Pop geht weiter! WDR 3 Ex & Pop

Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits und Zweifeln. Diviam Hoffmann und Klaus Walter spielen Musik zur Zeit und zeitlose Musik.

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Thank you for the Music! Oder: Are you glad to be in America?

Thank you for the Music! Oder: Are you glad to be in America? WDR 3 Ex & Pop 16.06.2026 01:02:50 Std. Verfügbar bis 15.06.2028 WDR 3 Von Klaus Walter

250 Jahre USA. Am 4. Juli feiern die USA ihren 250. Geburtstag (Wer feiert wen? Wie?). Wir nehmen das zum Anlass für eine kleine Serie in Ex & Pop.

James Blood Ulmer - Are you glad to be in America? (4m 03s) +++ Dames Brown - Introducing (Pt. II) (Dirty Hips) Extended Mix (5m 07s) +++ Dames Brown & Eddie Fowlkes - Do it (5m 37s) +++ Eddie Fowlkes - Macro (5m 43s) +++ Dames Brown, Amp Fiddler & Andrés - What would you do (4m 56s) +++ Amp Fiddler - You play me (4m 01s) +++ Dames Brown, Moodymann - Take Me As I Am (Moodymann Extended Remix) (6m 37s) +++ Prince / Kenny Dixon Jr. - Digital Garden (KDJ Edit) (11m 14s) +++ Moody Kenny Dixon Jr. - Det.Riot 67 (2m 57s) +++ D-Train Hubert Eaves III. / James Williams - You're the one for me (4m 57s) +++ Dames Brown - You're the one for me (5m 45s)


Die könnte heißen: Thank you for the Music, USA. Oder auch: Are you glad to be in America? nach einem Song des eben verstorbenen James "Blood" Ulmer. Eine musikalische Reise durch die USA. Erste Station: Detroit. Aktueller Anlass: Dames Brown. Ja, richtig gelesen: Dames, nicht James. Dames Brown, das sind Athena Johnson, Teresa Marbury und LaRae Starr, drei Frauen, die mit ihrem brandneuen Debütalbum „Take Me As I Am“ für die großen Traditionslinien der afroamerikanischen Musik made in Detroit stehen, der Stadt der Motoren und Motowns. Dames Brown repräsentieren das Kontinuum von Gospel zu Soul zu Philly zu Disco zu House zu Techno, heute flankiert von Pionieren wie Amp Fiddler, Moodymann und dem Proto-Rapper Gil Scott-Heron.

Are you glad to be in America? | 4:03
James Blood Ulmer       

Introducing (Pt. II) (Dirty Hips) Extended Mix | 5:07                     
Dames Brown                

Do it | 5:37                                   
Dames Brown & Eddie Fowlkes

Macro | 5:43
Eddie Fowlkes                

What would you do | 4:56         
Dames Brown, Amp Fiddler & Andrés   

You play me | 4:01                      
Amp Fiddler     

Take Me As I Am (Moodymann Extended Remix) | 6:37                            
Dames Brown, Moodymann                   

Digital Garden (KDJ Edit) | 11:14            
Prince / Kenny Dixon Jr.

Det.Riot 67 | 2:57                        
Moody Kenny Dixon Jr.

You're the one for me | 4:57     
D-Train Hubert Eaves III. / James Williams         

You're the one for me | 5:45     
Dames Brown  

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
Alle WDR 3 Ex & Pop Sendungen sind ein Jahr lang nachhörbar - auf wdr3.de oder in ARD Sounds.
Kontakt zur Redaktion: open@wdr.de 

Die tun uns hier die Freiheit klaun: Punk in Ost & West

Die tun uns hier die Freiheit klaun: Punk in Ost & West WDR 3 Ex & Pop 09.06.2026 59:07 Min. Verfügbar bis 08.06.2028 WDR 3 Von Diviam Hoffmann

Nicht nur in der BRD wütete Anfang der 80er die Punk-Bewegung. In der DDR wurde dabei mit aller Härte gegen die Punks vorgegangen. Wie sie sich gegen die Repression zur Wehr gesetzt haben, zeigen wir heute.

