abbr title="außerplanmäßig">apl</abbr>. <abbr title="Professor">Prof</abbr>. Wolfgang Reinbold, Ev.-luth. Landeskirche Hannover</li><li><abbr title="Professor">Prof</abbr>. <abbr title="emeritiert">em</abbr>. Klaus Wengst, Ruhr-Universität Bochum</li><li><abbr title="Honorar">Hon</abbr>. <abbr title="Professor">Prof</abbr>. Roland Werner, Evangelische Hochschule Tabor</li><li><abbr title="Professorin">Prof</abbr>. Luzia Sutter Rehmann, Universität Basel</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR: <a href="https://www1.wdr.de/dossiers/religion/index.html" >Die Religionen der Welt</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/gesellschaft/ordnungssysteme/kalender/pwieeckdatenzurkalendergeschichte100.html" >Die Geschichte des Kalenders</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Uwe Schulz<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
      </content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 24 Dec 2025 05:00:22 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Jesus von Nazareth, Weihnachtsgeschichte, Weihnachten, Heiligabend, Theologie, Evangelien, Lukas, Matthäus, Zeitzeichen, Mythen, Glauben, Fakten, Jesu Geburt, 24.12.2025., 24.12.0</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 24.12 wurde Jesus geboren. Nur wo - und in welchem Jahr? Und was ist wirklich historischer Fakt an der Weihnachtsgeschichte? Und warum berührt sie so viele Menschen?</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-12-24T06:00:22</ard:visibleFrom>
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      <title>Wie Aborigines in Australien unterdrückt wurden</title>
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      <description>Der Aborigines Act wurde am 23.12.1905 in Australien verabschiedet. Das Gesetz hat für die Indigenen vor allem eines bedeutet: Bevormundung und Unterdrückung. Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Aborigines Act wurde am 23.12.1905 in Australien verabschiedet. Das Gesetz hat für die Indigenen vor allem eines bedeutet: Bevormundung und Unterdrückung.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>wie sich die Kolonisierung Australiens von Süden nach Norden vollzieht,</li><li>wie brutal die weißen Kolonisten dabei gegen die Aborigines vorgehen,</li><li>welche rassistische Politik sich hinter sogenannten Schutzgesetzen für Ureinwohner verbirgt.</li></ul><br/>Die Briten wollen die indigene Bevölkerung besser kontrollieren. Darum erlassen sie 1905 für Westaustralien das Aborigines-Gesetz, um ihre Apartheidspolitik zu festigen. Sie führen damit auch das Amt des "Chief Protector of Aborigines" ein, also des "Chef-Beschützers der Aborigines". Doch mit Schutz hat das nichts zu tun.<br/><br/>Der "Chief Protector" hat die gesetzliche Vormundschaft über die Kinder der Aborigines inne. Da er laut Gesetz das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht über alle Aborigines-Kinder unter 16 Jahren hat, kann er sie aus ihren Familien reißen. Die Kinder müssen zwangsweise in Erziehungsheimen, Schulen oder bei weißen Familien leben. Die schwarze Haut der Ureinwohner soll später durch gemischte Ehen verschwinden.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Henry Reynolds (australischer Historiker)</li><li>Jacinta Walsh (Wissenschaftlerin am Monash Indigenous Studies Center)</li><li>Henry Reynolds: Looking from the North. Australian history from the top down. Sydney 2025</li><li>Jacinta Walsh: Married to a British Subject. Australian Journal of Politics &amp; History 2023</li><li>Gerhard Leitner: Geschichte Australiens. Ditzingen 2016</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>DLF Kultur: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:32a7cb6e851c54bf/" >Australiens Indigene – Aboriginal-Herkunft als Trend</a></li><li>Funk: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=W8l8cu1okaI" >Die wahre Geschichte von Australiens Ureinwohnern</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/video/dokus/australien-saga-mit-christopher-clark-100/australien-saga-teil-1-auf-den-spuren-der-entdecker-mit-100" >Australien-Saga - Auf den Spuren der Entdecker</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Kath<br/>Redaktion: Jakob Schiffer und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 23 Dec 2025 05:00:42 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Kath</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Australien, Aborigines, Rassismus, Unterdrückung, Zeitzeichen, 23.12.2025, 23.12.1905</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der Aborigines Act wurde am 23.12.1905 in Australien verabschiedet. Das Gesetz hat für die Indigenen vor allem eines bedeutet: Bevormundung und Unterdrückung.</itunes:summary>
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      <title>Musterstaat des Mittelalters: Das Königreich Sizilien Rogers II.</title>
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      <description>Der junge normannische Graf Roger (geb. am 22.12.1095) macht Sizilien und den Süden Italiens zu einem modernen Staat – und zu seiner Machtbasis im Mittelmeer. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Der junge normannische Graf Roger (geb. am 22.12.1095) macht Sizilien und den Süden Italiens zu einem modernen Staat – und zu seiner Machtbasis im Mittelmeer.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>warum noch unklar ist, was die Normannen aus dem Norden nach Süditalien verschlagen hat, </li><li>wie Roger II. nur durch den Tod des Bruders zum Thronfolger wird,</li><li>welche Rolle die Hochzeit seiner verwitweten Mutter für seinen Aufstieg spielt,</li><li>weshalb es nach seinem Tod mit Sizilien bergab geht. </li></ul><br/>Die Wurzeln des Königreichs Sizilien liegen bei den Normannen in Nordfrankreich und Skandinavien. Von dort macht sich Roger I. auf nach Süditalien und erobert Sizilien, wo Juden, Griechen, Lateiner und Araber zusammen leben. Damit er sich nicht im Kampf gegen die Minderheiten aufreibt, räumt er ihnen weitreichende Rechte ein.<br/><br/>Nach seinem Tod übernimmt sein Sohn Roger II. die Herrschaft. Gut ausgebildet und visionär, fördert er die Seidenproduktion und baut eine Handelsflotte auf. Er schafft eine effiziente Verwaltung, die Gesetze in Latein, Griechisch und Arabisch festhält. So entsteht ein weitgehend friedliches Miteinander der Kulturen. Als er 1154 stirbt, hinterlässt er ein wohlhabendes und mächtiges Reich.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Theresa Jäckh, Historikerin, Universität Tübingen</li><li>Theresa Jäckh: Raumgeschichte einer Hauptstadt: Palermo unter muslimischer und christlicher Herrschaft (ca. 800-1200). Berlin 2023</li><li>Hubert Houben: Die Normannen. München 2024<strong> </strong></li></ul><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/suedeuropa/sizilien_insel_zwischen_orient_und_okzident/pwiesizilienunternormannischerherrschaft100.html" >Sizilien unter normannischer Herrschaft</a></li></ul><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 22 Dec 2025 05:00:56 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Heiner Wember</itunes:author>
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      <itunes:summary>Der junge normannische Graf Roger (geb. am 22.12.1095) macht Sizilien und den Süden Italiens zu einem modernen Staat – und zu seiner Machtbasis im Mittelmeer.</itunes:summary>
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      <title>Ein Leben wie im eigenen Roman: Francis Scott Fitzgerald</title>
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      <description>Am 21.12.1940 stirbt F. Scott Fitzgerald, im Alter von 44 Jahren. Erst posthum erlangt er Weltruhm mit seinem Roman "The Great Gatsby" - ein Klassiker des "Jazz Age". Von Andrea Klasen.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 21.12.1940 stirbt F. Scott Fitzgerald, im Alter von 44 Jahren. Erst posthum erlangt er Weltruhm mit seinem Roman "The Great Gatsby" - ein Klassiker des "Jazz Age".</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Klasen:</strong><br/><ul><li>dass Francis Scott Fitzgerald trotz Alkoholverbot in Amerika ständig trinkt, </li><li>welche Kränkung er durch seine Armut als Schriftsteller erfährt, </li><li>über das Leben der Fitzgeralds als Glamourpaar,</li><li>warum er fast zerbricht, als "Der große Gatsby" nicht zum Bestseller wird. </li></ul><br/>Francis Scott Fitzgerald hat nur einen Wunsch: Er möchte dazugehören – zur glanzvollen Upper Class Amerikas. Seine Eintrittskarte wird seine Frau Zelda. Sie ist zwar nicht reich, aber schön, schillernd und voller Glamour. 1920 heiraten die beiden und stürzen sich in der Leben der wilden Zwanziger Jahre: frei von Konventionen, mit exklusiven Partys in New York, Paris und an der Côte d’Azur.<br/><br/>Dort trinkt er viel Alkohol und sammelt Ideen. Fitzgerald schreibt im Akkord Kurzgeschichten, um seinen ausschweifenden Lebensstil zu finanzieren. Sein eigentliches Ziel ist ein Roman, der ihn unsterblich macht. 1924 entsteht "Der große Gatsby" – und findet kaum Beachtung. Erst nach seinem Tod am 21. Dezember 1940, wird der Roman zum Bestseller und Klassiker. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Horst Lauinger, Verleger Manesse-Verlag </li><li>Michaela Karl, Biografin</li><li>F. Scott Fitzgerald: Der Große Gatsby. neu übersetzt von Bernhard Robben. Zurück 2025</li><li>Michaela Karl: Wir brechen die 10 Gebote und uns den Hals – Zelda und F. Scott Fitzgerald – Eine Biografie. München 2013</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Deutschlandfunk: <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/100-jahre-der-grosse-gatsby-die-uebersehene-figur-der-nachbar-nick-carraway-100.html" >100 Jahre "Der große Gatsby": Die übersehene Figur – der Nachbar Nick Carraway</a></li><li>ARD Audiothek: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:3bfc3fc0601ce3ea/" >Der Große Gatsby wird 100</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Klasen<br/>Redaktion: Christoph Tiegel, Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 21 Dec 2025 05:00:01 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 21.12.2025, 21.12.1940, Gatsby, DiCaprio, Redford, Jazz Age, 1920er, Amerikanische Moderne</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 21.12.1940 stirbt F. Scott Fitzgerald, im Alter von 44 Jahren. Erst posthum erlangt er Weltruhm mit seinem Roman "The Great Gatsby" - ein Klassiker des "Jazz Age".</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-12-21T06:00:07</ard:visibleFrom>
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      <title>Mutige Antikriegs-Mission: zwei Studenten "besetzen" Helgoland</title>
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      <description>Am 20.12.1950 setzen zwei junge Heidelberger per Boot nach Helgoland über. Sie protestieren gegen britische Bombentests und fordern die Rückgabe der Insel an Deutschland. Von Martina Meißner.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 20.12.1950 setzen zwei junge Heidelberger per Boot nach Helgoland über. Sie protestieren gegen britische Bombentests und fordern die Rückgabe der Insel an Deutschland.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:</strong><br/><ul><li>was billiger Schnaps und Heinrich Heine mit Helgoland zu tun haben,</li><li>warum die Briten seit Ende des Zweiten Weltkrieges Helgoland als Bombenübungsplatz nutzen,</li><li>weshalb viele Helgoländer gegen die Besetzung durch die Studenten sind,</li><li>dass René Leudesdorff und Georg von Hatzfeld für ihr Helgoland-Engagement das Bundesverdienstkreuz bekommen.</li></ul><br/>1950 ist von Helgolands Schönheit nicht mehr viel übrig: Der britische Bombenhagel im Krieg und die folgende Sprengung des riesigen U-Boot-Bunkers haben die Insulaner aufs Festland vertrieben. Das ist ein klarer Rechtsbruch, finden die Studenten René Leudesdorff und Georg von Hatzfeld im fernen Heidelberg und entwickeln während einer Völkerrechtsvorlesung die kühne Idee: "Wir befreien Helgoland". <br/><br/>Kurz vor Weihnachten 1950 brechen die beiden mit einem Schiffskutter zur Insel auf. Sie können die britischen Aufpasser passieren und hissen am einzigen noch stehende Gebäude die Flaggen von Deutschland, Europa und Helgoland. Die mitgereisten Journalisten bringen die Aktion in die Schlagzeilen – und damit das Schicksal der Helgoländer zurück ins Bewusstsein der Öffentlichkeit.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Martin Krieger (Historiker, Universität Kiel)</li><li>Martin Krieger: Die Geschichte Helgolands: Geschichte einer Insel. Hamburg 2015</li><li>Martin Krieger: Helgoland und der Kreis Pinneberg 1932–1952. Sonderedition 2022 im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Helgoländer Geschichte(n) – eine Insel im Wandel"</li><li>René Leudesdorff: Wir befreiten Helgoland. Ein historischer Krimi. Bremen 1998</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen:<a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/nordsee/helgoland/geschichte-helgolands-100.html" > Die Geschichte Helgolands</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-james-kruess-100.html" >02.08.1997 – Todestag des Schriftstellers James Krüss</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6562.html" >18.04.1947 – Militäranlagen auf Helgoland werden gesprengt </a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-helgoland-100.html" >09.08.1890 – Helgoland geht in deutschen Besitz über</a></li><li>Zeitzeichen:<a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/hoffmann-von-fallersleben-100.html" > 26.08.1841 – Fallersleben dichtet "Deutschlandlied"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Martina Meißner<br/>Redaktion: Christoph Tiegel, Frank Zirpins<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 20 Dec 2025 05:00:23 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 20.12.2025, 20.12.1950, Helgoland, James Krüss, Roter Felsen, Georg von Hatzfeld. René Leudesdorff, Hermann Schinkel</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 20.12.1950 setzen zwei junge Heidelberger per Boot nach Helgoland über. Sie protestieren gegen britische Bombentests und fordern die Rückgabe der Insel an Deutschland.</itunes:summary>
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      <title>Stammzellforschung: Wissenschaftsrevolution aus Großbritannien</title>
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      <description>Am 19.12.2000 erlaubt das britische Parlament als erstes in Europa das Klonen von Embryos für die Forschung. In Deutschland fragt man sich: Wie weit darf Wissenschaft gehen? Von Doris Arp.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 19.12.2000 erlaubt das britische Parlament als erstes in Europa das Klonen von Embryos für die Forschung. In Deutschland fragt man sich: Wie weit darf Wissenschaft gehen?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Doris Arp:</strong><br/><ul><li>wie viele Versuche es braucht, um das Schaf Dolly zu klonen,</li><li>warum Dolly Begeisterung und Angst zugleich erzeugt,</li><li>dass für die Forschung in Deutschland kein Embryo sterben darf,</li><li>warum andere Länder andere Maßstäbe ansetzen,</li><li>warum die Aufregung um die Stammzellenforschung sich wieder gelegt hat.</li></ul><br/>Wann beginnt der Mensch mit allen fundamentalen Schutzrechten? Für die einen ab dem Moment der Verschmelzung von Ei und Samenzelle, andere sehen nur eine kleine Zellkugel, ohne Schmerzempfinden und ohne Menschenwürde. <br/><br/>Der Bundestag befasst sich im Jahr 2002 mit drei Anträgen zu Import und Forschung an Stammzellen - und wählt in dieser schwierigen Frage schließlich den Mittelweg. Großbritannien ist da schon deutlich weiter: Am 19. Dezember 2000 erlaubt das britische Unterhaus Wissenschaftlern, menschliche Embryonen extra für die Forschung zu züchten.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Professorin">Prof</abbr>. Sigrid Graumann, Biologin und Philosophin an der evangelischen Fachhochschule Bochum </li><li><abbr title="Professor">Prof</abbr>. Oliver Brüstle, Stammzellforscher am Bonner Institut für Reproduktive Stammzellforschung</li><li>Hartmut Kreß: Medizinische Ethik. Gesundheitsschutz, Selbstbestimmung, Rechtspolitik. Stuttgart 2024</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag 25.07.1978: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-erstes-retorten-baby-100.html" >Erstes Retorten-Baby der Welt geboren</a></li><li><a href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/S/Stammzellengesetz/22._Taetigkeitsbericht_der_ZES_bf.pdf" >22. Tätigkeitsbericht der Zentralen Ethik-Kommission für Stammzellenforschung</a></li><li> <a href="https://www.gesundheitsforschung-bmftr.de/ELSA-Konferenz/konferenzbericht-embryonenforschung-tabu-vertretbar-chance-17558.php" >Fachkonferenz des BMBF zur Verwendung von humanen Embryonen in der medizinischen Forschung</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Doris Arp<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nikita Sulzhenko</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 05:00:50 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 19.12.2000, 19.12.2025, Embryonenforschung, Stammzellen, Dolly, Klonschaf, Bioethik, Großbritannien, Embryonenschutzgesetz, Klonen, Kinderwunsch, Fortpflanzungsmedizin</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 19.12.2000 erlaubt das britische Parlament als erstes in Europa das Klonen von Embryos für die Forschung. In Deutschland fragt man sich: Wie weit darf Wissenschaft gehen?</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-12-19T06:00:50</ard:visibleFrom>
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      <title>"Der weiße Hai": Urängste im Kinosaal</title>
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      <description>Als "Der weiße Hai" am 18.12.1975 in die deutschen Kinos kommt, verändert er den Blick aufs Meer. Steven Spielberg hat ein Monster erschaffen, das die Menschen das Fürchten lehrt. Von Ulli Schäfer.</description>
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      <![CDATA[<p>Als "Der weiße Hai" am 18.12.1975 in die deutschen Kinos kommt, verändert er den Blick aufs Meer. Steven Spielberg hat ein Monster erschaffen, das die Menschen das Fürchten lehrt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ulli Schäfer:</strong><br/><ul><li>wie "Der weiße Hai" mit einer unsichtbaren Bedrohung Millionen fesselt,</li><li>warum der Hai im Film nur selten zu sehen ist,</li><li>wie aus einer chaotischen Produktion ein Welterfolg wird. </li></ul><br/>Als Steven Spielbergs "Der weiße Hai" 1975 in die Kinos kommt, trifft er einen Nerv. Ein rätselhafter Angriff im Meer, ein Badeort in Aufruhr und ein Monster, das man kaum sieht, aber umso stärker fürchtet: Spielberg spielt mit Andeutungen und Erwartungen und baut so Spannung auf. <br/><br/>Einen großen Einfluss hat auch die markante Musik von John Williams, die mit wenigen Tönen Gefahr ankündigt und die Unsichtbarkeit des Hais noch wirkungsvoller macht. Trotz explodierender Kosten, endloser Drehtage und eines unfertigen Drehbuchs wird „Der weiße Hai“ zum Kinoerfolg des Jahres - und der erst 27-jährige Regisseur schlagartig bekannt.<br/> <br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Gerhard Wegner, Taucher, Haiexperte und Gründer der Haischutzorganisation "Sharkproject"</li><li>Prof. Nicole Maruo-Schröder, Amerikanistin und Kulturwissenschaftlerin, Uni Koblenz</li><li>Wieland Schwanebeck: Der weiße Hai revisited: Steven Spielbergs Jaws und die Geburt eines amerikanischen Albtraums, München 2015</li><li>Gerhard Wegner und Christine Gstöttner: Blind Dates. Das große Buch der Haibegegnungen. Hrsg.: Sharkproject International e.V., München 2019</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 20.11.1820: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a0a859a90e9cc7c0/" >Der wahre Moby Dick - Wie ein Pottwal die Essex angriff</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/tiere_im_wasser/haie/index.html" >Tiere im Wasser - Haie</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/tiere_im_wasser/haie/der-weisse-hai-114.html" >Der weiße Hai</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ulli Schäfer <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak </p>]]>
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      <pubDate>Thu, 18 Dec 2025 05:00:48 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Ulli Schäfer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 18.12.2025, 18.12.1975, Peter Benchley, Shark Project, Blockbuster, Horrorfilm, Filmgeschichte</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Als "Der weiße Hai" am 18.12.1975 in die deutschen Kinos kommt, verändert er den Blick aufs Meer. Steven Spielberg hat ein Monster erschaffen, das die Menschen das Fürchten lehrt.</itunes:summary>
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      <title>Wie ein Gemüsehändler den Arabischen Frühling startete</title>
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      <description>Massenarbeitslosigkeit, Armut und Korruption: In der Jasmin-Revolution tragen die Tunesier ihren Unmut lautstark auf die Straße – und stürzen ihren Diktator. Von Christoph Vormweg.</description>
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      <![CDATA[<p>Massenarbeitslosigkeit, Armut und Korruption: In der Jasmin-Revolution tragen die Tunesier ihren Unmut lautstark auf die Straße – und stürzen ihren Diktator.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vormweg:</strong><br/><ul><li>von der Euphorie beim Ausbruch des Arabischen Frühlings,</li><li>welche Rolle Social Media bei der Jasmin-Revolution gespielt hat,</li><li>wie die Revolution den Islamismus befeuert,</li><li>warum der Arabische Frühling heute als gescheitert gilt.</li></ul><br/>Seit sein Vater tot ist, muss Mohamed Bouazizi Mutter und Geschwister ernähren. Dafür verkauft der Tunesier Gemüse auf der Straße. Als die Polizei wieder einmal grundlos seinen Wagen konfisziert, übergießt sich der 26-Jährige mit Benzin und zündet sich vor der Stadtverwaltung an. Ein Protest gegen Willkür und Korruption des Systems.<br/><br/>Mohamed Bouazizis Selbstverbrennung löst landesweite Proteste gegen die Alleinherrschaft von Präsident Zine el-Abidine Ben Ali aus – und gilt als Initialzündung des Arabischen Frühlings. Von Tunesien aus schwappt die Bewegung bald in die Nachbarländer Ägypten, Libyen und Syrien. Millionen Menschen fordern: Freiheit, Würde, Arbeit und Demokratie.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Julia Gerlach, von 2008 bis 2015 freie Korrespondentin für Nordafrika, Buchautorin</li><li>Dr. Maria Josua, Giga-Institut Hamburg</li><li>Prof. Kmar Bendana, Geschichte der Gegenwart, Universität von Manouba (unweit von Tunis)</li><li>Julia Gerlach:<strong> </strong>Der verpasste Frühling. Woran die Arabellion gescheitert ist. Berlin 2016</li><li>Jörg Armbruster: Der arabische Frühling. Als die islamische Jugend begann, die Welt zu verändern. Frankfurt/Main 2011</li><li>Gilles Kepel: Chaos. Die Krisen in Nordafrika und im Nahen Osten verstehen. München 2019</li><li>Domenica Preysing: Tunesien: Vorreiter des Aufbruchs, Vorbild des Wandels? In: Annette Jünemann, Anja Zorob: Arabellions. Zur Vielfalt von Protest und Revolte im Nahen Osten und Nordafrika. Wiesbaden 2013</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: 25.07.1957 – <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/republik-tunesien-102.html" >Tunesien wird Republik</a></li><li>Stichtag: 25. Januar 2011– <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-aegypten-volksaufstand-100.html" >Ägyptischer Volksaufstand beginnt</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/metropolen/kairo/arabischer-fruehling-100.html" >Der Arabische Frühling 2011</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vormweg<br/>Redaktion: Jakob Schiffer, David Rother<br/>Technik: Thomas Bleul</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 17 Dec 2025 05:00:53 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christoph Vormweg</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Arabischer Frühling, Tunesien, Diktatur, Revolution, Zeitzeichen, 17.12.2025, 17.12.2010</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Massenarbeitslosigkeit, Armut und Korruption: In der Jasmin-Revolution tragen die Tunesier ihren Unmut lautstark auf die Straße – und stürzen ihren Diktator.</itunes:summary>
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      <title>Vorbild für den Paten: Mafia-Boss Paul Castellano</title>
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      <description>Als Castellano am 16.12.1985 erschossen wird, endet die große Zeit der Cosa Nostra in New York. Neue kriminelle Organisationen übernehmen, doch ganz verschwindet die Mafia nicht. Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>Als Castellano am 16.12.1985 erschossen wird, endet die große Zeit der Cosa Nostra in New York. Neue kriminelle Organisationen übernehmen, doch ganz verschwindet die Mafia nicht.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>wie die Prohibition in den 1920er-Jahren der Mafia zu enormer wirtschaftlicher Macht verhilft, </li><li>warum der Mord an Paul Castellano wie eine Szene aus einem Hollywoodfilm wirkt, </li><li>wie die Cosa Nostra mit Angst und Bestechung ihre Macht absicher und ihr kriminelles Imperium erweitert,</li><li>welche Rolle die Mafia in den USA heute noch spielt. </li></ul><br/>Paul Castellano, Italo-Amerikaner der zweiten Generation und Boss der Gambino-Familie, steigt vom jungen Fleischer zum "Paten der US-Mafia" auf. Er herrscht mit Terror, kauft Gewerkschaften und kontrolliert das Bau- und Transportgewerbe in New York. Am 16. Dezember 1985 endet seine Macht abrupt: Drei Männer erschießen ihn vor einem Steak House in Manhattan. <br/><br/>Sein Tod steht im Kontext einer Reihe großer Mafia-Prozesse, wegen der die Cosa Nostra ihre Schlagkraft einbüßt. Doch noch heute wird vermutet, die Mafia stecke hinter zahlreichen Betrugsfällen. Sicher ist allerdings nur: Ganz verschwunden ist sie nie. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Misha Glenny, Historiker und Direktor des Instituts für die Wissenschaften vom Menschen (Wien), Experte für globales organisiertes Verbrechen</li><li>Jeffrey Sussman: Big Apple Gangsters. The Rise and Decline of the Mob in New York, London 2020</li><li>Misha Glenny: McMafia. Die grenzenlose Welt des organisierten Verbrechens, München 2008 </li><li>Joseph F. O’Brian und Andris Kurins: Boss of Bosses. The FBI and Paul Castellano, New York 1991</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/video-geschichte-der-mafia--100.html" >Geschichte der Mafia</a></li><li>Zeitzeichen 18.05.1938: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:1b99dc63be14a6e9/" >Todfeind der Mafia - Der italienische Richter Giovanni Falcone</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/portraits/mafia-killer-die-gangs-von-new-york-100" >Mafia Killer</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Almut Finck <br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse<br/>Technik: Annette Skrzydlo </p>]]>
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      <pubDate>Tue, 16 Dec 2025 05:00:56 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 16.12.1985, 16.12.2025, USA, Mafia, Sizilien, Drogen, organisiertes Verbrechen, Five Families, FBI, Steakhaus-Massaker, Mob, Donald Trump, John Gotti, Giovanni Falcone</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Als Castellano am 16.12.1985 erschossen wird, endet die große Zeit der Cosa Nostra in New York. Neue kriminelle Organisationen übernehmen, doch ganz verschwindet die Mafia nicht.</itunes:summary>
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      <title>Sitting Bull: Unbeugsamer Chief und sein gewaltsames Ende</title>
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      <description>Am 15.12.1890 wird Sitting Bull, Stammesführer der Sioux, erschossen. Sein Tod markiert das Ende des Widerstands - was bleibt von seinem Kampf bis heute? Von Irene Geuer.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 15.12.1890 wird Sitting Bull, Stammesführer der Sioux, erschossen. Sein Tod markiert das Ende des Widerstands - was bleibt von seinem Kampf bis heute?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Irene Geuer:</strong><br/><ul><li>über den Morgen, an dem Soldaten Sitting Bull töten,</li><li>wie zwei Wochen nach seinem Tod indigene Frauen und Mädchen bei einem Massaker sterben,</li><li>was Deutschland mit der Ausbeutung der indigenen US-Bevölkerung zu tun hat,</li><li>warum heute ausgerechnet Spielcasinos den Indigenen helfen.</li></ul><br/>Sein Vater nennt ihn Tatanka Iyotake, bekannt wird der 1831 geborene indigene Junge allerdings als Sitting Bull. Der Name beschreibt einen widerständigen Büffel und steht für Stolz und Entschlossenheit. Tatsächlich entwickelt sich Sitting Bull zu einem mutigen Häuptling, vor allem im Kampf gegen die Übergriffe der Siedler.<br/><br/>Im Sommer 1876 gelingt ihm sein wohl größter Coup: Er bringt mehrere Stämme zusammen; gemeinsam besiegen sie die Regierungs-Truppen von George Armstrong Custer. Der Sieg am <span lang="en">Little Bighorn River</span> macht Sitting Bull zur Legende. Doch die Freude währt nicht lange – die US-Regierung schränkt die Rechte der Native Americans immer weiter ein. <br/><br/>Sitting Bull kämpft weiter gegen Enteignung und Verfolgung. Zeitweise reist er mit einer Unterhaltungsshow durchs Land, um sein Volk vorzustellen und die Siedlerpolitik zu kritisieren. Seine Mühen sind vergeblich: Am 15. Dezember 1890 wird er von Truppen der US-Regierung erschossen. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Norbert Finzsch, em. Professor für amerikanische Geschichte, Köln, Berlin</li><li>Michael Koch, Verein Tokata-LPSG RheinMain e.V. (Verein zur Unterstützung indianischer Jugend-, Kultur- und Menschenrechtsprojekte)</li><li>Ernie Lapointe (Urenkel von Sitting Bull): Sitting Bull. Sein Leben und Vermächtnis, Hohenthann 2011</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: 25. Juni 1876 – <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5488.html" >Die Schlacht am <span lang="en">Little Bighorn River</span></a></li><li>SWR Kultur: <a href="https://www.swr.de/swrkultur/wissen/darf-man-noch-indianer-sagen-112.html" >Darf man noch "Indianer" sagen?</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/voelker/indigene_voelker_nordamerikas/index.html" >Indianer / Indigene Völker</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Irene Geuer<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Joseph Baader</p>]]>
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      <itunes:author>Irene Geuer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Sitting Bull, Lakota, Sioux, Indianer, Native Americans, Ureinwohner, USA, Wounded Knee, Tatanka Iyotakes, Little Big Horn, Tod, Amerika, Zeitzeichen, 15.12.1890, 15.12.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 15.12.1890 wird Sitting Bull, Stammesführer der Sioux, erschossen. Sein Tod markiert das Ende des Widerstands - was bleibt von seinem Kampf bis heute?</itunes:summary>
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      <title>Paul Löbe: Ein Leben für Demokratie - und gegen die Extreme</title>
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      <description>Paul Löbe (geb. 14.12.1875) kann davon berichten, wie eine parlamentarische Demokratie aufgebaut wird, wie sie funktioniert und wie schnell sie zu Grunde gehen kann. Von Rüdiger Weidenfeld-Kramer.</description>
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      <![CDATA[<p>Paul Löbe (geb. 14.12.1875) kann davon berichten, wie eine parlamentarische Demokratie aufgebaut wird, wie sie funktioniert und wie schnell sie zu Grunde gehen kann.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Rüdiger Weidenfeld-Kramer:</strong><br/><ul><li>welchen Beruf Paul Löbe ursprünglich lernt,</li><li>wie sein Motto lautet,</li><li>welche Höhen und Tiefen des deutschen Parlamentarismus Löbe in vier politischen Systemen erlebt,</li><li>wie das Paul-Löbe-Haus in Berlin zu seinem Namen kommt,</li><li>wie der Politiker nach 1945 zum viel interviewten "Elder Statesman" wird.</li></ul><br/>Eigentlich will Paul Löbe nicht in die Politik. Seine Parteifreunde von der SPD sind da anderer Meinung: Sie wollen ihn in den Reichstag schicken, als es nach der deutschen Revolution von 1918 um eine verfassungsgebende Versammlung geht. Löbe wird einstimmig als Kandidat nominiert und gibt schließlich nach.<br/><br/>Nachdem die SPD 1920 bei der ersten Reichstagswahl die stärkste Fraktion geworden ist, macht Löbe Karriere als Parlamentspräsident der Weimarer Republik - von 1920 bis 1932, unterbrochen nur durch wenige Monate. Dann wird die NSDAP stärkste Fraktion und Hermann Göring sein Nachfolger.<br/><br/>Auch im letzten Akt seines langen politischen Werdegangs bekleidet Paul Löbe noch einmal ein Amt, das er sich nicht selbst ausgesucht hat: Er wird der Alterspräsident des ersten deutschen Bundestages.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Victoria Krummel (Löbe-Biografin und Redenschreiberin mehrerer Bundestagspräsidenten)</li><li>Victoria Krummel: Paul Löbe - Ein Leben für die Demokratie. Hamburg 2025</li><li>Thomas Mergel: Parlamentarische Kultur in der Weimarer Republik - Politische Kommunikation, symbolische Politik und Öffentlichkeit im Reichstag. Düsseldorf 2002</li><li>Philipp Austermann: Der Weimarer Reichstag: Die schleichende Ausschaltung, Entmachtung und Zerstörung eines Parlaments. Wien/Köln/Weimar 2020</li><li>Paul Löbe: Der Weg war lang - Lebenserinnerungen von Paul Löbe. Berlin 1954</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>RBB: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/rbb-retro-wie-ich-angefangen-habe/wie-ich-angefangen-habe-paul-loebe/rbb/Y3JpZDovL3JiYi5kZS93aWUtaWNoLWFuZ2VmYW5nZW4taGFiZS8xOTU3LTEwLTIyVDE5OjMwOjAwXzU2OWUwMjAwLTZhMWYtNDNmNy04YTg3LTY2YmI2N2Q0YTkwNS9yZXRyb18xOTU3MTAyMl9wYXVsX2xvZWJl" >Wie ich angefangen habe: Paul Löbe</a> (1957)</li><li>WDR: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ebe27903b5075a61/" >Paul Löbe erklärt Geschichte und Funktion einer Volksvertretung </a>(1953)</li><li>SWR: <a href="https://www.swr.de/swrkultur/wissen/archivradio/reichstag-vor-hitler-106.html" >Der Reichstag vor Hitler - Parlamentsdebatten 1931 bis 1933</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Rüdiger Weidenfeld-Kramer<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Nico Söllner</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 14 Dec 2025 05:00:28 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen 14.12.1875, 14.12.2025, Paul Löbe, Reichstag, Demokratie, Alterspräsident, Reichstagspräsident, Weimarer Republik, Bundesrepublik</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Paul Löbe (geb. 14.12.1875) kann davon berichten, wie eine parlamentarische Demokratie aufgebaut wird, wie sie funktioniert und wie schnell sie zu Grunde gehen kann.</itunes:summary>
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      <title>Skandal und Sensation: Bertolt Brechts "Die Maßnahme"</title>
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      <description>Revolutionäre Klänge, Arbeitersänger und ein Theaterskandal: Am 13.12.1930 wird Brechts Stück "Die Maßnahme" uraufgeführt, als Sensation gefeiert - und dann jahrzehntelang verboten. Von Christian Kosfeld.</description>
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      <![CDATA[<p>Revolutionäre Klänge, Arbeitersänger und ein Theaterskandal: Am 13.12.1930 wird Brechts Stück "Die Maßnahme" uraufgeführt, als Sensation gefeiert - und dann jahrzehntelang verboten.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:</strong><br/><ul><li>warum Brecht und Eisler ein kongeniales Gespann bilden,</li><li>was die Uraufführung des Lehrstücks so besonders macht,</li><li>warum es 1947 zu einem Aufführungsverbot kommt,</li><li>weshalb das Stück 1998 erstmals wiederaufgeführt wird - und danach kaum noch.</li></ul><br/>Um 1930 entwickelt Bertolt Brecht unter anderem mit Hanns Eisler das avantgardistische Konzept der Lehrstücke. Darin sollen die Spielenden selbst gesellschaftliche Konflikte erkennen, diskutieren und verstehen. <br/><br/>Sein Lehrstück "Die Maßnahme" geht in die Literatur- und Musikgeschichte ein: Darin wird die Frage verhandelt, ob ein Mensch getötet werden darf, um politische Ziele zu erreichen. Die Uraufführung wird zu einer Sensation. Doch dann verbieten Brecht und Eisler jede musikalische Aufführung des Stücks.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Professor">Prof</abbr>. Jan Knopf, Leiter der Arbeitsstelle Bertolt Brecht am Institut für Germanistik des Karlsruher Instituts für Technologie</li><li>Bertolt Brecht: Gesammelte Werke 2, Stücke 2, Berlin 1967 </li><li>Jan Knopf: Brecht-Handbuch Band 1, Stücke, Heidelberg 2001 </li><li>Jan Knopf: Bertolt Brecht, Berlin 2006 </li><li>Fritz Hennenberg: Hanns Eisler, Mainz 2017 </li><li>Friederike Wissmann: Hanns Eisler, München 2012 </li><li>Klaus Dieter Krabiel: Brechts Lehrstücke, Heidelberg 1993</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 14.08.1956: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-bertolt-brecht-100.html" >Todestag von Bertolt Brecht</a></li><li>Zeitzeichen 06.09.1962: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-hanns-eisler-100.html" >Todestag des Komponisten Hanns Eisler</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Kosfeld <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 13 Dec 2025 05:00:10 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christian Kosfeld</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 13.12.2025, 13.12.1930, Hanns Eisler, Berliner Ensemble, Weimarer Republik, Arbeiterbewegung, Avantgarde-Musik</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Revolutionäre Klänge, Arbeitersänger und ein Theaterskandal: Am 13.12.1930 wird Brechts Stück "Die Maßnahme" uraufgeführt, als Sensation gefeiert - und dann jahrzehntelang verboten.</itunes:summary>
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      <title>Schloss Neuschwanstein: König Ludwigs Rückzugsort vor der Welt</title>
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      <description>Am 12.12.1880 schläft Ludwig II. erstmals auf der Baustelle Neuschwanstein. Er hat große Pläne für sein Schloss. Und am Ende so große Schulden, dass er es nie fertig sieht. Von Laura Dresch.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 12.12.1880 schläft Ludwig II. erstmals auf der Baustelle Neuschwanstein. Er hat große Pläne für sein Schloss. Und am Ende so große Schulden, dass er es nie fertig sieht.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Laura Dresch:</strong><br/><ul><li>mit welcher Idee Ludwig II. die Statiker während des Baus von Neuschwanstein überrascht,</li><li>wie teuer das Bauprojekt am Ende ist,</li><li>welche Verbindung zwischen Ludwig II. und dem Opern-Komponisten Richard Wagner besteht,</li><li>warum der König das fertige Schloss Neuschwanstein nie sieht,</li><li>weshalb das Schloss nach Ludwigs Tod für die Untertanen geöffnet wird.</li></ul><br/>Abgeschieden von der Welt - so stellt sich Ludwig II. sein Leben auf Neuschwanstein vor. Das will er in einer kalten Nacht auf der Baustelle testen. Der König lebt in seiner eigenen Welt mit eigenem Tagesrhythmus. Frühstück gibt es gegen 16 Uhr. Wenn er überhaupt noch einen Termin wahrnimmt, dann spätabends.<br/><br/>Repräsentative Pflichten interessieren ihn nicht. Ihm ist es völlig egal, dass Besuche an anderen Höfen zu seinen Aufgaben zählen. Nachts zieht er lieber mit einem dicken Wintermantel über die Baustelle. Nur ein Diener begleitet ihn, der ihm das Licht hält. Statt mit seinem Land in die Zukunft zu gehen, zieht er sich ins Mittelalter zurück. Schon als Kind ist er fasziniert von Ritterromantik.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Marcus Spangenberg (Kunsthistoriker)</li><li>Marcus Spangenberg: Ludwig II. - Der andere König. Regensburg 2012</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 05.09.1869: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/neuschwanstein-104.html" >Grundsteinlegung Schloss Neuschwanstein</a></li><li>Zeitzeichen 22.05.1872: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-grundsteinlegung-festspielhaus-bayreuth-100.html" >Grundsteinlegung für das Richard-Wagner-Festspielhaus in Bayreuth</a></li><li>Zeitzeichzeichen 21.05.1878: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/herrenchiemsee100.html" >Grundsteinlegung Schloss Herrenchiemsee</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Laura Dresch<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 12 Dec 2025 05:00:19 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Laura Dresch</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 12.12.1880, 12.12.2025, Bayern, Märchenkönig, Richard Wagner, Hohenschwangau, Allgäu, Wittelsbacher, Monarchie, Homosexualität</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 12.12.1880 schläft Ludwig II. erstmals auf der Baustelle Neuschwanstein. Er hat große Pläne für sein Schloss. Und am Ende so große Schulden, dass er es nie fertig sieht.</itunes:summary>
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      <title>Kalte Einöde: Erstmals überwintern neun Frauen in der Antarktis</title>
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      <description>Frauen in der Antarktis? Und dann noch über den Winter? Für das Alfred-Wegener-Institut undenkbar – bis im antarktischen Winter des Jahres 1990 neun Frauen das Eis brechen. Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Frauen in der Antarktis? Und dann noch über den Winter? Für das Alfred-Wegener-Institut undenkbar – bis im antarktischen Winter des Jahres 1990 neun Frauen das Eis brechen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>welche Bedingung die männlichen Entscheider den Forscherinnen für den Einsatz stellen,</li><li>welches Überlebenstraining die Frauen zur Vorbereitung absolvieren müssen,</li><li>warum die Wissenschaftlerinnen beim Verlassen der Forschungsstation schwitzen,</li><li>wie die Frauen nach dem Mauerfall Kontakt zu den 700 Kilometer entfernten DDR-Forschern in der Antarktis aufnehmen,</li><li>welchen Einfluss die Pionierleistung der Frauen auf die Geschlechterzusammensetzung heutiger Forschungsteams hat.</li></ul><br/>Der Kontinent der Superlative: Die Antarktis. Der kälteste, stürmischste und lebensfeindlichste Kontinent der Erde, größer als Europa, bedeckt von Tausenden Metern ewigen Eises. Ein halbes Jahr geht die Sonne am Südpol nicht unter, die andere Hälfte herrscht dunkle Nacht.<br/><br/>Im arktischen Winter gibt nur noch der Mond Licht. Es herrschen Temperaturen um minus 40 Grad. Unter diesen Bedingungen müssen die Forscherinnen ausharren. Sie führen wissenschaftliche Experimente durch und überprüfen auch Messgeräte, die kilometerweit von der Station entfernt sind. Im Januar 1991 endet die Überwinterung der neun Frauen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Estella Weigelt (Geophysikerin, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven)</li><li>Tim Heitland (Mediziner, Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven)</li><li>Monika Sobiesiak und Susanne Korhammer (Hg.): Neun Forscherinnen im ewigen Eis. Die Erste Antarktisüberwinterung eines Frauenteams. Basel 1994</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-messner-fuchs-antarktis-100.html" >12. Februar 1990 - Reinhold Messner und Arved Fuchs durchqueren die Antarktis</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/antarktis-vertrag-100.html" >04.10.1991 - Das Umweltschutzprotokoll zum Antarktis-Vertrag wird unterzeichnet</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/polarforschung-100.html" >15.07.1980 - Gründung des Alfred-Wegener-Instituts</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 11 Dec 2025 05:00:41 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Marfa Heimbach</itunes:author>
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      <itunes:summary>Frauen in der Antarktis? Und dann noch über den Winter? Für das Alfred-Wegener-Institut undenkbar – bis im antarktischen Winter des Jahres 1990 neun Frauen das Eis brechen.</itunes:summary>
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      <title>Emily Dickinson: Frühe queere Ikone und visionäre Dichterin</title>
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      <description>Sie schreibt fast 1800 Gedichte, doch Ruhm will sie nicht – zumindest nicht zu Lebzeiten. Heute zählt Dickinson (geb. am 10.12.1830) zu den größten Lyrikerinnen der USA. Von Jana Fischer.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie schreibt fast 1800 Gedichte, doch Ruhm will sie nicht – zumindest nicht zu Lebzeiten. Heute zählt Dickinson (geb. am 10.12.1830) zu den größten Lyrikerinnen der USA.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Fischer:</strong><br/><ul><li>woran man Gedichte von <span lang="en">Emily Dickinson</span> auf den ersten Blick erkennt,</li><li>wer die wichtigste Frau in ihrem Leben ist,</li><li>was Dickinson mit <span lang="en">Taylor Swifts "Evermore"</span> zu tun hat,</li><li>warum <span lang="en">Emily Dickinson</span> so zurückgezogen lebt,</li><li>warum ihre Gedichte auch heute noch so erfolgreich sind.</li></ul><br/>Als Tochter aus gutem Haus ist <span lang="en">Emily Dickinson</span> auf keinen Ehemann oder Beruf angewiesen. So hat sie Zeit, sich dem Schreiben von Gedichten zu widmen. Anonym veröffentlicht Dickinson ein paar ihrer Texte. Am Erfolg als Dichterin hat sie jedoch kein Interesse.<br/><br/>Einen Großteil ihres Lebens verbringt sie zurückgezogen. Von den fast 1800 heute bekannten <span lang="en">Dickinson</span>-Gedichten erscheinen die meisten erst nach ihrem Tod. Dickinson hat sie sorgfältig notiert – und Hunderte in Briefen an berühmte Menschen ihrer Zeit und ihre geliebte Freundin geschickt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Professorin">Prof</abbr>. Dr. Christine Gerhardt, Universität Bamberg</li><li>Prof. Dr. Cristanne Miller, University at Buffalo</li><li>Gunhild Kübler (Hg.): <span lang="en">Emily Dickinson</span>. Sämtliche Gedichte. München 2015 </li><li>Lola Gruenthal (Hg.): <span lang="en">Emily Dickinson</span>. Guten Morgen, Mitternacht. Gedichte und Briefe. Zürich 2011 </li><li>Dominique Fortier: Städte aus Papier. Vom Leben der <span lang="en">Emily Dickinson</span>. München 2022</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><abbr title="Südwestrundfunk">SWR</abbr> Kultur: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:a4aefca611ddd877/" >Song of America (3/10) - Emily Dickinson</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/literatur/romantik/index.html" >Romantik</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Jana Fischer<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 05:00:13 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Sie schreibt fast 1800 Gedichte, doch Ruhm will sie nicht – zumindest nicht zu Lebzeiten. Heute zählt Dickinson (geb. am 10.12.1830) zu den größten Lyrikerinnen der USA.</itunes:summary>
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      <title>Glanz und Gewalt: Aztekenprinzessin Tecuichpotzin</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-glanz-und-gewalt-aztekenprinzessin-tecuichpotzin-100.html</link>
      <description>Ihr Reich zerbricht, ihre Familie wird ausgelöscht. Doch die Aztekenprinzessin Tecuichpotzin findet Wege, im kolonialen Mexiko zu bestehen. Sie stirbt am 9. Dezember 1550. Von Joachim Heinz und Markus Harmann.</description>
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      <![CDATA[<p>Ihr Reich zerbricht, ihre Familie wird ausgelöscht. Doch die Aztekenprinzessin Tecuichpotzin findet Wege, im kolonialen Mexiko zu bestehen. Sie stirbt am 9. Dezember 1550.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Markus Harmann und Joachim Heinz:</strong><br/><ul><li>wie Isabel zu ihrem Titel "Tecuichpotzin" kommt und was er bedeutet,</li><li>wie Hernán Cortés das Leben der Aztekenprinzessin und ihrer Familie auf den Kopf stellt,</li><li>von Isabels teils sehr kurzen Ehen und was diese ihr bringen,</li><li>was ihr Testament über Doña Isabel de Moctezuma aussagt.</li></ul><br/>Doña Isabel de Moctezuma ist die Tochter des legendären Aztekenkaisers. Und damit eins von mutmaßlich 150 Kindern, die Moctezuma mit schätzungsweise 50 Haupt- und Nebenfrauen zeugt. Isabel erlebt schon als Kind zahlreiche Schicksalsschläge: Ihr Vater, ihre Mutter und ihre Geschwister werden getötet. Außerdem ist sie Zeugin von der Eroberung und Zerstörung ihrer Heimatstadt Tenochtitlan.<br/><br/>Trotzdem meistert sie den Übergang von der aztekischen zur spanischen Welt erfolgreich. Doña Isabel überlebt zahlreiche Ehemänner und behauptet sich als Frau und Mutter. Durch ihre insgesamt sieben Kinder begründet sie mehrere Adelsstämme, die noch heute Moctezuma im Namen führen. Ihr mutmaßliches Todesdatum ist der 9. Dezember 1550. Manche Forscher glauben aber, dass die Aztekenprinzessin länger lebt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Antje Gunsenheimer, Ethnologin und Spezialistin für Altamerikanische Gesellschaften und Kulturen, Universität Bonn</li><li>Stefan Rinke: Conquistadoren und Azteken. Cortés und die Eroberung Mexikos. München 2019</li><li>Wolfgang Behringer: Der große Aufbruch. Globalgeschichte der Frühen Neuzeit. München 2023</li><li>Wolfgang Reinhard: Die Unterwerfung der Welt. Globalgeschichte der europäischen Expansion 1415-2015. München 2016</li><li>Margarita Menegus Bornemann und María Castañeda de la Paz: Isabel Moctezuma, familia y encomienda. Mexiko-Stadt 2021</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-cortez-100.html" >8. November 1519 - Hernán Cortés erreicht Tenochtitlan</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5080.html" >30. Juni 1520 - Aztekenherrscher Moctezuma stirbt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoren: Markus Harmann und Joachim Heinz<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
      </content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 09 Dec 2025 05:00:03 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Joachim Heinz und Markus Harmann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 09.12.2025, 09.12.1550, Doña Isabel, Moctezuma, Tenochtitlan, Hernán Cortés, Kolonialgeschichte, Mexiko</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ihr Reich zerbricht, ihre Familie wird ausgelöscht. Doch die Aztekenprinzessin Tecuichpotzin findet Wege, im kolonialen Mexiko zu bestehen. Sie stirbt am 9. Dezember 1550.</itunes:summary>
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      <title>Sammy Davis Jr.: Witz als Waffe gegen Rassismus</title>
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      <description>Er nannte sich einen "einäugigen schwarzen Juden" und verwandelte persönliche Brüche in eine einzigartige Karriere. Am 8.12.1925 wurde Sammy Davis Jr geboren. Von Thomas Mau.</description>
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      <![CDATA[<p>Er nannte sich einen "einäugigen schwarzen Juden" und verwandelte persönliche Brüche in eine einzigartige Karriere. Am 8.12.1925 wurde Sammy Davis Jr geboren.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Mau:</strong><br/><ul><li>mit welchem Trick Sammy das Auftrittsverbot für Kinder umgeht und schon in jungen Jahren auf der Bühne steht,</li><li>welche rassistischen Anfeindungen er in der US-Armee erlebt,</li><li>wie Sammy Davis jr. Mitglied der Entertainer-Gruppe "Rat Pack" wird,</li><li>womit US-Präsident John F. Kennedy seinen Unterstützer Sammy tief verletzt,</li><li>wie Sammy in Teilen der schwarzen Community für Irritationen sorgt,</li><li>welche Darbietung er bei der Gala zu seinem 60. Bühnenjubiläum präsentiert.</li></ul><br/>Sammy Davis jr. erlebt jeden Tag Rassismus: Mit seinen Shows im "Sands Casino" in Las Vegas sorgt er für ein volles Haus, darf aber in derselben Straße als Schwarzer nicht im Hotel wohnen. Auf der Bühne macht er das mit viel Humor immer wieder zum Thema.<br/><br/>Der US-Amerikaner scheint Handicaps zu sammeln: Er ist mit 1,56 Meter von kleiner Statur, verliert bei einem Unfall sein linkes Auge, konvertiert zum Judentum und ist noch dazu als schwarzer Mann eine Zeit lang mit einer weißen Frau verheiratet - was seinerzeit in den USA als geradezu skandalös gilt. Dennoch entwickelt sich Sammy Davis jr. zu einem der größten Showstars als Sänger, Entertainer und Schauspieler. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Matthew Frye Jacobson (Professor für African American Studies an der Yale University)</li><li>Matthew Frye Jacobson: Dancing down the barricades: Sammy Davis Jr. and the long civil rights era - A cultural history. Oakland 2023</li><li>Sammy Davis Jr. (with Burt and Jane Boyar): Yes, I Can. New York 1965</li><li>Sammy Davis Jr. (with Burt and Jane Boyar): Why me?. New York 1989</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>DLF: <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/sammy-davis-100.html" >Reihe zu Sammy Davis jr.</a></li><li>NDR: <a href="https://www.ndr.de/ndr1niedersachsen/geschichte-zum-hit/Sammy-Davis-Jr-The-Candy-Man,sammydavisjr100.html" >Sammy Davis jr. - "The Candy Man"</a></li><li>Zeitzeichen 12.12.1915: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/frank-sinatra-saenger-102.html" >Frank Sinatra wird geboren</a></li><li>Stichtag 25.12.1995: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-dean-martin-100.html" >Dean Martin stirbt in Beverly Hills</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Mau<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 08 Dec 2025 05:00:10 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Mau</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 08.12.2025, 08.12.1925, Entertainer, Rat Pack, Bürgerrechte, Rassismus, Vaudeville, Showbusiness, Dean Martin</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Er nannte sich einen "einäugigen schwarzen Juden" und verwandelte persönliche Brüche in eine einzigartige Karriere. Am 8.12.1925 wurde Sammy Davis Jr geboren.</itunes:summary>
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      <title>Kniefall von Warschau: Willy Brandt schreibt spontan Geschichte</title>
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      <description>Am 7.12.1970 fällt Bundeskanzler Willy Brandt vor dem Ghetto-Denkmal spontan auf die Knie. Seine Geste wird zur Ikone der Versöhnung in Europa - und spaltet Deutschland. Von Veronika Bock ;Ulrich Biermann.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 7.12.1970 fällt Bundeskanzler Willy Brandt vor dem Ghetto-Denkmal spontan auf die Knie. Seine Geste wird zur Ikone der Versöhnung in Europa - und spaltet Deutschland.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Ulrich Biermann und Veronika Bock:</strong><br/><ul><li>warum Willy Brandt mit seinem Kniefall schockiert und überrascht,</li><li>wie Brandt selbst danach seine Motivation beschreibt,</li><li>warum in Polen nur die wenigsten vom Kniefall erfahren.</li></ul><br/>Die Zeit sei gekommen für einen Schlussstrich und für den Neubeginn. So wirbt Bundeskanzler Willy Brandt für den Warschauer Vertrag, der die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen nach dem Zweiten Weltkrieg normalisieren soll. Doch Brandts Ostpolitik unter dem Motto "Wandel durch Annäherung" ist in der Bundesrepublik umstritten. Die CDU/CSU etwa fürchtet eine Verfestigung der deutschen Teilung.<br/><br/>Unmittelbar vor der Vertragsunterzeichnung legt Brandt am Mahnmal für den Aufstand im Warschauer Ghetto einen Kranz ab und kniet überraschend nieder. Diese viele Menschen bewegende Geste wird zum Symbol seiner Ostpolitik und zur wichtigen Ikone in der europäischen Nachkriegsgeschichte.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Peter Oliver Loew, Historiker und Leiter des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt</li><li><a href="https://willy-brandt.de/" >Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung</a></li><li>Friedrich-Ebert-Stiftung: <a href="https://www.fes.de/feshistory/blog/kniefall-von-warschau" >Willy Brandts Kniefall in Warschau</a></li><li>Deutsches Historisches Museum und Haus der Geschichte: <a href="https://www.hdg.de/lemo/kapitel/geteiltes-deutschland-modernisierung/neue-ostpolitik/moskau-warschau-prag.html" >Neue Ostpolitik - Moskau, Warschau, Prag</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 18.12.1913: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/willybrandt134.html" >Geburtstag von Willy Brandt</a></li><li>Zeitzeichen 27.04.1972: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-konstruktives-misstrauensvotum-cdu-csu-100.html" >Konstruktives Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Willy Brandt scheitert</a></li><li>Bundeszentrale für politische Bildung: <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/322405/vor-50-jahren-unterzeichnung-des-warschauer-vertrags/" >Unterzeichnung des Warschauer Vertrages</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoren: Ulrich Biermann und Veronika Bock<br/>Redaktion: Carolin Rückl und David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 07 Dec 2025 05:00:48 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Veronika Bock ;Ulrich Biermann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 07.12.1970, 07.12.2025, Wandel durch Annäherung, Ostpolitik, Ostverträge, Versöhnung, Kalter Krieg, Friedensnobelpreis, Zweiter Weltkrieg, SPD</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 7.12.1970 fällt Bundeskanzler Willy Brandt vor dem Ghetto-Denkmal spontan auf die Knie. Seine Geste wird zur Ikone der Versöhnung in Europa - und spaltet Deutschland.</itunes:summary>
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      <title>Härtegrad 2B: Der Erfinder des modernen Bleistifts</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-haertegrad-b-der-erfinder-des-modernen-bleistifts-100.html</link>
      <description>Im Grunde will Nicolas-Jacques Conté mit seinen Erfindungen nur seiner Frau gefallen – und hilft uns auch 220 Jahre nach seinem Tod (6.12.1805) noch beim Schreiben und Zeichnen. Von Simon Schomäcker.</description>
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      <![CDATA[<p>Im Grunde will Nicolas-Jacques Conté mit seinen Erfindungen nur seiner Frau gefallen – und hilft uns auch 220 Jahre nach seinem Tod (6.12.1805) noch beim Schreiben und Zeichnen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Simon Schomäcker:</strong><br/><ul><li>warum die Bezeichnung "Bleistift" in die Irre führt,</li><li>aus welchen Materialien der Bleistift wirklich besteht,</li><li>dass Nicolas-Jacques Conté den Briten nicht nur mit dem Bleistift einen Strich durch die Rechnung macht,</li><li>warum Napoleon das Universalgenie Conté für eine Ägypten-Expedition anheuert.</li></ul><br/>In seiner Heimat gilt er als Universalgenie, außerhalb Frankreichs sagt der Name Nicolas-Jacques Conté nur wenigen Leuten etwas. Dabei wird seine Erfindung – der moderne Bleistift – auch heute noch auf der ganzen Welt genutzt. Conté entwickelt ein Verfahren, mit dem Graphitminen in verschiedenen Härtegraden hergestellt werden können. 1795 lässt er sein Verfahren patentieren und startet die weltweit erste industrielle Bleistiftproduktion. <br/><br/>Nicolas-Jacques Conté entwickelt zudem ein Pausverfahren, mit dem sich alte Schriften vervielfältigen lassen. Stärkster Antrieb für Conté ist, seine Frau zu beeindrucken. Als sie stirbt, ist es auch mit seiner Motivation vorbei. Ein Jahr nach ihrem Tod stirbt auch er mit nur 50 Jahren.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Marta Marin-Ariza, Museumsführerin, Expertin für die Produktion von Bleistiften</li><li><abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Stephanie Armer, Leiterin des Unternehmensarchivs bei Faber-Castell</li><li>Ralf-Wilhelm Schmidt, Künstler, spezialisiert auf Bleistiftzeichnungen</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/lernen/erfindung_der_schrift/index.html" >Erfindung der Schrift</a></li><li>Frag doch mal die Maus: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr2/themen/frag-doch-mal-die-maus/bleistift-100.html" >Warum heißt der Bleistift so?</a></li><li>Zeitzeichen 02.07.1798: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/alexandria-100.html" >Napoleon Bonaparte erobert Alexandria</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Simon Schomäcker<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 06 Dec 2025 05:00:17 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Im Grunde will Nicolas-Jacques Conté mit seinen Erfindungen nur seiner Frau gefallen – und hilft uns auch 220 Jahre nach seinem Tod (6.12.1805) noch beim Schreiben und Zeichnen.</itunes:summary>
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      <title>Aliens und Monsterwellen: Mythos Bermuda-Dreieck</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-aliens-und-monsterwellen-mythos-bermuda-dreieck-100.html</link>
      <description>Eine ganze Fliegerstaffel verschwindet am 5.12.1945 südlich von Florida – bis heute ohne Spur. Seither halten sich Geschichten vom alles verschlingenden Seedreieck bei den Bermudas. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Eine ganze Fliegerstaffel verschwindet am 5.12.1945 südlich von Florida – bis heute ohne Spur. Seither halten sich Geschichten vom alles verschlingenden Seedreieck bei den Bermudas.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>welche Theorien im Zusammenhang mit dem Bermuda-Dreieck gesponnen werden,</li><li>wer heute als Erfinder des Begriffs "Bermuda-Dreieck" gilt,</li><li>was die Watergate-Affäre mit einer Flut an Ufo-Sichtungen zu tun hat,</li><li>wie der Uni-Bibliothekar Larry Kusche mit sorgfältiger Recherche viele der Bermuda-Dreieck Mythen entzaubert.</li></ul><br/>Am 5. Dezember 1945 bricht eine Staffel von fünf "Avenger"-Kampfflugzeugen vom Marinestützpunkt in Fort Lauderdale zu einem Übungsflug auf. 13 Flugschüler sollen lernen, Bomben zielgenau abzuwerfen. Dazu sollen sie ein Riff anfliegen. Der Staffelführer Charles C. Taylor ist zwar erst 28 Jahre alt, mit 2.500 Flugstunden aber schon ein erfahrener Pilot. Trotzdem verirrt sich die Staffel. Die Kompasse in Taylors Flugzeug scheinen nicht zu funktionieren. <br/><br/>Einer seiner letzten Funksprüche: "Alle Flugzeuge bleiben eng zusammen. Wir müssen auf dem Wasser notlanden, wenn kein Land kommt. Wenn der erste Flieger weniger als 10 Gallonen Sprit hat, gehen wir alle gemeinsam runter." <br/><br/>Obwohl noch am selben Abend Suchtrupps aufbrechen, werden die fünf Flugzeuge und ihre Besatzungsmitglieder nie gefunden. Auch eines der Suchflugzeuge verschwindet spurlos. In den 1950er und 60er Jahren wird das Unglück zusammen mit anderen ungeklärten Fällen aus der Region immer wieder aufgegriffen. Im Jahr 1964 bekommt sie den Namen "Bermuda-Dreieck". <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Ulrich Magin, Autor</li><li>Lawrence David Kusche: Die Rätsel des Bermuda-Dreiecks sind gelöst! 1975. </li><li>Vincent Gaddis: Geisterschiffe. Das Bermuda-Dreieck und andere ungelöste Rätsel der Meere. München 1976.</li><li>Ivan T. Sanderson: Invisible Residents: The Reality of Underwater UFOs. 2006.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/technik/schifffahrt/schiffswracks/pwiebermudadreieckmythosoderechtebedrohung100.html" >Das Bermuda-Dreieck</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler <br/>Redaktion: Frank Zirpins <br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 05 Dec 2025 05:00:50 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>05.12.1945, 05.12.2025, Bermuda-Dreieck, Charles Berlitz, Verschwörungserzählung, Alien, Florida, Bermudas, Bahamas, Karibik</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Eine ganze Fliegerstaffel verschwindet am 5.12.1945 südlich von Florida – bis heute ohne Spur. Seither halten sich Geschichten vom alles verschlingenden Seedreieck bei den Bermudas.</itunes:summary>
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      <title>Ein Schotte erfindet ein Land - und erbeutet Millionen</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-ein-schotte-erfindet-ein-land---und-erbeutet-millionen-100.html</link>
      <description>Gregor MacGregor verkauft seinen Landsleuten einen Traum: Grundstücke im paradiesischen "Poyais" in Südamerika - das aber ein unbewohnbarer Sumpf ist. Der dreiste Betrüger stirbt am 4.12.1845. Von Christoph Tiemann.</description>
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      <![CDATA[<p>Gregor MacGregor verkauft seinen Landsleuten einen Traum: Grundstücke im paradiesischen "Poyais" in Südamerika - das aber ein unbewohnbarer Sumpf ist. Der dreiste Betrüger stirbt am 4.12.1845.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Tiemann:</strong><br/><ul><li>wie Gregor MacGregor in Südamerika gegen Rum und Juwelen Land erwirbt,</li><li>warum viele Auswanderer dort sterben, statt ihr Glück zu finden,</li><li>wie Gregor MacGregor in seiner Heimat weiter täuscht und betrügt,</li><li>wie er es schafft, dem Gefängnis zu entgehen.</li></ul><br/>Nach dem Ende der Napoleonischen Kriege rutscht Großbritannien in eine Depression. Viele wollen auswandern - und andere ihnen dabei helfen. Mit Handzetteln, Broschüren und Liedern versuchen sie, Siedler für die Neue Welt zu gewinnen. Einer von ihnen ist Gregor MacGregor. <br/><br/>Er lockt Auswanderer nach Poyais, ein Stückchen Paradies mit Sonne, Strand und Reichtum. Doch das angeblich erschlossene Land ist reine Fiktion - und MacGregor einer der dreistesten Betrüger der britischen Geschichte. Er bringt Hunderte um ihr Geld oder sogar um ihr Leben. Bis der Schwindel auffliegt und Gregor MacGregor selbst auswandern muss.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Professorin">Prof</abbr>. Barbara Potthast, Universität Köln</li><li>David Sinclair: The land that never was. Sir Gregor McGregor and the most audacious fraud in history. London 2003</li><li>Thomas Strangeways: Sketch of the Mosquito Shore, including the territory of Poyais. Edinburgh 1822</li><li>Edward Codd: Proceedings of an Inquiry and Investigation. Instituted by Major General Codd. Whitefish 2009</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 26.12.1764: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-german-society-of-pennsylvania-100.html" >Die "German Society of Pennsylvania" wird gegründet</a></li><li>Zeitzeichen 22.05.1843: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-erster-oregon-treck-100.html" >Aufbruch des ersten großen Oregon-Trecks</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/napoleon_bonaparte/index.html" >Napoleon Bonaparte</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Tiemann<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 04 Dec 2025 05:00:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christoph Tiemann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 04.12.1845, 04.12.2025, Betrug, MacGregor, Poyais, Schwindel, Südamerika, Auswanderer, Scam, Phishing, Millionen, England, Schottland, Venezuela, Fälscher</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Gregor MacGregor verkauft seinen Landsleuten einen Traum: Grundstücke im paradiesischen "Poyais" in Südamerika - das aber ein unbewohnbarer Sumpf ist. Der dreiste Betrüger stirbt am 4.12.1845.</itunes:summary>
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      <title>Vom Adel zum Faschismus: Oswald Mosleys Aufstieg und Fall</title>
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      <description>Oswald Mosley gründet die Partei "British Union of Fascists". Der Diktator Benito Mussolini und die Nationalsozialisten sind ihm ein Vorbild. Er stirbt am 3.12.1980. Von Christian Werthschulte.</description>
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      <![CDATA[<p>Oswald Mosley gründet die Partei "British Union of Fascists". Der Diktator Benito Mussolini und die Nationalsozialisten sind ihm ein Vorbild. Er stirbt am 3.12.1980.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Werthschulte:</strong><br/><ul><li>wie der britische Landadel durch die Industrialisierung an Bedeutung verliert,</li><li>wie der Erste Weltkrieg traditionelle Werte und Männlichkeitsbilder zerstört,</li><li>was es mit dem Keynesianismus auf sich hat,</li><li>worin sich die Politik Oswald Mosleys und Donald Trumps gleichen,</li><li>von der Verbindung Oswald Mosleys und seiner zweiten Frau Diana Mitford zu den deutschen Nationalsozialisten.</li></ul><br/>Heute ist Oswald Mosley vor allem durch seine größte Niederlage bekannt. Am 4. Oktober 1936 wollen er und seine "British Union of Fascists" durch Ost-London marschieren. Etwa 3.000 seiner Anhänger versammeln sich am Tower of London. Rund 100.000 Gegendemonstranten und starke Polizeikräfte verhindern die Demonstration.<br/><br/>Mosleys politische Laufbahn beginnt 1918 als jüngster Abgeordneter seiner Zeit für die Konservativen. Zunächst ist er ein Hoffnungsträger, zerstreitet sich, drückt für kurze Zeit als unabhängiger Abgeordneter die Oppositionsbank und wendet sich dann der sozialdemokratischen Labour-Partei zu. Aber auch diese Liaison endet in einem Zerwürfnis.<br/><br/>Frustriert gründet Mosley 1931 die "New Party", aus der ein Jahr später die Organisation wird, mit der Mosley berühmt und berüchtigt wird: die "British Union of Fascists". <br/><br/>Mosley und seine Gefolgsleute hoffen auf eine große Krise, mit der die etablierten politischen Parteien nicht mehr umgehen können. Aber stattdessen sind es andere Faschisten, die eine entscheidende Krise herbeiführen - für Großbritannien und für die "British Union of Fascists" selbst.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Martin Pugh, Historiker</li><li>Martin Pugh: Hurrah for the Blackshirts! Fascists and Fascism in Britain Between The Wars. London 2006 </li><li>Stephen Dorril: Blackshirt. Sir Oswald Mosley and British Fascism. London 2006 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/boerse/boerse-schwarzer-freitag-100.html" >Der Schwarze Freitag von 1929</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/diktatoren/mussolini_italienischer_diktator_und_faschist/pwiehitlerundmussolinieinefatalefreundschaft100.html" >Hitler und Mussolini - eine fatale Freundschaft</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Werthschulte<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sascha Schiemann </p>]]>
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      <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 05:00:19 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christian Werthschulte</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 03.12.2025, 03.12.1980, British Union of Fascists, Antisemitismus, Wirtschaftskrise, 30er Jahre, England</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Oswald Mosley gründet die Partei "British Union of Fascists". Der Diktator Benito Mussolini und die Nationalsozialisten sind ihm ein Vorbild. Er stirbt am 3.12.1980.</itunes:summary>
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      <title>Tödliches Kolonialerbe: Südmolukker überfallen Zug bei Wijster</title>
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      <description>Warum entführen junge Molukker in den Niederlanden am 2.12.1975 einen Zug - und nehmen Tote in Kauf? Ein Drama mit Wurzeln in der Kolonialgeschichte. Von Wolfgang Meyer.</description>
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      <![CDATA[<p>Warum entführen junge Molukker in den Niederlanden am 2.12.1975 einen Zug - und nehmen Tote in Kauf? Ein Drama mit Wurzeln in der Kolonialgeschichte.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Meyer:</strong><br/><ul><li>von der Geschichte der Molukker - wer sie sind und woher sie kommen,</li><li>welche dramatischen Szenen sich im Zug bei Wijster abspielen,</li><li>warum die Zugentführung nur ein erster trauriger Höhepunkt ist und welche Aktionen der Südmolukker noch folgen,</li><li>von Integration als Schlüssel zum Erfolg gegen den Terror.</li></ul><br/>Am 2. Dezember 1975 schaut die ganze Welt auf die Niederlande. Denn ein Zug wird in der Nähe des Dorfes Wijster zum Schauplatz einer brutalen Geiselnahme. Sieben schwer bewaffnete Jugendliche bringen an einem automatischen Bahnübergang dutzende Reisende in ihre Gewalt.<br/><br/>Die Täter gehören der molukkischen Minderheit in den Niederlanden an. Sie fordern die Freilassung aller in den Niederlanden inhaftierten Molukken. Außerdem wollen sie, dass ihre 1950 gegründete Republik der Südmolukken unabhängig und anerkannt wird.<br/><br/>Das Drama auf dem Gleis zieht sich fast zwei Wochen lang hin, dann geben die Terroristen auf, obwohl der Staat ihre Forderungen nicht erfüllt. Für den Lokführer und zwei Fahrgäste endet die Zugentführung tödlich.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professorin Beatrice de Graaf, Universität Utrecht</li><li>Petra Maria Becker: Die ethnische Sonderstellung der Ambonesen in Indonesien in der Zeit vor und nach Erlangung der politischen Unabhängigkeit, 1994</li><li>Beatrice de Graaf: Der Kampf gegen den Terror. Die Niederlande und Deutschland im Vergleich, Münster 2020</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR: <a href="https://www1.wdr.de/archiv/deutscher-herbst/index.html" >Deutscher Herbst 1977 - Ein Dossier</a></li><li>Zeitzeichen 24.04.1975: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-raf-kommando-ueberfall-deutsche-botschaft-stockholm-100.html" >Geiselnahme von Stockholm 1975: RAF überschreitet letzte Grenze</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Wolfgang Meyer<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 02 Dec 2025 05:00:37 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Wolfgang Meyer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Molukker, Geiseldrama Niederlande, Zugentführung Wijster, Kolonialgeschichte, Terrorismus 1970er, Südmolukken, Zeitzeichen, 02.12.1975, 02.12.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Warum entführen junge Molukker in den Niederlanden am 2.12.1975 einen Zug - und nehmen Tote in Kauf? Ein Drama mit Wurzeln in der Kolonialgeschichte.</itunes:summary>
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      <title>Europas beste Mittelalter-Diplomatin: Margarete von Österreich</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-europas-beste-mittelalter-diplomatin-margarete-von-oesterreich-100.html</link>
      <description>Zum dritten Mal Witwe, will Margarete mehr sein als taktisches Heiratsmaterial. Sie stirbt am 1.12.1530 als erfolgreiche Politikerin und Architektin eines historischen Friedens. Von Maren Gottschalk.</description>
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      <![CDATA[<p>Zum dritten Mal Witwe, will Margarete mehr sein als taktisches Heiratsmaterial. Sie stirbt am 1.12.1530 als erfolgreiche Politikerin und Architektin eines historischen Friedens.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:</strong><br/><ul><li>dass Margarete ihr Stammland Österreich nie gesehen hat,</li><li>warum ihre dritte Ehe die schönste ist und die letzte bleibt,</li><li>wie sie den "Damenfrieden von Cambrai" verhandelt</li><li>und wie Margarete zur besten Diplomatin Europas wird.</li></ul><br/>Schon früh wird Margarete von Österreich zum ersten Mal verheiratet - mit nur drei Jahren. Es folgen zwei weitere Ehen, die alle kurz bleiben und für Margarete herbe Schicksalsschläge bereit halten. Als ihr Vater sie zum vierten Mal verheiraten will, weigert sie sich - und wird stattdessen mit 27 Jahren zur Statthalterin der burgundischen Niederlande. <br/><br/>Sie führt ein Leben als Regentin und arbeitet für ihren Neffen, den späteren Karl V.. Als dieser mit dem französischen König Franz I. aneinander gerät, verhandelt Margarete als Tante des deutschen Königs mit der Mutter des französischen Königs den "Damenfrieden von Cambrai". Für viele Mittelalter-Historiker gilt Margarete deshalb bis heute als beste Diplomatin Europas.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Professorin">Prof</abbr>. Birgit Studt, Universität Freiburg</li><li>Thea Leitner: Europas bester Diplomat. Margarete 1480-1530. Wien, 1987</li><li>Ursula Tamussino: Margarete von Österreich: Diplomatin der Renaissance. Graz, 1995</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 05.08.1529: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/damenfrieden-100.html" >Damenfrieden von <span lang="fr">Cambrai</span> geschlossen</a></li><li>Zeitzeichen 07.06.1520: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-herrschertreffen-100.html" >Heinrich VIII. und Franz I. treffen aufeinander</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Maren Gottschalk <br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 05:00:53 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 01.12.1530, 01.12.2025, Damenfrieden von Cambrai, Statthalterin Niederlande, Renaissance, Karl V., Europäische Geschichte, Habsburger, Hochzeitspolitik, Dynastie, Belgien</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Zum dritten Mal Witwe, will Margarete mehr sein als taktisches Heiratsmaterial. Sie stirbt am 1.12.1530 als erfolgreiche Politikerin und Architektin eines historischen Friedens.</itunes:summary>
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      <title>"Gottesurteile" werden 1215 verboten</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-gottesurteile-werden--verboten-100.html</link>
      <description>Glühende Eisen an den Füßen, gefesselte Menschen im Wasser: Mittelalterliche "Gottesurteile" waren oft grausam - und werden 1215 vom päpstlichen Laterankonzil verboten. Was folgt, ist ein Schritt zur modernen Rechtsprechung - aber auch zur gefürchteten "Inquisition". Von Maren Gottschalk.</description>
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      <![CDATA[<p>Glühende Eisen an den Füßen, gefesselte Menschen im Wasser: Mittelalterliche "Gottesurteile" waren oft grausam - und werden 1215 vom päpstlichen Laterankonzil verboten. Was folgt, ist ein Schritt zur modernen Rechtsprechung - aber auch zur gefürchteten "Inquisition".</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:</strong><br/><ul><li>warum einige Menschen im Mittelalter in siedendes Wasser greifen müssen, </li><li>woher der Ausdruck "heißes Eisen anfassen" kommt,</li><li>warum es schon früh Zweifel an den "Gottesurteilen" gibt,</li><li>wie sich unter Papst Innozenz III. alles ändert - aber nicht zum Guten.</li></ul><br/>Mal müssen Beschuldigte über glühende Kohlen laufen, mal werden sie in tiefes Wasser gestoßen. Im Mittelalter gibt es viele rituelle Prüfungen, um die eigene Unschuld zu beweisen. Die Idee dahinter: Gott beschützt den Gerechten und lässt den Ungerechten ins Unglück fallen. <br/><br/>Doch die Prüfungen sind nicht nur grausam, sie sind auch manipulationsanfällig. Deshalb spricht sich Papst Innozenz III. 1215 gegen diese "Gottesurteile" aus. An ihre Stelle rückt etwas nicht minder Grausames: die Inquisition. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Professor">Prof</abbr>. Matthias Becher, Institut für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Bonn</li><li>Prof. Arnold Angenendt, Theologe und Kirchenhistoriker an der Universität Münster († 2021)</li><li>Arnold Angenendt: Geschichte der Religiosität im Mittelalter, Freiburg 2009 </li><li>Peter Dinzelbacher: Lebenswelten des Mittelalters, Badenweiler 2010 </li><li>Peter Dinzelbacher: Das Fremde Mittelalter. Gottesurteil und Tierprozess, Essen 2006 </li><li>Wolfgang Schild: Alte Gerichtsbarkeit, München 1980</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 31.12.1224: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-leben-im-mittelalter-100.html" >Wie es sich im Mittelalter lebt</a></li><li>Glossar des Instituts für Landeskunde Rheinland-Pfalz: <a href="https://www.regionalgeschichte.net/bibliothek/glossar/begriffe/eintrag/gottesurteil.html" >Gottesurteil</a></li><li>Deutsche Bibelgesellschaft: <a href="https://bibelwissenschaft.de/stichwort/29705/" >Ordal</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Maren Gottschalk <br/>Redaktion: David Rother und Ronald Feisel<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <enclosure url="https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/338/3388162/3388162_64711190.mp3" length="14093312" type="audio/mpeg" />
      <pubDate>Sun, 30 Nov 2025 05:00:02 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Papst, Inquisition, Spanische Inquisition, Folter, Vatikan, Religionsgeschichte, Zeitzeichen, 30.11.1215, 30.11.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Glühende Eisen an den Füßen, gefesselte Menschen im Wasser: Mittelalterliche "Gottesurteile" waren oft grausam - und werden 1215 vom päpstlichen Laterankonzil verboten. Was folgt, ist ein Schritt zur modernen Rechtsprechung - aber auch zur gefürchteten "Inquisition".</itunes:summary>
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      <title>Parlament statt Samurai: Japans erster Schritt zur Demokratie</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-parlament-statt-samurai-japans-erster-schritt-zur-demokratie-100.html</link>
      <description>Mit der Eröffnung des ersten Parlaments in Japan beendet Kaiser Meiji am 29.11.1890 die Militärdiktatur der Samurai. Doch bis zu einer echten Demokratie ist es noch weit. Von Nikolas Fischer.</description>
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      <![CDATA[<p>Mit der Eröffnung des ersten Parlaments in Japan beendet Kaiser Meiji am 29.11.1890 die Militärdiktatur der Samurai. Doch bis zu einer echten Demokratie ist es noch weit.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Nikolas Fischer:</strong><br/><ul><li>warum der japanische Kaiser die lange Ära der Samurai beendet,</li><li>wie er eine Verfassung aufsetzt, um Japan zu modernisieren,</li><li>warum er dadurch nicht weniger, sondern mehr Macht erhält,</li><li>warum der erste Premierminister "Bismarck Japans" genannt wird.</li></ul><br/>Für die erste japanische Verfassung lassen sich die Autoren auch von Deutschland inspirieren. Ein extra aus Deutschland eingereister Rechtsgelehrter rät zwar von der Schaffung eines Parlaments ab, doch davon wollen die Japaner nichts wissen. 1890 eröffnet Kaiser Meiji nach 250 Jahren Militärdiktatur das erste Parlament in der Geschichte Japans.<br/><br/>Was fortschrittlich klingt, ist es im Grunde nicht: Meiji handelt nur auf Druck von außen, das Parlament hat keine richtige Macht. Auch eine Gewaltenteilung ist nicht vorgesehen. Der Kaiser bleibt der Inhaber aller politischen Macht in Japan. Das ändert sich erst nach dem Zweiten Weltkrieg.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><abbr title="Professor">Prof</abbr>. <abbr title="Doktor">Dr</abbr>. Sven Saaler, Sophia-Universität in Tokio</li><li>Prof. Dr. Gabriele Vogt, <abbr title="Ludwig-Maximilians-Universität">LMU</abbr> München</li><li>Junko Ando: <a href="https://www.dijtokyo.org/wp-content/uploads/2016/09/DIJ-Mono_27_Ando.pdf" >Die Entstehung der Meiji-Verfassung. Zur Rolle des deutschen Konstitutionalismus im modernen japanischen Staatswesen</a>, Tokio 200</li><li>National Archives of Japan: <a href="https://www.digital.archives.go.jp/file/2513500.html" >Kaiserliche Erlasse für die Eröffnungszeremonien des Reichstags von der 1. bis zur 85. Sitzung</a> (japanisch)</li><li>Deutsche Digitale Bibliothek: <a href="https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/newspaper/item/4F6US3DXJMQNCPZLTTGTB243JMS4545M?query=Sh%C5%ABgiin&amp;issuepage=3" >Ratinger Zeitung vom 16.7.1904</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 11.02.1889: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/meiji102.html" >Japan verabschiedet die Meiji-Verfassung</a></li><li>Zeitzeichen 06.11.1600: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-ishida-mitsunari-hinrichtung-100.html" >Samurai Ishida Mitsunari wird hingerichtet</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/asien/japan/japan-geschichte-100.html" >Die Geschichte Japans</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Nikolas Fischer <br/>Redaktion: Jakob Schiffer und Matti Hesse<br/>Technik: Christine Reinartz</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 29 Nov 2025 05:00:17 GMT</pubDate>
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      <title>"Cablegate": Als Wikileaks die Weltpolitik erschüttert</title>
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      <description>Am 28.11.2010 veröffentlicht Julian Assange 250.000 geheime US-Dokumente. Es folgt ein diplomatischer Skandal - und die Frage, wie viel Transparenz Demokratie verträgt. Von Jonas Colsman.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 28.11.2010 veröffentlicht Julian Assange 250.000 geheime US-Dokumente. Es folgt ein diplomatischer Skandal - und die Frage, wie viel Transparenz Demokratie verträgt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jonas Colsman:</strong><br/><ul><li>was in der geheimen Diplomatenpost über die Mächtigen in aller Welt vermeldet wird,</li><li>was etablierte Medien wie The Guardian, Le Monde oder Spiegel Online mit der Veröffentlichung zu tun haben,</li><li>welche Folgen "Cablegate" für Manning und Assange hat,</li><li>warum "Wikileaks" erst gehyped und dann zunehmend kritisch gesehen wird.</li></ul><br/>Es ist ein digitaler Stich mitten ins Herz der USA: Am 28. November 2010 veröffentlicht die Enthüllungsplattform "Wikileaks" über 250.000 Depeschen von US-Botschaften. Deren Angestellte berichten aus aller Welt an die USA, was von Politikern im Ausland zu halten sei - auch von deutschen. Bundeskanzlerin Angela Merkel etwa sei "selten kreativ" und verhalte sich wie "<cite>Teflon</cite>", alles perle an ihr ab.<br/><br/>Die damals noch als Mann lebende US-Soldatin Chelsea Manning hatte die geheimen Dokumente heruntergeladen und "Wikileaks"-Gründer Julian Assange zugespielt. Dieser schlägt mit seiner Idee radikaler Transparenz ein neues Kapitel der Informationsgesellschaft auf - und legt zugleich ihre Grenzen offen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Holger Stark, Journalist und stellvertretender Chefredakteur, Die Zeit</li><li>Markus Beckedahl, Netzaktivist und Gründer des Zentrums für Digitalrechte und Demokratie</li><li>Marcel Rosenbach und Holger Stark: Staatsfeind WikiLeaks. Wie eine Gruppe von Netzaktivisten die mächtigsten Nationen der Welt herausfordert, München 2011</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>NDR-Doku: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/doku-und-reportage/wikileaks-die-usa-gegen-julian-assange/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8xNDkzXzIwMjAtMDktMDgtMDQtNDU" >Wikileaks - Die USA gegen Julian Assange</a></li><li>Hörspiel: Im Dienst der Sache - Protokoll eines Verrats um Wikileaks</li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-whistleblower-mannings-urteil-100.html" >30. Juli 2013 - Whistleblower Manning wird verurteilt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Jonas Colsman<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Petra Laubach</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 28 Nov 2025 05:00:34 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 28.11.2010, 28.11.2025, Wikileaks, Julian Assange, Cablegate, Chelsea Manning, Whistleblowing, USA, Diplomatie, Geheimdokumente, Transparenz, Spionage, Pressefreiheit</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 28.11.2010 veröffentlicht Julian Assange 250.000 geheime US-Dokumente. Es folgt ein diplomatischer Skandal - und die Frage, wie viel Transparenz Demokratie verträgt.</itunes:summary>
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      <title>Nackt unter Palmen: Aussteiger August Engelhardt</title>
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      <description>Fast nur von Kokosnüssen lebt Engelhardt (geb. 27.11.1875) im "Sonnenorden" in der Südsee. Er verspricht seinen Anhängern ewiges Leben. Die sterben einer nach dem anderen. Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Fast nur von Kokosnüssen lebt Engelhardt (geb. 27.11.1875) im "Sonnenorden" in der Südsee. Er verspricht seinen Anhängern ewiges Leben. Die sterben einer nach dem anderen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>auf welchen Wegen und mit welchen Versprechungen Engelhardt für sein Aussteigerleben wirbt,</li><li>warum der Traum vom Südseeparadies Ende des 19. Jahrhunderts viele anzieht,</li><li>von Heinrich Aueckens, der als erster Europäer auf Engelhardts Insel kommt und dort den Tod findet,</li><li>von einem tödlichen Streit zwischen Engelhardt und seinem Mit-"Kokovoristen" August Bethmann.</li></ul><br/>August Engelhardt ist seit seiner Jugend Anhänger der neuen Lebensreform-Bewegung, die Ende des 19. Jahrhunderts <span lang="fr">en vogue</span> wird. In einer zunehmend industrialisierten und verstädterten Umwelt propagieren ihre Anhänger dazu einen Gegenentwurf: zurück zur Natur, vegetarische Ernährung, Freikörperkultur und Homöopathie.<br/><br/>Engelhardt wandert in die Südsee aus, wo er 1902 den "Sonnenorden" gründet. Seine Botschaft: Das nahezu ausschließliche Essen von Kokosnüssen mache unsterblich und vereine mit Gott. Mehr als ein Dutzend Anhänger des Sonnenordens gibt es vermutlich nie. Malaria, Hitze und die karge Kost machen den "Kokovoristen" zu schaffen.<br/><br/>Für Engelhardt, den viele nur als lebendes Kuriosum sehen, kommt Aufgeben nicht in Frage. Er bleibt bis zu seinem Tod in der Südsee. Er wird nur 43 Jahre alt. <br/><br/><strong>Das ist unser Hörtipp:</strong><br/><ul><li>Das philosophische Radio - <a href="https://www.ardsounds.de/sendung/wdr-5-das-philosophische-radio/urn:ard:show:bc2ab8c7baf0cea0/" >in der aktuellen Folge geht es um Hannah Arendt</a></li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Sven Mönter, Historiker</li><li>Rainer Buschmann, Historiker, Kolonialgeschichte Papua-Neuguineas</li><li>Rainer F. Buschmann: Hoarding New Guinea. Writing Colonial Ethnographic Collection Histories for Postcolonial Futures, Lincoln 2023</li><li>Dieter Kiepenkracher (Hrsg.): Hoch der Äquator! Nieder mit den Polen! Eine sorgenfreie Zukunft im Imperium der Kokosnuss, Norderstedt 2012</li><li>Sven Mönter: The "Sonnenorden". A cultural-historical case study of German colonists in the Pacific, Masterarbeit, Auckland 2005</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Westart: <a href="https://www1.wdr.de/fernsehen/west-art/sendungen/para-moderne-bundeskunsthalle-bonn-100.html" >"Para-Moderne. Lebensreformen ab 1900"</a></li><li>Zeitzeichen 17.03.1877: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-otto-gross-psychoanalytiker-und-anarchist-geburtstag--100.html" >Geburtstag von Otto Gross, Psychoanalytiker und Anarchist</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/video-die-deutsche-kolonialzeit--was-wir-heute-ueber-sie-wissen-102.html" >Die deutsche Kolonialzeit – Was wir heute über sie wissen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Kath<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 27 Nov 2025 05:00:32 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Kath</itunes:author>
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      <itunes:keywords>27.11.2025, 27.11.1875, Zeitzeichen, August Engelhardt, Kokovore, Südsee, Kolonialismus, Papua-Neuguinea, Christian Kracht, Imperium</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Fast nur von Kokosnüssen lebt Engelhardt (geb. 27.11.1875) im "Sonnenorden" in der Südsee. Er verspricht seinen Anhängern ewiges Leben. Die sterben einer nach dem anderen.</itunes:summary>
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      <title>Reichskanzler und Totengräber der Demokratie: Heinrich Brüning</title>
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      <description>Heinrich Brüning, geboren am 26.11.1885, regiert als Reichskanzler der Weimarer Republik ab 1930 mit Notverordnungen - und wird zum Symbol für das Ende der Demokratie. Von Thomas Klug.</description>
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      <![CDATA[<p>Heinrich Brüning, geboren am 26.11.1885, regiert als Reichskanzler der Weimarer Republik ab 1930 mit Notverordnungen - und wird zum Symbol für das Ende der Demokratie.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:</strong><br/><ul><li>warum Brüning als Totengräber der Demokratie gilt,</li><li>von Brünings verklärter Sicht auf den Ersten Weltkrieg,</li><li>wie sich Brünings Notverordnungen auf das alltägliche Leben der Menschen auswirken,</li><li>von seiner schwankenden Haltung gegenüber der NSDAP.</li></ul><br/>Geboren als Sohn eines Essigfabrikanten, legt Heinrich Brüning eine erstaunliche politische Karriere hin: Geschäftsführer des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Reichstagsabgeordneter, Fraktionsvorsitzender und ab 1930 Reichskanzler der Weimarer Republik. Seine Amtszeit dauert aber nur zwei Jahre, denn wegen seiner Sparmaßnahmen ist Brüning sehr unbeliebt.<br/><br/>Nach der Machtübertragung an die Nazis wird er Vorsitzender der Deutschen Zentrumspartei und stimmt 1933 dem Ermächtigungsgesetz zu. Ein Jahr später flieht Brüning aus Deutschland, verbringt den Rest seines Lebens vor allem in den USA.<br/><br/>Seine Memoiren lösen später heftige Kontroversen unter Historikern und Publizisten aus. Hat Brüning wirklich versucht, den Marsch in eine Diktatur aufzuhalten? Welchen Handlungsspielraum hatte er? Fest steht nur: Selbstkritik ist von ihm nicht überliefert.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Michael Dreyer (außerplanmäßiger Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte und Vorsitzender des Vereins Weimarer Republik)</li><li>Webseite des <a href="https://www.weimarer-republik.net/verein/" >Weimarer Republik e.V.</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-hindenburg-wiederkandidatur-reichspraesident-100.html" >15. Februar 1932 - Reichspräsident Hindenburg kündigt Wiederkandidatur an</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-hitler-reichskanzler-108.html" >30. Januar 1933 - Adolf Hitler wird Reichskanzler</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-weimarer-verfassung-100.html" >14. August 1919 - Weimarer Verfassung tritt in Kraft</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Klug<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 26 Nov 2025 05:00:19 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 26.11.2025, 26.11.1885, Weimar, Dolchstoßlegende, Hindenburg, Zentrumspartei, Weltwirtschaftskrise</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Heinrich Brüning, geboren am 26.11.1885, regiert als Reichskanzler der Weimarer Republik ab 1930 mit Notverordnungen - und wird zum Symbol für das Ende der Demokratie.</itunes:summary>
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      <title>Weißes Schiff: Mittelalter-Drama, das England bis heute prägt</title>
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      <description>Richard Löwenherz und die Magna Carta hätte es ohne den Untergang des Weißen Schiffs bei Barfleur am 25.11.1120 wohl nicht gegeben. 300 Menschen sterben - auch der Thronfolger. Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>Richard Löwenherz und die Magna Carta hätte es ohne den Untergang des Weißen Schiffs bei Barfleur am 25.11.1120 wohl nicht gegeben. 300 Menschen sterben - auch der Thronfolger.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:</strong><br/><ul><li>von gleich mehreren entscheidenden Wendungen in der englischen Geschichte des 11. und 12. Jahrhunderts,</li><li>von einem Alkohol-Gelage und schlechter Seemannskunst,</li><li>was die uneheliche Schwester mit dem Tod des Prinzen zu tun hat,</li><li>warum es ohne den Schiffbruch wohl keine Magna Carta gegeben hätte.</li></ul><br/>Am 25. November 1120 sticht das "Weiße Schiff" an der Küste der <span lang="fr">Normandie</span> in See, um nach England zu segeln. Doch die Fahrt nimmt kein gutes Ende. Unmittelbar nach der Abfahrt aus dem Hafen von <span lang="fr">Barfleur</span> läuft das Schiff auf einen Felsen und sinkt. 300 Menschen ertrinken - unter ihnen auch William Aetheling, der einzige legitime Erbe von König Heinrich I. von England.<br/><br/>Fast 20 Jahre streiten Heinrichs Tochter Matilda und sein Neffe Stephen von Blois anschließend um die Krone. Historiker geben den blutigen Thronwirren später den Namen "<span lang="en">The Anarchy</span>". Am Ende steht ein Kompromiss und mit Matildas ältestem Sohn Heinrich II. ein neuer König. Er ist der erste Monarch aus dem Hause <span lang="en">Plantagenet</span>. Weitere sind etwa Richard Löwenherz und der "Magna-Carta-Begründer" König John. Ohne den Untergang des Weißen Schiffs wäre Englands Geschichte vermutlich anders verlaufen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Richard Huscroft (Historiker und Experte für englische Geschichte des 12. Jahrhunderts)</li><li>Richard Huscroft: Tales from the Long Twelfth Century. The Rise and Fall of the Angevin Empire. New Haven and London 2016</li><li>Richard Huscroft: Ruling England 1042-1217. 2nd Edition. London and New York 2016</li><li>Charles Spencer: The White Ship - Conquest, Anarchy and the Wrecking of Henry I’s Dream. London 2020</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-richard-loewenherz-100.html" >06.04.1199 - Der englische König Richard Löwenherz stirbt in Châlus</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/magna-carta-104.html" >15.06.1215 - Die Magna Carta wird unterzeichnet</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Daniela Wakonigg<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 25 Nov 2025 05:00:42 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 25.11.1120, 25.11.2025, Weißes Schiff, Barfleur, William Aetheling, Heinrich I., England, Richard Löwenherz, Magna Carta, Plantagenet, The Anarchy</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Richard Löwenherz und die Magna Carta hätte es ohne den Untergang des Weißen Schiffs bei Barfleur am 25.11.1120 wohl nicht gegeben. 300 Menschen sterben - auch der Thronfolger.</itunes:summary>
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      <title>Amadeu Antonio: Todesopfer der "Baseballschlägerjahre"</title>
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      <description>Am 24.11.1990 wird Amadeu Antonio in Eberswalde Opfer eines rassistischen Angriffs. Sein Tod erschüttert das Land und zeigt die Gefahr rechter Gewalt. Von Irene Geuer.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 24.11.1990 wird Amadeu Antonio in Eberswalde Opfer eines rassistischen Angriffs. Sein Tod erschüttert das Land und zeigt die Gefahr rechter Gewalt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Irene Geuer</strong><br/><ul><li>wie die Polizei dem Gewaltopfer Amadeu Antonio nicht zur Hilfe kommt,</li><li>dass die fünf Angeklagten vor Gericht keine Reue zeigen,</li><li>über die Ursachen der Ausländerfeindlichkeit nach der Wende,</li><li>und wie sich Rassismus heute in der Politik etabliert. </li></ul><br/>Am 24. November 1990 rotten sich in Eberswalde, Ostdeutschland, rund 50 Skinheads und Neonazis zusammen, um es mal "ordentlich krachen zu lassen". Das nennen sie "Neger aufklatschen". Die bewaffnete und gröllende Meute zieht zum Hüttengasthof, eine der wenigen Kneipen der Stadt, in denen Angolaner geduldet werden.<br/><br/>Amadeu Antonio kann nicht mehr rechtzeitig fliehen und wird brutal verprügelt. Auch als er schon am Boden liegt, springen Skins auf seinen Kopf. Elf Tage später stirbt Amadeu Antonio an seinen Verletzungen. Er gilt als erstes Todesopfer rassistischer Gewalt nach der deutschen Wiedervereinigung.<br/><br/>Eberswalde ist keine Einzelfall, sondern markiert den Beginn der Zeit, die als "Baseballschlägerjahre" in die Geschichte eingehen wird. Hoyerswerda, Rostock, Mölln und Solingen werden zu Synonymen für brutale Gewalt gegen Ausländer. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jone Munjunga, Projektleiter im Kulturverein Palanca in Eberswalde</li><li>Bettina Kohlrausch, Soziologin, Hans Böckler Stiftung</li><li>Timo Reinfrank, Geschäftsführer der Amadeu Antonio Stiftung in Berlin</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/" >Amadeu Antonio Stiftung</a></li><li>Stichtag: 29. Mai 1993 – <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-brandanschlag-solingen-100.html" >Fünf Türkinnen bei Brandanschlag in Solingen ermordet</a></li><li>Stichtag: 22. August 1992 – <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag2424.html" >Ausländerfeindliche Krawalle in Rostock</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Irene Geuer<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 24 Nov 2025 05:00:14 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 24.11.2025, 24.11.1990, Neonazis, DDR, Wiedervereinigung, Rassismus, Amadeu-Antonio-Stiftung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 24.11.1990 wird Amadeu Antonio in Eberswalde Opfer eines rassistischen Angriffs. Sein Tod erschüttert das Land und zeigt die Gefahr rechter Gewalt.</itunes:summary>
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      <title>Wie das Aufstauen der Alster Hamburg groß machte</title>
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      <description>Wer heute von der Hamburger Alster spricht, meint meistens den idyllischen innerstädtischen See. Seinen Ursprung hat er in einem Wassermühlenbau im Jahr 1195. Von Heide Soltau.</description>
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      <![CDATA[<p>Wer heute von der Hamburger Alster spricht, meint meistens den idyllischen innerstädtischen See. Seinen Ursprung hat er in einem Wassermühlenbau im Jahr 1195.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heide Soltau:</strong><br/><ul><li>was in der einzigen heute noch existierenden Urkunde zur Entstehung des Alstersees steht,</li><li>was das Domkapitel der katholischen Bischofskirche Hamburg mit der Überflutung von Wiesen zu tun hat,</li><li>was im 17. Jahrhundert zur Trennung von Binnen- und Außenalster führt,</li><li>welche Umweltprobleme die wirtschaftliche Nutzung der Alster im 19. Jahrhundert verursacht,</li><li>welche Bedeutung die Alster heute für Kultur und Freizeit hat.</li></ul><br/>Von der Quelle in Schleswig-Holstein schlängelt sich die Alster über 52 Kilometer durch die norddeutsche Landschaft, bis sie in Hamburg ankommt. Dort hat im 12. Jahrhundert die Obrigkeit ein großes Interesse am Aufstauen des Flusses. Denn dadurch können die Mühlen effizient betrieben werden - und deren Erträge stehen dem Landesherrn zu. Es wird Getreide gemahlen und Malz für die Bierherstellung geschrotet.<br/><br/>Die zweite, bedeutendere Aufstauung des Alsterflusses findet vermutlich zwischen 1230 und 1235 statt. Adolf IV. von Holstein und Stormarn lässt einen weitaus größeren Damm bauen und macht Hamburg im Mittelalter zur bedeutenden Bierstadt. Geplant ist das alles nicht: Die Hamburger verdanken ihre "Alster", wie sie den See liebevoll nennen, gewissermaßen einem Kollateralschaden - und zu einem großen Teil auch dem Bier.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Kapitän Jörg Ipsen (Alster-Touristik)</li><li>Ralf Wiechmann (Historiker)</li><li>Sönke Knopp (Historiker und Kurator, Museum für Hamburgische Geschichte)</li><li>Olaf Matthes (Historiker, Museum für Hamburgische Geschichte)</li><li>Friedrich von Hagedorn: <a href="https://www.deutschestextarchiv.de/book/view/hagedorn_sammlung02_1744?p=97" >Die Alster</a>. Hamburg 1744</li><li>Volker Looks: Die Alster. Der Fluss und die Stadt. Neumünster 2012</li><li>Wilhelm Melhop: Die Alster. Geschichtlich, ortskundlich und flussbautechnisch beschrieben. Hamburg 1932</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>NDR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/die-nordstory/sommer-auf-allen-kanaelen-ganz-hamburg-auf-der-alster/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM2MjEwOF9nYW56ZVNlbmR1bmc" >Sommer auf allen Kanälen - Ganz Hamburg auf der Alster</a></li><li>NDR: <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/reise/hamburg/Die-Alster-Hamburgs-blaue-Mitte,alster449.html" >Die Alster - Hamburgs blaue Mitte</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Heide Soltau<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 23 Nov 2025 05:00:13 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Heide Soltau</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 23.11.2025, 23.11.1195, Alster, Hansestadt, Binnenalster, Außenalster, Friedrich von Hagedorn</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Wer heute von der Hamburger Alster spricht, meint meistens den idyllischen innerstädtischen See. Seinen Ursprung hat er in einem Wassermühlenbau im Jahr 1195.</itunes:summary>
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      <title>Flucht vor der Wirklichkeit: Der Regisseur Terry Gilliam</title>
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      <description>Als "sechster Monty Python" stand Terry Gilliam (geboren am 22.11.1940) selten vor der Kamera - er schuf die markanten Animationen. Berühmt wurde er mit Filmen wie "Brazil" und "12 Monkeys". Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>Als "sechster Monty Python" stand Terry Gilliam (geboren am 22.11.1940) selten vor der Kamera - er schuf die markanten Animationen. Berühmt wurde er mit Filmen wie "Brazil" und "12 Monkeys".</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg :</strong><br/><ul><li>wie ausgerechnet ein Amerikaner den britischen Humor revolutioniert, </li><li>wie aus ausgeschnittenen Engeln, Hühnerkörpern und Luftmalerei Kunst wird, </li><li>und warum Realität und Fantasie bei Terry Gilliam nie klar zu trennen sind. </li></ul><br/>Terry Gilliam, geboren 1940 in Minnesota, wächst zwischen Farbtöpfen, Holzspänen und Kinoleinwänden auf. Früh entdeckt er seine Liebe zu allem, was schrill und absonderlich ist: im Zirkus, in Comics, später in der Satire. Als die USA gegen Vietnam Krieg führen, zieht er nach England und schließt sich John Cleese und der Truppe von Monty Python’s Flying Circus an. Seine wilden Collage-Animationen verbinden die Sketche der Komiker - grotesk, verspielt, unverwechselbar. <br/><br/>Bald wagt Gilliam den Sprung zum Spielfilm. In Werken wie Brazil, 12 Monkeys oder Time Bandits kämpft er mit Fantasie gegen die Enge der Wirklichkeit. Hollywood nennt ihn schwierig, Fans nennen ihn visionär. Er selbst sagt: "Ich wollte immer wissen, wo die Klippe ist - und bin dann einfach einen Schritt weitergegangen."<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Harald Mühlbeyer, Filmwissenschaftler und Filmbuchverleger</li><li>Harald Mühlbeyer: Perception is a strange thing - Die Filme von Terry Gilliam, Marburg, 2010. </li><li>Terry Gilliam: Gilliamesque - Meine Prä-posthumen Memoiren, München, 2015.</li><li>BBC4 Interview mit <a href="https://www.bbc.co.uk/programmes/b0105rhd" >Terry Gilliam</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Offizielle Webseite von <a href="https://terrygilliamweb.com/" >Terry Gilliam</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:6c0d9eabeef0d226/" >Peter Sellers: Monty Pythons Comedy-Vorbild</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:b42e5a0ea1324378/" >Monty Python's Flying Circus in der ARD (am 03.01.1972)</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d11378a2a2acac82/" >"Das Leben des Brian" wird gedreht (ab dem 16.9.1978)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Daniela Wakonigg <br/>Redaktion: Frank Zirpins <br/>Technik: Moritz Raestrup </p>]]>
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      <pubDate>Sat, 22 Nov 2025 05:00:25 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Daniela Wakonigg</itunes:author>
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      <itunes:keywords>22.11.2025, 22.11.1940, Terry Gilliam, Monty Python, Brazil, 12 Monkeys, Time Bandits, Hollywood, John Cleese</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Als "sechster Monty Python" stand Terry Gilliam (geboren am 22.11.1940) selten vor der Kamera - er schuf die markanten Animationen. Berühmt wurde er mit Filmen wie "Brazil" und "12 Monkeys".</itunes:summary>
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      <title>Frieden für Bosnien und Herzegowina: das Dayton-Abkommen</title>
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      <description>Am 21.11.1995 einigen sich in Dayton, Ohio, Vertreter Bosniens, Kroatiens und Serbiens auf ein Friedensabkommen: Ende des Bosnienkriegs, in dem 100.000 Menschen starben. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 21.11.1995 einigen sich in Dayton, Ohio, Vertreter Bosniens, Kroatiens und Serbiens auf ein Friedensabkommen: Ende des Bosnienkriegs, in dem 100.000 Menschen starben.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>welchen Einfluss der Tod Titos auf die Region hat,</li><li>wie sich aus ethnischen Spannungen auf dem Balkan ein Krieg entwickelt, der Nachbarn zu Feinden macht,</li><li>wie US-Diplomatie einen der längsten und blutigsten Kriege Europas beendet,</li><li>warum der Friede von Dayton zwar hält, aber nie wirklich heilte,</li><li>und weshalb Bosnien-Herzegowina bis heute ein Staat mit zwei Seelen ist. </li></ul><br/>Einen Krieg zu beenden ist schwer. Im November 1995 gelingt es - nach dreieinhalb Jahren Belagerung, Vertreibung und Massakern. In Dayton, Ohio, sitzen sich die Präsidenten Serbiens, Kroatiens und Bosnien-Herzegowinas an einem US-Luftwaffenstützpunkt gegenüber. Drei Wochen lang wird verhandelt, gestritten, gezögert - bis der Durchbruch kommt. Das Abkommen von Dayton macht den Weg frei für Frieden, aber nicht für Versöhnung. <br/><br/>Bosnien bleibt ein Land, geteilt in zwei eigenständige Teile: die Föderation der Bosniaken und Kroaten - und die Republik Srpska. Präsident Alija Izetbegovic sagt damals: „Das ist kein gerechter Friede. Aber er ist besser als die Fortsetzung des Krieges.“ Dreißig Jahre später gilt das noch immer. Der Friede von Dayton hält – fragil, aber ungebrochen. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Harry Blain, Politikwissenschaftler an der California State University in Sacramento</li><li>The Futility of Force: The U.S. Intelligence Community and the War in Bosnia,</li><li>Fink, Matthias: Srebrenica. Chronologie eines Völkermords oder Was geschah mit Mirnes Osmanović, Hamburg, 2015. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>BpB: <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/506976/vor-30-jahren-beginn-des-bosnienkriegs/" >Vor 30 Jahren: Beginn des Bosnienkriegs</a></li><li>Landeszentrale für politische Bildung: <a href="https://osteuropa.lpb-bw.de/jugoslawien-krieg#c68721" >Jugoslavienkriege</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:7d60dd0f7e50f8bf/" >Josip Broz Tito: Autokrat und Lebemann, verehrt und verachtet</a></li><li>Planet Schule: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-jugoslawien-tito-100.html" >Bosnien - ein Krieg, der in den Köpfen weiterlebt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins <br/>Technik: Moritz Raestrup </p>]]>
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      <pubDate>Fri, 21 Nov 2025 05:00:32 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 21.11.2025, 21.11.1995, Slobodan Milosević, Alija Izetbegović, Franjo Tuđman, Jugoslawienkrieg, Friedensprozess Balkan, NATO</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 21.11.1995 einigen sich in Dayton, Ohio, Vertreter Bosniens, Kroatiens und Serbiens auf ein Friedensabkommen: Ende des Bosnienkriegs, in dem 100.000 Menschen starben.</itunes:summary>
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      <title>Der wahre Moby Dick: Wie ein Pottwal die Essex angriff</title>
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      <description>20.11.1820: Ein Pottwal rammt ein Walfangschiff - der Gejagte schlägt zurück. Melville macht daraus Moby Dick. Eine Geschichte von Gier, Kannibalismus und Überleben. Von Stephan Beuting.</description>
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      <![CDATA[<p>20.11.1820: Ein Pottwal rammt ein Walfangschiff - der Gejagte schlägt zurück. Melville macht daraus Moby Dick. Eine Geschichte von Gier, Kannibalismus und Überleben.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Stephan Beuting:</strong><br/><ul><li>wie ein Pottwal im Jahr 1820 zum Angreifer und seine Jäger zu Gejagten werden,</li><li>wie die Männer der Essex am Ende selbst zu dem werden, was sie so sehr fürchten, </li><li>und wie der Untergang des Walfangschiffs zur Vorlage für Herman Melvilles Moby Dick wird.</li></ul><br/>Im Sommer 1819 verlässt die Essex den Hafen von Nantucket, damals die Welthauptstadt des Walfangs. An Bord: 20 Männer auf der Suche nach Walöl, dem Brennstoff der frühen Industrialisierung. Was als Routinefahrt beginnt, endet in einer Katastrophe, die Geschichte schreibt. <br/><br/>Ein riesiger Pottwal rammt das Schiff zweimal, bis es sinkt. Wochenlang treiben die Überlebenden in kleinen Booten über den Pazifik, geplagt von Hunger, Durst und Verzweiflung. Ihr Bericht wird später den jungen Schriftsteller Herman Melville inspirieren. Aus der wahren Begebenheit macht er einen Roman über Rache, Hybris - und die zerstörerische Beziehung zwischen Mensch und Natur. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Oliver Völker, Literaturwissenschaftler, Melville- und Moby-Dick-Kenner</li><li>Professor Dr. Hal Whitehead, Walforscher, Canada</li><li>Robert M Kucharavy, Nantucket Historical Association, Experte für die Geschichte des Walfangs</li><li><a href="https://www.gutenberg.org/ebooks/61931" >Owen Chase: Narrative of the Most Extraordinary and Distressing Shipwreck of the Whale-ship Essex, New York 1821. </a></li><li><a href="https://www.geo.de/wissen/der-wahre-moby-dick-wie-ein-pottwal-seine-jaeger-auf-hoher-see-versenkte-30181418.html" >Matthias Thome: Der wahre "Moby Dick" Wie ein Pottwal seine Jäger auf hoher See versenkte</a></li><li><a href="https://www.sueddeutsche.de/leben/wale-melville-moby-dick-weisser-wal-essex-geheimnis-1.5310986" >Josef Schnelle: Die Wucht der Erkenntis, 2. Juni 2021</a></li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=i09KmeQyBWY&amp;t=522s" >Essex Gam: The Tragedy of a Whaleship Stove by a Whale, Nantucket Whaling Museum</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/tiere_im_wasser/wale_und_delfine/pwiegefaehrdetewale100.html" >Gefährdete Wale</a></li><li>ZDF Meer Crime: <a href="https://www.zdf.de/video/reportagen/meer-crime-102/planet-e-wale---geliebt-und-gejagt-100" >Wale - geliebt und gejagt</a></li><li>Deutsche Stiftung Meeresschutz: <a href="https://www.stiftung-meeresschutz.org/walfang/" >Walfang</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/melville-100.html" >01.08.1819 - Geburtstag von Herman Melville </a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Stephan Beuting <br/>Redaktion: Matti Hesse </p>]]>
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      <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 05:00:24 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Stephan Beuting</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Moby Dick, Essex Walfangschiff, Pottwal Angriff, Herman Melville, Kannibalismus, Walfanggeschichte, Moby Dick, Zeitzeichen, 20.11.1820, 20.11.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>20.11.1820: Ein Pottwal rammt ein Walfangschiff - der Gejagte schlägt zurück. Melville macht daraus Moby Dick. Eine Geschichte von Gier, Kannibalismus und Überleben.</itunes:summary>
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      <title>Suez-Triumph und Panama-Pleite: Ferdinand de Lesseps</title>
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      <description>Am 19.11.1805 wird Ferdinand de Lesseps geboren. Der Bau des Suezkanals macht den französischen Diplomaten zum Nationalhelden. Am Panamakanal scheitert er. Von Christoph Vormweg.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 19.11.1805 wird Ferdinand de Lesseps geboren. Der Bau des Suezkanals macht den französischen Diplomaten zum Nationalhelden. Am Panamakanal scheitert er.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vormweg:</strong><br/><ul><li>welche Rolle der Suezkanal im Kampf der Franzosen und Engländer um koloniale Vorherrschaft spielt,</li><li>wie der Franzose Ferdinand de Lesseps vom Diplomaten zum Ingenieur wird,</li><li>mit welchen Mitteln die Engländer den Bau des Suezkanals bei jeder Gelegenheit stören,</li><li>wie Ferdinand de Lesseps nach seinem Erfolg mit dem Suezkanal am Projekt Panama-Kanal scheitert.</li></ul><br/>Der französische Jurist und Diplomat Ferdinand de Lesseps befasst sich schon während der Jahre als Diplomat in Alexandria und Kairo mit den Ideen eines Kanals. Als er im Alter von 55 Jahren im unfreiwilligen Ruhestand ist, wird sein Jugendfreund Muhammad Said zum ägyptischen Vizekönig ernannt. Lesseps gratuliert, wird nach Ägypten eingeladen und kann Said von der Idee für einen Kanal überzeugen. Lesseps bekommt eine erste Konzession für den Bau des Suezkanals. <br/><br/>Großbritannien übt diplomatischen Druck aus, um den Kanalbau zu verhindern, kann Lesseps aber nicht davon abhalten. Am 17. November 1869 findet im Beisein vieler Fürsten und geladener Europäer die feierliche Eröffnung des Kanals statt. Die dreitägigen Festlichkeiten sollen rund 20 Millionen Francs gekostet haben. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Thierry Chambolle, Ehemaliger Präsident der "Association du Souvenir de Ferdinand de Lesseps et du Canal de Suez"</li><li>Dr. Caroline Piquet, Historikerin an der Sorbonne und Suez-Kanal-Expertin</li><li>Ghislain de Diesbach: Ferdinand de Lesseps. Biographie. Perrin, Paris 1998. </li><li>Christian Schmidt-Häuer: Tatort Panama. Konquistadoren, Kanalbauer, Steuerflüchtige. 500 Jahre Kolonialisierung und Globalisierung. Münster 2018.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/kolonialismus/index.html" >Neuzeit Kolonialismus - Europas Kolonien</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/technik/schifffahrt/geschichte_der_schifffahrt/index.html" >Schifffahrt - Geschichte der Schifffahrt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vormweg<br/>Redaktion: Christoph Tiegel, Sefa-Inci Suvak<br/>Technik: Jürgen Beiner</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 05:00:58 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christoph Vormweg</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 19.11.2025, 19.11.1805, Suezkanal, Panamakanal, Rotes Meer, Mittelmeer, Thierry Chambolle, Caroline Piquet, Ägypten, Said Pascha</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 19.11.1805 wird Ferdinand de Lesseps geboren. Der Bau des Suezkanals macht den französischen Diplomaten zum Nationalhelden. Am Panamakanal scheitert er.</itunes:summary>
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      <title>Neue Heimat im Meer: Die ersten Wikinger auf Island</title>
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      <description>Die Namen der ersten Siedler auf Island sind im Landnahmebuch erfasst. Aber wer überwinterte eigentlich als Erster auf der Insel? Und war das wirklich im Jahr 870? Von Wolfgang Meyer.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Namen der ersten Siedler auf Island sind im Landnahmebuch erfasst. Aber wer überwinterte eigentlich als Erster auf der Insel? Und war das wirklich im Jahr 870?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Meyer:</strong><br/><ul><li>warum Island für Archäologen eine Schatzkammer ist, </li><li>was ein "Pape" im Ortsnamen über die Besiedlung aussagt,</li><li>wie die ersten Siedler sich gegen die Kälte wappnen,</li><li>welche Rätsel römische Kupfermünzen den Historikern aufgeben.</li></ul><br/>Um die erste Besiedelung Islands ranken sich viele Sagen und Legenden. Der Schwede Gardar Svavarsson soll einst zufällig auf der Insel gestrandet und dann am 18.11.870 zum Überwintern zurück gekehrt sein. Lyrischer ist die Geschichte um Flóki Vilgerdarson. Der Norweger hat angeblich drei Raben ausgesetzt, die seinem Schiff den Weg nach Island zeigten.<br/><br/>Die isländische Geschichtsschreibung nennt Ingólfr Arnarson und Hjörleifr Hródmarsson als erste Dauersiedler. Wer tatsächlich als erster Mensch auf Island übernachtet hat, ist bis heute nicht bewiesen.<br/><br/>Belegt ist hingegen, dass um 870 die ersten Wikinger aus Norwegen Island besiedelt haben. Nach der Machtübernahme durch Harald Schönhaar waren sie auf der Suche nach einer neuen Heimat – und richten sich mit Fellen und viel Gras auf der eisigen Vulkaninsel ein.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Natascha Mehler, Universität Tübingen</li><li>Natascha Mehler: Viking age and medieval craft in Iceland: Adaptation to extraordinary living conditions on the edge of the Old World</li><li>Rudolf Siemeck: Die Wikinger, München 1998</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 25.09.1066 – <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-harald-der-harte-100.html" >Todestag Harald des Harten</a></li><li>Zeitzeichen 28.03.845 – <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/wikinger-106.html" >Wikinger brandschatzen Paris</a></li><li>Zeitzeichen: 8. Juni 793 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-wikinger-ueberfall-kloster-lindisfarne-100.html" >Wikinger überfallen die englische Klosterinsel Lindisfarne</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Wolfgang Meyer<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 05:00:17 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Wolfgang Meyer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 18.11.2025, 18.11.870, 18.11.0870, Wikinger, Island, Landnamabok, Naddoddur, Natascha Mehler, Garðar Svavarsson, Flóki Vilgerðarson</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die Namen der ersten Siedler auf Island sind im Landnahmebuch erfasst. Aber wer überwinterte eigentlich als Erster auf der Insel? Und war das wirklich im Jahr 870?</itunes:summary>
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      <title>Die Computermaus: Zwei Erfinder, eine Revolution</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-die-computermaus-zwei-erfinder-eine-revolution-100.html</link>
      <description>Gleichzeitig in den USA und Deutschland entwickelt, wird die Maus am 17.11.1970 patentiert. Der Durchbruch kommt erst 15 Jahre später - dank einer anderen Erfindung. Von Christian Seebaum.</description>
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      <![CDATA[<p>Gleichzeitig in den USA und Deutschland entwickelt, wird die Maus am 17.11.1970 patentiert. Der Durchbruch kommt erst 15 Jahre später - dank einer anderen Erfindung.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Seebaum:</strong><br/><ul><li>warum die Erfindung des Mikroprozessors die Computer-Geschichte innerhalb weniger Jahre verändert,</li><li>wie der Zufallsfund in einer philippinischen Pfahlhütte die Geschichte des Computers anschiebt,</li><li>wo die Maus erst 15 Jahre nach ihrer Entwicklung eine passende Anwendungsmöglichkeit bekommt,</li><li>von der Vorteilen der Maus gegenüber der Touch-Interaktion direkt auf dem Display.</li></ul><br/>In den 1960er-Jahren probieren der US-amerikanische Computertechniker Doug Engelbart und sein Team in Stanford, Kalifornien, systematisch verschiedene Steuerungsmöglichkeiten für Computer aus: Den Joystick etwa oder den Light Pen, bei dem mit einem an einem dicken Kabel hängenden Stift direkt am Bildschirm markiert wird. Auch exotische Lösungen wie die Steuerung mit Pedalen oder mit dem Knie mittels einer unter den Schreibtisch montierten Apparatur werden getestet. <br/><br/>Mitte der 1960er-Jahre fällt die Entscheidung für das Eingabegerät der Wahl. Inzwischen ist der Computeringenieur Bill English zu Engelbarts Team gestoßen und hat den ersten Prototyp einer Maus gebaut, aus Holz und mit der Ergonomie einer Butterdose. Sie steht auf zwei um 90 Grad versetzten Rädchen, die jeweils die horizontale und vertikale Bewegung registrieren. <br/><br/>Die studentischen Probanden lieben die Maus, weil sie schnell ist und präzise. 1967 stellt Engelbarts einen Patentantrag. Am 17. November 1970 wird es ihm als Patent US3541541 zugewiesen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Stefan Kastigen, Gründer und Leiter des Bielefelder Computermuseums</li><li>Professorin Marion Koelle, lehrt an der Hochschule RheinMain Medieninformatik</li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:section:d0e5a0e723ac3edb/" >Quarks-Story-Folge zur Revolution Computermaus</a></li></ul><br/><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/technik/computer_und_roboter/geschichte_des_computers/index.html" >Computer und Roboter - Geschichte des Computers</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag3856.html" >24. Januar 1984 - Apple stellt den Macintosh 128 vor</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/stevejobs138.html" >24.02.1955 - Der Geburtstag von Steve Jobs</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Seebaum<br/>Redaktion: Carolin Rückl</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 05:00:50 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Gleichzeitig in den USA und Deutschland entwickelt, wird die Maus am 17.11.1970 patentiert. Der Durchbruch kommt erst 15 Jahre später - dank einer anderen Erfindung.</itunes:summary>
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      <title>Wie ein Missverständnis Coca-Cola groß machte</title>
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      <description>Am 16.11.1915 patentiert Coca-Cola eine eigene Flasche. Ihre Form sticht heraus und verhilft der Marke zum Durchbruch. Dabei basiert das Design auf einem Missverständnis. Von Laura Dresch.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 16.11.1915 patentiert Coca-Cola eine eigene Flasche. Ihre Form sticht heraus und verhilft der Marke zum Durchbruch. Dabei basiert das Design auf einem Missverständnis.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Laura Dresch:</strong><br/><br/><ul><li>Mit welchem Problem Coca-Cola Anfang des 20. Jahrhunderts zu kämpfen hat,</li><li>vom vielleicht besten Missverständnis aller Zeiten,</li><li>warum das erste Flaschendesign nicht in Produktion geht,</li><li>wie ausgerechnet der Weihnachtsmann zum Getränke-Maskottchen wird,</li><li>welchen großen Fehler das Unternehmen in den 1980er-Jahren macht.Bei mehr als 170 Konkurrenzprodukten will Coca-Cola Anfang des 20. Jahrhunderts auf Nummer sicher gehen und eine einzigartige Flasche designen. Man soll sie selbst erkennen, wenn man sie im Dunkeln anfasst. Aber noch besser, wenn die Flasche zerbrochen ist, soll man aus einer einzelnen Scherbe sehen können, das es eine Coca-Cola-Flasche ist.</li></ul><br/>Coca-Cola schreibt einen Wettbewerb für eine unverwechselbare Flasche aus. Unter den Teilnehmern: Die Root Glass Company aus Indiana. Auf der Suche nach besonderen Formen schickt der Betriebsleiter zwei Mitarbeiter in die Stadtbibliothek. Einer von ihnen heißt Earl Dean.<br/><br/>Dean schlägt in der Encyclopædia Britannica bei C nach und findet neben dem Wort Cacao das Bild einer Kakaoschote. Die hat zwar nichts mit Coca-Cola zu tun, sieht aber wunderschön aus. Coca-Cola ist begeistert von der kurvenreichen Flasche mit den markanten Rippen. 16. November 1915 wird das Patent angemeldet.<br/><br/>Der Flaschendesigner Earl Dean erhält gerade mal 500 Dollar für seinen Entwurf. Möglicherweise gingen die nicht einmal an ihn selbst, sondern an seinen Arbeitgeber. Dean wird in der Designgeschichte kaum erwähnt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><br/><ul><li>Prof. Cordula Meier, Folkwang Universität der Künste</li><li>Dr. Peter Zec, Leiter des Design Zentrums Nordrhein-Westfalen, Initiator und CEO von Red Dot</li><li>Norman L. Dean: The Man Behind The Bottle: The Origin and History of the Classic Contour Coca-Cola Bottle As Told By The Son Of Its Creator. 2010</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><br/><ul><li>Stichtag: 8. Juli 1831: Coca-Cola-Erfinder John S. Pemberton geboren</li><li>Stichtag: 8. Mai 1886: Coca-Cola kommt auf den Markt</li><li>Planet Wissen: Werkstoffe - Glas</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de<br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze</strong><strong> </strong><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:</strong><br/>Autorin: Laura Dresch<br/>Redaktion: Jakob Schiffer / David Rother</p>]]>
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      <itunes:author>Laura Dresch</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Markenrecht, Design, Coca-Cola, Pepsi, Marketing, Wonderful Times, USA, Zeitzeichen, 16.11.2025, 16.11.1915</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 16.11.1915 patentiert Coca-Cola eine eigene Flasche. Ihre Form sticht heraus und verhilft der Marke zum Durchbruch. Dabei basiert das Design auf einem Missverständnis.</itunes:summary>
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      <title>Albertus Magnus: Der Bettelmönch, der alles wissen wollte</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-albertus-magnus-der-bettelmoench-der-alles-wissen-wollte-100.html</link>
      <description>Er war bedeutendste Gelehrte seiner Zeit. Kölns klügstem Star im Mittelalter (gestorben am 15.11.1280) verdankt die Domstadt nicht zuletzt ihren Weltruhm. Von Claudia Friedrich.</description>
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      <![CDATA[<p>Er war bedeutendste Gelehrte seiner Zeit. Kölns klügstem Star im Mittelalter (gestorben am 15.11.1280) verdankt die Domstadt nicht zuletzt ihren Weltruhm.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich:</strong><br/><ul><li>was über die Jugendjahre von Albertus Magnus bekannt ist,</li><li>wie der Theologe in Paris in den Talmud-Streit gerät, </li><li>was sich hinter der "Scholastik" verbirgt,</li><li>warum Albertus Magnus zum Star des Mittelalters avanciert.</li></ul><br/>Auf einer Reise nach Padua tritt der junge Albertus Magnus dem Dominikaner-Orden bei. Sein Noviziat absolviert er in Köln, später lehrt er als Professor an der angesehenen Universität von Paris. 1248 kehrt er an den Rhein zurück, um im Auftrag seines Ordens in der größten und reichsten Stadt nördlich der Alpen ein Generalstudium einzurichten. Es ist der Vorläufer der späteren Universität zu Köln.<br/><br/>Der Theologe taucht in alle Bereiche der damaligen Wissenschaft ein und übernimmt von Aristoteles den Ansatz, die Welt mit rationalen Mitteln und eigener Anschauung zu deuten. So schafft Albertus Magnus den Spagat, rationale Wissenschaft mit christlicher Schöpfungslehre zu verbinden. Seine Lehre und Schriften machen ihn schon zu Lebzeiten weltbekannt. Thomas von Aquin ist sein wohl berühmtester Schüler.<br/><br/>Wenn Albertus Magnus nicht lehrt, forscht und schreibt, vermittelt er in Konflikten zwischen der Bürgerschaft und der Kirche oder besucht Frauenklöster in ganz Europa. Am 15. November 1280 stirbt er in Köln – hochgeachtet und rund 80 Jahre alt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Maria Burger, Theologin am Albertus-Magnus-Institut Bonn</li><li>Alexander Fidora, Professor für Philosophie an der Autonomen Universität Barcelona</li><li>Andreas Speer, Philosophieprofessor an der Universität zu Köln</li><li>Maria Burger: Codex 30 der Dombibliothek Köln. Ein Arbeitsexemplar für Thomas von Aquin als Assistent Alberts des Großen, in: Symposion "Mittelalterliche Handschriften der Kölner Dombibliothek", Köln 2005</li><li>Maria Burger: Albertus Magnus. Über Theologie als Wissenschaft, in: Karl Lehmann: Zum Begriff der Theologie bei Albertus Magnus (Lectio Albertina 8), Münster 2006</li><li>Alexander Fidora: Albertus Magnus und der Talmud. Münster 2020</li><li>Andreas Speer: "Göttin der Wissenschaften" – "Torheit vor Gott". Albertus Magnus über philosophische und biblische Weisheit, Münster 2018</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="http://www.albertus-magnus-institut.de/" >Albertus-Magnus-Institut </a></li><li><a href="https://thomasinstitut.uni-koeln.de/" >Thomas-Institut der Universität zu Köln</a></li><li><a href="https://www.icrea.cat/" >ICREA – Catalan Institution for Research and Advanced Studies </a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Claudia Friedrich<br/>Redaktion: Matti Hesse und Hildegard Schulte<br/>Technik: Thomas Bleul und Claudia Friedrich</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 15 Nov 2025 05:00:46 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Claudia Friedrich</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Albertus Magnus, Thomas von Aquin, Aristoteles, Universalgelehrter, Mönch, Mittelalter, Geschichte, Bischof, Köln, Dom, Zeitzeichen, 15.11.2025, 15.11.1280</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Er war bedeutendste Gelehrte seiner Zeit. Kölns klügstem Star im Mittelalter (gestorben am 15.11.1280) verdankt die Domstadt nicht zuletzt ihren Weltruhm.</itunes:summary>
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      <title>Mit der "Roten Kapelle" gegen Hitler: Cato Bontjes van Beek</title>
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      <description>Sie liebt das Leben, die Freiheit und das Fliegen. Mit 22 Jahren wird Cato Bontjes van Beek (geb. 14.11.1920) hingerichtet - weil sie Flugblätter gegen den Krieg verteilt. Von Heide Soltau.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie liebt das Leben, die Freiheit und das Fliegen. Mit 22 Jahren wird Cato Bontjes van Beek (geb. 14.11.1920) hingerichtet - weil sie Flugblätter gegen den Krieg verteilt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heide Soltau:</strong><br/><ul><li>dass Cato ein fröhliches Mädchen ist, das sich gern verkleidet, improvisiert und andere imitiert,</li><li>wie aus ihr eine junge Frau wird, die Gestapo-Verhören standhält,</li><li>warum Cato Bontjes van Beek selbst nach ihrem Todesurteil ihre Hoffnung und Menschlichkeit bewahrt,</li><li>warum ihre letzten Zeilen an die Mutter kein Pathos enthalten, sondern den Wunsch, dass Schmerz in Kunst verwandelt wird. </li></ul><br/>Cato Bontjes van Beek wird 1920 in Fischerhude geboren: in ein offenes und künstlerisches Elternhaus, in dem Freiheit und Neugier selbstverständlich sind. Als Kind reist sie allein nach Amsterdam, später lebt sie in England, lernt Sprachen und macht den Pilotinnenschein. Sie fliegt Loopings und lacht gern und oft. Doch ihre Welt verändert sich: Mit dem Erstarken des Nationalsozialismus wird Cato ernst. <br/><br/>In Berlin tritt sie einer Widerstandsgruppe um Harro Schulze-Boysen bei, verteilt Flugschriften, versteckt Verfolgte. 1942 wird sie verhaftet. Im Gefängnis schreibt sie Briefe voller Klarheit und Trost - für andere, nicht für sich. Selbst nach ihrem Todesurteil bleibt sie furchtlos und menschlich. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Cato Bontjes van Beek, Hermann Vinke (Hrsg.): Leben will ich, leben, leben. Die junge Frau, die gegen die Nazis kämpfte und ihr Leben ließ, München 2020.</li><li>Hermann Vinke: Cato Bontjes van Beek. Ein Porträt, Fischerhude 2021. </li><li><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/lange-nacht-ueber-cato-bontjes-van-beek-widerstandskaempferin-dlf-kultur-5c855e6b-100.html" >Hermann Vinke: Leben will, leben, leben - Die lange Nacht über die Widerstandkämpferin Cato Bontjes van Beek. Deutschlandfunkkultur, August 2023</a>.</li><li>CATO Konzertfilm von Helge Burggrabe zum 100. Geburtstag der Widerstandskämpferin Cato Bontjes van Beek. Mit Julia Jentsch, Lorenz Meyboden, Christoph Jöde. Gesang: Vokalensemble SJAELLA.</li></ul><br/><strong>Und das sind unsere InterviewpartnerInnen:</strong><br/><ul><li>Saskia Bontjes van Beek, Verwalterin des Familienarchivs </li><li>Hermann Vinke, Journalist und Autor </li><li>Johannes Tuchel, Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stolpersteine Berlin: <a href="https://www.stolpersteine-berlin.de/de/kaiserdamm/22/cato-bontjes-van-beek" >Cato Bontjes van Beek </a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/planet-wissen/cato-bontjes-van-beek/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTNmYjhlOWU5LWM4YjUtNDU3MS1iNmE3LTdjNzhlMWE1YTgyZQ" >Cato Bontjes van Beek</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:83fb54466c57a22a/" >Widerstand als Lebensweg: Lisa Fittko</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:b09481fd0731bc3a/" >Zweimal im Widerstand: Das Leben der Anne Beaumanoir</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-corrie-ten-boom-ns-widerstand-geburtstag--100.html" >Corrie ten Boom, NS-Widerstand </a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heide Soltau <br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 05:00:41 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Heide Soltau</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 14.11.1920, 14.11.2025, Widerstand, NS-Zeit, Nationalsozialismus, Rote Kapelle, Zweiter Weltkrieg, Berlin, Heinz Strelow, Adolf Hitler, Gestapo</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sie liebt das Leben, die Freiheit und das Fliegen. Mit 22 Jahren wird Cato Bontjes van Beek (geb. 14.11.1920) hingerichtet - weil sie Flugblätter gegen den Krieg verteilt.</itunes:summary>
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      <title>Weil's auch dem König so gefiel: erste Doktorin der Medizin</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-weils-auch-dem-koenig-so-gefiel-erste-doktorin-der-medizin-100.html</link>
      <description>Dorothea Christiane Erxleben, geboren am 13.11.1715, erreicht, was für Frauen damals eigentlich nicht vorgesehen war. Sie promoviert in Medizin. Als erste in Deutschland. Von Steffi Tenhaven.</description>
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      <![CDATA[<p>Dorothea Christiane Erxleben, geboren am 13.11.1715, erreicht, was für Frauen damals eigentlich nicht vorgesehen war. Sie promoviert in Medizin. Als erste in Deutschland.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Steffi Tenhaven:</strong><br/><ul><li>wie Dorothea Christiane Erxleben schon früh mit dem Fach Medizin in Berührung kommt,</li><li>mit welchen Mitteln sie als 23-Jährige gängige Vorurteile gegen Frauen entlarvt,</li><li>warum sie 1753 von drei Ärzten angezeigt wird,</li><li>wie ungleich Frauen und Männer heutzutage im Medizinstudium behandelt werden.</li></ul><br/>Dorothea Christiane Erxleben traut sich was. Weil Frauen damals nicht studieren dürfen, schreibt sie an Friedrich den Großen und bittet ihn, ihr das Medizinstudium und die Promotion an der Universität in Halle zu gestatten. Der König zeigt sich großzügig und erteilt 1741 seine Genehmigung.<br/><br/>Doch das Leben hat zunächst andere Pläne. Als eine Cousine stirbt und fünf kleine Kinder hinterlässt, kümmert sie sich um die Halbwaisen und heiratet später den Witwer – den Diakon Johann Christian Erxleben. Mit 26 Jahren ist sie plötzlich Stiefmutter, Hausfrau und Pfarrersfrau.<br/><br/>Vier eigene Kinder bekommt sie auch noch. Erst Jahre später kann sie von ihrer königlichen Sondergenehmigung Gebrauch machen und wird, inzwischen 38 Jahre alt, Deutschlands erste Ärztin mit Doktortitel.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professorin Eva Brinkschulte (emeritierte Medizinhistorikerin und Medizinethikerin)</li><li>Jule Stock (Ärztin, Doktorarbeit zur Genderdiskriminierung an medizinischen Fakultäten in Deutschland)</li><li>Eva Brinkschulte: Dorothea Christiane Erxleben - Weibliche Gelehrsamkeit und medizinische Profession seit dem 18. Jahrhundert. Halle 2006</li><li>Dorothea Christiane Erxleben: Academische Abhandlung von der gar zu geschwinden und angenehmen, aber deswegen öfters unsichern Heilung der Krankheiten. Reprint der Dissertation von 1755. Dößel 2006</li></ul><br/><ul><li>Jule Stock und Andrea Kaifie: <a href="https://bmcmededuc.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12909-024-05579-9" >The effects of gender discrimination on medical students‘ choice of specialty for their (junior) residency – a survey among medical students in Germany. </a>Berlin 2024</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 24.01.1712: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-friedrich-der-zweite-geburtstag-100.html" >Friedrich II. von Preußen wird geboren</a></li><li>Zeitzeichen 30.10.1889: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-durand-wever-100.html" >Geburtstag der Gynäkologin Anne-Marie Durand-Wever</a></li><li>Zeitzeichen 09.02.1907: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-suffragetten-frauen-wahlrecht-100.html" >Suffragetten demonstrieren in London für Frauenwahlrecht</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Steffi Tenhaven<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 13 Nov 2025 05:00:50 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Steffi Tenhaven</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 13.11.2025, 13.11.1715, erste Ärztin, Medizingeschichte, Frauenrechte, Medizinstudium, erste Frau mit Doktortitel, Universität Halle</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Dorothea Christiane Erxleben, geboren am 13.11.1715, erreicht, was für Frauen damals eigentlich nicht vorgesehen war. Sie promoviert in Medizin. Als erste in Deutschland.</itunes:summary>
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      <title>Neil Young wird 80: Der ewige Rebell des Rock</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-neil-young-wird--der-ewige-rebell-des-rock-100.html</link>
      <description>Am 12.11.1945 wird Neil Young geboren: Rocklegende, Umweltaktivist, Eigenbrötler. Ein Musiker, der nie mit dem Strom schwimmt - und damit Generationen prägt. Von Christopher Heimer.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 12.11.1945 wird Neil Young geboren: Rocklegende, Umweltaktivist, Eigenbrötler. Ein Musiker, der nie mit dem Strom schwimmt - und damit Generationen prägt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christopher Heimer:</strong><br/><ul><li>wie Neil Young auf einem 5.400-Kilometer-Roadtrip in einem alten Leichenwagen nach Los Angeles gelangt, </li><li>wie er mit brüchiger Stimme alle Trends ignoriert und trotzdem Rockgeschichte schreibt, </li><li>wie er mit der radikal ehrlichen, düsteren Ditch-Trilogie seine Karriere riskiert und zugleich sein wahrhaftigstes Werk schafft,</li><li>und wie er bis heute unbeirrbar für Umwelt, Freiheit und die eigenen Überzeugungen kämpft. </li></ul><br/>"It’s better to burn out than to fade away" - dieser berühmte Satz fasst Neil Youngs Karriere wohl am besten zusammen. Über 50 Alben, Hall-of-Fame-Ehren als Solokünstler und mit der Band Buffalo Springfield: Der Sänger bleibt ständig in Bewegung. Mal leise mit Akustikgitarre, mal laut mit der Gruppe Crazy Horse, immer kompromisslos und eigenwillig. <br/><br/>Schon früh von Bob Dylan inspiriert, wagt er den Sprung von Kanada nach Los Angeles, wird Stimme der Protestgeneration und landet Welthits wie "Heart of Gold". Der Ruhm bremst ihn nicht. Er singt gegen Krieg, Umweltzerstörung und Ungerechtigkeit, baut ein Elektroauto und nimmt Alben auf, als wären es musikalische Tagebucheinträge. Bis heute bleibt Neil Young der unbequeme, leidenschaftlich Suchende. Und ein Musiker, der lieber riskiert auszubrennen, als stehenzubleiben. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Heinz Rebellius – Musiker und Journalist</li><li>Neil Young: Ein Hippie-Traum. Köln 2012 </li><li>Navid Kermani: Das Buch der von Neil Young getöteten Kinder. Berlin 2013 </li><li>Scott Young: Neil &amp; Me. Ontario 1984 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR Rockpalast: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/rockpalast/neil-young-interview-100.html" >Neil Young</a> – Interview und Konzertmitschnitt</li><li>WDR Rockpalast: <a href="https://www1.wdr.de/fernsehen/rockpalast/bands/banduebersicht-neil-young-100.html" >Alles zu Neil Young</a></li><li>WDR Kulturnachrichten: <a href="https://www1.wdr.de/kultur/kulturnachrichten/neil-young-besorgt-wiedereinreise-usa-100.html" >Neil Young besorgt um Wiedereinreise in die USA</a></li><li>Under The Rusted Moon: <a href="https://www.rusted-moon.com/" >All about Neil Young</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christopher Heimer<br/>Redaktion: David Rother </p>]]>
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      <pubDate>Wed, 12 Nov 2025 05:00:53 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christopher Heimer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Heart of Gold, Rock´n´Roll, Ein Hippie-Traum, Legenden, Zeitzeichen, 12.11.1945, 12.11.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 12.11.1945 wird Neil Young geboren: Rocklegende, Umweltaktivist, Eigenbrötler. Ein Musiker, der nie mit dem Strom schwimmt - und damit Generationen prägt.</itunes:summary>
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      <title>Tupaia: James Cooks vergessener Navigator</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-tupaia-james-cooks-vergessener-navigator-100.html</link>
      <description>Er kennt den Pazifik wie kein Europäer: Tupaia, der polynesische Navigator, führt James Cook über unbekannte Meere – und zahlt am 11.11.1770 mit seinem Leben. Von Kolja Sand.</description>
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      <![CDATA[<p>Er kennt den Pazifik wie kein Europäer: Tupaia, der polynesische Navigator, führt James Cook über unbekannte Meere – und zahlt am 11.11.1770 mit seinem Leben.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Kolja Sand:</strong><br/><ul><li>welche Hoffnung Tupaia in James Cook setzt, </li><li>wie Tupaia anhand der Sterne Schiffe navigieren kann,</li><li>warum sein Neffe Taiato auf der Expedition zu "everybody's darling" wird,</li><li>dass Tupaia sich trotz sichtlichem Vitamin-C-Mangel weigert, vitaminreiches Sauerkraut und Zitronengelee zu essen. </li></ul><br/>Als James Cook vor Tahiti ankert, kommt es schon bald zu heftigen Auseinandersetzungen mit den Indigenen. Tupaia, ein Priester von einer der Nachbarinseln Tahitis, versucht zu vermitteln und bringt die Anliegen der Inselbewohner vor.<br/><br/>Cook erkennt schnell, dass Tupaia nicht nur ein geschickter Diplomat ist, sondern sich auch im Pazifik bestens auskennt. Er kann Tupaia überzeugen, mit ihm in See zu stechen. Dank Tupaias Navigationskunst erreichen die Briten bald Neuseeland. Dort kann sich Tupaia mit den Māori verständigen und ermöglicht Cook so, Neuseeland zu erkunden.<br/><br/>Ohne Tupaia wäre Cook wahrscheinlich nicht als erfolgreicher Entdecker in die Geschichte eingegangen. Erwähnt hat er ihn in seinen Berichten dennoch kaum – obwohl Tupaia im Dienste Cooks stirbt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Frank Vorpahl, Historiker, Journalist und Autor</li><li>Frank Vorpahl: Aufbruch im Licht der Sterne. Wie Tupaia, Maheine und Mai Captain Cook den Weg durch die Südsee erschlossen, Köln 2023</li><li>James Cook: Captain Cook’s Journal During His First Voyage Round the World, made in H.M. Bark Endeavour, 1768-71, London 1893</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.uni-potsdam.de/en/iaa-alc/tupaias-map" >Uni Potsdam: Zur Entschlüsselung von Tupaias Karte</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/james_cook_entdecker_aus_leidenschaft/index.html" >Planet Wissen: James Cook</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/james_cook_entdecker_aus_leidenschaft/pwieskorbut100.html" >Planet Wissen: Skorbut</a></li><li>Stichtag: 24.12.1777 – <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-james-cook-weihnachtsinsel-100.html" >James Cook entdeckt die Weihnachtsinsel</a></li><li>Zeitzeichen: 11.06.1770 – <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/ccok-100.html" >James Cook entdeckt das Great Barrier Reef</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Kolja Sand <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 05:00:54 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen 11.11.2025, 11.11.1770, Polynesien, Maori, Priester, Kolonialgeschichte, Raiatea, Batavia, Pazifik</itunes:keywords>
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      <title>Der Gammelfleisch-Skandal 2005</title>
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      <description>Ein Fund in einem Kühlhaus löst Entsetzen aus: Verdorbenes Fleisch, trotzdem verkauft. Im November 2005 erreicht der Skandal seinen Höhepunkt - mit Ekel-Funden in ganz Deutschland. Von Christian Gerdener.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein Fund in einem Kühlhaus löst Entsetzen aus: Verdorbenes Fleisch, trotzdem verkauft. Im November 2005 erreicht der Skandal seinen Höhepunkt - mit Ekel-Funden in ganz Deutschland.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Gerdener:</strong><br/><ul><li>was die Rinderseuche BSE mit dem Gammelfleisch zu tun hat,</li><li>warum niemand kontrolliert, wo Fleischabfälle landen, </li><li>was die Politik in Folge des Skandals ändert.</li></ul><br/>Ein Hotelzimmer zur Dauermiete und ein Telefon. Mehr braucht Uwe Domenz nicht, um seine Geschäfte zu führen. Er kauft und verkauft massenhaft Fleisch, vor allem günstiges - mit gutem Gewinn. Sein Geschäftsmodell platzt nach einer unangemeldeten Routinekontrolle in einem Gelsenkirchener Kühlhaus. Die Lebensmittelprüfer stellen fest: Das von Domenz angebotene Fleisch hat das Mindesthaltbarkeitsdatum längst überschritten.<br/><br/>Das Veterinäramt stellt weitere Tonnen Fleisch sicher – seit Jahren tiefgefroren und überlagert. Am Ende sind es 400 Tonnen "Gammelfleisch", die Uwe Domenz den Verbrauchern unterjubelt: Abfälle, die in Würstchen und Dönerspießen landen, Tierfutter, das als Spanferkel etikettiert wird, Straußenfleisch, das als Rindergulasch verkauft wird. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Matthias Wolfschmidt, Foodwatch</li><li>Kai Purnhagen, Professor für Lebensmittelrecht, Uni Bayreuth</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: 31. August 2006 – <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5932.html" >"Gammelfleischskandal" in Bayern</a></li><li>Stichtag: 4. März 1985 – <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-206.html" >Weinpanscher zu Haftstrafen verurteilt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Gerdener<br/>Redaktion: Matti Hesse und David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 05:00:55 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christian Gerdener</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Domenz, Gelsenkirchen, Gammelfleisch, Horst Seehofer, Pferdefleisch, Lebensmittelskandal, Zeitzeichen, 10.11.2025, 10.11.2005</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ein Fund in einem Kühlhaus löst Entsetzen aus: Verdorbenes Fleisch, trotzdem verkauft. Im November 2005 erreicht der Skandal seinen Höhepunkt - mit Ekel-Funden in ganz Deutschland.</itunes:summary>
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      <title>Stockholmer Blutbad: Wie eine Krönung zur tödlichen Falle wird</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-stockholmer-blutbad-mord-im-namen-der-kirche-100.html</link>
      <description>Die Krönung von Christian II. zum König von Schweden im November 1520 beginnt als fröhliches Fest. Sie endet mit mehr als 100 toten Gästen - nur ein Feind Christians entkommt. Von Thomas Mau.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Krönung von Christian II. zum König von Schweden im November 1520 beginnt als fröhliches Fest. Sie endet mit mehr als 100 toten Gästen - nur ein Feind Christians entkommt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Mau:</strong><br/><ul><li>wie ein prunkvolles Krönungsfest zum Schauplatz politischer Abrechnung wird,</li><li>warum der Vorwurf der Ketzerei entscheidend ist, </li><li>wie Christian II. versucht, sein Handeln gegenüber Rom zu rechtfertigen,</li><li>warum der Vatikan trotz Kenntnis der Vorgänge nicht einschreitet,</li><li>wie das "Stockholmer Blutbad" zu einem Wendepunkt der schwedischen Geschichte wird.</li></ul><br/>Anfang November 1520 strömt die schwedische Elite nach Stockholm. Der dänische König Christian II. feiert seine Krönung zum Herrscher über Schweden. Drei Tage lang scheint alles in bester Ordnung: freundliche Gesten, festliche Stimmung, Versprechen von Amnestie für ehemalige Kontrahenten. Der Schein trügt. <br/><br/>Am dritten Tag werden die Türen des Schlosses geschlossen. Erzbischof Gustav Trolle erhebt schwere Anklagen: Ketzerei und Hochverrat hätten die begangen, die seinen und damit Christians Rivalen unterstützt haben. Was folgt, ist ein Akt kalkulierter Gewalt. Auf dem Marktplatz werden mehr als 120 Adlige, Geistliche und Bürger hingerichtet. Ein Schock für das ganze Land. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Dr. Heiko Droste (Professor für Geschichte an der Universität Stockholm)</li><li>Heiko Droste und Kurt Villads Jensen: The Stockholm Bloodbath of 1520, Amsterdam 2025</li><li><a href="https://www.balticsealibrary.info/essays/item/686-das-stockholmer-blutbad-1520.html" >Sven Ekdahl: Das Stockholmer Blutbad 1520, München 1990</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://stockholmskallan.stockholm.se/teman/stockholmshandelser/stockholms-blodbad-1520/" >Stadtgeschichtliche Internetseite Stockholms zum Blutbad</a></li><li>Zeitzeichen 20.07.1397: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/union-von-kalmar-102.html" >Die "Union von Kalmar" wird geschlossen</a></li><li>Zeitzeichen 12.01.1528: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/gustavwasa100.html" >Gustav I. Wasa wird König von Schweden </a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Mau <br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins </p>]]>
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      <pubDate>Sun, 09 Nov 2025 05:00:10 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Mau</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 09.11.1520, 09.11.2025, Gustav Wasa, Schweden, Kalmarer Union, Mittelalter, Skandinavien, Stockholm, Papst, Uppsala</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die Krönung von Christian II. zum König von Schweden im November 1520 beginnt als fröhliches Fest. Sie endet mit mehr als 100 toten Gästen - nur ein Feind Christians entkommt.</itunes:summary>
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      <title>Nobelpreis für einen Zufall: Röntgens revolutionäre Strahlen</title>
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      <description>Am 8.11.1895 entdeckt Wilhelm Röntgen Strahlen, die alles durchdringen. Erst gefährliches Jahrmarkt-Spektakel, retten sie bald Leben und bringen Röntgen den ersten Nobelpreis ein. Von Erik Hlacer.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 8.11.1895 entdeckt Wilhelm Röntgen Strahlen, die alles durchdringen. Erst gefährliches Jahrmarkt-Spektakel, retten sie bald Leben und bringen Röntgen den ersten Nobelpreis ein.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Erik Hlacer:</strong><br/><ul><li>wie ein Professor in Zürich den jungen Tüftler fördert und ihm damit Türen öffnet,</li><li>wie ein schlichtes Experiment die Welt der Medizin revolutioniert, </li><li>wie Röntgens Entdeckung in Rekordzeit um die Welt geht, lange vor Internet und E-Mail,</li><li>weshalb seine Strahlen erst Begeisterung, dann auch Schrecken auslösen. </li></ul><br/>Es ist der 8. November 1895. Im Physikalischen Institut in Würzburg brennt noch Licht. Wilhelm Conrad Röntgen sitzt über einer Glasröhre, als plötzlich ein Leuchtschirm aufblitzt, auch dann noch, als er die Röhre abdeckt. Bücher, Leder, Holz: Nichts hält das geheimnisvolle Leuchten auf. Kurz darauf entsteht das erste Bild einer Hand - Knochen und Ehering klar zu erkennen. <br/><br/>Die Nachricht verbreitet sich rasend schnell, ein weltweites Röntgenfieber setzt ein. Ärzte, Schausteller, sogar Schuhläden nutzen die neue Technik. Lange, bevor man ihre Risiken kennt. Röntgen selbst bleibt bescheiden, lehnt Adelstitel ab und meldet kein Patent an. 1901 erhält er den ersten Nobelpreis der Geschichte. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und InterviewpartnerInnen:</strong><br/><ul><li>Anna Kätker (stellvertretende Direktorin des Deutschen Röntgen-Museums) </li><li>Thorsten Bley (Direktor des Instituts für Radiologie am Universitätsklinikum Würzburg) </li><li>Wilhelm Conrad Röntgen: Über eine neue Art von Strahlen, Leipzig 1898</li><li>Uwe Busch: Wilhelm Conrad Röntgen. Den X-Strahlen auf der Spur, Remscheid 2020</li><li>Julius-Maximilians-Universität Würzburg: <a href="https://www.uni-wuerzburg.de/uniarchiv/persoenlichkeiten/bedeutende-gelehrte/wilhelm-conrad-roentgen/roentgen2020/" >Wilhelm Conrad Röntgen - 125 Jahre neue Einsichten - Festakt zum Röntgenjubiläum</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>10.12.1954: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-max-born-100.html" >Der Physiker Max Born erhält den Nobelpreis</a></li><li>10.12.1933: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-paul-dirac-104.html" >Der Brite Paul Dirac erhält den Physiknobelpreis</a></li><li>Planet Wissen: Nobelpreisträger -<a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/nobelpreistraeger/nobelpreis-entdeckung-der-roentgenstrahlen-100.html" > Conrad Röntgen und die Entdeckung der Röntgenstrahlen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Erik Hlacer <br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak <br/>Technik: Christine Reinartz </p>]]>
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      <pubDate>Sat, 08 Nov 2025 05:00:56 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 08.11.1895, 08.11.2025, X-Strahlen, Röntgenstrahlen, Nobelpreis, Medizingeschichte, Radiologie, Physik, Diagnostik, Wissenschaftsgeschichte</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 8.11.1895 entdeckt Wilhelm Röntgen Strahlen, die alles durchdringen. Erst gefährliches Jahrmarkt-Spektakel, retten sie bald Leben und bringen Röntgen den ersten Nobelpreis ein.</itunes:summary>
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      <title>Mord mit Ansage: Die Kentucky-Tragödie</title>
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      <description>Am 7.11.1825 wird Solomon P. Sharp ermordet. Die daraus folgende "Kentucky-Tragödie" ist eine blutige Bühne für verletzte Ehre, Doppelmoral, Rache und politische Intrigen. Von Murat Kayi.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 7.11.1825 wird Solomon P. Sharp ermordet. Die daraus folgende "Kentucky-Tragödie" ist eine blutige Bühne für verletzte Ehre, Doppelmoral, Rache und politische Intrigen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayı:</strong><br/><ul><li>wie sich eine Affäre zu einem Medienereignis entwickelt,</li><li>dass Anna Cooke eine für ihre Zeit ungewöhnlich emanzipierte Frau ist, </li><li>welche Rolle die Wirtschaftskrise beim Mord spielt,</li><li>warum hinter der Kentucky-Tragödie auch ein politisches Komplott vermutet wird.</li></ul><br/>Anna Cooke bringt 1819 ein uneheliches Kind tot zur Welt. Im biederen Kentucky eine Katastrophe. Solomon P. Sharp, ein angesehener Jurist und aufstrebender Politiker, streitet die Vaterschaft beharrlich ab. Und während er weiter die Karriereleiter hochsteigt, lebt Anna Cooke geächtet und isoliert. <br/><br/>Ein gesellschaftlich akzeptiertes Verhalten, mit dem Sharp vermutlich durchgekommen wäre – wäre nicht Jeroboam Beauchamp ins Leben von Anna Cooke getreten. Gemeinsam schmieden sie einen Racheplan, der am 7.11.1825 nicht nur den vermeintlichen Kindsvater das Leben kostet, sondern später auch Beauchamp und Cooke selbst. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Michael Hochgeschwender, Prof. für Nordamerikanische Kulturgeschichte und Kulturanthropologie, LMU München</li><li><span lang="en">J.W. Cooke: Portrait of a Murderess: Anna Cooke Beauchamp. The Filson Club History Quarterly, Louisville 1991</span></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Murder by Gaslight: <a href="https://www.murderbygaslight.com/2014/02/the-kentucky-tragedy.html" >The Kentucky Tragedy</a></li><li>Zeitzeichen: 31.01.1910 – <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-cora-crippen-100.html" >Mysteriöser Kriminallfall: Cora Crippen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Murat Kayı<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 07 Nov 2025 05:00:35 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Am 7.11.1825 wird Solomon P. Sharp ermordet. Die daraus folgende "Kentucky-Tragödie" ist eine blutige Bühne für verletzte Ehre, Doppelmoral, Rache und politische Intrigen.</itunes:summary>
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      <title>Rivale des Shōgun: Samurai Ishida Mitsunari</title>
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      <description>Ishida Mitsunaris größte Schlacht ist ein Wendepunkt in Japans Geschichte. Doch der Samurai ist kein Stratege - und verliert. Am 6.11.1600 wird er hingerichtet. Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Ishida Mitsunaris größte Schlacht ist ein Wendepunkt in Japans Geschichte. Doch der Samurai ist kein Stratege - und verliert. Am 6.11.1600 wird er hingerichtet.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>wie Japan im 16. Jahrhundert in mehrere hundert Fürstentümer zersplittert ist, </li><li>warum Samurai-Kämpfer mehr als nur Krieger sind,</li><li>dass die unerschütterliche Treue der Samurai ein Mythos ist,</li><li>wie Ishida Mitsunaris Leben anstelle einer Hinrichtung enden hätte sollen.</li></ul><br/>Unter Toyotomi Hideyoshi erlebt Japan Ende des 16. Jahrhunderts eine relativ friedliche Phase. Mit seinem Tod endet diese abrupt. Der folgende Machtkampf um die Vorherrschaft im Land mündet in die Schlacht bei Sekigahara, eine der blutigsten Auseinandersetzungen dieser Zeit. <br/><br/>Im Oktober 1600 treffen im Tal von Sekigahara zwei große Heere aufeinander: die Westarmee unter der Führung von Ishida Mitsunari und die Ostarmee unter Tokugawa Ieyasu. Mitsunari, einst die rechte Hand Hideyoshis, gilt als fähiger Verwaltungsbeamter, aber weniger begabter Diplomat und Feldherr.<br/><br/>Tokugawa Ieyasu hingegen erweist sich als brillanter Stratege. Eine übergelaufene Armee-Einheit verhilft ihm zum Sieg. Ishida Mitsunari muss fliehen, wird jedoch gefasst und am 6. November 1600 mit einem Samurai-Schwert geköpft. Seinen abgeschlagenen Schädel findet man 1907 zufällig in einem Tempel in Kyoto. Wer ihn dort begraben hat, ist bis heute ein Rätsel.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Reinhard Zöllner, Japanologe an der Universität Bonn</li><li>Julien Peltier, Historiker und Samurai-Experte</li><li><span lang="en">Anthony J. Bryant: Sekigahara 1600: The final struggle for power. Oxford </span>1995</li><li><span lang="en">Chris Glenn: The Battle of Sekigahara. The Greatest, Bloodiest, Most Decisive Samurai Battle Ever. Barnsley</span> 2021</li><li><span lang="fr">Julien Peltier: Sekigahara. La plus grande bataille de samouraïs</span>. Paris 2020</li><li><span lang="en">Stephen Turnbull: The Samurai and the Sacred – The Path of the Warrior. Oxford </span>2011</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://sekigahara.pref.gifu.lg.jp/en/study/" >Sekigahara Town History &amp; Folklore Museum</a></li><li>Zeitzeichen: 14.06.1585: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-luis-frois-beschreibt-japan-100.html" >Der Jesuit Luis Froís beschreibt Japan </a></li><li>Zeitzeichen: 21.08.1192 – <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/shogun-herrschaft-100.html" >Beginn der Shōgun-Herrschaft in Japan</a></li><li>Zeitzeichen: 18.11.794 – <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-kyoto-100.html" >Kyōto wird Japans Hauptstadt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin Andrea Kath<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins<br/>Technik: Christina Gabriel</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 06 Nov 2025 05:00:07 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Kath</itunes:author>
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      <itunes:keywords>06.11.1600, 06.11.2025, Zeitzeichen, Japan, Ishida Mitsunari, Sekigahara, Oda Nobunaga, Tokugawa Ieyasu, Samurai, Shogun, Kobayakawa Hideaki, James Clavell, Toranaga</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ishida Mitsunaris größte Schlacht ist ein Wendepunkt in Japans Geschichte. Doch der Samurai ist kein Stratege - und verliert. Am 6.11.1600 wird er hingerichtet.</itunes:summary>
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      <title>Beinahe hätte er England gesprengt: Guy Fawkes</title>
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      <description>Am 5.11.1605 fliegt in London eine Verschwörung auf. Guy Fawkes und seine Mitstreiter scheitern im Versuch, Parlament und protestantischen König in die Luft zu sprengen. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 5.11.1605 fliegt in London eine Verschwörung auf. Guy Fawkes und seine Mitstreiter scheitern im Versuch, Parlament und protestantischen König in die Luft zu sprengen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>woran der Anschlag scheitert und was der englische Geheimdienst damit zu tun haben könnte,</li><li>wie der festgenommene Guy Fawkes zum Reden gebracht werden soll,</li><li>warum die Verschwörer das Gegenteil ihres Zieles erreichen,</li><li>welches globale Beben ein gelungener Anschlag wohl ausgelöst hätte,</li><li>wie der 5. November heute in England begangen wird.</li></ul><br/>Es geht um Religion und um Macht. Als der Papst sich im 16. Jahrhundert weigert, eine der vielen Ehen von Englands König Heinrich VIII. für nichtig zu erklären, sagt sich der Herrscher von der Katholischen Kirche los und gründet einfach seine eigene: die Anglikanische Kirche. Jahrzehnte später drangsaliert König Jakob seine katholischen Untertanen.<br/><br/>Eine katholische Verschwörergruppe bildet sich. Sie will Englands politische Elite mit einem Schlag in die Luft jagen. Das Attentat soll bei der feierlichen Eröffnung des Parlaments durch den König im Palast von Westminster stattfinden. Dort versammeln sich alle einmal im Jahr in einem Raum.<br/><br/>Am 5. November 1605 ist es wieder soweit. Sprengmeister Guy Fawkes will mehr als zwei Tonnen Schwarzpulver in 36 Fässern gleichzeitig zur Explosion bringen. Doch der Plan fliegt auf – und Fawkes wird im Keller des Gebäudes verhaftet.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor André Krischer (Historiker an der Universität Freiburg)</li><li>André Krischer (Hg.): Verräter. Geschichte eines Deutungsmusters. Köln 2019</li><li>Nick Holland: The real Guy Fawkes. Barnsley 2017</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag 28.06.1491: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-heinrich-der-achte-geboren-100.html" >König Heinrich VIII. von England wird geboren</a></li><li>Arte: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MnVlvfgL0ro" >Anonymous - I saw the sign</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse<br/>Technik: Alexander Buske</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 05 Nov 2025 05:00:12 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 05.11.1605, 05.11.2025, Pulverfassverschwörung, Gunpowder Plot, Treason, Guy Fawkes Maske, Anonymous Symbol, Jakob I.</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 5.11.1605 fliegt in London eine Verschwörung auf. Guy Fawkes und seine Mitstreiter scheitern im Versuch, Parlament und protestantischen König in die Luft zu sprengen.</itunes:summary>
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      <title>Túpac Amaru II, der letzte große Inka-Rebell</title>
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      <description>In Peru starten Ende des 18. Jahrhunderts Túpac Amaru II. und seine Frau Micaela Bastidas eine Rebellion gegen Spaniens Kolonialmacht. Den Kampf gewinnen sie beinahe. Von Claudia Friedrich.</description>
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      <![CDATA[<p>In Peru starten Ende des 18. Jahrhunderts Túpac Amaru II. und seine Frau Micaela Bastidas eine Rebellion gegen Spaniens Kolonialmacht. Den Kampf gewinnen sie beinahe.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich:</strong><br/><ul><li>warum Túpac Amaru II. den Glauben ans spanische Rechtssystem verliert,</li><li>wie die Rebellion mit einem Mittagessen und einer Entführung beginnt,</li><li>dass eine öffentliche Hinrichtung die indigene Bevölkerung mobilisiert,</li><li>wie Micaela Bastidas als Logistikerin die Revolution organisiert,</li><li>mit welchen Methoden die Spanier den jahrelangen Aufstand niederschlagen können.</li></ul><br/>Im Kolonialstaat Peru sind Mitte des 18. Jahrhunderts Spanisch die offizielle Sprache und der Katholizismus die vorherrschende Religion. Doch nach wie vor sprechen die indigenen Menschen Quechua und kleiden sich in der Tradition der Inka - obwohl die spanische Krone alles versucht, die indigenen Wurzeln zu kappen.<br/><br/>Im Dienste des spanischen Königs Karl III. peitschen Beamte Reformen durch, die Geld in Spaniens Staatskasse spülen sollen. Leidtragende sind die bäuerlichen Familien im Hochland. Unter grausamen Bedingungen verrichten sie Arbeitsdienste auf Kokafeldern, in Textilfabriken und Silberminen. Sie werden mit hohen Kopfsteuern und Zwangshandel belegt.<br/><br/>1780 starten indigene Menschen deshalb die größte Rebellion in der spanischen Kolonialgeschichte Amerikas. An der Spitze stehen Túpac Amaru und seine Frau Micaela Bastidas - bis sie in einem Gewaltexzess der spanischen Kolonialbehörden im Frühling 1781 getötet werden. Den Aufstand jedoch können die Spanier erst gut zwei Jahre später niederschlagen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Charles Walker (Professor für Geschichte an der University of California)</li><li>Charles Walker: The Tupac Amaru Rebellion. Cambridge, Massachusetts, London 2014</li><li>Charles Walker (Text) und Liz Clarke (Illustrationen): Witness to the Age of Revolution: The Odyssey of Juan Bautista Tupac Amaru. Oxford 2020</li><li>Charles Walker: Tu ausencia ha sido causa para todo esto: Cartas de amor y guerra. Túpac Amaru, Micaela Bastidas, Tomasa Tito Condemayta. München 2024</li></ul><br/><strong>W</strong><strong>eiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 24.09.1572: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/tupac-amaru-100.html" >Hinrichtung des letzten Inka Herrschers Tupac Amaru</a></li><li>Zeitzeichen 24.07.1911: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-inka-stadt-machu-picchu-entdeckt-100.html" >Die Inka-Stadt Machu Picchu wird wiederentdeckt</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/video/dokus/konquistadoren-die-wahre-geschichte-100/konquistadoren-die-wahre-geschichte--angriff-auf-die-goldene-stadt-100" >Konquistadoren: Angriff auf die Goldene Stadt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Claudia Friedrich     <br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 05:00:16 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Claudia Friedrich</itunes:author>
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      <itunes:keywords>2Pac Shakur, Peru, Inka, Kolonialismus, Südamerika, Rebellion, Tupamaros, Zeitzeichen, 04.11.1780, 04.11.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>In Peru starten Ende des 18. Jahrhunderts Túpac Amaru II. und seine Frau Micaela Bastidas eine Rebellion gegen Spaniens Kolonialmacht. Den Kampf gewinnen sie beinahe.</itunes:summary>
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      <title>Mörder mit päpstlichem Freibrief: Goldschmied Benvenuto Cellini</title>
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      <description>Er vergewaltigt und tötet gleich mehrfach. Benvenuto Cellini (geb. 3.11.1500) wird von den Mächtigen hofiert und posthum als Genie verehrt – auch wegen seiner Brutalität. Von Anja Reinhardt.</description>
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      <![CDATA[<p>Er vergewaltigt und tötet gleich mehrfach. Benvenuto Cellini (geb. 3.11.1500) wird von den Mächtigen hofiert und posthum als Genie verehrt – auch wegen seiner Brutalität.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Anja Reinhardt:</strong><br/><ul><li>von Cellinis Leben voller Gewalt, Sex und Kunst,</li><li>von seinen Morden und warum er immer ohne Strafe davonkommt,</li><li>dass Cellini nicht nur Künstler, sondern auch Geschäftsmann ist,</li><li>von seinem Wandel im Alter – ohne Kunst, dafür mit fünf Kindern. </li></ul><br/>Der am 3. November 1500 geborene Benvenuto Cellini ist weder bescheiden noch diplomatisch. Er ist hochmütig, jähzornig und frauenverachtend. Gleichzeitig ist er einer der berühmtesten Renaissance-Künstler, umworben von Fürsten und Päpsten. Nach seinem Tod 1571 gerät er in Vergessenheit – bis seine Autobiografie rund 150 Jahre später wiederentdeckt wird.<br/><br/>Es ist ein Lebensbericht, in dem er sich selbst zum Mythos stilisiert. So drastisch, so anekdotisch und auch so komisch, dass der Goldschmied und Bildhauer seitdem als Inbegriff des "<cite>genialischen, ungezähmten Künstlers</cite>" gilt. Hector Berlioz widmet ihm eine Oper, Alexandre Dumas einen Roman. Und das, obwohl Cellini in seiner Autobiografie mehrere Morde gesteht. Er prägt ein Künstlerbild, das bis heute nachwirkt – trotz oder vielleicht sogar wegen der Brutalität.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Andreas Beyer, Kunsthistoriker</li><li>Benvenuto Cellini: Mein Leben. Die Autobiographie eines Künstlers aus der Renaissance. Zürich 2000</li><li>Andreas Beyer: Cellini. Ein Leben im Furor. Berlin 2024</li><li>Martin Warnke: Künstlerlegenden. Kritische Ansichten. Göttingen 2019</li><li>Horst Bredekamp: Der Künstler als Verbrecher. Carl Friedrich von Siemens Stiftung, 2008</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-cosimo-de-medici-100.html" >05.03.1570 - Krönung des ersten Großherzogs von Florenz, Cosimo I. de Medici</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-leonardo-da-vinci-100.html" >2. Mai 1519 - Todestag von Leonardo da Vinci</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/franzdererste104.html" >12.09.1494 - Geburtstag von Franz I., König von Frankreich</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Anja Reinhardt       <br/>Redaktion: Carolin Rückl und David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 05:00:12 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Anja Reinhardt</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 03.11.1500, 03.11.2025, Michelangelo, Kunstgeschichte, True Crime, Renaissance, Florenz, Rom, Medici, Saliera, Perseus</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Er vergewaltigt und tötet gleich mehrfach. Benvenuto Cellini (geb. 3.11.1500) wird von den Mächtigen hofiert und posthum als Genie verehrt – auch wegen seiner Brutalität.</itunes:summary>
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      <title>Der Mann, der die Nazis auslachte: Karl Küpper</title>
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      <description>Karnevalist Karl Küpper (geb. am 2.11.1905) macht Witze über den Hitlergruß, als die meisten anderen Narren schon zu Nazi-Märschen feiern. Gewürdigt wird Küppers Mut erst nach seinem Tod. Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Karnevalist Karl Küpper (geb. am 2.11.1905) macht Witze über den Hitlergruß, als die meisten anderen Narren schon zu Nazi-Märschen feiern. Gewürdigt wird Küppers Mut erst nach seinem Tod.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>wie sich Küpper als der "Verdötschte" weit über Köln hinaus einen Namen macht,</li><li>dass für ihn Karneval nicht bloß Volksbelustigung ist,</li><li>wie ihn sein Humor sogar in Lebensgefahr bringt,</li><li>von Küppers kraftraubendem Kampf, Alkohol und einem stillen Ende.</li></ul><br/>Eine Karnevalssitzung in Köln, im Februar 1939. Ein Mann mit riesig geschminktem Mund, Gumminase, Brille und Hütchen betritt die Bühne: Karl Küpper. Er hebt den Arm zum obligatorischen Hitlergruß und sagt dann nur: "<cite>Es et am rähne</cite>?" - Regnet es? Wegen seiner aufmüpfigen Witze erhält er von den Nazis ein "<cite>lebenslanges Redeverbot</cite>".<br/><br/>Geboren wird Küpper am 2. November 1905 in Düsseldorf. Unbeugsam stellt er sich allen Widerständen entgegen. Auch nach dem Krieg ist seine Kritik unerwünscht. Selbst Bundeskanzler Konrad Adenauer übt über die Kölner Bürgermeister Druck auf die Karnevalsgesellschaften aus, ihn nicht mehr zu buchen. So bleibt Küpper die Anerkennung für seine Zivilcourage bis an sein Lebensende verwehrt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Fritz Bilz, Historiker und Küpper-Biograf</li><li>Gerhard A. Küpper, Sohn von Karl Küpper</li><li>Fritz Bilz: Unangepasst und widerborstig. Der Kölner Karnevalist Karl Küpper 1905-1970, 3. Auflage, Köln 2020</li></ul><br/><strong>W</strong><strong>eiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Lokalzeit: <a href="https://www1.wdr.de/video-hans-david-tobar---der-verdoettschte-juedd--100.html" >Hans David Tobar - der "verdöttschte Jüdd"</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7900.html" >11. November 1948 - Karl Berbuer stellt "Trizonesien-Song" vor</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5326.html" >7. März 1341 - Kölner Karneval erstmals schriftlich erwähnt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka       <br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Theo Kramer</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 02 Nov 2025 05:00:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Brauchtum, Alaaf gegen Hitler, Köln, Gerd Köster, Zivilcourage, Arsch huh, Zeitzeichen, 02.11.2025, 02.11.1905</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Karnevalist Karl Küpper (geb. am 2.11.1905) macht Witze über den Hitlergruß, als die meisten anderen Narren schon zu Nazi-Märschen feiern. Gewürdigt wird Küppers Mut erst nach seinem Tod.</itunes:summary>
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      <title>Christoph 1: Rettung aus der Luft</title>
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      <description>Am 1.11.1970 hebt "Christoph 1" in München ab, Deutschlands erster Rettungshubschrauber. Ein Wendepunkt im Kampf um Minuten und Leben. Von Kay Bandermann.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 1.11.1970 hebt "Christoph 1" in München ab, Deutschlands erster Rettungshubschrauber. Ein Wendepunkt im Kampf um Minuten und Leben.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Kay Bandermann:</strong><br/><ul><li>vom minutiös geplanten Ablauf zwischen Notruf und Start des Rettungshubschraubers,</li><li>warum es heute deutlich weniger Tote auf Deutschlands Straßen gibt,</li><li>von der Dauer-Debatte um die Kosten der Luftrettung. </li></ul><br/>Die Zahl der Verkehrstoten ist im Jahr 1970 mit knapp 20.000 so hoch wie nie. Fast eine halbe Million Schwerverletzte gibt es auf Deutschlands Straßen. Schnelle Hilfe soll ab jetzt aus der Luft kommen: Am 1. November 1970 nimmt der erste zivile Rettungshubschrauber "Christoph 1" seinen Dienst auf.<br/><br/>Verantwortlich ist damals wie heute der ADAC. Der Funkname "Christoph" geht auf die Legende des Heiligen Christophorus zurück, den Schutzpatron der Reisenden. Doch Luftrettung ist teuer. Gleich mehrfach unterstützen Stars wie Udo Jürgens, Gitte oder Heino mit Benefizplatten die Finanzierung.<br/><br/>Mittlerweile gibt es bundesweit ein dichtes Luftrettungsnetz. Der ADAC und die Deutsche Rettungsflugwacht DRF teilen sich fast alle Einsätze. Da es inzwischen deutlich weniger Verkehrsopfer gibt, werden die Rettungshubschrauber heute auch bei anderen Notfällen eingesetzt – etwa bei Schlaganfällen oder Herzinfarkten.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Thomas Kade, Notfallsanitäter und Stationsleiter von "Christoph 8"</li><li>Bettina Braunschmidt, Forscherin und Autorin</li><li>Nicolas Eick, Anästhesist</li><li>Krystian Pracz, Geschäftsführer der DRF-Luftrettung</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5490.html" >1. Januar 1976 - Anlegen von Auto-Sicherheitsgurten wird Pflicht</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7806.html" >23. September 1973 - Einführung der Notrufnummern 110 und 112</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/siebte-sinn-fernsehen-102.html" >04.02.1966 - "Der 7. Sinn" wird erstmals ausgestrahlt</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-erstes-todesopfer-bei-einem-autounfall-100.html" >31. August 1869 - <span lang="en">Mary Ward</span> stirbt als erstes bekanntes Todesopfer bei einem Autounfall</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-erste-verkehrsampel-100.html" >10. Dezember 1868 - Inbetriebnahme der ersten Verkehrsampel in London</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Kay Bandermann       <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 01 Nov 2025 05:00:06 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 01.11.2025, 01.11.1970, ADAC-Luftrettung, Notfallmedizin, Lufttrettung, erste Hilfe</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 1.11.1970 hebt "Christoph 1" in München ab, Deutschlands erster Rettungshubschrauber. Ein Wendepunkt im Kampf um Minuten und Leben.</itunes:summary>
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      <title>Sigmund Freuds Lehrmeisterin: Patientin "Cäcilie M."</title>
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      <description>Anna von Lieben (gest. 31.10.1900) ist reich, gebildet und unglücklich. Ihre "Hysterie" kann nicht einmal Freud heilen. Doch sie hilft ihm, die Psychoanalyse zu entwickeln. Von Edda Dammmüller.</description>
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      <![CDATA[<p>Anna von Lieben (gest. 31.10.1900) ist reich, gebildet und unglücklich. Ihre "Hysterie" kann nicht einmal Freud heilen. Doch sie hilft ihm, die Psychoanalyse zu entwickeln.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Edda Dammmüller:</strong><br/><ul><li>warum Anna von Lieben am liebsten Schachspielerin geworden wäre,</li><li>weshalb sie stattdessen einen zwölf Jahre älteren Mann heiraten muss,</li><li>welche Ursache Ärzte sich für die Diagnose "Hysterie" ausdenken, </li><li>was Sigmund Freud dank seiner Patientin "Cäcilie M." entdeckt.</li></ul><br/>Als Anna von Lieben 1889 auf den jungen Neurologen Sigmund Freud trifft, hat sie schon eine lange Leidensgeschichte hinter sich: elektrische Pinselungen, alkalische Wasser, Abführmittel – sogar sieben gesunde Zähne sind ihr gezogen worden. <br/><br/>Wie viele Frauen im Wiener Großbürgertum leidet Anna von Lieben unter "Hysterie". Eine gängige Diagnose für Frauen im 19. Jahrhundert, die sich den gesellschaftlichen Normen nicht beugen wollen und darüber krank werden. <br/><br/>Für Sigmund Freud ist Anna von Lieben ein Glücksgriff. In seinen Studien über Hysterie erwähnt er sie immer wieder unter dem Pseudonym "Cäcilie M.". Mehrmals pro Woche besucht er sie und kehrt dabei die Machtverhältnisse um: Sie spricht, er hört zu, verborgen hinter der Couch. <br/><br/>"Mein schwerster und lehrreichster Fall", notiert Freud später. Helfen kann er ihr nicht. Anna von Lieben betäubt ihre Leiden mit Morphium und stirbt am 31. Oktober 1900 mit 53 Jahren. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Daniela Finzi, wissenschaftliche Leiterin des Sigmund-Freud-Museums, Wien</li><li>Michaela Lindinger, Kuratorin am Wien Museum</li><li>Prof. Karen Nolte, Medizinhistorikerin, Universität Heidelberg</li><li>Josef Breuer, Siegmund Freud: Studien über Hysterie (8. Aufl.), Frankfurt 2022 </li><li>Elisabeth Roudinesco und Michel Plon: Wörterbuch der Psychoanalyse, Wien 2004</li><li>Michaela Lindinger: Außenseiter, Sonderlinge, Femmes fatales. Das "andere" Wien um 1900, Wien 2015</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: 23.9.1939 – <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/sigmundfreud108.html" >Todestag von Sigmund Freud</a></li><li>Zeitzeichen: 3.12.1895 – <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/freud-104.html" >Geburtstag der Psychoanalytikerin Anna Freud</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/gesellschaft/psychologie/psychotherapie/index.html" >Geschichte der Psychotherapie</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Edda Dammmüller       <br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 31 Oct 2025 05:00:48 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 31.10.1900, 31.10.2025, Sigmund Freud, Psychoanalyse, Psychologie, Psychiatrie, Hysterie, Wien, psychische Erkrankungen, Depression, Frauengesundheit</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Anna von Lieben (gest. 31.10.1900) ist reich, gebildet und unglücklich. Ihre "Hysterie" kann nicht einmal Freud heilen. Doch sie hilft ihm, die Psychoanalyse zu entwickeln.</itunes:summary>
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      <title>"Max und Moritz": als Kinderbuch gründlich missverstanden</title>
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      <description>Ende Oktober 1865 erscheint Wilhelm Buschs Bildergeschichte "Max und Moritz". Sie gilt als Vorläufer des Comics und als Klassiker der deutschen Kinderliteratur. Von Burkhard Hupe.</description>
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      <![CDATA[<p>Ende Oktober 1865 erscheint Wilhelm Buschs Bildergeschichte "Max und Moritz". Sie gilt als Vorläufer des Comics und als Klassiker der deutschen Kinderliteratur.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Burkhard Hupe:</strong><br/><ul><li>dass die Geschichten von "Max und Moritz" bis heute falsch interpretiert werden,</li><li>wer die Vorbilder für die "Bubengeschichte in sieben Streichen" sind,</li><li>von Wilhelm Buschs früher Kindheit als jüngstes von sieben Geschwistern,</li><li>in welchem Land "Max und Moritz" zunächst aus pädagogischen Gründen verboten ist.</li></ul><br/>Als Wilhelm Busch seinem Verleger Kaspar Braun die Bildergeschichte von "Max und Moritz" schickt, glaubt er selbst nicht mehr an seinen Durchbruch. Seit einigen Jahren zeichnet und textet Busch für die satirische Wochenzeitung "Fliegende Blätter" und für "Der Münchener Bilderbogen". Er kann davon leben, aber stolz ist er darauf nicht. <br/><br/>Kaspar Braun ist sofort begeistert und trifft zwei wegweisende und riskante Entscheidungen. Erstens: "Max und Moritz" werden nicht als Bildergeschichte in einer seiner Wochenzeitschriften erscheinen, sondern als gebundenes Buch. Und zweitens: Kaspar Braun kauft von Wilhelm Busch für 1.000 Gulden sämtliche Rechte an "Max und Moritz". Das ist damals das Jahresseinkommen eines Arbeiters.<br/><br/>Innerhalb weniger Jahre gehören "Max und Moritz" zum festen Inventar deutscher Kinderzimmer. Bis heute ist "Die Bubengeschichte" in rund 300 Sprachen übersetzt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ralph Unger, Bürgermeister von Wiedensahl</li><li>Tobias Deterding, Leiter der Wilhelm-Busch-Welt in Wiedensahl </li><li>Dr. Julian Auringer, Comicforscher </li><li>Eva Jandl-Jörg, Leiterin des Wilhelm-Busch-Museums in Hannover</li><li>Gert Ueding (Hrsg.): Das Beste von Wilhelm Busch. Ditzingen 2020</li><li>Eva Weissweiler: Wilhelm Busch. Der lachende Pessimist. Köln 2007</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-wilhelm-busch-geburtstag-100.html" >15. April 1832 - Humorist Wilhelm Busch wird geboren</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/lernen/geschichte_der_erziehung/index.html" >Geschichte der Erziehung</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/literatur/kinderliteratur_von_den_anfaengen_bis_heute/index.html" >Kinderliteratur</a></li><li>Stichtag: 25. September 1949 - <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-pippi-langstrumpf-erscheint-auf-deutsch-100.html" >"Pippi Langstrumpf" erscheint in Deutschland</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-536.html" >8. November 2000 - Gesetz zur gewaltfreien Erziehung in Kraft</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Burkhard Hupe<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 05:00:06 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 30.10.2025, 30.10.1865, Lehrer Lämpel, Lausbuben, Witwe Bolte, Wilhelm Busch, Wiedesahl, Kinderliteratur, Klassiker</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ende Oktober 1865 erscheint Wilhelm Buschs Bildergeschichte "Max und Moritz". Sie gilt als Vorläufer des Comics und als Klassiker der deutschen Kinderliteratur.</itunes:summary>
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      <title>Schießbilder und Nanas: Die Kunstrebellin Niki de Saint Phalle</title>
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      <description>Ihre üppigen und bunten "Nanas" sprengen die Konventionen und feiern Weiblichkeit mit Mut und Humor. Geboren wurde Niki de Saint Phalle am 29.10.1930. Von Sabine Mann.</description>
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      <![CDATA[<p>Ihre üppigen und bunten "Nanas" sprengen die Konventionen und feiern Weiblichkeit mit Mut und Humor. Geboren wurde Niki de Saint Phalle am 29.10.1930.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Sabine Mann:</strong><br/><ul><li>wie <span lang="fr">Niki de Saint Phalle</span> lernt, Wut und Schmerz zum künstlerischen Motor zu machen,</li><li>wie barsch <span lang="fr">Niki de Saint Phalle</span> abgekanzelt wird, als sie den ersten Kontakt zur Pariser Kunstszene wagt,</li><li>was ein Stück Butter damit zu tun hat, dass <span lang="fr">Niki de Saint Phalle</span> sich in <span lang="fr">Jean Tinguely</span> verliebt,</li><li>warum <span lang="fr">de Saint Phalle</span> auch aufblasbare Skulpturen produziert.</li></ul><br/>1961 betritt <span lang="fr">Niki de Saint Phalle</span> die Kunstszene mit einem Paukenschlag: Mit einem Gewehr schießt sie auf Farbbeutel, deren Inhalt sich auf weiße Objekte ergießt. Ihre Motivation ist pure Wut – auf die Religion, ihre wohlhabende, aber strenge Familie, die sexualisierte Gewalt des Vaters.<br/><br/>Sie verlässt ihren verständnisvollen Ehemann für die Kunst und trifft in Paris <span lang="fr">Jean Tinguely</span>. Der hemdsärmelige Künstler schweißt aus Schrott schräge Kreaturen und bizarre Maschinen. Gemeinsam inspirieren und ergänzen sie sich – auch lange, nachdem ihre Liebesbeziehung endet. <br/><br/>Bekannt wird <span lang="fr">Niki de Saint Phalle</span> vor allem durch ihre üppigen, farbenfrohen und überdimensionalen Frauenskulpturen, die "Nanas". Vom Erfolg der drallen Damen überwältigt, flüchtet sich die Künstlerin in die Toskana und erfüllt sich ihren Lebenstraum: einen eigenen Skulpturengarten. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartnerinnen und -partner:</strong><br/><ul><li>Bloum Cardenas, Präsidentin der <span lang="fr">Niki Charitable Art Foundation</span></li><li>Sophie Duplaix, Chefkuratorin der zeitgenössischen Sammlungen im Staatlichen Museum für moderne Kunst, Centre Pompidou</li><li>Claes Britton, Biograph von Pontus Hultén</li><li>Niki de Saint Phalle, Jean Tinguely, Pontus Hultén: Grand Palais/Rmn Editions/Centre Pompidou. Paris 2025</li><li>Claes Britton: Pontus Hultén. Commander of Modern Art, Köln 2025</li><li>Catherine Francblin: <span lang="fr">Niki de Saint Phalle La révolte à l‘œuvre</span>, Paris 2013</li><li>Niki de Saint Phalle, Éditions Serpenoise, Metz 2010</li></ul> <br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: 30. August 1991 – <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/jean-tinguely-kuenstler-100.html" >Todestag von Jean Tinguely</a></li><li>Stichtag: 31. Januar 1977 – <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag2598.html" >Centre Pompidou wird eröffnet</a></li><li>NDR: <a href="https://www.ndr.de/kultur/kunst/niedersachsen/Nanas-in-Hannover-feiern-50-Geburtstag,nanas114.html" >"Nanas" in Hannover feiern 50. Geburtstag</a></li><li>Ausstellung GrandPalais Paris: <a href="https://www.grandpalais.fr/fr/programme/niki-de-saint-phalle-jean-tinguely-pontus-hulten" >Niki de Saint Phalle, Jean Tinguely, Pontus Hultén</a></li><li>NDR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjMyNTUzNV9nYW56ZVNlbmR1bmc" >Nikis Nanas ganz neu</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Sabine Mann<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Jürgen Beiner</p>]]>
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      <title>Bhagwan: Guru für Gutverdiener und Bürgerschreck</title>
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      <description>Bhagwan verspricht Erleuchtung und kassiert Millionen, bis das FBI sein Imperium am 28.10.1985 zum Einsturz bringt – und Baghwan und seine Sekretärin Sheela hinter Gitter.&#xD;
 Von Christoph Heimer.</description>
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      <![CDATA[<p>Bhagwan verspricht Erleuchtung und kassiert Millionen, bis das FBI sein Imperium am 28.10.1985 zum Einsturz bringt – und Baghwan und seine Sekretärin Sheela hinter Gitter.