Candelilla - 32 (3m 29s) +++ Malaria! - Kaltes klares Wasser (3m 50s) +++ Wutanfall - Messestadtpunk (3m 3s) +++ L'Attentat - Ohne Sinn (2m 56s) +++ Namenlos - Fenster (1m 40s) +++ Namenlos - Nazis wieder in Ost-Berlin (2m 36s) +++ Schleim-Keim - Untergrund & Anarchie (1m 18s) +++ Planlos - Schlange (3m 19s) +++ Rosa Beton - Unser ABV (0m 44s) +++ Rosa Beton - Müde (4m 10s)


Die Staatsgrenze zwischen BRD und DDR gibt es seit bald 40 Jahren nicht mehr, eine imaginäre Grenzen bei Gehältern, Renten, Arbeitslosenquote und Kinderbetreuungsplätzen aber schon. Aber wie steht es in Sachen Punk? War Punk im Osten mehr als nur Berlin? Wie sahen in den Achtizgern Punks in Erfurt, Halle oder Leipzig aus? Und wie war diese Szene aufgebaut? Über die Rolle von Punkerinnen in der DDR hat Geralf Pochop das Buch „Tanz auf dem Vulkan“ zusammengetragen. Darin kommen viele, sehr widerständige Punkerinnen zu Wort und erzählen, wie es war unter Beobachtung zu stehen und gleichzeitig die ersten Konzerte zu organisieren. Außerdem erzählt die Münchnerin Mira Mann von den West-Berliner Industrial-Punkerinnen von Malaria, die Leipzigerin Juliane Streich von den Ost-Berliner Krach-Punkerinnen Namenlos und der Ost-Berliner Robert Mießner von den Hönower Art-Oi-Punkern Rosa Beton.


32 | 3:29
Candelilla

Kaltes klares Wasser | 3:50
Malaria!

Messestadtpunk | 3:03
Wutanfall

Ohne Sinn | 2:56
L'Attentat

Fenster | 1:40
Namenlos

Nazis wieder in Ost-Berlin | 2:36
Namenlos

Untergrund & Anarchie | 1:18
Schleim-Keim

Schlange | 3:19
Planlos

Unser ABV | 0:44
Rosa Beton

Müde | 4:10
Rosa Beton

WDR 3 Ex & Pop
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Nur keine Einflussangst - Es lebe die Hommage

Nur keine Einflussangst - Es lebe die Hommage WDR 3 Ex & Pop 02.06.2026 58:02 Min. Verfügbar bis 01.06.2028 WDR 3 Von Klaus Walter

Verbeugungen, Liebeserklärungen, Heldenverehrung, auch Offenbarungen. wer hat mich beeinflußt, wer hat mich auf diese oder jene Idee gebracht?

Sleater-Kinney - I Wanna Be Your Joey Ramone (2m 26s) +++ The Return of Jackie and Judy - Judy Is a Punk (2m 15s) +++ Olivia Rodrigo - The Cure (4m 57s) +++ The Cure ft. Olivia Rodrigo - Friday I'm in Love (1m 20s) +++ The Cure ft. Olivia Rodrigo - Just Like Heaven (0m 55s) +++ Daniel Johnston - The Beatles (2m 25s) +++ Ladies Love Knarf Rellöm - Autobiografie einer Heizung (4m 54s) +++ Knarf Rellöm Trinity - What's That Music (4m 48s) +++ Prince - The Ballad of Dorothy Parker (4m 04s) +++ Joni Mitchell - Happy Birthday 1975 (Rap) (0m 57s) +++ Joni Mitchell - Furry Sings the Blues (4m 03s) +++ Janet Jackson feat. Q-Tip & Joni Mitchell - Got 'Til It's Gone (4m 01s) +++ Spandau Ballet - True (6m 30s) +++ Commodores - Nightshift (5m 03s) +++ Marvin Gaye - I heard it through the grapevine (2m 59s) +++ The Chrysanthemums - I Wish Marvin Gaye's Father Had Shot Me Instead (5m 16s) +++ Dames Brown - Take Me As I Am (Moodymann Extended Remix) (6m 23s)