</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christopher Heimer:</strong><br/><ul><li>wie die Utopie eines freien Lebens in Paranoia, Exzess, Gewalt und Missbrauch endet,</li><li>wie Bhagwans Lehre spirituelle und kapitalistische Ideen mischt, </li><li>was viele 68er wie den langjährigen Grobschnitt-Bassisten Milla Kapolke an Bhagwans Lehre fasziniert,</li><li>warum der Guru Ärger mit den Finanzbehörden bekommt.</li></ul><br/>1974 gründet Philosophieprofessor Chandra Mohan Jain seinen ersten Ashram. Er nennt sich Bhagwan, der Göttliche, bezeichnet sich als "Guru der Reichen" und "verkauft Erleuchtung".<br/><br/>Bhagwan hat das Produkt, seine persönliche Sekretärin Ma Anand Sheela macht es zur finanzkräftigen Marke. In der Wüste Oregons schafft sie für ihren geliebten Anführer ein Königreich, das sie zu einem globalen Imperium ausbaut und mit harter Hand regiert, während der Guru sich nur noch im Rolls Royce sehen lässt.<br/><br/>Sheela setzt sich im Herbst 1985 von der Sekte ab und wird damit für Bhagwan und seine Jünger zur Verräterin. Er erhebt schwere Vorwürfe gegen sie. Tatsächlich findet das FBI in Sheelas Wohnung Abhöranlagen, Mordanschlagspläne und Bioterror-Versuchseinrichtungen.<br/><br/>Am 28. Oktober 1985 werden Sheela und Bhagwan festgenommen. Beiden wird der bis dato größte Einwanderungsbetrug der US-Geschichte vorgeworfen. Sheela wird Anfang 1986 zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt, aber schon am 13. Dezember 1988 wegen guter Führung entlassen. Heute lebt sie in der Schweiz und leitet zwei Pflegeheime. Bhagwan kommt nach einem Deal mit der Staatsanwaltschaft schon nach zwölf Tagen aus dem Gefängnis. Bis zu seinem Tod 1990 wirkt er als Osho, als der er heute noch vielen als Achtsamkeitsguru und spirituelle Instanz gilt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Eva Sudholt, Journalistin</li><li>Milla Kapolke, Musiker, ehemaliger Neo-Sannyasin</li><li>Mudita Kapolke, Musikerin, ehemalige Neo-Sannyasin</li><li>Deva Tattva, Musiker, ehemaliger Neo-Sannyasin</li><li>Martin Papenheim: Der tanzende Spiegel – Bhagwan und die Deutschen 1970-2020. Paderborn 2025 </li><li>Leela Goldmund: Wenn ich groß bin, bin ich erleuchtet – Oshos vergessene Kinder. Kirchheim 2024 </li><li>Erich Follath: Die Frau an Bhagwans Seite. Zeit Magazin, 2020 </li><li>Kai Strittmatter/Thomas Schuler: Bhagwans verlorene Kinder. Süddeutsche Zeitung 2025 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR 5 - Erlebte Geschichten: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/erlebtegeschichten/joergandreeselten104.html" >Von der Waffen SS zu Bhagwan - Jörg Andrees Elten</a></li><li>WDR 5 -Tiefenblick: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/tiefenblick/bhagwan-osho-uta-sannyasins-aschram-koeln-100.html" >Ekstase statt Askese - Bhagwan in Köln</a></li><li>ARD Mediathek: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/unsere-geschichte/als-bhagwan-in-den-norden-kam/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8xNDYxXzIwMjItMDUtMTEtMjEtMDA" >Als Bhagwan in den Norden kam</a></li><li>ARD Mediathek: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/schwaben-altbayern/10-sommer-in-orange/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzllZTliYTk5LWRmMTctNDQ5MC1iYTNiLTJiZGMzMzZlMTFhYQ" >10 Sommer in Orange</a></li><li>wdr.de: <a href="https://www1.wdr.de/politik/politik-in-nrw/sektenberatung-nrw-zulauf-corona-krise-100.html" >Ansturm auf NRW-Sektenberatungsstelle in der Krise</a></li><li>WDR-Rockpalast über <a href="https://www1.wdr.de/fernsehen/rockpalast/ueber-grobschnitt-100.html" >"Grobschnitt"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christopher Heimer<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 28.10.1985, 28.10.2025, Bhagwan, Osho, Sheela, Rajneeshpuram, Oregon, Sekte, FBI, Netflix, Wild Wild Country, Indien, Poona, 68er-Generation, Meditation, Massenvergiftung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Bhagwan verspricht Erleuchtung und kassiert Millionen, bis das FBI sein Imperium am 28.10.1985 zum Einsturz bringt – und Baghwan und seine Sekretärin Sheela hinter Gitter.</itunes:summary>
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      <title>Vom Volk gefeierte Millionen-Betrügerin: Adele Spitzeder</title>
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      <description>Gegen gute Zinsen legen Tausende ihr Erspartes bei Adele Spitzeder (gest. 27.10.1895) an. Die finanziert sich mit dem Schneeballsystem ihr Luxusleben – und verliert fast alles. Von Melahat Simsek.</description>
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      <![CDATA[<p>Gegen gute Zinsen legen Tausende ihr Erspartes bei Adele Spitzeder (gest. 27.10.1895) an. Die finanziert sich mit dem Schneeballsystem ihr Luxusleben – und verliert fast alles.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Melahat Simsek:</strong><br/><ul><li>wie Adele Spitzeder das vermutlich erste Schneeballsystem der Finanzgeschichte ins Rollen bringt,</li><li>wie sie mit Charisma, Schauspielkunst und betonter Frömmigkeit ihre Geldanleger überzeugt,</li><li>mit welcher List Polizei und Innenministerium Spitzeders System sprengen,</li><li>warum Adele Spitzeder zwar zu drei Jahren Gefängnis verurteilt wird – aber nicht wegen Betrugs.</li></ul><br/>Adele Spitzeder lebt Mitte des 19. Jahrhunderts in Hotels und Gasthäusern und beschäftigt eine Privatangestellte. Als mäßig erfolgreiche Schauspielerin kann sie sich diesen Lebensstil jedoch nicht leisten.<br/><br/>Um ihren aufwendigen Lebensstil trotzdem zu halten, muss sich die Schauspielerin immer wieder Geld leihen. Bis sie auf die Idee kommt, gegen ein Zinsversprechen von stolzen zehn Prozent pro Monat das Geld anderer Leute einzusammeln. Die Zinsen zahlt sie aus dem frischen Geld, das sie mit eben diesem Versprechen einwirbt. Und so weiter.<br/><br/>Schnell blüht das Geschäft. Doch es gibt auch Gegenwind. Die Neueste Münchener Zeitung enthüllt die Praktiken der "Dachauer Bank" als höchst unseriös. Am 12. November 1872 leitet eine behördliche Kommission einen Haftbefehl gegen die Laien-Bankerin ein. Alles Geld, alle Wertgegenstände und Geschäftspapiere werden beschlagnahmt und Adele Spitzeder vor Gericht gestellt. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Julian Nebel, Jurist </li><li>Marita Panzer, Historikerin und Autorin </li><li>Dr. Marita Panzer: Adele Spitzeder - Schauspielerin, Bankgründerin, Betrügerin. Regensburg 2023 </li><li>Julian Nebel: Adele Spitzeder. Der größte Bankbetrug aller Zeiten. München 2018 </li><li>Adele Spitzeder: Geschichte meines Lebens. Autobiographie. Der große Münchner Bankskandal 1872. München 1996. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/geld/geld-zinsen-102.html" >Zinsen</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/video-geld-ohne-geld-100.html" >Geld ohne Geld</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Melahat Simsek<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 05:00:37 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Melahat Simsek</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 27.10.1895, 27.10.2025, König Ludwig II., Ponzi-Scheme, Schneeballsystem, Finanzbetrug, München, Dachauer Bank, Gründerzeit, Finanzgeschichte, True Crime, Wirtschaftskriminalität, Bayern</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Gegen gute Zinsen legen Tausende ihr Erspartes bei Adele Spitzeder (gest. 27.10.1895) an. Die finanziert sich mit dem Schneeballsystem ihr Luxusleben – und verliert fast alles.</itunes:summary>
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      <title>Der Mann, der Pinocchio erfand: Carlo Collodi</title>
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      <description>Carlo Collodi (gestorben am 26.10.1890) erfindet mit Pinocchio eine berühmte Figur der Weltliteratur. Wer ist der Mann hinter der Holzpuppe, deren Nase beim Lügen wächst? Von Monika Buschey.</description>
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      <![CDATA[<p>Carlo Collodi (gestorben am 26.10.1890) erfindet mit Pinocchio eine berühmte Figur der Weltliteratur. Wer ist der Mann hinter der Holzpuppe, deren Nase beim Lügen wächst?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Monika Buschey:</strong><br/><ul><li>warum der Straßenjunge Carlo Lorenzini trotz seiner Lebensumstände eine gute Ausbildung erhält,</li><li>was ihn später als Journalist zum Pseudonym Collodi inspiriert,</li><li>was Pinocchio mit der italienischen Alphabetisierungskampagne der 1880er-Jahre zu tun hat,</li><li>warum Pinocchio zwischendurch stirbt und wieder aufersteht.</li></ul><br/>Ein Stück Holz, das spricht. Darum wird aus ihm kein Tischbein, sondern ein kleiner Kopf. Als Meister Geppetto die Nase zu Ende schnitzt, passiert es: Sie wächst und wächst. Und wenn er sie kleiner machen will, wächst sie noch mehr. Der fertige Holzbengel bekommt den Namen Pinocchio. Er setzt sich aus dem italienischen Wort "pino" (Pinie/Kiefer) und der Verniedlichungsform von "pinco" (Dummkopf) und "occhio" (Auge) zusammen.<br/><br/>Pinocchio wird zum Star. Kein Medium kommt ohne ihn aus. Mit dem Disney-Film erobert er weltweit das Kinopublikum. Pinocchio als ein Spiegel der italienischen Seele: verspielt, genussfreudig, ungehorsam, nicht zu entmutigen und heiter. Generationen lassen sich von ihm bezaubern.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Carlo Collodi: Die Abenteuer des Pinocchio – Geschichte einer Holzpuppe. Ditzingen 2022</li><li>Dieter Richter: Carlo Collodi und sein Pinocchio – Ein weitgereister Holzbengel und seine toskanische Geschichte. Berlin 2004</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Projekt Gutenberg: <a href="https://www.projekt-gutenberg.org/collodi/pinocchi/titlepage.html" >Pinocchio - Die Geschichte vom hölzernen Bengele</a> (1881)</li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/walt-disney-100.html" >15.12.1966 - Todestag von Walt Disney</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Monika Buschey <br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Christina Gabriel</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 26 Oct 2025 05:00:08 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Literaturgeschichte, Italien, Biografie, Guillermo del Toro, Disney, Florenz, Zeitzeichen, 26.10.2025, 26.10.1890</itunes:keywords>
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      <title>Die Insel Taiwan: Vom Spielball der Mächte zur eigenen Stimme</title>
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      <description>Taiwan ist einer der geopolitischen Brennpunkte des 21. Jahrhunderts. Wer den Konflikt darum verstehen will, muss die Geschichte der Insel kennen. Von Tobias Sauer.</description>
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      <![CDATA[<p>Taiwan ist einer der geopolitischen Brennpunkte des 21. Jahrhunderts. Wer den Konflikt darum verstehen will, muss die Geschichte der Insel kennen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Tobias Sauer:</strong><br/><ul><li>wie die japanischen Kolonialherren die Taiwaner abwertend nennen,</li><li>warum Japan um 1915 seine Kolonialpolitik ändert,</li><li>wie die alte Bezeichnung für Taiwan lautet,</li><li>auf welche Weise die japanisierten Taiwaner nach 1945 zu "echten Chinesen" gemacht werden sollen,</li><li>welche Buttons die Schulkinder in Taiwan damals tragen müssen.</li></ul><br/>Taiwan hat eine Geschichte der Fremdbestimmung. Jahrtausende leben fast ausschließlich mehrere Gruppen von Ureinwohnern auf der Insel. Dann streiten europäische Kolonialmächte und China um ihren Einfluss. Seit dem 17. Jahrhundert herrschen die chinesischen Kaiser. Doch als China 1895 einen Krieg gegen Japan verliert, wird Taiwan zur japanischen Kolonie.<br/><br/>Das ändert sich erst, als es China im Zweiten Weltkrieg mit Hilfe der Alliierten gelingt, die Insel – rund 160 Kilometer vor der chinesischen Küste im Pazifik – einzunehmen. Die Taiwaner hoffen nach 50 Jahren Kolonialherrschaft auf Gleichberechtigung und Mitbestimmung. Doch in China bricht nach dem Zweiten Weltkrieg erneut Bürgerkrieg aus. Auf dem Festland kämpfen Anhänger der von Chiang Kai-shek geführten nationalchinesischen Partei KMT gegen die Kommunisten unter Mao Zedong.<br/><br/>Taiwan steht unter KMT-Verwaltung und wird ausgebeutet. Erst Ende der 1980er-Jahre beginnt ein Demokratisierungsprozess. Seither können die Taiwaner erstmals selbst über ihr Schicksal entscheiden. Auch deshalb lehnen Umfragen zufolge rund 90 Prozent eine Vereinigung mit dem chinesischen Festland ab.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Gunter Schubert (Sinologe, Universität Tübingen)</li><li>Stephan Thome (Autor und Schriftsteller, Taipeh)</li><li>Stephan Thome: Schmales Gewässer, gefährliche Strömung. Berlin 2024</li><li>David Demes und Frédéric Krumbein: Taiwan. Bonn 2024</li><li>Klaus Bardenhagen: Die wichtigste Insel der Welt. Freiburg im Breisgau 2024</li><li>Gunter Schubert: Kleine Geschichte Taiwans. München 2024</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>NDR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/weltspiegel/china-taiwan-konflikt-worum-geht-es/ndr/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3dlbHRzcGllZ2VsXzIwMjUtMDQtMDItMTktMDA" >China-Taiwan-Konflikt - worum geht es?</a></li><li>Phoenix: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/dokumentationen/taiwan-angst-vor-der-invasion/phoenix/Y3JpZDovL3Bob2VuaXguZGUvMzExMDYzNQ" >Taiwan - Angst vor der Invasion</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/video/dokus/terra-x-geschichte-kurz-100/zehn-fakten-zum-china-taiwan-konflikt-webvideo-100" >Zehn Fakten zum China-Taiwan-Konflikt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Tobias Sauer<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Holger Maerten</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 25 Oct 2025 04:00:25 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Tobias Sauer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Taiwan, Insel, Geschichte, Fremdherrschaft, Kolonie, Japan, USA, Geopolitik, Republik China, Identität, Konflikt, Krieg, Zeitzeichen, 25.10.1945, 25.10.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Taiwan ist einer der geopolitischen Brennpunkte des 21. Jahrhunderts. Wer den Konflikt darum verstehen will, muss die Geschichte der Insel kennen.</itunes:summary>
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      <title>Ich kann, ich will: Der Tag, an dem Island stillsteht</title>
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      <description>Welche Wirkung hat es, wenn in einem Land einen Tag lang alle Frauen die bezahlte und unbezahlte Arbeit niederlegen? Am 24.10.1975 probieren es die Isländerinnen aus. Von Merle Schaack /Michael Richmann.</description>
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      <![CDATA[<p>Welche Wirkung hat es, wenn in einem Land einen Tag lang alle Frauen die bezahlte und unbezahlte Arbeit niederlegen? Am 24.10.1975 probieren es die Isländerinnen aus.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Merle Schaack und Michael Richmann:</strong><br/><ul><li>weshalb viele Frauen in Island zunächst nicht streiken wollen,</li><li>wie viele Frauen sich schließlich am Streiktag beteiligen,</li><li>warum an diesem Tag die Hotdogs ausverkauft sind,</li><li>welchen Namen der Tag bei den Männern bekommt,</li><li>welche politischen Auswirkungen der Frauenstreik für die isländischen Frauen hat.</li></ul><br/>Die Idee hat ihren Ursprung in New York. Dort schließen sich 1969 Feministinnen zum "Red Stocking Movement" zusammen und wollen mit roten Strümpfen für mehr Geschlechtergerechtigkeit kämpfen. Schnell wird die Bewegung weltweit bekannt. Auch in Skandinavien schließen sich Frauen zusammen.<br/><br/>In Island marschieren die Rotsocken erstmals am 1. Mai 1970 bei der Kundgebung zum internationalen Arbeitertag mit und machen auf ihr Anliegen aufmerksam. Als die Vereinten Nationen das Jahr 1975 zum "Jahr der Frau" ausrufen, fragen sich die Rotsocken: Was, wenn einfach mal alle Frauen im Land für einen Tag die Arbeit niederlegen? Und zwar nicht nur die Erwerbsarbeit, sondern auch die zu Hause?<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartnerinnen:</strong><br/><ul><li>Gerður Óskarsdóttir (Mitinitiatorin des isländischen Frauenstreiks)</li><li>Eva Berendsen (Politikwissenschaftlerin der Bildungsstätte Anne Frank)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/wdr-dok/island-ein-tag-ohne-frauen/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNmYzYjcwMTEtM2I2ZC00MmRhLTg2MDgtZDhkZDE3MzU0OWY2" >"Ein Tag ohne Frauen"</a> - Doku über Islands Frauenstreik</li><li>Dokumentation über die <a href="https://vimeo.com/141731463" >Redstocking-Bewegung in Island</a> 1970 bis 1980</li><li>Homepage der New Yorker <a href="https://www.redstockings.org/" >Redstockings</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin und Autor: Merle Schaack und Michael Richmann<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Jens Baumgart</p>]]>
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      <itunes:keywords>24.10.1975, 24.10.2025, Island, Frauenstreik, Frauenrechte, Rote-Socken-Bewegung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Welche Wirkung hat es, wenn in einem Land einen Tag lang alle Frauen die bezahlte und unbezahlte Arbeit niederlegen? Am 24.10.1975 probieren es die Isländerinnen aus.</itunes:summary>
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      <title>Widerstand im Wasser: Gertrude Ederle durchquert den Ärmelkanal</title>
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      <description>Sie ist fast taub, unterschätzt, entschlossen – und Vorbild für Frauen: Am 23.10.1905 wird Gertrude Ederle, die erste Frau, die den Ärmelkanal durchschwimmt, geboren. Von Martina Meißner.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie ist fast taub, unterschätzt, entschlossen – und Vorbild für Frauen: Am 23.10.1905 wird Gertrude Ederle, die erste Frau, die den Ärmelkanal durchschwimmt, geboren.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:</strong><br/><ul><li>warum Trudy ihr Gehör zeitlebens zu schaffen macht,</li><li>von ihrer zweiten Leidenschaft: dem Lesen,</li><li>von Männern, die Gertrude helfen – und solchen, die sie ausbremsen,</li><li>wie Trudy nebenbei den Bikini erfindet,</li><li>von ihrem Triumphzug und den schweren Zeiten danach.</li></ul><br/>Anfang des 20. Jahrhunderts gilt es als unnötig und unschicklich, dass Frauen schwimmen lernen. Aber einem Mädchen ist das völlig egal: Gertrude Ederle. Die am 23. Oktober 1905 in New York geborene "Trudy" lässt sich auch von männlichen Rekorden nicht beeindrucken. Nach unzähligen gewonnenen Titeln, darunter auch Olympia-Gold, sucht sie eine neue Herausforderung: Sie will als erste Frau durch den Ärmelkanal schwimmen. Eine lebensgefährliche Aktion.<br/><br/>Ein erster Versuch scheitert – in erster Linie an der Missgunst ihres Trainers. Doch sie nimmt einen zweiten Anlauf. Mit neuen Begleitern und neuem Anzug trotzt sie Wellen und Nebel, bricht ihr Vorhaben auch nicht ab, obwohl ihr von außen dazu geraten wird. Und tatsächlich: Nach 14 Stunden und 31 Minuten steigt Gertrude Ederle auf wackeligen Beinen am <span lang="en">Kingsdown Beach</span> bei <span lang="en">Dover</span> aus dem Meer. So schnell hat kein Mann vor ihr den Ärmelkanal durchquert.<br/><br/>Gertrude Ederle stirbt mit 98 Jahren. Ihre Liebe zum Meer bleibt bis zum Schluss. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Anne-Kathrin Kilg-Meyer (Juristin und Autorin)</li><li>Anne-Kathrin Kilg-Meyer: Gertrude Trudy Ederle. Eine Schwimmerin verändert die Welt, Kellinghusen 2020</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR Retro: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr/retro-sport-in-nrw/audio-interview-mit-dem-rekordschwimmer-ernst-vierkoetter-100.html" >Interview mit dem Rekordschwimmer Ernst Vierkötter</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag1416.html" >Stichtag 7. Januar 2005 - Vor 220 Jahren: Erster Ballonflug über den Ärmelkanal</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Martina Meißner<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Jürgen Mönkediek</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 23 Oct 2025 04:00:48 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Martina Meißner</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 23.10.1905, 23.10.2025, Schwimmen, Sportgeschichte, Frauen im 20. Jahrhundert, Frauenrechte, Pionierinnen des Sports, Olympische Spiele 1924, Emanzipation</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sie ist fast taub, unterschätzt, entschlossen – und Vorbild für Frauen: Am 23.10.1905 wird Gertrude Ederle, die erste Frau, die den Ärmelkanal durchschwimmt, geboren.</itunes:summary>
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      <title>Alessandro Scarlatti: Meister der Harmonie und Mordverdächtiger</title>
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      <description>Der italienische Barock-Komponist Alessandro Scarlatti (gestorben am 22.10.1725) hat die Oper Europas geprägt - und ein spannendes Leben geführt. Von Christoph Vratz.</description>
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      <![CDATA[<p>Der italienische Barock-Komponist Alessandro Scarlatti (gestorben am 22.10.1725) hat die Oper Europas geprägt - und ein spannendes Leben geführt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vratz:</strong><br/><ul><li>was man unter dem Neapolitanischen Opernstil versteht,</li><li>wie Scarlatti sein berufliches Netzwerk knüpft,</li><li>wie Papst Innozenz XI. die Oper aus der Öffentlichkeit verbannt,</li><li>wie der Nachruf auf ein Mordopfer Scarlatti mit der Tat in Verbindung bringt.</li></ul><br/>Alessandro Scarlatti verlässt mit zwei seiner sieben Geschwister die Heimat Sizilien wegen einer Hungersnot. Der erst Zwölfjährige gelangt nach Rom, wo er wahrscheinlich Unterricht bei Giacomo Carissimi, dem Erfinder der geistlichen Oper, erhält.<br/><br/>Scarlatti hat großes Geschick in der Sponsoren-Aquise. Unter anderem wird er von Pietro Ottoboni gefördert. Ottoboni ist ein Großneffe des Papstes, Vizekanzler der Kirche, dazu Kunstliebhaber und Lebemann, wie sein erster Biograph schreibt. Er liebt Pracht, Verschwendung und die Wollust, ist dabei aber leutselig und guttätig.<br/><br/>Als Scarlatti sich unter dem sittenstrengen Papst Innozenz XI. in Rom in seinen künstlerischen Freiheiten zu eingeschränkt fühlt, zieht er weiter nach Neapel, wo er Hofkapellmeister wird. Es ist der Beginn einer großen Karriere als Opernkomponist, der in in ganz Europa bekannt wird. Scarlatti rüttelt mit seinem Stil die italienische und europäische Musik auf.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dorothee Oberlinger, Flötistin</li><li>Sabine Ehrmann-Herfort/Gerhard Kuck (Hg.): Alessandro Scarlatti. Das kompositorische Schaffen. Kassel [u.a.] 2024. </li><li>Silke Leopold: Die Oper im 17. Jahrhundert. 2006</li><li>Benedikt Poensgen: Die Offiziumkompositionen von Alessandro Scarlatti. Hamburg 2004 (online verfügbar)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/barock/index.html" >Das Zeitalter des Barock</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/musik/barock_musik_im_dekadenten_zeitalter/pwiegeorgfriedrichhaendel100.html" >Barockmusik - Georg Friedrich Händel</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-christina-von-schweden-100.html" >17.12.1644: Christina von Schweden übernimmt die Regentschaft</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/paepste/index.html" >Religion - Päpste</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vratz<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 22 Oct 2025 04:00:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christoph Vratz</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Alessandro Scarlatti, Barock, Hoch-Barock, Komponist, neopolitanische Oper, Musik, Klassik, Domenico Scarlatti, Zeitzeichen, Geschichte, 22.10.1875, 22.10.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der italienische Barock-Komponist Alessandro Scarlatti (gestorben am 22.10.1725) hat die Oper Europas geprägt - und ein spannendes Leben geführt.</itunes:summary>
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      <title>Undercover als Türke: Günter Wallraffs Buch "Ganz unten"</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-undercover-als-tuerkeguenter-wallraffs-buch-ganz-unten-100.html</link>
      <description>Als "Ali" enthüllt Günter Wallraff die brutalen Arbeitsbedingungen der "Gastarbeiter". Sein Buch "Ganz unten" erscheint am 21.10.1985 und schockiert die Bevölkerung. Von Veronika, Biermann, Ulrich Bock.</description>
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      <![CDATA[<p>Als "Ali" enthüllt Günter Wallraff die brutalen Arbeitsbedingungen der "Gastarbeiter". Sein Buch "Ganz unten" erscheint am 21.10.1985 und schockiert die Bevölkerung.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Ulrich Biermann und Veronika Bock:</strong><br/><ul><li>wie Günter Wallraff sich auf seine Rolle als "Ali" vorbereitet,</li><li>wie schon in den 1980er-Jahren Übergriffe gegen Arbeitsmigranten und -migrantinnen zunehmen,</li><li>wie ausländische Arbeitnehmende in die illegale Leiharbeit getrieben werden,</li><li>mit welchen Mitteln Unternehmen gegen die Enthüllungen in "Ganz unten" kämpfen,</li><li>wieviele Verfahren gegen Unternehmen, Subunternehmer und Zeitarbeitsfirmen eingeleitet werden.</li></ul><br/>Günter Wallraff, geboren 1942, ist Deutschlands wohl bekanntester Investigativjournalist. Seine Art, in Arbeitswelten der Republik einzutauchen, ist zum Fachbegriff geworden. "Wallraffen" ist für ihn keine rein journalistische Methode, sondern ein persönliches Bedürfnis. Er will Missstände sichtbar machen, um positive Veränderungen zu erreichen.<br/><br/>1985 erscheint sein Buch "Ganz unten", ein Jahr später der gleichnamige Dokumentarfilm. Aufnahmen, die heimlich entstehen, während Wallraff sich als der türkische Leiharbeiter "Ali" abrackert. Ali wird mal zum Versuchskaninchen für die Pharmaindustrie, dann lässt er sich für die Industriereinigung einstellen. Auch bei McDonalds und auf Bauernhöfen verdingt er sich. Er probiert so ziemlich alles aus, wofür die "Gastarbeiter" damals gerne genommen werden.<br/><br/>Politisch löst "Ganz unten" einen der größten Wirtschaftsskandale in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland aus. Unternehmen werden zu Millionenstrafen verurteilt. Die Mehrheitsgesellschaft bekommt das erste mal Einblick in die Arbeits- und Lebenswelt von Arbeitsmigranten.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Günter Wallraff (Investigativjournalist und Autor von "Ganz unten")</li><li>Osman Okkan (Übersetzer und Mitarbeiter bei "Ganz unten")</li><li>Mely Kiyak (Journalistin und Schriftstellerin)</li><li>Günter Wallraff: Ganz unten. Mit einer Dokumentation der Folgen. Köln 1988 </li><li>"Mittwochs in…" vom 30.10.1985 (WDR Archiv) </li><li>Archivberichte der ARD aus den Jahren 1986 bis 1990</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag2796.html" >09. Oktober 1977: Günter Wallraff präsentiert "Der Aufmacher"</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/geschichte_der_gastarbeiter/index.html" >Geschichte der "Gastarbeiter" in der Bundesrepublik Deutschland</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-der-bundestag-beschliesst-sozialgesetze-100.html" >15. November 2002 - Der Bundestag beschließt Sozialgesetze um Hartz IV</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor und Autorin: Ulrich Biermann und Veronika Bock<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 04:00:55 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Veronika, Biermann, Ulrich Bock</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 21.10.2025, 21.10.1985, Enthüllungsjournalismus, Leiharbeit, Arbeitsmigration, Investigativjournalismus, wallraffen</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Als "Ali" enthüllt Günter Wallraff die brutalen Arbeitsbedingungen der "Gastarbeiter". Sein Buch "Ganz unten" erscheint am 21.10.1985 und schockiert die Bevölkerung.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-10-21T06:00:55</ard:visibleFrom>
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      <title>General unter Verdacht: Die Affäre Kießling</title>
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      <description>Verkehrt der Vier-Sterne-General Günter Kießling in Schwulenbars? Allein der falsche Verdacht reicht aus, um den Offizier (geb. am 20.10.1925) aus dem Amt zu drängen. Von Herwig Katzer.</description>
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      <![CDATA[<p>Verkehrt der Vier-Sterne-General Günter Kießling in Schwulenbars? Allein der falsche Verdacht reicht aus, um den Offizier (geb. am 20.10.1925) aus dem Amt zu drängen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Herwig Katzer:</strong><br/><ul><li>dass Homosexualität in den 1970er und 80er Jahren schlimmer empfunden wird, als "Nazi sein",</li><li>wie es zu den Gerüchten um Günter Kießling kommt und wie sie sich aufklären,</li><li>warum am Ende fast alle beteiligten Personen beschädigt sind.</li><li>vom § 175, der Homosexualität unter Strafe stellt - und erst zehn Jahre nach der Kießling-Wörner-Affäre abgeschafft wird.</li></ul><br/>Anfang 1984. In Bonn herrscht helle Aufregung im Verteidigungsministerium. Der höchste deutsche General und stellvertretende NATO-Oberbefehlshaber Europas, Günter Kießling, wird unehrenhaft entlassen - weil er homosexuell sein soll. Udo Röbel ist damals stellvertretender Chefredakteur der Kölner Boulevardzeitung "Express". Er wird in der Kießling-Affäre eine der zentralen Figuren und deckt einen ungeheuerlichen Politskandal auf.<br/><br/>Günter Kießling wird am 20. Oktober 1925 in Frankfurt/Oder geboren. Schon früh entscheidet sich der Mann mit geradezu preußischem Pflichtbewusstsein für ein Leben in Uniform. Kießling macht Karriere - bis im Herbst 1983 die Gerüchte aufkommen. Später wird Kießling zwar öffentlich rehabilitiert und mit großem Zapfenstreich in den Ruhestand verabschiedet, doch von seinen Offizierskollegen wird er zeitlebens geschnitten.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Heiner Möllers, Historiker und Oberstleutnant der Bundeswehr</li><li>Udo Röbel, Autor und Journalist ("Express")</li><li>Heiner Möllers: Die Affäre Kießling. Der größte Skandal der Bundeswehr. Berlin 2019</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag592.html" >Stichtag 13. August 2004 - Vor 10 Jahren: Manfred Wörner stirbt</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag4750.html" >Stichtag 10. November 2010 - Vor 10 Jahren: Bundestag billigt das Lebenspartnerschaftsgesetz</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Herwig Katzer<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 04:00:35 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Herwig Katzer</itunes:author>
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      <itunes:summary>Verkehrt der Vier-Sterne-General Günter Kießling in Schwulenbars? Allein der falsche Verdacht reicht aus, um den Offizier (geb. am 20.10.1925) aus dem Amt zu drängen.</itunes:summary>
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      <title>Die Honoria-Affäre: Westroms größter Skandal</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-die-honoria-affaere-westroms-groesster-skandal-100.html</link>
      <description>Im Jahr 450 rätselt das Weströmische Reich: Hat Kaiserschwester Honoria dem gefürchteten Hunnenkönig Attila einen Heiratsantrag gemacht? Sicher ist: Köpfe werden rollen. Von Tobias Sauer.</description>
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      <![CDATA[<p>Im Jahr 450 rätselt das Weströmische Reich: Hat Kaiserschwester Honoria dem gefürchteten Hunnenkönig Attila einen Heiratsantrag gemacht? Sicher ist: Köpfe werden rollen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Tobias Sauer:</strong><br/><ul><li>wie eine der größten Skandalgeschichten der Spätantike ihren Anfang nimmt,</li><li>warum die schöne Kaiser-Schwester Honoria das Image des Herrscherhauses verbessern soll,</li><li>wie Valentinian sich mit der unverheirateten Schwester potenzielle Rivalen vom Hals halten will,</li><li>wie Honoria im Widerstand gegen ihren Bruder im Jahr 450 richtig aufdreht. </li></ul><br/>Justa Grata Honoria, ältere Schwester des römischen Kaisers Valentinian III., glänzt nicht gerade durch ihren vorbildlichen Lebenswandel. Vielmehr wird sie bei einer heimlichen Affäre mit ihrem Vermögensverwalter Eugenios ertappt.<br/><br/>Kaiser Valentinian gefällt das nicht: Eugenius wird getötet, Honoria wird die Macht entzogen, außerdem wird sie mit Herkulanus verlobt, einem Mann konsularischen Ranges und guter Gesinnung.<br/><br/>Offenbar ruft Honoria in dieser Situation ausgerechnet die Hunnen unter Attila zu Hilfe. Später wird erzählt, sie habe Attila durch Übersenden eines Ringes ihre Hand angeboten. Allerdings führt das zu einem folgenschweren Missverständnis und einem Krieg zwischen Westrom und den Hunnen 451/52. <br/><br/>Die Protagonisten überleben diese Geschichte nicht lange: Attila stirbt zu Beginn des Jahres 453 - während der Hochzeitsnacht mit einer anderen Frau. Valentinian wird 455 ermordet. Die Spuren der Prinzessin Honoria, die an ihren Käfigstäben rüttelt und darüber die römische Welt ins Wanken bringt, verlieren sich im Dunkel der Geschichte.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Anja Busch, Historikerin, Expertin für Frauen der theodosianischen Dynastie</li><li>Professor Dr. Mischa Meier, Althistoriker, Universität Tübingen</li><li>Ernst Doblhofer (Hrsg.): Byzantinische Diplomaten und östliche Barbaren. Aus den Excerpta de legationibus des Konstantinos Porphyrogennetos ausgewählte Abschnitte des Priskos und Menander Protektor. Graz u.a.: Styria. 1955</li><li>John Given (Hrsg.): The Fragmentary History of Priscus. Attila, the Huns and the Roman Empire AD 430-476. Merchantville NJ: Evolution Publishing. 2014</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag2072.html" >20. Juni 451: Schlacht auf den Katalaunischen Feldern</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Tobias Sauer<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 19 Oct 2025 04:00:05 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Tobias Sauer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>19.10.2025, Jahr 450, Honoria Augusta, Galla Placida, Attila, Valentinian III., Katalaunische Felder, Zeitzeichen m Geschichte, Antike, Weströmisches Reich, Hunnen, Oströmisches Reich</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Im Jahr 450 rätselt das Weströmische Reich: Hat Kaiserschwester Honoria dem gefürchteten Hunnenkönig Attila einen Heiratsantrag gemacht? Sicher ist: Köpfe werden rollen.</itunes:summary>
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      <title>Widerstand im Ring: Sinto-Boxer Rukelie Trollmann</title>
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      <description>Am 18.10.29 boxt der Sinto seinen ersten Profikampf. Kurz darauf ist er Deutscher Meister - für drei Tage. Er trotzt den Nazis mit Ironie. Und bezahlt mit seinem Leben. Von Gianna Scholten.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 18.10.29 boxt der Sinto seinen ersten Profikampf. Kurz darauf ist er Deutscher Meister - für drei Tage. Er trotzt den Nazis mit Ironie. Und bezahlt mit seinem Leben.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Gianna Felicita Scholten:</strong><br/><ul><li>warum Boxen im deutschen Kaiserreich verboten ist,</li><li>wie Rukelie Trollmann mit seinem Kampfstil das Publikum begeistert,</li><li>mit welch fadenscheinigen Entscheidungen die Nazis Trollmann den Titel aberkennen,</li><li>wie Trollmann mit blondierten Haaren gegen die Nazis einen Wirkungstreffer erzielt.</li></ul><br/>Johann Rukelie Trollmann ist ein außergewöhnlicher, unkonventioneller Boxer von internationalem Rang. 1933 gewinnt er überlegen die deutsche Meisterschaft im Halbschwergewicht. Doch als Sinto darf er nicht Meister sein. Nazi-Funktionäre und Presse beenden seine Karriere. 1944 wird Trollmann im KZ Neuengamme ermordet - als offizielle Todesursache geben die Nazis aber Herzversagen an. <br/><br/>Rukelie Trollmann wird 36 Jahre alt. Er hat fünf Geschwister, die alle ein anderes Grauen erleben - Zwangsarbeit, Folter, Deportation, Tod. Die, die nicht interniert werden, bleiben in ihrer Heimatstadt Hannover. Ihnen wird der Zutritt zu Luftschutzbunkern verwehrt, während die Bomben fallen. <br/><br/>Nach 1945 werden viele Sinti und Roma nicht in ihre Wohnungen zurückgelassen, sondern auf sogenannte "Sammelplätze" neben Fabriken, Friedhöfen oder Klärwerken am Stadtrand gedrängt. Es beginnt das, was man später "zweite Verfolgung" nennt.<br/><br/>Erst 70 Jahre nach dem Titelgewinn und 59 Jahre nach seinem Tod wird Johann Wilhelm "Rukelie" Trollmann sein Meistertitel von 1933 offiziell zuerkannt. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Kelly Laubinger, Sinti Union Schleswig Holstein</li><li>Bericht der Unabhängigen Kommission Antiziganismus, Berlin 2021</li><li>Stefanie Bart: Deutscher Meister. Berlin 2014</li><li>Hans Firzlaff: Knock-out. Hannover 1997</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR wahr_so auf TikTok: <a href="https://www.tiktok.com/@sportschau/video/7520275027703516438?_r=1&amp;_d=secCgYIASAHKAESPgo8FgStDYR0rjhzhVWcenHE0tY8f9I8d5equg5ZA0qilrixk1UN8M1tV%2BnUjNjHU4MMLzaZDkDCoASW2uSjGgA%3D&amp;u_code=el54ja5463cdki&amp;share_item_id=7520275027703516438&amp;timestamp=1751278182&amp;utm_campaign=client_share&amp;utm_source=short_fallback&amp;share_app_id=1233" >Sportschau - Johanns Traum endet zu früh</a></li><li>ARD Mediathek: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/dokus-und-reportagen/der-lange-weg-der-sinti-und-roma/hr/MzU2MDI2ZDktNzIzMC00ZjRkLThhMWUtZjhhY2MyNWRhZDY3" >Der lange Weg der Sinti und Roma</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/sport/boxen/index.html" >Boxen</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-max-schmeling-boxweltmeister-100.html" >12.06.1930: Max Schmeling wird Box-Weltmeister</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Gianna Felicita Scholten<br/>Redaktion: Carolin Rückl, David Rother<br/>Technik: Anne Bohnen, Sophie Weber</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 18 Oct 2025 04:00:55 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 18.10.1929, 18.10.2025, Rukelie Trollmann, Sinti, Roma, Antiziganismus, Porajmos, Völkermord, NS-Zeit, Holocaust, Widerstand, Konzentrationslager, Rassismus, Boxen, Max Schmeling</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 18.10.29 boxt der Sinto seinen ersten Profikampf. Kurz darauf ist er Deutscher Meister - für drei Tage. Er trotzt den Nazis mit Ironie. Und bezahlt mit seinem Leben.</itunes:summary>
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      <title>John Reed: US-Kommunist mit Ehrengrab am Kreml</title>
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      <description>Ausgerechnet ein US-Amerikaner schreibt als Augenzeuge "Zehn Tage, die die Welt erschütterten" über die Oktoberrevolution. In Moskau gefeiert, in den USA geächtet. Von Christoph Tiemann.</description>
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      <![CDATA[<p>Ausgerechnet ein US-Amerikaner schreibt als Augenzeuge "Zehn Tage, die die Welt erschütterten" über die Oktoberrevolution. In Moskau gefeiert, in den USA geächtet.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Tiemann:</strong><br/><ul><li>warum ein US-Bürger an der Kremlmauer in Moskau begraben liegt, </li><li>wie ein wohlhabender Harvard-Absolvent zum Revolutionär wird,</li><li>weshalb sein Buch Lenin begeistert - und die USA empört,</li><li>und wie ein Hollywoodfilm den Mythos um John Reed neu belebt. </li></ul><br/>John Reed, geboren 1887 in Portland, Oregon, wächst in einer privilegierten Familie auf. Doch statt im Schutz seines Elternhauses zu bleiben, sucht er die Nähe zu Arbeitern, Armen und Entrechteten. Als Journalist berichtet er von Streiks, vom Krieg - und schließlich von der Russischen Revolution. <br/><br/>1917 erlebt er in Petrograd, wie Lenin und die Bolschewiki die Macht übernehmen. Sein Bericht "Zehn Tage, die die Welt erschütterten" wird zum Klassiker der Zeitgeschichte. Lenin nennt es eine "wahrheitsgetreue und lebendige Darstellung" der Revolution. 1920 stirbt John Reed mit nur 33 Jahren an Typhus in Moskau - und findet seine letzte Ruhestätte dort, wo die Sowjetmacht geboren wurde: an der Kremlmauer auf dem Roten Platz. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Maurice Isserman, Dozent für Amerikanische Geschichte am Hamilton College, New York</li><li>Norman Markowitz, ehem. Dozent für Geschichte an der Rutgers University, New Jersey</li><li>John Reed: Zehn Tage, die die Welt erschütterten, Berlin, 1922. </li><li>John Reed: The War in Eastern Europe, New York, 1916.</li><li>Maurice Isserman: Reds- The Tragedy of American Communism, New York, 2024.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/kommunismus/index.html" >Kommunismus</a></li><li>12.03.1917 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/russische-revolution-100.html" >Beginn der Russischen Revolution</a></li><li>22.04.1870 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/lenin-108.html" >Geburtstag von Lenin</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor:in: Christoph Tiemann <br/>Redaktion: Matti Hesse <br/>Technik: Moritz Raestrup </p>]]>
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      <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 04:00:58 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>John Reed, Kommunismus, Sozialismus, Lenin, Oktoberrevolution, USA, John Reed, Zehn Tage die die Welt erschütterten, Geschichte, 17.10.1920, 17.10.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ausgerechnet ein US-Amerikaner schreibt als Augenzeuge "Zehn Tage, die die Welt erschütterten" über die Oktoberrevolution. In Moskau gefeiert, in den USA geächtet.</itunes:summary>
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      <title>Als das Wasser versiegte: Die große Dürre von 1540</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-als-das-wasser-versiegte-die-grosse-duerre-von--100.html</link>
      <description>Trockene Böden, Missernten, Flüsse als Rinnsale, Schäden an Bäumen und Waldbrände. Die Trockenjahre häufen sich. Noch werden sie übertroffen von der großen Dürre 1540.&#xD;
 Von Anne Preger.</description>
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      <![CDATA[<p>Trockene Böden, Missernten, Flüsse als Rinnsale, Schäden an Bäumen und Waldbrände. Die Trockenjahre häufen sich. Noch werden sie übertroffen von der großen Dürre 1540.
</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Anne Preger:</strong><br/><ul><li>wie das Jahr 1540 als "Jahrtausenddürre" in die Geschichte eingeht, </li><li>warum Wein billiger wird als Wasser - und die Menschen in Köln betrunken auf den Straßen liegen, </li><li>von einer "katholischen Verschwörung", über die sogar auf dem Reichstag beim Kaiser gestritten wird,</li><li>und weshalb Forscher die Dürre heute als extremes, aber einmaliges Ereignis sehen - im Gegensatz zu den sich häufenden Hitzesommern unserer Zeit. </li></ul><br/>Es ist ein Jahr ohne Regen. Elf Monate lang bleibt der Himmel über Mitteleuropa blau und gnadenlos heiß - von Norddeutschland bis Italien, von Polen bis Frankreich. Flüsse trocknen aus, Mühlen stehen still, Vieh verdurstet. In Würzburg erinnert eine einzelne Flasche "Steinwein" an diese Katastrophe: süß, schwer, fast sirupartig - und bis heute ungetrunken. <br/><br/>1540 versiegt jedoch nicht nur das Wasser, sondern auch die Energie: ohne Wasserkraft kein Mehl, kein Brot, kein Leben. Chronisten berichten von brennenden Wäldern, toten Tieren und Menschen, die sich in Keller flüchten. Historiker nennen es "das extremste Hitzejahr der letzten Jahrtausende". Und doch: Schon zwei Jahre später kommt der Frost zurück. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Christian Pfister, emeritierter Historiker an der Uni Bern.</li><li>Dr. Andreas Marx vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ, Hydrologe und Dürreforscher.</li><li><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10584-014-1184-2" >The year-long unprecedented European heat and drought of 1540 – a worst case. Climatic Change 2014</a>.</li><li><a href="https://www.nature.com/articles/s41586-025-09047-2" >Erderwärmung verstärkt Dürren weltweit, Nature 2025</a>.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.tambora.org/" >Datenbank</a> mit historischen Quellen zur Rekonstruktion des Klimas vergangener Jahrhunderte, Uni Freiburg</li><li><a href="https://www.zdf.de/play/dokus/extrem-zwischen-duerre-und-sintflut-movie-100/extrem-zwischen-duerre-und-sintflut-102" >Extrem! Zwischen Dürre und Sintflut</a></li><li>BR Story: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/br-story/die-grosse-duerre-was-tun-damit-deutschland-nicht-austrocknet/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9XT046MzY0ODY0MzQ5ODEzX0YyMDIyV08wMTcyNzRBMDpjaGFubmVsXzI4MTA3" >Die große Dürre · Was tun, damit Deutschland nicht austrocknet?</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/klima/klimaforschung/index.html" >Klimaforschung</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>D</strong><strong>iese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in der </strong><a href="https://kurz.wdr.de/podcastpicker-zeitzeichen" ><strong>ARD-Audiothek und überall da, wo es Podcasts gibt.</strong></a><br/><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Anne Preger <br/>Redaktion: Frank Zirpins <br/>Technik: Joseph Baader/Thomas Bleuel</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 04:00:28 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>16.10.2025, 1540, Klima, Klimawandel, Dürre, Waldbrände, Natur, Umwelt, Trockenheit, Unwetter</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Trockene Böden, Missernten, Flüsse als Rinnsale, Schäden an Bäumen und Waldbrände. Die Trockenjahre häufen sich. Noch werden sie übertroffen von der großen Dürre 1540.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-12-17T16:00:08</ard:visibleFrom>
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      <title>Hitler als Witzfigur: Charlie Chaplins "Der große Diktator"</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-hitler-als-witzfigur-charlie-chaplins-der-grosse-diktator-100.html</link>
      <description>15. Oktober 1940: Premiere von Chaplins "Der große Diktator". Während Hitler Europa verwüstet, hält Chaplin eine Rede für Menschlichkeit - und gegen den Hass. Von Andrea Klasen.</description>
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      <![CDATA[<p>15. Oktober 1940: Premiere von Chaplins "Der große Diktator". Während Hitler Europa verwüstet, hält Chaplin eine Rede für Menschlichkeit - und gegen den Hass.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Klasen:</strong><br/><ul><li>warum Charlie Chaplin in "Der große Diktator" zwei grundsätzlich gegensätzliche Rollen spielt - und welche das sind,</li><li>wie er mit Pantomime und Witz den Größenwahn des Faschismus entlarvt, </li><li>und weshalb seine berühmte Schlussrede bis heute nichts von ihrer Kraft verloren hat.</li></ul><br/>Als "Der große Diktator" 1940 in die Kinos kommt, steht die Welt bereits in Flammen. Chaplin spielt Anton Hynkel, einen selbstverliebten Herrscher, der in Kauderwelsch Reden schwingt, das Volk aufpeitscht - und mit einer einzigen Geste zum Schweigen bringt. <br/><br/>Doch dieser große Diktator ist mehr als eine Parodie auf Hitler: Er steht für alle, die ihre Macht missbrauchen. Chaplin macht ihn zur Karikatur und stellt ihm seine Figur des Tramps entgegen, in diesem Film als jüdischer Friseur - leise, menschlich, verletzlich. In der Gegenüberstellung dieser Figuren liegt die ganze Kraft des Films. Und wenn Chaplin am Ende aus seiner Rolle tritt, wird aus der Satire ein Aufruf: ein leidenschaftliches Plädoyer für Menschlichkeit, Vernunft und Hoffnung.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Norbert Aping (Chaplin-Experte, Schüren-Verlag Marburg)</li><li>Charles Chaplin: Die Geschichte meines Lebens, Frankfurt am Main, 1964. </li><li>Norbert Aping: Charlie Chaplin in Deutschland, Marburg, 2005. </li><li>Norbert Aping: Liberty Shtunk. Charlie Chaplin und die Nazis, Marburg, 2014. </li><li>Norbert Aping: Charlie Chaplin and the Nazis, Jefferson (North Carolina), 2014. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>25.12.1977 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/charliechaplin100.html" >Todestag von Charlie Chaplin</a></li><li>18.09.1952 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-charlie-chaplin-amerika-100.html" >Charlie Chaplin verlässt Amerika</a></li><li>arte-Dokumentation "<a href="https://www.arte.tv/de/videos/115036-000-A/chaplins-moderne-zeiten/" >Chaplins Moderne Zeiten - der Abschied vom Stummfilm</a>"</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Klasen <br/>Redakteur: Matti Hesse <br/>Technikerin: Sarah Fitzek </p>]]>
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      <pubDate>Wed, 15 Oct 2025 04:00:41 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Klasen</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Der große Diktator, Charlie Chaplin, Film, Adolf Hitler, USA, Nationalsozialismus, Filmgeschichte, Stummfilm, Tramp, 15.10.1940, 15.10.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>15. Oktober 1940: Premiere von Chaplins "Der große Diktator". Während Hitler Europa verwüstet, hält Chaplin eine Rede für Menschlichkeit - und gegen den Hass.</itunes:summary>
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      <title>Strafe in der DDR: Todesurteil für ein Flugblatt</title>
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      <description>Der 18-jährige Oberschüler Hermann Flade wird mit Protest-Flugblättern gegen Wahlbetrug erwischt. In der DDR ein Grund für einen Schauprozess mit Todesurteil. Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Der 18-jährige Oberschüler Hermann Flade wird mit Protest-Flugblättern gegen Wahlbetrug erwischt. In der DDR ein Grund für einen Schauprozess mit Todesurteil.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>wie Hermann Flades Zeit in der Hitlerjugend ihn für den Protest in der DDR motiviert,</li><li>warum die Volkskammerwahlen in der DDR nicht demokratisch sind,</li><li>wie Flade beim Flugblattverteilen von einem vermeintlichen Liebespaar ertappt wird,</li><li>warum er zunächst kein Gnadengesuch angesichts des Todesurteils einreichen will,</li><li>wie Hermann Flade geheimer Informant der Stasi wird.</li></ul><br/>Hermann Flade druckt mit verrutschten Großbuchstaben aus seinem Setzkasten aus Kinderzeiten Flugblätter. Er klebt sie in Olbernhau im Erzgebirge an Bushaltestellen und wirft sie in Briefkästen. Auf den Blättern stehen Slogans wie "Im Oktober geschieht der unglaublichste Wahlbetrug nach sowjetischem Muster" und "Noch ist Zeit zur Besinnung". Denn die ersten Volkskammerwahlen in der DDR sind weder frei noch geheim noch demokratisch. <br/><br/>Das SED-Regime geht gegen jeden vor, der diese Wahlen kritisiert. Das Todesurteil gegen Flade wird auf Druck der Weltöffentlichkeit in eine 15-jährige Haftstrafe umgewandelt. Er kommt nach zehn Jahren Haft frei und zieht nach Westdeutschland. Er stirbt 1980 mit 47 Jahren – vermutlich an den Folgen seiner Haft.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Karin König (Autorin einer Biografie über Hermann Flade)</li><li>Daniela Münkel (Historikerin, Abteilungsleiterin im Stasi-Unterlagen-Archiv, Berlin)</li><li>Tatjana Flade (Journalistin und älteste Tochter von Hermann Flade)</li><li>Hermann Flade: Deutsche gegen Deutsche. Erlebnisbericht aus dem sowjetzonalen Zuchthaus. Freiburg 1963</li><li>Karin König: Die Freiheit ist mir lieber als mein Leben. Hermann Flade – Eine Biographie. Berlin 2020 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>NDR: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:988e93e801f09e31/" >Interview mit Hermann Flade</a> vom 12. Dezember 1960</li><li>Bundesarchiv: <a href="https://www.stasi-mediathek.de/medien/bericht-ueber-die-verhandlung-gegen-hermann-joseph-flade/blatt/6/" >Stasi-Bericht über die Verhandlung gegen Hermann Flade</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Kath<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 04:00:46 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Kath</itunes:author>
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      <itunes:keywords>14.10.1950, 14.10.2025, Hermann Flade, DDR, Volkskammer, Kommunismus, Konrad Adenauer, Diktatur</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der 18-jährige Oberschüler Hermann Flade wird mit Protest-Flugblättern gegen Wahlbetrug erwischt. In der DDR ein Grund für einen Schauprozess mit Todesurteil.</itunes:summary>
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      <title>Lenny Bruce: Der Comedian, den Trump heute stoppen würde</title>
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      <description>Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel beruft sich auf Lenny Bruce: Stand-Up-Pionier und Verfechter der freien Rede, die in den USA unter Präsident Trump unter Beschuss gerät. Von Christian Kosfeld.</description>
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      <![CDATA[<p>Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel beruft sich auf Lenny Bruce: Stand-Up-Pionier und Verfechter der freien Rede, die in den USA unter Präsident Trump unter Beschuss gerät.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:</strong><br/><ul><li>warum Lenny Bruce Vertreter diskriminierter Gruppen im Publikum mit Schimpfwörtern anspricht,</li><li>wie seine Drogenprobleme gegen ihn instrumentalisiert werden,</li><li>warum Bruce 1964 wegen obszöner Darbietungen zu einer Freiheitsstrafe von vier Monaten verurteilt wird,</li><li>wie der Comedian mit nur 40 Jahren stirbt,</li><li>warum das Urteil gegen ihn 37 Jahre nach seinem Tod aufgehoben wird.</li></ul><br/>Lenny Bruce ist der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt: Sein respektloser Witz und sprühender Charme kommen an beim Publikum, das sich in den christlich-prüden USA zwischen Kaltem Krieg und Ku-Klux-Klan nach freien Geistern und kritischen Tönen sehnt. Auf dem Cover einer seiner Schallplatten liegt er zum Beispiel gemütlich auf einer bunten Picknickdecke mitten auf einem Friedhof.<br/><br/>Der Comedian tritt in berühmten Clubs wie dem New Yorker Village Vanguard auf, 1961 sogar in der ausverkauften Carnegie Hall, und immer wieder im Fernsehen. Doch als er öffentlich über Korruption in Justiz und Polizei spricht, überschreitet Lenny Bruce eine rote Linie. Kaum ein Clubbesitzer will ihn noch engagieren - aus Angst vor Lizenzverlust.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Bernhard Hiergeist (Freier Journalist, Comedy-Experte und Betreiber des Online-Magazins Setup/Punchline)</li><li>Lenny Bruce: How to talk dirty and influence people. Autobiografie. Chicago 1967</li><li>Dokumentarfilm "Swear to tell the truth" von Robert Weide. 1998</li><li>LP "The Best of Lenny Bruce". 1962</li><li>LPs "The Lenny Bruce Originals". 1992 und 1997</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Historic Films: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=G3QgxmiBfNY" >Lenny Bruce in der Steve-Allen-Show</a> am 5. April 1959</li><li>Real Time: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=H-o-P7rUK_M" >Lenny Bruce performs at Basin Street West</a> am 16. August 1965</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Kosfeld<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 04:00:11 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christian Kosfeld</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Jimmy Kimmel, Donald Trump, Lenny Bruce, Comedian, Comedy, USA, freie Rede, Verbot, Stand Up, Late Night, Zeitzeichen, 13.10.1925, 13.10.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel beruft sich auf Lenny Bruce: Stand-Up-Pionier und Verfechter der freien Rede, die in den USA unter Präsident Trump unter Beschuss gerät.</itunes:summary>
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      <title>Okkulte Magie, Drogen und Sex: Das Rätsel Aleister Crowley</title>
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      <description>In Großbritannien galt er als "bösester Mensch der Welt". Wer ist Aleister Crowley wirklich - und warum inspiriert er so viele Musikstars wie Mick Jagger und David Bowie? Von Joachim Heinz /Markus Harmann.</description>
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      <![CDATA[<p>In Großbritannien galt er als "bösester Mensch der Welt". Wer ist Aleister Crowley wirklich - und warum inspiriert er so viele Musikstars wie Mick Jagger und David Bowie?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Markus Harmann und Joachim Heinz:</strong><br/><ul><li>mit welcher Frage der elfjährige Aleister Crowley das erste Mal in der Schule aneckt,</li><li>wie er als Bergsteiger am K2 und im Himalaya unangenehm auffällt,</li><li>welche Rituale Crowley auf dem Herrensitz Boleskine House oberhalb des Loch Ness zelebriert,</li><li>warum der britische Geheimdienst sich im Zweiten Weltkrieg für ihn interessiert,</li><li>was James Bond mit Aleister Crowley zu tun hat.</li></ul><br/>Aleister Crowley, der in der englischen Grafschaft Warwickshire zur Welt kommt, beginnt früh damit, bürgerliche Erwartungen zu brechen. Gegen das starre Sittenkostüm der viktorianischen Zeit setzt er auf Provokation – unter Einfluss von Esoterik, Sektiererei und Drogen.<br/><br/>Bevor es soweit ist, beschreitet der junge Alexander Edward Crowley – den Namen Aleister nimmt er erst in seiner Studienzeit in Oxford an – den klassischen Bildungsweg der englischen Upper Class. Berühmt will er werden, egal wofür. Er entwickelt sich zu einem mehr als passablen Schachspieler, versucht sich als Dichter und wendet sich dem Bergsteigen zu.<br/><br/>Er ist ständig auf Reisen, gehört zu den ersten westlichen Yoga-Jüngern, flirtet mit dem Buddhismus – und interessiert sich mehr und mehr für Magie, das Übersinnliche. Sein Leitsatz lautet: "Tu, was Du willst – das sei das ganze Gesetz!"<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Sabine Doering-Manteuffel (Ethnologin und Präsidentin der Universität Augsburg)</li><li>Manuel Trummer (Kulturwissenschaftler an der Ludwig-Maximilians-Universität München)</li><li>Colin Campbell (Mitglied im Stiftungsrat von Boleskine House in Schottland)</li><li>Sabine Doering-Manteuffel: Das Okkulte. Eine Erfolgsgeschichte im Schatten der Aufklärung. Von Gutenberg bis zum World Wide Web. München 2008</li><li>Lawrence Sutin: Do what thou wilt. A life of Aleister Crowley. New York 2000</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:30c9ba02af9728f0/" >Sex, Drugs &amp; Magie - Aleister Crowley</a></li><li>Arte: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hrMNQORjz3k" >Aleister Crowley - Der böseste Mensch der Welt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoren: Markus Harmann und Joachim Heinz<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Christine Reinartz</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 12 Oct 2025 04:00:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Joachim Heinz /Markus Harmann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Aleister Crowley, Okkultismus, Magie, Drogen, Sex, Musik, Rolling Stones, Led Zeppelin, Beatles, Ozzy Osbourne, David Bowie, Zeitzeichen, 12.10.2025, 12.10.1875</itunes:keywords>
      <itunes:summary>In Großbritannien galt er als "bösester Mensch der Welt". Wer ist Aleister Crowley wirklich - und warum inspiriert er so viele Musikstars wie Mick Jagger und David Bowie?</itunes:summary>
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      <title>Macht Mathematik zur Frauensache: Sofja Kowalewskaja</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-macht-mathematik-zur-frauensache-sofja-kowalewskaja-100.html</link>
      <description>Im Oktober 1870 darf sie nicht offiziell eingeschrieben sein. Doch sie lernt beim berühmten Professor Weierstraß - und wird zur Pionierin in der Männerdomäne Mathematik. Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Im Oktober 1870 darf sie nicht offiziell eingeschrieben sein. Doch sie lernt beim berühmten Professor Weierstraß - und wird zur Pionierin in der Männerdomäne Mathematik.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>wie Sofja in ihrem Kinderzimmer täglich Mathematik umgeben ist,</li><li>welche Rolle ihr Onkel Pjotr Wassiljewitsch in ihrem Leben spielt,</li><li>mit welchem Trick Sofja ihren Vater dazu bringt, sie ins Ausland reisen zu lassen,</li><li>wie Mathematik-Professor Karl Weierstraß seiner Privatschülerin einen offiziellen Studienabschluss ermöglicht,</li><li>warum Sofja Kowalewskaja gleich drei Doktorarbeiten schreibt.</li></ul><br/>Sofja Kowalewskaja ist eine Pionierin. Sie erwirbt als erste Frau der Welt einen Doktortitel in Mathematik und wird weltweit die erste Professorin für Mathematik. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg in einer Welt, die damals noch vollständig von Männern dominiert wird.<br/><br/>Geboren wird Sofja Kowalewskaja 1850 als mittleres von drei Kindern in Moskau. Die Familie gehört zum niederen russischen Adel. Der Vater ist General in der zaristischen Armee, die Mutter Tochter eines deutschen Offiziers in russischen Diensten. Sie erhält zwar eine gute Allgemeinbildung, aber Karriere ist für Frauen nicht vorgesehen.<br/><br/>Sofja Kowalewskaja schafft es trotzdem, ihr mathematisches Ausnahmetalent zur Geltung zu bringen. Dank jahrelanger Ausdauer und der Hilfe von Professor Weierstraß, der für sie mehrmals Hindernisse aus dem Weg räumt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Eva Kaufholz-Soldat (Mathematikerin, Mathematikhistorikerin, Universität Koblenz)</li><li>Sonja Kowalewsky (= Sofja Kowalewskaja): Erinnerungen an meine Kindheit. Weimar 1960</li><li>Cordula Tollmien: Fürstin der Wissenschaft. Weinheim, Basel 1995</li></ul><br/><strong>W</strong><strong>eiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-sophie-bryant-102.html" >Fahrrad und Feminismus: die irische Pädagogin Sophie Bryant</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-ada-lovelace-mathematikerin-100.html" >Ada Lovelace, Informatik-Pionierin</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-hypatia-104.html" >Antiker Cold Case: Mord an der Universalgelehrten Hypatia</a></li><li>SWR Wissen: <a href="https://www.swr.de/swrkultur/wissen/sofja-kowalewskaja-erste-mathematik-professorin-der-welt-102.html" >Sofja Kowalewskaja - Erste Mathematik-Professorin der Welt</a></li><li>SWR Wissen: <a href="https://www.swr.de/swrkultur/wissen/biografien-frauen-112.html" >Frauen im Portrait </a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 11 Oct 2025 04:00:15 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Marfa Heimbach</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 11.10.2025, 11.10.1870, Karl Weierstraß, Eva Kaufholz-Soldat, Cordula Tollmien, Fürstin der Wissenschaft, Mathematikgeschichte, Frauen und Wissenschaft</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Im Oktober 1870 darf sie nicht offiziell eingeschrieben sein. Doch sie lernt beim berühmten Professor Weierstraß - und wird zur Pionierin in der Männerdomäne Mathematik.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-10-11T06:00:15</ard:visibleFrom>
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      <title>Paulus "Ohm" Kruger: Ein Buren-Führer macht Weltgeschichte</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-paulus-ohm-kruger-ein-burenfuehrer-macht-weltgeschichte-100.html</link>
      <description>Ein Hinterwäldler wird zum Nationalheld: Paulus Kruger, geb. am 10.10.1825, führt den Buren-Aufstand gegen die britische Kolonialmacht an - und prägt Südafrika bis heute. Von Wolfgang Meyer.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein Hinterwäldler wird zum Nationalheld: Paulus Kruger, geb. am 10.10.1825, führt den Buren-Aufstand gegen die britische Kolonialmacht an - und prägt Südafrika bis heute.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Meyer:</strong><br/><ul><li>wie Paulus Krüger Generalkommandant der kleinen Republik Transvaal wird,</li><li>wie er nach der britischen Annektion von Transvaal für die Unabhängigkeit des Gebietes kämpft,</li><li>was hinter der sogenannten Krüger-Depesche steckt,</li><li>wie Krüger am Hafen von Marseille und am Kölner Hauptbahnhof gefeiert wird,</li><li>wie die Nationalsozialisten Kruger zum Volkshelden stilisieren.</li></ul><br/>Die Buren stammen von europäischen Einwanderern ab. Von niederländischen, aber auch deutschen und französischen Siedlern, die seit dem 17. Jahrhundert am Kap der Guten Hoffnung seßhaft geworden sind. Sie sind Ackerbauern, Viehzüchter und Winzer.<br/><br/>Dabei setzen sie auf billige Arbeitskräfte und versklaven die Schwarzen der Region, weil sie sie für Menschen zweiter Klasse halten. Paulus Krüger macht hier keine Ausnahme. Im Gegenteil: Er wird zum Präsidenten der Republik Transvaal gewählt. Die Buren sehen sich selbst als Afrikaner und nennen sich aus so: Afrikaners.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Christoph Marx (Professor für Außereuropäische Geschichte, Historisches Institut Universität Duisburg-Essen)</li><li>Paul Kruger, H. C. Bredell, Piet Grobler: The memoirs of Paul Kruger, four times president of the South African republic, told by himself. Toronto 1902</li><li>Albrecht Hagemann: Kleine Geschichte Südafrikas. München 2018</li><li>Christoph Marx: Südafrika. Geschichte und Gegenwart. Stuttgart 2022</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Das Kalenderblatt 26.03.1898: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4c260f9708805bed/" >Paul Kruger gründet Tierreservat</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/video/dokus/mythen-jaeger-276/der-verschollene-buren-schatz-102" >Der verschollene Buren-Schatz</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Wolfgang Meyer<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 04:00:16 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Paul Krüger, Ohm Krüger, Oom Kruger, Transvaal, Südafrika, Kapkolonie, Johannesburg, Kolonialgeschichte, Zeitzeichen, 10.10.2025, 10.10.1825</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ein Hinterwäldler wird zum Nationalheld: Paulus Kruger, geb. am 10.10.1825, führt den Buren-Aufstand gegen die britische Kolonialmacht an - und prägt Südafrika bis heute.</itunes:summary>
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      <title>Ikone der Popkultur: John Lennons Rückzug ins Privatleben</title>
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      <description>Warum John Lennon 1975 ausstieg: Der Ex-Beatle wird Vater, lässt Bühne, Beatlemania und Business vorerst hinter sich. Ein radikaler Neuanfang im privaten Luxusappartment. Von Philip Ritter.</description>
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      <![CDATA[<p>Warum John Lennon 1975 ausstieg: Der Ex-Beatle wird Vater, lässt Bühne, Beatlemania und Business vorerst hinter sich. Ein radikaler Neuanfang im privaten Luxusappartment.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Philip Ritter:</strong><br/><ul><li>warum das FBI John Lennon nach der Beatles-Trennung überwacht,</li><li>welche 14 Monate Lennon später als "Lost Weekend" bezeichnet,</li><li>warum der vorübergehende Rückzug aus dem Musikgeschäft für ihn eine Erlösung ist,</li><li>wie John Lennon sich über sein Familienleben mit Sohn Sean freut,</li><li>was er rückblickend über seine erste Zeit als Familienvater mit Sohn Julian sagt.</li></ul><br/>Im Song "Watch The Wheels" – veröffentlicht 1980, kurz vor seinem Tod – beschreibt John Lennon, wie er die vorangegangenen fünf Jahre verbracht hat: Als Privatmensch, der nicht länger auf dem sich so schnell drehenden Karussell sitzt, sondern nur noch genüsslich von außen zuschaut.<br/><br/>Doch warum verlässt John Lennon Mitte der 1970er Jahre plötzlich das Rampenlicht? Was veranlasst den Superstar, der Welt des Showbusiness, nach einer beispiellosen Karriere, plötzlich den Rücken zu kehren?<br/><br/>Der Tag, an dem sich John Lennon aus dem Hamsterrad befreit, ist sein 35. Geburtstag. Ein Zufall. Viel wichtiger: Der 9. Oktober 1975 ist auch der Geburtstag von Sean, dem gemeinsamen Sohn mit Yoko Ono. Anschließend zieht sich Lennon für fünf Jahre aus dem Musikgeschäft zurück.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Klaus Voormann (Grafiker, Musiker)</li><li>Ocke Bandixen (Journalist, Autor)</li><li>Philip Norman: John Lennon – The Life. New York 2009</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>The Tomorrow Show: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=LhUadQco6KE" >John Lennon im Interview</a> am 04.08.1975</li><li>BBC Radio 1: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=aaTy3kSxyoo" >John Lennon und Yoko Ono im Interview</a> am 06.12.1980</li><li>Zeitzeichen 18.06.1942: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-paul-mccartney-100.html" >Paul McCartney wird geboren</a></li><li>Zeitzeichen 27.08.1967: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-todestag-brian-epstein-100.html" >Der Beatles-Manager Brian Epstein stirbt</a></li><li>Zeitzeichen 11.10.1971: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-imagine-lennon-ono-100.html" >Die Singele "Imagine" von John Lennon und Yoko Ono erscheint</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Heute gibt's gleich zwei musikalische Tipps:</strong><br/>Der Beatles-Podcast "<a href="https://1.ard.de/beatles-podcast?cp" >Becoming The Beatles - Die Hamburger Jahre</a>" und außerdem ein ARD-Mediathek-Tipp: <a href="https://www.ardkultur.de/hiphop" >Hip Hopp in seiner Vielfalt</a><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Philip Ritter<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 04:00:45 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Philip Ritter</itunes:author>
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      <itunes:keywords>John Lennon, Yoko Ono, Popstar, The Beatles, Vaterschaft, Rückzug, Mord, Ermordung, New York, geschichte, Musik, Zeitzeichen, 09.10.1975, 09.10.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Warum John Lennon 1975 ausstieg: Der Ex-Beatle wird Vater, lässt Bühne, Beatlemania und Business vorerst hinter sich. Ein radikaler Neuanfang im privaten Luxusappartment.</itunes:summary>
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      <title>Von Eseln und Elfenköniginnen: Shakespeares Sommernachtstraum</title>
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      <description>Liebesverwirrung, Elfenzauber und Theater im Theater: Shakespeares "Sommernachtstraum" mischt Poesie mit Klamauk. Erstmals gedruckt am 8.10.1600. Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Liebesverwirrung, Elfenzauber und Theater im Theater: Shakespeares "Sommernachtstraum" mischt Poesie mit Klamauk. Erstmals gedruckt am 8.10.1600.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>wann der "Sommernachtstraum" vermutlich entstanden ist,</li><li>welche unterschiedlichen Pole die Stadt Athen und der Wald im Stück symbolisieren,</li><li>wie Theater im 16. Jahrhundert zur Massenunterhaltung wird,</li><li>wie Shakespeares Karriere als Schauspieler, Autor und Theaterbetreiber Fahrt aufnimmt,</li><li>warum Frauenrollen zu Shakespeares Zeiten von Jungen gespielt werden.</li></ul><br/>Der "Sommernachtstraum" ist nach wie vor eines der meistgespielten Stücke in Deutschland. Ein besonderer Reiz liegt in den verschiedenen Ebenen: Am Fürstenhof von Athen herrschen klare Vernunft und strenge Sitte, während im Wald Traum und Fantasie regieren. Das Schwanken zwischen Illusion und Realität macht offenbar die Attraktivität aus.<br/><br/>Shakespeare führt außerdem vor, wie unberechenbar das Herz sein kann, wie brüchig die Identität und wie chaotisch die Gefühle. Die Rätsel seiner "Sommernacht" rühren an allgemein menschliche Themen, die uns auch heute noch bewegen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Sonja Fielitz (Professorin für Anglistik an der Philipps-Universität Marburg)</li><li>William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum. München 2025</li><li>Sonja Fielitz: A Midsummer Night’s Dream. Essay in: William Shakespeare: Ein Sommernachtstraum. München 2025</li><li>Ina Schabert: Shakespeare-Handbuch. Die Zeit – Der Mensch – Das Werk – Die Nachwelt. Stuttgart 1992</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 23.04.1564: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/shakespeare118.html" >Shakespeare mutmaßlicher Geburtstag</a></li><li>Zeitzeichen 29.06.1613: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-shakespeare-globe-theatre-brand-100.html" >Ein Brand zerstört</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Theo Kramer</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 08 Oct 2025 04:00:57 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christiane Kopka</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen 08.10.2025, 08.10.1600, Globe Theatre, Elisabethanisches Zeitalter, Komödie, Liebeswirren, Puck</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Liebesverwirrung, Elfenzauber und Theater im Theater: Shakespeares "Sommernachtstraum" mischt Poesie mit Klamauk. Erstmals gedruckt am 8.10.1600.</itunes:summary>
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      <title>Rätselhafte Schrift aus dem Mittelalter: Das Voynich-Manuskript</title>
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      <description>Dieses handschriftliche Rätsel ist und bleibt ein Mysterium: Am 7.10.1915 wird das geheimnisvolle Voynich-Manuskript der Öffentlichkeit vorgestellt. Doch was steht darin? Von Martin Herzog.</description>
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      <![CDATA[<p>Dieses handschriftliche Rätsel ist und bleibt ein Mysterium: Am 7.10.1915 wird das geheimnisvolle Voynich-Manuskript der Öffentlichkeit vorgestellt. Doch was steht darin?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog:</strong><br/><ul><li>welche Spekulationen es über das Voynich-Manuskript gibt,</li><li>wo das Original-Dokument heute aufbewahrt wird,</li><li>welche Auffälligkeiten die 200 Pergament-Seiten aufweisen,</li><li>was außer Pflanzen und nackten Menschen sonst noch darin abgebildet ist,</li><li>was Kaiser Rudolf II. mit dem Manuskript zu tun hat.</li></ul><br/>Mediävisten, Kryptologen, Stochastiker, Esoteriker, Verschwörungsideologen - viele Fachleute und solche, die sich dafür halten, versuchen, das sogenannte Voynich-Manuskript zu übersetzen. Gefunden hat es der Buchhändler Wilfried Voynich 1912 in der Villa Mondragone, einem Jesuitenstift bei Rom. Doch die mittelalterliche Handschrift kann niemand lesen - bis heute.<br/><br/>Lange bevor Voynich das Manuskript wiederentdeckt, rätseln verschiedene Vorbesitzer bereits über dessen Ursprung, Sinn und Inhalt. Das ist zum Beispiel in einem Brief aus dem 17. Jahrhundert nachzulesen, den der Londoner Buchhändler zusammen mit der Schrift aus der verstaubten Bücherkiste klaubt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jürgen Hermes (Computerlinguist, Universität Köln)</li><li>Torsten Timm (Informatiker)</li><li>Klaus Schmeh: Codeknacker gegen Codemacher. Die faszinierende Geschichte der Verschlüsselung. London 2007</li><li>Torsten Timm: <a href="https://www.kereti.de/linksVoynich.html" >How the Voynich Manuscript was created</a>. Dresden 2017</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Das komplette <a href="https://collections.library.yale.edu/catalog/2002046" >Voynich-Manuskript</a> als hoch auflösender Scan</li><li>Jürgen Hermes: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=sMEEjh3FiA0" >Video-Vortrag zum Voynich-Manuskript</a>. Institut für Digital Humanities, Universität Köln 2020</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Martin Herzog<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 07 Oct 2025 04:00:26 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Martin Herzog</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Voynich-Manuskript, Rätsel, Mittelalter, Buch, Geheimnis, Forschung, Code, Pergament, Wissenschaft, Zeitzeichen, Geschichte, 07.10.2025, 07.10.1915</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Dieses handschriftliche Rätsel ist und bleibt ein Mysterium: Am 7.10.1915 wird das geheimnisvolle Voynich-Manuskript der Öffentlichkeit vorgestellt. Doch was steht darin?</itunes:summary>
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      <title>Ferdinand von Richthofen: Erfinder der Seidenstraße</title>
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      <description>Ferdinand von Richthofen kartierte China, prägte die Forschung zur Seidenstraße und legte Grundlagen für Europas China-Interesse. Er starb am 6. Oktober 1905. Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>Ferdinand von Richthofen kartierte China, prägte die Forschung zur Seidenstraße und legte Grundlagen für Europas China-Interesse. Er starb am 6. Oktober 1905.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>was der Geologe Ferdinand von Richthofen auf sieben Expeditionen in China erforscht, </li><li>warum er dem deutschen Kaiserreich präzise Orte in China für mögliche Kolonien vorschlägt,</li><li>wie Richthofen schon mit 23 Jahren erkennt, dass die markanten Felsen der Dolomiten einst Korallenriffe waren,</li><li>wieso er die legendäre Seidenstraße nicht entdeckt, sondern am Schreibtisch neu "erfindet",</li><li>und wie seine Vision von Chinas Westöffnung bis in die heutige Belt-and-Road-Initiative nachwirkt.</li></ul> <br/>Ferdinand von Richthofen, 1833 in Schlesien geboren, ist ein Pionier der modernen Geowissenschaften. Vier Jahre lang reist er durch 13 chinesische Provinzen, kartiert Gebirge und Flüsse und sucht nach dem "schwarzen Gold": Kohle, der Treibstoff der Industrialisierung. <br/><br/>Sein Blick von Ost nach West ist neu und weitsichtig: Er sieht ein China im Umbruch, voller künftiger Dynamik. Die berühmte Seidenstraße bereist er nie. Stattdessen puzzelt er Karten, Berichte und chinesische Quellen zusammen und erfindet das uralte Handelsnetz zwischen China und Europa neu. Am 6. Oktober 1905 stirbt er in Berlin, doch seine Idee von weltumspannenden Handelswegen lebt bis heute fort. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Marcus Hernig, Sinologe und Historiker, Professor an der Tongji-Universität Shanghai, Buchautor und Wirtschaftsberater</li><li>Marcus Hernig: Ferdinand von Richthofen. Der Erfinder der Seidenstraße. Berlin 2022. </li><li>Peter Frankopan: Die neuen Seidenstraßen. Gegenwart und Zukunft unserer Welt. Berlin 2019. </li><li>Jürgen Osterhammel: “Forschungsreise und Kolonialprogramm. Ferdinand von Richthofen und die Erschließung Chinas im 19. Jahrhundert”. In: Archiv für Kulturgeschichte 69 (1987, 1), S. 150-195, 171.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/neue_seidenstrasse/index.html" >Wege zur Macht - Chinas neue Seidenstraße</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/urzeit/deutschland_in_der_urzeit/pwiemethodendergeologie100.html" >Methoden der Geologie</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-revolutioniert-die-geologie-vom-schreibtisch-aus-marie-tharp-100.html" >Revolutioniert die Geologie vom Schreibtisch aus: Marie Tharp</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Almut Finck <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
      </content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 04:00:33 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen 06.10.2025, 06.10.1905, China, Seidenstraße, Kolonialgeschichte, Geografiegeschichte, Geopolitik, Kartierung China</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ferdinand von Richthofen kartierte China, prägte die Forschung zur Seidenstraße und legte Grundlagen für Europas China-Interesse. Er starb am 6. Oktober 1905.</itunes:summary>
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      <title>Kindheit im Krieg: verschickt und umerzogen</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-kindheit-im-krieg-verschickt-und-umerzogen-100.html</link>
      <description>Am 5.10.1940 beginnt die Erweiterte Kinderlandverschickung im Zweiten Weltkrieg. Sie bringt Kinder in Sicherheit - und in die NS-Wehrerziehung. Von Jana Magdanz.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 5.10.1940 beginnt die Erweiterte Kinderlandverschickung im Zweiten Weltkrieg. Sie bringt Kinder in Sicherheit - und in die NS-Wehrerziehung.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Magdanz:</strong><br/><ul><li>warum man während des Zweiten Weltkriegs von "erweiterter" Kinderlandverschickung spricht,</li><li>wo die Kinder untergebracht werden und wie ihr Tagesablauf aussieht,</li><li>wie Erwachsene heute auf ihre Zeit im KLV-Lager zurückblicken,</li><li>von Heimweh, zensierten Briefen und schlechten Nachrichten von zu Hause.</li></ul><br/>Im Zweiten Weltkrieg werden rund zwei Millionen Kinder in Gastfamilien, Jugendherbergen oder Lagern weit weg von der Heimat untergebracht. Diese "Erweiterte Kinderlandverschickung", wie es offiziell heißt, soll in erster Linie dem Schutz der Kinder vor den Bomben dienen. Das eigentliche Ziel ist jedoch ein anderes: Der Nachwuchs soll - ungestört von Elternhaus oder Kirche - im Sinne des Nationalsozialismus umerzogen werden.<br/><br/>Oberaufsicht über die Lager haben jeweils ein Lehrer und ein Mitglied der Hitlerjugend oder des Bundes Deutscher Mädel. Besuche oder eine Rückholung ist verboten. In der Regel bleiben die Kinder zwischen sechs und neun Monaten.<br/><br/>Die Kinderlandverschickung ist kostenlos - und zumindest formal freiwillig. Allerdings wird auf die Eltern zunehmend moralischer Druck ausgeübt, sich "nicht am Tode" des eigenen Kindes schuldig zu machen. Trotzdem ist die Verschickung für die meisten Eltern keine Option. Sie bringen ihre Kinder lieber zu Verwandten aufs Land - um sie nicht nur vor den Bomben, sondern auch vor dem NS-Regime zu schützen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Martin Rüther, Historiker (ehemals NS-Dokumentationszentrum Köln)</li><li>Gerhard Kock: Der Führer sorgt für unsere Kinder. Die erweiterte Kinderlandverschickung im Zweiten Weltkrieg. Paderborn/München/Wien/Zürich 1997</li><li>Gerhard E. Sollbach: Flucht vor den Bomben. Kinderlandverschickung aus dem östlichen Ruhrgebiet im 2. Weltkrieg. Hagen 2002</li><li>Sigrid Bremer: Muckefuck und Kameradschaft - Mädchenzeit im Dritten Reich. Frankfurt am Main 1989</li><li>Eduard Füller: Kriegsheimat. Die Kinderlandverschickung aus dem nördlichen Westfalen im Zweiten Weltkrieg. Münster 2010</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/kindheit_im_zweiten_weltkrieg/pwiekinderlandverschickung100.html" >Kinderlandverschickung im Zweiten Weltkrieg</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-aktion-storch-kinder-erholungsaufenthalt-westzonen-100.html" >26. Oktober 1945 - Beginn der "Aktion Storch"</a></li><li><a href="https://www.jugend1918-1945.de/portal/jugend/Default.aspx" >Jugend! Deutschland 1918 - 1945</a></li><li><a href="https://www.zeitzeugen-portal.de/suche?q=Kinderlandverschickung" >Haus der Geschichte: Videos von Zeitzeugen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Jana Magdanz<br/>Redaktion: Christoph Tiegel / Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 05 Oct 2025 04:00:46 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Jana Magdanz</itunes:author>
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      <itunes:summary>Am 5.10.1940 beginnt die Erweiterte Kinderlandverschickung im Zweiten Weltkrieg. Sie bringt Kinder in Sicherheit - und in die NS-Wehrerziehung.</itunes:summary>
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      <title>Stalins James Bond: Der deutsch-sowjetische Spion Richard Sorge</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-stalins-james-bond-der-deutsch-sowjetische-spion-richard-sorge-100.html</link>
      <description>Einer der berühmtesten Spione aller Zeiten - zumindest der bekannteste, der erwischt wurde: Richard Sorge (geboren am 4.10.1895) lebte ein filmreifes und komprissloses Leben... Von Joscha Seehausen.</description>
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      <![CDATA[<p>Einer der berühmtesten Spione aller Zeiten - zumindest der bekannteste, der erwischt wurde: Richard Sorge (geboren am 4.10.1895) lebte ein filmreifes und komprissloses Leben...</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Joscha Seehausen:</strong><br/><ul><li>warum Richard Sorge als "James Bond der Sowjetunion" gilt,</li><li>und doch ganz anders handelt,</li><li>wie sein Charisma Männer und Frauen dazu bringt, ihm bereitwillig vertrauliche Informationen anvertrauten.</li><li>wie er als scheinbar linientreuer Nazi-Journalist in Tokio die deutsche Botschaft für die Sowjetunion ausspioniert, </li><li>und damit den Verlauf des Zweiten Wltkriegs beeinflusst.</li></ul><br/>Richard Sorge wird 1895 in Baku geboren, wächst in Berlin auf und meldet sich als junger Mann freiwillig zum Ersten Weltkrieg. Drei Verwundungen später ist sein Patriotismus verflogen. Eine Krankenschwester macht ihn mit dem Kommunismus bekannt - dem er sein Leben widmet. <br/><br/>Nach Jahren in Moskau schickt ihn die Rote Armee als Agent nach Japan. Dort erwirbt er das Vertrauen deutscher Diplomaten, tritt sogar in die NSDAP ein - und funkt heimlich nach Moskau. Seine entscheidende Botschaft: Japan plant keinen Angriff auf Sibirien. Stalin verlegt daraufhin Truppen nach Westen und stoppt Hitlers Armeen bei Stalingrad. <br/><br/>1941 verhaftet, 1944 in Tokio hingerichtet, wird Sorge später in der Sowjetunion zum Helden stilisiert – ein realer Spion, dessen Leben spannender ist als jeder Agentenfilm. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Helmut Müller Enbergs, Honorarprofessor an der historischen Fakultät Vigsby, 2015 bis 2021 Leiter der Spionageabwehr beim Verfassungsschutz Berlin. </li><li>Florian Schimikowski, Historiker des Spionagemuseums Berlin </li><li>Andreas Neuenkirchen, Autor der Richard Sorge Biographie „Einsatz in Tokio“ </li><li>Robert Whymant: Der Mann mit den drei Gesichtern, Berlin 1999. </li><li>Isabel Kreitz: Die Sache mit Sorge – Stalins Spion in Tokio, Hamburg 2008. </li><li>Julius Mader: Dr.-SORGE-REPORT. Ein Dokumentarbericht über Kundschafter des Friedens mit ausgewählten Artikeln von Richard Sorge, Berlin 1985. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>arte Doku: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=_BPYPyPdxnA" >Stalins James Bond: Richard Sorge</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/verbrechen/spione/index.html" >Spione</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-kim-philby---vom-cambridge-studenten-zum-sowjet-spion-100.html" >Kim Philby - vom Cambridge-Studenten zum Sowjet-Spion</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-fritz-kolbe-spion-100.html" >Fritz Kolbe, Spion</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Joscha Seehausen<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 04 Oct 2025 04:00:08 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Joscha Seehausen</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Stalingrad, Operation Barbarossa, Zweiter Weltkrieg, Spionage, Agenten, Josef Stalin, Hitler, Zeitzeichen, 04.10.2025, 04.10.1895</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Einer der berühmtesten Spione aller Zeiten - zumindest der bekannteste, der erwischt wurde: Richard Sorge (geboren am 4.10.1895) lebte ein filmreifes und komprissloses Leben...</itunes:summary>
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      <title>Erziehung im Sinne der NS-Ideologie: Johanna Haarer</title>
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      <description>Die Ärztin Johanna Haarer (geb. am 3.10.1900) schreibt mit "Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind" einen NS-Erziehungsratgeber, der noch jahrzehntelang nachwirken kann. Von Christoph Vormweg.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Ärztin Johanna Haarer (geb. am 3.10.1900) schreibt mit "Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind" einen NS-Erziehungsratgeber, der noch jahrzehntelang nachwirken kann.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vormweg:</strong><br/><ul><li>zu welchen harten Erziehungsmethoden Johanna Haarer rät,</li><li>wie sehr Kinder auch Jahre später noch unter den Folgen dieser Erziehung leiden,</li><li>von Haarers nationalsozialistischen Überzeugungen, die sie zeitlebens beibehält,</li><li>wie es für Haarer und ihr Buch nach Kriegsende weitergeht.</li></ul><br/>Disziplin und emotionale Distanz: Das sind die Grundpfeiler, auf denen die Erziehungstipps von Johanna Haarer aufbauen. Zärtlichkeit und Nachgiebigkeit produziere "<cite>Haustyrannen</cite>", warnt die Autorin in ihrem Buch "Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind". Fast 700.000 Mal wird ihr Ratgeber im so genannten Dritten Reich verkauft. Auch deshalb gilt Haarer bis heute als Inbegriff von NS-Pädagogik. Dabei sind ihre pädagogischen Leitlinien nicht neu. Schon lange vor dem Nationalsozialismus propagieren vor allem Ärzte eine autoritäre, bindungsarme Erziehung, später "<cite>schwarze Pädagogik</cite>" genannt.<br/><br/>Geboren wird Haarer am 3. Oktober 1900. Sie ist enorm ehrgeizig und schafft als eine der ersten Frauen in Deutschland den Aufstieg zur Lungenfachärztin. Ihre fünf Kinder erzieht Haarer ebenso streng, wie sie es anderen Müttern rät. Nach Kriegsende sind ihre Bücher in der DDR verboten. In der Bundesrepublik dagegen kommt schon bald eine Neuauflage heraus, die ungebrochen erfolgreich bleibt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Miriam Gebhardt, Buchautorin (Uni Konstanz)</li><li>Margarete Bolten, Leitung Liaisonpsychiatrischer Dienst (Luzerner Psychiatrie AG, Kinderspital Zentralschweiz)</li><li>Miriam Gebhardt: Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen. Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert (2009)</li><li>Johanna Haarer: Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind, München/Berlin 1938</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-gesetz-aechtung-gewalt-erziehung-106.html" >06.07.2000 - Gesetz zur gewaltfreien Erziehung wird verabschiedet</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-remo-largo-102.html" >24.11.1943 - Der Schweizer Kinderarzt und Entwicklungsforscher Remo Largo wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christoph Vormweg<br/>Redaktion: Christoph Tiegel / Matti Hesse<br/>Technik: Petra Laubach</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 03 Oct 2025 04:00:58 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christoph Vormweg</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 03.10.2025, 03.10.1900, NSDAP, Nationalsozialismus, NS-Familienpolitik, Erziehung, Nazi-Mütterbuch</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die Ärztin Johanna Haarer (geb. am 3.10.1900) schreibt mit "Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind" einen NS-Erziehungsratgeber, der noch jahrzehntelang nachwirken kann.</itunes:summary>
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      <title>Pax Romana: Wie lebte es sich zur Zeit des Römischen Friedens?</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-pax-romana-wie-lebte-es-sich-zur-zeit-des-roemischen-friedens-100.html</link>
      <description>Zeitzeichen-Sonderfolge zum Römischen Frieden: Was ist Klischee und wie lebte es sich wirklich in der Epoche, die 27 v. Chr. begann: als Bürger, als Sklave, als Gladiator - und warum kommen nur Männer in der Geschichtsschreibung vor? Von Fritz Schaefer.</description>
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      <![CDATA[<p>Zeitzeichen-Sonderfolge zum Römischen Frieden: Was ist Klischee und wie lebte es sich wirklich in der Epoche, die 27 v. Chr. begann: als Bürger, als Sklave, als Gladiator - und warum kommen nur Männer in der Geschichtsschreibung vor?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Fritz Schaefer:</strong><br/><ul><li>warum der "Römische Frieden" kein völliges Schweigen der Waffen bedeutet,</li><li>wie Kaiser Augustus innere Ruhe und politische Stabilität für Generationen schafft,</li><li>was die Einverleibung ins Römische Reich für Provinzen wie Britannien bedeutete,</li><li>welche Einblicke Plinius der Jüngere in Alltag, Freizeit und Amtsgeschäfte seiner Zeit gibt, </li><li>und warum Gladiatorenkämpfe oft weniger blutig sind, als Filme und Mythen vermuten lassen.</li></ul><br/>Aus einem kleinen Dorf am Tiber wächst Rom zum Weltreich - und mitten im Expansionsdrang hält plötzlich Frieden Einzug: die Pax Romana. Von 27 v. Chr. bis etwa 235 n. Chr. bleibt das Reich weitgehend von Bürgerkriegen verschont, auch wenn an den Außengrenzen Legionäre kämpfen. Kaiser wie Augustus inszenieren sich als pflichtbewusste und gerechte Herrscher, deren Bilder auf Münzen, Statuen und in Ritualen bis in die fernsten Provinzen strahlen.<br/><br/>Hinter dem Glanz steckt vor allem ein kluges System: wenige Beamte, präzise Volkszählungen, gut informierte Kaiser und ein fein gesponnenes Netz aus Statthaltern. Handel und Straßenbau lassen die Wirtschaft florieren, lokale Bräuche und Traditionen dürfen weiterleben.<br/><br/>Die Spuren dieser Epoche prägen uns bis heute - von Monatsnamen wie Juli und August über Rechtsgrundsätze bis zu alten Straßenverläufen. Die Pax Romana ist weit mehr als ein politisches Konzept: Sie wird zum Vorbild für Ordnung und Frieden. Der Römische Frieden zu Anfang unserer Zeitrechnung ist ein relativer Frieden: An den Außengrenzen ringen Legionäre immer wieder mit Germanen, Dakern oder Parthern. <br/>Entstanden ist diese Zeitzeichen-Sonderfolge in Zusammenarbeit mit dem Team des SWR-Kultur-Podcasts "Der Römische Traum".<br/><br/><strong>Das ist unse</strong>r <strong>Hörtipp:</strong><br/><ul><li>Podcast: SWR Kultur <a href="https://1.ard.de/roemischer-traum" >"Der Römische Traum"</a></li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Thoralf Schröder, Archäologisches Institut, Universität zu Köln </li><li>Prof. Dr. Muriel Moser-Gerber, Historisches Institut, Goethe-Universität Frankfurt </li><li>Kay Ehling, Saskia Kerschbaum (Hrsg.): Die Kaiser Roms. Von Augustus bis Justinian, Freiburg 2025. </li><li>David Stone Potter (Hrsg.): A Companion to the Roman Empire, Malden (MA) / Oxford 2006. </li><li>Esaù Dozio (Hrsg.): Gladiator. Die wahre Geschichte, Basel 2019. </li><li>Paul Erdkamp (Hrsg.): A Companion to the Roman Army, Malden (MA) 2007. </li><li>Achim Lichtenberger, H.-Helge Nieswandt, Dieter Salzmann (Hrsg.): Eirene / Pax. Frieden in der Antike, Dresden 2018.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-roemisches-reich-groesste-ausdehnung-im-jahr--100.html" >Römisches Reich, größte Ausdehnung (im Jahr 116)</a></li><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-reformer-und-begruender-des-roemischen-kaiserreichs-augustus-100.html" >Reformer und Begründer des römischen Kaiserreichs: Augustus</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/antike/das_antike_rom/terrax-roemisches-reich-film-100.html" >Ausdehnung des römischen Reiches </a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/antike/das_antike_rom/index.html" >Das antike Rom</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Fritz Schaefer<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 02 Oct 2025 04:00:15 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Römischer Frieden, Römischer Traum, Gladiatoren, Sklaven, Rom Anno, Geschichte, Römer, Zeitzeichen, Sonderfolge, 02.10.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Zeitzeichen-Sonderfolge zum Römischen Frieden: Was ist Klischee und wie lebte es sich wirklich in der Epoche, die 27 v. Chr. begann: als Bürger, als Sklave, als Gladiator - und warum kommen nur Männer in der Geschichtsschreibung vor?</itunes:summary>
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      <title>Nat Turners blutige Rebellion: umstrittenes Fanal für Freiheit</title>
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      <description>Nat Turner wird am 2.10.1800 in Virginia geboren. Als Anführer eines Sklavenaufstands geht er in die Geschichte ein - um seinen Heldenstatus wird bis heute gerungen. Von Jonas Colsman.</description>
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      <![CDATA[<p>Nat Turner wird am 2.10.1800 in Virginia geboren. Als Anführer eines Sklavenaufstands geht er in die Geschichte ein - um seinen Heldenstatus wird bis heute gerungen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jonas Colsman:</strong><br/><ul><li>von einem Nat Turner, der gleichzeitig Mörder und amerikanischer Held ist, </li><li>von einem umstrittenen Zeitzeugendokument, in dem Turner seine Taten schildert,</li><li>vom amerikanischen Bürgerkrieg und dem Ende der Sklaverei in den USA,</li><li>warum die Trump-Politik für viele ein offener Angriff auf die schwarze Gesellschaft ist.</li></ul><br/>Der am 2. Oktober 1800 geborene Nat Turner ist einer von Millionen versklavten Menschen in den US-amerikanischen Südstaaten des 19. Jahrhunderts. Unter unwürdigen Bedingungen werden sie ausgebeutet. Vergewaltigungen und Peitschenhiebe sind an der Tagesordnung. Turner, überzeugter Christ, entscheidet sich, Widerstand zu leisten.<br/><br/>Was als Flüstern beginnt, wächst binnen Stunden zu einem Aufschrei: Bei der "Nat-Turner-Rebellion" sterben 55 Weiße, darunter wohl auch Kinder. Als Vergeltung werden mehr als 100 unschuldige Versklavte getötet. Turner selbst gelingt vorerst die Flucht - bis man ihn nach Wochen unweit der Farm in einem Erdloch aufspürt und verhaftet. Zwölf Tage später wird er gehängt.<br/><br/>Auch wenn Nat Turner wegen Gewaltexzessen umstritten bleibt, wird er zum festen Bestandteil der schwarzen Erinnerungskultur, zum Symbol für Widerstand und Selbstbehauptung. Er lebt als Mythos in Büchern, in Songs und auf der Leinwand weiter - bis heute. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Tahir Della, Sprecher der "Initiative Schwarze Menschen in Deutschland" (ISD)</li><li>Heike Paul, Kultur- und Literaturwissenschaftlerin</li><li>William Styron: The Confessions of Nat Turner</li><li>Kyle Baker: Nat Turner. A Graphic Novel</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Deutschlandfunk: <a href="https://www.deutschlandfunk.de/vor-190-jahren-in-virginia-als-nat-turner-sklaven-zum-100.html" >Als Nat Turner Sklaven zum Aufstand führte</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/sklaven110.html" >20.08.1619 - Erste Sklaven in Nordamerika</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6900.html" >22.09.1862 - US-Präsident Lincoln proklamiert Sklavenbefreiung</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Jonas Colsman<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <itunes:summary>Nat Turner wird am 2.10.1800 in Virginia geboren. Als Anführer eines Sklavenaufstands geht er in die Geschichte ein - um seinen Heldenstatus wird bis heute gerungen.</itunes:summary>
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      <title>Aquavit als Hausmittel: Anna, die patente Kurfürstin</title>
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      <description>Anna von Sachsen mag etwas kontrollierend gewesen sein. Doch bei ihrem Tod am 1.10.1585 hinterlässt sie einen wahren Wissensschatz darüber, wie man einen Haushalt führt. Von Maren Gottschalk.</description>
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      <![CDATA[<p>Anna von Sachsen mag etwas kontrollierend gewesen sein. Doch bei ihrem Tod am 1.10.1585 hinterlässt sie einen wahren Wissensschatz darüber, wie man einen Haushalt führt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:</strong><br/><ul><li>warum sich Anna von Sachsen so gut mit Haushaltsdingen auskennt,</li><li>wie viele Briefe sich Anna und ihr Mann August während ihrer Ehe schreiben,</li><li>welche exotischen Zutaten die von Anna selbst hergestellten Medikamente enthalten,</li><li>wie begehrt das von ihr produzierte Aqua Vitae bei ihren Zeitgenossen ist,</li><li>warum Anna Gynäkokratie, also Weiberherrschaft, vorgeworfen wird.</li></ul><br/>Geboren wird sie am 22. November 1532 als Tochter des Herzogspaares Christian und Dorothea von Schleswig-Holstein, die nur wenige Jahre später den dänischen Königsthron besteigen. Das Königreich Dänemark umfasst damals Teile Schwedens, des heutigen Norwegen, Island, Grönland.<br/><br/>Mit 15 wird Anna nach Sachsen verheiratet, aus politischen Gründen. Sie nimmt es ohne Proteste hin. Annas Bräutigam August erbt das Kurfürstentum und so wird aus Anna von Dänemark 1553 Anna von Sachsen. Die Ehe von Anna und August hält 37 Jahre. Die beiden mögen das Gärtnern und die Arbeit im Labor. August interessiert sich für die Alchemie, Anna mehr für die Heilkunst. Sie stellt unter anderem aus Kräutern Medikamente her.<br/><br/>Doch Anna von Sachsen ist nicht die brave gute Hausfrau - sondern eine Fürstin, die für die Interessen ihrer Familie und ihres Landes kämpft. Sie ist erst Anfang 50 Jahre alt, als sie immer häufiger krank wird. Sie stirbt kurz von ihrem 53. Geburtstag.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Katrin Keller (Historikerin, Direktorin des Instituts für die Erforschung der Habsburgermonarchie und des Balkanraumes, Österreichische Akademie der Wissenschaften)</li><li>Katrin Keller: Kurfürstin Anna von Sachsen. Biografie. Regensburg 2010</li><li>Katrin Keller: <a href="https://saebi.isgv.de/biografie/Anna,_Kurf%C3%BCrstin_von_Sachsen_(1532-1585)" >Anna von Dänemark</a>. In: Sächsische Biografie, hrsg. vom Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde. Dresden 2007</li><li>Dirk Syndram, Antje Scherner: In fürstlichem Glanz. Der Dresdner Hof um 1600. Ausstellungskatalog, Staatliche Kunstsammlungen. Dresden 2004</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>MDR: <a href="https://www.mdr.de/geschichte/mitteldeutschland/orte/schloss-augustusburg-jagdschloss-kurfuerst-august-motorradtreffen-100.html" >Schloss Augustusburg: Wenn Renaissance auf Biker trifft</a></li><li>ARD: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/dokumentation-und-reportage/das-daenische-koenigshaus-beliebt-modern-glamouroes/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3JlcG9ydGFnZSBfIGRva3VtZW50YXRpb24gaW0gZXJzdGVuLzIwMjQtMDEtMTRfMTUtNDUtTUVa" >Das dänische Königshaus - beliebt, modern, glamourös</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Maren Gottschalk<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 01 Oct 2025 04:00:40 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Maren Gottschalk</itunes:author>
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      <itunes:summary>Anna von Sachsen mag etwas kontrollierend gewesen sein. Doch bei ihrem Tod am 1.10.1585 hinterlässt sie einen wahren Wissensschatz darüber, wie man einen Haushalt führt.</itunes:summary>
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      <title>Gelungene Integration: Eine feste Siedlung für fahrende Menschen</title>
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      <description>In Rekordzeit hatte die Stadt Köln die Siedlung hochgezogen: Am 30.9.1975 zogen 108 Sinti in die festen Häuser im Kölner Norden ein - ein großer Schritt für sie und ihre Nachbarn. Von Michael Reinartz.</description>
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      <![CDATA[<p>In Rekordzeit hatte die Stadt Köln die Siedlung hochgezogen: Am 30.9.1975 zogen 108 Sinti in die festen Häuser im Kölner Norden ein - ein großer Schritt für sie und ihre Nachbarn.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Michael Reinartz:</strong><br/><ul><li>warum ausrangierte Reichsbahn-Waggons ein moralisches Problem und zugleich Notbehelf für Kölner Sinti und Roma sind, </li><li>wie Nachbarn anfangs Angst vor Lärm und Wertverlust haben - und warum sich das Zusammenleben dennoch schnell beruhigt,</li><li>was der Einzug in Steinhäuser für Bildung, Arbeit und Nachbarschaft bis heute bedeutet.</li></ul><br/>Als Kind sieht man Feuer zwischen Waggons auf freiem Feld - für die Jüngsten ein "Spielplatz", für die Erwachsenen ein Leben ohne Duschen, mit gefrorenen Fenstern im Winter. Die Waggons stammen aus Beständen der alten Reichsbahn, die während der NS-Zeit Sinti und Roma deportiert hatten.<br/><br/>Anfang der 70er ist klar: So kann es nicht bleiben. Daraufhin entsteht der Plan für eine eigene Siedlung für Sinti und Roma. Von Frühjahr bis Spätsommer 1975 im Ortskern gebaut und am 30. September bezugsfertig - mit Stellplätzen für Wohnwagen, aber ohne Tiere. Es ist die erste feste Siedlung für Sinti in Westeuropa.<br/><br/>Es gibt Skepsis, Polizeieinsätze wegen nächtlicher Musik - und doch wächst Normalität: Schule, Handwerk, Fußballverein. Heute wohnen noch rund 50 meist Ältere dort; der Mietvertrag läuft bis Ende September 2049 - wie es danach weitergeht, ist offen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Markus Reinhardt, Musiker </li><li>Agnes Esser, Mitglied im Roggendorfer Bürgerverein</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/voelker/sinti_und_roma_in_deutschland/index.html" >Sinti und Roma in Deutschland</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-dok-zentrum-dt-sinti-und-roma-eroeffnet-am--100.html" >Dok-Zentrum dt. Sinti und Roma eröffnet</a> (am 16.03.1997)</li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-erste-urkundliche-erwaehnung-zigeuner-deutschland-sinti-roma-100.html" >Erste urkundliche Erwähnung der Rom-Völker in Deutschland</a> (20.09.1407)</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Michael Reinartz<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 04:00:16 GMT</pubDate>
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      <title>Päpstin Johanna: Legende oder Skandal?</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-paepstin-johanna-legende-oder-skandal-100.html</link>
      <description>Das Pontifikat von Benedikt III. am 29.9.855 entfacht den Mythos der Päpstin Johanna. Als Mann getarnt soll sie das höchste Amt der Kirche eingenommen haben. Von Christian Kosfeld.</description>
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      <![CDATA[<p>Das Pontifikat von Benedikt III. am 29.9.855 entfacht den Mythos der Päpstin Johanna. Als Mann getarnt soll sie das höchste Amt der Kirche eingenommen haben.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:</strong><br/><ul><li>wie Lücken im "Liber pontificalis" Spekulationen über eine geheimnisvolle Päpstin nähren,</li><li>warum der ehrgeizige Kardinal Anastasius selbst in die Geschichte verwickelt sein könnte,</li><li>welche mittelalterlichen Chronisten die Legende immer weiter ausschmücken,</li><li>und wieso Rom bis heute keinen Beleg für eine Frau auf dem Heiligen Stuhl hat.</li></ul><br/>Die Rede ist von der Päpstin Johanna - einer Gestalt, die im 13. Jahrhundert erstmals in Chroniken auftaucht. Demnach soll sie aus Mainz stammen und im 9. Jahrhundert zwei Jahre, sieben Monate und vier Tage als "Papst" in Rom regieren. <br/>Die Legende erzählt von einer hochgebildeten Frau, die in Männerkleidern Karriere macht, sich das Vertrauen der Kurie erschleicht, bis an die Spitze der Kirche aufsteigt - und schließlich mitten in einer feierlichen Prozession ein Kind zur Welt bringt.<br/><br/>Beweise fehlen jedoch: Zeitgenössische Urkunden bezeugen stattdessen den damals amtierenden Papst Benedikt III.. Die Lücken in den alten Papstbüchern liefern zwar Stoff für Spekulationen, doch die Forschung sieht darin keine verschleierte Wahrheit: eine Geschichte, die sich jeder endgültigen Aufklärung entzieht.<br/> <br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Klaus Herbers, Professor für Mittelalterliche Geschichte Universität Erlangen</li><li>Professorin Elisabeth Gössmann, Professorin für Theologie Universität Bamberg</li><li>Klaus Herbers und Max Kerners: Die Päpstin Johanna. Biographie einer Legende. Köln, Weimar, Wien, Böhlau 2010</li><li>Elisabeth Gössmann: Die Päpstin Johanna. Der Skandal eines weiblichen Papstes. München 1994</li><li>Elisabeth Gössmann: Mulier Papa. Der Skandal eines weiblichen Papstes. Mitschnitt eines Vortrags von Professorin Elisabeth Gössmann an der Karl-Rahner-Akademie 1995</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/paepste/index.html" >Religion - Päpste</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/paepste/pwiedervatikanstaatderpriester100.html" >Der Vatikan - Staat der Priester</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Kosfeld  <br/>Redaktion: Viviane Jelenc, Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 04:00:34 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christian Kosfeld</itunes:author>
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      <itunes:summary>Das Pontifikat von Benedikt III. am 29.9.855 entfacht den Mythos der Päpstin Johanna. Als Mann getarnt soll sie das höchste Amt der Kirche eingenommen haben.</itunes:summary>
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      <title>Der Grüne Punkt: Müll wird zum Milliardengeschäft</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-gruene-punkt-muell-wird-zum-milliardengeschaeft-100.html</link>
      <description>Der "Grüne Punkt" verändert seit dem 28.9.1990, wie Deutschland mit Verpackungen umgeht, der Punkt wird zum Symbol für Recycling und Mülltrennung - und für das Geschäft mit Wertstoffen. Von Kay Bandermann.</description>
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      <![CDATA[<p>Der "Grüne Punkt" verändert seit dem 28.9.1990, wie Deutschland mit Verpackungen umgeht, der Punkt wird zum Symbol für Recycling und Mülltrennung - und für das Geschäft mit Wertstoffen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Kay Bandermann:</strong><br/><ul><li>wie viel Verpackungsmüll pro Kopf jedes Jahr in Deutschland anfällt,</li><li>wie Anfang der 1990er-Jahre der "Grüne Punkt" funktioniert,</li><li>warum dem "Grünen Punkt" schon bald nach dem Start das Aus droht,</li><li>weshalb Kunststoffe die größte Herausforderung beim Recycling darstellen,</li><li>wie Algen künftig als alternatives Verpackungsmaterial eingesetzt werden könnten.</li></ul><br/>Spätestens ab Ende der 1980er-Jahre wachsen den Deutschen mit wachsendem Konsumverhalten die Müllberge über den Kopf. Die politisch Verantwortlichen müssen handeln. Allen voran Klaus Töpfer, damals CDU-Umweltminister.<br/><br/>Töpfer kündigt für 1991 eine strenge "Verpackungsverordnung" an. Die Industrie führt neben dem normalen Hausmüll ein zweites, paralleles Sammelsystem ein. Es ist der Beginn des sogenannten Dualen Systems, das der Öffentlichkeit durch ein einprägsames Symbol bekannt wird: den Grünen Punkt. <br/><br/>Der "Grüne Punkt" funktioniert Anfang der 1990er-Jahre so: Hersteller zahlen für jedes verpackte Produkt, das sie in Umlauf bringen, eine Lizenzgebühr an die eigens gegründete Firma, die <abbr title="Duales System Deutschland">DSD</abbr> - Duales System Deutschland GmbH mit Sitz in Köln. Mit diesen Einnahmen baut die DSD eine Infrastruktur zum Sammeln, Sortieren und Recyceln auf. <br/><br/>Seitdem verbessert sich die Recyclingquote von Jahr zu Jahr. 2023 werden 90 Prozent der registrierten Verpackungen wiederverwertet. Die restlichen zehn Prozent landen fälschlicherweise in der "grauen" Tonne. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Christian Hündgen, Entsorgungsunternehmer aus Swisttal </li><li>Dr. Fritz Flanderka, ehem. Bevollmächtigter DSD</li><li>Dr. Bettina Sunderdiek, Sprecherin ZSVR Osnabrück</li><li>Philipp Wisse, Unternehmer Fa. Greenfoil Nature </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-verpackungs-verordnung-100.html" >21. August 1998 - Verpackungsverordnung wird modifiziert</a></li><li>wdr.de: Weltrecyclingtag: So wird Müll richtig getrennt</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Kay Bandermann <br/>Redaktion: Carolin Rückl, David Rother<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 28 Sep 2025 04:00:15 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>DSD, Klaus Töpfer, Umweltbewegung, Verpackungen, Mülltrennung, Umweltschutz, Wertstoffe, Überflussgesellschaft, Zeitzeichen, 28.09.2025, 28</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der "Grüne Punkt" verändert seit dem 28.9.1990, wie Deutschland mit Verpackungen umgeht, der Punkt wird zum Symbol für Recycling und Mülltrennung - und für das Geschäft mit Wertstoffen.</itunes:summary>
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      <title>Der Erfinder des Weihnachtsmanns: Thomas Nast</title>
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      <description>Von der pfälzischen Provinz nach New York: Thomas Nast (geboren am 26. oder 27.9.1840) wird in den USA zum wichtigsten Zeichner des Landes - geliebt von Präsident Lincoln und bis heute bekannt als Zeichner des Santa Claus. Von Claudia Friedrich.</description>
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      <![CDATA[<p>Von der pfälzischen Provinz nach New York: Thomas Nast (geboren am 26. oder 27.9.1840) wird in den USA zum wichtigsten Zeichner des Landes - geliebt von Präsident Lincoln und bis heute bekannt als Zeichner des Santa Claus.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich:</strong><br/><ul><li>mit welchem Bild Thomas Nast den patriotischen Nerv der kriegsmüden Union im amerikanischen Bürgerkrieg trifft,</li><li>wie Thomas Nast in der Festungsstadt Landau aufwächst,</li><li>womit Thomas Nast dazu beiträgt, dass der korrupte Politiker William Tweed für zwölf Jahre ins Gefängnis muss,</li><li>wie US-Präsident Theodore Roosevelt Junior Gutes tun will und Nast letztlich einen schlechten Gefallen erweist.</li></ul><br/>Thomas Nast: Ein Deutscher, der als Kind in die USA emigriert und in New York als politischer Zeichner eine beispiellose Karriere hinlegt. Hierzulande sorgt sein Name heute eher für Schulterzucken. Nie gehört. Santa Claus hingegen! Wer kennt ihn nicht, den Typen mit den dicken Wangen, dem Rauschebart, der Zipfelmütze?<br/><br/>Als Chefzeichner von Harper‘s Weekly macht sich Thomas Nast schnell einen Namen. 25 Jahre kommentiert er mit seinen Karikaturen die amerikanische Politik. Als im April 1861 der Bürgerkrieg beginnt, steht Nast klar auf der Seite von Präsident Abraham Lincoln. Für seine Schlachten, die Thomas Nast an der Medienfront schlägt, adelt ihn Präsident Abraham Lincoln. <br/><br/>1886 verlässt Thomas Nast Harper’s weekly. Er gründet eine eigene Wochenzeitung, die aber bald eingestellt wird. Er kauft Eisenbahnaktien und verspekuliert sich. Er erwirbt eine Silbermine, die kein Silber trägt. Am Ende ist das Vermögen verloren. Thomas Nast stirbt am 7. Dezember 1902 im Alter von 62 Jahren. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Gudrun Stübninger-Kohls, Vorsitzende des Thomas Nast-Vereins in Landau</li><li>Til Mette, Cartoonist</li><li>Clement C. Moore/ Thomas Nast (1823): Der Besuch von St. Nikolaus – The night before Christmas (mit allen Originalillustrationen/ Deutsch-Englisch/ Ü: Walter Sauer) Neckarsteinach 2017</li><li>Heinz-Helmut Lüger/ Edelgard Schneider-Jahn/ Werner Abriß (Hg.): Thomas Nast. Karikaturist zwischen Kunst und Kritik. Landauer Schriften zur Kommunikations- und Kulturwissenschaft (Band 27). Verlag Empirische Pädagogik. 2/ 2023 </li><li>Thomas-Nast-Verein Landau (Hg.): Ein Landauer in Amerika – Thomas Nast. Karikaturist, Journalist und Künstler. 53 Cartoons von Thomas Nast. Landau 2018</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Thomas Nast-Verein Landau</li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/amerikanischer_buergerkrieg/index.html" >Amerikanischer Bürgerkrieg 1861-1865</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-abraham-lincoln-100.html" >12.02.1809: Geburtstag des amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Claudia Friedrich<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Claudia Friedrich</p>]]>
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      <itunes:keywords>Bürgerkrieg, USA, Südstaaten, Mediengeschichte, Weihnachten, Weihnachtsgeschichte, Zeitzeichen 27.09.2025, 27.09.1840</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Von der pfälzischen Provinz nach New York: Thomas Nast (geboren am 26. oder 27.9.1840) wird in den USA zum wichtigsten Zeichner des Landes - geliebt von Präsident Lincoln und bis heute bekannt als Zeichner des Santa Claus.</itunes:summary>
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      <title>Der Schock von München: Bombenanschlag auf das Oktoberfest</title>
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      <description>Ein Volksfest, eine Explosion, eine Katastrophe. Am 26.9.1980 erlebt die Bundesrepublik ihr bis heute schwerstes Attentat. 13 Menschen sterben. Über 200 werden verletzt. Von Martina Meißner.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein Volksfest, eine Explosion, eine Katastrophe. Am 26.9.1980 erlebt die Bundesrepublik ihr bis heute schwerstes Attentat. 13 Menschen sterben. Über 200 werden verletzt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:</strong><br/><ul><li>Warum die Geschichte des Oktoberfest-Anschlags auch eine Geschichte der Vertuschung und Verharmlosung ist,</li><li>wie Franz Josef Strauß den Anschlag im Bundestagswahlkampf nutzt,</li><li>warum ein Anwalt und ein Journalist Zweifel an der Theorie vom frustrierten Einzeltäter haben,</li><li>aus welchen politischen Gründen die Ermittlungen nach zwei Jahren zunächst eingestellt werden,</li><li>welche Rolle eine abgetrennte Hand bei weiteren Ermittlungen spielt.</li></ul><br/>Am Abend des 26. September 1980 gibt es um 22.21 Uhr am Haupttor des Münchner Oktoberfestes eine gewaltige Detonation. 13 Menschen sterben sofort, über 200 werden verletzt.<br/><br/>Die Ermittler der Sonderkommission "Theresienwiese" legen sich schnell darauf fest, dass ein frustrierter Einzeltäter die Bombe gelegt hat. Bereits ein halbes Jahr nach dem Anschlag gibt es einen Abschlussbericht.<br/><br/>Der Journalist Ulrich Chaussy und der Anwalt Werner Dietrich zweifeln an der Erklärung, wollen Hintergründe und Hintermänner aufdecken. Sie finden immer mehr Hinweise darauf, dass die Theorie des frustrierten Einzeltäters nicht stimmen kann.<br/><br/>2014 werden die Ermittlungen wiederaufgenommen. Doch trotz aller Gründlichkeit wissen die Ermittler nur in einem Punkt schließlich wirklich mehr. Der Täter handelt aus einer Nationalsozialistisch-faschistischen Gesinnung heraus. Er will mit dem Anschlag den Bundestagswahlkampf beeinflussen. Aber wer Gundolf Köhler motiviert oder unterstützt hat, wird wohl nie geklärt. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ulrich Chaussy, Journalist und Autor</li><li>Werner Dietrich, Opferanwalt</li><li>Ulrich Chaussy: Das Oktoberfest-Attentat und der Doppelmord von Erlangen. Wie Rechtsterrorismus und Antisemitismus seit 1980 verdrängt wird. München, 2025</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-helmut-schmidt-106.html" >23.12.1918 - Geburtstag von Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/franz-josef-strauss-120.html" >03.10.1988 - Todestag von Franz Josef Strauß</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/brauchtum/bayerische_traditionen/bayerische-traditionen-oktoberfest-100.html" >Bayerische Traditionen - Münchner Oktoberfest</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Martina Meißner <br/>Redaktion: Christoph Tiegel, Matti Hesse<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 04:00:14 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 26.09.2025, 26.09.1980, Rechtsterrorismus, Neonazis, Sonderkommission "Theresienwiese", Wies'n, Ulrich Chaussy, Werner Dietrich</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ein Volksfest, eine Explosion, eine Katastrophe. Am 26.9.1980 erlebt die Bundesrepublik ihr bis heute schwerstes Attentat. 13 Menschen sterben. Über 200 werden verletzt.</itunes:summary>
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      <title>Widerstand als Lebensweg: Lisa Fittko</title>
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      <description>Am 25.9.1940 beginnt die Exilaktivistin Lisa Fittko in Südfrankreich, NS-Verfolgte über die Pyrenäen nach Spanien zu führen. Unter ihnen der Philosoph Walter Benjamin. Von Melahat Simsek.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 25.9.1940 beginnt die Exilaktivistin Lisa Fittko in Südfrankreich, NS-Verfolgte über die Pyrenäen nach Spanien zu führen. Unter ihnen der Philosoph Walter Benjamin.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Melahat Simsek:</strong><br/><ul><li>wie eine handgezeichnete Skizze ihr den rettenden Weg über die Pyrenäen weist,</li><li>warum das Risiko des Aufbruchs für Walter Benjamin größer ist als das Bleiben,</li><li>wie Marseille 1940 zur überfüllten Falle für Hunderttausende Flüchtlinge wird, </li><li>und wie Lisa Fittko noch im hohen Alter für die Rechte anderer eintritt.</li></ul><br/>Geboren 1909 als Elisabeth Ekstein in der heutigen Ukraine, wächst Lisa Fittko in einem politisch wachen Elternhaus auf. Früh kämpft sie als Kommunistin gegen den Faschismus, verteilt Flugblätter und lebt im Untergrund. Mit ihrem Mann Hans Fittko flieht sie 1933 nach Prag, später nach Paris.<br/><br/>Nach Internierung im Lager Gurs entkommt sie und schließt sich in Marseille dem amerikanischen Fluchthelfer Varian Fry an. Von einem Bürgermeister erfährt sie von einem verborgenen Schmugglerpfad über die Pyrenäen. Mehrfach führt sie Flüchtlinge auf dieser gefährlichen Route in die Freiheit – unter ihnen der Philosoph Walter Benjamin.<br/><br/>Lisa Fittko überlebt Exil und Verfolgung, stirbt 2005 mit 95 Jahren in Chicago. Bescheiden bis zuletzt bleibt sie eine Ikone des antifaschistischen Widerstands und der Zivilcourage.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Lisa Fittko: Mein Weg über die Pyrenäen. Erinnerungen 1940/41. München 2024</li><li>Dr. Eva Weissweiler: Biografie einer Fluchthelferin. Hamburg 2024 </li><li>Dr. Uwe Wittstock: Marseille 1940. Die große Flucht der Literatur. München 2024 </li><li>Tania Schlie: Die Wagemutige. Hamburg 2022</li></ul><br/><strong>Und das sind unsere InterviewpartnerInnen:</strong><br/><ul><li>Dr. Eva Weissweiler, Autorin und Journalistin </li><li>Uwe Wittstock, Autor </li><li>Tania Schlie, Autorin</li></ul> <br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:87f42385d3c35992/" >Walter Benjamin, Philosoph</a> (Todestag 27.9.1940) </li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:eedf5170827de982/" >Sophie Scholl, Studentin, Widerstand</a> (Geburtstag, 09.05.1921)</li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:b09481fd0731bc3a/" >Zweimal im Widerstand: Das Leben der Anne Beaumanoir</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/index.html" >Nationalsozialismus</a></li><li>Hörtipp: "Wie wir Menschen wurden" im <a href="https://1.ard.de/alles-geschichte" >ARD-Historypodcast "Alles Geschichte"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Melahat Simsek <br/>Redaktion: Frank Zirpins, Christoph Tiegel <br/>Technik: Jens Buchheister</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 04:00:26 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 25.09.2025, 25.09.1940, Fluchthelferin, Transatlantic, Nationalsozialismus, NS-Verfolgung, Fittko-Route, Banyuls-Portbou, Frankreich, Spanien</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 25.9.1940 beginnt die Exilaktivistin Lisa Fittko in Südfrankreich, NS-Verfolgte über die Pyrenäen nach Spanien zu führen. Unter ihnen der Philosoph Walter Benjamin.</itunes:summary>
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      <title>Gott ändert seine Meinung: Die Mormonen und die Vielehe</title>
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      <description>Ein Mormone darf ursprünglich mit mehreren Frauen verheiratet sein. Ein Problem für die Zugehörigkeit zu den USA. Mormonen-Präsident Woodruff reagiert pragmatisch und schafft die Mehrehe am 24.9.1890 ab. Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein Mormone darf ursprünglich mit mehreren Frauen verheiratet sein. Ein Problem für die Zugehörigkeit zu den USA. Mormonen-Präsident Woodruff reagiert pragmatisch und schafft die Mehrehe am 24.9.1890 ab.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>Dass die Mormonen durchaus kreativ mit göttlichen Offenbarungen umgehen,</li><li>dass auch Mormonenfrauen gegen die Abschaffung der Vielehe protestieren,</li><li>wie die Vielehe Bildung und Ausbildung der Frauen unterstützt,</li><li>wie Religion Orientierung in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen bietet.</li></ul><br/>Zwischen etwa 1830 und 1890 praktizierten etliche männliche Angehörige, vor allem Führungspersönlichkeiten der "Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage", die so genannte Vielehe. Religionsgründer Joseph Smith soll mit etwa 40 Frauen zusammengewesen sein, angeblich auf göttliche Weisung hin.<br/><br/>Insgesamt aber ist die Polygynie unter Mormonen sehr viel weniger verbreitet als oft angenommen. Nur etwa 3 bis 5 Prozent aller Mormonen haben mehrere Frauen. Offiziell verboten, führt die Polygamie dazu, dass Mormonen in den USA vor 1890 Diskriminierung und Verfolgung ausgesetzt sind. <br/><br/>Am 24. September 1890 schließlich verbietet der vierte Mormonen-Präsident Wilford Woodruff seinen Glaubensbrüdern, wiederum auf angeblich göttliche Weisung hin, mehr als einen ehelichen Bund zu besiegeln, wie die Mormonen die Heirat nennen. Die Folge: Utah, mehrheitlich von Mormonen besiedelt, kann im Jahre 1896 der 45. Bundesstaat der USA werden.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Eric T. Hansen, US-Buchautor und Satiriker aus Berlin, wuchs in einer Mormonenfamilie auf und ist inzwischen aus der Kirche ausgetreten.</li><li>Michael Hochgeschwender, Historiker, Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte, LMU </li><li>Laurel Thatcher Ulrich, feministische Historikerin (emer.), Harvard University, Mormonin </li><li>Eric Hansen: Losing my Religion: Die Mormonen und ich. Berlin 2017</li><li>Michael Hochgeschwender: Amerikanische Religion: Evangelikalismus, Pfingstlertum und Fundamentalismus. Frankfurt/M 2018. </li><li>Laurel Thatcher Ulrich: A House full of Females: Plural Marriage and Women’s Rights in Early Mormonism, 1835-1870. New York 2017. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/joseph-smith-mormonen-104.html" >23.12.1805 - Geburtstag des Propheten <span lang="en">Joseph Smith </span></a></li><li>3SAT Kultur: <a href="https://www.3sat.de/kultur/kulturdoku/glaube-und-geld-die-mission-der-mormonen-102.html" >Glaube und Geld - Die Mission der Mormonen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Almut Finck <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak, Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 04:00:04 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Almut Finck</itunes:author>
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      <itunes:keywords>24.09.2025, 24.09.1890, Zeitzeichen, Geschichte, Mormonen, Wilford Woodruff, Religion, Polygamie, Polygynie, USA, Utah</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ein Mormone darf ursprünglich mit mehreren Frauen verheiratet sein. Ein Problem für die Zugehörigkeit zu den USA. Mormonen-Präsident Woodruff reagiert pragmatisch und schafft die Mehrehe am 24.9.1890 ab.</itunes:summary>
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      <title>Dreadlocks für den Frieden: Bob Marleys letztes Konzert</title>
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      <description>Mit seiner US-Tour will Bob Marley als Solokünstler durchstarten. Doch als er am 23.9.1980 in Pittsburgh auf die Bühne tritt, hat er den Kampf gegen den Krebs schon verloren. Von Amy Zayed.</description>
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      <![CDATA[<p>Mit seiner US-Tour will Bob Marley als Solokünstler durchstarten. Doch als er am 23.9.1980 in Pittsburgh auf die Bühne tritt, hat er den Kampf gegen den Krebs schon verloren.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Amy Zayed:</strong><br/><ul><li>Warum Marley und seine Band jeden Auftritt mit dem "Rastaman Chant" beginnen,</li><li>wie eine Weltkarriere mit Bambus, Blechdosen und Kabeldraht ihren Anfang nimmt,</li><li>worum es in "No woman, no cry" tatsächlich geht, </li><li>wie es Bob Marley mit seiner Musik sogar gelingt, politische Widersacher auf der Bühne zusammenzubringen.</li></ul><br/>Bob Marley bringt von der kleinen Karibikinsel Jamaika eine im Westen vollkommen unbekannte Musik in den weltweiten Popmainstream. Zusammen mit seinen Freunden Bunny Wailer und Peter Tosh gründet Marley eine Band, die noch einige Male ihren Namen ändert, bevor sie sich auf "The Wailers" einigt.<br/><br/>1980 spielt Bob Marley in Europa die größte Tour des Jahres, auch in den USA soll ihm danach endgültig der Durchbruch als Solo-Künstler gelingen. Zwei Mal tritt er alleine auf, zwei Mal im Vorprogramm der Commodores im New Yorker Madison Square Garden. Am 23. September 1980 spielt er sein letztes Konzert in Pittsburgh, muss aber danach die Tour abbrechen, weil er zu schwer an Krebs erkrankt ist. <br/><br/>Für einige Zeit geht er in ein alternatives Krankenhaus in Bayern, und versucht noch etwas Lebenszeit rauszuholen, doch dann beschließt er, zum Sterben nach Jamaika zurückzufliegen. Auf dem Rückflug wird er aber so krank, dass die Maschine in Miami zwischenlanden muss. Dort stirbt Bob Marley am 11. Mai 1981.<br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>David Rodigan, Reggae-DJ in Großbritannien und Jamaika</li><li>Bunny Wailer, Stiefbruder und ehemaliger Bandkollege von Bob Marley</li><li>Archivmaterial von Bob Marley und seiner Mutter Cedella Marley.</li></ul><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-peter-tosh-100.html" >11. September 1987 - Peter Tosh in Kingston ermordet</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/kolonialismus/index.html" >Kolonialismus – Europas Kolonien</a></li></ul><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Amy Zayed<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Joseph Bader</p>]]>
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      <enclosure url="https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/335/3356377/3356377_64123916.mp3" length="14099840" type="audio/mpeg" />
      <pubDate>Tue, 23 Sep 2025 04:00:22 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Amy Zayed</itunes:author>
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      <itunes:summary>Mit seiner US-Tour will Bob Marley als Solokünstler durchstarten. Doch als er am 23.9.1980 in Pittsburgh auf die Bühne tritt, hat er den Kampf gegen den Krebs schon verloren.</itunes:summary>
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      <title>Aufstand der Geburtshelferinnen: Erster Hebammentag 1890</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-aufstand-der-geburtshelferinnen-erster-hebammentag--100.html</link>
      <description>Am 22.9.1890 beginnt mit dem ersten preußischen Hebammentag der Kampf der Hebammen um Anerkennung - gegen viele Widerstände. Er dauert an. Bis heute. Von Carolin Courts.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 22.9.1890 beginnt mit dem ersten preußischen Hebammentag der Kampf der Hebammen um Anerkennung - gegen viele Widerstände. Er dauert an. Bis heute.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Carolin Courts:</strong><br/><ul><li>aus welchem tragischen Grund die Berliner Hebammen 1885 einen Verein gründen,</li><li>welche Frau den ersten preußischen Hebammentag initiiert,</li><li>warum die Hygiene in der Geburtshilfe ein Thema auf dem Hebammentag ist,</li><li>wie prekär die Lage der Hebammen heute noch ist,</li><li>welche symbolische Anerkennung das Hebammen-Wesen 2023 erhält.</li></ul><br/>1850 wird in Preußen die Geburtshilfe als Pflichtfach in der ärztlichen Ausbildung eingeführt. Damit ist ein Mittel gefunden, um das Jahrtausende alte Monopol der Frauen in der Geburtshilfe zu brechen. Die Honorare der Hebammen werden zusammengestrichen, das "innerliche und äußerliche Curieren" wird ihnen verboten.<br/><br/>1878 wird die "Instruction für die Hebammen im Königreiche Preußen" erlassen, die den Geburtshelferinnen unter anderem Sittsamkeit und einen nüchternen Lebenswandel vorschreibt. Etwas Vergleichbares gibt es für Ärzte nicht. Von Hebammen wird außerdem fast uneingeschränkte Verfügbarkeit erwartet. Verlassen sie ihren Wohnort länger als 24 Stunden, müssen sie die örtlichen Ärzte darüber informieren.<br/><br/>Die fehlende Wertschätzung führt dazu, dass sich die Hebammen zusammenschließen. Sie verhandeln seither ihre Belange gemeinsam. Sie treten auch ein für den Schutz und die Würde der Mütter und der Kinder.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartnerinnen:</strong><br/><ul><li>Michelle Rump (Erste Vorsitzende des Landesverbandes der Hebammen in Nordrhein-Westfalen)</li><li>Mirjam Peters (Professorin für Hebammen-Wissenschaft an der Hochschule in Bochum)</li><li>Tina Lüpertz (Hebamme in Köln)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR: <a href="https://www1.wdr.de/wirtschaft/ratgeber/wie-hebamme-finden-tipps-100.html" >Wie finde ich eine Hebamme in der Nähe?</a></li><li>NDR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/die-nordreportage/jeden-tag-geburtstag-hebammenstress-im-krankenhaus/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjIyNTczNl9nYW56ZVNlbmR1bmc" >Jeden Tag Geburtstag! - Hebammenstress im Krankenhaus</a></li><li>BR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/gesundheit/die-hebamme-unverzichtbar-bei-schwangerschaft-und-geburt/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdFNjaGVkdWxlU2xvdC80MDM2MDA4OTg4MTNfRjIwMjNXTzAxNzE0MUEwL3NlY3Rpb24vMmJiYTI2NGMtZTI4YS00YThiLTllMmMtZjc5MjdkNTk3MjJm" >Die Hebamme: Unverzichtbar bei Schwangerschaft und Geburt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Carolin Courts<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 04:00:45 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Am 22.9.1890 beginnt mit dem ersten preußischen Hebammentag der Kampf der Hebammen um Anerkennung - gegen viele Widerstände. Er dauert an. Bis heute.</itunes:summary>
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      <title>Er verstand das Sehen: Alhazen, der vergessene Wissenschaftler</title>
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      <description>Er erklärt als Erster, wie Sehen wirklich funktioniert - mit Experimenten, Logik und Licht: der arabische Gelehrte Alhazen. Und gerät dennoch fast in Vergessenheit. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Er erklärt als Erster, wie Sehen wirklich funktioniert - mit Experimenten, Logik und Licht: der arabische Gelehrte Alhazen. Und gerät dennoch fast in Vergessenheit.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>warum Alhazen dem Kalifen von Kairo angeblich eine Geisteskrankheit vortäuscht,</li><li>welch unglücklicher Umstand der Legende zufolge Alhazen anregt, über das Licht zu forschen,</li><li>welche Erkenntnisse Alhazen aus Experimenten mit einer Camera Obscura gewinnt,</li><li>wie Alhazen mit seinen Forschungen die Grundsteine bis heute angewandter Experimentalphysik legt.</li></ul><br/>Alhazen wird um das Jahr 965 in Basra, im heutigen Irak, geboren. Anscheinend ist er aber vor allem in Kairo tätig, das im Mittelalter ein wichtiger Ort für die Wissenschaften ist. <br/><br/>Weil Alhazen sich mit seinem Vorhaben, einen Nil-Staudamm zu bauen, übernimmt, kommt es zum Zerwürfnis mit dem Kalifen. So jedenfalls behauptet es eine Legende. Alhazen kommt demnach in Hausarrest. Alhazen verwandelt sein Gefängnis in ein Forschungslabor und widmet sich fortan ungestört seinen bahnbrechenden Experimenten, vor allem auf dem Gebiet des Sehens. <br/><br/>Akribisch dokumentiert Alhazen in seinem Werk "Buch der Optik", wie er schrittweise die Geheimnisse des Lichts und des menschlichen Auges erschließt. Er hat bereits erste Ideen zu einer Brille, die aber erst 300 Jahre später in Europa vom Mönch Roger Bacon erfunden wird. Alhazen selbst konstruiert die erste Camera Obscura, den Urahn des Fotoapparats, sowie "gläserne Lesesteine" - was einige bis heute behaupten lässt, er habe die Lupe oder sogar die Brille erfunden. Das stimmt so nicht, aber eventuell hat er andere durch sein Werk zu diesen Erfindungen angestiftet. <br/><br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Peter Adamson, Professor für spätantike und arabische Philosophie in München und am Kings-College in London.</li><li>David C. Lindberg: Auge und Licht im Mittelalter. Die Entwicklung der Optik von Alkindi bis Kepler. Frankfurt / Main 1987 </li><li>Hans Belting: Florenz und Bagdad. Eine westöstliche Geschichte des Blicks. München 2008. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/forschung/phaenomen_licht/index.html" >Forschung - Was ist Licht?</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/antike/pharaonen/pwiedaslebenimaltenaegypten100.html" >Leben im alten Ägypten</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/fluesse_und_seen/der_nil/index.html" >Der Nil</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es </strong><br/><strong>Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler <br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Sarah Fitzek </p>]]>
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      <pubDate>Sun, 21 Sep 2025 04:00:26 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Alhazen, Sehen, Auge, Erklärung, Wissenschaft, Forschung, Zeitzeichen, Geschichte, Abu Ali al-Hasan Ibn al-Haitham, Optik, Camera Obscura, 21.09.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Er erklärt als Erster, wie Sehen wirklich funktioniert - mit Experimenten, Logik und Licht: der arabische Gelehrte Alhazen. Und gerät dennoch fast in Vergessenheit.</itunes:summary>
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      <title>Die Rainbow-Warrior-Affäre: mit Sprengstoff gegen Atomprotest</title>
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      <description>Ein Schiff versenkt, ein Aktivist tot, ein Minister stürzt. Am 20.9.1985 wird klar: Frankreichs Geheimdienst steckt hinter dem Anschlag auf das Greenpeace-Schiff. Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein Schiff versenkt, ein Aktivist tot, ein Minister stürzt. Am 20.9.1985 wird klar: Frankreichs Geheimdienst steckt hinter dem Anschlag auf das Greenpeace-Schiff.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:</strong><br/><ul><li>wie die USA in den 1950er Jahren mit Atomwaffentests das Atoll Rongelap verseuchen, </li><li>über die Evakuierung der Bevölkerung durch Greenpeace,</li><li>wie die Besatzung die Explosionen auf der "Rainbow Warrior" im Hafen erlebt hat, </li><li>dass Mitglieder eines Segelclubs die entscheidenden Hinweise zur Aufklärung des Anschlags gegeben haben,</li><li>warum der Anschlag Greenpeace am Ende sogar stärkte.</li></ul><br/>Es ist das französische <span lang="en">Watergate</span>: Am 10. Juli 1985 sinkt die Rainbow Warrior im Hafen von Auckland. Das Greenpeace-Schiff wollte von dort aus gegen französische Atomtests im Pazifik protestieren. Beim Untergang der "<span lang="en">Rainbow Warrior</span>" stirbt der Fotograf Fernando Pereira.<br/><br/>Neuseeland startet eine groß angelegte Polizeiaktion, um die Hintergründe zu klären. Bald wird klar: Es handelt sich um einen gezielten Anschlag, dessen Spuren direkt zum französischen Geheimdienst führen. Die Weltöffentlichkeit ist fassungslos, die Verantwortlichen in Paris streiten lange ab, davon gewusst zu haben.<br/><br/>Doch die Beweise sind erdrückend: Am 20. September 1985 treten Verteidigungsminister <span lang="fr">Charles Hernu</span> und Geheimdienstchef<span lang="fr"> Pierre Lacoste</span> treten zurück. Und zwei Tage später gibt Frankreich auch offiziell zu, dass sein Geheimdienst das Greenpeace-Schiff auf Befehl versenkt hat. Bis heute ist unklar, ob Präsident <span lang="fr">François Mitterand</span> von den Anschlagsplänen wusste.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Andreas "Andy" Biedermann, im Juli 1985 Schiffsarzt auf der Rainbow Warrior</li><li>Benedikt "Benne" Hoffmann, im Juli 1985 Zweiter Offizier auf der Rainbow Warrior</li><li>The Sunday Times Insight Team: Rainbow Warrior. The French attempt to sink Greenpeace. Hutchinson 1986.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/taggert-100.html" >23. März 2001 – Todestag von David McTaggart, Gründer von Greenpeace</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag1000.html" >13. Oktober 1980 – Erste Greenpeace-Aktion in Deutschland</a></li><li>Greenpeace: <a href="https://www.greenpeace.de/ueber-uns/organisation/greenpeace-weltweit/rainbow-warrior-attentat-bombe" >You can't sink a Rainbow – Das Attentat auf die Rainbow Warrior</a></li><li>New Zealand Police: <a href="https://www.police.govt.nz/news/ten-one-magazine/rainbow-warrior-40-years" >Rainbow Warrior, 40 years on</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Daniela Wakonigg<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa İnci Suvak<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 20 Sep 2025 04:00:04 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 20.09.2025, 20.09.1985, Atomwaffentest, Proteste, Mururoa, Charles Hernu, Neuseeland, Auckland, Greenpeace</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ein Schiff versenkt, ein Aktivist tot, ein Minister stürzt. Am 20.9.1985 wird klar: Frankreichs Geheimdienst steckt hinter dem Anschlag auf das Greenpeace-Schiff.</itunes:summary>
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      <title>Protest gegen Leerstände: in Frankfurt startet der "Häuserkampf"</title>
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      <description>Am 19.9.1970 verschafft sich eine Gruppe junger Menschen Zutritt zu einem leerstehenden Gebäude in der Frankfurter City: die erste Hausbesetzung in Westdeutschland. Von Anja Arp.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 19.9.1970 verschafft sich eine Gruppe junger Menschen Zutritt zu einem leerstehenden Gebäude in der Frankfurter City: die erste Hausbesetzung in Westdeutschland.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Anja Arp:</strong><br/><ul><li>wie Zeitungen gegen Schlagstöcke schützen können,</li><li>über Hausbesetzungen in der DDR,</li><li>dass Angela Merkel zeitweise "schwarz" gewohnt hat, </li><li>warum es trotz Wohnungsmangel heute kaum noch Hausbesetzungen gibt.</li></ul><br/>Sie kommen mit Eimern, Putzlappen, Werkzeug und Farbe: Die Besetzer der Altbauvilla in der Eppsteiner Straße 47 im Frankfurter Westend reparieren Heizungen, Toiletten, Parkett und streichen die Wände in den verlassenen Wohnungen.<br/><br/>Damit durchkreuzen sie die Strategie der sogenannten "Entmietungen" im Westend – eine Praxis, bei der Mieter so lange schikaniert werden, bis sie ausziehen. Die leer stehenden Wohnungen werden zu Spekulationsobjekten, bereit zum Abriss und Verkauf an den Meistbietenden, damit darauf moderne Türme entstehen können.<br/><br/>Die Besetzer finden breite Unterstützung in der Bevölkerung – und Nachahmer in Berlin, Hamburg und Köln. Der Häuserkampf wird zunehmend politischer und eskaliert: Demonstranten liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei, die besetzten Gebäude werden gewaltsam geräumt.<br/><br/>In Frankfurt hat sich der Kampf gelohnt. Das erste besetzte Haus in der Eppsteiner Straße bleibt stehen, auch das Westend bleibt – zumindest teilweise – ein Wohngebiet.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviepartner:</strong><br/><ul><li>Alexander Sedlmaier, Historiker, Bangor University </li><li>Til Schulz, Besetzer und Zeitzeuge</li><li>Rene Rösler, Besetzer und Zeitzeuge</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag1084.html" >Stichtag: 19. September 1970 – Erste Hausbesetzung in Deutschland</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7080.html" >Stichtag: 19. November 1987 – Einigung im Konflikt um die Hafenstraße</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-rote-flora-besetzung-100.html" >Zeitzeichen: 1. November 1989 - Die Besetzung des Autonomen Zentrums "Rote Flora" in Hamburg</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Anja Arp<br/>Redaktion: Christoph Tiegel / David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 19 Sep 2025 04:00:48 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Anja Arp</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 19.09.2025, 19.09.1970, Häuserkampf BRD, Protest, Hafenstraße, Schwarzwohnen, Joschka Fischer, Daniel Cohn-Bendit, Molli-Fraktion, Müsli-Fraktion</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 19.9.1970 verschafft sich eine Gruppe junger Menschen Zutritt zu einem leerstehenden Gebäude in der Frankfurter City: die erste Hausbesetzung in Westdeutschland.</itunes:summary>
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      <title>Millionärstochter mit Maschinenpistole: Patty Hearst</title>
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      <description>Die USA rätseln: Ist Patricia Hearst Opfer einer Gehirnwäsche oder eine knallharte Terroristin? Als die Erbin eines Medienimperiums am 18.9.1975 befreit wird, wird sie direkt festgeommen. Von Wolfgang Meyer.</description>
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      <![CDATA[<p>Die USA rätseln: Ist Patricia Hearst Opfer einer Gehirnwäsche oder eine knallharte Terroristin? Als die Erbin eines Medienimperiums am 18.9.1975 befreit wird, wird sie direkt festgeommen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Meyer:</strong><br/><ul><li>wie die Kunststudentin Patty Hearst im Februar 1974 brutal entführt wird,</li><li>warum die Kidnapper Lebensmittel statt Geld fordern,</li><li>wer sich hinter der Terroreinheit SLA verbirgt,</li><li>ob Patty Hearst unter dem umstrittenen "Stockholm Syndrom" gelitten hat.</li></ul><br/>Patricia "Patty" Campbell Hearst, geboren 1954 in San Francisco, ist die Enkeltochter des mächtigen Medienmoguls William Randolph Hearst. Die Familie ist sehr reich, sehr katholisch-konservativ und mit den Spitzen der US-Politik eng verbunden. Damit ist Patty Hearst das ideale Entführungsopfer, das maximale mediale Aufmerksamkeit verspricht. <br/><br/>Am 4. Februar 1974 überwältigen zwei Männer und eine Frau der Terrorgruppierung SLA Patty Hearst in ihrem Studentenappartement: <cite>"Du bist verhaftet für die Verbrechen, die deine Familie dem Volk zugeführt hat!"</cite>, rufen die Linksextremisten der Kunststudentin entgegen.<br/><br/>Wochenlang bleibt Patty Hearst in einem dunklen Schrank eingesperrt. Dann lässt sie verlauten, dass sie fortan als Tanya mit ihren Entführern für die Freiheit aller unterdrückten Völker kämpfen werde. Überwachungskameras zeigen sie bald bei einem Banküberfall, eine Maschinenpistole im Anschlag. <br/><br/>Gut 19 Monate nach ihrer Entführung, am 18. September 1975, wird Patty Hearst befreit - und festgenommen. Ob sie nur Opfer oder auch Täterin ist, darüber wird jahrelang gestritten.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Patricia Campbell Hearst, Alvin Moscow: Every Secret Thing. Doubleday, New York 1981.</li><li>Jeffrey Toobin: American Heiress: The Wild Saga of the Kidnapping, Crimes and Trial of Patty Hearst. New York 2016.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-geburtstag-william-randolph-hurst-100.html" >Zeitzeichen: 23. April 1863 – Geburtstag des US-Verlegers William Randolph Hearst</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/randolph-hearst-zeitungsverleger-104.html" >Zeitzeichen: 2. Dezember 1915 – Geburtstag von Randolph Hearst</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8102.html" >Stichtag: 4. Februar 1974 – Entführung der Verlger-Tochter Patty Hearst</a></li><li><a href="https://www.fbi.gov/history/artifacts/patty-hearst-kidnapping" >FBI: Patty Hearst Kidnapping</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Wolfgang Meyer<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 04:00:59 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Die USA rätseln: Ist Patricia Hearst Opfer einer Gehirnwäsche oder eine knallharte Terroristin? Als die Erbin eines Medienimperiums am 18.9.1975 befreit wird, wird sie direkt festgeommen.</itunes:summary>
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      <title>Solidarnosc: Aufstieg und Fall einer Bewegung</title>
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      <description>Es ist eine Massenbewegung: Gewaltfrei will "Solidarität" für mehr Freiheiten für die Menschen in Polen kämpfen – ihre Gründung am 17.9.1980 besiegelt das Ende des Kommunismus. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Es ist eine Massenbewegung: Gewaltfrei will "Solidarität" für mehr Freiheiten für die Menschen in Polen kämpfen – ihre Gründung am 17.9.1980 besiegelt das Ende des Kommunismus.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>dass Versorgungsengpässe die eigentliche Ursache der Streiks sind,</li><li>warum Karol Wojtyla für Polens Befreiungs-Geschichte zum Glücksfall wird,</li><li>die Geschichte hinter dem Riesen-Kugelschreiber beim Danziger Abkommen,</li><li>warum Solidarnosc 1982 verboten und sieben Jahre später doch wieder zugelassen wird,</li><li>wie die Gewerkschaft dem eigenen Erfolg zum Opfer fällt.</li></ul> <br/>Polen, 14. August 1980: Die Arbeiter der Danziger Lenin-Werft legen ihre Arbeit nieder. Sie protestieren gegen die Entlassung von Anna Walentynowicz, einer aufmüpfigen Kranführerin, und fordern Lohnerhöhungen. In den folgenden Tagen bildet sich ein Streikkomitee, an dessen Spitze der vier Jahre zuvor entlassene Elektriker Lech Walesa steht.<br/><br/>Als dieser Ende August das Danziger Abkommen unterzeichnet, ist das die Geburtsstunde der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc ("Solidarität"). Erstmals wird im Ostblock eine unabhängige Gewerkschaft anerkannt. Am 17. September 1980 gründet sich die Solidarnosc offiziell.<br/><br/>Es folgen 500 Tage der Freiheit in Polen. Mit vielen Streiks: für die Freilassung politischer Gefangener, gegen Preiserhöhungen, für die Abschaffung der Samstagsarbeit. Die Gründung der Gewerkschaft gilt als ein Meilenstein beim Untergang des Sowjetimperiums. Bis zu zehn Millionen Mitglieder gehören in Hochphasen der Solidarnosc an.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Agnieszka Zaganczyk-Neufeld, Historikerin (Ruhr-Universität Bochum)</li><li>Agnieszka Zaganczyk-Neufeld: Die geglückte Revolution. Das Politische und der Umbruch in Polen 1976-1997. Paderborn 2014</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-priester-jerzy-popieluszko-wird-entfuehrt-100.html" >19. Oktober 1984 - Priester Jerzy Popiełuszko wird entführt</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-papst-johannes-paul-ii-besucht-polen-am--100.html" >2. Juni 1979 - Johannes Paul II. besucht Polen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 04:00:15 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Heiner Wember</itunes:author>
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      <title>Gottvertrauen und Pioniergeist: Die "Mayflower" auf großer Fahrt</title>
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      <description>Die Überfahrt mit der "Mayflower" war eng, stinkend, gefährlich - und doch der Beginn eines der mächtigsten Gründungsmythen der USA. Am 16.9.1620 sticht sie in See. Von Tobias Sauer.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Überfahrt mit der "Mayflower" war eng, stinkend, gefährlich - und doch der Beginn eines der mächtigsten Gründungsmythen der USA. Am 16.9.1620 sticht sie in See.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Tobias Sauer:</strong><br/><ul><li>warum viele religiös Abtrünnige Anfang des 17. Jahrhunderts nach Holland fliehen,</li><li>warum sich die Abfahrt der "Mayflower" mehrfach verzögert,</li><li>vom "Mayflower"-Vertrag und welche große Bedeutung ihm bis heute zugeschrieben wird,</li><li>von der "Mayflower II", dem einzig originalgetreuen Nachbau des historischen Schiffs.</li></ul><br/>Von Anfang an steht die Reise unter keinem guten Stern. Weil ein Proviantschiff ausfällt, betreten am 16. September 1620 mehr als 100 protestantische Separatisten den eigentlich als Frachter gebauten Zweimaster "<span lang="en">Mayflower</span>". Von der englischen Stadt <span lang="en">Plymouth</span> aus segeln die Auswanderer ins Ungewisse. Sie wollen in der nordamerikanischen Wildnis eine Kolonie gründen.<br/><br/>Die Atlantik-Überquerung wird zu einer Odyssee. Auf dem Schiff ist es quälend eng, außerdem lassen wütende Stürme tragende Balken bersten. Nach 65 Tagen erreicht die "Mayflower" endlich die Küste von Neu-England - weit weg von ihrem eigentlichen Ziel <span lang="en">Virginia</span>.<br/><br/>Im ersten Winter stirbt jeder zweite der frommen Siedler an Hunger, Kälte und Erschöpfung. Und auch die übrigen Kolonisten hätten keine Überlebenschance gehabt, wären ihnen nicht die Ureinwohner zu Hilfe gekommen. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts werden elf Millionen Menschen den Pilgern nach Amerika folgen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Britta Waldschmidt-Nelson, Historikerin (Universität Augsburg)</li><li>Michael Hochgeschwender, Historiker (Ludwig-Maximilians-Universität München)</li><li>Whit Perry, Kapitän der "Mayflower II"</li><li>William Bradford: Of Plymouth Plantation, 1620-1647. New York, 1952</li><li>Dwight B. Heath (Hrsg.): Mourt’s Relation. A Journal of the Pilgrims at Plymouth. Bedford, 1963</li><li>Nathaniel Philbrick: Mayflower. A Story of Courage, Community, and War. Detroit, 2007</li><li>Jill Lepore: Diese Wahrheiten. Eine Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. München, 2019</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-390.html" >15. August 1620 - "Mayflower" und "Speedwell" verlassen Southampton</a></li><li>Schweizer Radio und Fernsehen (SRF): <a href="https://www.srf.ch/audio/geschichte/die-mayflower-und-der-gruendungsmythos-der-usa?id=902acf10-2bc6-45d8-a4b0-17218dfcafe6" >Die "Mayflower" und der Gründungsmythos der USA</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hie</strong></a><strong>r</strong><strong>.<br/></strong><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Tobias Sauer<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 04:00:11 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Tobias Sauer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 16.09.1620, 16.09.2025, Pilgerväter, Gründungsmythos USA, Puritaner, Kolonialgeschichte, Transatlantische Migration</itunes:keywords>
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      <title>Agatha Christie: als Krimiautorin mörderisch gut und praxisnah</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-agatha-christie-als-krimiautorin-moerderisch-gut-und-praxisnah-100.html</link>
      <description>Am 15.9.1890 wird Agatha Christie geboren. Die "Queen of Crime" begeistert bis heute viele Leser und Kinogänger - darunter auch echte Kriminalbiologen wie Mark Benecke. Von Steffi Tenhaven.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 15.9.1890 wird Agatha Christie geboren. Die "Queen of Crime" begeistert bis heute viele Leser und Kinogänger - darunter auch echte Kriminalbiologen wie Mark Benecke.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Steffi Tenhaven:</strong><br/><ul><li>wie realitätsnah Agatha Christies Romane Kriminaltechnik und Rechtsmedizin beschreiben,</li><li>warum Fingerabdrücke in der Forensik eine so wichtige Rolle spielen,</li><li>wie gut sich Agatha Christie mit Giften auskannte,</li><li>warum ein Kleinkind den Christie-Krimis sein Leben verdankt.</li></ul><br/>Sie schätzt es, ihre Opfer auf möglichst saubere und gepflegte Weise zu erledigen. Deshalb zieht <span lang="en">Agatha Christie </span>den Giftmord allen übrigen Meuchel-Methoden vor. Während des Ersten Weltkrieges hat sie sich als junge Apotheker-Assistentin ein beachtliches Wissen über Arsen, Strychnin und Blausäure angeeignet. So handelt bereits ihr erster Krimi, der zu dieser Zeit entsteht, von einem Giftmörder, dem der belgische Privatdetektiv <span lang="fr">Hercule Poirot</span> das Handwerk legen muss. Neben dem arroganten Meisterschnüffler Poirot erobert vor allem die schrullige Hobby-Detektivin <span lang="en">Miss Marple</span> die Herzen der Krimi-Fans.<br/><br/>Geboren wird die Erfolgsautorin am 15. September 1890 im mondänen englischen Seebad <span lang="en">Torquay</span>. Agatha geht nicht zur Schule, wird stattdessen von der Mutter unterrichtet. Geschadet hat das ihrer Karriere nicht: Agatha Christie, eine Meisterin der Ablenkungsmanöver und falschen Fährten, avanciert zur erfolgreichsten Krimiautorin der Welt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Mark Benecke (Kriminalbiologe und Autor)</li><li>Laura Thompson: Agatha Christie - Das faszinierende Leben der großen Kriminalschriftstellerin (2012)</li><li>Carla Valentine: Mord ist eine Wissenschaft. Was schon Agatha Christie über Rechtsmedizin wusste (2022) </li></ul><br/><strong>We</strong><strong>iterführende Links:</strong><br/><ul><li>ONE: <a href="https://www.ardmediathek.de/serie/agatha-christies-poirot/staffel-8/Y3JpZDovL3dkci5kZS9vbmUvYWdhdGhhIGNocmlzdGllcyBwb2lyb3Q/8" >Agatha Christies Poirot</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/mord-im-orient-express-100.html" >21. November 1974 - Filmpremiere von "Mord im Orient-Express"</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6612.html" >11. Mai 1892 - Margaret Rutherford wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Steffi Tenhaven<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 15 Sep 2025 04:00:08 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Steffi Tenhaven</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 15.09.2025, 15.09.1890, Miss Marple, Hercule Poirot, Tod auf dem Nil, Queen of Crime, Forensik, Krimigeschichte, Mark Benecke</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 15.9.1890 wird Agatha Christie geboren. Die "Queen of Crime" begeistert bis heute viele Leser und Kinogänger - darunter auch echte Kriminalbiologen wie Mark Benecke.</itunes:summary>
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      <title>Dom Pérignon: Der Mönch und der Champagner-Mythos</title>
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      <description>Dom Pérignon gilt als Erfinder des Champagners. Warum das nicht stimmt - und der Mönch (gestorben am 14.9.1715) dennoch zur Legende wurde. Von Raoul Moerchen.</description>
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      <![CDATA[<p>Dom Pérignon gilt als Erfinder des Champagners. Warum das nicht stimmt - und der Mönch (gestorben am 14.9.1715) dennoch zur Legende wurde.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Raoul Mörchen:</strong><br/><ul><li>warum der französische Mönch Dom Pérignon den Champagner nicht erfunden hat </li><li>wie der Name Dom Pérignon dennoch zur Weltmarke wird,</li><li>wie aus fehlerhaftem Wein ein Luxusprodukt entsteht,</li><li>welchen Jahrgang vom Dom Pérignon James Bond am liebsten trinkt,</li><li>warum so viele Champagner deutsche Namen tragen,</li><li>und dass einige der besten „Champagner“ heute aus Deutschland kommen.</li></ul><br/>Schon im 18. Jahrhundert ist die <span lang="fr">Champagne</span> für ihre berühmten Weißweine bekannt. Aber der Erfolg eines Jahrgangs ist noch ein Zufallsprodukt. Ändern will das der Benediktinermönch <span lang="fr">Dom Pérignon</span>, der im Kloster <span lang="fr">Hautvillers</span> als Kellermeister arbeitet und für die Weinproduktion verantwortlich ist.<br/><br/>Mithilfe seines ausgezeichneten Geschmacksinns wählt er die Trauben aus, die zusammen verarbeitet werden dürfen, um durch den Verschnitt die Weine zu veredeln. Gleichzeitig findet er heraus, dass man die Qualität eines Weines steigern kann, wenn man zuvor den Ertrag am Rebstock reduziert. Er führt auch den gesicherten Korken und dickwandigere Flaschen ein. So kann der Champagne-Wein auch im noch prickelnden Zustand angeboten werden.<br/><br/>Nach dem Tod von Dom Pérignon am 14. September 1715 perfektionieren seine Nachfahren seine Methoden. Den Champagner regelrecht erfunden hat der Mönch zwar nicht, ist aber so etwas wie sein geistiger Vater. Mittlerweile ist aus der einstigen Person längst der Mythos Dom Pérignon geworden.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Otto Geisel, Weinsachverständiger und Kritiker-Chef des "Gault Millau"</li><li>Volker Raumland, führender deutscher Sektproduzent</li><li>Reinhard Pietsch und Manfred Weber-Lamberdière: Champagner - Eine deutsch-französische Affäre. München 2018</li><li>Tom Stevenson: Champagner. München 1988</li></ul><br/><strong>Weiterführender Link:</strong><br/><ul><li>Perlen im Glas: Eine Reise durch die Welt des Schaumweins</li></ul><br/><strong>Hörtipp:</strong><br/><ul><li>Unser Hörtipp: Istd er Champagner seinen PReis wert? Helmut Gote hat Champagner-Geheimtipps aus der Champagne mitgebracht in die <a href="https://1.ard.de/champagner" >"Alles in Butter"</a>-Folge zum Champagner. </li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Raoul Mörchen<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 14 Sep 2025 04:00:33 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Raoul Moerchen</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Dom Pérignon, Mönch, Champagner, Wein, Herstellung, Geschichte, Mythos, Zeitzeichen, 14.09.1715, 14.09.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Dom Pérignon gilt als Erfinder des Champagners. Warum das nicht stimmt - und der Mönch (gestorben am 14.9.1715) dennoch zur Legende wurde.</itunes:summary>
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      <title>Cesare Borgia, der skrupellose Fürst der Renaissance</title>
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      <description>Von Machiavellis "Fürst" bis zu TV-Serien wie "House of Cards", die Figur des gnadenlosen Machtmenschen hat ein Vorbild: Cesare Borgia, geboren am 13.9.1475. Von Hans Conrad Zander.</description>
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      <![CDATA[<p>Von Machiavellis "Fürst" bis zu TV-Serien wie "House of Cards", die Figur des gnadenlosen Machtmenschen hat ein Vorbild: Cesare Borgia, geboren am 13.9.1475.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Hans Conrad Zander:</strong><br/><ul><li>dass Cesare Borgia freiwillig seine kirchliche Karriere beendet,</li><li>warum er eigenhändig seinen Schwager ermordet,</li><li>von einer Mega-Orgie im Vatikan,</li><li>warum bis heute nicht geklärt ist, ob Cesares Vater durch Gift oder Malaria stirbt.</li></ul><br/>Cesare Borgia wird am 13. September 1475 als einer von vier unehelichen Söhnen von Rodrigo Borgia, dem späteren Papst Alexander VI., geboren. Er profitiert seit dem ersten Tag von der Skrupellosigkeit und Vetternwirtschaft des Borgia-Clans, einer aus Spanien stammenden Adelsfamilie. Schon im Kindesalter überträgt ihm der machtbewusste Vater kirchliche Pfründe und macht später als Papst gegen den Widerstand zahlreicher Kirchenfürsten seinen Sohn zum Kardinal.<br/><br/>Cesare Borgia geht zur Erreichung seiner Ziele über Leichen, möglicherweise auch in der eigenen Familie. Nach dem gewaltsamen Tod seines Bruders Juan gilt er als Hauptverdächtiger, doch stichhaltige Beweise fehlen. Man unterstellt ihm sogar Blutschande mit der eigenen Schwester Lucrezia, doch dürfte es sich dabei eher um ein von Gegnern der Borgia gestreutes Gerücht handeln.<br/><br/>Als Feldherr erobert Cesare Ende des 15. Jahrhunderts Teile Norditaliens, doch der Tod seines Vaters ändert sein Leben radikal. Cesare Borgia stirbt mit 31 Jahren als Söldnerführer in den Pyrenäen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Susanne Schüller-Piroli: Borgia. Die Zerstörung einer Legende, die Geschichte einer Dynastie. Olten 1963</li><li>Bruno Moser (Hgb.): Das Papsttum. Epochen und Gestalten. München 1983</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/papst-alexander-borgia-100.html" >18.08.1503 - Der Todestag von Papst Alexander VI.</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8408.html" >24. Juni 1519 - Lucrezia Borgia stirbt in Ferrara</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Hans Conrad Zander<br/>Redaktion: Sefa İnci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 13 Sep 2025 04:00:50 GMT</pubDate>
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      <title>Der Militärputsch in der Türkei 1980, der bis heute nachwirkt</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-militaerputsch-in-der-tuerkei--der-bis-heute-nachwirkt-100.html</link>
      <description>Am frühen Morgen des 12.9.1980 übernimmt das türkische Militär die Kontrolle über das Land. Der Putsch verändert die Türkei bis heute – und hat auch Auswirkungen auf Deutschland. Von Edda Dammmüller.</description>
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      <![CDATA[<p>Am frühen Morgen des 12.9.1980 übernimmt das türkische Militär die Kontrolle über das Land. Der Putsch verändert die Türkei bis heute – und hat auch Auswirkungen auf Deutschland.</p><br/><br/><p>I<strong>n diesem Zeitzeichen erzählt Edda Dammmüller:</strong><br/><ul><li>warum das Militär in der Türkei wiederholt putscht,</li><li>von Folter und Todesurteilen nach dem Putsch,</li><li>warum der Westen den Machtwechsel begrüßt,</li><li>wie der Putsch die Gemeinschaft der Türken in Deutschland verändert.</li></ul><br/>1980 steckt die Türkei in einer tiefen Krise: Die linksgerichtete Republikanische Volkspartei und die Rechts-Zentristen blockieren sich im Parlament. Auf der Straße kämpfen Rechte gegen Linke, Türken gegen Kurden, Sunniten gegen Aleviten, Strenggläubige gegen säkular Gesinnte. Fast jeden Tag gibt es Tote.<br/><br/>Am Morgen des 12. September 1980 greift das Militär ein. Es sieht sich als Wächter des Staates, der dafür Sorge trägt, dass die Republik im Sinne von Atatürk geschützt wird. Generalstabschef Kenan Evren und seine Leute lösen das Parlament und die Parteien auf, die Presse wird blockiert. Die neuen Machthaber schränken die Grundrechte der Bürger ein, Oppositionelle werden bekämpft.<br/><br/>Der Putsch führt zu einem politischen Rechtsruck in der Türkei und bereitet letztlich den Boden für den Aufstieg von <span lang="tr">Recep Tayyip Erdoğan</span> und seiner <abbr title="Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung">AKP</abbr>, die seit 2002 unablässig regiert. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Maurus Reinkowski, Islamwissenschaftler, Universität Basel</li><li>Prof. Haci Halil Uslucan, Psychologe, Leiter des Zentrums für Türkei-Studien, Universität Duisburg-Essen</li><li>Maurus Reinkowski: Geschichte der Türkei. Von Atatürk bis zur Gegenwart. Hamburg 2021</li><li>Cengiz Günay: Die Geschichte der Türkei von den Anfängen der Moderne bis heute. Frankfurt 2012</li><li>Udo Steinbach: Geschichte der Türkei. München 2010</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Bundeszentrale für politische Bildung: <a href="https://www.bpb.de/themen/europa/tuerkei/253184/hueter-der-verfassung/" >"Hüter der Verfassung"? Harte und "weiche" Miliärputsche in der Geschichte der Türkei</a></li><li>Bundeszentrale für politische Bildung: <a href="https://www.bpb.de/themen/europa/tuerkei/184981/die-anwerbung-tuerkischer-arbeitnehmer-und-ihre-folgen/" >Die Anwerbung türkischer Arbeitnehmer und ihre Folgen</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/tuerkische-parlamentswahlen-100.html" >Zeitzeichen 3. November 2002: Sieg der AKP unter Erdoğan bei den Türkischen Parlamentswahlen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Edda Dammmüller<br/>Redaktion: Viviane Jelenc und David Rother <br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 04:00:20 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Edda Dammmüller</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Türkei, Militär, Recep Tayyip Erdogan, Putsch, Zeitgeschichte, Ankara, Zeitzeichen, 12.09.1980, 12.09.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am frühen Morgen des 12.9.1980 übernimmt das türkische Militär die Kontrolle über das Land. Der Putsch verändert die Türkei bis heute – und hat auch Auswirkungen auf Deutschland.</itunes:summary>
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      <title>Der skandalöse Fluch der Lady Chatterley: David Herbert Lawrence</title>
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      <description>Am 11.9.1885 wird der Autor D. H. Lawrence geboren. "Lady Chatterley's Lover", sein Roman über Liebe, Freiheit und Körperlichkeit, macht ihn weltberühmt – und berüchtigt. Von Christoph Vormweg.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 11.9.1885 wird der Autor D. H. Lawrence geboren. "Lady Chatterley's Lover", sein Roman über Liebe, Freiheit und Körperlichkeit, macht ihn weltberühmt – und berüchtigt.</p><br/><br/><p>I<strong>n diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vormweg:</strong><br/><ul><li>vom gewaltbereiten Vater und der eifersüchtigen Mutter von <span lang="en">David Herbert Lawrence, </span></li><li>dass er seine Heimat "<cite>den schweren grauen Sarg England</cite>" nennt – und ständig umzieht, </li><li>warum sich manche Übersetzer mit seinen Werken so schwer tun,</li><li>wie viel Autobiografisches in seinen Skandalromanen steckt.</li></ul><br/>Geboren wird <span lang="en">David Herbert Lawrence</span> am 11. September 1885 in der Nähe von <span lang="en">Nottingham</span>. Den Lehrerberuf muss er nach einer Tuberkulose-Erkrankung an den Nagel hängen. Fortan widmet er sich dem Schreiben. Inspiriert von Sigmund Freuds viel diskutierter Psychoanalyse rückt Lawrence die weibliche Sexualität in den Fokus seiner Geschichten – und sorgt für Wirbel im prüden England.<br/><br/>Schon sein Roman "<cite>Der Regenbogen</cite>" wird 1915 wegen Obszönität für die Dauer des Krieges in England verboten. Das hält Lawrence nicht davon ab, sich noch detaillierter der weiblichen Lust zu widmen. In <cite><span lang="en">"Lady Chatterleys</span> Liebhaber</cite>" unterhält die Ehefrau mit dem Wildhüter des Gatten eine erotische Affäre. Die Polizei lässt 1928 alle greifbaren Exemplare des als Privatdruck in Italien veröffentlichten Romans vernichten. <br/><br/>Erst 1960 geht <span lang="en">"Lady Chatterleys L</span>iebhaber" unzensiert über den Ladentisch, 30 Jahre nach <span lang="en">David Herbert Lawrences Tod.</span><br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Christa Jansohn, Anglistin, Universität Bamberg </li><li>Richard Aldington: D. H. Lawrence. Reinbek 1989</li><li>Dieter Wellershoff: Der verstörte Eros. Zur Literatur des Begehrens. Köln 2001</li><li>D. H. Lawrence: Nimm mein Wort in die Hand. Gedichte. München 2018</li><li>D. H. Lawrence: Vögel, Blumen und wilde Tiere. Gedichte. Bonn 2000</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag3672.html" >Stichtag 4. Februar 1928: Der Roman "Lady Chatterleys Liebhaber" erscheint</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/sigmundfreud108.html" >Zeitzeichen 23. September 1939: Der Todestag von Sigmund Freud</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vormweg<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Christine Reinartz</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 11 Sep 2025 04:00:33 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christoph Vormweg</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 11.09.2025, 11.09.1885, Poet's Corner, Prof. Dr. Christa Jansohn, Zensur, erotische Literatur, Skandalroman, englische Literatur</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 11.9.1885 wird der Autor D. H. Lawrence geboren. "Lady Chatterley's Lover", sein Roman über Liebe, Freiheit und Körperlichkeit, macht ihn weltberühmt – und berüchtigt.</itunes:summary>
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      <title>Wiederentdecker Babylons: Archäologe Robert Koldewey</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-wiederentdecker-babylons-archaeologe-robert-koldewey-100.html</link>
      <description>Jahrelang gräbt Robert Koldewey (geb. 10.9.1855) sich bei glühender Hitze durch Lehm. Ihm gelingt die Sensation: Er findet das antike Babylon - und den legendären Turm zu Babel. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Jahrelang gräbt Robert Koldewey (geb. 10.9.1855) sich bei glühender Hitze durch Lehm. Ihm gelingt die Sensation: Er findet das antike Babylon - und den legendären Turm zu Babel.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>dass Robert Koldewey ein verschrobener Charakter mit Sinn für Humor ist, </li><li>wie drei kleine Fragmente glasierter Ziegel über seine Zukunft entscheiden, </li><li>über Koldeweys medizinische Selbstversuche,</li><li>warum er bis heute als Pionier der archäologischen Bauforschung gilt, </li><li>wie aus den ausgegrabenen Scherben in Berlin das Ischtar-Tor zusammengesetzt wird.</li></ul><br/>Kaiser Wilhelm II. möchte dem kolonialen Zeitgeist entsprechend seine Museen in Berlin mit antiken Schätzen schmücken. Sein Mann für diesen Auftrag ist Robert Koldewey, ein Architekt und Stadtplaner mit einer großen Leidenschaft für Archäologie.<br/><br/>Ziel der Ausgrabungen ist nichts Geringeres als Babylon, bekannt aus der Bibel und vom Turmbau zu Babel. Ende des 19. Jahrhunderts ist von der einstigen Weltmetropole allerdings außer ein paar Lehmhügeln nichts mehr sichtbar.<br/><br/>Robert Koldewey schabt und kratzt, bis die Hügel Strukturen freigeben. Bald legen mit ihm 200 Arbeiter akribisch Teile des antiken Babylon frei. Doch als die Engländer im Ersten Weltkrieg das Gebiet erobern, muss Koldewey zurück nach Berlin. Dort stirbt er am 10. September 1925.<br/><br/><strong>Das ist unsere Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Barbara Helwing, Direktorin Vorderasiatisches Museum, Berlin</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/antike/babylon/index.html" >Babylon </a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/antike/babylon/babylon-bibel-100.html" >Babylon in der Bibel</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-eroberung-jerusalem-nebukadnezar-zwei-100.html" >16.03.0597 v. Chr. - Der babylonische König Nebukadnezar II. erobert Jerusalem</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler <br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 04:00:35 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 10.09.1855, 10.09.2025, Archäologie, Ischtar-Tor, Turm zu Babel, Mesopotamien, Pergamon-Museum, Ausgrabung, Nebukadnezar, Zweistromland, Bibel</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Jahrelang gräbt Robert Koldewey (geb. 10.9.1855) sich bei glühender Hitze durch Lehm. Ihm gelingt die Sensation: Er findet das antike Babylon - und den legendären Turm zu Babel.</itunes:summary>
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      <title>Uns Uwe: "Das Schönste auf der Welt ist, normal zu sein"</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-uns-uwe-das-schoenste-auf-der-welt-ist-normal-zu-sein-100.html</link>
      <description>Am 9.9.1970 spielt Uwe Seeler sein letztes Länderspiel, bald darauf ist auch Schluss beim HSV. Und doch gibt Uns Uwe den Menschen in Hamburg sehr viel – bis heute. Von Burkhard Hupe.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 9.9.1970 spielt Uwe Seeler sein letztes Länderspiel, bald darauf ist auch Schluss beim HSV. Und doch gibt Uns Uwe den Menschen in Hamburg sehr viel – bis heute.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Burkhard Hupe:</strong><br/><ul><li>wie Uwe Seeler auf der Straße das Kicken lernt,</li><li>von seinem sensationellsten Tor,</li><li>wie er es trotz Achillessehnen-Riss wieder aufs Spielfeld schafft,</li><li>von Seelers Ehe mit seiner Frau Ilka, die mehr als 60 Jahre besteht.</li></ul><br/>Im Sommer 1946 meldet der Vater Uwe Seeler beim Hamburger SV an. Fortan radelt der Neunjährige 13 Kilometer auf einem viel zu großen Herrenrad zum Training, egal ob es regnet oder schneit. Schnell wird aus dem "kleinen Dicken", wie ihn Freunde und Trainer rufen, ein großer Hoffnungsträger. <br/><br/>Dank Uwe Seeler holt der HSV 1960 die deutsche Meisterschaft. Uwe Seeler wird zum ersten "Fußballer des Jahres" gewählt, die Fans lieben den Nationalspieler auch wegen seiner Bodenständigkeit. Ein Angebot von Inter Mailand lehnt er ab. "Mehr als ein Steak am Tag kann ich nicht essen", argumentiert Seeler.<br/><br/>Nach der WM in Mexiko verabschiedet sich Uwe Seeler am 9. September 1970 aus der Nationalmannschaft, zwei Jahre später auch vom HSV. "Uns Uwe" bleibt über seinen Tod im Juli 2022 hinaus der Liebling der Hamburger.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Alexander Bleick, Sportreporter beim NDR</li><li>Uwe Seeler: Danke Fußball. Mein Leben, Hamburg 2003</li><li>NDR-Sondersendung zum 65. Geburtstag von Uwe Seeler vom 4. November 2001</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/erlebtegeschichten/seeleruwe102.html" >WDR: Erlebte Geschichten mit Uwe Seeler</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-fussball-laenderspiel-100.html" >Zeitzeichen 30.11.1872: Erstes Fußball-Länderspiel der Geschichte endet torlos</a></li><li><a href="https://www.ndr.de/sport/legenden/Uwe-Seeler-HSV-Portraet-Legende-Idol,hsv1550.html" >NDR: HSV-Idol Uwe Seeler – Beliebt, bescheiden, bodenständig</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Burkhard Hupe<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 04:00:11 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Uwe Seeler, Uns Uwe, Hamburg, HSV, Hamburger Sportverein, Fußball, Legende, 09.09.2025, 09.09.1970, Zeitzeichen</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 9.9.1970 spielt Uwe Seeler sein letztes Länderspiel, bald darauf ist auch Schluss beim HSV. Und doch gibt Uns Uwe den Menschen in Hamburg sehr viel – bis heute.</itunes:summary>
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      <title>Peter Sellers: Monty Pythons Comedy-Vorbild</title>
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      <description>Mit einem Trick schafft Sellers (geb. am 8.9.1925) es ins Radio, als Pink-Panther-Inspektor Clouseau nach Hollywood. Er ist ein Meister der Imitation, dem der Ruhm zusetzt. Von Axel Naumer.</description>
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      <![CDATA[<p>Mit einem Trick schafft Sellers (geb. am 8.9.1925) es ins Radio, als Pink-Panther-Inspektor Clouseau nach Hollywood. Er ist ein Meister der Imitation, dem der Ruhm zusetzt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Axel Naumer:</strong><br/><ul><li>warum Peter Sellers schon als Kind alle Stimmen der BBC nachsprechen kann, </li><li>weshalb er in Stanley Kubricks "Dr. Seltsam" gleich drei Rollen gleichzeitig spielt, </li><li>wie er in der Muppet-Show Kermit erklärt, dass er unmöglich er selbst sein könne, </li><li>weshalb "Der Partyschreck" heute eher irritiert als amüsiert, </li><li>und wie ausgerechnet ein stiller Gärtner in "Being There" zur Rolle seines Lebens wird. </li></ul><br/>Am 8. September 1925 wird Peter Sellers geboren - als Sohn einer Varietéfamilie. Zunächst macht er sich mit der legendären "Goon Show" im Radio einen Namen, bevor Hollywood ihn als trotteligen Inspektor Clouseau im "Pink Panther" entdeckt. <br/><br/>Doch Sellers kann weit mehr: In Stanley Kubricks "Lolita" verwandelt er sich in unheimliche Gestalten, in anderen Filmen parodiert er ganze Typenreihen und verschwindet dabei vollständig hinter seinen Masken. <br/><br/>Immer wieder stellt sich die Frage: Gibt es hinter all diesen Figuren überhaupt einen "echten" Sellers? Seine eigene, ironische Antwort lautet: "Es gab mal ein Ich - aber ich habe es chirurgisch entfernen lassen." Ein Schauspieler, der sich im Spiel selbst verliert - und gerade dadurch unvergesslich ist. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>DVD - The Peter Sellers Story… as he filmed it </li><li>DVD - The life and death of Peter Sellers</li><li>Ed Sikov: Mr. Strangelove: A Biography of Peter Sellers, London, 2002</li><li>Michael Seth Starr: Peter Sellers A Film History, North Carolina, 1991</li><li>Johannes Binotto: <a href="https://transferences.org/wp-content/uploads/2019/01/binotto-peter-sellers-stadtkino.pdf" >Die Maske hinter der Maske</a>. Zur Komik von Peter Sellers, Basel 2002</li></ul><br/><strong>Und das sind unsere Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Hennes Bender, Comedian und Kenner der britischen Humor-Szene </li><li>Professor Johannes Binotto, Kultur- und Medienwissenschaftler, Hochschule Luzern </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-monty-python-ard-100.html" >Erste Folge von Monty Python's Flying Circus in der ARD</a></li><li>BBC Four - <a href="https://www.bbc.co.uk/programmes/m002j13p" >The Peter Sellers Story</a></li><li>Planet Wissen - <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/psychologie/lachen/index.html" >Lachen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Axel Naumer <br/>Redaktion: Carolin Rückl und David Rother </p>]]>
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      <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 04:00:04 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 08.09.1925, 08.09.2025, Monty Python, Inspector Clouseau, Pink Panther, Comedy, Großbritannien, BBC, Goon Show, Dr. Seltsam, Dr. Strangelove, Stanley Kubrick, Schauspieler</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Mit einem Trick schafft Sellers (geb. am 8.9.1925) es ins Radio, als Pink-Panther-Inspektor Clouseau nach Hollywood. Er ist ein Meister der Imitation, dem der Ruhm zusetzt.</itunes:summary>
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      <title>Der moderne Vampir: John Polidori und seine unsterbliche Idee</title>
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      <description>Am 7. September 1795 wird John William Polidori in London geboren. Er stirbt jung, nur 25-jährig, hinterlässt aber mit "The Vampyre" das literarische Vorbild für Dracula &amp; Co. Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 7. September 1795 wird John William Polidori in London geboren. Er stirbt jung, nur 25-jährig, hinterlässt aber mit "The Vampyre" das literarische Vorbild für Dracula & Co.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>wie aus einem serbischen Bauern ein aristokratischer Verführer wird, </li><li>warum Lord Byron mit einem Vampir verwechselt wird, </li><li>und wieso John William Polidori als Pechvogel in die Literaturgeschichte eingeht. </li></ul><br/>Am 7. September 1795 wird John Polidori in London geboren. Früh promoviert er in Medizin, doch er liebt die Literatur. Als Leibarzt begleitet er Lord Byron im Jahr 1816 auf dessen Reise nach Genf. <br/><br/>Dort, im verregneten "Jahr ohne Sommer", fordern sich die Dichter gegenseitig heraus, Gespenstergeschichten zu schreiben. Mary Shelley erschafft "Frankenstein". Polidori erfindet den "Vampyr" Lord Ruthven – bleich, charismatisch, verführerisch und tödlich. Damit verwandelt er den bäuerlichen Wiedergänger des Balkan-Volksglaubens in einen eleganten Aristokraten, der fortan die Salons heimsucht. <br/><br/>Doch der Ruhm bleibt dem jungen Autor versagt. Seine Erzählung erscheint zunächst unter Byrons Namen. Polidori verzockt sich im Leben und stirbt mit nur 25 Jahren. Sein Geschöpf aber wird unsterblich – und lässt die Welt bis heute nicht los. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Dr. Hans Richard Brittnacher (Berlin, Experte für Phantastische Literatur)</li><li>John Polidori: Der Vampyr, Berlin 2019.</li><li>John Polidori: The Diary of Dr. John William Polidori, Withorn, 2020.</li><li>D. L. Macdonald: Poor Polidori – A critical Biography of the Author of the Vampyre, Toronto 1991.</li><li>Hans Richard Brittnacher: Ästhetik des Horrors, Frankfurt a.M. 1994.</li><li>Claude Lecouteux: Die Geschichte der Vampire – Metamorphose eines Mythos, Düsseldorf 2008. </li><li>Basil Cooper: Der Vampir in Legende, Kunst und Wirklichkeit, München 1974. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen- Fabelwesen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/fabelwesen/vampire/index.html" >Vampire</a></li><li>Zeitzeichen - <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-ein-vulkanausbruch-schauergeschichten-und---das-fahrrad-100.html" >Ein Vulkanausbruch, Schauergeschichten und - das Fahrrad</a></li><li>Zeitzeichen - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/jahr-ohne-sommer-100.html" >Ein Jahr ohne Sommer</a></li><li>Zeitzeichen - <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-ein-medizinischer-aufklaerer-im-kampf-gegen-vampire-100.html" >Ein medizinischer Aufklärer im Kampf gegen Vampire</a></li><li>Zeitzeichen - <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-er-schuf-nosferatu-der-filmpionier-friedrich-wilhelm-murnau-100.html" >Er schuf Nosferatu: Der Filmpionier Friedrich Wilhelm Murnau</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse <br/>Technik: Theo Kramer </p>]]>
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      <pubDate>Sun, 07 Sep 2025 04:00:46 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christiane Kopka</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 07.09.2025, 07.09.1795, Vampirmythos, Prof. Brittnacher, Schauerliteratur, Lord Byron, Vampirroman</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 7. September 1795 wird John William Polidori in London geboren. Er stirbt jung, nur 25-jährig, hinterlässt aber mit "The Vampyre" das literarische Vorbild für Dracula &amp; Co.</itunes:summary>
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      <title>Als der Terror Flügel bekam: Der Skyjack-Sunday</title>
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      <description>Am 6.9.1970 bringen Kommandos der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) vier Passagierflugzeuge in ihre Gewalt. Ihr Ziel: Mitstreiter freipressen und Aufmerksamkeit für ihren Kampf. Von Martin Herzog.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 6.9.1970 bringen Kommandos der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) vier Passagierflugzeuge in ihre Gewalt. Ihr Ziel: Mitstreiter freipressen und Aufmerksamkeit für ihren Kampf.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog:</strong><br/><ul><li>wie der aufkommende Massentourismus und das Fernsehen Flugzeugentführungen für Terroristen interessant machen,</li><li>dass am 9. September ein fünftes Flugzeug entführt wird, </li><li>warum die PLO gegen die Entführungen ist,</li><li>worüber sich die Unterhändler innerhalb der westlichen Verhandlungsgruppe streiten.</li></ul><br/>Der "Skyjack Sunday" markiert den vorläufigen Höhepunkt einer Serie von Flugzeugentführungen durch palästinensische Terroristen. An diesem Sonntag sitzen in vier Maschinen Terroristen der PFLP. Eine Entführung scheitert schnell, da mitfliegende Sicherheitsbeamte einen der Terroristen erschießen können. Seine aus früheren Aktionen bekannte Komplizin Leila Chaled wird überwältigt. <br/><br/>Um die Geiseln in den anderen Maschinen beginnt ein diplomatisches Tauziehen. Die westlichen Regierungen stecken in der Zwickmühle: Sollen sie hart bleiben oder den Forderungen der Palästinenser nachgeben und sich dauerhaft erpressbar machen? Die PFLP beharrt wiederum auf der Freilassung ihrer inhaftierten Komplizen. Es dauert drei Wochen, bis die letzten Geiseln freikommen. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Annette Vowinckel, Professorin für Mediengeschichte am Leibnitz-Zentrum für zeithistorische Forschung in Potsdam</li><li>Thomas Skelton-Robbinson, Historiker, Zürich </li><li>Annette Vowinckel: Flugzeugentführungen. Eine Kulturgeschichte. Göttingen 2011 </li><li>Thomas Skelton-Robinson: The Road not taken. Crisis management, dialogues and deal-making with Palestinian Fedayeen Groups in the context of the Jordanian Triple-Hijacking incident of September 1970. In: Hänni/Riegler/Gasztold (Hg.):Terrorism in the Cold War. State Support in the West, Middle East and Latin America. IB Tauris, London 2020</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-entfuehrung-lufthansa-maschine-landshut-100.html" >Zeitzeichen: 13. Oktober 1977 – Die Entführung der Lufthansa-Maschine "Landshut"</a></li><li><a href="https://www.bpb.de/themen/zeit-kulturgeschichte/lernort-landshut/505612/die-kulturelle-ueberformung-des-phaenomens-flugzeugentfuehrung/" >Annette Vowinckel: Die kulturelle Überformung des Phänomens Flugzeugentführung (bpb)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Martin Herzog<br/>Redaktion: Frank Zirpins </p>]]>
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      <pubDate>Sat, 06 Sep 2025 04:00:30 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 06.09.2025, 06.09.1970, Geschichte, History, Nahost-Konflikt, Palästina, Israel, PFLP, Flugzeugentführung, Hijacking</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 6.9.1970 bringen Kommandos der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) vier Passagierflugzeuge in ihre Gewalt. Ihr Ziel: Mitstreiter freipressen und Aufmerksamkeit für ihren Kampf.</itunes:summary>
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      <title>Kinderrepublik statt Knast: Homer Lanes Pädagogik des Vertrauens</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-kinderrepublik-statt-knast-homer-lanes-paedagogik-des-vertrauens-100.html</link>
      <description>Der Pädagoge gründet Kinderrepubliken, in denen straffällige Jugendliche sich selbst regieren – mit Erfolg und Schattenseiten. Am 5.9.1925 stirbt Homer Lane in Paris. Von Doris Arp.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Pädagoge gründet Kinderrepubliken, in denen straffällige Jugendliche sich selbst regieren – mit Erfolg und Schattenseiten. Am 5.9.1925 stirbt Homer Lane in Paris.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Doris Arp:</strong><br/><ul><li>wie Homer Lane den Weg von der Straße in die Reformpädagogik findet, </li><li>warum straffällige Jugendliche bei ihm dreimal täglich Obsttorte mit Eis haben dürfen, </li><li>von seinem besonderen Draht zu Kindern und Jugendlichen,</li><li>und wie er mit Charme und brillanter Rhetorik auch Förderer und Sponsoren für seine Projekte gewinnt.</li></ul><br/>Homer Lane ist schon Anfang des 20. Jahrhunderts überzeugt: Wenn aus der Bahn geratene Jugendliche die Regeln des Zusammenlebens selbst bestimmen können, dann halten sie sich daran. Gefängnisse hingegen sieht er als kriminelle Lehranstalten, die selten zur Integration führen.<br/><br/>Einen ersten Praxistest unternimmt Homer Lane 1907, als er die "Ford Republik" in Detroit übernimmt. Dort leben rund 60 auffällig gewordene Jugendliche in einer reformpädagogischen Wohngruppe, finanziert von der Ford-Familie. Er lässt sie selbst bestimmen, nach welchen Regeln sie zusammenleben wollen, aber auch die Konsequenzen aus Verstößen tragen – mit Erfolg. <br/><br/>Bald gilt Homer Lane als die Autorität im Umgang mit jugendlichen Straftätern in den USA. 1912 folgt der Ruf nach England. In der Grafschaft Dorset baut er mit dem "Little Commonwealth" seine eigene Kinder- und Jugendeinrichtung auf. Als ihn zwei Mädchen des "unmoralischen Verhaltens" beschuldigen, muss er die Anstalt verlassen. Homer Lane stirbt am 5.9.1925 mit 50 Jahren in Paris. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Bernd Dollinger, Soziologe mit Schwerpunkt Jugendkriminalität, Universität Siegen</li><li>Prof. Jürgen Oelkers, Experte für historische Reformpädagogik, Universität Zürich</li><li>Homer Lane: Talks To The Parents And Teachers. London 1928</li><li>Elsie Bazeley: Homer Lane And The Little Commonwealth. London 1928</li><li>Johannes-Martin Kamp: Kinderrepubliken. Geschichte, Praxis und Theorie radikaler Selbstregierung in Kinder- und Jugendheimen, Wiesbaden 1995</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-a-s-neill-summerhill-100.html" >Zeitzeichen 17.10.1883 – Geburtstag des Reformpädagogen Alexander Sutherland Neill</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/video-jung-und-kriminell--was-leistet-unser-jugendstrafrecht-100.html" >Planet Wissen: Jung und kriminell – Was leistet unser Jugendstrafrecht?</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Doris Arp<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Petra Laubach</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 04:00:05 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Doris Arp</itunes:author>
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      <itunes:summary>Der Pädagoge gründet Kinderrepubliken, in denen straffällige Jugendliche sich selbst regieren – mit Erfolg und Schattenseiten. Am 5.9.1925 stirbt Homer Lane in Paris.</itunes:summary>
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      <title>Albert Schweitzer: der umstrittene Friedensnobelpreisträger</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-albert-schweitzer-der-umstrittene-friedensnobelpreistraeger-100.html</link>
      <description>Um nach Afrika zu gehen, wird Schweitzer Arzt - sein dritter Doktortitel. Am 4.9.1965 stirbt er als moralisches Vorbild. Später wird er als "weißer Retter" kritisiert. Von Uwe Schulz.</description>
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      <![CDATA[<p>Um nach Afrika zu gehen, wird Schweitzer Arzt - sein dritter Doktortitel. Am 4.9.1965 stirbt er als moralisches Vorbild. Später wird er als "weißer Retter" kritisiert.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Uwe Schulz:</strong><br/><ul><li>von Schweitzers Klinik in Lambaréné und welche Krankheiten er dort behandelt,</li><li>wie sehr ihn seine Frau unterstützt, obwohl sie oft weit entfernt lebt,</li><li>wie Schweitzer zum Kolonialismus steht,</li><li>vom Streit um Schweitzers Erbe, der auch 60 Jahre nach seinem Tod weitergeht.</li></ul><br/>Der Pfarrerssohn Albert Schweitzer hätte als Theologe Karriere machen können. Seine Doktorarbeit, eine kritische Bestandsaufnahme der Forschung zum Leben Jesu, erregt 1906 Aufsehen. <br/><br/>Aber Schweitzer will kein Genie werden, sondern Menschen helfen. Dafür erwirbt der Theologieprofessor und Philosoph 1913 seinen dritten Doktortitel: den der Medizin. Als Arzt reist er noch im selben Jahr zusammen mit seiner Frau, der Krankenschwester Helene Breslau, nach Afrika. Im heutigen Gabun baut er mitten im Urwald eine Klinik auf. Geld dafür verdient er unter anderem mit Orgelkonzerten in Europa. <br/><br/>Nach dem Zweiten Weltkrieg engagiert sich Schweitzer zusammen mit Albert Einstein gegen die atomare Bewaffnung. Für seine Bemühungen um die Völkerverständigung erhält er 1952 den Friedensnobelpreis.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Nils Ole Oermann, Ethik-Professor an der Uni Lüneburg und Schweitzer-Biograf</li><li>Caroline Fetscher, Publizistin</li><li>Nils Ole Oermann: Albert Schweitzer. Ein Lebensbild, München 2009</li><li>Caroline Fetscher: Tröstliche Tropen. Albert Schweitzer in Afrika. Geschichte einer deutschen Projektion, Berlin 1999</li><li>Christian Nottmeier (Hg.): Albert Schweitzer heute. Ethik – Religion – Weltbild, Freiburg im Breisgau 2015</li><li>Hines Mabika, Hubert Steinke und Tizian Zumthurm: Schweitzers Lambarene. Ein globales Spital im kolonialen Afrika, Göttingen 2024</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>SWR Retro - Der Südwesten damals: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/swr-retro-der-suedwesten-damals/bodenseewoche-mit-albert-schweitzer/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzEzNjE4NTk" >Bodenseewoche mit Albert Schweitzer</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/albert-schweitzer-100.html" >16.04.1913 - Albert Schweitzer trifft in Lambarene ein</a></li><li><a href="https://albert-schweitzer-heute.de/dasz/" >Deutsches Albert-Schweitzer-Zentrum</a></li></ul><br/><strong>Hörtipp:</strong><br/><ul><li>WDR 5 - <a href="https://1.ard.de/philosophisches-radio" >Das Philosophische Radio</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Uwe Schulz<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 04 Sep 2025 04:00:37 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Um nach Afrika zu gehen, wird Schweitzer Arzt - sein dritter Doktortitel. Am 4.9.1965 stirbt er als moralisches Vorbild. Später wird er als "weißer Retter" kritisiert.</itunes:summary>
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      <title>Reporterin an vorderster Front: Marguerite Higgins</title>
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      <description>Marguerite Higgins, geboren am 3.9.1920, wird berühmte Kriegsreporterin. Sie berichtet aus dem Zweiten Weltkrieg, Korea und Vietnam. 1951 erhält sie den Pulitzer-Preis. Von Irene Geuer.</description>
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      <![CDATA[<p>Marguerite Higgins, geboren am 3.9.1920, wird berühmte Kriegsreporterin. Sie berichtet aus dem Zweiten Weltkrieg, Korea und Vietnam. 1951 erhält sie den Pulitzer-Preis.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Irene Geuer:</strong><br/><ul><li>warum Marguerite Higgins kurz nach ihrem 30. Geburtstag stundenlang in einem Schützengraben liegt,</li><li>welche dringende Bitte Higgins im Koreakrieg an den amerikanischen Oberbefehlshaber Douglas MacArthur richtet,</li><li>wie Higgins sich im Koreakrieg den Respekt der amerikanischen Soldaten verdient,</li><li>welche schrecklichen Dinge Marguerite Higgins im KZ Dachau sieht und den amerikanischen Lesern berichtet.</li></ul><br/>Marguerite Higgins wird 1920 in Hongkong geboren. Ihre Mutter ist Französin, ihr Vater Amerikaner. Der Erste Weltkrieg, den ihr Vater als Flieger erlebt, lässt auch die Tochter nicht los und entfacht ihre Leidenschaft: das Schreiben. <br/><br/>1945 ist Higgins als Kriegsberichterstatterin in Deutschland und interviewt Hermann und Emmy Göring, Julius Streicher und andere. Higgins und ihr Kollege Peter Fürst sind als einzige Journalisten bei der Befreiung des KZ Dachau dabei.<br/><br/>Ihre Berichte schaffen es meist auf die Titelseite der Harold Tribune. 1951 wird ihr als erster Frau überhaupt der Pulitzer-Preis verliehen, eine der weltweit wichtigsten journalistischen Auszeichnungen. Sie schafft es, die amerikanische Gesellschaft für den Koreakrieg zu interessieren. Dabei setzt sie immer wieder auch ihr Leben ein, unmittelbar an der Front. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Martina Thiele, Professorin für Medienwissenschaft an der Uni Tübingen </li><li>Rita Kohlmaier, Autorin </li><li>Rita Kohlmaier: Kriegsreporterinnen. Im Einsatz für Wahrheit und Frieden, München 2022</li><li>Marguerite Higgins: Kriegsschauplatz Korea. Das Tagebuch einer Kriegsberichterstatterin, Frankfurt a. M. 1951</li><li>Zeitungsartikel aus den 1940er- bis 1960er-Jahren</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-beginn-korea-krieg-100.html" >25.06.1950 - Der Koreakrieg beginnt</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/arthur106.html" >05.04.1964 - Todestag von <span lang="en">Douglas MacArthur</span></a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Irene Geuer<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 04:00:19 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Irene Geuer</itunes:author>
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      <itunes:summary>Marguerite Higgins, geboren am 3.9.1920, wird berühmte Kriegsreporterin. Sie berichtet aus dem Zweiten Weltkrieg, Korea und Vietnam. 1951 erhält sie den Pulitzer-Preis.</itunes:summary>
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      <title>Oktoberfest in Brasilien: Eine deutsche Kolonie im Regenwald</title>
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      <description>Was hat die brasilianische Stadt Blumenau mit deutscher Kolonialgeschichte, Kultur und Tourismus zu tun? Am 2. September 1850 wurde sie von Hermann Blumenau gegründet. Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Was hat die brasilianische Stadt Blumenau mit deutscher Kolonialgeschichte, Kultur und Tourismus zu tun? Am 2. September 1850 wurde sie von Hermann Blumenau gegründet.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>mit wie vielen deutschen Einwanderern die spätere Stadt Blumenau gegründet wird,</li><li>mit welchen Widrigkeiten und welchem Widerstand die Kolonisten konfrontiert sind,</li><li>was es mit der kolonial-rassistischen Theorie des "branqueamento" auf sich hat,</li><li>mit welchen Getränken heute im südbrasilianischen Blumenau das Oktoberfest gefeiert wird,</li><li>was an Blumenau noch deutsch ist.</li></ul><br/>Hermann Blumenau ist kein typischer Auswanderer: Als er 1846 seine erste Reise nach Brasilien antritt, ist er im Auftrag einer Auswanderungsgesellschaft unterwegs, die dort geeignetes Land für Deutsche sucht. Die meisten von ihnen verlassen die Heimat aus Not. Es sind verarmte Bauern aus dem Hunsrück, Rheinland-Pfalz, Franken oder Pommern.<br/><br/>Für die Besiedlung wird die indigene Bevölkerung vertrieben. Wie viele Indigene in Blumenau und Umgebung getötet werden, ist nicht bekannt. Von all dem erfahren die Auswanderungswilligen in Deutschland nichts. Man will Menschen anwerben, nicht abschrecken. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Elisangela Leitzke (Historikerin und gebürtige Blumenauerin)</li><li>Frederik Schulze (Historiker und Lateinamerika-Experte an der Universität Köln)</li><li>Jutta Blumenau-Niesel (Urenkelin von Hermann Blumenau, Gründer der Siedlung)</li><li>Karl Fouquet: Dr. Hermann Blumenau. Ein Bild seines Lebens. Sao Leopoldo 1979</li><li>Elisangela Leitzke: Die deutsche Einwanderung in Brasilien im 19. und 20. Jahrhundert. Das Leben der Einwanderer und deren Nachkommen in Südbrasilien. Pastor Faulhaber als Beispiel eines Werdegangs. München 2012</li><li>Stefan Rinke und Karina Kriegesmann (Hg.): Zwischen Humanitarismus und Zivilisierung. Eine deutsch-portugiesische kritische Edition von Hugo Genschs "Die Erziehung eines Indianerkindes" (1908). Freiburg im Breisgau 2024</li><li>Frederik Schulze: Auswanderung als nationalistisches Projekt. "Deutschtum" und Kolonialdiskurs im südlichen Brasilien (1824-1941). Köln, Weimar, Wien 2016</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 13.05.1888: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/sklaverei-brasilien-100.html" >Die Aufhebung der Sklaverei in Brasilien</a></li><li>Zeitzeichen 17.03.1968: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-massaker-indigene-brasilien-100.html" >Bericht über Verbrechen an Indigenen in Brasilien</a></li><li>BR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/verrueckt-nach-meer/459-bayerisches-brasilien-in-blumenau-s12-e02/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzEzNjE0NzhjLTVkYmEtNGVjMy1iYzAyLTBmZmFmMjlmMjhhZQ" >Bayerisches Brasilien in Blumenau</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Kath<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 02 Sep 2025 04:00:47 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Kath</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 02.09.2025, 02.09.1850, Branqueamento, Siedlungspolitik Südamerika, Indigene, Kolonialismus</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Was hat die brasilianische Stadt Blumenau mit deutscher Kolonialgeschichte, Kultur und Tourismus zu tun? Am 2. September 1850 wurde sie von Hermann Blumenau gegründet.</itunes:summary>
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      <title>Faltauto, Klapprad, Hubschrauber: Der Erfinder Engelbert Zaschka</title>
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      <description>Er faltete fast alles, nicht alles klappte: Faltauto, Klapprad, Hubschrauber. Engelbert Zaschka (geb. 1.9.1895) - ein fast vergessener Erfinder, der seiner Zeit voraus war. Von Ralph Erdenberger.</description>
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      <![CDATA[<p>Er faltete fast alles, nicht alles klappte: Faltauto, Klapprad, Hubschrauber. Engelbert Zaschka (geb. 1.9.1895) - ein fast vergessener Erfinder, der seiner Zeit voraus war.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger:</strong><br/><ul><li>dass Zaschka eigentlich nicht die Technik, sondern Musikalität und Kreativität in die Wiege gelegt werden,</li><li>wie das Prinzip "Falt-Auto" funktioniert,</li><li>wie Sabotage Zaschkas Hubschrauber um den Erfolg bringt,</li><li>warum sich ausgerechnet das Klapprad durchsetzt.</li></ul><br/>Engelbert Zaschka ist seiner Zeit voraus. Schon früh erkennt er das drohende Platzproblem im Straßenverkehr. Seine Lösung: faltbare Fortbewegungsmittel. Zaschka erfindet etwa das faltbare Auto - kein Statussymbol, sondern ein Vehikel des "kleinen Mannes". Denn das Falt-Auto ist steuerfrei und lässt sich ohne Führerschein fahren. Mit "Zaschkas Klapprad" entwickelt der Visionär außerdem das "Fahrrad für die Westentasche".<br/><br/>Hinter seinen Erfindungen steht unter anderem ein sozialer Gedanke. Zaschka möchte Mobilität für alle praktisch und erschwinglich machen. Getreu dem Motto "Geht nicht, gibt’s nicht", erobert Zaschka auch die Luft. Während Charles Lindbergh den Atlantik überquert, arbeitet der Freiburger daran, in Hinterhöfen zu landen - mit einem Senkrechtstarter, der die Grundlage für die Entwicklung des Helikopters legt. Den Ruhm dafür ernten andere. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Michael Zaschka, Großneffe von Engelbert Zaschka</li><li>Stephan Berendt, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club</li><li>Engelbert Zaschka: Drehflügelflugzeuge. Trag- und Hubschrauber, Berlin 1936</li><li>Morton Grosser: Gossamer Odyssey, Minneapolis 2004</li><li>Kyrill von Gersdorff und Kurt Knobling: Hubschrauber und Tragschrauber, Bonn 1982</li><li>Rolf Besser: Technik und Geschichte der Hubschrauber, Bonn 1990/1996</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-carl-benz-100.html" >25. November 1844 - Geburtstag des Autopioniers Carl Benz</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8858.html" >29. Dezember 1929 - Erfinder Wilhelm Maybach stirbt in Stuttgart</a></li><li>SWR-Doku: <a href="https://www.motor-talk.de/videos/technikgeschichten-der-hubschrauber-erfinder-engelbert-zaschka-swr-fernsehen-doku-2019-hd-v8975864.html" >Technikgeschichten - Der Hubschrauber. Erfinder Engelbert Zaschka</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ralph Erdenberger<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 01 Sep 2025 04:00:37 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Ralph Erdenberger</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Engelbert Zaschka, Zeitzeichen, Faltauto, Klapprad, Mobilität, Erfindung, Hubschrauber, Pionier, Geschichte, 01.09.2025, 01.09.1895</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Er faltete fast alles, nicht alles klappte: Faltauto, Klapprad, Hubschrauber. Engelbert Zaschka (geb. 1.9.1895) - ein fast vergessener Erfinder, der seiner Zeit voraus war.</itunes:summary>
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      <title>Geliebt, genutzt, gegessen: Was sind Tiere dem Menschen wert?</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-geliebt-genutzt-gegessen-was-sind-tiere-dem-menschen-wert-100.html</link>
      <description>Mit der Gründung des Welttierschutzverbands am 31.8.1950 wird Tierschutz zur globalen Frage. Doch Kriege, Klimakrise und Populismus erschweren Tierschützern die Arbeit. Von Jonas Colsman.</description>
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      <![CDATA[<p>Mit der Gründung des Welttierschutzverbands am 31.8.1950 wird Tierschutz zur globalen Frage. Doch Kriege, Klimakrise und Populismus erschweren Tierschützern die Arbeit.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jonas Colsman:</strong><br/><ul><li>wie mit der Industrialisierung auch die industrielle Ausbeutung von Tieren beginnt,</li><li>auf welchen zwei Säulen der globale Tierschutz steht,</li><li>wie die Gesundheit des Menschen, der Tiere und des Planeten miteinander verwoben sind,</li><li>was es mit "Fake Rescues" in den sozialen Medien auf sich hat.</li></ul><br/>Mit schnell wachsenden Städten wächst Anfang des 19. Jahrhunderts in England auch das Leid vieler Tiere. Sie werden oft unter qualvollen Bedingungen gehalten und geschlachtet. Bis sich schließlich Tierschützer organisieren und die englische Regierung im Jahr 1822 dazu bringen, das weltweit erste Tierschutzgesetz zu erlassen.<br/><br/>Nach dem Vorbild Englands organisieren sich auch andernorts Tierschützer - in Deutschland gründet der Pfarrer Albert Knapp 1837 den ersten deutschen Tierschutzverein. Auch in den USA formiert sich eine erste Bewegung. Während und nach den beiden Weltkriegen rückt das Tierwohl angesichts menschlichen Leids in den Hintergrund. In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg formieren sich jedoch viele nationale Initiativen, die den Blick wieder auf die Situation von Tieren richten.<br/><br/>1950 entsteht mit der Gründung der "World Federation for the Protection of Animals" (<abbr title="World Federation for the Protection of Animals">WFPA</abbr>) ein neuer Versuch, den Tierschutz global zu denken - als gemeinsames Projekt über Grenzen hinweg. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Friederike Schmitz, Philosophin und Publizistin</li><li>Jan Schmidt-Burbach, Direktor für Wildtierforschung und Veterinärmedizin, World Animal Protection Denmark</li><li>Wiebke Plasse, Leiterin Kommunikation, Welttierschutzgesellschaft </li><li>Friederike Schmitz: Anders satt. Wie der Ausstieg aus der Tierindustrie gelingt, Mainz 2022</li><li>ARD Mediathek: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/sprechende-schweine-ki-uebersetzt-tiersprache/sprechende-schweine-ki-uebersetzt-tiersprache/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM0NjE0MV9nYW56ZVNlbmR1bmc" >Sprechende Schweine - KI übersetzt Tiersprache</a></li><li>SWR 2 Wissen: <a href="https://www.swr.de/swrkultur/wissen/ethik-was-duerfen-wir-mit-tieren-tun-was-nicht-swr2-wissen-aula-2021-12-26-100.html" >Ethik - Was dürfen wir mit Tieren tun, was nicht? </a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-erstes-tierschutzgesetz-100.html" >24. November 1933: Erstes deutsches Tierschutzgesetz verabschiedet</a></li><li>wdr.de: "Stall der Zukunft" zeigt neue Möglichkeiten der Schweinehaltung</li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/tier_und_mensch/tiere_im_heim/pwiegeschichtedestierschutzes100.html" >Geschichte des Tierschutzes</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Jonas Colsman<br/>Redaktion: Carolin Rückl, Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Thomas Bleul</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 31 Aug 2025 04:00:23 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Jonas Colsman</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 31.08.1950, 31.08.2025, WFPA, Welttierschutzbund, Tierschutz, World Animal Protection, Tierschutzorganisation, Tierschutzgesetz, Jeremy Bentham, Massentierhaltung, Tierrechte, Tierwohl</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Mit der Gründung des Welttierschutzverbands am 31.8.1950 wird Tierschutz zur globalen Frage. Doch Kriege, Klimakrise und Populismus erschweren Tierschützern die Arbeit.</itunes:summary>
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      <title>Rausch und Nerven: Die Welt des Oliver Sacks</title>
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      <description>Er nimmt Drogen, rast betrunken auf seiner BMW durch die Wüste. Als Oliver Sacks am 30.8.2015 stirbt, ist er der wichtigste Neurologe des 20. Jahrhunderts. Von Ulrich Biermann.</description>
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      <![CDATA[<p>Er nimmt Drogen, rast betrunken auf seiner BMW durch die Wüste. Als Oliver Sacks am 30.8.2015 stirbt, ist er der wichtigste Neurologe des 20. Jahrhunderts.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ulrich Biermann:</strong><br/><ul><li>warum Oliver Sacks' Mutter zu ihm sagt: "Ich wünschte, Du wärest nie geboren worden."</li><li>wie der Neurologe zu dem Spitznamen "Dr. Kniebeuge" kommt,</li><li>warum sich Sacks mit Drogen und Schlafmitteln betäubt,</li><li>dass Oliver Sacks den Stoff für den oscarnominierten Film "Zeit des Erwachens" liefert.</li></ul><br/>Oliver Sacks' Eltern sind Neurologen, und er tritt in deren Fußstapfen. Aus der Enge des britisch-jüdischen Oberschichts-Elternhauses flüchtet er in die USA. Er genießt die Freiheiten der aufkommenden Hippie-Bewegung, vor allem als homosexueller Mann. Nächtelang rast er auf dem Motorrad durch Kalifornien – nicht immer nüchtern.<br/><br/>1966 nimmt Oliver Sacks eine Stelle in einer Klinik für unheilbar Kranke in New York an. Dort trifft er auf Überlebende der Europäischen Schlafkrankheit, die alle nahezu leblos vor sich hinvegetieren. Es gelingt ihm, sie mit dem neuen Medikament L-Dopa zeitweise aus der Starre zu holen. <br/><br/>Das Buch darüber, "Awakenings – Zeit des Erwachens", wird erst als Theaterstück aufgeführt, dann mit Robin Williams und Robert De Niro verfilmt. Oliver Sacks wird fortan zur Stimme der psychisch Kranken und trägt mit seinen Geschichten zur Entstigmatisierung neurologischer Erkankungen bei. Er stirbt am 30. August 2015 mit 82 Jahren an den Folgen einer Krebserkrankung.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Cornelius Borck, Medizinhistoriker</li><li>Oliver Sacks: Briefe. Hamburg 2025</li><li>Oliver Sacks: Stumme Stimmen. Hamburg 1990</li><li>Oliver Sacks: Awakenings – Zeit des Erwachens. Hamburg 2008</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.webofstories.com/play/oliver.sacks/1" >"My paradoxical mother", Interview mit Oliver Sacks</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-oskar-vogt-100.html" >Zeitzeichen 06.04.1870: Geburtstag des Hirnforschers Oskar Vogt</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-alexander-shulgin-100.html" >Zeitzeichen 17.06.1925: Geburtstag des Chemikers und Pharmakologen Alexander Shulgin</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ulrich Biermann<br/>Redaktion: Frank Zirpins </p>]]>
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      <pubDate>Sat, 30 Aug 2025 04:00:43 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Ulrich Biermann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>30.08.2025, 30.08.2015, Zeitzeichen, Geschichte, History, Oliver Sacks, Neurologie, Zeit des Erwachens, Drogen, Medizin, BMW, Easy Rider</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Er nimmt Drogen, rast betrunken auf seiner BMW durch die Wüste. Als Oliver Sacks am 30.8.2015 stirbt, ist er der wichtigste Neurologe des 20. Jahrhunderts.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-08-30T06:00:43</ard:visibleFrom>
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      <title>Hurrikan Katrina: die Naturkastrophe und das Staatsversagen</title>
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      <description>Am 29. August 2005 trifft ein extrem starker Wirbelsturm die US-Golfküste. Er verwüstet die Mississippi-Metropole New Orleans. "Katrina" gerät zum nationalen Trauma. Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 29. August 2005 trifft ein extrem starker Wirbelsturm die US-Golfküste. Er verwüstet die Mississippi-Metropole New Orleans. "Katrina" gerät zum nationalen Trauma.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:</strong><br/><ul><li>warum der Wirbelsturm Katrina nicht allein verantwortlich für seine verheerenden Folgen ist,</li><li>warum in New Orleans rasend schnell das Wasser steigt,</li><li>warum vor allem Kranke, Alte, Arme und Schwarze in der Stadt zurückbleiben,</li><li>wie Sparmaßnahmen die Hilfe nach dem Sturm behindern,</li><li>warum Katrina eine Rassismus-Diskussion auslöst.</li></ul><br/>Trotz aller Warnungen vor dem Hurrikan Katrina sind die Bars im French Quarter der Stadt New Orleans am Vorabend der Katastrophe gut gefüllt. Derweil lädt sich der Sturm über dem warmen Wasser des Golfs von Mexico rasant auf und nimmt Kurs auf Louisianas Küste.<br/><br/>Experten warnen vergeblich vor den Folgen eines Hurrikans der Kategorie Fünf. Eine Computersimulation zeigt deutlich, dass die Stadt versinkt, wenn ein tropischer Wirbelsturm der Stärke fünf sie trifft. Mit einer Windgeschwindigkeit von 280 Stundenkilometern erreicht Katrina diese Stufe bereits über dem Golf von Mexiko.<br/><br/>Katrina trifft New Orleans in den frühen Morgenstunden am 29. August 2005. Häuser wackeln, aber die Zerstörungen sind nicht übermäßig groß. Die Hoffnung, die Stadt sei noch einmal vergleichsweise glimpflich davongekommen, ist aber verfrüht. 8,5 Meter hohe Wellen drücken gegen die Deiche, die wie Kanäle und Pumpen zum Teil schon hundert Jahre alt sind und dem Druck nicht standhalten. Die Wiege des Jazz versinkt in den Fluten.<br/><br/><strong>Unsere wichtigste Quelle und unser Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Ivor van Heerden, Meereswissenschaftler, ehemaliger stellvertretender Direktor des "Louisiana State University Hurricane Center"</li><li>Ivor van Heerden and Mike Bryan: The Storm. What went wrong and why during Hurricane Katrina - the inside story of a Louisiana scientist. Penguin Books 2006.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/naturgewalten/stuerme/index.html" >Stürme</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/musik/der_blues_auf_dem_baumwellfeld_geboren/new-orleans-geschichte-blues-jazz-karneval-100.html" >Musik in New Orleans</a></li><li>tagesschau:<a href="https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/20-jahre-hurrikan-katrina-louisiana-100.html" > 20 Jahre nach "Katrina" – Wie Trumps Sparpolitik die Hurrikangefahr verschärft</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Daniela Wakonigg<br/>Redaktion: Christoph Tiegel/Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Alexander Buske</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 29 Aug 2025 04:00:43 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Daniela Wakonigg</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 29.08.2025, 29.08.2005, FEMA, Katastrophenschutz USA, Überschwemmung, Dammbruch, New Orleans, Katrina, Hurrikan</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 29. August 2005 trifft ein extrem starker Wirbelsturm die US-Golfküste. Er verwüstet die Mississippi-Metropole New Orleans. "Katrina" gerät zum nationalen Trauma.</itunes:summary>
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      <title>Der unendliche Zauber fantastischer Geschichten: Michael Ende</title>
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      <description>Am 28. August 1995 stirbt der Schriftsteller Michael Ende. "Jim Knopf", "Momo" und "Die unendliche Geschichte" haben ihm Weltruhm und seine Kritiker zum Schweigen gebracht. Von Andrea Klasen.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 28. August 1995 stirbt der Schriftsteller Michael Ende. "Jim Knopf", "Momo" und "Die unendliche Geschichte" haben ihm Weltruhm und seine Kritiker zum Schweigen gebracht.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Klasen:</strong><br/><ul><li>welche Begebenheit den Anstoß zu "Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer" gibt,</li><li>wie Michael Endes guter Freund Roman Hocke "Die unendliche Geschichte" deutet,</li><li>was Michael Ende mit Bertolt Brecht zu tun hat,</li><li>mit welchen Vorwürfen Kritiker auf die Bücher von Michael Ende reagieren,</li><li>warum der Schriftsteller gegen die Verfilmung von "Momo" vor Gericht zieht.</li></ul><br/>Michael Ende kommt im November 1929 in Garmisch-Partenkirchen zur Welt. Kurz nach seiner Geburt ziehen die Eltern mit ihm nach München, wo er im Künstlerviertel Schwabing aufwächst. Sein Vater Edgar ist Maler, einer der ersten Surrealisten in Deutschland. Seine Kunst wird von den Nationalsozialisten als "entartet" diffamiert.<br/><br/>"Um zu lernen, wie man schreibt", wie Michael Ende sagt, macht er 1948 an der Otto-Falckenberg-Schule in München eine Ausbildung als Schauspieler. Zehn Jahre später setzt er sich an sein erstes Buch "Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer". Es wird mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Um dem Rummel zu entgehen, zieht Ende mit seiner ersten Frau nach Italien.<br/><br/>Dort entstehen "Momo" und "Die unendliche Geschichte". Nach dem Tod seiner Frau geht Michael Ende 1985 zurück nach München, wo er seine japanische Übersetzerin heiratet und die letzten zehn Jahre seines Lebens verbringt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Roman Hocke (Michael Endes Lektor, Verwalter seines literarischen Nachlasses)</li><li>Michael Ende: Die unendliche Geschichte. München 2010</li><li>Michael Ende: Momo oder Die Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte. Stuttgart 2005</li><li>Thomas Hettche: Herzfaden. München 2020</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>SWR Retro: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/swr-retro-abendschau/verleihung-des-kinderbuchpreises-in-stuttgart/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzExOTIyNzk" >Verleihung des Kinderbuchpreises 1961 an Michael Ende in Stuttgart</a></li><li>Offizielle <a href="https://michaelende.de/" >Webseite von Michael Ende</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/literatur/kinderliteratur_von_den_anfaengen_bis_heute/index.html" >Kinderliteratur</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Klasen<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 28 Aug 2025 04:00:05 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Klasen</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 28.08.2025, 28.08.1995, Weltflucht, Eskapismus, Eichinger, Kinderbuch, Phantastische Literatur, deutsche Kinderbuchautoren</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 28. August 1995 stirbt der Schriftsteller Michael Ende. "Jim Knopf", "Momo" und "Die unendliche Geschichte" haben ihm Weltruhm und seine Kritiker zum Schweigen gebracht.</itunes:summary>
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      <title>Das Guinness-Buch der Rekorde: vom Pub-Streit zum Weltbestseller</title>
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      <description>Ein schneller Vogel und viele Fehlschüsse bringen Guinness-Geschäftsführer Hugh Beaver auf eine Idee: Ein Nachschlagewerk für Rekorde. Am 27.8.1955 erscheint es erstmals. Von Wolfgang Meyer.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein schneller Vogel und viele Fehlschüsse bringen Guinness-Geschäftsführer Hugh Beaver auf eine Idee: Ein Nachschlagewerk für Rekorde. Am 27.8.1955 erscheint es erstmals.</p><br/><br/><p>In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Meyer:<br/>was das Guinness-Buch der Rekorde mit irischem Bier und einer Marketing-Idee zu tun hat,<br/>welche Zwillingsbrüder die ersten Rekorde und Kuriositäten zusammenstellen,<br/>was als Grund für den kommerziellen Erfolg des Guinness-Buchs der Rekorde vermutet wird.<br/><br/>"Das höchste Gebäude der Welt ist das Empire State Building." Das - zum Beispiel - steht in der ersten Ausgabe des Guinness-Buch der Rekorde. Diese bricht selbst einen Rekord und erobert nach wenigen Monaten noch vor Weihnachten 1955 den Platz Eins der Bestsellerliste. Auch die späteren Ausgaben kommen gut an.<br/><br/>1956 erscheint die erste amerikanische Ausgabe, 1962 die französische und 1963 die erste deutsche. Danach folgen Exemplare auf Dänisch, Japanisch, Hebräisch, Arabisch, Indonesisch, Isländisch und so weiter. Mittlerweile sind es weltweit 40 Sprachen. Heute ist es nicht mehr nur ein Buch: Es gibt auch einen Youtube-Kanal und eine App.<br/><br/>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:<br/>Professor Christian Gaum (Leitung Sportpädagogik, Ruhr Universität Bochum)<br/>Guinness World Records 2005. 50-Jahre-Jubiläumsausgabe. Hamburg 2004<br/><br/>Weiterführende Links:<br/>Stichtag: 23.01.1803: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7214.html" >Todestag des Brauereigründers Arthur Guinness</a><br/>ZDF Magazin Royale: Officially Amazing (not): <a href="https://www.youtube.com/watch?v=JUmzmZ8MoOg" >Guinness World Records</a><br/><br/>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?<br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/>Das ganze Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier.<br/><br/>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: <br/>Autor: Wolfgang Meyer<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins</p>]]>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 27.08.1955, 27.08.2025, Guinness, Bier, Irland, Guinness World Records, Empire State Building, Weltrekorde, Domino Day</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ein schneller Vogel und viele Fehlschüsse bringen Guinness-Geschäftsführer Hugh Beaver auf eine Idee: Ein Nachschlagewerk für Rekorde. Am 27.8.1955 erscheint es erstmals.</itunes:summary>
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      <title>Lidia Poët: von der ausgestoßenen Anwältin zum Serienstar</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-lidia-poet-von-der-ausgestossenen-anwaeltin-zum-serienstar-100.html</link>
      <description>Am 26.8.1855 wird in einem kleinen Alpendorf Lidia Poët geboren. Sie wird die erste Anwältin Italiens - aber um ihre endgültige Zulassung muss sie jahrzehntelang kämpfen. Von Maren Gottschalk.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 26.8.1855 wird in einem kleinen Alpendorf Lidia Poët geboren. Sie wird die erste Anwältin Italiens - aber um ihre endgültige Zulassung muss sie jahrzehntelang kämpfen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:</strong><br/><ul><li>zu welchem Thema Lidia Poët ihre Doktorarbeit schreibt,</li><li>wodurch die Juristin selbst zum Rechtsfall wird,</li><li>wie viele Jahre sie auf ihre dauerhafte Zulassung als Anwältin warten muss,</li><li>welche Chancen Frauen in Rechtsberufen zu dieser Zeit in den USA und Europa haben,</li><li>was über das Privatleben von Lidia Poët bekannt ist.</li></ul><br/>Lidia Poët wird am 26. August 1855 in Perrero geboren - 60 Kilometer von Turin entfernt. Sie ist das jüngste von sieben Geschwistern einer wohlhabenden Familie. Vater Giovanni ist Bürgermeister. Lidia legt das Abitur ab und geht in die Schweiz, um Gymnasiallehrerin für Deutsch, Englisch und Französisch zu werden.<br/><br/>Doch anstatt als Lehrerin zu arbeiten, schreibt sich die 22-jährige in Turin für das Jurastudium ein. Denn seit ein paar Monaten sind Frauen in Italien zum Studium zugelassen. Das ist damals noch Neuland: In Italien werden Frauen im 19. Jahrhundert rechtlich ähnlich behandelt wie Minderjährige. Sie dürfen nicht wählen und keine öffentlichen Ämter ausüben. Sie besitzen weder das volle Verfügungsrecht über ihr Vermögen noch über ihre Kinder.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professorin Angelika Nußberger (Akademie für europäischen Menschenrechtsschutz Universität zu Köln)</li><li>Marion Röwekamp (Juristin und Historikerin, Autorin eines Lexikons über frühe deutsche Juristinnen)</li><li>Ilaria Iannuzzi, Pasquale Tammaro: Lidia Poët, la prima avvocata. Milano 2024</li><li>Francesca Tacchi: Eva togata - Donne e professioni giuridiche in Italia dall’Unità a oggi. Turin 2010</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 11.10.1872: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-emiliy-wilding-davison-100.html" >Die Frauenrechtlerin Emily Davison wird geboren</a></li><li>Zeitzeichen 17.04.1896: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-maria-hagemeyer-100.html" >Richterin Maria Hagemeyer wird geboren</a></li><li>Zeitzeichen 06.12.1909: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-suffragettes-self-defence-club-100.html" >Suffragettes Self-Defence Club gegründet</a></li><li>Zeitzeichen 30.11.1918: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/frauen-wahlrecht-100.html" >Frauenwahlrecht in Deutschland</a></li><li>Zeitzeichen 20.12.1943: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/anita-augspurg-100.html" >Todestag von Juristin Anita Augspurg</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Maren Gottschalk<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 26 Aug 2025 04:00:09 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 26.08.2025, 26.08.1855, Anwältinnen, Justizgeschichte, Italien, Gleichberechtigung, Frauenrechte</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 26.8.1855 wird in einem kleinen Alpendorf Lidia Poët geboren. Sie wird die erste Anwältin Italiens - aber um ihre endgültige Zulassung muss sie jahrzehntelang kämpfen.</itunes:summary>
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      <title>Mutter aller Fake-News? Die New York Sun "entdeckt" den Mond</title>
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      <description>Die New York Sun berichtet ab 25.8.1835 über Fledermausmenschen und Tempel auf dem Mond. Als Satire gedacht, wird es die Geburtsstunde des Boulevardjournalismus.  Von Christoph Tiemann.</description>
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      <![CDATA[<p>Die New York Sun berichtet ab 25.8.1835 über Fledermausmenschen und Tempel auf dem Mond. Als Satire gedacht, wird es die Geburtsstunde des Boulevardjournalismus. </p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Tiemann:</strong><br/><ul><li>wie die Satire-Idee des Journalisten Richard Adams Locke völlig nach hinten losgeht,</li><li>von der Geburt der Fledermausmenschen, die auf dem Mond fliegen, sprechen, Kunst schaffen und Tempel bauen,</li><li>was es mit dem kosmischen Pluralismus auf sich hat,</li><li>vom Konzept der "Penny Papers",</li><li>wie Zeitungen im 19. Jahrhundert Falschmeldungen einfach voneinander abschreiben.</li></ul><br/>Es ist die Sensation im Sommer 1835 - die New Yorker Morgenzeitung "The Sun" druckt einen Bericht aus dem "Edinburgh Journal of Science", wonach der renommierte Wissenschaftler Sir John Herschel mit seinem Teleskop auf der Mondoberfläche Pflanzen, Bäume und seltsame Fabelwesen entdeckt hat. Weil die Geschichte sich so gut verkauft, wird eine sechsteilige Reihen daraus.<br/><br/>Sun-Herausgeber Benjamin Day verdient gut mit den Artikeln. Schon wenige Tage nach der Veröffentlichung bringt er die ganze Sache gesammelt als illustrierten Nachdruck für einen Vierteldollar pro Exemplar heraus. Er hat kein Interesse daran, die Falschmeldung aufzudecken. Erst zwei Wochen nachdem der letzte Teil der Serie in der Sun erscheint, kommt die Wahrheit ans Licht. <br/><br/>Schaden erleidet die Sun durch die Enthüllung nicht, im Gegenteil: Sie wird nach dem großen Mond-Schwindel eine der meistgelesenen Zeitungen der Welt. Das Konzept der "Penny Papers" wird auch von anderen Herausgebern aufgegriffen. Es ist der Geburtsstunde des Boulevardjournalismus.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Matthew Goodman, Autor des Buches “The Sun and The Moon”</li><li>Dr. Tobias Jogler, Astropyhsiker, Leiter des LWL-Planetariums Münster</li><li>Matthew Goodman: The Sun and the Moon. New York 2008</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/weltall/mond/index.html" >Der Mond</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/technik/weltraumforschung/astronomie/index.html" >Astronomie</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/medien/fake_news/index.html" >Fake News – die Macht der Falschmeldungen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Tiemann <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 25 Aug 2025 04:00:56 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 25.08.2025, 25.08.1835, Mondschwindel, Richard Adams Locke, Boulevardjournalismus, John Herschel, Mediengeschichte, Moon Hoax</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die New York Sun berichtet ab 25.8.1835 über Fledermausmenschen und Tempel auf dem Mond. Als Satire gedacht, wird es die Geburtsstunde des Boulevardjournalismus.</itunes:summary>
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      <title>Ein Manifest gegen Frauenhass im Mittelalter: Christine de Pizan</title>
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      <description>Im Jahr 1405 wagt eine Frau in Paris das Unvorstellbare: Sie widerspricht. Christine de Pizans "Stadt der Frauen" ist ein Meilenstein feministischer Literaturgeschichte. Von Claudia Belemann.</description>
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      <![CDATA[<p>Im Jahr 1405 wagt eine Frau in Paris das Unvorstellbare: Sie widerspricht. Christine de Pizans "Stadt der Frauen" ist ein Meilenstein feministischer Literaturgeschichte.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Belemann:</strong><br/><ul><li>wie Christine de Pizan dafür sorgt, dass sie als Frau und Autorin zu Lebzeiten sichtbar ist,</li><li>wie übel das Schicksal Christine ab 1380 mitspielt,</li><li>warum sie als Schriftstellerin im 14. Jahrhundert zunächst Geld mitbringen muss, bevor sie welches verdient,</li><li>dass über Christine de Pizans Tod wenig bekannt ist.</li></ul><br/>Christine de Pizan wird in Venedig als Tochter des Arztes Tommaso da Pizzano geboren. Als ihr Vater zum Astrologen und Leibarzt von König Karl V., genannt der Weise, ernannt wird, kommt Christine als Vierjährige nach Paris. Ihrem Vater verdankt sie eine gute Bildung in Latein, Geometrie und Arithmetik, die sie durch Lektüre theologischer und profaner Literatur in französischer und lateinischer Sprache erweitert.<br/><br/>Als kurz hintereinander ihr Vater und der Ehemann sterben, muss die alleinerziehende Mutter Christine de Pizan ab 1390 zusehen, wie sie sich, ihre Kinder, ihre Mutter und weitere Familienangehörige ernährt. Um Geld zu verdienen, besinnt sie sich auf ihr dichterisches Talent und beginnt zu schreiben.<br/><br/>In schneller Folge entstehen Erziehungsratgeber, eine Biographie über König Karl V., religiöse Texte und sogar ein Buch über das Waffenhandwerk. 1405 veröffentlicht sie "Das Buch von der Stadt der Frauen". Eine Streitschrift und eine Antwort auf die Flut hasserfüllter Reden gegen Frauen, die um 1400 Konjunktur haben.<br/><br/><strong>Das ist unsere wichtigste Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Prof. Margarete Zimmermann, Romanistin und Übersetzerin der Werke Christine de Pizans</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/die_renaissance_das_goldene_zeitalter/index.html" >Die Renaissance</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/mittelalter/leben_im_mittelalter/leben-mittelalter-frauen-100.html" >Einflussreiche Frauen im Mittelalter</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Claudia Belemann<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 24 Aug 2025 04:00:38 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Claudia Belemann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 24.08.2025, 24.08.1405, La Cité des Dames, Frauen im Mittelalter, Misogynie, weibliche Utopien</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Im Jahr 1405 wagt eine Frau in Paris das Unvorstellbare: Sie widerspricht. Christine de Pizans "Stadt der Frauen" ist ein Meilenstein feministischer Literaturgeschichte.</itunes:summary>
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      <title>Der Untergang der HMS Wager: Schiffbruch am Ende der Welt</title>
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      <description>Am 23.8.1740 sticht die britische HMS Wager für eine riskante Mission in See. Was folgt, ist eine nahezu unglaubliche Geschichte von Heldenmut, Feigheit und Überlebenskampf. Von Herwig Katzer.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 23.8.1740 sticht die britische HMS Wager für eine riskante Mission in See. Was folgt, ist eine nahezu unglaubliche Geschichte von Heldenmut, Feigheit und Überlebenskampf.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Herwig Katzer:</strong><br/><ul><li>wie ein abgetrenntes Ohr einen militärischen Konflikt auslöst,</li><li>mit welch abenteuerlicher Crew die HMS Wager auf gefährliche Fahrt geht,</li><li>welche Herausforderungen die Passage um das Kap Horn bereithält,</li><li>warum die juristische Nachbereitung des Wager-Schicksals verpufft.</li></ul><br/>Die Geschichte der HMS Wager handelt von Seenot, Schiffbruch und vom Überlebenskampf ihrer Besatzung. Zu der gehört John Bulkeley, der Herr über die Kanonen auf der Wager. Der Dreimaster mit 28 Kanonen soll 1740 als Teil einer Kriegsflotte eine spanische Galeone kapern und ihr Gold rauben. <br/><br/>Im Sturm vor Kap Horn verliert sich die englische Flotte. Die Wager unter Käpt'n David Cheap stemmt sich allein gegen die tobende See - und verliert den Kampf. Im Mai 1741 sinkt die HMS Wager vor der chilenischen Küste.<br/><br/>Nach dem Schiffbruch führen Auseinandersetzungen zwischen Offizieren und Mannschaft zu einem Zusammenbruch der Disziplin. 81 Männer machen sich unter dem Geschützmeister John Bulkeley in kleinen Booten auf den Weg, um über die Ostküste Südamerikas nach England zurückzukehren. 20 Männer, darunter Kapitän Cheap, bleiben auf einer Insel, die heute den Namen "Wager Island" trägt. Nach einer Reihe von Katastrophen schaffen es gerade einmal zehn der ursprünglich 120 Mann nach England zurück - sechs aus Bulkeleys Gruppe und vier aus der Gruppe von Kapitän Cheap.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und unser Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor (em.) Robert Bohn, Historiker, Kiel</li><li>David Grann: Der Untergang der Wager, München 2024</li><li>John Bulkeley und John Byron: <a href="https://archive.org/details/lossofwagernarra0000bulk/mode/1up" >The loss of the Wager. The narratives of John Bulkeley and the Hon. John Byron</a>, London 1983</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/technik/schifffahrt/geschichte_der_schifffahrt/index.html" >Die Geschichte der Seefahrt</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/magellan-100.html" >10.08.1519 - Die Flotte von Fernando Magellan bricht zur Weltumsegelung auf </a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-geburtstag-von-herman-melville-100.html" >01.08.1819 - Geburtstag von Herman Melville</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Herwig Katzer <br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 23 Aug 2025 04:00:22 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Herwig Katzer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 23.08.2025, 23.08.1740, Wager Island, George Anson, Royal Navy, Speedwell, Patagonien, John Bulkeley</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 23.8.1740 sticht die britische HMS Wager für eine riskante Mission in See. Was folgt, ist eine nahezu unglaubliche Geschichte von Heldenmut, Feigheit und Überlebenskampf.</itunes:summary>
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      <title>Wie der IS-Terror das Weltkulturerbe Palmyra verwüstet</title>
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      <description>Fast 100 Jahre lang haben Archäologen die prächtigen Ruinen von Palmyra für die Welt sichtbar gemacht. Im August 2015 beginnt deren brutale Zerstörung durch Terroristen. Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Fast 100 Jahre lang haben Archäologen die prächtigen Ruinen von Palmyra für die Welt sichtbar gemacht. Im August 2015 beginnt deren brutale Zerstörung durch Terroristen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>wie der IS die historische Stätte für ein grausames Schauspiel missbraucht,</li><li>wie Palmyra ab dem 3. Jahrhundert zur "Königin der Wüste" wird,</li><li>welche tragende Rolle Kamele bei der Warenpreisfindung spielen,</li><li>warum die Römer in der Antike sogar in ihrem Nachtisch Pfeffer verwenden.</li></ul><br/>Die martialisch vermummten Kämpfer der Terrorgruppe "Islamischer Staat" präsentieren sich wie antike Feldherren in Siegerpose auf den Ladeflächen ihrer Pickups: Im Mai 2015 erobern sie die syrische Oasenstadt Tadmor mit den weltberühmten Ruinen der antiken Stadt Palmyra.<br/><br/>Wenige Monate später beginnen die Sprengungen der monumentalen Ruinen durch den IS. Nach dessen Vertreibung aus Palmyra offenbaren Satellitenbilder das Ausmaß der Zerstörungen: Der Bel- und der Baalshamin-Tempel, der Triumphbogen, Teile der fast 1,5 km langen Säulenstraße quer durch die antike Stadt sind verwüstet. In Palmyra ist nichts mehr wie es war. <br/><br/>Unschätzbare Funde sind für das kulturelle Gedächtnis Syriens für immer verloren. Münzen, Gold, Silber, Bronzen, Statuetten verkauft der Islamische Staat übers Darknet auf dem internationalen Schwarzmarkt. Abnehmer gibt es genug.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Michael Sommer, Althistoriker, Universität Oldenburg</li><li>Michael Sommer: Palmyra. Biografie einer verlorenen Stadt. Darmstadt 2017 </li><li>Paul Veyne: Palmyra. Requiem für eine Stadt. München 2016 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/antike/das_antike_rom/index.html" >Das antike Rom</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/globaler_handel/index.html" >Weltweiter Handel</a></li><li>Monitor: <a href="https://www1.wdr.de/www1.wdr.de/daserste/monitor/sendungen/islamischer-staat-100.html" >Sieg über den IS? Die verschwiegenen Opfer der US-Koalition</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak <br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 22 Aug 2025 04:00:01 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 22.08.2025, 22.08.2015, Baal Schamin, Syrien, Tadmor, Islamischer Staat, Archäologie, Oase</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Fast 100 Jahre lang haben Archäologen die prächtigen Ruinen von Palmyra für die Welt sichtbar gemacht. Im August 2015 beginnt deren brutale Zerstörung durch Terroristen.</itunes:summary>
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      <title>Kreativität als Kampfzone: Künstler Christoph Schlingensief</title>
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      <description>Er provoziert mit Kettensägen und toten Hasen - ist verletzlich und bewegt sich stets zwischen Trash und Kunst. Christoph Schlingensief stirbt am 21.08.2010 in Berlin. Von Christian Kosfeld.</description>
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      <![CDATA[<p>Er provoziert mit Kettensägen und toten Hasen - ist verletzlich und bewegt sich stets zwischen Trash und Kunst. Christoph Schlingensief stirbt am 21.08.2010 in Berlin.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:</strong><br/><ul><li>wie ein produktiver Fehler den Künstler in Schlingensief weckt,</li><li>von Schlingensiefs ersten Filmproduktionen mit der Kamera des Vaters,</li><li>mit welchem Projekt Schlingensief in Wien Proteste, aber auch entlarvende Zustimmung provoziert,</li><li>wie Schlingensief sein eigenes Leben und Sterben künstlerisch verarbeitet. </li></ul><br/>Christoph Schlingensief dreht schon als Kind mit der Kamera des Vaters und Freunden Filme: Slapstick, Stop-Trick, Krimis. Den ersten künstlerischen Gehversuchen folgen Film, Theater, Hörspiele und öffentliche Performances. Mit Anfang 40 ist Christoph Schlingensief einer der bekanntesten und umstrittensten Künstler seiner Zeit: 1997 wird er wegen Störung der öffentlichen Ordnung auf der Documenta in Kassel verhaftet. <br/><br/>Anfang 2008 wird bei ihm Lungenkrebs diagnostiziert und ein Lungenflügel entfernt. Christoph Schlingensief spricht öffentlich über seine Erkrankung. Auch dafür wird er kritisiert, doch viele Menschen sind berührt von seiner Offenheit. Schlingensief stirbt am 21. August 2010 mit 49 Jahren in Berlin. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Sven Lindholm, Szenische Forschung Ruhr-Uni Bochum, Regisseur und Medienkünstler</li><li>Christoph Schlingensief: Ich weiß, ich war’s. Nachgelassene biographische Texte zu Leben und Werk, hrsg. von Aino Laberenz. Köln 2012</li><li>Christoph Schlingensief: Kein falsches Wort jetzt. Gespräche, hrsg. von Aino Laberenz. Köln 2020 </li><li>Schlingensief.com: <a href="https://www.schlingensief.com/start.php" >Offizielle Archiv-Seite mit Filmen, Hörstücken, Interviews, Bildern, Texten zu Leben und Werk</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/richard_wagner/pwiediefamiliendynastiederwagners100.html" >Richard Wagner - Die Familiendynastie der Wagners</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-parsifal-richard-wagner-100.html" >26. Juli 1882 - Uraufführung von Richard Wagners "Parsifal" in Bayreuth</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-pier-paolo-pasolini-geboren-100.html" >5. März 1922 - Filmregisseur Pier Paolo Pasolini wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Kosfeld <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 21 Aug 2025 04:00:41 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christian Kosfeld</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 21.08.2025, 21.08.2010, Politische Kunst, Provokation, Kettensägenmassaker, Aino Laberenz, Operndorf, Ruhrgebiet</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Er provoziert mit Kettensägen und toten Hasen - ist verletzlich und bewegt sich stets zwischen Trash und Kunst. Christoph Schlingensief stirbt am 21.08.2010 in Berlin.</itunes:summary>
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      <title>Mit der Kleinen Eiszeit kommt das große Zittern über Europa</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-mit-der-kleinen-eiszeit-kommt-das-grosse-zittern-ueber-europa-100.html</link>
      <description>Im Jahr 1560 mehren sich Berichte über Kälte, Ernteausfälle und verschobene Jahreszeiten. Die Kleine Eiszeit stellt die Menschen in Mitteleuropa vor extreme Probleme. Von Thomas Mau.</description>
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      <![CDATA[<p>Im Jahr 1560 mehren sich Berichte über Kälte, Ernteausfälle und verschobene Jahreszeiten. Die Kleine Eiszeit stellt die Menschen in Mitteleuropa vor extreme Probleme.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Mau:</strong><br/><ul><li>wie lange die Kleine Eiszeit dauert,</li><li>wie in den Berner Alpen die Gletscher wachsen und Wiesen, Bauernhäuser sowie eine Kapelle unter sich begraben,</li><li>warum die Bevölkerung versucht, mit Bußgottesdiensten und Prozessionen gegen die Witterung vorzugehen,</li><li>weshalb bei den extremen Wetterverhältnissen die Hexenverfolgung eskaliert,</li><li>welche Erklärungen es für die Ursache der Kleinen Eiszeit gibt.</li></ul><br/>Mit dem Begriff Kleine Eiszeit ist kein Erdzeitalter gemeint, sondern eine jahrhundertelange Kälteepoche mehr als 10.000 Jahre nach der letzten großen Eiszeit. Sie stellt die Gesellschaften Mitteleuropas vor extreme Herausforderungen. Zumal auch noch die Pest wütet und die Folgen des Dreißigjährigen Krieges die Menschen plagen. Die Krisen jener Zeit sorgen für gesellschaftliche Veränderungen, die bis heute nachwirken.<br/><br/>Die Kleine Eiszeit beginnt etwa in der Mitte des 16. Jahrhunderts - nach einer wärmeren Phase im späten Mittelalter, als in Köln, Duisburg und England noch Wein angebaut wird. Besonders kalt ist es während der sogenannten Grindelwald-Fluktuation. Dieser Begriff bezeichnet eine Phase zwischen 1560 und 1630, in der der Schweizer Grindelwald-Gletscher in den Berner Alpen besonders stark wächst.<br/><br/>Im Mittel ist es zu dieser Zeit etwa zwei Grad Celsius kälter als die Durchschnittstemperatur im 20. Jahrhundert. Es folgen immer wieder besonders kalte Winter auf besonders nasse Sommer. Der Lebensmittelanbau kommt ins Stocken. Viele Menschen müssen hungern.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Rüdiger Glaser (Lehrstuhl für Physische Geographie an der Universität Freiburg)</li><li>Philipp Blom (Schriftsteller, Autor, Historiker)</li><li>Wolfgang Behringer: Kulturgeschichte des Klimas. München 2007 </li><li>Rüdiger Glaser: Klimageschichte Mitteleuropas. Darmstadt 2008</li><li>Philipp Blom: Die Welt aus den Angeln. München 2017 </li></ul><br/><strong>Das ist unser Hörtipp:</strong><br/><ul><li>Quarks Daily: <a href="https://1.ard.de/quarks-daily-hochwasser" >Plötzlich Hochwasser - Können wir uns überhaupt schützen?</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen im Jahr 1603: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-pfandleihhaus-augsburg-100.html" >Das erste deutsche Leihaus eröffnet - weil die Kleine Eiszeit für Armut sorgt</a></li><li>tagesschau.de: <a href="https://www.tagesschau.de/wetter/wetterthema/klimageschichte-100.html" >Klimageschichte und ihre Temperaturabweichungen</a></li><li>Terra X: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=U-r9ZqsAR1M" >Eiszeit in Europa - 5 spannende Fakten</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Mau<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 20 Aug 2025 04:00:09 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Mau</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 20.08.1560, 20.08.2025, Klimawandel, 16. Jahrhundert, Mittelalter, Wettergeschichte</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Im Jahr 1560 mehren sich Berichte über Kälte, Ernteausfälle und verschobene Jahreszeiten. Die Kleine Eiszeit stellt die Menschen in Mitteleuropa vor extreme Probleme.</itunes:summary>
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      <title>Schrödingers Katze: Das Symbol der Quantenphysik</title>
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      <description>Tot und lebendig zugleich? Erwin Schrödingers Gedankenexperiment sprengt unser Weltbild. Und selbst manche Physiker verzweifeln daran. Am 19.8.1935 wurde sie "geboren". Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>Tot und lebendig zugleich? Erwin Schrödingers Gedankenexperiment sprengt unser Weltbild. Und selbst manche Physiker verzweifeln daran. Am 19.8.1935 wurde sie "geboren".</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:</strong><br/><ul><li>was es mit dem Gedankenexperiment von "Schrödingers Katze" auf sich hat,</li><li>wie Physik und Quantenphysik zueinander in Beziehung stehen,</li><li>welche zwei Physiker-Gruppen sich in den 1920er-Jahren über die Interpretation der Quantenphysik streiten,</li><li>was Max Planck, Albert Einstein und Niels Bohr mit der Quantenphysik zu tun haben,</li><li>welche Rolle Quantenphysik in unserem Alltag spielt.</li></ul><br/>Die Quantenphysik beschäftigt sich mit den Naturgesetzen im atomaren und subatomaren Bereich. Unsere materielle Welt ist zusammengesetzt aus einer Vielzahl von Quantenobjekten: Atome, die ihrerseits aus unzähligen weiteren Quantenobjekten wie Elektronen, Protonen und Neutronen bestehen. Quanten sind kleinste Einheiten von Energie, Materie oder anderen physikalischen Eigenschaften.<br/><br/>Jedes dieser Quantenobjekte für sich genommen unterliegt den Gesetzen der Quantenmechanik und kann in Überlagerungszuständen gegensätzliche Eigenschaften zur selben Zeit haben. Doch je mehr Quantenobjekte zusammenkommen zu komplexen Molekülsystemen wie Menschen,  Tieren oder Objekten, desto weniger gelten die Gesetze der Quantenmechanik.<br/><br/>Das klingt kompliziert? Das finden auch Experten. Der Physiker Richard Feynman hat einmal gesagt: "Ich verstehe die Quantenphysik nicht wirklich und ich glaube, es gibt niemanden, der sie wirklich versteht."<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Gernot Münster (emeritierter Professor für Theoretische Physik an der Universität Münster)</li><li>Brigitte Röthlein: Schrödingers Katze. Einführung in die Quantenphysik. München 1999</li><li>John Gribbin: Auf der Suche nach Schrödingers Katze. Quantenphysik und Wirklichkeit. München 1991</li><li>Wolfgang W. Osterhage: Eine Rundreise durch die Quantenphysik. Von der Unschärferelation bis zu Schrödingers Katze. Heidelberg 2014</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD-Archivradio: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:4f06c511e1b956fc/" >Erwin Schrödingers Vortrag "Unsere Vorstellung von der Materie"</a></li><li>Zeitzeichen 06.02.1924: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/albert-einstein-114.html" >Albert Einstein erklärt die Relativitätstheorie im Rundfunk</a></li><li>Zeitzeichen 04.10.1947: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-max-planck-100.html" >Todestag von Max Planck</a></li><li>Zeitzeichen 18.11.1962: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/niels-bohr-physiker-100.html" >Todestag von Niels Bohr</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Daniela Wakonigg<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 04:00:20 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Daniela Wakonigg</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 19.08.1935, 19.08.2025, Kopenhagener Deutung, Quantenmechanik, Überlagerungszustand, Quantenwelt, Albert Einstein</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Tot und lebendig zugleich? Erwin Schrödingers Gedankenexperiment sprengt unser Weltbild. Und selbst manche Physiker verzweifeln daran. Am 19.8.1935 wurde sie "geboren".</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-08-19T08:33:16</ard:visibleFrom>
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      <title>Laborheld und Kinderliebling: Siegeszug des Goldhamsters</title>
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      <description>Alle Goldhamster weltweit stammen von vier Tieren ab - ein Inzucht-Experiment. Der erste Wurf in Gefangenschaft kommt am 18.8.1930 in Jerusalem zur Welt. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Alle Goldhamster weltweit stammen von vier Tieren ab - ein Inzucht-Experiment. Der erste Wurf in Gefangenschaft kommt am 18.8.1930 in Jerusalem zur Welt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>wer den Syrischen Goldhamster, den Vorläufer des heutigen Goldhamsters, im 18. Jahrhundert zum ersten Mal schriftlich erwähnt,</li><li>warum Hamster-Mütter in besonderen Fällen ihren Nachwuchs totbeißen,</li><li>woran Labor-Weibchen die von ihnen zur Paarung favorisierten Wild-Männchen erkennen,</li><li>weshalb Kinder und Hamster nur schlecht zusammenpassen.</li></ul><br/>1930 untersuchen Forscher der Universität Jerusalem die Entstehung und Übertragung einer Tropenkrankheit. In Tierversuchen sollen Behandlungsmöglichkeiten erforscht werden. Dafür werden chinesische Streifenhamster genutzt, die aber teuer importiert werden müssen. Sie im Labor zu züchten, gelingt offenbar nicht. Deshalb sollen syrische Hamster als Ersatz dienen.<br/><br/>Eine Expedition gräbt schließlich in der Gegend von Aleppo auf einem Weizenfeld ein Hamster-Nest aus - mit einer Mutter und elf Jungen. Davon überleben schließlich vier Geschwister: ein Weibchen und drei Männchen. Da neugeborene Tiere nach rund einem Monat selbst geschlechtsreif sind, beginnt schon bald die Zucht.<br/><br/>Am 18. August 1930 werden im Parasitologischen Institut der Hebräischen Universität Jerusalem die ersten Goldhamster in Gefangenschaft geboren. Sie erweisen sich als leicht zu reproduzierende Labortiere mit erstaunlicher Fertilität - ein einziger Wurf bringt im Schnitt acht Junge. Auch als Haustiere werden sie entdeckt. Sie alle sind direkte Nachkommen der vier Hamster-Geschwister aus Aleppo. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Peter Fritsche (Verhaltensbiologe, Spezialgebiet Hamster)</li><li>Anna Lena Reister (Hamsterhilfe NRW)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD-Wissen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:ed30c8c387d900e2/" >Was treibt die Hamster ins Hamsterrad</a></li><li>Wissen macht Ah: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/wissen-macht-ah/warum-haben-hamster-backentaschen-und-was-ist-hamstern/das-erste/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtNzU3Yzk5NjAtMGE4MC00YmRiLWE5YTEtMjc3YjRmZThjMDYw?isChildContent" >Warum haben Hamster Backentaschen, und was ist "hamstern"?</a></li><li>Löwenzahn: <a href="https://www.zdf.de/play/magazine/loewenzahn-mit-fritz-fuchs-100/hamster-108" >Hamster</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 18 Aug 2025 04:00:48 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Marko Rösseler</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 18.08.2025, 18.08.1930, Tierversuche, syrischer Hamster, Wissenschaftsgeschichte, Versuchstiere</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Alle Goldhamster weltweit stammen von vier Tieren ab - ein Inzucht-Experiment. Der erste Wurf in Gefangenschaft kommt am 18.8.1930 in Jerusalem zur Welt.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-08-18T06:00:48</ard:visibleFrom>
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      <title>Die Freimaurer: eine Loge im Fadenkreuz der NS-Propaganda</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-die-freimaurer-eine-loge-im-fadenkreuz-der-ns-propaganda-100.html</link>
      <description>Die Freimaurer stehen für eine Welt mit Toleranz, Freiheit und Humanität. Am 17.8.1935 werden sie von den Nationalsozialisten als "verschwörerischer Geheimbund" verboten. Von Thomas Klug.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Freimaurer stehen für eine Welt mit Toleranz, Freiheit und Humanität. Am 17.8.1935 werden sie von den Nationalsozialisten als "verschwörerischer Geheimbund" verboten.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:</strong><br/><ul><li>warum Freimaurer sich selbst nicht als Geheimgesellschaft verstehen,</li><li>wie die Freimaurer sich schon zu Beginn des 17. Jahrhunderts vom Handwerkerbund zur geistig-symbolischen Gemeinschaft wandeln,</li><li>wie sich bei den Freimaurern auch nationalistische und antisemitische Tendenzen breitmachen,</li><li>wen Rudolf Hess als "abgefeimteste Feinde" ausmacht.</li></ul><br/>Schon Anfang der 1930er beginnen die Nationalsozialisten mit Einschüchterungen und auch mit der Auflösung von Freimaurerlogen. Das offizielle Verbot folgt 1935, wird damals allerdings nicht einmal im Reichsgesetzblatt veröffentlicht. Lediglich eine ministerielle Verfügung geht an die Behörden und Polizeistellen, die das Verbot durchsetzen sollen. Das Vermögen der Freimaurer wird beschlagnahmt, ihre Bibliotheken geplündert.<br/><br/>Ab 1945 bauen die Freimaurer unter schwierigen Bedingungen ihre Strukturen in Deutschland wieder auf. Logenhäuser müssen wiederhergestellt, Ritualgegenstände aufgebaut werden. Gegen eine Folge des Verbots während des Nationalsozialismus kommen die Freimaurer bis heute nicht an: Verschwörungsmythen über die Gesellschaft. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Werner H. Heussinger, Ökonom, Autor und Vorsitzender einer Freimaurerloge</li><li>Werner H. Heussinger, Heike Görner, Ralph-Dieter Wilk und Hans-Peter Quandt: Freimaurer in Deutschland zwischen den Weltkriegen. Verfolgt, verboten, wiederauferstanden. München 2021 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/organisationen/die_freimaurer/index.html" >Freimaurer</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/diktatoren/adolf_hitlers_lebensweg/pwiedieetablierungdesnsregimes100.html" >Wie Deutschland 1933 zur Diktatur wurde</a></li><li>Stichtag: 17. August 1987 - <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6838.html" >Rudolf Heß bringt sich im Gefängnis um</a></li><li>Die Logen der <a href="https://www.freimaurerei.de/" >"Alten Freien und Angenommenen Maurer von Deutschland"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Klug <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak <br/>Technik: Holger Maerten</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 17 Aug 2025 04:00:18 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 17.08.2025, 17.08.1935, Logen, Geheimbünde, Drittes Reich, Antisemitismus, Weltverschwörung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die Freimaurer stehen für eine Welt mit Toleranz, Freiheit und Humanität. Am 17.8.1935 werden sie von den Nationalsozialisten als "verschwörerischer Geheimbund" verboten.</itunes:summary>
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      <title>Kaschmir: ein Paradies im ständigen Belagerungszustand</title>
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      <description>So schön die Region am Fuß des Himalayas ist, so konfliktbeladen ist sie seit Jahrzehnten. Im August 1965 beginnt der zweite Kaschmir-Krieg zwischen Indien und Pakistan. Von Thomas Pfaff.</description>
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      <![CDATA[<p>So schön die Region am Fuß des Himalayas ist, so konfliktbeladen ist sie seit Jahrzehnten. Im August 1965 beginnt der zweite Kaschmir-Krieg zwischen Indien und Pakistan.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff:</strong><br/><ul><li>wie Trump sich 2025 im Kaschmirkonflikt mal wieder selbst Lorbeeren verleiht,</li><li>was der britische Vizekönig Lord Mountbatten im August 1947 mit viel Pathos und Naivität verkündet,</li><li>in welcher Angelegenheit USA und Sowjetunion in den 1960ern überraschend einmütig handeln,</li><li>warum man bis heute nicht weiß, was die Menschen in Kaschmir selbst wollen.</li></ul><br/>Die Region Kaschmir mit ihren Grenzen zu Indien, Pakistan und China ist strategisch wichtig. Seit 1949 ist sie geteilt in einen indischen Teil mit 12,5 Millionen Menschen und einen pakistanischen mit knapp fünf Millionen. Es ist eines der am stärksten militarisierten Gebiete der Welt: Allein im indischen Teil sind 500.000 Soldaten und Paramilitärs stationiert.<br/><br/>Im August 1965 startet Pakistan den zweiten Versuch, Kaschmir zu erobern - oder, aus pakistanischer Sicht, zu befreien. Anfangs gelingen Geländegewinne, doch man hat sich verkalkuliert. Die indische Armee kontert mit einem militärischen Gegenschlag außerhalb von Kaschmir im pakistanischen Punjab.<br/><br/>Es droht ein langer Stellungskrieg. Auf Drängen der USA, Sowjetunion und der UNO wird ein Abkommen geschlossen, das gerade mal fünf Jahre hält. Schon 1971 kommt es zum nächsten Krieg zwischen Indien und Pakistan. Pakistan verliert dabei seinen östlichen Teil, der sich als Staat Bangladesch unabhängig erklärt. <br/><br/><strong>Das ist unsere wichtigste Quelle und unsere Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Pascale Schild, Ethnologin an der Universität Basel und Friedensforscherin bei Swisspeace</li><li>Arundhati Roy: Das Ministerium des Äussersten Glücks. Frankfurt 2017</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: Kolonialismus - <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/kolonialismus/index.html#Indien" >Europas Kolonien</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/asien/indien/index.html" >Asien - Indien</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag2568.html" >14. August 1947 - Indien und Pakistan werden unabhängig</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Pfaff <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse <br/>Technik: Beate Prantner</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 16 Aug 2025 04:00:03 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>So schön die Region am Fuß des Himalayas ist, so konfliktbeladen ist sie seit Jahrzehnten. Im August 1965 beginnt der zweite Kaschmir-Krieg zwischen Indien und Pakistan.</itunes:summary>
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      <title>Ein Betrugsskandal erschüttert Versailles: Die Halsband-Affäre</title>
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      <description>Versailles, 15.8.1785: Kardinal de Rohan wird verhaftet - wegen eines Betrugs um ein Collier von unfassbarem Wert. Ein Vorspiel zur Französischen Revolution. Von Anja Reinhardt.</description>
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      <![CDATA[<p>Versailles, 15.8.1785: Kardinal de Rohan wird verhaftet - wegen eines Betrugs um ein Collier von unfassbarem Wert. Ein Vorspiel zur Französischen Revolution.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Anja Reinhardt:</strong><br/><ul><li>in welcher Situation Kardinal de Rohan festgenommen wird,</li><li>warum Königin Marie Antoinette den Kardinal seit ihrer Jugend nicht ausstehen kann,</li><li>wie raffiniert die Drahtzieherin der Affäre, Jeanne de la Motte, ihre Intrige inszeniert,</li><li>wie teuer das Diamant-Halsband ist, das König Ludwig XVI. für seine Frau zum Kauf angeboten wird,</li><li>weshalb die Halsband-Affäre zum Sturz des Ancien Régime beiträgt.</li></ul><br/>Die Halsband-Affäre am Hof von König Ludwig XVI. hat einen langen Vorlauf: Kardinal de Rohan, der das höchste geistliche Amt bekleidet, möchte die Gunst des Herrschers erlangen. Darum versucht er zunächst, einen guten Kontakt zu Königin Marie Antoinette aufzubauen.<br/><br/>Rohans Wunsch ist so groß, dass er der Betrügerin Madame de La Motte gern glaubt. Sie genießt angeblich das Vertrauen der Königin und bietet dem Kardinal eine unglaubliche Chance: Er kann für die Königin ein teures Collier kaufen und in mehreren Raten bezahlen, um später das Geld von der Herrscherin zurückzuerhalten.<br/><br/>Doch das Halsband kommt nie bei der Königin an und die Raten nicht beim Hofjuwelier. De la Motte verkauft das Schmuckstück auf eigene Rechnung. Der Kardinal wird vor Gericht zwar freigesprochen, aber der Skandal hat politische Auswirkungen: Das Ancien Régime ist am Ende.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Michaela Lindinger (Kuratorin im Wien Museum)</li><li>Leonhard Horowski (Historiker)</li><li>Michaela Lindinger: Marie Antoinette. Wien 2023</li><li>Leonhard Horowski: Das Europa der Könige. Hamburg 2018</li><li>Benedetta Craveri: Marie Antoinette und die Halsbandaffäre. Berlin 2015</li><li>Stefan Zweig: Marie Antoinette. Leipzig 1932</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 16.05.1770: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-marie-antoinette-100.html" >Marie Antoinette heiratet den französischen Dauphin Ludwig-August</a></li><li>Zeitzeichen 11.12.1792: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-prozess-louis-capet-koenig-ludwig-100.html" >Der Prozess gegen König Ludwig XVI. beginnt</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/die_franzoesische_revolution/index.html" >Die Französische Revolution</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Anja Reinhardt<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 15 Aug 2025 04:00:28 GMT</pubDate>
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      <title>Vom Flop zum Kult: Die Geburt der "Rocky Horror Picture Show"</title>
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      <description>Am 14.8.1975 kommt das Trash-Musical in London ins Kino - und floppt. Heute gilt es als Kultfilm der queeren Szene und Symbol sexueller Befreiung. Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 14.8.1975 kommt das Trash-Musical in London ins Kino - und floppt. Heute gilt es als Kultfilm der queeren Szene und Symbol sexueller Befreiung.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>wie durch einen Marketing-Trick aus einem Flop doch noch ein Hit gemacht wird,</li><li>was den Erfolg der "Rocky Horror Picture Show" ausmacht,</li><li>wie ein ehemals mäßig erfolgreicher Apostel einen Blockbuster kreiert,</li><li>welche Bezüge zur Kulturgeschichte in der Show eingebaut sind,</li><li>was die "Rocky Horror Picture Show" mit dem "Weißen Hai" zu tun hat.</li></ul><br/>Die "Rocky Horror Picture Show" ist an grandioser Verrücktheit kaum zu überbieten: Ein Außerirdischer aus der Galaxie Transsylvanien will einen künstlichen Menschen erschaffen. Vorher muss er jedoch den Rocker Eddie beseitigen, der aus dem Eisschrank ausgebrochen ist. Das biedere Paar Brad und Janet verliert in der Nacht nicht nur seine Unschuld, sondern weiß bald gar nicht mehr so genau, wer es eigentlich ist.<br/><br/>Das Ende der 1960er und die frühen 1970er sind eine angstbesetzte Zeit für viele homosexuelle und queere Menschen. Ein Coming-out ist schwierig. Umso gewagter erscheint die "Rocky Horror Picture Show": Lustvoll verstößt sie gegen alle gängigen Normen und Moralvorstellungen. Für viele junge Schwule und Lesben wirkt sie wie eine Befreiung.<br/><br/>Der Reiz der "Rocky Horror Picture Show" ist unverwüstlich: Die "Museum Lichtspiele" in München zeigen den Film seit nunmehr 48 Jahren ununterbrochen jedes Wochenende. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Susanne Bach, Anglistin an der Universität Kassel</li><li>Matthias Stolz, Kino-Betreiber</li><li>Prof. Dr. Susanne Bach: Vom B-Movie zum Be-Movie. The Rocky Horror Picture Show. In: Angela Fabris und Jörg Helbig (Hg.): Science-Fiction-Kultfilme. Marburg 2016 </li><li>Mick Rock: Rocky Horror. Das Buch zum Kultfilm. Berlin 2005</li><li>Jeffrey Andrew Weinstock (Hg.): Reading Rocky Horror. The Rocky Horror Picture Show and Popular Culture. New York 2008 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: 20. Januar 1980 - <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-104.html" >Deutsche Bühnenpremiere der "Rocky Horror Show"</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/theater/musicals/pwierockyhorrorshow100.html" >"Rocky Horror Show"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak <br/>Technik: Theo Kramer</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 14 Aug 2025 04:00:38 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christiane Kopka</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 14.08.2025, 14.08.1975, Richard O’Brien, queere Popkultur, midnight movie, queer cinema, Museums Lichtspiele München, Tim Curry</itunes:keywords>
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      <title>Der vergessene Krieg: Die Schlacht bei Warschau 1920</title>
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      <description>Am 13.8.1920 beginnt die Schlacht um Warschau. Polen schlägt überraschend die sowjetische Rote Armee zurück. Wurde so die bolschewistische Weltrevolution verhindert? Von Martin Herzog.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 13.8.1920 beginnt die Schlacht um Warschau. Polen schlägt überraschend die sowjetische Rote Armee zurück. Wurde so die bolschewistische Weltrevolution verhindert?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog:</strong><br/><ul><li>wie konfliktreich es nach dem Ersten Weltkrieg in Osteuropa weitergeht,</li><li>welche Bevölkerungsgruppe unter den polnisch-sowjetischen Kämpfen am meisten leidet,</li><li>mit welcher Taktik es den Polen gelingt, Warschau zu verteidigen,</li><li>warum es in Warschau einen Gedenkstein für den polnischen Priester Ignacy Skorupka gibt,</li><li>was Stalin von der Grenzziehung im Riga-Vertrag von 1921 hält.</li></ul><br/>Der Erste Weltkrieg endet in Westeuropa 1918. Der östliche Teil des Kontinents hingegen versinkt in einer Reihe bewaffneter Regionalkonflikte - alle ausgelöst durch den Kollaps der europäischen Kaiserreiche: Russland, Österreich-Ungarn und Deutschland. Ein Machtvakuum entsteht.<br/><br/>Wie andere osteuropäische Länder erklärt auch Polen seine Unabhängigkeit und beansprucht seine alten Staatsgrenzen. Doch das widerspricht den sowjetischen Interessen. Es kommt zum Polnisch-Sowjetischen Krieg. Nach anfänglichen Erfolgen muss die polnische Armee die eroberten Gebiete weitgehend aufgeben. Im August 1920 stehen sowjetische Truppen kurz vor Warschau.<br/><br/>Dann gelingt es der polnischen Armee überraschend, die Rote Armee zu stoppen. Der Preis für das "Wunder an der Weichsel": 10.000 sowjetische Leben und 4.500 polnische. Der Wendepunkt sichert Polens Unabhängigkeit - vorläufig.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Stephan Lehnstaedt (Lehrstuhl für Holocauststudien, Touro University, Berlin)</li><li>Professor Maciej Górny (Polnische Akademie der Wissenschaften)</li><li>Stephan Lehnstaedt: Der vergessene Sieg - Der Polnisch-Sowjetische Krieg 1919-1921 und die Entstehung des modernen Osteuropa. München 2019</li><li>Maciej Górny: Der vergessene Weltkrieg - Europas Osten 1912-1923. Stuttgart 2018 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>SWR: <a href="https://www.swr.de/swrkultur/wissen/der-polnisch-sowjetische-krieg-1919-weichenstellung-fuer-osteuropa-100.html" >Der polnisch-sowjetische Krieg 1919 bis 1921 - Weichenstellung für Osteuropa?</a></li><li>BR: <a href="https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/polen-und-russland-im-schatten-des-imperialen-nachbarn/2089523" >Polen und Russland - Im Schatten des imperialen Nachbarn</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Martin Herzog<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 04:00:03 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Schlacht um Warschau, Polen, Nationalstaat, 1920, Polnisch-sowjetischer-Krieg, 13.08.2025, 13.08.1920</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 13.8.1920 beginnt die Schlacht um Warschau. Polen schlägt überraschend die sowjetische Rote Armee zurück. Wurde so die bolschewistische Weltrevolution verhindert?</itunes:summary>
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      <title>Japans "Titanic-Moment": Der Absturz von Flug "JL 123"</title>
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      <description>Bei keinem einzelnen Flugzeugabsturz sind bisher mehr Menschen gestorben als beim Absturz von Flug "JL 123" am 12.08.1985. Doch Japan hat aus dem Unglück gelernt. Von Frank Zirpins.</description>
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      <![CDATA[<p>Bei keinem einzelnen Flugzeugabsturz sind bisher mehr Menschen gestorben als beim Absturz von Flug "JL 123" am 12.08.1985. Doch Japan hat aus dem Unglück gelernt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Frank Zirpins:</strong><br/><ul><li>wie eine überlebende JAL-Stewardess die Situation im abstürzenden Flugzeug schildert,</li><li>wie erstaunlich lange die Piloten die Maschine noch in der Luft halten können,</li><li>welche Nachrichten die verzweifelten Passagiere für ihre Angehörigen notieren,</li><li>warum in Japan immer wieder eine Neuuntersuchung des Unglücks gefordert wird,</li><li>wie die Japan Airlines seit 2006 an den Absturz erinnert.</li></ul><br/>Um 18.12 Uhr hebt der Jumbo-Jet der Japan Airlines ab. An Bord des Fluges "JL 123" sind 509 Passagiere. Geschäftsleute wie der Präsident des Baseball-Teams Hanshin-Tigers. Ein bekannter Sänger. Menschen auf dem Weg zu ihren Verwandten in Osaka, um das Obon-Fest zu feiern - wie ein Neunjähriger, der zum ersten Mal allein zu den Großeltern fliegen darf. Betreut wird das Flugzeug von 15 Besatzungsmitgliedern, drei davon im Cockpit.<br/><br/>Plötzlich kommt es zu einem Druckverlust. Die Kabinenluft entweicht explosionsartig. In der Kabine bildet sich weißer Rauch, Teile der Deckenverkleidung fallen herunter. Das Heck des Jumbos wird abgesprengt. Das Flugzeug verliert sein Leitwerk - und kann nicht mehr gesteuert werden. Es rast in einen Bergkamm. 520 Menschen sterben beim Absturz, doch es gibt auch Überlebende: vier Frauen können gerettet werden.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Christopher P. Hood (Japanologe, Universität Cardiff)</li><li>Andreas Spaeth (Flugforensik.de)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen Sonderfolge vom 24.3.2025 zur Germanwings-Katastrophe vom 24.03.2015: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-sonderfolge-germanwings-absturz-100.html" >Der Germainwings-Flug 4U9525 stürzt ab</a></li><li>Stichtag 28.08.1988: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7758.html" >Flugschau-Katastrophe in Rammstein</a></li><li>Stichtag 25.07.2000: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-absturz-concorde-paris-100.html" >Absturz der "Concorde" bei Paris</a></li><li>Stichtag 12.11.2001: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6162.html" >Airbus-Absturz über New York</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Frank Zirpins<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 12 Aug 2025 04:00:14 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Bei keinem einzelnen Flugzeugabsturz sind bisher mehr Menschen gestorben als beim Absturz von Flug "JL 123" am 12.08.1985. Doch Japan hat aus dem Unglück gelernt.</itunes:summary>
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      <title>Antiker Cold Case: Mord an der Universalgelehrten Hypatia</title>
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      <description>Hypatia ist einzigartig für eine Frau der Antike: Sie ist Mathematikerin, Philosophin, Astronomin und politische Beraterin. 415 wird sie von christlichen Fanatikern ermordet. Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Hypatia ist einzigartig für eine Frau der Antike: Sie ist Mathematikerin, Philosophin, Astronomin und politische Beraterin. 415 wird sie von christlichen Fanatikern ermordet.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>was Kyrill, der Patriarch von Alexandria, mit dem Lynchmord zu tun haben könnte,</li><li>wie die Philosophin die Lehren von Platon und Aristoteles unter die Bevölkerung Alexandrias bringt,</li><li>warum Hypatia wohl auch eine begabte Konstrukteurin von wissenschaftlichem Gerät ist,</li><li>wie gefährlich ihr Kontakt zu Orestes, dem kaiserlich-römischen Präfekten von Ägypten, ist,</li><li>welche Folgen der Lynchmord hat.</li></ul><br/>Über die Hintergründe der Tat an der Mathematikerin und Philosophin Hypatia kann bis heute nur spekuliert werden: Warum richtet sich derart entfesselte Gewalt gegen eine einzelne Frau? Fest steht: Eine weibliche Universalgelehrte, Philosophin, Mathematikerin und Astronomin, ist ungewöhnlich in einer von Männern dominierten Gelehrtenwelt.<br/><br/>Leider sind von Hypatia selbst keine Schriften überliefert. Aber die wenigen Quellen über sie berichten mit höchster Bewunderung. Der antike Kirchenhistoriker Cassiodor notiert zum Beispiel: <cite>"Sie war die Tochter des Philosophen Theon und hatte in ihrer Gelehrsamkeit solche Fortschritte gemacht, dass sie die Philosophen ihrer Zeit weit hinter sich ließ."</cite><br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professorin Henriette Harich-Schwarzbauer (Altphilologin, Universität Basel)</li><li>Professor Johannes Hahn (Althistoriker, Universität Münster)</li><li>Henriette Harich-Schwarzbauer: Hypatia - Die spätantiken Quellen. Bern 2011</li><li>Hartmut Leppin: Theodosius der Große. Darmstadt 2003</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 19.01.0379: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-kaiser-theodosius-100.html" >Theodosius wird Kaiser im Osten des Römischen Reiches</a></li><li>Zeitzeichen 16.10.2002: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-eroeffnung-neue-bibliothek-alexandria-100.html" >Eröffnung der neuen Bibliothek in Alexandria</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/video/dokus/wissenschaft-extrem-forschende-die-an-grenzen-gehen-100/wissenschaft-extrem-forschende-die-an-grenzen-gehen--revolutionaere-100" >Revolutionäre - Galileo Galilei, Giordano Bruno und Hypatia</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <title>Die "rote" Gräfin: Sophie von Hatzfeldt</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-mutter-der-sozialdemokratie-sophie-von-hatzfeld-100.html</link>
      <description>Im revolutionären Vormärz wird die Scheidung der Gräfin (geb. 10.8.1805) zum Kampf um Demokratie und Frauenrechte. Mitten drin: Arbeiterführer Ferdinand Lassalle.  Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Im revolutionären Vormärz wird die Scheidung der Gräfin (geb. 10.8.1805) zum Kampf um Demokratie und Frauenrechte. Mitten drin: Arbeiterführer Ferdinand Lassalle. </p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>welche Ehe-Hölle für die 17-jährige Sophie 1822 beginnt,</li><li>wie alt Sophie von Hatzfeldt ist, als sie ihren jüngeren Lebensgefährten Ferdinand Lassalle kennenlernt,</li><li>was die "rote" Gräfin mit dem Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein, einem Vorläufer der SPD, zu tun hat,</li><li>warum Marx und die Frauenbewegung sich mit Sophie von Hatzfeldt schwer tun,</li><li>wie Sophie von Hatzfeldt einsam in Wiesbaden stirbt.</li></ul><br/>Die Scheidung der Gräfin Sophie von Hatzfeldt ist einer der spektakulärsten Prozesse des 19. Jahrhunderts: Die Schlammschlacht zieht sich über acht Jahre hin - begierig verfolgt der Öffentlichkeit. Dass die Gräfin Freiheit und Selbstbestimmung fordert, gilt als unerhört. Und dann hat sie als Rechtsbeistand auch noch den jungen Revolutionär Ferdinand Lassalle erwählt.<br/><br/>Es gärt damals in Europa: Auch in Deutschland erheben sich im Vormärz immer mehr Menschen gegen die alten Eliten mit ihren Privilegien. Sie fordern einen liberalen Nationalstaat und mehr Mitbestimmung.<strong> </strong>Lassalle erkennt sofort, dass der Hatzfeldt-Prozess auch als ein Kampf für die deutsche Demokratie funktionieren könnte.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Christiane Kling-Mathey (Historikerin, Biografin)</li><li>Christiane Kling-Mathey: Gräfin Hatzfeldt 1805-1881 - Eine Biographie. Bonn 1989</li><li>Helmut Hirsch: Sophie von Hatzfeldt in Selbstzeugnissen, Zeit- und Bilddokumenten. Düsseldorf 1981</li><li>Britta Stein: Der Scheidungsprozess Hatzfeldt (1846 - 1851). Berlin und Münster 1999</li><li>Annette Seemann: Sinnlichkeit und Eigensinn - Außergewöhnliche Frauenleben. Reinbek bei Hamburg 2002</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Portal Rheinische Geschichte: <a href="https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/sophie-von-hatzfeldt/DE-2086/lido/57c827dfd26f99.41211646" >Sophie von Hatzfeldt - Aktivistin der Arbeiterbewegung</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/deutsche_revolution/deutsche-revolution-vormaerz-100.html" >Der Vormärz 1815 bis 1848</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/geschichte_preussens/pwiedeutschearbeiterbewegungimjahrhundert100.html" >Deutsche Arbeiterbewegung im 19. Jahrhundert</a></li><li>Zeitzeichen 23.05.1863: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/adav100.html" >Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein gegründet</a></li><li>Stichtag 31.08.1864: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag4178.html" >Ferdinand Lassalle stirbt in Genf</a></li></ul><br/><strong>Hörtipp:</strong><br/>Der ARD-History-Podcast "<a href="https://1.ard.de/alles-geschichte-schostakowitsch" >Vier Töne gegen Stalin – der Fall Schostakowitsch</a>" <br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse<br/>Technik: Theo Kramer</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 10 Aug 2025 04:00:17 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 10.08.1805, 10.08.2025, Ferdinand Lassalle, Deutsche Arbeiterbewegung, SPD, Vormärz, Revolution, 1848, Feminismus, Allgemeiner Deutscher Arbeiterverein, Frauenrechte, Sozialdemokratie</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Im revolutionären Vormärz wird die Scheidung der Gräfin (geb. 10.8.1805) zum Kampf um Demokratie und Frauenrechte. Mitten drin: Arbeiterführer Ferdinand Lassalle.</itunes:summary>
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      <title>Der Mann, der zwei Atombomben überlebte: Tsutomu Yamaguchi</title>
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      <description>Verletzt überlebt Yamaguchi die erste Atombombe von Hiroshima. Irgendwie schafft er es zurück zu seiner Familie nach Nagasaki - dann fällt am 9.8.1945 die zweite Bombe. Von Gianna Scholten.</description>
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      <![CDATA[<p>Verletzt überlebt Yamaguchi die erste Atombombe von Hiroshima. Irgendwie schafft er es zurück zu seiner Familie nach Nagasaki - dann fällt am 9.8.1945 die zweite Bombe.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Gianna Felicita Scholten:</strong><br/><ul><li>wie ein Mann zur Arbeit geht und dabei zwei Atombomben überlebt, </li><li>warum das Überleben in Japan lange als Makel gilt, </li><li>wie ein Löffel Kokosöl zu einem Akt der Menschlichkeit wird,</li><li>und wie er den Schmerz der Erinnerung zunächst nur durch Gedichte in Worte fasst.</li></ul> <br/>Am 6. August 1945 explodiert über Hiroshima die erste Atombombe. Tsutomu Yamaguchi, 29 Jahre alt, wird verletzt - aber überlebt. Am nächsten Tag reist er zurück in seine Heimatstadt. Drei Tage später fällt auch über Nagasaki eine Atombombe. Und Yamaguchi überlebt ein zweites Mal.<br/> <br/>Jahrzehntelang schweigt er über das Erlebte. Zu groß ist die Angst vor Ausgrenzung als "Hibakusha", als einer, der der Explosion ausgesetzt war. Erst spät beginnt er zu sprechen, in Schulen, bei den Vereinten Nationen, in Gedichten: "Denkt an die Verzweiflung der Sterbenden unter der Bombe", sagt er. "Lernt aus der Geschichte." Tsutomu Yamaguchi stirbt 2010 in Nagasaki - als der einzige Mensch, der offiziell anerkannt beide Atombomben überlebt hat.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Chad Diehl, Historiker mit Schwerpunkt moderne japanische Geschichte </li><li>Tsutomu Yamaguchi: Double A bomb Victim. My Life beneath the Atomic Clouds. Nagasaki 2007</li><li>Chad Diehl: And the River Flowed as a Raft of Corpses. The Poetry of Yamaguchi Tsutomu, Survivor of Both Hiroshima and Nagasaki. New York 2010 </li><li>Chad Diehl (Hg.): Shadows of Nagasaki. Trauma, Religion, and Memory after the Atomic Bombing. New York 2024 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 06.08.1945: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/hiroshima-106.html" >Abwurf der Atombombe auf Hiroshima</a></li><li>Terra X History: <a href="https://www.zdf.de/video/dokus/terra-x-history-102/hiroshima---chronik-einer-tragoedie-100" >Hiroshima – Chronik einer Tragödie</a></li><li>Weltspiegel: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/weltspiegel/japan-warum-die-zweite-bombe-fiel/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlL1dlbHRzcGllZ2VsLzAyMDg1NTU2NTU" >Japan – warum die zweite Bombe fiel</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Gianna Felicita Scholten <br/>Redaktion: Matti Hesse <br/>Technik: Christine Reinartz</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 09 Aug 2025 04:00:22 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Gianna Scholten</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Tsutomu Yamaguchi, Hibakusha, Japan, Zweiter Weltkrieg, Atombombe, Bombe, USA, Überlebender, Frieden, Krieg, Geschichte, 09.08.1945, 09.08.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Verletzt überlebt Yamaguchi die erste Atombombe von Hiroshima. Irgendwie schafft er es zurück zu seiner Familie nach Nagasaki - dann fällt am 9.8.1945 die zweite Bombe.</itunes:summary>
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      <title>Geheime Waffe im US-Bürgerkrieg: Das Rätsel um das U-Boot "Hunley"</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-geheime-waffe-im-us-buergerkrieg-das-raetsel-um-das-u-boot-hunley-100.html</link>
      <description>Am 8.8.2000 wird die "Hunley" geborgen: das erste U-Boot, das ein gegnerisches Schiff versenkt hat – und das schon im US-Bürgerkrieg. Doch warum sank es selbst? Von Christoph Tiemann.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 8.8.2000 wird die "Hunley" geborgen: das erste U-Boot, das ein gegnerisches Schiff versenkt hat – und das schon im US-Bürgerkrieg. Doch warum sank es selbst?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Tiemann:</strong><br/><ul><li>warum ein U-Boot aus dem amerikanischen Bürgerkrieg 130 Jahre lang verschollen bleibt,</li><li>wie ausgerechnet ein Bestsellerautor zu seiner Bergung beiträgt, </li><li>und weshalb der Fund der "Hunley" mehr Fragen aufwirft, als er beantwortet.</li></ul><br/>Charleston, South Carolina, 8. August 2000. Ein Kran hebt langsam ein metallenes Wrack aus dem Wasser. Es ist die "H. L. Hunley" – das erste U-Boot der Geschichte, dem es gelungen ist, ein feindliches Kriegsschiff zu versenken. 1864 führt die Hunley ihren Angriff unter dramatischen Umständen durch. Dann verschwindet sie. Spurlos. Über 130 Jahre lang bleibt unklar, warum sie nicht zurückkehrt – und wo sie liegt.<br/><br/>Jahrzehntelang wird das Wrack gesucht – und schließlich gefunden. Nur 300 Meter von der Untergangsstelle entfernt. Doch der Fund wirft neue Fragen auf: Die Männer an Bord sitzen noch immer auf ihren Plätzen, keine Spur von Panik. War es ein technischer Defekt? Ein Feindschuss?<br/><br/>Bis heute geben die letzten Minuten der Hunley Rätsel auf – und liefern Stoff für eine der ungewöhnlichsten Geschichten der Militär- und Technikgeschichte.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Michael Scafuri, Meeresarchäologe, Leiter des Restaurationsteams der "H. L. Hunley"</li><li>Spencer Dunmore: Gesunkene U Boote - von der Hunley bis zur Kursk - Untergang, Verlust und Bergung, München 2002 </li><li>Robert Hutchinson: War beneath the Waves, London 2001 </li><li>Originaldokumente der U.S. Navy: The Sinking of the USS Housatonic by the Submarine CSS H.L. Hunley, off Charleston, South Carolina, 17 February 1864</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/technik/schifffahrt/geschichte_der_u_boote/index.html" >Geschichte der U-Boote</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/amerikanischer_buergerkrieg/index.html" >Amerikanischer Bürgerkrieg 1861-1865</a></li><li>Zeitzeichen 08.03.2018: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:c39bab7ed502733b/" >Der Untergang des sowjetischen U-Boots K-129</a></li><li>ZDF Info: <a href="https://www.zdf.de/video/dokus/u-boote-100/u-boote--aufbruch--in-die-tiefe-100" >U-Boote – Aufbruch in die Tiefe</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Tiemann <br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 08 Aug 2025 04:00:45 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Hunley, USA, Bürgerkrieg, Sezessionskrieg, U-Boot, Geschichte, Geheimnis, Rätsel, Gesunken, Wrack, Zeitzeichen, 08.08.2000, 08.08.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 8.8.2000 wird die "Hunley" geborgen: das erste U-Boot, das ein gegnerisches Schiff versenkt hat – und das schon im US-Bürgerkrieg. Doch warum sank es selbst?</itunes:summary>
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      <title>Sex, Drugs und Sexismus: Der Beginn der Hippie-Bewegung</title>
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      <description>Eines der folgenreichsten Treffen von Hippies am 7.8.1965 offenbart deren Sexismus. Die Frauen der Bewegung kontern: mit männerfreien Kommunen und einer Welle des Feminismus. Von Christian Werthschulte.</description>
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      <![CDATA[<p>Eines der folgenreichsten Treffen von Hippies am 7.8.1965 offenbart deren Sexismus. Die Frauen der Bewegung kontern: mit männerfreien Kommunen und einer Welle des Feminismus.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Werthschulte:</strong><br/><ul><li>wie San Francisco zum Hippie-Mekka wird,</li><li>von den Merry Pranksters, der berühmtesten Gruppe der Hippie-Zeit, und ihrer Freundschaft zu den Hells Angels,</li><li>vom Frauenbild in der Szene und warum es oft dem der restlichen USA ähnelt.</li></ul><br/>Selbstbestimmung, Freiheit und das Streben nach Glück - darauf gründen die USA ihre Identität. Mitte der 60er Jahre werden diese Werte aber vor allem von einer Gruppe hochgehalten, die so gar nicht US-amerikanisch wirkt: den Hippies. Junge Menschen mit langen Haaren und Interesse an Selbsterfahrung und neuen Lebensformen.<br/><br/>Die Hippie-Bewegung hat ihren Ursprung in und um San Francisco. In La Honda, rund eine Autostunde südlich der Stadt, lädt der Schriftsteller Ken Kesey am 7. August 1965 zu einer LSD-Party. Gemeinsam high sein, dazu gute Musik - doch das Treffen offenbart auch die Abgründe der Bewegung.<br/><br/>Dem Ansturm der Jugend aus aller Welt sind die Ur-Hippies in San Francisco nicht gewachsen. Harte Drogen und Gewalt halten Einzug in die Szene. Schon Ende der 60er beginnt der Niedergang der Bewegung. Und trotzdem: Der gesellschaftliche Traum der Hippies prägt die USA und auch Europa bis heute.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Diederich Diederichsen, Kulturwissenschaftler</li><li>Nona Willis-Aronowitz, Journalistin</li><li>Dominick Cavallo: A Fiction of the Past. The Sixties in American History, New York 1999</li><li>Diedrich Diederichsen und Anselm Franke (Hg.): The Whole Earth. Kalifornien und das Verschwinden des Außen. Berlin 2013</li><li>Gretchen Lemke-Santangelo: Daughters of Aquarius. Women of the Sixties Counterculture, Lawrence 2009</li><li>Tom Wolfe: Der Electric Kool-Aid Acid Test, München 2009</li><li>Ellen Willis: Out of the Vinyl Deeps, Minneapolis 2011</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-ken-kesey-100.html" >17. September 1935 - Geburtstag des Schriftstellers Ken Kesey</a></li><li>Rockpalast: <a href="https://www1.wdr.de/fernsehen/rockpalast/dokumentationen/woodstock/woodstock-hippies-100.html" >Liebe, Frieden, Harmonie: die Hippie-Ära</a></li><li>WDR 4 Meilensteine und Legenden: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr4/wdr4-meilensteine-und-legenden/audio-woodstock--mythos-oder-katastrophe-106.html" >Woodstock - Mythos oder Katastrophe?</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Werthschulte<br/>Redaktion: Carolin Rückl und David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 07 Aug 2025 04:00:29 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 07.08.1965, 07.08.2025, Hippies, Gegenkultur, LSD, Ken Kesey, Merry Pranksters, La Honda, Flower Power, Woodstock, USA, Counterculture, Feminismus, Kommunen</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Eines der folgenreichsten Treffen von Hippies am 7.8.1965 offenbart deren Sexismus. Die Frauen der Bewegung kontern: mit männerfreien Kommunen und einer Welle des Feminismus.</itunes:summary>
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      <title>Der gescheiterte Versuch, human hinzurichten</title>
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      <description>"Man hätte es besser mit einer Axt getan", lautet das Urteil aller Zeugen nach der ersten Hinrichtung eines Menschen mit Elektrizität am 6. August 1890. Die Justiz hält dennoch an der Tötungsmethode fest. Von Veronika Bock / Ulrich Biermann.</description>
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      <![CDATA[<p>"Man hätte es besser mit einer Axt getan", lautet das Urteil aller Zeugen nach der ersten Hinrichtung eines Menschen mit Elektrizität am 6. August 1890. Die Justiz hält dennoch an der Tötungsmethode fest.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Ulrich Biermann und Veronika Bock:</strong><br/><ul><li>wie Elektrizität die Medizin des 19. Jahrhunderts verändert,</li><li>von grausamen Tierversuchen im Dienste der Wissenschaft,</li><li>vom "Stromkrieg" zwischen Thomas Edison und George Westinghouse,</li><li>vom qualvollen Todeskampf des William Kemmler.</li></ul><br/>Im Jahr 1888 erlässt New York ein Gesetz, das den elektrischen Stuhl als Hinrichtungsmethode vorschreibt. Sauber, bequem und effektiv soll die neue Technik sein. Die erste Anwendung an einem Menschen findet am 6. August 1890 statt.<br/><br/>Der Alkoholiker William Kemmler wird gegen 6.30 Uhr in die Todeskammer geführt. Er hat laut Urteil nach einem Saufgelage seine Lebensgefährtin mit einer Axt erschlagen. Nach dem ersten Stromstoß lebt Kemmler noch. Ein zweiter Stromstoß ist nötig - nach einer Erholungspause für den Generator. Kemmler leidet und wird schließlich langsam elektrisch verbrannt.<br/><br/>Trotz dieses Desasters halten Justiz, Medizin und Politik an der neuen Methode fest. Die Technik wird weiterentwickelt, die Voltzahl erhöht. Bis heute sind in den USA fast 4.500 Verurteilte durch den elektrischen Stuhl getötet worden. Mittlerweile wird er kaum noch eingesetzt, ist überhaupt nur noch in vier US-Staaten erlaubt. In allen übrigen, in denen es die Todesstrafe noch gibt, wird die Giftspritze verwendet.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Markus Hedrich, Historiker</li><li><span lang="en">The New York Times</span>, 7. August 1890: <span lang="en">Far worse than hanging. Kemmler's Death Proves an Awful Spectacle.</span></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/westinghouse104.html" >12.03.1914 - Todestag von George Westinghouse</a></li><li>Quarks: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/quarks/unter-spannung-wie-elektrizitaet-unser-leben-bestimmt/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtZGZmZGNmZjgtMTMyMC00ODNiLWJlOTAtN2U1NjU0ZDk1MWY0" >Unter Spannung - wie Elektrizität unser Leben bestimmt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoren: Ulrich Biermann und Veronika Bock<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 06 Aug 2025 04:00:50 GMT</pubDate>
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      <title>Der schwule preußische Kronprinz, aus dem der "Alte Fritz" wurde</title>
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      <description>Am 5.8.1730 flieht Preußens Kronprinz Friedrich vor seinem tyrannischen Vater. Friedrichs Freund ist eingeweiht und wird später vor seinen Augen hingerichtet - ein Wendepunkt im Leben des "Alten Fritz". Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 5.8.1730 flieht Preußens Kronprinz Friedrich vor seinem tyrannischen Vater. Friedrichs Freund ist eingeweiht und wird später vor seinen Augen hingerichtet - ein Wendepunkt im Leben des "Alten Fritz".</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>wie aus dem jungen, fröhlichen Friedrich ein zynischer alter Fritz wird,</li><li>was der Begriff "effeminiert" bedeutet,</li><li>welche fragwürdigen Aktivitäten König Friedrich Wilhelm mit seinen Gästen im "Tabakskollegium" pflegt,</li><li>wie drakonisch König Friedrich Wilhelm seinen Sohn und dessen vermutlichen Geliebten nach der gescheiterten Flucht des Kronprinzen bestraft.</li></ul><br/>Preußens Kronprinz Friedrich ist ein sensibles Kind. Er musiziert, verehrt die französische Literatur - und fühlt sich zu Männern hingezogen. Auch wenn Friedrich seine Homosexualität nie offen auslebt, ist seine "weibische" Art seinem Vater ein Dorn im Auge. Der sogenannte Soldatenkönig Friedrich Wilhelm drillt seinen Sohn - und das mit Gewalt.<br/><br/>Um sich den drastischen Erziehungsmethoden seines Vaters zu entziehen, plant der 18-jährige Friedrich seine Flucht. Am 5. August 1730 will er sich auf dem Pferd zunächst nach Frankreich absetzen, ehe es weiter Richtung England gehen soll. Zu seinen wichtigsten Helfern gehören Leutnant Hans Hermann von Katte und Peter Karl Christoph von Keith.<br/><br/>Das Unternehmen ist jedoch so dilettantisch vorbereitet, dass es bereits bei Sinsheim scheitert. Keith kann fliehen, Friedrich und Katte werden festgenommen und wegen Hochverrats und Desertion angeklagt. Wohl auch um seinen Sohn zu bestrafen, setzt der König für Katte das Todesurteil durch. Zwar wird Friedrich selbst begnadigt, das tödliche Drama um seinen Freund aber prägt ihn für den Rest seines Lebens. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professorin Barbara Stollberg-Rilinger (Präsidentin Wissenschaftskolleg zu Berlin)</li><li>Tim Blanning: Friedrich der Große - König von Preußen. Eine Biographie. Übersetzung aus dem Englischen: Andreas Nohl. München 2018</li><li>Ewald Frie: Friedrich II. Reinbek 2012</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/friedrich170.html" >12.06.1733 - Hochzeit von Kronprinz Friedrich</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-briefe-friedrich-der-grosse-und-voltaire-100.html" >8. August 1736 - Erster Brief des Kronprinzen Friedrich an <span lang="fr">Voltaire</span></a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-wilhelm-prinz-preussen-100.html" >26. Mai 1940 - Todestag von Wilhelm Friedrich Prinz von Preußen</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/geschichte_preussens/index.html" >Deutsche Geschichte - Preußen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Alexander Buske</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 05 Aug 2025 04:00:24 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Am 5.8.1730 flieht Preußens Kronprinz Friedrich vor seinem tyrannischen Vater. Friedrichs Freund ist eingeweiht und wird später vor seinen Augen hingerichtet - ein Wendepunkt im Leben des "Alten Fritz".</itunes:summary>
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      <title>Frankreichs vergessener König: Wer war Philipp der Erste?</title>
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      <description>Mit nur acht Jahren wird Philipp am 4.8.1060 zum König. Fast ein halbes Jahrhundert regiert er - stets bedroht von machthungrigen Nachbarn und dem Druck der Kirche. Von Herwig Katzer.</description>
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      <![CDATA[<p>Mit nur acht Jahren wird Philipp am 4.8.1060 zum König. Fast ein halbes Jahrhundert regiert er - stets bedroht von machthungrigen Nachbarn und dem Druck der Kirche.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Herwig Katzer:</strong><br/><ul><li>warum Thronwechsel im Mittelalter eine riskante Sache sind,</li><li>womit Philipps Mutter Anna ihrem Sohn zusetzt,</li><li>nach welchem Ereignis Papst Gregor VII. den französischen König als Raubritter bezeichnet.</li></ul><br/>Philipp I. hat ein durchaus wechselhaftes Verhältnis zu den Päpsten Gregor VII. und Urban II. Grund hierfür ist unter anderem sein Privatleben: Er ist mit Bertha von Holland verheiratet, liebt aber die schöne, allerdings auch verheiratete Bertrada von Anjou. Philipp verstößt seine eigene Frau, entführt Bertrada und lässt die Verbindung mit ihr vom Bischof von Senlis als rechtmäßige Ehe segnen. <br/><br/>Auch als König steht Philipp I. Schwierigkeiten gegenüber. Seine Regentschaft ist geprägt von der Bedrohung Frankreichs durch Wilhelm den Eroberer, der 1066 England einnimmt und auch auf die französische Krone aus ist. Trotzdem regiert Philipp I. fast 50 Jahre lang. Es ist die drittlängste Amtszeit eines französischen Königs.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Rolf Große, Historiker und Biograf von Philipp I.</li><li>Hanna Vollrath, Mittelalter-Historikerin</li><li>Rolf Große: Philipp I. von Frankreich, in: Joachim Ehlers, Heribert Müller und Bernd Schneidmüller (Hrsg.): Die französischen Könige des Mittelalters, München 1996 </li><li>Joachim Ehlers: Geschichte Frankreichs im Mittelalter, Darmstadt 2009</li><li>Hanna Vollrath: Wilhelm I., der Eroberer, in: Hanna Vollrath und Natalie Fryde (Hrsg.): Die Englischen Könige im Mittelalter, München 2018</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 09.09.1087: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/koenig-wilhelm-100.html" >Todestag von König Wilhelm I. </a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/paepste/index.html" >Päpste</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/mittelalter/leben_im_mittelalter/index.html" >Leben im Mittelalter</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Herwig Katzer<br/>Redaktion: Viviane Jelenc und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 04 Aug 2025 04:00:40 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Philipp I., Frankreich, König, Krönung, Investurstreit, Kindskönig, Mittelalter, Geschichte, Zeitzeichen, 04.08.1060, 04.08.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Mit nur acht Jahren wird Philipp am 4.8.1060 zum König. Fast ein halbes Jahrhundert regiert er - stets bedroht von machthungrigen Nachbarn und dem Druck der Kirche.</itunes:summary>
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      <title>Vertrag von Greenville 1795: Indigene Völker verlieren ihr Land</title>
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      <description>Ursprünglich bestellen die indigenen Völker Nordamerikas ihre Felder nach ihren Regeln. Die europäischen Siedler übernehmen das Land und ändern die Eigentumsverhältnisse. Der Vertrag von Fort Greenville wird am 3.8.1795 unterzeichnet. Von Claudia Friedrich.</description>
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      <![CDATA[<p>Ursprünglich bestellen die indigenen Völker Nordamerikas ihre Felder nach ihren Regeln. Die europäischen Siedler übernehmen das Land und ändern die Eigentumsverhältnisse. Der Vertrag von Fort Greenville wird am 3.8.1795 unterzeichnet.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich:</strong><br/><ul><li>wieso viele indigene Gruppen im Unabhängigkeitskrieg auf der Seite der britischen Krone kämpfen,</li><li>warum das heutige Ohio ohne eine Holzfestung mitten im Niemandsland vielleicht nie ein Bundesstaat geworden wäre, </li><li>weshalb Privateigentum im amerikanischen System politische Mitsprache bedeutet – und Landverlust Sprachlosigkeit, </li><li>und warum Shawnee-Krieger Tecumseh im Vertrag kein Friedensabkommen, sondern Verrat sieht. </li></ul><br/>3. August 1795. Fort Greenville - ein militärischer Vorposten im Grenzland. Dort unterzeichnen die USA und Vertreter mehrerer indigener Völker einen Vertrag, der den blutigen Northwest Indian War beenden soll. Doch der Frieden hat seinen Preis: Die First People treten riesige Landflächen ab. Im Gegenzug versprechen die USA Lebensmittel, Werkzeuge, Decken - ein Grundeinkommen auf Zeit. <br/><br/>Der Vertrag öffnet das heutige Ohio für weiße Siedlerfamilien und markiert so den Beginn einer folgenreichen Verdrängung und das Ende eines kulturellen Miteinanders im sogenannten „Middleground“. Was auf dem Papier wie ein gerechter Ausgleich wirkt, bedeutet für viele Native Nations den endgültigen Verlust von Land, Mitspracherecht und Zukunft. <br/><br/><strong>Das sind unsere InterviewpartnerInnen:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Barbara Buchenau, Nordamerikastudien, Universität Duisburg-Essen </li><li>Prof. Dr. Michael Hochgeschwender, Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie, Ludwig-Maximilians-Universität München </li></ul><br/><strong>Und das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Barbara Buchenau et.al.: Revolutionszeit und frühe Republik, in: Hubert Zapf und Timo Müller (Hg.): Amerikanische Literaturgeschichte, Berlin, Heidelberg 2024, S. 45-104.</li><li>Michael Hochgeschwender: Die amerikanische Revolution. Geburt einer Nation 1763-1815, München 2021.</li><li>Michael Hochgeschwender: Der amerikanische Bürgerkrieg, München 2020.</li><li>Aram Mattioli: Verlorene Welten. Eine Geschichte der Indianer Nordamerikas 1700-1910, Stuttgart 2018.</li><li><em>Tecumseh</em>, in: Lenelotte Möller und Renate Kiefer (Hg.): Die großen Reden der Indianer. Marixwissen, Wiesbaden 2016, S. 104-118.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 26.05.1830: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-us-kongress-indianerumsiedlungsgesetz-100.html" >Der US-Kongress verabschiedet den "Indian Removal Act"</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/voelker/indigene_voelker_nordamerikas/index.html" >Indigene Völker Nordamerikas</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/kolonialismus/index.html" >Kolonialismus – Europas Kolonien</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/voelker/indigene_voelker_nordamerikas/pwiewissensfragen156.html" >Ist die Bezeichnung "Indianer" diskriminierend?</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Claudia Friedrich <br/>Redaktion: Frank Zirpins </p>]]>
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      <pubDate>Sun, 03 Aug 2025 04:00:39 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 03.08.2025, 03.08.1795, treaty of Greenberg, Vertrag, Ureinwohner, First Nations, Indigene Nordamerika, Schlacht von Fallen Timbers, USA, Indiander</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ursprünglich bestellen die indigenen Völker Nordamerikas ihre Felder nach ihren Regeln. Die europäischen Siedler übernehmen das Land und ändern die Eigentumsverhältnisse. Der Vertrag von Fort Greenville wird am 3.8.1795 unterzeichnet.</itunes:summary>
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      <title>Roms blutige Niederlage gegen Hannibal: Die Schlacht bei Cannae</title>
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      <description>Eine der größten Schlachten der Antike findet (wahrscheinlich) am 2.8.216 v. Chr. statt: Rom unterliegt Karthagos Truppen - und gewinnt später doch den Zweiten Punischen Krieg. Von Ralph Erdenberger.</description>
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      <![CDATA[<p>Eine der größten Schlachten der Antike findet (wahrscheinlich) am 2.8.216 v. Chr. statt: Rom unterliegt Karthagos Truppen - und gewinnt später doch den Zweiten Punischen Krieg.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger:</strong><br/><ul><li>warum dem karthagischen Feldherrn Hannibal der Durchblick fehlt,</li><li>mit welcher ausgeklügelten Taktik Hannibal die Römer ins offene Messer laufen lässt,</li><li>warum viele Römer sterben, ohne dass Karthager die Hände im Spiel haben,</li><li>womit die Römer in ihrer Verzweiflung auf die Niederlage reagieren,</li><li>was die Operation "Desert Storm" im Zweiten Golfkrieg mit der Schlacht von Cannae zu tun hat. </li></ul><br/>Nachdem der erste Punische Krieg zwischen Karthagern und Römern vorwiegend auf See und auf Sizilien geführt wird, orientiert sich der karthagische Feldherr Hannibal im zweiten Krieg Richtung Rom. Mit vermutlich 37 Kriegselefanten und 50.000 Infanteristen und Reitern überquert er die Alpen, gewinnt eine Schlacht nach der anderen und richtet schließlich in Cannae südlich von Rom sein Lager ein. <br/><br/>Rom reagiert und schickt Hannibal bis zu 85.000 Soldaten entgegen. Am 2. August 216 vor Christus stehen sich die gewaltigen Verbände gegenüber. Hannibals Truppen sind in der Unterzahl, aber ihr Anführer verfolgt eine Strategie, die noch Jahrtausende später berühmte Feldherren wie Napoleon inspiriert. Dank seiner Taktik siegen Hannibals Truppen. Mehr als 70.000 Römer verlieren ihr Leben. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Christian Rollinger, Althistoriker an der Universität Trier </li><li>Polybios: Historien, 3. Buch, Ditzingen 1974</li><li>Livius: Ab urbe condita, 22. Buch, Ditzingen 2000</li><li>Michael Sommer: Schwarze Tage. Roms Kriege gegen Karthago, München 2021 </li><li>Jan-Markus Kötter: Hannibal. Roms größter Feind, München 2024</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/antike/das_antike_rom/index.html" >Das antike Rom</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-erster-punischer-krieg-100.html" >10.03.241 v. Chr. - Römer siegen im Ersten Punischen Krieg</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ralph Erdenberger<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <itunes:summary>Eine der größten Schlachten der Antike findet (wahrscheinlich) am 2.8.216 v. Chr. statt: Rom unterliegt Karthagos Truppen - und gewinnt später doch den Zweiten Punischen Krieg.</itunes:summary>
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      <title>Pionierin der Kriegsfotografie: Sie erfand Robert Capa</title>
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      <description>Ihren eigenen Ruhm hat Gerda Taro (geboren am 1.8.1910) nicht mehr erlebt. Zu jung ist sie im Spanischen Bürgerkrieg gestorben. Ihr Vermächtnis: Ein Koffer voller Negative und zwei Namen. Von Michael Richmann.</description>
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      <![CDATA[<p>Ihren eigenen Ruhm hat Gerda Taro (geboren am 1.8.1910) nicht mehr erlebt. Zu jung ist sie im Spanischen Bürgerkrieg gestorben. Ihr Vermächtnis: Ein Koffer voller Negative und zwei Namen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Michael Richmann:</strong><br/><ul><li>warum Paris Mitte der 1930er Jahre nicht nur die Stadt der Liebe ist,</li><li>warum Gerda Taro während ihrer Zeit in Paris ganze Wochenenden im Bett verbringt,</li><li>wie aus der gebürtigen Gerta Pohorylle "Gerda Taro" und aus Endre Ernö Friedmann "Robert Capa" wird,</li><li>wie Gerda Taro zur Jeanne d'Arc der Linken im Spanischen Bürgerkrieg wird.</li></ul> <br/>Mit Ausbruch des Spanischen Bürgerkriegs im Juli 1936 entschließt sich das Fotografen-Paar Gerda Taro und Robert Capa, das Geschehen vor Ort zu dokumentieren. In den folgenden Monaten fotografieren sie aus republikanischer Sicht und prägen damit bis heute das deutsche Bild vom Spanischen Bürgerkrieg.<br/><br/>Gut fürs Geschäft, dass Robert Capa schon im September 1936 das ikonische Bild vom "Fallen Soldier" macht. Sein großer Name führt aber auch dazu, dass viele Magazine nur noch unter dem Label "Capa/Taro" publizieren - oder komplett ohne Taros Namen. <br/><br/>Doch Gerda Taro will auch eigene Wege gehen. Die französische Zeitschrift "Ce Soir" schickt sie als Fotografin zur Schlacht bei Brunete. Es ist ihr letzter Auftrag. Die deutsche Legion Condor bombt alles in Schutt und Asche. Auf der Flucht wird Gerda Taro von einem Panzer überrollt. Am 26. Juli 1937 stirbt sie im Alter von 26 Jahren in einem Krankenhaus in Escorial.<br/><br/>D<strong>as sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Irme Schaber (Biografin) </li><li>Nora Pester (Leiterin des Capa-Hauses in Leipzig) </li><li>Rosario Peiro (Kuratorin des Museo Sofia Reina) </li><li>Rolf Sachsse (Foto-Historiker)</li><li>Irme Schaber: Freiheit im Fokus - Gerda Taro und Robert Capa in Leipzig. Berlin/Leipzig 2024</li><li>Irme Schaber: Gerda Taro, Fotoreporterin - Mit Robert Capa im Spanischen Bürgerkrieg. Die Biografie. Marburg 2013</li><li>Richard Whelan: Robert Capa - Die Sammlung. New York 2005</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Bundeszentrale für politische Bildung: <a href="https://www.bpb.de/themen/medien-journalismus/bilder-in-geschichte-und-politik/73169/die-geschichte-der-fotografischen-kriegsberichterstattung/" >Die Geschichte der fotografischen Kriegsberichterstattung</a></li><li>Kontext: Wochenzeitung: <a href="https://www.kontextwochenzeitung.de/kolumne/487/gerda-taro-eine-aus-stuttgart-6894.html" >Gerda Taro - Eine aus Stuttgart</a></li><li>BR: <a href="https://www.br.de/mediathek/podcast/tatort-geschichte-true-crime-meets-history/kamera-als-waffe-gerda-taro-im-spanischen-buergerkrieg/2107878" >Tatort Geschichte: Kamera als Waffe - Gerda Taro im Spanischen Bürgerkrieg</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-guernica-zerstoerung-spanien-buergerkrieg-100.html" >26. April 1937 - Die "Legion Condor" zerstört Guernica</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Michael Richmann<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 01 Aug 2025 04:00:16 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Ihren eigenen Ruhm hat Gerda Taro (geboren am 1.8.1910) nicht mehr erlebt. Zu jung ist sie im Spanischen Bürgerkrieg gestorben. Ihr Vermächtnis: Ein Koffer voller Negative und zwei Namen.</itunes:summary>
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      <title>Rumration gestrichen: Das Ende des "Daily Tot" in der Royal Navy</title>
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      <description>Am 31. Juli 1970 kippt die Royal Navy eine jahrhundertealte Tradition: die tägliche Rumration für britische Matrosen - das Ende des legendären "Daily Tot". Von Erik Hlacer.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 31. Juli 1970 kippt die Royal Navy eine jahrhundertealte Tradition: die tägliche Rumration für britische Matrosen - das Ende des legendären "Daily Tot".</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Erik Hlacer:</strong><br/><ul><li>wie Glockenschlag und Dudelsackpfeife zum heimlichen Signal für einen besonderen Moment an Bord werden, </li><li>wie ein Admiral mit altmodischem Mantel dem Grog seinen Namen gibt,</li><li>was Rum mit Sklaverei und kolonialer Kontrolle zu tun hat,</li><li>weshalb der tägliche "Tot" an Bord mehr ist als nur Seemannsroutine,</li><li>und wie die letzte Rumration 1970 zur feierlichen Beerdigung auf See wird.</li></ul><br/>Jahrhundertelang gehört der "Daily Tot" zum rauen Alltag auf See: eine genau abgemessene Portion Rum, täglich, für jeden Seemann der Royal Navy. Im 18. Jahrhundert verfügt Admiral Edward Vernon, dass Rum nur noch mit Wasser, als Grog, getrunken werden darf, weil er genug von taumelnden Matrosen hat. Trotzdem bleibt Rum für viele mehr als ein Rauschmittel: Trost in stürmischen Zeiten, Mittel gegen Keime, Vitamin-C-Lieferant – und ein Stück gelebte Tradition. <br/><br/>Doch am 31. Juli 1970 ist Schluss: Der sogenannte "Black Tot Day" markiert das Ende des Rumausschanks. Manche Matrosen tragen schwarze Armbinden, andere inszenieren einen Leichenzug. Die Rumfässer werden feierlich versenkt. Eine Ära geht unter – und lebt doch in Geschichten und Gläsern bis heute weiter.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Matthew Heaslip (Marine-Historiker)</li><li>Marco Pierini (bezeichnet sich selbst als Rumhistoriker)</li><li>James Pack: Nelson's Blood: The Story of Naval Rum. Annapolis, Maryland 1995.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 28.02.1695: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-henry-every-seefahrer-pirat-100.html" >Der Seefahrer Henry Every erklärt sich zum Piraten</a></li><li>Zeizeichen 06.06.1868: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/robert-falcon-scott-100.html" >Geburtstag des britischen Marineoffiziers Robert Falcon Scott</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/james_cook_entdecker_aus_leidenschaft/pwieskorbut100.html" >James Cook - Skorbut</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/kolonialismus/index.html" >Europas Kolonien</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Erik Hlacer<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Petra Laubach</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 31 Jul 2025 04:00:35 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Royal Navy, Daily Tot, Rum, Alkohol, Matrosen, Matrosen, Fluch der Karibik, Piraten, Seefahrt, Geschichte, 31.07.1970, 31.07.2025, Zeitzeichen</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 31. Juli 1970 kippt die Royal Navy eine jahrhundertealte Tradition: die tägliche Rumration für britische Matrosen - das Ende des legendären "Daily Tot".</itunes:summary>
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      <title>Revolutioniert die Geologie vom Schreibtisch aus: Marie Tharp</title>
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      <description>Marie Tharp (geb. am 30.7.1920) kartiert als Erste den atlantischen Meeresboden. Sie beweist auch, dass Kontinentalplatten sich bewegen. Nur glaubt ihr lange niemand. Von Ralph Erdenberger.</description>
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      <![CDATA[<p>Marie Tharp (geb. am 30.7.1920) kartiert als Erste den atlantischen Meeresboden. Sie beweist auch, dass Kontinentalplatten sich bewegen. Nur glaubt ihr lange niemand.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger:</strong><br/><ul><li>bei wem Marie Tharp kartografieren lernt,</li><li>was der japanische Angriff auf Pearl Harbor mit ihrem Geologiestudium zu tun hat,</li><li>wie Marie Tharp mit den Daten von Echolot-Messungen Tiefenprofile des Meeresbodens erstellt,</li><li>wie Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau ihre Hypothese der Kontinental-Drift bestätigt,</li><li>welches Resümee Marie Tharp am Ende ihrer Karriere zieht.</li></ul><br/>Der Pionierin der Ozeanografie darf kein Forschungsschiff betreten. Frauen sind zu ihren Lebzeiten an Bord verpönt. So muss Marie Tharp das geologische Weltbild vom Schreibtisch aus revolutionieren. Dazu setzt sie die Einzeldaten von Echolotmessungen in einer unendlichen Puzzlearbeit zusammen. Das Ergebnis ist eine Sensation: Es zeigt ein Abbild des Meeresbodens.<br/><br/>Zu sehen ist, dass sich quer durch den Atlantik zwei Gebirgsketten ziehen. Und in ihrer Mitte: eine tiefe Senke. Damit liefert Marie Tharp einen Beleg für die sogenannte Kontinental-Drift, die ständige langsame Bewegung der Kontinentalplatten. Die männlich dominierte Wissenschaftswelt, die ihre Thesen zunächst als "Girls Talk" abkanzelt, muss ihr schließlich recht geben.<br/><br/><strong>Das ist unsere wichtigste Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Professor Heidrun Kopp (Geophysikerin, Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/urzeit/deutschland_in_der_urzeit/pwietheoriederplattentektonik100.html" >Theorie der Plattentektonik</a></li><li>SWR: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:fe7e5e80dd5d227c/" >Geburtsstunde der Plattentektonik - Marie Tharps Entdeckung</a></li><li>Stichtag 07.12.1941: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-angriff-japan-pearl-harbor-100.html" >Japan greift US-Flotte in Pearl Harbor an</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ralph Erdenberger<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa İnci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 30 Jul 2025 04:00:55 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 30.07.1920, 30.07.2025, Ozeanografie, Geologie, Meeresforschung, Kontinentaldrift, Plattentektonik, Atlantik, Meeresboden, Alfred Wegener, Women in Science</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Marie Tharp (geb. am 30.7.1920) kartiert als Erste den atlantischen Meeresboden. Sie beweist auch, dass Kontinentalplatten sich bewegen. Nur glaubt ihr lange niemand.</itunes:summary>
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      <title>Todesurteil für eine Lehrerin mit Gewissen: Elisabeth v. Thadden</title>
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      <description>In der Nazi-Zeit reicht es für ein Todesurteil, seinem Gewissen zu folgen und kritisch zu sein: Dies ist die Geschichte der Elisabeth von Thadden, geboren am 29.7.1890. Von Thomas Klug.</description>
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      <![CDATA[<p>In der Nazi-Zeit reicht es für ein Todesurteil, seinem Gewissen zu folgen und kritisch zu sein: Dies ist die Geschichte der Elisabeth von Thadden, geboren am 29.7.1890.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:</strong><br/><ul><li>wie die Lehrerin Elisabeth von Thadden von einer Schülerin bei den Nationalsozialisten denunziert wird,</li><li>dass sie daraufhin die von ihr gegründete Mädchenschule verliert, </li><li>wie sie unwissend einen Gestapo-Spitzel einlädt und damit ihre Hinrichtung einleitet, </li><li>warum Marianne Wellershoff, Journalistin und von Thaddens Nichte, beim Verräter ihrer Tante ein narzisstisches Problem erkennt.</li></ul><br/><cite>"Wir wollten soziale Hilfe leisten, in dem Augenblick, wo diese Hilfe Not tat. Wir wollten barmherzige Samariter sein",</cite> schreibt Elisabeth von Thadden während ihrer Gefangenschaft. Angeklagt ist sie wegen Wehrkraftzersetzung und Feindbegüngstigung. Den Nationalsozialisten ist sie schon lange ein Dorn im Auge.<br/><br/>Denn Elisabeth von Thadden will ihre christlichen Werte nicht gegen die Ideologie von Adolf Hitler eintauschen. Sie setzt auf Nächstenliebe statt auf Hass. Geboren wird sie am 29.7.1890 in eine preußisch-evangelische Adelsfamilie hinein, in der die Sorge um andere gelebt wird.<br/><br/>So unterrichtet die Lehrerin noch jüdische Kinder, obwohl dies von den Nazis längst verboten war. Sie verweigert den Hitler-Gruß, kritisiert die Gewalt des NS-Regimes und hilft Opfern der Nationalsozialisten.<br/><br/>Im Januar 1944 wird Elisabeth von Thadden verhaftet und zum Tode verurteilt. Ihren festen Glauben können auch ihre Mörder nicht brechen. Auf dem Weg zum Schafott singt sie das Kirchenlied:<cite> "Mach End’, o Herr, mach’ Ende mit aller unserer Not."</cite><br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Marianne Wellershoff, Spiegel-Redakteurin und Nichte von Elisabeth von Thadden</li><li><a href="https://www.spiegel.de/geschichte/elisabeth-von-thadden-wie-ein-verraeter-meine-tante-an-das-ns-regime-auslieferte-a-923ed8c9-b350-4319-881d-acc77ea04e61" >Marianne Wellershoff: Wie ein Verräter meine Tante an das NS-Regime auslieferte (Der Spiegel)</a></li><li>Irmgard von der Lühe: Eine Frau im Widerstand. Elisabeth von Thadden und das Dritte Reich. Freiburg 1980</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.gedenkstaette-ploetzensee.de/totenbuch/recherche/person/thadden" >Gedenkstätte Plötzensee: Elisabeth von Thadden</a></li><li><a href="https://www.gdw-berlin.de/vertiefung/biografien/personenverzeichnis/biografie/view-bio/elisabeth-von-thadden/?no_cache=1" >Gedenkstätte Deutscher Widerstand: Elisabeth von Thadden</a></li><li><a href="https://www.frauen-im-widerstand-33-45.de/biografien/biografie/thadden-elisabeth-von" >Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus: Elisabeth von Thadden (Stiftung Gedenkstätte Deuscher Widerstand)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Klug<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Holger Maerten</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 29 Jul 2025 04:00:26 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Widerstand, Solf-Kreis, Marianne Wellershoff, Familientraumata, Familiengeheimnis, Zeitzeichen, 29.07.1890, 29.07.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>In der Nazi-Zeit reicht es für ein Todesurteil, seinem Gewissen zu folgen und kritisch zu sein: Dies ist die Geschichte der Elisabeth von Thadden, geboren am 29.7.1890.</itunes:summary>
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      <title>Mythos Cyrano: scharfe Zunge, kurze Lunte und lange Nase</title>
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      <description>Frecher Dichter, notorischer Duellant, kühner Kirchenkritiker? Wer war dieser Cyrano de Bergerac wirklich? Auch sein früher Tod am 28.7.1655 gibt bis heute Rätsel auf. Von Christoph Vormweg.</description>
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      <![CDATA[<p>Frecher Dichter, notorischer Duellant, kühner Kirchenkritiker? Wer war dieser Cyrano de Bergerac wirklich? Auch sein früher Tod am 28.7.1655 gibt bis heute Rätsel auf.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vormweg:</strong><br/><ul><li>was die katholische Kirche mit den USA und "America first" zu tun hat,</li><li>dass Zeitgenossen, die Cyrano wegen seiner großen Nase schräg anschauen, gefährlich leben,</li><li>welcher weltberühmte Satz im 17. Jahrhundert Gelehrte erschüttert,</li><li>warum Cyrano sich vor der Kirche in Acht nehmen muss.</li></ul><br/>Cyrano de Bergerac wird im März 1619 als Hector Savinien de Cyrano geboren. Mit seinem Schulfreund Henri Le Bret, seinem späteren Nachlassverwalter, zieht es ihn noch als Minderjährigen zu den Waffen. Doch lange bleibt er nicht Soldat. Nach seiner zweiten Verwundung quittiert er mit Anfang 20 den Dienst und beginnt zu schreiben. <br/><br/>Cyrano will die neuen Erkenntnisse der Wissenschaften unters Volk bringen: Nicht die Sonne dreht sich um die Erde, sondern umgekehrt – wie Kopernikus schon ein Jahrhundert vorher beschrieben hat. Sein bekanntestes Werk wird die "Reise zum Mond und zur Sonne", eine wilde Mischung aus Burleske, philosophischem Roman, Populärwissenschaft, Science-Fiction, Utopie und Satire. Die Veröffentlichung erlebt er nicht mehr: 1655 wird Cyrano de Bergerac unter mysteriösen Umständen erschlagen. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Andreas Gipper, Professor für Französische und Italienische Kulturwissenschaft an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz</li><li>Cyrano de Bergerac: Reise zum Mond und zur Sonne, Frankfurt am Main 2004</li><li>Edmond Rostand: Cyrano de Bergerac. Romantische Komödie in fünf Aufzügen, Berlin 2016</li><li>Andreas Gipper: Wunderbare Wissenschaft. Literarische Strategien naturwissenschaftlicher Vulgarisierung in Frankreich. Von Cyrano de Bergerac bis zur Encyclopédie, München 2001</li><li>Cyrano von Bergerac. Spielfilm nach dem Theaterstück von Edmond Rostand. Regie: Jean-Paul Rappeneau, Concorde 1990 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/descartes-100.html" >11. Februar 1650 - Todestag von <span lang="fr">René Descartes</span></a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-jean-baptiste-moliere-104.html" >15. Januar 1622 - Der Dichter und Schauspieler Jean-Baptiste Molière wird geboren</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-geburtstag-von-gerard-depardieu-100.html" >27. Dezember 1948: Geburtstag von Gérard Depardieu</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vormweg<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 28 Jul 2025 04:00:42 GMT</pubDate>
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      <title>Alles geben für einen Olivenzweig: Die ersten Spiele von Olympia</title>
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      <description>Die Siegerliste des ersten Wettkampfs in Olympia im Juli 776 v. Chr. ist kurz: Der Name eines einzigen Läufers ist dort eingemeißelt. Schon in der Antike wird ein riesiges Sportfest daraus. Von Nik Berger.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Siegerliste des ersten Wettkampfs in Olympia im Juli 776 v. Chr. ist kurz: Der Name eines einzigen Läufers ist dort eingemeißelt. Schon in der Antike wird ein riesiges Sportfest daraus.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Nik Berger:</strong><br/><ul><li>welchen Beruf der erste Olympia-Sieger Koroibos von Elis gehabt haben soll,</li><li>was die Olympischen Spiele in der Antike mit Religion zu tun haben,</li><li>welche blutige Disziplin zeitweise zu den Olympischen Spielen gehört,</li><li>warum die Sportler damals wohl nackt zu den Wettkämpfen antreten,</li><li>was es bei den Spielen in Olympia zu gewinnen gibt.</li></ul><br/>Bei den Olympischen Spielen herrschen strenge Regeln. Zum einen, was das Fair-Play angeht: Sportler und Schiedsrichter müssen einen Eid schwören. Zum anderen, was Teilnahmebedingungen für Athleten und Zuschauer angeht: Mitmachen dürfen nur freie Männer mit belegbarer griechischer Herkunft. Zusehen dürfen auch Frauen - aber nur, wenn sie unverheiratet sind. Sklaven sind theoretisch ebenfalls als Publikum zugelassen. <br/><br/>Obwohl sich mehrere der teilnehmenden Stadtstaaten immer wieder untereinander bekriegen, laufen die Spiele weitgehend friedlich ab. Das liegt daran, dass in Olympia keine Waffen erlaubt sind und der sogenannte Olympische Frieden gilt. Mit der Eroberung Griechenlands durch die Römer im 2. Jahrhundert vor Christus nehmen die Spiele an Bedeutung ab. Im Jahr 393 werden sie beendet. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Hans Beck (Geschäftsführender Direktor des Seminars für Alte Geschichte an der Universität Münster)</li><li>Professor Stephan Wassong (Direktor des Zentrums für Olympische Studien der Deutschen Sporthochschule Köln)</li><li>Rosmarie Günther: Olympia. Kult und Spiele in der Antike. Darmstadt 2004</li><li>Ulrich Sinn: Das antike Olympia. Götter, Spiel und Kunst. München 2004</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag 06.04.1896: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/erste-olympische-spiele-100.html" >Die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit werden eröffnet</a></li><li>Stichtag 01.08.1936: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-olympische-spiele-berlin-100.html" >Hitler eröffnet die Olympischen Spiele in Berlin</a></li><li>Zeitzeichen 26.08.1972: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-eroeffnung-olympische-spiele-muenchen-100.html" >Eröffnung der Olympischen Spiele in München</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Nik Berger<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 27 Jul 2025 04:00:07 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Die Siegerliste des ersten Wettkampfs in Olympia im Juli 776 v. Chr. ist kurz: Der Name eines einzigen Läufers ist dort eingemeißelt. Schon in der Antike wird ein riesiges Sportfest daraus.</itunes:summary>
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      <title>"Pakal der Große" wird König der Maya-Stadt Palenque</title>
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      <description>Am 26.7.615 besteigt K’inich Janaab Pakal I. den Thron von Palenque. Heute gilt er als einer der berühmtesten Maya-Könige - der Fund seines Grabes war eine Sensation. Von Tobias Sauer.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 26.7.615 besteigt K’inich Janaab Pakal I. den Thron von Palenque. Heute gilt er als einer der berühmtesten Maya-Könige - der Fund seines Grabes war eine Sensation.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Tobias Sauer:</strong><br/><ul><li>welche Schlüsse Forschende aus dem Skelett des Königs K’inich Janaab Pakal I. ziehen können,</li><li>welchen Torturen sich Maya-Könige aussetzen, um die Aufmerksamkeit der Götter zu gewinnen,</li><li>wie Pakal auch als bedeutender Bauherr in die Geschichte eingeht,</li><li>welche Rätsel der Maya-Stadt Palenque bis heute ungelöst sind.</li></ul><br/>Im Jahr 1949 erreicht der Archäologe Alberto Ruíz im Urwald der mexikanischen Halbinsel Yucatán die uralte Maya-Stadt Palenque. Bei den folgenden Grabungen stoßen die Archäologen in 25 Metern Tiefe auf eine Grabkammer.<br/><br/>Ruíz findet in einem luftdicht verschlossenen Sarkophag ein Skelett. Die Inschriften kann zunächst niemand entziffern. Erst Jahrzehnte später gelingt es Forschern, rund zwei Drittel der Schriftzeichen zu entschlüsseln. Deshalb kennen sie heute den Namen des hier bestatteten Königs: K'inich Janaab Pakal.<br/><br/>K'inich heißt große Sonne oder stark wie die Sonne. K'inich Janaab Pakal besteigt am 26. Juli 615 den Thron von Palenque und führt die Stadt in eine außergewöhnliche Blütezeit. Nach 68 Herrschaftsjahren auf dem Thron stirbt Pakal im Jahr 683. Er wird 80 Jahre alt. Zwei seiner Söhne folgen Pakal nacheinander auf den Thron. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Vera Tiesler, Archäologin, Universidad Autonoma de Yucatán</li><li>Nikolai Grube, Altamerikanist, Universtät Bonn</li><li>Simon Martin und Nikolai Grube: Chronicle of the Maya Kings and Queens. New York 2008</li><li>Berthold Riese: Die Maya. 8., überarbeitete Auflage. München 2018</li><li>Vera Tiesler und Andrea Cucina (Hrsg.): Janaab' Pakal of Palenque. Reconstructing the Life and Death of a Maya Ruler. Tucson 2006</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/voelker/maya_ein_ewiges_raetsel/index.html" >Völker - Die Maya</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/voelker/azteken/index.html" >Völker - Die Azteken</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/gebirge/die_anden/pwiedieinkaroemersuedamerikas100.html" >Anden - Die Inka</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/archaeologie/index.html" >Übersichtsseite Archäologie</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Tobias Sauer<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 26 Jul 2025 04:00:53 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Pakal, Maya, Südamerika, Untergang, Apokalypse, Kollaps, untergegangene Kultur, Geschichte, Zeitzeichen, 26.07.615, 26.07.0615, 26.07.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 26.7.615 besteigt K’inich Janaab Pakal I. den Thron von Palenque. Heute gilt er als einer der berühmtesten Maya-Könige - der Fund seines Grabes war eine Sensation.</itunes:summary>
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      <title>Mathilde von England wird mit acht Jahren römisch-deutsche Königin</title>
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      <description>Ihr Wille zur Herrschaft und ihr politisches Talent gelten als unweiblich, obwohl sie beliebt bei ihren Untertanen ist und sogar Heere anführt. Am 25.7.1110 wird Mathilde von England in Mainz zur Königin gekrönt. Von Maren Gottschalk.</description>
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      <![CDATA[<p>Ihr Wille zur Herrschaft und ihr politisches Talent gelten als unweiblich, obwohl sie beliebt bei ihren Untertanen ist und sogar Heere anführt. Am 25.7.1110 wird Mathilde von England in Mainz zur Königin gekrönt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:</strong><br/><ul><li>warum Heinrich V. um die Hand einer sechsjährigen englischen Prinzessin anhält,</li><li>warum Mathilde einen großen Teil ihrer Kindheit beim Erzbischof von Trier verbringt,</li><li>wie die 25-jährige Mathilde nach dem Tod ihres Mannes mit einem 15-Jährigen verheiratet wird,</li><li>wie Mathilde und ihr Cousin Stefan von Blois England in einen Bürgerkrieg stürzen,</li><li>wie Mathilde in einem letzten Coup Ahnherrin eines neuen Königsgeschlechts wird.</li></ul><br/>Mathilde von England wird um das Jahr 1102 geboren. Über ihre Kindheit ist wenig bekannt, aber als Tochter des englischen Königs genießt sie mit Sicherheit eine sorgfältige Erziehung, um eines Tages als gute Heiratskandidatin zu gelten. Denn genau das wird von Prinzessinnen erwartet: Sie sind die Bande, mit denen die Königshäuser Europas verknüpft werden. Und tatsächlich ist Mathilde erst sechs oder sieben Jahre alt, als der römisch-deutsche König Heinrich V. um ihre Hand anhält.<br/><br/>Am 25. Juli 1110 wird die achtjährige Mathilde im Dom von Mainz zur römisch-deutschen Königin gekrönt. Als Mathilde zwölf Jahre alt ist, heiraten sie und Heinrich V., der inzwischen die Kaiserkrone trägt. 1117 wird auch Mathilde in Rom zur Kaiserin ernannt, allerdings nicht vom legitimen Papst, der wegen eines Streits mit Heinrich der Stadt fernbleibt. Mathilde behält daher zunächst ihren Titel als Königin bei.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Claudia Zey, Universität Zürich</li><li>Claudia Zey: Frauen und Töchter der salischen Herrscher. Zum Wandel salischer Heiratspolitik in der Krise, in Tilman Struwe: Die Salier, das Reich und der Niederrhein, Köln 2008</li><li>Claudia Zey: Mathilde von England, in Amalie Fößel: Die Kaiserinnen des Mittelalters. Regensburg 2011 </li><li>Karl Schnith: Kaiserin Mathilde. Frauen des Mittelalters in Lebensbildern. Graz 1997 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/das_christentum/pwiedieroemischkatholischenbischoefe100.html" >Christentum - die römisch-katholischen Bischöfe</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/mittelalter/leben_im_mittelalter/index.html" >Mittelalter - Leben im Mittelalter</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Maren Gottschalk<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <itunes:summary>Ihr Wille zur Herrschaft und ihr politisches Talent gelten als unweiblich, obwohl sie beliebt bei ihren Untertanen ist und sogar Heere anführt. Am 25.7.1110 wird Mathilde von England in Mainz zur Königin gekrönt.</itunes:summary>
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      <title>Mutiger Liebesratgeber des Mittelalters: Albrecht von Eyb</title>
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      <description>Er schreibt über Ehe und Liebe. Offen, klug und riskant. Sein "Ehebüchlein" stellt damals unerhörte Fragen. Am 24.7.1475 stirbt der Jurist und Geistliche Albrecht von Eyb. Von Wolfgang Meyer.</description>
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      <![CDATA[<p>Er schreibt über Ehe und Liebe. Offen, klug und riskant. Sein "Ehebüchlein" stellt damals unerhörte Fragen. Am 24.7.1475 stirbt der Jurist und Geistliche Albrecht von Eyb.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Meyer:</strong><br/><ul><li>warum ein eheloser katholischer Geistlicher sich um die Ehe kümmert,</li><li>welches Frauenbild Albrecht von Eyb zugrunde legt,</li><li>wieso das Ehebüchlein zur Vorlage für viele spätere Eheratgeber wird.</li></ul><br/>Albrecht von Eyb hat Glück: Er kommt 1420 als fränkischer Adliger zur Welt und wird vom Vater für den geistlichen Stand bestimmt. Mit dem Geld der Familie im Rücken studiert er Theologie und Jura und lässt es sich 15 Jahre in Italien gutgehen.<br/><br/>Jenseits der Alpen kommt im 15. Jahrhundert der italienische Humanismus mit einem im mittelalterlichen Franken noch unbekannten Wertekanon auf: Selbstbestimmung, Bildung, Gewaltfreiheit und Respekt vor jeden Menschen rücken in den Fokus. <br/><br/>Diese humanistischen Ideale nimmt Albrecht von Eyb mit nach Deutschland und lässt sie 1472 in seinem Ehe-Ratgeber "Ob eynem manne sey zunemen ein eelichs weyb oder nicht" einfließen. Sein Tipp: Die Auserwählte sollte nicht allzu schön sein – weil sie sonst auch anderen Männern gefällt. Sie sollte nicht allzu reich sein – sonst fühlt sie sich zu unabhängig. Und bitte: Hütet euch vor Witwen!<br/><br/>Überprüfen konnte Albrecht von Eyb seine Tipps nicht. Er stirbt am 24. Juli 1475 – wie es die katholische Kirche von ihm verlangt – unverheiratet.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jakob Frohmann, Sammlungskurator für Handschriften, Inkunabeln und Alte Drucke an der Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg (Goethe-Universität Frankfurt am Main)</li><li>Albrecht von Eyb: Ob eynem manne sey zunemen ein eelichs weyb oder nicht. Mit einer Einführung zum Neudruck von Helmut Weinacht (=Texte zur Forschung. Band 36), Darmstadt 1984.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://mittelalter.hypotheses.org/5265" >Jakob Frohmann: Die Bibliothek des Frühhumanisten Abrecht von Eyb (1420-1475)</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-erasmus-von-rotterdam-100.html" >Zeitzeichen 1469: Vermutetes Geburtsjahr des niederländischen Humanisten Erasmus von Rotterdam</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-wien-stadtrecht-ehebruch-pfaehlen-100.html" >Zeitzeichen im Jahr 1340: Das Wiener Stadtrecht befiehlt das Pfählen bei Ehebruch</a></li></ul><br/><strong>Hörtipp:</strong><br/><a href="https://1.ard.de/quarks-hass-wut-spaltung" >Quarks Daily</a> - der tägliche Wissenspodcast über die Frage: Hass, Wut und Spaltung - Driften wir immer weiter auseinander?<br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Wolfgang Meyer<br/>Redaktion: Christoph Tiegel / Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 04:00:11 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 24.07.2025, 24.07.1475, Albrecht von Eyb, Jokob Frohmann, Ehe, Partnerschaft, Renaissance, Humanismus, Italien</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Er schreibt über Ehe und Liebe. Offen, klug und riskant. Sein "Ehebüchlein" stellt damals unerhörte Fragen. Am 24.7.1475 stirbt der Jurist und Geistliche Albrecht von Eyb.</itunes:summary>
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      <title>Warum Revolutionen scheitern: Poppers Warnung vor der Utopie</title>
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      <description>Karl Popper flieht vor den Nazis und analysiert totalitären Terror. In "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" plädiert er 1945 für Demokratie - und gegen Heilslehren. Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Karl Popper flieht vor den Nazis und analysiert totalitären Terror. In "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" plädiert er 1945 für Demokratie - und gegen Heilslehren.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>aus welchem Elternhaus Karl Popper stammt,</li><li>nach welchem Erlebnis der jugendliche Karl aus der Kommunistischen Partei austritt,</li><li>wie er als bekannter Philosoph den Nazis entgeht,</li><li>was Platon, Hegel und Marx nach Poppers Meinung mit Hitler und Stalin zu tun haben,</li><li>warum Popper die britische Königin Elisabeth II. trifft.</li></ul><br/>Karl Popper ist einer der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts. "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" ist sein berühmtestes Werk. Es umfasst 1.000 Seiten und wird in 23 Sprachen übersetzt. Darin fragt er: "Wie kann eine Gesellschaft dauerhaft offenbleiben: für Kritik, Reform und individuelle Freiheit, um so der totalitären, geschlossenen Gesellschaft entgegenzuwirken?"<br/><br/>Seine Antwort: Das utopische Denken vom idealen Staat müsse vermieden werden. Genau dieses Denken habe zu totalitären, mörderischen Ideologien des frühen 20. Jahrhunderts geführt. Popper propagiert friedfertige Reformen, keine gewaltsamen Revolutionen. Er sagt: "Wir haben die Wahrheit nicht in der Tasche." In die Wissenschaftstheorie geht seine Position als "Kritischer Rationalismus" ein.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Hans-Peter Müller (Soziologe, Humboldt-Universität Berlin)</li><li>Professor Volker Gerhardt (Philosoph, Humboldt-Universität Berlin)</li><li>Karl Popper: Die offene Gesellschaft und ihre Feinde. Tübingen 2003</li><li>Robert Zimmer, Martin Morgenstern: Karl R. Popper. Tübingen 2015</li><li>Jürgen August Alt: Karl R. Popper. Frankfurt 2001</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 28.07.1902: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/kal-popper-philosoph-100.html" >Geburtstag des Philosophen Karl Popper</a></li><li>Scobel: <a href="https://www.3sat.de/wissen/scobel/wann-wissenschaft-wahr-ist-nach-karl-popper-102.html" >Wann Wissenschaft wahr ist - nach Karl Popper</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 23 Jul 2025 04:00:12 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Marfa Heimbach</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 23.07.1945, 23.07.2025, Demokratie, Philosophie, Erkenntnistheorie, Österreich, Faschismus, Kommunismus, Nationalsozialismus, Populismus, Trump</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Karl Popper flieht vor den Nazis und analysiert totalitären Terror. In "Die offene Gesellschaft und ihre Feinde" plädiert er 1945 für Demokratie - und gegen Heilslehren.</itunes:summary>
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      <title>Rose Kennedy: 104 Jahre zwischen Macht, Glanz und Tragödie</title>
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      <description>Rose Kennedy (geboren am 22.7.1890) begründet eine mächtige Politikerfamilie. Die Mutter von "JFK" muss Schicksalsschläge verkraften - und lange ein Geheimnis hüten. Von Kolja Sand.</description>
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      <![CDATA[<p>Rose Kennedy (geboren am 22.7.1890) begründet eine mächtige Politikerfamilie. Die Mutter von "JFK" muss Schicksalsschläge verkraften - und lange ein Geheimnis hüten.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Kolja Sand:</strong><br/><ul><li>welches Geheimnis Rose Kennedy um ihre Tochter Rosemary macht,</li><li>wie streng und perfektionistisch sie als Mutter ist,</li><li>welche tödlichen Familientragödien Rose Kennedy erleben muss.</li></ul><br/>Ihr Vater - ein bekannter Politiker und der Bürgermeister von Boston - nimmt Rose als junges Mädchen oft mit zu Veranstaltungen. Doch selbst darf sie keine Karriere machen. Statt ans College zu gehen, muss sie 1908 nach Europa in eine Klosterschule. Roses Karriere ist es, Mutter zu sein und eine Familie hervorzubringen. Und dieser Karriere widmet sie ihr Leben und ihr ganzes Können.<br/><br/>Rose Kennedy hilft, das perfekte Image der Familie aufzubauen - aber sie fällt nie politische Entscheidungen. In den Hinterzimmern der Macht sitzen andere: ihr Mann und ihre Söhne. Rose nimmt an anderer Stelle Einfluss. Sie setzt sich für Kinder mit Behinderungen ein und ermutigt deren Mütter, offen über ihre Kinder zu sprechen. Über ihre eigene Tochter Rosemary jedoch ist sie bis zum Ende ihres Lebens nie vollkommen ehrlich.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professorin Barbara Perry (Kennedy-Forscherin)</li><li>Barbara Perry: The Life and Times of a Political Matriarch. New York 2013</li><li>Rose Kennedy: Alles hat seine Stunde - Meine Lebenserinnerungen. Frankfurt am Main 1974</li><li>Kate Clifford Larson: Rosemary: The Hidden Kennedy Daughter. New York 2015</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 29.05.1917: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/john-f-kennedy-102.html" >Geburtstag von John F. Kennedy</a></li><li>Zeitzeichen 13.09.1918: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/rosemary-kennedy-100.html" >Geburtstag von Rosemary Kennedy</a></li><li>Zeitzeichen 10.07.1921: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-eunice-kennedy-shriver-geboren-100.html" >Geburtstag von Eunice Kennedy-Shriver</a></li><li>Zeitzeichen 22.10.1962: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-kennedy-kuba-blockade-krise-100.html" >John F. Kennedy kündigt Kuba-Blockade an</a></li><li>Zeitzeichen 05.06.1968: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/robert-kennedy-100.html" >Attentat auf Robert Kennedy</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Kolja Sand<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Alexander Buske</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 22 Jul 2025 04:00:23 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Kolja Sand</itunes:author>
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      <itunes:keywords>John F. Kennedy, Frauengeschichte, Matriarchin, Robert Kennedy, US-Präsidenten, Biografien, Zeitzeichen, 22.07.1890, 22.07.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Rose Kennedy (geboren am 22.7.1890) begründet eine mächtige Politikerfamilie. Die Mutter von "JFK" muss Schicksalsschläge verkraften - und lange ein Geheimnis hüten.</itunes:summary>
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      <title>Der "Affenprozess": Als die Evolution zur Glaubensfrage wurde</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-affenprozess-als-die-evolution-zur-glaubensfrage-wurde-100.html</link>
      <description>Dayton, USA, 21.7.1925: Im "Affenprozess" fällt heute das Urteil. Angeklagt ist John Thomas Scopes - weil er es gewagt hat, im Unterricht über Darwin zu sprechen. Von Ulrich Biermann ;Veronika Bock.</description>
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      <![CDATA[<p>Dayton, USA, 21.7.1925: Im "Affenprozess" fällt heute das Urteil. Angeklagt ist John Thomas Scopes - weil er es gewagt hat, im Unterricht über Darwin zu sprechen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Ulrich Biermann und Veronika Bock:</strong><br/><ul><li>dass die Erde nach dem Glauben der Kreationisten am 23. Oktober 4004 erschaffen wurde,</li><li>wie der Butler Act alle gottlosen Lehren in staatlichen Schulen unterbinden will,</li><li>wie die Amerikanische Bürgerrechtsunion einen Angeklagten für einen Schauprozess sucht,</li><li>dass es im Scopes- oder auch "Affenprozess" um mehr geht als den Streit zwischen Darwinisten und Kreationisten.</li></ul><br/>Im März 1925 beschließt die Generalversammlung des Staates Tennessee das Verbot, "irgendeine Theorie zu unterrichten, welche die göttliche Schöpfung des Menschen leugnet, wie sie in der Bibel gelehrt wird, und stattdessen unterrichtet, dass der Mensch von einer niedrigeren Tierart abstammt."<br/><br/>Im Juli 1925 steht der Lehrer John Scopes in Dayton, Tennessee, vor Gericht, weil er sich nicht an dieses Verbot hält. Es ist ein Schauprozess, in dem Scopes von Clarence Darrow verteidigt wird. Dem geht es aber nicht darum, Scopes Unschuld zu verteidigen, sondern er will zeigen, wie verfehlt religiöser Fundamentalismus ist.<br/><br/>Das Urteil ist nach nur acht Prozesstagen und neun Minuten Beratung erwartbar. Ungerührt nimmt John T. Scopes die Strafe von 100 Dollar hin. Zwei Jahre später streicht eine höhere Instanz die Geldstrafe aus formalen Gründen wieder ein. Das Urteil und der Butler Act bleiben aber bestehen. Und auch andere US-Staaten verbannen die Evolutionslehre aus ihren Schulbüchern.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Thorsten Dietz, Professor für Systematische Theologie</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/forschung/evolutionsforschung/pwiekreationismusschoepfunggegenevolution100.html" >Evolutionsforschung Kreationismus - Schöpfung statt Evolution</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/forschung/evolutionsforschung/index.html" >Forschung - Evolutionsforschung</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/weltall/universum/pwiekircheundwissenschaftimstreitvereint100.html" >Universum - Der Streit zwischen Kirche und Wissenschaft</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoren: Ulrich Biermann und Veronika Bock<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 04:00:35 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Ulrich Biermann ;Veronika Bock</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Affenprozess, Dayton, Darwin, Evolutionslehre, Evangelikale, Kreationismus Trump, USA, Gericht, Geschichte, Zeitzeichen, 21.07.2025, 21.07.1925</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Dayton, USA, 21.7.1925: Im "Affenprozess" fällt heute das Urteil. Angeklagt ist John Thomas Scopes - weil er es gewagt hat, im Unterricht über Darwin zu sprechen.</itunes:summary>
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      <title>Klinisches Fasten: Wenn die Selbstheilung aktiviert wird</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-klinisches-fasten-wenn-die-selbstheilung-aktiviert-wird-100.html</link>
      <description>Als Otto Buchinger im Juli 1920 seine ersten Patienten zum Fasten auffordert, wird er von Kritikern belächelt. Ihm selbst hat der gezielte Verzicht die Gesundheit zurückgegeben. Von Susanne Rabsahl.</description>
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      <![CDATA[<p>Als Otto Buchinger im Juli 1920 seine ersten Patienten zum Fasten auffordert, wird er von Kritikern belächelt. Ihm selbst hat der gezielte Verzicht die Gesundheit zurückgegeben.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Susanne Rabsahl:</strong><br/><ul><li>warum den Menschen das Fasten in den Genen liegt,</li><li>gegen welche Erkrankungen positive Wirkungen des Fastens inzwischen durch klinische Daten belegt sind,</li><li>was hinter dem Begriff der "Heilenden Seelenführung" steckt.</li></ul><br/>Als Dr. Otto Buchinger mit 40 Jahren schwer erkrankt, empfiehlt ihm ein alter Marinekamerad, zu fasten. 19 Tage lang ernährt Buchinger sich nur von Wasser und Tee. Wie durch ein Wunder kann er wieder laufen. Fasten, davon ist er überzeugt, muss Selbstheilungskräfte aktivieren.<br/><br/>Von da an widmet er sich ganz der Naturheilkunde, absolviert das homöopathische Examen und wird an der einzigen deutschen Kolonialschule in Witzenhausen an der Werra Dozent für Tropenmedizin. Hier nimmt er im Juli 1920 die ersten Fastenpatienten zur stationären Behandlung in sein Wohnhaus auf.<br/><br/>1935 eröffnet er eine eigene Klinik in Bad Pyrmont. Heilfasten spricht sich auch als erfolgreiche Abnehm-Methode herum, seine Klinik lockt Prominenz an. 1953 erhält Otto Buchinger das Bundesverdienstkreuz und wagt spät noch einen Neuanfang. Er folgt seiner jüngsten Tochter Maria und ihrem Mann Helmut Wilhelmi nach Überlingen, um eine weitere Klinik aufzubauen. Otto Buchinger fastet regelmäßig, bis zu seinem Tod 1966 mit 88 Jahren.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Andreas Michalsen, Internist, Fastenarzt, Charité Berlin und Immanuel-Krankenhaus Berlin</li><li>Leonard Wilhelmi, Urenkel Otto Buchingers, Leiter der Buchinger-Klinik in Überlingen </li><li>Raimund Wilhelmi, Enkel Otto Buchingers, bis 2019 Leiter der Klinik in Überlingen </li><li>Dr. Françoise Wilhelmi de Toledo, Ehefrau von Raimund und bis 2019 Leiterin der Klinik </li><li>Helmuth Klepzig, Biograf und Wegbegleiter Otto Buchingers</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/essen/fasten/pwiereligioesesfasten100.html" >Religiöses Fasten</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/sendungen/sendung-extra-die-heilsame-kraft-der-ernaehrung-100.html" >Die heilsame Kraft der Ernährung</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Susanne Rabsahl<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 20 Jul 2025 04:00:54 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Susanne Rabsahl</itunes:author>
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      <itunes:summary>Als Otto Buchinger im Juli 1920 seine ersten Patienten zum Fasten auffordert, wird er von Kritikern belächelt. Ihm selbst hat der gezielte Verzicht die Gesundheit zurückgegeben.</itunes:summary>
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      <title>Das beste Netz der Welt - im Pariser Untergrund</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-das-beste-netz-der-welt---im-pariser-untergrund-100.html</link>
      <description>Fast hätte es die beste U-Bahn in Europa nicht gegeben - dann aber legt sich Paris doch noch ins Zeug und baut Tag und Nacht an seiner Métro. Bis heute ein unterirdischer Schatz. Von Andrea Klasen.</description>
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      <![CDATA[<p>Fast hätte es die beste U-Bahn in Europa nicht gegeben - dann aber legt sich Paris doch noch ins Zeug und baut Tag und Nacht an seiner Métro. Bis heute ein unterirdischer Schatz.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Klasen:</strong><br/><ul><li>was die Weltausstellung mit dem Bau der Pariser Métro zu tun hat,</li><li>warum die ersten europäischen U-Bahnen eine schmutzige Sache sind,</li><li>warum Victor Hugo sein Veto gegen den Bau von Hochbahntrassen einlegt,</li><li>wie die Pariser Métro-Bauer der staatlichen Eisenbahn ein Schnippchen schlagen.</li></ul><br/>Die Entstehungsgeschichte der Pariser Métro gleicht eher einem verknoteten Wollknäuel denn einem taktgenauen Nahverkehrssystem. Der Grund: Die Stadt Paris ist knapp fünfzig Jahre lang nicht kompromissbereit. <br/><br/>Sie will zum Beispiel keinesfalls mit der staatlichen Eisenbahn kooperieren. Bis es fast zu spät ist. Ein französischer Ingenieur muss sein gesamtes Können zur Verfügung stellen, um die erste Linie der Pariser Métro pünktlich auf die Schienen zu setzen.<br/><br/>Im März 1898 liegt die Genehmigung für den Baubeginn der Métro vor. Es schlägt die große Stunde für den 46-jährigen <span lang="fr">Fulgence Bienvenüe</span>: Als Chefingenieur ist er fortan verantwortlich für die Entstehung der unterirdischen Schnellbahn. <span lang="fr">Fulgence Bienvenüe</span> und seine Männer arbeiten Tag und Nacht. Vor ihnen liegt die große, manchmal zunächst unlösbare Herausforderung, unterirdische Röhren zu bauen. <br/><br/>Nach nur zwei Jahren Bauzeit kann die Linie 1 am 19. Juli 1900 ihren Betrieb aufnehmen. 10 Kilometer lang ist sie und führt von der <span lang="fr">Porte Maillot</span> zur <span lang="fr">Porte de Vincennes</span>, von Ost nach West, quer durch die Stadt. Nur zehn Jahre später ist das 65 Kilometer lange Grundnetz der Métro vollendet. Beliebig erweiterbar für nachfolgende Generationen. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ulrich Wickert, Journalist und langjähriger ARD-Studioleiter in Paris</li><li>Christoph Groneck, Projektleiter Nahverkehrsplanung im Rhein-Sieg-Kreis</li><li>Christoph Groneck: U-Bahn, S-Bahn und Tram in Paris. Berlin 2020. </li><li>Ulrich Wickert: Und Gott schuf Paris. Hamburg 1993. </li><li>Heidi Wiese: Unter den Straßen von Paris. Münster 1995. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/technik/verkehr/metros_der_welt/index.html" >Geschichte der U-Bahn</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/metropolen/paris/index.html" >Metropolen - Paris</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag4606.html" >Der französische Nationaldichter Victor Hugo stirbt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Klasen<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <itunes:author>Andrea Klasen</itunes:author>
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      <itunes:summary>Fast hätte es die beste U-Bahn in Europa nicht gegeben - dann aber legt sich Paris doch noch ins Zeug und baut Tag und Nacht an seiner Métro. Bis heute ein unterirdischer Schatz.</itunes:summary>
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      <title>"Mein Kampf": Sammelband rechtsextremer Verschwörungstheorien</title>
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      <description>Das Buch ist harte Kost für den Leser. Voller Hass und kruder Thesen. Auch stilistisch ist es schwer zu ertragen. Am 18.7.1925 erscheint Band 1 von  Hitlers "Mein Kampf". Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Das Buch ist harte Kost für den Leser. Voller Hass und kruder Thesen. Auch stilistisch ist es schwer zu ertragen. Am 18.7.1925 erscheint Band 1 von  Hitlers "Mein Kampf".</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>welche autobiografischen Teile "Mein Kampf" enthält, </li><li>dass der Eher-Verlag den Titel des Buchs verändert,</li><li>dass Hitler ein Frauenhasser ist,</li><li>dass "Mein Kampf" außerhalb Europas noch immer als Hetzschrift dient.</li></ul><br/>Hitlers "Mein Kampf" ist voller Bandwurm-Sätze, aufgemotzt mit Superlativen und menschenverachtenden Beschimpfungen: "Der schwarzhaarige Judenjunge lauert stundenlang, satanische Freude in seinem Gesicht, auf das ahnungslose Mädchen, das er mit seinem Blute schändet und damit seinem, des Mädchens Volke raubt."<br/><br/>Hitlers chauvinistische, nationalistische und antisemitische Hetzschrift, die er während eines Gefängnisaufenthalts formuliert, erscheint am 18. Juli 1925. Ein zweiter Band folgt eineinhalb Jahre später. Ab 1930 werden beide Teile in einer Volksausgabe vereint, die beispielsweise Ehepaare beim Standesamt geschenkt bekommen.<br/><br/>Nach dem Krieg untersagen die Alliierten in Deutschland eine Neuauflage, dennoch kursieren immer wieder Raubdrucke. 2016 legen sechs Historikerinnen und Historiker eine Edition von "Mein Kampf" mit 3.500 kritischen Anmerkungen auf. Der Text ist nun frei zugänglich für jeden und verliert so seinen Sensationscharakter.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Othmar Plöckinger, Mitherausgeber "Mein Kampf. Eine kritische Edition"</li><li><a href="https://www.mein-kampf-edition.de/" >Hitler, Mein Kampf. Eine kritische Edition (Institut für Zeitgeschichte München-Berlin)</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-hitler-reichskanzler-108.html" >Zeitzeichen 30. Januar 1933 – Adolf Hitler wird Reichskanzler</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-mein-kampf-adolf-hitler-100.html" >Stichtag 18. Juli 1925 – Erster Band von Hitlers "Mein Kampf" erscheint</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-saalschlacht-muenchner-hofbraeuhaus-sa-100.html" >Zeitzeichen 4. November 921 – Saalschlacht im Münchner Hofbräuhaus</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/diktatoren/adolf_hitlers_lebensweg/index.html" >Adolf Hitler (Planet Wissen)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Alexander Buske</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 04:00:10 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Heiner Wember</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 18.07.2025, 18.07.1925, Adolf Hitler, Mein Kampf, Nationalsozialismus, Othmar Plöckinger, Weimarer Republik</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Das Buch ist harte Kost für den Leser. Voller Hass und kruder Thesen. Auch stilistisch ist es schwer zu ertragen. Am 18.7.1925 erscheint Band 1 von  Hitlers "Mein Kampf".</itunes:summary>
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      <title>Treffen sich zwei Raumschiffe: Annäherung von USA und UdSSR</title>
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      <description>Am 17.7.1975 öffnet sich die Schleuse zwischen einer Sojus- und einer Apollo-Kapsel im Weltall. Es folgt ein Handschlag, der den Kalten Krieg in weite Ferne rücken lässt. Von Burkhard Hupe.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 17.7.1975 öffnet sich die Schleuse zwischen einer Sojus- und einer Apollo-Kapsel im Weltall. Es folgt ein Handschlag, der den Kalten Krieg in weite Ferne rücken lässt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Burkhard Hupe:</strong><br/><ul><li>über die rasante Geschwindigkeit von Raumschiffen in der Erdumlaufbahn, </li><li>wie sich die US-Amerikaner auf das Treffen im All vorbereiten,</li><li>warum die sowjetischen und US-amerikanischen Raumfahrer entspannt miteinander umgehen,</li><li>ob den Russen das amerikanische Essen schmeckt.</li></ul><br/>Im Juli 1975 haben drei amerikanische Astronauten ein Date in der Unendlichkeit: Sie wollen sich, mitten im Kalten Krieg, mit zwei russischen Kosmonauten treffen. Zwei Tage dauert der Anflug von Houston in Texas und der kasachischen Steppe aus in den Orbit, wo sie ihre Luftschiffe bei 28-facher Schallgeschwindigkeit verbinden wollen.<br/><br/>Am 17. Juli 1975 wird das Kupplungsmanöver live in die ganze Welt übertragen. Das passende Verbindungsmodul, um die ganz unterschiedlichen Sojus- und Apollo-Kapseln zusammenzubringen, haben die Amerikaner im Gepäck. Es funktioniert: 44 Stunden arbeiten und essen die Raumfahrer der am Boden verfeindeten Nationen gemeinsam. Dann fliegt jeder wieder zurück – auf seine Seite des eisernen Vorhangs. <br/> <br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Reinhold Ewald, Physiker, Weltraumfahrer </li><li>Volker Kluge: Raumfahrt-Geschichte. Stuttgart 2021</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-neil-armstrong-mond-100.html" >Stichtag: 21.07.1969 – Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-letzte-mondlandung-100.html" >Stichtag 11.07.1972 – Letzte Landung auf dem Mond</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Burkhard Hupe<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 17 Jul 2025 04:00:52 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>17.07.2025, 17.07.1975, Sojus, Apollo, NASA, Weltall, Kalter Krieg, Raumschiff, Space X, USA, UdSSR</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 17.7.1975 öffnet sich die Schleuse zwischen einer Sojus- und einer Apollo-Kapsel im Weltall. Es folgt ein Handschlag, der den Kalten Krieg in weite Ferne rücken lässt.</itunes:summary>
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      <title>Klick, Kauf, Kontrolle: Das Online-Imperium Amazon</title>
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      <description>Am 16.7.1995 verkauft Amazon das erste Buch. Wenig später ist der Handel nicht mehr derselbe – und Jeff Bezos’ Unternehmen macht Millionenumsatz, auch dank dubioser Praktiken. Von Erik Hlacer.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 16.7.1995 verkauft Amazon das erste Buch. Wenig später ist der Handel nicht mehr derselbe – und Jeff Bezos’ Unternehmen macht Millionenumsatz, auch dank dubioser Praktiken.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Erik Hlacer:</strong><br/><ul><li>wie Jeff Bezos in den Anfängen selbst die Buchbestellungen zur Post bringt, </li><li>warum die ersten Mitarbeiter glauben, sie könnten mit Amazon die Welt verbessern,</li><li>mit welchen Tricks Amazon die Zahlung von Umsatzsteuern umgeht, </li><li>warum Amazon die Zerschlagung drohen könnte.</li></ul><br/>Schon als Kleinkind ist Jeff Bezos neugierig und experimentierfreudig. Mit einem Schraubenzieher zerlegt er seine Wiege, weil er in einem richtigen Bett schlafen will. Ein Grund, warum der Junge auf eine Schule für Hochbegabte kommt. Mit 30 Jahren hängt er seinen Job als Investmentbanker an den Nagel und gründet 1994 einen Online-Buchladen in seiner Garage. Da haben noch weniger als fünf Prozent der US-Amerikaner einen Internetzugang.<br/><br/>Am 16. Juli 1995 geht das erste Buch in den Verkauf, zwei Jahre später erzielt Amazon bereits einen Umsatz von 150 Millionen US-Dollar. Statt gutgläubiger Nerds dominieren nun scharfkantige und kaltschnäuzige Absolventen der Elite-Unis das Unternehmen. Gründer Jeff Bezos steigt zum reichsten Mann der Welt auf – nicht ohne Kritik. Ins Fadenkreuz gerät der Konzern immer wieder wegen skrupellosen Geschäftsgebarens und strengen Arbeitsbedingungen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dana Mattioli, Investigativjournalistin vom Wall Street Journal</li><li>Prof. Stefan Sell, Hochschule Koblenz</li><li><span lang="en">Brad Stone: The Everthing Store: Jeff Bezos and the Age of Amazon</span>. Boston 2013</li><li>Dana Mattioli: <span lang="en">The Everything War: Amazon’s Ruthless Quest to Own the World and Remake Corporate Power</span>. Boston. 2024 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=FCarkLziHfQ" >Wie Amazon die Preise steigen lässt | PlusMinus SWR </a></li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=cBLwrjV4krk&amp;t=609s" >Tech-Pionier oder Raubtierkapitalist: Wer ist Amazon-Gründer Jeff Bezos?</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Erik Hlacer<br/>Redaktion: Carolin Rückl, Matti Hesse<br/>Technik: Anne Bohnen</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 04:00:46 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 16.07.1995, 16.07.2025, Online-Handel, Online-Shopping, Internet, Start-up, Monopol, Technologie, Versandhandel, USA, Steuerhinterziehung, Ausbeutung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 16.7.1995 verkauft Amazon das erste Buch. Wenig später ist der Handel nicht mehr derselbe – und Jeff Bezos’ Unternehmen macht Millionenumsatz, auch dank dubioser Praktiken.</itunes:summary>
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      <title>Entdecker in der Wüste und "the Kaiser's Spy": Max von Oppenheim</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-entdecker-in-der-wueste-und-the-kaisers-spy-max-von-oppenheim-100.html</link>
      <description>Er soll das Kölner Bankhaus der Familie übernehmen, doch Max von Oppenheim (geb. 15.7.1860) wird als Archäologe berühmt. Im Ersten Weltkrieg ist seine Rolle umstritten. Von Irene Geuer.</description>
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      <![CDATA[<p>Er soll das Kölner Bankhaus der Familie übernehmen, doch Max von Oppenheim (geb. 15.7.1860) wird als Archäologe berühmt. Im Ersten Weltkrieg ist seine Rolle umstritten.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Irene Geuer:</strong><br/><ul><li>welches wegweisende Buch Max von Oppenheim als Gymnasiast geschenkt bekommt,</li><li>mit welchem Transportmittel er den Orient üblicherweise bereist,</li><li>warum Bismarck ihm eine Karriere mit dem offiziellen Rang eines Diplomaten verweigert,</li><li>wie seine erste große Liebe endet,</li><li>warum Oppenheim trotz seiner jüdischen Wurzeln den Zweiten Weltkrieg überlebt.</li></ul><br/>Wegen seiner Orienterfahrungen wird Max von Oppenheim 1896 dem deutschen Generalkonsulat in Ägypten als Gesandter zugeteilt. So verlebt er in Kairo "eine herrliche Zeit": 13 Jahre in seinem Traumland. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland beginnt der Erste Weltkrieg und Oppenheim dient sich dem Kaiser als Orientexperte an.<br/><br/>Er gründet in Berlin eine Nachrichtenstelle für den Orient - mit einem doppelten Ziel. Er will die Idee des Panislamismus unterstützen, der Einheit aller Muslime. Zugleich will er, dass sich die islamische Welt gegen die Briten erhebt, die Kriegsgegner des Deutschen Reichs sind.<br/><br/>Oppenheim erhofft sich eine Win-win-Situation: Deutschland und der Orient sollen wirtschaftlich voneinander profitieren. Doch sein Plan geht nicht auf. Der Aufstand endet in kolonialer Herrschaft - und Oppenheim widmet sich fortan der Wissenschaft.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Gabriele Teichmann (Kölner Archivarin und Buchautorin)</li><li>Christopher von Oppenheim (Urgroßneffe von Max von Oppenheim)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 05.10.1900: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/oppenheim-108.html" >Geburtstag von F. Carl von Oppenheim</a></li><li>Portal Rheinische Geschichte: <a href="https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/familie-oppenheim/DE-2086/lido/57c956cd98b2c7.39961812" >Familie Oppenheim - Bankiersdynastie</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Irene Geuer<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 15 Jul 2025 04:00:43 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Archäologie, Indiana Jones, Entdecker, syrische Geschichte, Erster Weltkrieg, Zeitzeichen, 15.07.2025, 15.07.1860</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Er soll das Kölner Bankhaus der Familie übernehmen, doch Max von Oppenheim (geb. 15.7.1860) wird als Archäologe berühmt. Im Ersten Weltkrieg ist seine Rolle umstritten.</itunes:summary>
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      <title>Rätsel um "Für Elise": Wem klimpert Beethoven wirklich?</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-raetsel-um-fuer-elise-wem-klimpert-beethoven-wirklich-100.html</link>
      <description>Spurensuche zu Beethovens rätselhaftem Ohrwurm: War es Liebe? Ein Irrtum? Oder gar ein Fake? Die Geschichte beginnt am 14.7.1865 mit der Kopie eines Notenblatts. Von Holger Noltze.</description>
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      <![CDATA[<p>Spurensuche zu Beethovens rätselhaftem Ohrwurm: War es Liebe? Ein Irrtum? Oder gar ein Fake? Die Geschichte beginnt am 14.7.1865 mit der Kopie eines Notenblatts.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Holger Noltze:</strong><br/><ul><li>wie der Beethoven-Gelehrte Ludwig Nohl an die Komposition "Für Elise" gelangt sein will,</li><li>was die Wiener Bankierstochter Therese Malfatti mit dem Stück zu tun hat,</li><li>welche Mutmaßungen es zur bis heute unbekannten "Elise" gibt,</li><li>von welchen Frauen Beethoven Körbe erhält.</li></ul><br/>"Neue Briefe Beethovens nebst einigen ungedruckten Gelegenheitscompositionen und Auszügen aus seinem Tagebuch" - so nennt der Musikschriftsteller Ludwig Nohl sein Buch, das er 1867 veröffentlicht. Darin enthalten ist auch ein bis dahin unbekanntes Albumblatt des 40 Jahre zuvor verstorbenen Beethoven. Es trägt den Titel "Für Elise".<br/><br/>Nohl hat das Werk bereits am 14. Juli 1865 kopiert - von einem Original, das seither verschollen ist. Seine Ausführungen dazu werfen Fragen auf: zur Herkunft der Komposition, zur Person "Elise", zu den notierten Daten auf dem Albumblatt. Doch die Unklarheiten beeinträchtigen den Erfolg der Melodie keineswegs. Dem Nachleben des Ohrwurms hat der Expertenstreit kein bisschen geschadet.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Luca Chiantore (Musikwissenschaftler)</li><li>Klaus Martin Kopitz (Musikwissenschaftler)</li><li>Klaus Martin Kopitz: Beethoven, Elisabeth Röckel und das Albumblatt "Für Elise". Köln 2010</li><li>Jan Caeyers: Beethoven - Der einsame Revolutionär. München 2020</li><li>Sven Hiemke (Hg.): Beethoven-Handbuch. Kassel 2009</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 17.12.1770: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/beethoven-174.html" >Tauftag von Ludwig van Beethoven</a></li><li>Zeitzeichen 27.02.1784: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-beethoven-eisflut-100.html" >Der 13-jährige Beethoven flieht vor der Eisflut</a></li><li>Zeitzeichen 24.02.1889: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/beethovenhaus130.html" >Gründung des Vereins Beethoven-Haus Bonn</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Holger Noltze<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Christina Gabriel</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 04:00:22 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Beethoven, Für Elise, Klassik, klassische Musik, Ludwig Nohl, Musikgeschichte, Ohrwurm, Geschichte, Zeitzeichen 14.07.1865, 14.07.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Spurensuche zu Beethovens rätselhaftem Ohrwurm: War es Liebe? Ein Irrtum? Oder gar ein Fake? Die Geschichte beginnt am 14.7.1865 mit der Kopie eines Notenblatts.</itunes:summary>
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      <title>Deutschlands erste Doktorin in Philosophie: Dorothea Schlözer</title>
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      <description>Am 12. Juli 1825 stirbt Dorothea Schlözer. Mit nur 17 Jahren wurde sie als erste deutsche Frau im Fach Philosophie promoviert – ein Meilenstein für Frauen in der Wissenschaft. Von Martina Meißner.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 12. Juli 1825 stirbt Dorothea Schlözer. Mit nur 17 Jahren wurde sie als erste deutsche Frau im Fach Philosophie promoviert – ein Meilenstein für Frauen in der Wissenschaft.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:</strong><br/><ul><li>was eine Wette mit Dorothea Schlözers Karriere zu tun hat,</li><li>vom Rollenbild der Frau im Zeitalter der Aufklärung,</li><li>wie schwer sie als promovierte Frau Mann und Beruf findet, </li><li>von Schlözers tragischen letzten Jahren.</li></ul><br/>Die 1770 in Göttingen geborene Dorothea Schlözer ist schon als Kind ein Genie: Mit vier Jahren lernt sie Schreiben, mit fünf studiert sie Geometrie, mit 16 beherrscht sie zehn Sprachen. Mit 17 Jahren erhält sie ihren Titel: "Dr. phil", Doktorin der Philosophie – als erste deutsche Frau überhaupt. <br/><br/>Urkunde und Doktorhut nimmt ihr Vater, der Göttinger Professor August Ludwig von Schlözer entgegen. Denn Frauen werden offiziell erst Anfang des 20. Jahrhunderts zum Universitätsstudium zugelassen. <br/><br/>Dorothea Schlözer ist in vielerlei Hinsicht eine Pionierin der Frauenemanzipation. Sie besteht nach der Heirat auf einen Doppelnamen, führt einen berühmten Salon und lebt in einer Ehe zu dritt. Am 12. Juli 1825 stirbt Dorothea Schlözer mit 54 Jahren an einer Lungenentzündung.<br/> <br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und unsere Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Anne Bentkamp, Autorin</li><li>Anne Bentkamp: La Doctoresse. Roman über Dorothea Schlözer. Göttingen 2020</li><li>Bärbel Kern und Horst Kern: Madame Doctorin Schlözer. Ein Frauenleben in den Widersprüchen der Aufklärung. München 1988</li><li>Lieselotte J. Eberhard: Von der berühmten, gelehrten, schönen und trefflichen Dorothea Schlözer. Doctor der Philosophie verehelichte von Rodde in Lübeck. Eine Sammlung von Bildern und historischen Texten. Lübeck 1995</li><li>Eckart Kleßmann: Universitätsmamsellen. Fünf aufgeklärte Frauen zwischen Rokoko, Revolution und Romantik. Frankfurt am Main 2008</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-jenny-hirsch-102.html" >25.11.1829 - Geburtstag der Schriftstellerin und Frauenrechtlerin Jenny Hirsch</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-louise-otto-peters-100.html" >13.03.1895 - Die Feministin Louise Otto-Peters stirbt in Leipzig</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Martina Meißner<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Jürgen Mönkediek</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 12 Jul 2025 04:00:29 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Martina Meißner</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 12.07.2025, 12.07.1825, Universitätsmamsellen, Bildung, Philosophiegeschichte, Frauenbildung, 18. Jahrhundert, Frauen in der Wissenschaft</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 12. Juli 1825 stirbt Dorothea Schlözer. Mit nur 17 Jahren wurde sie als erste deutsche Frau im Fach Philosophie promoviert – ein Meilenstein für Frauen in der Wissenschaft.</itunes:summary>