Auf die Idee zu diesem Thema hat mich Olivia Rodrigo gebracht. Die US-amerikanische Sängerin ist gerade 23 geworden und widmet ihre neue Single einer britischen Band um einen gewissen Robert Smith, der wiederum ihr Großvater sein könnte, er ist seit April 67 Jahre alt. Robert Smith ist Gründer, Stimme und Gesicht von The Cure und genau so heißt die neue Single von Olivia Rodrigo: The Cure. Also eine Hommage von Rodrigo für die Band The Cure, zumal auch der Schriftzug auf dem Cover der Single mit der verschnörkelten Schrift dem Schriftbild der Band „The Cure“ nachempfunden ist. Also, klarer Fall einer Ehrerbeitung der jungen Amerikanerin für den alten Engländer. Oder?
Dazu: I wanna be your Joey Ramone, Joni Mitchell never lies, Furry sings the blues, Dames Brown, I wish Marvin Gaye´s father had shot me instead…

I Wanna Be Your Joey Ramone | 2:26
Sleater-Kinney 

Judy Is a Punk | 2:15     
The Return of Jackie and Judy
  
The Cure | 4:57
Olivia Rodrigo

Friday I'm in Love
| 1:20             
The Cure ft. Olivia Rodrigo

Just Like Heaven | 0:55
The Cure ft. Olivia Rodrigo

The Beatles | 2:25          
Daniel Johnston                             

Autobiografie einer Heizung | 4:54                       
Ladies Love Knarf Rellöm            

What's That Music | 4:48                          
Knarf Rellöm Trinity                      

The Ballad of Dorothy Parker | 4:04                      
Prince   

Happy Birthday 1975 (Rap) | 0:57                                                       
Joni Mitchell     

Furry Sings the Blues | 4:03                      
Joni Mitchell     

Got 'Til It's Gone | 4:01              
Janet Jackson feat. Q-Tip & Joni Mitchell             

True | 6:30                                                    
Spandau Ballet                

Nightshift | 5:03                                          
Commodores    

I heard it through the grapevine | 2:59 
Marvin Gaye     

I Wish Marvin Gaye's Father Had Shot Me Instead | 5:16                                          
The Chrysanthemums    

Take Me As I Am (Moodymann Extended Remix) | 6:23                                            
Dames Brown   

WDR 3 Ex & Pop
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Über Punk kann man auch auf Deutsch reden?

Über Punk kann man auch auf Deutsch reden? WDR 3 Ex & Pop 26.05.2026 56:53 Min. Verfügbar bis 25.05.2028 WDR 3 Von Diviam;Walter Hoffmann

"Angriff aufs Schlaraffenland - Ein Deutschpunk-Mixtape", so heißt das Buch zum Jubiläum: 50 Jahre Punk. Und genauso heißt die Compilation zum Jubiläum. Wir reden mit Beteiligten. Auf Deutsch.

Bärchen und die Milchbubis – Happy Bonbon (1m 58s) +++ Bärchen und die Milchbubis – Ich will nicht älter werden (2m 23s) +++ Hans-A-Plast – Teenage Traum (2m 50s) +++ UnterRock – Heterowelt +++ Hans-A-Plast – Rock’n’Roll Freitag (1m 31s) +++ Die Radierer – Angriff aufs Schlaraffenland (3m 38s) +++ Stereo Total – Die Dachkatze (2m 36s) +++ Stereo Total – Miau Miau (2m 1s) +++ Ladies Love Knarf Rellöm – Autobiografie einer Heizung (4m 54s) +++ Palais Schaumburg – Telefon (3m 10s) +++ Kleenex – Nice (2m 27s) +++ Die Zimmermänner – Kaufhuber geht nicht mehr aus (2m 8s)