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      <title>Die Terrakotta-Armee: Chinas sagenumwobener Zufallsfund</title>
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      <description>Mehr als 2.000 Jahre liegen die chinesischen Terrakotta-Krieger unter der Erde, dann findet ein Bauer sie auf der Suche nach Wasser. Am 11.7.1975 wird der Fund verkündet. Von Laura Dresch.</description>
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      <![CDATA[<p>Mehr als 2.000 Jahre liegen die chinesischen Terrakotta-Krieger unter der Erde, dann findet ein Bauer sie auf der Suche nach Wasser. Am 11.7.1975 wird der Fund verkündet.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Laura Dresch:</strong><br/><ul><li>warum die Ton-Figuren für Bedienstete und Soldaten des chinesischen Kaisers Qin Shihuangdi ein Segen sind,</li><li>wonach der Kaiser Seeleute auf mysteriösen Inseln suchen lässt,</li><li>welche Gräueltaten dem Kaiser vorgeworfen, aber nicht nachgewiesen werden,</li><li>mit welch aufwändigen Techniken versucht wird, die Terrakotta-Figuren zu erhalten.</li></ul><br/>Bei Grabungen nach Wasser stoßen chinesische Bauern auf Unmengen an Tonfiguren und Bruchstücke davon. Schnell ist ihnen klar, dass in ihrem kleinen Dorf in Nordchina nicht irgendwelche alten Scherben liegen, sondern dass sie auf einen richtigen Schatz gestoßen sind. Die Brunnengräber informieren die Behörden. Vier Monate später beginnen die Grabungsarbeiten und bald stellt sich heraus: Das, was die Bauern hier zufällig gefunden haben, ist eine der größten archäologischen Sensationen aller Zeiten.<br/><br/>Das Mammutprojekt bringt Wissenschaftler aus zahlreichen Disziplinen zusammen. Auf einem Gelände, das so groß ist wie rund 8.000 Fußballfelder, graben sie Zeugnisse einer hoch entwickelten Kultur aus. Am 11. Juli 1975 wird in China die Entdeckung der Terrakotta-Armee offiziell bekanntgegeben.<br/><br/>Stück für Stück werden die Tonkrieger des Kaisers ausgegraben, aber an den Grabhügel, in dem der kaiserliche Leichnam liegt, wagt sich bislang niemand heran. Vielleicht wird er nie geöffnet, denn dabei könnten irreparable Schäden entstehen. Außerdem zeigen Studien eine erhöhte Quecksilberbelastung im Boden. Damit hätte der erste Kaiser von China seine letzte Ruhe tatsächlich für die Ewigkeit gefunden.<br/><br/><strong>Das ist unsere wichtigste Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Dr. Catharina Blänsdorf (Leitung Restaurierung in der Archäologischen Staatssammlung München)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/archaeologie/archaeologie_in_china/index.html" >Archäologie in China</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/archaeologie/archaeologie_in_china/qin-shihuangdi-der-erste-kaiser-von-china-100.html" >Qin Shihuangdi - der erste Kaiser von China</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Laura Dresch<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 11 Jul 2025 04:00:47 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Terrakotta, Armee, China, Fund, Archäologie, erster Kaiser von China, Fund, Ausgrabung, Geschichte, Zeitzeichen, 11.07.2025, 11.07.1975</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Mehr als 2.000 Jahre liegen die chinesischen Terrakotta-Krieger unter der Erde, dann findet ein Bauer sie auf der Suche nach Wasser. Am 11.7.1975 wird der Fund verkündet.</itunes:summary>
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      <title>Kurs Galápagos: Fünf Brüder wollen raus aus Nazideutschland</title>
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      <description>Aufbruch ins Unbekannte statt Wehrpflicht und drohende Einberufung in der NS-Diktatur: Am 10.7.1935 starten die Hamburger Angermeyer-Brüder auf eine abenteuerliche Reise. Von Fritz Schaefer.</description>
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      <![CDATA[<p>Aufbruch ins Unbekannte statt Wehrpflicht und drohende Einberufung in der NS-Diktatur: Am 10.7.1935 starten die Hamburger Angermeyer-Brüder auf eine abenteuerliche Reise.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Fritz Schaefer:</strong><br/><ul><li>wer den Angermeyer-Brüdern die Idee von Galápagos in die Ohren setzt,</li><li>mit welchem radikalen Schnitt die Angermeyer-Eltern ihren Söhnen die Fahrt finanzieren,</li><li>warum die Angermeyer-Brüder ohne Papiere aufbrechen müssen,</li><li>welche widrigen Umstände dafür sorgen, dass Fritz, Karl, Gusch und Hans erst fast zwei Jahre nach Aufbruch ihr Ziel erreichen,</li><li>wie drei der ursprünglich fünf Brüder mit ihren Familien großen Einfluss auf die Entwicklung "ihrer" Insel nehmen.</li></ul><br/>1935 brechen fünf junge Männer aus Hamburg Richtung Galápagos auf. Angesichts des erstarkenden NS-Regimes und der drohenden Einberufung zum Militär hoffen sie, auf Galápagos eine neue, freie Existenz zu finden. Heinrich bricht das Abenteuer aus Heimweh und Sehnsucht nach seiner Freundin vorzeitig ab. <br/><br/>Fast zwei Jahre nach ihrem Aufbruch erreichen Fritz, Karl, Gusch und Hans am 27. Juni 1937 Galápagos. Sie roden, säen, ernten, bauen Häuser und Boote. Vor allem der Bootsbau und der Fischfang entwickeln sich zu langfristigen Einnahmequellen.<br/><br/>Im Laufe der kommenden Jahre entwickeln sich die Brüder außerdem zu kundigen Führern - für Touristen, aber auch für namhafte Forscher wie zum Beispiel Jacques Cousteau oder Thor Heyerdahl.<br/><br/>1988 besucht Großneffe Matthias Stolt seine Familie auf Galápagos zum ersten, 2003 zum zweiten Mal, und berichtet von deren abenteuerlichem Leben und ihrem Neustart im Pazifik. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Matthias Stolt, Zeitzeuge und Neffe zweiten Grades der Gebrüder Angermeyer.</li><li>Matthias Stolt (Hrsg.): Kurs Galápagos - Das abenteuerliche Leben der Gebrüder Angermeyer. MALIK/National Geographic. 2014.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag4990.html" >11. Juni 2010 - Vor 100 Jahren: Jacques-Yves Cousteau wird geboren</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8648.html" >6. Oktober 1914 - Thor Heyerdahl wird geboren</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/schildkroete-harriet-100.html" >23.06.2006 - Todestag der Riesenschildkröte "Harriet"</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/forschung/evolutionsforschung/pwiecharlesdarwinrevolutionaerundgentleman100.html" >Evolutionsforschung - Charles Darwin</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Fritz Schaefer<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 04:00:58 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Fritz Schaefer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>NS, Nationalsozialismus, Auswanderung, Krieg, Pazifismus, Galápagos, Reise, Abenteuer, Insel, Entdecker, Geschichte, 10.07.1935, 10.07.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Aufbruch ins Unbekannte statt Wehrpflicht und drohende Einberufung in der NS-Diktatur: Am 10.7.1935 starten die Hamburger Angermeyer-Brüder auf eine abenteuerliche Reise.</itunes:summary>
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      <title>Der Mann, der Lübeck vor dem Feuersturm rettete</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-mann-der-luebeck-vor-dem-feuersturm-rettete-100.html</link>
      <description>Sein Einsatz für die Geschichte war diskret, aber effektiv. Bis zu seinem Tod am 9.7.1990 bleibt Eric Warburg ein überzeugter Transatlantiker. Von Murat Kayi.</description>
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      <![CDATA[<p>Sein Einsatz für die Geschichte war diskret, aber effektiv. Bis zu seinem Tod am 9.7.1990 bleibt Eric Warburg ein überzeugter Transatlantiker.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayı:</strong><br/><ul><li>warum im Hause Warburg der Schinken weggeräumt wird, wenn die Oma zu Besuch kommt,</li><li>wie Erich Warburgs Onkel Aby eine kulturwissenschaftliche Bibliothek von Weltrang aufbaut,</li><li>wie aus Erich Moritz Warburg der US-Air-Force-Verhöroffizier Eric M. Warburg wird,</li><li>warum Eric Warburg ein ganz besonderes Erinnerungsfoto von Hermann Göring behält,</li><li>wie Eric Warburg bei Kriegsende 160 Wissenschaftler vor den Sowjets rettet.</li></ul><br/>Als Angehöriger einer renommierten Bankiersfamilie weiß Erich Warburg, wie man diskret, aber effektiv handelt. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten greift er entscheidend in die Geschichte seiner Heimat ein und hilft Menschen, auszuwandern. Und wird im Krieg zum Retter Lübecks.<br/><br/>1938 entzieht sich die jüdische Bankiersfamilie Warburg dem Nazi-Terror und wandert in die USA aus. Aus Erich wird der US-Staatsbürger Eric. <br/><br/>Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs meldet Eric Warburg sich zur Armee und wird in Großbritannien zum Verhöroffizier ausgebildet. Zurück in den USA erfährt er, dass Lübeck ein zweites Mal bombardiert werden soll. Eric Warburg findet die Bombardierung militärisch sinnlos und verhindert sie mit Hilfe seines Cousins bei der Hilfskommission des Internationalen Roten Kreuzes. <br/><br/>Als Offizier der US-Luftwaffe ist er der Erste, der einen der ranghöchsten Naziverbrecher überhaupt verhört - Hermann Göring. Und ihm gelingt es, Raketen- und Atomwissenschaftler aus der sowjetischen Besatzungszone in die USA zu bringen. Bis zu seinem Tod bleibt er als einer der Gründer der "Atlantikbrücke" ein Streiter für die Zusammenarbeit der USA und der europäischen Staaten. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jeanette Erazo Heufelder, Autorin</li><li>Dorothea Hauser, Historikerin, geschäftsführender Vorstand der Stiftung Warburg Archiv </li><li>Jeanette Erazo Heufelder: Alle Guten gehören zu uns </li><li>Dorothea Hauser: Banking on Emigration, aus Disposession – Plundering German Jewry </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/nachkriegszeit/nuernberger-prozess-100.html" >Der Nürnberger Prozess</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/diktatoren/adolf_hitlers_lebensweg/pwiedieetablierungdesnsregimes100.html" >Adolf Hitler - Wie Deutschland 1933 zur Diktatur wurde</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/organisationen/rotes_kreuz/index.html" >Rotes Kreuz</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Murat Kayı<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 09.07.2025, 09.07.1990, Eric Warburg, Erich Moritz Warburg, Aby Warburg, Bankier, Karstadt, Carl Jacob Burckhardt, Adolf Hitler, Reichsfluchtsteuer, Hermann Göring, John McCloy, Wernher von Braun, Friedrich Merz</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sein Einsatz für die Geschichte war diskret, aber effektiv. Bis zu seinem Tod am 9.7.1990 bleibt Eric Warburg ein überzeugter Transatlantiker.</itunes:summary>
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      <title>Israels Premier in Bonn: Der erste Besuch im Land der Täter</title>
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      <description>Willy Brandt war als erster Bundeskanzler 1973 auf Staatsbesuch in Israel. Zwei Jahre später, am 8.7.1975, folgt Jitzchak Rabins Gegenbesuch. Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>Willy Brandt war als erster Bundeskanzler 1973 auf Staatsbesuch in Israel. Zwei Jahre später, am 8.7.1975, folgt Jitzchak Rabins Gegenbesuch.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>von Jitzchak Rabin - einem neuen Typus des modernen israelischen Staatsmanns,</li><li>vom langen und holprigen Weg zu uneingeschränkter Solidarität Deutschlands mit Israel,</li><li>wofür Rabin, Arafat und Peres 1994 den Friedensnobelpreis erhalten,</li><li>welche Folgen die Ermordung Rabins für Israel hat.</li></ul><br/>Am 8. Juli 1975 reist Jitzchak Rabin als erster israelischer Regierungschef in die Bundesrepublik Deutschland. Die Symbolkraft ist immens: 27 Jahre nach Gründung des Staates Israel und drei Jahrzehnte nach Ende des Holocaust mit sechs Millionen ermordeten Juden ist Rabin der erste, der in seiner offiziellen Funktion das Land der Täter und ihrer Nachfahren besucht.<br/><br/>Rabin beginnt seine Visite im ehemaligen Konzentrationslager Bergen-Belsen und spricht anschließend in West-Berlin mit dem Regierenden Bürgermeister Klaus Schütz. Der Besuch in West-Berlin ist in der Sowjet- und DDR-Presse umstritten. In Bonn trifft Rabin mit Bundeskanzler Helmut Schmidt zusammen. Einzelheiten des Besuchs werden aus Sorge vor Anschlägen streng geheim gehalten. Auch mit dem US-amerikanischen Außenminister Henry Kissinger finden Gespräche statt.<br/><br/>Ende 1995 wird Jitzchak Rabin von einem rechtsextremistischen Israeli erschossen. Es dauert weitere vier Jahre, ehe mit Ehud Barak 1999 ein weiterer amtierender israelischer Premier nach Deutschland reist.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Ghilad Shenhav, Historiker mit Schwerpunkt jüdische Geschichte, moderne Philosophie und Israel-Studien sowie Koordinator des Zentrums für Israel-Studien an der LMU München</li><li>Prof. Dr. Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank</li><li>Meron Mendel: Über Israel reden. Eine deutsche Debatte. Köln, 2023</li><li>Itamar Rabinovich: Jitzchak Rabin. Als Frieden noch möglich schien. Eine Biographie. Göttingen, 2019</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/199908/israel-und-deutschland/" >Bundeszentrale für politische Bildung: Aus Politik und Zeitgeschichte. Israel und Deutschland (6/2015)</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-yitzhak-rabin-100.html" >4. November 1995 - Israels Ministerpräsident Yitzhak Rabin ermordet</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-autonomie-abkommen-gaza-jericho-100.html" >4. Mai 1994 - Autonomie-Abkommen für Gaza-Streifen und Jericho unterzeichnet</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Almut Finck<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins<br/>Technik: Annette Skrzydlo</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 08 Jul 2025 04:00:01 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 08.07.2025, 08.07.1975, Israel Deutschland, Deutsch-israelische Beziehungen, Shoah, Holocaust, Diplomatie, Yitzhak Rabin</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Willy Brandt war als erster Bundeskanzler 1973 auf Staatsbesuch in Israel. Zwei Jahre später, am 8.7.1975, folgt Jitzchak Rabins Gegenbesuch.</itunes:summary>
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      <title>Zwei Jahre als Kaiser: Mittelalter-Hochstapler Tile Kolup</title>
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      <description>Als Friedrich II. hält Kolup Hof - obwohl der seit 30 Jahren tot ist. Erfolgreich täuscht er Adel und Volk. Der rechtmäßige König macht dem Spuk am 7.7.1285 ein Ende. Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Als Friedrich II. hält Kolup Hof - obwohl der seit 30 Jahren tot ist. Erfolgreich täuscht er Adel und Volk. Der rechtmäßige König macht dem Spuk am 7.7.1285 ein Ende.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>wie in Wetzlar noch heute an den vermutlich dreistesten Hochstapler des Mittelalters erinnert wird,</li><li>warum Tile Kolup nicht der Einzige ist, der sich im 13. Jahrhundert als Pseudo-Kaiser ausgibt,</li><li>was Kolup im Namen von Friedrich II. alles macht,</li><li>wie Tile Kolup eigentlich heißt und dass ihn selbst Gefängnis und Spott nicht von seiner Behauptung abbringen.</li></ul><br/>Die Geschichte ist voll von Hochstaplern. Immer wieder gibt es erfundene Prinzen und Prinzessinnen, angebliche Könige - und sogar falsche Kaiser. Tile Kolup ist einer der bekanntesten. Er taucht erstmals um das Jahr 1283 in Köln auf und behauptet, Stauferkaiser Friedrich II. zu sein. Der ist damals allerdings schon mehr als 30 Jahre tot.<br/><br/>Gut zwei Jahre lang kann Kolup die Menschen an der Nase herumführen. Vermutlich unterstützt von Mitgliedern des Hochadels, die sich durch ihn gegenüber dem regierenden König Rudolf I. von Habsburg politische Vorteile erhoffen. Kolup ist von einem ganzen Hofstaat umgeben, hält in Neuss sogar Gerichtstage ab.<br/><br/>Schließlich bereitet König Rudolf dem Spuk ein Ende. Er lässt den falschen Friedrich am 7. Juli 1285 in Wetzlar auf dem Scheiterhaufen verbrennen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Valentin Groebner, Mittelalterhistoriker, Universität Luzern</li><li>Alexander Schubert, Mittelalterhistoriker und Leiter des Historischen Museums der Pfalz in Speyer</li><li>Sonja Veelen, Soziologin, Psychologin und Medienwissenschaftlerin, Expertin für Hochstapelei</li><li>Valentin Groebner: Der Schein der Person. Steckbrief, Ausweis und Kontrolle im Europa des Mittelalters. München, 2004</li><li>Gerhard Menzel: Falsche Könige zwischen Thron und Galgen. Politische Hochstapelei von der Antike zur Moderne. Frankfurt a.M., 2012</li><li>Alexander Schubert: Herausforderer aus der Vergangenheit. König Rudolf und die falschen Friedriche. In: Die Habsburger im Mittelalter. Aufstieg einer Dynastie. Darmstadt, 2022</li><li>Victor Meyer: Tile Kolup (der falsche Friedrich) und die Wiederkunft eines ächten Friedrich, Kaisers der Deutschen. Historische Studie, Königsberg, 1868</li><li>Sonja Veelen: Hochstapeln - eine strukturell gefo(e)rderte Kulturpraktik? Soziologische Analyse am Beispiel von Bewerbung und Personalauswahl. Dissertation, 2019 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-victor-lustig-102.html" >04.01.1890: Victor Lustig - Der Hochstapler, der den Eiffelturm verkaufte</a></li><li>Zeitzeichen <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-karl-may-100.html" >30.03.1912: Der Schriftsteller Karl May stirbt in Radebeul</a></li><li>Zeitzeichen <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/lambert-simnel-hochstapler-100.html" >24.05.1487: Hochstapler Lambert Simnel wird englischer König</a></li><li>Stichtag <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-franz-seraph-tausend-100.html" >09.07.1942: Hochstapler Franz Seraph Tausend stirbt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Kath<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 07 Jul 2025 04:00:55 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Kath</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 07.07.1285, 07.07.2025, Hochstapler, Mittelalter, Staufer, Rudolf von Habsburg, Heiliges Römisches Reich, Interregnum, Kyffhäuser, Betrug, Scheiterhaufen</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Als Friedrich II. hält Kolup Hof - obwohl der seit 30 Jahren tot ist. Erfolgreich täuscht er Adel und Volk. Der rechtmäßige König macht dem Spuk am 7.7.1285 ein Ende.</itunes:summary>
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      <title>Wie prügelnde Eltern endlich zu Gesetzesbrechern wurden</title>
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      <description>Körperliche Bestrafung von Kindern gilt lange Zeit als normal. Erst am 6.7.2000 wird Gewalt als Erziehungsmaßnahme in Deutschland gesetzlich verboten. Von Jana Magdanz.</description>
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      <![CDATA[<p>Körperliche Bestrafung von Kindern gilt lange Zeit als normal. Erst am 6.7.2000 wird Gewalt als Erziehungsmaßnahme in Deutschland gesetzlich verboten.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Magdanz:</strong><br/><ul><li>von Astrid Lindgren - einer vehementen Verfechterin einer Erziehung ohne Gewalt,</li><li>wie der "Struwwelpeter" Generationen von Kindern Albträume bereitet,</li><li>wie lang und debattenreich der Weg zu einer gewaltfreien Erziehung war und immer noch ist,</li><li>welchen Einfluss Religion und die deutsche Geschichte auf die Erziehung haben.</li></ul><br/>Viele heute Erwachsene wurden in ihrer Kindheit noch ganz selbstverständlich geschlagen. "Wer nicht hören will, muss fühlen", hieß es dann - und von Gesetzes wegen war das völlig legal. Noch 1968 musste das Bundesverfassungsgericht darüber verhandeln, ob die Rechte des Grundgesetzes für Kinder überhaupt gelten.<br/><br/>Wer heute sein Kind schlägt, kann angezeigt und bestraft werden. Denn am 6. Juli 2000 wird das "Gesetz zur Ächtung der Gewalt in der Erziehung" verabschiedet. Darin steht: "Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig."<br/><br/>Gleichzeitig macht eine Kampagne auf das neue Gesetz aufmerksam. Für Eltern werden Beratungsstellen und Trainings eingerichtet, in denen sie lernen können, ihre Kinder auch in Stresssituationen gewaltfrei zu erziehen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Reinhard Wiesner, langjähriger Leiter des Referats für Kinder- und Jugendhilferecht im Bundesfamilienministerium</li><li>Sabine Andresen, Professorin für Sozialpädagogik und Familienforschung an der Goethe-Universität Frankfurt und Präsidentin des Deutschen Kinderschutzbundes</li><li>Viertklässler der Grundschule Nikolaus-Groß in Hattingen-Niederwenigern</li><li>Horst Petri: Erziehungsgewalt. Frankfurt am Main, 1989</li><li>Alice Miller: Am Anfang war Erziehung. Frankfurt am Main, 1980</li><li>Johanna Haarer: Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind, München und Berlin, 1938</li><li>Klaus Harney und Heinz-Hermann Krüger (Hrsg.): Einführung in die Geschichte der Erziehungswissenschaften und Erziehungswirklichkeit. Opladen, 1997</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="http://www.niemals-gewalt.de/rede.htm" >Astrid Lindgrens Rede gegen Gewalt</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-reform-des-kindschaftsrechtes-100.html" >25. September 1997 - Reform des Kindschaftsrechts</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5798.html" >16. November 2008 - Deutscher Kinderschutzbund gegründet</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Jana Magdanz<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und David Rother<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 06 Jul 2025 04:00:33 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Jana Magdanz</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 06.07.2025, 06.07.2000, Gewaltfreie Erziehung, Kindesmisshandlung, Kinderrechte, Züchtigung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Körperliche Bestrafung von Kindern gilt lange Zeit als normal. Erst am 6.7.2000 wird Gewalt als Erziehungsmaßnahme in Deutschland gesetzlich verboten.</itunes:summary>
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      <title>Erfinder der Wettervorhersage: Robert FitzRoy</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-erfinder-der-wettervorhersage-robert-fitzroy-100.html</link>
      <description>Mit Charles Darwin umsegelt FitzRoy (geb. am 5.7.1805) die Welt. Der Kapitän der HMS "Beagle" verfolgt dabei eine eigene Mission: Stürme vorhersagen und so Leben retten. Von Stephan Beuting.</description>
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      <![CDATA[<p>Mit Charles Darwin umsegelt FitzRoy (geb. am 5.7.1805) die Welt. Der Kapitän der HMS "Beagle" verfolgt dabei eine eigene Mission: Stürme vorhersagen und so Leben retten.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Stephan Beuting:</strong><br/><ul><li>durch welchen traurigen Umstand Robert FitzRoy mit 23 Jahren Kapitän wird,</li><li>was ihn mit Forscher Charles Darwin verbindet - und warum sich die beiden streiten,</li><li>warum FitzRoy Mitglied des britischen Parlaments und Gouverneur von Neuseeland wird,</li><li>wie er mit seiner Wettererfahrung ein Passagierschiff in der Magellan-Straße vor dem Untergang bewahrt,</li><li>weshalb Robert FitzRoy trotz seines Erfolges immer wieder Ziel von Spott wird.</li></ul><br/>Nach vielen Jahren als Kapitän tritt Robert FitzRoy 1854 eine neue Stelle an: als meteorologischer Statistiker in der Abteilung für Meteorologie der britischen Handelsbehörde. Er soll Schiffsrouten so berechnen, dass Stunden, vielleicht Tage einer Fahrt eingespart werden können. Dazu gehört auch, dass er sich eingehend mit Wetterdaten beschäftigt.<br/><br/>FitzRoy sorgt dafür, dass Häfen und Küstenorte mit Barometern und Thermometern ausgestattet werden. Er baut ein Netz auf und sammelt Daten. Auf diese Weise bekommt er eine Vorstellung der Wetter-Muster, die er immer besser nutzen kann - in dem von ihm gegründeten "Met Office", dem späteren nationalen meteorologischen Dienst des Vereinigten Königreichs.<br/><br/>Im August 1861 verarbeitet FitzRoy für sein Sturmwarnsystem bereits Daten aus 130 Beobachtungsstationen. Seine täglichen Auswertungen werden nun an Tageszeitungen verschickt, inklusive Blick auf die nächsten Tage. Es ist die Geburtsstunde der Wettervorhersage.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Peter Moore (Journalist und Sachbuchautor)</li><li>Peter Moore: Das Wetterexperiment - Von Himmelsbeobachtern und den Pionieren der Meteorologie, Hamburg 2016</li><li>John und Mary Gribbin: FitzRoy - The Remarkable Story of Darwin’s Captain and the Invention of the Weather Forecast, London 2003</li><li>Peter Nichols: Evolutions Captain - The Tragic Fate of Robert FitzRoy, the Man who Sailed Charles Darwin Around the World, London 2003</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag 10.03.1535: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag4788.html" >Die Entdeckung der Galapagos-Inseln</a></li><li>Stichtag 01.03.1960: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-wetterkarte-100.html" >"Tagesschau" führt Wetterkarte ein</a></li><li>Zeitzeichen 23.11.1977: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/meteosat-wetter-100.html" >Start des Wettersatelliten "Meteosat 1"</a></li><li>Met Office: <a href="https://www.metoffice.gov.uk/research/library-and-archive/archive-hidden-treasures/robert-fitzroy" >Robert FitzRoy and the early Met Office</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Stephan Beuting<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 05 Jul 2025 04:00:21 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Stephan Beuting</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Wetter, Neuseeland, Meteorologie, BBC Weather, Marine, Schifffahrt, Geschichte, 19. Jahrhundert, Evolution, Klimawandel, Zeitzeichen, 05.07.1805, 05.07.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Mit Charles Darwin umsegelt FitzRoy (geb. am 5.7.1805) die Welt. Der Kapitän der HMS "Beagle" verfolgt dabei eine eigene Mission: Stürme vorhersagen und so Leben retten.</itunes:summary>
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      <title>1945 wird massenhaft Weltkriegsmunition in der Ostsee versenkt</title>
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      <description>Kurz nach Ende des 2. Weltkriegs fahren Fischerboote im Auftrag der Alliierten auf die Ostsee, um tonnenweise deutsche Granaten, Bomben und Chemie-Kampfstoffe zu versenken. Dort liegen sie größtenteils bis heute... Von Markus Harmann /Joachim Heinz.</description>
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      <![CDATA[<p>Kurz nach Ende des 2. Weltkriegs fahren Fischerboote im Auftrag der Alliierten auf die Ostsee, um tonnenweise deutsche Granaten, Bomben und Chemie-Kampfstoffe zu versenken. Dort liegen sie größtenteils bis heute...</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Joachim Heinz und Markus Harmann:</strong><br/><ul><li>wie viele Tonnen Munition und chemischer Kampfmittel im deutschen Teil der Ostsee noch vermutet werden,</li><li>zu welcher tödlichen Explosion es im August 1946 beim Verklappen von Sprengstoffen kommt,</li><li>warum Munition auch außerhalb der von den Briten vorgegebenen Versenkungsgebiete entsorgt wird,</li><li>welche Gefahr für Mensch und Umwelt heute noch vom Weltkriegsmüll ausgeht,</li><li>wie der Rest der Weltkriegsmunition geortet, geborgen und entsorgt werden soll.</li></ul><br/>Mehr als zwei Millionen Tonnen Munition lagern am Ende des Zweiten Weltkriegs in deutschen Depots - von Kisten voller frisch produzierter Patronen bis zu einsatzbereiten Fliegerbomben. Sie im Meer zu versenken, erscheint damals als einfachste und beste Methode. Selbst als es zu Unterwasserexplosionen kommt.<br/><br/>Viele deutsche Fischer, die die Versenkungen ausführen, sind für den Verdienst dankbar, den Briten und Amerikaner ihnen bezahlen. In der Lübecker Bucht finden im Januar 1949 die letzten Verklappungen statt.<br/> <br/>Kurz danach kommen die ersten Munitionsfischer und holen das Material wieder aus dem Wasser: Die Buntmetalle und der Stahl sollen als Rohstoffe wiederverwendet werden. Der Großteil der Munition bleibt allerdings auf dem Boden der Ostsee. Deren Bergung ist eine Generationenaufgabe.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Claus Böttcher (Nichtregierungsorganisation JPI Oceans)</li><li>Uwe Wichert (ehem. Marinesoldat und Unterwasserwaffenexperte)</li><li>Karin Bühring (Vorsitzende des Vereins für Regionalgeschichte der Gemeinde Scharbeutz und Umgebung)</li><li>Museum für Regionalgeschichte der Gemeinde Scharbeutz und Umgebung: Munition im Meer - das explosive Erbe. Pönitz 2025</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD-Magazin Panorama: <a href="https://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/panorama/videosextern/munition-in-der-ostsee-100.html" >Munition in der Ostsee</a> (03.08.1970)</li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/meer/binnenmeer_ostsee/index.html" >Meer - Ostsee</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoren: Joachim Heinz und Markus Harmann<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <itunes:keywords>Munitionsaltlasten, Ostsee, Nordsee, Minen, Kampfstoffe, Zweiter Weltkrieg, Nationalsozialismus, Zeitzeichen, 04.07.2025, 04.07.1945</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Kurz nach Ende des 2. Weltkriegs fahren Fischerboote im Auftrag der Alliierten auf die Ostsee, um tonnenweise deutsche Granaten, Bomben und Chemie-Kampfstoffe zu versenken. Dort liegen sie größtenteils bis heute...</itunes:summary>
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      <title>Queerer Opernstar, gefürchtete Fechtkämpferin: Julie D'Aubigny</title>
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      <description>Operndiva, Duellantin, queere Rebellin des 17.Jahrhunderts - und ein angeblich aus Liebe angezündetes Kloster: Das Leben von "La Maupin" ist filmreif. Was davon ist Fakt? Von Jana Fischer.</description>
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      <![CDATA[<p>Operndiva, Duellantin, queere Rebellin des 17.Jahrhunderts - und ein angeblich aus Liebe angezündetes Kloster: Das Leben von "La Maupin" ist filmreif. Was davon ist Fakt?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Fischer:</strong><br/><ul><li>wie Julie d'Aubigny als Kind die Kunst des Fechtens lernt,</li><li>wie sie zu ihrem Künstlernamen "La Maupin" kommt,</li><li>warum Julie eine tote Nonne ins Bett einer ihrer Geliebten gelegt haben soll,</li><li>welche Rolle Duelle bei Konflikten der Opernsängerin spielen,</li><li>wie Julie d'Aubigny 1696 beim Ball des Bruders von König Ludwig XIV. für einen Eklat sorgt.</li></ul><br/>Beinahe nichts weiß man sicher über das Leben von Julie d'Aubigny. Klar ist nur, dass und welche Rollen sie an der Pariser Oper gesungen hat. Der Rest: Hörensagen, Spekulation - und Skandalgeschichten.<br/><br/>Julie wächst in Versailles auf, am Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV. Ihr Vater ist Reitmeister des Königs. Im Teenager-Alter kommt es zum ersten Skandal: Sie verwickelt sich in eine Liebesaffäre mit einem verheirateten Grafen, dem Chef ihres Vaters.<br/><br/>Später tritt Julie bei Schaukämpfen als Fechterin gegen Männer an - unerhörterweise angeblich als Mann verkleidet. Als sie sich in Marseille als Opernsängerin versucht, tritt zum ersten Mal eine Frau in ihr bewegtes Liebesleben. Auch an der Pariser Oper werden "La Maupin" diverse Affären nachgesagt. Dann beendet Julie ihre Bühnenkarriere mit Anfang dreißig abrupt. Warum? Auch darüber wird spekuliert.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Anuschka Tischer (Professorin für neuere Geschichte an der Universität Würzburg)</li><li>Camille Rogers (Doctor of Musical Arts, University of Toronto)</li><li>Camille Rogers: Playing Queer and Performing Gender at the Turn of the Eighteenth Century - The Unconventional Life, Voice, and Body of Julie D’Aubigny Maupin. Toronto 2023</li></ul><br/><strong>Noch viel mehr spannende Frauen-Geschichte gibt es bei </strong><a href="https://www.instagram.com/frauen_geschichte/" ><strong>@frauen_geschichte vom BR auf Instagram</strong></a><br/><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Lost Sheroes: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:49af103b658d7137/" >La Maupin - Die fechtende Opernsängerin aus Versailles</a></li><li>Zeitzeichen 01.09.1715: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-koenig-ludwig-100.html" >Todestag von König Ludwig XIV.</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Jana Fischer<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 03 Jul 2025 04:00:26 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Jana Fischer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>La Maupin, Julie D'aubigny, Fechkämpferin, queer, Opernstar, Frankreich, Geschichte, Zeitzeichen, 03.07.2025, 03.07.1705</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Operndiva, Duellantin, queere Rebellin des 17.Jahrhunderts - und ein angeblich aus Liebe angezündetes Kloster: Das Leben von "La Maupin" ist filmreif. Was davon ist Fakt?</itunes:summary>
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      <title>Der konvertierte Jude, der den Islam modernisierte</title>
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      <description>Bei seiner Geburt am 2.7.1900 ist Leopold Weiss vieles: Lemberger, Pole, Österreicher, Jude. Sein zweites Leben beginnt 1926, als er zum Islam konvertiert. Von Melahat Simsek.</description>
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      <![CDATA[<p>Bei seiner Geburt am 2.7.1900 ist Leopold Weiss vieles: Lemberger, Pole, Österreicher, Jude. Sein zweites Leben beginnt 1926, als er zum Islam konvertiert.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Melahat Simsek:</strong><br/><ul><li>wie Leopold Weiss in Berlin Journalist und Assistent von Regisseur Friedrich Murnau wird,</li><li>warum ein Aufenthalt in Jerusalem zum Wendepunkt in "Poldis" Leben führt,</li><li>was Leopold Weiss alias Muhammad Asad mit dem saudi-arabischen König Abdul Aziz Ibn Saud verbindet,</li><li>wie er versucht, seinen Vater und seine Schwester vor dem KZ zu bewahren.</li></ul><br/>"Ich wurde als Europäer geboren. Mit 13 Jahren war ich der Meinung, dass Muslime Barbaren sind und der Islam etwas Schlechtes ist", sagt Leopold Weiss alias Muhammad Asad. So sei es ihm in der Schule beigebracht worden. Erst viel später habe er die islamische Welt bereist. "Erst dann erfuhr ich einiges über den Islam und erkannte, wie falsch ich lag."<br/><br/>Seine Neugierde und sein Wissensdurst führen ihn in Metropolen wie Berlin und New York. Auch in die entlegensten Ecken des Nahen und Mittleren Ostens. Dabei erlebt er Abenteuer, die so legendär sind, dass sie einen Indiana Jones erblassen lassen würden.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Rauf Ceylan (Religionssoziologe und Professor für Gegenwartsbezogene Islamforschung an der Uni Osnabrück)</li><li>Georg Misch (Dokumentarfilmer und Professor an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien)</li><li>Günther Windhager (Kultur- und Sozialanthropologe, Muhammad-Asad-Biograf)</li><li>Muhammad Asad: Der Weg nach Mekka. Düsseldorf 2009</li><li>Muhammad Asad: Die Botschaft des Koran. Düsseldorf 2009</li><li>Günther Windhager: Leopold Weiss alias Muhammad Asad. Von Galizien nach Arabien 1900-1927. Wien 2002</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 15.01.1875: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-abul-aziz-ibn-saud-100.html" >Vom Wüstenführer zum König des Öls: Ibn Saud</a></li><li>Zeitzeichen 28.12.1888: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-friedrich-wilhelm-murnau-102.html" >Geburt des deutschen Stummfilmregisseurs Friedrich Murnau</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Melahat Simsek<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Thomas Bleul</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 02 Jul 2025 04:00:02 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Melahat Simsek</itunes:author>
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      <itunes:summary>Bei seiner Geburt am 2.7.1900 ist Leopold Weiss vieles: Lemberger, Pole, Österreicher, Jude. Sein zweites Leben beginnt 1926, als er zum Islam konvertiert.</itunes:summary>
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      <title>Gummi, Glanz und Elend: der tragische Erfinder Charles Goodyear</title>
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      <description>Der Amerikaner Charles Goodyear, "Vater der Vulkanisation", ist sehr erfindungsreich aber zeitlebens kein guter Geschäftsmann. So stirbt er am 1.7.1860 hochverschuldet. Von Kay Banderman.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Amerikaner Charles Goodyear, "Vater der Vulkanisation", ist sehr erfindungsreich aber zeitlebens kein guter Geschäftsmann. So stirbt er am 1.7.1860 hochverschuldet.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Kay Bandermann :</strong><br/><ul><li>wie Goodyear durch einen Klecks auf dem Herd den modernen Werkstoff Gummi entdeckt, </li><li>warum seine geniale Erfindung ihm Schulden bringt, aber keinen Ruhm, </li><li>warum ein Besuch in einem New Yorker Geschäft Goodyears "Erweckungserlebnis" wird, </li><li>wie seine Entdeckung nach einem römischen Feuergott benannt wird.</li></ul><br/>Ohne Charles Goodyear hätte Flugzeug bei der Landung keine Chance. Die Reifen, die die Maschine sicher auf den Boden bringen, verdanken ihre Elastizität einem Zufall: Goodyear experimentiert 1839 mit Naturkautschuk und Schwefel - als plötzlich etwas von der Mischung auf die heiße Herdplatte tropft. Der Effekt ist verblüffend, denn der Stoff verbrennt nicht, sondern wird elastisch, stabil - und wetterfest. Das Verfahren: Vulkanisation.<br/><br/>Goodyear ist ein erfinderischer Tüftler, aber kein erfolgreicher Geschäftsmann. Seine Forschungen bringen ihn zunehmend in wirtschaftliche Schwierigkeiten. So verkauft er die Schulbücher seiner Kinder, lebt in Armut und sitzt sogar zeitweise im Gefängnis. Die Reifenfirma, die später seinen Namen trägt, erlebt er nicht mehr. Doch sein Werkstoff bleibt – und prägt bis heute Produkte des Alltags: vom Flugzeugreifen bis zum Babyschnuller.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Volker Krings, Chemiker beim Deutschen Kautschuk-Verband </li><li><a href="https://dn720304.ca.archive.org/0/items/gumelasticitsva121853good/gumelasticitsva121853good.pdf" >Charles Goodyear: Gum-Elastic and its varieties, with a detailed account of its applications and uses and of the discovery of vulcanization, New Haven 1953</a>. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/technik/werkstoffe/gummi/pwiediegeschichtedesgummis100.html" >Die Geschichte des Gummis</a></li><li>15. Juni 1844 - <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-goodyear-patent-vulkanisation-100.html" >Charles Goodyear erhält Patent für Gummi-Vulkanisation</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Kay Bandermann <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und David Rother <br/>Technik: Nico Söllner</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 01 Jul 2025 04:00:30 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Kay Banderman</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 01.07.2025, 01.07.1860, Vulkanisierung, Kondome, Reifenherstellung, Kautschuk</itunes:keywords>
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      <title>Nazis auf den Kanalinseln: Die vergessene Besatzung</title>
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      <description>Am 30.6.1940 beginnt die Nazi-Besetzung der Kanalinseln - Besitz der britischen Krone. Eine jenseits der Inseln vergessene Geschichte von Anpassung, Kontrolle und Schuld. Von Jana Magdanz.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 30.6.1940 beginnt die Nazi-Besetzung der Kanalinseln - Besitz der britischen Krone. Eine jenseits der Inseln vergessene Geschichte von Anpassung, Kontrolle und Schuld.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Magdanz:</strong><br/><ul><li>dass die Kanalinseln im Besitz der britischen Krone, aber kein britisches Staatsgebiet sind,</li><li>warum sich viele Familien mit Kaffee aus verbrannten Pastinaken und Kaninchenbraten über Wasser halten müssen, </li><li>wieso die Insel bis weit nach dem D-Day besetzt bleibt und nicht von den Briten zurückerobert wird,</li><li>wie ein ehemaliger deutscher Bunkerkommandant sich selbst als "ungewöhnlichen Nachbarn" bezeichnet - und daraus eine Freundschaft entsteht,</li><li>und wieso sich heute noch Enkelkinder in den alten Bunkern auf Spurensuche begeben. </li></ul><br/>Nur 25 Kilometer vor der französischen Küste liegen sie im Ärmelkanal - die Kanalinseln Guernsey und Jersey. Als Hitler im Juni 1940 Frankreichs Atlantikküste erobert, wendet er seinen Blick auch auf die britischen Außenposten. In London beschließt Premierminister Winston Churchill, keine Soldaten zu opfern - die Inseln sollen dem Feind kampflos überlassen werden. <br/><br/>Am 30. Juni landet ein deutsches Aufklärungsflugzeug auf Guernsey. Kein Schuss fällt. Weiße Fahnen liegen auf den Plätzen, es wird nicht gekämpft. Einen Tag später ist auch Jersey in deutscher Hand. Für Hitler ein Propagandasieg - obwohl die Inseln nicht zum Vereinigten Königreich gehören, sind sie geografisch gesehen ein Teil der britischen Inseln.<br/><br/>Für die Insulaner beginnt eine fünfjährige Besatzung - mit Ausgangssperren, Propaganda und später: Hunger - auf beiden Seiten.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Peter Tabb: A pecculiar Occupation. New Perspectives on Hitler's Channel Islands. Surrey 2005.</li><li>Roy McLoughlin: Living with the Enemy. What really happened. St. Mary, Jersey 2014.</li><li>Charles Cruickshank: The German Occupation of the Channel Islands. Guernsey 1975.</li><li>Paul Sanders: The Ultimate Sacrifice. Jersey 1998.</li><li>Jonas Hoffmann-Schmidt: All you need to know about the Channel Islands. 2024.</li><li>Hans Max Freiherr von Aufseß: Tagebuch aus der Okkupationszeit der britischen Kanalinseln 1943-1945. Hamburg 2020.</li><li>Gilly Carr: Protest, Defiance and Resistance in the Channel Islands. German Occupation 1940-1945. London 2015.</li></ul><br/><strong>Und das sind unsere InterviewpartnerInnen:</strong><br/><ul><li>Amy Malcolm, Vicepresident of the Channel Island Occupation Society</li><li>Peter Tabb, Autor </li><li>Michael Billings, Geschäftsführer Jersey War Tunnels</li><li>Prof. Dr. Gilly Carr, außerordentliche Professorin für Konflikt, Archäologie und Holocaust-Erbe an der Universität von Cambridge </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.jerseyheritage.org/history/the-german-occupation/" >Jersey heritage: The German Occupation</a></li><li><a href="https://www.jerseywartunnels.com/" >Jersey War Tunnels</a></li><li>Phoenix: <a href="https://www.phoenix.de/sendungen/dokumentationen/guernseys-kriegskinder-a-2859308.html" >Guernseys Kriegskinder - Das Erbe der deutschen Besatzung</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/der_zweite_weltkrieg/index.html" >Nationalsozialismus - Der Zweite Weltkrieg</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>AutorIn: Jana Magdanz<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 30 Jun 2025 04:00:07 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Am 30.6.1940 beginnt die Nazi-Besetzung der Kanalinseln - Besitz der britischen Krone. Eine jenseits der Inseln vergessene Geschichte von Anpassung, Kontrolle und Schuld.</itunes:summary>
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      <title>Ein Degendieb als Symbol für den antikolonialen Kampf des Kongo</title>
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      <description>Es ist ein kurzer Augenblick des Triumphs in der traurigen Kolonialgeschichte des Kongo. Ein einziges Foto hält fest, wie sich Ambroise Boimbo am 29.6.1960 den Degen des belgischen Königs schnappt. Von Thomas Pfaff.</description>
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      <![CDATA[<p>Es ist ein kurzer Augenblick des Triumphs in der traurigen Kolonialgeschichte des Kongo. Ein einziges Foto hält fest, wie sich Ambroise Boimbo am 29.6.1960 den Degen des belgischen Königs schnappt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff:</strong><br/><ul><li>von einem Terrorregime und einer jahrhundertelangen Jagd auf Sklaven im Kongo,</li><li>warum die Rede von Regierungschef Patrice Émery Lumumba für Fassungslosigkeit bei den westlichen Gästen sorgt,</li><li>warum Lumumbas gewaltsamer Tod dem Land eine große Chance nimmt,</li><li>wie das Leben von Ambroise Boimbo nach dem Degendiebstahl weitergeht.</li></ul><br/>Es ist der 29. Juni 1960, ein Tag vor der Unabhängigkeit des Kongo. Der belgische König Baudouin grüßt anlässlich der Feierlichkeiten die Menschenmenge auf dem Prachtboulevard von Léopoldville, dem heutigen Kinshasa. In weißer Generals-Uniform steht er im offenen Cadillac, sein königlicher Degen liegt hinter ihm auf der Rückbank.<br/><br/>Ein elegant gekleideter Mann geht neben dem langsam fahrenden Wagen her. Plötzlich greift er zu und rennt los - genau vor die Linse des deutschen Fotografen Robert Lebeck. Der drückt schnell ab.<br/><br/>Der Mann wird nur wenig später von Soldaten überwältigt und der König erhält seinen Degen zurück. Erst viel später wird bekannt, dass der Dieb Ambroise Boimbo heißt, 30 Jahre alt und ein arbeitsloser Elektriker ist.<br/><br/>Lebecks Foto hingegen wird sofort berühmt und vielfach abgedruckt. Es gilt als <em>das</em> Symbolbild für die Unabhängigkeit Afrikas. Es vereint koloniale Unterdrückung, Hoffnung auf Freiheit und auch die Enttäuschung dieser Hoffnung.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Boniface Mabanza, Handels- und Entwicklungsexperte, Koordinator der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika </li><li>Soundtrack to a Coup d’Etat. Dokumentationsfilm von Johan Grimonprez, Belgien, Frankreich. Niederlande 2024</li><li>Adam Hochschild: Schatten über dem Kongo. Stuttgart 2000</li><li>Dominic Johnson: Kongo. Kriege, Korruption und die Kunst des Überlebens. Frankfurt am Main 2014</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/koenig-baudouin-100.html" >31.07.1993 - Todestag des belgischen Königs Baudouin I.</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/kongo-108.html" >30.06.1960 - Kongo wird unabhängig</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-leopold-der-zweite-verkauft-kongo-an-belgien-100.html" >15.11.1908 - König Leopold II. von Belgien verkauft "seine" Kolonie Kongo an den Staat</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Pfaff<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Christoph Schneider</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 29 Jun 2025 04:00:14 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Pfaff</itunes:author>
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      <itunes:keywords>29.06.1960, 29.06.2025, Leopoldville, König Baudouin, Kolonialismus, Kongo, Belgien, Uran, Coltan, Kongogräuel, Patrice Lumumba, Ambroise Boimbo</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Es ist ein kurzer Augenblick des Triumphs in der traurigen Kolonialgeschichte des Kongo. Ein einziges Foto hält fest, wie sich Ambroise Boimbo am 29.6.1960 den Degen des belgischen Königs schnappt.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-07-02T16:03:06</ard:visibleFrom>
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      <title>17 Stunden Angst: Der Bankraub von Berlin-Zehlendorf</title>
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      <description>Der Plan ist nahezu perfekt: Bankräuber stürmen eine Commerzbank-Filiale in Berlin. Am 28.6.1995 entkommen sie mit einer Millionen-Beute durch einen zuvor gegrabenen Tunnel. Von Erik Hlacer.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Plan ist nahezu perfekt: Bankräuber stürmen eine Commerzbank-Filiale in Berlin. Am 28.6.1995 entkommen sie mit einer Millionen-Beute durch einen zuvor gegrabenen Tunnel.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Erik Hlacer:</strong><br/><ul><li>wie die Geiseln die dramatischen Stunden erleben und welche Folgen der Raub für sie hat,</li><li>welche zum Teil abwegigen Forderungen die Täter stellen,</li><li>warum ein Regenwasserrohr den Tätern jede Menge Zeit erspart,</li><li>wie die Polizei im Anschluss von der Presse verhöhnt wird.</li></ul><br/>In der Nacht zum 28. Juni 1995 flüchten in Berlin-Zehlendorf mehrere Bankräuber durch einen Tunnel. Im Gepäck: mehr als zehn Millionen D-Mark. Vorausgegangen ist dem Raub ein spektakuläres Ablenkungsmanöver.<br/><br/>Vier Männer stürmen bereits am Vortag eine Bankfiliale. Sie nehmen Angestellte und Kunden als Geiseln und fordern 17 Millionen D-Mark Lösegeld. Es folgen Telefonate, Verhandlungen und immer weitere Forderungen. Wie sich später herausstellt nur zu einem Zweck: Zeit zu gewinnen.<br/><br/>Kurz nach Mitternacht reißt der Kontakt zu den Geiselnehmern ab. Nach über 17 Stunden stürmt das SEK die Bank und befreit die Geiseln. Die Täter sind da längst weg - geflohen durch einen über Monate selbst gegrabenen Tunnel. Sechs von vermutlich elf Bankräubern werden später gefasst und gut die Hälfte der Beute sichergestellt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ralf Kahlbau, damals Leiter beim zuständigen Raubdezernat</li><li>Deutschlandfunk: <a href="https://www.deutschlandfunk.de/historischer-bankraub-vor-25-jahren-wie-zehn-millionen-d-100.html" >Historischer Bankraub - wie zehn Millionen D-Mark durch einen Tunnel verschwanden</a></li><li>rbb|24-Podcast "Im Visier": <a href="https://www.rbb24.de/panorama/thema/podcast/imvisier/bankueberfall-millionen-raub-zehlendorf-spektakulaer-gangster.html" >Millionenraub in Zehlendorf</a></li><li>Spiegel: <a href="https://www.spiegel.de/politik/gewaltiges-getoese-a-540d4d9e-0002-0001-0000-000009200865" >Bankraub - Gewaltiges Getöse</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/harter-brocken/harter-brocken-der-bankraub/ard/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2hhcnRlci1icm9ja2VuLzIwMjMtMTAtMTRfMjEtNDUtTUVTWg" >Harter Brocken - Der Bankraub</a>. Spielfilm Deutschland 2017</li><li>WDR Lokalzeit: <a href="https://www1.wdr.de/lokalzeit/verbrechen/geiselnahme-von-hilden-100.html" >Vor 50 Jahren - Bankraub mit Geiselnahme in Hilden</a></li></ul><br/><strong>Hörtipp:</strong><br/><ul><li>Bayern 2:<strong> </strong><a href="https://www.ardsounds.de/sendung/tatort-geschichte-true-crime-meets-history/urn:ard:show:26470b5714f8d321/" >Tatort Geschichte - True Crime meets History</a>. Ein Podcast über spannende Verbrechen aus der Vergangenheit</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Erik Hlacer<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Nico Söllner</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 28 Jun 2025 04:00:24 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 28.06.2025, 28.06.1995, Berlin-Zehlendorf, Geiselnahme, Bankraub, Tunnel, Haus des Geldes, Martin Textor</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der Plan ist nahezu perfekt: Bankräuber stürmen eine Commerzbank-Filiale in Berlin. Am 28.6.1995 entkommen sie mit einer Millionen-Beute durch einen zuvor gegrabenen Tunnel.</itunes:summary>
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      <title>Bewundert von Chaplin und Twain: die taubblinde Helen Keller</title>
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      <description>Als Kleinkind verliert Helen Keller (geb. am 27.6.1880) Hör- und Sehkraft. Doch sie lernt per Hand zu kommunizieren und wird Schriftstellerin, Aktivistin und Weltreisende. Von Doris Arp.</description>
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      <![CDATA[<p>Als Kleinkind verliert Helen Keller (geb. am 27.6.1880) Hör- und Sehkraft. Doch sie lernt per Hand zu kommunizieren und wird Schriftstellerin, Aktivistin und Weltreisende.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Doris Arp:</strong><br/><ul><li>wie das "Lormen", also das Buchstabieren von Texten in die Hand, funktioniert,</li><li>wie die einfühlsame Lehrerin Anne Sullivan Helen Kellers Leben verändert,</li><li>von Kellers Liebe zu Literatur, Musik und Kino,</li><li>von ihrem Engagement für Frauenrechte und die Ausbildung blinder Menschen.</li></ul><br/>Helen Keller ist ein gesundes Mädchen, als sie am 27. Juni 1880 im US-Bundesstaat Alabama geboren wird. Im Alter von eineinhalb Jahren erkrankt sie schwer, verliert ihr Hör- und Sehvermögen. Sprachlos und eingeschlossen in sich selbst, so erlebt Helen ihre ersten Jahre.<br/><br/>Kurz vor ihrem siebten Geburtstag engagieren die Eltern eine Blindenlehrerin - für das Mädchen "<cite>der wichtigste Tag meines Lebens</cite>". Anne Sullivan, eine 21-jährige Irin und selbst fast blind, öffnet ihr die Tür zur Außenwelt. Helen Keller lernt, in Blindenschrift zu lesen und schafft es an die Elite-Uni-Harvard. Ihr Studienabschluss macht weltweit Schlagzeilen und gibt Millionen Menschen, die ihr Schicksal teilen, neuen Lebensmut.<br/><br/>Keller schreibt zahlreiche Bücher und Essays über ihren Weg aus der Dunkelheit, tritt in TV-Shows auf und hält weltweit Vorträge. Mit mehreren Ehrendoktortiteln und Auszeichnungen überhäuft, stirbt Helen Keller mit fast 88 Jahren.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ursula Braun, Sonderpädagogin und Mitbegründerin der Deutschen Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation</li><li>Helen Keller: Die Geschichte meines Lebens. Stuttgart 1905</li><li>Helen Keller: Mein Weg aus dem Dunkel. Bern 1994</li><li>Helen Keller: Meine Welt. Berlin 1987</li><li>Nella Braddy: Anne Sullivan Macy. The Story behind Helen Keller. New York 1934</li><li>Katja Behrens: Alles Sehen kommt von der Seele. Weinheim 2001</li><li>William Stern: Helen Keller - Die Entwicklung und Erziehung einer Taubstummblinden. Burbank 2022</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag 13.05.1950: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-256.html" >Blinder Soulstar Stevie Wonder geboren</a></li><li>Zeitzeichen 04.01.1809: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-louis-braille-102.html" >Louis Braille, Blindenlehrer und Erfinder der Brailleschrift</a></li><li>Stichtag 23.12.1789: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8776.html" >Gehörlosenlehrer Charles M. de l'Epée stirbt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Doris Arp<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Jan Roloff</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 27 Jun 2025 04:00:10 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Doris Arp</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Anne Sullivan, Fingeralphabet, Lormen, Gebärdensprache, Autobiografie, Behinderung, Inklusion, Frauenrechte, Bildung, USA, Zeitzeichen, 27.06.1880, 27.06.2025</itunes:keywords>
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      <title>Wie Conrad D. Magirus die moderne Feuerwehr erfand</title>
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      <description>Am 26.6.1895 stirbt in Ulm Conrad Dietrich Magirus: ein Mann, der mit Mut und Erfindergeist die Brandbekämpfung revolutioniert. Seine Ideen retten bis heute Leben. Von Irene Geuer.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 26.6.1895 stirbt in Ulm Conrad Dietrich Magirus: ein Mann, der mit Mut und Erfindergeist die Brandbekämpfung revolutioniert. Seine Ideen retten bis heute Leben.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Irene Geuer:</strong><br/><ul><li>welche Ausbildung Conrad Dietrich Magirus in Italien absolviert,</li><li>was der Ulmer Turnverein mit seinen Ideen zur Feuerbekämpfung zu tun hat,</li><li>wie er hautnah miterlebt, wie das Wort Feuerwehr erfunden wird,</li><li>warum seine Erfindung der Ulmer Leiter Magirus weltberühmt macht,</li><li>welche Leitsätze von Magirus noch heute bei der Alarmierung der 112 beachtet werden.</li></ul><br/>Drei Jahre nach dem katastrophalen Brand im Großherzoglichen Hoftheater in Karlsruhe, bei dem 65 Menschen sterben und rund 200 Theaterbesucher verletzt werden, erscheint 1850 der Bestseller "Alle Theile des Feuerlöschwesens". Darin entwickelt Conrad Dietrich Magirus den Plan, die Feuerwehren militärisch zu organisieren und regt dafür eine gesetzliche Grundlage an.<br/><br/>Zu Hause in Ulm gründet Magirus sein erstes Unternehmen. Er verkauft im ehemaligen Kaufmannsgeschäft seines Vater Feuerwehrausrüstungsgegenstände, wie zum Beispiel seine patentierten Feuerwehrspritzen, die er noch bei anderen Fabrikanten produzieren lässt.<br/><br/>1874 baut er im Keller seiner Villa eine große Werkstatt. Im Garten errichtet er einen Turm, an dem er seine selbstkonstruierten Leitern ausprobiert. Das Geschäft wird ein Erfolg. Die Kundschaft sitzt nicht nur in Deutschland, sondern auch in Russland oder Japan.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ulrich Laschet (Pressesprecher Feuerwehr Köln)</li><li>Bernd Klaedtke (Historiker im Verband der Feuerwehren in Deutschland)</li><li>Martin Nestler (Ulmer Regionalhistoriker, Buchautor)</li><li>Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg: Miteinander, Füreinander - zum 150-jährigen Bestehen des Verbandes, Filderstadt 2013</li><li>Conrad Dietrich Magirus: Das Feuerlöschwesen, Ulm 1877</li><li>Martin Nestler: Der Feuerwehrpionier und Unternehmer Conrad Dietrich Magirus, Tübingen 2011</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>SWR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/swr-aktuell-baden-wuerttemberg/einer-der-beruehmtesten-soehne-ulms-conrad-dietrich-magirus-200-geburtstag/swr-bw/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIxMjEwMjY" >Einer der berühmtesten Söhne Ulms: Conrad Dietrich Magirus</a></li><li>Zeitzeichen 05.08.1818: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-carl-metz-feuerwehr-100.html" >Carl Metz, Gründer der Freiwilligen Feuerwehr, wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Irene Geuer<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins<br/>Technik: Christine Reinartz</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 26 Jun 2025 04:00:53 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Irene Geuer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 26.06.1895, 26.06.2025, Ulmer Leiter, Feuerwehrtechnik. Feuerwehrgeschichte, Rettungstechnik, Drehleiter</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 26.6.1895 stirbt in Ulm Conrad Dietrich Magirus: ein Mann, der mit Mut und Erfindergeist die Brandbekämpfung revolutioniert. Seine Ideen retten bis heute Leben.</itunes:summary>
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      <title>Als der Kalte Krieg heiß wurde: Konfrontation in Korea</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-als-der-kalte-krieg-heiss-wurde-konfrontation-in-korea-100.html</link>
      <description>Auch 75 Jahre nach Kriegsbeginn gibt es in Korea keinen Friedensvertrag zwischen Nord und Süd. Der Beginn des tödlichen Konflikts am 25.6.1950 hatte auch Auswirkungen auf Deutschland. Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Auch 75 Jahre nach Kriegsbeginn gibt es in Korea keinen Friedensvertrag zwischen Nord und Süd. Der Beginn des tödlichen Konflikts am 25.6.1950 hatte auch Auswirkungen auf Deutschland.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>warum der Koreakrieg die westdeutsche Wiederbewaffnung beschleunigt, </li><li>welchen Einfluss Stalins Tod auf den Frieden in Korea hat,</li><li>warum die deutsche Wirtschaft vom Koreakrieg profitiert,</li><li>wie die TV-Satire M.A.S.H. Anfang der 1970er Jahre den Koreakrieg wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückt.</li></ul><br/>Die Alliierten des Zweiten Weltkriegs legen die Grenze zwischen Nord- und Südkorea entlang des 38. Breitengrads. So zerfällt das zuvor von Japan besetzte Land in zwei politische Systeme: Der Norden Koreas steht unter dem Einfluss von Stalin und Mao, der Süden ist durch die USA geprägt. Dennoch wünschen sich viele Koreaner eine Wiedervereinigung. <br/><br/>Auch die kommunistischen Nordkoreaner wollen die Einheit – notfalls mit Gewalt. Am 25. Juni 1950 überschreiten ihre Truppen die Grenze und greifen den Süden an. <cite>Ein solcher Akt der Aggression zeige die Gefahr für die Sicherheit aller freien Nationen</cite>, wendet sich der <abbr title="amerikanische">US</abbr>-Präsident<span lang="en"> Harry Truman</span> an seine Landsleute. <br/><br/>Die <abbr title="United Nations/Vereinte Nationen">UN</abbr> unter dem Oberbefehl der <abbr title="United States of America">USA</abbr> schicken Soldaten und Kriegsmaterial nach Korea. Es folgt ein dreijähriger Krieg mit Millionen Toten und ohne Sieger: Korea bleibt bis heute geteilt. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Bernd Stöver, Professor für Internationale Geschichte, Universität Potsdam</li><li>Rolf Steininger, Professor em. Institut für Zeitgeschichte, Universität Innsbruck</li><li>Rolf Steininger: Der vergessene Krieg. Korea 1950-1953, München 2008</li><li>Bernd Stöver: Geschichte des Koreakriegs, München 2015</li><li>Odd Arne Westad: Der Kalte Krieg. Eine Weltgeschichte, Stuttgarg 2019</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6080.html" >Stichtag: 24. Oktober 1991 – Versöhnungsabkommen zwischen Nord- und Südkorea</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag3442.html" >Stichtag: 27. Juli 1953 – Waffenstillstand von Panmunjon unterzeichnet</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-demokratische-volksrepublik-korea-100.html" >Stichtag: 9. September 1948 – Demokratische Volksrepublik Korea gegründet</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Andrea Kath<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 25 Jun 2025 04:00:38 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Kath</itunes:author>
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      <itunes:keywords>25.06.1950, 25.06.2025, Korea, Krieg Kim Il Sung, China, USA, Kalter Krieg, US-Armee</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Auch 75 Jahre nach Kriegsbeginn gibt es in Korea keinen Friedensvertrag zwischen Nord und Süd. Der Beginn des tödlichen Konflikts am 25.6.1950 hatte auch Auswirkungen auf Deutschland.</itunes:summary>
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      <title>Der Schneider von Ulm: Pionier der Fliegerei und gefallener Held</title>
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      <description>Zu Lebzeiten verspottet, heute verehrt: Albrecht Berblinger, geboren am 24.6.1770 in Ulm, will über die Donau fliegen – und stürzt ab. Sein Scheitern liefert den Stoff für Literatur, Opern und und Filme.  Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Zu Lebzeiten verspottet, heute verehrt: Albrecht Berblinger, geboren am 24.6.1770 in Ulm, will über die Donau fliegen – und stürzt ab. Sein Scheitern liefert den Stoff für Literatur, Opern und und Filme. </p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>dass Albrecht Berblinger ein talentierter Schneider ist,</li><li>wie er Beinprothesen und Kinderwagen konstruiert,</li><li>warum heute unklar ist, wie seine Flugmaschine ausgesehen hat,</li><li>dass sein gescheiterter Flug auch zum sozialen Absturz führt,</li><li>wie seine Geschichte in Literatur und Film festgehalten wird.</li></ul><br/>Von früher Jugend an hat Albrecht Berblinger ein besonderes Interesse an Technik. Doch als Waisenkind muss der am 24. Juni 1770 Geborene einen geldbringenden Beruf ergreifen. So erlernt der Ulmer das Schneider-Handwerk und baut sich ein florierendes Geschäft auf. Das Tüfteln gibt er indes nicht auf. Wie die Brüder Montgolfier, die in Frankreich erste Flugversuche im Ballon absolvieren, zieht es Albrecht Berblinger auch in die Lüfte. Sein Vorbild sind die Vögel, deren Flugtechnik er genau studiert. <br/><br/>Als im Mai 1811 der König Friedrich I. von Württemberg nach Ulm kommt, will Albrecht Berblinger den Flug wagen: Der Schneider von Ulm springt aus rund 20 Metern Höhe mit seinen selbst gebauten Flügeln ab, um auf die andere Seite der Donau zu gleiten. Doch es kommt anders, Berblinger stürzt plump ins Wasser. Anstatt mit Ruhm und Ehre wird er mit Spott und Hohn überhäuft. Erst zwei Jahrhunderte später wird er als Held gefeiert – als Flugpionier, der seiner Zeit um mindestens hundert Jahre voraus war.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Michael Wettengel, Leiter des Stadtarchivs Ulm</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.ulm.de/tourismus/stadtgeschichte/pers%C3%B6nlichkeiten/der-schneider-von-ulm" >Der Schneider von Ulm: Die Tragik eines Flugversuchs (Stadt Ulm)</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-bayerische-flugzeugwerke-106.html" >Stichtag 7. März 1916 – Bayerische Flugzeugwerke gegründet</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-otto-lilienthal-100.html" > Stichtag: 10. August 1896 - Todestag des Flugpioniers Otto Lilienthal</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-schneider-von-ulm-100.html" >Stichtag: 28. Januar 1829 – Todestag des "Schneiders von Ulm"</a></li></ul><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler <br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 24 Jun 2025 04:00:13 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Marko Rösseler</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Albrecht Berblinger, Schneider von Ulm, Flugpionier, Fliegen, Traum, Scheitern, Fliegerei, Erfindungen, Zeitzeichen, Geschichte, 24.06.2025, 24.06.1770</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Zu Lebzeiten verspottet, heute verehrt: Albrecht Berblinger, geboren am 24.6.1770 in Ulm, will über die Donau fliegen – und stürzt ab. Sein Scheitern liefert den Stoff für Literatur, Opern und und Filme.</itunes:summary>
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      <title>Sabotage aus der Luft? Die DDR und der Amikäfer</title>
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      <description>Juni 1950: DDR-Protest gegen "imperialistische" US-Kartoffelkäfer. Staatliche Propaganda - oder steckt eine kuriose Sabotage hinter dem Käferbefall auf DDR-Feldern? Von Christian Gerdener.</description>
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      <![CDATA[<p>Juni 1950: DDR-Protest gegen "imperialistische" US-Kartoffelkäfer. Staatliche Propaganda - oder steckt eine kuriose Sabotage hinter dem Käferbefall auf DDR-Feldern?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Gerdener:</strong><br/><ul><li>wie aus einem Schädling ein Staatsfeind wird, </li><li>warum der Kartoffelkäfer 1950 plötzlich als US-amerikanische Biowaffe gilt,</li><li>wie der Spruch "Sei ein Kämpfer, sei kein Schläfer – achte auf den Kartoffelkäfer" in den Alltag einzieht,</li><li>wieso sich ganze Schulklassen auf Käfersuche machen,</li><li>was der "Amikäfer" mit Fake News, Propaganda und der Macht der Schlagzeile zu tun hat.</li></ul><br/>Der gelb-schwarze Kartoffelkäfer hat es schwer in der DDR - nicht nur wegen seines Appetits auf Kartoffelpflanzen, sondern auch wegen seines vermeintlichen Ursprungs. Im Frühsommer 1950 melden Bauern einen massenhaften Käferbefall - kurz nachdem angeblich westliche Flugzeuge über die Felder geflogen sind.<br/><br/>Die DDR-Regierung wittert Sabotage: Die Amerikaner sollen gezielt "Amikäfer" abgeworfen haben, um die Versorgung zu stören. Beweise? Fehlanzeige. Doch Propaganda-Plakate, Gedichte von Bertolt Brecht und Suchaktionen auf dem Acker machen aus dem Käfer einen politischen Gegner.<br/><br/>In Wahrheit sind es Hitze und eigene Versäumnisse, die eine ideale Umgebung für die Vermehrung der Schädlinge schaffen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Lars-Broder Keil, Sven Felix Kellerhoff: Fake News machen Geschichte. Gerüchte und Falschmeldungen im 20. und 21. Jahrhundert. Berlin 2017</li><li>Klaus Zeyringer: Breaking News. Zeitgeschehen in der Presse von 1648 bis 2001. Innsbruck 2023</li></ul> <br/><strong>Und das sind unsere Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Lars-Broder Keil, Historiker und Journalist, Leiter des Unternehmensarchivs von Axel Springer </li><li>Klaus Zeyringer, Publizist, ehem. Literaturkritiker und Professor für Germanistik in Frankreich</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/insekten_und_spinnentiere/kaefer/kaefer-kartoffelkaefer-104.html" >Kartoffelkäfer</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/ddr/index.html" >Leben in der DDR</a></li><li>planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/medien/fake_news/index.html" >Fake News – die Macht der Falschmeldungen</a></li><li>bpb: <a href="https://www.bpb.de/themen/medien-journalismus/krieg-in-den-medien/130697/was-ist-propaganda/" >Was ist Propaganda?</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Gerdener<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Christoph Schneider</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 23 Jun 2025 04:00:14 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christian Gerdener</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Amikäfer, Kartoffelkäfer, Krise, Propaganda, USA, Flugzeug, Abwurf, Verschwörungstheorie, Fake News, Geschichte, Zeitzeichen, 23.06.2025, 23.06.1950</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Juni 1950: DDR-Protest gegen "imperialistische" US-Kartoffelkäfer. Staatliche Propaganda - oder steckt eine kuriose Sabotage hinter dem Käferbefall auf DDR-Feldern?</itunes:summary>
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      <title>Bonnie Prince Charlie: Schottlands letzte Chance auf die Krone</title>
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      <description>Am 22.6.1745 sticht Bonnie Prince Charlie in See, um mit den Jakobiten den britischen Thron zurückzuerobern. Er scheitert, flieht - und überlässt seine Landsleute der Verfolgung. Von Edda Dammmüller.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 22.6.1745 sticht Bonnie Prince Charlie in See, um mit den Jakobiten den britischen Thron zurückzuerobern. Er scheitert, flieht - und überlässt seine Landsleute der Verfolgung.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Edda Dammüller:</strong><br/><ul><li>warum sich Charles Edward Stuart ohne Wissen seines Vaters aufmacht, den Thron zurückzuerobern, </li><li>wie der Prinz als Zofe verkleidet den englischen Truppen entkommt, </li><li>was die Schlacht von Culloden zum Wendepunkt der schottischen Geschichte macht, </li><li>und wieso der Dudelsack nach der Niederlage verboten wird. </li></ul><br/>"He’s a bonnie lad!" - ein hübscher Bursche, schwärmen die Damen über Charles Edward Stuart. Der junge Prinz aus dem Exil will, was seiner Familie einst gehörte: den Thron in London. <br/><br/>Ohne offizielle Bündnispartner, aber mit viel Charme und einer guten Portion Übermut segelt Charles mit wenigen Getreuen nach Schottland - in der Hoffnung, Frankreich werde sich anschließen. Tatsächlich bringt er für kurze Zeit die Highlands in Aufruhr. Doch bei Culloden scheitert sein Aufstand blutig. Der "schöne Prinz" flieht über die Hebriden - und kehrt nie zurück. <br/><br/>Charles Edward Stuart wird in Schottland zur Symbolfigur. Auch wenn seine Geschichte nicht von politischen Erfolgen erzählt, sondern von Kühnheit, verlorener Hoffnung und tragischem Scheitern. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. em. Michael Maurer, ehem. Uni Marburg</li><li>Ronald G. Asch: Die Stuarts – Geschichte einer Dynastie, München 2011.</li><li>Michael Maurer: Kleine Geschichte Schottlands, Stuttgart 2008.</li><li>Frank Thadeusz: <a href="https://www.spiegel.de/spiegel/schottland-1746-in-einem-moor-entschied-sich-das-schicksal-der-grossmaechte-a-1132308.html" >Historische Schlacht in Schottland. Prinz Schönling türmte in Frauenkleidern</a>, Der Spiegel, 31. Januar 2017.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/westeuropa/schottische_geschichte/pwiebonnieprincecharlie100.html" >Bonnie Prince Charlie</a></li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=rHRO6zA9KCE" >Charles Edward Stuart: Italian Dandy, Selfish Alcoholic or Charismatic Prince?</a></li><li>Mac Hare: <a href="https://www.mac-hare.de/bonnie-charles/" >Bonnie Prince Charles</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Edda Dammmüller <br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse <br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 22 Jun 2025 04:00:16 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Edda Dammmüller</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Schottland, Schlacht von Culloden, Charles Edward Stuart, Jakobitenaufstand, schottische Unabhängigkeit, Großbritannien, Highlands, Outlander, Andrew Gower, Zeitzeichen, 22.06.1745, 22.06.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 22.6.1745 sticht Bonnie Prince Charlie in See, um mit den Jakobiten den britischen Thron zurückzuerobern. Er scheitert, flieht - und überlässt seine Landsleute der Verfolgung.</itunes:summary>
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      <title>Als 1935 die Schriftsteller laut wurden – und die Welt zuhörte</title>
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      <description>Vor 90 Jahren sind Faschismus und Tyrannei auf dem Vormarsch. In Paris wollen weltberühmte Autorinnen und Autoren die Kultur verteidigen, auf dem ersten Schriftsteller-Kongress ab dem 21.6.1935. Von Christoph Vormweg.</description>
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      <![CDATA[<p>Vor 90 Jahren sind Faschismus und Tyrannei auf dem Vormarsch. In Paris wollen weltberühmte Autorinnen und Autoren die Kultur verteidigen, auf dem ersten Schriftsteller-Kongress ab dem 21.6.1935.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vormweg:</strong><br/><ul><li>dass Bertolt Brecht um ein "wanzenfreies" Zimmer in Paris bittet,</li><li>über einen Streit zwischen Ilja Ehrenburg und André Breton, der mit den Fäusten endet,</li><li>wie Teilnehmer den Kongress in ihren Memoiren festhalten,</li><li>wann plötzlich "die Internationale" gesungen wird.</li></ul><br/>Lion Feuchtwanger, Robert Musil, Aldous Huxley, Bertolt Brecht: Sie alle bekunden ihre Bereitschaft, gegen das faschistische und antisemitische Hitler-Deutschland zu kämpfen. Der Schock über Hitlers Machtübernahme samt der folgenden Bücherverbrennung und Verfolgungen sitzt tief. <br/><br/>"Die Kultur, die wir verteidigen wollen, entsteht aus der Summe der besonderen Kulturen jedes Landes", sagt André Gide in seiner Eröffnungsrede. Die Teilnehmenden aus 38 Ländern treffen sich zweimal täglich. Fünf Tage lang wird diskutiert – und gestritten. Auch, weil der Kongress aus der Sowjetunion heraus geplant ist und man dort auf die Unterstützung der Schreibenden für den Kommunismus hofft.<br/><br/>"Der Kongress war nicht übel, nicht einmal ganz vergebens, glaube ich. Es ist gut, sich zu zählen", urteilt Heinrich Mann später. Moskau ist es jedoch nicht gelungen, das Treffen zu einer sozialistischen Propaganda-Veranstaltung zu verbiegen. Zu unterschiedlich sind die Weltanschauungen, die in Paris aufeinandertreffen. Eine Vielfalt, die ihre Freiheit mit Federn statt mit Waffen gegen den Faschismus verteidigen will.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Susanne Zepp-Zwirner, Romanistin, Universität Duisburg-Essen</li><li>Dr. Ralph Schock, Gustav-Regler-Experte, ehemaliger SR-Literaturchef</li><li><span lang="en">Susanne Zepp-Zwirner: Regions of History. The International Congress for the Defense of Culture, Paris 1935, in: Ruth Fine, Arie M. Kacowicz, Galia Press-Barnathan (Hg): The Relevance of Regions in a Globalized World, London 2018</span></li><li>Wolfgang Klein:<strong> </strong>Als der Apparat nicht funktionierte. Geschichte der Vorbereitung des Pariser Schriftstellerkongresses 1935, in: Wolfgang Asholt u.a. (Hg.): Unruhe und Engagement. Blicköffnungen für das Andere. Festschrift für Walter Fähnders zum 60. Geburtstag, Bielefeld 2004</li><li>Gisèle Freund: 1. Internationaler Schriftsteller-Kongress zur Verteidigung der Kultur, Paris 1935. Fotografien. Ausstellungskatalog 1996.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-bertolt-brecht-kauft-sportwagen-100.html" >Zeitzeichen: 27.11.1949: Bertolt Brecht kauft einen gebrauchten Steyr</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/robert-musil-schriftsteller-100.html" >Zeitzeichen 15.4.1942: Todestag des Schriftstellers Robert Musil</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-gisele-freund-102.html" >Zeitzeichen 19.12.1908: Fotografin Gisèle Freund wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vormweg<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Thomas Bleul</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 21 Jun 2025 04:00:29 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>André Gide, Kultur, Literaturnobelpreis, Faschismus, Europäische Geschichte, Zeitzeichen, 21.06.1935, 21.06.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Vor 90 Jahren sind Faschismus und Tyrannei auf dem Vormarsch. In Paris wollen weltberühmte Autorinnen und Autoren die Kultur verteidigen, auf dem ersten Schriftsteller-Kongress ab dem 21.6.1935.</itunes:summary>
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      <title>Kim Philby - vom Cambridge-Studenten zum Sowjet-Spion</title>
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      <description>Ein sowjetischer Spion als Chef des britischen Geheimdienst? Mit Kim Philby wäre der Coup beinahe gelungen. Eine Agentengeschichte, die sich wie ein Roman liest. Von Martin Herzog.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein sowjetischer Spion als Chef des britischen Geheimdienst? Mit Kim Philby wäre der Coup beinahe gelungen. Eine Agentengeschichte, die sich wie ein Roman liest.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog:</strong><br/><ul><li>wie der Journalist <span lang="en">Phillip Knightley</span> 25 Jahre auf ein Interview mit Kim Philby wartet. </li><li>was James Bond mit <span lang="en">Kim Philby</span> zu tun hat,</li><li>über seine Arbeit für den Wiener Untergrund,</li><li>wie <span lang="en">Kim Philby</span> geheime Akten dem KGB zukommen lässt,</li><li>dass der britische Geheimdienst <span lang="en">Philby</span> schon 1953 als Doppelagenten ausgemacht hat.</li></ul><br/>Als Sohn eines britischen Kolonialbeamten gehört <span lang="en">Kim Philby</span> zur Oberschicht des Empire und besucht die besten Schulen des Landes. Während seines Studiums in Cambridge kommt er mit der Kommunistischen Internationalen in Kontakt und sympathisiert mit deren "Gleichheitsideal". Bald schon wird er vom <abbr title="Sowjetischer Geheimdienst">KGB </abbr>angesprochen. Der sowjetische Geheimdienst sucht junge Studenten, denen aufgrund ihrer Herkunft eine glänzende Karriere prognostiziert wird.<br/><br/>Philby sagt aus Überzeugung zu und empfiehlt gleich noch weitere Kandidaten, mit denen er gemeinsam den Agentenring der <span lang="en">Cambridge Five</span> bildet. Im Sommer 1940 gelangt Kim Philby über die Kontakte des Vaters zum britischen Geheimdienst. Nun kann er noch wertvollere Dokumente und Geheimnisse liefern. Zwischenzeitlich arbeitet er sogar in Washington und hat Zugang zu <abbr title="amerikanische">US</abbr>-Akten.<br/><br/>Dann werden die westlichen Geheimdienste misstrauisch. <span lang="en">Kim Philby</span> wird 1963 enttarnt und setzt sich nach Moskau ab, wo er 1988 stirbt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><span lang="en">Phillip Knightley</span>, Journalist und Philby-Biograf</li><li>Thomas Riegler, Historiker, Wien, spezialisiert auf Geheimdienste im Kalten Krieg</li><li>Thomas Riegler: Der Wiener Spionagezirkel. Wien 2024</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7486.html" >Stichtag 11. Mai 1988 – Kim Philby stirbt in Moskau</a></li><li><a href="https://www.deutsches-spionagemuseum.de/geschichte/kim-philby" >Flucht eines Top-Spions: Am 1. Juli 1963 gibt die britische Regierung zu, dass Kim Philby entkommen ist (Deutsches Spionagemuseum)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Martin Herzog<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 20 Jun 2025 04:00:42 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Martin Herzog</itunes:author>
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      <itunes:keywords>20.06.2025, 20.06.1940, Kim Philby, Spionage, James Bond, Moskau, KGB, NKWD, Spanischer Bürgerkrieg, Doppelagent, Kommunismus, Der dritte Mann</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ein sowjetischer Spion als Chef des britischen Geheimdienst? Mit Kim Philby wäre der Coup beinahe gelungen. Eine Agentengeschichte, die sich wie ein Roman liest.</itunes:summary>
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      <title>Medienzar und Hitlers Helfer: Alfred Hugenberg</title>
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      <description>Alfred Hugenberg, am 19. Juni 1865 geboren, lenkt Presse und Politik in der Weimarer Republik. Seine Schlagzeilen ebnen dem Nationalsozialismus den Weg an die Macht. Von Uwe Schulz.</description>
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      <![CDATA[<p>Alfred Hugenberg, am 19. Juni 1865 geboren, lenkt Presse und Politik in der Weimarer Republik. Seine Schlagzeilen ebnen dem Nationalsozialismus den Weg an die Macht.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Uwe Schulz:</strong><br/><ul><li>warum Alfred Hugenberg vom ersten Tag der Weimarer Republik an als Abgeordneter gegen die Demokratie arbeitet,</li><li>wieso die von ihm geführte Deutsch-Nationale Volkspartei (DNVP) die <abbr title="Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei">NSDAP</abbr> unterstützt,</li><li>dass er von Adolf Hitler nach der Machtübernahme 1933 zum Minister ernannt wird,</li><li>warum Alfred Hugenberg schon im Juni 1933 seinen Rücktritt einreicht, </li><li>wie die Nationalsozialisten Hugenbergs Konzern Stück für Stück zerschlagen.</li></ul><br/>Die parlamentarische Republik hat Alfred Hugenberg nie gewollt: "Seit 1919, seit Weimar, sitze ich im deutschen Parlamente, und bin doch nie Parlamentarier geworden", sagt Hugenberg einmal. Vielmehr träumt der Verleger davon, im Osten neuen Lebensraum für die "Deutschen" zu erobern. Er hegt auch keinen Zweifel an der "Ungleichheit der Menschen" aufgrund ihrer "rassen-anthropologischen Merkmale". <br/><br/>Um seine Ideen zu verbreiten, kämpft sich Alfred Hugenberg an die Macht: Spitzen-Beamter, Bankdirektor, Finanzchef bei Krupp. 1916 steigt er ins Mediengeschäft ein, ein Jahrzehnt später übernimmt der Kaisertreue die UfA in Potsdam. Nun kann er diktieren, welche Informationen verbreitet werden. <br/>Unterstützung findet Alfred Hugenberg bei den alten Eliten, die sich in der von ihm geführten Deutsch-Nationalen Volkspartei einfinden. Seine Strategie, mit Hitler an der Spitze die konservativen Stimmen einzusammeln, um den NSDAP-Führer später zu zähmen, entpuppt sich indes als verhängnisvolle Fehleinschätzung. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Harald Jähner, Kulturjournalist</li><li>Jens Bisky, Kulturwissenschaftler </li><li>Michael Schellhorn: Alfred Hugenberg. Göttingen 2025.</li><li>Wolfgang Benz: Geschichte des Dritten Reiches. München 2019.</li><li>Walter Mühlhausen: Das Weimar-Experiment. Die erste deutsche Demokratie 1918–1933. Bonn 2019.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.politische-bildung.nrw/fileadmin/imperia/md/content/Digitale_Medien/zusatzmaterialien/Der_vergessene_Fuehrer_Begleitdokumentation.pdf" >Der vergessene Führer: Aufstieg und Fall des Medienzaren Alfred Hugenberg (Begleitdokumentation zum Film von Peter Heller)</a></li><li><a href="https://www.dokumentarfilm.info/20933-gespraech-mit-peter-heller-ueber-sein-hugenberg-projekt" >Aufstieg und Fall des Medienzaren: Gespräch mit Peter Heller über sein Hugenberg-Projekt (Haus des Dokumentarfilms)</a></li><li><a href="https://www.radioeins.de/archiv/podcast/1929/" >Herbst 1929 – Schatten über Babylon (Podcast über die NS-Drahtzieher in der ARD-Serie Babylon Berlin)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Uwe Schulz<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 19 Jun 2025 04:00:37 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Uwe Schulz</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 19.06.1865, 19.06.2025, Mediengeschichte, Propaganda, Deutsch-nationale Volkspartei, Weimarer Republik, Drittes Reich</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Alfred Hugenberg, am 19. Juni 1865 geboren, lenkt Presse und Politik in der Weimarer Republik. Seine Schlagzeilen ebnen dem Nationalsozialismus den Weg an die Macht.</itunes:summary>
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      <title>Der Goldrausch und ein Schweizer in Kalifornien: John Sutter</title>
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      <description>Ohne den Schweizer Johann August Sutter (gestorben am 18.6.1880) wäre die Geschichte Kaliforniens wohl anders verlaufen. Er wurde als John Sutter berühmt - und verarmte in dem Goldrausch, den er mit ausgelöst hatte... Von Christoph Tiemann.</description>
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      <![CDATA[<p>Ohne den Schweizer Johann August Sutter (gestorben am 18.6.1880) wäre die Geschichte Kaliforniens wohl anders verlaufen. Er wurde als John Sutter berühmt - und verarmte in dem Goldrausch, den er mit ausgelöst hatte...</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Tiemann:</strong><br/><ul><li>dass Johann August Sutter in der Schweiz wegen Betrug zur Fahndung ausgeschrieben wird,</li><li>wie er sein umtriebiges Leben in den USA fortsetzt,</li><li>warum er über Vancouver und Hawaii nach Kalifornien geht,</li><li>über seinen brutalen Umgang mit der indigenen Bevölkerung,</li><li>wie der Goldrausch seine Siedlung zerstört.</li></ul><br/>Sein Abschied aus der Schweiz gleicht eher einer Flucht: Johann August Sutter lässt 1834 seine Frau mit den fünf Kindern und jede Menge Schulden zurück, als er über den Atlantik auswandert. Auch in den USA schlägt er sich zunächst mehr schlecht als recht durch, hinterlässt geprellte Investoren und unbezahlte Kredite.<br/><br/>Doch John Sutter, wie er sich in der neuen Heimat nennt, tritt wortgewandt und weltmännisch auf. So erhält er von der mexikanischen Regierung ein Stück Land zur Besiedlung. Dort, wo später das Sacramento Valley entstehen wird, regiert Sutter mit harter Hand:<strong> </strong>"Ich war alles: Patriarch, Priester, Vater, Richter." Teile der indigenen Bevölkerung soll er zur Zwangsarbeit verpflichtet haben. <br/><br/>Als 1848 auf seinem Grundstück Gold gefunden wird, kann er sich vor dem Ansturm der Menschen nicht mehr retten. Verbissen kämpft Sutter um eine Entschädigung für seinen zerstörten Besitz von der US-Regierung. Doch vergeblich: Er stirbt am 24. Juni 1880 in einem Hotel in Washington.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Heike Bungert, Lehrstuhl für Nordamerikanische Geschichte Universität Münster</li><li>John Fraser: <span lang="en">Sutter's Fort State Historic Park</span></li><li>Johann August Sutter: Neu-Helvetien - Lebenserinnerungen. Frauenfeld 1934</li><li>Stephan Bierling: Kleine Geschichte Kaliforniens. München 2006</li><li>Theophile de Rutté: Abenteuer Goldrausch. Basel 2008</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://blog.nationalmuseum.ch/2021/04/johann-august-sutter-dunkler-pionier/" >Ein Pionier mit dunkler Seite (Schweizer Nationalmuseum)</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5020.html" >Stichtag 8.10.1810: James Wilson Marshall wird geboren </a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Tiemann <br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Tobias Thomas-Wübbena</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 18 Jun 2025 04:00:15 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christoph Tiemann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Kalifornischer Goldrausch, Sacramento, Sklaverei, Gründungsväter, Wilder Westen, California, Los Angeles, Zeitzeichen, 18.06.1880, 18.06.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ohne den Schweizer Johann August Sutter (gestorben am 18.6.1880) wäre die Geschichte Kaliforniens wohl anders verlaufen. Er wurde als John Sutter berühmt - und verarmte in dem Goldrausch, den er mit ausgelöst hatte...</itunes:summary>
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      <title>Er wollte nicht "Dr. Ecstasy" sein: Alexander Shulgin</title>
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      <description>Vor 100 Jahren, am 17.6.1925, wird der US-Chemiker Alexander Shulgin geboren. Er synthetisiert erstmals die Substanz MDMA, heute besser bekannt als Partydroge Ecstasy. Von Christian Werthschulte.</description>
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      <![CDATA[<p>Vor 100 Jahren, am 17.6.1925, wird der US-Chemiker Alexander Shulgin geboren. Er synthetisiert erstmals die Substanz MDMA, heute besser bekannt als Partydroge Ecstasy.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Werthschulte:</strong><br/><ul><li>warum Alexander Shulgin von einem Glas Orangensaft mit einer Prise Zucker bewusstlos wird,</li><li>wie die US-amerikanische Drogenbehörde DEA Shulgin seine Experimente mit psychoaktiven Substanzen ermöglicht,</li><li>wie MDMA als Partydroge den Weg von den USA nach Ibiza und schließlich nach Großbritannien findet,</li><li>warum MDMA Streitobjekt in einem Kulturkampf wird.</li></ul><br/>Der Chemiker und Pharmakologe Alexander Theodore Shulgin wächst als Lehrerkind in Berkeley an der US-Westküste auf. Mit 16 Jahren geht er zum Chemiestudium nach Harvard und unterbricht das Studium mit 19 Jahren, um zur US Navy zu gehen. Nach seinem Kriegsdienst studiert Shulgin weiter, promoviert 1955 in Biochemie. Kurz darauf beginnt er, für den Konzern Dow Chemical zu arbeiten, wo er ein sehr erfolgreiches Insektenvernichtungsmittel entwickelt. <br/><br/>1965 synthetisiert Shulgin in den USA erstmals das Molekül, das später als Ecstasy bekannt wird: 3,4-Methylendioxy-N-methylamphetamin, kurz MDMA. Die New York Times bezeichnet ihn daraufhin als "Doctor E" – E für Ecstasy. Doch Shulgin wehrt sich: Er habe die Substanz nicht so genannt – und der Name führe zu nichts Gutem.<br/><br/>Sein Arbeitgeber Dow Chemical hält nicht viel von Shulgins Experimenten mit psychoaktiven Drogen. 1966 verlässt er das Unternehmen und baut sich sein eigenes Labor in der Nähe von San Francisco auf, wo er als forensischer Chemiker fortan an neuen psychoaktiven Substanzen arbeitet. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Phil Hartnoll, Technoproduzent bei Orbital</li><li>Tobias Schwarz, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit</li><li>Torsten Passie, Psychiater und Autor</li><li>Rachel Nuwer: I feel love. MDMA and the Quest for Connection in a Fractured World, London 2023</li><li>Torsten Passie: The History of MDMA, Oxford 2023</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/rauschmittel/drogen/index.html" >Rauschmittel - Drogen</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/timothy-leary-100.html" >31.05.1996 - Todestag von <span lang="en">Timothy Leary</span></a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-albert-hofmann-lsd-100.html" >19. April 1943 - Der Chemiker Albert Hofmann testet LSD im Selbstversuch</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Werthschulte<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 04:00:30 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christian Werthschulte</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Psychotherapie, Bhagwan, Ibiza, Drogen, MDMA, Techno, Love Parade, Traumatherapie, Zeitzeichen, 17.06.1925, 17.06.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Vor 100 Jahren, am 17.6.1925, wird der US-Chemiker Alexander Shulgin geboren. Er synthetisiert erstmals die Substanz MDMA, heute besser bekannt als Partydroge Ecstasy.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-06-17T06:00:30</ard:visibleFrom>
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      <title>Brille tragen leicht gemacht: Die "Glasmacherin" Marga Faulstich</title>
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      <description>Die Chemikerin Marga Faulstich, am 16.6.1915 in Weimar geboren, prägte als Pionierin der Optik mit über 40 Patenten maßgeblich die moderne Brillenglasherstellung. Von Martina Meißner.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Chemikerin Marga Faulstich, am 16.6.1915 in Weimar geboren, prägte als Pionierin der Optik mit über 40 Patenten maßgeblich die moderne Brillenglasherstellung.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:</strong><br/><ul><li>wie Marga Faulstich zum Spitznamen "Kugelblitz" kommt,</li><li>warum die westlichen Alliierten 41 Mitarbeiter der Glaswerke Schott aus der sowjetischen Besatzungszone nach Heidenheim, Zwiesel und Landshut bringen,</li><li>warum der Vorstandvorsitzende Erich Schott die Mitarbeiterin Marga Faulstich recht unpassend als "teuerstes Mädchen von Schott" bezeichnet,</li><li>warum das Brillenglas "Schwerflint 64" so revolutionär ist.</li></ul><br/>Marga Faulstich fängt 1935 als Laborantin bei den Glaswerken Schott in Jena an. Im Laufe ihres Lebens entwickelt sie 300 optische Gläser und bekommt mehr als 40 Patente. Ihre wohl wichtigste Erfindung ist ein Leichtgewichtglas mit hoher Lichtbrechung für Brillengläser. Brillenfassungen werden damit leichter und filigraner, dazu werden in der Herstellung Rohstoffe gespart. <br/><br/>44 Jahre lang arbeitet Marga Faulstich für Schott. Ihr gelingt in dieser Zeit eine weitere grandiose Erfindung: die selbsttönende Sonnenbrille. 1972, nach unzähligen Versuchsschmelzen mit verschiedensten Stoffen und Zusammensetzungen, findet sie die richtige Mischung für das "phototrope" Glas. Spezielle Metalloxide führen dazu, dass sich das Glas bei Sonneneinstrahlung selbst verdunkelt und wieder aufhellt, wenn es keine Sonneneinstrahlung mehr gibt. 1998 stirbt Marga Faulstich im Alter von 82 Jahren. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Judith Hanft, Archivarin bei Schott in Jena</li><li>Archiv der Firma Schott </li><li>Schott Glaswerke (Hrsg.): Von Jena nach Mainz - und zurück. Schott-Geschichte zwischen Kaltem Krieg und deutscher Wiedervereinigung, Mainz 1995</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/technik/werkstoffe/glas/index.html" >Werkstoffe - Glas</a></li><li>Zeitzeichen 03.12.1888: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/carlzeiss106.html" >Todestag von Carl Zeiss</a></li><li>Zeitzeichen 17.12.1851: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-otto-schott-chemiker-und-glastechniker-geburtstag--100.html" >Otto Schott, Chemiker und Glastechniker</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Martina Meißner <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins <br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <itunes:summary>Die Chemikerin Marga Faulstich, am 16.6.1915 in Weimar geboren, prägte als Pionierin der Optik mit über 40 Patenten maßgeblich die moderne Brillenglasherstellung.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-06-16T06:00:26</ard:visibleFrom>
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      <title>Rückkehr aus dem Reich des Todes: Amundsens Nordpolflug 1925</title>
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      <description>Roald Amundsens größter Triumph? Nicht das gewonnene Rennen zum Südpol - die Rückkehr vom dramatisch gescheiterten Nordpolflug am 15.6.1925: Ein Kampf ums Überleben im Eis. Von Martin Herzog.</description>
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      <![CDATA[<p>Roald Amundsens größter Triumph? Nicht das gewonnene Rennen zum Südpol - die Rückkehr vom dramatisch gescheiterten Nordpolflug am 15.6.1925: Ein Kampf ums Überleben im Eis.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog:</strong><br/><ul><li>warum Roald Amundsen den US-Amerikaner Lincoln Ellsworth für die Flugexpedition benötigt,</li><li>welche Rolle der Dornier-Techniker Karl Feucht spielt,</li><li>mit wie wenig Nahrung die Expeditionsteilnehmer im Eis überleben,</li><li>über die zermürbende arktische Ödnis, "die weiße Leere", die den Gestrandeten mental zusetzt.</li></ul><br/>Als Roald Amundsen am 21. Mai 1925 zum Nordpol aufbricht, ist er bereits weltberühmt: Der Norweger hat als erster den Südpol mit dem Schlitten erreicht und die Nordwestpassage mit dem Boot durchquert. Nun zieht es ihn in die Luft. Das zweimotorige Flugboot Dornier Do J, auch "Wal" genannt, scheint ihm dafür ideal, denn es kann auf Wasser starten und landen.<br/><br/>Mit zwei Flugzeugen und jeweils drei Mann Besatzung heben die Forscher gen Norden ab. Doch nach nur acht Stunden müssen sie notlanden – und sitzen im unebenen Eis fest. Ein Abflug vom Wasser aus ist nicht möglich. Also hacken die Männer wochenlang eine Startbahn ins Eis, bewegen dabei mindestens 500 Tonnen Gefrorenes. In letzter Sekunden heben die Totgeglaubten ab und werden bei ihrer Rückkehr als Helden gefeiert.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Tor Bomann-Larsen, Historiker, Biograf der norwegischen Königsfamilie</li><li>Angela Libal, Kuratorin Dornier-Museum Friedrichshafen</li><li>Tor Bomann-Larsen: Amundsen. Bezwinger beider Pole. Hamburg 2019</li><li><span lang="en">Roald Amundsen, Linclon Ellswoth: Our Polar Flight. The Amundsen-Ellsworth Polar Flight, New York 1925</span></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://frammuseum.no/polar-history/expeditions/the-n24-n25-flight-towards-the-north-pole-1925/" >Fram Museum: The N24/N25 flight towards the North Pole (1925)</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6242.html" >Stichtag: 14. Dezember 1911 – Roald Amundsen erreicht als Erster den Südpol</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-falcon-scott-100.html" >Stichtag: 6. Juni 1868 – Geburtstag Robert Falcon Scott</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-erste-nordpolarexpedition-100.html" >Zeitzeichen: 24. Mai 1868 – Start der ersten deutschen Polarexpedition</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Martin Herzog<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 15 Jun 2025 04:00:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Martin Herzog</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Roald Amundsen, Nordpolflug, Nordpol, Wettrennen, Südpol, Entdecker, Eis, Flugzeug, Fliegerei, Rettung, Geschichte, Abenteuer, 15.06.2025, 15.06.1925</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Roald Amundsens größter Triumph? Nicht das gewonnene Rennen zum Südpol - die Rückkehr vom dramatisch gescheiterten Nordpolflug am 15.6.1925: Ein Kampf ums Überleben im Eis.</itunes:summary>
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      <title>Der Jesuit, der Japan beschrieb: Luis Froís</title>
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      <description>Am 14.6.1585 beginnt der Missionar Luis Froís mit Berichten über das ferne Japan. 440 Jahre später taucht der Portugiese wieder auf: im Videospiel Assassin's Creed. Von Veronika Bock ;Ulrich Biermann.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 14.6.1585 beginnt der Missionar Luis Froís mit Berichten über das ferne Japan. 440 Jahre später taucht der Portugiese wieder auf: im Videospiel Assassin's Creed.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Ulrich Biermann und Veronika Bock:</strong><br/><ul><li>welche Eindrücke die ersten Europäer in Japan sammeln,</li><li>wie die Jesuiten vom indischen Goa aus ihre Missionsarbeit auf Japan und China ausweiten,</li><li>wie detailliert der Jesuit Luis Froís über die Menschen und das Land Japan berichtet,</li><li>warum ihn noch immer Millionen Menschen kennen. </li></ul><br/>Europa im 16. Jahrhundert. Die seefahrenden Nationen erkunden die Weltmeere. Aber über Japan wissen sie kaum etwas. Erst 1543 kommt es zu einem ersten Kontakt, als portugiesische Händler mit einem chinesischen Schiff auf Tanegashima landen, einer Insel im Süden Japans. Der erste Missionar lässt nicht lange auf sich warten. <br/><br/>Francisco Xavier ist bekannt als heiliger Franz Xaver. Er gehört zu den Mitbegründern des Jesuitenordens. Sein Auftrag: Die Lehre Christi in Asien zu verbreiten. Auch der Portugiese Luis Froís ist ein Bruder dieser Gesellschaft Jesu. Wie Xaver ist er zunächst in Goa stationiert, der portugiesischen Enklave in Indien. Erste Meriten verdient er sich als Chronist und Verfasser von Jahresberichten. In Goa begegnet er auch Franz Xaver, der begeistert von Japan berichtet. Dorthin will auch Froís. 1563 erfüllt sich dieser Traum.<br/><br/>Froís verfasst ein Traktat ohne Titel. Darin schreibt er über Männer, Frauen, Kinder. Künste, Theater, Tänze und Instrumente. Über Essen und Trinken, Medizin und Krankheiten, Religion und Kriegsführung. Er vergleicht und beschreibt die Gärten, die Architektur und die Seefahrt. Froís stellt heute die wichtigste Einzelquelle zur Jesuitenmission dar.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Bernhard Scheid, Japanologe an der Akademie der Wissenschaften Wien</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/asien/japan/japan-geschichte-100.html" >Die Geschichte Japans</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/ordensleute/pwiediejesuiten100.html" >Die Jesuiten</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/kolonialismus/index.html" >Kolonialismus - Europas Kolonien</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/magellan-100.html" >10.08.1519 - Die Flotte von Fernando Magellan bricht zur Weltumsegelung auf </a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoren: Ulrich Biermann und Veronika Bock <br/>Redaktion: Christoph Tiegel, David Rother und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 14 Jun 2025 04:00:58 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Veronika Bock ;Ulrich Biermann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 14.06.2025, 14.06.1585, Jesuitenmission, Religion, Kolonialgeschichte Japan, Mission Ostasien</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 14.6.1585 beginnt der Missionar Luis Froís mit Berichten über das ferne Japan. 440 Jahre später taucht der Portugiese wieder auf: im Videospiel Assassin's Creed.</itunes:summary>
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      <title>Visionär eines Palästina im Frieden: Martin Buber</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/visionaer-eines-palaestina-im-frieden-martin-buber-102.html</link>
      <description>Martin Buber spricht unbequeme Dinge aus, eckt politisch und in Religionsfragen an. Und er streckt im Dialog eine Hand der Versöhnung aus. Am 13.6.1965 stirbt Buber. Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Martin Buber spricht unbequeme Dinge aus, eckt politisch und in Religionsfragen an. Und er streckt im Dialog eine Hand der Versöhnung aus. Am 13.6.1965 stirbt Buber.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>was Martin Buber als Dreijährigen schwer traumatisiert,</li><li>wieso Martin Buber viersprachig aufwächst,</li><li>warum Bubers Ehefrau bis in sein hohes Alter seine Texte korrigieren muss,</li><li>wie die SA Martin Buber 1933 zum Rücktritt von seiner Professur nötigt,</li><li>wie Buber 1953 mit der Annahme des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels für Empörung sorgt.</li></ul><br/>Martin Buber träumt von einem lebendigen Judentum. Einem Glauben, der nicht in Gesetzen erstarrt, sondern in menschlichen Beziehungen lebt.<br/><br/>Der Religionsphilosoph wächst in Lemberg, dem heute ukrainischen Lwiw, bei seinen Großeltern Salomon und Adele Buber auf. Er hat eine glückliche Kindheit und er liebt die Stadt Lemberg. Deutsch lernt Martin von Großmutter Adele, die sich die Sprache mittels deutscher Literatur selbst beibringt. Heimlich. Denn für jüdische Mädchen gilt jede Art von Lektüre als unziemlich.<br/><br/>Nach dem Studium arbeitet Buber als Journalist und Verlagslektor. Wird eine der wichtigsten Stimmen der jüdischen Bevölkerung Europas. Er zieht mit seiner Frau und den zwei Kindern nach Heppenheim und lehrt ab 1924 jüdische Religionslehre an der Universität Frankfurt.<br/><br/>1938 migriert die gesamte Familie nach Palästina und Buber wird Professor an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Doch in Israel bleibt Martin Buber ein Außenseiter. Er wird zwar geachtet als Gelehrter. Aber Israels Gründerväter können seine fortwährende Kritik am Umgang mit den Palästinensern nicht akzeptieren.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Hans-Peter Müller, Soziologe, Humboldt-Universität Berlin</li><li>Dr. Wolfgang Krone, Vorsitzender der Martin-Buber-Gesellschaft</li><li>Martin Buber: Das dialogische Prinzip. Ich und Du, Gütersloh 2024</li><li>Martin Buber: Begegnung. Autobiographische Fragmente, Heidelberg 1986</li><li>Paul Mendes-Flohr: Martin Buber. Ein Leben im Dialog, Berlin 2022</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD Mediathek: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/aus-erster-hand/philosoph-und-religionsforscher-martin-buber-im-gespraech/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS81MDYwXzE5NTktMDUtMjUtMDAtMDA" >Philosoph und Religionsforscher Martin Buber im Gespräch</a></li><li>Martin Buber Gesellschaft: <a href="https://buber-gesellschaft.eu/" >Ich habe keine Lehre, aber ich führe ein Gespräch</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/judentum/index.html" >Religion - Judentum</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/judentum/judentum-theodor-herzl-100.html" >Judentum - Theodor Herzl</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 13 Jun 2025 04:00:59 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Marfa Heimbach</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 13.06.2025, 13.06.1965, Martin Buber, Judaismus, Zionismus, Palästina, Israel, Judentum, Soziologie, Philosophie, Nahost-Konflikt</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Martin Buber spricht unbequeme Dinge aus, eckt politisch und in Religionsfragen an. Und er streckt im Dialog eine Hand der Versöhnung aus. Am 13.6.1965 stirbt Buber.</itunes:summary>
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      <title>Hitlers Vorzeige-Boxer: "Tiefschlag-Weltmeister" Max Schmeling</title>
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      <description>Ein gegnerisches Foul macht ihn am 12.6.1930 zum Weltmeister. Erst dafür verspottet, wird Schmeling dann doch zum Jahrhundertboxer – und zum Propaganda-Liebling der Nazis. Von Burkhard Hupe.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein gegnerisches Foul macht ihn am 12.6.1930 zum Weltmeister. Erst dafür verspottet, wird Schmeling dann doch zum Jahrhundertboxer – und zum Propaganda-Liebling der Nazis.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Burkhard Hupe:</strong><br/><ul><li>dass ein Kinofilm den jungen Max Schmeling zum Boxen inspiriert hat,</li><li>wie er sich innerhalb kürzester Zeit an die deutsche Spitze trainiert, </li><li>welche Rolle Schmeling im Zweiten Weltkrieg spielt,</li><li>wie er nach der Sport-Karriere dank Coca Cola zum erfolgreichen Geschäftsmann aufsteigt. </li></ul>Es ist ein Duell der Giganten: Am 12. Juni 1930 beobachten knapp 80.000 Fans im New Yorker <span lang="en">Yankee</span> Stadium wie Max Schmeling und Josef Paul Zukauskas, alias <span lang="en">Jack Sharkey</span>, um den Weltmeister-Titel kämpfen. Der US-Amerikaner ist der klar bessere Boxer – macht aber Fehler. Das wird ihm zum Verhängnis, denn in der vierten Runde landet sein Schlag unterhalb der verbotenen Gürtellinie. Der Schiedsrichter disqualifiziert <span lang="en">Sharkey</span>. Max Schmeling ist damit der erste deutsche Boxweltmeister im Schwergewicht. <br/><br/>In der Heimat wird Max Schmeling jedoch als "Tiefschlag-Weltmeister" verspottet. Fokussiert und voller Ehrgeiz lässt sich der Boxweltmeister nicht unterkriegen und trainiert weiter. Im Juni 1936 trifft er auf Joe Louis. Der junge Schwarze US-Amerikaner gilt als unschlagbar: In 27 Kämpfen hat er 27 Mal gewonnen. Alles spricht für Louis. Doch Schmeling schlägt Louis K.O. – eine Sensation! Jetzt jubelt ganz Deutschland. Und das Nazi-Regime stilisiert Max Schmeling zum deutschen Helden. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Andreas Höfer, Direktor des Deutschen Sport- und Olympia-Museums in Köln </li><li>Volker Kluge: Max Schmeling – eine Biografie in 15 Runden, Berlin 2004</li><li>Max Schmeling: Erinnerungen, Berlin 1995</li><li>Horst Vetten: 40 Jahre Ruhm: Max Schmeling. Hörfunk-Feature, Gemeinschaftsproduktion von WDR, BR und SFB, 1970</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-jupp-elze-100.html" >Zeitzeichen: 12. Juni 1968 – Der deutsche Boxer Jupp Elze fällt ins Koma</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/cassiusclay104.html" >Zeitzeichen 25. Februar 1964 – Cassius Clay wird Box-Weltmeister</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-muhammad-ali-100.html" >Zeitzeichen 17. Januar 1942 – Der amerikanische Boxer Muhammad Ali wird geboren</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/gesellschaft/psychologie/freundschaft_gemeinsam_durch_dick_und_duenn/pwiemaxschmelingundjoelouiseinebesonderefreundschaft100.html" >Max Schmeling und Joe Louis – eine besondere Freundschaft (Planet Wissen)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Burkhard Hupe<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 12 Jun 2025 04:00:53 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Boxen, Weltmeister, Hitler, Nationalsozialismus, Joe Louis, Yankee-Stadium, Coca-Cola, Sportgeschichte, 20. Jahrhundert, Wirtschaftswunder, Zeitzeichen, 12.06.2025, 12.06.1930</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ein gegnerisches Foul macht ihn am 12.6.1930 zum Weltmeister. Erst dafür verspottet, wird Schmeling dann doch zum Jahrhundertboxer – und zum Propaganda-Liebling der Nazis.</itunes:summary>
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      <title>Für sie saß jeder still: Julia Margaret Cameron</title>
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      <description>Mit einer geschenkten Kamera stürzt sich Julia Margaret Cameron (geboren am 11.6.1815) in ein künstlerisches Abenteuer. Sie wird zur wichtigsten Fotopionierin des viktorianischen Zeitalters. Von Andrea Klasen.</description>
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      <![CDATA[<p>Mit einer geschenkten Kamera stürzt sich Julia Margaret Cameron (geboren am 11.6.1815) in ein künstlerisches Abenteuer. Sie wird zur wichtigsten Fotopionierin des viktorianischen Zeitalters.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Klasen:</strong><br/><ul><li>wie sich das Leben Camerons ändert, als ihr Mann in Rente geht, </li><li>warum es der temperamentvollen Britin manchmal an Geduld fehlt, </li><li>wieso ihre Fotos oft unscharf sind, </li><li>warum sie wieder und wieder dieselben Menschen fotografiert, </li><li>dass ihre Schaffenszeit nur zehn Jahre währt.</li></ul><br/><span lang="en">Julia Margaret Cameron</span> macht Kohlenkeller und Hühnerstall zu Dunkelkammer und Atelier. Mit 48 bekommt sie von ihrer Tochter ihre erste Kamera geschenkt - eigentlich nur zum Zeitvertreib. Doch das Geschenk markiert den Wendepunkt in ihrem Leben. <br/><br/>Bei Belichtung ruft Cameron "Stillsitzen, ich zähle bis 400". Was dann folgt, macht sie zu einer der wichtigsten Fotoschaffenden des 19. Jahrhunderts. In Nahaufnahmen fängt sie das Wesen von Menschen ein. Unschärfen erhebt sie zum Stil. Binnen zehn Jahren schafft sie ein wegweisendes Gesamtwerk. Ihr Blick prägt die Fotokunst bis heute.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Anita Hachmann, Kunsthistorikerin, Clemens-Sels-Museum in Neuss</li><li>Anita Hachmann (Hrsg.): Katalog der Ausstellung "Foto, Kunst, Foto - von Julia Margaret Cameron bis Thomas Ruff", Köln 2024</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 28.06.1838: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/victoria102.html" >Krönung von Königin Victoria I.</a></li><li><a href="https://clemens-sels-museum-neuss.de/" >Clemens-Sels-Museum Neuss</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Klasen<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 11 Jun 2025 04:00:49 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Klasen</itunes:author>
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      <itunes:summary>Mit einer geschenkten Kamera stürzt sich Julia Margaret Cameron (geboren am 11.6.1815) in ein künstlerisches Abenteuer. Sie wird zur wichtigsten Fotopionierin des viktorianischen Zeitalters.</itunes:summary>
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      <title>Hattie McDaniel: Ausgegrenzt bis in den Tod</title>
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      <description>Geboren wird Hattie McDaniel am 10.6.1895 - und zum Hollywood-Star. Als erste Person of Color holt sie einen Oscar - und wird wegen ihrer Hautfarbe doch immer wieder ausgegrenzt. Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Geboren wird Hattie McDaniel am 10.6.1895 - und zum Hollywood-Star. Als erste Person of Color holt sie einen Oscar - und wird wegen ihrer Hautfarbe doch immer wieder ausgegrenzt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>Dass Hattie McDaniel anfangs als Tellerwäscherin Geld verdient, </li><li>dass sie in einem Club erst als Klofrau arbeitet, ehe sie auf die Bühne darf, </li><li>mit welchen Superstars sie in Hollywood arbeitet, </li><li>warum Rassismusvorwürfe gegen "Vom Winde verweht" erhoben werden, </li><li>wie trotzig Hattie McDaniel auf die Kritik reagiert.</li></ul><br/><span lang="en">Hattie McDaniel</span> schreibt Filmgeschichte: Als resolute "<span lang="en">Mammy</span>" im Film "Vom Winde verweht" erhält sie als erste Afroamerikanerin einen Oscar - bleibt bei Premiere und Gala jedoch an den Katzentisch verbannt.<br/><br/>Noch im selben Jahr wird ihr persönlicher Triumph überschattet von den Rassismusvorwürfen, die schwarze Bürgerrechtsorganisationen gegen den Film erheben. In vielen Bereichen ist McDaniel die erste Afroamerikanerin, gerät dadurch aber auch oft zwischen alle Stühle.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Karin Esders, Lektorin für Cultural History/Amerikanistik (Universität Bremen)</li><li>Roland Flamini: Vom Winde verweht – Der berühmteste Film der Welt und seine Geschichte. München, 1982</li><li>Jill Watts: Hattie McDaniel - Black Ambition, White Hollywood. Amistad, 2007 </li><li>Carlton Jackson: Hattie. The Life of Hattie McDaniel. Lanham, New York, London, 1990</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 15.12.1939: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/filmpremiere104.html" >Uraufführung des Films "Vom Winde verweht"</a></li><li>Zeitzeichen 28.02.1894: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-ben-hecht-102.html" >Geburtstag des Hollywood-Drehbuchautors Ben Hecht</a></li><li>WDR-Funkhausorchester: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/ard-klassik/steiner-vom-winde-verweht-wdr-funkhausorchester-nic-raine-wdr/ard/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE0NDc4ODg" >Medley der Filmmusik zu "Vom Winde verweht"</a></li><li><a href="https://hattiemcdaniel.com/" >Fanseite zu Hattie McDaniel</a></li></ul><br/><strong>Hörtipp:</strong> <a href="https://www1.wdr.de/radio/cosmo/podcast/podcastpicker/index/a><br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Theo Kramer </p>]]>
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      <pubDate>Tue, 10 Jun 2025 04:00:52 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christiane Kopka</itunes:author>
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      <itunes:keywords>10.06.2025, 10.06.1895, Hattie McDaniel, Vom Winde verweht, USA, Segregation, Rassismus, Clark Gable, Vivien Leigh</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Geboren wird Hattie McDaniel am 10.6.1895 - und zum Hollywood-Star. Als erste Person of Color holt sie einen Oscar - und wird wegen ihrer Hautfarbe doch immer wieder ausgegrenzt.</itunes:summary>
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      <title>Wiener Kongress: Als Europas Landkarte neu gezeichnet wurde</title>
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      <description>Monatelang feiern Europas Mächtige nach Napoleons Niederlage und verhandeln die Grenzen auf dem Kontinent neu. Erst als er zurückkehrt, einigt man sich eilig (am 9.6.1815). Von Herwig Katzer.</description>
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      <![CDATA[<p>Monatelang feiern Europas Mächtige nach Napoleons Niederlage und verhandeln die Grenzen auf dem Kontinent neu. Erst als er zurückkehrt, einigt man sich eilig (am 9.6.1815).</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Herwig Katzer:</strong><br/><br/><ul><li>wie Napoleon nach 20 Jahren Krieg an Russland scheitert, </li><li>warum der Kongress ausgerechnet in Wien stattfindet, </li><li>warum dort Diplomatie und Tanz zusammengehören, </li><li>wie Staaten neu formiert werden, </li><li>warum die Rückkehr Napoleons alle unter Druck setzt, </li><li>warum am Ende des Kongresses niemand mehr tanzt.</li></ul><br/>Am 9. Juni 1815 besiegelt die Schlussakte des Wiener Kongresses Europas Neuordnung nach Napoleons Sturz. Zuvor haben die Großmächte unter der Regie des österreichischen Außenministers Metternich in Wien über Grenzen, Legitimität und das Kräftegleichgewicht verhandelt.<br/><br/>Napoleons Rückkehr von Elba beschleunigt dabei die Entscheidungen: Preußen bekommt Gebiete im Rheinland, Polen fällt unter die Herrschaft des russischen Zaren und ein neues Königreich der Vereinigten Niederlande soll als Pufferstaat vor zukünftigen Expansionsgelüsten Frankreichs schützen. Das Ergebnis bringt dem Kontinent jahrzehntelange Stabilität.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Thomas Schuler, Historiker und Napoleon-Experte</li><li>Reinhard Stauber, Historiker, Universität Klagenfurt</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 01.11.1814: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/wienerkongress106.html" >Der Wiener Kongress wird offiziell eröffnet</a></li><li>Zeitzeichen 12.04.1815: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/rheinland120.html" >Preußen übernimmt das Rheinland </a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/wiener_kongress/wiener-kongress-der-kongress-tanzt-100.html" >"Der Kongress tanzt"</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/wiener_kongress/wiener-kongress-neuordnung-diplomatie-100.html" >Neuordnung der Diplomatie auf dem Wiener Kongress</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Herwig Katzer<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 09 Jun 2025 04:00:51 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Napoleonische Kriege, Napoleon Bonaparte, 1815, Europäische Geschichte, Fürst von Metternich, Diplomatie, Neuordnung Europas, Friedensverhandlungen, Restauration, Waterloo, Zeitzeichen, 09.06.1815, 09.06.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Monatelang feiern Europas Mächtige nach Napoleons Niederlage und verhandeln die Grenzen auf dem Kontinent neu. Erst als er zurückkehrt, einigt man sich eilig (am 9.6.1815).</itunes:summary>
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      <title>Andrew Jackson - der schlechteste US-Präsident?</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-andrew-jackson---der-schlechteste-us-praesident-100.html</link>
      <description>Andrew Jackson (gestorben am 8.6.1845) war der 7. US-Präsident, von vielen als "Old Hickory" verehrt. Andere halten seine zwei Amtszeiten für katastrophal - und sehen Ähnlichkeiten zu Donald Trump... Von Irene Geuer.</description>
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      <![CDATA[<p>Andrew Jackson (gestorben am 8.6.1845) war der 7. US-Präsident, von vielen als "Old Hickory" verehrt. Andere halten seine zwei Amtszeiten für katastrophal - und sehen Ähnlichkeiten zu Donald Trump...</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Irene Geuer:</strong><br/><ul><li>Woher <span lang="en">Andrew Jacksons</span> Hass auf Engländer rührt, </li><li>warum er versehentlich eine Ehe mit einer bereits verheirateten Frau schließt,</li><li>dass er als der <abbr title="United States">US</abbr>-Präsident mit den meisten Duellen gilt, </li><li>weshalb er bei seiner ersten Niederlage Wahlbetrug wittert, </li><li>dass er die Gewaltenteilung zugunsten des Präsidenten verschiebt, </li><li>welche Parallelen und Unterschiede es zu <span lang="en">Donald Trump</span> gibt.</li></ul><br/><span lang="en">Andrew Jackson</span> stammt aus einfachen Verhältnissen. Er ist ehrgeizig, temperamentvoll und ein Haudegen. Er weiß sich durchzusetzen - zur Not mit der Pistole. Er gibt sich als Vorkämpfer des "kleinen Mannes" und wird so schließlich 7. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.<br/><br/>Seine Regierungszeit prägen radikale Entscheidungen: die Entmachtung der <span lang="en">Second Bank of the United States</span>, ein Zollstreit, die brutale Vertreibung indigener Völker sowie die Ausweitung der Präsidialmacht zulasten von Kongress und Ministerien.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Michaela Hampf (Historikerin), Ruhr-Universität Bochum</li><li>Jasper Trautsch (Historiker), Universität Bonn</li><li>Gerste, Ronald D.: Trinker, Cowboys, Sonderlinge - Die 13 seltsamsten Präsidenten der USA. Stuttgart, 2021</li><li>Sikarov, David: Die USA zwischen Internationalismus und Isolationismus. Bonn, 2023</li><li>Bundeszentrale für politische Bildung (Hrsg.): USA - Geschichte, Wirtschaft, Gesellschaft. Bonn, 2024</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 26.05.1830: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-us-kongress-indianerumsiedlungsgesetz-100.html" >Der US-Kongress verabschiedet den "Indian Removal Act"</a></li><li><a href="https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/trump-musk-doge-verfassungskrise-100.html" >Trumps Regierungsumbau: "So regieren Diktatoren"</a></li></ul><br/><strong>Hörtipp:</strong> <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:1592c9eec83e1678/" >Quarks Daily Spezial: Erfolg und Macht - Wie verändert uns der Job?</a><br/><br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Irene Geuer<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Thomas Bleul</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 08 Jun 2025 04:00:33 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Irene Geuer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Old Hickory, US-Geschichte, Oval Office, Populismus, Demokratie, Zeitzeichen, 08.06.2025, 08.06.1845</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Andrew Jackson (gestorben am 8.6.1845) war der 7. US-Präsident, von vielen als "Old Hickory" verehrt. Andere halten seine zwei Amtszeiten für katastrophal - und sehen Ähnlichkeiten zu Donald Trump...</itunes:summary>
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      <title>"Olympia des Mittelalters": Das große Königstreffen von 1520</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-olympia-des-mittelalters-das-grosse-koenigstreffen-von--100.html</link>
      <description>12.000 Menschen, davon zwei Könige und viel Glanz, Gold und Gloria: Im Juni 1520 findet auf einem windigen Feld in Frankreich das wohl prächtigste Ritterturnier des Spätmittelalters statt. Von Ralph Erdenberger.</description>
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      <![CDATA[<p>12.000 Menschen, davon zwei Könige und viel Glanz, Gold und Gloria: Im Juni 1520 findet auf einem windigen Feld in Frankreich das wohl prächtigste Ritterturnier des Spätmittelalters statt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger:</strong><br/><br/><ul><li>warum Heinrich VIII. und Franz I. auf einem Feld bei Calais keine Schwerter ziehen, sondern Prunkzelte auffahren lassen, </li><li>wie tausend Liter Bier und springende Weinfontänen ein diplomatisches Signal setzen sollen,</li><li>und wer beim heimlichen Ringkampf die königliche Würde verliert. </li></ul><br/>Zwei junge Könige treffen sich bei Calais auf dem "Feld des Goldenen Tuchs" - einem Ort, der glänzt wie Bernstein in der Sonne. 12.000 Menschen sind dabei, als England und Frankreich sich nicht bekriegen, sondern gegenseitig beeindrucken wollen: mit goldbestickten Zelten, Maskenbällen und einem Bankett der Superlative. <br/><br/>Heinrich VIII. und Franz I. zeigen ihren Reichtum – und wer mehr davon hat. Es ist ein Wettstreit mit politischer Botschaft: Frieden durch Machtdemonstration. Das Bündnis währt nicht lange. Und doch: Für zwei Wochen herrscht ein höfischer Ausnahmezustand – wie eine Prunk-Olympiade des Mittelalters. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Glenn Richardson, Frühe Geschichte der Neuzeit, St Mary's University, London </li><li>Glenn Richardson: The Contending Kingdoms: France and England 1420–1700, Aldershot 2008. </li><li>Glenn Richardson: Renaissance Monarchy: The Reigns of Henry VIII, Francis I and Charles V, London 2002. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen - <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-franz-i-koenig-von-frankreich-geburtstag--100.html" >Franz I., König von Frankreich</a> (Geburtstag 12.09.1494)</li><li>Zeitzeichen - <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-kaiser-karl-v-todestag--100.html" >Kaiser Karl V. </a>(Todestag 21.09.1558)</li><li>Planet Wissen - <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/mittelalter/ritter/index.html" >Mittelalter: Ritter</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ralph Erdenberger<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 07 Jun 2025 04:00:45 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Fields of Cloth of Gold, Feld des Goldenen Tuchs, Calais, Henry VIII., Franz I., Renaissance, englische Geschichte, französische Geschichte, Zeitzeichen, 07.06.1520, 07.06.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>12.000 Menschen, davon zwei Könige und viel Glanz, Gold und Gloria: Im Juni 1520 findet auf einem windigen Feld in Frankreich das wohl prächtigste Ritterturnier des Spätmittelalters statt.</itunes:summary>
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      <title>Erst verhasst, später verehrt: Thomas Mann (geb. am 6.6.1875)</title>
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      <description>Die "Buddenbrooks" machen ihn berühmt, seine politischen Schriften heimatlos. In Jahrhundertbüchern verarbeitet Mann Leben und Zeitgeschichte - und wird dafür lange geächtet. Von Irene Dänzer-Vanotti.</description>
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      <![CDATA[<p>Die "Buddenbrooks" machen ihn berühmt, seine politischen Schriften heimatlos. In Jahrhundertbüchern verarbeitet Mann Leben und Zeitgeschichte - und wird dafür lange geächtet.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Irene Dänzer-Vanotti:</strong><br/><ul><li>wie Thomas Mann sich schon in den 1920er-Jahren gegen die Nazis wendet,</li><li>aus welchen pragmatischen Gründen Mann sich dafür entscheidet, seine Neigung zu jungen Männern in die Kunst zu verbannen,</li><li>was es mit Manns Bekenntnis, "Wo ich bin, ist Deutschland", auf sich hat,</li><li>warum manche Deutsche Thomas Mann als "Luxus-Emigranten" anfeinden.</li></ul><br/>Thomas Mann wird 1875 in Lübeck geboren, als Sohn eines hanseatischen Kaufmanns und einer brasilianischen Mutter. Schon früh ist er ein feinfühliger Beobachter – seiner Zeit und seiner selbst. Mit den "Buddenbrooks" schafft er sein erstes Meisterwerk, für das er auch den Literaturnobelpreis erhält.<br/><br/>Der Roman macht ihn berühmt, doch Thomas Mann selbst bleibt unsicher. Seine Sehnsucht, seine Zweifel, seine verborgenen Neigungen verwandelt er in Kunst. <br/><br/>Er ist ein Meister der Sprache, ein Künstler des Zwischentons – und zugleich ein unbeirrbarer Demokrat. Mit spitzer Feder verteidigt er später Humanität und Demokratie. Früh erkennt er die Gefahr des Nationalsozialismus – und kämpft mit Worten dagegen an.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Heinrich Breloer, Regisseur</li><li>Professor Dr. Kai Sina, Germanist an der Uni Münster</li><li>Heinrich Breloer: Ein tadelloses Glück, Der junge Thomas Mann und der Preis des Erfolgs. München 2024</li><li>Kai Sina: Was gut ist und was böse Thomas Mann als politischer Aktivist. Berlin 2024</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>18. August 1936 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-einbuergerung-thomas-mann-100.html" >Thomas Mann wird Tschechoslowake</a></li><li>20.11.1924: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-zauberberg-100.html" >Der Roman „Zauberberg“ von Thomas Mann erscheint</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-einbuergerung-thomas-mann-100.html" >Thomas Mann</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Irene Dänzer-Vanotti<br/>Redaktion: Carolin Rückl, Matti Hesse<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 04:00:44 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Nobelpreis, Literaturnobelpreis, Nationalsozialismus, Zauberberg, Deutsche Literatur, Lübeck, Humanismus, Antisemitismus, Homosexualität, Zeitzeichen, 06.06.1875, 06.06.2025</itunes:keywords>
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      <title>Kindheit im Mittelalter: Gefahr, Gewalt und Geborgenheit</title>
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      <description>30 bis 50 Prozent aller Kinder starben im Mittelalter vor dem Erwachsenwerden. Doch die These, Eltern hätten ihre Kinder generell vernachlässigt, ist inzwischen widerlegt. Von Maren Gottschalk.</description>
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      <![CDATA[<p>30 bis 50 Prozent aller Kinder starben im Mittelalter vor dem Erwachsenwerden. Doch die These, Eltern hätten ihre Kinder generell vernachlässigt, ist inzwischen widerlegt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:</strong><br/><ul><li>von Guibert von Nogents schwerem Start ins Leben, den er und seine Mutter fast nicht überleben,</li><li>welche Ereignisse im Mittelalter als Fixpunkte in der Kindheit gelten,</li><li>dass die sogenannte Prügelpädagogik keinesfalls typisch mittelalterlich ist,</li><li>wie traumatisiert viele Jungen und Mädchen sind, die schon als Kinder ins Kloster gegeben werden.</li></ul><br/>Die detaillierten Erinnerungen des Abtes Guibert von Nogent zählen zu den wichtigsten Quellen über Kindheit im Mittelalter. Was alle Kinder in dieser Zeit verbindet: Ihr Leben ist ständig bedroht. Sie sterben an Krankheiten, verhungern, fallen ins Feuer, ertrinken in Flüssen, werden im Schlaf erdrückt oder von Tieren zerrissen. <br/><br/>Guibert von Nogent wird um 1055 als Kind adliger Eltern auf einer Burg bei Beauvais geboren. Mit zwölf Jahren tritt er in ein Benediktinerkloster ein, mit ungefähr 50 Jahren wird er Abt von Nogent-sous-Coucy in der Picardie. Guibert von Nogent sieht die Chance, die ihm das Leben im Kloster bietet, und ergreift sie. Er wird ein gebildeter, hochgeachteter Abt und verfasst viele Bücher. <br/><br/>Unter anderem schreibt er seine Lebensgeschichte auf. Guibert leidet als Erwachsener keinen Mangel und ist nicht allein. Aber er vergisst niemals, wie einsam und unglücklich er als Kind gewesen ist. Seine freimütige Erzählung wird heute mit den Bekenntnissen des Kirchenvaters Augustinus verglichen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor em. Reinhold Kaiser, Uni Zürich, Herausgeber der Lebenserinnerungen des Guibert von Nogent</li><li>Professor em. Gerhard Fouquet, Uni Kiel, Herausgeber eines Quellenlesebuches </li><li>Gerhard Fouquet: Kindheiten und Jugend in Deutschland (1250-1700). Ein Quellenlesebuch, Frankfurt a.M. 2018.</li><li>Guibert von Nogent: Monodiae - Einzelgesänge. Bekenntnisse und Memoiren eines Abtes aus Nordfrankreich, Freiburg 2019.</li><li>Shulamith Shahar: Kindheit im Mittelalter, Reinbek bei Hamburg 1993.</li><li>Klaus Arnold: Kind und Gesellschaft in Mittelalter und Renaissance, Paderborn, München 1980.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/mittelalter/leben_im_mittelalter/index.html" >Leben im Mittelalter</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-leben-im-mittelalter-100.html" >31.12.1224 - Wie es sich im Mittelalter lebt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Maren Gottschalk <br/>Redaktion: Matti Hesse <br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 05 Jun 2025 04:00:23 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>30 bis 50 Prozent aller Kinder starben im Mittelalter vor dem Erwachsenwerden. Doch die These, Eltern hätten ihre Kinder generell vernachlässigt, ist inzwischen widerlegt.</itunes:summary>
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      <title>Rettung in letzter Sekunde: Das "Wunder von Dünkirchen"</title>
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      <description>Der Vormarsch der Wehrmacht überrascht die britischen Truppen in Frankreich. Mit letzter Not können sie am 4.6.1940 aus dem eingeschlossenen Dünkirchen gerettet werden. Von Christoph Tiemann.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Vormarsch der Wehrmacht überrascht die britischen Truppen in Frankreich. Mit letzter Not können sie am 4.6.1940 aus dem eingeschlossenen Dünkirchen gerettet werden.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Tiemann:</strong><br/><ul><li>wie die westlichen Alliierten fast 340.000 Soldaten aus Dünkirchen evakuieren,</li><li>wie ausgerechnet Adolf Hitler den Alliierten einen wichtigen Zeitvorteil verschafft,</li><li>warum französische und britische Truppen wegen einer Fehleinschätzung bis an die französische Küste gedrängt werden,</li><li>warum französische Soldaten nach ihrer Evakuierung wieder zurück über den Kanal nach Frankreich geschickt werden.</li></ul><br/>Am 10. Mai 1940 beginnt die Deutsche Wehrmacht ihren Angriff gegen die Niederlande, Belgien und Luxemburg. Die drei neutralen Nachbarländer Deutschlands sind Durchmarschgebiet im Kampf gegen die Militärmacht Frankreich und die mit ihr verbündete britische Expeditionsarmee. <br/><br/>Am Nachmittag des 20. Mai 1940 wird erstmals die Evakuierung alliierter Kräfte über den Ärmelkanal Richtung England in Erwägung gezogen. Churchill schlägt der Admiralität vor, eine große Anzahl kleiner Schiffe bereitzustellen. Daraufhin werden überall an der Kanalküste brauchbare Schiffe bis zu tausend Tonnen registriert. Die "Operation Dynamo" beginnt. <br/><br/>Es gibt allerdings zu wenige Kriegsschiffe, um alle schnell rauszuholen. Auch private Schiffe kommen deshalb zum Einsatz. Zum Teil sind es kleine Segelschiffe, Fischerboote, aber auch Fähren und Feuerwehrboote von der Themse. Insgesamt werden fast 340.000 Soldaten nach England evakuiert, unter ihnen etwa 200.000 Briten und 140.000 Franzosen. Die Operation geht als das "Wunder von Dünkirchen" in die Geschichte ein.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Emmanuel Clermont, Tourismusbehörde der Gemeinde Dünkirchen</li><li>Dr. Hauke Friederichs, sicherheitspolitischer Korrespondent für Zeit Online</li><li>Dr. Hauke Friederichs: Das Wunder von Dünkirchen, Berlin 2021</li><li>Winston Churchill: Der Zweite Weltkrieg, 1948-1953, Berlin 2003</li><li>Willliam L. Shirer: This is Berlin. Rundfunkreportagen 1939-1940, Leipzig 1999</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/der_zweite_weltkrieg/index.html" >Der Zweite Weltkrieg</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-winston-churchill-102.html" >24.01.1965 - Winston Churchill stirbt in London</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Tiemann<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 04:00:08 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 04.06.1940, 04.06.2025, Zeitzeichen, Zweiter Weltkrieg, Dünkirchen, Operation Dynamo, BEF, Wehrmacht</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der Vormarsch der Wehrmacht überrascht die britischen Truppen in Frankreich. Mit letzter Not können sie am 4.6.1940 aus dem eingeschlossenen Dünkirchen gerettet werden.</itunes:summary>
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      <title>Paulette Goddard: Filmstar, Glamour-Girl, Freigeist</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-paulette-goddard-filmstar-glamour-girl-freigeist-100.html</link>
      <description>Paulette Goddard wird in den 1930er-Jahren als Filmpartnerin Charlie Chaplins weltberühmt. Zeitlebens versteht sie es, Glamour und Geist zu verbinden. Von Melahat Simsek.</description>
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      <![CDATA[<p>Paulette Goddard wird in den 1930er-Jahren als Filmpartnerin Charlie Chaplins weltberühmt. Zeitlebens versteht sie es, Glamour und Geist zu verbinden.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Melahat Simsek:</strong><br/><ul><li>vom Hass Marlene Dietrichs auf Paulette Goddard,</li><li>wie Paulette Goddard Einfluss auf das Skript zum Film "Blondinen bevorzugt" nimmt,</li><li>von der Liste der Männer in Goddards Leben, die sich wie das "Who's Who"-Hollywoods liest,</li><li>wie Goddards Alkohol- und Medikamentenmissbrauch verhindert, dass Andy Warhol ihre Biografie schreibt. </li></ul><br/>Die 1920er sind die goldenen Jahre in Hollywood. Die US-Filmindustrie wird zur Weltmarke. Mittendrin: eine junge, schöne, ehrgeizige Frau. Angelockt von der Glitzerwelt des Films mit Aussichten auf Ruhm und Reichtum. Ihr Name: Paulette Goddard.<br/><br/>Anfang der 40er-Jahre beginnt Goddards große Zeit. Für stattliche Gagen übernimmt sie Hauptrollen mit Filmgrößen wie Clark Gable, John Wayne und Fred Astaire. <br/><br/>1951 lernt die Schauspielerin in New York den deutschen Schriftsteller und Emigranten Erich Maria Remarque kennen. Goddard und Remarque werden ein Paar. 1958 heiraten die beiden - Goddards vierte und letzte Hochzeit.<br/><br/>Im Jahr 1970 verstirbt Remarque nach schwerer Krankheit in der Schweiz. Die Schauspielerin ist tief erschüttert. Anschließend verbringt sie viel Zeit in New York, wo sie eine platonische Freundschaft mit dem schüchternen Künstler Andy Warhol pflegt. <br/><br/>Paulette Goddard stirbt am 23. April 1990 in der Schweiz an Herzversagen, wenige Monate vor ihrem 80. Geburtstag. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Andreas Thein, Filmwissenschaftler und Leiter der Sammlung und Restaurierung im Filmmuseum Düsseldorf</li><li>Juniorprofessorin Dr. Kristina Köhler, Mediengeschichte, Universität zu Köln</li><li>Julie Gilbert: Erich Maria Remarque und Paulette Goddard. Biographie einer Liebe. Aus dem Amerikanischen von Nikolaus Gatter. München 1997.</li><li>Otto Friedrich: Markt der schönen Lügen. Die Geschichte Hollywoods in seiner großen Zeit, Köln 1988.</li><li>Joe Morella, Edward Z. Epstein: Paulette. The adventurous life of Paulette Goddard, New York 1985.</li><li>Charles Chaplin: Die Geschichte meines Lebens. Frankfurt a.M. 1998.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-geburtstag-erich-maria-remarque-100.html" >22. Juni 1898 - Erich Maria Remarque wird geboren</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-der-roman-im-westen-nichts-neues-erscheint-100.html" >31. Januar 1929 - Der Roman "Im Westen nichts Neues" erscheint</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/metropolen/los_angeles_stadt_der_engel/pwiehollywoodmythosundrealitaet100.html" >Hollywood - Mythos und Realität</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Melahat Simsek <br/>Redaktion: Christoph Tiegel, Sefa Inci Suvak <br/>Technik: Anne Bohnen</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 03 Jun 2025 04:00:28 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 03.06.1910, 03.06.2025, Modern Times, Moderne Zeiten, Hollywood, Erich Maria Remarque, Hal Roach, Ziegfeld follies</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Paulette Goddard wird in den 1930er-Jahren als Filmpartnerin Charlie Chaplins weltberühmt. Zeitlebens versteht sie es, Glamour und Geist zu verbinden.</itunes:summary>
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      <title>Gesittet plündern: Die Vandalen in Rom</title>
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      <description>14 Tage lang plündern die Vandalen im Juni 455 Rom. Doch mit Vandalismus hat das kaum etwas zu tun - die Männer von Anführer Geiserich gehen methodisch und gesittet vor. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>14 Tage lang plündern die Vandalen im Juni 455 Rom. Doch mit Vandalismus hat das kaum etwas zu tun - die Männer von Anführer Geiserich gehen methodisch und gesittet vor.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>warum sich um die Vandalen so unglaubliche Mythen ranken,</li><li>wie eng eigentlich ihr Verhältnis zum römischen Apparat ist,</li><li>welche Propaganda der römisch-katholische Kirchenvater Augustinus verbreitet,</li><li>wohin sich Geiserich nach der Plünderung Roms zurückzieht,</li><li>wie die Vandalen aus der Weltgeschichte verschwinden.</li></ul><br/>Im Jahr 428 übernimmt Geiserich die Herrschaft über die Vandalen, als unehelicher Sohn des bisherigen Vandalen-Führers. Er gilt als klug, gerissen und weitsichtig. Unter ihm wagen die Vandalen den großen Sprung von Südspanien nach Afrika. Ihren Ursprung haben sie in Osteuropa, hierher hat sie ihre lange Wanderung geführt, im Nacken die nachrückenden konkurrierenden germanischen Stämme.<br/><br/>Die Vandalen erobern das ganze römische Nordafrika. Geiserich baut eine effektive Kriegsflotte auf und macht damit das westliche Mittelmeer unsicher. Seine Blitzangriffe bringen ihm den Ruf als Fürst der Finsternis ein.<br/><br/>Während sich die Römer in Gallien mit den Hunnen bekriegen, bereitet Geiserich die Übernahme der Macht in Rom vor. Sein Sohn verlobt sich mit der römischen Kaisertochter. Doch dann kommt ein neuer Kaiser auf dem Thron. Die Verlobung wird aufgelöst. Geiserich reagiert sofort. Seine Flotte landet im Hafen vor Rom, seine Truppen erobern die Stadt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Roland Steinacher (Professor für alte Geschichte an der Universität Innsbruck)</li><li>Konrad Vössing (Professor für Alte Geschichte an der Universität Bonn)</li><li>Roland Steinacher: Die Vandalen - Aufstieg und Fall eines Barbarenreichs. Stuttgart 2016</li><li>Konrad Vössing: Die Vandalen. München 2018</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 28.08.0430: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-augustinus-von-hippo-100.html" >Todestag von Augustinus von Hippo</a></li><li>Zeitzeichen 19.10.0439: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/karthago-100.html" >Die Vandalen erobern Karthago</a></li><li>Zeitzeichen 15.12.0533: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-ende-vandalenreich-100.html" >Das Ende des Vandalenreiches mit der Schlacht von Tricamarum</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 02 Jun 2025 04:00:38 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>14 Tage lang plündern die Vandalen im Juni 455 Rom. Doch mit Vandalismus hat das kaum etwas zu tun - die Männer von Anführer Geiserich gehen methodisch und gesittet vor.</itunes:summary>
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      <title>Die Suche nach Ägyptens Atlantis: F. Goddio entdeckt Heraklion</title>
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      <description>Es ist die große Sensation der Unterwasserarchäologie: Im Juni 2000 findet der Franzose Franck Goddio im Mittelmeer die Reste der antiken Stadt Thonis-Heraklion. Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Es ist die große Sensation der Unterwasserarchäologie: Im Juni 2000 findet der Franzose Franck Goddio im Mittelmeer die Reste der antiken Stadt Thonis-Heraklion.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>warum der ehemalige Finanzberater und Mathematiker Franck Goddio 1983 auf Unterwasserarchäologie umsattelt, </li><li>warum er drei Städte sucht, aber nur zwei findet,</li><li>wie sie den größten Schiffsfriedhof der Antike finden,</li><li>warum die Stadt Thonis-Herakleion vor über tausend Jahren im Meer versunken ist.</li></ul><br/>Es ist die größte Unterwassergrabung der Geschichte: Franck Goddio und sein Team suchen am Nildelta in Ägypten nach drei Städten, die in antiken Texten beschrieben werden: Kanopus, Thonis und Herakleion. Prachtvolle Städte sollen es gewesen sein, mit Tempeln, Promenaden und Hafenanlagen.<br/><br/>Da sich an Land keine Spuren finden lassen, vermutet Franck Goddio, dass sich die Städte unter Wasser befinden müssen. Er stellt ein Team aus internationalen Experten zusammen. Jahrelang suchen sie den Meeresboden in der Bucht von Abukir ab und vermessen ihn akribisch Meter für Meter.<br/><br/>Dann, im Jahr 2000, tauchen halb verborgen unter Sand, Algen und Seegras kolossale Statuen auf. Die Taucher entdecken auch eine rosa und eine schwarze Granitstele mit Inschriften, die beweisen: Sie haben das antike Thonis-Herakleion gefunden.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Franck Goddio (Leiter der Ausgrabungen in Thonis-Herakleion in der Bucht von Abukir in Ägypten)</li><li>Max Fiederling (Unterwasserarchäologe, Universität Trier)</li><li>Christoph Gerigk (Unterwasserfotograf)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.franckgoddio.org/projects/sunken-civilizations/heracleion/" >Franck Goddio Underwater Archaeologist</a></li><li><a href="https://www.hiltifoundation.org/de/geschichten/sunken-secrets-new-discoveries-by-goddio" >Versunkene Geheimnisse: Das Team von Franck Goddio entdeckt neue Artefakte in Thonis-Herakleion</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 01 Jun 2025 04:00:14 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Marfa Heimbach</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Antike, Indiana Jones, Tauchen, Archäologie, Abenteuer, Zeitzeichen, 01.06.2000, 01.06.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Es ist die große Sensation der Unterwasserarchäologie: Im Juni 2000 findet der Franzose Franck Goddio im Mittelmeer die Reste der antiken Stadt Thonis-Heraklion.</itunes:summary>
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      <title>Filmikone Clint Eastwood: Western, Waffen, Widersprüche</title>
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      <description>Clint Eastwood (am 31.5.1930 geboren) ist eine US-Filmikone: als Schauspieler verehrt, als Regisseur gefeiert – und ein Mann voller Widersprüche. Von Christian Kosfeld.</description>
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      <![CDATA[<p>Clint Eastwood (am 31.5.1930 geboren) ist eine US-Filmikone: als Schauspieler verehrt, als Regisseur gefeiert – und ein Mann voller Widersprüche.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:</strong><br/><ul><li>welches Möbelstück mit Familie Eastwood immer umzieht,</li><li>wie der Schauspieler zum Western-Star avancierte,</li><li>warum Eastwoods Kult-Figur "<span lang="en">Dirty Harry</span>" heute umstritten ist,</li><li>wie der bekennende Republikaner zu Donald Trump steht.</li></ul>Aufgewachsen ist <span lang="en">Clint Eastwood</span> in ärmlichen Verhältnissen, seine Eltern ziehen als Wanderarbeiter durch Kalifornien. Ein Freund empfiehlt ihm, es mal in Hollywood zu probieren – so groß und gutaussehend wie Clint Eastwood als junger Mann ist. Sein Glücksfall ist die Serie "Rawhide": Sechs Jahre lang verkörpert Eastwood den sympathischen Cowboy Rowdy Yates. <br/><br/>Er bleibt ein Cowboy. Zusammen mit dem noch unbekannten Regisseur Sergio Leone entwickelt Eastwood den Italo-Western. 1971 wechselt der Schauspieler mit dem Stoppelbart zum Actionfilm und der radikale Polizist "Dirty Harry" wird seine neue Paraderolle. Dass er auch große Gefühle darstellen kann, zeigt Eastwood 1995 mit seiner Inszenierung von "Die Brücken am Fluss", einer Liebesgeschichte zwischen einem Fotografen und einer verheirateten Farmersfrau. <br/><br/>Stars wie <span lang="en">Meryl Streep, Morgan Freeman</span> oder <span lang="en">Gene Hackmann </span>loben zudem seine ruhige Art am Set, auch als Regisseur und Produzent. Mit 94 Jahren hat er gerade seinen jüngsten und angeblich letzten Film in die Kinos gebracht: Juror #2. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Kai Bliesener, Buchautor </li><li>Kai Bliesener: Clint Eastwood. Mann mit Eigenschaften. Marburg 2020</li><li>Richard Schickel: Ich bin nur ein Typ, der Filme macht. Clint Eastwood. Hamburg 2010.</li><li>Dokumentarfilm: Clint Eastwood. A Cinematic Legacy. Warner Bros. </li></ul><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/kultur/eastwood100.html" >Zeitzeichen über Clint Eastwood</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-sergio-leone-100.html" >Geburtstag Sergio Leone</a></li></ul><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Kosfeld <br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 31 May 2025 04:00:34 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Western, Hollywood, Erbarmungslos, Dirty Harry, Clint Eastwood, Westernheld, USA, Film, Geschichte, 31.05.1930, 310.05.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Clint Eastwood (am 31.5.1930 geboren) ist eine US-Filmikone: als Schauspieler verehrt, als Regisseur gefeiert – und ein Mann voller Widersprüche.</itunes:summary>
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      <title>Als der Rote Baron den Boden unter den Füßen verlor</title>
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      <description>Seine ersten Flugstunden sammelt Manfred von Richthofen ab de, 30.5.1915 als Luftbeobachter. Doch der Adlige will vor allem Ruhm und Orden. Und so wechselt er bald auf den Pilotensitz. Von Raoul Moerchen.</description>
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      <![CDATA[<p>Seine ersten Flugstunden sammelt Manfred von Richthofen ab de, 30.5.1915 als Luftbeobachter. Doch der Adlige will vor allem Ruhm und Orden. Und so wechselt er bald auf den Pilotensitz.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Raoul Mörchen :</strong><br/><ul><li>wie der Kavallerist Richthofen vom Pferd ins Flugzeug kommt,</li><li>warum Piloten zu Beginn der 1. Weltkriegs als bessere Chauffeure gelten,</li><li>wie sich der Flugaufklärer Richthofen über Köln verfliegt,</li><li>wie aus einer Kuhweide bei Köln ein Flughafen wird,</li><li>wie Richthofen mit seinen Memoiren die eigene Legende beflügelt.</li></ul><br/>In den Memoiren des "Roten Barons" klingt die Fliegerei wie ein Kinderspiel. Der Flug ohne Fallschirm in klapprigen Maschinen, deren Holzflügel unterwegs auch schon mal wegbrechen, umknickende Höhenruder, zerfetzte Bespannungen, explodierende Motoren: für Manfred von Richthofen kein Grund, die gute Laune zu verlieren. Die Fliegerei, auch die unter Feindbeschuss, ist einfach "ein großer Spaß". Dieser Spaß beginnt für den gerade 23-Jährigen am 30. Mai 1915 auf dem Flugplatz Butzweiler Hof im Nordwesten Kölns. <br/><br/>Das spätere Flieger-Ass, der gefürchtete Rote Baron, ist als Pilot kein Naturtalent. Das Fliegen hat er nicht im Blut, er muss es mühsam lernen. Zweimal fällt er durch die Pilotenprüfung, gibt nicht auf, bis er an Heiligabend des Jahres 1915 endlich die ersehnte Nachricht erhält: bestanden! <br/><br/>Der Rest ist Geschichte: 80 Abschüsse gelingen ihm, so viel, wie keinem anderen - bis Manfred von Richthofen am 21. April 1918 im Alter von 25 Jahren selbst vom Himmel stürzt. Er wird am 22. April von britischen Soldaten mit allen militärischen Ehren beerdigt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Lutz Budraß, Luftfahrthistoriker, Universität Bochum</li><li>Werner Müller, Leiter Historisches Luftfahrtarchiv Köln</li><li>Joachim Castan: Der rote Baron. Die ganze Geschichte des Manfred von Richthofen, Stuttgart 2007/2016</li><li>Manfred Freiherr von Richthofen: Der rote Kampfflieger. Berlin 1917, viele Nachdrucke, auch gemeinfrei im Internet</li><li>Michael Schlosser: Richthofen. Der rote Baron. Stuttgart 2010</li><li><a href="http://www.luftfahrtarchiv-koeln.de/" >Geschichte der Kölner Luftfahrt</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/der_erste_weltkrieg/index.html" >Der Erste Weltkrieg</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/technik/luftfahrt/pwtkluftfahrt100.html" >Übersichtsseite Luftfahrt</a></li></ul><br/><strong>Hörtipp:</strong> <a href="https://1.ard.de/zeitzeichen-tg-3005" >Tatort Geschichte in der ARD-Audiothek.</a> <br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Raoul Mörchen <br/>Redaktion: Frank Zirpins </p>]]>
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      <pubDate>Fri, 30 May 2025 04:00:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Raoul Moerchen</itunes:author>
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      <itunes:keywords>30.05.1915, 30.05.2025, Manfred von Richthofen, Doppeldecker, Butzweilerhof, 1. Weltkrieg, Luftbeobachter, Fliegerei</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Seine ersten Flugstunden sammelt Manfred von Richthofen ab de, 30.5.1915 als Luftbeobachter. Doch der Adlige will vor allem Ruhm und Orden. Und so wechselt er bald auf den Pilotensitz.</itunes:summary>
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      <title>Louise Michel, die "Königin der Anarchisten"</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-louise-michel-die-koenigin-der-anarchisten-100.html</link>
      <description>Mehr Rebellion passt kaum in ein Leben: Louise Michel, geboren am 29.5.1830, war Lehrerin, Frauenrechtlerin, Soldatin, Schriftstellerin – eine unangepasste Persönlichkeit. Von Sabine Mann.</description>
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      <![CDATA[<p>Mehr Rebellion passt kaum in ein Leben: Louise Michel, geboren am 29.5.1830, war Lehrerin, Frauenrechtlerin, Soldatin, Schriftstellerin – eine unangepasste Persönlichkeit.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Sabine Mann:</strong><br/><ul><li>welch seltenes Glück der unehelich geborenen Louise Michel zuteil wird,</li><li>warum Louise Michel als Lehrerin mittellosen Menschen Privatunterricht erteilt,</li><li>wie Louise Michel 1871 zur Heldin der Pariser Kommune wird,</li><li>was den Streetart-Künstler Banksy, die Kapitänin Pia Klemp und Louise Michel miteinander verbindet.</li></ul><br/>Louise Michel verfasst schon als Teenager Gedichte und scheut sich nicht, sie Victor Hugo zu schicken, dem berühmtesten Dichter ihrer Zeit. Es beginnt eine regelmäßige Korrespondenz über viele Jahrzehnte. <br/><br/>Mit 20 Jahren legt Michel das Lehr-Examen ab und organisiert Privatunterricht für Mittellose, zieht jedoch schnell nach Paris, um mit den revolutionären Kreisen dort aktiv werden zu können. <br/><br/>Louise Michel gründet Schulen, kämpft beim Aufstand der Pariser Kommune, wird verbannt, zur Anarchistin und schließlich Pionierin für Frauenrechte. Beim Aufstand der Pariser Kommune 1871 ist sie ohne zu zögern als Propagandistin, Sanitäterin, aber auch mit der Waffe in der Hand und in Uniform dabei. Sie schlägt sogar vor, eigenhändig den Regierungschef umzubringen.<br/><br/>Ihr Aktivismus bringt Louise Michel mehrere Gefängnisstrafen ein. Nach der blutigen Revolution 1871 nimmt sie nie wieder eine Waffe in die Hand. <br/>Louise Michel stirbt am 9. Januar 1905 in Marseille. Zu ihrer Beisetzung kommen rund 120.000 Menschen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartnerinnen:</strong><br/><ul><li>Marie-Hélène Baylac, Biographin und Historikerin</li><li>Sidonie Verhaeghe, Dozentin für politische Wissenschaften an der Universität Lille. </li></ul><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-pariser-kommune-100.html" >28. Mai 1871 - Das blutige Ende der Pariser Kommune</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/kommunismus/kommunismus-pariser-kommune-100.html" >Kommunismus - Die Pariser Kommune</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/deutsche_reichsgruendung/deutsch-franzoesischer-krieg-100.html" >Der Deutsch-Französische Krieg 1870/1871</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-pierre-joseph-proudhon-104.html" >15.01.1809: Geburtstag des Frühsozialisten Pierre-Joseph Proudhon</a></li></ul><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Sabine Mann <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak <br/>Technik: Jürgen Becker</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 29 May 2025 04:00:33 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Sabine Mann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Französische Geschichte, Frauenbiografie, Anarchie, Zeitzeichen, 29.05.2025, 29.05.1830, Louise Michel; Frankreich</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Mehr Rebellion passt kaum in ein Leben: Louise Michel, geboren am 29.5.1830, war Lehrerin, Frauenrechtlerin, Soldatin, Schriftstellerin – eine unangepasste Persönlichkeit.</itunes:summary>
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      <title>Der Zauberer von Oz: Ein amerikanisches Märchen</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-zauberer-von-oz-ein-amerikanisches-maerchen-100.html</link>
      <description>Der Mythos "Zauberer von Oz": Das Buch von Lyman Frank Baum ist jetzt 125 Jahre alt (erschienen: 28.5.1900) - seine Motive sind feste Bestandteile der Popkultur. Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Mythos "Zauberer von Oz": Das Buch von Lyman Frank Baum ist jetzt 125 Jahre alt (erschienen: 28.5.1900) - seine Motive sind feste Bestandteile der Popkultur.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>wie "Der Zauberer von OZ" zum amerikanischen Mythos wird,</li><li>wie ein Musical von 1939 zahlreiche Zitate liefert, die im Buch von 1900 gar nicht vorkommen,</li><li>was "Der Zauberer von Oz", "Alice im Wunderland" und "Pinocchio" gemeinsam haben,</li><li>wie Salman Rushdie, Autor der "Satanischen Verse", den Zauberer von Oz deutet.</li></ul><br/>Als Lyman Frank Baum am 28. Mai 1900 die ersten Exemplare seines Buches in Händen hält, ist er sicher, etwas Besonderes geschaffen zu haben. "The Wonderful Wizard of Oz", wie das Buch ursprünglich heißt, ist seinerzeit ein ähnlicher Erfolg wie gut hundert Jahre später "Harry Potter": Die ersten Auflagen finden reißenden Absatz und erlösen den 44-jährigen Baum von seinen finanziellen Sorgen. Danach möchte der Autor sich eigentlich mit etwas anderem beschäftigen. Doch das Publikum will nur "Oz" von ihm, so dass er bis zu seinem Tod 13 weitere Bände folgen lässt. <br/><br/>Baum verlegt den Beginn seiner Geschichte nach Kansas, dem wohl unmärchenhaftesten Ort der USA. Wirbelstürme fegen über das karge Land, die Arbeit der Farmer ist mühsam und bringt wenig ein. Auf den ersten Seiten kommt neunmal das Wort "grau" vor. Doch dann trägt ein Wirbelsturm Dorothy nach Oz, wo alles bunt und phantastisch ist. <br/><br/>So wie sich das Mädchen sofort ins graue Kansas zurücksehnt, haben auch die Gefährten, die sie auf ihrer Reise trifft, einen Wunsch: Die Vogelscheuche möchte Verstand, der Blechmann ein Herz und der feige Löwe Mut. Oz, der Große und Mächtige, soll diese Wünsche erfüllen. Die Pointe der Geschichte ist, dass alle längst haben, wonach sie sich sehnen. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Robin Curtis, Institut für Medienkultur, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf</li><li>Johanna Weißert, Regisseurin, Kinder- und Jugendtheater Dortmund </li><li>Michael Patrick Hearn: Alles über den Zauberer von Oz, Hamburg und Wien 2003</li><li>Frank Kelleter: Film Remakes, Adaptations and Fan Productions. Edited by Kathleen Loock and Constantine Verevis. New York 2012 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Theater Dortmund: <a href="https://www.theaterdo.de/produktionen/detail/der-zauber-von-oz/" >"Der Zauberer von Oz"</a>. </li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/judy-garland-schauspielerin-100.html" >10.06.1922 - Geburtstag von <span lang="en">Judy Garland</span></a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/nachrichten/wicked-film-start-faq-100.html" >Filmstart "Wicked": Neues aus der Welt vom "Zauberer von Oz"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Theo Kramer </p>]]>
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      <pubDate>Wed, 28 May 2025 04:00:58 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christiane Kopka</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Der Zauberer von Oz, Wizard of Oz, Kinderbuch, Literatur, USA, Geschichte, Wicked, Zeitzeichen, 28.05.2025, 28.05.1900</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der Mythos "Zauberer von Oz": Das Buch von Lyman Frank Baum ist jetzt 125 Jahre alt (erschienen: 28.5.1900) - seine Motive sind feste Bestandteile der Popkultur.</itunes:summary>
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      <title>Seeschlacht von Tsushima: Als Japan Russlands Flotte vernichtete</title>
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      <description>Es ist der erste Sieg asiatischer Truppen über eine europäische Großmacht: Japan versenkt am 27.5.1905 Russlands Flotte. Damit endet der Russisch-Japanische Krieg. Von Michael Struck-Schloen.</description>
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      <![CDATA[<p>Es ist der erste Sieg asiatischer Truppen über eine europäische Großmacht: Japan versenkt am 27.5.1905 Russlands Flotte. Damit endet der Russisch-Japanische Krieg.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Michael Struck-Schloen</strong><br/><ul><li>was hinter dem Slogan "Reiches Land, starke Armee" steckt, </li><li>wie Preußen und England zum Vorbild für die japanische Aufrüstung werden, </li><li>mit welcher Strategie das kleine Japan das Zarenreich besiegt,</li><li>warum der Ukrainekrieg den Blick auf die Schlacht von Tsushima verändert.</li></ul><br/>Rund zwei Jahrhunderte lang schotten sich die Japaner weitgehend vom Weltgeschehen ab, dann entwickeln auch sie einen imperialistischen Ehrgeiz. Im Februar 1904 schreiten sie zur Tat: Ohne eine offizielle Kriegserklärung abzugeben, beschießen die japanischen Soldaten Port Arthur, einen unter russischer Verwaltung stehenden Hafen auf der chinesischen Halbinsel Liaodong.<br/><br/>Am Ende sind 75.000 Soldaten tot. "<cite>Die Körper der Toten bildeten Hügel auf Hügel</cite>", schreibt später der Schriftsteller Sakurai Tadayoshi, der bei der Schlacht verwundet wurde. Nachdem durch Kämpfe auf See auch die russische Pazifikflotte nahezu kampfunfähig geworden ist, beordert der russische Zar kurzerhand die Ostseeflotte ins Chinesische Meer. Hier wartet am 27. Mai 1905 bei der Insel Tsushima eine hochmoderne japanische Flotte auf die veralteten russischen Schiffe.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Frank Jacob, Historiker und Buchautor</li><li>Frank Jacob: Tsushima 1905. Ostasiens Trafalgar, Paderborn 2017</li><li>Film: Battle of the Japan Sea (1969)</li></ul><br/><strong>Weiterführender Link:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:243d2e517ddabaa2/" >Das Vergangene ist nie wirklich vergangen. Der Schriftsteller Frank Thiess, SWR Retro, 5. Juli 1955</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Michael Struck-Schloen<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 27 May 2025 04:00:06 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Michael Struck-Schloen</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Seeschlacht von Tsushima, Russisch-Japanischer Krieg, Admiral Tōgō, Zar Nikolaus II, Marine, Kriegsgeschichte, Port Arthur, Kolonialismus, Ukraine, Zeitzeichen, 27.05.1905, 27.05.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Es ist der erste Sieg asiatischer Truppen über eine europäische Großmacht: Japan versenkt am 27.5.1905 Russlands Flotte. Damit endet der Russisch-Japanische Krieg.</itunes:summary>
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      <title>Keine Heldengeschichte im Wilden Westen: Der Indian Removal Act</title>
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      <description>Die Eroberung des "Wilden Westens" durch weiße Siedler war oft keine Heldengeschichte, wie wir sie aus vielen Filmen kennen. Ein Gesetz zur Umsiedlung der Indianerstämme vom 28.5.1830 löste eine ethnische Säuberung aus. Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Eroberung des "Wilden Westens" durch weiße Siedler war oft keine Heldengeschichte, wie wir sie aus vielen Filmen kennen. Ein Gesetz zur Umsiedlung der Indianerstämme vom 28.5.1830 löste eine ethnische Säuberung aus.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>welche Rolle die Kirche im Umgang mit den nordamerikanischen Ureinwohnern spielt,</li><li>was die Kanarischen Inseln und Irland mit der Indianer-Ausrottung in den USA zu tun haben, </li><li>warum der Fund von Gold der unmittelbare Anlass für das Indianer-Umsiedlungsgesetz ist,</li><li>wie die Cherokee-Indianer ihre Vertreibung mit einer Petition an den US-Senat verhindern wollen,</li><li>welchen Helden- und Opfermythos die US-Populärkultur über die Bezwingung der Indianer verbreitet.</li></ul><br/>"Trail of Tears" ("Pfad der Tränen") nennen die Indianer den Weg, auf den sie nach Westen gezwungen werden - weil ein Viertel von ihnen dabei stirbt, verhungert, erfroren, der Grippe erlegen. Tatsächlich gibt es mehrere "Trails of Tears". Insgesamt werden über einen Zeitraum von knapp acht Jahren mehr als 100.000 Menschen nach Oklahoma deportiert. Die Gegend ist damals noch kein Staat, sondern "Indian Territory" ("Indianergebiet"). <br/><br/>Der "Indian Removal Act" verspricht den Ureinwohnern des nordamerikanischen Ostens: In eurer neuen Heimat im Westen dürft ihr auf ewig bleiben. Doch diese Ewigkeit dauert keine sechs Jahrzehnte: bis zum 22. April 1889. Dann beginnt der sogenannte "Oklahoma Land Rush". 50.000 Weiße stürmen innerhalb eines Tages das "Indian Territory". Die Regierung in Washington hat es zur Besiedlung freigegeben. 1907 wird Oklahoma als 46. Bundesstaat in die Vereinigten Staaten aufgenommen. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Michael Hochgeschwender (Professor für Amerikanistik, LMU München)</li><li>Michael Hochgeschwender: Die Amerikanische Revolution - Geburt einer Nation 1763-1815. München 2016</li><li>Heike Bungert: Die Indianer - Geschichte der indigenen Nationen. München 2020</li><li>Aram Mattioli: Verlorene Welten - Eine Geschichte der Indianer Nordamerikas. Stuttgart 2017</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/voelker/indigene_voelker_nordamerikas/pwiewissensfragen156.html" >Ist die Bezeichnung "Indianer" diskriminierend?</a></li><li>Zeitzeichen 22.04.1889: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/oklahoma120.html" >Der "Oklahoma Land Run"</a></li><li>Zeitzeichen 02.06.1924: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/indianer-102.html" >"Indian Citizenship Act" wird unterzeichnet</a></li><li>Zeitzeichen 08.05.1973: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/wounded-knee-indianer-100.html" >Indianer geben die Besetzung von Wounded Knee auf</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Almut Finck<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Annette Skrzydlo</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 26 May 2025 04:00:52 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Cherokee, Siuox, Andrew Jackson, Indianer, Wild West, Mythen, Geschichtsmythen, Zeitzeichen, 26.05.1830, 26.05.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die Eroberung des "Wilden Westens" durch weiße Siedler war oft keine Heldengeschichte, wie wir sie aus vielen Filmen kennen. Ein Gesetz zur Umsiedlung der Indianerstämme vom 28.5.1830 löste eine ethnische Säuberung aus.</itunes:summary>
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      <title>Rock am Ring startet am 25.5.1985: Beginn eines Festivalmythos</title>
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      <description>Bis zu 90.000 Musikfans, Weltstars in der Eifel, Rock´n´Roll bei jedem Wetter: Das alles begründet den Kult um Deutschlands erstes großes Rockmusik-Festival. Von Amy Zayed.</description>
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      <![CDATA[<p>Bis zu 90.000 Musikfans, Weltstars in der Eifel, Rock´n´Roll bei jedem Wetter: Das alles begründet den Kult um Deutschlands erstes großes Rockmusik-Festival.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Amy Zayed:</strong><br/><ul><li>warum "Rock am Ring" nicht schon 1980 startet,</li><li>was am Festival am Nürburgring so besonders ist,</li><li>warum das Festival zwei Jahre lang auf dem 35 Kilometer entfernten Flughafen Mendenich stattfindet.</li></ul><br/>Eigentlich soll es nur ein Einzel-Event werden - organisiert von Konzertveranstalter Marek Lieberberg und Marcel Avram auf der Südschleife des Nürburgrings, einer international bekannten Rennstrecke. Doch das Festival ist ein überwältigender Erfolg: "85.000 Menschen, die zusammen kamen, um so ein Spektrum zwischen Simply Red und U2, Huey Lewis &amp; the News und Joe Cocker zu hören", erinnert sich Lieberberg. Ihm ist klar: Er hat eine Marktlücke entdeckt.<br/><br/>Lieberberg macht weiter und vergrößert das Festival jährlich. 1987 sind es bereits zwei Bühnen, weil David Bowie für seine komplizierte Show eine eigene Bühne will. Doch als 1988 die Ticketverkäufe von 75.000 rapide auf 30.000 zurückgehen, beschließt Lieberberg, das Festival zwei Jahre auszusetzen, um dann mit einem überarbeiten Konzept zurückzukehren. Mit Erfolg. Was seitdem wie ein Selbstläufer wirkt, hat aber auch mit Problemen zu kämpfen. Dazu gehören Streit um Geld, mehrere Unwetter, eine Terrorwarnung und die Zwangspause wegen Corona.<br/><br/>Nach der Pandemie startet das Festival mit einem neuen Veranstalter wieder durch: 2022 ist das Festival mit 90.000 Tickets restlos ausverkauft. Was 1985 mit 17 Bands angefangen hat, ist mittlerweile eine Veranstaltung mit über hundert Bands, mehreren Bühnen und einer eigenen Infrastruktur. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Christoph Graf (Event-Experte und Autor)</li><li> Nina Fingskes (Musikjournalistin, Festival-Mitarbeiterin und Festival-Besucherin)</li><li> Ingo Knollmann (Sänger der "Donots")</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 27.04.1925: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-baubeginn-nuerburgring-100.html" >Baubeginn für den Nürburgring</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Amy Zayed<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Petra Laubach</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 25 May 2025 04:00:06 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Die Toten Hosen, Donots, NRW, Metallica, Rock im Park, Fankultur, Kult, Zeitzeichen, 25.05.1985, 25.05.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Bis zu 90.000 Musikfans, Weltstars in der Eifel, Rock´n´Roll bei jedem Wetter: Das alles begründet den Kult um Deutschlands erstes großes Rockmusik-Festival.</itunes:summary>
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      <title>Der wilde Lebensritt der Lady Florence Dixie</title>
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      <description>Florence Dixie, geboren am 24.5.1855, ist eine ungewöhnliche viktorianische Lady. Sie reitet durch Patagonien, schreibt Bestseller, kämpft für Tier- und Frauenrechte. Von Claudia Friedrich.</description>
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      <![CDATA[<p>Florence Dixie, geboren am 24.5.1855, ist eine ungewöhnliche viktorianische Lady. Sie reitet durch Patagonien, schreibt Bestseller, kämpft für Tier- und Frauenrechte.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich:</strong><br/><ul><li>warum Florence Dixie ausgerechnet durch Patagonien reist,</li><li>wie sie sich als Exzentrikerin bewusst von Rollenbildern abgrenzt,</li><li>wie sie aber auch die Lage der indigenen Bevölkerung romantisiert,</li><li>wie sie durch ihren Einsatz als Südafrika-Korrespondentin zur Aktivistin wird,</li><li>welche persönlichen Schicksalsschläge sie treffen.</li></ul><br/>Florence Dixie ist 24 Jahre alt, als sie durch Patagonien reitet. Die gebürtige Schottin stammt aus hochadligem Haus, ist verheiratet mit Sir Alexander Beaumont Churchill Dixie. Beide teilen die Leidenschaft für Sport und Reisen. Ihre Söhne - der eine ein paar Monate alt, der andere zwei Jahre – lassen die Eltern auf dem Familiensitz zurück. Sechs Monate sind sie im Süden Lateinamerikas unterwegs.<br/><br/>Weltreisende Frauen sind im 19. Jahrhundert die Ausnahme und erregen Aufsehen. Florence Dixie ist eine der wenigen Abenteurerinnen, die das nötige Geld haben, um das teure Vergnügen zu finanzieren. Sie hat aber auch die nötige Courage, sich über die rigiden Geschlechterrollen hinwegzusetzen. Und sie macht sich nichts daraus, als sonderbar zu gelten. Im Gegenteil: Florence Dixie pfeift auf Konventionen. Die kolonialen Praktiken des Empires stellt sie allerdings nicht infrage.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Marlena Tronicke (Professorin für englische Literatur und Kulturwissenschaft, Uni Köln)</li><li>Florence Dixie: <a href="https://digital.library.upenn.edu/women/dixie/patagonia/patagonia.html" >Riding across Patagonia</a>. A Victorian Equestrian Adventure, London 1880.</li><li>Florence Dixie: <a href="https://archive.org/details/inlandmisfortun00dixigoog/page/n24/mode/2up?id=A34LAAAAIAAJ&amp;pg=PA1&amp;hl=de&amp;source=gbs_toc_r&amp;cad=2" >In the land of misfortune</a>, London 1882.</li><li>Florence Dixie: <a href="https://digital.library.upenn.edu/women/dixie/gloriana/gloriana.html" >Gloriana - or the revolution of 1900</a>, London 1890.</li><li>Florence Dixie: The horrors of sport. Publikation der Humanitarian League, No 4. 1891.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>BBC: <a href="https://www.bbc.co.uk/bitesize/articles/zr43hbk" >Lady Florence Dixie</a></li><li>LibriVox: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Ywc1XIhgByI" >Gloriana - or The Revolution of 1900</a>, von Florence Dixie, gelesen von Mark Nelson</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Claudia Friedrich<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 24 May 2025 04:00:38 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Claudia Friedrich</itunes:author>
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      <itunes:summary>Florence Dixie, geboren am 24.5.1855, ist eine ungewöhnliche viktorianische Lady. Sie reitet durch Patagonien, schreibt Bestseller, kämpft für Tier- und Frauenrechte.</itunes:summary>
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      <title>Kampf gegen Windmühlen: Don Quijote ist unsterblich</title>
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      <description>Miguel de Cervantes' "Don Quijote" (1605/1615) wird bei einer Wahl von 2002 zum "besten Buch der Welt" erklärt - und wirkt heute aktueller, als man denkt. Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>Miguel de Cervantes' "Don Quijote" (1605/1615) wird bei einer Wahl von 2002 zum "besten Buch der Welt" erklärt - und wirkt heute aktueller, als man denkt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:</strong><br/><ul><li>warum Autor Miguel de Cervantes behauptet, "Don Quijote" sei ein Anti-Ritter-Roman,</li><li>welchen "wohlklingenden Namen" das Pferd von Don Quijote hat,</li><li>wen die Romanfigur Don Quijote für ihr Scheitern verantwortlich macht,</li><li>was ein arabischer Geschichtsschreiber mit dem Roman zu tun hat,</li><li>welches abenteuerliche Leben der Schriftsteller Cervantes selbst führt.</li></ul><br/>Seit über 400 Jahren reitet der "Ritter von der traurigen Gestalt" nun schon mit seinem Knappen Sancho Pansa durch die Literaturgeschichte. Trotz seiner Verrücktheiten - wie dem berühmten Kampf gegen Windmühlen - gilt Don Quijote als positiver Held. Er will das Edle und Wahre. Doch seine verzerrte Sicht der Dinge führt dazu, dass er an der Realität scheitert.<br/><br/>Als der spanische Schriftsteller Miguel de Cervantes Saavedra 1605 den ersten Teil des Romans veröffentlicht, wird der ein Riesenerfolg. Cervantes plant deshalb einen zweiten Teil. Doch bevor der 1615 gedruckt wird, veröffentlicht ein bis heute unbekannter Autor unter dem Pseudonym Avellaneda eine unautorisierte Don-Quijote-Fortsetzung.<br/><br/>In seiner eigenen Fortsetzung des Romans stellt Cervantes deshalb klar, dass alles, was sein Konkurrent über Don Quijote erzählt hat, Lüge ist. Um weitere falsche Don Quijotes zu verhindern, beendet Cervantes seine Erzählung so, dass sie keine Fortsetzung erlaubt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Christoph Strosetzki (emeritierter Professor für Romanistik an der Universität Münster, Cervantes-Experte)</li><li>Miguel de Cervantes Saavedra: Don Quijote, Stuttgart 1985.</li><li>Horst Weich: Meisterwerke kurz und bündig: Cervantes' Don Quijote, München 2001.</li><li>Christoph Strosetzki: Miguel de Cervantes. Epoche - Werk - Wirkung, München 1991.</li><li>Christoph Strosetzki (Hrsg.): Miguel de Cervantes' Don Quijote. Explizite und implizite Diskurse im Don Quijote. Berlin 2005.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD alpha: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/klassiker-der-weltliteratur/miguel-de-cervantes/ard-alpha/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAxN1dPMDAxMTA1QTA" >Klassiker der Weltliteratur - Miguel de Cervantes</a></li><li>Deutschlandfunk Kultur: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:4d6e433f00c791d4/" >Hörspiel nach Cervantes - Don Don Don Quijote - Attackéee</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Daniela Wakonigg<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 23 May 2025 04:00:03 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Daniela Wakonigg</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Don Quijote, Windmühlen, Ritter, Miguel de Cervantes, 1605, 1615, Literatur, Besten Bücher aller Zeiten, Zeitzeichen, Geschichte, 23.05.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Miguel de Cervantes' "Don Quijote" (1605/1615) wird bei einer Wahl von 2002 zum "besten Buch der Welt" erklärt - und wirkt heute aktueller, als man denkt.</itunes:summary>
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      <title>Wie Johann Weck das Haltbarmachen revolutionierte</title>
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      <description>Im Jahr 1895 erwirbt Johann Weck das Patent zur luftdichten Lagerung von Lebensmitteln. Die werden praktisch unbegrenzt haltbar durch das nach ihm benannte Einwecken. Von Martina Meißner.</description>
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      <![CDATA[<p>Im Jahr 1895 erwirbt Johann Weck das Patent zur luftdichten Lagerung von Lebensmitteln. Die werden praktisch unbegrenzt haltbar durch das nach ihm benannte Einwecken.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:</strong><br/><ul><li>wie ein zu früh verstorbener Chemiker, ein schrulliger Antialkoholiker und ein pfiffiger Kaufmann eine wichtige Erfindung auf den Weg bringen,</li><li>welche Rolle sogenannte "Wanderlehrerinnen" bei der Verbreitung des neuen Verfahrens spielen,</li><li>seit wann der Begriff "einwecken" im Duden zu finden ist,</li><li>dass der Erste Weltkrieg gleichermaßen Fluch und Segen für die Firma Weck ist,</li><li>was es mit der "Ewigen Liebe im Glas" auf sich hat.</li></ul><br/>Ende des 19. Jahrhunderts. Johann Weck, aktives Mitglied der Antialkoholiker, will ein Verfahren anbieten, das naturreine Lebensmittel auf unbeschränkte Zeit garantiert. Dieses Verfahren hat wenige Jahre zuvor der Chemiker Rudolf Rempel entwickelt und patentieren lassen - kurz vor seinem Tod.<br/><br/>Weck kauft das Patent 1895 und macht sich an die Produktion der Einmachgläser. Doch die erweisen sich zunächst als Ladenhüter - bis Georg van Eyck ins Spiel kommt. Im badischen Ölfingen gründen die beiden Männer im Jahr 1900 eine Firma. Van Eyck, ein junger Kaufmann aus Emmerich, bringt mit großem Erfolg die Gläser unter die Hausfrauen.<br/><br/>Die Blütezeit des Einkochens endet in den 1960er-Jahren. Das Einfrieren löst das Einkochen weitgehend ab. Als nach der Insolvenz der Firma Weck im Jahr 2023 ein neuer Investor das Werk übernimmt, ist die Erleichterung der Einweck-Fans groß. Ob Schnibbelbohnen, Kimchi oder Konfitüre - Einwecken ist wieder Trend.<br/><br/>Auch wenn die Zeiten sich geändert haben, hat eines überdauert. Das Lieblings- und Einstiegsrezept der Einweck-Fans ist unverändert die Erdbeermarmelade.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Steffi Burmeister, Verpackungsexpertin und Inhaberin des Youtube-Kanals "Steffi kocht ein"</li><li>Eberhard Hackelsberger, Urenkel des Firmengründers Georg van Eyck und Geschäftsführer der Firma Weck bis 2023. Interview von 2012. </li><li>ARD Archiv</li><li>Schulungs- und Werbefilme der Firma Weck aus den 1930er-Jahren</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/essen/frischhalten/pwiesoverderbenlebensmittel100.html" >Frischhalten - So verderben Lebensmittel</a></li><li>RBB: <a href="https://www.rbb-online.de/supermarkt/themen/haushalt/weck-glaeser-einmachen-einkochen-einlegen-tipps.html" >Einwecken - So geht das Einmachen und Einkochen</a></li></ul><br/><strong>Unser Hörtipp:</strong><br/><ul><li>WDR 5: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/alles-in-butter/uebersicht-alles-in-butter100.html" >Alles in Butter - Das Magazin fürs Genießen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Martina Meißner <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins <br/>Technik: Jürgen Mönkediek</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 22 May 2025 04:00:23 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Martina Meißner</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 22.05.1895, 22.05.2025, Weckglas, Lebensmittelkonservierung, Haushaltsgeschichte, Einmachglas, Küche früher, Rudolf Rempel, Georg van Eyck</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Im Jahr 1895 erwirbt Johann Weck das Patent zur luftdichten Lagerung von Lebensmitteln. Die werden praktisch unbegrenzt haltbar durch das nach ihm benannte Einwecken.</itunes:summary>
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      <title>Der Baader-Meinhof-Prozess: Showdown zwischen Staat und RAF</title>
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      <description>Der Gerichtssaal wird eigens für diesen Prozess gebaut: Am 21.5.1975 beginnt die Verhandlung gegen die RAF-Terroristen um Andreas Baader in Stuttgart-Stammheim. Von Christopher Heimer.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Gerichtssaal wird eigens für diesen Prozess gebaut: Am 21.5.1975 beginnt die Verhandlung gegen die RAF-Terroristen um Andreas Baader in Stuttgart-Stammheim.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christopher Heimer:</strong><br/><ul><li>wie Stammheim zum Synonym für die <abbr title="Rote Armee Fraktion">RAF</abbr> wird,</li><li>wie der Staat juristisch zwar als Sieger aus dem Prozess hervorgeht, aber bedenkliche Schwächen zeigt,</li><li>wie auch die Anwälte von Anfang an unter Generalverdacht stehen,</li><li>wie der Prozess 1977 mit dem "Deutschen Herbst" in einer beispiellosen Welle der Gewalt mündet.</li></ul><br/>Am 21. Mai 1975 beginnt im eigens gebauten Hochsicherheits-Prozesssaal der JVA Stuttgart-Stammheim ein Prozess der Superlative. Fast zwei Jahre dauert der zermürbende Showdown zwischen Rechtsstaat und den Köpfen der Roten Armee Fraktion, die sich als Kriegsgefangene bezeichnen und einen politischen Prozess inszenieren wollen.<br/><br/>Angeklagt sind Ulrike Meinhof, Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe. Ihnen werden vier Morde, 54 Mordversuche und sechs Sprengstoff-Anschläge vorgeworfen. Der ursprünglich mitangeklagte Holger Meins stirbt ein halbes Jahr zuvor an den Folgen eines Hungerstreiks im Gefängnis. Ulrike Meinhof erhängt sich im Mai 1976 in ihrer Zelle.<br/><br/>Der Prozess wird immer wieder durch Wortgefechte der Angeklagten und ihrer Verteidiger mit dem Richter Theodor Prinzing unterbrochen. Am 28. April 1977 werden die verbliebenen Angeklagten nach 192 Verhandlungstagen zu lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt.<br/><br/>Die zweite Generation der RAF beginnt eine blutige Offensive, um die Terroristen freizupressen. Angeführt wird sie von Brigitte Mohnhaupt, die kurzzeitig ebenfalls im Stammheimer Hochsicherheitstrakt einsitzt und von Baader Befehlsgewalt erhält.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Stefan Aust (Journalist, Autor)</li><li>Heribert Prantl (Journalist, Autor, Jurist) </li><li>Stefan Aust: Der Baader-Meinhof-Komplex, aktualisierte Ausgabe. München 2020</li><li>Butz Peters: 1977: RAF gegen Bundesrepublik. München 2017 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR Dossier: <a href="https://www1.wdr.de/archiv/deutscher-herbst/index.html" >Deutscher Herbst 1977</a></li><li>WDR Dossier: <a href="https://www1.wdr.de/archiv/deutscher-herbst/uebersicht_tonbaender100.html" >Die Stammheim-Tonbänder</a></li><li>Stichtag: 17.03.1977: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag2746.html" >Abhörskandal in Stuttgart-Stammheim</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/raf/index.html" >Deutsche Geschichte - Die Rote Armee Fraktion (RAF)</a></li><li>ARD-Audiothek: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:188cc5bc0f4bcc9a/" >SWR Kultur - Die RAF und der Deutsche Herbst 1977: Die Vorgeschichte</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christopher Heimer <br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 21 May 2025 04:00:06 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christopher Heimer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>21.05.2025, 21.05.1975, Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Gudrun Ensslin, Theodor Prinzing, Stuttgart-Stammheim, Stefan Aust</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der Gerichtssaal wird eigens für diesen Prozess gebaut: Am 21.5.1975 beginnt die Verhandlung gegen die RAF-Terroristen um Andreas Baader in Stuttgart-Stammheim.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-05-21T12:55:05</ard:visibleFrom>
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      <title>Jürgen Hinzpeter dokumentiert das Militärmassaker in Südkorea</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/juergen-hinzpeter-dokumentiert-das-militaermassaker-in-suedkorea-100.html</link>