„Ich habe diesen Songtitel von den Radierern als Buchtitel genommen, weil ich diesen Untertitel Deutschpunk ein bisschen aufbrechen wollte, weil es einerseits im Deutschpunk dieses unterkomplex Parolenhafte gab, wo in der Übersetzung in den deutschen Sprachraum viel runtergebrochen wurde. Ich habe manchmal das Gefühl, dass es im britischen oder im amerikanischen Punk auch ein sehr starkes selbstironisches Element gab. Die Ramones sind ja fast eine Cartoon-Band.“ Sagt Jonas Engelmann vom Ventil-Verlag, Herausgeber von „Angriff aufs Schlaraffenland“ im Gespräch mit Ex & Pop. Im Buch schreiben an die 200 irgendwie Punkinvolvierte über ihren jeweiligen Lieblingsirgendwiepunksong. In Ex & Pop kommen zu Wort: Anna Seidel über Stereo Total, Stefanie Schrank über Bärchen und die Milchbubis, Annette Simons von Bärchen und die Milchbubis über Hans-A-Plast, Jonas Engelmann über Knarf Rellöm, Knarf Rellöm über Palais Schaumburg, Detlef Diederichsen über Kleenex (und warum die Zimmermänner im Buch nicht vorkommen), Mira Mann über Malaria.

Happy Bonbon | 1:58
Bärchen und die Milchbubis

Ich will nicht älter werden | 2:23
Bärchen und die Milchbubis

Teenage Traum | 2:50
Hans-A-Plast

Heterowelt
UnterRock

Rock’n’Roll Freitag | 1:31
Hans-A-Plast

Angriff aufs Schlaraffenland | 3:38
Die Radierer

Die Dachkatze | 2:36
Stereo Total

Miau Miau | 2:01
Stereo Total

Autobiografie einer Heizung | 4:54
Ladies Love Knarf Rellöm

Telefon | 3:10
Palais Schaumburg

Nice | 2:27
Kleenex

Kaufhuber geht nicht mehr aus | 2:08
Die Zimmermänner


WDR 3 Ex & Pop
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Schönheit vs Faschismus, Oktopusse vs Stillstand

Schönheit vs Faschismus, Oktopusse vs Stillstand WDR 3 Ex & Pop 19.05.2026 58:14 Min. Verfügbar bis 18.05.2028 WDR 3 Von Klaus Walter

"Schöne Musik gegen neofaschistischen Kräfte", das ist die Idee hinter der Düsseldorfer Compilation Patronage. Bei Los Pulpitos (BRD/Peru) treffen karibische Polyrhythmen auf UK-Dub-Bassmusik.

Los Pulpitos – Antennariidae (4m 54s) +++ Los Pulpitos – Archipelago (4m 54s) +++ Marly Lüske – Ash In France (Konrad Kraft Schizoid Remix) (2m 58s) +++ Solo & Wolfsdorf – Humpeln (3m 10s) +++ Solo & Wolfsdorf – Humpeln (Edelescort Remix) (3m 24s) +++ The Pop Group – We Are All Prostitutes (3m 12s) +++ Neumatic Parlo – Invitation (Copper Beach Shortcut Remix) (6m 44s) +++ Johenson – Misty Roads (Harmonius Thelonious CR-68er Shortcut Remix) (3m 12s) +++ Harmonius Thelonious – And You May Find Yourself (5m 54s) +++ Talking Heads – Once In A Lifetime (4m 23s) +++ Georgia Ann Muldrow – Girlfriend Is Better (4m 9s)