      <description>Am 20.3.1980 gelingt es dem Kameramann Jürgen Hinzpeter unter Lebensgefahr, das Militärmassaker im südkoreanischen Gwangju zu dokumentieren. Dabei sollte die Welt davon nichts erfahren. Von Thomas Mau.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 20.3.1980 gelingt es dem Kameramann Jürgen Hinzpeter unter Lebensgefahr, das Militärmassaker im südkoreanischen Gwangju zu dokumentieren. Dabei sollte die Welt davon nichts erfahren.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Mau:</strong><br/><ul><li>wie ARD-Kameramann Jürgen Hinzpeter und sein Team ihre Leben riskieren, um aus der Stadt Gwangju zu berichten,</li><li>wie eine gut erzählte Geschichte Wunder bewirkt,</li><li>welche wichtige Rolle eine Keksdose in dem dramatischen Geschehen bekommt,</li><li>wie die Bilder des Kameramanns Jürgen Hinzpeter weltweit Empörung auslösen und so Druck auf das südkoreanische Militärregime erzeugen.</li></ul><br/>Ab 1961 regiert in Südkorea Diktator Park Chung Hee. Als dieser 1979 von seinem eigenen Geheimdienstchef ermordet wird, hoffen viele südkoreanische Studenten auf Demokratie. In dieser Phase des Umbruchs aber reißt General Chun Doo-Hwan mit einem Putsch die Macht an sich.<br/><br/>Das Militär verhängt das Kriegsrecht, schließt die Universitäten und lässt zahlreiche Oppositionelle verhaften. Dagegen formiert sich massiver Widerstand. Allein in Seoul gehen an die 100.000 Studierende auf die Straße und fordern die Rücknahme des Kriegsrechts. Das Militär reagiert mit Härte und verbietet am 17. Mai 1980 sämtliche politische Aktivitäten - der Beginn des Aufstandes in der Provinzhauptstadt Gwangju, der gewaltsam niedergeschlagen wird.<br/><br/>Der ARD-Kameramann Jürgen Hinzpeter fliegt nach Absprache mit der Redaktion in Hamburg gemeinsam mit dem Tontechniker Henning Rumohr von Tokio noch am selben Tag in die südkoreanische Hauptstadt Seoul. Unter höchsten Gefahren fahren Hinzpeter, Ruhmohr und ihr Fahrer Kim Sa-Bok nach Gwangju. Hinzpeter ist der einzige Journalist, der über die Ereignisse und das brutale Vorgehen des Militärs gegen die Demonstranten berichtet.<br/><br/>Jürgen Hinzpeter stirbt am 25. Januar 2016 im Alter von 78 Jahren in der Universitätsklinik Lübeck. Als "der Zeuge mit den blauen Augen" wird er in Südkorea verehrt - für Mut, Wahrheit und journalistische Verantwortung.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Hannes Mosler, Professor für Ostasienkunde an der Universität Duisburg und Südkorea-Experte</li></ul><br/><strong>Weiterführender Link:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/asien/korea/index.html" >Geschichte Koreas - das geteilte Land</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Mau <br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 20 May 2025 04:00:48 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Mau</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Jürgen Hinzpeter, Südkorea, Kameramann, Berichterstattung, Militärdiktatur, Gwangju, Geschichte, Zeitzeichen, 20.05.2025, 20.05.1980</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 20.3.1980 gelingt es dem Kameramann Jürgen Hinzpeter unter Lebensgefahr, das Militärmassaker im südkoreanischen Gwangju zu dokumentieren. Dabei sollte die Welt davon nichts erfahren.</itunes:summary>
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      <title>Vietnams Nationalheld und 68er-Ikone: Ho Chi Minh</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-vietnams-nationalheld-und-er-ikone-ho-chi-minh-100.html</link>
      <description>Als Nguyen Sinh Cung wird er am 19. Mai 1890 in einem nordvietnamesischen Dorf geboren. Als Ho Chi Minh, den Revolutionär und Freiheitskämpfer, kennt ihn bis heute die Welt. Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Als Nguyen Sinh Cung wird er am 19. Mai 1890 in einem nordvietnamesischen Dorf geboren. Als Ho Chi Minh, den Revolutionär und Freiheitskämpfer, kennt ihn bis heute die Welt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>wie Ho Chi Minh vom Tellerwäscher zum Revolutionär wird,</li><li>dass er mit den Franzosen und den USA paktiert - und dafür in der eigenen Partei in die Kritik gerät,</li><li>von Ho Chi Minh und Che Guevara - zwei Ikonen der 68er-Bewegung,</li><li>warum sich Ho Chi Minh eigentlich ein ganz anderes Begräbnis gewünscht hat.</li></ul><br/>Ho Chi Minh ("Der weise Gewordene") kommt am 19. Mai 1890 in der vietnamesischen Stadt Kim Lien als Sohn eines Provinzbeamten zur Welt. Geboren wird er als Nguyen Sin Cung - im Laufe seines Lebens ändert er mehrfach seinen Namen. Er studiert in Moskau und ist doch immer mehr Nationalist als Kommunist im verworrenen Kampf um die Unabhängigkeit und die Einheit Vietnams.<br/><br/>Unter seiner Führung besiegen vietnamesische Kämpfer zuerst die französischen Kolonialherren und später die Supermacht USA. Es ist eine Ironie der Geschichte, dass Ho Chi Minh diese Kriege gar nicht wollte. In Vietnam ist "Onkel Ho" noch immer eine Kultfigur, das Mausoleum in Hanoi bis heute eine Pilgerstätte. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Peter Neville, britischer Historiker und Verfasser einer Biographie über Ho Chi Minh</li><li>Martin Großheim, Historiker für vietnamesische Geschichte, Universität Seoul und Verfasser einer Biographie über Ho Chi Minh</li><li>Pierre Brocheux: Ho Chi Minh. A Biography. New York, 2007</li><li>Martin Großheim: Ho Chi Minh. Der geheimnisvolle Revolutionär. München, 2011</li><li>Peter Neville: Ho Chi Minh. London, 2019</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/asien/vietnam/pwiehochiminh100.html" >Ho Chi Minh</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7228.html" >27. Januar 1973 - Abkommen über das Ende des Vietnamkriegs unterzeichnet</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-wiedervereinigung-vietnam-100.html" >2. Juli 1976 - Offizielle Wiedervereinigung von Nord- und Südvietnam</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Kath <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und David Rother<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 19 May 2025 04:00:27 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Kath</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 19.05.2025, 19.05.1890, Vietnamkrieg, Unabhängigkeit, Revolutionsführer, Dekolonisierung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Als Nguyen Sinh Cung wird er am 19. Mai 1890 in einem nordvietnamesischen Dorf geboren. Als Ho Chi Minh, den Revolutionär und Freiheitskämpfer, kennt ihn bis heute die Welt.</itunes:summary>
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      <title>Inspiration Rossinis: Pauline Viardot-Garcia (gest. 18.5.1910)</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-inspiration-rossinis-pauline-viardot-garcia-gest--100.html</link>
      <description>Sie wird als Opernstar berühmt, komponiert aber lieber. Viardot vereint Musikstile Europas, ist politisch - und so modern, dass höhere Damen schon mal den Saal verlassen. Von Christoph Vratz.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie wird als Opernstar berühmt, komponiert aber lieber. Viardot vereint Musikstile Europas, ist politisch - und so modern, dass höhere Damen schon mal den Saal verlassen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vratz:</strong><br/><ul><li>von Pauline Viardot-Garcías musikalischen Wurzeln,</li><li>vom russischen Dichter Iwan Turgenjew, mit dem sie eine erotische Freundschaft verbindet,</li><li>wie das politische Geschehen stets Paulines Leben beeinflusst,</li><li>vom Schicksalsjahr 1883, in dem ihr Mann und ihr Freund sterben.</li></ul><br/>Pauline García verfügt über eine außergewöhnlich charismatische Mezzosopran-Stimme. Doch ihre ganze Liebe gehört zunächst dem Klavierspiel und dem Komponieren. Der junge Franz Liszt wird ihr Lehrer. Erst nach dem frühen Tod ihres Vaters und ihrer Schwester widmet sich Garcia auf Wunsch ihrer Mutter dem Gesang - um ihre Familie zu ernähren.<br/><br/>Das gelingt prächtig. Fast ein Vierteljahrhundert feiert Pauline, die nach der Hochzeit mit dem Kunstsammler und Schriftsteller Louis Viardot auch den Namen ihres Mannes trägt, Triumphe auf allen großen Bühnen Europas. Auch als Komponistin ist Pauline Viardot-García hochgeachtet. In ihren Salons sind die berühmtesten Künstler jener Zeit zu Gast.<br/><br/>Als weibliche Leitfigur in der männerdominierten Musikwelt fördert Viardot-García junge Komponisten wie Jules Massenet oder Gabriel Fauré. Am 18. Mai 1910 stirbt Pauline Viardot-Garcia mit 89 Jahren.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Beatrix Borchard, Musikwissenschaftlerin</li><li>Beatrix Borchard: Pauline Viardot-Garcia. Fülle des Lebens. Köln, 2016</li><li>Ursula Keller/Natalja Sharansak: Iwan Turgenjew und Pauline Viardot. Eine außergewähnliche Liebe. Berlin, 2018</li><li>Désirée Wittkowski (Hrsg.): Herzensschwestern der Musik. Pauline Viardot und Clara Schumann. Briefe einer lebenslangen Freundschaft. Laaber, 2019.</li></ul><br/><strong>Diese Musik haben wir verwendet:</strong><br/><ul><li>Pauline Viardot: Vor Gericht. "… die Seele lebt im Liede …" Zu Gast im Salon der Sängerin und Komponistin Pauline Viardot, Julia Sukmanova (Sopran); Elena Sukmanova (Klavier); Dr. phil. Birgit Kiupel (Wort und Bild). Fontenay Classics CD FCI0006; 4260230740060; LC 24538</li><li>Pauline Viardot: Er ist's. Miriam Alexandra (Sopran); Eric Schneider (Klavier). Oehms Classics CD OC 1878; 4260330918789; LC 12424</li><li>Pauline Viardot: Hai, Luli! Esther Abrami Ensemble. Sony CD 019802900182; 0198029001822; LC 06868</li><li>Pauline Viardot: Sérénade, aus: Klavierstücke VWV 3015. David Kadouch (Klavier). Mirare CD MIR532; 3760127225331; LC 12654</li><li>Manuel Garcia: Soy contrabandista. Cecilia Bartoli (Mezzosopran); Orchestra La Scintilla; Adam Fischer (Ltg.). Decca CD 475 9077; 028947590781; LC 00171</li><li>Maria Malibran: Rataplan. Cecilia Bartoli (Mezzosopran); Orchestra La Scintilla; Adam Fischer (Ltg.). Decca CD 475 9077; 028947590781; LC 00171</li><li>Christoph Willibald Gluck/ Hector Berlioz: Orphée &amp; Eurydice. Anne Sofie von Otter (Mezzosopran); Orchestre de l’Opéra de Lyon; John Eliot Gardiner (Ltg.). EMI CD 5 56885; 724355688521; LC 06646</li><li>Gioacchino Rossini: Il Barbiere di Siviglia. Münchner Rundfunkorchester; Ralf Weikert (Ltg.). nightingale CD NC 004022; LC 3323</li><li>Pauline Viardot: Plainted‚ amour. Ina Kancheva (Sopran); Ludmil Angelov (Klavier). Toccata CD TOCC 0303; 5060113443038; LC 14674</li><li>Gabriel Fauré: Cendrillon. Sandrine Piau (Sopran); Nicholas Kok (Klavier). Virgin CD 50999 088470 2; 509990884702; LC 07873</li><li>Pauline Viardot: La gallina. Helena Ressurreição (Sopran), Natalia Labourdette (Sopran); Francisco Soriano (Klavier). Odradex CD ODRCD426; 810042704268; LC 37063</li><li>Pauline Viardot: Tarantelle, aus: Six morceaux. Thomas Albertus Irnberger (Violine) Barbara Moser (Klavier). Gramola CD 98966; 9003643989665; LC 20638</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR 3 Komponistinnen im Fokus: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/komponistinnen/audio-louise-heritte-viardot-wild-und-unzaehmbar-100.html" >Louise Héritte-Viardot - wild und unzähmbar</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5570.html" >31. Juli 1886 - Tod des Komponisten Franz Liszt</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5312.html" >9. März 1886 - Saint-Saëns' "Karneval der Tiere" uraufgeführt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vratz<br/>Redakteure: Carolin Rückl und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 18 May 2025 04:00:12 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christoph Vratz</itunes:author>
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      <itunes:keywords>19. Jahrhundert, Oper, Komponistin, Frauenbiografie, Iwan Turgenew, Clara Schumann, Musikgeschichte, Napoleon, Rossini, Mozart, Zeitzeichen, 18.05.1910, 18.05.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sie wird als Opernstar berühmt, komponiert aber lieber. Viardot vereint Musikstile Europas, ist politisch - und so modern, dass höhere Damen schon mal den Saal verlassen.</itunes:summary>
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      <title>Aufbruch ins Ungewisse: Die Expedition Ra II</title>
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      <description>Mit einem Papyrusfloß über den Atlantik - mit dieser abenteuerlichen Reise beweist Thor Heyerdahl, dass schon in der Antike hochseetaugliche Boote gebaut wurden - und lernt viel über die Verschmutzung der Meere. Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Mit einem Papyrusfloß über den Atlantik - mit dieser abenteuerlichen Reise beweist Thor Heyerdahl, dass schon in der Antike hochseetaugliche Boote gebaut wurden - und lernt viel über die Verschmutzung der Meere.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>warum ein Aufenthalt auf der Südsee-Insel Fatu Hiva Heyerdahls Leben verändert,</li><li>was die Papyrusboote "Ra" und "Ra II" unterscheidet,</li><li>von einem Affen namens Safi, </li><li>dass Heyerdahl Thesen in der Fachwelt stets umstritten waren.</li></ul><br/>Am 17.5.1970 startet Thor Heyerdahl mit dem Papyrusfloß "Ra II" von der Westküste Marokkos aus zur Atlantiküberfahrt. Es ist der zweite Versuch - und dieses Mal geht alles gut. Nachdem die Überquerung mit der "Ra" im Jahr zuvor noch kurz vor dem Ziel gescheitert war, erreichen Heyerdahl und seine Crew diesmal nach 56 Tagen und rund 6.000 Kilometern tatsächlich Barbados in der Karibik.<br/><br/>Es ist nicht das erste Mal, dass Heyerdahl weltweit Schlagzeilen macht. Er ist der Kon-Tiki Mann, der es schon 1947 mit einem primitiven Holzfloß geschafft hatte, von Südamerika über den Pazifik in die Südsee zu segeln. Mit der geglückten Expedition der "Ra II" hat er jetzt bewiesen, dass zumindest theoretisch schon die alten Ägypter - lange vor Kolumbus - über den Atlantik hätten segeln können.<br/><br/>Auf seiner Fahrt entdeckt Heyerdahl zahlreiche Ölklumpen im Wasser. Er funkt die Verseuchung an die UN und initiiert damit das erste internationale Abkommen gegen Meeresverschmutzung durch Schiffe.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Liv Heyerdahl, Direktorin des Kon Tiki-Museums Oslo und Enkelin von Thor Heyerdahl</li><li>Ragnar Kvam, norwegischer Journalist und Biograf von Thor Heyerdahl</li><li>Ragnar Kvam: Biografie Heyerdahl. Auf dem Floß zum Forscherruhm (2012)</li><li>Thor Heyerdahl: Expedition Ra. Mit dem Sonnenboot in die Vergangenheit (1980)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD alpha: <a href="https://www.ardalpha.de/wissen/geschichte/historische-persoenlichkeiten/thor-heyerdahl-expeditionen-boot-ra-kon-tiki-umweltschutz-100.html" >Thor Heyerdahl. Die Expeditionen Ra und Ra II</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/thorheyerdahl104.html" >06.10.1914 - Der Geburtstag von Thor Heyerdahl</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-thor-heyerdahl-kon-tiki-100.html" >28. April 1947 - Thor Heyerdahl startet mit seinem Floß Kon-Tiki</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-thor-heyerdahl-ra-100.html" >25. Mai 1969 - Thor Heyerdahl startet Fahrt über den Atlantik mit der "Ra"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.<br/><br/></strong><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Kath<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 17 May 2025 04:00:54 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Kath</itunes:author>
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      <itunes:keywords>17.05.2025, 17.05.1970, Thor Heyerdahl, Zeitzeichen, Geschichte, Umwelt, Ra II, Weltmeere, Archäologie</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Mit einem Papyrusfloß über den Atlantik - mit dieser abenteuerlichen Reise beweist Thor Heyerdahl, dass schon in der Antike hochseetaugliche Boote gebaut wurden - und lernt viel über die Verschmutzung der Meere.</itunes:summary>
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      <title>Schicksalsjahre einer französischen Königin: Marie Antoinette</title>
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      <description>Am 16. Mai 1770 heiratet die 14-jährige Marie Antoinette Frankreichs Thronfolger. Was als prachtvolles Bündnis zwischen Habsburg und Bourbon beginnt, endet auf dem Schafott. Von Edda Dammmüller.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 16. Mai 1770 heiratet die 14-jährige Marie Antoinette Frankreichs Thronfolger. Was als prachtvolles Bündnis zwischen Habsburg und Bourbon beginnt, endet auf dem Schafott.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Edda Dammüller:</strong><br/><ul><li>wie die 14-jährige Maria Antonia mit Zahnschmerzen zu einer bedeutenden Hochzeit aufbricht, </li><li>wie aus einem Modeskandal das berühmteste Porträt einer Königin entsteht, </li><li>warum Marie Antoinette ihre Kinder vor Publikum zur Welt bringen muss,</li><li>wie ein Friseur, eine Malerin und ein Schwede das Hofleben aufmischen,</li><li>und warum ein Diamanthalsband einem ganzen Königreich zum Verhängnis wird.</li></ul><br/>Sie kommt mit einem Tross von Dutzenden Kutschen - und mit einer Zahnspange: Maria Antonia, jüngste Tochter Maria Theresias. Sie soll Frankreichs Thronfolger heiraten. Aus der schüchternen Erzherzogin wird Marie Antoinette: Frankreichs Königin, Stilvorbild, Projektionsfläche. Ihre Ehe? Kalt. Ihr Umfeld? Feindselig. Versailles verlangt Fassade statt Gefühl. <br/><br/>Doch die junge Frau tanzt lieber, lacht laut, wagt Neues. Sie wirft das Korsett der Konvention ab - und gerät ins Kreuzfeuer. Als Frankreich brodelt, wird aus "der Österreicherin" eine Hassfigur. Die Revolution fordert ihren Kopf. Und doch: Am Ende ist sie mutiger als je zuvor. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Johanna Hellmann: Marie Antoinette in Versailles, Politik, Patronage und Projektionen, Münster 2020. </li><li>Michaela Lindinger: Marie Antoinette. Zwischen Aufklärung und Fake News - Im Zentrum der Revolution - Königin der Lust, Wien 2023. </li><li>Rolf Reichardt (Hg.): Ploetz. Die Französische Revolution, Freiburg 1988. </li></ul><br/><strong>Und das sind unsere Interviewpartnerinnen:</strong><br/><ul><li>Johanna Hellmann, Historikerin, Stuttgart </li><li>Michaela Lindinger, Historikerin, Wien</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/marie-antoinette-koenigin-frankreich-104.html" >02.11.1755 - Geburtstag der Königin Marie Antoinette</a></li><li>Planet Wissen - <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/die_franzoesische_revolution/franzoesische-revolution-marie-antoinette-100.html" >Französische Revolution: Marie Antoinette</a></li><li><a href="https://www.habsburger.net/de/personen/habsburger-herrscher/maria-theresia" >Die Welt der Habsburger: Maria Theresia</a></li><li>Arte: <a href="https://www.arte.tv/de/videos/RC-024313/kapitalismus-made-in-usa/" >Kapitalismus made in USA - Reichtum als Kult</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Edda Dammüller <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 16 May 2025 04:00:25 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 16.05.2025, 16.05.1770, Französische Revolution, Guillotine, Maria Theresia, Dauphin, Louis Auguste</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 16. Mai 1770 heiratet die 14-jährige Marie Antoinette Frankreichs Thronfolger. Was als prachtvolles Bündnis zwischen Habsburg und Bourbon beginnt, endet auf dem Schafott.</itunes:summary>
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      <title>Fast-Food-Pioniere: Brüder McDonald eröffnen erstes Restaurant</title>
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      <description>Am 15.5.1940 beginnt die Fast-Food-Revolution. Der Erfolg kommt, als sie auf Fließbandproduktion ihrer Burger umstellen. Doch am Ende macht ihr eigener Laden pleite. Von Kay Bandermann.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 15.5.1940 beginnt die Fast-Food-Revolution. Der Erfolg kommt, als sie auf Fließbandproduktion ihrer Burger umstellen. Doch am Ende macht ihr eigener Laden pleite.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Kay Bandermann:</strong><br/><ul><li>warum ein Hamburger für 15 Cent den Nerv der Zeit trifft, </li><li>wie ein Milchshake-Mixer-Verkäufer zur Fast-Food-Legende wird,</li><li>weshalb McDonald’s zum Symbol des amerikanischen Fortschritts wird, </li><li>wie das Burger-Imperium in Rom zu öffentlichen Protesten führt, </li><li>und was das erste McDonald’s mit der Geburtsstunde der Slow-Food-Bewegung zu tun hat. </li></ul><br/>San Bernardino, 14th und E Street: Hier beginnt 1940 eine Erfolgsgeschichte, die unsere Essgewohnheiten grundlegend verändert. Richard und Maurice McDonald servieren Burger durchs Autofenster. Was zählt, sind nicht Handwerk und Kreativität, sondern Effizienz und Wiederholbarkeit. <br/><br/>1954 entdeckt der Handelsvertreter Ray Kroc das Potenzial, verdrängt die Brüder aus dem Geschäft – und gründet ein Imperium. Das Prinzip: berechenbar, verlässlich und immer verfügbar. Fastfood als Spiegel eines Lebensgefühls. Was für die einen nach Freiheit schmeckt, ist für die anderen Symbol einer entzauberten Esskultur. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Guido Ritter, FH Münster</li><li>Axel Kirsch, Franchise-Nehmer McDonald’s</li><li>Lina Maria Wittstamm, Gründerin des Restaurants NEĀ, Bochum</li><li>Wiebke Rieck, Slow Food Deutschland e.V.</li><li>Eric Schlosser: Fast Food Gesellschaft. Die dunkle Seite von McFood und Co., München 2002.</li><li>John F. Love: Die McDonald’s-Story: Anatomie eines Welterfolges, München 1989.</li><li>Ray Kroc, Robert Anderson: Die wahre Geschichte von McDonald's, München 2017.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-eiskalte-revolution-beginn-der-tiefkuehlkost-aera-100.html" >06.03.1930 – Eiskalte Revolution: Beginn der Tiefkühlkost-Ära</a></li><li>Fast Food – <a href="https://www.zdf.de/video/dokus/nachhaltiger-konsum-100/planet-e-fast-food---das-grosse-fressen-100" >Das große Fressen</a></li><li>SWR Kultur – <a href="https://www.swr.de/swrkultur/leben-und-gesellschaft/mcdonalds-jubilaeum-70-jahre-burger-kritik-und-kulturwandel-100.html" >Burger, Kritik und Kulturwandel: McDonald's zwischen Erfolg und Ekel</a></li><li>ARD Fast Food – Long Story: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:f6c1c4e06ce26e23/" >Der Hamburger – Wirklich das beste schlechte Essen?</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Kay Bandermann<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 15 May 2025 04:00:05 GMT</pubDate>
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      <title>Soll Hitlers Putsch prophezeit haben: Astrologin Elsbeth Ebertin</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-soll-hitlers-putsch-prophezeit-haben-astrologin-elsbeth-ebertin-102.html</link>
      <description>Ebertin (geb. am 14.5.1880) wird mit ihren Horoskopen in der Weimarer Republik berühmt. Sie deutet die Sterne für Bulgariens König und Hitler - bis die Gestapo sie festnimmt. Von Heide Soltau.</description>
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      <![CDATA[<p>Ebertin (geb. am 14.5.1880) wird mit ihren Horoskopen in der Weimarer Republik berühmt. Sie deutet die Sterne für Bulgariens König und Hitler - bis die Gestapo sie festnimmt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heide Soltau:</strong><br/><ul><li>wie Elsbeth Ebertin sich von Wahrsagerei und "Hintertreppenastrologie" abgrenzt,</li><li>welchen berühmten Kunden sie die Sterne deutet,</li><li>welche politischen Entwicklungen sie vorhergesagt haben soll, </li><li>und warum sie Adolf Hitler Gedichte zum Geburtstag schickt.</li></ul><br/>Elsbeth Ebertin, 1880 in Görlitz geboren, ist eine Pionierin: Als erste hauptberufliche Astrologin Deutschlands bringt sie die Sterndeutung in die bürgerliche Öffentlichkeit. Zunächst macht sie sich als Graphologin einen Namen: Anhand von Handschriften verfasst sie Tausende von Charakteranalysen für Zeitungen. Doch eines Tages taucht eine Unbekannte auf, die stattdessen über Geburtsdaten spricht – für Ebertin ein Schlüsselerlebnis. <br/><br/>Sie wendet sich der Astrologie zu und trifft damit inmitten des Esoterik-Booms der Weimarer Republik einen Nerv. Ebertins Geschichte ist die einer geschickten Geschäftsfrau zwischen Deutungskunst, Opportunismus und Zeitgeist. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Elsbeth Ebertin: Astrologie und Liebesleben, Görlitz 1926. </li><li>Elsbeth Ebertin: Praktisches Lehrbuch der Graphologie und Charakterbeurteilung, Breslau 1913. </li><li>Elsbeth Ebertin (Hrsg.): Ein Blick in die Zukunft? IX. Jahrbuch, Görlitz 1925. </li><li>Ellic Howe: Uranias Kinder. Die seltsame Welt der Astrologen und das Dritte Reich, Weinheim 1995. </li><li>Volker Lechler: Sterne, Menschen, Politik. Die astrologische Bewegung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Boston/Oldenbourg 2025. </li><li>Thorsten Mann: "Astrologie im Kinosaal: Elsbeth Ebertin und der Film ‚In den Sternen steht es geschrieben‘", und: "Die Verfolgung von Okkultisten im Dritten Reich das Beispiel Elsbeth Ebertin", In: Günther Klugermann, Anna Lux, Uwe Schnellinger (Hrsg.): Okkultes Freiburg: Ereignisse – Personen – Schauplätze, Kassel 2015, S. 32 ff. und S. 46 ff. </li><li>Jenn Zahrt: Elsbeth Ebertin – Die vergessene Antriebskraft der deutschsprachigen Astrologie. In: The Mountain Astrologer, 2017/24.11.2017.</li></ul><br/><strong>Und das</strong> <strong>ist unser Interviewpartner und unsere Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Katja Graf, Astrologin </li><li>Volker Lechler, Historiker </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR Zeitzeichen 14.12.1503 – <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-nostradamus-apotheker-und-astrologe-geburtstag--100.html" >Nostradamus, Apotheker und Astrologe</a></li><li>Terra X – <a href="https://www.ardmediathek.de/video/terra-x-die-einzeldokus/im-bann-der-astrologie/zdf/Y3JpZDovL3pkZi5kZS9QUk9EMS9TQ01TX2RkZTdjYjdkLWE3ZjctNDU5OS1hN2VlLWJiM2VmNTVhZmYxYw" >Im Bann der Astrologie</a></li><li>Square Idee – <a href="https://www.arte.tv/de/videos/106603-007-A/square-idee/" >Astrologie: Glaube statt Wissenschaft?</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Heide Soltau <br/>Redakteure: Carolin Rückl und Frank Zirpins <br/>Technikerin: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 14 May 2025 04:00:57 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Horoskop, Astrologie, Astronomie, Weimarer Republik, Kaiserreich, Sterndeutung, NS-Zeit, Nationalsozialismus, Hitlerputsch, Graphologie, Aktion Heß, Zeitzeichen, 14.05.1880, 14.05.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ebertin (geb. am 14.5.1880) wird mit ihren Horoskopen in der Weimarer Republik berühmt. Sie deutet die Sterne für Bulgariens König und Hitler - bis die Gestapo sie festnimmt.</itunes:summary>
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      <title>Die Berliner Charité: Vom Pesthaus zur Weltklinik</title>
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      <description>Heute ist die Berliner Charité Deutschlands berühmtestes Krankenhaus. Gegründet wurde sie 1710 als Quarantänehaus für Pestkranke, übrigens mit eigener Brauerei. Von Thomas Klug.</description>
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      <![CDATA[<p>Heute ist die Berliner Charité Deutschlands berühmtestes Krankenhaus. Gegründet wurde sie 1710 als Quarantänehaus für Pestkranke, übrigens mit eigener Brauerei.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:</strong><br/><ul><li>für wie viele Patienten das Pesthaus vorgesehen ist,</li><li>was Bier damals mit Gesundheitsschutz zu tun hat,</li><li>welche Funktion der sogenannte Pest-Galgen haben soll,</li><li>wie aus dem Pesthaus die Charité wird,</li><li>woher das Krankenhaus seinen guten Ruf hat.</li></ul><br/>1708 tritt in Europa eine Krankheit auf, von der man eigentlich nur weiß, dass sie tödlich ist. Der unsichtbare Pesterreger wird erst fast 190 Jahre später entdeckt. Noch ist unbekannt, wie sich die Seuche verbreitet und wie sie wirksam bekämpft werden kann. Vorerst können infizierte Menschen nur von Gesunden getrennt werden, um dadurch Ansteckungen zu verhindern.<br/><br/>König Friedrich I. ahnt, dass es besser ist, Erkrankte nicht nach Berlin zu lassen. Der Herrscher Preußens lässt Verkehrswege abriegeln und zur Vorsorge weit außerhalb der damaligen Stadt ein Quarantänehaus bauen. Als der Ernstfall doch nicht eintritt, wird das Gebäude Jahre später als Bürgerspital genutzt. Es bekommt vom "Soldatenkönig" Friedrich Wilhelm I. den Namen "Charité", Barmherzigkeit.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Volker Hess (Medizinhistoriker am Institut der Geschichte der Medizin der Berliner Charité)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD Mediathek: Serie <a href="https://www.daserste.de/unterhaltung/serie/charite/index.html" >Charité</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/mittelalter/leben_im_mittelalter/pwiederschwarzetoddiepestwuetetineuropa100.html" >Der Schwarze Tod - die Pest in Europa</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/gesellschaft/medizin/parasiten/heimliche-entscheider-der-geschichte-100.html" >Parasiten in der Geschichte</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Klug<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Martin Kropp</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 13 May 2025 04:00:13 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Klug</itunes:author>
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      <itunes:summary>Heute ist die Berliner Charité Deutschlands berühmtestes Krankenhaus. Gegründet wurde sie 1710 als Quarantänehaus für Pestkranke, übrigens mit eigener Brauerei.</itunes:summary>
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      <title>Flucht, Dichtung und der Schmerz der Shoah: Nelly Sachs</title>
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      <description>In ihren Gedichten thematisiert sie Leiden und Hoffnung des jüdischen Volkes nach dem Holocaust: die Schriftstellerin Nelly Sachs. Am 12.5.1970 stirbt sie mit 78 Jahren. Von Monika Buschey.</description>
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      <![CDATA[<p>In ihren Gedichten thematisiert sie Leiden und Hoffnung des jüdischen Volkes nach dem Holocaust: die Schriftstellerin Nelly Sachs. Am 12.5.1970 stirbt sie mit 78 Jahren.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Monika Buschey:</strong><br/><ul><li>wie Nelly Sachs im letzten Moment vor den Nationalsozialisten flieht,</li><li>wie ihre Dichtung mit der Erfahrung des Holocaust und ihrer eigenen Flucht verbunden ist,</li><li>wie sie trotz Krankheit und Schmerz nie aufhört zu schreiben.</li></ul><br/>Schon als Kind flüchtet sich Nelly Sachs in die Welt der Bücher. 1891 in Berlin geboren, erlebt sie als Jüdin die Schrecken des Nationalsozialismus. 1940 findet sie mit ihrer Mutter in Schweden Zuflucht und baut dort ihre literarische Karriere auf.<br/><br/>Bereits zu ihren Lebzeiten zählt Nelly Sachs zu den herausragendsten Dichterinnen des 20. Jahrhunderts. Ihre Gedichte sind geprägt von der Erfahrung der Verfolgung und des Verlusts, erzählen aber auch von Hoffnung und Lebensmut. Ihre zarten, aber kraftvollen Verse machen sie 1966 zur Literaturnobelpreisträgerin - ein Triumph in ihrer letzten Lebensphase voll Krankheit und Paranoia. Am 12. Mai 1970 stirbt Nelly Sachs in Stockholm.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Aris Fioretos: Flucht und Verwandlung. Nelly Sachs, Schriftstellerin, Berlin/Stockholm, Berlin 2010</li><li>Speak low (Hg.): Nelly Sachs, Schriftstellerin, Berlin/Stockholm. Mit Kommentaren von Aris Fioretos und Hans Magnus Enzensberger, Hörbuch, Berlin 2010</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/nobelpreistraeger/nobelpreis-geschichte-in-deutschland-100.html" >Die Geschichte des Nobelpreises</a></li><li>Zeitzeichen 16.03.2025: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-selma-lagerloef-erste-frau-mit-literaturnobelpreis-100.html" >Selma Lagerlöf: Erste Frau mit Literaturnobelpreis</a></li><li>Radio Bremen Retro: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/radio-bremen-retro-filme-aus-dem-archiv/interview-mit-nelly-sachs-1965/radio-bremen/Y3JpZDovL3JhZGlvYnJlbWVuLmRlL2Y4NGZiN2ViLWRhYjUtNGQ5NC05NTkxLWU4MjE0OTlmNTMyMQ" >Interview mit Nelly Sachs</a> (1965)</li><li>hr Retro: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/hr-retro-oder-archivschaetze/siegfried-unseld-zum-friedenspreis-fuer-nelly-sachs/hr/NzU4NmRmMmQtYTlkNC00MDZiLWIzOTUtODk0MjBkYjhhYWNk" >Siegfried Unseld zum Friedenspreis für Nelly Sachs</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Monika Buschey<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 12 May 2025 04:00:42 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 12.05.2025, 12.05.1970, Literaturnobelpreis, Enzensberger, Sternverdunkelung, Flucht und Verwandlung, Nachkriegsliteratur</itunes:keywords>
      <itunes:summary>In ihren Gedichten thematisiert sie Leiden und Hoffnung des jüdischen Volkes nach dem Holocaust: die Schriftstellerin Nelly Sachs. Am 12.5.1970 stirbt sie mit 78 Jahren.</itunes:summary>
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      <title>Zugriff in Buenos Aires: Wie der Mossad Adolf Eichmann entführte</title>
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      <description>Am 11. Mai 1960 entführen israelische Agenten einen Deutschen aus Argentinien. Nicht irgend einen. Es ist der Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann, einer der Hauptorganisatoren des Holocaust. Von Ulli Schäfer.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 11. Mai 1960 entführen israelische Agenten einen Deutschen aus Argentinien. Nicht irgend einen. Es ist der Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann, einer der Hauptorganisatoren des Holocaust.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ulli Schäfer:</strong><br/><ul><li>warum Adolf Eichmann als einer der Hauptorganisatoren des Holocausts in die Geschichte eingeht, </li><li>wie er nach dem Krieg zunächst in Deutschland und später in Argentinien untertaucht, </li><li>wieso Agenten einem ersten Tipp über Eichmanns Aufenthaltsort nicht glauben,</li><li>und wie seine Entführung durch den Mossad 1960 zu einem der spektakulärsten Geheimdiensteinsätze der Geschichte wird. </li></ul><br/>Während des Prozesses, der 1961 beginnt, sitzt er in einem Glaskasten: Adolf Eichmann, der Hauptverantwortliche für die logistische Umsetzung der "Endlösung" – der planmäßigen Vernichtung von sechs Millionen Juden. <br/><br/>Nach dem Krieg flieht er nach Argentinien, wo er unter dem Namen Ricardo Klement lebt – unbemerkt von der Weltöffentlichkeit. Aber seine Identität wird aufgedeckt. Durch den deutschen Staatsanwalt Fritz Bauer. Der israelische Geheimdienst Mossad schaltet sich ein und plant eine riskante Entführung: Nach monatelanger Observation gelingt es 1960 schließlich, Eichmann zu fassen und nach Israel zu bringen, wo er sich für seine Verbrechen verantworten muss und zum Tode verurteilt wird. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und unsere Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Sybille Steinbacher, Historikerin und Direktorin des Fritz Bauer Instituts</li><li>Frank Bajohr und Sybille Steinbacher: Eichmann und der Holocaust. Ein Überblick, Berlin 2023.</li><li>Bettina Stangneth: Eichmann vor Jerusalem: Das unbehelligte Leben eines Massenmörders, Zürich 2011.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/novemberpogrome/pwieadolfeichmannorganisatordesgrauens100.html" >Adolf Eichmann – Organisator des Grauens</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/novemberpogrome/index.html" >Novemberprogrome</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-die-judenpogrome-am--100.amp" >Die Judenpogrome am 9.11.1938</a></li><li><a href="https://www.zeitzeugen-portal.de/" >Zeitzeugen-Portal</a> der Stiftung Geschichte der Bundesrepublik Deutschland</li><li>WDR-Projekt <a href="https://stolpersteine.wdr.de/web/de/" >Stolpersteine NRW</a> - Gegen das Vergessen</li><li><a href="https://www.tiktok.com/@wahr_so" >@wahr_so</a> - Projekt vom WDR über den Holocaust auf Tiktok</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ulli Schäfer <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse </p>]]>
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      <pubDate>Sun, 11 May 2025 04:00:38 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 11.05.2025, 11.05.1960, Nazi-Verbrechen, Nationalsozialismus, Holocaust, Endlösung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 11. Mai 1960 entführen israelische Agenten einen Deutschen aus Argentinien. Nicht irgend einen. Es ist der Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann, einer der Hauptorganisatoren des Holocaust.</itunes:summary>
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      <title>Stechen, schlagen, würgen: Luthers Schrift gegen die Bauern 1525</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-stechen-schlagen-wuergen-luthers-schrift-gegen-die-bauern--100.html</link>
      <description>Mitten im Bauernkrieg 1525 bezieht Martin Luther Stellung - gegen die unterdrückten Bauern und für die herrschende Klasse. Ein Wendepunkt der Reformation. Von Tobias Sauer.</description>
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      <![CDATA[<p>Mitten im Bauernkrieg 1525 bezieht Martin Luther Stellung - gegen die unterdrückten Bauern und für die herrschende Klasse. Ein Wendepunkt der Reformation.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Tobias Sauer:</strong><br/><ul><li>warum Martin Luthers Schrift „Wider die mörderischen und räuberischen Rotten der Bauern“ in der Reformationsgeschichte als Wendepunkt gilt, </li><li>welche Folgen diese Schrift für die Bauernbewegung und die Entwicklung der Reformation hat,</li><li>warum Luthers Aufruf zur Gewalt heute noch als erschütternd empfunden wird,</li><li>und was er über seine innere Zerrissenheit verrät. </li></ul><br/>Es ist Mai 1525, mitten im Bauernkrieg, als Martin Luther eine Schrift veröffentlicht, die aus der Reihe fällt. Statt sich auf die Seite der unterdrückten Bauern zu stellen, ergreift er Partei für die Fürsten und Bischöfe.<br/><br/>Inmitten brutaler Kämpfe zwischen Bauern und Grundherren fordert Luther die Obrigkeit zu gnadenlosem Vorgehen auf: „Es steche, schlage und würge, wer nur kann.“ Diese Worte, voller Zorn und Gewalt, stehen im drastischen Kontrast zu Luthers früheren Forderungen nach religiöser Freiheit und Gnade. Seine Schrift markiert nicht nur das Ende seiner Sympathien für die Bauern, sondern verändert auch die Richtung der Reformation. <br/><br/><strong>Das das sind unsere Interviewpartner- und partnerinnen:</strong><br/><ul><li>Thomas Kaufmann (Kirchenhistoriker, Universität Göttingen) </li><li>Lyndal Roper (Historikerin, Universität Oxford) </li><li>Thomas T. Müller (Vorstand der Luthermuseen Sachsen-Anhalt)</li></ul><br/> <strong>Und das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Heinz Schilling: Martin Luther. Rebell in einer Zeit des Umbruchs, 4. Aufl. München, 2017.</li><li>Lyndal Roper: Für die Freiheit. Der Bauernkrieg 1525, Frankfurt am Main, 2024. </li><li>Thomas Kaufmann: Der Bauernkrieg. Ein Medienereignis, Freiburg im Breisgau, 2024. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR ZeitZeichen: 18.02.1546 - <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-martin-luther-reformator-todestag--102.html" >Martin Luther, Reformator</a></li><li>WDR ZeitZeichen: 31.10.1517 - <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:496894d14fe673e4/" >Martin Luther verschickt Ablass-Thesen</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/der_bauernkrieg/index.html" >Bauernkrieg 1524-1526</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/martin_luther/zeitalter-reformation-100.html" >Martin Luther: Zeitalter der Reformation</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Tobias Sauer<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Antonia Herzog</p>]]>
      </content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 10 May 2025 04:00:21 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Tobias Sauer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Bauernkrieg, Geschichtspodcast, Martin Luther, Revolution, Aufstände, deutsche Geschichte, Zeitzeichen, 10.05.1525, 10.05.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Mitten im Bauernkrieg 1525 bezieht Martin Luther Stellung - gegen die unterdrückten Bauern und für die herrschende Klasse. Ein Wendepunkt der Reformation.</itunes:summary>
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      <title>Die unwahrscheinliche Geschichte von Kermit dem Frosch</title>
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      <description>Einer geht nach Hollywood, singt, wird berühmt: Eine nahezu gewöhnliche Geschichte - wäre der Star darin nicht ein sprechender Frosch. Von Ralph Erdenberger.</description>
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      <![CDATA[<p>Einer geht nach Hollywood, singt, wird berühmt: Eine nahezu gewöhnliche Geschichte - wäre der Star darin nicht ein sprechender Frosch.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger:</strong><br/><ul><li>von einer offiziellen und einer wahren Biografie von Kermit dem Frosch,</li><li>wie die Puppe gebaut ist und was ihre Mimik so besonders macht,</li><li>was die Beziehung zwischen Kermit-Erfinder Jim Henson und dem Frosch so besonders macht,</li><li>von Kermits unkonventioneller Beziehung zu Schweine-Diva Miss Piggy. </li></ul><br/>Er ist grün, schlank und weltberühmt. Neben <span lang="en">Kermit</span> dem Frosch sehen menschliche Stars wie Robert de Niro, Gene Kelly oder Lady Gaga allesamt ziemlich blass aus. Seinen ersten größeren Auftritt hat Kermit 1955 in der Fernsehsendung "<span lang="en">Sam and Friends</span>". Damals wirkt er weniger wie ein Frosch, sondern eher wie eine Eidechse - noch ohne seinen markanten hellgrünen Zacken-Kragen und auch noch ohne Namen.<br/><br/>Erfunden hat den grünen Kerl <span lang="en">Jim Henson</span>. Für den Ur-Kermit zerschneidet er als 14-Jähriger den alten Regenmantel seiner Mutter und klebt zwei Pingpong-Bälle als Augen auf. In neuem, professionellerem Gewand schafft Kermit 1969 den Sprung aus der Provinz ins Rampenlicht der Welt - als einer der großen Lieblinge im neuen Kinder-TV-Format "<span lang="en">Sesame Street</span>". Später wird er in der "<span lang="en">Muppet-Show</span>" auch zum Entertainer für Erwachsene.<br/><br/>Jetzt feiert Kermit also seinen 70. Geburtstag - eigentlich aber ist er schon längst unsterblich. Wir gratulieren trotzdem mit einem kräftigen "Applaus! Applaus! Applaus!"<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Carsten Haffke, Puppenspieler</li><li>Bodo Schulte, Puppenbauer</li></ul><br/>W<strong>eiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-kinderserie-sesame-street-usa-100.html" >10. November 1969 - Kinderserie "Sesame Street" startet in den USA</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-muppet-show-100.html" >3. Dezember 1977 - Erstausstrahlung der "Muppet Show" in Deutschland</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag1480.html" >16. Mai 1990 - Muppet-Erfinder Jim Henson gestorben</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ralph Erdenberger<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 09 May 2025 04:00:26 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Ralph Erdenberger</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Kermit, Muppet Show, Jim Henson, Handpuppe, Fernsehen, Geschichte, Zeitzeichen, Medien, 09.05.1955, 09.05.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Einer geht nach Hollywood, singt, wird berühmt: Eine nahezu gewöhnliche Geschichte - wäre der Star darin nicht ein sprechender Frosch.</itunes:summary>
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      <title>Kapitulation: Von der "Stunde Null" zum Tag der Befreiung</title>
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      <description>Für viele Deutsche kommt die Kapitulation am 8.5.1945 als Katastrophe. 40 Jahre später deutet Richard von Weizsäcker sie zur Befreiung um und gibt damit der kollektiven Erinnerung eine neue Richtung. Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>Für viele Deutsche kommt die Kapitulation am 8.5.1945 als Katastrophe. 40 Jahre später deutet Richard von Weizsäcker sie zur Befreiung um und gibt damit der kollektiven Erinnerung eine neue Richtung.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>wie das Ende der Kämpfe international gefeiert wird,</li><li>warum die Deutschen zunächst kaum um die Opfer trauern,</li><li>von einer einzigartigen Erinnerungslandschaft mit zahlreichen Mahnmalen,</li><li>warum Richard von Weizsäckers Rede - bei aller Kritik - immer noch aktuell ist.</li></ul><br/>Es ist der Morgen des 8. Mai 1945. Die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht ist unterzeichnet, die Kämpfe in Europa sind beendet. Die traurige Bilanz: Sechs Millionen ermordete Juden, 60 bis 70 Millionen Tote wird der Krieg an seinem Ende am 2. September 1945 insgesamt gefordert haben. Doch Trauer kommt im Gefühlshaushalt der Nachkriegsdeutschen kaum vor. Stattdessen gibt es Selbstmitleid und Opferstilisierung.<br/><br/>Mittlerweile hat sich der Blick auf das Kriegsende grundlegend gewandelt - auch, weil es immer wieder Denkanstöße und Zäsuren gibt, die den Fluss der Erinnerung in andere Bahnen leiten. Die Rede des Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker 1985 ist so eine Zäsur. Er spricht von einem "Tag der Befreiung" und fordert, den 8. Mai nicht als Niederlage zu sehen. <br/><br/>Es ist ein wichtiger Schritt, aber nur ein erster. Weizsäcker wendet sich entschieden gegen jede Forderung nach einem „Schlussstrich“ unter den NS-Verbrechen. Die Erinnerung daran versteht er als dauerhafte Verpflichtung.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Frank Bajohr, Historiker, Gründungsdirektor des Zentrums für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte der LMU</li><li>Daniel Greene, Historiker, Professor an der Northwestern University in Illinois und Kurator am US Holocaust Memorial Museum in Washington, DC</li><li>Harald Jähner, Publizist und Autor</li><li>Frank Bajohr: Der Holocaust. Ergebnisse und neue Fragen der Forschung. Frankfurt/M. 2015</li><li>Daniel Greene und Edward Phillips: Americans and The Holocaust. A Reader. New Brunswick 2022</li><li>Harald Jähner: Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955. Berlin 2019</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/richard-weizsaecker-100.html" >15.04.1920 - Geburtstag Richard von Weizsäcker</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-hitler-ablehnung-kapitulation-stalingrad-100.html" >23. Januar 1943 - Hitler lehnt Kapitulation in Stalingrad ab</a></li><li>Website des <a href="https://www.ushmm.org/" >United States Holocaust Memorial Museum </a></li></ul><br/><strong>Hörtipp: </strong><br/>Podcast-Interview von Almut Finck mit Frank Bajohr im Historycast: <a href="https://historycast.podigee.io/s3e6-new-episode" ><strong>„Holocaust - Alles erforscht?“</strong></a><br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Almut Finck<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins<br/>Technik: Annette Skrzydlo</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 08 May 2025 04:00:29 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Kriegsende, Zweiter Weltkrieg, NS-Zeit, Holocaust, Nachkriegszeit, Erinnerungskultur, Vergangenheitsbewältigung, Schlussstrich-Debatte, Denkmal der Schande, Björn Höcke, AfD, Zeitzeichen, 08.05.1945, 08.05.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Für viele Deutsche kommt die Kapitulation am 8.5.1945 als Katastrophe. 40 Jahre später deutet Richard von Weizsäcker sie zur Befreiung um und gibt damit der kollektiven Erinnerung eine neue Richtung.</itunes:summary>
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      <title>Ein medizinischer Aufklärer im Kampf gegen Vampire</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-ein-medizinischer-aufklaerer-im-kampf-gegen-vampire-100.html</link>
      <description>War er der echte "van Helsing"? Gerard van Swieten ist als Leibarzt Maria Theresias der ranghöchste Mediziner Österreichs. Bekannt wird er aber als Vampirjäger, der die Popkultur beeinflusst. Von Nik Berger.</description>
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      <![CDATA[<p>War er der echte "van Helsing"? Gerard van Swieten ist als Leibarzt Maria Theresias der ranghöchste Mediziner Österreichs. Bekannt wird er aber als Vampirjäger, der die Popkultur beeinflusst.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Nik Berger:</strong><br/><ul><li>warum Gerard van Swieten zunächst nicht an den Hof nach Wien will, </li><li>wie Maria Theresia den Niederländer doch noch für sich gewinnen kann,</li><li>mit welchen Trick Gerard van Swieten versucht, Maria Theresia von ihren üppigen Mahlzeiten abzubringen,</li><li>warum Aufklärung und Glauben für van Swieten kein Widerspruch sind.</li></ul><br/>Gerard van Swieten ist Katholik und rationaler Wissenschaftler – und glaubt nicht daran, dass menschliche Körper als Tote wieder auferstehen können. Als Mitte des 18. Jahrhunderts Berichte über Leichen, die unversehrt in ihren Gräbern liegen, eine Vampir-Hysterie auslösen, schreitet der Leibarzt von Maria Theresia ein. Seine sachliche Erklärung: Mangelnder Sauerstoff verhindere die Verwesung der Toten in Mähren. <br/><br/>Der Niederländer ist aber nicht nur der Vampirjäger der Aufklärung, er reformiert auch das rückständige österreichische Gesundheitssystem. So lässt Gerard van Swieten Medizinstudenten mit Patienten arbeiten und setzt sich für die Lockerung der Buchzensuren ein. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Peter Mario Kreuter: Experte für den Glauben an Vampire in Südosteuropa am Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung in Regensburg </li><li>Lesky, Erna; Wandruszka, Adam (Hrsg.): Gerard van Swieten und seine Zeit: Internationales Symposium, veranstaltet von der Universität Wien im Institut für Geschichte der Medizin, 8.-10. Mai 1972. Köln 2016.</li><li>Swieten, Gerard van: Abhandlung des Daseyns der Gespenster: nebst einem Anhange vom Vampyrismus. Augsburg 1768.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/tanz-der-vampire-104.html" >01.12.1967: Deutsche Filmerstaufführung "Tanz der Vampire"</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/fabelwesen/vampire/pwiewashatdervampirmitderfledermauszutun100.html" >Was hat der Vampir mit der Fledermaus zu tun (Planet Wissen)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Nik Berger<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 07 May 2025 04:00:14 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Nik Berger</itunes:author>
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        <ard:visibleFrom>2025-05-07T06:00:14</ard:visibleFrom>
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      <title>Hanns Dieter Hüsch: Der 100. Geburtstag des Kabarettisten</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-hanns-dieter-huesch-der--geburtstag-des-kabarettisten-100.html</link>
      <description>Satiriker, Geschichtenerzähler, das schwarze Schaf vom Niederrhein: Hanns Dieter Hüsch ist einer der größten komischen Künstler der Deutschen. Am 6.5.1925 wird er geboren. Von Fritz Schaefer.</description>
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      <![CDATA[<p>Satiriker, Geschichtenerzähler, das schwarze Schaf vom Niederrhein: Hanns Dieter Hüsch ist einer der größten komischen Künstler der Deutschen. Am 6.5.1925 wird er geboren.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Fritz Schaefer:</strong><br/><ul><li>warum Hanns Dieter Hüsch als junger Kabarettist in die Schweiz geht,</li><li>wie er sein Äußeres vom zotteligen Studenten zum distinguierten Mann wandelt,</li><li>warum seine Frau Marianne als "Frida" zur Kultfigur seiner Programme wird,</li><li>über Hüschs größten Wunsch, einmal als Shakespeares König Lear auf der Bühne zu stehen. </li></ul><br/>Seine Füße sind bei der Geburt nach hinten verdreht, deshalb kann Hanns Dieter Hüsch nicht mit den anderen Kindern draußen herumtollen. So wird die Welt der Erwachsenen sein Studienobjekt: ein Mosaik aus Typen, Stimmen und Stimmungen. Zwar schaut Hüsch dem gesamten Volk aufs Maul, der Niederrheiner ist aber sein Liebling: <cite>"Der Niederrheiner weiß nix, kann aber alles erklären. Umgekehrt, wenn man ihm etwas erklärt, versteht er meistens nix." </cite><br/><br/>Politisch steht Hanns Dieter Hüsch stets auf der Seite des Kriegsgegner und der Benachteiligten. Dennoch wird er Ende der 1960er Jahre von den Linken angefeindet, weil ihnen Hüschs Humor nicht politisch genug ist. Die seinerzeit verbreiteten Thesen im Kabarett, wonach alle Politiker (gleich) blöd und der Kapitalismus schlecht sei, sind Hüsch zu einfach - obwohl er als Humanist viele Kritikpunkte der klassischen Satire teilt.<br/><br/>Viel lieber hält Hanns Dieter Hüsch den Menschen den Spiegel vor. "<cite>Er schaffte es immer sehr, sehr boshaft und satirisch zu sein, ohne sich billig und mitleidslos über Leute herzumachen"</cite>, erinnert sich sein Wegbegleiter Monty Arnold. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Monty Arnold – Komiker, Sprecher, Autor</li><li>Hüsch, Hanns Dieter: Du kommst auch drin vor – Gedankengänge eines fahrenden Poeten, 1990.</li><li>Budzinski, Klaus: Pfeffer ins Getriebe – So ist und wurde das Kabarett, 1982.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Hanns Dieter Hüsch: Das schwarze Schaf vom Niederrhein</li><li><a href="https://buchshop.bod.de/hanns-dieter-huesch-zum-100-geburtstag-9783769327830" >Malte Leyhausen (Hrsg.): Hanns Dieter Hüsch zum 100. Geburtstag. Erinnerungen von Freunden und Bewunderern, BoD 2025</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Fritz Schaefer<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
      </content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 06 May 2025 04:00:14 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Fritz Schaefer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Hagenbuch, Loriot, Monty Arnold, Väter der Klamotte, Gesellschaftsabend, Kabarett, Hanns Dieter Hüsch, Hans Dieter Hüsch, Zeitzeichen, 06.05.2025, 06.05.1925</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Satiriker, Geschichtenerzähler, das schwarze Schaf vom Niederrhein: Hanns Dieter Hüsch ist einer der größten komischen Künstler der Deutschen. Am 6.5.1925 wird er geboren.</itunes:summary>
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      <title>Kapital statt Kirche: Eine Nonne wird zur Gründerin</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-kapital-statt-kirche-eine-nonne-wird-zur-gruenderin-100.html</link>
      <description>13 Kräuter und geschicktes Marketing sind das Erfolgsrezept Maria Clementine Martins (geb. am 5.5.1775). Dabei erfindet die Klosterfrau ihren Melissengeist gar nicht selbst. Von Wolfgang Meyer.</description>
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      <![CDATA[<p>13 Kräuter und geschicktes Marketing sind das Erfolgsrezept Maria Clementine Martins (geb. am 5.5.1775). Dabei erfindet die Klosterfrau ihren Melissengeist gar nicht selbst.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Meyer:</strong><br/><ul><li>dass Maria Clementine Martin die Kräutermischung nicht selbst erfunden hat,</li><li>woher der Spruch "Wenn‘s vorne zwickt und hinten beißt, nimm Klosterfrau Melissengeist!" kommt,</li><li>warum es ohne Napoleon wohl kein Klosterfrau Melissengeist gegeben hätte,</li><li>wie sich das Kräuterelixier seit 200 Jahren auf dem Markt halten konnte.</li></ul><br/>Den Namen "Maria Clementine" gibt sich die am 5. Mai 1775 geborene Wilhelmine Martin nach ihrem Eintritt ins Kloster. Elf Jahre verbringt sie im Coesfelder Konvent und lernt dort auch den Karmelitergeist kennen, ein Kräutergebräu französischer Ordensleute. Dann kommt Napoleon, verstaatlicht die Klöster und Maria Clementine braucht eine neue Aufgabe.<br/><br/>Die findet sie über Umwegen in Köln. Die 51-Jährige erkennt, dass die Menschen für gesundheitsfördernde Mittel empfänglich sind. Kurzerhand verfeinert Marie Clementine Martin den Karmelitergeist und vertreibt die hochalkoholische Kräutermischung unter dem Namen "Klosterfrau Melissengeist". Die geschäftstüchtige Unternehmerin gewinnt Klerus und König als Kunden, schaltet Anzeigen in Zeitungen und schickt Reiter mit Kostproben an europäische Fürstenhöfe. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Helmut Heckelmann, Historiker, Promotion über Maria Clementine</li><li>Andreas Drexler, Sprecher der Klosterfrau Healthcare Group , Köln </li><li><a href="https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Epochen-und-Themen/Themen/die-firma-klosterfrau-in-koeln-und-die-geschichte-ihrer-gruenderin-maria-clementine-martin-1775-1843/DE-2086/lido/5b0d32fe06f458.29243766" >Helmut Heckelmann: Die Firma Klosterfrau in Köln und die Geschichte ihrer Gründerin Maria Clementine Martin (1775-1843), in: Internetportal Rheinische Geschichte</a></li><li>Tanja Schurkus: Schwester Melisse: Die Klosterfrau von Köln – Biografischer Roman, Gießen 2014.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-siebenundvierzigelf-rezept-100.html" >Zeitzeichen: 8. Oktober 1792 - Das Rezept für 4711 wird verschenkt</a></li></ul><br/><strong>Hinweis: </strong><br/>Im Zeitzeichen über Maria Clementine geht es auch um das Produkt Klosterfrau Melissengeist. Dieses kann aufgrund seines hohenm Alkoholgehalts auch als Einstieg in den Alkoholismus fungieren. Dort wird es oft zum versteckten Alkoholismus missbraucht. Dies gilt genauso auch für andere Kräuterschnäpse oder Medikamente mit hohem Alkoholgehalt. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt oder fragen Sie in Ihrer Apotheke.<br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Wolfgang Meyer<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 05 May 2025 04:00:18 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Wolfgang Meyer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Klosterfrau Melissengeist, Maria Clementine Martin, Nonne, Medizin, Kräutergeist, 19. Jahrhundert, Pharmaindustrie, , Köln, Heilkräuter, Napoleon, Waterloo, Preußen, Zeitzeichen, 05.05.1775, 05.05.2025</itunes:keywords>
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        <ard:visibleFrom>2025-05-06T10:14:13</ard:visibleFrom>
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      <title>Christine Teipel wird mit 9 Jahren als Hexe hingerichtet</title>
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      <description>1630 im Sauerland: Als die neunjährige Christine Teipel behauptet, eine Hexe zu sein und dasselbe über andere sagt, brennen am Ende 58 Menschen auf dem Scheiterhaufen. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>1630 im Sauerland: Als die neunjährige Christine Teipel behauptet, eine Hexe zu sein und dasselbe über andere sagt, brennen am Ende 58 Menschen auf dem Scheiterhaufen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>vom "Hexenhammer" - einem Buch, das zu Folter, Mord und Totschlag anstiftet,</li><li>welche teuflischen Details Christine Teipel bei ihrem Verhör angeblich zu Protokoll gibt,</li><li>wie aus der Hexenverbrennung auf perfide Weise Profit geschlagen wird,</li><li>wie die Aufklärung und das Wetter die Hexenjagd langsam beenden.</li></ul><br/>Anfang des 17. Jahrhunderts beherrschen Unsicherheit und Angst das Leben. Außerdem spielt das Wetter verrückt, es ist bitterkalt. Schuld an der Misere, so glaubt man, sind der Teufel und seine Hexen. In diese düstere und kalte Welt voller Hexenglauben wird Christine Teipel 1621 geboren. Ihr Vater ist Tagelöhner, in der Gesellschaft ganz unten angesiedelt.<br/><br/>Die kleine Stine ist offenbar fasziniert von den magischen Wesen und behauptet, selbst eine Hexe zu sein. Ihre Fantasie kostet das Mädchen letztlich das Leben. Als Neunjährige wird sie festgenommen und verhört. Bereitwillig gibt sie Auskunft, wen sie auf einem nahegelegenen Hexentanzplatz gesehen haben will. Teipels Aussagen führen im Ort Oberkirchen zur Katastrophe. Viele Einwohner des Ortes werden verhaftet. Fast alle sterben - auch die neunjährige Stine, die am 4. Mai 1630 auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dagmar Sträter-Müller, Gerichtsmuseum Bad Fredeburg</li><li>Ausstellungskatalog des Sauerland-Museums Arnsberg: Du Hexe! Opfer und ihre Häscher. Meschede 2022 </li><li>Alfred Bruns (Hrsg.): Hexen. Gerichtsbarkeit im kurkölnischen Sauerland. Schmallenberg 1984</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-hexenbulle-100.html" >05.12.1484 - Die Hexenbulle von Innozenz VIII. erscheint</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/hexenverfolgung/index.html" >Hexenverfolgung</a></li><li>WDR 3 Mosaik: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-mosaik/audio-hexenjagden---historische-und-aktuelle-fakten-100.html" >"Hexenjagden" - Historische und aktuelle Fakten</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 04 May 2025 04:00:23 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Heiner Wember</itunes:author>
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        <ard:visibleFrom>2025-05-16T09:50:45</ard:visibleFrom>
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      <title>Landluft und Soundvisionen: Musikproduzent Conny Plank</title>
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      <description>Kraftwerk. Eurythmics. Gianna Nanini. Viele Musikgrößen bauten auf seine unkonventionelle Kreativität und kamen in sein Bauernhof-Tonstudio in Wolperath: Konrad "Conny" Plank, geboren am 3.5.1940. Von Martina Meißner.</description>
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      <![CDATA[<p>Kraftwerk. Eurythmics. Gianna Nanini. Viele Musikgrößen bauten auf seine unkonventionelle Kreativität und kamen in sein Bauernhof-Tonstudio in Wolperath: Konrad "Conny" Plank, geboren am 3.5.1940.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:</strong><br/><ul><li>wie Conny Plank U2-Sänger Bono abblitzen lässt,</li><li>wie Planks Sohn Stephan es findet, mit Rockstars an einem Tisch zu sitzen,</li><li>von Planks besonderen Regeln für die Soundproduktion und seiner klaren Haltung in Sachen Drogen,</li><li>was eine Eurythmics-Tour durch Japan mit seinem nahenden Tod zu tun hat.</li></ul><br/>Conny Plank verhilft Bands und Künstlern wie den Scorpions, Kraftwerk, Gianna Nannini oder den Eurythmics zu Weltruhm. Dabei geht der am 3. Mai 1940 geborene "Klangalchemist" oft unkonventionell, aber immer mit viel Leidenschaft ans Werk.<br/><br/>Der Ort, an dem alles anfängt, ist ein ehemaliger Bauernhof in Wolperath bei Köln. Hier richtet Konrad, genannt Conny, Plank 1974 sein legendäres Studio ein, in dem schon bald Musikstars aus der ganzen Welt ein und aus gehen. Der gelernte Starkstromingenieur und Sendetechniker kann es sich leisten zu experimentieren und Regeln auf den Kopf zu stellen, denn er weiß, was er tut. Sein Credo: Jedes Geräusch hat das Potenzial, Musik zu sein, wenn es von einem Menschen gemocht wird.<br/><br/>Mitte der 80er Jahre wird der visionäre Musikproduzent schwer krank. Conny Plank stirbt im Winter 1987 an Krebs - er wird nur 47 Jahre alt. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Stephan Plank, Sohn von Conny Plank</li><li>Film: Conny Plank - The Potential Of Noise</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Deutschlandfunk: <a href="https://www.deutschlandfunk.de/dokumentarfilm-ueber-conny-plank-sehr-viel-100.html" >Dokumentarfilm über Conny Plank - "Sehr viel Produktionsarbeit fand am Küchentisch statt"</a></li><li>Saarländischer Rundfunk: <a href="https://www.sr.de/sr/home/der_sr/so_wurden_wir_was_wir_sind/geschichte/fundstucke/fundstueck_april_2013_connyplank100.html" >"Und in der Technik: Conny Plank!" - Ein Produzenten-Genie beim SR</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Martina Meißner<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins<br/>Technik: Jürgen Mönkediek</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 03 May 2025 04:00:17 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Martina Meißner</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 03.05.2025, 03.05.1940, Wolperath, David Bowie, Ruckzuck, Brian Eno, U2</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Kraftwerk. Eurythmics. Gianna Nanini. Viele Musikgrößen bauten auf seine unkonventionelle Kreativität und kamen in sein Bauernhof-Tonstudio in Wolperath: Konrad "Conny" Plank, geboren am 3.5.1940.</itunes:summary>
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      <title>Mit Rad und Revolver: Heinrich Horstmann umrundet die Welt</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-mit-rad-und-revolver-heinrich-horstmann-umrundet-die-welt-100.html</link>
      <description>Als erster Deutscher will der 20-Jährige die Welt umradeln. Am 2.5.1895 bricht er zu der lebensgefährlichen Reise auf, ohne Geld. Er kehrt vermögend und berühmt zurück. Von Claudia Belemann.</description>
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      <![CDATA[<p>Als erster Deutscher will der 20-Jährige die Welt umradeln. Am 2.5.1895 bricht er zu der lebensgefährlichen Reise auf, ohne Geld. Er kehrt vermögend und berühmt zurück.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Belemann:</strong><br/><ul><li>was und wen Horstmann auf seiner Reise alles zu sehen bekommt,</li><li>von seiner Liebe zum Bier und zur deutschen Gemütlichkeit,</li><li>wie Horstmann es schafft, seine Weltumradlung finanziell erfolgreich zu machen,</li><li>warum er auf seiner Reise mehr als einmal in Lebensgefahr gerät.</li></ul><br/>Heinrich Horstmann ist gerade mal Anfang 20, als er sich entschließt, ohne einen Pfennig in der Tasche die Welt zu umrunden. Vermutlich gibt eine Wette den Anlass dazu. Am 2. Mai 1895 geht es in Dortmund los - auf einem Fahrrad ohne Bremse. Bergab lässt er die Pedale sausen und bremst mit dem Fuß am Reifen.<br/><br/>Horstmann trotzt dem Wetter und den Gefahren des Wilden Westens: Einmal erschießt er einen Landstreicher, weil er glaubt, dass der ihm die Taschenuhr klauen will. Komplett um die Erde radelt der Abenteurer allerdings nicht. Von San Francisco aus nimmt er das Schiff und verzichtet wegen einer in Indien ausgebrochenen Cholera-Epidemie auf die Durchquerung Asiens.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Peter Schubert, Hobbyradler</li><li>Heinrich Horstmann: Meine Radreise um die Erde. Der Bericht des ersten deutschen Fahrradweltreisenden anno 1895. Leipzig 2007</li><li>Hans-Erhard Lessing: Das Fahrrad. Eine Kulturgeschichte. Stuttgart 2017</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR: 51 Jahre mit dem Fahrrad um die Welt</li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-reisebuero-thomas-cook-weltreise-100.html" >26. September 1872 - Das Reisebüro "Thomas Cook" startet die erste Weltreise</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-nellie-bly-102.html" >14. November 1889 - Nellie Bly und Elisabeth Bisland starten ihr Rennen um die Welt</a></li></ul><br/><strong>Hörtipp:</strong><br/><ul><li>Quarks Daily Spezial: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:75bd8345c20f1e96/" >Geld, Job, Liebe - Was macht wirklich glücklich?</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Claudia Belemann<br/>Redaktion: Carolin Rückl und David Rother<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 02 May 2025 04:00:49 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Fahrradreise, Radtour, USA, Fahrradpionier, Abenteuer, Wilder Westen, Crescent, Bikepacking, Zeitzeichen, 02.05.1895, 02.05.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Als erster Deutscher will der 20-Jährige die Welt umradeln. Am 2.5.1895 bricht er zu der lebensgefährlichen Reise auf, ohne Geld. Er kehrt vermögend und berühmt zurück.</itunes:summary>
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      <title>Lebensmittelkarten: Hungern auf Raten</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-lebensmittelkarten-hungern-auf-raten-100.html</link>
      <description>Lebensmittel sind in Kriegszeiten Mangelware. Ihre Rationierung gehört für die Nationalsozialisten zur Vorbereitung. Erst am 1.5.1950 werden die Lebensmittelkarten in den Westzonen abgeschafft. Von Thomas Klug.</description>
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      <![CDATA[<p>Lebensmittel sind in Kriegszeiten Mangelware. Ihre Rationierung gehört für die Nationalsozialisten zur Vorbereitung. Erst am 1.5.1950 werden die Lebensmittelkarten in den Westzonen abgeschafft.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:</strong><br/><ul><li>von der Rationalisierung von Lebensmitteln im Ersten und Zweiten Weltkrieg,</li><li>wie nach Kriegsende von den Alliierten anfangs mehr Kalorien versprochen werden als gehalten werden kann, </li><li>vom Hungerwinter 1946/47 und seinen Folgen,</li><li>wie der Marschallplan zum Ende der Lebensmittelkarten beiträgt.</li></ul><br/>In den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg mangelt es an ziemlich allem. Lebensmittel werden nur gegen Bezugsscheine verkauft, so genannte Lebensmittelkarten. Das bedeutet: Essen, um satt zu werden, ist für viele ein Traum. Ursprünglich hatten die Amerikaner geglaubt, jedem Deutschen Rationen von täglich 2.600 Kilokalorien garantieren zu können. Das erweist sich als zu optimistisch - zu groß sind die Zerstörungen in der Landwirtschaft. Gerade einmal 1.000 bis 1.250 Kilokalorien pro Tag und Person können verteilt werden.<br/><br/>Bis Anfang 1950 verbessert sich die Lage - vor allem bei Fleisch, Brot, Fett und Milch. Bei Zucker sieht es schlechter aus und so beschließt die Regierung, ab dem 1. März 1950 nur noch Zuckerkarten auszugeben. Am 1. Mai endet auch diese Rationierung - die letzten Lebensmittelmarken verlieren ihre Gültigkeit. In der DDR dauert es bis zur Abschaffung der Lebensmittelkarten noch acht weitere Jahre.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Volker Hess, Medizinhistoriker</li><li>Lebendiges Museum Online: <a href="https://www.hdg.de/lemo/kapitel/nachkriegsjahre/alltag/ueberlebensmittel.html" >Überlebensmittel</a></li><li>Zeitklicks: <a href="https://www.zeitklicks.de/bundesrepublik-i/alltag/nach-dem-krieg/ueberleben-auf-karte" >Überleben auf Lebensmittelkarten</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7118.html" >30. Dezember 1947 - Kälte- und Hungerwinter in Deutschland</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/truemmerfrauen-116.html" >01.06.1945 - Frauen zur Trümmerarbeit verpflichtet</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/waehrungsreform100.html" >20.06.1948 - Währungsreform tritt in Kraft</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Klug<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Annette Skrzydlo</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 01 May 2025 04:00:34 GMT</pubDate>
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      <title>Eroberer wie Caesar und Alexander der Große: Mahmud von Ghazni</title>
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      <description>Vom Sohn eines Söldners steigt Mahmud von Ghazni zu einem der mächtigsten Herrscher seiner Zeit und ersten Sultan der Geschichte auf. Am 30.4.1030 stirbt er - an einem Mückenstich. Von Wolfgang Meyer.</description>
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      <![CDATA[<p>Vom Sohn eines Söldners steigt Mahmud von Ghazni zu einem der mächtigsten Herrscher seiner Zeit und ersten Sultan der Geschichte auf. Am 30.4.1030 stirbt er - an einem Mückenstich.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Meyer:</strong><br/><ul><li>welche Legende Mahmud von Ghazni mit Alexander dem Großen und Julius Cäsar verbindet,</li><li>von der Dynastie der Samaniden, dem Volk für das Mahmuds Vater kämpft,</li><li>was der Begriff "Sultan" zu Mahmuds Zeiten bedeutet,</li><li>von Mahmuds Beziehung zum berühmten Dichter Firdausi.</li></ul><br/>Mahmud von Ghazni ist ein politischer und militärischer Feldherr und Eroberer des späten 10. und frühen 11. Jahrhunderts. Er beginnt seine Karriere unter seinem Vater, einem Sklavenführer im Samanidenreich. Nach dessen Tod unternimmt er zahlreiche Feldzüge - auch nach Nordindien.<br/><br/>Mit brutaler Härte aber auch militärischem Geschick sichert sich Mahmud die Kontrolle über große Teile der Region. In den indischen Geschichtsbüchern gilt er noch heute als brutaler Aggressor. Sein Herrschaftsgebiet, das Reich der Ghaznawiden, bestimmt von 977 bis 1186 die Geschichte des südlichen Zentralasiens.<br/><br/>Mahmuds Macht wird so groß, dass er sich als erster bekannter Herrscher in der Geschichte mit "Sultan" ansprechen lässt. Im Gegensatz zu seinem Leben ist sein Tod geradezu gewöhnlich. Während seiner letzten Expedition erkrankt Mahmud an Malaria. Er stirbt am 30. April 1030 in Ghazni - mit 58 Jahren.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Stefan Heidemann (Islamwissenschaftler, Universität Hamburg)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-saladin-sultan-syrien-aegypten-100.html" >4. März 1193 - Todestag von Saladin, Sultan von Syrien und Ägypten</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-alexander-der-grosse-100.html" >10. Juni 323 v. Chr. - Alexander der Große stirbt</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-julius-caesar-100.html" >13. Juli 100 v.Chr. - Geburtstag von Gaius Julius Caesar</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Wolfgang Meyer<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 30 Apr 2025 04:00:19 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Wolfgang Meyer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Sultanat, Islam, Ghaznawidenreich, Samaniden, Persien, Afghanistan, Asien, Alexander der Große, Zeitzeichen, 30.04.1030, 30.04.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Vom Sohn eines Söldners steigt Mahmud von Ghazni zu einem der mächtigsten Herrscher seiner Zeit und ersten Sultan der Geschichte auf. Am 30.4.1030 stirbt er - an einem Mückenstich.</itunes:summary>
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      <title>Egon Erwin Kisch, der rasende Reporter (Geburtstag am 29.4.1885)</title>
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      <description>Vor 140 Jahren wird Egon Erwin Kisch in Prag geboren. Er ist bis heute einer der bekanntesten deutschsprachigen Journalisten und Reporter - sprachlich brillant und politisch engagiert. Von Hildburg Heider.</description>
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      <![CDATA[<p>Vor 140 Jahren wird Egon Erwin Kisch in Prag geboren. Er ist bis heute einer der bekanntesten deutschsprachigen Journalisten und Reporter - sprachlich brillant und politisch engagiert.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Hildburg Heider:</strong><br/><ul><li>wie Egon Kisch und seine Brüder es im Prager Elternhaus hoch hergehen lassen,</li><li>wie Kisch zwischen den beiden Weltkriegen die Form der modernen Reportage entwickelt,</li><li>unter welchem Pseudonym Kisch das Veröffentlichungsverbot für Schüler umgeht,</li><li>welche Rolle Prags Gassen, Kneipen und Kaschemmen bei Kischs beruflicher Entwicklung spielen,</li><li>wie Kisch seine Leser an Orte mitnimmt, an denen er selbst nie war.</li></ul><br/>Der Journalist Egon Kisch schreibt ab Anfang des 20. Jahrhunderts alles auf, was er erlebt. Was er riecht, schmeckt, ertastet. Ein ganzes Reporterleben lang. <br/><br/>Als Bürger der österreichisch-ungarischen Monarchie leistet Kisch Militärdienst, dann besucht er in Berlin eine private Journalistenhochschule. Zurück in Prag schreibt er für die deutsche Tageszeitung "Bohemia" Reportagen aus dem Alltagsleben. <br/><br/>Ihm könne eigentlich nichts passieren, behauptet Kisch einmal. "Ich bin ein Deutscher. Ich bin ein Tscheche. Ich bin ein Jud. Ich bin aus gutem Hause. Ich bin Kommunist. Ich bin Corpsbursch. Etwas davon hilft mir immer." <br/><br/>Als er das niederschreibt, ist er schon lange auf der Flucht. 1933 wollen ihn die Nationalsozialisten inhaftieren, später wird er nach Prag abgeschoben. Dorthin kehrt er nach Aufenthalten in Paris, Madrid, den USA und Mexiko 1946 zurück. Nach zwei Schlaganfällen stirbt Kisch am 31. März 1948, einen Monat vor seinem 63. Geburtstag.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Christian Buckard, Kisch-Biograf</li><li>Henryk M. Broder, Reporter und Publizist</li><li>Günter Wallraff, im Mittagsmagazin des WDR vom 31.3.1983</li><li>Christian Buckard: Egon Erwin Kisch - Die Weltgeschichte des rasenden Reporters, Berlin 2023 </li><li>Egon Erwin Kisch: Gesammelte Werke. 1983 </li><li>Egon Erwin Kisch (Hrsg.): Klassischer Journalismus. 1982 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Deutsches Historisches Museum Berlin: <a href="https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/kunst-und-kultur/egon-erwin-kisch-der-rasende-reporter" >Egon Erwin Kisch - Der rasende Reporter</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/der_erste_weltkrieg/index.html" >Deutsche Geschichte - Der Erste Weltkrieg</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/der_zweite_weltkrieg/index.html" >Nationalsozialismus - Der Zweite Weltkrieg</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Hildburg Heider<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Jens Buchheister</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 29 Apr 2025 04:00:08 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Hildburg Heider</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Kisch-Preis, Journalismus, Kommunismus, Nationalsozialismus, Neue Sachlichkeit, Zeitzeichen, 29.04.1885, 29.04.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Vor 140 Jahren wird Egon Erwin Kisch in Prag geboren. Er ist bis heute einer der bekanntesten deutschsprachigen Journalisten und Reporter - sprachlich brillant und politisch engagiert.</itunes:summary>
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      <title>Schlauheit auf dem Prüfstand: der erste Intelligenztest</title>
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      <description>Am 28.4.1905 wird in Frankreich der erste wissenschaftlich anerkannte Intelligenztest vorgestellt - ursprünglich entwickelt, um Kindern mit Lernschwächen zu helfen. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 28.4.1905 wird in Frankreich der erste wissenschaftlich anerkannte Intelligenztest vorgestellt - ursprünglich entwickelt, um Kindern mit Lernschwächen zu helfen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>warum Hochbegabung gleichermaßen Segen und Fluch ist,</li><li>warum Schulleistungen nicht unbedingt etwas über Intelligenz aussagen,</li><li>mit welcher Formel der Intelligenzquotient berechnet wird,</li><li>wie Intelligenztests auch missbräuchlich angewendet werden.</li></ul><br/>1882 wird in Frankreich die allgemeine Schulpflicht eingeführt. Das Problem: Viele Kinder sind es nicht gewohnt, stundenlang stillzusitzen und einem Lehrer zuzuhören. <br/><br/>Man will herausfinden, ob das nur Anpassungsschwierigkeiten sind oder den Kindern die kognitiven Fähigkeiten fehlen, dem Unterricht zu folgen. Kinder, die nicht in der Lage sind, die normale Schule zu besuchen, sollen in Sonderklassen besonders gefördert werden. Zuvor aber sollen sie eingehend untersucht werden, so beschließt es eine vom Bildungsministerium einberufene Kommission. <br/><br/>Am 28. April 1905 wird der erste wissenschaftlich anerkannte Intelligenztest vorgestellt - der Binet-Simon-Test, benannt nach seinen beiden Schöpfern, dem Psychologen Alfred Binet und seinem Assistenten Théodore Simon. Ihr Ansatz: eine Messskala der Intelligenz, basierend auf einer Reihe von Tests mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad. <br/><br/><strong>Das ist unsere wichtigste Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Prof. Tanja Gabriele Baudson, Entwicklerin von IQ-Tests, Dozentin am Lehrstuhl für Psychologische Diagnostik, Differentielle Psychologie und Psychologische Methoden an der Charlotte-Fresenius-Universität in Wiesbaden </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/lernen/intelligenz/index.html" >Planet Wissen: Lernen - Intelligenz</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/lernen/intelligenz/pwieuniversalgenies100.html" >Planet Wissen: Intelligenz - Universalgenies</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/sendungen/sendung-kuenstliche-intelligenz-100.html" >Planet Wissen: Übersichtsseite - Künstliche Intelligenz</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler<br/>Redaktion: Matti Hesse und Christoph Tiegel<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 28 Apr 2025 04:00:38 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 28.04.1905, 28.04.2025, Mensa, Binet-Simon-Test, IQ, Intelligenzquotient, Alfred Binet, Théodore Simon</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 28.4.1905 wird in Frankreich der erste wissenschaftlich anerkannte Intelligenztest vorgestellt - ursprünglich entwickelt, um Kindern mit Lernschwächen zu helfen.</itunes:summary>
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      <title>Nürburgring 1925: Wie eine Rennstrecke die Eifel veränderte</title>
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      <description>In der armen Eifel sollen im 20. Jahrhundert neue Arbeitsplätze entstehen. Also lässt die preußische Regierung eine heute legendäre Rennstrecke bauen: den Nürburgring. Von Kay Bandermann.</description>
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      <![CDATA[<p>In der armen Eifel sollen im 20. Jahrhundert neue Arbeitsplätze entstehen. Also lässt die preußische Regierung eine heute legendäre Rennstrecke bauen: den Nürburgring.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Kay Bandermann:</strong><br/><ul><li>warum die Nationalsozialisten die deutschen Automobilhersteller beim Bau von Rennwagen unterstützen,</li><li>wann zum ersten Mal die Formel 1 auf dem Nürburgring startet,</li><li>wer den Begriff "Grüne Hölle" für die Strecke prägt,</li><li>in welcher Kurve der österreichische Weltmeister Niki Lauda seinen schweren Feuerunfall hat,</li><li>was Putin mit dem Nürburgring zu tun hat.</li></ul><br/>Keine Bodenschätze, karge Vulkanböden - für Industrie und Landwirtschaft ist die Eifel kein optimales Terrain. In Berlin wird sie als "Preußisch-Sibirien" verspottet. Deshalb soll der entlegene Kreis Adenau im 20. Jahrhundert die "Erste Deutsche Gebirgs-, Renn- und Prüfungsstraße für Kraftfahrzeuge" erhalten, als Wirtschaftsförderungsmaßnahme.<br/><br/>Noch vor dem offiziellen Beschluss beginnen Ende April 1925 zunächst 60 Arbeiter damit, die ersten Bäume und Sträucher am sogenannten Galgenkopf zu stutzen. Es entsteht eine Asphaltpiste ohne Kreuzungen und Ampeln quer durch die Eifel-Landschaft. Naturschützer und Heimatvereine protestieren dagegen, bleiben aber erfolglos.<br/><br/>In nur zwei Jahren verbauen 3.000 Arbeiter aus ganz Deutschland 11.000 Kubikmeter Beton auf mehr als 28 Kilometern Länge. Die Baukosten explodieren von anfangs 2,5 Millionen auf 14 Millionen Reichsmark, denn die Schluchten und Hügel stellen die Arbeiter vor große Herausforderungen. Das Eröffnungsrennen findet 1927 statt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Alexander Kraß (Nürburgring-Historiker)</li><li>Alexander Gerhard (Pressesprecher Nürburgring)</li><li>Andreas Gülden (ehemaliger Profi-Rennfahrer)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 12.05.1984: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/nuerburgring274.html" >Wiedereröffnung des Nürburgrings</a></li><li>Stichtag 25.05.1985: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-premiere-rock-am-ring-100.html" >Rock am Ring feiert Premiere auf dem Nürburgring</a></li><li>Stichtag 22.02.1949: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-niki-lauda-geboren-100.html" >Niki Lauda wird in Wien geboren</a></li><li>ARD History: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/ard-history/100-jahre-nuerburgring-geschichte-einer-kultstrecke/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyMjAzNDM" >100 Jahre Nürburgring - Geschichte einer Kultstrecke</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Kay Bandermann<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 27 Apr 2025 04:00:05 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Nordschleife, Niki Lauda, Rush, Formel 1, Autorennen, Adenau, Rock am Ring, Zeitzeichen, 27.04.1925, 27.04.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>In der armen Eifel sollen im 20. Jahrhundert neue Arbeitsplätze entstehen. Also lässt die preußische Regierung eine heute legendäre Rennstrecke bauen: den Nürburgring.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-04-27T06:00:10</ard:visibleFrom>
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      <title>Lady Hamilton: Die mächtige Marilyn Monroe des 18. Jahrhunderts</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-lady-hamilton-die-maechtige-marilyn-monroe-des--jahrhunderts-100.html</link>
      <description>Arm geboren, reich und mächtig geworden, vergessen gestorben: das unglaubliche Leben der Emma Hamilton, geboren am 26.4.1765. Die angebliche schönste Frau ihrer Zeit. Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Arm geboren, reich und mächtig geworden, vergessen gestorben: das unglaubliche Leben der Emma Hamilton, geboren am 26.4.1765. Die angebliche schönste Frau ihrer Zeit.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>wie Emma Hamilton zum ersten Mal zur Mätresse wird,</li><li>welchem Maler sie Modell steht und dessen Malstil verändert,</li><li>warum sie zum britischen Botschafter Sir William Hamilton nach Neapel reist,</li><li>wie Hamilton mit einer besonderen Performance selbst Goethe beeindruckt,</li><li>welchen Trend sie der damaligen Modewelt verpasst. </li></ul><br/>"Ich möchte ein gutes Beispiel sein und der Welt zeigen, dass eine hübsche Frau nicht immer ein Dummkopf ist." In einer von Männern dominierten Welt gelingt Emma Hamilton als Mädchen vom Land ein sensationeller Aufstieg an die Spitze der Gesellschaft: Sie wird zur Muse der bekanntesten Maler, die ihre Porträts in ganz Europa verbreiten, sie beeinflusst Mode und Kultur.<br/><br/>Durch ihre Freundschaft mit Königin Maria Karolina von Neapel-Sizilien spielt sie sogar politisch eine Rolle - als Strippenzieherin im Kampf gegen Napoleon. <br/><br/>Emma Hamiltons Biografie ist in jeder Hinsicht unkonventionell. So lebt sie eine Ehe zu dritt mit dem britischen Botschafter Sir Hamilton und Englands Nationalhelden Lord Nelson - was einen der schlagzeilenträchtigsten Skandale um 1800 auslöst.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ulrike Ittershagen (Kunsthistorikerin)</li><li>Dieter Richter und Uwe Quilitzsch (Hrsg.): Lady Hamilton – Eros und Attitüde. Schönheitskult und Antikenrezeption in der Goethe-Zeit. Petersberg 2015</li><li>Ulrike Ittershagen: Lady Hamiltons Attitüden. 1999</li><li>Gilbert Sinoué: Emma – Das Leben der Lady Hamilton. München 2003 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 13.08.1752: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/karolina-von-neapel-100.html" >Der Geburtstag der Königin Maria Karolina von Neapel-Sizilien</a></li><li>Bilder und weiterführende Infos: <a href="https://www.emmahamiltonsociety.co.uk/" >Emma-Hamilton-Society</a></li><li>SRF: <a href="https://www.srf.ch/play/tv/tagesschau/video/schlacht-von-trafalgar?id=31d1eb98-2dee-45b4-8549-35454744e300" >Gedenken an die Schlacht von Trafalgar (Bericht von 2005)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka <br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Theo Kramer</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 26 Apr 2025 04:00:50 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Arm geboren, reich und mächtig geworden, vergessen gestorben: das unglaubliche Leben der Emma Hamilton, geboren am 26.4.1765. Die angebliche schönste Frau ihrer Zeit.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-04-26T06:00:50</ard:visibleFrom>
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      <title>Handschlag an der Elbe: Ein gestelltes Foto geht um die Welt</title>
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      <description>Kurz vor Kriegsende ist US-Soldaten und Rotarmisten der Kontakt verboten. Trotzdem reichen sie sich am 25.4.1945 die Hand. Doch das ikonische Foto der Szene ist gestellt. Von Markus Harmann ;Joachim Heinz.</description>
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      <![CDATA[<p>Kurz vor Kriegsende ist US-Soldaten und Rotarmisten der Kontakt verboten. Trotzdem reichen sie sich am 25.4.1945 die Hand. Doch das ikonische Foto der Szene ist gestellt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Markus Harmann und Joachim Heinz:</strong><br/><ul><li>wo US-Soldaten und Rotarmisten tatsächlich erstmals aufeinandertreffen,</li><li>wie und wann das Foto vom Handschlag in Torgau entsteht,</li><li>warum sich zwei der abgebildeten Soldaten auf Deutsch unterhalten,</li><li>warum ein ähnliches Treffen bei Strehla nicht die historische Bedeutung der Begegnung in Torgau bekommt,</li><li>was die Kinder der Soldaten über die Kriegserfahrungen ihrer Väter erzählen.</li></ul><br/>Am 25. April 1945 nähert sich ein Jeep der US-Truppen der Stadt Torgau. Darin sitzen vier Soldaten, die auf ihren Sondierungsfahrten erfahren haben, dass sich in diesem Ort das größte Militärgefängnis der Wehrmacht befindet. Vielleicht sitzen darin noch Kameraden, die sie befreien können.<br/><br/>Und vielleicht kommt da auch ein erster Kontakt mit der verbündeten Roten Armee zustande. Das hieße: Weltgeschichte schreiben. Tatsächlich treffen am 25. April 1945 entlang der Elbe an verschiedenen Stellen US-Soldaten und Rotarmisten aufeinander. Doch keiner dieser Kontakte wird so weltbekannt wie die Begegnung bei Torgau.<br/><br/>Als die vier US-Soldaten nach ihrer nicht genehmigten Fahrt zurück bei ihrer Einheit sind, kommen sie in Arrest. Aber nur für wenige Stunden. Die Freude über den Handschlag überwiegt. Einige Tage später werden sie ausgezeichnet.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Elisabeth Kohlhaas (Leiterin der Gedenkstätte Erinnerungsort Torgau)</li><li>Jeff Thau (Sohn von Chaim Thau, dem Rotarmisten auf dem Foto von Torgau)</li><li>Sara Kirschenbaum (Tochter von Bernard Kirschenbaum, dem US-Soldaten auf dem Foto von Torgau)</li><li>Uwe Niedersen: Soldaten an der Elbe. Dresden/Torgau 2008</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 01.12.1896: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-marschall-georgi-schukow-100.html" >Marschall Georgi Schukow wird geboren</a></li><li>MDR: <a href="https://www.mdr.de/geschichte/ns-zeit/zweiter-weltkrieg/1945/elbetag-elbe-day-torgau-handschlag-an-der-elbe-us-armee-sowjetarmee-soldaten100.html" >"Elbe-Day" - Ein Handschlag geht um die Welt</a></li><li>MDR Kulturpodcast: <a href="https://www.mdr.de/kultur/podcast/weltgeschichte/audio-weltgeschichte-handschlag-torgau100.html" >Ein Handschlag schreibt Geschichte: GIs und Rotarmisten an der Elbe</a></li><li>BpB: <a href="https://www.bpb.de/mediathek/video/198636/als-der-krieg-nach-deutschland-kam-das-treffen-an-der-elbe/" >Als der Krieg nach Deutschland kam - Das Treffen an der Elbe</a></li></ul><br/><strong>Das ist unser Hörtipp:</strong><br/><a href="https://www.ardmediathek.de/serie/hitlers-volk-ein-deutsches-tagebuch/staffel-1/Y3JpZDovL3JiYi1vbmxpbmUuZGUvaGl0bGVycy12b2xr/1" >"Hitlers Volk"</a>: Doku-Serie, die die Geschichten von acht Menschen erzählt, die zwischen 1933 und 1945 in Deutschland gelebt haben – durch ihre eigenen Augen, basierend auf ihren Tagebüchern. <br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoren: Markus Harmann und Joachim Heinz<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse<br/>Technik: Jens Buchheister</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 25 Apr 2025 04:00:49 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Markus Harmann ;Joachim Heinz</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Elbe-Day, Torgau an der Elbe, Kriegsende, Zweiter Weltkrieg, USA, Sowjetunion, Rote Armee, US Army, Nationalsozialismus, Hitler, Zeitzeichen, 25.04.1945, 25.04.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Kurz vor Kriegsende ist US-Soldaten und Rotarmisten der Kontakt verboten. Trotzdem reichen sie sich am 25.4.1945 die Hand. Doch das ikonische Foto der Szene ist gestellt.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-04-29T08:44:41</ard:visibleFrom>
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      <title>Geiselnahme von Stockholm 1975: RAF überschreitet letzte Grenze</title>
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      <description>Sprengstoff, Tote, verbrannte Hoffnung: Ein RAF-Kommando überfällt am 24.4.1975 die deutsche Botschaft in Stockholm. Ziel: die inhaftierten Köpfe der Gruppe freipressen. Von Burkhard Hupe.</description>
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      <![CDATA[<p>Sprengstoff, Tote, verbrannte Hoffnung: Ein RAF-Kommando überfällt am 24.4.1975 die deutsche Botschaft in Stockholm. Ziel: die inhaftierten Köpfe der Gruppe freipressen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Burkhard Hupe:</strong><br/><ul><li>wie dramatisch die Stunden in der überfallenen Botschaft ablaufen,</li><li>welche Uneinigkeit im Krisenstab in Bonn über die Reaktion auf die Geiselnahme besteht,</li><li>was Botschafter Dieter Stöcker in einem kurzen Telefonat seiner Frau sagt,</li><li>wie der Sohn des ermordeten Militärattachés Andreas von Mirbach über die Täter denkt,</li><li>was Ex-RAF-Mitglied und Stockholm-Beteiligter Karl-Heinz Dellwo heute über den RAF-Terror sagt.</li></ul><br/>24. April 1975. Mittagszeit. Sechs Mitglieder des RAF-Kommandos "Holger Meins" haben sich im dritten Stock der deutschen Botschaft in Stockholm verschanzt. Fünf Männer und eine Frau. Ein siebter Terrorist bewegt sich außerhalb der Botschaft. Der sogenannte Abdecker. Er informiert seine Komplizen über das Vorgehen der Polizei.<br/><br/>Ihre Hauptforderung lautet: Freilassung der gesamten RAF-Führung, darunter Andreas Baader, Ulrike Meinhof, Jan-Carl Raspe und Gudrun Ensslin. Doch die Aktion misslingt, die Bundesrepublik lehnt einen Austausch ab. Zwei Geiseln werden vom RAF-Kommando erschossen, zwei Geiselnehmer sterben nach Explosionen des mitgebrachten Sprengstoffes.<br/><br/>Die vier überlebenden Geiselnehmer werden jeweils zu zweimal lebenslanger Haft verurteilt. Der siebte Mann war unerkannt entkommen. Viele Fragen sind bis heute unbeantwortet.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Wolfgang Kraushaar (Historiker und Publizist)</li><li>Wolfgang Kraushaar: Die blinden Flecken der RAF. Stuttgart 2017</li><li>Butz Peters: Tödlicher Irrtum. Frankfurt am Main 2017</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>BpB: <a href="https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/205230/die-geiselnahme-von-stockholm/" >Die Geiselnahme von Stockholm</a></li><li>WDR Dossier: <a href="https://www1.wdr.de/archiv/deutscher-herbst/index.html" >Deutscher Herbst 1977</a></li><li>WDR Dossier: <a href="https://www1.wdr.de/archiv/deutscher-herbst/uebersicht_tonbaender100.html" >Die Stammheim-Tonbänder</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Burkhard Hupe<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 04:00:52 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>RAF, Kommando Holger Meins, 1975 Terror, Deutscher Herbst, zweite RAF-Generation, Stockholm, Schweden, Botschaft, Zeitzeichen, 24.04.1975, 24.04.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sprengstoff, Tote, verbrannte Hoffnung: Ein RAF-Kommando überfällt am 24.4.1975 die deutsche Botschaft in Stockholm. Ziel: die inhaftierten Köpfe der Gruppe freipressen.</itunes:summary>
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      <title>Von Shakespeare zu Unrecht verdammt: Die Demontage einer Königin</title>
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      <description>Am 23.4.1445 heiratet Margarete von Anjou den englischen König Heinrich VI. - erst gefeiert, später wird sie zur Schurkin stilisiert. Sie inspiriert auch Game of Thrones. Von Maren Gottschalk.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 23.4.1445 heiratet Margarete von Anjou den englischen König Heinrich VI. - erst gefeiert, später wird sie zur Schurkin stilisiert. Sie inspiriert auch Game of Thrones.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:</strong><br/><ul><li>warum Shakespeare die Königin als "Wölfin von Frankreich" beschimpft,</li><li>wie die historische Person Margarete von Anjou wirklich ist,</li><li>welche Rolle sie in den "Rosenkriegen" zwischen den Häusern Lancaster und York spielt,</li><li>wie diese Fehde zum Vorbild für die TV-Kultserie "Game of Thrones" wird,</li><li>wieso Margarete von Anjou in Frankreich stirbt.</li></ul><br/>Jahrhundertelang gilt Königin Margarete von Anjou in der Geschichtsschreibung und in der Literatur als blutrünstige Antiheldin, die ihre Gegner kleinredet. Tatsächlich tritt sie in den ersten Jahren ihres Königinnen-Daseins politisch wenig in Erscheinung. Doch dann erleidet ihr Mann 1453 einen schweren Zusammenbruch und verfällt in einen tranceartigen Zustand.<br/><br/>In dieser Situation trifft Margarete eine Entscheidung: Sie will den Thron für ihren Mann und ihren Sohn bewahren. Sie nimmt den Kampf auf und stellt sich allen, die ihrem Mann die Krone streitig machen. Das kommt nicht gut an.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartnerinnen:</strong><br/><ul><li>Dr. Imke Lichterfeld (Studiengangsleiterin am Institut für Anglistik, Amerikanistik und Keltologie der Universität Bonn)</li><li>Myriam Dudli (Mediävistin und Anglistin, Autorin der Masterarbeit "CDA analysis of Margaret of Anjou’s Changing Depiction in English Chronicles" an der Universität Zürich)</li><li>Myriam Dudli: <a href="https://dlf.uzh.ch/sites/medioscope/2021/02/01/margaret-von-anjou-oder-das-making-of-einer-villain-queen/" >Margaret von Anjou oder: Das Making-of einer villain queen</a>. Zürich 2021</li><li>Regina-Bianca Kubitschek, Peter Steckhan: Englands Königinnen im Mittelalter. Göttingen 2009</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 16.12.1431: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/koenig-heinrich-100.html" >Heinrich VI. von England wird zum König gekrönt</a></li><li>Shakespeare-Blog: <a href="https://theshakespeareblog.com/2018/05/rehabilitating-shakespeares-she-wolf-of-france-margaret-of-anjou/" >Rehabilitierung von Shakespeares "Wölfin von Frankreich", Margarete von Anjou</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Maren Gottschalk<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 23 Apr 2025 04:00:28 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Margarete von Anjou, Magrete, Rosenkrieg, England, Königshaus, Hundertjähriger Krieg, Cersei Lannister, Shakespeare, Zeitzeichen, 23.04.2025, 23.05.1445</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 23.4.1445 heiratet Margarete von Anjou den englischen König Heinrich VI. - erst gefeiert, später wird sie zur Schurkin stilisiert. Sie inspiriert auch Game of Thrones.</itunes:summary>
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      <title>Erika Fuchs: Sie bringt Donald Duck &amp; Co nach Deutschland</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/erika-fuchs-sie-bringt-donald-duck--co-nach-deutschland-100.html</link>
      <description>Zum Übersetzen kommt Erika Fuchs zufällig - und leistet Wegweisendes für die deutsche Comic-Szene. Am 22.4.2005 stirbt die ehemalige Chefredakteurin der "Micky Maus". Von Christian Kosfeld.</description>
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      <![CDATA[<p>Zum Übersetzen kommt Erika Fuchs zufällig - und leistet Wegweisendes für die deutsche Comic-Szene. Am 22.4.2005 stirbt die ehemalige Chefredakteurin der "Micky Maus".</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:</strong><br/><ul><li>wie Erika Fuchs nach dem Zweiten Weltkrieg Übersetzerin der Micky-Maus-Hefte wird,</li><li>warum Pechvogel Donald bei Erika Fuchs etwas hochtrabend spricht,</li><li>wie Erika Fuchs mit Zitaten, Reimen, Alliterationen und neuen Wortbildungen spielt,</li><li>was Entenhausen mit dem fränkischen Wohnort von Erika Fuchs zu tun hat,</li><li>wie sie Besuch von Carl Barks bekommt, dem Schöpfer der berühmtesten Ente der Welt.</li></ul><br/>Ihr Name klingt, als habe sie ihn erfunden: Johanne Theodolinde Erika Petri wird am 7. Dezember 1906 in Rostock geboren. Die Mutter ist Lehrerin, der Vater Ingenieur. Seine Erziehung ist streng und autoritär. Doch früh beweist Erika, dass sie ihren eigenen Kopf hat: Sie geht tanzen und heimlich ins Kino, später schneidet sie sich die Haare modisch kurz.<br/><br/>Sie studiert Archäologie, Geschichte und Kunstgeschichte und promoviert darin 1931. Für ihren Mann, den Fabrikerben Günter Fuchs, zieht sie in die Provinz, obwohl sie lieber Großstadt um sich hätte. Nach Kriegsende startet die zweifache Mutter eine Karriere als Übersetzerin. Sie kämpft um jeden Auftrag - und bekommt schließlich Micky Maus.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und unsere Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Joanna Straczowski (Leiterin des Erika-Fuchs-Hauses in Schwarzenbach an der Saale)</li><li>Klaus Bohn: Das Erika Fuchs Buch. Lüneburg 1996</li><li>Ernst Horst: Nur keine Sentimentalitäten. Wie Dr. Erika Fuchs Entenhausen nach Deutschland verlegte. München 2010</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag 27.03.1901: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-carl-barks-100.html" >Comic-Zeichner Carl Barks wird geboren</a></li><li>Zeitzeichen 15.12.1966: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/walt-disney-100.html" >Todestag von Walt Disney</a></li><li>NDR: <a href="https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Kongress-der-Donaldisten-Entenhausen-als-Wissenschaft,shmag126322.html" >Kongress der Donaldisten: Entenhausen als Wissenschaft</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Kosfeld<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 22 Apr 2025 04:00:06 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christian Kosfeld</itunes:author>
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      <itunes:keywords>22.04.2025, 22.04.2005, Erika Fuchs, Micky Maus, Donald Duck, Entenhausen, Comics, Daniel Düsentrieb</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Zum Übersetzen kommt Erika Fuchs zufällig - und leistet Wegweisendes für die deutsche Comic-Szene. Am 22.4.2005 stirbt die ehemalige Chefredakteurin der "Micky Maus".</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-04-22T06:00:11</ard:visibleFrom>
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      <title>Mark Twain: der erste Rockstar der Literatur</title>
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      <description>Er beschreibt die USA, kritisiert sie und bringt sie zum Lachen: Schriftsteller Mark Twain, der Schöpfer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Von Veronika Bock.</description>
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      <![CDATA[<p>Er beschreibt die USA, kritisiert sie und bringt sie zum Lachen: Schriftsteller Mark Twain, der Schöpfer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Veronika Bock:</strong><br/><ul><li>woher Mark Twain seinen Künstlernamen hat,</li><li>warum sein Reisebericht "Die Arglosen im Ausland" als erste Satire auf Pauschalreisen gilt,</li><li>weshalb sein Buch über Huckleberry Finn heute in öffentlichen US-Bibliotheken fehlt,</li><li>was Mark Twain von Tyrannen hält,</li><li>welche Leistungen seit 1998 in den USA mit dem Mark-Twain-Preis geehrt werden.</li></ul><br/>Samuel Langhorne Clemens heißt der kränkliche Junge, der 1835 im US-Bundesstaat Missouri geboren wird und später als Mark Twain Literaturgeschichte schreibt. Doch zunächst macht er eine Lehre zum Lotsen. Als der Amerikanische Bürgerkrieg den Schiffsverkehr stoppt, wird er arbeitslos.<br/><br/>Clemens heuert als Lokalreporter beim "Virginia City Territorial Enterprise" an. Bald schreibt er für das Regionalblatt unter dem Pseudonym Mark Twain so fantasievolle Reportagen, dass sie keinem Faktencheck standhalten würden.<br/><br/>Doch er ist nicht nur Erzähler, sondern auch kritischer Begleiter der Tages- und Weltpolitik. Er schreibt über Gräueltaten im Kongo, kommentiert den Boxeraufstand in China, die Zustände im Zarenreich. Er verurteilt Korruption, Bürokratie, Rassismus und Lynchjustiz in den USA. Und er beschreibt Tom und Huck und das Leben am Mississippi - auch auf Basis seiner Erfahrungen als Lotse.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Thomas Fuchs (Autor und Biograf)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD alpha: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/klassiker-der-weltliteratur/mark-twain/ard-alpha/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzUyM2VhZWFhLWI1ODktNDM3Zi04OTlkLWVhZTBhYTNlYmFjNQ" >Mark Twain</a></li><li>WDR 2: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr2/themen/lesen-buchtipps/percival-everett-james-100.html" >Der Klassiker "Huckleberry Finn" neu erzählt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Veronika Bock<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 21 Apr 2025 04:00:51 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Veronika Bock</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 21.04.2025, 21.04.1910, Samuel Langhorne Clemens, Florida/Missouri, Amerikanische Literatur, Conan O'Brien, Die Arglosen im Ausland</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Er beschreibt die USA, kritisiert sie und bringt sie zum Lachen: Schriftsteller Mark Twain, der Schöpfer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn.</itunes:summary>
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      <title>Der dunkle Schatten des Öls: Das Deepwater-Horizon-Unglück</title>
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      <description>20.4.2010: Im Golf von Mexiko explodiert die BP-Ölplattform Deepwater Horizon. 87 Tage strömt das Öl unkontrolliert ins Meer. Eine gigantische Katastrophe - und heute? Von Stephan Beuting.</description>
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      <![CDATA[<p>20.4.2010: Im Golf von Mexiko explodiert die BP-Ölplattform Deepwater Horizon. 87 Tage strömt das Öl unkontrolliert ins Meer. Eine gigantische Katastrophe - und heute?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Stephan Beuting:</strong><br/><ul><li>warum mit dem Kampf gegen das Öl auch der Kampf um die Bilder beginnt,</li><li>wieso BP anfangs versucht, das Loch mit Golfbällen zu verschließen,</li><li>warum nach der Katastrophe ein Bild des lächelnden Barack Obama am Strand um die Welt geht,</li><li>wie es zum Einsatz einer umstrittenen Chemikalie kommt,</li><li>warum den Helfern schützende Ausrüstung verwehrt wird,</li><li>dass unter Präsident Trump Sicherheitsregeln wieder zurückgenommen werden.</li></ul><br/>Es ist Sonntagabend, Schichtwechsel auf der Ölplattform Deepwater Horizon. Plötzlich schießt ein Gemisch aus Rohöl, Bohrschlamm und vor allem Gas aus dem Bohrloch - meterhoch, wie ein Geysir. Die Ölplattform geht in Flammen auf und versinkt im Meer. Zurück bleibt ein Bohrloch, aus dem 87 Tage lang unkontrolliert Rohöl und Gas in den Golf von Mexiko strömen. Insgesamt 800 Millionen Liter.<br/><br/>Die Betreiberfirma BP versucht, das Öl mit der Chemikalie Corexit unschädlich zu machen. Doch Corexit verursacht selber Schäden, bei Mensch und Tieren: Erhöhte Krebsraten, neurologische Langzeitfolgen, Übersterblichkeit, Atemwegserkrankungen, Erinnerungsverlust. Bis heute leiden tausende Arbeiter an den Spätfolgen ihres Einsatzes.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Matthias Reich, Professor für Bohrtechnik, Spezialtiefbauausrüstungen und Bergbaumaschinen (Technische Universität Freiberg)</li><li>Dr. Samantha Joye, Ozeanographin und Mikrobiologin (University of Georgia)</li><li>Dr. Kaitlin Frasier, Biologische Ozeanographin (University of California San Diego)</li><li>Britannica: <a href="https://www.britannica.com/event/Deepwater-Horizon-oil-spill" >Deepwater Horizon oil spill</a></li><li>ResearchGate: <a href="https://www.researchgate.net/publication/351372279_Deepwater_Horizon_Oil_Spill_A_Review" >Deepwater Horizon Oil Spill - A Review</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 03.06.1979: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/oelkatastrophe-100.html" >Ölkatastrophe im Golf von Mexiko</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/natur/meer/atlantik/verschmutzung-des-atlantiks-100.html" >Verschmutzung des Atlantiks</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Stephan Beuting <br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 20 Apr 2025 04:00:06 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Stephan Beuting</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Deepwater Horizon, Golf von Mexiko, Trump, USA, Ölplattform, Explosion, Umweltkatastrophe, BP, Öl, Zeitzeichen, 20.04.2010, 20.04.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>20.4.2010: Im Golf von Mexiko explodiert die BP-Ölplattform Deepwater Horizon. 87 Tage strömt das Öl unkontrolliert ins Meer. Eine gigantische Katastrophe - und heute?</itunes:summary>
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      <title>Wie versehentlich der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg begann</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/wie-versehentlich-der-amerikanische-unabhaengigkeitskrieg-begann-100.html</link>
      <description>Wer am 19.4.1775 bei Lexington tatsächlich den ersten Schuss abgab, ist bis heute ungewiss. Fest steht: Es war der Startschuss zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg. Von Murat Kayi.</description>
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      <![CDATA[<p>Wer am 19.4.1775 bei Lexington tatsächlich den ersten Schuss abgab, ist bis heute ungewiss. Fest steht: Es war der Startschuss zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayı:</strong><br/><ul><li>warum die Siedler mit der britischen Kolonialmacht unzufrieden sind,</li><li>was es mit dem Geheimbund "Söhne der Freiheit" auf sich hat,</li><li>weshalb im Hafen von Boston Tonnen von Tee ins Wasser geworfen werden,</li><li>wie sich der ungewollte Krieg zur märchenhaften Erzählung vom Freiheitskampf verwandelt,</li><li>wie die Unabhängigkeitserklärung der USA mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zusammenhängt.</li></ul><br/>Es ist ein unfreiwilliges Scharmützel, das den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg auslöst. Dass es eskaliert, liegt auch an einer Abfolge von schlechten Entscheidungen, gegenseitigen Missverständnissen und haarsträubenden Versehen. All das macht aus ergebenen Untertanen des britischen Königs in kurzer Zeit Revolutionäre.<br/><br/>Boston gilt als eine der unruhigsten Städte des britischen Empire. Seit etwa 1700 kommt es dort jährlich zu Aufständen. Zum Teil sind es Hungerrevolten, zum Teil Klassenkämpfe. Dann richtet sich die Wut gegen die britische Verwaltung. In Lexington und in Concord finden die ersten Gefechte statt, die ungeplant in einen Bürgerkrieg und schließlich in die Loslösung vom Empire münden.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Michael Hochgeschwender (Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie, Ludwig-Maximilians-Universität München)</li><li>Kirsten Becker (Doktorandin am Lehrstuhl für Nordamerikanische Geschichte an der Universität Münster)</li><li>Johannes Ehrmann: Söhne der Freiheit. Eine deutsche Einwandererfamilie und die Gründung der Vereinigten Staaten. Stuttgart 2023</li><li>Charlotte A. Lerg: Die Amerikanische Revolution. Stuttgart 2010</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/kolonialismus/index.html" >Kolonialismus - Europas Kolonien</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/trinken/tee/usa-boston-tea-party-100.html" >Boston Tea Party</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/amerikanischer_buergerkrieg/index.html" >Amerikanischer Bürgerkrieg</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Murat Kayı<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 19 Apr 2025 04:00:25 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Murat Kayi</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 19.04.2025, 19.04.1775, Concord, Paul Revere, John Parker, Minutemen, Thomas Gage, Boston Tea Party, Unabhängigkeitserklärung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Wer am 19.4.1775 bei Lexington tatsächlich den ersten Schuss abgab, ist bis heute ungewiss. Fest steht: Es war der Startschuss zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-04-19T06:00:25</ard:visibleFrom>
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      <title>Ehen zwischen Siedlern und Indigenen in Namibia verboten</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/ehen-zwischen-siedlern-und-indigenen-in-namibia-verboten-100.html</link>
      <description>Zu Beginn der Kolonie Deutsch-Südwestafrika heiraten Kolonisten auch einheimische Frauen. Der alltägliche Rassismus führt schließlich zu einem Eheverbot durch die Behörden. Von Tobias Sauer.</description>
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      <![CDATA[<p>Zu Beginn der Kolonie Deutsch-Südwestafrika heiraten Kolonisten auch einheimische Frauen. Der alltägliche Rassismus führt schließlich zu einem Eheverbot durch die Behörden.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Tobias Sauer:</strong><br/><ul><li>wie es zu einem Ehe-Verbot kommt, das auch rückwirkend gelten soll,</li><li>warum sich die Kolonialverwaltung vor Kindern fürchtet,</li><li>warum man davon ausgeht, weiße Frauen könnten dem Tropenklima nicht standhalten, </li><li>warum das Berliner Reichsjustizamt das Ehe-Verbot kritisch sieht,</li><li>welche Auswirkungen das Verbot auf das alltägliche Leben hat.</li></ul><br/>Seit Gründung der Kolonie Deutsch-Südwestafrika 1884 bis zu ihrem Ende ziehen 15.000 Deutsche dorthin, um sich ein neues Leben aufzubauen. Viele sind jung, unverheiratet und getrennt von ihren Familien. Einige von ihnen heiraten deshalb einheimische Frauen. <br/><br/>Doch bald wächst die Angst, diese Siedler könnten im fernen Afrika ihr Deutschsein verlieren. Zudem sind nach deutschem Staatsbürgerschaftsrecht sowohl die Ehefrauen als auch die Kinder deutscher Männer automatisch deutsche Staatsbürger. Auch das gefällt nicht jedem. So verbietet das Kolonialgouvernement 1905 Eheschließungen zwischen deutschen Siedlern und indigenen Frauen. Später müssen sogar bereits geschlossene Ehen wieder aufgelöst werden.<br/> <br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Livia Rigotti, Historikerin</li><li>Jürgen Zimmerer, Historiker</li><li>Horst Gründer: Geschichte der deutschen Kolonien, Paderborn 2012.</li><li>Gisela Graichen, Horst Gründer (Hgg.): Deutsche Kolonien: Traum und Trauma, Berlin 2005.</li><li>Jürgen Zimmerer: Deutsche Herrschaft über Afrikaner, Münster 2025.</li><li>Jürgen Zimmerer: Von Windhuk nach Auschwitz?, Münster 2025.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/kolonialismus/index.html" >Europas Kolonien</a></li><li>Zeitzeichen 16.07.1834: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-adolf-luederitz-102.html" >Geburtstag des Kaufmanns und Kolonialpolitikers Adolf Lüderitz</a></li><li><a href="https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/digitalisierte-bestaende/#c52937" >Akten des Reichskolonialamtes im Bundesarchiv</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/><br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Tobias Sauer<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Martin Kropp</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 18 Apr 2025 04:00:19 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Tobias Sauer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>18.04.2025, 18.04.1905, Kolonialzeit, Nama, Herero, Namibia, Deutsch-Südwestafrika, Livia Rigotti, Jürgen Zimmerer, Ehegesetze, Rassismus</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Zu Beginn der Kolonie Deutsch-Südwestafrika heiraten Kolonisten auch einheimische Frauen. Der alltägliche Rassismus führt schließlich zu einem Eheverbot durch die Behörden.</itunes:summary>
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      <title>Sie brachte Nazis um: Die Studentin und Partisanin Hannie Schaft</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-sie-brachte-nazis-um-die-studentin-und-partisanin-hannie-schaft-100.html</link>
      <description>Niederlande: Hannie Schaft und ihre Freundinnen verübten während des Zweiten Weltkriegs Attentate auf deutsche Besatzer. Am 17.4.1945 wurde Hannie Schaft hingerichtet. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Niederlande: Hannie Schaft und ihre Freundinnen verübten während des Zweiten Weltkriegs Attentate auf deutsche Besatzer. Am 17.4.1945 wurde Hannie Schaft hingerichtet.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>dass die Deutschen 75 Prozent der niederländischen Juden töten,</li><li>wo und warum Hannie Schaft Ausweise stiehlt,</li><li>dass Hannies Waffe bei ihrem ersten Tötungsversuch versagt,</li><li>wie sie nur durch einen tragischen Zufall kurz vor Kriegsende verhaftet wird.</li></ul><br/>Aus dem Ersten Weltkrieg können sich die neutralen Niederlande noch heraushalten, doch aus dem Zweiten Weltkrieg nicht. Als die Niederlande besetzt werden, studiert Hannie Schaft Jura in Amsterdam. Sie sieht sofort, dass ihre jüdischen Freunde in allen möglichen Aktivitäten eingeschränkt werden und schließt sich dem Widerstand an, zunächst mit Worten, dann mit Waffen. <br/><br/>Sie tötet Nazis, legt Brände in kriegswichtigen Anlagen und schmuggelt jüdische Kinder aus dem Land. Ihr größter Coup ist die Sprengung eines deutschen Munitionszuges nahe ihres Wohnortes. Die Gestapo sucht per Steckbrief lange nur nach dem "Mädchen mit den roten Haaren", weil sie ihren Namen nicht kennt. Doch kurz vor Kriegsende wird sie verhaftet und hingerichtet.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Historikerin Sophie Poldermans</li><li>Linda Kotzian: Hannie Schaft. In: NiederlandeNet der Universität Münster<em>.</em> April 2013.</li><li>Truus Menger, ehem. Kommandantin von Hannie Schaft (Archivmaterial)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 16.09.1920: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/schaft-100.html" >Geburtstag von Hannie Schaft</a></li><li><a href="https://hannieschaft.nl/" >Hannie Schaft Stiftung</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 04:00:33 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Heiner Wember</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Hannie Schaft, Nationalsozialismus, Widerstand, Truus Menger-Oversteegen, Zweiter Weltkrieg, Niederlande, Holland, Zeitzeichen, 17.04.2025, 17.04.1945</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Niederlande: Hannie Schaft und ihre Freundinnen verübten während des Zweiten Weltkriegs Attentate auf deutsche Besatzer. Am 17.4.1945 wurde Hannie Schaft hingerichtet.</itunes:summary>
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      <title>Der Masseur des Massenmörders: Felix Kersten, Himmlers Leibarzt</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-masseur-des-massenmoerders-felix-kersten-himmlers-leibarzt-100.html</link>
      <description>Ein Heiler, ein Heuchler, ein Helfer? Felix Kersten (gestorben am 16.4.1960) linderte die Schmerzen von Holocaust-Organisator Heinrich Himmler - ob und wie viele Leben Kersten während der Massagen rettete, ist bis heute umstritten. Von Burkhard Hupe.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein Heiler, ein Heuchler, ein Helfer? Felix Kersten (gestorben am 16.4.1960) linderte die Schmerzen von Holocaust-Organisator Heinrich Himmler - ob und wie viele Leben Kersten während der Massagen rettete, ist bis heute umstritten.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Burkhard Hupe:</strong><br/><ul><li>in welchem Milieu Felix Kersten im Baltikum aufwächst,</li><li>welches Verhältnis NS-Größen zu ihren Ärzten haben,</li><li>wie Kerstens Sohn Arno seinen Vater sieht,</li><li>welche Auszeichnungen Felix Kersten nach Kriegsende erhält,</li><li>warum der Bestseller "The Man with Miraculous Hands" von 1960 heute ein neues Vorwort hat.</li></ul><br/>Mitte der 1920er-Jahre kommt Felix Kersten nach Berlin. Eher durch Zufall hat er in Finnland eine Ausbildung zum Massage-Therapeuten absolviert. In der Weimarer Republik sind ostasiatische Heilkunde-Verfahren gerade angesagt. Kersten bildet sich in chinesischer Massage weiter und übernimmt eine florierende Praxis inklusive prominentem Patientenstamm.<br/><br/>So massiert er auch dem "Reichsführer SS" Heinrich Himmler Krämpfe weg, die durch Verdauungsprobleme verursacht werden. Durch dieses besondere Verhältnis erreicht Kersten ab 1942 regelmäßig, dass KZ-Häftlinge entlassen werden. Hunderttausende habe er gerettet, behauptet Kersten nach Kriegsende. Doch mittlerweile haben Historiker offenkundige Ungereimtheiten in seinen Angaben festgestellt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Norman Ohler, Schriftsteller und Sachbuch-Autor</li><li>Joseph Kessel: The Man with Miraculous Hands. London 1960 (Neuauflage 2023)</li><li>Norman Ohler: Der totale Rausch - Drogen im "Dritten Reich". Köln 2019</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 20.01.1942: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/wannsee-konferenz-100.html" >Wannsee-Konferenz findet in Berlin statt</a></li><li>Stichtag 07.09.1943: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-goering-himmler-befehl-verbrannte-erde-100.html" >Himmler und Göring befehlen Taktik der verbrannten Erde</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/nationalsozialismus/die_ss/index.html" >Die SS</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/dokus/die-ss-macht-und-mythos-100" >Die SS - Macht und Mythos</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Burkhard Hupe<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 16 Apr 2025 04:00:38 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Burkhard Hupe</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Gestapo, Nationalsozialismus, Leibärzte, Masseur des Teufels, Zeitzeichen, 16.04.1960, 16.04.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ein Heiler, ein Heuchler, ein Helfer? Felix Kersten (gestorben am 16.4.1960) linderte die Schmerzen von Holocaust-Organisator Heinrich Himmler - ob und wie viele Leben Kersten während der Massagen rettete, ist bis heute umstritten.</itunes:summary>
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      <title>Ihr Platz in der Welt war der Circus: Frieda Sembach-Krone</title>
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      <description>Als Tochter des Zirkusdirektors Carl Krone am 15.4.1915 geboren, wurde Frieda Krone schon als Kind ein Star in der Manege und später selbst Chefin des Circus Krone. Von Claudia Friedrich.</description>
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      <![CDATA[<p>Als Tochter des Zirkusdirektors Carl Krone am 15.4.1915 geboren, wurde Frieda Krone schon als Kind ein Star in der Manege und später selbst Chefin des Circus Krone.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich:</strong><br/><ul><li>welche Zirkustradition die Familie von Frieda Sembach-Krone hat,</li><li>wie viele Tiere der "Circus Krone" zu Hochzeiten in drei Sonderzügen transportiert,</li><li>was der "Circus Krone" mit Adolf Hitler und der NSDAP zu tun hat,</li><li>wie das Fernsehen und Prominente in den "Circus Krone" Einzug halten,</li><li>welche vier Tiere bis heute zum Wappen des "Circus Krone" gehören.</li></ul><br/>Mit zwölf gibt Frieda Sembach-Krone ihr Zirkus-Debüt als Reiterin und wird als Prinzessin zu Pferd gefeiert. Als ihr Vater mitten im Zweiten Weltkrieg stirbt, führt sie 1943 sein Lebenswerk fort - wegen der Zerstörungen durch Luftangriffe zuerst in einem Holzprovisorium, dann im heute noch bestehenden Steinbau.<br/><br/>Hier feiert Frieda Sembach-Krone fulminante Erfolge als Kunstreiterin, Elefantentrainerin und Direktorin. Bis in die 1970er-Jahre führt sie das Unternehmen und gibt ihm ein neues Gesicht. Sie ändert Show und Stil: Sembach-Krone bringt das Varieté in die Manege, rückt das Orchester ins Rampenlicht und setzt auf Tanzkombo statt Blaskapelle.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und InterviewpartnerInnen:</strong><br/><ul><li>Ina Kuegler, Autorin und Journalistin</li><li>Frank Keller, Tierschutzbeauftragter und Berater des Circus Krone</li><li>Jana Mandana Lacey-Krone, Direktorin Circus Krone</li><li>Hans-Ludwig Suppmeier, Tierlehrer und Pferdetrainer</li><li>Kuegler, Ina: Manege frei! Die Geschichte des Circus Krone 1870 bis heute. Allitera Verlag. München 2020 </li><li>Sembach-Krone, Frieda: Circus Krone. Eure Gunst – unser Streben. Eine autorisierte Aufzeichnung von Hellmuth Schramek. Verlag Ehrenwirth. München 1969 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>NDR Retro: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/kultur-im-norden/zirkus-krone-1956/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9kY2IxOTM5NC0wZTkxLTRkYjctOTUyYy1kODAyOTE4YTRiYTQ" >Frieda Sembach-Krone im Interview</a> (1956)</li><li>BR Retro: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/br-retro/circus-krone-1962-premiere-im-rundbau/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzcwZDYzNzk4LTA0NjgtNGNkNC05Y2U0LTVmODdiOWVkYjk4NQ" >Der "Circus Krone" eröffnet 1962 mit einer Gala den neuen Rundbau</a></li><li>BR Lebenslinien: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/lebenslinien/die-zirkus-erbin/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAxN1dPMDIzNDkyQTA" >Die Zirkus-Erbin Mandana Lacey-Krone</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Claudia Friedrich <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 04:00:02 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Claudia Friedrich</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 15.04.2025, 15.04.1915, Prinzessin der Pferde, Stars in der Manege, Salto Mortale, Elefanten-Dressur, Frieda Sembach-Krone</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Als Tochter des Zirkusdirektors Carl Krone am 15.4.1915 geboren, wurde Frieda Krone schon als Kind ein Star in der Manege und später selbst Chefin des Circus Krone.</itunes:summary>
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      <title>Vom Pädagogik-Paradies zum Skandalinternat: die Odenwaldschule</title>
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      <description>Am 14.4.1910 startet die Odenwaldschule als reformpädagogisches Vorzeigeprojekt. Doch hinter der fortschrittlichen Fassade erleben Hunderte Schüler systematisch sexuelle Gewalt. Von Anja Arp.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 14.4.1910 startet die Odenwaldschule als reformpädagogisches Vorzeigeprojekt. Doch hinter der fortschrittlichen Fassade erleben Hunderte Schüler systematisch sexuelle Gewalt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Anja Arp:</strong><br/><ul><li>von der Idee der Reformpädagogik als Abkehr vom Rohrstock,</li><li>wie prominente Absolventen heute über ihre Zeit an der Odenwaldschule denken,</li><li>mit welchen Mitteln versucht wurde, den Missbrauch zu vertuschen,</li><li>was aus dem Gelände der ehemaligen Odenwaldschule geworden ist. </li></ul><br/>Lange Jahre gilt die hessische Odenwaldschule als Vorzeigeinternat der Reformpädagogik. "Mit Kopf, Herz und Hand" sollen junge Menschen hier lernen. Mädchen und Jungen gemeinsam, nicht in Klassen, sondern in familienähnlichen Strukturen und nicht nur Theorie, sondern auch praktisches Handwerk. <br/><br/>Doch 1999 deckt ein Zeitungsartikel auf: Über Jahrzehnte haben Schülerinnen und Schüler an der Odenwaldschule sexuelle Gewalt erlebt. Im Mittelpunkt der Anschuldigungen: Der ehemalige Schulleiter Gerold Becker. Auch von anderen Lehrern soll es Übergriffe gegeben haben, doch es wird von allen Beteiligten viel weggeschaut und vertuscht. <br/><br/>2010 stirbt Becker, ohne strafrechtlich belangt worden zu sein. Die Odenwaldschule wird 2015 geschlossen - aus Geldmangel. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jürgen Oelkers, emeritierter Pädagogik-Professor an der Universität Zürich</li><li>Margarita Kaufmann, ehemalige Direktorin an der Odenwaldschule</li><li>Jürgen Oelkers: Eros und Herrschaft - Die dunklen Seiten der Reformpädagogik, Beltz 2011</li><li>Christian Füller: Sündenfall - Wie die Reformschule ihre Ideale missbrauchte, Dumont 2011</li><li>Bernhard Pörksen: Zuhören - Die Kunst, sich der Welt zu öffnen, Hanser 2025 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR 5: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/erlebtegeschichten/kupferheinrich100.html" >Erlebte Geschichten mit Heinrich Kupffer</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/salem-100.html" >21.04.1920 - Erster Schultag im Internat Schloss Salem</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Anja Arp<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirprins</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 14 Apr 2025 04:00:49 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Anja Arp</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Reformpädagogik, Pädagogik, Paul Geheeb, Missbrauchsskandal, Internat, Gerold Becker, Bildungsgeschichte, sexueller Missbrauch, Schulreform, Zeitzeichen, 14.04.1910, 14.04.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 14.4.1910 startet die Odenwaldschule als reformpädagogisches Vorzeigeprojekt. Doch hinter der fortschrittlichen Fassade erleben Hunderte Schüler systematisch sexuelle Gewalt.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-04-15T14:24:07</ard:visibleFrom>
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      <title>"Der Staat bin ich": Der Satz, der nie gesagt wurde</title>
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      <description>Kaum ein Satz macht das Selbstverständnis absoluter Herrscher so deutlich wie dieser: L'État c'est moi. Der Staat bin ich. Gesagt hat ihn angeblich Ludwig XIV., am 13.4.1655.  Von Christoph Vormweg.</description>
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      <![CDATA[<p>Kaum ein Satz macht das Selbstverständnis absoluter Herrscher so deutlich wie dieser: L'État c'est moi. Der Staat bin ich. Gesagt hat ihn angeblich Ludwig XIV., am 13.4.1655. </p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vormweg:</strong><br/><ul><li>wie Ludwig XIV. sich als "Sonnenkönig" inszeniert und so das Bild des unantastbaren Herrschers etabliert,</li><li>dass der legendäre Satz "Der Staat bin ich" nicht von ihm stammt und doch immer wieder mit ihm in Verbindung gebracht wird, </li><li>wie ein Schloss zum Symbol der absoluten Macht, aber auch zur enormen finanziellen Belastung wird.</li></ul><br/>Ludwig XIV., der als junger König das Pariser Parlament herausfordert, verkörpert das Ideal eines absoluten Monarchen. Im Alter von 15 Jahren wird er gekrönt, noch im Schatten des Premierministers Mazarin. Ein Jahr später, im April 1655, zieht er überraschend vor das Parlament und erklärt, dass er die politische Kontrolle in die eigenen Hände nimmt.<br/> <br/>Zwar existiert der berühmte Ausspruch "L’État, c’est moi" nicht in den historischen Aufzeichnungen dieses Tages, doch er bleibt als Symbol für den absolutistischen Führungsanspruch Ludwigs XIV. im kollektiven Gedächtnis verankert.<br/><br/><strong>Das ist unser Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Lothar Schilling, Professor für Geschichte der Frühen Neuzeit, Universität Augsburg</li></ul><br/><strong>Und das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Lothar Schilling: Das Jahrhundert Ludwigs XIV. Frankreich im Grand Siècle 1598-1715, Darmstadt 2010. </li><li>Olivier Bernier: Ludwig XIV. Eine Biographie, Zürich 1989. </li><li>Dagmar Freist: Absolutismus, Darmstadt 2008. </li><li>Leonhard Horowski: Die Belagerung des Thrones. Machtstrukturen und Karrieremechanismen am Hof von Frankreich 1661–1789. (Beihefte der Francia, Bd. 74.) Ostfildern, Thorbecke 2012, in: Historische Zeitschrift, vol. 301, no. 2, 2015, pp. 517-519.</li><li>Lothar Schilling (Hrsg.): Absolutismus, ein unersetzliches Forschungskonzept? L'absolutisme, un concept irremplaçable? Eine deutsch-französische Bilanz. Une mise au point franco-allemande, München 2008. </li><li>Uwe Schulz: Der Herrscher von Versailles. Ludwig XIV und seine Zeit, München 2006.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen – <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/ludwig_der_vierzehnte_der_sonnenkoenig/index.html" >Ludwig XIV</a></li><li>Zeitzeichen - <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-die-aera-ludwigs-xiv-beginnt-am--100.html" >Die Ära Ludwigs XIV. beginnt</a></li><li>ZeitZeichen-Klassiker 1973: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/audio-zeitzeichen-klassiker--warum-der-koenig-so-stinkt-100.html" >Warum der König so stinkt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vormweg <br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 13 Apr 2025 04:00:43 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>13.04.2025, 13.04.1655, Ludwig XIV, L'état c'est moi, Der Staat bin ich, Absolutismus, Frankreich, Trump, Putin, Erdogan, Sonnenkönig</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Kaum ein Satz macht das Selbstverständnis absoluter Herrscher so deutlich wie dieser: L'État c'est moi. Der Staat bin ich. Gesagt hat ihn angeblich Ludwig XIV., am 13.4.1655.</itunes:summary>
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      <title>Gipfelstürmer und Geschichtenerzähler: Luis Trenker</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-gipfelstuermer-und-geschichtenerzaehler-luis-trenker-100.html</link>
      <description>Luis Trenker ist schon zu Lebzeiten eine Legende. In zahlreichen Filmen zeichnet das Multitalent ein idyllisches Bild seiner Südtiroler Bergheimat - das begeistert auch Hitler. Von Jonas Colsmann.</description>
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      <![CDATA[<p>Luis Trenker ist schon zu Lebzeiten eine Legende. In zahlreichen Filmen zeichnet das Multitalent ein idyllisches Bild seiner Südtiroler Bergheimat - das begeistert auch Hitler.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jonas Colsman:</strong><br/><ul><li>wie sehr die Erlebnisse des Ersten Weltkriegs Trenkers Leben prägen,</li><li>von seiner Beziehung zu Hitler und Eva Braun,</li><li>warum der erfolgreiche Schauspieler zum Gauner wird,</li><li>von Trenkers Liebe zum Rampenlicht.</li></ul><br/>Luis Trenker ist ein Kind der Berge. Geboren 1892 in den Dolomiten besteigt er schon als Achtjähriger mehr als 3.000 Meter hohe Gipfel. Mit 14 Jahren legt er die Bergführerprüfung ab, ist während des Ersten Weltkriegs Offizier einer Bergführer-Kompanie.<br/><br/>Nach Kriegsende bringt ihn ein Zufall zur Schauspielerei. Er prägt den Bergfilm der 1920er Jahre. Doch Trenker will mehr, dreht 1931 seinen ersten eigenen Film. In "Berge in Flammen" verarbeitet er als Regisseur und Hauptdarsteller persönliche Erinnerungen an den Krieg.<br/><br/>Es folgen weitere Kassenschlager - was Trenker anfasst, wird zum Erfolg. Auch die Nationalsozialisten sind von Trenkers Werten begeistert. Seine völkisch eingefärbten Filme passen gut zu deren Propaganda. Ein überzeugter Nazi ist Trenker aber wohl nicht. Vielmehr ein Opportunist, der alles für seine Karriere tut. Luis Trenker stirbt am 12. April 1990 im Alter von 97 Jahren in Bozen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Stefan König, Autor und Bergexperte</li><li>Daniel Winkler, Filmwissenschaftler</li><li>Stefan König und Florian Trenker: Bera Luis. Das Phänomen Luis Trenker. Eine Biographie, München 2006</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR Retro: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr/retro-das-klingende-filmmagazin/audio-luis-trenker-ueber-seinen-film-flucht-in-die-dolomiten-100.html" >Luis Trenker über seinen Film "Flucht in die Dolomiten"</a></li><li>ttt - titel thesen temperamente: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/ttt-titel-thesen-temperamente/bergfuehrer-luis-trenker/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3R0dCAtIHRpdGVsIHRoZXNlbiB0ZW1wZXJhbWVudGUvOTcyOTM2MTctNjM5Ny00OWE0LTgwNWQtNGM3NDBkYWE5ZGEw" >Bergführer Luis Trenker</a></li><li>SWR Retro: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:11cf5b1b8447dea6/" >Wir trafen … Luis Trenker</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Jonas Colsman<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 12 Apr 2025 04:00:55 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 12.04.2025, 12.04.1990, Dolomiten, Der Berg ruft, Reinhold Messner, Bergfilm, Berge in Flammen, Berg des Schicksals</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Luis Trenker ist schon zu Lebzeiten eine Legende. In zahlreichen Filmen zeichnet das Multitalent ein idyllisches Bild seiner Südtiroler Bergheimat - das begeistert auch Hitler.</itunes:summary>
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      <title>Entdecker der "Schüttellähmung": James Parkinson</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-entdecker-der-schuettellaehmung-james-parkinson-100.html</link>
      <description>Anhand von nur sechs Fällen beschreibt James Parkinson (geb. am 11.4.1755) zum ersten Mal systematisch die Krankheit, die später nach ihm benannt wird: Morbus Parkinson. Von Steffi Tenhaven.</description>
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      <![CDATA[<p>Anhand von nur sechs Fällen beschreibt James Parkinson (geb. am 11.4.1755) zum ersten Mal systematisch die Krankheit, die später nach ihm benannt wird: Morbus Parkinson.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Steffi Tenhaven:</strong><br/><ul><li>warum es so schwierig ist, Parkinson früh zu erkennen,</li><li>was Betroffenen hilft, mit der Krankheit zu leben,</li><li>welche Ursachen Parkinson haben könnte,</li><li>welche Rolle Dopamin bei der Behandlung der Krankheit spielt.</li></ul><br/>Parkinson ist nach Alzheimer die zweithäufigste neurologische Erkrankung in Deutschland. Rund 400.000 Menschen sind hierzulande betroffen. Charakteristisch ist das Zittern, vor allem aber Muskelsteifheit, der unsichere Gang und eine undeutlicher werdende Sprache.<br/><br/>Benannt ist die Krankheit nach dem britischen Arzt <span lang="en">James Parkinson</span>. Er ist der Erste, der 1817 in seinem "<span lang="en">Essay on the Shaking Palsy</span>" systematisch die Erkrankung beschreibt. Parkinson selbst bezeichnet sie als "Schüttellähmung". Besonders erstaunlich: Für seine detaillierte Abhandlung beobachtet er nur sechs Patienten. <br/><br/>Der am 11. April 1755 geborene Arzt vermutet seinerzeit, dass eine Veränderung des Rückenmarks die Symptome der von ihm beschriebenen Krankheit auslöst. Heute weiß man: "Morbus Parkinson" ist ein allmählicher Verfallsprozess im Gehirn. Die Ursachen sind vielfältig und auch fast 210 Jahre nach Parkinsons Entdeckung kaum geklärt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartnerinnen:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Gisa Ellrichmann-Wilms, Direktorin der Klinik für Neurologie/Klinikum Dortmund</li><li>Kathrin Wersing, Dipl.-Sozialarbeiterin und Parkinson-Früherkrankte</li><li>Kathrin Wersing und Claudia Eyd: Jetzt erst recht. Positiv leben mit Parkinson. Das Buch zum Podcast mit 50 inspirierenden Lebensgeschichten, 2024</li><li>James Parkinson: "An Essay on the Shaking Palsy"</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/planet-wissen-wdr/video-was-passiert-bei-parkinson-im-koerper-100.html" >Was passiert bei Parkinson im Körper?</a></li><li>Parkinson durch Pestizide - neue Berufskrankheit</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Steffi Tenhaven<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa İnci Suvak<br/>Technik: Nico Söllner</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 11 Apr 2025 04:00:10 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Steffi Tenhaven</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Neurologie, Tremor, Rigor, Medizingeschichte, Schüttelllähmung, Nervenkrankheit, Bewegungsstörung, Morbus Parkinson, An Essay on the Shaking Palsy, Zeitzeichen, 11.04.1755, 11.04.2025</itunes:keywords>
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      <title>Potosí: Wie von Bolivien aus die Welt versilbert wurde</title>
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      <description>Im April 1545 gründen spanische Eroberer im bolivianischen Hochland die Siedlung Potosí. Dadurch erlangen sie Zugriff auf das größte Silbervorkommen der Welt. Von Thomas Pfaff.</description>
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      <![CDATA[<p>Im April 1545 gründen spanische Eroberer im bolivianischen Hochland die Siedlung Potosí. Dadurch erlangen sie Zugriff auf das größte Silbervorkommen der Welt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff:</strong><br/><ul><li>warum Potosí im 16. Jahrhundert zu einer der reichsten Städte der Welt wird, </li><li>wie das dort geförderte Silber die europäische Wirtschaft und den globalen Handel verändert,</li><li>welche Spuren die jahrhundertelange Ausbeutung bis heute hinterlässt,</li><li>und warum Zeitgenossen Potosí einen „Höllenschlund, der Indios zu Tausenden verschlingt“ nennen. </li></ul><br/>Die Luft ist dünn in Potosí – mit 4090 Metern die höchstgelegene Großstadt der Erde. 1545 gründen die spanischen Kolonialherren die Stadt auf der Hochebene am Fuß des Cerro Rico, des „Reichen Berges“, in dem sie die größten Silbervorkommen der Welt entdecken. Binnen weniger Jahrzehnte wächst Potosí zu einer Metropole mit 150.000 Einwohnern heran – vergleichbar mit dem damaligen London oder Paris. <br/><br/>Das Silber, das hier unter unmenschlichen Bedingungen von indigenen Zwangsarbeitern und afrikanischen Sklaven gefördert wird, fließt in die Schatzkammern Europas, finanziert Kriege und kurbelt die kapitalistische Wirtschaft an: Bis zu 200.000 Kilo Silber jährlich erreichen den Hafen von Sevilla. Doch der Reichtum ist für viele ein Fluch. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten InterviewpartnerInnen:</strong><br/><ul><li>Prof. Karoline Noack, Universität Bonn, Institut für Archäologie und Kulturanthropologie </li><li>Fabian Scheidler, Autor, Journalist und Historiker, Berlin</li></ul><br/><strong>Und das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.megamaschine.org/" >Fabian Scheidler: Das Ende der Megamaschine, Wien 2024.</a></li><li>Martin Bentz, Nikolai Grube und Patrick Zeidler (Hrsg.): Abhängig! Globalhistorische Perspektiven auf Ressourcen und Sklaverei, Dresden 2024. </li><li>Eduardo Galeano: Die offenen Adern Lateinamerikas - die Geschichte eines Kontinents, Wuppertal 2002. </li><li>Immanuel Wallerstein: Das moderne Weltsystem, Wien 2012. </li><li>Alice Creischer: Das Potosí-Prinzip: Wie können wir das Lied des Herrn im fremden Land singen? Koloniale Bildproduktion in der globalen Ökonomie, Köln 2010. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Schätze der Welt - <a href="https://www.ardmediathek.de/video/schaetze-der-welt/potosi-bolivien-folge-129/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS83MTc0MTc0" >Potosí, Bolivien </a></li><li>Planet Wissen – <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/kapitalismus/index.html" >Kapitalismus </a></li><li>Planet Wissen – <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/kolonialismus/index.html" >Geschichte des Kolonialismus </a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor:Thomas Pfaff <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und David Rother <br/>Technik: Petra Laubach </p>]]>
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      <pubDate>Thu, 10 Apr 2025 04:00:03 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Pfaff</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 10.04.2025, 10.04.1545, Cerro Rico, Kolonisation, Inka, Anden, Bodenschätze, Lithium, Silber</itunes:keywords>
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      <title>Der Computer-Pionier aus Paderborn: Heinz Nixdorf</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-computer-pionier-aus-paderborn-heinz-nixdorf-100.html</link>
      <description>Der Ingenieur Heinz Nixdorf, am 9.4.1925 in Paderborn geboren, sorgt mit auf Halbleitern basierenden Kleinrechnern in der 1960er-Jahren für eine technische Revolution. Von Jana Magdanz.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Ingenieur Heinz Nixdorf, am 9.4.1925 in Paderborn geboren, sorgt mit auf Halbleitern basierenden Kleinrechnern in der 1960er-Jahren für eine technische Revolution.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Magdanz:</strong><br/><ul><li>bei welchem Studi-Job Heinz Nixdorf technische Innovationen kennenlernt,</li><li>wie er für RWE einen Elektrorechner für die Stromabrechnung entwickelt,</li><li>mit welcher Idee er dem Marktführer IBM Kunden abjagen will,</li><li>wie er Paderborn zum Computer- und Wirtschaftsstandort macht,</li><li>was der Computer-Pionier für ein Mensch ist - beruflich und privat.</li></ul><br/>Mit 27 Jahren schmeißt Heinz Nixdorf sein Physikstudium und gründet eine kleine Firma - ohne Uniabschluss, ohne Startkapital, ohne ein Produkt und ohne einen Markt dafür. Nur mit dem Wunsch, als Unternehmer tätig zu sein, schafft er einen Weltkonzern, der mehr als 31.000 Mitarbeitende beschäftigt und fünf Milliarden Mark Umsatz macht.<br/><br/>Er bewirkt für einige Jahrzehnte, dass Deutschland auf dem internationalen Markt für Büromaschinen und Computer mithalten kann. Auf dem wirtschaftlichen Höhepunkt stirbt Heinz Nixdorf 1986 an einem Herzinfarkt, kurz vor seinem 61. Geburtstag. Ausgerechnet auf der ersten Computermesse Cebit in Hannover.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Martin Nixdorf (ältester Sohn von Heinz Nixdorf)</li><li>Jochen Viehoff (Geschäftsführer des Heinz Nixdorf MuseumsForum)</li><li>Josef Pieper (Fahrer von Heinz Nixdorf)</li><li>Lorenz Hanewinkel (Chefentwickler von Heinz Nixdorf)</li><li>Klaus Kemper: Heinz Nixdorf - eine deutsche Karriere. Landsberg/Lech 1986</li><li>Christian Berg: Heinz Nixdorf - eine Biografie. Paderborn 2016</li><li>Lorenz Hanewinkel: Computerevolution - Mein Weg mit Konrad Zuse und Heinz Nixdorf. Bielefeld 2010</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/technik/computer_und_roboter/geschichte_des_computers/index.html" >Geschichte des Computers</a></li><li>Stichtag 18.12.1995: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag1096.html" >Computererfinder Konrad Zuse stirbt</a></li><li>Zeitzeichen 05.07.1854: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-schachtuerke-100.html" >Der Schachtürke - der Urahn von Robotern und KI</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Jana Magdanz<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 09 Apr 2025 04:00:40 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Jana Magdanz</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 09.04.2025, 09.04.1925, Steve Jobs, Steve Wozniak, IBM, PC, Lochkarten, Büromaschinen, Nixdorf 820, Zuse KG</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der Ingenieur Heinz Nixdorf, am 9.4.1925 in Paderborn geboren, sorgt mit auf Halbleitern basierenden Kleinrechnern in der 1960er-Jahren für eine technische Revolution.</itunes:summary>
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      <title>Die Venus von Milo wird gefunden (am 8.4.1820)</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-die-venus-von-milo-wird-gefunden-am--100.html</link>
      <description>Eine Frauenfigur ohne Arme, schlichter weißer Marmor: Im 19. Jahrhundert entdeckt ein Ziegenhirte die Statue, die bis heute ein Ideal antiker Schönheit verkörpert. Von Murat Kayi.</description>
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      <![CDATA[<p>Eine Frauenfigur ohne Arme, schlichter weißer Marmor: Im 19. Jahrhundert entdeckt ein Ziegenhirte die Statue, die bis heute ein Ideal antiker Schönheit verkörpert.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayi:</strong><br/><ul><li>warum die Venus von Milo als weißes Ideal verehrt wird, obwohl sie ursprünglich bunt ist,</li><li>woher sie ihren Namen hat, obwohl niemand ihren Schöpfer kennt,</li><li>weshalb sie einst als Symbol für Freiheit und Rebellion gilt, </li><li>und welche Rolle sie in der frühen Fotografie spielt.</li></ul><br/>Frühling 1820: Auf der Insel Milos sucht der Ziegenhirte Georgos Kentrotas nach Baumaterial und entdeckt dabei eine antike Statue. Doch er ist nicht allein. Der französische Offizier Olivier Voutier erkennt den Wert des Fundes. Was folgt, ist ein Wettstreit um die Marmorfigur zwischen lokalen Akteuren, osmanischen Behörden und der französischen Krone. Am Ende gewinnt Frankreich. Die Statue gelangt in den Louvre und wird zur Venus von Milo.<br/><br/>Doch warum fasziniert sie bis heute? Ist es die makellose Schönheit des Gesichts oder die Tatsache, dass ihre Arme fehlen? Kunst und Gesellschaft haben diese Frage über zwei Jahrhunderte hinweg immer wieder neu gestellt. Die Venus bleibt nicht nur ein Meisterwerk der Antike, sondern auch ein Spiegel wechselnder Ideale und Projektionen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner- und partnerinnen:</strong><br/><ul><li>Dr. Sebastian Willert, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur - Simon Dubnow </li><li>Dr. Alessa Paluch, Kunstwissenschaftlerin Uni Greifswald </li><li>Prof’in Dr. Mechthild Fend, Kunstgeschichte Uni Frankfurt </li></ul><br/><strong>Und das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.academia.edu/40053572/_Have_You_Ever_Seen_the_Crowd_Goin_Apeshit_Disrupting_Representations_of_Animalistic_Black_Femininity_in_the_French_Imaginary" >Elodie Silberstein: Have You Ever Seen the Crowd Goin’ Apeshit?: Disrupting Representations of Animalistic Black Femininity in the French Imaginary, 2019.</a></li><li><a href="https://19.bbk.ac.uk/article/id/1525/" >Corinna Wagner: Replicating Venus: Art, Anatomy, Wax Models, and Automata, 2017</a>. </li><li>Wikipedia: Venus de Milo (Text auf Englisch)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Louvre – <a href="https://www.louvre.fr/en/explore/the-palace/ideal-greek-beauty" >Ideal Greek Beauty: Venus de Milo and the Galerie des Antiques</a></li><li>Zeitzeichen 08.09.2024 – <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:86955c911adf6184/" >Nackter Marmor: Michelangelos David-Statue wird enthüllt</a></li><li>ARD alpha – <a href="https://www.ardmediathek.de/sendung/mythen/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdFNlcmllcy9kMDJhNmJjNS1hNGNjLTRhZWEtYjYzNS1hNTNkYzgyNTExNTQ" >Mythen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Noch mehr Infos zu dieser und anderen </strong><a href="https://www.murat-kayi.de/zeitzeichen" ><strong>Zeitzeichensendungen von Murat Kayı finden Sie hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Murat Kayi <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak </p>]]>
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      <pubDate>Tue, 08 Apr 2025 04:00:25 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Milos, Kolonialismus, Louvre, Kunstgeschichte, Archäologie, Zeitzeichen, 08.04.2025, 08.04.1820</itunes:keywords>
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      <title>Sie rettete Floridas Everglades: Marjory Stoneman Douglas</title>
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      <description>Sie rettet die Everglades im Süden Floridas: Die US-Journalistin Marjory Stoneman Douglas ist als Umweltaktivistin ihrer Zeit weit voraus. Doch sie hat mächtige Gegner. Von Andrea Klasen.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie rettet die Everglades im Süden Floridas: Die US-Journalistin Marjory Stoneman Douglas ist als Umweltaktivistin ihrer Zeit weit voraus. Doch sie hat mächtige Gegner.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Klasen:</strong><br/><ul><li>wie Marjory Stoneman Douglas zum Journalismus kommt,</li><li>was sie während des Ersten Weltkriegs in Paris macht,</li><li>von welchem US-Präsidenten Marjory Stoneman Douglas die höchste zivile Auszeichnung der USA erhält,</li><li>wie es unter US-Präsident Donald Trump um Nationalparks in den USA bestellt ist.</li></ul><br/>Im Kampf um die Everglades sind Investoren, Politiker und Unternehmer Marjory Stoneman Douglas' schärfste Gegner. Für die sind es bloß nutzlose Sümpfe, die man trockenlegen sollte, um landwirtschaftlich nutzbares Land daraus zu machen. Stoneman Douglas’ Widersacher fragen sich: Warum das wertvolle Wasser versickern lassen, wenn man es mithilfe von Kanälen abzweigen und für die Wasserversorgung Südfloridas nutzen könnte? <br/><br/>Für Marjory Stoneman Douglas ist das zu kurz gedacht. Sie veröffentlicht erfolgreich eine Kolumne und Kurzgeschichten, die von der bedrohten Natur Floridas handeln. Ihr ist es mit zu verdanken, dass ein Teil der Everglades 1947 zum Nationalpark wird.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Miranda Smith (US-Filmproduzentin)</li><li>Marjory Stoneman Douglas: The Everglades - River of grass. Sarasota 1997</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/nordamerika/florida/florida-everglades-nationalpark-100.html" >Everglades-Nationalpark</a></li><li>Friends of the Everglades: <a href="https://www.everglades.org/about-marjory/" >Biografie von Marjory Stoneman Douglas</a></li><li>Miranda Smith: <a href="https://www.mirandaproductions.com/canary/" >"Canary of the ocean"</a>, Dokumentarfilm über Gewässer in Florida</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Klasen<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Christina Gabriel</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 07 Apr 2025 04:00:04 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Klasen</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Marjory Stoneman Douglas, Everglades, Wasserversorgung, USA, Florida, River of Grass, Nationalpark, Friends of the Everglades, Umweltaktivismus, Donald Trump, Zeitzeichen, 07.04.1890, 07.04.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sie rettet die Everglades im Süden Floridas: Die US-Journalistin Marjory Stoneman Douglas ist als Umweltaktivistin ihrer Zeit weit voraus. Doch sie hat mächtige Gegner.</itunes:summary>
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      <title>Oskar Vogt: die Vermessung des Gehirns</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-oskar-vogt-die-vermessung-des-gehirns-100.html</link>
      <description>Gemeinsam mit seiner Frau Cécile kartiert Oskar Vogt das Gehirn und entdeckt unbekannte Hirnregionen: Grundsteine der modernen Neuroanatomie. Geboren am 6.4.1870 in Husum. Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>Gemeinsam mit seiner Frau Cécile kartiert Oskar Vogt das Gehirn und entdeckt unbekannte Hirnregionen: Grundsteine der modernen Neuroanatomie. Geboren am 6.4.1870 in Husum.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:</strong><br/><ul><li>wo sich die Französin Cécile Mugnier und Oskar Vogt kennenlernen,</li><li>welcher ungewöhnliche Arbeitsgegenstand auf dem Hochzeitsfoto der beiden abgebildet ist,</li><li>was der russische Revolutionsführer Lenin mit Oskar Vogt zu tun hat,</li><li>welche menschenfeindlichen Ideen die Forschung des Ehepaars beinhaltet,</li><li>wie Hitler den Institutsdirektor Vogt Mitte der 1930er-Jahre entlässt.</li></ul><br/>Lassen sich psychische Auffälligkeiten durch Besonderheiten im Gehirn erklären? Das ist die Frage, die die Ehe- und Arbeitsgemeinschaft von Cécile und Oskar Vogt umtreibt. Um sie beantworten zu können, ist zunächst Grundlagenforschung nötig, die den grundsätzlichen Aufbau und die Funktionsweise des Gehirns klärt.<br/><br/>Die Vogts entwickeln die Lokalisationslehre weiter, die bestimmte Funktionen bestimmten Hirnbereichen zuordnet. Für diese Untersuchungen werden Gehirne Verstorbener speziell präpariert und in dünne Scheiben gehobelt. In ihrem Berliner Kaiser-Wilhelm-Institut wird fächerübergreifend gearbeitet. Neben der Grundlagenforschung geht es auf der Bettenstation auch um Therapien für psychiatrische Patienten.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professorin Katrin Amunts (Hirnforscherin, Direktorin Cécile und Oskar Vogt-Institut für Hirnforschung, Uniklinikum Düsseldorf)</li><li>Dr. Manuel Marx (Wissenschaftlicher Koordinator Vogt-Archiv, Cécile und Oskar Vogt-Institut für Hirnforschung, Uniklinikum Düsseldorf)</li><li>Birgit Kofler-Bettschart: Cécile Vogt - Pionierin der Hirnforschung. Wien 2022</li><li>Burkhard S. Kasper: <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10309-024-00666-9" >Cécile &amp; Oskar Vogt - Leben, Werk und ihr Beitrag zur Epileptologie</a>. Heidelberg 2024</li><li>Ernst Klee: Deutsche Medizin im Dritten Reich - Karrieren vor und nach 1945. Frankfurt am Main 2001</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>SWR Retro: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/swr-retro-der-suedwesten-damals/oskar-vogt-und-lenins-gehirn/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyMDA5Njg" >Oskar Vogt und Lenins Gehirn</a></li><li>Max-Planck-Institut: <a href="https://www.mpg.de/8223153/hirnforschung_oskar_cecile_vogt" >Die Kartografen der toten Gedanken</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/forschung/hirnforschung/index.html" >Hirnforschung</a></li><li>WDR: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/erlebtegeschichten/huether-104.html" >Der Hirnforscher Gerald Hüther</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Daniela Wakonigg<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 06 Apr 2025 04:00:22 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Daniela Wakonigg</itunes:author>
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      <title>Ein Vulkanausbruch, Schauergeschichten und - das Fahrrad</title>
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      <description>Zehntausende Menschen reißt der Ausbruch des Vulkans Tambora Anfang April 1815 in den Tod. Das folgende Jahr geht nicht nur als "Jahr ohne Sommer" in die Geschichte ein. Von Ralph Erdenberger.</description>
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      <![CDATA[<p>Zehntausende Menschen reißt der Ausbruch des Vulkans Tambora Anfang April 1815 in den Tod. Das folgende Jahr geht nicht nur als "Jahr ohne Sommer" in die Geschichte ein.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger:</strong><br/><ul><li>wie die Folgen des Vulkanausbruchs 1816 drei junge Schriftsteller inspirieren,</li><li>wie ratlos die Menschen dem Naturphänomen gegenüberstehen,</li><li>wie zeitgenössische Maler gewissermaßen als erste Zeugen diese Klimakatastrophe auf ihren Bildern verewigen und die Abendhimmel in unglaubliche Farben tauchen.</li></ul><br/>In Europa regnet es 1816 unaufhörlich. Es ist das „Jahr ohne Sommer“ – mit Missernten, Kälte und Hunger. Der Grund für das düstere Wetter: Im April 1815 ist der indonesische Vulkan Tambora mit einer Wucht explodiert, die alles übertrifft, was die Menschheit je erlebt hat. Asche und Schwefel verdunkeln den Himmel, das Wetter gerät aus den Fugen. Menschen protestieren gegen steigende Lebensmittelpreise, während Regierungen mit harter Repression reagieren.<br/><br/>Wo eine Naturkatastrophe politische Umwälzungen und soziale Not hervorruft, beflügelt sie andererseits die Fantasie dreier Schriftsteller und Schriftstellerinnen in einer Villa am Genfer See. Während draußen der Regen prasselt, erzählt Mary Shelley eine Geschichte, die sie später weltberühmt machen wird: „Frankenstein“.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Dr. Wolfgang Behringer, Klimaforscher </li><li>Wolfgang Behringer: Tambora - das Jahr ohne Sommer, München 2021</li><li>Timo Feldhaus: Mary Shelleys Zimmer, Hamburg 2022</li><li>W wie Wissen - <a href="https://www.ardmediathek.de/video/w-wie-wissen/ausbruch-des-tambora-ein-vulkan-stiehlt-den-sommer/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3cgd2llIHdpc3Nlbi9kZTlhNWE0OS1hMTFkLTRmYjYtOGFhNC02NzYyNGM3ZmFhOGQ" >Ausbruch des Tambora - ein Vulkan stiehlt den Sommer</a></li><li><a href="https://www.dw.com/de/tambora-1815-super-explosion-mit-globalen-folgen/video-67723184" >Tambora - Superexplosion mit verheerenden Folgen</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/naturgewalten/vulkane/index.html" >Naturgewalten - Vulkane</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/fabelwesen/britische_schauergestalten/index.html" >Fabelwesen Britischer Horror</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ralph Erdenberger<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 05 Apr 2025 04:00:32 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Ralph Erdenberger</itunes:author>
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      <title>Oscar für den Dokumentarfilm "Serengeti darf nicht sterben"</title>
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      <description>Ein Leben für die wilden Tiere: Der Tierfilmer Michael Grzimek verunglückt mit dem berühmten Flugzeug im Zebra-Look tödlich - noch vor der Oscarverleihung vom 4.4.1960. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein Leben für die wilden Tiere: Der Tierfilmer Michael Grzimek verunglückt mit dem berühmten Flugzeug im Zebra-Look tödlich - noch vor der Oscarverleihung vom 4.4.1960.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>welche Aufgabe Bernhard Grzimek als Tiermediziner in der Nazi-Zeit hat,</li><li>wie sein Sohn Michael sich mit einer geschenkten Kamera selber zum Filmemacher ausbildet,</li><li>wie die Grzimeks sich mit ihren ersten Filmprojekten am Rand des finanziellen Ruins bewegen,</li><li>in wem Michaels Sohn Christian einen Stiefvater findet,</li><li>mit welchem Steckenpferd Bernhard Grzimek seine Umgebung herausfordert</li></ul><br/>Als neuer Direktor des Frankfurter Zoos reist Bernhard Grzimek ab Anfang der 1950er-Jahre häufig nach Afrika, um dort neue Tiere für den Zoo zu fangen. Dabei kommt er auf die Idee, gemeinsam mit seinem Sohn Michael einen richtigen Kinofilm zu drehen. "Kein Platz für wilde Tiere" wird von der Presse kaum wahrgenommen, aber vom Publikum gefeiert. Von den Erlösen wollen die Grzimeks Land zur Vergrößerung des Serengeti-Nationalparks in Tanganjika kaufen. Die britische Verwaltung lehnt ab, bietet stattdessen aber an, dass die Grzimeks sich an Untersuchungen der Großwildherden und deren Wanderrouten beteiligen können. <br/><br/>Die Aufgabe des Zählens und Beobachten dieser Herden bildet die Rahmenhandlung des Films "Serengeti darf nicht sterben", der eindrucksvolle Luftaufnahmen zeigt. Die letzte Einstellung des Films zeigt die zebrafarbene Dornier Do27, wie sie in die untergehende Sonne fliegt. Gedreht wird, als Michael Grzimek noch lebt - denn mit dem Flugzeug stürzt er kurz danach in den Tod. "Serengeti darf nicht sterben" wird zu einem großen Kinoerfolg. Der Film bekommt das Prädikat "wertvoll" und im April 1960 den Oscar als "Bester Dokumentarfilm".<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Christian Grzimek, Sohn des Filmemachers Michael Grzimek, Stiefsohn und zugleich Enkel von Bernhard Grzimek.</li><li>Bernhard und Michael Grzimek: Serengeti darf nicht sterben. 367.000 Tiere suchen einen Staat, 1959.</li><li>Claudia Sewig: Der Mann, der die Tiere liebte: Bernhard Grzimek, 2009.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/tier_und_mensch/zoos/index.html" >Tier und Mensch - Zoos</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/tier_und_mensch/zoos/pwiekritikanzoos100.html" >Zoos - Kritik an Zoos</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler <br/>Redakteur: Matti Hesse  <br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 04 Apr 2025 04:00:51 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Serengeti darf nicht sterben, Oscar, Tierschutz, Tierfilm, Dokumentarfilm, Bernhard Grzimek, Michael Grzimek, Geschichte, Zeitzeichen, 04.04.1960, 04.04.2025</itunes:keywords>
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      <title>Der Pony-Express: Ein großer Mythos des Wilden Westens</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-pony-express-ein-grosser-mythos-des-wilden-westens-100.html</link>
      <description>Briefzustellung als großes Abenteuer. Ziel: die schnellste Verbindung zwischen Atlantik- und Pazifikküste. Am 3.4.1860 startet die Postzustellung mit dem "Pony-Express". Von Martin Herzog.</description>
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      <![CDATA[<p>Briefzustellung als großes Abenteuer. Ziel: die schnellste Verbindung zwischen Atlantik- und Pazifikküste. Am 3.4.1860 startet die Postzustellung mit dem "Pony-Express".</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog:</strong><br/><ul><li>warum das Dampfschiff damals keine echte Alternative zur Postkutsche ist,</li><li>welchen Eid die jungen Pony-Reiter ablegen müssen,</li><li>warum man <span lang="en">Jack Keetley</span> nach seinem Ritt schlafend aus dem Sattel hebt,</li><li>welche Geschichte die Erfindung des <span lang="en">Doughnut</span> mit dem Pony-Express verbindet,</li><li>wieso der Pony-Express für seine Betreiber zum finanziellen Desaster wird.</li></ul><br/>Der Plan ist ehrgeizig: ein 3.100 Kilometer langer Stafettenlauf zu Pferde mit 25 Reitern und 157 Relais-Stationen, quer durch die amerikanische Prärie, über die Rocky Mountains und die Sierra Nevada - doppelt so schnell wie jede Postkutsche.<br/><br/>Ab dem 3. April 1860 wird der Plan in die Tat umgesetzt. Vor den <span lang="en">Pony Express Stables</span> in <span lang="en">St. Joseph</span> übergibt der Bürgermeister nach einer kurzen Ansprache die erste "Mochila", die Posttasche, feierlich an den ersten Reiter, und schickt ihn mit einem Salut auf den gefährlichen Weg Richtung Westen. Sein Ziel: Seneca in Kansas, 130 Kilometer entfernt. Nach sechs Stunden Gewaltritt kommt er an, sechs Stunden im Galopp von Station zu Station, wo ihm jedes Mal weniger als zwei Minuten bleiben, um mitsamt "Mochila" das Pony zu wechseln. <br/><br/>Der Pony-Express ist die schnellste Postverbindung zwischen nordamerikanischer Ost- und Westküste, und bleibt es - für ganze 18 Monate. Im Oktober 1861 wird das erste Telegramm über die neue transkontinentale Telegraphenleitung geschickt, in wenigen Sekunden. Das schafft kein Reiter.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Claudia Schnurmann, Professorin em. für nordamerikanische und atlantische Geschichte</li><li>Tim McNeese: The Pony Express - Bringing Mail to the American West, Chelsea House, New York 2009</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.visittheusa.de/experience/pony-express-national-historic-trail" >Webseite der offiziellen Tourismus-Agentur Visit USA über den "Pony Express National Historic Trail"</a></li><li><a href="http://www.kansastravel.org/hollenbergstation.htm#google_vignette" >Webseite der Hollenberg Pony Express Station</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/nordamerika/index.html" >Planet Wissen: Übersichtsseite - Nordamerika</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/cody-100.html" >26.02.1846 - Geburtstag von <span lang="en">William F. Cody</span>, genannt "<span lang="en">Buffalo Bill</span>"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Martin Herzog<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 03 Apr 2025 04:00:37 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Briefzustellung als großes Abenteuer. Ziel: die schnellste Verbindung zwischen Atlantik- und Pazifikküste. Am 3.4.1860 startet die Postzustellung mit dem "Pony-Express".</itunes:summary>
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      <title>Wo der Pfeffer wächst: Die Niederlande und der Gewürzhandel</title>
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      <description>Am 2.4.1595 sticht eine niederländische Expedition in See, um das portugiesische Gewürzmonopol in Asien zu brechen. Kennt sie die Route durch die Informationen eines Spions? Von Veronika Bock ;Ulli Biermann.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 2.4.1595 sticht eine niederländische Expedition in See, um das portugiesische Gewürzmonopol in Asien zu brechen. Kennt sie die Route durch die Informationen eines Spions?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Ulrich Biermann und Veronika Bock:</strong><br/><ul><li>wie der Niederländer Jan Huygen van Linschoten nach Portugiesisch-Indien kommt,</li><li>warum er Zugang zum gesamten portugiesischen Wissen über den Indischen Ozean hat,</li><li>wie Jan Huygen van Linschotens Notizen an die niederländische Öffentlichkeit gelangen,</li><li>mit welchen Widrigkeiten die Niederländer auf ihrer ersten Ostindien-Reise konfrontiert sind,</li><li>was die Niederländer des "Goldenen Zeitalters" mit Unterdrückung und Ausbeutung zu tun haben.</li></ul><br/>Seit der Antike gelangen Gewürze auf dem Landweg aus Asien nach Europa. Die Luxusgüter sind auch deshalb so teuer, weil am Transport viele Zwischenhändler beteiligt sind. Auch sind die Zulieferwege über Land kaum kontrollierbar, weil sie durch verschiedene Herrschaftsgebiete führen. Die europäischen Handelsmächte des Mittelalters und der frühen Neuzeit suchen deshalb einen anderen Handelsweg.<br/><br/>Im 16. Jahrhundert schaffen die Portugiesen auf dem Seeweg eine Gewürzroute nach Indien und halten bald das Transportmonopol. Die Portugiesen versuchen zwar, ihre See- und Landkarten geheim zu halten. Aber das gelingt nur bedingt.<br/><br/>Am 2. April 1795 starten in Amsterdam vier Schiffe zu einer ersten Markterkundungsfahrt. Die führt schließlich dazu, dass die Niederländer das Monopol der Portugiesen brechen. Die notwendigen Informationen für ihre Fahrt liefern die Aufzeichnungen des Niederländers Jan Huygen van Linschoten aus Portugiesisch-Indien.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jürgen G. Nagel (Geschichtsprofessor an der Fernuniversität Hagen)</li><li>Jan Huygen van Linschoten: <a href="https://quod.lib.umich.edu/e/eebo/A05569.0001.001/?view=toc" >Sein Bericht über Reisen nach Ost- und Westindien, aufgeteilt in vier Bücher</a></li><li>"Jan Huygen van Linschoten's Itinerario: a decaying commercial portrait of Portuguese Asia?", in: Espelhos de Mercúrio. A representação do comércio nas Monarquias Ibéricas, 1500-1800, hg. von Pablo Sánchez León, Carla Vieira und Nina Vieira. Coimbra 2024</li><li>George Masselman: <a href="https://archive.org/details/cradleofcolonial0000mass" >The Cradle of Colonialism</a>. New Haven, 1963</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 15.05.1648: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-neiderlande-unabhaengig-100.html" >Die Niederlande werden unabhängig</a></li><li>Zeitzeichen 17.03.1798: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/ostindienkompanie100.html" >Ostindien-Kompanie wird verstaatlicht</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/westeuropa/niederlande_land_und_leute/niederlande-und-ihre-kolonien-100.html" >Die Niederlande und ihre Kolonien</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin und Autor: Veronika Bock und Ulrich Biermann<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 02 Apr 2025 04:00:57 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Veronika Bock ;Ulli Biermann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>02.04.2025, 02.04.1595, Portugal, Niederlande, Gewürzhandel, Jan Huygen van Linschoten, Frederick de Houtman, Ostindien</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 2.4.1595 sticht eine niederländische Expedition in See, um das portugiesische Gewürzmonopol in Asien zu brechen. Kennt sie die Route durch die Informationen eines Spions?</itunes:summary>
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      <title>Das letzte Einhorn wird in Dorsten geschlachtet (am 1.4.1915)</title>
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      <description>Einhörner sind keine Fabelwesen, wie viele glauben - aber sie sind schon lange ausgestorben. Nur in einer Stadt am Rand des Münsterlands hatten Einhörner überlebt, bis zu einem schicksalhaften Tag im Jahr 1915... Von Thomas Pfaff.</description>
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      <![CDATA[<p>Einhörner sind keine Fabelwesen, wie viele glauben - aber sie sind schon lange ausgestorben. Nur in einer Stadt am Rand des Münsterlands hatten Einhörner überlebt, bis zu einem schicksalhaften Tag im Jahr 1915...</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff:</strong><br/><ul><li>wie die Tierart aus einer Kreuzung nepalesischer Zwergnashörner und mongolischer Wildesel entsteht,</li><li>wieso sie ein besonders schmackhaftes Fleisch entwickelt,</li><li>wie die Einhörner in Bedrängnis geraten, in Dorsten (Westfalen) aber noch jahrhundertelang weiter existieren können,</li><li>warum die Tiere für Trabrennen nur mäßig geeignet sind,</li><li>wieso der Abdecker in Dorsten am 1. April 1915 so viel zu tun hat.</li></ul><br/>Im 5. Jahrhundert nach Christus kommen die ersten Einhörner als Lastentiere mit dem zentralasiatischen Reiterheer des Hunnenkönigs Attila nach Mitteleuropa. Die gutmütigen Tiere mit klobigem Körperbau, struppigem graubraunen Fell und kurzem Hornknubbel verbreiten sich vor allem in den dichten westfälischen Wäldern.<br/><br/>Weil sie eher langsam, aber besonders lecker sind, droht ihnen im späten Mittelalter die Ausrottung. Doch die Dorstener Grafenlinie derer von Beck zu Lembeck erbarmt sich der Tiere und sorgt dafür, dass sie jahrhundertelang gut versteckt in den Wäldern nördlich von Dorsten überleben können.<br/><br/>In den Krisenzeiten des Ersten Weltkrieges kommt es dann zu einem bedauerlichen Übergriff hungriger Dorstener Bürger. Oder waren es womöglich Zugezogene aus der Nachbarstadt Marl? Damit und mit dem jungen Forschungsgebiet der "Unicornistik" setzt sich die Stadt am nördlichen Rand des Ruhrgebietes heute kritisch auseinander.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Gerlinde Lütkebohmert (Regionalhistorikerin aus Dorsten) und ihr Buch: "Das Einhorn im Spiegel der Zeit". Glaubsnich-Verlag, Dorsten 2024</li><li>Tobias Stockhoff (Bürgermeister von Dorsten)</li><li>Björn Freitag (Sternekoch, "Goldener Anker", Dorsten)</li><li>Friedhelm Eckenhagen (Bergmann aus Dorsten; historische WERAG-Aufnahme von 1931)</li><li>"International Unicorn Questionnaire" - University of Ulan Bator, Mongolia, 2021</li><li>Krethesius et Plethesius: "De Unicornus Unicatus", etwa 480 n. Chr.</li><li>Conrad Gessner: "Historia Animalium", 1543</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-morgenecho-satire/audio-das-wort-zum-dienstag-einhorn-100.html" >Das Wort zum Dienstag</a></li><li>WDR: <a href="https://www1.wdr.de/kinder.wdr.de/tv/wissen-macht-ah/sendungen/wmah-einhornhaufen-100.html" >Wissen macht ah: Einhornhaufen</a></li><li>SWR: <a href="https://www.swr.de/swrkultur/wissen/das-einhorn-kult-um-ein-fabelwesen-104.html" >Kultur: Das Einhorn - Kult um ein Fabelwesen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/>Die Macher:innen hinter diesem Zeitzeichen:<br/>Autor: Thomas Pfaff<br/>Redaktion: David Rother<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong></p>]]>
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      <pubDate>Tue, 01 Apr 2025 04:00:25 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Pfaff</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Einhorn, The Last Unicorn, Aprilscherz, Wissenschaftsgeschichte, Para-Zoologie, Fabelwesen, Zeitzeichen, 01.04.1915, 01.04.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Einhörner sind keine Fabelwesen, wie viele glauben - aber sie sind schon lange ausgestorben. Nur in einer Stadt am Rand des Münsterlands hatten Einhörner überlebt, bis zu einem schicksalhaften Tag im Jahr 1915...</itunes:summary>
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      <title>Filmzensur im Namen von Moral und Glauben</title>
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      <description>Was soll ein Film zeigen dürfen? In den USA der 30er und 40er Jahre gilt eine strenge Zensur - sie folgt einem Code, der Hollywood enge Grenzen setzt. Von Christian Werthschulte.</description>
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      <![CDATA[<p>Was soll ein Film zeigen dürfen? In den USA der 30er und 40er Jahre gilt eine strenge Zensur - sie folgt einem Code, der Hollywood enge Grenzen setzt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Werthschulte:</strong><br/><ul><li>warum die Unterhaltungsgiganten Hollywoods sich in den 1930er-Jahren den Regeln zweier Katholiken unterwerfen,</li><li>welchen Schwur Mitglieder der "Anstandsliga" in einigen Kirchengemeinden sprechen,</li><li>womit Alfred <span lang="en">Hitchcock</span> dem "Hays Code" den Todesstoß versetzt,</li><li>wie die "Freiwillige Selbstkontrolle der deutschen Filmwirtschaft" arbeitet.</li></ul><br/>Zwischen den 1930er- und 1950er-Jahren herrscht in <span lang="en">Hollywood</span> der sogenannte <span lang="en">Production Code</span>, auch bekannt als "<span lang="en">Hays Code</span>". Verfasst wird er von zwei Katholiken, dem Filmjournalisten <span lang="en">Martin Quigley</span> und dem Jesuitenpater <span lang="en">Daniel A. Lord</span>. <br/><br/>Fremdgehen, Homosexualität, Beziehungen zwischen weißen und schwarzen Menschen - all das soll in Filmen nicht mehr gezeigt werden. Verbrecher sollen bestraft und Autoritätsfiguren - auch Priester - sollen nicht lächerlich gemacht werden.<br/><br/>Chefzensor wird der streng gläubige Katholik <span lang="en">Joseph I. Breen</span>. Trotz der Einschränkungen gelten die Jahre unter ihm als eine goldene Periode des US-amerikanischen Kinos. Doch nach dem Zweiten Weltkrieg zeigen die Kinos Filme aus dem Ausland und das Fernsehen wird das neue Medium für alle. Der Filmindustrie ist klar, dass sie etwas bieten muss, um ein neues Publikum zu erreichen. Ein Teil davon ist, mit Konventionen zu brechen. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Thomas Doherty, Professor für American Studies, Brandeis University</li><li>Peter Kaun, stellvertretender Geschäftsführer der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft</li><li>Thomas Doherty: Hollywood‘s Censor. Joseph I. Breen and the Production Code Administration. Columbia University Press 2009</li><li>Thomas Doherty: "Pre-Code Hollywood. Sex, Immorality, And Insurrection in American Cinemy 1930-1934. Columbia University Press 1999</li><li>Leonard Jeff und Jerold Simmons: The Dame in the Kimono: Hollywood, Censorship, and the Production Code from the 1920s to the 1960s. 1991</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/metropolen/los_angeles_stadt_der_engel/pwiehollywoodmythosundrealitaet100.html" >Planet Wissen: Hollywood - Mythos und Realität</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-freiwillige-selbstkontrolle-fsk-100.html" >Stichtag: 17. Juni 1949 - Freiwillige Selbstkontrolle nimmt ihre Arbeit auf </a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-606.html" >Stichtag: 7. Oktober 1960 - Hitchcocks "Psycho" startet in deutschen Kinos</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Werthschulte<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 31 Mar 2025 04:00:04 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christian Werthschulte</itunes:author>
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      <itunes:keywords>31.03.1930, 31.03.2025, Hollywood, Will H. Hays, Richard Breen, Netflix, Amazon, Zensur, Moral, Katholische Kirche</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Was soll ein Film zeigen dürfen? In den USA der 30er und 40er Jahre gilt eine strenge Zensur - sie folgt einem Code, der Hollywood enge Grenzen setzt.</itunes:summary>
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      <title>Der erste Dandy: Beau Brummells Leben vom Modekönig zum Bettler</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-erste-dandy-beau-brummells-leben-vom-modekoenig-zum-bettler-100.html</link>
      <description>Er war der "Ur-Dandy", der Erfinder einer eleganten, geistreichen, sehr britischen Lebensweise. Am 30.3.1840 starb George "Beau" Brummell - und sah sich selbst im Spiegel dabei zu... Von Jutta Duhm-Heitzmann.</description>
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      <![CDATA[<p>Er war der "Ur-Dandy", der Erfinder einer eleganten, geistreichen, sehr britischen Lebensweise. Am 30.3.1840 starb George "Beau" Brummell - und sah sich selbst im Spiegel dabei zu...</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jutta Duhm-Heitzmann:</strong><br/><ul><li>warum George Bryan Brummell den Militärdienst quittiert,</li><li>wie es zum Zerwürfnis zwischen Brummell und dem Prince of Wales, dem späteren König Georg IV., kommt,</li><li>vom unaufhaltsamen Abstieg des Dandys "Beau" Brummell.</li></ul><br/>George Brummell gilt als der Dandy schlechthin, der Ur-Dandy. Er ist nicht etwa nur ein Modegeck, der durch seine Extravaganz die englische Society Anfang des 19. Jahrhunderts amüsiert oder empört. Nein, er ist ein Trendsetter, der auch sonst den Ton angibt.<br/><br/>Brummell praktiziert von Jugend an eine Lebensart, die ihn später berühmt macht: Er ist ungeheuer elegant, maßlos arrogant, ohne Zweifel auch überwältigend charmant, wenn er es sein will. Außerdem weiß er glänzend zu unterhalten und erregt dadurch die Aufmerksamkeit des Prinzen von Wales, des späteren Königs Georg IV. <br/><br/>Als Brummell sich mit dem Prinzen überwirft, verliert er einen wichtigen Gönner. Aus Angst, in Schuldhaft zu geraten, setzt er sich nach Frankreich ab. Am 30. März 1840 stirbt er bettelarm als geistig verwirrter alter Mann.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Jules Amedée Barbey d'Aurevilly: Vom Dandytum und von G. Brummell. Nördlingen 1987</li><li>Oscar Wilde: Aphorismen, in: Werke in fünf Bänden (Neue Zürcher Ausgabe). Frankfurt am Main 2004</li><li>Albert Camus: Der Rebell, in: Der Mensch in der Revolte. Hamburg 1951</li><li>Charles Beaudelaire: Der Dandy, in: Der Maler des modernen Lebens. Paris 1863</li><li>Gerd Stein: Dandy-Snob-Flaneur - Kulturfiguren und Sozialcharaktere des 19. und 20. Jahrhunderts. Frankfurt am Main 1985</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/adel/das_britische_koenigshaus/index.html#Sagenumwoben" >Planet Wissen: Adel - Britisches Königshaus</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6828.html" >Stichtag: 12. August 1762 - König Georg IV. von England wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Jutta Duhm-Heitzmann<br/>Redaktion: David Rother und Klaus Leymann</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 30 Mar 2025 04:00:22 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Jutta Duhm-Heitzmann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>England, Regency, Oscar Wilde, Dandytum, Friedrich Liechtenstein, Zeitzeichen, 30.03.1840, 30.03.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Er war der "Ur-Dandy", der Erfinder einer eleganten, geistreichen, sehr britischen Lebensweise. Am 30.3.1840 starb George "Beau" Brummell - und sah sich selbst im Spiegel dabei zu...</itunes:summary>
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      <title>Small is Beautiful: E.F. Schumachers revolutionäre Ökonomie</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-small-is-beautiful-ef-schumachers-revolutionaere-oekonomie-100.html</link>
      <description>Ein deutsch-britischer Manager fliegt 1955 nach Burma, um die Wirtschaft dort nach westlichen Standards auszurichten. Doch der Besuch in Asien ändert sein Leben und seinen Blick auf die Welt. Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein deutsch-britischer Manager fliegt 1955 nach Burma, um die Wirtschaft dort nach westlichen Standards auszurichten. Doch der Besuch in Asien ändert sein Leben und seinen Blick auf die Welt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>wie der Ökonom Ernst Friedrich Schumacher seine Sicht auf die Wirtschaft grundlegend ändert,</li><li>warum Lebenszufriedenheit und Überflussgesellschaft nicht zusammenpassen,</li><li>wie der Buddhismus Schumacher zu einer neuen Wirtschaftslehre führt,</li><li>warum Schumachers Buch "<span lang="en">Small is beautiful</span>" zum Weltbestseller wird.</li></ul><br/>Der Mann, der am 13. Januar 1955 in Rangun aus dem Flugzeug steigt, ist im Auftrag der <abbr title="United Nations/Vereinte Nationen">UN</abbr> unterwegs. Seine Mission: Die Regierung von Burma zu beraten, wie sie ihre Wirtschaft im westlichen Sinn entwickeln kann. Ernst Friedrich Schumacher gilt als Top-Manager und Wirtschaftsexperte. <br/><br/>Ein US-amerikanisches Beraterteam hat der Regierung bereits Vorschläge unterbereitet, die Großprojekte zur Energiegewinnung vorsehen oder den Bau neuer Straßen quer durch den Dschungel. Doch je länger Schumacher das Land und seine glücklichen Menschen erlebt, desto fragwürdiger erscheinen ihm diese Konzepte. <br/><br/>Seine Beschäftigung mit dem Buddhismus führt Schumacher zu einer Wirtschaftslehre, die auf sozialer Gerechtigkeit, Gewaltlosigkeit und Nachhaltigkeit beruht. Mit seinen Ideen blitzt Schumacher aber überwiegend ab. Wirklich Erfolg hat er nirgends, auch im globalen Süden ist letztlich die Versuchung zu groß, den vom globalen Norden vorgelebten Lebensstil zu übernehmen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Nico Paech, Nachhaltigkeitsforscher</li><li>Ernst F. Schumacher: Small ist Beautiful. Die Rückkehr zum menschlichen Maß, München 2019.</li><li>Barbara Wood: E. F. Schumacher: His Life and thought, 1984.</li><li>Benjamin Möckel: Auf der Suche nach ökonomischen Alternativen.</li><li>Ernst Friedrich Schumachers "Small is beautiful". In: "Zeithistorische Forschungen", Band 19 (2022), S. 600-607.</li><li>Nico Paech: Befreiung vom Überfluss. Auf dem Weg in die Postwachstumsökonomie, München 2012.</li><li>Maja Göpel: Unsere Welt neu denken. Eine Einladung, Berlin 2020.</li><li>Robert Leonoard: E.F. Schumacher and the Making of Buddhists Economics 1955-1973. Cambridge University Press, 1919.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://schumacher-gesellschaft.de/" >Verein für Nachhaltigkeit/Schumacher-Gesellschaft</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/kapitalismus/index.html" >Planet Wissen: Wirtschaft - Kapitalismus</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/industrialisierung_in_deutschland/industrialisierung-industrielle-revolution-100.html" >Planet Wissen: Industrialisierung in Deutschland - Industrielle Revolution</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka <br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Theo Kramer</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 29 Mar 2025 05:00:44 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christiane Kopka</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Nachhaltigkeit, Repair Café, Das menschliche Maß, Ernst Friedrich Schumacher, Club of Rome, Zeitzeichen, 29.03.1955, 29.03.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ein deutsch-britischer Manager fliegt 1955 nach Burma, um die Wirtschaft dort nach westlichen Standards auszurichten. Doch der Besuch in Asien ändert sein Leben und seinen Blick auf die Welt.</itunes:summary>
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      <title>Marc Chagall: fliegende Liebespaare und biblische Bilder</title>
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      <description>Er verbindet relgiöse Symbolik mit den Farben seiner Kindheit im jüdischen Stetl. Chagalls Bilder erzählen von Liebe, Verlust und Mystik. Er stirbt am 28. März 1985 in Südfrankreich. Von Andrea Klasen.</description>
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      <![CDATA[<p>Er verbindet relgiöse Symbolik mit den Farben seiner Kindheit im jüdischen Stetl. Chagalls Bilder erzählen von Liebe, Verlust und Mystik. Er stirbt am 28. März 1985 in Südfrankreich.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Klasen:</strong><br/><ul><li>was seine streng gläubige Verwandtschaft von Chagalls Berufswunsch Maler hält,</li><li>welche Kunstströmungen seinen Stil beeinflussen,</li><li>wie seine große Liebe Bella zu seiner Muse wird,</li><li>warum Chagall einige seiner Bilder neu malt,</li><li>welche einzigartige Farbe nur er mischen kann.</li></ul><br/>Marc Chagall kommt 1887 im Norden des heutigen Weißrussland zur Welt. Er erlebt all die großen Katastrophen des 20. Jahrhunderts mit: die Weltkriege, die russische Revolution, Vertreibung, Flucht, anschwellenden Antisemitismus.<br/><br/>Er erlebt selbst Pogrome. Auch das findet seinen Niederschlag in den Werken. Seine Themen, Symbole und Figuren sammelt er in der Kindheit. Sie wird für ihn zu einer reich gefüllten Vorratskammer, deren Tür er beim Malen öffnet, um hinein zu schlüpfen. Nach Lehrjahren in Paris hat er 1913 in Berlin seinen Durchbruch.<br/><br/>In den 1930er-Jahren beginnt Chagall damit, sein Themenrepertoire zu erweitern. Er wendet sich christlichen Motiven zu und illustriert Geschichten aus der Bibel. Diese künstlerische Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift begleitet den Maler bis an sein Lebensende.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Susanne Meyer-Büser (Kunsthistorikerin, Kunstsammlung NRW)</li><li>Ausstellungskatalog der Albertina Wien und der Kunstsammlung NRW: Chagall. München 2024</li><li>Susan Compton: Marc Chagall - mein Leben, mein Traum. München 1997</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>HR Retro: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/hr-retro-oder-abendschau/marc-chagalls-wandbild-fuers-theaterhaus/hr-fernsehen/MmY2NzJiODktNjBkOC00M2Y5LThmMTAtZjQzMjYwZWUyY2Iz" >Marc Chagalls Wandbild fürs Theaterhaus in Frankfurt</a></li><li>NDR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/kultur-im-norden/studio-saint-paul-de-vence/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS85Yzg2Yzc0Ny0wODI2LTRhYWMtYWUzNy00ZGUyMWM4ZmQ3NjQ" >Chagall über Saint-Paul-de-Vence</a></li><li>West-Art: Wunderkind der Moderne - Marc Chagall im K20 in Düsseldorf</li><li>Pfarrei St. Stephan Mainz: <a href="https://bistummainz.de/pfarrei/mainz-st-stephan/chagall-fenster/meditationen-fuehrungen-erlaeuterungen/" >Führungen zu den Chagall-Fenstern</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Andrea Klasen<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 28 Mar 2025 05:00:52 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Klasen</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 28.03.2025, 28.03.1985, jüdische Kunst, blaue Farbe, Surrealismus, Glasmalerei, Mainz, Sankt Stephan</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Er verbindet relgiöse Symbolik mit den Farben seiner Kindheit im jüdischen Stetl. Chagalls Bilder erzählen von Liebe, Verlust und Mystik. Er stirbt am 28. März 1985 in Südfrankreich.</itunes:summary>
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      <title>DDR-Jugendweihe: die sozialistische Alternative zur Konfirmation</title>
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      <description>Am 27. März 1955 finden in der DDR die ersten Jugendweihen statt. Neben Hochzeiten etabliert sich das Staatsritual als absoluter Höhepunkt im familiären Alltagsleben. Von Thomas Klug.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 27. März 1955 finden in der DDR die ersten Jugendweihen statt. Neben Hochzeiten etabliert sich das Staatsritual als absoluter Höhepunkt im familiären Alltagsleben.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:</strong><br/><ul><li>mit welchen Methoden die FDJ den DDR-Nachwuchs auf die Jugendweihe vorbereitet,</li><li>wie viele Mädchen und Jungen 1955 die erste Jugendweihen durchlaufen,</li><li>in welchem Tonfall die Zeremonien ablaufen,</li><li>wie die Gelöbnisse über die Jahre verändert werden,</li><li>welches Ritual die Jugendweihe jeweils abschließt.</li></ul><br/>Erwachsenwerden beginnt etwa mit 14 Jahren. Zeremonien wie Kommunion und Konfirmation sollen die Jugendlichen auf ihre Zukunft vorbereiten. In der DDR ist es die Jugendweihe, die im ostdeutschen Realsozialismus Teil der Staatsideologie ist.<br/><br/>Dabei ist die Jugendweihe keine Erfindung der DDR. Es gibt sie schon seit 1857 in Deutschland - zunächst bei freireligiösen Gruppen, später in der Arbeiterbewegung. In der DDR wurde sie zum staatstragenden Pflichtprogramm für Jugendliche der achten Klassen. Offiziell ist die Teilnahme an der Jugendweihe freiwillig.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Petra Lange (Zeitzeugin)</li><li>Evelyn Geist (Zeitzeugin)</li><li>Wolf-Steffen Weißker (Zeitzeuge)</li><li>Kornelius Ens: <a href="https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/214629/die-jugendweihe-als-zentrales-konfliktfeld-des-erziehungsanspruchs-zwischen-staat-und-evangelischer-kirche/" >Die Jugendweihe als zentrales Konfliktfeld des Erziehungsanspruchs zwischen Staat und evangelischer Kirche - Entwicklungen in der Zeit von 1954 bis 1959. Deutschland Archiv 02.11.2015</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>DDR-Fernsehen: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-kamera/10-jahre-jugendweihe-festveranstaltung-in-berlin/ard/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xNDgyMTM" >10 Jahre Jugendweihe - Festveranstaltung in Berlin</a></li><li>Jugendopposition in der DDR: <a href="https://www.jugendopposition.de/themen/145438/jugendweihe" >Jugendweihe</a></li><li>SWR Kultur: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:46a5070912a20650/" >Jugendweihe - Renaissance eines Rituals</a></li><li>ARD-Morgenmagazin: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/morgenmagazin/moma-reporter-jugendweihe-eintritt-in-ein-neues-leben/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21vcmdlbm1hZ2F6aW4vMTk2OTVhMzQtNDZhZi00OTgzLWExNmYtZjA5NTdjNjNjY2Jj" >Jugendweihe heute - Eintritt in ein neues Leben?</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Klug<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 27 Mar 2025 05:00:21 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Klug</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 27.03.2025, 27.03.1955, Konfirmation, Übergangsritual</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 27. März 1955 finden in der DDR die ersten Jugendweihen statt. Neben Hochzeiten etabliert sich das Staatsritual als absoluter Höhepunkt im familiären Alltagsleben.</itunes:summary>
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      <title>Nackt im Museum: George Smith und seine Sintflut-Sensation</title>
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      <description>George Smith, am 26.3.1840 in London geboren, bringt sich selbst die Keilschrift bei und entdeckt das Gilgamesch-Epos, die babylonische Version der Sintflutgeschichte. Von Wolfgang Meyer.</description>
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      <![CDATA[<p>George Smith, am 26.3.1840 in London geboren, bringt sich selbst die Keilschrift bei und entdeckt das Gilgamesch-Epos, die babylonische Version der Sintflutgeschichte.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Meyer:</strong><br/><ul><li>wie sich George Smith selbst Hebräisch und die assyrische Schrift beibringt,</li><li>wie er Assistent der Assyriologie-Abteilung des Britischen Museums in London wird,</li><li>mit welcher freizügigen Aktion Smith seine Entdeckung der Keilschrift-Tafel feiert,</li><li>welche britische Prominenz sich über die Entdeckung informieren lässt,</li><li>wie George Smith mit 36 Jahren zu Tode kommt.</li></ul><br/>Die Zeichen auf der zerbrochenen Tontafel sind winzig, dennoch gut erkennbar. Sie sehen aus wie eingeritzte oder eingedrückte Muster - eine Mischung aus Symbolen und Buchstaben. Es ist Keilschrift, an die 5.000 Jahre alt. Ausgegraben wird sie 1840 während einer Expedition in Mesopotamien, dem heutigen Irak.<br/><br/>Doch gelesen wird die Tafel erst mehr als 30 Jahre später - von George Smith, der als Assistent im Britischen Museum in London arbeitet: "Ich sah sofort, dass ich mindestens einen Teil der babylonischen Sintflutgeschichte entdeckt hatte." <br/><br/>Es wird sich als das letzte Kapitel des umfangreichen und heute berühmten Epos über den sagenhaften König Gilgamesch entpuppen. Eine der ältesten literarischen Texte der Menschheitsgeschichte. Viel älter als die Bibel.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Sabina Franke (Hg.): Das Gilgamesch-Epos. Ditzingen 2023</li><li>George Smith: Assyrian Discoveries. London 1875</li><li>Cornelius Heinrich: Schreiberübungen aus neuassyrischer Zeit. Wiesbaden 2023</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag 23.10.4004 v. Chr.: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-erschaffung-welt-100.html" >Gott erschafft die Welt</a></li><li>SWR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/science-talk/die-keilschrift-faszinierendes-kulturerbe/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE4MDYzMDU" >Die Keilschrift - Faszinierendes Kulturerbe</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/antike/babylon/babylonien-100.html" >Babylonien</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/mythos-die-groessten-raetsel-der-geschichte--das-geheimnis-der-sintflut-100.html" >Mythos - Das Geheimnis der Sintflut</a></li><li>ARD: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/mythen/sintflut-deukalion-und-pyrrha/ard-alpha/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzg5MDMzZjhiLWRhNTEtNDE0My04ZmU1LTg3MzhlZDkyNmFkYg" >Griechische Mythen: Sintflut - Deukalion und Pyrrha</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Wolfgang Meyer<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 26 Mar 2025 05:00:02 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Wolfgang Meyer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 26.03.2025, 26.03.1840, Assyriologie, Sintflutgeschichte, Noah, Indiana Jones</itunes:keywords>
      <itunes:summary>George Smith, am 26.3.1840 in London geboren, bringt sich selbst die Keilschrift bei und entdeckt das Gilgamesch-Epos, die babylonische Version der Sintflutgeschichte.</itunes:summary>
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      <title>Ein Gesetz, das Hitler hätte stoppen sollen</title>
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      <description>Das "Gesetz zum Schutze der Republik" soll die Weimarer Demokratie vor inneren Feinden schützen. Am 25.3.1930 wird es neu beschlossen, ist gegen die NSDAP aber letztlich erfolglos. Von Martina Meißner.</description>
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      <![CDATA[<p>Das "Gesetz zum Schutze der Republik" soll die Weimarer Demokratie vor inneren Feinden schützen. Am 25.3.1930 wird es neu beschlossen, ist gegen die NSDAP aber letztlich erfolglos.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:</strong><br/><ul><li>wie ein Gericht Adolf Hitler vor der Ausweisung aus Deutschland bewahrt,</li><li>von einer Weimarer Republik, die von Verschwörungstheorien, Gewaltexzessen und Inflation bestimmt wird,</li><li>in welchen Fällen das Republikschutzgesetz zu harten Urteilen führt,</li><li>vom "Thüringen-Projekt", das heute vor autoritär-populistischen Parteien warnt.</li></ul><br/>In den Anfangsjahren der Weimarer Republik verüben rechtsextremistische Verschwörer 354 politische Morde. Einer, der für besonderes Aufsehen sorgt, ist der an Reichsaußenminister Walther Rathenau. Nach seinem Tod wird 1922 das erste "Gesetz zum Schutze der Republik" verabschiedet. Es verbietet Organisationen, die sich gegen die "verfassungsmäßig festgestellte republikanische Staatsform" richten. Zudem verschärft es die Bestrafung politisch motivierter Gewalttaten gegen Regierungsmitglieder und schreibt die Einrichtung eines Staatsgerichthofs fest.<br/><br/>Am 25. März 1930 wird das Gesetz durch eine zweite - deutlich abgeschwächte Version - ersetzt. Letztlich scheitert der Versuch, die Republik zu stabilisieren. Vor der Machtübernahme durch die NSDAP kann auch das Republikschutzgesetz die Weimarer Republik nicht schützen. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Martin Sabrow, Historiker</li><li>Juliana Talg, Juristin</li><li>Martin Sabrow: Gewalt gegen Weimar. Zerreißproben der frühen Republik, 2023</li><li>Martin Sabrow: Der Rathenaumord und die deutsche Revolution, 2022</li><li>Verfassungsblog: <a href="https://verfassungsblog.de/thuringen-projekt/" >Das Thüringen-Projekt</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/weimarer_republik/index.html" >Die Weimarer Republik</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-generalstreik-gegen-kapp-putsch-100.html" >15.03.1920 - Wie ein Generalstreik Deutschlands Demokratie rettet</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Martina Meißner<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 25 Mar 2025 05:00:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Martina Meißner</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Weimarer Republik, Republikschutzgesetz, Hitler-Prozess, Walther Rathenau, NSDAP, Extremismus, Demokratie, Zeitzeichen, 25.03.1930, 25.03.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Das "Gesetz zum Schutze der Republik" soll die Weimarer Demokratie vor inneren Feinden schützen. Am 25.3.1930 wird es neu beschlossen, ist gegen die NSDAP aber letztlich erfolglos.</itunes:summary>
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      <title>10 Jahre Germanwings-Absturz: Der Umgang mit dem Unfassbaren</title>
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      <description>Zeitzeichen-Sonderfolge zum Germanwings-Absturz: Am 24.3.2015 sterben alle 150 Insassen des Flugzeugs. Der Co-Pilot habe die Maschine absichtlich zum Absturz gebracht, verkündet die Staatsanwaltschaft schon zwei Tage später. Von Nikolaus Steiner.</description>
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      <![CDATA[<p>Zeitzeichen-Sonderfolge zum Germanwings-Absturz: Am 24.3.2015 sterben alle 150 Insassen des Flugzeugs. Der Co-Pilot habe die Maschine absichtlich zum Absturz gebracht, verkündet die Staatsanwaltschaft schon zwei Tage später.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Nikolaus Steiner:</strong><br/><ul><li>dass die Justiz die Frage nach der Verantwortung bis heute beschäftigt,</li><li>wie der Vater des Co-Piloten für den Ruf seines Sohnes kämpft,</li><li>von Klagen der Angehörigen gegen Ärzte und die Lufthansa,</li><li>von Schadensersatz und der Frage: Wie viel ist ein Menschenleben wert?</li></ul><br/>Am 24. März 2015 erschüttert eine Katastrophe Deutschland und die Welt. Ein deutsches Passagierflugzeug stürzt ab und zerschellt an einem Berg in den französischen Alpen. An Bord der Maschine sind 150 Menschen, 150 Leben, 150 Geschichten.<br/><br/>Der Germanwings-Absturz ist die größte Katastrophe in der Geschichte der bundesdeutschen Luftfahrt. Und für die Angehörigen der Beginn eines scheinbar nicht enden wollenden Albtraums. Laut Staatsanwaltschaft hat der Co-Pilot das Flugzeug absichtlich zum Absturz gebracht.<br/><br/>Entstanden ist diese Zeitzeichen-Sonderfolge in Zusammenarbeit mit dem Team des WDR-Podcasts "Der Germanwings-Absturz - Zehn Jahre ohne euch". Darin erzählen Angehörige, wie sie die schreckliche Nachricht erreicht hat - und wie sie seitdem versuchen, mit dieser Katastrophe klarzukommen.<br/><br/><strong>Hörtipp:</strong><br/><ul><li>Podcast: <a href="https://1.ard.de/podcast-zehn-jahre-germanwings-absturz" >Der Germanwings-Absturz - Zehn Jahre ohne euch</a></li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Klaus Radner, Angehöriger</li><li>Christoph Kumpa, Staatsanwalt</li><li>Elmar Giemulla, Rechtsanwalt</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-germanwings-absturz-100.html" >24. März 2015 - Absturz des Germanwings-Fluges 4U9525</a></li><li>WDR-Reportage: <a href="http://reportage.wdr.de/absturz-germanwings" >Trauer, Entsetzen, Fassungslosigkeit - Absturz von Flug 4U9525</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Nikolaus Steiner<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 24 Mar 2025 08:50:22 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Germanwings, Absturz, Katastrophe, Copilot, Suizid, Andreas Lubitz, Angehörige, Verschwörungstheorie, technischer Defekt, Podcast, Zeitzeichen, 24.03.2025, 24.03.2015</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Zeitzeichen-Sonderfolge zum Germanwings-Absturz: Am 24.3.2015 sterben alle 150 Insassen des Flugzeugs. Der Co-Pilot habe die Maschine absichtlich zum Absturz gebracht, verkündet die Staatsanwaltschaft schon zwei Tage später.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-03-24T09:50:22</ard:visibleFrom>
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      <title>Eine Literatur aus Technik und Abenteuer: Jules Verne</title>
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      <description>Jules Vernes Name steht wie kein zweiter für die Begeisterung für Entdeckungen und die Reise ins Unbekannte - weit über seinen Tod am 24.3.1905 hinaus. Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>Jules Vernes Name steht wie kein zweiter für die Begeisterung für Entdeckungen und die Reise ins Unbekannte - weit über seinen Tod am 24.3.1905 hinaus.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:</strong><br/><ul><li>mit welchem Buch Jules Verne seinen literarischen Durchbruch hat,</li><li>wie umfassend sein Verleger Einfluss auf die Manuskripte nimmt,</li><li>auf wie vielen Karteikarten Verne seine Notizen festhält,</li><li>wie schwierig sich sein Privatleben gestaltet,</li><li>welches unveröffentlichte Werk mehr als 80 Jahre nach seinem Tod gefunden wird.</li></ul><br/>Mit Jules Verne entsteht ein neues literarisches Genre: der naturwissenschaftliche Roman. Darin werden naturwissenschaftliche Fakten in Romanform dargestellt und für die Lesenden konsumierbar gemacht. Der Autor nimmt es mit den Fakten so genau wie möglich. Er informiert sich akribisch über die Entdeckungen und Erfindungen seiner Zeit.<br/><br/>Er wird zum Technik-Visionär, indem er die Erfindungen plausibel weiterspinnt und zu Dingen kombiniert, die in späteren Jahrzehnten tatsächlich erfunden werden. Wie die "photographische Telegraphie", sprich: das Faxgerät oder das Bildtelefon. Doch Verne erkennt auch: Die Technik kann die Natur zerstören und in Kombination mit der menschlichen Überheblichkeit zur Gefahr werden.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Bernhard Krauth (Schiffskapitän und Vorsitzender des deutschen Jules-Verne-Clubs)</li><li>Volker Dehs: Jules Verne - Eine kritische Biographie. Ostfildern 2005</li><li>Ralf Junkerjürgen: Jules Verne. Darmstadt 2018</li><li>Jules Verne: Paris im 20. Jahrhundert. Wien 1996</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 14.11.1889: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-nellie-bly-102.html" >Nellie Bly und Elisabeth Bisland starten ihr Rennen um die Welt</a></li><li>WDR-Hörspiel: "Reise um die Erde in 80 Tagen"</li><li>MDR-Hörspiel: <a href="https://www.mdr.de/kultur/podcast/hoerspiele/audio-hoerspiel-verne-zwanzigtausend-meilen-eins-100.html" >20.000 Meilen unter den Meeren</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/reise-ins-innere-der-erde-auf-den-spuren-von-jules-verne-100.html" >Reise ins Innere der Erde - Auf den Spuren von Jules Verne</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Daniela Wakonigg<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 24 Mar 2025 03:00:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Daniela Wakonigg</itunes:author>
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      <itunes:keywords>24.03.2025, 24.03.1905, Jules Verne, Science Fiction, Literatur, Pierre-Jules Hetzel, 20.000 Meilen unter dem Meer, Reise zum Mond, Reise zum Mittelpunkt der Erde, Phantastik, Wissenschaft</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Jules Vernes Name steht wie kein zweiter für die Begeisterung für Entdeckungen und die Reise ins Unbekannte - weit über seinen Tod am 24.3.1905 hinaus.</itunes:summary>
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      <title>Die Challenger-Expedition: die tiefste Meeresstelle der Welt</title>
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      <description>Die Challenger-Expedition misst die tiefste bekannte Meeresstelle im Marianengraben. Ein Meilenstein in der Meeresforschung und eine bahnbrechende Entdeckung am 23.3.1875. Von Thomas Mau.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Challenger-Expedition misst die tiefste bekannte Meeresstelle im Marianengraben. Ein Meilenstein in der Meeresforschung und eine bahnbrechende Entdeckung am 23.3.1875.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Mau:</strong><br/><ul><li>wie viel Geld die britische Königin Victoria in die Challenger-Expedition investiert,</li><li>was die Erfindung des Telegrafen mit der Tiefseeforschung zu tun hat,</li><li>welche Wassertemperatur das Thermometer bei 8.184 Metern Tiefe anzeigt,</li><li>was die Abyssus-Theorie über das Leben in der Tiefsee annimmt,</li><li>wie lange es dauert, alle Daten und Proben der Challenger-Expedition auszuwerten.</li></ul><br/>Dreieinhalb Jahre lang reist das dreimastige Segelschiff, unterstützt von Dampfmotoren, durch fast alle Weltmeere. An die 130.000 Kilometer legt die HMS Challenger in dieser Zeit zurück. Im Pazifischen Ozean gelingt schließlich auf halber Strecke zwischen Papua-Neuguinea und Japan die Sensation: am 23. März 1875 erfasst das Forschungsschiff am südlichen Ende des Marianengrabens die tiefste bis dahin gemessene Meeresstelle.<br/><br/>Es dauert fast 100 Jahre, bis Menschen in dieser Tiefe zum Meeresgrund tauchen. Der Schweizer Forscher Jacques Piccard und der US-Offizier Don Walsh erreichen im Januar 1960 mit ihrer Tauchkapsel "Trieste" als erste Menschen den Grund des Challenger-Grabens. Dabei stellt sich heraus: Das Meer ist noch tiefer, als von den Forschern der Challenger-Expedition angenommen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Katrin Kleemann (Deutsches Schifffahrtsmuseum Bremerhaven)</li><li>Torben Riehl (Senckenberg Research Institute and Natural History Museum Frankfurt)</li><li>Rudolf von Willemoes-Suhm: Die Challenger-Expedition. Wiesbaden 2022</li><li>Royal Museums Greenwich: <a href="https://www.rmg.co.uk/stories/topics/hms-challenger-expedition-oceanography-trailblazer" >HMS Challenger</a></li><li><a href="https://www.19thcenturyscience.org/HMSC/HMSC-INDEX/index-linked.htm" >Originaltexte, Landkarten und Fotografien zur Challenger-Expedition</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Uni Bremen: <a href="https://www.marum.de/Lot-MeBo/Die-Challenger-Expedition-1872-1876.html" >Die Challenger-Expedition - Vom Lot zum Meeresboden-Bohrgerät</a></li><li>Zeitzeichen 27.07.1866: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/kabel-verbindung-atlantik-100.html" >Erste dauerhafte Kabelverbindung über den Atlantik</a></li><li>Zeitzeichen 28.07.1922: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-piccard-jacques-tiefsee-100.html" >Der Tiefseeforscher Jacques Piccard wird geboren</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/meer/tiefsee/pwiedierekordtauchfahrtdertrieste100.html" >Die Rekord-Tauschfahrt der "Trieste"</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/meer/tiefsee/index.html" >Die Tiefsee</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Mau<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 23 Mar 2025 05:00:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Mau</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 23.03.1875, 23.03.2025, Pazifischer Ozean, Marianengraben, Ozeanforschung, Tiefseeforschung, historische Expeditionen</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die Challenger-Expedition misst die tiefste bekannte Meeresstelle im Marianengraben. Ein Meilenstein in der Meeresforschung und eine bahnbrechende Entdeckung am 23.3.1875.</itunes:summary>
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      <title>Seitensprung mit grausamen Folgen: Das Pfählen von Ehebrechern</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-seitensprung-mit-grausamen-folgen-das-pfaehlen-von-ehebrechern-100.html</link>
      <description>Im Jahr 1340 wird im Wiener Stadtrecht das Pfählen von Ehebrechenden erlaubt. Das soll abschrecken, aber auch die Institution der Ehe schützen. Von Maren Gottschalk.</description>
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      <![CDATA[<p>Im Jahr 1340 wird im Wiener Stadtrecht das Pfählen von Ehebrechenden erlaubt. Das soll abschrecken, aber auch die Institution der Ehe schützen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:</strong><br/><ul><li>wie im 12. Jahrhundert aus dem weltlichen Bund der Ehe eine kirchliche Angelegenheit wird,</li><li>was die sogenannte Ausnahmeregel für den Sex von Eheleuten bedeutet,</li><li>was Gott im mittelalterlichen Denken mit den Strafandrohungen zu tun hat,</li><li>welche Strafen für Ehebrecher:innen in Südfrankreich und in den Kreuzfahrerstaaten gelten,</li><li>wie König Lothar II. seine Gemahlin des Ehebruchs bezichtigt, um sie loszuwerden.</li></ul><br/>Ehebruch gehört zu den Dingen, die Menschen einander am wenigsten verzeihen. Das ist auch im Mittelalter schon so. Während Untreue heute als Privatangelegenheit betrachtet wird, ist sie im Mittelalter jedoch mit harten Strafen bedroht.<br/><br/>So ließ der österreichische Herzog Albrecht II. 1340 im Wiener Stadtrecht festschreiben, dass ehebrecherische Männer und Frauen mit einem Pfahl durchbohrt und auf diese Weise grausam ermordet werden sollen. Obwohl das Gesetz für beide Geschlechter gilt, werden deutlich mehr Frauen wegen Ehebruchs bestraft.<br/><br/>Der Grund dafür liegt in der fast schon panischen Angst von Männern und Familien, man könnte ihnen einen illegitimen Erben unterjubeln. Um das zu verhindern, werden Mädchen und Frauen streng überwacht. Außerdem sollen sie durch die Androhung harter Strafen vom Ehebruch abgehalten werden.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Klaus van Eickels (Geschichtsprofessor, Universität Bamberg)</li><li>Linda Dohmen (Historikerin, Universität Bonn)</li><li>Leah Otis-Cour: Lust und Liebe - Geschichte der Paarbeziehungen im Mittelalter. Frankfurt am Main 2000</li><li>Georges Duby: Die Frau ohne Stimme. Berlin 1989</li><li>Michael Dallapiazza (Hrsg.): Wie ein Mann ein fromm Weib soll machen - Mittelalterliche Lehren über Ehe und Haushalt. Frankfurt am Main 1984</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 8.8.869: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-koenig-lothar-der-zweite-104.html" >Der fränkische König Lothar II. stirbt in Piacenza</a></li><li>Stichtag 28.11.1996: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6220.html" >Österreich streicht Ehebruch als Straftat</a></li><li>BR-Podcast "Die Frage": <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:5cdfd8396cce7d73/" >Verheiratet &amp; Affäre mit dem besten Freund: Ab wann ist es Fremdgehen?</a></li><li>ZDF "37 Grad": <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/37-grad/37-abenteuer-affaere-100.html" >Abenteuer Affäre - Leben mit dem Seitensprung</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Maren Gottschalk<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 22 Mar 2025 05:00:12 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Maren Gottschalk</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 22.03.2025, 1340, Wiener Stadtrecht, Rechtsgeschichte, Mittelalter, Ehebrecher, Moralvorstellungen</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Im Jahr 1340 wird im Wiener Stadtrecht das Pfählen von Ehebrechenden erlaubt. Das soll abschrecken, aber auch die Institution der Ehe schützen.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-03-22T06:00:12</ard:visibleFrom>
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      <title>Rettet ein Scharlatan Johann Sebastian Bach vor der Erblindung?</title>
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      <description>Johann Sebastian Bach droht zu erblinden, die Folge wäre der Ruin. Im März 1750 lässt er sich vom Augenarzt und Scharlatan John Taylor operieren: ein riskanter Entschluss! Von Christian Kosfeld.</description>
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      <![CDATA[<p>Johann Sebastian Bach droht zu erblinden, die Folge wäre der Ruin. Im März 1750 lässt er sich vom Augenarzt und Scharlatan John Taylor operieren: ein riskanter Entschluss!</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:</strong><br/><ul><li>vom Augenleiden Bachs, das rasend schnell zur Erblindung führt,</li><li>wie genau die schmerzhafte Tortur des "Starstichs" funktioniert,</li><li>wer sonst noch zu den namhaften Patienten des John Taylor zählt,</li><li>vom einsamen Ende des Augenarztes: blind, in einem Kloster.</li></ul><br/>Im März 1750 erreicht eine Kutsche die reiche Handelsstadt Leipzig. Sie ist über und über bemalt mit Augen. Der Mann in der Kutsche ist John Taylor, selbst ernannter "Oculist", "Augen-Operateur" und "Chevalier". Vor allem aber ist er Werbeprofi, zelebriert die großen und pompösen Auftritte.<br/><br/>Taylor hat eine - sehr schmerzhafte und risikoreiche - Operationsmethode zur Behandlung des Grauen Stars entwickelt. Einer seiner Patienten ist der Komponist Johann Sebastian Bach. Dieser übersteht die OP und auch die anschließende Nachbehandlung mit Aderlässen und Augentropfen aus Taubenblut. Doch das Licht, das die erste Operation in Bachs Leben zurückbringt, schwindet nach wenigen Tagen.<br/><br/>Taylor operiert ein zweites Mal - ohne Erfolg und wohl mit fatalen Folgen. Fast ein halbes Jahr kämpft Bach mit Infektionen und starkem Fieber. Dann jedoch scheint sich alles zum Guten zu wenden, er kann tatsächlich wieder sehen. Doch das Glück ist nur von kurzer Dauer: Zehn Tage später ist Bach tot. Die genaue Todesursache ist unklar.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Michael Maul, Intendant des Leipziger Bachfests, Mitarbeiter im Bach-Archiv Leipzig, Prof. an der Martin-Luther-Universität Halle</li><li>Christoph Wolff: Johann Sebastian Bach. Frankfurt am Main, 2000</li><li>Michael Maul: Bach - Eine Bildbiographie. Leipzig, 2021</li><li>Richard H. C. Zegers<em>: </em><a href="https://musebaroque.fr/archives/Downloads/zegers_eyes_bach.pdf" >The Eyes of Johann Sebastian Bach</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag9030.html" >28. Juli 1750 - Johann Sebastian Bach stirbt in Leipzig</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/netzhaut-100.html" >22. August 1949 - Erste Netzhaut-Operation mit Sonnenlicht</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Kosfeld<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 20 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christian Kosfeld</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Johann Sebastian Bach, Musik, Operation, Medizin, Todesursache, John Taylor, Augenarzt, Klassik, Geschichte, Zeitzeichen, 21.03.2025, 21.03.1750</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Johann Sebastian Bach droht zu erblinden, die Folge wäre der Ruin. Im März 1750 lässt er sich vom Augenarzt und Scharlatan John Taylor operieren: ein riskanter Entschluss!</itunes:summary>
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      <title>Sviatoslav Richter: Ein Pianist zwischen Kunst und Kaltem Krieg</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/sviatoslav-richter-ein-pianist-zwischen-kunst-und-kaltem-krieg-100.html</link>
      <description>Er gilt als einer der besten Pianisten der Welt. Scheu, eigenwillig - ein Künstlerleben im Kalten Krieg. Am 20.03.1915 wird Sviatoslav Richter in der heutigen Ukraine geboren. Von Christoph Vratz.</description>
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      <![CDATA[<p>Er gilt als einer der besten Pianisten der Welt. Scheu, eigenwillig - ein Künstlerleben im Kalten Krieg. Am 20.03.1915 wird Sviatoslav Richter in der heutigen Ukraine geboren.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vratz:</strong><br/><ul><li>von Richters Abneigung gegen Schule und den väterlichen Klavierunterricht,</li><li>wie Richter in Zeiten des Kalten Kriegs zum musikalischen Botschafter aus der Sowjetunion wird,</li><li>von Richters Schwanken zwischen Selbstzweifeln und Selbstinszenierung, </li><li>von seiner besonderen Beziehung zu Richard Wagner und Marlene Dietrich.</li></ul><br/>Auf der Bühne wirkt Swjatoslaw Richter wie einer, der lieber woanders wäre. Der mächtige Mann mit kantigem, kahlem Schädel und gewaltigen Händen spielt lieber im Dämmerschein einer Stehlampe als im Licht der Scheinwerfer.<br/><br/>Dabei ist der am 20. März 1915 im damals russischen Schytomyr geborene Richter eine musikalische Legende. Er hat sich früh einen Namen gemacht, wegen der Ekstase und Klarheit seiner Musik - und wegen seiner rigiden Strenge, vor allem sich selbst gegenüber. Doch es dauert bis 1960, ehe der russische Pianist erstmals den Westen besucht.<br/><br/>Je berühmter Richter wird, desto scheuer reagiert er auf medialen Rummel, hat zeitweise Depressionen. Immer seltener lässt er sich zu Studioaufnahmen überreden, verweigert auch den kommerziellen Konzertbetrieb. Stattdessen etabliert er in Frankreich ein Festival im Nirgendwo. Mit 82 Jahren stirbt Swjatoslaw Richter in der Nähe von Moskau an einem Herzinfarkt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Elisabeth Leonskaja, Pianistin</li><li>Bruno Monsaingeon: Swjatoslaw Richter. Mein Leben, meine Musik. Übersetzt und redaktionell bearbeitet von Anne Feichtner von Ian. Düsseldorf, 2005</li><li>Ingo Harden/Gregor Willmes: PianistenProfile. 600 Interpreten: ihre Biographie, ihr Stil, ihre Aufnahmen. Unter Mitarbeit von Peter Seidle. Kassel, 2008</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-sergej-rachmaninow-100.html" >28. März 1943 - Todestag des Komponisten Sergej Rachmaninow</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-maria-theresia-paradis100.html" >Beeindruckte Mozart: Die blinde Pianistin Maria Theresia Paradis</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vratz<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 19 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christoph Vratz</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 20.03.2025, 20.03.1915, Schitomir, Pianist, Kalter Krieg, russischer Pianist, Legende</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Er gilt als einer der besten Pianisten der Welt. Scheu, eigenwillig - ein Künstlerleben im Kalten Krieg. Am 20.03.1915 wird Sviatoslav Richter in der heutigen Ukraine geboren.</itunes:summary>
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      <title>Arthur J. Balfour und sein Beitrag zum Nahost-Konflikt</title>
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      <description>Am 19.3.1930 stirbt der britische Ex-Premier Arthur J. Balfour, Verfasser der "Balfour-Deklaration": sie befürwortet "eine nationale Heimstätte für das jüdische Volk". Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 19.3.1930 stirbt der britische Ex-Premier Arthur J. Balfour, Verfasser der "Balfour-Deklaration": sie befürwortet "eine nationale Heimstätte für das jüdische Volk".</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>vom Durchgangsland Palästina und seiner ethnisch und kulturell gemischten Bevölkerung,</li><li>warum der Zionismus auch unter Jüdinnen und Juden heftig umstritten ist,</li><li>an welche Bedingungen die britische Sympathiebekundung für eine jüdische Heimstätte geknüpft ist,</li><li>von einem Konflikt, der bis heute ungelöst ist. </li></ul><br/>Die "Balfour-Deklaration" von 1917 bahnt den Weg für die Gründung des Staates Israel und legt damit den Grundstein zum noch immer andauernden Konflikt zwischen Juden und Arabern.<br/><br/>Namensgeber der Deklaration ist <span lang="en">Arthur James Balfour</span>. Der britische Außenminister sendet während des Ersten Weltkriegs das folgenreiche Schreiben an den britischen Zionisten Lionel Walter Rothschild. Dahinter steckt vor allem eins: Interessenspolitik. Denn die Briten brauchen im Krieg die Unterstützung der Juden weltweit.<br/><br/>Lord Balfour stirbt am 19. März 1930. Den zunehmenden Widerstand der Araber gegen die jüdische Einwanderung erlebt er noch mit, auch die immer blutiger werdende Gewalt auf beiden Seiten. Nicht aber die Gründung Israels 1948 und die langfristigen Folgen der "Balfour-Deklaration". Die Hoffnung, dass es einen Ort gebe, an dem Juden vor Gewalt sicher wären, ist bis heute unerfüllt. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartnerinnen:</strong><br/><ul><li>Prof. Miriam Rürup, Historikerin, Direktorin des Moses Mendelssohn Zentrums für europäisch-jüdische Studien, Universität Potsdam</li><li>Prof. Gudrun Krämer, Historikerin, ehemals Leiterin des Instituts für Islamwissenschaft, FU Berlin</li><li>Gudrun Krämer: Geschichte Palästinas. München, 2015</li><li>Tom Segev: Es war einmal ein Palästina. Juden und Araber vor der Staatsgründung Israels. München, 2005</li><li>R. J. Q. Adams: Balfour. The Last Grandee. London, 2007</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-vor--jahren-die-staatsgruendung-israels-100.html" >Vor 75 Jahren - Die Staatsgründung Israels</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-baumeisterin-israels-die-architektin-lotte-cohn-100.html" >"Baumeisterin Israels" - Die Architektin Lotte Cohn</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-david-ben-gurion-100.html" >16. Oktober 1886 - Der israelische Politiker David Ben Gurion wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Almut Finck<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Annette Skrzydlo</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 18 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Almut Finck</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 19.03.2025, 19.03.1930, Zionismus, Antisemitismus, Philosemitismus, Nahost-Konflikt, Palästinenser, Staat Israel</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 19.3.1930 stirbt der britische Ex-Premier Arthur J. Balfour, Verfasser der "Balfour-Deklaration": sie befürwortet "eine nationale Heimstätte für das jüdische Volk".</itunes:summary>
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      <title>Premiere des ÖPNV: Der erste Linienbus der Welt</title>
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      <description>Nicht in Berlin oder New York, sondern durch die deutsche Provinz fährt am 18.3.1895 der erste Bus mit Motor. Der Beginn einer Revolution, wenn auch nur für neun Monate. Von Burkhard Hupe.</description>
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      <![CDATA[<p>Nicht in Berlin oder New York, sondern durch die deutsche Provinz fährt am 18.3.1895 der erste Bus mit Motor. Der Beginn einer Revolution, wenn auch nur für neun Monate.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Burkhard Hupe:</strong><br/><ul><li>wer in Netphen die Omnibusidee hat und die Initiative ergreift,</li><li>wie der erste Omnibus technisch ausgestattet ist,</li><li>welche Dörfer damit angefahren werden,</li><li>wo sich damals die Haltestellen befinden,</li><li>warum die Omnibuslinie nach nur neun Monaten aufgegeben wird.</li></ul><br/>1895 können nur Menschen problemlos reisen, die in großen Städten wohnen, die schon eine Bahnverbindung haben. Die Landbevölkerung ist weitgehend ausgeschlossen. Gerade im Siegerland gibt es damals viel Wald und wenig Wege.<br/><br/>Im entlegenen Landstrich wird Eisenerz abgebaut und verarbeitet. Vor allem entlang der Sieg entstehen im Zuge der industriellen Revolution tausende Arbeitsplätze. Für die Dorfbewohner in Netphen, Irmgarteichen und Deuz bedeutet das ein Arbeitsweg von zwei bis drei Stunden bis nach Siegen. Mit der Motor-Omnibuslinie schaffen sie die 15 Kilometer lange Strecke in einer Stunde und 20 Minuten.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Paul Wagener (Bürgermeister der Stadt Netphen)</li><li>Wilfried Lerchstein (Heimatforscher und Autor)</li><li>Bernd Heinemann (Künstler und Organisator der historischen Omnibusausfahrt)</li><li>Stadt Netphen (Hrsg.): 125 Jahre "Erste Motor-Omnibuslinie der Welt" Deuz - Netphen - Siegen. Netphen 2020</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag 20.04.1871: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-deutsche-fahrplankonferenz-100.html" >Erste deutsche Fahrplankonferenz</a></li><li>Zeitzeichen im Jahr 1904: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-greyhound-lines-100.html" >Die "Greyhound Lines" werden in den USA gegründet</a></li><li>Stichtag 08.02.1956: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-routemaster-doppeldeckerbus-100.html" >Routemaster-Doppeldeckerbus geht in London in Betrieb</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Burkhard Hupe<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 17 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Omnibus, Autobus, ÖPNV, Nahverkehr, Carl Benz, Verkehr, Automobil, Industrialisierung, Transport, Kaiserreich, Siegerland, 18.03.1940, 18.03.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Nicht in Berlin oder New York, sondern durch die deutsche Provinz fährt am 18.3.1895 der erste Bus mit Motor. Der Beginn einer Revolution, wenn auch nur für neun Monate.</itunes:summary>
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      <title>Der Philosophenkaiser: Ein glückliches Leben dank Marc Aurel?</title>
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      <description>Um die Weisheiten Marc Aurels, römischer Kaiser und letzter Stoiker der Alten Welt, gibt es heute eine riesige Begeisterung aus allen Ecken. Starb er gelassen am 17.3.180? Von Stephan Beuting.</description>
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      <![CDATA[<p>Um die Weisheiten Marc Aurels, römischer Kaiser und letzter Stoiker der Alten Welt, gibt es heute eine riesige Begeisterung aus allen Ecken. Starb er gelassen am 17.3.180?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Stephan Beuting:</strong><br/><ul><li>was die Stoa als Strömung der griechischen Philosophie ausmacht,</li><li>wann Marc Aurel Zeit hat, diese Ideen zu studieren,</li><li>mit welchen Widrigkeiten er sich als Kaiser auseinandersetzen muss,</li><li>wie der gegenwärtige Hype um ihn zu erklären ist,</li><li>warum seine stoische Ethik so gut zum Internet zu passen scheint.</li></ul><br/>Das Hindernis ist der Weg: Nach diesem verkürzten Motto will Marc Aurel 19 Jahre lang als römischer Kaiser handeln. Er ist vom Beginn seiner Herrschaft an mit Bedrohungen und Herausforderungen konfrontiert, die er als Krisenmanager meistert. Er unterwirft sich selbst lebenslangem Lernen - und fragt: Was kann ich ändern, was muss ich akzeptieren.<br/><br/>So füllt sich im Laufe seines Lebens ein philosophischer Werkzeugkoffer, mit dessen Hilfe er durch seine Kaiserzeit navigiert und an dem sich heute wieder viele bedienen, nicht jeder im Sinne Marc Aurels. Die stoische Ethik ist so attraktiv, weil sie das Versprechen ist, dass wir unsere negativen Emotionen in den Griff bekommen können, wenn wir uns anstrengen.<br/><br/>Auch über das Thema Tod macht sich Marc Aurel Gedanken: "Dass man den Tod mit heiterem Gemüt erwartet, als wäre er nichts anderes als die eine Auflösung der Elemente, aus denen jedes Lebewesen besteht." Ob ihm diese Gelassenheit im entscheidenden Moment geglückt ist, ist genauso wenig überliefert wie seine Todesursache. Klar ist nur, dass er mit Gedanken dieser Art Geschichte schreibt - als letzter Stoiker der Alten Welt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Marcus Reuter (Leiter Rheinisches Landesmuseum Trier)</li><li>Viola Skiba (Leiterin Stadtmuseum Trier)</li><li>Anna Schriefl (Professorin für Geschichte der Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.)</li><li>Marc Aurel: Selbstbetrachtungen. Berlin 1913</li><li>Donald J. Robertson: How to Think Like a Roman Emperor - The Stoic Philosophy of Marcus Aurelius. New York 2019</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR 5: Das philosophische Radio - Anna Schriefl: Stoische Lebenskunst</li><li>Bayern 2: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:e31043062efdeb01/" >Demokratie leben wie die Stoiker: Philosophin Ina Schmidt</a></li><li>SWR 2: <a href="https://www.swr.de/swrkultur/wissen/philosophie-der-gelassenheit-mark-aurel-und-die-stoiker-104.html" >Philosophie der Gelassenheit - Marc Aurel und die Stoiker</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Stephan Beuting<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 16 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Stephan Beuting</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Marc Aurel, Stoizismus, Kaiser, Römisches Reich, Philosophie, Philosophenkaiser, Zeitzeichen, Geschichte, 17.03.185, 17.03.2025</itunes:keywords>
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      <title>Selma Lagerlöf: Erste Frau mit Literaturnobelpreis</title>
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      <description>Um nicht heiraten zu müssen, wird Selma Lagerlöf Lehrerin. Ein Schulbuch über schwedische Geografie macht sie später weltberühmt: Nils Holgersson. Von Christoph Vormweg.</description>
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      <![CDATA[<p>Um nicht heiraten zu müssen, wird Selma Lagerlöf Lehrerin. Ein Schulbuch über schwedische Geografie macht sie später weltberühmt: Nils Holgersson.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vormweg:</strong><br/><ul><li>wie Selma Lagerlöf mit "Nils Holgersson" ihre schwedische Heimat feiert,</li><li>wie ihr Vater Selma unfreiwillig auf den Weg zum Erfolg lenkt,</li><li>warum Selma Lagerlöf gar nicht anders kann, als Lehrerin zu werden,</li><li>welche Sorge Lagerlöfs Geliebte Sophie Elkan bei der Verleihung des Nobelpreises umtreibt. </li></ul><br/>Selma Lagerlöf ist noch keine 30 Jahre alt, als sie ihren ersten großen Roman schreibt. Mit der Geschichte eines trunksüchtigen Pfarrers, der zum Beschützer der Entrechteten wird, macht sie auf sich aufmerksam. <br/><br/>Lagerlöf braucht den Erfolg ihrer Bücher und Geschichten. Denn sie muss etliche Mäuler stopfen. Ihre Mutter ist von ihrer Unterstützung abhängig, ihre Tante, ihre Schwester Gerda, manchmal auch einer ihrer Brüder. Mit ihrem Auswandererepos "Jerusalem", für das sie nach Palästina reist, schafft die Volksschullehrerin den Durchbruch. <br/><br/>Nils Holgersson, der Wichtel aus ihrem Kinderbuch für neunjährige Schülerinnen und Schüler, bringt ab 1906 dann richtig Geld. Die Erfolge ihrer Übersetzungen, allem voran in Deutschland, erlauben es Lagerlöf, den Familienhof Mårbacka in Värmland zurückzukaufen. Wenig später, 1909, kann sie ihren größten Triumph feiern: Im Alter von 51 Jahren wird Selma Lagerlöf als erster Frau der Literaturnobelpreis verliehen. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Holger Wolandt: Selma Lagerlöf. Värmland und die Welt. Eine Biografie. Stuttgart 2018</li><li>Selma Lagerlöf: Nils Holgerssons wunderbare Reise durch Schweden. Vollständige Neuübersetzung. Aus dem Schwedischen von Thomas Steinfeld. Berlin 2015</li><li>Selma Lagerlöf: Die Saga von Gösta Berling. Aus dem Schwedischen von Paul Berf. Berlin 2015. </li><li>Selma Lagerlöf: Die Erinnerungen: Mårbacka. Aus meinen Kindertagen. Das Tagebuch der Selma Ottilia Lovisa Lagerlöf. Nachwort von Holger Wolandt. Stuttgart 2016</li><li>Selma Lagerlöf: Liebe Sophie - Liebe Valborg - Eine Dreiecksgeschichte in Briefen. Aus dem Schwedischen von Holgar Wolandt und Lotta Rüegger. Stuttgart 2016. </li><li>Holger Wolandt, Biograf, Herausgeber und Übersetzer</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/alfred_nobel_erfinder_und_preisstifter/pwiedernobelpreis100.html" >Planet Wissen: Alfred Nobel - Der Nobelpreis</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/metropolen/stockholm/pwieplanetwissennobelpreisvergabe100.html" >Planet Wissen: Stockholm - Nobelpreis-Verleihung</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vormweg<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins<br/>Technik: Thomas Bleul</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 15 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christoph Vormweg</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Schwedische Akademie, Nobelpreis, Literatur, Frauenbewegung, Frauenrechte, Klima, Naturschutz, Gösta Berling, Schweden, Zeitzeichen, 16.03.1940, 16.03.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Um nicht heiraten zu müssen, wird Selma Lagerlöf Lehrerin. Ein Schulbuch über schwedische Geografie macht sie später weltberühmt: Nils Holgersson.</itunes:summary>
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      <title>Wie ein Generalstreik Deutschlands Demokratie rettet</title>
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      <description>Kein Telefon, keine amtlichen Stempel, kein Zugriff aufs Geld: Ziviler Ungehorsam und ein Generalstreik retten am 15.3.1920 die deutsche Demokratie gegen den Kapp-Putsch. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Kein Telefon, keine amtlichen Stempel, kein Zugriff aufs Geld: Ziviler Ungehorsam und ein Generalstreik retten am 15.3.1920 die deutsche Demokratie gegen den Kapp-Putsch.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>wie bürokratische Hürden in Deutschland einen Putsch verhindern,</li><li>wie die Telefonistinnen in der Reichskanzlei unverhofft beurlaubt werden,</li><li>warum der Pakt zwischen Sozialdemokraten und Freikorps keine gute Idee ist,</li><li>wie die Demokratie gerettet wird und doch schweren Schaden nimmt.</li></ul><br/>Am 13. März 1920 versuchen rechte Militärs und Politiker unter General Walther von Lüttwitz und Wolfgang Kapp, die Weimarer Republik zu stürzen. Sie spinnen die "Dolchstoßlegende" um das Ende des Ersten Weltkriegs und wollen die Weimarer Republik beenden. Das Berliner Regierungsviertel wird besetzt, die Reichsregierung flieht nach Dresden. <br/><br/>Aber die Bevölkerung leistet Widerstand. Mittags schließen die ersten Betriebe. Busse und Straßenbahnen fahren nicht mehr. Am nächsten Abend sind Strom, Gas und Wasserversorgung unterbrochen. Die geflohene Regierung lässt Flugzeuge über der Stadt kreisen und Flugblätter abwerfen, die zum Kampf gegen die Putschisten aufrufen. Die christlichen Gewerkschaften machen mit, die Beamten. Kohlekumpel verlassen die Zechen in den Industrierevieren. Zwölf Millionen Deutsche stehen auf für ihre Demokratie. <br/><br/>Nach insgesamt fünf Tagen bricht der Putsch zusammen. Kapp flieht nach Schweden, General Lüttwitz, der Strippenzieher des Putsches, nach Ungarn. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Klaus Gietinger: Der Kapp-Putsch: 1920 - Abwehrkämpfe - Rote Ruhrarmee, Stuttgart 2020</li><li>Klaus Gietinger, Sozialwissenschaftler</li><li>Joachim Käppner, Journalist und Historiker</li></ul><br/><strong>Unser Hörtipp:</strong><br/>Mehr zum Thema im WDR 5 Meinungspodcast <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/podcast/podcastpicker/index/a>.<br/><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: Deutsche Geschichte - Weimarer Republik</li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/der_erste_weltkrieg/index.html" >Planet Wissen: Deutsche Geschichte - Der Erste Weltkrieg</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-weihnachtsfrieden-verbruederung-auf-dem-schlachtfeld-100.html" >Zeitzeichen: "Weihnachtsfrieden": Verbrüderung auf dem Schlachtfeld</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und David Rother<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 14 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <title>Wie Viktor Emanuel II. zum ersten König von Italien wurde</title>
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      <description>Am 14.3.1820 wird in Turin Viktor Emanuel II. geboren - der Mann, der 1861 zum ersten König von ganz Italien wird. Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 14.3.1820 wird in Turin Viktor Emanuel II. geboren - der Mann, der 1861 zum ersten König von ganz Italien wird.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>in welche politische Großwetterlage Viktor Emanuel geboren wird,</li><li>welche beiden Leidenschaften der Thronfolger hat,</li><li>dass mit der politischen Parole "Viva Verdi" nicht der Opernkomponist gemeint ist,</li><li>warum der sizilianische Freiheitskämpfer Giuseppe Garibaldi dem König Viktor Emanuel treu ist,</li><li>wie der Vatikan Teil des italienischen Nationalstaates wird.</li></ul><br/>Viktor Emanuel II. stammt aus dem Geschlecht der Savoyer und wird am 14. März 1820 in Turin geboren. Er ist elf Jahre alt, als sein Vater, König Karl Albert, ab 1831 das Reich Sardinien-Piemont regiert. Als 1848 ganz Italien von Revolutionen erschüttert wird, gibt der König seinem Reich eine Verfassung.<br/><br/>Doch Viktor Emanuel kann damit nichts anfangen. Er ist ein Gegner des Liberalismus. Als sein Vater nach einer militärischen Niederlage abdankt, übernimmt er den Thron. Doch er ist klug genug, die Verfassung nicht wieder abzuschaffen. Das macht ihn für die Vertreter der aufkommenden Nationalbewegung attraktiv.<br/><br/>Alle Hoffnungen auf einen italienischen Einheitsstaat liegen nun bei Viktor Emanuel II. Sein Königreich ist das einzige Herrschaftsgebiet Italiens, das Mitte des 19. Jahrhunderts nicht von fremden Mächten regiert wird. Darum ergreift er die Gelegenheit, seine Macht auszudehnen.<br/><br/>1861 verkünden die Abgeordneten des Parlaments in Turin das neue Königreich Italien. Das Land wird eine parlamentarische Monarchie. Senat und Abgeordnete setzen Viktor Emanuel an die Spitze. Er wird zum "Padre della Patria", zum "Vater des Vaterlandes" - auch wenn noch einige Landesteile fehlen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Gabriele B. Clemens (Professorin für Neuere Geschichte an der Universität des Saarlandes)</li><li>Adriano Viarengo (Historiker und Autor einer Biografie über Viktor Emanuel II.)</li><li>Gabriele B. Clemens: Geschichte des Risorgimento. Italiens Weg in die Moderne (1770-1870). Köln 2021</li><li>Adriano Viarengo: Vittorio Emanuele II. Rom 2017</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 01.11.1814: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/wienerkongress106.html" >Der Wiener Kongress wird offiziell eröffnet</a></li><li>Stichtag 14.03.1861: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5330.html" >Viktor Emanuel II. wird König von Italien</a></li><li>Zeitzeichen 02.06.1882: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-todestag-giuseppe-garibaldi-100.html" >Giuseppe Garibaldi stirbt auf Caprera</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Kath<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 13 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Kath</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 14.03.2025, 14.03.1820, Risorgimento, Giuseppe Garibaldi, Cavour, Haus Savoyen, Piemont-Sardinien</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 14.3.1820 wird in Turin Viktor Emanuel II. geboren - der Mann, der 1861 zum ersten König von ganz Italien wird.</itunes:summary>
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      <title>Vorreiterin der deutschen Frauenbewegung: Luise Otto-Peters</title>
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      <description>Sie war keine Barrikadenstürmerin, hatte aber revolutionäre Ideen: Bildungschancen oder politische Teilhabe für Frauen. Am 13. März 1895 starb Louise Otto-Peters in Dresden. Von Doris Arp.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie war keine Barrikadenstürmerin, hatte aber revolutionäre Ideen: Bildungschancen oder politische Teilhabe für Frauen. Am 13. März 1895 starb Louise Otto-Peters in Dresden.</p><br/><br/><p>I<strong>n diesem Zeitzeichen erzählt Doris Arp:</strong><br/><ul><li>wie Louise Otto-Peters als Nesthäkchen einer bürgerlich-wohlhalbenden Familie aufwächst,</li><li>wie sie durch die Liebe zum Vormärz-Aktivisten Gustav Müller politisiert wird,</li><li>wie sie vom Elend der Arbeiterinnen in den ersten Fabriken erschüttert ist,</li><li>wie sie zur Vorsitzenden des "Allgemeinen Deutschen Frauenvereins" (ADF) gewählt wird,</li><li>wie Alice Schwarzer sich über die Anfänge der deutschen Frauenbewegung mokiert.</li></ul><br/>"Ich will mehr als Hände falten. Mit den Muth'gen will ich's halten. Die nicht wehrlos sterben wollen." Louise Otto-Peters ist eine bekannte Dichterin und Frauenrechtlerin im Kaiserreich. Bis zur Revolution von 1848/49 erscheinen von ihr fünf Romane, ein erster großer Gedichtband und ihr sozialkritischer Roman "Schloss und Fabrik".<br/><br/>Louise Otto-Peters nutzt gezielt Presse und Verlage, um ihre Ideen zu verbreiten. Große Aufmerksamkeit bekommt ihre Streitschrift "Adresse eines Mädchens“ kurz vor der Zerschlagung der Revolution: "Ich klage die Rechte der Frauen ein, weil ich überzeugt bin, dass alles Unrecht dieser Welt aus der Missachtung erfolgt, mit der man bisher die natürlichen und unveräußerlichen Rechte der Frauen behandelt hat."<br/><br/>Zusammen mit ihren Mitstreiterinnen legt sie die Grundsteine für gleichberechtigte Bildungschancen, gerechte Löhne und Kinderbetreuung. Schon rund 70 Jahre bevor die Weimarer Republik das Frauenwahlrecht einführt, fordert sie die volle politische Mitbestimmung.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartnerinnen:</strong><br/><ul><li>Professorin Susanne Schötz (Sozialhistorikerin, Uni Dresden)</li><li>Franziska Deutschmann (Geschichtslehrerin, im Vorstand der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft)</li><li>Louise-Otto-Peters-Gesellschaft (Hrsg.): "Mit den Muth'gen will ich's halten" - Tagungsband. Beucha 2020</li><li>Louise Otto-Peters: Wenn die Zeiten gewaltsam laut werden. Köln 2024</li><li>Webseite der <a href="https://www.louiseottopeters-gesellschaft.de/" >Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V.</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-mannheimer-maerzmorgen-100.html" >27. Februar 1848 - Mannheimer Märzforderungen und Beginn der Revolution in Deutschland</a></li><li>Cosmo: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/cosmo/lost-sheroes/audio-hedwig-dohm-die-radikale-pionierin-der-frauenbewegung-100.html" >Hedwig Dohm - die radikale Pionierin der Frauenbewegung</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-suffragetten-frauen-wahlrecht-100.html" >9. Februar 1907 - Suffragetten demonstrieren in London für Frauenwahlrecht</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-geburtstag-simone-de-beauvoir-100.html" >9. Januar 1908 - Simone de Beauvoir wird in Paris geboren</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-frauen-wahlrecht-deutschland-100.html" >30.11.1918 - Frauen in Deutschland erhalten Wahlrecht</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-gruendung-frauenbuchladen-lillemors-100.html" >3. November 1975 - Gründung des ersten deutschen Frauenbuchladens</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Doris Arp<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 12 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Doris Arp</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 13.03.1895, 13.03.2025, Vormärz, Otto Stern, Malvine von Steinau, Leipzig, Frauenbewegung, Dichterin, Louise Otto-Peters</itunes:keywords>
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      <title>Salzkörner, die ein Weltreich erschüttern: Gandhis Salzmarsch</title>
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      <description>Er marschiert 380 Kilometer und schafft damit das Symbol des indischen Widerstands gegen die britische Kolonialherrschaft. Am 12. März 1930 beginnt Mahatma Gandhi den Salzmarsch. Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>Er marschiert 380 Kilometer und schafft damit das Symbol des indischen Widerstands gegen die britische Kolonialherrschaft. Am 12. März 1930 beginnt Mahatma Gandhi den Salzmarsch.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>welche unterschiedlichen Protestaktionen Gandhi gegen die Briten organisiert,</li><li>was die Bezeichnung "Mahatma" bedeutet,</li><li>wie Gandhi gewaltfreien Widerstand und zivilen Ungehorsam miteinander verbindet,</li><li>welche Vorwürfe es gegen Gandhis Vorgehen gibt,</li><li>wie Gandhi selbst zu salzloser Kost steht.</li></ul><br/>12. März 1930: In seinem Aschram, einer Art Landwirtschaftskommune, machen sich Mohandas Karamchand Gandhi und 78 seiner Getreuen auf den Weg. Knapp 400 Kilometer zu Fuß bis ans Meer. In den Dörfern, die sie passieren, schließen immer mehr Menschen an, bis es rund 50.000 sind.<br/><br/>Nach 24 Tagen erreichen sie die westindische Ozeanküste. Gandhi hebt etwas Sand mit winzigen Salzkristallen auf. Damit bricht er bewusst das britische Salzmonopol: Kein Inder darf selber Salz gewinnen. Es muss vom Kolonialstaat teuer erkauft werden. Gandhis Salzauflesen am Strand wird zur Initialzündung. Überall beginnen die Menschen, selber Salz zu gewinnen.<br/><br/>Mit dem Ende der britischen Kolonialherrschaft 1947 fällt auch das Salzmonopol. Gandhi wird dafür seither in Indien verehrt - inzwischen gibt es allerdings Kritik am Anwalt der Gewaltfreiheit.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Harald Fischer-Tiné (Historiker und Südasienexperte, Professor für Geschichte der modernen Welt an der ETH Zürich)</li><li>Harald Fischer-Tiné und Maria Framke (Hgs.): Routledge Handbook of the History of Colonialism in South Asia. London 2021</li><li>Dietmar Rothermund: Gandhi - Der gewaltlose Revolutionär. München 2011</li><li>Mohandas K. Gandhi und Ilija Trojanow (Hgs.): Mein Leben oder die Geschichte meiner Experimente mit der Wahrheit. München 2019</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 02.10.1869: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/gandhi-100.html" >Geburtstag von Mahatma Gandhi</a></li><li>Zeitzeichen 18.07.1947: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-indien-unabhaengigkeit-100.html" >Gesetz über die Unabhängigkeit Indiens</a></li><li>Stichtag 26.03.1971: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-unabhaengigkeit-bangladesch-100.html" >Proklamation der Unabhängigkeit Bangladeschs</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/kolonialismus/index.html" >Kolonialismus - Europas Kolonien</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Almut Finck<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Annette Skrzydlo</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 11 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <title>Die Neuseelandkriege: Die Kämpfe der Maori um Land und Freiheit</title>
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      <description>Am 11. März 1845 beginnt in Russel der Widerstand der Maori gegen britische Kolonialherren. Es folgen die Neuseelandkriege, in denen sie ihr Land und ihre Handelsinteressen verteidigen. Von Edda Dammmüller.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 11. März 1845 beginnt in Russel der Widerstand der Maori gegen britische Kolonialherren. Es folgen die Neuseelandkriege, in denen sie ihr Land und ihre Handelsinteressen verteidigen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Edda Dammmüller:</strong><br/><ul><li>vom Volk der Maori und ihrer Ankunft in Neuseeland mit Kanus,</li><li>von ihren Gesichts-Tattoos und was sie bedeuten,</li><li>mit welchen klugen Strategien sich die Maori lange gegen die überlegenen Briten wehren,</li><li>vom Ende der Kriege mit dem <span lang="en">Newzealand Settlements Act</span>, durch den manche Stämme fast ihr ganzes Territorium verlieren.</li></ul><br/>Im Jahr 1840 unterzeichnen einige Dutzend Maori-Häuptlinge und ein Vertreter der britischen Krone den Vertrag von Waitangi. Doch was die Maori aufgrund einiger Übersetzungsfehler nicht wissen: Mit ihrer Unterschrift geben sie auch ihre Souveränität auf - Neuseeland wird offiziell zur britischen Kolonie.<br/><br/>Um zu zeigen, dass sie die Regierung der europäischen Siedler ablehnen, fällen die Maori - angeführt von Häuptling Hone Heke - gleich mehrfach den britischen Fahnenmast im Hafen von Kororareka. Drei Mal lassen sich die Wogen noch glätten. Die vierte Fällung am 11. März 1845 löst jedoch die sogenannten Fahnenmastkriege aus.<br/><br/>Dieser erste Konflikt endet noch in einem brüchigen Frieden. Doch der Konflikt geht weiter. Am Ende ist das Weltreich Großbritannien zu mächtig. Die Siedler gewinnen die knapp 40 Jahre andauernden Neuseelandkriege - die Maori werden zum größten Teil enteignet und entrechtet.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Hermann Mückler, Ethnologe und Historiker, Institut für Kultur- und Sozialanthropologie, Universität Wien</li><li><a href="https://teara.govt.nz/en" >Te Ara Enzyklopädie von Neuseeland</a></li><li><a href="https://www.newzealand.com/de/" >Die offizielle Webseite von Neuseeland</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/neuseeland138.html" >06.02.1840 - Neuseeland wird britische Kronkolonie</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/voelker/maori/index.html" >Maori</a></li><li>WDR 5 Neugier genügt: Auf den Spuren der Maori</li></ul><br/><strong>Hörtipp:</strong><br/>"<a href="https://1.ard.de/CUT_S02?p=zz" >CUT - das Virus, das uns trennt</a>" : Am 11. März 2020 beginnt eine neue Zeitrechnung. Den Ausbruch des neuen Coronavirus stuft die WHO jetzt als Pandemie ein. Da ahnt noch niemand, wie sehr uns das Virus bis heute prägen wird. <br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Edda Dammmüller<br/>Redaktion: Sefa-Inci Suvak<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 10 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 11.03.2025, 11.03.1845, Kolonialkrieg, Britische Kolonie, Russel, Hone Heke, New Zealand Company, Fahnenmastkriege, Maori</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 11. März 1845 beginnt in Russel der Widerstand der Maori gegen britische Kolonialherren. Es folgen die Neuseelandkriege, in denen sie ihr Land und ihre Handelsinteressen verteidigen.</itunes:summary>
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      <title>Erster Punischer Krieg: Rom versenkt Karthagos Flotte</title>
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      <description>Am 10. März 241 v.Chr. gewinnt Rom die entscheidende Seeschlacht im Machtkampf mit Kathago um die Vorherrschaft im westlichen Mittelmeer, insbesondere um Sizilien. Von Ralph Erdenberger.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 10. März 241 v.Chr. gewinnt Rom die entscheidende Seeschlacht im Machtkampf mit Kathago um die Vorherrschaft im westlichen Mittelmeer, insbesondere um Sizilien.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger:</strong><br/><ul><li>wie die Karthager von den Römern auch genannt werden,</li><li>welcher Konflikt auf Sizilien zum Ersten Punischen Krieg führt,</li><li>warum antike Kriegsschiffe mit sogenannten Rammspornen ausgestattet sind,</li><li>wie der "pickende Rabe" der Römer die Flucht gegnerischer Schiffe verhindert,</li><li>wie Rom durch die Kriege gegen die Karthager zu einer Weltmacht wird.</li></ul><br/>Eigentlich sind die Interessensphären zwischen Rom und Karthago vertraglich geregelt: Die Römer herrschen über Unteritalien, die Karthager bestimmen über Sizilien. Doch im Jahr 264 vor Christus ruft die sizilianische Stadt Messana Rom zu Hilfe: Die Römer sollen sie unterstützen im Kampf gegen die Karthager und die griechische Stadt Syrakus, die sich damals im Osten Siziliens befindet.<br/><br/>Die Römer nutzen die Gelegenheit, um ihren Einflussbereich zu vergrößern und schicken Truppen. Es kommt zum Ersten Punischen Krieg, der mehr als 20 Jahre lang dauert. Im Jahr 241 vor Christus siegen die Römer. Doch für Rom ist das nur ein Etappensieg. Am Ende des Dritten Punischen Krieges vernichten die Römer Karthago, das an der Küste Nordafrikas liegt, endgültig.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Klaus Zimmermann (Professor für Alte Geschichte an der Uni Münster)</li><li>Ronald Bockius (Fachmann für Antiken Schiffsbau am Leibniz-Zentrum für Archäologie in Mainz)</li><li>Polybios: Historien. Ditzingen 1986</li></ul><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 02.08.0216 vor Christus: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/schlacht-cannae-104.html" >Die Schlacht von Cannae</a></li><li>Zeitzeichen 19.10.0439: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/karthago-100.html" >Vandalen erobern Karthago</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/grosse-voelker-die-karthager-100.html" >Terra X - Die Karthager</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/wissen/mrwissen2gogeschichte/mw2gg-karthago-und-die-punischen-kriege-102.html" >Karthago und die Punischen Kriege</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ralph Erdenberger<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 09 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 10.03.0241 (v.Chr.), vor Christus, 10.03.2025, Karthago, Punische Kriege, Corvus, Polybios, Sizilien, Römisches Reich</itunes:keywords>
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      <title>Sigmund Freuds Neffe: Der US-Propagandist Edward L. Bernays</title>
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      <description>Propaganda, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung: Edward Bernays erkennt früh, wie nah diese drei einander sind. Ist er über seinen Tod am 9.3.1995 hinaus der Ahnherr der Fake News? Von Christoph Vormweg.</description>
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      <![CDATA[<p>Propaganda, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung: Edward Bernays erkennt früh, wie nah diese drei einander sind. Ist er über seinen Tod am 9.3.1995 hinaus der Ahnherr der Fake News?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vormweg:</strong><br/><ul><li>wie es kommt, dass Edward Bernays der doppelte Neffe von Sigmund Freud ist,</li><li>warum Bernays schon bei seinem eigenen Namen "kreativ" wird,</li><li>dass sich Bernays Werke angeblich auch in der Bibliothek Joseph Goebbels' finden,</li><li>warum er zur traditionellen Osterparade in New York Schauspieler engagiert. </li></ul><br/>Edward Bernays gilt heute als Vater der PR. Doch diesen Titel, den hat er sich selbst gegeben. Schon früh erkennt er: Wer Events erschafft, also Dinge, die geplant passieren und spontan wirken, der kann damit Nachrichten manipulieren. Mit 26 Jahren wird Bernays bereits von US-Präsident Woodrow Wilson engagiert, die Stimmung in den USA während des Ersten Weltkriegs zu beeinflussen.<br/><br/>Das "Time Magazine" schreibt später: Edward Bernays entwickele "Strategien, mit deren Hilfe man Menschen dazu bringt, Dinge zu kaufen, die sie nicht wollen, und Bedürfnisse zu befriedigen, die sie nicht haben." Bernays stirbt 1995 im hohen Alter von 103 Jahren. Was ihn überleben wird, erkennt er selbst schon Ende der 1920er Jahre: "Propaganda wird niemals sterben." <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Stefan Matern, Ludwig-Maximilians-Universität München</li><li>Stefan Matern: <a href="https://eur02.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fshop.budrich.de%2Fwp-content%2Fuploads%2F2023%2F09%2F9783847419440.pdf&amp;data=05%7C02%7CFrank.Zirpins%40wdr.de%7Cb4a43ede48cc4b6fe06008dd5cc6694a%7C453fd66002d54abb9653e86f1dc115aa%7C0%7C0%7C638768729587264636%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&amp;sdata=z3wCJVV6SatqaH8%2FyWTLjtI3%2FZpDVDlHedmN9QSuXeE%3D&amp;reserved=0" >Edward L. Bernays' Propagandatheorie. Vom Kampf um Wirklichkeiten und Emotionen in der liberalen Demokratie</a>. Verlag Barbara Budrich, Opladen, Berlin, Toronto 2023. </li><li>Edward Bernays: Propaganda. Die Kunst der Public Relations. Aus dem Amerikanischen von Patrick Schnur. Orange Press, Berlin 2007</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://archive.org/details/publicrelationsmanipulationdermassedokuartehd" >Dokumentarfilm "Edward Bernays und die Wissenschaft der Meinungsmache"</a> von Jimmy Leipold (Arte)</li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=rg1jOLBzvvY" >Interview mit Edward L. Bernays (1986)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vormweg<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Petra Laubach</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 08 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>09.03.2025, 09.03.1995, Edward Bernays, Sigmund Freud, Propaganda, Public Relations, Verschwörungserzählung, Fake News</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Propaganda, Öffentlichkeitsarbeit und Werbung: Edward Bernays erkennt früh, wie nah diese drei einander sind. Ist er über seinen Tod am 9.3.1995 hinaus der Ahnherr der Fake News?</itunes:summary>
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      <title>Späte Berühmtheit dank Fassbinder: Schauspielerin Brigitte Mira</title>
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      <description>Brigitte Mira spielt seicht und sinnlich, ist Filmpreisträgerin und Publikumsliebling im Vorabendprogramm. Bis kurz vor ihrem Tod am 8.3.2005 steht sie auf der Bühne. Von Andrea Klasen.</description>
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      <![CDATA[<p>Brigitte Mira spielt seicht und sinnlich, ist Filmpreisträgerin und Publikumsliebling im Vorabendprogramm. Bis kurz vor ihrem Tod am 8.3.2005 steht sie auf der Bühne.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Klasen:</strong><br/><ul><li>warum Brigitte Mira nicht - wie vom Vater gewünscht - Konzertpianistin wird,</li><li>dass sie als Gitta Mira auch in Operetten auf der Bühne steht,</li><li>warum sie in die "Gottbegnadeten"-Liste der Nationalsozialisten aufgenommen wird - und darunter leidet,</li><li>wie sie Rainer Werner Fassbinder kennenlernt und beeindruckt.</li></ul><br/>Jahrzehntelang steht Brigitte Mira auf Theater-, Kabarett- und Operettenbühnen. Dabei ist sie meist festgelegt auf Nebenrollen. Als Rainer Werner Fassbinder sie entdeckt, kann sie endlich zeigen, dass sie auch schwierige Charakterrollen spielen kann. Er bringt sie dorthin, wo sie schon als junge Frau sein wollte: auf die Leinwand.<br/><br/>Statt mit Anfang sechzig in Rente zu gehen, wird Mira zum Star. Fassbinder macht sie zu einer preisgekrönten Schauspielerin, die plötzlich auch von anderen Regisseuren und Produzenten angefragt wird. Ihre vermutlich bekannteste Rolle ist die in der Vorabendserie "Drei Damen vom Grill". Fünfzehn Jahre lang brät sie als "Oma Färber" Würstchen und Bouletten, bevor sie vom Bildschirm auf die Bühne zurückkehrt. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Nils Warnecke, Filmwissenschaftler, Deutsche Kinemathek Berlin</li><li>Brigitte Mira: Kleine Frau, was nun? Erinnerungen an ein buntes Leben. München 1988</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.deutsche-kinemathek.de/de" >Deutsche Kinemathek Berlin</a></li><li>Radio 3 (rbb): <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:0a3519fec8599f99/" >Im Dickicht der Stadt - Ein Großstadtmärchen mit Rainer Werner Fassbinder</a></li><li>Zeiteichen 10.06.1982: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-rainer-werner-fassbinder-100.html" >Der Regisseur Rainer Werner Fassbinder stirbt in München</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Andrea Klasen<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 07 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Brigitte Mira, Rainer Werner Fassbinder, Deutscher Filmpreis, Drei Damen vom Grill, Angst essen Seele auf, Kabarett, Schauspiel, Oma Färber, Zeitzeichen, 08.03.2005, 08.03.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Brigitte Mira spielt seicht und sinnlich, ist Filmpreisträgerin und Publikumsliebling im Vorabendprogramm. Bis kurz vor ihrem Tod am 8.3.2005 steht sie auf der Bühne.</itunes:summary>
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      <title>US-Soldaten erobern die Brücke von Remagen</title>
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      <description>Auf ihrem Rückzug soll die Wehrmacht alle Brücken hinter sich sprengen. Die Ludendorff-Brücke über den Rhein bei Remagen aber bleibt stehen - und wird am 7.3.1945 von der US-Armee erobert. Von Markus Harmann ;Joachim Heinz.</description>
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      <![CDATA[<p>Auf ihrem Rückzug soll die Wehrmacht alle Brücken hinter sich sprengen. Die Ludendorff-Brücke über den Rhein bei Remagen aber bleibt stehen - und wird am 7.3.1945 von der US-Armee erobert.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Markus Harmann und Joachim Heinz:</strong><br/><ul><li>warum die Rheinbrücke so wichtig für die Alliierten und die Deutschen ist,</li><li>wie Adolf Hitler auf die misslungene Sprengung reagiert,</li><li>wie ein kleiner Junge Zeuge des Wunders von Remagen wird,</li><li>warum die Ludendorff-Brücke doch noch einstürzt, aber nie wieder aufgebaut wird.</li></ul><br/>Als der junge US-Leutnant Karl Heinrich Timmermann mit seinen Männern im Zweiten Weltkrieg bei Remagen Rast macht, können sie kaum glauben, was sie sehen: Die Rheinbrücke bei Remagen ist noch intakt, die Deutschen haben sie nicht gesprengt. Nur wenige Wehrmachtsoldaten bewachen die Brücke.<br/><br/>Als die US-Soldaten vorrücken, versucht die Wehrmacht in aller Eile, die Brücke zu sprengen. Doch die Operation misslingt, die Brücke bleibt stehen - und bietet den US-Amerikanern damit einen schnellen und einfachen Weg auf die andere Rheinseite ins Deutsche Reich. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Volker Thehos, Vorstand des Friedensmuseums Brücke von Remagen</li><li>Nicholas Johnson, Historiker der Uni Münster</li><li>Franz Pira, Zeitzeuge aus Remagen</li><li>Alois Bodenheim, Zeitzeuge aus Birresdorf</li><li>Rick Atkinson: The Guns at Last Light: The War in Western Europe, 1944-1945. New York 2013</li><li>Ian Kershaw: Das Ende, München 2011</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://bruecke-remagen.de/" >Friedensmuseum Brücke von Remagen</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/kriegsplaene100.html" >05.11.1937 - Hitler enthüllt seine Kriegspläne</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/normandie-102.html" >06.06.1944 - Landung der Alliierten in der Normandie</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoren: Markus Harmann und Joachim Heinz<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Jens Buchheister</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 06 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Markus Harmann ;Joachim Heinz</itunes:author>
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      <itunes:summary>Auf ihrem Rückzug soll die Wehrmacht alle Brücken hinter sich sprengen. Die Ludendorff-Brücke über den Rhein bei Remagen aber bleibt stehen - und wird am 7.3.1945 von der US-Armee erobert.</itunes:summary>
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      <title>Eiskalte Revolution: Beginn der Tiefkühlkost-Ära</title>
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      <description>Am 6.3.1930 kam erstmals schockgefrorene Tiefkühlkost in den US-Handel, eine von den Inuit abgeschaute Technik, die unsere Ernährungsgewohnheiten verändert hat. Von Erik Hlacer.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 6.3.1930 kam erstmals schockgefrorene Tiefkühlkost in den US-Handel, eine von den Inuit abgeschaute Technik, die unsere Ernährungsgewohnheiten verändert hat.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Erik Hlacer:</strong><br/><ul><li>warum Tiefkühlkost in <span lang="en">New Yorker</span> Gefängnissen erst verboten ist,</li><li>welche Legenden <span lang="en">Clarence Birdseye</span> um seine Tiefkühl-Experimente spinnt,</li><li>wie sich neben <span lang="en">Birdseye</span> zahlreiche Tüftler und Tiefkühl-Pioniere am Schockfrosten von Lebensmitteln versuchen,</li><li>warum Tiefkühlkost erst ab den 1950er-Jahren zum Massenphänomen wird.</li></ul><br/><span lang="en">Clarence Birdseye</span> ist schon in jungen Jahren ein begeisterter Esser und Koch. Auch deshalb beschäftigt ihn die Frage, wie man Essen dauerhaft frisch halten kann. Mit 25 Jahren arbeitet <span lang="en">Birdseye</span> für das Landwirtschaftsministerium der <abbr title="United States of America">USA </abbr>auf Labrador, einer Halbinsel im Norden Neufundlands. Dort ist es oft so knackig kalt, dass die Fische quasi schockgefrieren, sobald sie aus dem Wasser gezogen werden. <span lang="en">Clarence Birdseye</span> ist begeistert und beginnt, mit Eiskristallen und Kohlblättern zu experimentieren.<br/><br/>Neben <span lang="en">Birdseye</span> sind viele weitere Tüftler auf der Suche nach der optimalen Tiefkühltechnik. <span lang="en">Birdseye</span> kombiniert zwei dieser Verfahren und verkauft die Methode in ihrer Gesamtheit etwas dreist als die seine, lässt sie 1929 patentieren und wagt den Schritt in den Markt. Am 6. März 1930 ist es so weit: Ein Laden in <span lang="en">Springfield, Massachusetts</span> bietet als erster die neuartige Tiefkühlkost an.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Uwe Spiekermann, Ernährungshistoriker und Forscher</li><li>Mark Kurlansky: Birdseye: The Adventures of a curious Man. 2012</li><li>Uwe Spiekermann: Künstliche Kost. Ernährung in Deutschland, 1840 bis heute. 2018</li><li>Harvey Levenstein: Paradox of Plenty. 1993 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.ardmediathek.de/video/gesundheit/wie-gesund-ist-tiefkuehlgemuese/br/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvL2RjOWIxMDhmLWUwYWItNDFlYS1hMjA3LTUyMzJmN2FmYTEzZA" >ARD Mediathek: Wie gesund ist Tiefkühlgemüse?</a></li><li><a href="https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/tiefkuehlkost-bakterien-und-schadstoffe" >Deutschlandfunk Nova: Probleme bei Tiefkühlkost – Konservierte Schadstoffe</a></li><li><a href="https://uwe-spiekermann.com/2020/04/11/frische-geschichte-eines-mythos/" >Uwe Spiekermann: Frische – Geschichte eines Mythos</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Erik Hlacer <br/>Redaktion: David Rother <br/>Technik: Holger Maerten</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 06 Mar 2025 05:00:23 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Erik Hlacer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Clarence Birdseye, Inuit, Ernährung, Gesundheit, Labrador, Erfinder, Zeitzeichen, 06.03.1930, 06.03.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 6.3.1930 kam erstmals schockgefrorene Tiefkühlkost in den US-Handel, eine von den Inuit abgeschaute Technik, die unsere Ernährungsgewohnheiten verändert hat.</itunes:summary>
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      <title>Von der Kunst zur Macht: Cosimo I. de Medici</title>
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      <description>Die Dynastie der Medici bringt Kunst und Architektur nach Florenz. Mit Cosimo I. de Medici kommt politische Macht dazu: Am 5. März 1570 krönt ihn der Papst zum Großherzog. Von Irene Dänzer-Vanotti.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Dynastie der Medici bringt Kunst und Architektur nach Florenz. Mit Cosimo I. de Medici kommt politische Macht dazu: Am 5. März 1570 krönt ihn der Papst zum Großherzog.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Irene Dänzer-Vanotti:</strong><br/><ul><li>wie die Krönung Cosimos I. die Medici-Dynastie in der Politik verankert,</li><li>wie die Kunst in Florenz vom schlechten Gewissen der Medici profitiert,</li><li>wie Cosimo I. seine Interessen auch mit Gewalt durchsetzt,</li><li>wie Cosimo I. die Toskana zum Territorialstaat formt.</li></ul><br/>Cosimo I. de Medici ist weitgehend unbekannt, selbst Bücher über die Familie Medici erwähnen ihn nur am Rande. Dabei hat er nicht nur Florenz, sondern die ganze Toskana im 16. Jahrhundert politisch neu ausgerichtet. Als Papst Pius V. ihn 1570 zum Großherzog von Florenz krönt, ist Cosimo I. 50 Jahre alt und übt dieses Amt bereits seit mehr als 30 Jahren aus - bis dahin aber eben ohne Krone. <br/><br/>In seiner Herrschaft schafft Cosimo etliche demokratische Elemente des Stadtstaates ab. Ein Autokrat, aber einer mit Sinn für Kunst. Zu seinem Hofkünstler ernennt Erzherzog Cosimo I. den Architekten Giorgio Vasari, einen der besten Zeichner seiner Zeit. Er wird der Erbauer der Uffizien, wo heute Meister der Renaissance ausgestellt sind: Michelangelo, Leonardo da Vinci oder Botticelli.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Tobias Daniels, Historiker spezialisiert auf Geschichte Italiens, Ludwig-Maximilians-Universität München</li><li>Dr. Eike Schmidt, ehem. Leiter des Museums der Uffizien, Florenz</li><li>Eva Sauer, Künstlerin, Düsseldorf und Florenz </li><li>Lorenzo de Medici: Die Medici. Geschichte meiner Familie, Bastei Lübbe 2010.</li><li>Volker Reinhardt: Die Medici. Florenz im Zeitalter der Renaissance, C.H. Beck 2013.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/metropolen/florenz_kulturmetropole_am_arno/pwiediemedici100.html" >Planet Wissen: Die Medici</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/die_renaissance_das_goldene_zeitalter/index.html" >Planet Wissen: Die Renaissance</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/die_renaissance_das_goldene_zeitalter/pwiemeisterwerkederrenaissance100.html" >Planet Wissen: Meisterwerke der Renaissance</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/metropolen/florenz_kulturmetropole_am_arno/pwiesienaderewigerivale100.html" >Planet Wissen: Siena - der ewige Rivale</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Irene Dänzer-Vanotti<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 04 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Irene Dänzer-Vanotti</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 05.03.2025, 05.03.1570, Uffizien, Villa Medici, Eleonore von Toledo, Palazzo Pitti, Vasari</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die Dynastie der Medici bringt Kunst und Architektur nach Florenz. Mit Cosimo I. de Medici kommt politische Macht dazu: Am 5. März 1570 krönt ihn der Papst zum Großherzog.</itunes:summary>
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      <title>Vom Fusel zum Qualitätswein? Das Weinpanscherurteil</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-vom-fusel-zum-qualitaetswein-das-weinpanscherurteil-100.html</link>
      <description>Zusätze wie Honig, Zucker oder Frostschutzmittel im Wein sind billig und täuschen Qualität vor. Am 4. März 1985 erhielten zwei Brüder von der Mosel Haftstrafen fürs Weinpanschen. Von Irene Geuer.</description>
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      <![CDATA[<p>Zusätze wie Honig, Zucker oder Frostschutzmittel im Wein sind billig und täuschen Qualität vor. Am 4. März 1985 erhielten zwei Brüder von der Mosel Haftstrafen fürs Weinpanschen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Irene Geuer:</strong><br/><ul><li>dass Weinpanscherei die Geschichte des Weins seit der Antike begleitet,</li><li>welche Rolle die "Kölschmetropole" Köln in den 1980er-Jahren bei der Aufdeckung der Panschereien spielt,</li><li>von der positiven Wirkung der Weinskandale auf den Weinbau,</li><li>wie der Klimawandel die Weinwirtschaft vor neue Herausforderungen stellt.</li></ul><br/>In den 1980er-Jahren panschen die Brüder Schmitt an der Mosel einen süffigen süßen Wein, wie er in dieser Zeit beliebt ist. Mit insgesamt 600 Tonnen Zucker "veredeln" sie über Jahre rund zehn Millionen Liter Wein. Aus sauren Trauben werden Spät- und Auslesen, mit denen sie gutes Geld verdienen. Die Anklage schätzt den Mehrgewinn auf zehn Millionen Mark.<br/><br/>Am 04. März 1985 werden die Brüder zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt. Die Lage an der "Weinfront" könnte sich eigentlich entspannen. Aber danach geht es erst richtig los. Als der "Glykolwein-Skandal" um österreichische Winzer publik wird, klingeln Staatsanwälte und Polizisten bei vielen Winzereien zur Hausdurchsuchung. Die Schäden für die Weinwirtschaft und ihre Glaubwürdigkeit sind immens.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Martin Kühn, Weinprüfer beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen</li><li>Ludwig Wengenmayr, ehemaliger Weinprüfer</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/trinken/wein/pwieweinbauundklimawandel100.html" >Planet Wissen: Weinbau und Klimawandel</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/trinken/wein/pwiedeutscheanbaugebiete102.html" >Planet Wissen: Deutsche Weinanbaugebiete</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Irene Geuer<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Christine Reinartz</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 03 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Irene Geuer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 04.03.1985, 04.03.2025, Longuich, Mosel, Mosel, Glykolwein-Skandal, Frostschutzmittel, Weinfälscher, Diethylenglykol</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Zusätze wie Honig, Zucker oder Frostschutzmittel im Wein sind billig und täuschen Qualität vor. Am 4. März 1985 erhielten zwei Brüder von der Mosel Haftstrafen fürs Weinpanschen.</itunes:summary>
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      <title>Queen Elizabeth: Von der Werft direkt in den Krieg</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/queen-elizabeth-von-der-werft-direkt-in-den-krieg-100.html</link>
      <description>Die "Queen Elizabeth" ist luxuriös und das größte Passagierschiff ihrer Zeit - doch ihre Jungfernfahrt am 3.31940 ist nicht von Glamour geprägt, sondern vom Krieg. Von Joachim Heinz ;Markus Harmann.</description>
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      <![CDATA[<p>Die "Queen Elizabeth" ist luxuriös und das größte Passagierschiff ihrer Zeit - doch ihre Jungfernfahrt am 3.31940 ist nicht von Glamour geprägt, sondern vom Krieg.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Joachim Heinz und Markus Harmann:</strong><br/><ul><li>dass selbst der Kapitän der "<span lang="en">Queen Elizabeth</span>" vor der Jungfernfahrt nicht das wahre Ziel kennt,</li><li>was es mit dem "<span lang="en">warm bank syndrom</span>e" auf sich hat,</li><li>unter welchen Bedingungen US-amerikanische Soldaten den Atlantik auf der "<span lang="en">Queen Elizabeth</span>" überqueren,</li><li>welche prominenten Persönlichkeiten nach dem Zweiten Weltkrieg den Glamour des Ozeanriesen genießen,</li><li>wie die "<span lang="en">Queen Elizabeth</span>" noch nach ihrem Ende zum Leinwandstar wird.</li></ul><br/>Die Jungfernfahrt der "<span lang="en">Queen Elizabeth</span>" ist keinesfalls so glanzvoll, wie man es bei einem Kreuzfahrtschiff dieser Zeit vermuten könnte. Mitten im Zweiten Weltkrieg haben Ozeanriesen wie die "<span lang="en">Queen Elizabeth</span>" oder ihr Schwesterschiff, die "<span lang="en">Queen Mary</span>", für Großbritannien und die <abbr title="United States of America">USA </abbr>vor allem strategischen Wert: Anstatt Touristen transportieren sie Soldaten im Kampf gegen Nazi-Deutschland und seine Verbündeten.<br/><br/>Nach dem Krieg wird die "<span lang="en">Queen Elizabeth</span>" für die zivile Schifffahrt umgerüstet und erhält endlich ihre ursprünglich vorgesehene Art-Déco-Einrichtung. Doch die goldene Phase der transatlantischen Schifffahrt währt nur bis in die 1960er-Jahre. Die "<span lang="en">Queen Elizabeth</span>" wird unprofitabel und schließlich verkauft. 1972 brennt sie unter bis heute mysteriösen Umständen aus und kentert schließlich durch das Löschwasser. Einige Jahre liegt das Wrack im Hafen von Hongkong, bevor es letztlich ausgeschlachtet wird. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Malte Fiebing-Petersen, Vorsitzender des Deutschen Titanic-Vereins</li><li><a href="http://www.liverpoolships.org/the_cunard_white_star_liner_queen_elizabeth.html" >Website von John Shepherd mit der Geschichte der "Queen Elizabeth</a>"</li><li><a href="https://www.chriscunard.com" >Website von Chris Frame, Marine-Historiker und Kenner der Cunard Line</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-jungfernfahrt-dampfer-queen-mary-100.html" >Zeitzeichen: 27. Mai 1936 - Jungfernfahrt des Riesendampfers "<span lang="en">Queen Mary</span>"</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-untergang-titanic-100.html" >Zeitzeichen: 14. April 1912 - Die Titanic kollidiert mit einem Eisberg</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/technik/schifffahrt/geschichte_der_kreuzfahrt/pwieberuehmteschiffe100.html" >Planet Wissen: Die Geschichte der Kreuzfahrt - Berühmte Schiffe</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Joachim Heinz und Markus Harmann<br/>Redaktion: Frank Zirpins <br/>Technik: Jürgen Beiner</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 02 Mar 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Die "Queen Elizabeth" ist luxuriös und das größte Passagierschiff ihrer Zeit - doch ihre Jungfernfahrt am 3.31940 ist nicht von Glamour geprägt, sondern vom Krieg.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-03-03T00:01:00</ard:visibleFrom>
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      <title>Vor Rosa Parks gegen Rassentrennung im Bus: Claudette Colvin</title>
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      <description>Am 2.3.1955 weigert sich Colvin, ihren Sitzplatz einer Weißen zu überlassen. Die 15-Jährige zieht als erste gegen Rassentrennung im Bus vor Gericht - und gewinnt am Ende. Von Laura Dresch.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 2.3.1955 weigert sich Colvin, ihren Sitzplatz einer Weißen zu überlassen. Die 15-Jährige zieht als erste gegen Rassentrennung im Bus vor Gericht - und gewinnt am Ende.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Laura Dresch: </strong><br/><ul><li>wie eine 15-Jährige die Segregationsgesetze der USA vor Gericht herausfordert, </li><li>was Harriet Tubman und Sojourner Truth mit Claudette Colvins Entscheidung zu tun haben, </li><li>warum Bürgerrechtsorganisationen sich gegen sie als Symbolfigur entschieden, </li><li>und warum Mut allein manchmal nicht reicht, um Geschichte zu schreiben. </li></ul><br/>Es ist der 2. März 1955. In Montgomery, Alabama sitzt die 15-jährige Claudette Colvin in einem Bus – und bleibt sitzen. Sie weigert sich, ihren Platz für eine weiße Passagierin zu räumen. Der Busfahrer ruft die Polizei, Colvin wird brutal festgenommen. Dabei beruft sie sich auf ihre Rechte. Ihre Worte: "Mich hält die Geschichte an meinem Sitz fest." <br/><br/>Claudette Colvin kämpft – und verliert zunächst. Doch später wird sie eine der Klägerinnen im bahnbrechenden Prozess "Browder v. Gayle", der die Rassentrennung in Bussen für verfassungswidrig erklärt. Trotzdem bleibt ihr Name weitgehend unbekannt. Erst Jahrzehnte später wird ihr Mut offiziell anerkannt. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Hoose, Phillip: Claudette Colvin. Twice Toward Justice, 2011</li><li><a href="https://kinginstitute.stanford.edu/" >The Martin Luther King, Jr. Research and Education Institute, Stanford</a></li><li>Prof. Sr. Manfred Berg, Curt-Engelhorn-Stiftungsprofessor für Amerikanische Geschichte am Historischen Seminar der Universität Heidelberg</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/martin_luther_king/pwiediebuergerrechtsbewegung100.html" >Die Bürgerrechtsbewegung in den USA </a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-rosa-parks-usa-buergerrechtlerin-100.html" >4. Februar 1913 - Die US-Bürgerrechtlerin Rosa Parks wird geboren</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-black-panther-assata-shakur-100.html" >16. Juli 1947 - Die "Black-Panther"-Aktivistin Assata Shakur wird geboren</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/malcolm-100.html" >19.05.1925 - Geburtstag von Malcolm X</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor:in: Laura Dresch <br/>Redaktion: Carolin Rückl und David Rother </p>]]>
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      <pubDate>Sun, 02 Mar 2025 05:00:33 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Laura Dresch</itunes:author>
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      <itunes:keywords>USA, Montgomery, Rassentrennung, Segregation, Bürgerrechtsbewegung, Martin Luther King, Ku-Klux-Klan, Jim-Crowe-Gesetze, Busboykott von Montgomery, Zeitzeichen, 02.03.1955, 02.03.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 2.3.1955 weigert sich Colvin, ihren Sitzplatz einer Weißen zu überlassen. Die 15-Jährige zieht als erste gegen Rassentrennung im Bus vor Gericht - und gewinnt am Ende.</itunes:summary>
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      <title>The Lone Star State: Wie Texas Teil der USA wurde</title>
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      <description>Am 1. März 1845 verabschiedet der US-Kongress ein Gesetz, das die Annektierung von Texas ermöglicht. Der ehemalige Norden Mexikos wird zum damals 28. Bundesstaat der USA. Von Murat Kayi.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 1. März 1845 verabschiedet der US-Kongress ein Gesetz, das die Annektierung von Texas ermöglicht. Der ehemalige Norden Mexikos wird zum damals 28. Bundesstaat der USA.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayi:</strong><br/><ul><li>welche Rolle die Sklaverei bei der Annektierung spielt,</li><li>wie der "Manifest Destiny"-Gedanke die Expansion der USA rechtfertigt, </li><li>warum die Annektierung von Texas zum Krieg mit Mexiko führt, </li><li>welche Spuren die Annektierung bis heute in der texanischen Identität hinterlassen hat.</li></ul><br/>Texas, der "Lone Star State", war nicht immer Teil der Vereinigten Staaten. Ursprünglich spanische Kolonie, später mexikanisches Territorium, wird das Land von weißen Siedlern aus den USA geprägt - mit eigenen Interessen.<br/><br/>Als Mexiko im Jahr 1829 die Sklaverei abschafft, wächst der Widerstand in Texas, dessen Wirtschaft auf der Sklaverei basiert. 1836 erklärt Texas sich zunächst für unabhängig. Doch ein eigener Staat zu sein, erweist sich als schwierig. Erst 1845 wird Texas in die USA aufgenommen - ein Schritt, der das Gleichgewicht zwischen den Nord- und Südstaaten ins Wanken bringt. Die Annexion ist vollzogen - der Konflikt mit Mexiko jedoch nicht vorbei.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Volker Depkat, Amerikanist Universität Regensburg </li><li>Prof. Dr. Silke Hensel, Lateinamerikanistin Universität zu Köln </li><li>Prof. Dr. Stefan Rinke, Lateinamerikanist Freie Universität Berlin </li><li><a href="https://www.americanyawp.com/reader/manifest-destiny/john-osullivan-declares-americas-manifest-destiny-1845/" >John O’Sullivan Declares America’s Manifest Destiny, 1845</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Texas_annexation" >Texas annexation</a></li><li>Planet Wissen - <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/menschenrechte/sklaverei/pwiesklavenfueramerika100.html" >Sklaven für Amerika</a></li><li>Planet Wissen - <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/amerikanischer_buergerkrieg/index.html" >Amerikanischer Bürgerkrieg</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Murat Kayi <br/>Redaktion: Christoph Tiegel / Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 28 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Murat Kayi</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 01.03.2025, 01.03.1845, Annektierung, Vereinigte Staaten, Mexiko, Manifest Destiny, Expansionismus, Westward Expansion</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 1. März 1845 verabschiedet der US-Kongress ein Gesetz, das die Annektierung von Texas ermöglicht. Der ehemalige Norden Mexikos wird zum damals 28. Bundesstaat der USA.</itunes:summary>
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      <title>Henry Every erklärt sich 1695 zum Piraten</title>
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      <description>Er mordete, raubte und löste die wohl erste weltweite Fahndung aus: Henry Every ist einer der berühmtesten Piraten. Angeblich im Februar 1695 verfasste er einen historischen Brief... Von Herwig Katzer.</description>
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      <![CDATA[<p>Er mordete, raubte und löste die wohl erste weltweite Fahndung aus: Henry Every ist einer der berühmtesten Piraten. Angeblich im Februar 1695 verfasste er einen historischen Brief...</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Herwig Katzer:</strong><br/><ul><li>unter welchen Umständen Henry Every vom ersten Maat zum Piraten-Kapitän wird,</li><li>warum ihn Menschen in Afrika fürchten,</li><li>mit welcher Brutalität der Pirat Every das Flaggschiff "Ganj-i-Sawai" des Großmoguls von Surat überfällt,</li><li>wohin sich Piraten nach ihren Beutezügen gern zurückziehen,</li><li>wie Every von Daniel Defoe im Roman "Captain Singleton" zum Draufgänger stilisiert wird.</li></ul><br/>Die Berichte über Henry Everys Massaker auf der "Ganj-i-Sawai" führen zum Aufstand gegen die East India Company, Englands wichtigste Handelsgesellschaft in Indien. Der Mogul von Surat, Aurangzeb, beziffert den Verlust auf 600.000 Pfund und droht damit, den Handel mit England zu beenden. Die Regierung steht unter Druck. Sie jagt Every mit Kriegsschiffen.<br/><br/>Doch von Every keine Spur. Nach dem Teilen der Beute verstecken sich manche seiner Leute auf Madagaskar, andere flüchten mit ihm in die Karibik. Aber auch dort ist für sie der Boden heiß. Eine letzte Spur führt an die Nordwestküste Irlands, wo er sich von seinen Kumpanen trennt. 24 von ihnen fliegen wenig später auf, weil sie mit Geld und Edelsteinen nur so um sich werfen.<br/><br/>Doch wo ist Henry Every und sein geraubtes Geld? Nach der Landung im Nordwesten Irlands verschwindet er Ende des 17. Jahrhunderts spurlos, allen Aufspürversuchen zum Trotz. Niemand kennt sein Gesicht, er bleibt ein Phantom – bis heute. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Robert Bohn (Historiker, emeritierter Professor, Uni Flensburg)</li><li>Robert Bohn: Die Piraten. München 2007</li><li>Douglas, R. Burgess jr.: Piracy in the Public Sphere: The Henry Every Trials and the Battle for Meaning in 17th Century Print Culture. Journal of British Studies 2009</li><li>Tyler Joseph Kynn: Pirates and Pilgrims - The Plunder of the Ganj- i Sawai, the Hajj, and a Mughal Captain's Perspective. Journal of the Economic and Social History of the Orient 2022</li><li>Daniel Defoe: Captain Singleton. 1720</li></ul><br/><strong>Das ist unser Hörtipp:</strong><br/>Vor 500 Jahren fand der größte Volksaufstand in Europa vor der französischen Revolution statt: Der vierteilige ARD-Podcast <a href="https://1.ard.de/bauernkrieg?cp=wdr" >"Das war der Bauernkrieg"</a> erzählt die Geschichte.<br/><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 25.04.1719: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/robinson-crusoe-106.html" >Defoes "Robin Crusoe" erscheint erstmals</a></li><li>Stichtag 16.07.1732: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-freibeuter-und-piratenjaeger-woodes-rogers-stirbt-100.html" >Piratenjäger Woodes Rogers stirbt auf den Bahamas</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Herwig Katzer<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 28 Feb 2025 05:00:12 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Herwig Katzer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Piraten der Karibik, Johnny Depp, Freibeuter, Anne Bonny, Blackbeard, Störtebeker, Die Schatzinsel, Zeitzeichen, 28.02.1695, 28.02.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Er mordete, raubte und löste die wohl erste weltweite Fahndung aus: Henry Every ist einer der berühmtesten Piraten. Angeblich im Februar 1695 verfasste er einen historischen Brief...</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-03-04T09:19:05</ard:visibleFrom>
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      <title>Märchenhaft: der iranische Schah und Kaiserin Soraya in Bonn</title>
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      <description>Sie ist die schönste Frau der Welt, er der Schah von Persien - die Welt liegt ihnen zu Füßen. Bei ihrem Besuch am 27.02.1955 bringen sie Glamour in das graue Nachkriegs-Bonn. Von Anja Arp.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie ist die schönste Frau der Welt, er der Schah von Persien - die Welt liegt ihnen zu Füßen. Bei ihrem Besuch am 27.02.1955 bringen sie Glamour in das graue Nachkriegs-Bonn.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Anja Arp:</strong><br/><ul><li>welches Menü dem Herrscher-Paar beim Essen mit Bundespräsident Theodor Heuss serviert wird,</li><li>warum Soraya fließend Persisch, Deutsch, Französisch und Englisch spricht,</li><li>wie sich der Schah und Soraya kennenlernen,</li><li>wie der Staatsbesuch die Damenfrisuren in der Bundesrepublik prägt,</li><li>mit welchen Worten Soraya später ihre Trennung vom Schah kommentiert.</li></ul><br/>Beim Schah-Besuch von 1955, der in Hamburg beginnt und in Bonn seinen protokollarischen Höhepunkt hat, spielt Politik kaum eine Rolle. In der grauen Nachkriegszeit erscheint den Deutschen das Leben seiner Frau, der Kaiserin Soraya, wie ein Märchen: Die Tochter einer deutschen Verkäuferin und eines persischen Adeligen, die mit nur 18 Jahren heiratet und plötzlich weltberühmt ist.<br/><br/>Das Kaiserpaar aus dem Iran wird quasi zum Ersatz für einen fehlenden deutschen Kaiser und dessen Frau. Das deutsch-iranische Verhältnis ist trotz des brutalen<strong> </strong>Schah-Regimes damals noch weitgehend ungetrübt. Das ändert sich erst 1967, als der Schah erneut die Bundesrepublik besucht. Mohammad Reza Pahlavi und seine neue Gemahlin Farah Diba treffen diesmal auf den Protest tausende linker Studenten.<br/><br/>Nach dem Sturz des Schahs während der Islamischen Revolution von 1978/79 kommt im Iran ein antiwestliches Regime an die Macht. Seither ist das Verhältnis zur Bundesrepublik schwierig. Denn einerseits prangert Deutschland die Menschenrechtsverletzungen und die Diskriminierung von Frauen an. Anderseits will man die guten wirtschaftlichen Beziehungen nicht gefährden.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Katajun Amirpur (Iran-Expertin und Professorin für Islamwissenschaft an der Uni Köln)</li><li>Leontine Gräfin von Schmettow (NDR-Journalistin und Königshausexpertin)</li><li>Richard Blank: Schah Reza - der letzte deutsche Kaiser. Dokumente aus der Regenbogenpresse. Reinbek bei Hamburg 1979</li><li>Katajun Amirpur: Iran ohne Islam - Der Aufstand gegen den Gottesstaat. München 2023</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 16.09.1941: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/reza-schah-pahlavi-100.html" >Reza Schah Pahlavi von Persien dankt ab</a></li><li>Stichtag 12.02.1951: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-hochzeit-soraya-102.html" >Traumhochzeit von Soraya und Mohammad Reza Pahlavi</a></li><li>Zeitzeichen 27.02.1963: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/reza-pahlavi-100.html" >Wahlrecht für Frauen im Iran</a></li><li>Stichtag 02.06.1967: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag2656.html" >Benno Ohnesorg wird erschossen</a></li><li>Zeitzeichen 08.03.1979: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-iran-frauen-demonstration-102.html" >Tausende Iranerinnen demonstrieren gegen den Schleierzwang</a></li><li>Zeitzeichen 03.06.1989: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/khomeini104.html" >Tod von Ayatollah Khomeini</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Anja Arp<br/>Redaktion: Seva Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 26 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Anja Arp</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 27.02.2025, 27.02.1955, Soraya Esfandiary-Bakhdiary, Reza Pahlevi, Isfahan, Eva Karl, Golestanpalast, Soraya-Urteil</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sie ist die schönste Frau der Welt, er der Schah von Persien - die Welt liegt ihnen zu Füßen. Bei ihrem Besuch am 27.02.1955 bringen sie Glamour in das graue Nachkriegs-Bonn.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-02-27T00:01:00</ard:visibleFrom>
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      <title>Ein Kämpfer für die Arbeiterrechte: Hans Böckler</title>
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      <description>Das fränkische Arbeiterkind Hans Böckler, geboren am 26. Februar 1875, wird zum großen Gewerkschaftspionier, Fürstreiter der Mitbestimmung und erstem Chef des DGB. Von Edda Dammmüller.</description>
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      <![CDATA[<p>Das fränkische Arbeiterkind Hans Böckler, geboren am 26. Februar 1875, wird zum großen Gewerkschaftspionier, Fürstreiter der Mitbestimmung und erstem Chef des DGB.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Edda Dammmüller:</strong><br/><ul><li>wie Hans Böckler als 13-Jähriger die Familie durchbringen muss,</li><li>welche ernüchternden Erfahrungen er als junger Gewerkschaftssekretär macht,</li><li>wie Hans Böckler im Nationalsozialismus behandelt wird,</li><li>wie er nach Ende des Zweiten Weltkrieges die Gewerkschaftsbewegung wiederaufbaut,</li><li>wie die Konflikte zwischen Konrad Adenauer und Hans Böckler verlaufen.</li></ul><br/>Seine Karriere verläuft zielstrebig: Mit 19 tritt Hans Böckler in die SPD und in die Gewerkschaft ein, den Deutschen Metallarbeiter-Verband DMV. Als SPD-Stadtrat gründet Böckler in Fürth die Allgemeine Ortskrankenkasse mit, in die Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu gleichen Teilen einzahlen müssen.<br/><br/>1907 beginnt Böcklers Aufstieg im DMV. Als Gewerkschaftssekretär wird er an verschiedene Orte geschickt. Häufige Wechsel sind in der Gewerkschaftsbewegung üblich, auch um die Funktionäre vor Repressalien zu schützen. 1927 wird Böckler in Köln Bezirksleiter des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB), dem Vorläufer des DGB. Als SPD-Mann sitzt der Gewerkschafter auch im Stadtrat.<br/><br/>Unter den Nationalsozialisten wird Böcklers Karriere jäh unterbrochen, geht danach aber steil weiter: Er wird Vorsitzender des Gewerkschaftsbundes und kann kurz vor seinem Tod 1951 in einem Gespräch mit Bundeskanzler Konrad Adenauer die Montan-Mitbestimmung durchsetzen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Karl Lauschke (Historiker und Böckler-Biograf)</li><li>Christina Schildmann (Leiterin der Forschungsförderung der Hans-Böckler-Stiftung)</li><li>Ulrich Borsdorf: Hans Böckler, Erfahrungen eines Gewerkschafters 1875 bis 1945 (Band 1). Frankfurt am Main 2005</li><li>Karl Lauschke: Hans Böckler, Gewerkschaftlicher Neubeginn 1945 bis 1951 (Band 2), Frankfurt am Main 2005</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 13.10.1949: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/gewerkschaftsbund104.html" >Die Gründung des DGB</a></li><li>Hans-Böckler-Stiftung: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=RBcC-NQ2GoM&amp;t=99s" >Hans Böckler – Ein Leben für Demokratie und Mitbestimmung</a></li><li>Hans-Böckler-Stiftung: <a href="https://www.gewerkschaftsgeschichte.de/mitbestimmung-geschichte-der-erfolge-und-niederlagen-55345-die-ersten-arbeiterausschuesse-57550.htm" >Die Geschichte der Gewerkschaften</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Edda Dammmüller<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 25 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 26.02.2025, 26.02.1875, Deutscher Gewerkschaftsbund, Mitbestimmung, Deutscher Metallarbeiter-Verband</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Das fränkische Arbeiterkind Hans Böckler, geboren am 26. Februar 1875, wird zum großen Gewerkschaftspionier, Fürstreiter der Mitbestimmung und erstem Chef des DGB.</itunes:summary>
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      <title>Daoguang: chinesischer Kaiser des Untergangs</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-daoguang-chinesischer-kaiser-des-untergangs-100.html</link>
      <description>In seiner Amtszeit grassiert in China die Opiumsucht: Kaiser Daoguang verliert den Ersten Opiumkrieg gegen die Engländer. Der Herrscher stirbt am 25.02.1850. Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>In seiner Amtszeit grassiert in China die Opiumsucht: Kaiser Daoguang verliert den Ersten Opiumkrieg gegen die Engländer. Der Herrscher stirbt am 25.02.1850.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>welchen persönlichen Grund Kaiser Daoguang für seinen Kampf gegen den Opiumkonsum hat,</li><li>wie sich das Ende des ersten Opiumkrieges auf Hongkong auswirkt,</li><li>was die erneute Niederlage im zweiten Opiumkrieg für China bedeutet,</li><li>wie der Aufstieg von Mao Zedong damit zusammenhängt,</li><li>warum Mohnblüten-Anstecker 2010 international für diplomatische Verstimmung sorgen.</li></ul><br/>Im 17., 18. und 19. Jahrhundert ist China ein Exportland. Der Westen liebt chinesische Waren: Porzellan, Tee, Gewürze, Seide. Das Problem: Die Ausländer müssen dafür mit Silber bezahlen - und der Silberpreis steigt. Der Westen will darum die negative Handelsbilanz ausgleichen.<br/><br/>Das tut er mit indischem Opium, das von europäischen Handelsgesellschaften nach China eingeführt wird. Um den gewünschten Absatzmarkt zu schaffen, geben die Europäer die Droge zunächst billig ab, um Abhängigkeiten zu erzeugen. Danach schrauben sie den Preis hoch.<br/><br/>Das will sich Chinas Kaiser Daoguang nicht bieten lassen. Er lässt 20.000 Kisten mit indischem Opium britischer Händler verbrennen - die Hälfte der jährlich nach China geschmuggelten Drogen. Die Briten reagieren militärisch und siegen. Kurz nach dem Ersten Opiumkrieg stirbt Daoguang am 25. Februar 1850. Doch damit ist die aufgezwungene westliche Einflussnahme auf China lange nicht vorbei, mit dramatischen Folgen der Schwächung und Destabilisierung des Landes.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Nadine Böhm-Schnitker (Anglistin und Kulturwissenschaftlerin, Privatdozentin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)</li><li>Klaus Mühlhahn (Sinologe, FU Berlin, und Präsident Zeppelin Universität, Friedrichshafen)</li><li>Klaus Mühlhahn: Geschichte des modernen China - Von der Qing-Dynastie bis zur Gegenwart. München 2021</li><li>Jonathan D. Spence: Chinas Weg in die Moderne. München/Wien 1995</li><li>Karl Gützlaff: Leben des Kaisers Taokuang. Leipzig 1852</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 08.07.1803: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-karl-guetzlaff-100.html" >Der Missionar, Übersetzer und Spion Karl Gützlaff wird geboren</a></li><li>Stichtag 17.03.1911: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5472.html" >Gesetz zum Opiumrauch-Verbot in China tritt in Kraft</a></li><li>Bayern 2: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:fe06c2d2c044632f/" >Der Zweite Opiumkrieg - Chinas unvergessene Demütigung durch Europa</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Almut Finck<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Antonia Herzog und Annette Skrzydlo</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 24 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Almut Finck</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 25.02.1850, 25.02.2025, Opiumkriege, Kanton, Qing-Dynasie, Hong Kong, Liu Zexu, Kaiser Daoguang</itunes:keywords>
      <itunes:summary>In seiner Amtszeit grassiert in China die Opiumsucht: Kaiser Daoguang verliert den Ersten Opiumkrieg gegen die Engländer. Der Herrscher stirbt am 25.02.1850.</itunes:summary>
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      <title>Henry Cavendish: Der Mann, der die Welt wog</title>
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      <description>Der britische Naturforscher Henry Cavendish (gest. am 24.2.1810) bestimmte als erster die mittlere Dichte unseres Planeten. Gleichsam wog er die Erde - ohne sie zu heben. Von Martin Herzog.</description>
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      <![CDATA[<p>Der britische Naturforscher Henry Cavendish (gest. am 24.2.1810) bestimmte als erster die mittlere Dichte unseres Planeten. Gleichsam wog er die Erde - ohne sie zu heben.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog:</strong><br/><ul><li>welche eigentümlichen Eigenheiten Henry Cavendish auszeichnen,</li><li>was ihn mit seinem Vater alles verbindet,</li><li>auf welche Weise Cavendish das Element Wasserstoff isoliert,</li><li>was Stromschläge von Zitterrochen mit Cavendishs Händen zu tun haben,</li><li>wie er sich mit seiner Zurückhaltung um Entdeckerruhm bringt.</li></ul><br/>Henry Cavendish arbeitet in einer Zeit, bevor es Chemie, Physik und Biologie gibt. Die Unterscheidung verschiedener wissenschaftlicher Bereiche existiert noch nicht. Der Brite beschäftigt sich deshalb mit allem, was damals interessant ist. Zum Beispiel mit der Frage: Was wiegt die Welt?<br/><br/>Genau genommen wiegt sie natürlich nichts, weil die Erde im Weltall schwebt und man keine Waage drunter schieben kann. Aber die Erde hat Masse. Seit Isaac Newton gibt es die Idee, dass man die Anziehungskraft einer großen Masse - wie einem Berg - nutzen könnte, um die Masse der Erde zu berechnen.<br/><br/>Um diese zu bestimmen, entwickelt Cavendish eine sogenannte Torsionswaage - mit Erfolg: Das Cavendish-Experiment gilt als das der erste große Versuch der Experimentalphysik. Doch es ist zugleich Cavendishs letztes. Er stirbt am 24. Februar 1810 in London im Alter von 79 Jahren.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Erinna Cave (Archivarin der Privatpapiere von Henry Cavendish)</li><li>Christa Jungnickel und Russell McCormmach: Cavendish - The experimental Life. Lewisburg 1999</li><li>Henry Cavendish: Experimente zur Bestimmung der Dichte der Erde. Philosophische Transaktionen der Royal Society – Band 88, S. 469-526. London 1798</li><li>John B. West: Henry Cavendish (1731–1810): <a href="https://journals.physiology.org/doi/full/10.1152/ajplung.00067.2014" >hydrogen, carbon dioxide, water, and weighing the world</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Youtube: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=dHkBx8mA834" >Erinna Cave über Henry Cavendish</a></li><li>Uni Konstanz: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=QJW-dt4p7NU" >So funktioniert eine Torsions- bzw. Gravitationsdrehwaage</a></li><li>NDR: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:c1108cc0d08287a3/" >Grüner Wasserstoff - Energieträger der Zukunft?</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Martin Herzog<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 23 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Martin Herzog</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 24.02.2025, 24.02.1810, Torsionswaage, Isaac Newton, Astrophysik, Gravitationskonstante</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der britische Naturforscher Henry Cavendish (gest. am 24.2.1810) bestimmte als erster die mittlere Dichte unseres Planeten. Gleichsam wog er die Erde - ohne sie zu heben.</itunes:summary>
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      <title>Filmkomiker-Legende Stan Laurel: Großmeister des Slapstick</title>
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      <description>Stan Laurel (gestorben am 23.2.1965) war der geniale Kopf des legendären Duos "Laurel und Hardy" oder "Dick und Doof" - das berühmteste Komikerduo der Filmgeschichte. Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Stan Laurel (gestorben am 23.2.1965) war der geniale Kopf des legendären Duos "Laurel und Hardy" oder "Dick und Doof" - das berühmteste Komikerduo der Filmgeschichte.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>wie der kindlich-charmante Komiker Filmszenen meisterhaft ins Chaos stürzt,</li><li>von nächtlichen Feinarbeiten im Schnittraum – mit Stoppuhr, um das Publikumslachen präzise zu timen,</li><li>welche kreative Kraft hinter den zeitlosen Klassikern von "Stan und Ollie" steckt,</li><li>und warum ihr Witz trotz des Übergangs vom Stumm- zum Tonfilm seinen unverwechselbaren Charme nie verliert. </li></ul><br/>Geboren als Arthur Stanley Jefferson im Jahr 1890 in Ulverston, entdeckt Stan Laurel schon früh seine Leidenschaft für die Bühne und sammelt erste Erfahrungen im Varieté. 1910 entdeckt ihn der Theaterproduzent Fred Karno und nimmt ihn unter Vertrag – ein Schlüsselmoment, der dem jungen Mann den Weg in die Welt der Komödie ebnet. <br/><br/>Als Darsteller, Regisseur und Drehbuchautor prägt Stan Laurel die Stummfilmzeit und entwickelt zusammen mit Oliver Hardy einen einzigartigen Slapstick, der auch heute noch Menschen zum Lachen bringt. Anders als sein turbulentes Privatleben bleibt die enge Freundschaft zu Hardy stets beständig – ein verlässlicher Rückhalt, der das Fundament für Laurels nachhaltiges filmisches Schaffen bildet. <br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Norbert Aping, Autor, Experte für Stummfilm-Komiker, Buxtehude</li></ul><br/><strong>Und das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Norbert Aping: Das Dick &amp; Doof-Buch, Marburg 2004. </li><li>Rainer Dick: Laurel &amp; Hardy: Sehr viel mehr als dick und doof, Neustadt an der Weinstraße 2022. </li><li>Sven Hanuschek: Laurel &amp; Hardy. Eine Revision, Wien 2010. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.laurel-hardy-museum.de" >Laurel &amp; Hardy Museum</a></li><li><a href="http://www.laurel-and-hardy.com" >Laurel &amp; Hardy</a> - the official website</li><li><a href="https://www.another-nice-mess.de" >Another nice mess</a> - eine Hommage an Laurel und Hardy</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka <br/>Redaktion: Christoph Tiegel &amp; Matti Hesse<br/>Technik: Theo Kramer </p>]]>
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      <pubDate>Sat, 22 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Stan Laurel, Oliver Hardy, Dick und Doof, Filmkomiker, Duo, Slapstick, Humor, Film, Geschichte, 23.02.1965, 23.02.2025, Zeitzeichen</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Stan Laurel (gestorben am 23.2.1965) war der geniale Kopf des legendären Duos "Laurel und Hardy" oder "Dick und Doof" - das berühmteste Komikerduo der Filmgeschichte.</itunes:summary>
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      <title>Mittelalterkrimi: Die Kammerfrau, die Ungarns Krone stiehlt</title>
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      <description>Am 22.2.1440 wird Helene Kottannerin zur Kriminellen: Sie stiehlt die ungarische Königskrone - im Auftrag der Königin. Ein Diebstahl, der die Geschichte Europas verändert. Von Maren Gottschalk.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 22.2.1440 wird Helene Kottannerin zur Kriminellen: Sie stiehlt die ungarische Königskrone - im Auftrag der Königin. Ein Diebstahl, der die Geschichte Europas verändert.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:</strong><br/><ul><li>mit welcher klugen Taktik sich Helene Kottannerin den Weg zur Krone bahnt,</li><li>wie Helene erst Diebin, dann Kindermädchen und später Schriftstellerin wird, </li><li>warum zunächst nicht Thronfolger Ladislaus, sondern der polnische König Wladislaw Herrscher über Ungarn wird,</li><li>vom plötzlichen Tod Ladislaus' und wer ihm auf den Thron folgt.</li></ul><br/>Was Helene Kottannerin sich für die Nacht vom 21. auf den 22. Februar 1440 vorgenommen hat, ist ungeheuerlich: Sie ist dabei, die ungarische Königskrone zu rauben. Ein waghalsiger, verrückter Plan. Und einer, der die europäische Geschichte verändern könnte, wenn er denn gelingt.<br/><br/>Der besondere Clou: Es gibt einen Bericht über den Kronenraub, verfasst von Helene Kottannerin selbst. Es sind die frühesten deutschsprachigen Memoiren einer Frau, in denen Helene klarstellt: Das Ganze ist nicht ihre Idee, sondern die der ungarischen Königin Elisabeth. Diese hat vor kurzem ihren Mann verloren und will nun mithilfe der heiligen Krone ihrem ungeborenen Kind die Thronfolge sichern. Das klappt schließlich - doch Ladislaus‘ Königsherrschaft ist nur von kurzer Dauer.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartnerinnen:</strong><br/><ul><li>Prof. Julia Burkhardt (Ludwig-Maximilians-Universität München)</li><li>Prof. Christina Lutter (Universität Wien) </li><li>Julia Burkhardt, Christina Lutter: Ich, Helene Kottannerin. Die Kammerfrau, die Ungarns Krone raubte (2023)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>BR-Radiowissen-Podcast: <a href="https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/helene-kottannerin-die-kammerfrau-die-ungarns-krone-stahl/2083042" >Helene Kottannerin - Die Kammerfrau, die Ungarns Krone stahl</a></li><li>Der wbg Wissen-Podcast: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2p41PiCShUQ" >Ich, Helene Kottannerin</a><strong> </strong></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/kaiser-friedrich-der-dritte-104.html" >21.09.2015 - Geburtstag von Kaiser Friedrich III.</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Maren Gottschalk<br/>Redaktion: Carolin Rückl und David Rother<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 21 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Helene Kottanner, Stephanskrone, Ungarn, Habsburger, Elisabeth von Luxemburg, Ladislaus Postumus, Viségrad, Zeitzeichen, 22.02.1440, 22.02.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 22.2.1440 wird Helene Kottannerin zur Kriminellen: Sie stiehlt die ungarische Königskrone - im Auftrag der Königin. Ein Diebstahl, der die Geschichte Europas verändert.</itunes:summary>
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      <title>Urban, anspruchsvoll, hip: Das Magazin "The New Yorker"</title>
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      <description>Herausragender Journalismus, literarische Reportagen und ausgezeichnete Cartoons - das sind die Markenzeichen des "The New Yorker". Am 21.02.1925 erschien die erste Ausgabe. Von Fritz Schaefer.</description>
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      <![CDATA[<p>Herausragender Journalismus, literarische Reportagen und ausgezeichnete Cartoons - das sind die Markenzeichen des "The New Yorker". Am 21.02.1925 erschien die erste Ausgabe.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Fritz Schaefer:</strong><br/><ul><li>wie Hefe zum Triebmittel für eine der weltweit renommiertesten Nachrichten-, Kultur- und Literaturzeitschriften wurde,</li><li>warum nach der Premiere im Februar 1925 im Mai 1925 fast schon wieder Schluss für den "<span lang="en">New Yorker</span>" ist,</li><li>welche besondere Funktion der "<span lang="en">New Yorker</span>" in Wohnungen seiner hippen Leser erfüllt,</li><li>wie Jutebeutel im Marketing des Magazins zentrale Bedeutung bekommen.</li></ul><br/>Anfang des Jahres 1925 macht ein Werbeprospekt den Bewohnern <span lang="en">New Yorks</span> große Versprechungen. Ein Magazin wird angekündigt, das in Wort und Bild großstädtisches Leben widerspiegelt. Es soll für Menschen unverzichtbar werden, die wissen oder wissen wollen, wie die Welt sich bewegt.<br/><br/>Tatsächlich hat "<span lang="en">The New Yorker</span>"-Gründer und erste Chefredakteur <span lang="en">Harold Ross</span> Erfolg mit seinem Projekt. Während die <span lang="en">New Yorker Skyline</span> mit jedem Jahr stolzer in den Himmel ragt, wächst auch der Erfolg des Magazins in ungeahnte Höhen. Wirtschaftlich und gesellschaftlich.<br/><br/>Zum Erfolg des Magazins trägt auch bei, dass schon unter <span lang="en">Harold Ross</span> Faktentreue das oberste Gebot ist. Bis heute hält man sich an strikte Vorgaben: Die unerbittliche Faktenprüfung beim "<span lang="en">New Yorker</span>" verlangt den Mitarbeitern manche Strapaze ab. Ein vielköpfiges Team akribischer Faktenprüfer ist damit betraut, jedes einzelne Wort im Heft auseinander zu pflücken und auf seinen Wahrheitsgehalt hin abzuklopfen.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Christoph Niemann, Grafiker und Illustrator.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/joseph-pulitzer-100.html" >Zeitzeichen: 10.04.1847 - Geburtstag von Joseph Pulitzer</a></li><li><a href="https://www.newyorker.com/" >Websites des "New Yorker"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Fritz Schaefer<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 20 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Herausragender Journalismus, literarische Reportagen und ausgezeichnete Cartoons - das sind die Markenzeichen des "The New Yorker". Am 21.02.1925 erschien die erste Ausgabe.</itunes:summary>
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      <title>Subiaco: der römische Staudamm, der (fast) ewig hielt</title>
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      <description>Der Staudamm von Subiaco, erbaut in der römischen Antike, brach am 20. Februar 1305. Heute erstaunt uns vor allem, wie er über 1.200 Jahre dem Wasserdruck stand hielt. Von Wolfgang Meyer.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Staudamm von Subiaco, erbaut in der römischen Antike, brach am 20. Februar 1305. Heute erstaunt uns vor allem, wie er über 1.200 Jahre dem Wasserdruck stand hielt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Meyer:</strong><br/><ul><li>welchen drei Eigenschaften gute Architektur Rechnung tragen muss,</li><li>wieso Wasserversorgung bis heute eines der bedeutendsten Symbole römischer Kultur ist, </li><li>mit welchen Wassermengen neun Aquädukte das antike Rom versorgen,</li><li>warum Kaiser Nero die Wasserversorgung Roms unter Aufsicht stellt,</li><li>wie zwei Mönche im 14. Jahrhundert angeblich das Schicksal der Staumauer von Subiaco besiegeln.</li></ul><br/>Der römische Architekt Marcus Vitruvius Pollio gilt als der erste Architekt überhaupt, der Bücher über Architektur schreibt und damit so etwas wie die Architekturtheorie ins Leben ruft. Auf Grundlage seines Wissens wird während der Regentschaft Kaiser Neros (54 bis 68 n. Chr.) die Staumauer von Subiaco gebaut.<br/><br/>Mit ihrer Höhe von 40 bis 50 Metern Höhe ist sie die höchste je von den Römern gebaute Staumauer, und bildet lange Zeit die größte Talsperre Europas. Die antiken Wasserexperten errichten nach den Bauprinzipien des Vitruvius gleich drei solcher Mauern. Die malerische Lage lockt Roms High Society. Kaiser Nero lässt sich dort eine Villa mit allem erdenklichen Luxus und Blick aufs Wasser bauen.<br/><br/>Über 1.200 Jahre hält die Staumauer von Subiaco. Um ihren Einsturz ranken sich einige Geschichten. Waren zwei Mönche Schuld, oder zwangen die Folgen eines Hochwassers das monumentale Bauwerk in die Knie?<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Alexander Bätz, Althistoriker und wissenschaftlicher Bibliothekar an der Universität Konstanz</li><li>Alexander Bätz: Nero - Wahnsinn und Wirklichkeit, 2023</li><li>Trevor Hodge: Roman Aqueducts &amp; Water Supply. London 1992</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-aqua-claudia-100.html" >1. August 52 - Einweihung des Aquädukts Aqua Claudia in Rom</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/antike/das_antike_rom/index.html" >Das antike Rom</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/kaiser-nero-100.html" >09.06.0068 - Todestag des römischen Kaisers Nero</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Wolfgang Meyer<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 19 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Der Staudamm von Subiaco, erbaut in der römischen Antike, brach am 20. Februar 1305. Heute erstaunt uns vor allem, wie er über 1.200 Jahre dem Wasserdruck stand hielt.</itunes:summary>
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      <title>George Bridgetower: Der Mann hinter Beethovens Kreutzer-Sonate</title>
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      <description>Bridgetower wird als Wunderkind und "Schwarzer Geiger" berühmt. Am 19.02.1790 wird er entdeckt - und begeistert Beethoven später so, dass der ihm ein Meisterwerk widmet. Von Holger Noltze.</description>
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      <![CDATA[<p>Bridgetower wird als Wunderkind und "Schwarzer Geiger" berühmt. Am 19.02.1790 wird er entdeckt - und begeistert Beethoven später so, dass der ihm ein Meisterwerk widmet.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Holger Noltze:</strong><br/><ul><li>wie improvisiert und gleichzeitig erfolgreich der gemeinsame Auftritt von Bridgetower und Beethoven ist,</li><li>von europäischem Rassismus, der Bridgetowers Leben von Beginn an prägt,</li><li>wie das ursprünglich für Bridgetower geschriebene Werk als "Kreutzer-Sonate" Geschichte macht,</li><li>vom wenig prominenten Wanderleben des einstigen Geigen-Wunderkinds.</li></ul><br/><span lang="en">George Bridgetower</span> ist das, was man ein Wunderkind nennt: Mit sieben Jahren tritt der Afro-Europäer erstmals öffentlich als Geiger auf. Mit elf zieht er mit seinem Vater nach London, wo ihn am 19. Februar 1790 der britische Thronfolger, der spätere König <span lang="en">George</span> IV. entdeckt. <span lang="en">Bridgetower</span> ist eine Zeit lang bei ihm angestellt und gibt in seinem Namen Konzerte in ganz England.<br/><br/>Zu Gast in Wien wird Bridgetower auch hier schnell zur Sensation. Sein "<cite>extravagantes Spiel</cite>", so wird es dokumentiert, erregt viel Aufmerksamkeit. Er lernt Fürsten und Mäzene kennen, vergnügt sich in Kaffeehäusern und musiziert mit Beethoven. Der schreibt Bridgetower sogar eine Sonate, doch die Freundschaft währt nicht lang. Es ist wohl der Streit um eine Frau, der dazu führt, dass Beethoven die Sonate letztlich nicht Bridgetower, sondern dem französischen Geiger <span lang="fr">Rodolphe Kreutzer</span> widmet. Obwohl Kreutzer das Stück nie spielt, ist es seitdem als Kreutzer-Sonate bekannt. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Christine Siegert, Bonner Beethoven-Archiv</li><li>H.C. Robbins Landon: Ludwig van Beethoven. Leben und Werk in Zeugnissen seiner Zeit. Zürich 1970</li><li>Dieter Kühn: Beethoven und der schwarze Geiger. Frankfurt 1990</li><li>Die Musik in Geschichte und Gegenwart, s.v. "Bridgetower" 2. und 1. Aufl. Beethoven-Handbuch. Kassel 2020</li><li>Malte Boecker: <a href="https://internet.beethoven.de/pdf-web/Bridgtower_Interview_MB.pdf" >Beethoven und Postkolonialismus. Zur diskursiven Auseinandersetzung mit der Immobilie "Im Mohren" durch das Bridgetower-Projekt</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR 3 Werkbetrachtung: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr3/musik/wdr3-werkbetrachtungen/beethoven-kreutzer-sonate-100.html" >Ludwig van Beethovens "Kreutzer-Sonate"</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/video-beethoven--ein-klassiker-fuer-die-ewigkeit-100.html" >Beethoven - Ein Klassiker für die Ewigkeit</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-ludwig-van-beethoven-100.html" >17. Dezember 1770 - Ludwig van Beethoven wird getauft</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Holger Noltze<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Holger Noltze</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, klassische Musik, Wiener Klassik, Geige, People of Color, Rassismus, Diversität, Zeitzeichen, 19.02.1790, 19.02.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Bridgetower wird als Wunderkind und "Schwarzer Geiger" berühmt. Am 19.02.1790 wird er entdeckt - und begeistert Beethoven später so, dass der ihm ein Meisterwerk widmet.</itunes:summary>
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      <title>Robert R. Jenkins: Der Amerikaner, der nach Nordkorea floh</title>
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      <description>Der US-Soldat Robert R. Jenkins (geboren am 18.2.1940) trifft einen fatalen Entschluss: Er desertiert über den Todesstreifen nach Nordkorea. So beginnt seine tragische und bewegende Geschichte. Von Christian Kosfeld.</description>
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      <![CDATA[<p>Der US-Soldat Robert R. Jenkins (geboren am 18.2.1940) trifft einen fatalen Entschluss: Er desertiert über den Todesstreifen nach Nordkorea. So beginnt seine tragische und bewegende Geschichte.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:</strong><br/><ul><li>wie Charles Robert Jenkins nachts den Todesstreifen zwischen Süd- und Nordkorea durchquert, </li><li>wieso er diese Entscheidung trifft,</li><li>wie er in Nordkorea zwischendurch unfreiwillig zum Filmstar wird,</li><li>dass seine Frau von einer japanischen Insel entführt wird,</li><li>über das Wiedersehen mit seiner 91-jährigen Mutter.</li></ul><br/>Schon kurz nach seiner Ankunft wird Charles Robert Jenkins klar, dass seine Flucht in den Kommunismus ein Fehler war. Der US-Soldat hatte gehofft, die mit Nordkorea verbündeten Russen würden ihn in den USA austauschen. Dann wäre er wieder zu Hause und einem Einsatz im eskalierenden Vietnamkrieg entgangen. <br/><br/>Der Plan geht nicht auf. Stattdessen muss er die Lehren von Staatschef Kim Il Sung studieren, erst auf Englisch, dann auf Koreanisch. Jenkins hat keinen Kontakt zur Außenwelt, niemand weiß, dass er noch lebt. <br/><br/>In Nordkorea wird er zu Propagandazwecken instrumentalisiert, leidet unter Hunger, Kälte und Gewalt. Sein einziges Glück: Er verliebt sich in eine von Nordkorea entführte Japanerin, die beiden gründen eine Familie. Erst im Juli 2003 kann er nach Verhandlungen der japanischen Regierung aus Nordkorea ausreisen. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Florian Pölking. Koreanist und Sinologe, Ruhr Universität Bochum</li><li>Charles Robert Jenkins/Jim Frederick: The Reluctant Communist: My desertion, Court-Martial, and Forty Year Imprisonment in North Korea. Berkeley 2008</li><li>Thomas Kern, Patrick Köllner: Südkorea und Nordkorea, Einführung in Geschichte, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Frankfurt am Main 2005</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://web.archive.org/web/20120716202633/http://www.feer.com/articles/2004/0409_09/free/exclusive1.html" >Interview mit Charles Robert Jenkins in der Far Eastern Economic Review. 2004. </a></li><li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=n179dTg8Le4" >60 Minutes Rewind. "39 Years, 6 Months, 4 Days" Interview mit Charles Robert Jenkins 2005 (YouTube)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Kosfeld <br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 17 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Der US-Soldat Robert R. Jenkins (geboren am 18.2.1940) trifft einen fatalen Entschluss: Er desertiert über den Todesstreifen nach Nordkorea. So beginnt seine tragische und bewegende Geschichte.</itunes:summary>
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      <title>Die falsche Zarentochter: Geburt der Anastasia-Legende</title>
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      <description>War sie eine psychisch kranke Frau oder die jüngste Zarentochter, die das Blutbad an der Zarenfamilie überlebt hat? Am 17.02.1920 beginnt die Anastasia-Legende in Berlin. Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>War sie eine psychisch kranke Frau oder die jüngste Zarentochter, die das Blutbad an der Zarenfamilie überlebt hat? Am 17.02.1920 beginnt die Anastasia-Legende in Berlin.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg :</strong><br/><ul><li>warum die Anastasia-Legende heutzutage kaum überlebensfähig wäre,</li><li>wie die vermeintliche Anastasia zum Spielball verschiedener Interessen wird,</li><li>welchen Nutzen Anastasia aus den Verfilmungen ihrer Geschichte ziehen kann,</li><li>warum trotz forensischer Gegenbeweise noch so viele Menschen an der Anastasia-Legende hängen.</li></ul><br/>Im Februar 1920 rettet ein Polizist eine junge Frau aus dem Berliner Landwehrkanal. Bei den folgenden Befragungen zieht sie sich nur die Decke über den Kopf und wird schließlich mit schweren Depressionen in eine Heilanstalt überwiesen. Zu diesem Zeitpunkt kommen Gerüchte auf, laut denen jemand das Massaker der sowjetischen Revolutionäre an der russischen Zarenfamilie überlebt hat. Dann glaubt eine Mitpatientin in der Berliner Heilanstalt in der Unbekannten eine Zarentochter zu erkennen: Eine Legende ist geboren.<br/><br/>64 Jahre lang gibt "Anastasia" sich überzeugt als Zarentochter aus. 1984 stirbt Anna Manahan, wie sie nach der Eheschließung heißt. Am Tag nach ihrem Tod wird ihr Körper eingeäschert und in Bayern beigesetzt. Mitte der 1990er Jahre löst sich die Anastasia-Legende in Reagenzgläsern auf. Bereits in den 1920er Jahren stellt ein Privatdetektiv die Theorie auf, dass es sich bei Fräulein Unbekannt in Wahrheit um eine polnische Arbeiterin namens Franziska Schanzkowski handelt. Mittels DNA-Vergleich mit einem Nachkommen der Familie Schanzkowski zeigt sich schließlich, dass diese Theorie stimmt. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Alexander Waschkau, deutscher Psychologe, Podcaster und Publizist</li><li>Peter Kurth: Anastasia. Die letzte Zarentochter. Das Geheimnis der Anna Anderson. Bergisch Gladbach, 1988. </li><li>Greg King, Greg; PennyWilson: The Resurrection of the Romanovs. Anastasia, Anna Anderson and the World's Greatest Royal Mystery. New Jersey, 2011</li><li>Petra Cichos: Ermittlungsakte Zarentochter Anastasia. 2019. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-zar-nikolaus-der-zweite-100.html" >Stichtag: 16. Juli 1918 - Zar Nikolaus II. wird erschossen</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/kommunismus/lenin-und-russische-revolution-100.html" >Planet Wissen: Kommunismus - Lenin und die Russische Revolution</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><strong>Hörtipp:</strong><br/>Der Podcast <a href="https://hoaxilla.com/" >"HOAXILLA"</a> von unserem Interviewpartner Alexander Waschkau beschäftigt sich mit Modernen Sagen (Urban Legends), Medien, Kultur und Wissenschaft.<br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoinr: Daniela Wakonigg<br/>Redaktion: Sefa İnci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 17 Feb 2025 05:00:55 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 17.02.2025, 17.02.1920, Zarentochter, Landwehrkanal, Berlin, Anna Anderson, Anastasia Nikolawneja, Romanowa</itunes:keywords>
      <itunes:summary>War sie eine psychisch kranke Frau oder die jüngste Zarentochter, die das Blutbad an der Zarenfamilie überlebt hat? Am 17.02.1920 beginnt die Anastasia-Legende in Berlin.</itunes:summary>
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      <title>Brutal und erfolgreich wie Dschingis Khan: Timur Lenk</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-brutal-und-erfolgreich-wie-dschingis-khan-timur-lenk-100.html</link>
      <description>Seine Verletzung müsste ein Todesurteil sein, doch Timur Lenk errichtet trotzdem ein Großreich vom Schwarzen Meer bis Indien. Im Februar 1405 stirbt der asiatische Eroberer. Von Murat Kayi.</description>
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      <![CDATA[<p>Seine Verletzung müsste ein Todesurteil sein, doch Timur Lenk errichtet trotzdem ein Großreich vom Schwarzen Meer bis Indien. Im Februar 1405 stirbt der asiatische Eroberer.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayi:</strong><br/><ul><li>wie Timur Lenk trotz körperlicher Einschränkungen zum gefürchteten Feldherren wird,</li><li>wie er weniger durch wahre Genialität als durch Cleverness an die Spitze gelangt,</li><li>welche Rolle Kriegsbeute in der Wirtschaftspolitik des Eroberers spielt,</li><li>dass Timur Lenk nicht bloß grausamer Herrscher, sondern auch Förderer der Wissenschaft, Kultur und Bildung ist.</li></ul><br/>Mitte des 14. Jahrhunderts schlagen sich Timur ibn Taraghai Barlas, ein Angehöriger der niederen Adelsschicht, und eine Handvoll seiner Gefolgsleute auf dem Gebiet des heutigen Usbekistans mit Viehdiebstahl und Raubzügen durch. Beim Schafestehlen erleidet der Anführer der kleinen Horde mehrere Verwundungen, die seine Beweglichkeit zeitlebens einschränken. Insgesamt schlechte Aussichten für Timur, den Lahmen, denn das bedeutet der Name Timur Lenk, unter dem er in die Geschichte eingeht. <br/><br/>Aber der junge Mann hat Charisma. Und Ehrgeiz. Timur führt Krieg in allen Himmelsrichtungen. Seine Maxime: Es ist die Pflicht eines jeden Fürsten, in jedes Land einzudringen, wo Tyrannei, Unterdrückung und Ungleichheit herrschen. Timur entscheidet selbst, wo gerade Bedarf besteht. Egal, ob Persien, Irak, am Kaspischen Meer, von der Wolga bis nach Indien: 35 Jahre lang führt er Krieg und dehnt sein Reich immer weiter aus.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Robert Kindler, Professor für die Geschichte Osteuropas an der Freien Universität Berlin.</li><li><span lang="en">Sir Clements Markham (Hrsg.): Narrative of the Embassy of Ruy Gonzalez De Clavijo to the Court of Timour, at Samarcand, 1403 - 1406. Translated, for the First Time, with Notes, a Preface and an Introductory Life of Timour Beg, London 1859</span></li><li><span lang="en">Beatrice Forbes Manz: The Rise and Rule of Tamerlane. Cambridge University Press, Cambridge 1989.</span></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6296.html" >Stichtag: 1206 – Dschingis Khan gründet das Mongolenreich</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/schlacht-bei-liegnitz-100.html" >Stichtag - 09.04.1241: Sieg der Mongolen in Schlesien</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Murat Kayi<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse</p>]]>
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      <itunes:keywords>Timur Lenk, Dschingis Khan, Timuriden, Mittelalter, Mongolen, Samarkand, Seidenstraße, Asiatische Geschichte, Usbekistan, Osmanisches Reich, Zeitzeichen, 16.02.2025, 16.02.1405</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Seine Verletzung müsste ein Todesurteil sein, doch Timur Lenk errichtet trotzdem ein Großreich vom Schwarzen Meer bis Indien. Im Februar 1405 stirbt der asiatische Eroberer.</itunes:summary>
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      <title>Fahrrad und Feminismus: die irische Pädagogin Sophie Bryant</title>
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      <description>Sie war Mathematikerin, Philosophin, irische Patriotin, Suffragette und Bildungs-Pionierin: Sophie Bryant, geboren am 15. Februar 1850 in Sandymount, südlich von Dublin. Von Claudia Friedrich.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie war Mathematikerin, Philosophin, irische Patriotin, Suffragette und Bildungs-Pionierin: Sophie Bryant, geboren am 15. Februar 1850 in Sandymount, südlich von Dublin.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich: </strong><br/><ul><li>welche lobenden Worte der berühmte Schriftsteller George Bernard Shaw über seine Jugendfreundin Sophie findet, </li><li>mit welchem Hobby Sophie Bryant hoch hinausgeht,</li><li>wie Irland zum Brotkorb und Schlachthof des britischen Weltreichs wird,</li><li>warum im Schatten des Mont Blanc ein keltisches Steinkreuz steht - und was das Kreuz mit Sophie Bryant zu tun hat.</li></ul><br/><span lang="en">Sophie Bryant</span> setzt sich ihr ganzes Leben lang für die Bildung von Mädchen ein. Mit Leib und Seele ist sie Ende des 19. Jahrhunderts Lehrerin, unterrichtet in London Mathematik an der <span lang="en">North London Collegiate School for Girls</span> - Englands erster Schule für Mädchen. Sie begeistert ihre Schülerinnen so sehr für das Fach, dass einige von ihnen am ersten Frauencollege der Universität <span lang="en">Cambridge</span> Mathe studieren und erfolgreich abschließen.<br/><br/><span lang="en">Sophie Bryant</span> schreibt Fachbücher und veröffentlicht Artikel zu verschiedenen Themen: Philosophie, Mathematik, irische Geschichte, Pädagogik. In Fachkreisen gilt sie als DIE Bildungsexpertin. In vielerei Hinsicht ist sie Pionierin. Als erste Frau erhält sie im Vereinigten Königreich den Titel <span lang="en">Doktor of Science</span>. Ebenfalls als erste Frau wird sie in den Senat der <span lang="en">London University</span> gewählt.<br/><br/>Ende August 1922 finden Wanderer die Leiche der 72-jährigen <span lang="en">Sophie Bryant</span> im Tal von Chamonix. Die Pädagogin ist unter ungeklärten Umständen auf einer Wanderung gestorben.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartnerinnen:</strong><br/><ul><li>Marlena Tronicke, Literaturwissenschaftlerin an der Universität zu Köln.</li><li>Èamonn Ó Ciardha, Historiker und Literaturwissenschaftler, Ulster University in Derry/ Londonderry, Nordirland. Zur Zeit Gastprofessor an der Universität Saarbrücken. </li><li>Sophie Bryant: Celtic Ireland. London 1889. Hansebooks Nachdruck 2017 </li><li>Sophie Bryant: The Teaching of morality in the family and the school. Swan Sonnenschein &amp; Co. London 1897. Nachdruck 2017</li><li>Sophie Bryant: The Genius of the Gael. a study in Celtic psychology and its manifestations. London 1913</li><li>Sophie Bryant: Liberty, Order &amp; Law. A Study in the Book of the Ancient Laws of Ireland. London. 1923</li><li>North London Collegiate School (Hg.): Sophie Bryant, Doctor of Science, Doctor of Letters 1850-1922. Memorial Volume. London 1922</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/westeuropa/geschichte_irlands/pwiediegrossehungersnot100.html" >Planet Wissen: Die große Hungersnot in Irland</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/sendungen/sendung-extra-die-alpen-bewundert-begehrt-und-bedroht-100.html" >Planet Wissen: Übersichtsseite - die Alpen</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag1628.html" >26. Juli 2006 - Vor 150 Jahren: George Bernard Shaw wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Claudia Friedrich<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Claudia Friedrich</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 14 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Claudia Friedrich</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 15.02.2025, 15.02.1850, Irland, New Woman, George Bernard Shaw, Trinity College, Mont Blanc, Suffragette</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sie war Mathematikerin, Philosophin, irische Patriotin, Suffragette und Bildungs-Pionierin: Sophie Bryant, geboren am 15. Februar 1850 in Sandymount, südlich von Dublin.</itunes:summary>
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      <title>Liebe und Legende: Die Geschichte des Valentinstages</title>
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      <description>Am 14. Februar wird der Valentinstag gefeiert. Aber welchen der sieben heiligen Valentins feiern wir eigentlich? Und was haben diese mit der Christenverfolgung zu tun? Von Christoph Tiemann.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 14. Februar wird der Valentinstag gefeiert. Aber welchen der sieben heiligen Valentins feiern wir eigentlich? Und was haben diese mit der Christenverfolgung zu tun?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Tiemann:</strong><br/><ul><li>dass Valentinus eigentlich "der Gesunde" oder "der Starke" bedeutet und nichts mit Liebe zu tun hat,</li><li>welche Wunder der Bischof Valentin vollbracht haben soll,</li><li>warum der Gedenktag des Heiligen Valentin 1969 beinahe aus dem katholischen Heiligenkalender gestrichen worden wäre.</li></ul><br/>Der Valentinstag geht vermutlich auf den Bischof Valentin zurück, der im dritten Jahrhundert lebte. Dieser wurde eher zufällig zum Schutzpatron der Liebenden. Der Schriftsteller Geoffrey Chaucer lässt 1382 in seinem Gedicht "Das Parlament der Vögel" den Erzähler den Vögeln zuhören, die über die richtige Partnerwahl diskutieren – am "Saint Valentines Day". Dies dient im Gedicht wohl nur der Datierung des Tages. <br/><br/>Ungefähr zu dieser Zeit gibt es erste Belege dafür, dass sich Verliebte am 14. Februar Briefe oder kleine Geschenke schickten. Kaum Beweise gibt es hingegen dafür, dass schon der antike Valentin Trostsuchende mit Blumen beschenkte und in Partnerschaftskrisen half. Das sind eher moderne, zum Teil erst vor wenigen Jahren erfundene Ableitungen heutiger Bräuche.<br/><br/><strong>Das sind unsere Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. David Kästle-Lampartner, Rechtshistoriker</li><li>Professor Manfred Becker-Huberti, Kirchengeschichtler</li><li>Pfarrer Joachim Schäfer, Herausgeber von Heiligenlexikon.de</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.lmu.de/de/newsroom/newsuebersicht/news/ueber-den-ursprung-des-valentinstags.html" >Über den Ursprung des Valentinstags</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/picknick-am-valentinstag-100.html" >14.02.1987: Zeitzeichen über das Buch "Picknick am Valentinstag"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Tiemann<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 13 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christoph Tiemann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 14.02.2025, Valentinus von Termi, Märtyrer, römisch-katholisch, Brauchtum, Christenverfolgung, Heiliger Valentin, Liebespaare, Hochzeit, Liebe</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 14. Februar wird der Valentinstag gefeiert. Aber welchen der sieben heiligen Valentins feiern wir eigentlich? Und was haben diese mit der Christenverfolgung zu tun?</itunes:summary>
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      <title>"Black Sabbath": Das Album, das den Heavy Metal erschuf</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/black-sabbath-das-album-das-den-heavy-metal-erschuf-100.html</link>
      <description>Die britische Rockband "Black Sabbath" gilt mit ihrem gleichnamigen Debütalbum als Wegbereiterin für das Genre Heavy Metal. Die Platte erscheint am 13. Februar 1970. Von Simon Schomäcker.</description>
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      <![CDATA[<p>Die britische Rockband "Black Sabbath" gilt mit ihrem gleichnamigen Debütalbum als Wegbereiterin für das Genre Heavy Metal. Die Platte erscheint am 13. Februar 1970.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Simon Schomäcker:</strong><br/><ul><li>was Trashfilme mit der Band "Black Sabbath" zu tun haben,</li><li>wie ein satanisches Symbol auf das Cover des Debütalbums kommt,</li><li>welchen schmerzhaften Ursprung der wuchtige Gitarrensound der Band hat,</li><li>was "Black Sabbath" von "Led Zeppelin" und "Deep Purple" unterscheidet,</li><li>wann sich "Heavy Metal" offiziell als Genrebezeichnung durchsetzt.</li></ul><br/>Mit Tony Iommi an der Gitarre, Geezer Butler am Bass und Bill Ward am Schlagzeug gründet der 19-jährige Sänger Ozzy Osbourne 1968 die Blues-Band "Earth". Dann orientieren sich die Jungs musikalisch um und ändern den Bandnamen: Schon auf dem Debütalbum von "Black Sabbath" sind musikalische Besonderheiten zu hören, die später stilprägend für Heavy Metal werden sollen.<br/><br/>Mehreren Stücken, auch dem Titelsong, fehlt die klassische Struktur mit Strophe, Refrain und Bridge. Stattdessen gibt es häufige Takt- und Rhythmuswechsel. Dazu kommen Anleihen an klassische Musik. Damit inspiriert "Black Sabbath" ungezählte Bands wie Metallica und Megadeth.<br/><br/>Obwohl fast alle großen Metal-Bands "Black Sabbath" als eines ihrer Vorbilder nennen: Die britische Band, die sich 2017 offiziell auflöst, spielt in ihrer Urbesetzung nie auf dem "Wacken Open Air"-Festival - dem norddeutschen Treffpunkt der internationalen Metal-Szene.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dietmar Elflein (Musikwissenschaftler an der TU Braunschweig)</li><li>Thomas Jensen (Gründer des "Wacken Open Air"-Festival)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>SWR: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:798bd0a2a532bf06/" >"Paranoid" - das zweite Album von "Black Sabbath"</a></li><li>NDR: <a href="https://www.ndr.de/kultur/buehne/Black-Sabbath-The-Ballet-Heavy-Metal-trifft-Ballett,blacksabbath100.html" >"Black Sabbath - The Ballet": Heavy Metal trifft Ballett</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Simon Schomäcker<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 12 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 13.02.2025, 13.02.1970, Ozzy Osbourne, Tony Iommi, Geezer Butler, Bill Ward, Led Zeppelin, Deep Purple, Heavy Metal, Zeitzeichen</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die britische Rockband "Black Sabbath" gilt mit ihrem gleichnamigen Debütalbum als Wegbereiterin für das Genre Heavy Metal. Die Platte erscheint am 13. Februar 1970.</itunes:summary>
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      <title>Als Charlie Brown seinen Vater verlor (am 12.02.2000)</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-als-charlie-brown-seinen-vater-verlor-am--100.html</link>
      <description>Seine Peanuts-Comics machten Charles M. Schulz weltberühmt. Wie viel von ihm steckte in der präzisen Mischung aus Humor und menschlicher Tragik? Von Uwe Schulz.</description>
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      <![CDATA[<p>Seine Peanuts-Comics machten Charles M. Schulz weltberühmt. Wie viel von ihm steckte in der präzisen Mischung aus Humor und menschlicher Tragik?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Uwe Schulz:</strong><br/><ul><li>warum Peanuts-Zeichner Charles M. Schulz oft mit halbfertiger Frisur aus dem Friseurladen läuft, </li><li>wie der kleine Charles zum Spitznamen "Sparky" kommt,</li><li>wer als Vorlage für "das kleine rothaarige Mädchen" dient,</li><li>welches Ereignis der Schulz-Biograf David Michaelis als Schlüsselmoment in Schulz' Leben ansieht,</li><li>welche allgemeingültigen Weisheiten in den Peanuts stecken, dass sie in rund 2.600 Zeitungen in 75 Staaten und über 20 Sprachen veröffentlicht sind.</li></ul><br/>"Ich mag sie alle, weil in jeder ein bisschen von mir steckt. Der sarkastische Teil von mir gehört Lucy, der Wischiwaschi-Teil gehört Charlie Brown – und der Träumer gehört natürlich Snoopy", das erklärt Charles M. Schulz auf die Frage, welche seiner Peanuts-Figuren er am liebsten mag.<br/><br/>Er selbst bleibt auch als erfolgreicher Comic-Zeichner und Millionär noch voller Angst und Zweifel. So sind die kleinen Figuren mit den großen Köpfen für den gläubigen Schulz auch ein Versuch, den Sinn des Lebens zu erfassen. Sie sind gemein, niederträchtig, gehässig, aber auch voller Liebe und Fürsorge füreinander. Sie sind das Leben.<br/><br/>Das neue Jahrtausend und den Social-Media-Hype erleben Charly Brown, Lucy &amp; Co nicht mehr. Charles M. Schulz hatte vor seinem Tod am 12. Februar 2000 vertraglich festgelegt, dass kein anderer seine Geschichten weiterzeichnen darf. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Joachim Kalka: Peanuts, 2017 </li><li>David Michaelis: Schulz and Peanuts – A Biography, 2008 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.deutschlandfunk.de/comicserie-die-peanuts-charlie-brown-hat-ein-gutes-herz-100.html" >Deutschlandfunk: Comicserie "Die Peanuts" - "Charlie Brown hat ein gutes Herz"</a></li><li><a href="https://www.hoerspielundfeature.de/mit-den-peanuts-die-welt-sehen-steck-nie-den-kopf-in-eine-100.html" >Deutschlandfunk: Hörspiel und Feature - Mit den Peanuts die Welt sehen, "Steck nie den Kopf in eine Hundehütte!"</a></li><li><a href="https://schulzmuseum.org/" >Das Charles M. Schulz-Museum</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Uwe Schulz<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Seine Peanuts-Comics machten Charles M. Schulz weltberühmt. Wie viel von ihm steckte in der präzisen Mischung aus Humor und menschlicher Tragik?</itunes:summary>
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      <title>Befreite Frauenbeine: Mary Quant "erfindet" den Minirock</title>
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      <description>Ihre Mode sollte unkompliziert und sexy sein. Mit ihrem Minirock prägte Mary Quant (geboren am 11.02.1930) die Modewelt. Von Amy Zayed.</description>
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      <![CDATA[<p>Ihre Mode sollte unkompliziert und sexy sein. Mit ihrem Minirock prägte Mary Quant (geboren am 11.02.1930) die Modewelt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Amy Zayed:</strong><br/><ul><li>mit wem die Modedesignerin Mary Quant 1955 ihren Laden in London eröffnet,</li><li>was sie über die Erfindung des Minirocks und ihren Anteil daran sagt,</li><li>warum Promis wie Brigitte Bardot und Prinzessin Margaret nachts um eins in Quants Laden einkaufen,</li><li>was die britische Vogue mit dem Durchbruch des Minirocks zu tun hat,</li><li>was die so unterschiedlichen Kleidungsstücke Minirock und Hijab gemeinsam haben.</li></ul><br/>Ihre Mode ist schrill und provokativ: Die Modedesignerin Mary Quant reagiert auf die Aufbruchstimmung in den 1960er-Jahren. Frauen wollen Emanzipation. Sie wollen sexy, selbstbestimmt und frei sein - und der Minirock ist das perfekte Symbol. Das passt nicht allen: Der Vatikan bezeichnet ihn als unzüchtiges Garderobenteil und ältere Leute klopfen gegen Mary Quants Schaufenster.<br/><br/>Mary Quant ist eine Trendsetterin. Sie bringt auch den Hosenanzug und die Hotpants in die Damenkleiderschränke. Sie experimentiert mit Textilien, macht Plastikkrägen, PVC-Mäntel und - als Friedenszeichen - Plastikmargariten. Von der Bettwäsche über Kosmetik bis über Sofabezüge: Quant probiert sich an allem aus.<br/><br/>2019 richtet das Londoner Victoria &amp; Albert Museum eine Ausstellung zu Ehren der mittlerweile von Königin Elizabeth II. geehrten Mary Quant aus. Am 13. April 2023 stirbt sie mit 93 Jahren.<br/><br/>Hinweis: Wir haben das Zeitzeichen um eine ausführliche Erläuterung zur emotional aufgeladenen Debatte um das Kopftuch gegenüber der früheren Version ergänzt.<br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartnerinnen und Quelle:</strong><br/><ul><li>Heather Tilbury-Philipps (Marketing-Leiterin und Freundin von Mary Quant)</li><li>Heidi Taher (Modeberaterin und Hijab-Trägerin)</li><li>Bianca Lang, Tina Schraml, Lena Elster: Der Minirock. Die Revolution - Die Macher - Die Ikonen, 2009</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 29.08.1964: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/minirock106.html" >Der Minirock kommt nach Deutschland</a></li><li>Stichtag 03.06.1968: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-griechenland-verbot-minirock-beatles-frisur-100.html" >Junta in Griechenland verbietet Miniröcke und lange Haare</a></li><li>Tagesschau: <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/mary-quandt-101.html" >Modedesignerin Mary Quant gestorben</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/die-glorreichen-10/die-krassesten-modetrends-der-geschichte-100.html" >Die krassesten Modetrends der Geschichte</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Amy Zayed<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Thomas Bleul</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 11 Feb 2025 05:00:17 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Amy Zayed</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 11.02.1930, 11.02.2025, London, 60er, Jugendkultur, Bazarre, Kings Road, Modedesignerin</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ihre Mode sollte unkompliziert und sexy sein. Mit ihrem Minirock prägte Mary Quant (geboren am 11.02.1930) die Modewelt.</itunes:summary>
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      <title>Oxford versinkt in blutigen Krawallen: War das Bier schuld?</title>
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      <description>Es beginnt am 10.2.1355 mit einem Streit in einem Pub um verwässertes Bier, am Ende sterben in Oxford viele Menschen. Ursache: ein Konflikt zwischen Studenten und Bürgern. Von Nik Berger.</description>
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      <![CDATA[<p>Es beginnt am 10.2.1355 mit einem Streit in einem Pub um verwässertes Bier, am Ende sterben in Oxford viele Menschen. Ursache: ein Konflikt zwischen Studenten und Bürgern.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Nik Berger:</strong><br/><ul><li>wie gewalttätig und unkontrollierbar einige Oxford-Studenten im Mittelalter sind,</li><li>über die ungleiche Bestrafung von Studenten und anderen Stadtbewohnern für gleiche Vergehen, </li><li>warum der englische König persönlich zur Streitschlichtung anreist,</li><li>wann im 20. Jahrhundert auch die letzte der nach den Unruhen verhängten Strafen aufgehoben wird. </li></ul><br/>Das mittelalterliche Oxford ist gespalten: Auf der einen Seite die Bürger. Und auf der anderen die privilegierten Studenten, die sich aufgrund ihrer Immunität mehr leisten können als die übrigen Einwohner. Immerhin verdienen die Bürger gut an den Studenten. Die allerdings fühlen sich wegen der Preise für Wein und Bier über den Tisch gezogen.<br/><br/>Am 10. Februar 1355 eskaliert der Streit: Aus einer abendlichen Prügelei in einem Pub wird ein dreitägiges Hauen und Stechen. Am Ende sind zwischen 60 und 90 Menschen tot, die meisten von ihnen Studenten. Der englische König verdonnert die Stadt zu Strafzahlungen und öffentlicher Buße: An jedem Jahrestag des Massakers muss der Bürgermeister fortan mit 60 Bürgern an einem Gottesdienst in der Universitätskirche teilnehmen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Hannah Skoda, Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Oxford</li><li>Dr. Klaus-Peter Schroeder, Professor an der Uni Heidelberg für Geschichtliche Rechtswissenschaft</li><li>C. H. Lawrence: The University in State and Church. In: J. I. Catto (Hrsg.): The history of the University of Oxford. Vol. 1: The early Oxford schools. Oxford 1984. S. 97-151.</li><li>Henry Maxwell Lyte: A History of the University of Oxford from the Earliest Times to the Year 1530. London 1886.</li><li>Klaus-Peter Schroeder: "Tod den Scholaren!" – Studentische Kriege, Revolten, Exzesse und Tumulte an der Heidelberger Universität von den Anfängen bis zum Ausgang des 20. Jahrhunderts. Heidelberg 2016.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://medievalmurdermap.co.uk/maps/oxford/?t=%5B%22homicide%22%5D" >Medieval Murder Map von Oxford</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-ruderrennen-cambridge-oxford-100.html" >Stichtag: Erstes Ruderrennen zwischen Oxford und Cambridge</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/koenigeduard100.html" >Zeitzeichen 13.11.1312: Geburtstag des englischen Königs Eduard III.</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Nik Berger<br/>Redaktion: Matti Hesse </p>]]>
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      <pubDate>Sun, 09 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Nik Berger</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Oxford, Krawalle, Mittelalter, Universität, Stände, England, Gewalt, Geschichte, True Crime, Zeitzeichen, 10.02.1355, 10.02.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Es beginnt am 10.2.1355 mit einem Streit in einem Pub um verwässertes Bier, am Ende sterben in Oxford viele Menschen. Ursache: ein Konflikt zwischen Studenten und Bürgern.</itunes:summary>
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      <title>Johann C. Godeffroy: Gründer völkerkundlicher Museen</title>
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      <description>Der reiche Reeder und "Südseekönig" verschiffte exotische Tiere, menschliche Schädel oder Waffen nach Hamburg. Am 9. Februar 1885 starb Johann Cesar Godeffroy ebenda. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Der reiche Reeder und "Südseekönig" verschiffte exotische Tiere, menschliche Schädel oder Waffen nach Hamburg. Am 9. Februar 1885 starb Johann Cesar Godeffroy ebenda.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marco Rösseler:</strong><br/><ul><li>über die Exponate des ersten ethnologischen Naturkundemuseums in Deutschland, </li><li>was den Reeder Godeffroy mit dem Arzt Rudolf Virchow verbindet, </li><li>über einen mysteriösen Schädel, der 2019 plötzlich in Freiburg auftaucht und möglicherweise aus der Sammlung Godeffroy stammt.</li></ul><br/>Im 19. Jahrhundert gehören der Familie Godeffroy in Hamburg zahlreiche Hochsee-Segler, mit denen sie nicht nur Handel treiben, sondern auch Passagiere ans andere Ende der Welt bringen. Der schillerndste Spross der Familie ist Johann Cesar VI. Schon die Zeitgenossen nennen ihn voller Bewunderung "Südseekönig" oder "Fürst der Südsee". Denn er baut das Handelsnetz seiner Familie im Südpazifik zu einem Imperium aus. <br/><br/>Sein Interesse geht weit über den Handel mit Sandelholz, Kokosöl, Kaffee und Baumwolle hinaus: Johann Cesar Godeffroy beteiligt sich am Sklavenhandel und lässt sich Pflanzen, Tiere, Alltagsgegenstände der Einheimischen und sogar menschliche Knochen mitbringen. Mit Präparaten, die er für sein Museum nicht brauchen kann, treibt Godeffroy einen schwunghaften Handel. Denn im 19. Jahrhundert sind exotische Objekte aus der Südsee heiß begehrt. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Birgit Scheps-Bretschneider, Grassi-Museum für Völkerkunde Leipzig </li><li>Birgit Scheps: Das verkaufte Museum. Die Südsee-Unternehmungen des Handelshauses Joh. Ces. Godeffroy &amp; Sohn, Hamburg, und die Sammlung „Museum Godeffroy“. Abhandlungen des Naturwissenschaftlichen Vereins in Hamburg 40. Hamburg 2005.</li><li>Schmack, Kurt: <a href="https://digitalisate.sub.uni-hamburg.de/recherche/detail?tx_dlf%5Bid%5D=44127&amp;tx_dlf%5Bpage%5D=6&amp;tx_dlf_navigation%5Bcontroller%5D=Navigation&amp;cHash=83e6dae8ef737b5578f5d7514d416b10" >J. C. Godeffroy und Sohn. Kaufleute zu Hamburg. Leistung und Schicksal eines Welthandelshauses</a>. Hamburg 1938.</li><li><a href="https://archive.org/details/zeitschriftfre17berl/page/53/mode/1up" >Protokoll der Sitzung vom 21. Februar 1885 der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Naturgeschichte. Nachruf Rudolf Virchows auf Godeffroy</a>.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-amalie-dietrich-100.html" >Stichtag 09.03.1921: Todestag der Forschungsreisenden Amalia Dietrich</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-rudolf-virchow-geboren-100.html" >Zeitzeichen 13.10.1821: Geburtstag von Rudolf Virchow</a></li><li>Feature: Geraubte Ahnen – Ihr langer Weg nach Hause</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marco Rösseler <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 08 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 09.02.1885, 09.02.2025, Handelsgesellschaft, Sklavenhandel, Blackbirding, Südseekönig, Godeffroy-Museum, Grassi-Museum</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der reiche Reeder und "Südseekönig" verschiffte exotische Tiere, menschliche Schädel oder Waffen nach Hamburg. Am 9. Februar 1885 starb Johann Cesar Godeffroy ebenda.</itunes:summary>
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      <title>Blaue Pferde, neue Kunst: Franz Marc (geb. am 8.2.1880)</title>
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      <description>Der Expressionist Franz Marc hat die Kunst revolutioniert, ein kompliziertes Liebesleben geführt - und ein frühes Ende im Ersten Weltkrieg gefunden, mit 36 Jahren... Von Anke Rebbert.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Expressionist Franz Marc hat die Kunst revolutioniert, ein kompliziertes Liebesleben geführt - und ein frühes Ende im Ersten Weltkrieg gefunden, mit 36 Jahren...</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Anke Rebbert:</strong><br/><ul><li>was Franz Marc mit seinen bunten Tieren ausdrücken will,</li><li>warum Marc und Kandinsky wie Topf und Deckel passen,</li><li>wie der Name "Blauer Reiter" zu Stande kommt,</li><li>warum Marc mit einer gewissen Euphorie in den Krieg zieht und wie schnell diese verfliegt.</li></ul><br/>Der Mann, der die Kunst des 20. Jahrhunderts prägt, kommt am 8. Februar 1880 als Franz Moritz Wilhelm Marc in München zur Welt. Noch mit 20 ist er unentschlossen, ob er lieber Pfarrer, Lehrer oder doch Künstler wie sein Vater werden will. Er entscheidet sich letztlich für die Malerei.<br/><br/>Gemeinsam mit seinem Freund Wassily Kandinsky gründet Marc 1911 den "Blauen Reiter". Die Künstlergruppe will Gegenpol sein zur konservativen Kunstauffassung, wählt kräftige Farben und orientiert sich nicht länger an der Natur. Vor allem Marcs blaue Pferde werden weltberühmt.<br/><br/>Im August 1914 tauscht der Künstler Pinsel gegen Gewehr und zieht in den Krieg. Ein letzter Erkundungsritt endet tödlich: Franz Marc, der fest daran glaubte, seine besten Bilder erst mit 40 oder 50 zu malen, wird von Granatsplittern getroffen und stirbt mit nur 36 Jahren.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jessica Keilholz-Busch, Direktorin Franz Marc Museum</li><li>Annegret Hoberg und Mario von Lüttichau, Kunsthistoriker</li><li>Franz und Maria Marc: Ich will Dich an der Hand führen, um Dir die Wunder der Welt zu zeigen. Briefe, 2018</li><li>Dr. Volker Adolphs und Annegret Hoberg: August Macke und Franz Marc - Eine Künstlerfreundschaft (2014)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/franz-marc-maler-102.html" >22.02.1916 - Letzter Feldpostbrief von Franz Marc</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/kuenstlervereinigung102.html" >22.01.1909 - Gründung der Neuen Künstlervereinigung</a></li><li>Die Hauda &amp; die Kunst: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/die-hauda-und-die-kunst/franz-marc-bunte-tiere-ganz-ohne-lsd/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS80ODc0XzIwMjMtMTEtMTctMDAtMDA" >Franz Marc. Bunte Tiere - ganz ohne LSD</a></li><li>Planet Schule: <a href="https://www.planet-schule.de/thema/klee-macke-marc-und-delaunay-im-rausch-der-farben-film-100.html" >Klee, Macke, Marc und Delaunay im Rausch der Farben</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/kunst/expressionismus/expressionismus-malerei-100.html" >Malerei im Expressionismus</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Anke Rebbert<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 07 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Blauer Reiter, Wassili Kandinski, August Macke, Kunstgeschichte, Blaues Pferd, Weltkrieg, Zeitzeichen, 08.02.1880, 08.02.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der Expressionist Franz Marc hat die Kunst revolutioniert, ein kompliziertes Liebesleben geführt - und ein frühes Ende im Ersten Weltkrieg gefunden, mit 36 Jahren...</itunes:summary>
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      <title>Im Namen der "Ehre": Der Mord an Hatun Sürücü</title>
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      <description>Weil sie selbstbestimmt leben wollte, wurde Hatun Sürücü am 7.2.2005 von ihrem Bruder erschossen. Der "Ehrenmord" prägt die Debatte um Gewalt an Frauen und Migration bis heute. Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Weil sie selbstbestimmt leben wollte, wurde Hatun Sürücü am 7.2.2005 von ihrem Bruder erschossen. Der "Ehrenmord" prägt die Debatte um Gewalt an Frauen und Migration bis heute.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>von den letzten Minuten im Leben Hatun Sürücüs,</li><li>wie Hatuns Hilferufe bei Polizei und Jugendamt verhallen,</li><li>warum der Begriff "Ehrenmord" eigentlich irreführend ist,</li><li>dass Gewalt im Namen der Ehre nicht nur Frauen betrifft.</li></ul><br/>Hatun Aynur Sürücü ist eine junge Frau, die selbstbewusst über ihr Leben bestimmen will und nach einer erzwungenen Heirat mit den Moralvorstellungen ihrer Familie bricht. Sie sucht sich und ihrem kleinen Sohn eine eigene Wohnung, macht eine Lehre, geht aus und lernt neue Freunde kennen.<br/><br/>Diesen Drang nach Freiheit bezahlt die Deutsch-Kurdin mit ihrem Leben: Am 7. Februar 2005 wird Aynur mitten in Berlin von ihrem Bruder auf offener Straße erschossen. Die Tat ist Deutschlands bekanntester "Ehrenmord" und stößt eine Debatte über Parallelgesellschaften an.<br/><br/>Die beiden mitverdächtigen älteren Brüder setzen sich in die Türkei ab, wo sie 2015 wegen Anstiftung zum Mord angeklagt, letztlich aber freigesprochen, werden. Von Reue oder Einsicht ist bei Aynurs Familie auch Jahre später nichts zu spüren. Auf die Frage, ob er für seine Schwester bete, antwortet ihr ältester Bruder kalt: "<cite>Natürlich bete ich für sie. Dass Allah ihr vergibt.</cite>"<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Seyran Ateş, Berliner Rechtsanwältin und Frauenrechtlerin</li><li>Esma Çakir-Ceylan, Fachanwältin für Strafrecht</li><li>Jan Ilhan Kizilhan, Psychologe; Professor für transkulturelle Gesundheitsforschung, Stuttgart</li><li>Esma Çakir-Ceylan: Gewalt im Namen der Ehre. Eine Untersuchung über Gewalttaten in Deutschland und der Türkei, 2011</li><li>Jan Ilhan Kizilhan: Gewalt im Namen der Ehre. Die Psychologie hinter Ehre, Sexualität, Religion und Terror, 2024</li><li>Matthias Deiß und Jo Goll: Ehrenmord. Ein deutsches Schicksal, 2011</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD Audiothek: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:292fdb8d3b68e556/" >Clever Girls. Hatun Sürücü</a>, rbb Kultur</li><li>ARD Audiothek: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:d6084d487f7570b0/" >Frau. Freiheit. Tod - Kein Schutz vor Ehrenmord?</a> Lebenswelten, radio3</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach<br/>Redaktion: Carolin Rückl / Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <title>"Lex Heinze": wie ein Kriminalfall zum Kulturkampf führte</title>
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      <description>Ein spektakulärer Mordprozess führt dazu, dass der Reichstag am 6.2.1900 die "Lex Heinze" beschließt: ein Gesetz gegen "unsittliche" Darstellungen in Kunst und Literatur. Von Thomas Mau.</description>
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      <![CDATA[<p>Ein spektakulärer Mordprozess führt dazu, dass der Reichstag am 6.2.1900 die "Lex Heinze" beschließt: ein Gesetz gegen "unsittliche" Darstellungen in Kunst und Literatur.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Mau:</strong><br/><ul><li>was für unsittliche Details der Prozess gegen das Ehepaar Heinze zu Tage fördert,</li><li>von der extrem prüden Gesellschaft im Deutschen Kaiserreich,</li><li>wie sich Künstler, Prominente und die SPD gegen die Lex Heinze auflehnen,</li><li>zu welcher Strafe das Ehepaar letztlich verurteilt wird.</li></ul><br/>Es ist einer der spektakulärsten Prozesse des Deutschen Kaiserreiches. Mehr als 500 Schaulustige drängen sich im Dezember 1891 vor dem Eingang des Strafgerichts in Berlin-Moabit. Sie alle wollen den Prozess gegen den Zuhälter Hermann Heinze und seine Frau Anna, eine Prostituierte, miterleben. Sie sind angeklagt, einen Nachtwächter getötet zu haben.<br/><br/>Aber nicht dieses Verbrechen steht im Mittelpunkt des Interesses, sondern vor allem die Frage, wie man mit der Prostitution in den rasant wachsenden Städten umgehen soll. Das Ehepaar Heinze wird damit ungewollt zum Namenspaten eines Reichsgesetzes, das - acht Jahre später - die Zuhälterei, aber auch die öffentliche Zurschaustellung unsittlicher Bilder und Handlungen unter Strafe stellt: die Lex Heinze.<br/><br/>Die Verabschiedung des Gesetzes am 6. Februar 1900 löst eine Protestwelle aus - am Ende tritt eine Kompromissfassung in Kraft.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Michael Scheffel, Literaturwissenschaftler</li><li>Christiane Henke, Rechtshistorikerin</li><li>Otto Falckenberg: Das Buch von der Lex Heinze (1900)</li><li>Hugo Friedländer: Kulturhistorische Kriminal-Prozesse der letzten vierzig Jahre, Band 1; S. 72-77: Das Ehepaar Heinze wegen Ermordung des Nachtwächters Braun vor den Geschworenen</li></ul><br/><strong>Weiterführender Link:</strong><br/>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-abkommen-gegen-maedchenhandel-100.html" >4. Mai 1910 - Abkommen gegen Mädchenhandel wird geschlossen</a><br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Mau<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa İnci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 05 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Mau</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 06.02.2025, 06.02.1900, Kunst- und Schaufensterparagraph, Theaterparagraph, Wedekind, Frühlings Erwachen, Schnitzler, Reigen, Rinnstein-Rede</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ein spektakulärer Mordprozess führt dazu, dass der Reichstag am 6.2.1900 die "Lex Heinze" beschließt: ein Gesetz gegen "unsittliche" Darstellungen in Kunst und Literatur.</itunes:summary>
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      <title>Wie ein Reifen die Welt verändert: John Dunlop (geb. 5.2.1840)</title>
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      <description>In Belfast ist er Tierarzt und passionierter Tüftler. Für seinen kleinen Sohn erfindet John Dunlop das Rad praktisch neu - und ändert damit den Lauf der Welt. Von Thomas Pfaff.</description>
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      <![CDATA[<p>In Belfast ist er Tierarzt und passionierter Tüftler. Für seinen kleinen Sohn erfindet John Dunlop das Rad praktisch neu - und ändert damit den Lauf der Welt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff:</strong><br/><ul><li>was John Dunlops zehnjähriger Sohn mit der Erfindung des Luftreifens zu tun hat,</li><li>wer diese Erfindung eigentlich 40 Jahre zuvor schon gemacht hat,</li><li>woher der wichtigste Rohstoff für den Reifenboom Anfang des 20. Jahrhunderts kommt,</li><li>welche ökologischen und sozialen Folgen die Reifenproduktion bis heute hat.</li></ul><br/>Von Zeitgenossen wird John Dunlop als sympathischer und sozialer Mensch beschrieben. Aus der rasch expandierenden Reifenfirma mit seinem Namen steigt er schon bald wieder aus. "Ich brauchte eigentlich kein Geld", schreibt er in seinen Erinnerungen.<br/><br/>Ob er damals auch die Gräueltaten dort wahnimmt, wo der Grundstoff seiner Reifen herkommt, ist nicht bekannt. Die Erfolgsgeschichte, die von ihm und dem Segen seiner Erfindung für die Menschheit seit über 100 Jahren erzählt wird, ist jedenfalls nur die halbe Geschichte.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Bernhard Wörrle, Leitung Museumsmanagement, Deutsches Museum München</li><li>Thilo Hofmann (Umweltwissenschaftler an der Universität Wien)</li><li>Boniface Mabanza (Entwicklungsexperte der KASA in Heidelberg)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 15.11.1908: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-leopold-der-zweite-verkauft-kongo-an-belgien-100.html" >König Leopold II. verkauft "seine" Kolonie Kongo an Belgien</a></li><li>Zeitzeichen 30.06.1960: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/kongo-108.html" >Kongo wird unabhängig</a></li><li>WDR Doku: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=u_QPxTJbwTw" >Autoreifen - Ein schmutziges Milliardengeschäft</a></li><li>Deutsches Patentamt: <a href="https://www.dpma.de/dpma/veroeffentlichungen/meilensteine/erfindungenmitgeschichten/dunlop/index.html" >John Dunlop - Das Rad neu erfunden</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:</strong><br/>Autor: Thomas Pfaff<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 04 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Pfaff</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 05.02.2025, 05.02.1840, Luftreifen, Kautschuk, Good Year, Additive, Reifenabrieb, Michelin, Kolonialismus</itunes:keywords>
      <itunes:summary>In Belfast ist er Tierarzt und passionierter Tüftler. Für seinen kleinen Sohn erfindet John Dunlop das Rad praktisch neu - und ändert damit den Lauf der Welt.</itunes:summary>
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      <title>Tod vor der Premiere der Broadway-Revolution: Jonathan Larson</title>
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      <description>Jonathan Larson (geboren am 4.2.1960) will das Musicaltheater revolutionieren. Nach vielen Fehlschlägen ist er nah dran. Doch er stirbt 24 Stunden vor der Premiere seines Mega-Erfolgs "Rent". Von Jana Fischer.</description>
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      <![CDATA[<p>Jonathan Larson (geboren am 4.2.1960) will das Musicaltheater revolutionieren. Nach vielen Fehlschlägen ist er nah dran. Doch er stirbt 24 Stunden vor der Premiere seines Mega-Erfolgs "Rent".</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Fischer:</strong><br/><ul><li>wie Jonathan Larson aufwächst und zur Musik kommt,</li><li>mit welchem selbstbewussten Spruch er sich auf Partys vorstellt,</li><li>was George Orwells Roman "1984" mit Larsons Musical "Superbia" zu tun hat,</li><li>warum er mit dem Titel "One Song Glory" eigentlich sein Testament schreibt,</li><li>unter welchen tragischen Umständen der Komponist stirbt.</li></ul><br/>Der 30. Geburtstag löst bei Jonathan Larson nur Frust aus. Seit Jahren läuft er mit seinen Kompositionen gegen Wände. Knapp sechs Jahre später, im Januar 1996, feiert das Werk Premiere, von dem er so lange geträumt hat: "Rent", ein Musical, das den Broadway erschüttert. Es verbindet existenzielle Probleme wie Aids, Gentrifizierung und Armut mit mitreißender Lebensfreude.<br/><br/>Jonathan Larson gewinnt posthum den Pulitzer-Preis und bei den Tonys, den Oscars der Musical-Branche, erhält er die Auszeichnung für das beste Musical, das beste Buch und die beste Musik.<br/><br/>Auch das autobiografische Vorgängerwerk "Tick, Tick ... Boom!“ wird wiederentdeckt und 2021 schließlich mit Andrew Garfield als Jonathan Larson verfilmt. Für die Hauptrolle bekommt Garfield eine Oscar-Nominierung.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Gil Mehmert (Regisseur)</li><li>Michael Riedel: Singular Sensation. New York 2020</li><li>Anthony Rapp: Without you. New York 2006</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR: <a href="https://www1.wdr.de/lokalzeit/fernsehen/dortmund/persoenlicher-tipp-rent-musical-100.html" >Lokalzeit aus Dortmund: Persönlicher Tipp: Rent - Musical</a></li><li>NDR: <a href="https://www.ndr.de/kultur/buehne/Musicals-weltweit-Ueber-Tops-und-Flops-auf-der-Buehne,musicalsweltweit100.html" >Musicals weltweit: Über Tops und Flops auf der Bühne</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Jana Fischer<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 03 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Jana Fischer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Tick Tick Boom, Superbia, Broadway, Off Broadway, La Boheme, Puccini, Andrew Garfield, Zeitzeichen, 04.02.1960, 04.02.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Jonathan Larson (geboren am 4.2.1960) will das Musicaltheater revolutionieren. Nach vielen Fehlschlägen ist er nah dran. Doch er stirbt 24 Stunden vor der Premiere seines Mega-Erfolgs "Rent".</itunes:summary>
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      <title>Henry Moule und die Erfindung der Trockentoilette</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-henry-moule-und-die-erfindung-der-trockentoilette-102.html</link>
      <description>Die geniale Erfindung des englischen Pfarrers Henry Moule (gestorben am 3.2.1880) hat gegen das Wasserklosett verloren. Doch das könnte sich in Zukunft ändern. Von Irene Geuer.</description>
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      <![CDATA[<p>Die geniale Erfindung des englischen Pfarrers Henry Moule (gestorben am 3.2.1880) hat gegen das Wasserklosett verloren. Doch das könnte sich in Zukunft ändern.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Irene Geuer:</strong><br/><ul><li>wie Trockentoiletten unabhängiger von Importen eines Lebens-Grundstoffs machen können,</li><li>wodurch es in London 1858 zum "Großen Gestank" kommt,</li><li>warum Henry Moule und Justus von Liebig Wasserklosetts als pure Verschwendung ansehen,</li><li>welcher Schatz sich in menschlichen Exkrementen verbirgt.</li></ul><br/>Mitte des 19. Jahrhunderts erlebt der Pfarrer Henry Moule im Städtchen Fordington im Süden Englands hautnah die Schrecken zweier Choleraepidemien. Henry Moule glaubt, wie viele andere, die Krankheit komme mit dem Gestank aus den Senkgruben und Flüssen, in die zu dieser Zeit das Abwasser eingeleitet, aus denen aber auch das Trinkwasser entnommen wird. Diesem Gestank, der vor allem in warmen und regenarmen Sommern auftritt, wird nachgesagt, dass er krank mache. <br/><br/>Eine falsche Theorie, aber Pfarrer Moules Konsequenz ist dennoch richtig. Er erfindet eine Toilette, die nicht stinkt. Aus heutiger Sicht viel wichtiger ist, dass diese Toilette kein Wasser braucht und damit auch kein Abwasser produziert. Damals hat es zur Folge, dass in Fordington nicht mehr so viele Fäkalien ins Trinkwasser gelangen und die Cholera kein Thema mehr ist. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ariane Krause, Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau, Großbeeren, Brandenburg</li><li>Katharina Prost, Agraringenieurin, ClimEtsan-OnTheGround, Bonn</li><li>Daniel Schäfer, Medizinhistoriker, Uni Köln</li><li>Andrea Vetter: "Die Komposttoilette", In: <a href="https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-5354-0/konviviale-technik/" >Konviviale Technik</a>, Transcript 2023</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.spektrum.de/news/kreislaufwirtschaft-duenger-aus-trockentoiletten-besteht-praxistest/2099151" >Spektrum: Dünger aus Trockentoiletten besteht Praxistest</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/krankheiten/tropenkrankheiten/pwiewissensfrage564.html" >Planet Wissen: Tropenkrankheiten - Die Entdeckung des Cholera-Erregers</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/video-menschliche-faekalien-als-duenger-100.html" >Planet Wissen: Menschliche Fäkalien als Dünger?</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/landwirtschaft/anbaumethoden/pwiegeschichtederduengemittel100.html" >Planet Wissen: Anbaumethoden - Geschichte der Düngemittel</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Irene Geuer<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse<br/>Technik: Petra Laubach</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 02 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Henry Moule, Toilette, Wassertoilette, Trockentoilette, Wasserverbrauch, Umwelt, Natur, Wissenschaft, Geschichte, Zeitzeichen, 03.02.2025, 03.02.1880</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die geniale Erfindung des englischen Pfarrers Henry Moule (gestorben am 3.2.1880) hat gegen das Wasserklosett verloren. Doch das könnte sich in Zukunft ändern.</itunes:summary>
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      <title>Wie eine Hundeschlittenstaffel eine ganze Stadt rettete</title>
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      <description>Als eine tödliche Diphtherie-Epidemie 1925 die Stadt Nome in Alaska bedroht, startet eine riskante und wagemutige Rettungsaktion mit einer Hundeschlittenstaffel.&#xD;
&#xD;
 Von Jana Magdanz.</description>
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      <![CDATA[<p>Als eine tödliche Diphtherie-Epidemie 1925 die Stadt Nome in Alaska bedroht, startet eine riskante und wagemutige Rettungsaktion mit einer Hundeschlittenstaffel.