Patronage, die Compilationreihe des Düsseldorfer Musik(möglich)machers Paul Christian Erntges auf Hauch Records geht in ihre fünfte Runde, zwölf Tracks & Songs von eigenartiger wie schwer fassbarer Schönheit. Auf die ewige Spex-Frage, ob es sich hier um Musik zur Zeit handele, antwortet Erntges: „`Patronage 5´ ist definitiv Musik zur Zeit. Angesichts des Erstarkens von neofaschistischen Kräften weltweit gibt es nur zwei Möglichkeiten, künstlerisch. Entweder ein Album der Kritik oder ein Album, das den Leuten was Gutes gibt, was Schönes. Und eine Alternative dazu, sich mit diesem Müll beschäftigen zu müssen.“ Los Pulpitos dagegen, eine Art Deutsch-Peruanische Freundschaft, beantworten den Versuch, Los Pulpitos zu verstehen so: „Karibische 3/4-Disco-Polyrhythmen treffen auf modernste Techno- und UK-Dub-Bassmusik.“

Antennariidae | 4:54
Los Pulpitos

Archipelago | 4:54
Los Pulpitos

Ash In France (Konrad Kraft Schizoid Remix) | 2:58
Marly Lüske

Humpeln | 3:10
Solo & Wolfsdorf

Humpeln (Edelescort Remix) | 3:24
Solo & Wolfsdorf

We Are All Prostitutes | 3:12
The Pop Group

Invitation (Copper Beach Shortcut Remix) | 6:44
Neumatic Parlo

Misty Roads (Harmonius Thelonious CR-68er Shortcut Remix) | 3:12
Johenson

And You May Find Yourself | 5:54
Harmonius Thelonious

Once In A Lifetime | 4:23
Talking Heads

Girlfriend Is Better | 4:09
Georgia Ann Muldrow

WDR 3 Ex & Pop
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Arbeit & Adoleszenz: Nalans neue Platte "2009"

Arbeit & Adoleszenz: Nalans neue Platte "2009" WDR 3 Ex & Pop 12.05.2026 01:00:32 Std. Verfügbar bis 11.05.2028 WDR 3 Von Diviam Hoffmann

Die Gitarre der Mitbewohnerin, ein MIDI-Keyboard, Erinnerungen an die ersten zehn Jahre dieses Jahrtausends: Mehr braucht die Berliner Musikerin Nalan nicht, um ihre Lieder zu schreiben.

Nalan - I Like You (1m 59s) +++ Nalan - Apple (3m 00s) +++ Nalan - Falling 4 You (4m 35s) +++ Nalan - Stars (3m 37s) +++ Saya Gray - Shell (Of A Man) (3m 39s) +++ Nalan - Heavy Metal (1m 57s) +++ Nalan - 59:1 (3m 43s) +++ Nalan - Ok (3m 18s) +++ Nalan - Down The Drain (4m 06s) +++ Ebow - Arbayt (2m 12s) +++ Nalan - Everything Was Easy in 2009 (6m 50s)


Nalan Karacagil lebte im Jahr 2009 in München, war 19 Jahre alt und hatte gerade das Abi in der Tasche. Mit ihren Freundinnen führt sie eine Art Foto-Tagebuch mit ihren Digicams. Jedes Jahr werden die Highlights auf eine CD gebrannt. 15 Jahre später schaut Nalan, mittlerweile in Berlin lebend, DJ, Produzentin und Teil der Rap-Crew Gaddafi Girls mit u. a. Ebow, durch dieses digitale Archiv ihrer Adoleszenz. Und schreibt ein Album drüber. Mit der Produktion von Langzeit-Kollaborateur Walter p99 arkestra und Live-Instrumenten ihrer Bandfreund*innen aus der Schulzeit ist „2009“ weniger elektronisch als ihr tanzflächennahes Debüt „I'm Good. The Crying Tape“. Aber genau so ambig: Die neun Tracks klingen mal verliebt, mal nostalgisch, mal schwer, mal kontemplativ. Musikalische Hauptdarstellerin darauf: Die Gitarre ihrer Mitbewohnerin, die sich Nalan selbst beigebracht hat, zu spielen.
In ihren Texten erinnert sich Nalan an ihre Oma und an München, reflektiert Demos in Istanbul und erschafft einen Anti-Helden aus der Working Class, der „Bock hat, den Stein, den er in seinem Herzen trägt, durch die Gegend zu werfen“. Wie hart die „Arbayt“ dieser Klasse ist, reflektiert auch Nalan-Kollaborateurin Ebow auf ihrer neuen Single, veröffentlicht am 1. Mai.