</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Magdanz:</strong><br/><ul><li>warum die abgelegene Stadt Nome in Alaska im Februar 1925 dringend Diphtherie-Impfstoff benötigt,</li><li>wie die ganze Welt den "Serum Run" verfolgt,</li><li>wie eine Herde Karibus beinahe den Transport des Diphtherie-Impfstoffes beendet,</li><li>welche Rolle die Tirschutzorganisation PETA inzwischen bei Hundeschlittenrennen spielt.</li></ul><br/>Ende Januar 1925 setzt Dr. Curtis Welch, der einzige Arzt der Goldgräberstadt Nome an der Westküste Alaskas, ein verzweifeltes Telegramm ab. Seit Dezember hat er mehrere Kleinkinder an die Diphtherie verloren. Das wenige Antitoxin im Bestand des Arztes ist abgelaufen. Nun befürchtet er einen verheerenden Ausbruch.<br/><br/>Eine riskante Rettungsaktion beginnt, bei der viele Menschenleben auf dem Spiel stehen. Freiwillige organisieren einen Staffellauf mit 20 Hundeschlittengespannen und 150 Hunden. Am 2. Februar 1925 erreicht Gunnar Kaasen mit seinem Leithund Balto und seinen zwölf anderen Hunden als letztes Gespann Nome. Nach fünfeinhalb Tagen auf dem Trail ist das Serum gefroren, aber keine einzige Phiole gebrochen. Um 11 Uhr ist alles aufgetaut und kann den ersten Patienten verabreicht werden. So wird die Epidemie doch noch abgewendet.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Anja Fein Radano, Huskyzüchterin und mehrfache Iditarod-Teilnehmerin</li><li>Sebastian Schnülle, Rennrichter und ehemaliger Teilnehmer beim Iditarod-Rennen</li><li>Helen Hegener, Buchautorin und Verlegerin von Büchern über Alaskas Geschichte</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag958.html" >Stichtag: 02. Februar 2005 - Geburtsstunde des Iditarod Hundeschlittenrennens</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/alaska-102.html" >Zeitzeichen: 30.03.1867 - Russland verkauft Alaska an die USA</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5896.html" >Stichtag: 20. August 1741 - Vitus Bering erreicht als erster Europäer Alaska</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Jana Magdanz<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Christina Gabriel</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 01 Feb 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <title>Bernard Altum: der Vogelkundler und sein Lebenswerk</title>
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      <description>Er verbindet zeitlebens Glauben und Naturwissenschaft: Bernard Altum aus Münster. Am 1.2.1900 stirbt der Priester und passionierte Vogelkundler im Alter von 75 Jahren. Von Steffi Tenhaven.</description>
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      <![CDATA[<p>Er verbindet zeitlebens Glauben und Naturwissenschaft: Bernard Altum aus Münster. Am 1.2.1900 stirbt der Priester und passionierte Vogelkundler im Alter von 75 Jahren.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Steffi Tenhaven:</strong><br/><ul><li>warum einige Vogelarten Geräusche vom Handy-Klingelton bis zum E-Roller täuschend echt nachahmen,</li><li>wie Johann Bernard Theodor Altum im 19. Jahrhundert zum anerkannten Ornithologen wird,</li><li>mit welcher Theorie Altum sich Zoologen wie Alfred Brehm entgegenstellt,</li><li>wie Vögel aller Arten im 19. Jahrhundert in Töpfen und auf Köpfen landen.</li></ul><br/>Die Vogelwelt fasziniert Naturforscher in Westfalen zunehmend im 19. Jahrhundert. Man unternimmt Exkursionen durch ein Münsterland, das anders aussieht als heute: mit einer Menge mehr Tieren und Arten.<br/><br/>Johann Bernhard Theodor Altum ist einer dieser Naturforscher. Der gebürtige Münsteraner ist eigentlich studierter Theologe und Priester. Als Zoologe und Forstwissenschaftler wird er der bedeutendste Vogelkundler seiner Zeit. Bis ins 20. Jahrhundert gilt sein Buch "Der Vogel und sein Leben" als Standardwerk für Ornithologen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Bernd Tenbergen, stellvertretender Leiter des LWL-Museums für Naturkunde Münster</li><li>Dr. Erich Kretzschmar, Ornithologe, Naturschutzbund Dortmund</li><li>Bernard Altum: Der Vogel und sein Leben, Münster, Niemann 1868</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.muensterland.com/tourismus/themen/erlebnis-region-muensterland/kulturerlebnis/museen-muensterland/lwl-naturkundemuseum-in-muenster/" >LWL-Museum für Naturkunde/Münster</a></li><li><a href="https://www.nabu.de/" >Naturschutzbund Deutschland (Nabu)</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/natur/forschung/evolutionsforschung/pwiecharlesdarwinrevolutionaerundgentleman100.html" >Planet Wissen: Evolutionsforschung - Charles Darwin</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8114.html" >Stichtag: 2. Februar 1829 - Geburtstag des Zoologen Alfred Brehm</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Steffi Tenhaven<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nico Söllner</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 31 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Steffi Tenhaven</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Ornithologe, Vogelgesang, Priester, Münster, Ribbergasse, Zoologie, Zeitzeichen, 01.02.1900, 01.02.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Er verbindet zeitlebens Glauben und Naturwissenschaft: Bernard Altum aus Münster. Am 1.2.1900 stirbt der Priester und passionierte Vogelkundler im Alter von 75 Jahren.</itunes:summary>
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      <title>Tatort 1910: Der Fall Cora Crippen und die moderne Technik</title>
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      <description>Am 31.1.1910 verschwindet Cora Crippen auf mysteriöse Weise. Wahrscheinlich hat ihr Mann sie ermordet, Dr. Crippen wird weltweit gejagt. Doch auch 100 Jahre später bleiben Fragen... Von Martina Meißner.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 31.1.1910 verschwindet Cora Crippen auf mysteriöse Weise. Wahrscheinlich hat ihr Mann sie ermordet, Dr. Crippen wird weltweit gejagt. Doch auch 100 Jahre später bleiben Fragen...</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marina Meißner:</strong><br/><ul><li>warum Coras Verschwinden erst für Aufsehen sorgt, als Dr. Crippens Geliebte in Coras Kleidung gesehen wird,</li><li>welchen furchtbaren Fund Scotland Yard im Keller der Crippens macht, </li><li>wie der Fall eine unerwartete Wendung nimmt, </li><li>und wie ein Funktelegraf die erste weltweite Fahndung ermöglicht,</li><li>wieso sich zwei Schiffe über Tage hinweg einen Wettlauf liefern,</li><li>und warum bis heute Zweifel an der Schuld des Angeklagten bestehen. </li></ul><br/>Ein ungleiches Paar, ein mysteriöses Verschwinden und eine internationale Verbrecherjagd – ein Fall der bis heute Fragen aufwirft: Hawley Harvey Crippen, ein US-amerikanischer Arzt, lebt mit seiner Frau Cora in London. Während er als höflich und zurückhaltend gilt, ist sie eine selbstbewusste Varieté-Künstlerin. Doch 1910 verschwindet Cora, bekannt als Belle Elmore, plötzlich. Ihr Mann behauptet, sie sei in die USA gereist und dort verstorben. Als kurz darauf seine Geliebte ins Haus einzieht, alarmieren Freunde Scotland Yard, die menschliche Überreste im Keller entdecken. <br/><br/>Nach einer Aufsehen erregenden Flucht und anschließendem Prozess wird Dr. Crippen schließlich hingerichtet. Doch bis heute bleibt die Frage: Ist er wirklich der Mörder? Moderne DNA-Tests werfen Zweifel auf und nähren Spekulationen über ein spannendes Kriminalrätsel der Geschichte. <br/><br/><strong>Das ist unsere wichtigste Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Dr. Anke Keller (Kuratorin im Technoseum in Mannheim)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Kein Mucks! Der Krimi-Podcast mit Bastian Pastewka- <a href="https://www.bremenzwei.de/audios/hoerspiel-kein-mucks-150.html" >Jagd auf Dr. Crippen</a>, Hörspiel 1964.</li><li>William Le Queux: "<a href="https://archive.org/details/TrueDetectiveMay1930/page/n39/mode/2up?view=theater" >The Girl, the Doctor – and the Missing Wife</a>", True Detective Mysteries. May 1930.</li><li>ZDFinfo <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/murder-maps-100.html" >Murder Maps - Geheimnisvolle Verbrechen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Martina Meißner <br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Jürgen Mönkediek </p>]]>
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      <pubDate>Thu, 30 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Martina Meißner</itunes:author>
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      <itunes:keywords>True Crime, Technikgeschichte, Kriminalgeschichte, Forensik, unaufgeklärte Fälle, Ladykiller, Zeitzeichen, 31.01.1910, 31.01.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 31.1.1910 verschwindet Cora Crippen auf mysteriöse Weise. Wahrscheinlich hat ihr Mann sie ermordet, Dr. Crippen wird weltweit gejagt. Doch auch 100 Jahre später bleiben Fragen...</itunes:summary>
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      <title>Das Kultspielzeug der 80er: Ernö Rubiks Zauberwürfel</title>
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      <description>Als Lehrobjekt für seine Studenten erfindet ein ungarischer Bildhauer ein 3-D-Puzzle in Würfelform. Rubik's Cube, patentiert am 30.1.1975, wird ein Spielzeughit. Von Andrea Klasen.</description>
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      <![CDATA[<p>Als Lehrobjekt für seine Studenten erfindet ein ungarischer Bildhauer ein 3-D-Puzzle in Würfelform. Rubik's Cube, patentiert am 30.1.1975, wird ein Spielzeughit.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Klasen:</strong><br/><ul><li>warum der bunte Würfel eine echte Herausforderung für Kopf und Hände ist, </li><li>er aber auch ohne Anleitung spielbar ist, </li><li>weshalb Kinder oft schneller die Lösung finden als Erwachsene, </li><li>und welche mathematische Magie hinter dem Würfel steckt.</li></ul><br/>Die geniale Erfindung begeistert Jung und Alt: sie treibt manche an den Rand der Verzweiflung und spornt andere zu Rekorden an. Denn es gibt 43 Trillionen mögliche Kombinationen – und doch kann man den Würfel mit der richtigen Strategie in maximal 20 Zügen lösen. <br/><br/>Der Zauberwürfel, auch "Rubik’s Cube" genannt, wird 1974 von Ernö Rubik erfunden. Ein reiner Zufall, denn eigentlich will der Architekturprofessor seinen Studierenden damit räumliches Denken vermitteln. Doch das Drehpuzzle mit seinen sechs bunten Flächen wird weit mehr als ein Lehrmittel: 1980 beginnt sein Siegeszug rund um den Globus. Heute gilt der Zauberwürfel als das meistverkaufte Puzzle aller Zeiten – mit rund 500 Millionen Exemplaren. <br/><br/><strong>Das ist unser Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Jens Junge, Spielforscher und Direktor des Berliner Institut für Ludologie</li></ul><br/><strong>Und das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Ernö Rubik: Cubed. Der Zauberwürfel und die großen Rätsel dieser Welt, München 2020. </li><li>Marlene Weiß: „Alles dreht sich“, Süddeutsche Zeitung S. 31, 28. / 29. Dezember 2024. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR 5 <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/redezeit-jens-junge-100.html" >Neugier genügt</a> - Redezeit mit dem Spielforscher Jens Junge</li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/forschung/mathematik/pwierubikscubedersiegeszugdeszauberwuerfels100.html" >Der Zauberwürfel – Rubik's Cube</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Klasen <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak <br/>Technik: Nico Söllner </p>]]>
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      <pubDate>Wed, 29 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Klasen</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 30.01.2025, 30.01.1975, Ernö Rubik, Spielzeug, 1980er, Larry D. Nichols, Frank Fox, Ideal Toy Company, Solitärspiel, Gottes Algorithmus, Speedcubing</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Als Lehrobjekt für seine Studenten erfindet ein ungarischer Bildhauer ein 3-D-Puzzle in Würfelform. Rubik's Cube, patentiert am 30.1.1975, wird ein Spielzeughit.</itunes:summary>
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      <title>Die Vermessung des Universums: Astronom Claudius Ptolemäus</title>
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      <description>Für ihn stand die Erde im Mittelpunkt des Universums - umkreist von Sonne, Mond und anderen Planeten. Im Jahre 160 stirbt der griechische Astronom Claudius Ptolemäus. Von Martin Herzog.</description>
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      <![CDATA[<p>Für ihn stand die Erde im Mittelpunkt des Universums - umkreist von Sonne, Mond und anderen Planeten. Im Jahre 160 stirbt der griechische Astronom Claudius Ptolemäus.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog:</strong><br/><ul><li>warum Claudius Ptolemäus ein himmlisches Puzzle lösen muss, </li><li>wie er die Rückwärtsbewegungen der Planeten erklärt, </li><li>weshalb er die Erde zwar für kugelförmig, aber unbeweglich hält, </li><li>und warum sein geozentrisches Weltbild über 1.500 Jahre Bestand hat.</li></ul><br/>Im zweiten Jahrhundert lebt und forscht Claudius Ptolemäus in Alexandria, dem intellektuellen Zentrum der Antike. Mit seinem Werk "Almagest" schafft er nicht nur einen Sternenkatalog, der 48 Sternbilder aufführt, sondern auch das geozentrische Modell des Universums. Die Erde im Mittelpunkt, umgeben von himmlischen Sphären – eine kosmische Ordnung, die sowohl elegant als auch stabil erscheint.<br/><br/>Doch Ptolemäus hat ein Problem: Die Planeten bewegten sich nicht immer wie erwartet. Mit komplizierten Zusatzkreisen, den sogenannten Epizyklen, gelingt es ihm, ihre Schleifenbahnen zu erklären – und ein Modell zu schaffen, das über Jahrhunderte die Grundlage der Astronomie bleibt. Erst Kopernikus holt die Erde aus dem Zentrum des Universums.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/>Ernst Peter Fischer, Professor (em.) für Wissenschaftsgeschichte, Heidelberg<br/><br/><strong>Und das ist unsere wichtigste Quelle:</strong><br/><ul><li>Ernst Peter Fischer: Hinter dem Horizont. Eine Geschichte der Sternbilder. Hamburg 2017</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen – <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/weltall/universum/index.html" >Universum</a></li><li>WDR Zeitzeichen - <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:d61e0139109d5f7c/" >Wendepunkt in der Wissenschaft: Der Venustransit am 3.6.1769</a></li><li>ZDF - <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/geheimnisse-des-firmaments-das-zentrum-100.html" >Geheimnisse des Firmaments: Das Zentrum </a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Martin Herzog <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak </p>]]>
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      <pubDate>Tue, 28 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Geozentrisches Weltbild, Sternenkatalog, Universum, Almagest, Aristarchos, Kopernikus, Kepler, Zeitzeichen, 29.01.160, 29.01.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Für ihn stand die Erde im Mittelpunkt des Universums - umkreist von Sonne, Mond und anderen Planeten. Im Jahre 160 stirbt der griechische Astronom Claudius Ptolemäus.</itunes:summary>
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      <title>Pornografie: Von Schlüpferstürmern und Schmuddel-DVDs</title>
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      <description>Im Internet ist Pornografie heute immer nur ein paar Klicks entfernt. Gezeigt wird alles. Was man zeigen darf, ist gesetzlich geregelt. Seit dem 28.1.1975 ist Pornografie in Deutschland zumindest in Teilen legal. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Im Internet ist Pornografie heute immer nur ein paar Klicks entfernt. Gezeigt wird alles. Was man zeigen darf, ist gesetzlich geregelt. Seit dem 28.1.1975 ist Pornografie in Deutschland zumindest in Teilen legal.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>von den "Porno-Paradiesen" Schweden und Dänemark,</li><li>was auch nach der teilweisen Legalisierung von Pornographie noch alles verboten ist,</li><li>wie man mit Schokolade das Verbot von Sexkinos umgeht,</li><li>von der Initiative "PorNo" - ins Leben gerufen von Alice Schwarzer.</li></ul><br/>"Graf Porno bläst zum Zapfenstreich", "Unterm Dirndl wird gejodelt" oder der "Schulmädchen-Report" - diese Sexfilme haben eines gemeinsam: Sie werden zu einer Zeit gedreht, als Pornografie in der BRD noch illegal ist. Erst am 28. Januar 1975 wird hierzulande das totale Verbot der Verbreitung von Pornografie aufgehoben. <br/><br/>Seitdem hat sich vieles verändert. Heute werden Millionen Clips ins Netz gestellt. Selbst bekennende Feministinnen outen sich mittlerweile als leidenschaftliche Porno-Guckerinnen. Teure Produktionen vor aufwendiger Kulisse zu Zeiten von Porno-Stars wie Dolly Buster werden durch den digitalen Massenkonsum nahezu vom Markt verdrängt. Die Branche ist zu einer milliardenschweren Industrie geworden. Strenge Regeln im Umgang mit den freizügigen Bildern und Filmen gibt es aber weiterhin.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Gerd Wasmund, als "Porno-König" Mike Hunter in den 70er Jahren der erfolgreichste deutsche Porno-Produzent</li><li>Emma: <a href="https://www.emma.de/thema/porno-kampagnen" >PorNo-Kampagnen</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Quarks Daily Spezial: <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/daily-quarks/audio-pornos---was-machen-sie-mit-unserem-sex-102.html" >Pornos - Was machen sie mit unserem Sex?</a></li><li>MDR unicato: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/unicato/was-hat-porno-mit-feminismus-und-selbstbestimmung-zu-tun/mdr/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy83YjQ5MzQyNi01NmY2LTRlNjctODM0Mi00MzFmYTAwZDZlNTE" >Was hat Porno mit Feminismus und Selbstbestimmung zu tun?</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/beate-uhse-100.html" >25.10.1919 - Geburtstag von Beate Uhse</a></li></ul><br/><strong>Das ist unser Hörtipp: </strong><a href="https://1.ard.de/politikum-der-meinungspodcast" >Politikum - der Meinungspodcast von WDR</a>5<br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 27 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Im Internet ist Pornografie heute immer nur ein paar Klicks entfernt. Gezeigt wird alles. Was man zeigen darf, ist gesetzlich geregelt. Seit dem 28.1.1975 ist Pornografie in Deutschland zumindest in Teilen legal.</itunes:summary>
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      <title>Ende der Todesfabrik: Die Rote Armee befreit Auschwitz</title>
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      <description>Sie waren frisch Verliebte, Eltern, Kinder. Die Geschichten von mehr als einer Million Menschen enden mit ihrer Deportation ins KZ Auschwitz, das am 27.1.1945 befreit wird. Von Wolfgang Meyer.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie waren frisch Verliebte, Eltern, Kinder. Die Geschichten von mehr als einer Million Menschen enden mit ihrer Deportation ins KZ Auschwitz, das am 27.1.1945 befreit wird.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Meyer:</strong><br/><ul><li>aus dem Leben der Menschen, die nach Auschwitz deportiert wurden,</li><li>von der Reichspogromnacht und ihren Folgen,</li><li>von Überlebenden und ihren grauenvollen Erinnerungen an Auschwitz, </li><li>was die rote Armee bei ihrer Ankunft in Auschwitz vorfindet.</li></ul><br/>Heldenhaft "befreien" müssen die Soldaten der Roten Armee Auschwitz nicht, als sie am 27. Januar 1945 das Arbeits- und Vernichtungslager erreichen und mit ihren Panzern die Zäune niederwalzen. Die Wachmänner haben den Ort, an dem zwischen 1940 und 1945 mehr als eine Million Menschen gequält und getötet wurden, bereits eine Woche zuvor mit 60.000 Gefangenen fluchtartig gen Westen verlassen. Sie treiben die Gefangenen vor sich her; fast alle kommen auf diesen sogenannten Todesmärschen um. In den Lagerbaracken geblieben sind etwa 7.500 Schwache und Kranke.<br/><br/>Mit den Soldaten kommen Ärzte und Sanitäter. Aber auch Journalisten, die Bilder und Berichte unvorstellbaren Grauens hinaus in die Welt tragen. Was sie in Auschwitz nicht finden: Die persönlichen Geschichten, die die Menschen erlebten, bevor die Nazis sie dort ermordeten.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jule Küpper, Projektleitung beim WDR-Projekt "Stolpersteine NRW"</li><li>Ruth-Anne Damm, Zweitzeugen e.V.</li><li><a href="https://www.yadvashem.org/archive.html" >Yad Vashem Archiv</a></li><li><a href="https://www.ushmm.org/de" >United States Holocaust Memorial Museum</a></li><li>Archiv Stolpersteine e.V.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-erster-stolperstein-verlegt-gunter-demnig-100.html" >16. Dezember 1992 - Der erste Stolperstein wird in Köln verlegt</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-vrba-wetzler-auschwitz100.html" >07.04.1944: Rudolf Vrba und Alfred Wetzler fliehen aus dem KZ Auschwitz-Birkenau</a></li><li>WDR-Projekt <a href="https://stolpersteine.wdr.de/web/de/" >"Stolpersteine NRW"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Wolfgang Meyer<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 27 Jan 2025 05:00:48 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Wolfgang Meyer</itunes:author>
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      <title>Dirndl, Berge und Sound of Music: die Musikerin Maria von Trapp</title>
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      <description>Singendes Aschenputtel vor Alpenkulisse: Maria Augusta von Trapp, geboren am 26. Januar 1905 in Wien. Der Musicalfilm über ihr Leben prägt das Österreich-Image weltweit. Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>Singendes Aschenputtel vor Alpenkulisse: Maria Augusta von Trapp, geboren am 26. Januar 1905 in Wien. Der Musicalfilm über ihr Leben prägt das Österreich-Image weltweit.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:</strong><br/><ul><li>welche Elemente des Films auf wahren Tatsachen beruhen und was romantisch stilisiert ist,</li><li>wieso das Singen für die Trapps harte Arbeit ist,</li><li>warum für die Trapps ein Leben unter den Nazis nicht infrage kommt,</li><li>mit welchen rabiaten Methoden Maria versucht, den Familienchor zusammenzuhalten.</li></ul><br/>Der Musicalfilm "<span lang="en">The Sound of Music</span>" erzählt eine Aschenputtel-Geschichte in romantischer Alpen-Kulisse. Die aus armen Verhältnissen stammende angehende Nonne Maria verliebt sich in einen verwitweten Adligen mit sieben Kindern und heiratet ihn. Das gemeinsame Singen schweißt alle zusammen. Schließlich fliehen sie gemeinsam vor den Nazis aus Österreich nach Amerika.<br/><br/>Es ist das Schicksal einer Familie, die in ein verklärendes Licht getaucht wird - aber die Grundzüge stimmen. Die Hauptfigur des Hollywood-Films basiert auf Maria Kutschera, geboren am 26. Januar 1905 in Wien. Der verwitwete Adlige ist Georg Ritter von Trapp, U-Boot-Kapitän der kaiserlich-königlichen Marine. Als dieser durch den Konkurs seiner Bank fast sein gesamtes Vermögen verliert, kommt der patenten Maria die Idee vom Familienchor.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Gerhard Jelinek (österreichischer Journalist, Fernsehmoderator und Buchautor)</li><li>Gerhard Jelinek und Birgit Mosser: Die Trapp-Familie. Die wahre Geschichte hinter dem Welterfolg. 2018</li><li>Salzburg Information: <a href="https://www.salzburg.info/de/salzburg/the-sound-of-music/familie-trapp" >Die Geschichte der Familie Trapp</a></li><li>The Sound of Music: <a href="https://www.sound-of-music.com/de/die-wahre-geschichte/die-trapp-familie/" >Die wahre Geschichte. Die Trapp-Familie.</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-konstantin-wecker-100.html" >1. Juni 1947 - Der Musiker Konstantin Wecker wird in München geboren</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/ruth-leuwerik-102.html" >23.04.1924 - Geburtstag von Ruth Leuwerik</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-346.html" >12. Juli 1895 - Librettist Oscar Hammerstein II wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Daniela Wakonigg<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 25 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Daniela Wakonigg</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 26.01.1905, 26.01.2025, Trapp-Familie, Julie Andrews, Broadway Musical, Rodgers und Hammerstein, Edelweiß</itunes:keywords>
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      <title>Die starke Frau hinter dem Propheten Mohammed: Khadija</title>
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      <description>Khadija (Geburtsjahr 555) trägt wesentlich zur Entstehung des Islam bei. Die erste Frau des Propheten ist deutlich älter als er und zunächst Mohammeds Arbeitgeberin. Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Khadija (Geburtsjahr 555) trägt wesentlich zur Entstehung des Islam bei. Die erste Frau des Propheten ist deutlich älter als er und zunächst Mohammeds Arbeitgeberin.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>wie Mohammed für Khadija zunächst als Karawanenführer arbeitet, </li><li>welche gesellschaftlichen Konventionen Khadija und Mohammed brechen, </li><li>warum Khadijas wirtschaftliche und persönliche Stärke für Mohammeds Aufstieg entscheidend ist, </li><li>wie sie wesentlich dazu beigeträgt, dass es den Islam überhaupt gibt, </li><li>weshalb ihre Rolle trotz ihrer Bedeutung lange unterschätzt und unerzählt bleibt.</li></ul><br/>In Mekka ist Khadija eine reiche und angesehene Kauffrau. Der junge Mohammed ist ihr Angestellter. Trotz eines Altersunterschieds von etwa 15 Jahren bietet sie ihm die Ehe an - ein ungewöhnlicher Schritt für die damalige Zeit. Ihre Partnerschaft ist geprägt von gegenseitigem Respekt und Vertrauen.<br/><br/>Als Mohammed im Jahr 610 seine erste Offenbarung empfängt, ist Khadija die erste, die an ihn und seine Mission glaubt. Sie stärkt ihm den Rücken und nutzt ihren Einfluss, um ihn vor den Feinden seiner Botschaft zu schützen. Erst nach ihrem Tod 619 ändert sich Mohammeds Leben radikal. Bis dahin bleibt sie seine einzige Frau: Khadija - eine Frau, deren Vermächtnis die Geschichte des Islam maßgeblich prägt und die doch von den Geschichtsschreibern vergessen wird.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Ibn Ishaq, Das Leben des Propheten. Aus dem Arabischen von Gernot Rotter, 1998</li><li>Tilman Nagel, Mohammed – Leben und Legende, 2008</li><li>Bärbel Beinhauer-Köhler, Fatima bint Muhammad. Metamorphosen einer frühislamischen Frauengestalt, 2002</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner und -partnerinnen:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Albrecht Fuess (Islamwissenschaftler, Universität Marburg)</li><li>Prof. Dr. Katajun Amirpur (Islamwissenschaftlerin, Universität zu Köln) </li><li>Seyran Ateş (Rechtsanwältin, Frauenrechtlerin, Imamin, Berlin) </li><li>Prof. Dr. Tilman Nagel (Islamwissenschaftler, Universität Göttingen) </li><li>Prof. Dr. Bärbel Beinhauer-Köhler (Religionswissenschaftlerin, Universität Marburg)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/islam/index.html" >Islam</a></li><li>Planet Wissen: Islam - <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/islam/pwiemohammedibnabdallahderprophetausmekka100.html" >Mohammed ibn Abd Allah – der Prophet aus Mekka</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:e37fb11ed32210be/" >Todestag von Mohammed</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:6e7e3c64a4ec380b/" >Schlacht von Badr, erster Sieg Mohammeds gegen Mekka</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach <br/>Redaktion: Matti Hesse <br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 24 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Khadija, Khadiijah, Chadidscha, Islam, Religion, Frauen, Rolle, Mohammed, Prophet, Geschichte, Zeitzeichen, 25.01.2025, 555</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Khadija (Geburtsjahr 555) trägt wesentlich zur Entstehung des Islam bei. Die erste Frau des Propheten ist deutlich älter als er und zunächst Mohammeds Arbeitgeberin.</itunes:summary>
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      <title>Vom Versager zum Retter vor den Nazis: Winston Churchill</title>
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      <description>Held mit vielen Makeln, eine echt schräge Gestalt und der vielleicht bedeutendste Staatsmann des 20. Jahrhunderts: Mythos Winston Churchill (gestorben am 24.1.1965). Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Held mit vielen Makeln, eine echt schräge Gestalt und der vielleicht bedeutendste Staatsmann des 20. Jahrhunderts: Mythos Winston Churchill (gestorben am 24.1.1965).</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>warum Winston Churchill vor dem Zweiten Weltkrieg bei vielen Briten unbeliebt ist,</li><li>wie er seinen aufwendigen Lebensstil finanziert,</li><li>durch welches Fiasko der Politiker Premierminister wird,</li><li>mit welchen Worten Churchill nach seinem Amtsantritt auf den deutschen Westfeldzug reagiert,</li><li>welche Positionen er gegenüber der Sowjetunion vertritt.</li></ul><br/>Winston Churchill wollte und ging zum Militär. Er ist beim Mahdi-Aufstand 1898 im Sudan dabei und kann im Burenkrieg aus der Gefangenschaft entkommen. Als Held geht er in die Politik und wechselt mehrmals die Partei: von den Konservativen zu den Liberalen und später wieder zurück. Er durchläuft ein Ministerium nach dem anderen.<br/><br/>Seine große Zeit kommt während des Zweiten Weltkriegs: Als Premierminister bleibt er abgezockt und zäh. Er verhindert, dass Großbritannien von der Wehrmacht besetzt wird und sorgt mit dafür, dass Deutschland bedingungslos kapitulieren muss. Doch dann ist seine Zeit vorbei: Obwohl er noch einmal Premierminister wird, muss er mit ansehen, wie Großbritannien nur noch eine Nebenrolle im Welttheater spielt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Franziska Augstein (Churchill-Biografin)</li><li>Franziska Augstein: Churchill. München 2024</li><li>Peter Alter: Winston Churchill (1874-1965). Stuttgart 2006</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag 19.07.1941: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-winston-churchill-victory-zeichen-100.html" >Winston Churchill propagiert das Victory-Zeichen</a></li><li>Stichtag 14.02.1942: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag2922.html" >Briten befehlen Bombardierung deutscher Städte</a></li><li>Stichtag 10.05.1956: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5244.html" >Winston Churchill erhält Aachener Friedenspreis</a></li><li>SWR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/swr-retro-abendschau/er-nahm-churchill-gefangen/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzExNjYyNjM" >Er nahm Churchill 1898 im Burenkrieg gefangen</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/funk/mrwissen2go-geschichte-12024/funk-winston-churchill-kriegsheld-oder-kriegstreiber-100.html" >Winston Churchill: Kriegsheld oder Kriegstreiber?</a></li></ul><br/><strong>Hörtipp</strong>: Am 24.01. startet eine neue Staffel <a href="https://1.ard.de/tatortgeschichte" >Tatort Geschichte</a>. Der Podcast bespricht True Crime aus der Geschichte. Und das nicht nur unterhaltsam, sondern auch lehrreich. Im Fokus steht die Frage, was das eigentlich mit uns heute zu tun hat. <br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 23 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <title>Der Mann, der Europa den Jazz brachte: Django Reinhardt</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-mann-der-europa-den-jazz-brachte-gitarrist-django-reinhardt-100.html</link>
      <description>Jazz-Gitarrist Django Reinhardt: ein Mythos, ein Sinto, der die Nazis überlebte. Ein schlimmer Unfall sorgt dafür, dass er (geboren 23.1.1910) einen neuen Stil entwickelt.  Von Ulrich Biermann; Veronika Bock.</description>
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      <![CDATA[<p>Jazz-Gitarrist Django Reinhardt: ein Mythos, ein Sinto, der die Nazis überlebte. Ein schlimmer Unfall sorgt dafür, dass er (geboren 23.1.1910) einen neuen Stil entwickelt. </p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Ulrich Biermann und Veronika Bock:</strong><br/><ul><li>wie Django Reinhardt als Sinto im Alltag von Rassismus betroffen ist,</li><li>warum ein Wohnwagenbrand seinen Gitarrenstil beeinflusst,</li><li>was Louis Armstrong 1934 von Reinhardts Auftritt in Paris hält,</li><li>wie Reinhardt im von den Nazis besetzten Frankreich überlebt,</li><li>welche Geschichten und rassistischen Zuschreibungen es zu Django Reinhardt gibt.</li></ul><br/>Im Winter macht die fahrende Schaustellerfamilie Reinhardt regelmäßig Pause in Liberiches, einem kleinen wallonischen Dorf in Belgien. Dort wird am 23. Januar 1910 Sohn Django geboren. Er wächst inmitten von Instrumenten auf und lernt von seinem Onkel Geige spielen. Mit zwölf Jahren greift Django zum Gitarren-Banjo und begleitet Akkordeonisten in Pariser Cafés.<br/><br/>Reinhardt ist virtuos und gefragt: Er spielt solo, im Duett und in großen Unterhaltungsorchestern. Dann entwickelt er mit dem "Quintette du Hot Club de France" einen eigenen Sound: In diesem Jazz-Ensemble spielen nur Saiten-Instrumentalisten. Damit wird er auch in den USA bekannt. Mit nur 43 Jahren stirbt er im Mai 1953 an einem Hirnschlag. Sein Einfluss auf Gitarristen und den Jazz reicht bis heute. Er ist eine musikalische Legende und ein Mythos, um den sich viele Geschichten ranken - mal mehr, mal weniger wahr.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Wolfram Knauer (ehemaliger Direktor des Jazzinstituts Darmstadt)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR3: Europas erster Jazz-Gigant</li><li>Zeitzeichen 17.02.1921: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/schnuckenack-100.html" >Der Jazzmusiker Schnuckenack Reinhardt wird geboren</a></li><li>Hamburg-Journal: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/hamburg-journal/ndr-jazzband-feiert-django-reinhardt/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9kZDQ5NTZlMi1lNGU4LTRlY2YtOTQyOC1kZjg1ZDA2YjU2MmI" >NDR-Jazzband feiert Django Reinhardt</a></li><li>NDR-Jazzworkshop: <a href="https://www.ndr.de/kultur/sendungen/play_jazz/NDR-Jazzworkshop-A-Tribute-to-Django-Reinhardt-Stephane-Grappelli,sendung1429864.html" >A Tribute to Django Reinhardt &amp; Stéphane Grappelli</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor und Autorin: Ulrich Biermann und Veronika Bock <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse</p>]]>
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      <itunes:keywords>Django Reinhardt, Jazz, Sinto, Unfall, Europa, Mythos, Musikgeschichte, Zeitzeichen, 23.01.1910, 23.01.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Jazz-Gitarrist Django Reinhardt: ein Mythos, ein Sinto, der die Nazis überlebte. Ein schlimmer Unfall sorgt dafür, dass er (geboren 23.1.1910) einen neuen Stil entwickelt.</itunes:summary>
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      <title>Petersburger Blutsonntag: Der Tag, der Russland veränderte</title>
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      <description>Der friedliche Protest verzweifelter Arbeiter endet in einem Massaker. Der 22. Januar 1905 gerät zum "Blutsonntag" und läutet das Ende der russischen Zarenherrschaft ein. Von Thomas Klug.</description>
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      <![CDATA[<p>Der friedliche Protest verzweifelter Arbeiter endet in einem Massaker. Der 22. Januar 1905 gerät zum "Blutsonntag" und läutet das Ende der russischen Zarenherrschaft ein.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:</strong><br/><ul><li>warum zehntausende Arbeiter in St. Petersburg friedlich demonstrieren möchten,</li><li>warum die Regierung dennoch auf die Menge schießen lässt,</li><li>dass Maxim Gorki Zeuge des Massakers wird - und darüber berichtet,</li><li>dass dieser Tag Russland verändert.</li></ul><br/>Im Januar 1905 gehen russische Arbeiter unter der Führung von Georgi Apollonowitsch Gapon in <abbr title="Sankt">St.</abbr> Petersburg auf die Straße. Sie erhoffen sich vom Zaren Nikolaus II. unter anderem verbesserte Arbeits- und Lebensbedingungen. Doch die Regierung lässt auf die friedlichen Demonstranten schießen. <br/><br/>Daraufhin erhebt sich das russische Volk gegen die Obrigkeit. Es kommt zu einer Protestwelle gegen die Politik des Zaren. Dieser ist schließlich in einem Oktobermanifest zu Zugeständnissen bereit, es tritt jedoch keine wirkliche Verbesserung ein. Bis zu seinem Sturz durch die Februarrevolution im März 1917 kann sich der Zar an der Macht halten. <br/><br/><strong>Das ist unsere Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jörg Baberowski (Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin)</li><li><a href="https://de.alphahistory.com/Russische-Revolution/Bloody-Sunday-Petition-1905/" >Die Petition "Blutiger Sonntag" an den Zaren (1905)</a></li><li>Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg: <a href="https://www.lpb-bw.de/februarrevolution-1917" >Zarenreich und Februarrevolution 1904-1916</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 12.03.1917: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/russische-revolution-100.html" >Beginn der Russischen Revolution</a></li><li>Zeitklicks.de: <a href="https://www.zeitklicks.de/kaiserzeit/weltgeschichte/russland/die-russische-revolution-1905" >Die Russische Revolution 1905</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Klug<br/>Redaktion: Christoph Tiegel/Frank Zirpins<br/>Technik: Holger Maerten</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 21 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Klug</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 22.01.2025, 22.01.1905, Nikolaus II., Zarenzeit, Russisches Reich, St. Petersburg, Leningrad, Rimski-Korsakow, Simplicissimus</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der friedliche Protest verzweifelter Arbeiter endet in einem Massaker. Der 22. Januar 1905 gerät zum "Blutsonntag" und läutet das Ende der russischen Zarenherrschaft ein.</itunes:summary>
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      <title>George Orwell: Der Mann hinter "1984" und "Farm der Tiere"</title>
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      <description>Vor 75 Jahren, am 21.1.1950, starb Geroge Orwell. Er war einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und erschuf die "Big Brother"-Dystopie. Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Vor 75 Jahren, am 21.1.1950, starb Geroge Orwell. Er war einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und erschuf die "Big Brother"-Dystopie.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>dass George Orwell mit einer Lungenkrankheit geboren wird,</li><li>wie er im spanischen Bürgerkrieg gegen die Faschisten kämpft,</li><li>woher er seine Motivation zum Schreiben nimmt,</li><li>warum "Farm der Tiere" und "1984 unter einigen Kritikern nicht als seine wichtigsten Werke gelten,</li><li> über seinen frühen Tod am 21. Januar 1950.</li></ul><br/>"Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher", ist eines der berühmtesten Zitate von <span lang="en">George Orwell</span>. Es stammt aus "<cite>Farm der Tiere</cite>." Die 1945 erschienene Fabel ist eine Satire auf die Russische Revolution und zeigt wie aus dem Streben nach Freiheit eine brutale Diktatur entsteht. Auch "<cite>1984</cite>" prangert einen totalitären Überwachungsstaat an.<br/><br/>Mit "Farm der Tiere" und "1984" hat <span lang="en">George Orwell</span> Literaturgeschichte geschrieben. Zugleich ist er ein brillanter Essayist, dessen schnörkellose Sprache Generationen von Schriftstellern und Journalisten geprägt hat. Zeitlebens versteht er sich als Sozialist, der das politische Schreiben zur Kunstform erhebt und dabei vor allem ein Ziel verfolgt: die Wahrheit zu schreiben.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>D.J. Taylor, Orwell-Biograf</li><li>Dominic Angeloch, Literaturwissenschaftler Universität Tübingen und Orwell-Biograf</li><li>Dominic Angeloch: Die Wahrheit schreiben. George Orwell: Entwicklung und Methode seines Erzählens, Berlin 2022</li><li><span lang="en">D.J. Taylor: George Orwell. The New Life.</span> London 2023</li><li><span lang="en">Michael Sheldon: Orwell. The authorized Biography</span>. London 1992</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5842.html" >Stichtag 17.08.1945: "Animal Farm" von George Orwell erscheint </a></li><li><a href="https://www.orwellfoundation.com/" >The Orwell Foundation</a></li><li><a href="https://orwellsociety.com/" >The Orwell Society</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Kath<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 21 Jan 2025 05:00:48 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Animal Farm, Big Brother, 1984, Franco, Faschismus, Literaturgeschichte, Zeitzeichen, 21.01.2025, 21.01.1950</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Vor 75 Jahren, am 21.1.1950, starb Geroge Orwell. Er war einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und erschuf die "Big Brother"-Dystopie.</itunes:summary>
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      <title>Rausch ohne Drogen: Achterbahn wird patentiert</title>
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      <description>Schreie, wacklige Beine, Angstlust und Erleichterung. Geschwindigkeiten am Rande der körperlichen Belastung. Am 20. Januar 1885 wird die Achterbahn patentiert. Von Veronika Bock ;Ulrich Biermann.</description>
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      <![CDATA[<p>Schreie, wacklige Beine, Angstlust und Erleichterung. Geschwindigkeiten am Rande der körperlichen Belastung. Am 20. Januar 1885 wird die Achterbahn patentiert.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Ulrich Biermann und Veronika Bock:</strong><br/><ul><li>von den Anfängen der Achterbahn in den russischen Bergen,</li><li>welche wichtige Rolle Zuschauer bei Achterbahnfahrten spielen,</li><li>warum Psychotherapeuten von "Angstlust" sprechen,</li><li>welche Kräfte der menschliche Körper bei der Fahrt aushalten muss.</li></ul><br/>Die ersten Achterbahnen sind eher langsam unterwegs - und das auch nur im Kreisverkehr. Heute setzen viele Freizeitparks auf <span lang="en">Loopings</span> und Hochgeschwindigkeit. Dabei hoffen sie auf trainierte Fahrgäste, denn die körperlichen Belastungen bei der Fahrt entsprechen mancherorts denen eines Kampfpiloten beim Katapultstart von einem Flugzeugträger.<br/><br/>Und längst wird nicht mehr nur gesessen: In einigen Achterbahnen hängt man umgekehrt unter der Schiene mit frei baumelnden Füßen, im <span lang="en">"Flying-Coaster"</span> liegt man mit dem Gesicht nach unten und fühlt sich, als hätte man absolut keinen Halt mehr.<br/><br/><strong>Das ist unsere wichtigste Quelle und unser Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Stefan Poser (Technikhistoriker)</li><li><span lang="en">Judith A. Adams</span>: <span lang="en">The American amusement park industry</span>. <span lang="en">Boston</span> 1991</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/brauchtum/kirmeshistorie/index.html" >Geschichte der Kirmes</a></li><li>Erlebte Geschichten (08.08.2023): <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr5/wdr5-erlebte-geschichten/audio-werner-stengel-ingenieur-u-achterbahnpapst-100.html" >Werner Stengel, der "Achterbahnpapst"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autoren: Ulrich Biermann und Veronika Bock<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 19 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>L.A. Thompson, Switchback Railway, Roller Coasting Structure, Rudolf Barth, Angstlust, Zeitzeichen, 20.01.1885, 20.01.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Schreie, wacklige Beine, Angstlust und Erleichterung. Geschwindigkeiten am Rande der körperlichen Belastung. Am 20. Januar 1885 wird die Achterbahn patentiert.</itunes:summary>
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      <title>Tagsüber Hollywooddiva, nachts Erfinderin: Hedy Lamarr</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-tagsueber-hollywooddiva-nachts-erfinderin-hedy-lamarr-100.html</link>
      <description>Ihre Schönheit machte Hedy Lamarr zum Star – und stand ihrem Erfolg am Ende im Weg. Am 19.1.2000 starb die Schauspielerin, die als Erfinderin den Grundstein für WLAN und Bluetooth geliefert hat. Von Christopher Heimer.</description>
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      <![CDATA[<p>Ihre Schönheit machte Hedy Lamarr zum Star – und stand ihrem Erfolg am Ende im Weg. Am 19.1.2000 starb die Schauspielerin, die als Erfinderin den Grundstein für WLAN und Bluetooth geliefert hat.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christopher Heimer:</strong><br/><ul><li>dass Hedy Lamarr am 9. November 1914 als Hedwig Eva Maria Kiesler in Wien geboren wird,</li><li>warum sie als 18-Jährige mit ihrem Film "Ekstase" sogar den Papst aufregt,</li><li>wie die Jüdin 1937 vor den Nazis und ihrem Ehemann in die USA flieht,</li><li>welche Rolle ihre Brüste im Filmgeschäft spielen, </li><li>wie ihre Forschung zu wechselnden Frequenzen Wegbereiter für Bluetooth und WLAN sind.</li></ul>Mit 18 Jahren heißt Hedy Lamarr noch Hedwig Eva Maria Kiesler und heiratet den reichen österreichischen Waffenfabrikanten Fritz Mandl. Die Ehe soll nicht glücklich gewesen sein, aber Lamarr lernt viel über Waffentechnik. <br/><br/>Dieses Wissen nutzt die jüdische Schauspielerin später in Hollywood, um gemeinsam mit ihrem Musikerfreund George Antheil die alliierten Torpedos zu verbessern. Ihre Idee, die Steuerung über mehrere schnell wechselnde Frequenzen vorzunehmen, lehnt die Navy jedoch ab. <br/><br/>Auch ihre Filmgesellschaft MGM will, dass sie ihre Erfindung geheim hält. Intelligenz passe nicht zu ihrem Image als Leinwandgöttin. Später stellt sich heraus, dass die Navy die Idee weiterentwickelt und bereits 1962 während der Kubakrise einsetzt.<br/> <br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Michaela Ehrenstein, Schauspielerin</li><li>Wilhelm Pellert, Autor und Regisseur</li><li>Michaela Lindinger: Hedy Lamarr. Filmgöttin - Antifaschistin – Erfinderin, Wien 2019</li><li>Richard Rhodes:<span lang="en"> Hedy’s Folly. The Life and Breakthrough Inventions of Hedy Lamarr, the Most Beautiful Woman in the World</span>, New York 2012</li><li>Jochen Förster/Anthony Loder: Hedy Darling. Hollywood-Ikone, Technik-Pionierin, gefallener Stern. Das filmreife Leben der Hedy Lamarr, erzählt von ihrem Sohn, Hollenstedt 2012</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Hedy Lamarr: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/simplicissimus/hedy-lamarr-legendaere-diva-und-geniale-erfinderin/funk/Y3JpZDovL2Z1bmsubmV0LzEyMDc1L3ZpZGVvLzE3MzY1MjY" >Legendäre Diva und geniale Erfinderin (ARD Mediathek)</a></li><li><a href="https://www.ardmediathek.de/video/terra-x-history/ihrer-zeit-voraus-verkannte-pioniere-der-geschichte/zdf/Y3JpZDovL3pkZi5kZS9QUk9EMS9TQ01TXzY3ZmMzYmQ0LWZmZTItNDZhZi04Y2UxLTk2NTZlMDRiMmNlNA" >Terra X: Verkannte Pioniere der Geschichte (ARD Mediathek)</a></li><li><a href="https://www.ardmediathek.de/serie/the-movies-die-geschichte-hollywoods/staffel-1/Y3JpZDovL3dkci5kZS9vbmUvdGhlbW92aWVzLWRpZWdlc2NoaWNodGVob2xseXdvb2Rz/1" >Die Geschichte Hollywoods (ARD Mediathek)</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christopher Heimer<br/>Redaktion: Carolin Rückl und David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 18 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>USA, MGM, Hollywood, Clark Gable, Ekstase, Tondelayo, Zweiter Weltkrieg, Patent, Zeitzeichen, 19.01.2000, 19.01.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ihre Schönheit machte Hedy Lamarr zum Star – und stand ihrem Erfolg am Ende im Weg. Am 19.1.2000 starb die Schauspielerin, die als Erfinderin den Grundstein für WLAN und Bluetooth geliefert hat.</itunes:summary>
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      <title>Die "Hakenkreuzwelle" in Deutschland</title>
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      <description>Es begann mit einer Schmiererei an Weihnachten und wurde im Januar 1960 zu einer "Hakenkreuzwelle" in BRD und DDR. Wie viele Nazi-Gedankengut hatte in der Nachkriegszeit überlebt? Von Traudl Bünger.</description>
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      <![CDATA[<p>Es begann mit einer Schmiererei an Weihnachten und wurde im Januar 1960 zu einer "Hakenkreuzwelle" in BRD und DDR. Wie viele Nazi-Gedankengut hatte in der Nachkriegszeit überlebt?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Traudl Bünger :</strong><br/><ul><li>wie zwei 25-Jährige die neue Synagoge in Köln mit Hakenkreuzen und antisemitischen Parolen in der Weihnachtsnacht 1959 beschmieren, </li><li>dass es in der Folge in ganz Deutschland zu judenfeindlichen Aktionen kommt,</li><li>woraufhin Konrad Adenauer aufruft: "Wenn ihr irgendwo einen Lümmel erwischt, vollzieht die Strafe auf der Stelle und gebt ihnen einen Tracht Prügel, das ist die Strafe die er verdient",</li><li>wie die Gegenproteste gegen die "Hakenkreuzwelle" zum ersten Mal die Positionen von früheren Nationalsozialisten in Staat und Verwaltung thematisieren. </li></ul><br/>Keine 15 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs: Anfang 1960 sind Nazi-Symbole und antisemitische Schmierereien plötzlich überall – auf Mauern, Werbetafeln, Gebäuden, Wohnungstüren und S-Bahnen. Willy Brandt, damals Bürgermeister von Berlin, verspricht: "Wir werden neonazistische Gruppen in Berlin sich nicht entfalten lassen." Als Zeichen gehen in Berlin 40.000 zumeist junge Menschen gegen Antisemitismus, NS-Verherrlichung und Rassenhass auf die Straße.<br/><br/>Auch die Justiz greift schnell und hart durch. Die Kölner Synagogenschänder und andere Täter werden zu Haftstrafen verurteilt. Und wenige Monate nach den Anschlägen verabschiedet der Bundestag ein Gesetz, das Volksverhetzung unter Strafe stellt. Der Nationalsozialismus wird Schulstoff. Die Hakenkreuzwelle beschleunigt letztlich den Diskurs über die Aufarbeitung des Nationalsozialismus. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Gideon Botsch, Professor für Politikwissenschaft, Universität Potsdam</li><li>Gideon Botsch: Die "Hakenkreuzschmierwelle" 1960 und das Verbot des Bundes Nationaler Studenten, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (2017)</li><li>Gideon Botsch/Friedrich Burschel/Christoph Kopke/Felix Korsch (Hg.): Rechte Ränder. Faschismus, Gesellschaft und Staat, Berlin 2023</li><li>Ronen Steinke: Terror gegen Juden. Wie antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt. Eine Anklage. Berlin 2020</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.spiegel.de/fotostrecke/hakenkreuz-antisemitismus-in-der-nachkriegszeit-fotostrecke-121707.html" >Antisemitismus: Hakenkreuze und Hitlergruß (Der Spiegel</a>)</li><li><a href="https://www.spiegel.de/politik/die-nacht-von-koeln-a-e59fe078-0002-0001-0000-000043062898" >Synagogen-Schändung: Die Nacht von Köln (Der Spiegel)</a></li><li><a href="https://duepublico2.uni-due.de/servlets/MCRFileNodeServlet/duepublico_derivate_00073377/07_Becker_et_al_Die_Welle_als_Muster.pdf" >Michael Becker / Gottfried Oy / Christoph Schneider: Die Welle als Muster. Sechs Thesen zur anhaltenden Bedeutung der "antisemitischen Welle" 1959/1960 (Universität Duisburg-Essen)</a></li><li><a href="https://geschichtsbuch.hamburg.de/epochen/sechziger-jahre/die-antisemitische-welle-19591960/" >Marc-Simon Lengowski: Die antisemitische Welle 1959/1960 (Geschichtsbuch.Hamburg)</a></li></ul><br/><strong>Unser Hörtipp:</strong> Die neue Staffel<a href="https://www.ardsounds.de/sendung/iron-east-heavy-metal-im-osten/urn:ard:show:8b7f56683b45d4d8/" > Iron East.</a> Es geht um die Musikrichtung Heavy Metal in Ostdeutschland. Diesmal geht es um die Zeit nach dem Mauerfall und wie sich der Ost-Metal entwickelt hat.<br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Traudl Bünger <br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Christina Gabriel</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 17 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Nationalsozialismus, Nachkriegszeit, Eisernes Schweigen, Antisemitismus, Nie wieder ist jetzt, Zeitzeichen, 18.01.2025, 18.01.1960</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Es begann mit einer Schmiererei an Weihnachten und wurde im Januar 1960 zu einer "Hakenkreuzwelle" in BRD und DDR. Wie viele Nazi-Gedankengut hatte in der Nachkriegszeit überlebt?</itunes:summary>
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      <title>Kaffee in Wien: Das schwarze Gold der Osmanen</title>
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      <description>Einen großen Braunen und einen Einspänner gibt es außerhalb Wiens nur selten. Die österreichische Hauptstadt und Kaiser Leopold setzen ab dem 17.01.1685 auf die Kultur des Kaffeehauses. Von Herwig Katzer.</description>
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      <![CDATA[<p>Einen großen Braunen und einen Einspänner gibt es außerhalb Wiens nur selten. Die österreichische Hauptstadt und Kaiser Leopold setzen ab dem 17.01.1685 auf die Kultur des Kaffeehauses.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Herwig Katzer:</strong><br/><ul><li>wie die Osmanen den Kaffee vor Wien bringen,</li><li>dass die Wiener Kaffeebohnen anfangs für Kamelfutter halten,</li><li>dass schon früh in den Kaffeehäusern Wahrsagerinnen im Kaffeesatz lesen,</li><li>wie sich Kaffeehäuser zum Treffpunkt für Künstler entwickeln,</li><li>dass die Türken neben Kaffeebohnen auch Cannabis nach Wien gebracht haben könnten.</li></ul><br/>Kaffeehäuser sind anfangs besonders bei Männern beliebt, gelten aber auch als "Feinde des Fleisches": Kaufmänner treffen sich dort über Stunden mit Freunden, statt sich um ihren Kaufmannsberuf zu kümmern. <br/><br/>Später öffnen sich die oft düsteren Kaffeehäuser mit ihren schweren Vorhängen dem Tageslicht und breiteren Schichten der Stadt. Sie werden zum verlängerten Wohnzimmer des Bürgertums. Im 18. Jahrhundert gelten sie als Treffpunkt der Wiener Society, im 20. Jahrhundert treffen sich dort Literaten und Künstler. Heute kehren hier eher Touristinnen und Touristen ein. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jens Soentgen, Chemiker und Kaffeeexperte</li><li>Hedda Reindl-Kiel, Islamwissenschaftlerin</li><li>Thomas Macho, Kulturwissenschaftler </li></ul><br/><strong>Weiterführender Link:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 14.07.1683: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-wien-belagerung-100.html" >Zweite Belagerung Wiens durch das Osmanische Reich</a></li><li>Zeitzeichen 21.05.1919: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-jakob-reumann-wien-100.html" >Jakob Reumann wird 1. sozialdemokratischer Bürgermeister Wiens</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Hör-Tipp:</strong> <br/>Der neue Sportschau-Podcast "<a href="https://1.ard.de/handball-auf-die-1?pod=zeitz" >Handball auf die 1</a>". Dort gibt es täglich alles Wichtige zur WM und exklusive Interviews mit Spielern der deutschen Mannschaft. Der neue Sportschau-Podcast blickt hinter die Kulissen, ist nah dran am deutschen Team und transportieren die Atmosphäre aus dem handballverrückten Dänemark." <br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Herwig Katzer<br/>Redaktion: Matti Hesse, Christoph Tiegel</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 16 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>17.01.1685, 17.01.2025, Wien, Österreich, Osmanisches Reich, Kaffee, Barista, Espresso, Americano, Koffein, Geschichte, History, Kolschitzky</itunes:keywords>
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      <title>Eleanor Marx: Karls starke Erbin</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-eleanor-marx-karls-starke-erbin-100.html</link>
      <description>Drei Töchter hat Karl Marx, Eleanor ist die jüngste von ihnen, geboren am 16.1.1855. Die Übersetzerin und Literatur-Enthusiastin erweist sich als die Kämpferischste. Von Melahat Simsek.</description>
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      <![CDATA[<p>Drei Töchter hat Karl Marx, Eleanor ist die jüngste von ihnen, geboren am 16.1.1855. Die Übersetzerin und Literatur-Enthusiastin erweist sich als die Kämpferischste.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Melahat Simsek:</strong><br/><ul><li>wie die Familie Marx im Londoner Exil lebt,</li><li>dass Eleanor Marx unangepasst und mutig ist, aber auch unter Depressionen und Magersucht leidet, </li><li>über ihre schwierige Liebesbeziehung zu dem dubiosen Arzt und Sozialisten Edward Aveling, </li><li>dass sie sich mit nur 43 Jahren das Leben nimmt.</li></ul><br/>Eleanor Marx ist schon als Kind wild, intelligent und ein Sonnenschein für die Familie, von der sie "Tussy" genannt wird. Ihr Vater Karl Marx sagt über sie: "Tussy, das bin ich", weil sie ihm von seinen drei Töchtern am ähnlichsten zu sein scheint. So vertieft sie sich schon früh in seine Theorien, lauscht den Diskussionen im Hause Marx, wo sich Sozialdemokraten und Kulturschaffende aus aller Welt treffen. Als junges Mädchen schwärmt Eleanor für Shakespeare und träumt von einer Karriere als Schauspielerin.<br/><br/>Ihren eigenen Berufswunsch stellt Eleanor zugunsten ihrer Familie zurück. Karl Marx verhindert auch ihre Beziehung zu dem französischen Sozialisten Olivier Lissagaray. Erst nach Karl Marx' Tod im März 1883 tritt Eleanor aus seinem Schatten: Sie schreibt für sozialistische Zeitungen in England, Frankreich und Deutschland, führt erfolgreich Massenstreikbewegungen an und setzt sich für das jüdische Proletariats im Londoner East End ein.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Eva Weissweiler, Autorin und Journalistin</li><li>Eva Weissweiler: <span lang="en">Lady Liberty</span>. Das Leben der jüngsten Marx-Tochter Eleanor. Hamburg 2018 </li><li>Chūshichi Tsuzuki: <span lang="en">The life of Eleanor Marx</span>, 1855-1898: <span lang="en">A Socialist Tragedy</span>. Oxford 1967</li><li>Hans Magnus Enzensberger (Hg.): Gespräche mit Marx und Engels, Frankfurt am Main 1973.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag 21.2.1848: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-manifest-kommunistische-partei-100.html" >Marx und Engels veröffentlichen das Kommunistische Manifest</a></li><li>Stichtag 28.11.1820: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-geburtstag-friedrich-engels-100.html" >Friedrich Engels wird gebore</a>n</li><li>Stichtag 5.5.1818: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-karl-marx-100.html" >Geburtstag von Karl Marx</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Melahat Simsek<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Jürgen Beiner</p>]]>
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      <itunes:summary>Drei Töchter hat Karl Marx, Eleanor ist die jüngste von ihnen, geboren am 16.1.1855. Die Übersetzerin und Literatur-Enthusiastin erweist sich als die Kämpferischste.</itunes:summary>
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      <title>Vom Wüstenführer zum König des Öls: Ibn Saud</title>
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      <description>Von seinem Geburtstag, wahrscheinlich am 15.1.1875, hat kaum jemand Notiz genommen. Als Ibn Saud mit 78 Jahren stirbt, ist der Gründer Saudi-Arabiens einer der reichsten und mächtigsten Menschen der Welt... Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Von seinem Geburtstag, wahrscheinlich am 15.1.1875, hat kaum jemand Notiz genommen. Als Ibn Saud mit 78 Jahren stirbt, ist der Gründer Saudi-Arabiens einer der reichsten und mächtigsten Menschen der Welt...</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>warum die ganze Welt bei Krisen am Persischen Golf auf Saudi-Arabien schaut,</li><li>welches Bündnis des 18. Jahrhunderts die Grundlage des saudi-arabischen Staates darstellt,</li><li>wie ein einzelner radikaler Gelehrter Millionen Muslime auf der Welt zu Ungläubigen erklärt,</li><li>warum Usama bin Laden aus Saudi-Arabien zum Anstifter des Attentats auf das World Trade Center wird.</li></ul><br/>Anfang des 20. Jahrhunderts nutzt Abdul Aziz Ibn Saud, Sohn einer einst nach Kuwait vertriebenen Familie, die Schwäche des Osmanischen Reiches, um sich als politischer Anführer am Persischen Golf zu positionieren. Zunächst übernimmt er die Stadt Riad, dann weitere Landesteile. Unterstützt wird er von wahhabitischen Religionsgelehrten, die für eine strikte und konservative Auslegung des Islams einstehen. Im September 1932 wird Abdul Aziz Ibn Saud König von Saudi-Arabien.<br/><br/>Es kommt noch besser für ihn: Eine US-Firma, die er mit der Suche nach Wasser beauftragt hatte, findet Öl. Mit dem folgenden märchenhaften Öl-Reichtum sichert sich das saudi-arabische Herrscherhaus ein feudales Leben und eine Stimme in der Weltpolitik. Der einfache Saudi spürt hingegen nichts vom Dollar-Regen. Die Familie von Abdul Aziz Ibn Saud sieht das Öl als persönlichen Besitz.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ulrike Freitag, Islamwissenschaftlerin, Leibniz-Zentrum Moderner Orient Berlin,</li><li>Guido Steinberg, Islamwissenschaftler, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag 16.4.1959: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag4136.html" >Erste arabische Erdölkonferenz eröffnet</a></li><li>Zeitzeichen 18.09.1932:<a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag2418.html" > Das Königreich Saudi-Arabien wird gegründet</a></li><li>Stichtag 3.11.1916: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-protektorat-katar-100.html" >Emirat Katar wird britisches Protektorat</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nico Söllner</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 14 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Arabien, Wahhabiten, Osama bin Laden, Islam, Islamismus, Öl, Petrodollar, Zeitzeichen, 15.01.2025, 15.01.1875</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Von seinem Geburtstag, wahrscheinlich am 15.1.1875, hat kaum jemand Notiz genommen. Als Ibn Saud mit 78 Jahren stirbt, ist der Gründer Saudi-Arabiens einer der reichsten und mächtigsten Menschen der Welt...</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2025-01-15T00:01:00</ard:visibleFrom>
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      <title>Mäzenin, Frauenrechtlerin, Influencerin: Ida Dehmel</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-maezenin-frauenrechtlerin-influencerin-ida-dehmel-100.html</link>
      <description>Im Hause Dehmel trifft sich das Who is Who der deutschen Kunst. Mit ihrem Netzwerk prägt Ida Dehmel (geb. am 14.1.1870) die Szene und fördert besonders Frauen in der Kunst. Von Claudia Belemann.</description>
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      <![CDATA[<p>Im Hause Dehmel trifft sich das Who is Who der deutschen Kunst. Mit ihrem Netzwerk prägt Ida Dehmel (geb. am 14.1.1870) die Szene und fördert besonders Frauen in der Kunst.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Belemann:</strong><br/><ul><li>womit Ida Coblenz und Richard Dehmel sämtliche bürgerlichen Moralvorstellungen des 19. Jahrhunderts hinter sich lassen,</li><li>welche Bedeutung das Dehmel-Haus für die Hamburger Kulturszene erlangt,</li><li>wie sich Ida Dehmel einen Namen als Frauenrechtlerin und Kunstförderin macht,</li><li>warum Ida Dehmel von zahlreichen Reisen immer wieder nach Deutschland zurückkehrt, trotz drohender Deportation durch die Nazis.</li></ul><br/>Die Liebe zwischen Ida und Richard Dehmel ist Ende des 19. Jahrhunderts ein Skandal. Er ist einer der damals bekanntesten deutschsprachigen Dichter, sie einflussreiche Salonnière - und beide sind sie schon verheiratet. Aber ihre Liebe setzt sich durch. Das Haus der Dehmels in Hamburg wird bald zum Treffpunkt für Künstler aus dem In- und Ausland. <br/><br/>Nach dem Tod Richard Dehmels wird die Bewahrung seines Erbes zu Ida Dehmels zentraler Lebensaufgabe. Aber nicht zur einzigen: Sie engagiert sich für das Frauenwahlrecht, fördert Künstlerinnen und bringt zwei Frauenvereinigungen auf den Weg, die heute internationale Bedeutung haben. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartnerinnen:</strong><br/><ul><li>Carolin Vogel, Dehmelhaus Hamburg</li><li>Henrike Reemtsma, Dehmelhaus Stiftung</li><li>Therese Chromik, Dehmel-Förderpreisträgerin und Biographin</li><li>"Zwei Menschen" Richard und Ida Dehmel. Hg. Von Carolin Vogel. Göttingen 2021</li><li>Richard Dehmel: Zwei Menschen. Roman in Romanzen. Tredition Classics</li><li>Therese Chromik: Ida Dehmel. Ein Leben für die Kunst. Husum 2. Aufl. 2023 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/richarddehmel106.html" >Zeitzeichen: 18.11.1863 - Geburtstag des Dichters Richard Dehmel</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/diktatoren/adolf_hitlers_lebensweg/pwiedieetablierungdesnsregimes100.html" >Planet Wissen: Wie Deutschland 1933 zur Diktatur wurde</a></li><li><a href="https://dehmelhaus.de/aktuell.html" >Dehmelhaus Stiftung Hamburg</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Claudia Belemann<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 13 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Claudia Belemann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Richard Dehmel, Dehmel-Haus, Nationalsozialismus, Stefan George, Max Liebermann, Secession, Zeitzeichen, 14.1.1870, 14.01.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Im Hause Dehmel trifft sich das Who is Who der deutschen Kunst. Mit ihrem Netzwerk prägt Ida Dehmel (geb. am 14.1.1870) die Szene und fördert besonders Frauen in der Kunst.</itunes:summary>
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      <title>Das älteste Lied der Welt: Die "Hymne an Nikkal"</title>
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      <description>Das älteste bekannte Lied der Menschheit, aufgefunden 1955, notiert auf 3.500 Jahre alten Tontafeln, ist wahrscheinlich eine Hymne an die Fruchtbarkeit. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Das älteste bekannte Lied der Menschheit, aufgefunden 1955, notiert auf 3.500 Jahre alten Tontafeln, ist wahrscheinlich eine Hymne an die Fruchtbarkeit.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>wann Forscher auf die Idee kommen, dass auf den Tontafeln aus Ugarit Noten geschrieben stehen,</li><li>weshalb selbst Experten nicht wissen, wie die Sprache der Hymne ausgesprochen, geschweige denn gesungen wird,</li><li> warum der Palast von Ugarit eine Schatzkammer der Archäologie ist.</li></ul><br/>Text und Melodie der "Hymne an Nikkal" werden auf einer rund dreieinhalbtausend Jahre alten Tontafel in Syrien gefunden. Das Problem: Verfasst sind sie in Hurritisch, einer isolierten Sprache, die mit kaum einer anderen verwandt ist.<br/>Die frühesten Schrift-Versuche auf Tontafeln sind eine Art Bilderschrift, die vor allem der Verwaltung dienen. Mit den Jahrhunderten aber formt sich daraus eine Lautschrift. Bis ins erste nachchristliche Jahrhundert wird im Nahen Osten in diversen Sprachen Keilschrift geschrieben. Und bei dieser Vielzahl der Sprachen sind Experten sich eigentlich sicher, wie man die Keilschrift lesen muss. Nur was sie bedeutet, das wissen sie nicht immer. Die diversen Deutungsversuche zeigen auf jeden Fall, dass das früheste bekannte Lied der Menschheit die Phantasie der Forschenden beflügelt. <br/><br/><strong>Das ist unsere Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Dr. Dahlia Shehata, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Altorientalistik, Universität Würzburg </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/lernen/erfindung_der_schrift/index.html" >Planet Wissen: Lernen - Erfindung der Schrift</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/antike/das_antike_rom/pwiestadtentwicklungbiszurantike100.html" >Planet Wissen: Stadtentwicklung bis zur Antike</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 12 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Marko Rösseler</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Archäologie, Indiana Jones, Musikgeschichte, Kuriose Geschichte, Keilschrift, Zeitzeichen, 13.01.1955, 13.01.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Das älteste bekannte Lied der Menschheit, aufgefunden 1955, notiert auf 3.500 Jahre alten Tontafeln, ist wahrscheinlich eine Hymne an die Fruchtbarkeit.</itunes:summary>
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      <title>Als Ketzer verfolgt, bis heute gelesen: Meister Eckhart</title>
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      <description>Der Mönch Eckhart (geb. im Jahr 1260) predigt von Gelassenheit statt Höllenangst und auf Deutsch statt Latein. Das macht ihn berühmt, ruft aber auch die Inquisition auf den Plan. Von Christian Kosfeld.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Mönch Eckhart (geb. im Jahr 1260) predigt von Gelassenheit statt Höllenangst und auf Deutsch statt Latein. Das macht ihn berühmt, ruft aber auch die Inquisition auf den Plan.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:</strong><br/><ul><li>welchen Weg besonders intelligente Dominikaner im 13. Jahrhundert in ihrer Ausbildung üblicherweise gehen,</li><li>welche Themen man in Eckharts mehr als 300 überlieferten Predigten vergeblich sucht,</li><li>wie Meister Eckhart in die Mühlen der Inquisition gerät,</li><li>wie Meister Eckharts Lehren auch noch rund 500 Jahre nach seinem Tod wirken.</li></ul><br/>Eckhart von Hochheim tritt nach der Schule ins Dominikanerkloster in Erfurt ein. Er wird von seinem Orden zum Theologen ausgebildet – und so einer der bedeutendsten Philosophen des Mittelalters. Mit seiner damals außergewöhnlichen Denkweise ruft Meister Eckhart später die Inquisition auf den Plan. Der Kölner Erzbischof Heinrich II. von Virneburg leitet im Jahr 1325 ein Verfahren ein. Das Verfahren wird an den Papst weitergegeben. Der Vorwurf der Ketzerei wird auf eine Lehr-Untersuchung abgemildert. <br/><br/>Doch während des langwierigen Prozesses stirbt Meister Eckhart am 28. Januar 1328 in Avignon. Auf Drängen des Kölner Erzbischofs verurteilt der Papst 17 von Eckharts Thesen als Irrlehren. Doch auch nach seinem Tod verbreiten sich seine Predigten und Schriften. Jahrhunderte später setzen sich Philosophen wie Fichte, Hegel, Schopenhauer und Nietzsche mit Eckharts Denken auseinander. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Dietmar Mieth, Professor für Theologische Ethik an der Universität Tübingen</li><li>Meister Eckhart: Texte und Kommentar von Gerhard Wehr. Marix Verlag</li><li>Dietmar Mieth: Meister Eckhart, München 2014 </li><li>Kurt Flasch: Meister Eckhart. Philosoph des Christentums. Beck, München 2010</li><li>Gerhard Wehr: Meister Eckhart. Rowohlt 2008</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.meister-eckhart-gesellschaft.com/" >Meister-Eckhart-Gesellschaft, Würzburg</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag3790.html" >Stichtag: 03. Juli 2009 - Vor 775 Jahren: Ordensstifter Dominikus wird heilig gesprochen</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/religion/ordensleute/orden-moenche-dominikaner-100.html" >Planet Wissen: Ordensleute Dominikaner-Mönche</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/hegel-100.html" >Zeitzeichen: 27.08.1770 - Geburtstag des Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-arthur-schopenhauer-100.html" >Zeitzeichen: 22. Februar 1788 - Der Philosoph Arthur Schopenhauer wird geboren</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/friedrichnietzsche104.html" >Zeitzeichen: 15.10.1844 - Der Geburtstag von Friedrich Nietzsche</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Kosfeld <br/>Redaktion: Carolin Rückl/Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 11 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Christentum, Mystik, Islam, Buddhismus, Bibel, Ketzer, Köln, Friedrich Nietzsche, Religion, Zeitzeichen, 12.01.1260, 12.01.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der Mönch Eckhart (geb. im Jahr 1260) predigt von Gelassenheit statt Höllenangst und auf Deutsch statt Latein. Das macht ihn berühmt, ruft aber auch die Inquisition auf den Plan.</itunes:summary>
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      <title>Max Lorenz: Der Tenor, der Hitler trotzte</title>
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      <description>Eine Jahrhundertstimme bescheinigt man dem Heldentenor Max Lorenz. Dass Adolf Hitler seine Auftritte in Bayreuth bewundert, schützt den schwulen Sänger und seine jüdische Ehefrau. Lorenz stirbt am 11.01.1975. Von Christoph Vratz.</description>
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      <![CDATA[<p>Eine Jahrhundertstimme bescheinigt man dem Heldentenor Max Lorenz. Dass Adolf Hitler seine Auftritte in Bayreuth bewundert, schützt den schwulen Sänger und seine jüdische Ehefrau. Lorenz stirbt am 11.01.1975.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vratz:</strong><br/><ul><li>wie ein Geistlicher die Gesangskarriere des Düsseldorfer Metzgersohns Max Sülzenfuß, später Lorenz, entscheidend in Gang bringt,</li><li>welche wichtige Rolle Richard Wagners Sohn Siegfried für die Karriere des Sängers spielt,</li><li>wie Lorenz sich vor einem wichtigen Gesangstest vorübergehend die Stimme ruiniert,</li><li>wie sich ein Familienmitglied dafür bedankt, dass Lorenz seine jüdische Frau und die Schwiegermutter im Nationalsozialismus schützt.</li></ul><br/>Der gebürtige Düsseldorfer Max Lorenz entwickelt sich in den 1920er und 30er Jahren zum bekannten und viel beschäftigten Heldentenor. Ab 1933 singt er regelmäßig bei den Wagner-Festspielen auf dem Grünen Hügel in Bayreuth. <br/><br/>Seine ersten Erfolgsjahre in Bayreuth fallen in die Zeit des Nationalsozialismus. Aber Lorenz ist homosexuell und seine Frau Lotte Jüdin. Als Lorenz mit einem jungen Mann erwischt wird, setzt sich Winifred Wagner, die Schwiegertochter des Komponisten, bei ihrem Freund Adolf Hitler für den Sänger ein. Lorenz, seine Ehefrau und die Schwiegermutter erhalten den persönlichen Schutz Hermann Görings. Max Lorenz schützt während der NS-Zeit nicht nur seine Frau, sondern auch andere jüdische Kolleginnen und Kollegen. Sein Schwager hat ihm das nie vergessen. Max Lorenz wird 73 Jahre alt. Er stirbt am 11. Januar 1975.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Thomas Voigt, deutscher Journalist und Filmemacher</li><li>Walter Herrmann: Max Lorenz. Wien: Österreichischer Bundesverlag 1976</li><li>Max Lorenz - Wagner’s Mastersinger - Hitler’s Siegfried. Eine Dokumentation von Eric Schulz und Claus Wischmann. DVD Medici 0880242569288 </li><li>Max Lorenz: Berlin, Bayreuth, Wien. In: Josef Müller-Marein/Hannes Reinhardt. Das musikalische Selbstportrait von Komponisten, Dirigenten, Instrumentalisten, Sängerinnen und Sängern unserer Zeit. Hamburg: Nannen 1963, S. 91-97 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/richard_wagner/pwiediefamiliendynastiederwagners100.html" >Planet Wissen: Die Familiendynastie der Wagners</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/richardwagner120.html" >Zeitzeichen: 22.05.1813 - Geburtstag des Komponisten Richard Wagner</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/cosima-wagner-100.html" >Zeitzeichen: 24.12.1837 - Geburtstag von Cosima Wagner</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-grundsteinlegung-festspielhaus-bayreuth-100.html" >Zeitzeichen: 22. Mai 1872 - Grundsteinlegung für das Richard-Wagner-Festspielhaus in Bayreuth</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/diktatoren/adolf_hitlers_lebensweg/pwiedieetablierungdesnsregimes100.html" >Planet Wissen: Wie Deutschland 1933 zur Diktatur wurde</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/richard-tauber-100.html" >Zeitzeichen: 08.01.1948 - Todestag des Sängers Richard Tauber</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vratz<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 10 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>11.01.2025, 11.01.1975, Max Lorenz, Bayreuth, Richard Wagner, Adolf Hitler, Winifred Wagner, Homosexualität, Antisemitismus</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Eine Jahrhundertstimme bescheinigt man dem Heldentenor Max Lorenz. Dass Adolf Hitler seine Auftritte in Bayreuth bewundert, schützt den schwulen Sänger und seine jüdische Ehefrau. Lorenz stirbt am 11.01.1975.</itunes:summary>
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      <title>John D. Rockefeller und die Quelle seines legendären Reichtums</title>
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      <description>John D. Rockefeller gründet am 10.1.1870 Standard Oil. Damit wird er zum ersten Milliardär der Wirtschaftsgeschichte. Sein Reichtum ist bis heute sprichwörtlich. Von Kay Bandermann.</description>
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      <![CDATA[<p>John D. Rockefeller gründet am 10.1.1870 Standard Oil. Damit wird er zum ersten Milliardär der Wirtschaftsgeschichte. Sein Reichtum ist bis heute sprichwörtlich.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Kay Bandermann:</strong><br/><ul><li>warum <span lang="en">John D. Rockefellers</span> Image durchaus widersprüchlich ist,</li><li>was <span lang="en">Rockefeller</span> mit <span lang="en">Henry Ford</span>, <span lang="en">Steve Jobs</span> oder <span lang="en">Elon Musk</span> verbindet,</li><li>mit welchen Methoden <span lang="en">Rockefeller</span> Konkurrenten vom Markt räumt,</li><li>warum <span lang="en">Rockefeller</span> ausgerechnet durch die gerichtlich angeordnete Zerschlagung der <span lang="en">Standard Oil Company</span> noch reicher wird.</li></ul><br/><span lang="en">John D. Rockefeller</span> steht prototypisch für den US-amerikanischen Lebenstraum "vom Tellerwäscher zum Millionär". Sein Motto: "Schau nach vorn." Nicht zurück auf die bedrückende Zeit der Kindheit, als der Vater die Familie im Stich lässt. Vielleicht verhilft diese Fähigkeit Unternehmern wie ihm zum Erfolg. Oder dass ihnen am Ende egal ist, was die Welt von ihnen denkt. <br/><br/>Rockefeller kämpft nach den ersten Öl-Funden im Jahr 1859 mit harten Bandagen gegen die Konkurrenz. Mit Erfolg: Die <span lang="en">Standard Oil Company</span>, die er am 10. Januar 1870 in seiner Heimatstadt <span lang="en">Cleveland im Bundesstaat Ohio</span> gründet, macht ihn schwindelerregend reich und mächtig.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und unser Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Heiko Kleve, Wittener Institut für Familienunternehmen</li><li>Ida Tarbell, Investigativjournalistin: Beiträge in <span lang="en">McClure’s Magazine</span>. 1902 bis 1904</li><li><span lang="en">John D. Rockefeller: The Classic Autobiography</span>. Artikelserie 1909</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.planet-wissen.de/technik/energie/erdoel/index.html" >Planet Wissen: Erdöl</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/stevejobs138.html" >Zeitzeichen: 24.02.1955 - Der Geburtstag von Steve Jobs</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7666.html" >Stichtag: 30. Juli 1863 - Henry Ford wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Kay Bandermann<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Seva Inci Suvak<br/>Technik: Nicolas Dohle</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 09 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>John D. Rockefeller gründet am 10.1.1870 Standard Oil. Damit wird er zum ersten Milliardär der Wirtschaftsgeschichte. Sein Reichtum ist bis heute sprichwörtlich.</itunes:summary>
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      <title>Der ewige König von Deutschland - Geburtstag von Rio Reiser</title>
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      <description>Rio Reiser wird am 9.1.1950 geboren. In seinem kurzen Leben wird er zur musikalischen Ikone der 68er, zum Popstar, zum queeren Vorreiter und zum Meister des tragischen Chansons auf Deutsch. Von Bock/Biermann.</description>
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      <![CDATA[<p>Rio Reiser wird am 9.1.1950 geboren. In seinem kurzen Leben wird er zur musikalischen Ikone der 68er, zum Popstar, zum queeren Vorreiter und zum Meister des tragischen Chansons auf Deutsch.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Ulrich Biermann und Veronika Bock:</strong><br/><ul><li>wie aus Ralph Christian Möbius Rio Reiser wird,</li><li>welche Rollen Dosenravioli und Ben Hur in den Nachmittagen des 13-jährigen Ralph Christian spielen,</li><li>was den Zusammenhalt der Familie Möbius stärkt,</li><li>womit Herbert Grönemeyer es sich bei Rio Reiser gründlich verdorben hat.</li></ul><br/>1966 ist aus Ralph Christian Möbius längst Rio Reiser geworden. 1970 gründet er die Band "Ton, Steine, Scherben".<br/><br/>Schon 1984 veröffentlicht Rio Reiser eine erste erfolglose Solosingle. 1986 erscheint die erste Solo <abbr title="Langspielplatte">LP</abbr>, gefolgt von einer erfolgreichen Tournee. Alte Fans werfen ihm Ausverkauf an die Industrie vor. In den folgenden zehn Jahren erscheinen fünf weitere Soloalben. Rio Reiser reibt sich auf. In Talkshows wirkt er zwar witzig und wach, aber er wird blasser und dünner. Am 20. August 1996 stirbt Rio Reiser in Fresenhagen/Nordfriesland an Herz- und Kreislaufversagen nach einer anstrengenden Solotour. Die letzten Worte des Pfarrers am Grab: "Keine Macht für niemand, auch nicht für den Tod."<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Gert C. Möbius, Rio Reisers Bruder und Drehbuchautor, zeitweise Manager von "Ton Steine Scherben"</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-ton-steine-scherben-konzert-fehmarn-100.html" >6. September 1970 - Erstes Konzert von "Ton Steine Scherben"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ulrich Biermann und Veronika Bock<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 08 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>09.01.1950, 09.01.2025, Zeitzeichen, Rio Reiser, Ton Steine Scherben, Claudia Roth, Apo, 1968, König von Deutschland, Homosexualität, Pop, Junimond</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Rio Reiser wird am 9.1.1950 geboren. In seinem kurzen Leben wird er zur musikalischen Ikone der 68er, zum Popstar, zum queeren Vorreiter und zum Meister des tragischen Chansons auf Deutsch.</itunes:summary>
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      <title>Boudicca: Wie die keltische Rebellin London niederbrannte</title>
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      <description>Eine Frau führt im Jahr 60 n.Chr. die Rebellion der Kelten gegen die römischen Besatzer in Britannien an. Boudicca feiert gibt erste Siege, das antike Londinium brennt - dann schlägt Rom zurück... Von Tobias Sauer.</description>
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      <![CDATA[<p>Eine Frau führt im Jahr 60 n.Chr. die Rebellion der Kelten gegen die römischen Besatzer in Britannien an. Boudicca feiert gibt erste Siege, das antike Londinium brennt - dann schlägt Rom zurück...</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Tobias Sauer:</strong><br/><ul><li>wie die Sorge um ihre Töchter Boudicca zur Rebellen-Anführerin macht,</li><li>wie die Britannier in ihrem Zorn den Römern an Grausamkeit nicht nachstehen,</li><li>warum Boudicca als Frau eine besondere Herausforderung für die Römer ist,</li><li>wer sich später auf die keltische Anführerin Boudicca beruft.</li></ul><br/>Im Jahr 60 gerät die römische Herrschaft über Britannien bedrohlich ins Wanken. Rebellen erobern die römische Provinzhauptstadt Camulodunum (Colchester) und brennen die heutigen Städte London und St. Albans nieder. Zehntausende sterben. Der Aufstand trifft die Römer völlig unvorbereitet. <br/><br/>Am meisten überrascht sie aber, dass die Rebellion von einer Frau angeführt wird: Boudicca, der Witwe von Prasutagus, dem König der Icener. Prasutagus wollte den Frieden sichern, indem er sein Reich sowohl dem römischen Kaiser Nero als auch seinen beiden Töchtern vermacht. Doch nach seinem Tod ignorieren die Römer das Testament. Für Boudicca ist der Moment gekommen, sich gegen die Besatzer zur Wehr zu setzen. Boudiccas Kampf um die Freiheit scheitert. Ein Großteil ihrer Kämpfer fällt der kampferfahrenen römischen Armee zum Opfer, während die Römer nur geringe Verluste beklagen. Immerhin kann Boudicca vom Schlachtfeld fliehen. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Kai Brodersen, Historiker, Prof. für Antike Kultur, Universität Erfurt</li><li>Verena Schulz, Philologin, Prof. für klassische Philologie, Universität Eichstätt </li><li>Tacitus: Annalen. Übersetzt von Erich Heller, Düsseldorf/Zürich 2005 </li><li>Tacitus: Agricola. Übersetzt und erläutert von Karl Büchner, Stuttgart 1985</li><li>Cassius Dio: Römische Geschichte. Übersetzt von Otto Veh, Düsseldorf 2009</li><li>Mary Beard (2023): SPQR: die tausendjährige Geschichte Roms, Frankfurt am Main 2023</li><li>Caitlin Gillespie: Boudica: warrior woman of Roman Britain, New York 2018</li><li>Adrian Goldsworthy: Pax Romana: war, peace and conquest in the Roman world, London 2017. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/voelker/kelten_geheimnisvolle_vorfahren/index.html" >Planet Wissen – Die Kelten</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/antike/das_antike_rom/index.html" >Planet Wissen – Das antike Rom</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Tobias Sauer<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Antonia Herzog</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 07 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Tobias Sauer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Boudicca, Römisches Reich, Feminismus, Frauenbiographie, Kelten, Britannien, Antike, Zeitzeichen, 08.01.2025, 08.01.60</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Eine Frau führt im Jahr 60 n.Chr. die Rebellion der Kelten gegen die römischen Besatzer in Britannien an. Boudicca feiert gibt erste Siege, das antike Londinium brennt - dann schlägt Rom zurück...</itunes:summary>
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      <title>Inês de Castro: die Tote, die Königin von Portugal wurde</title>
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      <description>Sie war die verbotene Liebe des portugiesischen Thronfolgers. Am 7. Januar 1355 wurde Inês de Castro auf königliche Anordnung ermordet. Um posthum doch Königin zu werden. Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie war die verbotene Liebe des portugiesischen Thronfolgers. Am 7. Januar 1355 wurde Inês de Castro auf königliche Anordnung ermordet. Um posthum doch Königin zu werden.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>die tragische Geschichte der verbotenen Liebe zwischen dem jungen Thronfolger Pedro I. und der schönen Hofdame <span lang="pt">Inês de Castro</span>,</li><li>wie viele Opern über das tragische Schicksal der Inês de Castro verfasst werden,</li><li>warum <span lang="pt">Inês de Castro</span> als Bedrohung für die Unabhängigkeit Portugals angesehen wird,</li><li>welch tragische Folgen ein Jagdausflug des jungen Prinzen hat,</li><li>wie Pedro I. grausam Rache an den Mördern seiner Frau genommen haben soll.</li></ul><br/>Die Romanze von <span lang="pt">Inês de Castro</span> und Dom Pedro gilt als Portugals "Romeo und Julia". Sie handelt von glühender Liebe und Hingabe, von politischem Mord und grausamer Rache, von inniger Verbundenheit weit über den Tod hinaus.<br/>Im Jahr 1340 muss das noch junge Königreich Portugal, das sich erst im 12. Jahrhundert von Spanien gelöst hat, um seine Unabhängigkeit kämpfen. König Alfons IV. will die Spannungen mit dem König von Kastilien durch die Hochzeit seines ältesten Sohn Pedro mit der kastilischen Prinzessin <span lang="es">Constança Manuel</span> beilegen. Der Infant ist nicht gerade begeistert von seiner Braut. <span lang="es">Constança</span> bringt 1340 allerdings eine Vertraute mit, die ihn auf den ersten Blick verzaubert: <span lang="pt">Inês de Castro</span>. Der Beginn einer tragischen Liebesgeschichte.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Klaus Herbers, Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg </li><li>Zeha Schröder, deutscher Bühnenautor, Regisseur und Schauspieler</li><li>Axel Schönberger: "Die portugiesische Geschichte von den Anfängen bis zur Nelkenrevolution im Abriss." In: Dietrich Briesemeister/Axel Schöneberger (Hrsg.): "Portugal heute: Politik, Wirtschaft, Kultur", S. 119-158 Vervuert Verlagsgesellschaft, Frankfurt am Main 1997 </li><li>Annette Seemann: "Wahn, der uns beglückt. Leid, das uns erdrückt - Inês de Castro und Dom Pedro". In: Annette Seemann: "Sinnlichkeit und Eigensinn. Außergewöhnliche Frauenleben." Reinbek bei Hamburg 2002 </li><li>Walther L. Bernecker/Klaus Herbers: "Geschichte Portugals", Stuttgart 2013 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/suedeuropa/geschichte_portugals/index.html" >Planet Wissen - Die Geschichte Portugals</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka<br/>Redaktion: Christoph Tiegel/Matti Hesse<br/>Technik: Theo Kramer</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 06 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christiane Kopka</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 07.01.2025, 07.01.1355, Romanze, Romeo und Julia, Luis Vaz de Camoes, Pedro der Grausame, Quinta de Lagrimas</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sie war die verbotene Liebe des portugiesischen Thronfolgers. Am 7. Januar 1355 wurde Inês de Castro auf königliche Anordnung ermordet. Um posthum doch Königin zu werden.</itunes:summary>
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      <title>Es war einmal ein übersehener Märchenbruder: Ferdinand Grimm</title>
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      <description>Die berühmten Brüder Grimm, Jacob und Wilhelm, hatten noch einen Bruder, der Märchen sammelte. Vergleichbarer Erfolg blieb ihm versagt. Ferdinand Grimm starb am 6.1.1845. Von Martina Meißner.</description>
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      <![CDATA[<p>Die berühmten Brüder Grimm, Jacob und Wilhelm, hatten noch einen Bruder, der Märchen sammelte. Vergleichbarer Erfolg blieb ihm versagt. Ferdinand Grimm starb am 6.1.1845.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:</strong><br/><ul><li>wer alles zur Familie Grimm gehört,</li><li>warum Ferdinand Philipp Grimm oft als schwarzes Schaf bezeichnet wird,</li><li>unter welchem Pseudonym er publiziert,</li><li>wie seine bekannten Brüder über seine Märchensammlung denken,</li><li>was er mit Heinrich von Kleist und Bettina von Arnim zu tun hat.</li></ul><br/>Ferdinand Philipp Grimm hat zeit seines Lebens mit verschiedenen Problemen zu kämpfen. Am 18. Dezember 1788 wird er in Hanau in eine Überfliegerfamilie geboren, in der seine älteren Brüder Jacob und Wilhelm - die Gebrüder Grimm - den Ton angeben. Von ihnen wird er als nutzlos und faul eingeschätzt.<br/><br/>Auch gesundheitlich geht es Ferdinand Philipp nicht gut: Er leidet an Depressionen und schreibt im Alter von Gicht, Schwindel, Ohnmachtsanfällen und anhaltenden Kopfschmerzen. Die Arbeitsdisziplin, die seine berühmten Brüder auszeichnet, hat er nicht. Es gelingt ihm nicht, seine Begabungen zu bündeln und beruflich erfolgreich zu werden. Trotzdem veröffentlicht er verschiedene Bücher. Das Erscheinen seiner eigenen großen Sammlung, "Burg- und Bergmärchen", erlebt er allerdings nicht mehr.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Heiner Boehnke (Autor)</li><li>Hans Sarkowicz (Autor) </li><li>Jule Ana Herrmann (Literaturwissenschaftlerin)</li><li>Heiner Boehnke und Hans Sarkowicz: Der fremde Ferdinand - Märchen und Sagen des unbekannten Grimm-Bruders. Berlin 2020</li><li>Jule Ana Herrmann: Ein Denkmal aus Papier und Tinte - Zum literarischen Einfluss Benedikte Nauberts auf das Werk Ferdinand Grimms. Baden-Baden 2020 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 20.12.1812: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/grimm104.html" >Die "Kinder- und Hausmärchen" der Gebrüder Grimm erscheinen</a></li><li>Zeitzeichen 04.01.1961: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/woerterbuch-gebruedergrimm-102.html" >Wörterbuch der Gebrüder Grimm vollendet</a></li><li>ARD-Hörspiel: <a href="https://www.ardsounds.de/sendung/grimms-maerchen-und-verbrechen/urn:ard:show:b739e5e19ba7f23c/" >Grimms Märchen &amp; Verbrechen</a></li><li>BR2-Radiowissen: <a href="https://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/radiowissen/deutsch-und-literatur/brueder-grimm-thema100.html" >Die Familie Grimm</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Martina Meißner<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 05 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 06.01.2024, 06.01.1845, Gebrüder Grimm, Märchensammlung, Burg- und Bergmärchen, Volkssagen und Mährchen der Deutschen</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die berühmten Brüder Grimm, Jacob und Wilhelm, hatten noch einen Bruder, der Märchen sammelte. Vergleichbarer Erfolg blieb ihm versagt. Ferdinand Grimm starb am 6.1.1845.</itunes:summary>
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      <title>John Rabe: "Der gute Deutsche von Nanking"</title>
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      <description>Im japanisch-chinesischen Krieg rettet er mehr als 200.000 Chinesen das Leben. In China als Held gefeiert, stirbt John Rabe am 5.1.1950 unbekannt und verarmt in Berlin. Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Im japanisch-chinesischen Krieg rettet er mehr als 200.000 Chinesen das Leben. In China als Held gefeiert, stirbt John Rabe am 5.1.1950 unbekannt und verarmt in Berlin.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>durch wen John Rabe zur Einrichtung einer internationalen Schutzzone inspiriert wird,</li><li>warum er Adolf Hitler um Hilfe bittet, </li><li>wie Rabe japanische Tiefflieger-Angriffe verhindert,</li><li>was die Gestapo nach Rabes Rückkehr nach Deutschland gegen ihn unternimmt,</li><li>warum er nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst nicht entnazifiziert wird.</li></ul><br/>Am 13. Dezember 1937 besetzen japanische Truppen die damalige chinesische Hauptstadt Nanking. Das japanische Kaiserreich will in Ostasien die alles beherrschende Großmacht werden.<br/><br/>Der deutsche Kaufmann John Rabe leitet zu diesem Zeitpunkt die Siemens-Vertretung in Nanking. Ihm gelingt es, dort eine internationale Schutzzone einzurichten: Rund zwei mal zwei Kilometer groß, am Rand der Zone Rabes Wohnhaus. Er nimmt Flüchtlinge auf, lässt sie in seinem Garten kampieren und in seinem Haus übernachten.<br/><br/>Im Februar 1938 muss Rabe Nanking verlassen, weil Siemens die dortige Filiale schließt. Er kehrt nach Deutschland zurück. Rund 200.000 Menschen haben bis zu diesem Zeitpunkt dank der Sicherheitszone das Massaker der japanischen Truppen überlebt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Torsten Weber (Historiker, Deutsches Institut für Japanstudien Tokio)</li><li>Erwin Wickert (Hg.): John Rabe. Der gute Deutsche von Nanking. München, 2009</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Siemens: <a href="https://www.siemens.com/de/de/unternehmen/konzern/geschichte/stories/john-rabe.html" >John Rabe als Mitarbeiter von Siemens China &amp; Co.</a></li><li>Thomas Rabe: <a href="https://www.john-rabe.de/" >John Rabe - Freunde in Not lässt man nicht im Stich</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Kath<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 04 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Andrea Kath</itunes:author>
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      <itunes:summary>Im japanisch-chinesischen Krieg rettet er mehr als 200.000 Chinesen das Leben. In China als Held gefeiert, stirbt John Rabe am 5.1.1950 unbekannt und verarmt in Berlin.</itunes:summary>
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      <title>Victor Lustig: Der Hochstapler, der den Eiffelturm verkaufte</title>
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      <description>Es klingt absurd, doch Victor Lustig gelingt es 1925 tatsächlich, als angeblich korrupter Staatsbeamter den Eiffelturm zu verkaufen. Besessen hatte er ihn natürlich nie. Von Ralph Erdenberger.</description>
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      <![CDATA[<p>Es klingt absurd, doch Victor Lustig gelingt es 1925 tatsächlich, als angeblich korrupter Staatsbeamter den Eiffelturm zu verkaufen. Besessen hatte er ihn natürlich nie.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger:</strong><br/><ul><li>wie die Diskussionen um den Erhalt des Eiffelturms Victor Lustigs größten Coup einleiten,</li><li>warum Victor Lustig sich selbst als "korrupten Staatsdiener" präsentiert,</li><li>wie sein Vater und eine Violine das Verhältnis des jungen Victor zu Autoritäten vielleicht nachhaltig prägen,</li><li>wie sich sogar Gangsterboss <span lang="en">Al Capone</span> auf Victor Lustig einlässt.</li></ul><br/>In den 1920er Jahren, als der Eiffelturm etwa 40 Jahre alt ist, zeigt er bereits Anzeichen von Verfall. Es gibt Debatten darüber, wer für seine Instandhaltung bezahlt oder ob er besser abgerissen werden soll.<br/><br/>Der Trickbetrüger Victor Lustig nutzt die Diskussionen zur Vorbereitung seines größten <span lang="fr">Coups</span>. Er organisiert inszenierte Treffen, bei denen er vorgibt, ein Vertreter der französischen Regierung zu sein. Sein Auftrag: Den Eiffelturm als Schrott verkaufen. Der Eisenhändler <span lang="fr">André Poisson</span> fällt auf Lustig herein. Als der Betrug auffliegt, ist Lustig längst über alle Berge. Sein Leben lang lebt er von großen und kleinen Betrügereien, bis er auf der Gefängnisinsel Alcatraz landet. Dort erkrankt der König der Hochstapler an einer Lungenentzündung, wird verlegt und stirbt 1947 im Gefängniskrankenhaus <span lang="en">Springfield</span> in <span lang="en">Missouri</span>. Aktenkundig werden insgesamt 47 Decknamen - und hieß er wirklich Victor Lustig?<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Lydia Benecke, deutsche Kriminalpsychologin und Sachbuch-Autorin</li><li>Christopher Sandford, Journalist und Lustig-Biograph</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-gustave-eiffel-100.html" >15. Dezember 1832 - Geburtstag des Ingenieurs Gustave Eiffel</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/metropolen/paris/pwiedereiffelturm100.html" >Planet Wissen - Der Eiffelturm</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-al-capone-todestag-100.html" >25. Januar 1947 - Mafia-Boss Al Capone stirbt in Miami Beach</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-us-gefaengnis-alcatraz-100.html" >21. März 1963 - US-Gefängnis Alcatraz geschlossen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ralph Erdenberger<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 03 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Victor Lustig, Trickbetrüger, Al Capone, Eiffelturm, Paris, Frankreich, Betrug, Schwindel, True Crime, Zeitzeichen, Geschichte, 04.01.2025, 04.01.1890</itunes:keywords>
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      <title>Vom Wiener Salon in die Savanne: Löwenforscherin Joy Adamson</title>
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      <description>Sie zieht eine Löwin mit der Flasche auf, um sie auszuwildern - ein gefährliches Experiment, das es so noch nie gegeben hat. Am 3.1.1980 wird die Tierschützerin ermordet. Von Jonas Colsman.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie zieht eine Löwin mit der Flasche auf, um sie auszuwildern - ein gefährliches Experiment, das es so noch nie gegeben hat. Am 3.1.1980 wird die Tierschützerin ermordet.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jonas Colsman:</strong><br/><ul><li>wie drei Löwenbabys Joys dritte Ehe retten,</li><li>von einer tiefen Liebe, die sie nicht bei ihrer Familie, sondern bei Löwin "Elsa" findet,</li><li>wie die eigentlich als Friederike Victoria Gessner geborene Österreicherin zu ihrem Spitznamen "Joy" kommt,</li><li>wie Experten heute darüber denken, wilde Tiere zu halten,</li><li>von Tyrannei- und Rassismus-Vorwürfen gegen die Naturforscherin.</li></ul><br/>Joy Adamson ist nicht nur Malerin und Schriftstellerin, sie ist vor allem eine Löwenmutter. Ihr dritter Mann, der in Kenia lebende Naturforscher George Adamson, bringt 1956 drei verwaiste Raubkatzen-Babys mit nach Hause. Joy zieht sie auf und entwickelt vor allem zur jüngsten und schwächsten ein inniges Verhältnis. Über das Leben mit "Elsa" schreibt sie ein Buch, das zum weltweiten Bestseller und später als aufwändige Hollywood-Produktion verfilmt wird.<br/><br/>Die Löwen sind es auch, die unter Verdacht stehen, als Joy am Abend des 3. Januar 1980 schwer verletzt aufgefunden wird. Dass ihr Tod ein brutaler Mord ist, wird sich erst später herausstellen. Bis heute gibt es Spekulationen um die Hintergründe zum Mord. Joy Adamsons Kampf für die Tiere inspiriert die Menschen bis heute.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ulrike Schmitzer, Journalistin und Autorin</li><li>Alexander Śliwa, Kurator beim Kölner Zoo</li><li>Ulrike Schmitzer: Joy Adamson (2024)</li><li>Joy Adamson: Frei geboren. Eine Löwin in zwei Welten (1962)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>SWR Kultur Zeitwort: <a href="https://www.swr.de/swrkultur/leben-und-gesellschaft/311980-die-naturforscherin-joy-adamson-wird-ermordet-100.html" >Die Naturforscherin Joy Adamson wird ermordet</a></li><li>The Guardian: <a href="https://www.theguardian.com/environment/2004/feb/08/kenya.conservation" ><span lang="en">Joy shot me in the leg so I gunned her down</span></a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-george-adamson-100.html" >20. August 1989 - Tierschützer <span lang="en">George Adamson</span> stirbt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Jonas Colsman<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse<br/>Technik: Jürgen Beiner</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 02 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Jonas Colsman</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Tierschutz, Naturforscherin, Kenia, Safari, Tiger King, Siegfried und Roy, Zeitzeichen, 03.01.1980, 03.01.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sie zieht eine Löwin mit der Flasche auf, um sie auszuwildern - ein gefährliches Experiment, das es so noch nie gegeben hat. Am 3.1.1980 wird die Tierschützerin ermordet.</itunes:summary>
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      <title>Wie ein Kinohit die Wiedergeburt des Ku-Klux-Klans befeuerte</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-wie-ein-kinohit-die-wiedergeburt-des-ku-klux-klans-befeuerte-100.html</link>
      <description>Anfang Januar 1915 wird "The Birth of a Nation" in den USA uraufgeführt. Der erste Blockbuster der Filmgeschichte ist ein zutiefst rassistisches Werk. Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>Anfang Januar 1915 wird "The Birth of a Nation" in den USA uraufgeführt. Der erste Blockbuster der Filmgeschichte ist ein zutiefst rassistisches Werk.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>von der "<span lang="en">great migration</span>", der Flucht vieler Afroamerikaner aus dem Süden vor wirtschaftlicher Not, Diskriminierung und Lynchjustiz,</li><li>von der Wiedergeburt des Ku-Klux-Klans,</li><li>dass der Film zunächst "<span lang="en">The Clansman</span>" heißt und warum er umbenannt wird,</li><li>wie "The Birth of a Nation" die Tatsachen verdreht und die Afroamerikaner selbst für die "Entzweiung" verantwortlich macht.</li></ul><br/>Im Januar 1915 feiert der erste abendfüllende Spielfilm in der Geschichte der amerikanischen Popkultur Premiere. "<span lang="en">The Birth of a Nation</span>" (Die Geburt einer Nation) revolutioniert das Kino - mit seiner episch angelegten Erzählstruktur und brillanten technischen Innovationen. Er begeistert die Massen, wird zum ersten Blockbuster der Filmgeschichte.<br/><br/>Doch inhaltlich ist der Film hochproblematisch und umstritten. Das Historiendrama über zwei Familien im amerikanischen Bürgerkrieg beschönigt die einstige Plantagenwirtschaft in den Südstaaten, verharmlost die Sklaverei, predigt die Trennung der Rassen und verherrlicht offen den Ku-Klux-Klan. So trägt der Film auch zu dessen Wiederaufstieg bei, bis Mitte der 1920er-Jahre wird der KKK zu einer Massenbewegung mit Millionen Mitgliedern.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Volker Depkat, Amerikanist (Universität Regensburg)</li><li>Volker Depkat: Geschichte der USA. Stuttgart, 2016</li><li>Melvyn Stokes: D. W. Griffith’s The Birth of a Nation. A History of "The Most Controversial Motion Picture of All Time". Oxford, 2007</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/medien/anfaenge_des_films/pwiederersteblockbusterthebirthofanation100.html" >Der erste Blockbuster - "The Birth of a Nation"</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/ku-klux-klan-geheimbund-104.html" >25.11.1915 - Neugründung des Ku-Klux-Klan in Georgia</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Almut Finck<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Annette Skrzydlo</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 01 Jan 2025 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>The Birth of a Nation, Kino, USA; Geschichte, Rassismus, Ku-Klux-Klan, Bürgerkrieg, Rekonstruktion, Zeitzeichen, 02.01.1915, 02.01.2025</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Anfang Januar 1915 wird "The Birth of a Nation" in den USA uraufgeführt. Der erste Blockbuster der Filmgeschichte ist ein zutiefst rassistisches Werk.</itunes:summary>
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      <title>Landnahme am Roten Meer: Italien gründet die Kolonie Eritrea</title>
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      <description>Der Bau des Suez-Kanals lässt auch in Italien koloniale Träume wachsen. Am 1.1.1890 erklärt das Königreich seine Besitztümer am Horn von Afrika zur Kolonie Eritrea. Mit Folgen bis heute. Von Claudia Friedrich.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Bau des Suez-Kanals lässt auch in Italien koloniale Träume wachsen. Am 1.1.1890 erklärt das Königreich seine Besitztümer am Horn von Afrika zur Kolonie Eritrea. Mit Folgen bis heute.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich:</strong><br/><ul><li>wie Italiens Interesse an Ostafrika mit dem Suezkanal zusammenhängt,</li><li>woher der Name Eritrea stammt und was er bedeutet,</li><li>warum in Eritreas Stadt Asmara faschistische Architektur-Visionen umgesetzt sind,</li><li>wann Italien aus Eritrea abzieht.</li></ul><br/>Eritreas Kolonialgeschichte beginnt mit einem Handel. Ein Lokalfürst verkauft die Bucht von Assab am Roten Meer an eine italienische Schifffahrtsgesellschaft. Wenige Jahre später besetzt Italien die Bucht und startet einen Eroberungszug. Im August 1889 erreichen die königlichen Truppen Italiens Asmara, 2.400 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, an einer Handelsroute zwischen Hochland und Rotmeerküste und einer Pilgerstraße in den Sudan. <br/><br/>Nach der Besetzung der Provinzstadt erklärt Italiens König Umberto I. die eroberten Gebiete am Roten Meer zur Kolonie Eritrea. Er ist der erste einer Reihe von fremden Herrschern, die Anspruch auf Eritrea erheben. Heute ist das Land zwar unabhängig, aber eine autoritäre Diktatur. Ein Leben in Frieden ist dort noch immer nicht möglich.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Markus Wurzer (Historiker, Universität Graz)</li><li>Yirgalem Fisseha Mebrahtu (eritreische Dichterin in München)</li><li>Aram Mattioli: Experimentierfeld der Gewalt - Der Abessinienkrieg und seine internationale Bedeutung 1935-1941. Zürich 2005</li><li>Yirgalem Fisseha Mebrahtu und Tanja Kinkel: Freiheit in Briefen - Zwei Autorinnen im Dialog. Leipzig 2024</li><li>Markus Wurzer: <a href="https://www.wallstein-verlag.de/openaccess/9783835354234-oa.pdf" >Der lange Atem kolonialer Bilder - Visuelle Praktiken von (Ex-)Soldaten und ihren Familien in Südtirol/Alto Adige 1935-2015</a>. Göttingen 2023. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 15.09.1952: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/eritrea-108.html" >Eritrea wird Teilstaat Äthiopiens</a></li><li>Zeitzeichen 12.09.1974: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-haile-selassie-100.html" >Der Sturz des äthiopischen Kaisers Haile Selassie</a></li><li>HR: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:c6b0d30ad36fa4fa/" >Eritrea - die Diktatur, die keiner kennt</a></li><li>SWR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/swr-aktuell-baden-wuerttemberg/eritrea-krawalle-in-stuttgart-so-ist-die-situation-in-dem-land/swr-bw/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE5MjQxMjk" >Eritrea-Krawalle in Stuttgart: So ist die Situation in dem Land</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Claudia Friedrich<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 31 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Der Bau des Suez-Kanals lässt auch in Italien koloniale Träume wachsen. Am 1.1.1890 erklärt das Königreich seine Besitztümer am Horn von Afrika zur Kolonie Eritrea. Mit Folgen bis heute.</itunes:summary>
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      <title>Dunkles Mittelalter? Von wegen! So lebten wir 1224</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-dunkles-mittelalter-von-wegen-so-lebten-wir--100.html</link>
      <description>Seuchen, Kriege, Aberglaube? Nicht ganz falsch, dieses Bild vom Mittelalter - aber auch nicht ganz richtig: Wir können viel von den Menschen damals lernen: Wie lebte es sich heute vor 800 Jahren? Von Thomas Pfaff.</description>
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      <![CDATA[<p>Seuchen, Kriege, Aberglaube? Nicht ganz falsch, dieses Bild vom Mittelalter - aber auch nicht ganz richtig: Wir können viel von den Menschen damals lernen: Wie lebte es sich heute vor 800 Jahren?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff:</strong><br/><ul><li>wie der Läuterungsort "Fegefeuer" das Leben im Hochmittelalter verbessert,</li><li>welches Wetter damals in Mitteleuropa herrscht,</li><li>wer auf dem Gebiet des heutigen Deutschland das Sagen hat,</li><li>was "Beginenhöfe" mit der Emanzipation der Frau zu tun haben,</li><li>wie Glück und Kooperation im Mittelalter zusammenhängen.</li></ul><br/>Ein Zeitalter zwischen Glorifizierung und Diffamierung: Das heutige Bild vom Mittelalter schwankt zwischen diesen beiden Polen hin und her. Doch die mittelalterliche Wirklichkeit ist vielfältig. Zwar sind die Lebenserwartung und die medizinischen Standards tiefer als heute. Doch gearbeitet wird weniger: Damals beträgt die jährliche Durchschnittsarbeitszeit rund 1.600 Stunden, heute liegt sie bei ungefähr 1.800 Stunden.<br/><br/>Auch der Umgang mit der Natur ist nachhaltiger. In der Südpfalz gibt es zum Beispiel Waldgebiete, die niemandem gehören, aber von vielen genutzt werden. Verschiedene Dörfer treffen sich deshalb regelmäßig, um festzulegen, wer wo Bäume für Bau- und Feuerholz fällen darf. Und wo nachgepflanzt wird, um sicherzustellen, dass sich auch die Kinder und Enkel noch versorgen können.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professorin Annette Kehnel (Mittelalter-Historikerin, Universität Mannheim)</li><li>Annette Kehnel: Die sieben Todsünden – Menschheitswissen für das Zeitalter der Krise. Hamburg 2024</li><li>Annette Kehnel: Wir konnten auch anders – eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit. München 2021</li><li>Ulrich Nonn (Hrsg.): Quellen zur Alltagsgeschichte im Früh- und Hochmittelalter. Darmstadt 2003 bis 2007</li></ul><br/><strong>Musiktipp von Thomas Pfaff:</strong><br/>Ougenweide: <a href="https://open.spotify.com/intl-de/track/2D4uxdWmzFG4iWZ47dAjW6?si=04475fe91a9c4085" >Bald Anders</a><br/><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 01.11.1215: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/verbot-gottesurteile-laterankonzil-104.html" >Laterankonzil verbietet die Gottesurteile</a></li><li>Zeitzeichen 28.10.1237: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/berlin-coelln100.html" >Erste Erwähnung der Doppelstadt Berlin-Cölln</a></li><li>Zeitzeichen 18.06.1264: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/irisches-parlament-100.html" >Erstes irisches Parlament</a></li><li>Stichtag 13.11.1257: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-gruendung-der-sorbonne-in-paris-100.html" >Die Universität Sorbonne wird in Paris gegründet</a></li><li>Planet Schule: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/planet-schule/mauern-brunnen-galgenstricke-die-stadt-im-spaeten-mittelalter/swr/Y3JpZDovL3BsYW5ldC1zY2h1bGUuZGUvQVJEXzQxMTRfdmlkZW8" >Mauern, Brunnen, Galgenstricke - Die Stadt im späten Mittelalter</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Pfaff<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 30 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Pfaff</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Mittelalter, Die sieben Todsünden, Friedrich II., Staufer, Beginenhöfe, Feminismus, Ungleichheit, Krisen, Zeitzeichen 31.12.1224, 31.12.2024</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Seuchen, Kriege, Aberglaube? Nicht ganz falsch, dieses Bild vom Mittelalter - aber auch nicht ganz richtig: Wir können viel von den Menschen damals lernen: Wie lebte es sich heute vor 800 Jahren?</itunes:summary>
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      <title>Schauspielerin Luise Rainer: Hollywood, nein danke!</title>
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      <description>Sie war schön, selbstbewusst - und die einzige Deutsche, die je den Oscar gewann. Sogar zweimal (1937/38). Luise Rainer starb am 30.12.2014 mit 104 Jahren in London. Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Sie war schön, selbstbewusst - und die einzige Deutsche, die je den Oscar gewann. Sogar zweimal (1937/38). Luise Rainer starb am 30.12.2014 mit 104 Jahren in London.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>mit welchen Star-Allüren Luise Rainer schon als Auszubildende ihre Theater-Kollegen nervt,</li><li>warum sie in Hollywood als "Wiener Träne" gefeiert wird,</li><li>über ihr illustres Leben nach der Schauspielerei mit Freunden wie <span lang="en">Albert Einstein, George Gershwin, Arthur Miller und Dorothy Parker</span>.</li></ul><br/>Der große Durchbruch gelingt Luise Rainer 1936 mit einer Szene in der Filmkomödie "Der große Ziegfeld": Am Telefon gratuliert sie als Geschiedene ihrem Ex-Mann zur neuen Vermählung. Sie erhält für ihre überzeugende Darstellung der tief verletzten Ex-Frau den Oscar. Ein Jahr später folgt ein weiterer für die weibliche Hauptrolle in "Die gute Erde".<br/><br/>Kurz darauf beendet Luise Rainer ihre Karriere. Mit 28 Jahren fühlt sie sich ausgebrannt und die Rollenangebote sind ihr zu seicht. Sogar als ihr Federico Fellini eine Rolle in "<span lang="it">La dolce Vita</span>" anbietet, lehnt sie wegen einer Bett-Szene empört ab. Stattdessen genießt sie nun ihr luxuriöses Privatleben.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Bernd Desinger, Leiter des Filmmuseums Düsseldorf</li><li>Antje Kahnt, Autorin und Stadtführerin in Düsseldorf</li><li>Ralf Oldenburg, Biograf von Luise Rainer</li><li>Ralf Oldenburg: Looking back. Der Blick zurück. Luise Rainer. Felsberg 2019</li><li>Antje Kahnt: Düsseldorfs starke Frauen, Düsseldorf 2016</li><li>Judith Prokasky: Luise Rainer: Ausdruck und Anspruch. Erscheinungsbilder einer Schauspielerin. Filmblatt 2007</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/oscar180.html" >Erste Oscar-Verleihung in Hollywood</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8974.html" >"La Dolce Vita" in Cannes prämiert</a></li><li><a href="https://www.duesseldorf.de/filmmuseum" >Filmmuseum Düsseldorf</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Theo Kramer</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 29 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christiane Kopka</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Deutsche Schauspielerin, Düsseldorf, "Wiener Träne", Hollywood, Jüdin, Zeitzeichen 30.12.2024, 30.12.2014</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sie war schön, selbstbewusst - und die einzige Deutsche, die je den Oscar gewann. Sogar zweimal (1937/38). Luise Rainer starb am 30.12.2014 mit 104 Jahren in London.</itunes:summary>
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      <title>Große Vision kleiner Teilchen: Feynmans Rede zur Nanotechnologie</title>
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      <description>Als der Physiker Richard Feynman am 29.12.1959 über winzige Computer und kleine Roboter im Blut sprach, klang das nach Science Fiction. Jahrzehnte später prägt es die Welt. Von Thomas Mau.</description>
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      <![CDATA[<p>Als der Physiker Richard Feynman am 29.12.1959 über winzige Computer und kleine Roboter im Blut sprach, klang das nach Science Fiction. Jahrzehnte später prägt es die Welt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Mau:</strong><br/><ul><li>wie sich die Filmindustrie in Hollywood vom Quantenphysiker <span lang="en">Richard Phillips Feynman</span> inspirieren lässt,</li><li>wo wir im Alltag überall Nanotechnologie nutzen, </li><li>wie <span lang="en">Richard P. Feynman</span> 1986 einer Kommission den Absturz der Raumfähre Challenger in wenigen Minuten mit einer Schraubzwinge, Eiswasser und einem Dichtungsring erklärt.</li></ul><br/>Als <span lang="en">Richard P. Feynman</span> Ende 1959 seine Rede am "<span lang="en">California Institute of Technology</span>" hält, sind Computer riesige, raumgroße Anlagen, die sehr viel Strom für wenig Rechenleistung verbrauchen. <span lang="en">Feynman</span> schlägt vor, die Computer viel kleiner zu bauen, sodass etwa die Drähte nur einen Durchmesser von einigen Atomen haben. Ein damals so unrealistischer wie visionärer Gedanke.<br/><br/>Auch die Idee neuronaler Netze, auf der die heutige <abbr title="Künstliche Intelligenz">KI </abbr>basiert, bringt <span lang="en">Feynman</span> schon 1959 ins Spiel. Und liefert gleich die passende Anwendung: <cite>So könnten Computer Gesichter erkennen wie das menschliche Gehirn.</cite> Er wird recht behalten, heute hat jedes Smartphone Gesichtserkennung. Feynman ist wissbegierig, aber auch sarkastisch - und nie mit dem Mittelmaß zufrieden. Das bringt ihm den Vorwurf der Eitelkeit ein, aber auch den Physik-Nobelpreis.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jörg Resag, Phyiker und Feynman-Biograf </li><li>Jochen Viehoff, Geschäftsführer des Heinz Nixdorf Museumsforums in Paderborn</li><li>Jörg Resag: Feynman und die Physik: Leben und Forschung eines außergewöhnlichen Menschen. Berlin 2017</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/richard-phillips-feynman-100.html" >Zeitzeichen: Geburtstag von <span lang="en">Richard Phillips Feynman</span></a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-max-born-100.html" >Zeitzeichen: Physiker Max Born erhält den Nobelpreis</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-ettore-majorana-100.html" >Zeitzeichen: Der italienische Physiker Ettore Majorana verschwindet</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Mau<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 28 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Mau</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Nanotechnologie, Physik, Nobelpreis, Quantenphysik, Manhattan Project, KI, Zeitzeichen, 29.12.2024, 29.12.1959</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Als der Physiker Richard Feynman am 29.12.1959 über winzige Computer und kleine Roboter im Blut sprach, klang das nach Science Fiction. Jahrzehnte später prägt es die Welt.</itunes:summary>
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      <title>Greyhound-Busse in Amerika: Mythos oder Alptraum?</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-greyhound-busse-in-amerika-mythos-oder-alptraum-100.html</link>
      <description>Früher symbolisierten die silbernen Busse in den USA Ferne, Freiheit, Abenteuer. Heute ist die Greyhound-Linie, gegründet 1914, als "Hellhound" (Höllenhund) verschrien. Von Susanne Rabsahl.</description>
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      <![CDATA[<p>Früher symbolisierten die silbernen Busse in den USA Ferne, Freiheit, Abenteuer. Heute ist die Greyhound-Linie, gegründet 1914, als "Hellhound" (Höllenhund) verschrien.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Susanne Rabsahl:</strong><br/><ul><li>wofür Greyhound während des Zweiten Weltkrieges steht,</li><li>welche Annehmlichkeit die Doppeldeckerbusse ab 1954 an Bord haben,</li><li>wie sich der Ausbau des überregionalen Autobahnnetzes auf die Fahrgastzahlen auswirkt,</li><li>wogegen die "Freedom Riders" in den 1960er-Jahren mit Greyhound-Fahrten protestieren,</li><li>was das deutsche Flixbus-Unternehmen mit den "Greyhound Lines" zu tun hat.</li></ul><br/>Mit Romantik haben die Anfänge erst einmal wenig zu tun: Der Schwede Carl Eric Wickman ist auf der Suche nach dem amerikanischen Traum in Minnesota gelandet, im Bergarbeiterort Hibbing. Doch er verliert seinen Job als Minenarbeiter und scheitert 1913 als Autoverkäufer. Dann hat er die rettende Idee: Er chauffiert die Bergarbeiter zu ihrem Arbeitsort in Alice. Das ist der Anfang einer der bekanntesten Buslinien der Welt.<br/><br/>Über die Jahre baut Wickman mit seinem Partner Andrew Anderson ein landesweites Streckennetz auf. Die langen schlanken silbernen Busse erinnern sie an einen springenden Windhund. Der Name Greyhound etabliert sich - und schafft es in eine Hollywood-Produktion: 1934 spielen Claudette Colbert und Clark Gable ein Paar, das sich in einem Greyhound-Bus kennenlernt. Der Film erhält fünf Oscars und macht das Unternehmen zu einem Mythos. Greyhound steht für Romantik und Freiheit. Doch dann ändern sich die Zeiten.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner und unsere Quellen:</strong><br/><ul><li>Noel Philips (<a href="https://www.youtube.com/@noelphilips" >Reise-Vlogger aus Texas</a>)</li><li>Youtube: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=z8QGTaGwxxc" >Bericht von Noel Philips über seine Greyhound-Tour</a></li><li><a href="https://news.greyhound.com/history" >Geschichte der Greyhound Buslinie</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/roadtrip-mit-sarazar/mit-dem-camper-durch-die-usa-sequoia-death-valley-und-grand-canyon-mit-sarazar/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTliOTRmMGNkLWFmNmQtNGMyOS1iYWU5LTE2YWU4YTlkNjRhYQ" >Mit dem Camper durch die USA - Sequoia, Death Valley und Grand Canyon mit Sarazar</a></li><li>WDR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/roadtrip-mit-sarazar/florida-im-wohnmobil-miami-orlando-everglades-und-keys-mit-sarazar/wdr/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYTU5MDVkZWMtMGYxZS00YmJjLTg5NjEtNDU4NDE2OTAzOTg3" >Florida im Wohnmobil: Miami, Orlando, Everglades und Keys mit Sarazar</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/greyhound104.html" >WDR-Zeitzeichen: Gründung der Greyhound Lines in den USA</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Susanne Rabsahl<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Holger Maerten</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 27 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Susanne Rabsahl</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Carl Eric Wickmann, Hibbing, Mesaba, Roadtrip, amerikanische Popkultur, Mythos, Zeitzeichen, 28.12.2024, 28.12.1914</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Früher symbolisierten die silbernen Busse in den USA Ferne, Freiheit, Abenteuer. Heute ist die Greyhound-Linie, gegründet 1914, als "Hellhound" (Höllenhund) verschrien.</itunes:summary>
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      <title>Peter Pan: Der Traum, niemals erwachsen zu werden</title>
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      <description>Das hat das Londoner Theaterpublikum noch nicht gesehen: James M. Barrie setzt ihm mit" Peter Pan" an diesem 27.12.1904 Elfen, fliegende Kinder und Piraten vor. Und macht Erwachsene wieder zu Kindern. Von Christiane Kopka.</description>
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      <![CDATA[<p>Das hat das Londoner Theaterpublikum noch nicht gesehen: James M. Barrie setzt ihm mit" Peter Pan" an diesem 27.12.1904 Elfen, fliegende Kinder und Piraten vor. Und macht Erwachsene wieder zu Kindern.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka:</strong><br/><ul><li>wie chaotisch die Uraufführung im Londoner "Duke of York’s Theatre" verläuft,</li><li>welches Trauma den Dramatiker James Matthew Barrie zu "Peter Pan" motiviert hat,</li><li>mit welcher Tiermetapher er in der Geschichte die verrinnende Zeit und den Tod ausdrückt,</li><li>warum Barries Beziehung zu Kindern immer wieder Spekulationen auslöst,</li><li>wie unterschiedlich das "Peter-Pan-Syndrom" heute von Pop-Stars gedeutet wird.</li></ul><br/>Londons High Society applaudiert so enthusiastisch, dass die junge Darstellerin des Peter Pan in Tränen ausbricht. Alle sind dem Zauber der Geschichte erlegen und selbst wieder zu staunenden Kindern geworden. Am Ende des Abends gibt es keinen Zweifel: Dieses Stück ist ein triumphaler Erfolg.<br/><br/>Die Geschichte vom Jungen, der nicht erwachsen werden will, hat viel mit ihrem Schöpfer James Matthew Barrie selbst zu tun. Und sie ist eine Geschichte, die noch heute Strahlkraft besitzt: die Sehnsucht, ewig Kind zu bleiben. Regelmäßig zur Weihnachtszeit fliegt Peter Pan über die Theaterbühnen, immer wieder werden seine Abenteuer neu verfilmt.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Emily Larkin (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Anglistik an der Universität Osnabrück)</li><li>James M. Barrie: Peter Pan. Berlin und München 1995</li><li>James M. Barrie: Kleiner weißer Vogel. Saarbrücken 2010</li><li>James M. Barrie: Margaret Ogilvy – Von ihrem Sohn. Barnstorf 2018</li><li>Heinz Günnewig: Annäherung an James M. Barrie. Luxemburg 2010</li><li>Andrew Birkin: J.M. Barrie and the Lost Boys - The real story behind Peter Pan. London 1979 </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD-Maus-Hörspiel: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:31c46511b36dbe76/" >Peter Pan - nach dem Klassiker von J. M. Barrie</a></li><li>ZDFtivi: <a href="https://www.zdf.de/kinder/peter-pan" >Peter Pan - Neue Abenteuer</a></li><li>SWR: <a href="https://www.swr.de/swrkultur/film-und-serie/peter-pan-und-wendy-disney-realverfilmung-rassismus-100.html" >"Peter Pan und Wendy" auf Disney+: Weg mit dem Rassismus der 1950er-Jahre!</a></li></ul><br/><strong>Unser Hörtipp:</strong> Der Hörspiel-Podcast des rbb “<a href="https://1.ard.de/Das_kunstseidene_Maedchen" >Das kunstseidene Mädchen</a>” nach dem gleichnamigen Roman von Irmgard Keun. Jella Haase spielt die Hauptrolle der Doris und begleitet euch durch das Berlin der Jahre 1931 und 1932."<br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Christiane Kopka<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Theo Kramer</p>]]>
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      <enclosure url="https://wdrmedien-a.akamaihd.net/medp/podcast/weltweit/fsk0/321/3218423/3218423_60266059.mp3" length="14986240" type="audio/mpeg" />
      <pubDate>Thu, 26 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Das hat das Londoner Theaterpublikum noch nicht gesehen: James M. Barrie setzt ihm mit" Peter Pan" an diesem 27.12.1904 Elfen, fliegende Kinder und Piraten vor. Und macht Erwachsene wieder zu Kindern.</itunes:summary>
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      <title>Deutsche in den USA: Der Anfang in der neuen Heimat ist hart</title>
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      <description>Die Überfahrt in die neue Welt ist lebensgefährlich. Wer überlebt, dem will die German Society of Pennsylvania helfen. Gegründet wurde sie am 26.12.1764. Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Überfahrt in die neue Welt ist lebensgefährlich. Wer überlebt, dem will die German Society of Pennsylvania helfen. Gegründet wurde sie am 26.12.1764.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>warum Menschen extra aus Pennsylvania kamen und in Deutschland Leute anwarben,</li><li>was dran ist an der Legende, Deutsch sei beinahe offizielle Landessprache der USA geworden,</li><li>wie sich die "German Society" gegenüber den Nationalsozialisten verhält,</li><li>welche Unterstützung der deutschstämmige Donald Trump bei deutschstämmigen US-Bürgern hat.</li></ul><br/>Der Gründungsdirektor der "German Society of Pennsylvania", Heinrich Keppele, will deutschen Neu-Immigranten helfen: Die Überfahrt ist lebensgefährlich, der Anfang in der neuen Heimat hart.<br/><br/>Bereits ein Jahr nach ihrer Gründung erzielt die "German Society" einen Erfolg: Nur noch Schiffe mit ausreichender Liegefläche für Passagiere dürfen anlegen. Zuvor hatten die Menschen wie die Ölsardinen zusammengepfercht die lange Reise ertragen müssen, oft sind viele Passagiere gestorben.<br/><br/>Besser geschützt werden sollen auch jene mittellosen Einwanderer, die ihre Schiffspassage nicht bezahlen konnten und ihre Schuld abarbeiten müssen. Alteingesessene nutzen das schamlos aus und lassen die sogenannten Schuldknechte jahrelang für sich schuften, oft bei miserabler Unterbringung und karger Kost - ohne Rechte und ohne ihnen zu sagen, wann ihre Schuld denn beglichen ist.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Birte Pfleger (Professorin für Neuere Geschichte, California State University, Los Angeles)</li><li>Birte Pfleger: Ethnicity Matters. A History of the German Society of Pennsylvania. Washington D.C. 2006</li><li>Leo Schelbert und Hedwig Rappolt (Hgs.): Alles ist ganz anders hier. Auswandererschicksale in Briefen aus zwei Jahrhunderten. Freiburg im Breisgau und Olten 1977</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 27.09.1719: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/pastorius-100.html" >Todestag von Franz Daniel Pastorius</a>, dem Gründer von "German Town" in Pennsylvania</li><li>Planet-Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/auswanderer/pwieauswandernnachamerikavonhamburgindieneuewelt100.html" >Auswandern nach Amerika - von Hamburg in die "Neue Welt"</a></li><li>Planet-Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/auswanderer/pwiedeutscheinamerika100.html" >Deutsche in Amerika</a></li><li>The German Society of Pennsylvania: <a href="https://www.germansociety.org/our-history/" >Selbstdarstellung ihrer Geschichte</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Almut Finck<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 25 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Almut Finck</itunes:author>
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      <itunes:keywords>USA, Deutsche, Migration, Immigranten, Deutschamerikaner, Trump, Geschichte, Auswanderer, Zeitzeichen, 26.12.1764, 26.12.2024</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die Überfahrt in die neue Welt ist lebensgefährlich. Wer überlebt, dem will die German Society of Pennsylvania helfen. Gegründet wurde sie am 26.12.1764.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2024-12-27T16:05:26</ard:visibleFrom>
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      <title>Udo Steinberg: Der vergessene deutsche Star des FC Barcelona</title>
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      <description>Barcelona gegen Madrid, "el Clásico", ist das wohl prestigeträchtigste Fußballduell. Erster Torschütze im Jahr 1902 ist ein Deutscher: Udo Steinberg, ein außergewöhnlicher Sportpionier (gestorben am 25.12.1919). Von Burkhard Hupe.</description>
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      <![CDATA[<p>Barcelona gegen Madrid, "el Clásico", ist das wohl prestigeträchtigste Fußballduell. Erster Torschütze im Jahr 1902 ist ein Deutscher: Udo Steinberg, ein außergewöhnlicher Sportpionier (gestorben am 25.12.1919).</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Burkhard Hupe:</strong><br/><ul><li>warum die Fußballer Lionel Messi und Lamine Yamal ihre Karriere auch Udo Steinberg zu verdanken haben, <strong> </strong></li><li>wie der Ingenieur Steinberg das Straßenbahnnetz von Barcelona ausbaute, </li><li>von Udo Steinbergs frühem Tod mit nur 42 Jahren.</li></ul><br/>Anfang des 20. Jahrhunderts ist Barcelona eine moderne, aufstrebende Stadt mit rund 550.000 Einwohnern. Ende November 1901 kommt ein weiterer hinzu: Udo Steinberg, 24 Jahre alt, gebürtiger Berliner, Elektrotechnik- und Maschineningenieur mit einer großen Leidenschaft für Fußball. Im deutschen Kaiserreich hat Steinberg bereits mehrere Vereine ins Leben gerufen, eine Zuschauertribüne entworfen und die Gründung des Deutschen Fußballbundes unterstützt.<br/><br/>Nach Barcelona geht Udo Steinberg für den noch jungen FC Barcelona. Als 1902 ein Fußballturnier zu Ehren des spanischen Monarchen ausgetragen wird, schießt Udo Steinberg Barça im ersten "<span lang="es">Clásico</span>" gegen die späteren "Königlichen" zum 3:1-Sieg. Mit diesen Toren wird er in Spanien berühmt, bekommt sogar eine eigene Briefmarke. Dabei wirkt er weit über das Toreschießen hinaus: Udo Steinberg erkennt die gesellschaftliche Bedeutung des Spiels und beginnt, Fußballtalente schon früh zu fördern. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dietrich Schulze-Marmeling, Fußball-Historiker aus Münster</li><li>Ludwig Hilmer, ehemaliger Rektor der Fachhochschule Mittweida</li><li>Marion Stascheit, Karoline Pernt, Sabine Blechschmidt-Vogel: Zum Leben und Wirken von Udo Steinberg, Mittweida 2016</li><li>Dietrich Schulze-Marmeling: Barça oder: Die Kunst des schönen Spiels. Bielefeld 2013</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-andres-escobar-ermordung-eigentor-100.html" >Andrés Escobars Eigentor mit tödlichen Folgen</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-bert-trautmann-100.html" >Torwart Bert Trautmann stirbt in Spanien</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-fussball-laenderspiel-100.html" >Erstes Fußball-Länderspiel der Geschichte endet torlos</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Burkhard Hupe<br/>Redaktion: David Rother </p>]]>
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      <pubDate>Tue, 24 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Burkhard Hupe</itunes:author>
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      <itunes:keywords>FC Barcelona, Real Madrid, La Liga, Fußballgeschichte, Zeitzeichen, 25.12.1919, 25.12.2024</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Barcelona gegen Madrid, "el Clásico", ist das wohl prestigeträchtigste Fußballduell. Erster Torschütze im Jahr 1902 ist ein Deutscher: Udo Steinberg, ein außergewöhnlicher Sportpionier (gestorben am 25.12.1919).</itunes:summary>
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      <title>"Weihnachtsfrieden": Verbrüderung auf dem Schlachtfeld</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-weihnachtsfrieden-verbruederung-auf-dem-schlachtfeld-100.html</link>
      <description>Keine Granaten, keine Schüsse - Soldaten verlassen ihre Schützengräben und teilen Schnaps mit dem Feind. Der Krieg hat Pause im belgischen Ypern am 24. Dezember 1914. Von Joachim Heinz ;Markus Harmann.</description>
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      <![CDATA[<p>Keine Granaten, keine Schüsse - Soldaten verlassen ihre Schützengräben und teilen Schnaps mit dem Feind. Der Krieg hat Pause im belgischen Ypern am 24. Dezember 1914.</p><br/><br/><p><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Joachim Heinz und Markus Harmann:</strong><br/><br/><ul><li>wie einfache Soldaten den Weihnachtsfrieden herbeiführen – gegen den Willen ihrer Offiziere, </li><li>wie Weihnachtslieder emotionale Verbindungen zwischen den verfeindeten Lagern schaffen, </li><li>und welche Rolle ein Weihnachtsbaum spielt. </li></ul><br/>Der "Weihnachtsfrieden" ist eine der bewegendsten Episoden des Ersten Weltkriegs. Mitten in den Schlachtfeldern Flanderns, zwischen Schützengräben und Stacheldraht, begegnen sich Soldaten beider Seiten ohne Waffen. Sie tauschen Tabak, Schnaps und Lieder, bestatten gemeinsam ihre Gefallenen und spielen Fußball auf gefrorenen Feldern. <br/><br/>Diese spontanen Verbrüderungen sind nicht geplant und enden bald unter strengen Verboten. Doch für einen Moment überwinden die Soldaten das Grauen des Krieges – vereint durch das Weihnachtsfest und die Sehnsucht nach Frieden. <br/><br/>Auch 110 Jahre später mahnt diese kurze Pause des Grauens: Menschlichkeit ist möglich, selbst dort, wo sie am wenigsten erwartet wird. <br/><br/><strong>Das ist unsere wichtigste Quelle:</strong><br/><ul><li>Michael Jürgs: Der kleine Frieden im Großen Krieg. München 2014</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen – <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/der_erste_weltkrieg/index.html" >Erster Weltkrieg</a></li><li>NDR Kultur – <a href="https://www.ndr.de/geschichte/schauplaetze/24-Dezember-1914-Weihnachtsfrieden-im-Ersten-Weltkrieg,weihnachtsfrieden100.html" >Ein kleiner Frieden im Großen Krieg</a></li><li>3sat – <a href="https://www.zdf.de/3sat/doku-geschichte/31-tage-bis-zur-katastrophe-102.html" >Der Weg zum Ersten Weltkrieg</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Joachim Heinz und Markus Harmann <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak <br/>Technik: Thomas Bleuel</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 23 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Joachim Heinz ;Markus Harmann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>1. Weltkrieg, Flandern, Ypern, Last Post, Stellungskrieg, Verbrüderung, Weihnachten, Zeitzeichen, 24.12.2024, 24.12.1914</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Keine Granaten, keine Schüsse - Soldaten verlassen ihre Schützengräben und teilen Schnaps mit dem Feind. Der Krieg hat Pause im belgischen Ypern am 24. Dezember 1914.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2024-12-24T00:01:00</ard:visibleFrom>
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      <title>Der vergessene Wegbereiter des Aspirin: Arthur Eichengrün</title>
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      <description>Ohne Arthur Eichengrün (gestorben am 23.12.1949) wäre das erfolgreichste Medikament der Welt nie zugelassen worden. Den tiefen Fall des Erfinders hat das nicht verhindert... Von Maren Gottschalk.</description>
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      <![CDATA[<p>Ohne Arthur Eichengrün (gestorben am 23.12.1949) wäre das erfolgreichste Medikament der Welt nie zugelassen worden. Den tiefen Fall des Erfinders hat das nicht verhindert...</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:</strong><br/><ul><li>wie Arthur Eichengrün den Wirkstoff Acetylsalicylsäure illegal auf Nebenwirkungen testet,</li><li>welche Rolle der Chemiker bei der Entwicklung von Aspirin spielt,</li><li>wie es dazu kommt, dass Eichengrün auf dem Obersalzberg Hitlers Nachbar ist und in Berlin mit Göring in einem Haus wohnt.</li></ul><br/>Arthur Eichengrün wird in eine Familie von Tuchfabrikanten geboren, doch ihm steht der Sinn nach etwas anderem: Chemie. Nach dem Studium in Aachen erfindet Eichengrün das erste Tripper-Medikament, später entwickelt er bei Bayer neue Arzneimittel und andere chemische Stoffe. 1909 erfindet Eichengrün den Kunststoff Cellon und erhält das Patent darauf. <br/><br/>Doch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verliert er als Jude alles, auch die von ihm gegründeten Cellonwerke in Berlin. 1944 wird Eichengrün ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrt er nach Berlin zurück - bankrott, ausgebombt, seiner Patente beraubt und gesundheitlich angeschlagen. Der Chemiker zieht nach Bad Wiessee in Bayern, wo er am 23. Dezember 1949 stirbt. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ulrich Chaussy (Investigativ-Journalist)</li><li>Ulrich Chaussy: Arthur Eichengrün - Der Mann, der alles erfinden konnte, nur nicht sich selbst. Freiburg im Breisgau 2023</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag 21.01.1868: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-der-chemiker-felix-hoffmann-wird-geboren-100.html" >Aspirin-Erfinder Felix Hoffmann wird geboren</a></li><li>Stichtag 06.03.1899: <a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:5acce769c69d38d0/" >Die Marke Aspirin entsteht</a></li><li>NDR: <a href="https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Aspirin-Welche-Nebenwirkungen-sind-moeglich,aspirin106.html" >Aspirin - Wirkung und Nebenwirkungen von ASS</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Maren Gottschalk<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 23 Dec 2024 05:00:56 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Bayer, Leverkusen, Aachen, Antisemitismus, Deutsches Kaiserreich, unglaubliche Biografien, Zeitzeichen, 23.12.1949, 23.12.2024</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Ohne Arthur Eichengrün (gestorben am 23.12.1949) wäre das erfolgreichste Medikament der Welt nie zugelassen worden. Den tiefen Fall des Erfinders hat das nicht verhindert...</itunes:summary>
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      <title>"Like A Virgin" stürmt die Charts: Die Geburt der Queen of Pop</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-like-a-virgin-stuermt-die-charts-die-geburt-der-queen-of-pop-100.html</link>
      <description>Madonna liebt die Provokation - auch im Hochzeitskleid, in dem sie "Lika A Virgin" bei den MTV-Awards vorstellt. Am 22.12.1984 stürmt der Song auf Platz 1 der US-Charts. Von Jana Fischer.</description>
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      <![CDATA[<p>Madonna liebt die Provokation - auch im Hochzeitskleid, in dem sie "Lika A Virgin" bei den MTV-Awards vorstellt. Am 22.12.1984 stürmt der Song auf Platz 1 der US-Charts.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Fischer:</strong><br/><ul><li>was Madonnas Manager ihr nach ihrem Po-Auftritt prophezeit,</li><li>wie Madonna selbst das Geschehen auf der Bühne schildert,</li><li>welche Rolle Sex bei ihrer Karriere spielt,</li><li>wo die Musikerin ihre Durchsetzungsfähigkeit gelernt hat,</li><li>welches Motto hinter Madonnas ehrgeiziger Arbeitshaltung steht.</li></ul><br/>Der Musiksender MTV richtet 1984 zum ersten Mal eine eigene Preisverleihung aus: die "Video Music Awards", kurz VMAs. Madonna ist damals eine aufstrebende Pop-Sängerin. Ihr erstes Album hat sich gut verkauft und enthielt mit "Holiday" sogar einen kleineren Hit. Jetzt soll sie ihr zweites Album promoten: "Like a Virgin", benannt nach der gleichnamigen Single.<br/><br/>Im weißen Brautkleid posiert Madonna auf einer riesigen Hochzeitstorte und beginnt zu singen. Dann passieren Dinge, die manchen mehr und anderen weniger gefallen - auf jeden Fall aber gut fürs Geschäft sind. Am 22. Dezember 1984, anderthalb Monate nach der Veröffentlichung, steigt "Like a Virgin" an die Spitze der Billboard-Charts.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>MTV: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=De-FLWo1wGo" >Madonnas berühmter VMA-Auftritt mit "Like a Virgin"</a></li><li>The Howard Stern Show: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mfv0wR2WY8E" >Madonna bei Howard Stern über "Like a Virgin"</a></li><li>MTV: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Jh4KUeKm8fc" >Christina Aguilera und Britney Spears bei den VMA</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/the-true-story-of-madonna-102.html" >The True Story of Madonna</a></li><li>Stichtag 16.08.1958: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-madonna-100.html" >Popsängerin Madonna wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Jana Fischer<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 21 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Madonna liebt die Provokation - auch im Hochzeitskleid, in dem sie "Lika A Virgin" bei den MTV-Awards vorstellt. Am 22.12.1984 stürmt der Song auf Platz 1 der US-Charts.</itunes:summary>
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      <title>21.12.1844: Hans Christian Andersens "Schneekönigin" erscheint</title>
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      <description>Er will Chorsänger werden. Tänzer. Schauspieler. Stattdessen wird er Märchendichter. Seine Märchen bringt er zu Papier, als würde er sie erzählen – und wird weltberühmt. Von Christoph Tiemann.</description>
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      <![CDATA[<p>Er will Chorsänger werden. Tänzer. Schauspieler. Stattdessen wird er Märchendichter. Seine Märchen bringt er zu Papier, als würde er sie erzählen – und wird weltberühmt.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Tiemann:</strong><br/><ul><li>wie Hans Christian Andersens ärmliche Kindheit seine späteren Geschichten prägt,</li><li>welchen Einfluss Andersens äußeres Erscheinungsbild auf seine Karriere hat, </li><li>wie das Märchen über Kindheit, Freundschaft und Erwachsenwerden eines der bekanntesten von Andersen wird, </li><li>dass es Disneys "Eiskönigin" ohne Andersens Märchen nicht geben würde.</li></ul><br/>Hans Christian Andersen schreibt „Die Schneekönigin“ im Dezember 1844, gerade rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft. In sieben Geschichten erzählt er von der mutigen Gerda, die ihren Freund Kay rettet, nachdem Splitter eines Zauberspiegels sein Herz gefrieren lassen und ihn ins eisige Schloss der Schneekönigin entführen.<br/><br/>Das Märchen ist geprägt von Andersens eigener Lebensreise: Armut, die Suche nach künstlerischem Erfolg und die Kraft des Erzählens. Gerdas Abenteuer durch ein skandinavisches Winterwunderland, voller magischer Begegnungen und düsterer Schönheit, berührt bis heute Leser weltweit – und wird, wenn auch lose, durch Disneys "Eiskönigin"-Saga rund um die Heldinnen Anna und Elsa neu interpretiert.<br/><br/><strong>Das ist unsere wichtigste Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Frederike Felcht, Institut für Skandinavistik, Goethe-Universität Frankfurt</li></ul><br/><strong>Und das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Hans Christian Andersen: Tagebücher 1825 – 1875. </li><li>Hans Christian Andersen: Das Märchen meines Lebens. </li><li>Gisela Perlet: Hans Christian Andersen – Leben, Werk, Wirkung. Frankfurt am Main 2005.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen – <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/literatur/maerchen/index.html" >Märchen</a></li><li>Planet Wissen – <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/literatur/maerchen/pwiehanschristianandersen100.html" >Hans Christian Andersen</a></li><li>ARTE – <a href="https://www.arte.tv/de/videos/112555-000-A/die-schneekoenigin-als-eis-ballett/" >Die Schneekönigin – als Eis- Ballett</a></li><li>WDR 3 Hörspiel – <a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-hoerspiel/audio-die-schneekoenigin---maerchen-klassiker-von-andersen-100.html" >Die Schneekönigin</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Tiemann <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Moritz Raestrup </p>]]>
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      <pubDate>Fri, 20 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christoph Tiemann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 21.12.2024, 21.12.1844, Wintermärchen, Eiskönigin, Disney, Frozen, Däumelinchen, die kleine Meerjungfrau</itunes:keywords>
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      <title>Stanley Milgrams Experiment: Der Mann, der die Welt schockte</title>
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      <description>Gehorsam Menschen Stromstöße verabreichen: Wie weit gehen wir? Psychologe Stanley Milgram (gestorben 20.12.1984) veränderte die klassische Vorstellung von Gut und Böse. Von Veronika Bock ;Ulrich Biermann.</description>
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      <![CDATA[<p>Gehorsam Menschen Stromstöße verabreichen: Wie weit gehen wir? Psychologe Stanley Milgram (gestorben 20.12.1984) veränderte die klassische Vorstellung von Gut und Böse.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Ulrich Biermann und Veronika Bock:</strong><br/><ul><li>welches lukrative Angebot Stanley Milgram Versuchspersonen für sein Experiment macht,</li><li>welche Rolle lebensgefährliche Elektroschocks bei der Versuchsanordnung spielen,</li><li>wie sich die Ergebnisse von Milgrams Gehorsamkeitsexperiment weltweit unterscheiden,</li><li>warum die Fachwelt den Versuchsaufbau als unethisch kritisiert,</li><li>wie sich das Autoritätsverhalten der Versuchspersonen erklären lässt.</li></ul><br/>Auch wegen der Ergebnisse erregt Milgram mit seinem Versuch weltweit Aufsehen: Er zeigt, wie leicht Menschen sich dazu bringen lassen, zu quälen und sogar zu töten. Mit seinen Untersuchungen zu Gehorsam und Autorität löst Milgram eine gesellschaftliche Debatte aus, dabei hat er im Verlauf seiner Karriere weit mehr erforscht. Bis heute ist er eine Inspirationsquelle für die Psychologie.<br/><br/>Über den Menschen Stanley Milgram ist allerdings wenig bekannt. Geboren wird er 1933 in New York, als Kind österreichischer Einwanderer. Er ist schon in der Schule wissbegierig. Zunächst studiert er Politikwissenschaften am Queens College, danach Sozialpsychologie an der Harvard University, eine damals junge Disziplin, die er mitprägt. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Felix Götz (Institut für Psychologie, Universität Regensburg)</li><li>Stanley Milgram: <a href="https://archive.org/details/dasmilgramexperi0000milg/page/n5/mode/2up" >Das Milgram-Experiment - Zur Gehorsamsbereitschaft gegenüber Autorität</a>. Reinbek bei Hamburg 1974</li><li>Frank Neubacher: <a href="https://bibliographie.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/136162/Neubacher_080.pdf?sequence=1" >Verbrechen aus Gehorsam - Folgerungen aus dem Milgram-Experiment für Strafrecht und Kriminologie</a>. In: Sozialpsychologische Experimente in der Kriminologie. Münster 2002</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/funk/zweifelsfrei-12263/funk-small-world-phaenomen-darum-kennst-du-weltweit-jeden-ueber-6-ecken-102.html" >Small-World-Phänomen - Erkenntnisse eines Milgram-Experimentes von 1967</a></li><li>SWR: <a href="https://www.swr.de/wissen/wie-gehorsam-sind-menschen-100.html" >Das Götz-Experiment - Käfer zermahlen auf Ansage</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor und Autorin: Ulrich Biermann und Veronika Bock<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 20 Dec 2024 05:00:56 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Veronika Bock ;Ulrich Biermann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Stanley Milgram, Gehorsamkeit, Gut, Böse, Psychologie, USA, Autorität, Moral, Experiment, Strom, Stromstöße, Geschichte, Zeitzeichen, 20.12.2024, 20.12.1894</itunes:keywords>
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      <title>Geburt des Zirkusgründers Friedrich Knie (im Jahr 1784)</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-geburt-des-zirkusgruenders-friedrich-knie-im-jahr--100.html</link>
      <description>Der Zirkus Knie ist eine Schweizer Institution - und einer der ältesten seiner Art.  Gegründet wird er vom Sohn des Leibarztes von Kaiserin Maria Theresia. Von Claudia Friedrich.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Zirkus Knie ist eine Schweizer Institution - und einer der ältesten seiner Art.  Gegründet wird er vom Sohn des Leibarztes von Kaiserin Maria Theresia.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich:</strong><br/><ul><li>wie ein Brand im Jahr 1920 fast das gesamte Zirkuslager zerstört, </li><li>wie ein gewagter Kunstflug mit einem Zirkuswagen beinahe zu einem tödlichen Unfall führt, aber schließlich zum legendären "Fliegenden Knie" wird, </li><li>wie die Knie-Familie Anfang des 20. Jahrhunderts eine "Zirkus-Stadt" aufbaut, die 100 Zelte umfasst, </li><li>und wie der Zirkus während des Zweiten Weltkriegs zur Zuflucht für verfolgte Artisten und Zirkuskünstler wird.</li></ul><br/>Sein Leben liest sich wie aus einem Roman: Friedrich Knie wird 1784 in Erfurt geboren und studiert zunächst Medizin. Doch das Leben als Arzt füllt ihn nicht aus. Stattdessen verliebt er sich in eine Kunstreiterin, bricht das Studium ab, schließt sich einem Wanderzirkus an und wird Seiltänzer. <br/><br/>Mit 22 Jahren gründet er seine eigene Truppe, die später unter dem Namen "Arena Knie" bekannt wird. Bald tourt er mit seiner Familie durch die Schweiz. Die Knie-Dynastie ist geboren.<br/><br/>Vision und Beharrlichkeit führen ihn durch schwierige Zeiten, und bis heute begeistert der Zircus Knie mit einem abwechslungsreichen Programm aus Akrobatik, Tierdressuren und spektakulären Shows - eine Tradition, die untrennbar mit dem Erbe Friedrich Knies verbunden ist. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li><a href="https://daten.digitale-sammlungen.de/0001/bsb00016329/images/index.html?seite=193" >Alfred A. Häsler: Knie</a>. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 12, Berlin 1980. </li><li>Hans Rathgeb: Die Zirkusfamilie Knie. Ein Bilderbogen aus sieben Generationen, Rapperswil 1994.</li></ul><br/><strong>Und das sind unsere InterviewpartnerInnen:</strong><br/><ul><li>Fredy Knie, Junior Zirkusdirektor, Regisseur und Pferdetrainer </li><li>Rolf Knie, Clown, Maler und Musicalautor</li><li>Dr. Franziska Trapp, Zirkuswissenschaftlerin, Uni Münster </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen – <a href="https://www.planet-wissen.de/video-die-geschichte-des-zirkus-100.html" >Die Geschichte des Zirkus</a></li><li>Planet Wissen –<a href="https://www.ardmediathek.de/video/planet-wissen/wildtiere-im-zirkus-tradition-oder-tierquaelerei/ard-alpha/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzFlNjQ1OTI0LWZiNjgtNGVmNC1hYzU4LTAzYmVjMmFmNDI0Mg" > Wildtiere im Zirkus - Tradition oder Tierquälerei</a>?</li><li><a href="https://www.zirkus-charles-knie.de/" >Zirkus Charles Knie </a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Claudia Friedrich <br/>Redaktion: Ronald Feisel <br/>Technik: Felix Herzog </p>]]>
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      <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Der Zirkus Knie ist eine Schweizer Institution - und einer der ältesten seiner Art.  Gegründet wird er vom Sohn des Leibarztes von Kaiserin Maria Theresia.</itunes:summary>
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      <title>Alfred Hitchcocks Film "Der unsichtbare Dritte" in Deutschland</title>
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      <description>Legendäre Filmszene: Ein Mann läuft panisch durch in ein Maisfeld und wird aus einem Sprüh-Flugzeug beschossen. Am 18.12.1959 startet Hitchcocks Film im deutschen Kino. Von Uwe Schulz.</description>
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      <![CDATA[<p>Legendäre Filmszene: Ein Mann läuft panisch durch in ein Maisfeld und wird aus einem Sprüh-Flugzeug beschossen. Am 18.12.1959 startet Hitchcocks Film im deutschen Kino.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Uwe Schulz:</strong><br/><br/><ul><li>welche Rolle vier US-Präsidenten in dem Thriller spielen,</li><li>welchen obszönen Satz im Film Hitchcock nachsynchronisieren lässt,</li><li>was hinter Hitchcocks erzählerischer Perfektion steckt,</li><li>warum der Regisseur Angst und Lachen in seinen Filmen verbindet,</li><li>wie viele Oscars Hitchcock in seiner Karriere bekommt.</li></ul><br/>"Der unsichtbare Dritte" beginnt auf der Madison Avenue in Manhattan. Die Hauptfigur des New Yorker Werbemanagers Roger O. Thornhill wird von Hollywood-Star Cary Grant gespielt. Der Fachmann für Scheinwelten ist mit seiner Sekretärin auf dem Weg zum Plaza Hotel. Dort sitzt er und trinkt etwas, als ein Herr Kaplan ausgerufen wird.<br/><br/>In diesem Augenblick winkt Thornhill dem Mann vom Service, weil er eigentlich eine Nachricht aufgeben will. Dadurch kommt es zur Verwechslung: Thornhill wird für Kaplan gehalten und entführt. Damit ist auf einen Schlag alles anders – und Hitchcock hat das Kino auf ewig erschüttert. In der Bundesrepublik ist die Premiere am 18. Dezember 1959.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><br/><ul><li>François Truffaut (Hg. Robert Fischer): Truffaut/Hitchcock. München 1999</li><li>Jens Wawrczeck: How to Hitchcock – Meine Reise durch das Hitchcock-Universum. München 2023</li><li>Alfred Hitchcock Estate: <a href="https://www.alfredhitchcock.com/" >Master of Suspense - sein Leben, seine Werke, seine Medienpräsenz</a></li></ul><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>American Film Institut: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=WwyOqYzTz_Y" >Alfred Hitchock über "Der unsichtbare Dritte"</a></li><li>SWR: <a href="https://www.swr.de/swrkultur/film-und-serie/125-jahre-alfred-hitchcock-das-uebergriffige-filmgenie-wie-umgehen-mit-hitchcocks-vermaechtnis-100.html" >Übergriffiges Filmgenie? Der Umgang mit dem Vermächtnis von Alfred Hitchcock</a></li><li>Zeitzeichen: 29.04.1980: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/hitchcock-100.html" >Todestag des Regisseurs Alfred Hitchcock</a></li><li>Zeitzeichen 18.01.1904: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/cary-grant-110.html" >Geburtstag von Schauspieler Cary Grant</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Uwe Schulz<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 18 Dec 2024 05:00:55 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Uwe Schulz</itunes:author>
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      <itunes:keywords>North by Northwest, Cary Grant, Eva Marie Saint, Spionage-Thriller, Zeitzeichen, 18.12.2024, 18.12.1959</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Legendäre Filmszene: Ein Mann läuft panisch durch in ein Maisfeld und wird aus einem Sprüh-Flugzeug beschossen. Am 18.12.1959 startet Hitchcocks Film im deutschen Kino.</itunes:summary>
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      <title>Queere Ikone, die Europa schockierte: Christina von Schweden</title>
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      <description>Kultur statt Kinder und ein skandalöser Glaubenswechsel: Christina lebt nach ihren Regeln. Am 17.12.1644 übernimmt sie die Regierung und plant dabei schon ihre Abdankung. Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Kultur statt Kinder und ein skandalöser Glaubenswechsel: Christina lebt nach ihren Regeln. Am 17.12.1644 übernimmt sie die Regierung und plant dabei schon ihre Abdankung.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>warum Christina von Schweden als Königin ohne Land weltberühmt wird,</li><li>wie sie mit 23 Jahren eine prunkvolle Krönung feiert, obwohl sie längst Pläne zur Abdankung schmiedet, </li><li>weshalb sie den französischen Philosophen René Descartes nach Stockholm einlädt, </li><li>wie sie mit wertvollen Kunstschätzen heimlich nach Rom reist, </li><li>und weshalb sie heute als Ikone des Feminismus gilt.</li></ul><br/>Christina von Schweden ist vieles – exzentrisch, visionär, rätselhaft. Mit fünf Jahren wird sie Königin, mit 18 übernimmt sie die Regentschaft eines protestantischen Großreichs und beendet den Dreißigjährigen Krieg für die Schweden. Doch das reicht ihr nicht. Christina will Freiheit.<br/><br/>Sie verzichtet auf den Thron, konvertiert heimlich zum Katholizismus und zieht nach Rom, wo sie als Kunstmäzenin und Politikerin weiter für Furore sorgt.<br/><br/>Christina brennt für Kultur, Wissenschaft und Selbstbestimmung. In ihren Memoiren schreibt sie über die Ehe: "Es ist mir nicht möglich zu heiraten. Über meine Gründe schweige ich." Ob ihr Lebensentwurf Rebellion, Selbstverwirklichung oder beides ist, darüber wird bis heute spekuliert. Eines ist klar: Christina von Schweden bleibt bis zu ihrem Tod eine Königin – ihrer eigenen Regeln.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Christina von Schweden: Memoiren, Aphorismen, München 1967. </li><li>Jutta Jacobi: Kristinas Mantel oder Das Gewebe der Macht (erscheint im Frühjahr 2026 bei Reclam)</li><li>Veronica Buckley: Christina, Königin von Schweden. Das rastlose Leben einer europäischen Exzentrikerin, Frankfurt 2005. </li><li>Ralph Tuchtenhagen: Kleine Geschichte Schwedens, München 2008.</li></ul><br/><strong>Und das sind unsere Interviewpartner und -partnerinnen:</strong><br/><ul><li>Dr. Jutta Jacobi, Biographin von Christina von Schweden</li><li>Prof. Dr. Ralph Tuchtenhagen, Nordeuropa-Historiker, Humboldt Universität Berlin</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>WDR Zeitzeichen : <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/christina104.html" >19.04.1689 - Todestag von Königin Christina</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/der_dreissigjaehrige_krieg/index.html" >Dreißigjähriger Krieg</a></li><li><a href="https://www.deutschlandfunk.de/die-femme-fatale-das-17-jahrhundert-und-der-papst-100.html" >Die Femme fatale, das 17. Jahrhundert und der Papst</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach <br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse<br/>Technik: Nicolas Dohle </p>]]>
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      <itunes:author>Marfa Heimbach</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Dreißigjähriger Krieg, Schweden, Protestantismus, Gustav II. Adolf, Lützen, René Descartes, Vatikan, Zeitzeichen, 17.12.2024, 17.12.2024</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Kultur statt Kinder und ein skandalöser Glaubenswechsel: Christina lebt nach ihren Regeln. Am 17.12.1644 übernimmt sie die Regierung und plant dabei schon ihre Abdankung.</itunes:summary>
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      <title>1564: Baubeginn des Tuilerienpalasts in Paris</title>
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      <description>Einst königliche Residenz, heute fast vergessen: Der Tuilerienpalast in Paris. Untergegangen im Feuersturm der Revolution. Seine Überreste sind über die ganze Welt verstreut. Von Jürgen Werth.</description>
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      <![CDATA[<p>Einst königliche Residenz, heute fast vergessen: Der Tuilerienpalast in Paris. Untergegangen im Feuersturm der Revolution. Seine Überreste sind über die ganze Welt verstreut.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jürgen Werth:</strong><br/><ul><li>von der hochgebildeten aber unmoralischen Katharina de Medici, die den Grundstein zum Palast legen lässt,</li><li>vom Feuer, dass den Palast fast vollständig zerstört,</li><li>warum sich Reste des Tuilerienschlosses möglicherweise auf der halben Welt befinden,</li><li>was es mit dem "kleinen roten Mann der Tuilerien" auf sich hat.</li></ul>Was heute kaum mehr jemand weiß: Im berühmten Pariser Garten der <span lang="fr">Tuilerien</span> stand einst ein Palast, der "<span lang="fr">Palais des Tuileries</span>" - ein gut 200 Meter langer Querriegel westlich des <span lang="fr">Louvres</span>. Der Name des Palastes leitet sich von "tuiles" (Dachziegel) ab - angelehnt an die ehemalige Ziegelfabrik, an deren Stelle das herrschaftliche Gebäude 1564 errichtet wird.<br/><br/>Der Bau dient zahlreichen französischen Herrschern als Residenz, darunter die Könige Heinrich IV. und Ludwig XIV. sowie Kaiser Napoleon I. Im Mai 1871 stecken die Mitglieder der "<span lang="fr">Commune de Paris</span>", des revolutionären Pariser Stadtrats, den Palast als Symbol ungerechter Herrschaft in Brand.<br/><br/>Der Bau brennt zwei ganze Tage. Anschließend dauert es weitere zwölf Jahre, ehe das langsam verrottende Gemäuer nach endlosem Hin und Her abgerissen wird. <br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Andreas Rentmeister, Restaurator; Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Potsdam</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag6824.html" >10. August 1792 - Sturm auf die Tuilerien in Paris</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-prozess-louis-capet-koenig-ludwig-100.html" >11. Dezember 1792 - Der Prozess gegen König Ludwig XVI. beginnt</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8060.html" >5. Januar 1589 - Todestag der Katharina von Medici</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Jürgen Werth<br/>Redaktion: Christoph Tiegel/David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 15 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Jürgen Werth</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 16.12.2024, 16.12.1564, Französische Revolution, Tuileriensturm, Katharina von Medici, Pariser Schloss</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Einst königliche Residenz, heute fast vergessen: Der Tuilerienpalast in Paris. Untergegangen im Feuersturm der Revolution. Seine Überreste sind über die ganze Welt verstreut.</itunes:summary>
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      <title>Kaiserliches Beziehungsdrama: Napoleon lässt sich scheiden</title>
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      <description>Napoleon ist schwer verliebt, trotzdem löst er am 15.12.1809 mit einer offiziellen Zeremonie die Ehe zu Kaiserin Joséphine. Ihre besondere Beziehung bleibt.  Von Sabine Mann.</description>
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      <![CDATA[<p>Napoleon ist schwer verliebt, trotzdem löst er am 15.12.1809 mit einer offiziellen Zeremonie die Ehe zu Kaiserin Joséphine. Ihre besondere Beziehung bleibt. </p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Sabine Mann:</strong><br/><ul><li>warum das Wort "Scheidung" bei der offiziellen Ehe-Auflösungszeremonie nicht fällt,</li><li>wie nachgiebig der Herrscher gegenüber seiner Frau in Liebesdingen und Verschwendungssucht ist,</li><li>warum sich die Porträts von Joséphine so wenig ähneln,</li><li>welche Annehmlichkeiten Napoleon ihr als Trennungsgeschenk zugesteht.</li></ul><br/>Der Kaiser spricht in seiner Rede davon, wie schwer ihm die Trennung von seiner "innigstgeliebten Gemahlin" fällt. Die Kaiserin wiederum versichert, es habe sich nichts an den Gefühlen ihres Herzens geändert und sie werde stets seine beste Freundin bleiben. Sie wolle jedoch "Frankreich nicht des Glückes berauben, dereinst von den Nachfahren des großen Mannes regiert zu werden“.<br/><br/>Das Problem: Joséphine kann keine Kinder mehr bekommen. Aber Napoleon möchte eine Dynastie gründen. Doch er bleibt ihr herzlich verbunden. Selbst als Napoleon vier Monate nach der Trennung Marie-Louise von Österreich heiratet und diese ihm den ersehnten Sohn gebiert, bricht der - jetzt schriftliche - Kontakt nicht ab.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Pierre Branda (Historiker, wissenschaftlicher Direktor der Fondation Napoléon)</li><li>Pierre Brand: Joséphine. Paris 2020</li><li>Françoise Wagener: L'impératrice Joséphine. Paris 2005</li><li>Bernard Chevallier/Christophe Pincemaille: Kaiserin Joséphine. München 1991</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 15.08.1769: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/napoleon-110.html" >Geburtstag von Napoleon Bonaparte</a></li><li>ZDF: <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x-history/napoleon-bonaparte---der-mensch-hinter-dem-mythos-100.html" >Napoleon Bonaparte - Der Mensch hinter dem Mythos</a></li><li>Napoleon.org: <a href="https://www.napoleon.org/histoire-des-2-empires/chronologies/1804-1810-les-differentes-etapes-conduisant-au-divorce-de-napoleon-ier-et-de-limperatrice-josephine/" >Die verschiedenen Phasen, die zur "Scheidung" von Napoleon I. und Kaiserin Joséphine führten</a></li><li>Museum Malmaison: <a href="https://musees-nationaux-malmaison.fr/chateau-malmaison/actualite/rompre-avec-un-silence-josephine-et-lesclavage" >Das Schweigen brechen - Josephine und die Sklaverei</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Sabine Mann<br/>Redaktion: Carolin Rückl und David Rother<br/>Technik: Jürgen Beiner</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 14 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Sabine Mann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Napoleon Bonaparte, Napoleon I., Kaiserin Joséphine, Französische Revolution, Scheidung, Zeitzeichen, 15.12.1809, 15.12.2024</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Napoleon ist schwer verliebt, trotzdem löst er am 15.12.1809 mit einer offiziellen Zeremonie die Ehe zu Kaiserin Joséphine. Ihre besondere Beziehung bleibt.</itunes:summary>
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      <title>"It's yours!": USA geben Panama den Kanal zurück</title>
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      <description>Fast sieben Jahrzehnte lang teilte die US-kontrollierte Kanalzone das mittelamerikanische Land. Am 14.12.1999 geht der Panamakanal mit einem Festakt an Panama zurück. Von Christoph Vormweg.</description>
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      <![CDATA[<p>Fast sieben Jahrzehnte lang teilte die US-kontrollierte Kanalzone das mittelamerikanische Land. Am 14.12.1999 geht der Panamakanal mit einem Festakt an Panama zurück.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vormweg:</strong><br/><ul><li>warum über die Republik Panama nach ihrer Gründung gespottet wird,</li><li>welcher Bestseller-Autor einen Spionageroman über die Rückgabe des Panama-Kanals schreibt,</li><li>was Ludwig van Beethoven mit der Kanal-Übergabe zu tun hat,</li><li>wie hoch die Gebühr für die Kanal-Durchfahrt eines Schiffes mit 10.000 Containern ist,</li><li>welche Länder einen zweiten Kanal durch Mittelamerika bauen möchten.</li></ul><br/>Am 14. Dezember 1999 feiert Panama die Übernahme des Kanals von den <abbr title="United States of America">USA</abbr>, auch wenn sie offiziell erst am Jahresende stattfinden wird. Es ist ein Festtag nicht nur für Panama, sondern für ganz Lateinamerika - und der Beginn einer neuen Ära.<br/><br/>Seit seiner Fertigstellung 1914 gehört der Kanal den Vereinigten Staaten von Amerika. Er ist nur 82 Kilometer lang und er erfüllt einen Traum von Seefahrern und Geostrategen: Endlich gibt es eine Verbindung zwischen dem Pazifik und dem Atlantik. Gleichzeitig ist er der Eintritt der USA in die Weltpolitik. Sie machen Panama faktisch zu ihrer Kolonie und zur Drehscheibe ihrer Einflussnahme in Lateinamerika.<br/><br/>Erst die Kanal-Verträge, die der amerikanische Präsident <span lang="en">Jimmy Carter</span> 1977 aushandelt, schaffen die Grundlagen für eine neue, demokratischere Politik der USA in Mittelamerika. Ganz aufgegeben haben sie den Kanal aber nie.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Holger M. Meding, Professor für Iberische und Lateinamerikanische Geschichte, Universität Köln</li><li>Holger M. Meding: Panama. Staat und Nation im Wandel. Köln, Weimar, Wien 2002</li><li>Christian Schmidt-Häuer: Tatort Panama. Konquistadoren, Kanalbauer, Steuerflüchtige. 500 Jahre Kolonialisierung und Globalisierung. Münster 2018</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tagesschau_vor_20_jahren/video-632311.html" >tagesschau vor 20 Jahren: 14. Dezember 1999</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag5266.html" >1. Februar 1881 - Baubeginn am Panamakanal</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vormweg<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse<br/>Technik: Anne Bohnen</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 13 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 14.12.2024, 14.12.1999, Panama, Jimmy Carter, Hay-Bunau-Varilla-Vertrag, Mireya Moscoso, Panamakanal, Suezkanal</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Fast sieben Jahrzehnte lang teilte die US-kontrollierte Kanalzone das mittelamerikanische Land. Am 14.12.1999 geht der Panamakanal mit einem Festakt an Panama zurück.</itunes:summary>
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      <title>Herstatt: Deutschlands erste große Bankenpleite</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-herstatt-deutschlands-erste-grosse-bankenpleite-100.html</link>
      <description>Am 13.12.1974 bereiten sich die Gläubiger der Herstatt-Bank auf eine Versammlung in Köln vor. Bekommen sie ihre Ersparnisse zurück, mit denen die Banker gezockt hatten? Von Thomas Pfaff.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 13.12.1974 bereiten sich die Gläubiger der Herstatt-Bank auf eine Versammlung in Köln vor. Bekommen sie ihre Ersparnisse zurück, mit denen die Banker gezockt hatten?</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff:</strong><br/><ul><li>was US-Präsident Richard Nixon mit dem internationalen Aufstieg der Herstatt-Bank zu tun hat,</li><li>wie die futuristisch designte Devisenabteilung der Bank genannt wird,</li><li>welche wirtschaftliche Krise den "Goldjungs" der Devisenabteilung das Genick bricht,</li><li>wie viel Geld die Privat- und die Großgläubiger von Herstatt verlieren.</li></ul><br/>1955 gründet Iwan David Herstatt, Spross einer alten Kölner Bankiersfamilie, die Herstatt-Bank neu – mit dem Kapital seines Schulfreundes, Versicherungskönig Hans Gerling. Herstatt ist vor allem ein begnadeter Netzwerker. Er wird Mitglied in 52 Kölner Vereinen und hat bald über 50.000 Kunden: vom Stadtkämmerer bis zum Sparverein, vom Eroscenter bis zum Erzbischof. <br/><br/>Stets zahlt man ein bisschen mehr Zinsen auf Spargelder, nimmt etwas weniger für Kredite - Anfang der 1970er-Jahre ist Herstatt bereits die zweitgrößte Privatbank der Bundesrepublik. Die Devisenabteilung macht erfolgreiche Spekulationsgeschäfte - bis der Absturz kommt. Ende Juni 1974 ist die Bank pleite. Im Winter kommt es zu einer turbulenten Gläubigerversammlung.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Hans Schefczyk (Finanzmarktexperte, Ex-Wirtschaftsjournalist)</li><li>Iwan David Herstatt: Die Vernichtung. Glanz und Elend des Kölner Bankhauses - oder: Wie ich um mein Lebenswerk betrogen wurde. Berlin 1992</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>ARD-Mediathek: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/goldjungs/goldjungs/one/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLXNvcGhvcmEtYjUyYWM2ZWQtMzJmMy00ZDVlLWEyODItOGUxZDYwZmRiYjcz" >Goldjungs</a> - Filmsatire zur Insolvenz der Herstatt-Bank</li><li>Portal Rheinische Geschichte: <a href="https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/iwan-david-herstatt/DE-2086/lido/57c82e26688727.27820017" >Iwan David Herrstatt</a></li><li>Portal Rheinische Geschichte: <a href="https://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/hans-gerling/DE-2086/lido/57c6c75e10d8d6.84592694" >Hans Gerling</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Pfaff<br/>Redaktion: Frank Zirpins<br/>Technik: Beate Prantner</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Pfaff</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 13.12.2024, 13.12.1974, Herstatt-Bank, Pleite, Iwan D. Herstatt, Hans Gerling, Danny Dattel, Währung, ETF, Derivate</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 13.12.1974 bereiten sich die Gläubiger der Herstatt-Bank auf eine Versammlung in Köln vor. Bekommen sie ihre Ersparnisse zurück, mit denen die Banker gezockt hatten?</itunes:summary>
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      <title>NATO-Doppelbeschluss: Frieden schaffen mit noch mehr Waffen</title>
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      <description>Die Entscheidung vom 12.12.1979 folgt der alten römischen Logik: Willst du Frieden, bereite den Krieg vor. Die Bundesregierung zerbricht auch an der Frage der Stationierung von Atomraketen. Von Michael Reinartz.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Entscheidung vom 12.12.1979 folgt der alten römischen Logik: Willst du Frieden, bereite den Krieg vor. Die Bundesregierung zerbricht auch an der Frage der Stationierung von Atomraketen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Michael Reinartz:</strong><br/><ul><li>welcher deutsche Politiker der Initiator des NATO-Doppelbeschlusses ist,</li><li>weshalb die Doppelbeschluss-Idee zur Zerreißprobe für die Regierungspartei SPD wird,</li><li>welcher CDU-Politiker die Pazifisten für Auschwitz verantwortlich macht,</li><li>wie die Sowjetunion auf die NATO-Entscheidung reagiert.</li></ul><br/>Mitte der 1970er-Jahre sind SS-20 Raketen sowjetischer Bauart auf Mitteleuropa gerichtet. Mit der Stationierung dieser Atomraketen hat die Sowjetunion die Statik im "Gleichgewicht des Schreckens" grundlegend verändert. Und das mitten in der Phase einer vorsichtigen Annäherung von Ost und West: Es gibt Abrüstungsverhandlungen und die Anstrengungen im Zuge der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa.<br/><br/>Am 12. Dezember 1979 treffen sich die Außen- und Verteidigungsminister der NATO-Mitgliedstaaten und entscheiden sich für die atomare "Nachrüstung". Auf einer Sondersitzung in Brüssel beschließen sie die Stationierung von 108 Pershing-II-Raketen und 464 bodengestützten Marschflugkörpern in Westeuropa - falls die Sowjetunion ihre Mittelstreckenraketen nicht zurückzieht.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Holger Mey (Politik-Professor, Gründer des Instituts für strategische Analysen in Bonn)</li><li>Dr. Corinna Hauswedell (Historikerin, Friedens- und Konfliktforscherin)</li><li>Wolfgang Niedecken (Künstler, Musiker, Frontmann der Kölsch-Rockgruppe BAP)</li><li>Philipp Gasssert, Tim Geiger, Hermann Wentker (Hrsg.): Zweiter Kalter Krieg und Friedensbewegung - Der NATO-Doppelbeschluss in deutsch-deutscher und internationaler Perspektive. München 2011</li><li>Erich Vad: Abschreckend oder erschreckend? Europa ohne Sicherheit. Frankfurt am Main 2024</li><li>Holger H. Mey: Deutsche Sicherheitspolitik 2030. Frankfurt am Main 2001</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet-Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/kalter_krieg/index.html" >Kalter Krieg</a></li><li>Zeitzeichen 12.04.1957: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-goettinger-manifest-100.html" >Göttinger Manifest deutscher Wissenschaftler gegen Atombewaffnung</a></li><li>Stichtag April 1958: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-ostermarsch-atomwaffengegner-london-100.html" >Erster Ostermarsch von Atomwaffengegnern in London</a></li><li>ARD-Morgenmagazin: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21vcmdlbm1hZ2F6aW4vM2E0YWY4M2EtNDIyOS00ZjNiLTkwYWMtMWNkN2M0YzA5ZTYw" >Bundestag billigt 1983 Stationierung von Atomraketen und Marschflugkörpern</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Michael Reinartz<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins<br/>Technik: Sophie Weber</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 12 Dec 2024 05:00:54 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Michael Reinartz</itunes:author>
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      <itunes:keywords>12.12.1979, 12.12.2024, NATO, Doppelbeschluss, Raketen, Atomraketen, Krieg, Ukraine, UdSSR, USA, Abrüstung, Helmut Schmidt, Bap, Wolfgang Niedecken, Frieden</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die Entscheidung vom 12.12.1979 folgt der alten römischen Logik: Willst du Frieden, bereite den Krieg vor. Die Bundesregierung zerbricht auch an der Frage der Stationierung von Atomraketen.</itunes:summary>
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      <title>Größter Kulturraub Dänemarks: Bücherdiebstahl von Kopenhagen</title>
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      <description>Zehn Jahre klaut ein Mitarbeiter Bücher im Wert von 40 Millionen Euro aus der Königlichen Bibliothek. Erst Jahrzehnte später, im Dezember 2004, ist der Fall endgültig abgeschlossen. Von Julia Schäfer.</description>
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      <![CDATA[<p>Zehn Jahre klaut ein Mitarbeiter Bücher im Wert von 40 Millionen Euro aus der Königlichen Bibliothek. Erst Jahrzehnte später, im Dezember 2004, ist der Fall endgültig abgeschlossen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Julia Schäfer:</strong><br/><ul><li>welcher Schaden der Kopenhagener Bibliothek durch den Bücherraub entstanden ist,</li><li>wie akribisch ein unauffälliger Beamter die Diebstähle durchgeführt hat,</li><li>wie der Raub das Arbeitsklima in der Dänischen Königlichen Bibliothek verändert,</li><li>welche Strafen die Hinterbliebenen des Diebs erhalten, weil sie kostbare Bücher verkaufen, </li><li>von den deutlich gestiegenen Sicherheitsstandards in Bibliotheken.</li></ul><br/>"Ich bin <span lang="en">Margaret Ford</span>, internationale Leiterin für Bücher und Manuskripte bei <span lang="en">Christie’s</span>, dem Auktionshaus in London. Vermissen Sie das Buch 'Propalladia', geschrieben von Torres Naharro, herausgegeben 1517 in Neapel? Es wurde uns jetzt zur Versteigerung angeboten." Dieser Anruf bei der Dänischen Königlichen Bibliothek führt zur Aufdeckung des größten Kulturraubs in der dänischen Geschichte.<br/><br/>Denn von dem berühmten Propalladia-Buch gibt es nur eine intakte Erstausgabe. Fast 30 Jahre lang fehlt von dem Buch jede Spur - genau wie von vielen anderen seltenen Werken. Als allmählich Licht ins Dunkel kommt, ist der eigentliche Dieb bereits verstorben. Seine Hinterbliebenen werden wegen "Hehlerei in besonders schwerem Fall" angeklagt. Im Dezember 2004 werden die Urteile gegen sie rechtskräftig. <br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Andrea Nikolaizig, emeritierte Professorin für Bibliotheks- und Informationswissenschaft, HTWK Leipzig</li><li>Sonny Ankjær Sahl, Leiter der Abteilung für Sondersammlungen, Königliche Dänische Bibliothek in Kopenhagen</li><li>Margaret Lane Ford, internationale Leiterin für Bücher und Manuskripte bei <span lang="en">Christie’s</span></li><li>Andrea Nikolaizig und Conny Schwarzer: Tatort Bibliothek. Bücherklau und Seitenraub (2014)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Neue Züricher Zeitung: <a href="https://www.nzz.ch/article9EM80-ld.290785" >Bibliothek und Selbstbedienung</a></li><li><a href="https://www.researchgate.net/publication/27710703_The_Anatomy_of_a_Crime_Discovery_after_25_Years_A_Notable_Case_of_Book_Theft_and_its_Detection" >The Anatomy of a Crime Discovery after 25 Years. A Notable Case of Book Theft and its Detection</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Julia Schäfer<br/>Redaktion: Carolin Rückl und David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 10 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Julia Schäfer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Dänemark, Kopenhagen, Bücherdiebstahl, Dänische Königliche Bibliothek, Christie’s, Johannes Kepler, Erasmus von Rotterdam, Luther, Zeitzeichen, 11.12.2024, 11.12.2004</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Zehn Jahre klaut ein Mitarbeiter Bücher im Wert von 40 Millionen Euro aus der Königlichen Bibliothek. Erst Jahrzehnte später, im Dezember 2004, ist der Fall endgültig abgeschlossen.</itunes:summary>
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      <title>Max Born und die Quantenmechanik: Motor der modernen Welt</title>
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      <description>Als er die Lösung fand, fühlte sich Max Born wie ein Seefahrer nach langer Irrfahrt. Der Physik-Nobelpreis als Anerkennung ließ bis zum 10.12.1954 lange auf sich warten. Von Wolfgang Burgmer.</description>
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      <![CDATA[<p>Als er die Lösung fand, fühlte sich Max Born wie ein Seefahrer nach langer Irrfahrt. Der Physik-Nobelpreis als Anerkennung ließ bis zum 10.12.1954 lange auf sich warten.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Wolfgang Burgmer:</strong><br/><ul><li>warum Max Born die Quantenmechanik als "hoffnungslose Schweinerei" bezeichnet,</li><li>wie ein Steinway-Flügel in seinem Wohnzimmer zur Wiege bahnbrechender physikalischer Erkenntnisse wird,</li><li>und weshalb ihm der Nobelpreis erst Jahrzehnte nach seiner Entdeckung verliehen wird.</li></ul><br/>Max Born zählt zu den Vätern der Quantenmechanik – einer Theorie, die die Gesetze der kleinsten Teilchen beschreibt. Mit Kollegen wie Werner Heisenberg erarbeitet er in den 1920er Jahren revolutionäre Erkenntnisse, darunter die berühmte "Vertauschungsrelation". Born ist kein egozentrischer Wissenschaftler: In Göttingen schafft er ein kreatives Arbeitsumfeld, das Kollegen wie Studierende gleichermaßen inspiriert.<br/><br/>Doch Borns Leben ist nicht nur von den wissenschaftlichen Durchbrüchen geprägt. Als Jude muss er 1933 vor den Nazis nach England fliehen. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrt er nach Deutschland zurück, wo er sich entschieden gegen die Atombewaffnung ausspricht. Mit der "Göttinger Erklärung" erinnert er daran, dass die Wissenschaft stets der Menschlichkeit dienen müsse.<br/><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Arne Schirrmacher, Wissenschaftsgeschichte, Humboldt-Universität Berlin</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Max Born: Mein Leben. Erinnerungen des Nobelpreisträgers, München 1975.</li><li>Nancy Thorndyke Greenspan: Max Born - Baumeister der Quantenwelt, Heidelberg 2006. </li><li>Max Born: Von der Verantwortung des Naturwissenschaftlers. Gesammelte Vorträge, München 1985. </li><li>Arne Schirrmacher: Dreier Männer Arbeit in der frühen Bundesrepublik. Max Born, Werner Heisenberg und Pascual Jordan als politische Grenzgänger. MPIWG 2005. </li><li>Hedwig Born - Max Born: Der Luxus des Gewissens. Erlebnisse und Einsichten im Atomzeitalter, München 1969.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>12. April 1957 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-goettinger-manifest-100.html" >Göttinger Manifest deutscher Wissenschaftler gegen Atombewaffnung</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/alfred_nobel_erfinder_und_preisstifter/pwiedernobelpreis100.html" >Der Nobelpreis</a></li><li><a href="https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:publication:54bdc801a844d702/" >Nobelpreis für Physik: Interview mit Max Born</a></li><li><a href="https://www.ardalpha.de/wissen/nobelpreis/nobelpreis-physik-deutsche-nobelpreistraeger-gewinner-100/a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Wolfgang Burgmer <br/>Redakteur: Matti Hesse <br/>Technik: Sarah Fitzek </p>]]>
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      <pubDate>Mon, 09 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Wolfgang Burgmer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Max Born, Physik, Heisenberg, Niels Bohr, Quantenphysik, Quantenmechanik, Göttingen, Atome, Atombombe, Mathematik, Geschichte, Zeitzeichen, 10.12.1954, 10.12.2024</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Als er die Lösung fand, fühlte sich Max Born wie ein Seefahrer nach langer Irrfahrt. Der Physik-Nobelpreis als Anerkennung ließ bis zum 10.12.1954 lange auf sich warten.</itunes:summary>
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      <title>Hape Kerkeling wird 60 (Geburtstag am 9.12.1964)</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-hape-kerkeling-wird--geburtstag-am--100.html</link>
      <description>Als falsche Königing Beatrix, als "Hurz"-Perfomer, als Bestseller-Autor vom Jakobsweg, als Junge, der mal an die frische Luft muss: Hape Kerkeling gehört zu den beliebtesten Komikern der Deutschen. Von Fritz Schaefer.</description>
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      <![CDATA[<p>Als falsche Königing Beatrix, als "Hurz"-Perfomer, als Bestseller-Autor vom Jakobsweg, als Junge, der mal an die frische Luft muss: Hape Kerkeling gehört zu den beliebtesten Komikern der Deutschen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Fritz Schaefer:</strong><br/><ul><li>dass Hape Kerkeling gerne Loriots "Dicki Hoppenstedt" geworden wäre, </li><li>wie dieser das "Aus" seiner ersten Fernsehsendung "Känguru" erlebt hat,</li><li>über dessen väterliche Freundschaft zu Alfred Biolek,</li><li>was Kerkeling heute über sein unfreiwilliges Coming-Out denkt,</li><li>ob Kerkeling – wie ihm mal prognostiziert wurde – "ein ganz bekloppter Alter" wird oder eher ein "alter Spießer".</li></ul><br/>Geboren wird Hape Kerkeling am 9. Dezember 1964 in Recklinghausen. Seine Kindheit hält er im Bestseller "Der Junge muss an die frische Luft" fest, einschließlich des Suizids der Mutter. Da heißt Hape noch Hans Peter und wird ab seinem achten Lebensjahr liebevoll von den Großeltern großgezogen. Diese bringt er ebenso wie seine Schulfreunde ständig zum Lachen. Die Großmutter fördert auch das komische Talent ihres Enkels und stellt früh fest: Der Junge muss ins Rampenlicht.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Hape Kerkeling, Entertainer und Autor</li><li>Anke Engelke, Komikerin, Schauspielerin und Moderatorin</li><li>Achim Hagemann, Komponist und Musiker</li><li>Cordula Stratmann, Komikerin und Schauspielerin</li><li>Pelle Pershing, Künstler und Comedy-Autor</li><li>Bastian Pastewka, Komiker und Schauspieler</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>"<a href="https://www1.wdr.de/fernsehen/west-art/sendungen/filmportraet-hape-kerpeling-100.html" >Total normal" – Filmporträt von Hape Kerkeling zu seinem 60. </a></li><li>Lesetipp: "Gebt mir etwas Zeit" von Hape Kerkeling</li><li><a href="https://www.hapekerkeling.de/hape-kerkeling/" >Hape Kerkeling – offizielle Webseite</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Fritz Schaefer<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 08 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Hape Kerkeling, Bastian Pastewka, Anke Engelke, Cordula Stratmann, Ich bin dann mal weg, Zeitzeichen, 09.12.1964, 09.12.2024</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Als falsche Königing Beatrix, als "Hurz"-Perfomer, als Bestseller-Autor vom Jakobsweg, als Junge, der mal an die frische Luft muss: Hape Kerkeling gehört zu den beliebtesten Komikern der Deutschen.</itunes:summary>
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      <title>Giuseppe Verdi gründet ein Altersheim für Musikschaffende</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-giuseppe-verdi-gruendet-ein-altersheim-fuer-musikschaffende-100.html</link>
      <description>Sein bestes Werk, so der italienische Komponist Verdi: Sein im Dezember 1899 gegründetes "Haus des Ausruhens", in dem Musikschaffende im Alter auf Gleichgesinnte treffen. Von Holger Noltze.</description>
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      <![CDATA[<p>Sein bestes Werk, so der italienische Komponist Verdi: Sein im Dezember 1899 gegründetes "Haus des Ausruhens", in dem Musikschaffende im Alter auf Gleichgesinnte treffen.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Holger Noltze:</strong><br/><ul><li>wie sich der bei seiner Arbeit oft unerbittliche Komponist<span lang="it"> Verdi</span> privat sozial engagiert hat,</li><li>wie aus einer günstigen Gelegenheit, ein Grundstück zu kaufen, bei Verdi die Idee reifte, die Altersresidenz für Musiker und Musikerinnen zu bauen,</li><li>wie Verdi durch die Übertragung der Urheberrechte dem Altersheim langfristige Einnahmen sichert,</li><li>und wie es heute bei einem Besuch in der <cite><span lang="it">"Casa di Riposo per Musicisti</span>"</cite> klingt. </li></ul><br/>Mit dem Haus in Mailand will <span lang="it">Giuseppe Verdi</span> für "<cite>meine weniger glücklichen Gefährten"</cite> einen Ruheort im Alter schaffen. Zum Zeitpunkt der Eröffnung, im Dezember 1899, rutschen selbst große Bühnenstars im Alter häufig in die Armut. Ihnen will Verdi ein wenig Frieden am Ende des Lebens schenken, umgeben von Musik. <br/><br/>Das erhofft sich der erfolgreiche Komponist, dessen Werke "<span lang="it">La Traviata", "Rigoletto</span>" oder "<span lang="it">Aida</span>" an den große und kleinen Opernhäusern weltweit gespielt werden, auch für sich selbst. So lässt er sich schließlich eine Sondergrabstätte genehmigen und wird selbst in der Kapelle der <span lang="it">"Casa di Riposo per Musicisti</span>" beerdigt – in der Sicherheit, dass immer Musik um ihn sein wird.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Brief von Guiseppe Verdi an Giulio Ricordi</li><li>"Il Bacio di Tosca" (Der Kuss der Tosca), Film von Daniel Schmid, 1984</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/guiseppe-verdi-100.html" >10.10.1813 – Guiseppe Verdi wird geboren</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-verdi-oper-aida-100.html" >24.12. 1871 – Guiseppe Verdis Oper "Aida" wird uraufgeführt</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Holger Noltze<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 07 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Guiseppe Verdi, Musik, Klassik, Altenheim, Altersheim, Italien, Mailand, Geschichte, Zeitzeichen, 08.12.1899, 08.12.2024</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Sein bestes Werk, so der italienische Komponist Verdi: Sein im Dezember 1899 gegründetes "Haus des Ausruhens", in dem Musikschaffende im Alter auf Gleichgesinnte treffen.</itunes:summary>
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      <title>Theodor Heuss: Schuld, Scham und Deutschlands Neubeginn</title>
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      <description>Der erste Bundespräsident thematisiert die Nazi-Verbrechen, spricht in seiner Rede vom 7.12.1949 von deutscher "Kollektivscham" und entschärft die Kollektivschuld-These. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Der erste Bundespräsident thematisiert die Nazi-Verbrechen, spricht in seiner Rede vom 7.12.1949 von deutscher "Kollektivscham" und entschärft die Kollektivschuld-These.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>wie Theodor Heuss 1949 mahnt: "Wir dürfen nicht vergessen, was die Menschen gerne vergessen würden, weil es so bequem ist", </li><li>warum die USA und England das Wort der "Kollektivschuld" der Deutschen vermeiden, </li><li>dass nach Kriegsende noch mehr als die Hälfte der Deutschen den Nationalsozialismus für eine gute Sache halten,</li><li>über einen dunklen Fleck in der Biografie von Theodor Heuss.</li></ul><br/>Der frisch gewählte erste Bundespräsident Theodor Heuss weiß, dass seine Rede am 7. Dezember 1949 die Gemüter in Wallung bringen würde: "Wir dürfen nicht vergessen die Nürnberger Gesetze, den Judenstern, den Synagogenbrand, den Abtransport von jüdischen Menschen in die Fremde, ins Unglück, in den Tod. Das sind Tatbestände, die wir nicht vergessen sollen."<br/><br/>Die Worte sitzen. Der Bundespräsident benennt, was die Deutschen so gerne vergessen würden, um endlich "einen Schlussstrich" zu ziehen. Doch Heuss hält dagegen: "Etwas wie Kollektivscham ist aus dieser Zeit gewachsen und geblieben." Kollektivscham ist die Umschreibung für sein Hauptanliegen: die Schuldfrage besprechen - und die Kollektivschuld-These entschärfen.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Kristin Platt, Genozidforscherin, Ruhr-Universität Bochum</li><li>Ernst Wolfgang Becker, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus</li><li>Joachim Radkau: Theodor Heuss. München 2013</li><li>Thomas Hertfelder, Christiane Ketterle: Theodor Heuss. Publizist – Politiker – Präsident. Stuttgart, 2003</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-theodor-heuss-geburtstag-100.html" >31.01.1884: Theodor Heuss wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Hörtipp:</strong><br/>Im <a href="https://historycast.de/" >historycast</a> gibt es weitere Hintergründe zur Holocaust-Forschung, zu jüdischem Leben und Antisemitismus in der Geschichte, zum Zionismus und zu Israel. Der historycast ist ein Podcast des Verbandes der Geschichtslehrerinnen und -lehrer Deutschlands e.V.<br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 06 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Kollektivschuld, Kollektivscham, Bundespräsident Heuss, deutscher Opfermythos, Kriegsschuld, Holocaust, NS-Zeit, Zeitzeichen, 07.12.2024, 07.12.1949</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der erste Bundespräsident thematisiert die Nazi-Verbrechen, spricht in seiner Rede vom 7.12.1949 von deutscher "Kollektivscham" und entschärft die Kollektivschuld-These.</itunes:summary>
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      <title>Jiu-Jitsu im Rock: Kampfsport für Frauenrechte im Jahr 1909</title>
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      <description>Kaffee, Kuchen - und ostasiatische Kampfkunst: Bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in London am 6.12.1909 machen sich die "Suffragetten",  Aktivistinnen fürs Frauenwahlrecht, fit für ihren Kampf. Von Veronika Bock ;Ulrich Biermann.</description>
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      <![CDATA[<p>Kaffee, Kuchen - und ostasiatische Kampfkunst: Bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in London am 6.12.1909 machen sich die "Suffragetten",  Aktivistinnen fürs Frauenwahlrecht, fit für ihren Kampf.</p><br/><br/><p><strong>In diesem Zeitzeichen erzählen Ulrich Biermann und Veronika Bock:</strong><br/><ul><li>von aufsehenerregenden Bühnenauftritten, bei denen Edith Garrud als Suffragette einen "Polizisten" besiegt – gespielt von ihrem eigenen Mann. </li><li>was "Suffrajutsu" ist, </li><li>wie die Kampfkunst nicht nur zur Selbstverteidigung, sondern auch als politisches Mittel eingesetzt wird, </li><li>wie die Suffragetten mit Straßenprotesten und direkter Aktion neue Formen des Widerstands prägen, die weit über Petitionen hinausgehen, </li><li>und wie "Jiu-Jitsu als Bändiger des Gatten" humorvoll und provokativ traditionelle Rollenbilder infrage stellt.</li></ul><br/>Im Dezember 1909 wird in London Geschichte geschrieben – mit einer außergewöhnlichen Premiere: Die Suffragetten gründen ihren eigenen Selbstverteidigungsclub.<br/><br/>Im Zentrum dieser Bewegung steht Edith Garrud, eine nur 1,50 Meter große Kämpferin mit beeindruckender Stärke. Sie ist eine der ersten Frauen in Europa, die fernöstliche Kampfkünste lehrt. Und sie trainiert Aktivistinnen darin, sich gegen Polizeigewalt und Übergriffe zu wehren.<br/><br/>Jiu-Jitsu wird für die Frauenbewegung nicht nur ein Werkzeug zur Selbstverteidigung, sondern auch ein Symbol für Selbstermächtigung und Gleichberechtigung. Mit ihrer Ausbildung sichert Garrud nicht nur den Schutz führender Suffragetten wie Emmeline Pankhurst, sondern beweist auch, dass Frauen physisch und mental in der Lage sind, sich Raum in einer männlich dominierten Welt zu erkämpfen – sei es auf der Straße, im Parlament oder im Alltag.<br/><br/>Diese Frauen, oft belächelt und angefeindet, setzen ein Zeichen, eine Botschaft, die bis heute nachwirkt: Taten statt Worte.<br/><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Veronika Springmann und Jennifer Evans: Das feministische Dojo, in: Handbuch Queere Zeitgeschichte 1: Räume, Bielefeld 2021.</li><li><a href="https://constellations-archive.net/archive/wir-wollen-die-nacht-zuruck" >Wir wollen die Nacht zurück. Den öffentlichen Raum und unseren Körper. Die Queer-Feministischen Dojos und die Techniken des Selbst, 2024</a>. </li><li><a href="https://trove.nla.gov.au/newspaper/article/128262145" >Jiu-jitsu Test. The little woman and a big Policeman, in: The World's News, 6. Aug. 1910. </a></li><li><a href="https://autonomies.org/2019/03/the-suffragettes-self-defence-as-self-making/" >The suffragettes: Self-defence as self-making, 2019.</a></li><li><a href="http://suffrajitsu.com/category/newspaper-reports-1900-1914/" >Suffrajitsu - From Newspaper reports (1900-1914)</a></li></ul><br/><strong>Und das ist unsere wichtigste Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Dr. Veronika Springmann, Sportmuseum Berlin</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen – <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/frauenbewegung_der_kampf_fuer_gleichberechtigung/frauenbewegung-frauenwahlrecht-100.html" >Die Geschichte des Frauenwahlrechts</a></li><li>bpb – <a href="https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/277333/die-suffragetten/" >Die Suffragetten</a></li><li>ARD alpha – <a href="https://www.ardalpha.de/wissen/geschichte/historische-persoenlichkeiten/frauen-frauenrechte-gleichberechtigung-frauentag-100.html" >Frauen und Freiheit: Pionierinnen der Gleichberechtigung</a></li><li>ARD alpha – <a href="https://www.ardmediathek.de/video/respekt/ziviler-ungehorsam/ard-alpha/Y3JpZDovL2JyLmRlL2Jyb2FkY2FzdC9GMjAyM1dPMDAxMTczQTA" >Respekt – Ziviler Ungehorsam</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ulrich Biermann und Veronika Bock <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und David Rother </p>]]>
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      <pubDate>Thu, 05 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Veronika Bock ;Ulrich Biermann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Suffragettes Self Defence Club, Gleichberechtigung, Feminismus, Viktorianisches Zeitalter, Zeitzeichen, 06.12.2024, 06.12.1909</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Kaffee, Kuchen - und ostasiatische Kampfkunst: Bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung in London am 6.12.1909 machen sich die "Suffragetten",  Aktivistinnen fürs Frauenwahlrecht, fit für ihren Kampf.</itunes:summary>
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      <title>Hexenbulle: Wie ein Papsterlass die Hexenjagd befeuerte</title>
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      <description>Vor 540 Jahren, genau am 5.12.1484, besiegelt Papst Innozenz VIII. ein Unheil bringendes Schreiben. Als so genannte Hexenbulle wird es in die Geschichte eingehen. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Vor 540 Jahren, genau am 5.12.1484, besiegelt Papst Innozenz VIII. ein Unheil bringendes Schreiben. Als so genannte Hexenbulle wird es in die Geschichte eingehen.</p><br/><br/><p>Mit den Worten "Summis desiderantes affectibus", was so viel bedeutet wie "In unserem sehnlichsten Wunsch", fordert Papst Innozenz VIII. die konsequente Bekämpfung von Zauberei und Hexerei. Am 5. Dezember 1484 erlässt er dazu ein Dokument, das die Grundlage für zahllose Hexereiprozesse in Europa bildet. <br/><br/>Das Papstschreiben richtet sich direkt an die Kirche und fordert alle Geistlichen auf, die Arbeit der Inquisitoren bei der Jagd nach Hexen und Hexern zu unterstützen. Es ist der Auftakt zu einer dunklen Ära der Verfolgung, in der düstere Abhandlungen über Hexerei, wie der berüchtigte "Hexenhammer" des Inquisitors Heinrich Kramer, weite Verbreitung finden. <br/><br/>Kramer nutzt die Bulle, um vor allem gegen Frauen vorzugehen und trägt maßgeblich dazu bei, dass die Ideologie hinter den Hexenprozessen gefestigt wird. Eine Welle von Verdächtigungen und Anklagen ist die Folge, die Prozesse vor weltlichen Gerichten arten in einen Hexenwahn mit erfolterten Denunziationen aus. Bis zu 50.000 Menschen sterben im Zuge der Hexenverfolgung in Europa - meist Frauen, die verbrannt, geköpft oder auf andere grausame Weise getötet werden. <br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>dass sogar Bischöfe sich über die Existenz von Hexen uneins sind, </li><li>dass Papst Innozenz mindestens 16 Kinder hat und welchen Einfluss das auf sein Streben nach Macht hat, </li><li>wie ihm dabei Ideologie, Aberglaube und Frauenfeindlichkeit in die Karten spielen, </li><li>warum die Opferzahlen der Hexenverfolgung gerade im deutschsprachigen Raum so hoch sind, </li><li>und wie die Hexenprozesse auch durch gezielte Fälschungen und den Missbrauch von wissenschaftlichen Gutachten legitimiert werden.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.projekt-gutenberg.org/kramer/hexenha1/titlepage.html" >Jakob Sprenger, Heinrich Kramer (Institoris): Der Hexenhammer (Malleus Malificarum). Aus dem Lateinischen übertragen und eingeleitet von J. W. R. Schmidt. Frankfurt 1906</a>. </li><li>Wolfgang Behringer (Hrsg.): Hexen und Hexenprozesse in Deutschland, München 2000.</li><li>Wolfgang Behringer: Heinrich Kramers „Hexenhammer“. Text und Kontext, in: Andreas Schmauder (Hg.): Frühe Hexenverfolgung in Ravensburg und am Bodensee, Konstanz 2001. </li><li>Rainer Decker: Die Päpste und die Hexen. Aus den geheimen Akten der Inquisition, Darmstadt 2013. </li></ul><br/><strong>Und das ist unser Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dr. Peter Arnold Heuser, Zentrum für Historische Friedensforschung, Universität Bonn</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen – <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/hexenverfolgung/index.html" >Hexenverfolgung </a></li><li>Planet Wissen – <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/hexenverfolgung/pwiederhexenhammer100.html" >Der Hexenhammer</a></li><li>Planet Wissen – <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/mittelalter/geschichte_der_inquisition/index.html" >Inquisition</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins <br/>Technik: Sarah Fitzek </p>]]>
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      <pubDate>Thu, 05 Dec 2024 05:00:20 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Marko Rösseler</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 05.12.2024, 05.12.1484, Hexenverfolgung, Hexenwahn, Innozenz VIII., Inquisition, Summis desiderantes affectibus</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Vor 540 Jahren, genau am 5.12.1484, besiegelt Papst Innozenz VIII. ein Unheil bringendes Schreiben. Als so genannte Hexenbulle wird es in die Geschichte eingehen.</itunes:summary>
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      <title>Sultan Süleyman I. der Prächtige erobert Bagdad (am 4.12.1534)</title>
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      <description>Nie war das Osmanische Reich größer als unter Süleyman. Im Abendland sorgt er für die Türkenfurcht, der "Schrecken Europas" erhält hier aber auch den Beinamen "der Prächtige". Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Nie war das Osmanische Reich größer als unter Süleyman. Im Abendland sorgt er für die Türkenfurcht, der "Schrecken Europas" erhält hier aber auch den Beinamen "der Prächtige".</p><br/><br/><p>Er ist ein Mann der Superlative: Süleyman I., Sultan des Osmanischen Reiches, vereint das Schwert eines Feldherrn mit der Feder eines Dichters. Unter seiner Regentschaft erlebt das Reich im 16. Jahrhundert seine größte Ausdehnung – vom Herzen Europas bis in den Nahen Osten. <br/><br/>Die Eroberung Bagdads im Jahr 1534 markiert dabei einen entscheidenden Triumph. Die alte Hauptstadt der Abbasiden wird nach blutigen Kämpfen den schiitischen Safawiden entrissen, die zuvor sunnitische Heiligtümer geschändet hatten. Süleyman, der von seinen Zeitgenossen in Europa "der Prächtige" und in seiner Heimat "der Gesetzgeber" genannt wird, lässt die Stadt wieder aufbauen und sichert sie als eines der wichtigsten Zentren seiner Herrschaft. <br/><br/>Doch sein Erbe reicht weit über militärische Siege hinaus: Süleyman schafft ein Gesetzeswerk, das das Osmanische Reich jahrhundertelang prägt, und verleiht Istanbul mit prächtigen Bauten ein unverwechselbares Antlitz. <br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>warum Süleyman nicht nur als prächtiger Herrscher, sondern auch als strenger Gesetzgeber in die Geschichte eingeht, </li><li>wie die Angst vor den Osmanen Europa prägt, </li><li>warum Süleymans Heirat mit der Sklavin Roxelane am osmanischen Hof für Aufsehen sorgt, </li><li>warum Süleyman 1529 unerwartet vor den Toren Wiens umkehrt, </li><li>und wie eine türkische Historiendrama-Serie Süleymans Leben neu interpretiert und für Proteste sorgt. </li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Suraya Faroqhi: Geschichte des osmanischen Reiches, München 2010. </li><li>Josef Matuz: Das Osmanische Reich, Darmstadt 2012. </li></ul><br/><strong>Und das sind unsere wichtigsten InterviewpartnerInnen:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Suraiya Faroqhi, Osmanistin, Universität München, Istanbul </li><li>Prof. Dr. Albrecht Fuess, Islamwissenschaftler, Universität Marburg </li><li>Prof. Dr. Heinz Schilling, Historiker, Humboldt-Universität Berlin </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen - <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/naher_und_mittlerer_osten/tuerkei/tuerkei-geschichte-100.html" >Geschichte der Türkei</a></li><li>03.04.1558 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-roxelane-sklavin-sultan-sueleyman-100.html" >Die Ex-Sklavin und "Sultana" Roxelane stirbt in Istanbul</a></li><li>21.09.1520 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/sueleyman-100.html" >Thronbesteigung von Süleyman der Prächtige</a></li><li>23.10.1520 - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/karl-v-100.html" >Krönung von Karl V. in Aachen</a></li><li>Youtube TV-Serie: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Sushfbbnl9o" >"Das prächtige Jahrhundert"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Marfa Heimbach <br/>Redaktion: Matti Hesse <br/>Technik: Sascha Schiemann </p>]]>
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      <pubDate>Tue, 03 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Süleyman, Suleiman, Osmanisches Reich, der Prächtige, Belagerung Wien, Erdogan, Eroberung, 04.12.1534, 04.12.2024</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Nie war das Osmanische Reich größer als unter Süleyman. Im Abendland sorgt er für die Türkenfurcht, der "Schrecken Europas" erhält hier aber auch den Beinamen "der Prächtige".</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2024-12-04T00:01:00</ard:visibleFrom>
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      <title>Meister von Schauer, Spannung und Abenteuer</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-meister-von-schauer-spannung-und-abenteuer-100.html</link>
      <description>Grausame Piraten, Ärzte mit gespaltener Persönlichkeit, entführte Söhne aus den Highlands - sie bevölkern die Romane von Robert Louis Stevenson. Die entstehen in Teilen auf Samoa in der Südsee. Hier stirbt Stevenson am 3.12.1894. Von Marko Rösseler.</description>
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      <![CDATA[<p>Grausame Piraten, Ärzte mit gespaltener Persönlichkeit, entführte Söhne aus den Highlands - sie bevölkern die Romane von Robert Louis Stevenson. Die entstehen in Teilen auf Samoa in der Südsee. Hier stirbt Stevenson am 3.12.1894.</p><br/><br/><p>Er ist ein Reisender, ein Chronist der Abenteuer und ein Mann, der sich nie mit Konventionen zufriedengibt: Robert Louis Stevenson. Bekannt für Klassiker wie "Die Schatzinsel" und "Dr. Jekyll und Mr. Hyde" hinterlässt der schottische Autor ein Leben voller Geschichten – und Geschichten voller Leben. <br/><br/>Stevenson wächst in Edinburgh auf, geplagt von einer schweren Lungenerkrankung und dem strengen Glauben seiner puritanischen Kinderfrau. Doch weder seine schwache Gesundheit noch die Erwartungen seiner Familie, wie sein Vater und Großvater Leuchtturmbauer zu werden, können seinen Drang nach Freiheit und Kreativität zügeln. <br/><br/>Seine Werke spiegeln diese Rastlosigkeit wider: Stevensons Literatur ist geprägt von Abenteuerlust und philosophischer Tiefe, vom Spiel mit Moral und Identität und zeugen von seiner unerschöpflichen Neugier auf die Welt und das, was den Menschen ausmacht. Mit seiner Familie verschlägt es ihn schließlich in die Südsee, wo er sein letztes Zuhause findet. Hier schreibt er an einem seiner ehrgeizigsten Werke, bis er 1894 plötzlich stirbt. <br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:</strong><br/><ul><li>warum ein Jurastudium für den jungen Robert Louis Stevenson ein Kompromiss mit seinen Eltern ist, </li><li>welche persönlichen Erfahrungen in seinen Romanen eine Rolle spielen, </li><li>warum Stevenson auf Samoa "Tusitala" genannt wird und was das bedeutet, </li><li>und warum sein letztes Buch womöglich sein bestes ist – obwohl es unvollendet bleibt. </li></ul><br/>D<strong>as ist unser Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Burkhard Niederhoff, Professor für Englische Literaturwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum</li></ul><br/><strong>Und das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Burkhard Niederhoff: Erzähler und Perspektive bei Robert Louis Stevenson, Würzburg 1994. </li><li>Robert Louis Stevenson: Die Schatzinsel. Zürich 2006. </li><li>Robert Louis Stevenson: Emigrant aus Leidenschaft. Ein literarischer Reisebericht, Zürich 2005. </li><li>Robert Louis Stevenson: Reise mit dem Esel durch die Cevennen, München 1995. </li><li>Robert Louis Stevenson: In der Südsee, Zürich 2000. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: Klassiker der Weltliteratur - <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/verbrechen/piraten_die_herren_der_sieben_meere/pwiedieschatzinselklassikerderweltliteratur100.html" >Die Schatzinsel</a></li><li>SWR Schecks Bücher: <a href="https://www.swr.de/swrkultur/literatur/aexavarticle-swr-67290.html" >Robert Louis Stevenson - Die Schatzinsel</a></li><li>ARTE Stadt Land Kunst: <a href="https://www.arte.tv/de/videos/116256-001-A/cevennen-auf-den-spuren-von-robert-louis-stevenson/" >Cevennen - Auf den Spuren von Robert Louis Stevenson</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Marko Rösseler <br/>Redaktion: Frank Zirpins </p>]]>
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      <pubDate>Mon, 02 Dec 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Grausame Piraten, Ärzte mit gespaltener Persönlichkeit, entführte Söhne aus den Highlands - sie bevölkern die Romane von Robert Louis Stevenson. Die entstehen in Teilen auf Samoa in der Südsee. Hier stirbt Stevenson am 3.12.1894.</itunes:summary>
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      <title>Nackt gegen die Kolonialherrschaft: Krieg der Frauen in Nigeria</title>
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      <description>Der Protest einer Nigerianerin eskaliert nach dem 2.12.1929 zum Krieg tausender Frauen gegen die britische Kolonialherrschaft. Die gerät stärker ins Wanken als je zuvor. Von Edda Dammmüller.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Protest einer Nigerianerin eskaliert nach dem 2.12.1929 zum Krieg tausender Frauen gegen die britische Kolonialherrschaft. Die gerät stärker ins Wanken als je zuvor.</p><br/><br/><p>Ab 1861 erobern die Briten Nigeria. 1914 erklären sie das westafrikanische Land zur Kolonie. Weil ihre Gewinne nicht so hoch ausfallen, wie sie erwartet haben, müssen die Einheimischen auch noch Steuern bezahlen. Das betrifft nur die Männer und zunächst nur jene im Norden Nigerias. Doch 1928 sind auch die Männer in den südöstlichen Provinzen rund um das Niger-Delta an der Reihe - ungeachtet erster Proteste.<br/><br/>Im November 1929 bringt eine Volkszählung das Fass zum Überlaufen. Es verbreitet sich das Gerücht, auch Frauen würden künftig besteuert - woher die Frauen das Geld nehmen sollen, ist unklar. Frauen-Gruppen verlangen eine schriftliche Erklärung, dass sie steuerfrei bleiben.<br/><br/>Am 2. Dezember 1929 wird der örtliche Vertreter der Kolonialverwaltung des Dorfes Oloko seines Amtes enthoben und inhaftiert, um die Lage zu beruhigen. Doch das passiert nicht. Mehrere tausend Frauen nehmen an Großdemonstrationen teil, bewaffnet mit Palmwedeln und Zweigen. Die Proteste gipfeln im Massaker von Egwanga: Mehr als 2.000 Frauen sind gekommen, um für ihre Forderungen zu kämpfen. Mehr als 30 Frauen werden von Soldaten erschossen.<br/><br/>Es werden Untersuchungen eingeleitet. Nach ihrem Abschluss müssen viele britische Vertreter ihren Hut nehmen. Die einheimischen Frauen bekommen mehr Rechte. Organisierten Protest von Frauen gibt es in den folgenden Jahrzehnten immer wieder. Auch nachdem Nigeria ab 1960 unabhängig ist.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Edda Dammmüller:</strong><br/><ul><li>wie das Ritual "Sitting on the Man" den Krieg von 1929 mitentscheidet,</li><li>wie die "Warrant Chiefs" im Auftrag der Kolonialverwaltung die Bevölkerung ausnehmen,</li><li>warum der Begriff "Aba Riots" ("Unruhen von Aba") zu kurz greift,</li><li>warum auch heute noch nigerianische Frauen manchmal zu den Protestmitteln von damals greifen.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Rita Schäfer, freiberufliche Afrikawissenschaftlerin, Essen</li><li>Ekwere Otu Akpan, Violetta I. Ekpo: The Women's War of 1929. Calabar 1988</li><li>Marc Matera; Misty L. Bastian; Susan Kingsley Kent: The Women's War of 1929 - Gender and Violence in Colonial Nigeria. Großbritannien 2012</li><li>Lola Zee: <a href="https://www.documentwomen.com/aba-women-riots-women-at-the-frontline-of-social-change" >Aba Women Riots - Women At The Frontline of Social Change</a>, 2012</li><li>Onyka Igwe: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hXpX6IibpYw" >Sitting on a Man</a> | Re-imagining Igbo women's protest through dance</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>BR: <a href="https://www.br.de/themen/kultur/feminismus-in-afrika-und-in-nigeria-100.html" >Warum es einen spezifisch afrikanischen Feminismus braucht</a></li><li>DLF: <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/demokratie-und-frauenrechte-afrikas-frauen-stehen-auf-100.html" >Demokratie und Frauenrechte - Afrikas Frauen stehen auf</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Edda Dammmüller<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 02 Dec 2024 05:00:56 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Nigeria, Afrika, Krieg der Frauen, Frauenkrieg, Aba Riots, Kolonialismus, Feminismus, Zeitzeichen, 02.12.2024, 02.12.1929</itunes:keywords>
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        <ard:visibleFrom>2024-12-02T09:50:05</ard:visibleFrom>
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      <title>Der Weihnachts-Countdown: Die Erfindung des Adventskranzes</title>
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      <description>Der heutige Adventskranz ist jung: Seit den 50er Jahren ist er das Symbol für die Vorweihnachtszeit. Am 1. Dezember 1839 hängt Johann Hinrich Wichern den ersten hölzernen Ring mit 24 Kerzen auf. Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>Der heutige Adventskranz ist jung: Seit den 50er Jahren ist er das Symbol für die Vorweihnachtszeit. Am 1. Dezember 1839 hängt Johann Hinrich Wichern den ersten hölzernen Ring mit 24 Kerzen auf.</p><br/><br/><p>Der Theologe Johann Hinrich Wichern gründet 1833 in Hamburg das "Rauhe Haus". Dort sollen verarmte und verhaltensauffällige Kinder eine Ausbildung erhalten. Vor allem aber will Wichern ihnen den christlichen Glauben näher bringen. <br/><br/>Damit die Jugendlichen das Licht der Geburt Jesus erfahren, hängt Wichern 1839 ein Wagenrad mit 24 Kerzen im Gebetsraum auf. Jeden Tag zünden sie eine Kerze mehr an und jeden Tag wird es heller. "Brennt der volle Kranz mit allen 24 Lichtern, dann ist er da, der heilige Christ in all seiner Herrlichkeit", so Wichern.<br/><br/>Vom Rauhen Haus aus verbreitet sich der Kranz in den folgenden Jahren in andere protestantische Einrichtungen. Erst 1925 soll erstmals ein Adventskranz in einer katholischen Kirche in Köln erblickt worden sein. Allerdings nur noch mit vier Kerzen für die vier Adventssonntage, dafür mit Tannengrün geschmückt - so, wie der Adventskranz seinen Weg in deutsche Wohnzimmer findet. <br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:</strong><br/><ul><li>warum die Zahl der Kerzen auf dem Wichern-Kranz jedes Jahr variiert,</li><li>welche Rolle Kerzen und Licht in Religionen spielen,</li><li>vom "Straßburger Adventsstreit" im 11. Jahrhundert,</li><li>warum auf Adventskränzen heute nur noch vier Kerzen brennen.</li></ul><br/><strong>Das ist unsere Interviewpartnerin und die wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Dr. Katrin Bauer, Wissenschaftliche Referentin im LVR-Institut für Landeskunde und Regionalgeschichte</li><li>Uwe Birnstein: Johann Hinrich Wichern. Wie der fromme Erzieher Kinder und Kirche retten wollte. Berlin 2018.</li><li>Rüdiger Vossen: Weihnachtsbräuche in aller Welt: Von Martini bis Lichtmess. Hamburg 2019</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.rauheshaus.de/fileadmin/Das_Rauhe_Haus/Downloads/Geschichte_des_RH.pdf" >Die Geschichte des Rauhen Hauses</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-weihnachtskarten-england-100.html" >Weihnachten 1843: In England werden erste Weihnachtskerzen verschickt</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7974.html" >24.12.1818: Das Lied "Stille Nacht" entsteht</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Daniela Wakonigg<br/>Redaktion: Sefa İnci Suvak<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 30 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Daniela Wakonigg</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Johann Hinrich Wichern, Wintersonnenwende, Wichernkranz, Weihnachtsbräuche, Zeitzeichen, 01.12.2024, 01.12.1839</itunes:keywords>
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      <title>Musik im Schatten des Holocaust: Hans Krása (geb. 30.11.1899)</title>
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      <description>Hans Krása ist auf dem besten Weg, einer der führenden Komponisten im 20. Jahrhundert zu werden. Die Nationalsozialisten beenden seine Karriere und nehmen ihm das Leben.  Von Christoph Vratz.</description>
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      <![CDATA[<p>Hans Krása ist auf dem besten Weg, einer der führenden Komponisten im 20. Jahrhundert zu werden. Die Nationalsozialisten beenden seine Karriere und nehmen ihm das Leben. </p><br/><br/><p>Hans Krása wird am 30. November 1899 in Prag geboren. Finanzielle Sorgen kennt die Familie nicht. Krása lernt Klavier und Geige bei führenden Prager Musikern. Mit elf Jahren komponiert er ein erstes Orchesterstück, etwas später ein Streichquartett. Krásas Karriere verläuft im Eiltempo. Für seine Oper "Verlobung im Traum" wird er 1933 mit dem Tschechoslowakischen Staatspreis ausgezeichnet.<br/><br/>Es ist eines von nur zwei Werken, das Krása für die Opernbühne komponiert. Die Kinderoper "Brundibár", schreibt er 1938 für einen Wettbewerb des tschechoslowakischen Bildungsministeriums. Dieser findet wegen des Kriegsausbruchs keinen Sieger. Stattdessen erlangt "Brundibár", ursprünglich ein hoffnungsvolles Werk über den Sieg des Guten über das Böse, im Konzentrationslager Theresienstadt traurige Berühmtheit.<br/><br/>Nachdem Krása 1942 wegen seiner jüdischen Wurzeln dorthin deportiert wird, führt er die Kinderoper unter den erbärmlichen Lagerbedingungen mehr als 50 Mal auf. In einem Propagandafilm zeigen die Nazis "Brundibár" als Beleg für das "lebendige Kulturleben" in Theresienstadt.<br/><br/>Krása selbst ist seit seiner Deportation ein gebrochener Mann. Dennoch gibt er nicht auf, organisiert Konzerte und komponiert weitere Werke. Bis im Oktober 1944 Theresienstadt mit einem Schlag nahezu verstummt. Hans Krása wird zusammen mit vielen weiteren Musikerkollegen nach Auschwitz verlegt und dort ermordet – da ist er noch keine 45 Jahre alt. <br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Vratz:</strong><br/><ul><li>von Krásas sorgenfreier Jugend, seinem Aufstieg und dem Leben als Bohemien,</li><li>welche weiteren Musiker mit Krása in Theresienstadt inhaftiert sind,</li><li>von einem seiner letzten Werke, das wie ein Hilfeschrei klingt,</li><li>wie es die Nazis fast geschafft haben, eine der zentralen Musiksprachen aus dem 20. Jahrhundert auszulöschen.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Daniel Hope, Geiger</li><li>Blanka Červinková: Hans Krása. Leben und Werk. Saarbrücken, 2005</li><li>Milan Kuna: Musik an der Grenze des Lebens. Musikerinnen und Musiker aus böhmischen Ländern in nationalsozialistischen Konzentrationslagern und Gefängnissen. Übersetzt von Eliska Nováková. Frankfurt a.M., 1993</li><li>Ingo Schultz: Krása, Hans, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Allgemeine Enzyklopädie der Musik, Personenteil, Bd. 10</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/theresienstadt-100.html" >16.08.1944 - Drehbeginn des Propagandafilms über das <abbr title="Konzentrationslager">KZ</abbr> Theresienstadt</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/dok5/schreiben-untergrund-theresienstadt-100.html" >Schreiben im Untergrund - Das Jugendmagazin "Vedem" in Theresienstadt</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/max-bruch-komponist-100.html" >06.01.1838 - Geburtstag des Komponisten Max Bruch</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-otto-weidt-ns-widerstand-100.html" >2. Mai 1883 - Nazi-Widerständler Otto Weidt wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Vratz<br/>Redaktion: Sefa İnci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 29 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 30.11.2024, 30.11.1899, Theresienstadt, Brundibár, jüdische Komponisten, Holocaust, Konzentrationslager</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Hans Krása ist auf dem besten Weg, einer der führenden Komponisten im 20. Jahrhundert zu werden. Die Nationalsozialisten beenden seine Karriere und nehmen ihm das Leben.</itunes:summary>
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      <title>Massenmedien: "The Times" erstmals mit Schnellpresse gedruckt</title>
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      <description>Friedrich Koenig hieß der deutsche Erfinder der dampfgetriebenen Zylinderpresse. Die Schnelligkeit des Drucks war revolutionär. Am 29. November 1814 wurde "The Times" erstmals mit der Schnellpresse gedruckt. Von Stephan Beuting.</description>
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      <![CDATA[<p>Friedrich Koenig hieß der deutsche Erfinder der dampfgetriebenen Zylinderpresse. Die Schnelligkeit des Drucks war revolutionär. Am 29. November 1814 wurde "The Times" erstmals mit der Schnellpresse gedruckt.</p><br/><br/><p>Was heute im britischen Parlament besprochen wird, ist bei der Londoner "Times" schon am nächsten Morgen zu lesen - bei den anderen Zeitungen dagegen erst am übernächsten Tag. Dank der Schnellpresse brechen für das Blatt goldene Zeiten an und in ganz Europa boomt der Zeitungsmarkt: Es ist der Beginn der Massenblatt-Ära.<br/><br/>Die technische Revolution ist zugleich der Höhepunkt im Leben von Friedrich Koenig. Denn der 1774 in Eisleben als Sohn eines Bauern geborene Unternehmer ist der Erfinder dieser buchstäblichen "Zeit-Spar-Maschine".<br/><br/>Schon 1802 kommt der junge Koenig auf die Idee mit der neuen Druckpresse, doch anfangs will davon niemand etwas wissen. Erst <span lang="en">John Walter</span> von der "<span lang="en">Times</span>" erkennt 1814 die Zeichen der Zeit und bestellt zwei der Doppelzylinderdruckpressen. Damit verschafft der Verleger seiner Zeitung einen entscheidenden Vorsprung gegenüber der Konkurrenz.<br/><br/>Die Original "Times"-Schnellpresse ist etwa 3,50 Meter lang, knapp zwei Meter hoch und komplett aus Metall. Das Auftragen der Druckerschwärze besorgt die Maschine selbstständig mit Färbewalzen. Mit mehr als 1.000 Bogen pro Stunde ist Koenigs Apparat viermal so schnell wie die herkömmlichen handbetriebenen Druckapparate - bei halbem Personaleinsatz.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Stephan Beuting:</strong><br/><ul><li>wieso der Technikoptimismus des einen die Zukunftsangst der anderen ist,</li><li>weshalb man den Drucker von damals angeblich an seinem Gang erkennen kann,</li><li>und warum keine deutsche Zeitung zuschlägt und Koenig für den Erfolg seiner Maschine nach England auswandern muss.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Eckhard Rieck, Maschinenbau-Ingenieur, Historiker und Autor</li><li>Volker Jansen, Professor für Print-Media-Technologies an der Uni Stuttgart</li><li>Sonja Neumann, Kuratorin im Fachbereich Drucktechnik, Deutsches Museum München</li><li>Kathrin Fahlenbrach, Medienwissenschaftlerin und Medienrezeption, Uni Hamburg</li><li>Eckhard Rieck: Friedrich Koenig und die Erfindung der Schnellpresse. Wege eines Pioniers der modernen Unternehmensgeschichte (2015)</li><li>Benjamin Krebs: Handbuch der Buchdruckerkunst. Frankfurt a.M., 1827</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Spiegel: <a href="https://www.spiegel.de/geschichte/wie-zeitungen-zum-massenmedium-wurden-die-welt-im-leserausch-a-466b1a31-3488-4e96-97c5-583d07b61789" >Wie Zeitungen zum Massenmedium wurden. Die Welt im Leserausch</a></li><li>Deutschlandfunk Kultur: <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/vor-200-jahren-wie-die-times-die-medienwelt-revolutionierte-100.html" >Wie die "Times" die Medienwelt revolutionierte</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag4830.html" >1. Januar 1785 - Erstausgabe der "Times"</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-times-new-roman-100.html" >3. Oktober 1932 - "The Times" erscheint erstmals in der Schrift "Times New Roman"</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor und Technik: Stephan Beuting<br/>Redaktion: Sefa İnci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 28 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Friedrich König, Massenmedien, Zylinderpresse, dampfgetrieben, London, Andreas Bauer, Zeitzeichen, 29.11.2024, 29.11.1814</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Friedrich Koenig hieß der deutsche Erfinder der dampfgetriebenen Zylinderpresse. Die Schnelligkeit des Drucks war revolutionär. Am 29. November 1814 wurde "The Times" erstmals mit der Schnellpresse gedruckt.</itunes:summary>
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      <title>Wie ein Preuße die US-Armee schuf: Wilhelm von Steuben</title>
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      <description>F.W. von Steuben (gestorben am 28.11.1794) wird vermutlich wegen seiner Homosexualität aus dem preußischen Militär entlassen. Dann spielt er eine entscheidende Rolle im US-Unabhängigkeitskrieg... Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>F.W. von Steuben (gestorben am 28.11.1794) wird vermutlich wegen seiner Homosexualität aus dem preußischen Militär entlassen. Dann spielt er eine entscheidende Rolle im US-Unabhängigkeitskrieg...</p><br/><br/><p>Der preußische Ex-General Friedrich Wilhelm von Steuben von ist gerade zum wiederholten Male entlassen worden und braucht dringend einen neuen Job. <br/> Auf der anderen Seite des Atlantiks verzweifelt zur gleichen Zeit George Washington an seiner Bauernarmee. Mit diesen ungehorsamen Männern, die zur Erntezeit einfach nach Hause fahren, lässt sich die englische Krone nicht besiegen. Einen preußischen Militärexperten könnten die neu gegründeten Vereinigten Staaten gut gebrauchen - also reist Friedrich Wilhelm von Steuben nach Amerika.<br/><br/>Dort bringt der Preuße die Truppen mit mehr Hygiene, Training und Disziplin so auf Vordermann, dass sie am Ende sogar die Engländer besiegen. Friedrich Wilhelm von Steuben avanciert zum amerikanischen Kriegshelden. Nach seinem Tod am 28. November 1794 werden Denkmäler errichtet, jedes Jahr zieht zu seinen Ehren eine bunte Parade durch New York.<br/><br/>Heute steht vor allem Steubens sexuelle Orientierung im Blickpunkt und hat ihn ins Zentrum aktueller US-amerikanischer Kulturkämpfe gerückt. Baron Friedrich Wilhelm von Steuben soll Männer geliebt haben, junge Männer. Während die <abbr title="Lesbian, Gay, Bisexual and Transgender">LGBTQ</abbr>-Szene ihn nun als queeren Militär feiert, der die amerikanische Geschichte mitgeschrieben hat, wollen christlich-konservative Amerikaner seine Denkmäler abreißen.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>warum die Armee der neu gegründeten Vereinigten Staaten von Amerika hauptsächlich aus Bauern besteht,</li><li>wie Latrinen helfen, die Engländer zu vertreiben, </li><li>warum die Frage zur Sexualität des Preußen so schwer zu beantworten sind,</li><li>von der Steuben-Parade, zu der jährlich Vereine aus Deutschland in die USA reisen.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Michael Hochgeschwender, Historiker, LMU München</li><li>Michael Hochgeschwender: Die Amerikanische Revolution. Geburt einer Nation. 1763-1815. München 2018</li><li>Franz Fabian: Steuben. Ein Preuße in Amerika. Berlin 1996</li><li>Armin M. Brandt: Friedrich Wilhelm von Steuben. Preußischer Offizier und amerikanischer Freiheitsheld. Halle 2006</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-george-washington-erster-praesident-100.html" >6.4.1798: George Washington wird zum ersten US-Präsidenten gewählt</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8014.html" >16.12.1773: Die Boston Tea Party</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag1208.html" >17.9.1730: Friedrich Wilhelm von Steuben wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Almut Finck <br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Annette Skrzydlo</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 27 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Militärgeschichte, Boston Tea Party, Benjamin Franklin, Unabhängigkeitskrieg, 28.11.1794, 28.11.2024</itunes:keywords>
      <itunes:summary>F.W. von Steuben (gestorben am 28.11.1794) wird vermutlich wegen seiner Homosexualität aus dem preußischen Militär entlassen. Dann spielt er eine entscheidende Rolle im US-Unabhängigkeitskrieg...</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2024-11-28T15:38:48</ard:visibleFrom>
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      <title>Auto-Fan Bertolt Brecht kauft einen Sportwagen (am 27.11.1949)</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/auto-fan-bertolt-brecht-kauft-einen-sportwagen-am--100.html</link>
      <description>Bertolt Brecht hat den Kapitalismus verachtet - aber schnelle Sportwagen geliebt. Und deshalb sogar einen Werbeslogan für die Marke "Steyr" geschrieben... Von Jürgen Werth.</description>
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      <![CDATA[<p>Bertolt Brecht hat den Kapitalismus verachtet - aber schnelle Sportwagen geliebt. Und deshalb sogar einen Werbeslogan für die Marke "Steyr" geschrieben...</p><br/><br/><p>Von einem rot-schwarzen Steyr träumt Bertolt Brecht schon lange. Die österreichische Automobilmarke hat Ende der 1920er Jahre eine Strahlkraft wie später Porsche oder Ferrari. Doch zunächst muss sich Brecht mit einem Opel begnügen, mehr gibt sein Budget nicht her. Erst mit dem Erfolg der Dreigroschenoper kann sich der Schriftsteller seinen ersten Steyr leisten. Doch die Gestapo beschlagnahmt sein Auto nur wenige Jahre später zusammen mit seinem Haus. <br/><br/>Im dänischen Exil fährt Brecht einen Ford T - kein Vergleich mit einem Steyr. Er notiert: "<cite>Ford hat ein Auto gebaut; das fährt ein wenig laut; es ist nicht wasserdicht; und fährt auch manchmal nicht.</cite>" Erst als er aus dem Exil zurück nach Berlin kommt, ist Bertolt Brecht wieder mit dem Wagen unterwegs, an dem sein Herz besonders hängt: Am 27. November 1949 kauft er einen gebrauchten, rot-schwarzen Steyr.<br/><br/>Sein Traumauto wird später von der DDR-Polizei aus dem Verkehr gezogen. Ein 15 Jahre altes Auto auf der Straße? E<cite>ine Konsumverweigerung gegenüber der heimischen Autoindustrie, nahezu konterrevolutionär. </cite><br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Jürgen Werth:</strong><br/><ul><li>warum Brecht einige Autos wie Geliebte behandelt haben soll,</li><li>wofür der notorisch untreue Schriftsteller seine Autos außer für Ausfahrten noch genutzt hat,</li><li>warum der Minister für Kultur der DDR Bertolt Brecht in den fünfziger Jahren ein EMW Kabrio überlässt.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner und -partnerinnen:</strong><br/><ul><li>Erdmut Wizisla, langjähriger Leiter des Brecht-Archivs</li><li>Ursula Muscheler, Architekturhistorikerin</li><li>Egon Monk, Brecht-Schüler</li><li>Ursula Muscheler: Ein Haus, ein Stuhl, ein Auto. Bertolt Brechts Lebensstil. Berlin 2024. </li><li>Werner Hecht: Brechts Leben in schwierigen Zeiten. Berlin 2007.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-helene-weigel-104.html" >06.05.1971: Helene Weigel stirbt </a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-bertolt-brecht-100.html" >14.08.1956: Bertolt Brecht stirbt in Ost-Berlin</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-hella-wuolijoki-todestag-100.html" >02.02.1954: Sie beherbergt Brecht im finnischen Exil: Hella Woulijoki</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/die-mutter-brecht-100.html" >17.01.1932: Uraufführung von "Die Mutter" von Brecht</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/dreigroschenoper-100.html" >31.08.1928: Uraufführung der "Dreigroschenoper" von Brecht</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Jürgen Werth<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Holger Maerten und Antonia Herzog</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Jürgen Werth</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Literaturgeschichte, Schiffbauerdamm, Berliner Ensemble, Episches Theater, Auto, Motorsport, Zeitzeichen, 27.11.1949, 27.11.2024, Helene Weigel</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Bertolt Brecht hat den Kapitalismus verachtet - aber schnelle Sportwagen geliebt. Und deshalb sogar einen Werbeslogan für die Marke "Steyr" geschrieben...</itunes:summary>
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      <title>Verträumter Nonsens statt Moralerziehung: Alice im Wunderland</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-vertraeumter-nonsens-statt-moralerziehung-alice-im-wunderland-100.html</link>
      <description>Bei einem Bootsausflug mit der kleinen Alice Liddell erfindet Lewis Carroll die Geschichte, die später Dalí und die Beatles inspiriert. Am 26.11.1864 übergibt er ihr sein Manuskript. Von Christian Kosfeld.</description>
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      <![CDATA[<p>Bei einem Bootsausflug mit der kleinen Alice Liddell erfindet Lewis Carroll die Geschichte, die später Dalí und die Beatles inspiriert. Am 26.11.1864 übergibt er ihr sein Manuskript.</p><br/><br/><p>"Alice’s Adventures Under Ground" - so lautet der ursprüngliche Titel, den Charles Dodgson, besser bekannt als Lewis Carroll, 1864 seiner ersten Version der berühmten Erzählung gibt. Was als spontane Geschichte während eines Bootsausflugs auf der Themse beginnt, wird auf Drängen der zehnjährigen Alice Liddell, Dodgsons junger Zuhörerin, zu einem Manuskript - ausgestattet mit Zeichnungen des Autors selbst.<br/><br/>Die Geschichte der jungen Alice ist weit mehr als ein Kinderabenteuer: Sie sprengt die Regeln viktorianischer Konventionen und belehrender Kinderliteratur. Statt Gehorsam und Moral zeigt Alice Mut, Witz und die Fähigkeit, im Chaos ihren eigenen Weg zu finden. Figuren wie die Grinsekatze, der Hutmacher oder die herzlose Herzkönigin, die absurde Logik und sprachliche Spielereien machen die Geschichte bis heute zu einem literarischen Phänomen.<br/><br/>Im November 1864 überreicht Dodgson der kleinen Alice sein handgeschriebenes Manuskript. Doch dabei bleibt es nicht: Dodgson überarbeitet und erweitert sein Werk. Mit Unterstützung eines befreundeten Schriftstellers veröffentlicht er seine Geschichte 1865 schließlich unter dem Titel, den man bis heute kennt: "Alice’s Adventures in Wonderland".<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:</strong><br/><ul><li>warum der Mathematik-Dozent und Hobbyfotograf Charles Dodgson unter dem Pseudonym Lewis Carroll schrieb, </li><li>wer die zehnjährige Alice Liddell ist, die Carrolls Geschichte inspirierte, </li><li>wie Carroll reale Personen, Orte und Eigenheiten wie sein Stottern humorvoll in die Figuren des Buches einarbeitet,</li><li>und warum seine Fotos von Alice Liddell und anderen Kindern noch heute kontrovers diskutiert werden.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Lewis Carroll: Alles über Alice. Hamburg 2002.</li><li>Peter Hunt: Alice im Wunderland. Wie alles begann, Darmstadt 2021.</li><li>Thomas Kleinspehn: Lewis Carroll, Hamburg 1997.</li></ul><br/><strong>Und das ist unsere Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Monika Schmitz-Emans, Professorin für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Klassiker der Weltliteratur – <a href="https://www.ardmediathek.de/video/klassiker-der-weltliteratur/lewis-carroll/ard-alpha/Y3JpZDovL2JyLmRlL3ZpZGVvLzliYmU4Mzc4LTk2OGUtNGEwOC05YWUyLWU4NTVhNTNiYWE3YQ" >Lewis Carroll </a></li><li>British Library – <a href="https://archive.org/details/alice_202401" >The Original Alice </a></li><li>Planet Wissen – <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/literatur/kinderliteratur_von_den_anfaengen_bis_heute/index.html" >Kinderliteratur</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Kosfeld <br/>Redaktion: Carolin Rückl und David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 25 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christian Kosfeld</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Literatur, Charles Dodgson, Alice's Adventures Under Ground, Alice Liddell, Herzkönigin, Walt Disney, Oxford, Zeitzeichen, 26.11.2024, 26.11.1864</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Bei einem Bootsausflug mit der kleinen Alice Liddell erfindet Lewis Carroll die Geschichte, die später Dalí und die Beatles inspiriert. Am 26.11.1864 übergibt er ihr sein Manuskript.</itunes:summary>
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      <title>Deutsche Antwort auf Sherlock Holmes: Autorin Jenny Hirsch</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-deutsche-antwort-auf-sherlock-holmes-autorin-jenny-hirsch-100.html</link>
      <description>Die am 25.11.1829 geborene Schriftstellerin kämpft zeitlebens für die Unabhängigkeit von Frauen. Ihr Engagement finanziert sie selbst, mit unkonventionell verdientem Geld. Von Irene Geuer.</description>
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      <![CDATA[<p>Die am 25.11.1829 geborene Schriftstellerin kämpft zeitlebens für die Unabhängigkeit von Frauen. Ihr Engagement finanziert sie selbst, mit unkonventionell verdientem Geld.</p><br/><br/><p>Ein geheimnisvolles Buch. Geschrieben von Fritz Arnefeldt. Ein Kriminalroman - Ende des 19. Jahrhunderts ein ganz neues Genre in Deutschland. Im Buch versteckt sind kleine unterschwellige Botschaften, die eigentlich nicht zu einem männlichen Autor passen. Des Rätsels Lösung: Fritz Arnefeldt gibt es gar nicht. Die eigentliche Autorin ist Jenny Hirsch. Schriftstellerin, Redakteurin und Frauenrechtlerin.<br/><br/>Hirsch wird am 25. November 1829 in Zerbst geboren, eine Kleinstadt in Sachsen-Anhalt. Ihr Vater ist Kaufmann, die Familie streng jüdisch. Früh beginnt Jenny Gedichte und Geschichten zu schreiben. Unter dem Pseudonym J. N. Heynrichs, ein Anagramm ihres Namens, sendet sie ab und an ihre literarischen Arbeiten an verschiedene Verlage. Unter ihrem richtigen Namen darf sie nicht veröffentlichen, da sowohl der Vater als auch ihre Verwandten in Zerbst ihre schriftstellerischen Ambitionen missbilligen.<br/><br/>Doch aufgeben ist für Hirsch nie eine Option. Sie kämpft - nicht nur für ihre Rechte. Vielmehr wird Hirsch eine der führenden Persönlichkeiten der frühen bürgerlichen Frauenbewegung. Sie ist Mitinitiatorin des Allgemeinen Deutschen Frauenvereins in Leipzig, die erste Schriftführerin des "Vereins zur Förderung der Erwerbsfähigkeit des weiblichen Geschlechts" (später Lette-Verein) und Herausgeberin der Zeitschrift "Der Frauen-Anwalt".<br/><br/>Neben all diesem Engagement findet Hirsch auch noch Zeit, um Romane zu schreiben - mit Subtext. So machen sich Frauen in ihren Büchern selbstständig oder werden Ärztin. Allein unter dem Pseudonym Fritz Arnefeldt soll sie 29 Krimis und Erzählungen geschrieben haben, die bis in den USA verkauft wurden. Aber irgendwann geht es nicht mehr. Jenny Hirsch erblindet im Alter und stirbt schließlich mit 72 Jahren in Berlin.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Irene Geuer:</strong><br/><ul><li>von Hirschs schwieriger Kindheit im kleinstädtischen Zerbst,</li><li>warum Hirsch trotz ihres Engagements in manchen Frauenkreisen nicht besonders gut gelitten ist,</li><li>welche Vorbilder aus dem wahren Leben Hirsch als Vorlage für ihre Romanfiguren dienen,</li><li>welches Buch von ihr im Internet heute Preise von über 1.000 Euro erzielt.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartnerinnen:</strong><br/><ul><li>Jana Mikota, Oberstudienrätin (Uni Siegen)</li><li>Jana Haase, Archivarin des Lette Vereins in Berlin</li><li>Marianne Brüning: Jenny Hirsch. Frauenrechtlerin, Redakteurin, Schriftstellerin; Jüdische Miniaturen (2004)</li><li>Jenny Hirsch: Ein seltsamer Fall. Ein Kriminalroman von 1912 (2019)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-lucy-stone-100.html" >13. August 1818 - Geburtstag der amerikanischen Frauenrechtlerin Lucy Stone</a></li><li><a href="https://www.letteverein.berlin/" >Lette Verein Berlin</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Irene Geuer<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 24 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Irene Geuer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Krimi, Roman, Schriftstellerin, Frauenwahlrecht, Suffragette, Hedwig Dohm, Allgemeiner Deutscher Frauenverein, Lette-Verein, Lette, Zeitzeichen, 25.11.2024, 25.11.1829</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die am 25.11.1829 geborene Schriftstellerin kämpft zeitlebens für die Unabhängigkeit von Frauen. Ihr Engagement finanziert sie selbst, mit unkonventionell verdientem Geld.</itunes:summary>
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      <title>Patent für Stacheldraht: Das Ende der Cowboy-Ära?</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-patent-fuer-stacheldraht-das-ende-der-cowboy-aera-102.html</link>
      <description>Am 24.11.1874 verändert ein Patent die USA und den Wilden Westen: Der Stacheldraht revolutioniert die Viehhaltung - und hat dramatische Folgen für Cowboys und Indianer. Von Martin Herzog.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 24.11.1874 verändert ein Patent die USA und den Wilden Westen: Der Stacheldraht revolutioniert die Viehhaltung - und hat dramatische Folgen für Cowboys und Indianer.</p><br/><br/><p>Das Prinzip ist simpel: Zwei lange, ineinander verdrillte Drähte und darin in kleinen Abständen eingearbeitet kurze Drähte, deren Enden angespitzt nach außen abstehen. Eine praktische Erfindung, dieser Stacheldraht: billig zu produzieren, auch auf große Distanzen einfach zu installieren und dabei so wirksam wie kein anderer Zaun. Am 24. November 1874 erhält der Farmer <span lang="en">Joseph Glidden</span> aus <span lang="en">Missouri</span> für diese Erfindung das US-Patent Nr. 157.124.<br/><br/><span lang="en">Glidden</span> ist nicht der Einzige, der sich an der Entwicklung eines stachelbewehrten Drahtzauns versucht hat. Als Erster hat er jedoch die Idee, die Metalldornen durch Verdrillen zweier Längsdrähte so zu fixieren, dass sie nicht mehr hin und her rutschen können. Mit einer umgebauten Kaffeemühle produziert Joseph Glidden die ersten Meter seiner flexiblen Stahlbarriere, die in kürzester Zeit das Gesicht des amerikanischen Westens grundlegend verändern wird.<br/><br/>In diesem Zeitzeichen erweckt Autor Martin Herzog die Geschichte vom Stacheldraht und dem Ende der Cowboys auf Grundlage historischer Fakten zum Leben.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog:</strong><br/><ul><li>Vom Reichtum des Stacheldraht-Erfinders und was Glidden mit dem Geld anfängt,</li><li>was Gliddens Stacheldraht von anderen unterscheidet und sicherer macht,</li><li>wie Glidden die skeptischen Texaner von seiner Erfindung überzeugt und sich anschließend vor Aufträgen nicht mehr retten kann,</li><li>wieso die Cowboys und auch die Indianer unter den zunehmenden Stacheldraht-Barrieren leiden.</li></ul><br/><strong>Das ist unsere wichtigste Quelle:</strong><br/><ul><li>Olivier Razac: Politische Geschichte des Stacheldrahts. Prärie, Schützengraben, Lager. Zürich-Berlin 2003</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>SWR2 Wissen: <a href="https://www.swr.de/swrkultur/wissen/indianer-in-den-usa-neues-selbstbewusstsein-der-native-americans-swr2-wissen-2022-11-21-100.html#:/strong>Americans</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-patent-cotton-gin-100.html" >14.03.1794: Patent für erste Baumwoll-Entkörnungsmaschine "Cotton Gin"</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-john-bennet-lawes-meldet-duenger-zum-patent-an-100.html" >23. Mai 1842 - John Bennet Lawes meldet Kunstdünger zum Patent an</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-milchpulver-patent-102.html" >9. April 1872 - Patent für die Herstellung von Milchpulver</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-patent-geschirrspuelmaschine-100.html" >28. Dezember 1886 - Erste funktionierende Spülmaschine patentiert</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Martin Herzog<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 23 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Martin Herzog</itunes:author>
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      <itunes:summary>Am 24.11.1874 verändert ein Patent die USA und den Wilden Westen: Der Stacheldraht revolutioniert die Viehhaltung - und hat dramatische Folgen für Cowboys und Indianer.</itunes:summary>
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      <title>Das geheime Leben der DDR-Elite: die Waldsiedlung Wandlitz</title>
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      <description>Die Waldsiedlung Wandlitz, fast 30 Jahre exklusiver Wohnort für SED-Politbüromitglieder. Am 23.11.1989 gewährt erstmals eine TV-Reportage der Öffentlichkeit Einblick. Von Thomas Klug.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Waldsiedlung Wandlitz, fast 30 Jahre exklusiver Wohnort für SED-Politbüromitglieder. Am 23.11.1989 gewährt erstmals eine TV-Reportage der Öffentlichkeit Einblick.</p><br/><br/><p>Offiziell existiert die Waldsiedlung Wandlitz nicht. Das Gebiet ist auf keiner Karte verzeichnet. Es ist scheinbar Niemandsland. Die <abbr title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</abbr>-Öffentlichkeit erfährt nichts von der Siedlung. Intern gilt die Regel: Wer Mitglied oder Kandidat des <abbr title="Sozialistische Einheitspartei Deutschlands">SED</abbr>-Politbüros wird, muss nach Wandlitz umziehen. Es reicht also nicht aus, nur Minister oder Vorsitzender einer Blockpartei zu sein.<br/><br/>Im Herbst 1989 versucht das <abbr title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</abbr>-Fernsehen erstmals, die Siedlung zu besichtigen. Reporter Jan <span lang="fr">Carpentier</span> fährt mit einem Kamerateam für die Jugendsendung "Elf99" dorthin, wo die politische Macht Ostdeutschlands wohnt. Doch sie werden abgewiesen. Es handele sich um ein militärisch gesichertes Objekt.<br/><br/>Erst zwei Tage später, am 23. November, gibt es den ersten offiziellen Termin zur Besichtigung der Politbürosiedlung. Ein Mensch, der sich als Schmidt vorstellt, führt die Pressevertreter durch ein schon länger leer stehendes Wohnhaus und behauptet, die Einrichtung stamme aus <abbr title="Deutsche Demokratische Republik">DDR</abbr>-Produktion. Nur einige Sanitärarmaturen seien importiert worden.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:</strong><br/><ul><li>in welchem Teil von Berlin die DDR-Führung zunächst wohnt,</li><li>was der russische Dichter Wladimir Majakowski damit zu tun hat,</li><li>warum die SED-Prominenz 1953 nach Berlin-Karlshorst umzieht,</li><li>wann sich die ersten Funktionäre in der Wandlitzer Waldsiedlung niederlassen,</li><li>wie das Haus von SED-Chef Walter Ulbricht ausgestattet ist.</li></ul><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ulrich Mählert (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 14.07.1945: Beginn der "Blockparteien" in der Sowjetischen Besatzungszone</li><li>Zeitzeichen 22.04.1946: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-sed-vereinigungsparteitag-kpd-spd-100.html" >KPD und SPD vereinigen sich in Ost-Berlin zur SED</a></li><li>Zeitzeichen 17.06.1953: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-aufstand-ddr-100.html" >Aufstand in Ost-Berlin und in der DDR</a></li><li>Zeitzeichen 06.01.1990: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/lindenberg-102.html" >Erste DDR-Tournee von Udo Lindenberg</a></li><li>IFL: <a href="https://landschaften-in-deutschland.de/exkursionen/80_e_520-waldsiedlung-wandlitz/" >Stelenrundgang in der Waldsiedlung Wandlitz</a></li><li>Bundesarchiv: <a href="https://www.stasi-mediathek.de/themen/organisation/Politb%C3%BCro%20des%20ZK%20der%20SED/" >Stasi-Dokumente zum "Politbüro des ZK der SED"</a></li><li>bpb.de: <a href="https://www.bpb.de/themen/deutsche-teilung/ddr-kompakt/521851/institutionen-der-sed/" >Institutionen der SED</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Klug<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 22 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Klug</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 23.11.2024, 23.11.1989, Honecker, Krenz, Schabowski, Elf99, Jan Carpentier, Majakowski-Ring</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Die Waldsiedlung Wandlitz, fast 30 Jahre exklusiver Wohnort für SED-Politbüromitglieder. Am 23.11.1989 gewährt erstmals eine TV-Reportage der Öffentlichkeit Einblick.</itunes:summary>
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      <title>Start ins Chaos: Konferenz zur Rechtschreibreform (22.11.1994)</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-start-ins-chaos-konferenz-zur-rechtschreibreform--100.html</link>
      <description>Groß, klein, zusammen, getrennt - die deutsche Rechtschreibung ist voller Fallstricke. Mit einer Reform sollte sie vereinheitlicht und vereinfacht werden - mit gemischtem Erfolg. Von Christian Kosfeld.</description>
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      <![CDATA[<p>Groß, klein, zusammen, getrennt - die deutsche Rechtschreibung ist voller Fallstricke. Mit einer Reform sollte sie vereinheitlicht und vereinfacht werden - mit gemischtem Erfolg.</p><br/><br/><p>Fachleute aus der BRD, DDR, Österreich und der Schweiz beraten über viele Jahre, wie die Rechtschreibung einfacher, einheitlicher, verständlicher für Lernende werden kann: 1964 wird das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache in Mannheim gegründet, als wissenschaftliche Einrichtung zur Erforschung der deutschen Sprache.<br/><br/>1987 beauftragt die Kultusministerkonferenz der Länder das Institut, ein Regelwerk zu erstellen. Sieben Jahre später ist es soweit. Vom 22. bis 24. November 1994 treffen sich Wissenschaftlerinnen, Fach-Beamte und Verbände zur Wiener Orthographiekonferenz. Sie empfehlen eine umfassende Rechtschreibreform.<br/><br/>Schließlich beschließt die Kultusministerkonferenz die Einführung der neuen Rechtschreibung zum 1. August 1998. Als die Vorschläge bekannt werden, bricht eine Protestwelle los. Doch das Bundesverfassungsgericht entscheidet: Die Reform ist rechtmäßig und darf bis zum Jahr 2005 in Behörden, Verwaltungen, Schulen und Hochschulen eingeführt werden. Auch sie wird in den folgenden Jahren mehrmals reformiert.<br/><br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:</strong><br/><ul><li>was Konrad Duden 1876 anlässlich einer ersten Rechtschreib-Konferenz erklärt,</li><li>welche wichtigen Änderungen die "Neue Rechtschreibung" von 1901 enthält,</li><li>wie viele Germanisten an der Wiener Orthographie-Konferenz teilnehmen,</li><li>warum 2004 der "Rat für Deutsche Rechtschreibung" gegründet wird,</li><li>wie wichtig das Lernen von Rechtschreibregeln trotz KI und Textprüf-Programmen ist.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Sabine Krome (Projektleiterin Orthographieforschung am Leibniz Institut für Deutsche Sprache Mannheim, Ex-Geschäftsführerin des "Rats für deutsche Rechtschreibung")</li><li>Ilpo Tapani Piirainen: Der Weg zur deutschen Rechtschreibreform von 1998. Zur Geschichte einer Kulturfertigkeit. In: Orbis Linguarum, 1999</li><li>Günther Thomé: Deutsche Orthographie: historisch - systematisch - didaktisch. Grundlagen der Wortschreibung. Oldenburg 2019</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: Geschichte der Rechtschreibung</li><li>MoMa: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL21vcmdlbm1hZ2F6aW4vOGVkZjMwNDYtNjVlNC00YjRkLWI0OGMtNTk5MzE5ZDY4MDVj" >25 Jahre Rechtschreibreform</a></li><li>Rat für deutsche Rechtschreibung: <a href="https://www.rechtschreibrat.com/regeln-und-woerterverzeichnis/" >Grundlagen der deutschen Rechtschreibung</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Kosfeld <br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 21 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Christian Kosfeld</itunes:author>
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      <title>Der Schelm Nasreddin Hoca: Humorist der islamischen Welt</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-schelm-nasreddin-hoca-humorist-der-islamischen-welt-104.html</link>
      <description>Nasreddin Hoca (Todesjahr 1284) begeistert mit seinen humorvollen Geschichten seit Jahrhunderten. Er zeigt, wie Islam und Humor zusammenpassen. Von Marfa Heimbach.</description>
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      <![CDATA[<p>Nasreddin Hoca (Todesjahr 1284) begeistert mit seinen humorvollen Geschichten seit Jahrhunderten. Er zeigt, wie Islam und Humor zusammenpassen.</p><br/><br/><p>Im Herzen der Türkei, in der mittelanatolischen Stadt Akşehir, steht ein Mausoleum, dessen Tür ein überdimensionales Vorhängeschloss sichert – reinste Ironie, denn ansonsten ist die Grabstätte ringsum frei zugänglich.<br/><br/>Das Grab von Nasreddin Hoca ist mit einem übergroßen Turban aus Marmor geschmückt. Darauf steht: Gestorben 683 Hedschra. Nach christlicher Zeitrechnung also 1284. Ob er aber tatsächlich existiert hat oder nicht, ist nicht bekannt.<br/><br/>Heute geht man davon aus, dass Nasreddin Hoca eine historische Persönlichkeit des 13. oder 14. Jahrhunderts gewesen sein könnte. Damals erscheinen die ersten Nachrichten über ihn. Sie berichten über ein Schlitzohr, das verschmitzt und mit Schläue, manchmal auch frech, die Schwächen der Menschen humorvoll karikiert.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:</strong><br/><ul><li>Warum Nasreddin Hoca in der Erzählforschung als "Kristallisations-Figur" bezeichnet wird,</li><li>welche Art von Anekdoten und Geschichten von ihm stammen sollen,</li><li>wie groß das Spektrum der Themen ist,</li><li>welche Rolle die Gestalt des berühmten mongolischen Eroberers Timur Leng spielt,</li><li>was Michail Gorbatschow mit Nasreddin Hoca zu tun hat.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Ulrich Marzolph (Islamwissenschaftler, Universität Göttingen)</li><li>Ulrich Marzolph (Hg.): Nasreddin Hoca – 666 wahre Geschichten. München 1996</li><li>Ulrich Marzolph: Arabia Ridens. Frankfurt 1992</li><li>Celal Özcan (Hg.): Die besten Geschichten von Nasreddin Hoca. München 2014</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>HR2: <a href="https://www.hr2.de/podcasts/zauberwald/nasreddin-hodscha-und-der-walnussbaum--aus-der-tuerkischen-ueberlieferung--ab-5--erzaehlt-von-christiane-willms,podcast-episode-120428.html" >Nasreddin Hodscha und der Walnussbaum</a></li><li>NDRKultur: <a href="https://www.ndr.de/kultur/sendungen/freitagsforum/Wie-steht-es-um-Humor-im-Islam,pamuk184.html" >Wie steht es um den Humor im Islam?</a></li><li>SWR: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/was-glaubt-deutschland/humor-in-den-religionen/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzE1MTM0MjU" >Humor in den Religionen</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Marfa Heimbach<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Sarah Fitzek</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 20 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Marfa Heimbach</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Nasreddin Hoca, Islam, Schelm, Arabische Welt, Religion, Humor, 21.11.1284, 21.11.2024</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Nasreddin Hoca (Todesjahr 1284) begeistert mit seinen humorvollen Geschichten seit Jahrhunderten. Er zeigt, wie Islam und Humor zusammenpassen.</itunes:summary>
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      <title>Der Jahrhundertroman: 100 Jahre "Zauberberg"</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-der-jahrhundertroman--jahre-zauberberg-100.html</link>
      <description>Bequem, lustig und auf begrenztem Raum - so stellt sich Thomas Mann sein neues Werk vor. Am Ende ufert die Arbeit so aus wie der Aufenthalt von Hans Castorp im Sanatorium. Im November 1924 kommt das Buch erstmals in den Handel. Von Monika Buschey.</description>
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      <![CDATA[<p>Bequem, lustig und auf begrenztem Raum - so stellt sich Thomas Mann sein neues Werk vor. Am Ende ufert die Arbeit so aus wie der Aufenthalt von Hans Castorp im Sanatorium. Im November 1924 kommt das Buch erstmals in den Handel.</p><br/><br/><p>Thomas Manns Roman begleitet den jungen Hans Castorp, der seinen kranken Vetter im Berghof besucht. Er will eigentlich nur ein paar Wochen bleiben, doch schon bald verändert sich sein Leben – und das Verständnis von Zeit. In der dünnen Bergluft wird er mit Liebe, Tod und philosophischen Fragen konfrontiert, die ihn bis zum Ersten Weltkrieg begleiten. <br/><br/>Mann verarbeitet in seinem Jahrhundertroman mit präziser Sprache und feiner Ironie sein eigenes Leben. Im Frühsommer 1912 begibt sich der 36-Jährige in die Schweizer Berge, um seine an Tuberkulose erkrankte Frau Katia zu besuchen. Im Sanatorium von Davos begegnet er einer faszinierenden Welt aus Kranken und Genesenden, deren seltsames Verhalten seine Fantasie anregt. Noch lange nach seiner Reise spielt er mit den Eindrücken, und aus diesen keimen die ersten Ideen für seinen großen Roman.<br/><br/>Über Jahre hinweg geschrieben, entfaltet sich "Der Zauberberg" als psychologisches und geistiges Abenteuer, das tief in die Zeitgeschichte der Vorkriegsjahre eintaucht. Es ist ein literarisches Monument über den Wandel der Wahrnehmung und die Komplexität des Lebens, das auch ein Jahrhundert nach seiner Veröffentlichung zum Nachdenken und Staunen anregt.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Monika Buschey:</strong><br/><ul><li>wie der Roman mit seinen langen Dialogen und tiefgründigen Reflexionen auch zu einer intensiven Auseinandersetzung mit der eigenen Wahrnehmung anregt,</li><li>wie die Charaktere des Romans, Leo Naphta und Ludovico Settembrini, zentrale Fragen des 20. Jahrhunderts behandeln und dabei die politische Landschaft der damaligen Zeit widerspiegeln,</li><li>und wie das Buch den Leser in eine Welt entführt, in der Entschleunigung den Tag bestimmt.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Ralph Köhnen, Ruhr Universität Bochum</li><li>Thomas Mann: Der Zauberberg, Frankfurt am Main 1924. </li><li>Hans Wysling: Thomas Mann. Selbstkommentare: „Der Zauberberg“, Informationen und Materialien zur Literatur, Berlin 1939.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen - <a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/persoenlichkeiten/thomas_mann/index.html" >Thomas Mann</a></li><li>ARTE Dokumentation - <a href="https://www.arte.tv/de/videos/114223-000-A/der-zauberberg-thomas-manns-jahrhundertroman/" >"Der Zauberberg", Thomas Manns Jahrhundertroman</a></li><li>Planet Schule - <a href="https://www1.wdr.de/fernsehen/planet-schule/videos/video-dichter-dran-thomas-mann-100.html" >Dichter dran: Thomas Mann</a></li><li>WDR Zeitzeichen - <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-thomas-mann-bbc-rede-judenmord-100.html" >27. September 1942 - Thomas Mann spricht in der BBC über den Holocaust</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Monika Buschey <br/>Redaktion: Frank Zirpins <br/>Technik: Sarah Fitzek </p>]]>
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      <itunes:summary>Bequem, lustig und auf begrenztem Raum - so stellt sich Thomas Mann sein neues Werk vor. Am Ende ufert die Arbeit so aus wie der Aufenthalt von Hans Castorp im Sanatorium. Im November 1924 kommt das Buch erstmals in den Handel.</itunes:summary>
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      <title>Dritter Stern für das Restaurant "Aubergine" (am 19.11.1979)</title>
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      <description>Mit seinem Restaurant "Aubergine" kocht sich Eckart Witzigmann an die Spitze der deutschen Gastro-Szene. Eineinhalb Jahrzehnte lang hält er die höchste Auszeichnung - drei Michelin-Sterne. Von Andrea Klasen.</description>
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      <![CDATA[<p>Mit seinem Restaurant "Aubergine" kocht sich Eckart Witzigmann an die Spitze der deutschen Gastro-Szene. Eineinhalb Jahrzehnte lang hält er die höchste Auszeichnung - drei Michelin-Sterne.</p><br/><br/><p>Nachdem er sich mit dem Restaurant "Tantris" bereits zwei Guide-Michelin-Sterne erkocht hat, öffnet Eckart Witzigmann 1978 sein Restaurant "Aubergine" in München. Ein Jahr später schon erhält er das größtmögliche Lob: Der Guide Michelin vergibt am 19. November 1979 die höchste Auszeichnung.<br/><br/>Die "Aubergine" erhält als erstes deutsches Restaurant einen dritten Stern. Der 38-jährige Witzigmann ist damit einer der wenigen Nicht-Franzosen, denen das damals gelingt.<br/><br/>Schon in den 1920er-Jahren werden für den Guide Michelin anonyme Tester losgeschickt, sogenannte "Inspektoren", wie sie bis heute heißen. Es sind im weitesten Sinn Leute aus der Gastronomiebranche - Hoteliers, professionelle Köche, Lebensmittelexperten. 1926 wird der Michelinstern eingeführt. Seit 1966 gibt es den Guide Michelin auch für Deutschland. Die Redaktion hat ihren Sitz in Karlsruhe.<br/><br/>Eckart Witzigmann behält seine drei Sterne von 1979 bis 1994, bis das Restaurant zugemacht wird. Im März 1993 wird Witzigmann wegen Kokainbesitzes zu einer zweijährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Er verliert die Konzession für die "Aubergine".<br/><br/>Eine zu harte Strafe finden manche. Der Gault&amp;Millau - neben dem Guide Michelin ein weiterer einflussreicher Restaurantführer - adelt Eckart Witzigmann auch deshalb mit dem Titel "Koch des Jahrhunderts", um seine außerordentliche Klasse herauszustellen. <br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Klasen:</strong><br/><ul><li>wie Witzigmann mit einer Brühe eine Kollegin verzaubert,</li><li>wie sich für Witzigmann am Schweizer Tellerlift die Tür zur französischen Spitzengastronomie öffnet,</li><li>warum sich Frankreich zum kulinarischen Schlaraffenland entwickelt,</li><li>warum ein Bauunternehmer Witzigmann nach München holt,</li><li>dass Publikum und Nouvelle Cuisine erst allmählich zueinander finden müssen.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.eckart-witzigmann.de/index.php?id=54" >Eckart Witzigmanns Biografie: Was bleibt, 2021</a>.</li><li><a href="https://www.swr.de/swr1/swr1leute/lea-linster-spitzenkoechin-leidenschaft-fuers-kochen-und-dazu-ein-michelin-stern-100.html" >Gespräch mit der Sterneköchin Léa Linster</a></li><li>Gespräch mit Madeleine Jakits, langjährige Journalistin des Gourmet-Magazins "Der Feinschmecker".</li><li>Léa Linster: Deutschland küsst Frankreich. Meine liebsten Rezepte aus beiden Ländern, 2024.</li></ul><br/><strong>Weiterführender Link:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/essen/gourmetkueche/pwieberuehmtekoeche100.html" >Planet Wissen: Gourmetküche - Berühmte Köche</a></li></ul><br/><strong>Hörtipp</strong>:<br/><ul><li>Reinhören: "<a href="https://1.ard.de/alles-in-butter" >Alles in Butter</a>" ist der Genuss-Podcast von WDR 5. Neue Folgen gibt’s immer freitags in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt.</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Klasen<br/>Redaktion: Christoph Tiegel, Frank Zirpins<br/>Technik: Nico Söllner</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 18 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>19.11.2024, 19.11.1979, Eckart Witzigmann, Paul Bocuse, Haute Cuisine, Gault Millau, Guide Michelin, Fine Dining, Aubergine, München, Kochbücher, Red Bull, Zeitzeichen, Geschichte</itunes:keywords>
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      <title>Das kulturelle Zentrum Japans: Kyoto wird Hauptstadt</title>
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      <description>Kyoto, die alte Kaiserstadt, war und ist das kulturelle Zentrum Japans: Hier entstanden die schönsten Tempel und die schachbrettartige Architektur der Stadt. 794 wurde Kyoto zur Hauptstadt Japans ernannt. Von Claudia Friedrich.</description>
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      <![CDATA[<p>Kyoto, die alte Kaiserstadt, war und ist das kulturelle Zentrum Japans: Hier entstanden die schönsten Tempel und die schachbrettartige Architektur der Stadt. 794 wurde Kyoto zur Hauptstadt Japans ernannt.</p><br/><br/><p>Kyōto, die historische Kaiserstadt Japans, zieht mit ihren jahrhundertealten Tempeln und Teehäusern Besucher aus aller Welt in ihren Bann. Doch wer genau hinsieht, entdeckt weit mehr als nur schöne Fotomotive: Kyōto ist Japans kulturelles Herz und war einst Mittelpunkt der politischen Macht.<br/><br/>Im Jahr 794 entscheidet Kaiser Kanmu, seine Residenz nach Heian-kyō - das heutige Kyōto - zu verlegen. Diese Entscheidung begründet nicht nur eine neue Hauptstadt, sondern auch eine Epoche kultureller Blüte, die bis heute nachhallt.<br/><br/>Nach chinesischem Vorbild ist Kyōto als Schachbrettstadt angelegt, um die gesellschaftlichen Strukturen abzubilden. Der Rang einer Person bestimmt, wie weit ihr Wohnort von der Residenz des Kaisers im Norden entfernt ist. Auch Tempel, Schreine und die Nähe zur Natur spielen bei der Konstruktion der Stadt eine zentrale Rolle.<br/><br/>In Kyōto leben alte Traditionen bis heute weiter. Ob Handwerkskunst, Räucherstäbchenläden oder Süßigkeiten aus Bohnen, für die Japan berühmt ist: Die Stadt vereint Vergangenheit und Gegenwart in einmaliger Weise. Ein Besuch in Kyōto ist wie eine Zeitreise an einen Ort, an dem die Seele des Landes spürbar bleibt.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich:</strong><br/><ul><li>Was Kyōto zu jeder Zeit des Jahres in einem anderen Licht erstrahlen lässt, </li><li>warum die historischen Bezirke Kyōtos das Stadtbild seit Jahrhunderten prägen, </li><li>wie die Kunst der Landschaftsgestaltung zur Meditationspraxis erhoben wird,</li><li>wie sich die traditionelle Teezeremonie in Kyōto vom Rest Japans unterscheidet, und welche tiefe Bedeutung sie für die Einheimischen hat,</li><li>wo man die schönsten Kirschblüten- und Herbstlaub-Spots abseits des großen Trubels findet.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Wolfgang Schwentker: Geschichte Japans, München 2022 </li><li>Matsuo Bashō, In: Haiku. Frankfurt am Main 2016</li><li>Matsuo Bashō: Hundertelf Haiku, Zürich 2009</li><li>Murasaki Shikibu: Die Geschichte vom Prinzen Genji, Frankfurt am Main 1994. Sei Shōnagon: Kopfkissenbuch, Zürich 2015</li></ul><br/><strong>Und das ist unsere wichtigste Interviewpartnerin: </strong><br/><ul><li>Dr. Chantal Weber, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Japanologie am Ostasiatischen Institut der Universität zu Köln</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://museum-fuer-ostasiatische-kunst.de/Start" >Museum für Ostasiatische Kunst Köln</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/asien/japan/japan-geschichte-100.html" >Die Geschichte Japans</a></li><li>Welten-Saga II - <a href="https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/weltensaga-zwei-die-schaetze-japans-mit-christopher-clark-doku-100.html" >Die Schätze Japans</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Claudia Friedrich <br/>Redaktion: Sefa Inci Suvak</p>]]>
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      <itunes:keywords>Japan, Kaiserstadt, Tenno, Shintoismus, schachbrettartige Architektur, Zeitzeichen, 18.11.2024. 18.11.794</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Kyoto, die alte Kaiserstadt, war und ist das kulturelle Zentrum Japans: Hier entstanden die schönsten Tempel und die schachbrettartige Architektur der Stadt. 794 wurde Kyoto zur Hauptstadt Japans ernannt.</itunes:summary>
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      <title>Einmachen in Blech: Nicolas Appert, Erfinder der Konservendose</title>
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      <description>Die Konservendose, eine nützliche Erfindung, die sich vielleicht ewig hält. Wir verdanken sie dem französischen Koch Nicolas Appert, geboren am 17.11.1749. Von Kay Bandermann.</description>
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      <![CDATA[<p>Die Konservendose, eine nützliche Erfindung, die sich vielleicht ewig hält. Wir verdanken sie dem französischen Koch Nicolas Appert, geboren am 17.11.1749.</p><br/><br/><p>Nicolas Appert, französischer Koch mit Erfindergeist, revolutioniert vor über 200 Jahren die Art, wie wir Lebensmittel haltbar machen – eine Leistung, die ihm den Titel "Wohltäter der Menschheit" einbringt. <br/><br/>Seine Idee: Nahrung luftdicht verschließen und schonend erhitzen zu können. Für die damalige Zeit klingt das zunächst wie ein Experiment aus einer anderen Welt. Doch genau diese Technik perfektioniert er mit einfachen Küchenutensilien in seiner kleinen Werkstatt nahe Paris.<br/><br/>Apperts Werdegang ist ebenso faszinierend wie seine Erfindung. Vom jüngsten Sohn eines Gastwirtes entwickelt er sich zum Hofkoch und später zu einem innovativen Unternehmer. Seine Erkenntnisse über die Haltbarmachung von Lebensmitteln entspringen auch der drängenden Frage, wie man Soldaten im Feld mit Nahrung versorgen kann. <br/><br/>So baut er nicht nur die erste Konservenfabrik, sondern legt auch den Grundstein für die moderne Ernährung, die noch heute auf seinen Prinzipien basiert.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Kay Bandermann:</strong><br/><ul><li>welche Erfahrungen aus verschiedenen gastronomischen Betrieben Appert bei der Erfindung helfen,</li><li>wie der Koch von Glasbehältern zu robusten Blechdosen wechselt und damit die Konservierung revolutioniert, </li><li>wie die napoleonischen Kriege Apperts Innovationen vorantreiben, </li><li>was ihn dazu bringt, seine Methode zur Haltbarmachung von Lebensmitteln öffentlich zu machen, </li><li>und welche Entdeckungen der Mikrobiologe Louis Pasteur Jahrzehnte nach Apperts Tod macht. </li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Dr. Guido Ritter, Oecotrophologe und Ernährungswissenschaftler, Fachhochschule Münster</li><li><a href="https://books.google.de/books?id=mMs6AAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PP5#v=onepage&amp;q&amp;f=false" >Nicolas Appert: Das Buch für alle Haushaltungen, oder: Die Kunst alle thierische und vegetabilische Nahrungsmittel mehrere Jahre vollkommen genießbar zu erhalten, Koblenz 1810</a>.</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/essen/frischhalten/pwienicolasapperterfinderderkonserve100.html" >Nicolas Appert – Erfinder der Konserve</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/kultur/mittelgebirge/schwarzwald/pwiekonservierungwievorjahren100.html" >Konservierung wie vor 100 Jahren</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/technik/werkstoffe/verpackungen/pwiegeschichtederdose100.html" >Geschichte der Dose</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Kay Bandermann <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak<br/>Technik: Sascha Schiemann</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 16 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 17.11.2024, 17.11.1749, Konservierung, Haltbarkeit, Lebensmittel, Einkochen, Einmachen, Louis Pasteur</itunes:keywords>
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      <title>Aufstieg zur "Perle der Karibik": Die Gründung von Havanna</title>
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      <description>Havanna wird in der Bucht Puerto de Carenas 1519 gegründet, ist viele Jahre spanische Kolonie und kurzzeitig sogar von den Briten besetzt. Die bewegte Geschichte findet sich bis heute überall in der Stadt wieder. Von Andrea Kath.</description>
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      <![CDATA[<p>Havanna wird in der Bucht Puerto de Carenas 1519 gegründet, ist viele Jahre spanische Kolonie und kurzzeitig sogar von den Briten besetzt. Die bewegte Geschichte findet sich bis heute überall in der Stadt wieder.</p><br/><br/><p>Havanna wird gleich dreimal gegründet, in der Bucht Puerto de Carenas - dem heutigen Hafen von Havanna - dann am 16. November 1519. Die spanischen Eroberer brauchen die Stadt "San Cristóbal de La Habana" als Stützpunkt für ihre Silberflotten. Am Anfang ist es ein armseliges Nest aus Hütten und staubigen Straßen. Aufgrund der strategisch günstigen Lage wird Havanna jedoch schnell zur wichtigsten Hafenstadt in der Karibik. 1552 löst sie das im Süden der Insel gelegene Santiago de Cuba als Hauptstadt ab.<br/><br/>Später steigt Havanna durch Zucker und Tabak zur reichsten Stadt der Karibik auf. Der Wohlstand wächst aber nur bei der kleinen Schicht der Herrschenden - die meisten Menschen leben weiter in Elend und Armut. Ende des 19. Jahrhunderts ist Havanna berühmt als die "Perle der Karibik", in den 1950er Jahren als El Dorado für die Mafia und vergnügungssuchende US-amerikanische Touristen.<br/><br/>Heute ist Havanna eine zweigeteilte Stadt: Die renovierte Altstadt mit vielen alten Kolonialbauten und funktionierender Infrastruktur. Und der ganze Rest, der aufgrund von Krisen und Mangelwirtschaft allmählich in sich zusammenfällt.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:</strong><br/><ul><li>von der Legende, wie die Stadt Havanna zu ihrem Namen kommt, </li><li>wie die einjährige Besatzungszeit durch die Briten Havanna für immer verändert,</li><li>wie afrikanische Sklaven Kuba zu wirtschaftlicher Blüte verhelfen,</li><li>warum eine Schiffskatastrophe Kuba zur Unabhängigkeit verhilft,</li><li>von einem Havanna zwischen verwitterten Prachtbauten, chromblitzenden Cadillacs und Salsa-Rhythmen.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Dick Cluster, US-amerikanischer Sachbuchautor und Übersetzer</li><li>Dick Cluster und Rafael Hernández: The History of Havana. 2018</li><li>Graham Greene: Unser Mann in Havanna. 3. Aufl., 1995</li><li>Berge &amp; Meer Touristik GmbH: <a href="https://kuba.de/" >Kuba.de</a></li><li>Bundeszentrale für politische Bildung: <a href="https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/kuba-2022/513285/kleine-geschichte-des-widerstands-in-kuba/" >Kleine Geschichte des Widerstands in Kuba</a></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/kultur/inseln/naturparadies_kuba/pwiehavanna100.html" >Havanna</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-fidel-castro-ruecktritt-kuba-100.html" >19. Februar 2008 - Kubas Staatschef Fidel Castro gibt seinen Rücktritt bekannt</a></li><li>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-ernesto-che-guevara-100.html" >9. Oktober 1967 - Ernesto "Ché" Guevara wird in Bolivien erschossen</a></li><li>Zeitzeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-ruben-gonzalez-104.html" >26.05.1919 - Geburtstag der kubanischen Pianolegende Rubén González</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Andrea Kath<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Christina Gabriel</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 15 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Havanna wird in der Bucht Puerto de Carenas 1519 gegründet, ist viele Jahre spanische Kolonie und kurzzeitig sogar von den Briten besetzt. Die bewegte Geschichte findet sich bis heute überall in der Stadt wieder.</itunes:summary>
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      <title>Als General Sherman 1864 Atlanta niederbrennen ließ</title>
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      <description>Es ist ein gnadenloser Akt, als Nordstaaten-General Shermann am 15.11.1864 die Stadt Atlanta niederbrennen lässt - und ein Wendepunkt im US-Bürgerkrieg. Von Herwig Katzer.</description>
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      <![CDATA[<p>Es ist ein gnadenloser Akt, als Nordstaaten-General Shermann am 15.11.1864 die Stadt Atlanta niederbrennen lässt - und ein Wendepunkt im US-Bürgerkrieg.</p><br/><br/><p>Der US-amerikanische Bürgerkrieg beginnt im April 1861 klein und begrenzt. Doch dann eskalieren Scharmützel zu Schlachten, die Zahl der Toten und Verwundeten geht in die Zehntausende. Im Kampf geht es mit Gewehr, Revolver und Bajonett oft Mann gegen Mann.<br/><br/>Im April 1864 schreibt <span lang="en">Ulysses S. Grant</span>, Oberbefehlshaber der Unions-Armeen, an General <span lang="en">William T. Sherman</span>, dass es jetzt darum geht, <span lang="en">Joseph Eggleston Johnstons</span> Konföderierte Armee zu zerschlagen, so weit wie möglich ins Feindesland vorzurücken und dabei möglichst viele der feindlichen Kriegsressourcen zu zerstören.<br/><br/><span lang="en">Sherman</span> gilt als "harter Hund" und tut, wie ihm geheißen. Er marschiert gegen Atlanta, durchtrennt bei seinem Vormarsch die Lebensadern der Stadt, zerstört Transportwege und Gleise, die er unbrauchbar machen lässt. "Sherman-Schlips" nennen seine Leute die grotesk verbogenen Schienen.<br/><br/>Bisher war die Zivilbevölkerung weitgehend vom Krieg verschont geblieben. Doch Shermans Strategie zielt jetzt auf eine Demoralisierung der Bürger des Südens - abgesegnet von höchster Stelle.<br/><br/>Am 1. September 1864 rückt die letzte bei Atlanta stationierte Südstaatenarmee unter <span lang="en">John Bell Hood</span> aus der Stadt ab. Doch <span lang="en">Sherman</span> ist noch nicht fertig mit Atlanta. Am 15. November 1864 lässt der General die Stadt in Flammen aufgehen.<br/><br/>Die Zerstörung Atlantas gilt als ein Wendepunkt des Krieges. Der Brand führt den Südstaaten die kommende Niederlage vor Augen, General <span lang="en">Sherman</span> fühlt sich in seiner brutalen Strategie bestätigt. <br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Herwig Katzer:</strong><br/><ul><li>Dass die Sklavenbefreiung zunächst gar nicht im Fokus Präsident Lincolns und seines Kabinetts liegen,</li><li>welche Rollen neue Waffen und Taktiken im Sezessionskrieg spielen,</li><li>wie die Eisenbahn entscheidend auf den Kriegsverlauf wirkt,</li><li>warum das Großfeuer im Film "Vom Winde verweht" mit dem realen Geschehen in Atlanta nichts zu tun hat,</li><li>wie General William T. Sherman mit dem Marsch nach Savannah die Niederlage der Südstaaten besiegelt.</li></ul><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Norbert Finzsch, Historiker</li></ul><br/><strong>Weiterführender Link:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/amerikanischer_buergerkrieg/index.html" >Planet Wissen: Der amerikanische Bürgerkrieg</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Herwig Katzer<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 14 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Herwig Katzer</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Vom Winde verweht, Südstaaten, Sklaverei, Civil War, Kriegsgeschichte, Zeitzeichen, 15.11.2024, 15.11.1864</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Es ist ein gnadenloser Akt, als Nordstaaten-General Shermann am 15.11.1864 die Stadt Atlanta niederbrennen lässt - und ein Wendepunkt im US-Bürgerkrieg.</itunes:summary>
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      <title>Nellie Bly reist in 72 Tagen um die Welt - im Jahr 1889</title>
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      <description>Am 14.11.1889 startet die unerschrockene Reporterin Nellie Bly ein abenteurliches Wettrennen um die Welt - in einer Zeit, in der andere Journalistinnen nur mit männlicher Begleitung auf die Straße gehen. Von Christoph Tiemann.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 14.11.1889 startet die unerschrockene Reporterin Nellie Bly ein abenteurliches Wettrennen um die Welt - in einer Zeit, in der andere Journalistinnen nur mit männlicher Begleitung auf die Straße gehen.</p><br/><br/><p><span lang="en">Nellie Bly</span> ist im ausgehenden 19. Jahrhundert eine sogenannte <span lang="en">Stunt</span>reporterin, das ist eine ziemlich abfällige Bezeichnung für das, was sie tatsächlich tut: Sie arbeitet als <span lang="en">Undercover</span>-Journalistin, um soziale Ungerechtigkeit aufzudecken; die Arbeitsbedingungen in einer Fabrik zum Beispiel oder Skandale im Gesundheitssystem.<br/><br/>Ende des Jahres 1888 hat sie aber eine ungeheuerliche Idee: Sie will es <span lang="en">Phileas Fogg</span> gleichtun, dem Helden aus <span lang="fr">Jules Vernes</span> Welterfolg "In 80 Tagen um die Welt". Ihr <span lang="en">New Yorker</span> Verleger Joseph Pulitzer hält <span lang="en">Blys</span> Idee für völlig abwegig. Schließlich ist sie eine Frau.<br/><br/>Nachdem Blys Idee zunächst abgebügelt wird, darf sie ein Jahr später doch starten. Unversehens wird das Unternehmen zum Wettrennen, denn das Konkurrenzblatt "<span lang="en">Cosmopolitan</span>" schickt mit <span lang="en">Elizabeth Bisland</span> in entgegengesetzter Route ebenfalls eine Frau auf Weltreise.<br/><br/>Das Rennen um die Welt bleibt bis zuletzt spannend. Während das Schiff von <span lang="en">Elizabeth Bisland</span> von den Stürmen im Nordatlantik aufgehalten wird, kämpft der Zug von <span lang="en">Nellie Bly</span> mit dem Schnee im mittleren Westen.<br/><br/><span lang="en">Nellie Bly</span> umrundet die Welt in 72 Tagen, sechs Stunden und elf Minuten. In <span lang="en">New York</span> wird sie von einer jubelnden Menschenmenge begrüßt und von einer Ecke des Landes zur anderen gefeiert. Als <span lang="en">Elizabeth Bisland</span> vier Tage später ankommt, bemerkt es kaum jemand, und es ist fast niemand da, um sie zu begrüßen.<br/> <br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christoph Tiemann:</strong><br/><ul><li>Welch großen persönlichen Einsatz <span lang="en">Nellie Bly</span> bei ihren Recherchen bringt,</li><li>warum Frauen als Jounalistinnen Ende des 19. Jahrhunderts meist unter Pseudonym schreiben,</li><li>unter welchen Einschränkungen Journalistinnen arbeiten,</li><li>wen <span lang="en">Nellie Bly</span> mit einem kleinen Umweg besucht,</li><li>wie die <span lang="en">New York World</span> mit einem Ratespiel ihre Auflage zusätzlich ankurbelt.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li><span lang="en">Matthew Goodman</span>, Journalist</li><li><span lang="en">Matthew Goodman: 80 days. Nellie Bly and Elisabeth Bisland’s History Making Race Around the World</span></li><li><span lang="en">Nellie Bly: Around the World in Seventy-Two Days</span></li><li><span lang="en">Elizabeth Bisland: In Seven Stages: A Flying Trip Around the World</span></li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-joseph-pulitzer-102.html" >ZeitZeichen - 29. Oktober 1911: Todestag des Verlegers Joseph Pulitzer</a></li><li><a href="https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/tourismus/geschichte_des_reisens/pwietippsfuerdieweltreise100.html" >Planet Wissen: Geschichte des Reisens - Tipps für die Weltreise</a></li><li>WDR-Hörspiel "Reise um die Erde in 80 Tagen" von Jules Verne</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!<br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christoph Tiemann<br/>Redaktion: David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 13 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Jules Verne, Phileas Fogg, In 80 Tagen um die Welt, Elisabeth Cochrane, Massenmedien, Abenteurerin, Frauenbiografie, Zeitzeichen, 14.11.2024, 14.11.1889</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 14.11.1889 startet die unerschrockene Reporterin Nellie Bly ein abenteurliches Wettrennen um die Welt - in einer Zeit, in der andere Journalistinnen nur mit männlicher Begleitung auf die Straße gehen.</itunes:summary>
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      <title>Kriegsreporter Peter Arnett: Arbeiten unter Lebensgefahr</title>
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      <description>Vietnam, Afghanistan, Irak - der Journalist und Reporter Peter Arnett ist auf den Kriegsschauplätzen dieser Welt fast immer dabei. Oft ist er in Lebensgefahr. Von Anja Arp.</description>
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      <![CDATA[<p>Vietnam, Afghanistan, Irak - der Journalist und Reporter Peter Arnett ist auf den Kriegsschauplätzen dieser Welt fast immer dabei. Oft ist er in Lebensgefahr.</p><br/><br/><p>"<cite>Es gibt Geschichten, für die man sein Leben riskieren muss</cite>", sagte einst <span lang="en">Peter Arnett</span>. Drei Jahrzehnte berichtet der gebürtige Neuseeländer für <abbr title="amerikanische">US-</abbr>Medien von den Kriegsschauplätzen dieser Welt. Seine Feuertaufe erlebt <span lang="en">Arnett</span> im Vietnamkrieg. Von 1962 bis 1970 berichtet der Journalist für die Nachrichtenagentur <abbr title="Associated Press">AP</abbr> von den Fronten in Südostasien. Für seine ungeschminkten Reportagen wird er mit dem Pulitzerpreis geehrt.<br/><br/>1980 gründet <span lang="en">Ted Turner</span> mit <abbr title="Cable News Network"><span lang="en">CNN</span></abbr> den weltweit ersten reinen Nachrichtenkanal und holt den erfahrenen Reporter zum Fernsehen. Mit seinen Reportagen aus Bagdad bringt Arnett 1991 den Irakkrieg in die Wohnzimmer der Welt - und CNN den Durchbruch im Newsgeschäft. Unter anderem schildert der Reporter mit dem schütteren Haar live vom Dach eines Hotels, wie die Bomben und Raketen rings um ihn herum in der irakischen Hauptstadt einschlagen.<br/><br/>Einen Namen macht Arnett sich auch durch seine Interviews etwa mit Saddam Hussein oder 1997 mit dem damals noch weithin unbekannten Al-Qaida-Führer Osama bin Laden. Arnetts Erfolge als Reporter und Kriegsberichterstatter sind unbestritten - ebenso wie seine Eitelkeit. 1999 verlässt er CNN nach einigen Auseinandersetzungen. <br/><br/>Arnett wechselt noch einige Male den Arbeitgeber, ehe er 2007 seine Reporter-Laufbahn im Alter von 73 Jahren beendet. Er zieht sich ins Privatleben zurück und lebt seitdem in <cite>Los Angeles</cite>. <br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Anja Arp:</strong><br/><ul><li>unter welch extremen Bedingungen Arnett vom Vietnamkrieg berichtet,</li><li>wie der Reporter einmal 16 Stunden live sendet und damit die Kriegsberichterstattung verändert, </li><li>welcher Maxime Arnett in seiner Laufbahn stets treu bleibt,</li><li>von Kriegsberichterstattung in Zeiten von <span lang="en">Social Media</span>, <span lang="en">Fake News</span> und <span lang="en">Cyberwar</span>. </li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Martin Löffelholz (Medienwissenschaftler an der TU Ilmenau</li><li>Hrsg. Martin Löffelholz, Kathrin Schleicher, Christian F. Trippe: Krieg der Narrative - Russland, Die Ukraine und der Westen. 2024 </li><li>Katrin Eigendorf: Putins Krieg - Wie die Menschen in der Ukraine für die Freiheit kämpfen.2023</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/>ZeitZeichen: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/lee-miller-fotografin-102.html" >21.07.1977 - Todestag der Fotografin Lee Miller</a><br/>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7906.html" >19. November 1938 - Ted Turner wird geboren</a><br/>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7702.html" >11. August 1988 - Erstes Treffen zur Gründung der Al-Qaida</a><br/>Stichtag: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-us-kongress-ermaechtigung-praesident-johnson-vietnamkrieg-100.html" >7. August 1964 - US-Kongress billigt Vietnamkrieg</a><br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Anja Arp<br/>Redaktion: Sefa-Inci Suvak</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 12 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Anja Arp</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Kriegsreporter, kritischer Journalist, Pulitzer Preis, CNN, Desert Storm, Zeitzeichen, 13.11.2024, 13.11.1934</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Vietnam, Afghanistan, Irak - der Journalist und Reporter Peter Arnett ist auf den Kriegsschauplätzen dieser Welt fast immer dabei. Oft ist er in Lebensgefahr.</itunes:summary>
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      <title>Bonner Kanzlerbungalow: Wände, die deutsche Geschichte atmen</title>
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      <description>Als Dienstwohnung der Kanzler war er ziemlich unbeliebt: der Kanzlerbungalow in Bonn - zu kühl, zu eng, zu wenig Atmosphäre. Am 12. November 1964 wurde er fertiggestellt.&#xD;
 Von Ulli Schäfer.</description>
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      <![CDATA[<p>Als Dienstwohnung der Kanzler war er ziemlich unbeliebt: der Kanzlerbungalow in Bonn - zu kühl, zu eng, zu wenig Atmosphäre. Am 12. November 1964 wurde er fertiggestellt.
</p><br/><br/><p>Im ehemaligen Regierungsviertel von Bonn steht der Kanzlerbungalow – ein schlichtes Gebäude, das zwischen Bäumen und Rasenflächen fast unscheinbar wirkt. Doch hinter den bodentiefen Fenstern und Flachdächern wurde ein bedeutendes Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte geschrieben. Von 1964 bis 1999 diente der Bungalow als Wohn- und Empfangsort der Bundeskanzler, die hier in schlichter, offener Architektur wegweisende Entscheidungen trafen und hochrangige Gäste willkommen hießen. <br/><br/>Entworfen vom Architekten Sep Ruf, spiegelt das Gebäude Ludwig Erhards Wunsch nach einem demokratischen und modernen Bau wider: Keine Pracht, sondern Transparenz und Bescheidenheit, inspiriert von den Prinzipien des Bauhaus. Die Innenräume – geprägt von Glas und minimalistischem Design – geben Politik und Prominenz einen nüchternen Rahmen. <br/><br/>Doch die Kanzler haben unterschiedliche Ansichten über das Gebäude: Während Erhard und Schmidt den puristischen Stil schätzen, passt Helmut Kohl das Interieur seinem Geschmack an und gestaltet den Bungalow zum seinem ganz persönlichen Machtzentrum um. <br/><br/>Heute steht der Kanzlerbungalow unter Denkmalschutz und kann von der Öffentlichkeit besichtigt werden – ein Ort, an dem sich deutsche Architektur und politische Geschichte lebendig vereinen. <br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Ulli Schäfer:</strong><br/><ul><li>warum der Kanzlerbungalow als Symbol für Erhards Vision von Bescheidenheit und Demokratie entworfen wird, </li><li>und wieso das so gar nicht zu seinem öffentlichen Image passt, </li><li>wie die Baukosten und der geplante Swimmingpool eine Debatte über Luxus auf Staatskosten entfachen, </li><li>welche Veränderungen die einzelnen Kanzler vornehmen,</li><li>und warum unter Helmut Schmidt sogar Panzerglasfenster eingebaut werden.</li></ul><br/><strong>Das ist unsere wichtigste Quelle:</strong><br/><ul><li>Kanzlerbungalow, hrsg. von der Wüstenrot-Stiftung und der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, München, London, New York 2023.</li></ul><br/><strong>Und das ist unsere wichtigste Interviewpartnerin:</strong><br/><ul><li>Judith Kruse, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Haus der Geschichte in Bonn</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Haus der Geschichte: <a href="https://www.hdg.de/haus-der-geschichte/historische-orte/kanzlerbungalow" >Historische Orte</a></li><li>Wüstenrot Stiftung: <a href="https://wuestenrot-stiftung.de/kanzlerbungalow-sep-ruf-bonn/" >Kanzlerbungalow in Bonn</a></li><li>Geheimnisvolle Orte – <a href="https://www1.wdr.de/fernsehen/geheimnisvolle-orte/sendungen/geheimniskanzlerbungalow104.html" >Geheimnis Kanzlerbungalow</a></li><li>Deutsche Stiftung Denkmalschutz über die <a href="https://www.monumente-online.de/de/ausgaben/2008/4/die-leichtigkeit-des-steins.php" >Architektur von Bungalows</a></li><li>Architekt <a href="http://www.sep-ruf.com/" >Sep Ruf</a></li><li><a href="https://seprufgesellschaft.org/" >Sep Ruf Gesellschaft</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Ulli Schäfer <br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse </p>]]>
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      <pubDate>Mon, 11 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Ludwig Erhard, Sep Ruf, Dienstsitz Bundeskanzler, Bonn, Demokratie, Zeitzeichen, 12.11.1964, 12.11.2024</itunes:keywords>
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      <title>Quelle-Insolvenz: Der Pionier des Online-Shoppings macht pleite</title>
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      <description>Der Versandhandel überlebt einen Krieg und die Ölkrise, nicht aber den Tod seines Gründers. Am 11.11.2009 ist Quelle insolvent. Dabei funktioniert die Geschäftsidee bis heute. Von Kay Bandermann.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Versandhandel überlebt einen Krieg und die Ölkrise, nicht aber den Tod seines Gründers. Am 11.11.2009 ist Quelle insolvent. Dabei funktioniert die Geschäftsidee bis heute.</p><br/><br/><p>In der Essener Grugahalle herrscht am 11. November 2009 gähnende Leere. Nur rund ein Dutzend der 10.000 Quelle-Gläubiger verlieren sich im Saal. Für Insolvenzverwalter Klaus-Hubert Görg ist der Auflösungsakt nur noch eine Formalie. Das Aus für das traditionsreiche Versandunternehmen hat Görg schon Wochen zuvor in der Quelle-Heimatstadt Fürth angekündigt. 4.000 Mitarbeiter und 1.000 Beschäftigte bei Zulieferern und Dienstleistern verlieren ihren Job. Dabei hat alles so vielversprechend angefangen.<br/><br/>1927 gründet Unternehmer Gustav Schickedanz die Firma "Gustav Schickedanz Kurzwaren en gros", aus der der innovative Versandhandel Quelle hervorgeht. Umsatz und Gewinne wachsen rasch. Zeitweise liegt der Quelle-Katalog praktisch in jedem deutschen Haushalt. Das Konzept geht über Jahrzehnte auf. Quelle trotzt dem vorübergehenden Berufsverbot des Firmengründers, der Ölkrise und der aufkommenden Konkurrenz durch Neckermann und Otto.<br/><br/>Doch der Internethandel schwächt Quelle nachhaltig. Hinzu kommt die Fusion mit dem kriselnden Kaufhaus-Konzern Karstadt 1999, zu dessen Rettung ein dreistelliger Millionenbetrag die Konten wechselt. Daher verschont Insolvenzverwalter Görg Karstadt 2009 - im Gegensatz zu Quelle. <br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Kay Bandermann:</strong><br/><ul><li>wie der Name "Quelle" entsteht</li><li>vom Quelle-Gründer Gustav Schickedanz und seiner Rolle im Nationalsozialismus,</li><li>wie seine Frau Grete den Betrieb nach dem Zweiten Weltkrieg rettet,</li><li>von den ersten Konkurrenten Neckermann und Otto,</li><li>wie Ölkrise und Digitalisierung Quelle erst zu Veränderungen und schließlich zur Aufgabe zwingen</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Ralf Deckers, Mitarbeiter am Institut für Handelsforschung in Köln</li><li>Gustav Schickedanz, Quelle-Gründer</li><li>Gregor Schöllgen, Biograf</li><li>Gregor Schöllgen: Gustav Schickedanz - Biografie eines Revolutionärs. Berlin 2010</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>14. Mai 2006: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag1712.html" >Rudolph Karstadt eröffnet sein erstes Geschäft</a></li><li>Galerie: <a href="https://www1.wdr.de/archiv/arcandor/karstadt296.html" >Karstadt - wie alles begann</a></li><li>2. September 2010: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag4516.html" >Slogan "Neckermann macht's möglich" erscheint</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Kay Bandermann<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse<br/>Technik: Michael Franke</p>]]>
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      <pubDate>Sun, 10 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Kay Bandermann</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Insolvenz, Neckermann, Otto, Karstadt, Shopping, Gustav Schickedanz, Fürth, Nationalsozialismus, Zeitzeichen, 11.11.2009, 11.11.2024</itunes:keywords>
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      <title>Friedrich Schiller: Dichter der Freiheit und Rebellion</title>
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      <description>Am 10.11.1759 wird der große Dichter und Dramatiker Friedrich Schiller in Marbach am Neckar geboren. Rebellion und die Suche nach Freiheit und Freude bestimmen sein Leben und Werk. Von Irene Dänzer-Vanotti.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 10.11.1759 wird der große Dichter und Dramatiker Friedrich Schiller in Marbach am Neckar geboren. Rebellion und die Suche nach Freiheit und Freude bestimmen sein Leben und Werk.</p><br/><br/><p>Geboren wird Johann Christoph Friedrich Schiller am 10. November 1759 in Marbach am Neckar, im Herzogtum Württemberg, einem der deutschen Kleinstaaten. Sein Vater Johann ist Arzt beim Militär, die Mutter Elisabetha entstammt einer Bäckerfamilie. Der Ton in der Familie ist rau. Der Vater gilt als autoritär.<br/><br/>In die Ausbildung des Schülers Friedrich Schiller mischt sich schon bald der Herzog persönlich ein. Carl Eugen von Württemberg befiehlt, dass der Junge mit 13 Jahren ins Internat der Fürstenakademie zieht. Dort studiert er zunächst Jura und später Medizin.<br/><br/>Tagsüber steckt er im Drill, nachts aber liest er: Goethes Werther, der gerade erschienen ist, Shakespeare oder Gedichte des populären Friedrich Klopstock. Bald dichtet Schiller selbst angeregt, lernt Goethe kennen und wird zum Autor der Freiheit. In Werken wie "Die Räuber" und "Wilhelm Tell" schreibt er über die Rebellion.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Irene Dänzer-Vanotti:</strong><br/><ul><li>wie das Publikum auf die Uraufführung der "Räuber" 1782 in Mannheim reagiert,</li><li>was die Anführer der Französischen Revolution in einem Brief an Schiller schreiben,</li><li>welchen hohen Preis der Dichter für seinen Einsatz für die Freiheit zahlt,</li><li>wie Krankheiten sein Leben bestimmen,</li><li>warum seine Freundschaft zu Goethe nur zögerlich beginnt.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Robert Koall (Dramaturg, Düsseldorfer Schauspielhaus)</li><li>Felix Krakau (Regisseur, Düsseldorfer Schauspielhaus)</li><li>Dieter Hildebrandt: Die Neunte - Schiller, Beethoven und die Geschichte eines musikalischen Welterfolgs. München und Wien, 2005</li><li>Rüdiger Safranski: Goethe &amp; Schiller - Geschichte einer Freundschaft. München, 2009</li><li>Hans-Jürgen Schmelzer: Der verlorene Sohn des schwäbischen Herodes - Ein neuer Blick auf Friedrich Schillers Leben und Werk. Stuttgart, 2008</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Zeitzeichen 13.01.1782: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/urauffuehrung-raeuber-schiller-100.html" >Uraufführung des Dramas "Die Räuber"</a></li><li>Zeitzeichen 17.03.1804: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/wilhelm-tell-104.html" >Uraufführung "Wilhelm Tell" von Schiller</a></li><li>Zeitzeichen 09.07.1826: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/charlotte-schiller-100.html" >Tod von Charlotte Schiller</a></li><li>Zeitzeichen 02.11.1970: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-exhumierung-goethe-100.html" >Exhumierung von Johann Wolfgang Goethe</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Irene Dänzer-Vanotti<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und David Rother</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 09 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 10.11.2024, 10.11.1759, Ode an die Freude, Götterfunken, Die Räuber, Goethe, Kabale und Liebe, Don Karlos, Wallenstein, Weimar</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 10.11.1759 wird der große Dichter und Dramatiker Friedrich Schiller in Marbach am Neckar geboren. Rebellion und die Suche nach Freiheit und Freude bestimmen sein Leben und Werk.</itunes:summary>
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      <title>RAF-Weggefährten: Terroristen legen Bombe in Jüdischer Gemeinde</title>
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      <description>Nur etwas Rost am Zünder verhindert die Explosion einer Bombe der "Tupamaros West-Berlin" am 9.11.1969 Die Spur der Täter führt in den Nahen Osten, die DDR - und zum Verfassungsschutz. Von Almut Finck.</description>
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      <![CDATA[<p>Nur etwas Rost am Zünder verhindert die Explosion einer Bombe der "Tupamaros West-Berlin" am 9.11.1969 Die Spur der Täter führt in den Nahen Osten, die DDR - und zum Verfassungsschutz.</p><br/><br/><p>Ende der 1950er Jahre entsteht in Berlin an der Stelle, wo bis zur Zerstörung in der Reichspogromnacht 1938 eine der größten Synagogen Deutschlands stand, ein neues Jüdisches Gemeindehaus. Ein Zeichen dafür, dass jüdisches Leben nach dem Holocaust in Deutschland wieder aufblühen kann. <br/><br/>Die Hoffnung auf ein friedliches Miteinander im Land der Täter bekommt am 10. November 1969 einen herben Dämpfer: Eine Reinigungskraft findet im Gemeindehaus eine Bombe, die am Tag zuvor bei einer Gedenkveranstaltung explodieren sollte und nur wegen technischer Defekte kein Blutbad anrichtet.<br/><br/>Hinter dem Anschlag steckt die linke Terrorgruppierung "Tupamaros West-Berlin", deren Mitglieder aus dem Umfeld des Sozialistischen Deutschen Studentenbunds kommen. Sie sympathisieren mit den Palästinensern und richten sich gegen Israel und die Eroberung des Gazastreifens, des Westjordanlands und von Ost-Jerusalem. Für die Zeitgenossen ist das ein Schock: Menschen, die politisch links sind und sich der Aufklärung verpflichtet fühlen, hatte man zuvor nicht mit Antisemitismus in Verbindung gebracht. <br/><br/>Der Anschlag auf das Gemeindehaus verschwindet bald aus dem Fokus der Öffentlichkeit, auch weil mit der <abbr title="Rote Armee Fraktion">RAF</abbr> linker Terror eine neue Dimension erreicht. Erst Jahrzehnte später - nach dem Mauerfall - kommen die Hintergründe zur Bombe im Jüdischen Gemeindehaus ans Licht. Die Fäden reichen von Berlin bis in den Nahen Osten, darin verwickelt sind auch Jassir Arafat, ein Undercover-Mann vom Verfassungsschutz und die DDR-Staatssicherheit. <br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:</strong><br/><ul><li>wie die Täter in einem Palästinenser-Lager ausgebildet wurden, </li><li>dass nie Anklage gegen die Bombenbauer erhoben wurde,</li><li>warum der Anschlag schnell in Vergessenheit geraten ist.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Wolfgang Kraushaar, Politologe, Hamburg </li><li>Wolfgang Kraushaar: Bombe im Jüdischen Gemeindehaus. Hamburg 2005</li><li>Armin Pfahl-Traughber: Linksextremismus in Deutschland. Eine kritische Bestandsaufnahme. Wiesbaden 2014</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2019/11/05/alle_reden_vom_wetter_wir_nicht_drk_20191105_2203_1f0da210.mp3" >Anschlag auf das jüdische Gemeindehaus. (DLF Kultur</a>)</li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-zentralrat-der-juden-in-deutschland-100.html" >19. Juli 1950 – Zentralrat der Juden in Deutschland gegründet</a></li></ul><br/><strong>Das ist u</strong><strong>nser Hör-Tipp: „</strong><a href="https://1.ard.de/dhl?cp=wdr" ><strong>Deutschland – ein halbes Leben. 35 Jahre Mauerfall</strong></a><strong>“</strong><br/>Im Podcast schaut der Journalist Christian Bollert auf Deutschland, 35 Jahre nach der Friedlichen Revolution und dem Mauerfall.  „Deutschland – ein halbes Leben“ hört ihr in der ARD Audiothek und überall, wo es Podcasts gibt.<br/><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Almut Finck <br/>Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins<br/>Technik: Annette Skrzydlo</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Almut Finck</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Antisemitismus, Palästina, Israel, Hamas, RAF, Attentat, Staatssicherheit, Stasi, Kommune Eins, Zeitzeichen, 09.11.1969, 09.11.2024</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Nur etwas Rost am Zünder verhindert die Explosion einer Bombe der "Tupamaros West-Berlin" am 9.11.1969 Die Spur der Täter führt in den Nahen Osten, die DDR - und zum Verfassungsschutz.</itunes:summary>
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      <title>Wie Hitler-Attentäter Elser fast die Weltgeschichte änderte</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-wie-hitler-attentaeter-elser-fast-die-weltgeschichte-aenderte-100.html</link>
      <description>Der Tischler Georg Elser hat sein Attentat auf Hitler minutiös vorbereitet. Am Abend des 8.11.1939 scheitert es nur knapp – durch eine unvorhersehbare Reiseplanänderung. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Der Tischler Georg Elser hat sein Attentat auf Hitler minutiös vorbereitet. Am Abend des 8.11.1939 scheitert es nur knapp – durch eine unvorhersehbare Reiseplanänderung.</p><br/><br/><p>Es ist ein dichter Nebel, der Adolf Hitler an diesem Tag wahrscheinlich das Leben rettet – und Georg Elser sein Leben kosten wird. Wegen der schlechten Sicht können die Nazi-Oberen am Abend des 8. November 1939 nicht wie geplant mit dem Flugzeug von München nach Berlin reisen, stattdessen müssen sie den Zug nehmen. Die jährliche Rede von Adolf Hitler im Münchner Bürgerbräukellers fällt daher kürzer aus als üblich. Und als die von Georg Elser minutiös geplante Zeitbombe hochgeht, haben Hitler und Goebbels den Saal schon verlassen. Der Attentäter Georg Elser wird ungefähr zur gleichen Zeit an der Schweizer Grenze festgenommen. <br/><br/>Den Entschluss, Adolf Hitler in die Luft zu jagen, hatte Georg Elser bereits ein Jahr zuvor gefasst. Der Tischler sieht bei seiner Arbeit in einer Armaturenfabrik jeden Tag, wie das NS-Regime für den Krieg aufrüstet. Zugleich haben die einfachen Arbeiter immer weniger Rechte: <cite>"Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass man nur dadurch etwas verändern kann, dass man die augenblickliche Führung beseitigt, also Hitler, Göring und Goebbels.</cite>" <br/><br/>Wäre das schlechte Wetter nicht dazwischen gekommen, so hätte Georg Elser womöglich Weltgeschichte schreiben und viel Elend in Europa verhindern können. Der Arbeiter hat immerhin schon 1938, also noch vor Kriegsbeginn, erkannt, dass der Nationalsozialismus nur Unheil bringen wird. Deutlich früher also als andere Widerständler war Georg Elser bereit, sein Leben zu riskieren, um das Nazi-Regime zu stoppen. <br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember: </strong><br/><ul><li>wie Georg Elser als Arbeiter in einem Steinbruch anheuert, um an Sprengstoff zu kommen,</li><li>mit welcher Raffinesse er sich nachts im Brauhaus einsperren lässt,</li><li>welche Rolle die Abortanlagen des Bürgerbräukellers für das Attentat spielen,</li><li>wie die Nationalsozialisten das missglückte Attentat für ihre Propaganda nutzen,</li><li>dass Georg Elser noch kurz vor Kriegsende ohne Verfahren und am gleichen Tag wie Admiral Wilhelm Canaris und Dietrich Bonhoeffer hingerichtet wird.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Wolfgang Benz, Historiker, Berlin</li><li>Wolfgang Benz: Allein gegen Hitler: Leben und Tat des Johann Georg Elser. München 2024</li><li>Johannes Tuchel/Peter Steinbach: Georg Elser. Der Hitler-Attentäter. Berlin 2008</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-dietrich-bonhoeffer-verhaftung-100.html" >Zeitzeichen über Dietrich Bonhoeffer</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-stauffenberg-attentat-adolf-hitler-100.html" >20. Juli 1944 – Stauffenberg-Attentat auf Hitler</a></li><li><a href="https://www.georg-elser-arbeitskreis.de/" >Georg-Elser-Arbeitskreis</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: Christoph Tiegel, David Rother<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 07 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 08.11.2024, 08.11.1939, Allein gegen Hitler, 20. Juli 1944, Bürgerbräukeller, Stauffenberg, von Tresckow, Bavaud, Unternehmen Walküre</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Der Tischler Georg Elser hat sein Attentat auf Hitler minutiös vorbereitet. Am Abend des 8.11.1939 scheitert es nur knapp – durch eine unvorhersehbare Reiseplanänderung.</itunes:summary>
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      <title>Plankton - auf der Suche nach der Basis der Futterkette</title>
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      <description>Kleine und große Schwebewesen bevölkern die Meere. Die erste Expedition zu ihrer Untersuchung organisierte der Meeresbiologe Victor Hensen, der den Begriff Plankton erfunden hat - am 7.11.1889 kehrte sie heim. Von Murat Kayi.</description>
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      <![CDATA[<p>Kleine und große Schwebewesen bevölkern die Meere. Die erste Expedition zu ihrer Untersuchung organisierte der Meeresbiologe Victor Hensen, der den Begriff Plankton erfunden hat - am 7.11.1889 kehrte sie heim.</p><br/><br/><p>Im Jahr 1889 bricht der Kieler Biologe Victor Hensen zu einer außergewöhnlichen Reise auf. Er will erforschen, was wir heute unter dem Namen Plankton kennen: die winzigen, oft unsichtbaren Bewohner des Meeres. An Bord des Dampfers "National" und unterstützt von einem Team aus Zoologen, Botanikern und sogar einem Marinemaler startet Hensen die erste große Planktonexpedition in den Nordatlantik. <br/><br/>An über 120 Stellen nehmen die Forscher Proben und entdecken unzählige Organismen, vom mikroskopischen Phytoplankton bis hin zu Quallen. Dabei entdecken die Forscher hunderte von neuen Arten – so viele, dass die gesammelten Proben noch Jahrzehnte lang analysiert werden. <br/><br/>Hensens Ziel ist es, das Plankton systematisch zu erfassen, um dessen Bedeutung für das Leben im Meer zu verstehen. Eigens von ihm entwickelte, spezielle Netze werden dafür vertikal durchs Wasser gezogen – ein Verfahren, das uns auch heute noch in der Meeresforschung dient. <br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayi:</strong><br/><ul><li>was Hensens erste Studien mit einem einzelnen Fisch, dem Goldbutt, zu tun haben, </li><li>warum Plankton für die Nahrungskette im Ozean so wichtig ist und sogar das Weltklima beeinflusst, </li><li>was die Forschungsteilnehmer der Expedition alles mitnehmen müssen, darunter nicht nur Messgeräte, sondern auch einen Marinemaler, </li><li>warum es besonders in kalten Meeresgebieten viel mehr Plankton gibt als in wärmeren Gewässern, </li><li>und welche Rolle neue Technologien wie DNA-Analysen und Satellitendaten heute in der Planktonforschung spielen. </li></ul><br/><strong>Das ist unsere wichtigste Interviewpartnerin: </strong><br/><ul><li>Dr. Meike Vogt, Senior Researcher und Klimawissenschaftlerin an der ETH Zürich.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li><a href="https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=hvd.32044106399660&amp;seq=3" >Karl Brandt: Haeckel's Ansichten über die Plankton-expedition, Kiel 1891.</a></li><li>Otto Krümmel: Reisebeschreibung der Plankton-Expedition, Schwerin 2021. </li><li>Karl Brandt: Ueber die biologischen Untersuchungen der Plankton-Expedition. In: Naturwissenschaftliche Rundschau 5, 1890, S. 112–114.</li><li>Victor Hensen: Einige Ergebnisse der Plankton-Expedition der Humboldt-Stiftung. In: Naturwissenschaftliche Rundschau 5, 1890, S. 318–320. </li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>SWR natürlich! - <a href="https://www.ardmediathek.de/video/natuerlich/plankton-der-schatz-aus-dem-meer/swr-rp/Y3JpZDovL3N3ci5kZS8yMDgzOTM0Ng" >Plankton - der Schatz aus dem Meer</a></li><li><a href="https://www.bbaw.de/die-akademie/akademie-historische-aspekte/historische-zeitleiste/november" >Die Plankton-Expedition</a>, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften</li><li><a href="https://oceanrep.geomar.de/id/eprint/25095/1/KortumViktor.pdf" >G. Kortum: Victor Hensen in der Geschichte der Meeresforschung, Schriften des Naturwissenschaftlichen Vereins für Schleswig-Holstein, Bd. 71, 2009, S. 3-25.</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Noch mehr Infos zu dieser und anderen Zeitzeichensendungen von Murat Kayı finden Sie </strong><a href="https://www.murat-kayi.de/zeitzeichen" ><strong>hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Murat Kayi<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Wed, 06 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>07.11.2024, 07.11.1889, Erste deutsche Planktonexpedition, Bikini Bottom, Spongebob, Plankton, Klimawandel, Ozean</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Kleine und große Schwebewesen bevölkern die Meere. Die erste Expedition zu ihrer Untersuchung organisierte der Meeresbiologe Victor Hensen, der den Begriff Plankton erfunden hat - am 7.11.1889 kehrte sie heim.</itunes:summary>
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        <ard:visibleFrom>2024-11-07T00:01:00</ard:visibleFrom>
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      <title>6.11.1989: Erich Mielke ordnet Vernichtung von Stasi-Akten an</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio--erich-mielke-ordnet-vernichtung-von-stasi-akten-an-100.html</link>
      <description>Im Herbst 1989 steht die DDR-Führung vor dem Aus: Proteste richten sich auch gegen das Ministerium für Staatssicherheit. Stasi-Chef Mielke lässt darum Akten verschwinden. Von Thomas Klug.</description>
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      <![CDATA[<p>Im Herbst 1989 steht die DDR-Führung vor dem Aus: Proteste richten sich auch gegen das Ministerium für Staatssicherheit. Stasi-Chef Mielke lässt darum Akten verschwinden.</p><br/><br/><p>Am 6. November 1989 passiert in der DDR etwas Unerhörtes. Der langjährige Chef des Ministeriums für Staatssicherheit, Erich Mielke, erlässt eine geheime Anweisung zur außerordentlichen Vernichtung von Materialien seines Ministeriums. Die Weisung geht per Rundschreiben an die Kreisdienststellen.<br/><br/>Die Demonstrationen, die sich gegen das Regime richten, finden inzwischen im ganzen Land statt. Die Kreisdienststellen erscheinen Mielke deshalb nicht mehr sicher genug. Brisante Unterlagen über inoffizielle Mitarbeiter oder Überwachungspraktiken sollen vernichtet oder in die Bezirksverwaltungen ausgelagert werden.<br/><br/>Mielke ahnt, dass seine Macht schwindet. Der "Feind" soll keine Spuren finden. Die Spuren des eigenen rechtsstaatswidrigen Handelns sollen beseitigt werden. Tags darauf tritt Mielke als Minister zurück.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug:</strong><br/><ul><li>wie das DDR-Ministerium für Staatssicherheit im Volksmund genannt wird,</li><li>mit welcher Haltung Erich Mielke sein Ministerium 32 Jahre lang führt,</li><li>wie die Aktenvernichtung durch die Bevölkerung gestoppt wird,</li><li>für welche Tat Erich Mielke nach dem Mauerfall zu sechs Jahren Haft verurteilt wird,</li><li>wo die Akten lagern, die dieses Urteil ermöglichen.</li></ul><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Roland Jahn (letzter Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag 26.10.1993: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-erich-mielke-urteil-100.html" >Erich Mielke wegen Mordes verurteilt</a></li><li>Stichtag 08.02.1950: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-ddr-stasi-gesetz-100.html" >DDR verabschiedet Stasi-Gesetz</a></li><li>Zeitzeichen 29.12.1991: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/stasi-unterlagen-gesetz-100.html" >Stasi-Unterlagen-Gesetz tritt in Kraft</a></li><li>Stichtag 12.11.1996: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-urteil-todesschuesse-ddr-grenze-100.html" >Karlsruher Entscheidung zu den Todesschüssen an DDR-Grenze</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Klug<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und David Rother<br/>Technik: Antonia Herzog</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 05 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Thomas Klug</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 06.11.2024, 06.11.1989, Staatssicherheit, Stasiunterlagenbehörde, Bespitzelung, Deutsche Verwaltung des Inneren, Roland Jahn</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Im Herbst 1989 steht die DDR-Führung vor dem Aus: Proteste richten sich auch gegen das Ministerium für Staatssicherheit. Stasi-Chef Mielke lässt darum Akten verschwinden.</itunes:summary>
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      <title>Pioniertat im OP: Werner Forßmanns Herzkatheter-Selbstversuch</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-pioniertat-im-op-werner-forssmanns-herzkatheter-selbstversuch-100.html</link>
      <description>Mit einem gewagten Eingriff legt Werner Forßmann den Grundstein für die moderne Herzmedizin. Der Patient: Er selbst. Am 5.11.1929 berichtet er erstmals davon. Und viel später wird er dafür mit dem Medizin-Nobelpreis belohnt. Von Steffi Tenhaven.</description>
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      <![CDATA[<p>Mit einem gewagten Eingriff legt Werner Forßmann den Grundstein für die moderne Herzmedizin. Der Patient: Er selbst. Am 5.11.1929 berichtet er erstmals davon. Und viel später wird er dafür mit dem Medizin-Nobelpreis belohnt.</p><br/><br/><p>Am 5. November 1929 erscheint im renommierten Ärzteblatt "Berliner Klinische Wochenschrift" ein Aufsatz von Werner Forßmann. Der Titel lautet "Über die Sondierung des rechten Herzens". Darin schildert der Assistenzarzt, wie er im zurückliegenden Sommer in einem Provinzkrankenhaus im brandenburgischen Eberswalde ein risikoreiches Experiment durchgeführt hat: eine Herzkatheter-Untersuchung am eigenen Körper.<br/><br/>Forßmann legt damit die Grundlage für die Einführung der Herzkatheter-Untersuchung in die klinische Praxis. Doch diese Leistung wird erst Jahre später erkannt. Zunächst wird der Mediziner für seinen Mut nur von der Boulevardpresse gefeiert. In der wissenschaftlichen Literatur gibt es erst viel später eine entsprechende Resonanz.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Steffi Tenhaven:</strong><br/><ul><li>wie der 25-jährige Werner Forßmann während der Mittagspause heimlich seinen Selbstversuch durchführt,</li><li>warum er auf die ursprünglich geplanten Patientenversuche verzichtet,</li><li>wie der Chirurg Ferdinand Sauerbruch angeblich über das Herzkatheter-Experiment spottet,</li><li>in welcher Beziehung Forßmann zur NSDAP steht,</li><li>mit welchen beiden US-Ärzten er den Nobelpreis erhält.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Professor Dietrich Pfeiffer (Kardiologe in Berlin)</li><li>Werner Forßmann: Selbstversuch - Erinnerungen eines Chirurgen. Düsseldorf 1972</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Aktuelle Kamera: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/aktuelle-kamera/interview-mit-nobelpreistraeger-werner-forssmann/ard/Y3JpZDovL2hyLW9ubGluZS8xMTU2ODY" >Interview mit Nobelpreisträger Werner Forßmann</a></li><li>Werner-Forßmann-Klinikum Eberswalde: <a href="https://www.glg-gesundheit.de/krankenhaeuser/glg-werner-forssmann-klinikum-eberswalde/das-klinikum/krankenhausgeschichte" >Krankenhausgeschichte</a></li><li>Zeitzeichen 02.07.1951: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-todestag-ferdinand-sauerbruch-100.html" >Ferdinand Sauerbruch stirbt in Berlin</a></li><li>Planet-Wissen: <a href="https://www.planet-wissen.de/natur/anatomie_des_menschen/herz/index.html" >Das menschliche Herz</a></li><li>gesundheitsinformation.de: <a href="https://www.gesundheitsinformation.de/was-passiert-bei-einer-herzkatheter-untersuchung.html" >Was passiert bei einer Herzkatheter-Untersuchung?</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Steffi Tenhaven<br/>Redaktion: Christoph Tiegel und Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 04 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Steffi Tenhaven</itunes:author>
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      <itunes:keywords>05.11.2024, 05.11.1929, Herzkatheter, Kardiologie, Zeitzeichen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Medizin, Werner Forßmann, Ferdinand Sauerbruch</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Mit einem gewagten Eingriff legt Werner Forßmann den Grundstein für die moderne Herzmedizin. Der Patient: Er selbst. Am 5.11.1929 berichtet er erstmals davon. Und viel später wird er dafür mit dem Medizin-Nobelpreis belohnt.</itunes:summary>
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      <title>Walther Leisler Kiep: Die CDU-Spendenaffäre</title>
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      <description>Er war beliebt, erfolgreich und verwickelt in die schwerste Krise der CDU: Am 4. November 1999 erlässt die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen Walther Leisler Kiep wegen Steuerhinterziehung. Und das ist erst der Anfang. Von Martina Meißner.</description>
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      <![CDATA[<p>Er war beliebt, erfolgreich und verwickelt in die schwerste Krise der CDU: Am 4. November 1999 erlässt die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen Walther Leisler Kiep wegen Steuerhinterziehung. Und das ist erst der Anfang.</p><br/><br/><p>Ende August 1991 auf einem Parkplatz in der Schweiz: <abbr title="Christlich Demokratische Union">CDU</abbr>-Schatzmeister Walther Leisler Kiep und <abbr title="Christlich Demokratische Union">CDU</abbr>-Steuerberater Horst Weyrauch nehmen einen Koffer entgegen, der eine Million Mark enthält. Es soll sich um eine Parteispende des Waffenhändlers Karl Heinz Schreiber gehandelt haben, so erzählen es die beiden CDU-Männer später. Das Geld taucht dann später auf einem Treuhandkonto der <abbr title="Christlich Demokratische Union">CDU</abbr> auf und wird verschwiegen.<br/><br/>Gut acht Jahre später wird das Leisler Kiep zum Verhängnis: Am 4. November 1999 erlässt das Amtsgericht Augsburg Haftbefehl gegen ihn. Der frühere CDU-Schatzmeister soll das Geld für die Vermittlung eines Panzergeschäfts der Thyssen AG mit Saudi-Arabien bekommen haben.<br/><br/>Am 5. November 1999 stellt sich Leisler Kiep der Justiz. Seine Aussage bringt <br/>einiges ins Rollen. Es stellt sich schließlich heraus: Unter Parteichef Helmut Kohl existiert ein ganzes System von Auslandskonten und schwarzen Kassen, über das die <abbr title="Christlich Demokratische Union">CDU</abbr> unter anderem Wahlkämpfe und Parteitage mitfinanziert hat.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:</strong><br/><ul><li>Welche Rolle der Verein "Staatsbürgerliche Vereinigung" damals bei der Parteienfinanzierung spielt,</li><li>wie ein Untersuchungsausschuss des Bundestages die <abbr title="Christlich Demokratische Union">CDU</abbr>-Spendenaffäre beleuchtet,</li><li>wie sich Ex-<abbr title="Christlich Demokratische Union">CDU</abbr>-Parteichef Helmut Kohl in der Affäre verhält,</li><li>welche Regeln das Parteiengesetz heute für Spenden vorsieht.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Andreas Polk (Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Wirtschaft und Recht in Berlin, Beirat und Mitglied bei Transparency International Deutschland)</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>BR24-Chronologie: <a href="https://www.br.de/nachricht/schreiber_biga120.html" >Schwarzgeld-Affäre Kiep, Kohl &amp; Co.</a></li><li>BR24: <a href="https://www.br.de/nachricht/schreiber_cdu-spendenskandal100.html" >Schreiber-Prozess - Der CDU-Spendenskandalf fliegt auf</a></li><li>PhoenixLive: <a href="https://www.ardmediathek.de/video/phoenix-unvergessene-szenen/spendenaffaere-die-schwarzen-konten-der-cdu/phoenix/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTZkMzFhYWY1LTViYzAtNDJhNy05MmM2LTk0YWM2ZWMxOTI4NA" >Helmut Kohl räumt Existenz von schwarzen Konten bei der CDU ein</a></li><li>SWR Doku: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=NO_YMlDM_8I" >CDU-Spendenaffäre: Als Angela Merkel mit Kohl brach</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Martina Meißner<br/>Redaktion: Frank Zirpins</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 04 Nov 2024 05:00:59 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Walther Leisler Kiep, schwarze Konten, Helmut Kohl Ehrenwort, Waffengeschafte, Korruption, Schwarzgeldaffäre, Waffenhändler Schreiber, Thyssen, Saudi-Arabien, Zeitzeichen, 04.11.1999, 04.11.2024</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Er war beliebt, erfolgreich und verwickelt in die schwerste Krise der CDU: Am 4. November 1999 erlässt die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen Walther Leisler Kiep wegen Steuerhinterziehung. Und das ist erst der Anfang.</itunes:summary>
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      <title>Gegen Subkulturen: Großbritannien verbietet Open-Air-Raves</title>
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      <description>Während in Berlin Tausende bei der Love Parade tanzen, feiern Briten wild und unkontrolliert auf dem Land. Ab dem 3.11.1994 ist das gesetzlich verboten. Aber die Party geht weiter. Von Christian Werthschulte.</description>
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      <![CDATA[<p>Während in Berlin Tausende bei der Love Parade tanzen, feiern Briten wild und unkontrolliert auf dem Land. Ab dem 3.11.1994 ist das gesetzlich verboten. Aber die Party geht weiter.</p><br/><br/><p>Bekannt wird das Gesetz wegen einer Passage über <span lang="en">Open-Air-Partys</span>, auf denen Musik läuft, die so definiert wird: "Ihr verübt eine Straftat, wenn ihr verstärkte Musik spielt, die Klänge enthält, die vollständig oder zum Teil charakterisiert sind durch die Ausstrahlung einer Abfolge von sich wiederholenden Beats."<br/><br/>Trotz des Widerstandes konservativer Kreise fahren ganze Karawanen aus den Städten zu den großen <span lang="en">Open Air-Events</span> aufs Land. Die Konservative Partei (Tories) entdeckt das Thema für sich.<br/><br/>Der <span lang="en">Criminal Justice Act</span> soll die Versammlungsfreiheit einschränken und nicht nur die Raver treffen: Aussteiger, die ihr Leben im Wohnmobil verbrachten, sollen ihr Aufenthaltsrecht auf öffentlichen Flächen verlieren. Menschen, die den Neubau von Straßen blockieren oder eine Fuchsjagd stören, müssen mit empfindlichen Strafen rechnen.<br/><br/>Auf der Straße demonstriert eine bunte Mischung gegen den <span lang="en">Criminal Justice Act</span>: Hippies mit Dreadlocks, Raver mit bunten Haaren, Umweltaktivisten und Oppositionspolitiker. Nur erfolgreich ist das Bündnis nicht. Trotz drei großer Demonstrationen zwischen Mai und Oktober wird der Criminal Justice Act am 3.11.1994 im britischen Unterhaus verabschiedet. <br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Werthschulte:</strong><br/><ul><li>welche Rolle leerstehende Lagerhallen und Fabriken bei den Entwicklungen der neuen Musik-Kultur spielen,</li><li>wie die BBC dazu beiträgt, dass ein Festival in einem kleinen Dorf in der Grafschaft Gloucestershire aus dem Ruder läuft</li><li>dass das Gesetz die Free-Festival-Bewegung zerstörte und Musikfestivals kommerzialisiert wurden.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Jeremy Gilbert, Professor für Cultural Studies, University of East London</li><li>Simone Fenney, Mitglied der Techno-Crew Spiral Tribe</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/bbc100.html" >Zeitzeichen: 18.10.1922 - Gründung der BBC</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-mayday-techno-100.html" >Stichtag: 14. Dezember 1991 - Erster Mayday in Berlin</a></li><li>18 Verletzte bei illegaler Techno-Party in Köln</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Christian Werthschulte<br/>Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Sat, 02 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Großbritannien, Unterhaus, Criminal Justice Act, Criminal Justice and Public Order Act, Techno, Rave, Acid House, Musik, Summer of Love, DJ, Fuchsjagd, Zeitzeichen, 03.11.2024, 03.11.1994</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Während in Berlin Tausende bei der Love Parade tanzen, feiern Briten wild und unkontrolliert auf dem Land. Ab dem 3.11.1994 ist das gesetzlich verboten. Aber die Party geht weiter.</itunes:summary>
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      <title>Pilotinnen-Club Ninety-Nines: Frauen erobern den Himmel</title>
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      <description>Am 2. November 1929 gründeten 99 Pionierinnen die internationale Pilotinnenvereinigung Ninety-Nines. Doch bis heute sind Frauen im Cockpit weltweit eine Ausnahme. Von Claudia Friedrich.</description>
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      <![CDATA[<p>Am 2. November 1929 gründeten 99 Pionierinnen die internationale Pilotinnenvereinigung Ninety-Nines. Doch bis heute sind Frauen im Cockpit weltweit eine Ausnahme.</p><br/><br/><p>Privatpilotinnen, Berufsfliegerinnen, Raumfahrerinnen - in der Pilotinnenvereinigung Ninety-Nines sind rund 5.000 Frauen miteinander verbunden. Der Club ist ein weltumspannendes Netzwerk mit Hauptsitz in den USA und Teams in China, Finnland, Indien, Kanada, Nepal, Malawi, Marokko, Polen und Kanada. Auch eine deutsche Sektion gibt es.<br/><br/>Gegründet wird der Zusammenschluss in Long Island im Hangar einer Flugschule. 117 Fliegerinnen mit Lizenz sind eingeladen. 99 Pilotinnen erscheinen - daher der Name Ninety-Nines. Unter den Gründerinnen ist auch eine Deutsche. Thea Rasche, eine der berühmtesten Kunstfliegerinnen der Welt. Die 99erinnen vereinen die besten Fliegerinnen jener Zeit. <br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich:</strong><br/><ul><li>was das Gründungstreffen der 99s mit dem Puderquastenrennen zu tun hat,</li><li>welche Strecke die 20 teilnehmenden Pilotinnen in neun Tagen absolvieren müssen,</li><li>wer zur ersten Präsidentin der 99s gewählt wird,</li><li>wie viele US-Pilotinnen im Zweiten Weltkrieg im Einsatz sind.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Andrea Amberge (Langstreckenpilotin, Hubschrauberpilotin, Mitgründerin der deutschen Sektion der 99s)</li><li>Ute Hölscher (Pilotin einmotoriger Flugzeuge, Fluglehrerin, Vizepräsidentin der deutschen Sektion der 99s)</li><li>Wolfgang Behringer, Constance Ott-Koptschalijski: Der Traum vom Fliegen. Zwischen Mythos und Technik. Frankfurt am Main 1991</li><li>Gertrud Pfister: Fliegen - ihr Leben. Die ersten Pilotinnen. Berlin 1989</li><li>Ernst Probst: Thea Rasche - The Flying Fräulein. München 2010</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>The Ninety-Nines: <a href="https://www.museumofwomenpilots.org/" >Pilotinnen-Museum</a></li><li>Zeitzeichen 27.06.1961: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-helene-dutrieu-100.html" >Die belgische Flugpionierin Hélène Dutrieu stirbt</a></li><li>Zeitzeichen 28.05.1933: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-marga-von-etzdorf-100.html" >Suizid der deutschen Flugpionierin Marga von Etzdorf</a></li><li>Zeitzeichen 21.03.1913: <a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-sabiha-goekcen-100.html" >Die Pilotin Sabiha Gökçen wird geboren</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Claudia Friedrich<br/>Redaktion: Matti Hesse</p>]]>
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      <pubDate>Fri, 01 Nov 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Claudia Friedrich</itunes:author>
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      <itunes:keywords>Ninety-Nines, Frauen, Emanzipation, Technik, Cockpit, Luftfahrt, Fliegen, Raumfahrt, USA, Zeitzeichen, Geschichte, 02.11.2024, 02.11.1929</itunes:keywords>
      <itunes:summary>Am 2. November 1929 gründeten 99 Pionierinnen die internationale Pilotinnenvereinigung Ninety-Nines. Doch bis heute sind Frauen im Cockpit weltweit eine Ausnahme.</itunes:summary>
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      <title>Die Besetzung des Autonomen Zentrums "Rote Flora" in Hamburg</title>
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      <description>Wenn über das Hamburger Schanzenviertel berichtet wird, geht es oft um Protest, Krawall – und die Rote Flora. Am 1.11.1989 wird verkündet: "Die alte Flora ist besetzt". Von Daniela Wakonigg.</description>
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      <![CDATA[<p>Wenn über das Hamburger Schanzenviertel berichtet wird, geht es oft um Protest, Krawall – und die Rote Flora. Am 1.11.1989 wird verkündet: "Die alte Flora ist besetzt".</p><br/><br/><p>Das Gebäude im Hamburger Schanzenviertel stammt aus dem 19. Jahrhundert. Es wird ursprünglich als Konzerthaus konzipiert und im Laufe der Zeit als Theater, Varieté, Kino, Lagerhalle und Kaufhaus genutzt. 1988 lässt ein Musical-Produzent das Gebäude bis auf den dekorativen Eingangsbereich abreißen – er will dort ein riesiges Musical-Theater errichten. Gespielt werden soll "Das Phantom der Oper". <br/><br/>Doch Anwohner, Gewerbetreibende und autonome Gruppen wehren sich gemeinsam gegen das Projekt, das ihrer Ansicht nach die Mieten vor Ort in die Höhe treiben würde. Nach zahlreichen Protestaktionen und Anschlägen auf die Baustelle, lassen die Investoren das Projekt fallen. <br/><br/>Diverse Initiativen und Protestgruppen fordern, dass aus den Resten des Flora-Theaters ein Stadtteilzentrum wird. Die Stadt Hamburg erlaubt ihnen die befristete Nutzung und im September 1989 wird die "Rote Flora" offiziell eröffnet. Ab dem 1. November 1989 heißt es dann schließlich: "Die alte Flora ist besetzt". In der Flora will man der Utopie einer Herrschafts- und klassenlosen Gesellschaft näher kommen, indem man versucht, sie zu leben. <br/><br/>Die Spannungen zwischen Staat und Autonomen nehmen schnell zu. Einer der Höhepunkte der problematischen Beziehung militanter Autonomer zur Gewalt war in Hamburg 2017 während des G20 Gipfels zu erleben, dem Treffen der führenden Wirtschaftsnationen. Es gibt schwere Krawalle, brennende Autos, Plünderungen sowie hunderte verletzte Polizisten und Demonstranten. Polizei und Demoveranstalter geben sich gegenseitig die Schuld, über die Rolle der Roten Flora gibt es unterschiedliche Ansichten.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:</strong><br/><ul><li>wie die Autonomen der Roten Flora ihre Grundsätze selbst beschreiben,</li><li>mit welchen Inhalten und Aktivitäten verschiedenste Gruppen die Räume der Roten Flora nutzen,</li><li>wie die Autonomen zum Einsatz von Gewalt stehen,</li><li>wie der Verfassungsschutz das gegenseitige Vertrauen der Autonomen untereinander untergräbt,</li><li>dass auch die Rote Flora das Hamburger Schanzenviertel nicht vor Gentrifizierung schützen kann.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Prof. Armin Pfahl-Traughber, Politikwissenschaftler, Extremismusforscher und ehemaliger Referatsleiter in der Abteilung Rechtsextremismus im Bundesamt für Verfassungsschutz</li><li> schriftliche Stellungnahme der Roten Flora zu WDR-Anfrage</li><li>Prof. Armin Pfahl-Traughber: Linksextremismus in Deutschland: Eine kritische Bestandsaufnahme. Berlin, 2014</li><li>A.G. Grauwacke: Autonome in Bewegung: Aus den ersten 23 Jahren. Berlin, 2020</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www.rote-flora.de/" >Rote Flora - die Webseite des Autonomen Zentrums</a></li><li><a href="https://www.bpb.de/themen/linksextremismus/dossier-linksextremismus/33632/die-autonomen-zwischen-anarchie-und-bewegung-gewaltfixiertheit-und-lebensgefuehl/" >Bundeszentrale für politische Bildung: Die Autonomen zwischen Anarchie und Bewegung, Gewaltfixiertheit und Lebensgefühl</a></li><li><a href="https://www.bpb.de/themen/linksextremismus/dossier-linksextremismus/523927/links-und-rechtsextremistische-straftaten-im-vergleich/" >Bundeszentrale für politische Bildung: Links- und rechtsextremistische Straftaten im Vergleich</a></li><li><a href="https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/253607/autonome-und-gewalt-das-gefahrenpotenzial-im-linksextremismus/" >Bundeszentrale für politische Bildung: Autonome und Gewalt. Das Gefahrenpotenzial im Linksextremismus</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Daniela Wakonigg<br/>Redaktion: Matti Hesse<br/>Technik: Alexander Buske</p>]]>
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      <pubDate>Thu, 31 Oct 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:author>Daniela Wakonigg</itunes:author>
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      <itunes:summary>Wenn über das Hamburger Schanzenviertel berichtet wird, geht es oft um Protest, Krawall – und die Rote Flora. Am 1.11.1989 wird verkündet: "Die alte Flora ist besetzt".</itunes:summary>
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      <title>"König des Wüstenblues": Ali Farka Touré (geboren am 31.10.1939)</title>
      <link>https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/audio-koenig-des-wuestenblues-ali-farka-toure-geboren-am--100.html</link>
      <description>Er brachte den Sound Malis in die Welt, wird als Nationalheld und einer der größten Gitarristen aller Zeiten gefeiert. In der Musik sah Touré seine Berufung jedoch nie. Von Thomas Mau.</description>
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      <![CDATA[<p>Er brachte den Sound Malis in die Welt, wird als Nationalheld und einer der größten Gitarristen aller Zeiten gefeiert. In der Musik sah Touré seine Berufung jedoch nie.</p><br/><br/><p>Er ist das zehnte Kind seiner Mutter, aber er ist das einzige, das überlebt: Am 31. Oktober 1939 wird Ali Farka Touré in Mali geboren. Er wächst mit den Liedern der malischen Griots auf, die von den Mythen am Niger erzählen. Seine erste Gitarre, eine Djurkel, baut Ali Farka Touré aus einem Kuhfell und Pferdehaaren und bringt sich selbst das Spielen bei. Zudem lernt er weitere traditionelle Instrumente.<br/><br/>Die afrikanische Musik inspiriert ihn ebenso wie <span lang="en">Albert King, Otis Redding, James Brown</span> oder <span lang="en">John Lee Hooker</span>. In seinen Liedern setzt Ali Farka Touré die afrikanische Spielart auf moderne Instrumente wie die E-Gitarre um. Mit dem Pariser Label "SonAfric" bringt er mehrere Platten raus. Allerdings nur mit mäßigem Erfolg, über Mali hinaus findet seine Musik erst kaum Beachtung. Seinen weltweiten Durchbruch verdankt er einem Zufall.<br/><br/>Beim Stöbern in einem Pariser Plattenladen gefallen dem BBC-Moderator Andy Kershaw die Farben auf dem Cover eines Touré-Albums. Der Londoner nimmt die Platte mit und stellt Ali Farka Touré in seiner Sendung auf Radio One vor – die Hörer sind begeistert. Der Blues des Maliers passt perfekt zur aufkommenden "World Music"-Welle Ende der 1980er Jahre - der Gitarrist und Sänger wird zum führenden Musiker der Szene. Für sein Album "Talking Timbuktu" erhält Ali Farka Touré seinen ersten Grammy.<br/><br/>Ein gutes Jahrzehnt lang nimmt Ali Farka Touré erfolgreich Platten auf, gibt weltweit Konzerte und lässt sich als König des Wüsten-Blues feiern. Dann sehnt er sich nach Afrika zurück. Er verschenkt seine Djurkel, die er bis dahin immer bei sich hatte, und zieht sich in sein Heimatdorf zurück. Dort stirbt der Musiker im März 2006 mit 66 Jahren.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Mau:</strong><br/><ul><li>über den frühen Tod des Vaters,</li><li>wie er als Teenager von "bösen Geistern" befallen wurde,</li><li>warum Ali Farka Touré ein Studio in Hollywood kaum ertragen konnte,</li><li>wie der Musiker sein malisches Dorf "grün" wie die Schweiz machen will.</li></ul><br/><strong>Das ist unser wichtigster Interviewpartner und die wichtigsten Quellen:</strong><br/><ul><li>Dr. Hauke Dorsch, Ethnologe und Leiter des Archivs für die Musik Afrikas an der Universität Mainz </li><li>"A visit to Ali Farka Touré"; Regie Marc Huraux; Frankreich ARTE 2000</li><li>BBC 3 World Routes „Ali Farka Touré Obituary“; Lucy Duran, Andy Kershaw 2006</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-ray-charles-todestag-100.html" >Zeitzeichen über Ray Charles</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/zeitzeichen-aretha-franklin-100.html" >Zeitzeichen über Aretha Franklin</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Thomas Mau<br/>Redaktion: Carolin Rückl, Matti Hesse </p>]]>
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      <title>Frauenärztin und frühe Sexualreformerin: Anne-Marie Durand-Wever</title>
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      <description>In der Weimarer Republik kämpft sie gegen das Abtreibungsverbot und gründet später Pro Familia mit: die Ärztin Anne-Marie Durand-Wever, geboren am 30.10.1889 in Paris. Von Melahat Simsek.</description>
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      <![CDATA[<p>In der Weimarer Republik kämpft sie gegen das Abtreibungsverbot und gründet später Pro Familia mit: die Ärztin Anne-Marie Durand-Wever, geboren am 30.10.1889 in Paris.</p><br/><br/><p>Anne-Marie Durand-Wever sagt bereits Anfang des 20. Jahrhunderts: Eine Frau sollte immer die Wahl haben, ob sie ihre Schwangerschaft tatsächlich austrägt. Sie gehört zu der ersten Riege von Gynäkologinnen in Deutschland. In einer Zeit, wo nur sehr wenige Frauen zum Studium zugelassen werden.<br/><br/>Anne-Marie Durand-Wever kämpft als Ärztin auch in der Zeit der Weimarer Republik in der Sexualreformbewegung und fordert die Streichung des § 218. Sie führt mit anderen Akteurinnen in der Frauenbewegung Debatten und wird mit zur Wegbereiterin der Sexualaufklärung und Empfängnisverhütung.<br/><br/>1933 schließen die Nationalsozialisten die politisch engagierte Ärztin wegen ihrer konträren Ansichten über Geburtenkontrolle, Verhütung und Sexualerziehung aus der Reichsschrifttumskammer aus. Ihre Schriften landen auf dem Index.<br/><br/>Im Juni 1945 eröffnet Durand-Wever eine neue Praxis in Berlin und engagiert sich auch wieder ehrenamtlich. 1952 wird sie Mitbegründerin von Pro Familia in Kassel und für zehn Jahre auch Vizepräsidentin der Deutschen Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung. <br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Melahat Simsek:</strong><br/><ul><li>welchen positiven Einfluss ihre Geburt als Diplomatenkind auf Anne-Marie Durand-Wevers Leben hat,</li><li>wie Durand-Wever mehrere Jahre als Assistenzärztin in der Gynäkologie verschiedener Münchner Kliniken tagtäglich hautnah die Auswirkungen des § 218 erlebt,</li><li>warum Durand-Wever nur ein Jahr nach ihrer Wahl das Amt der Bundesvorsitzenden des Demokratischen Frauenbunds Deutschlands wieder niederlegt.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartnerinnen:</strong><br/><ul><li>Dr. Jessica Bock, Historikerin, Digitales Deutsches Frauenarchiv</li><li>Regine Wlassitschau, Pro Familia, Frankfurt</li><li>Anne-Marie Durand-Wever: Als die Russen kamen. Tagebuch einer Berliner Ärztin, unveröffentlichtes Manuskript</li><li>Atina Grossmann: Juden, Deutsche, Alliierte - Begegnungen im besetzten Deutschland. Göttingen 2012 </li><li>Jutta Buchin: Ärztinnen im Kaiserreich. Charité Berlin 2005</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li><a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7114.html" >Stichtag: 23. Dezember 1952 - Pro Familia wird gegründet</a></li><li><a href="https://www1.wdr.de/nachrichten/who-sex-kondome-jugendliche-100.html" >WDR.de: WHO-Studie: Jugendliche benutzen immer seltener Kondome</a></li><li>Planet Wissen: Deutsche Geschichte - Weimarer Republik.</li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autorin: Melahat Simsek<br/>Redaktion: Christoph Tiegel, Frank Zirpins<br/>Technik: Thomas Bleul</p>]]>
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      <pubDate>Tue, 29 Oct 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:keywords>Zeitzeichen, 30.10.2024, 30.10.1889, Sexualreformbewegung, §218, Abtreibungsverbot, Pro Familia, Sexualaufklärung, Empfängnisverhütung</itunes:keywords>
      <itunes:summary>In der Weimarer Republik kämpft sie gegen das Abtreibungsverbot und gründet später Pro Familia mit: die Ärztin Anne-Marie Durand-Wever, geboren am 30.10.1889 in Paris.</itunes:summary>
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      <title>Albert von Rothschild: der reichste Mann Europas</title>
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      <description>Albert von Rothschild (geb. am 29.10.1844) wird Oberhaupt der Wiener Linie der jüdischen Bankiersfamilie. Sein Reichtum macht ihn zur antisemitischen Projektionsfläche. Von Heiner Wember.</description>
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      <![CDATA[<p>Albert von Rothschild (geb. am 29.10.1844) wird Oberhaupt der Wiener Linie der jüdischen Bankiersfamilie. Sein Reichtum macht ihn zur antisemitischen Projektionsfläche.</p><br/><br/><p>Die Wurzeln des Hauses Rothschild reichen zurück bis zu Mayer Amschel Rothschild, geboren 1744 in Frankfurt am Main. Eigentlich will er Rabbiner werden, doch der Vater zwingt ihn ins Geschäft, einen kleinen Laden mit angeschlossener Wechselstube. Viel anderes als Handel und Geldwechsel bleibt Juden zu der Zeit nicht übrig. Denn in die Handwerker-Zünfte dürfen sie nicht, Grund und Boden kaufen auch nicht.<br/><br/>Mayer Amschel Rothschild erkennt früh: Die Zukunft des Bankgeschäftes liegt nicht allein in Frankfurt, sondern in Europa. Seine fünf Söhne werden in verschiedenen Ländern tätig. So gründet sein Sohn Salomon 1821 in Wien die Privatbank S. M. v. Rothschild und wird damit zum Begründer des österreichischen Zweigs der Familie. Da Salomons jüngster Sohn am besten mit Geld umgehen kann, wird dieser nach ihm die Geschäfte fortführen: Albert Salomon Freiherr von Rothschild, geboren am 29. Oktober 1844 in Wien.<br/><br/>Albert hat nicht nur ein Händchen für Geld, sondern auch einen seltsamen Kosenamen: aus "Salomon Albert" wird "Salbert". Er ist es, der die Rothschild-Bank zu wahrer Größe bringt. Im Laufe seines Lebens kauft und baut er insgesamt acht Schlössser in Österreich. Sein Reichtum ist unermesslich, doch persönlich ist er bescheiden - und unglücklich. Er stirbt mit 66 Jahren in Wien als gebrochener Mann.<br/><br/><strong>In diesem Zeitzeichen erzählt Heiner Wember:</strong><br/><ul><li>wie auf beruflichen Erfolg privates Unglück folgt, </li><li>mit wem Salbert eine fast verhängnisvolle Affäre eingeht, </li><li>dass auch Kaiserin Sisi ihr Geld von den Rothschilds anlegen lässt, </li><li>warum sein Riesen-Palast in Wien eher eine Riesen-Gruft ist, </li><li>warum mit Salberts Tod der Niedergang des Hauses beginnt.</li></ul><br/><strong>Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:</strong><br/><ul><li>Roman Sandgruber (Historiker, Linz)</li><li>Sandgruber, Roman: Rothschild. Glanz und Untergang des Wiener Welthauses. 2018</li></ul><br/><strong>Weiterführende Links:</strong><br/><ul><li>Stichtag 19.09.1812: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-mayer-amschel-rothschild-bankhaus-100.html" >Mayer Amschel Rothschild stirbt</a></li><li>Stichtag 20.01.1988: <a href="https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag7224.html" >Philippe de Rothschild stirbt in Paris</a></li><li>Planet Wissen: <a href="https://www1.wdr.de/www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/banken/index.html" >Banken</a></li></ul><br/><strong>Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?</strong><br/>Gerne her damit: Einfach schreiben an <a href="mailto:zeitzeichen@wdr.de" >zeitzeichen@wdr.de</a> <br/>Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! <br/><br/><strong>Das ganze </strong><a href="https://www1.wdr.de/mediathek/audio/zeitzeichen/index.html" ><strong>Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier</strong></a><strong>.</strong><br/><br/><strong>Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: </strong><br/>Autor: Heiner Wember<br/>Redaktion: David Rother<br/>Technik: Moritz Raestrup</p>]]>
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      <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 23:01:00 GMT</pubDate>
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      <itunes:summary>Albert von Rothschild (geb. am 29.10.1844) wird Oberhaupt der Wiener Linie der jüdischen Bankiersfamilie. Sein Reichtum macht ihn zur antisemitischen Projektionsfläche.</itunes:summary>
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