I Like You | 1:59              
Nalan   

Apple | 3:00
Nalan   

Falling 4 You | 4:35
Nalan   

Stars | 3:37
Nalan   

Shell (Of A Man) | 3:39
Saya Gray           

Heavy Metal | 1:57
Nalan   

59:1 | 3:43        
Nalan   

Ok | 3:18           
Nalan   

Down The Drain | 4:06
Nalan   

Arbayt | 2:12    
Ebow    

Everything Was Easy in 2009 | 6:50
Nalan

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Carib Soul: Recycle, Remix, Remake, Remember

Carib Soul: Recycle, Remix, Remake, Remember WDR 3 Ex & Pop 05.05.2026 01:36:57 Std. Verfügbar bis 04.05.2028 WDR 3 Von Klaus Walter

Nightmares On Wax vs Adrian Sherwood: In A Space Outta Sound Dub. Verdienstvolle Protagonisten karibritischer Soundströme in den Spiralen der Erinnerung(sarbeit).

Nightmares On Wax ft. Greentea Peng – I Remember (3m 36s) +++ Fugees – Killing Me Softly (4m 09s) +++ Roberta Flack – Killing Me Softly (3m 53s) +++ Nightmares On Wax vs Adrian Sherwood – You Bliss (4m 13s) +++ Nightmares On Wax – You Wish (3m 30s) +++ William Bell & Judy Clay – Private Number (2m 39s) +++ Nightmares On Wax vs Adrian Sherwood – Flippin’ Eck (4m 42s) +++ Nightmares On Wax – Nights Introlude (4m 40s) +++ Quincy Jones – Summer in the City (4m 11s) +++ The Lovin’ Spoonful – Summer in the City (2m 45s) +++ The Lovin’ Spoonful – Boredom (2m 35s) +++ Buzzcocks – Boredom (3m 06s) +++ Singers & Players – Alla La Dreadlock Soldiers (3m 40s) +++ Nightmares On Wax – Echo45 Soundsystem (Continuous Mix) (42m 14s)


Adrian Sherwood remixt ein 20 Jahre altes Album von Nightmares On Wax? Und was soll interessant sein an so einem Altherrentreffen? Dass Greentea Peng dazu die Musik ihre Jugend re-membert? Ja. Dass William Bell & Judy Clay sich mit dem Soulsmash „Private Number“ in Erinnerung bringen? Yes. Dass ein VW Käfer ein Hupensolo beisteuert? Unbedingt. Außerdem: Was unterscheidet Hippielangeweile von Punklangeweile?

I Remember | 3:36
Nightmares On Wax ft. Greentea Peng

Killing Me Softly | 4:09
Fugees

Killing Me Softly | 3:53
Roberta Flack

You Bliss | 4:13
Nightmares On Wax vs Adrian Sherwood

You Wish | 3:30
Nightmares On Wax

Private Number | 2:39
William Bell & Judy Clay

Flippin’ Eck | 4:42
Nightmares On Wax vs Adrian Sherwood

Nights Introlude | 4:40
Nightmares On Wax

Summer in the City | 4:11
Quincy Jones

Summer in the City | 2:45
The Lovin’ Spoonful

Boredom | 2:35
The Lovin’ Spoonful

Boredom | 3:06
Buzzcocks

Alla La Dreadlock Soldiers | 3:40
Singers & Players

Echo45 Soundsystem (Continuous Mix) | 42:14
Nightmares On Wax

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A whole lot of nothing: 50 Jahre Punk - Teil 2

A whole lot of nothing: 50 Jahre Punk - Teil 2 WDR 3 Ex & Pop 28.04.2026 59:30 Min. Verfügbar bis 27.04.2028 WDR 3 Von Diviam /Walter Hoffmann

Unter dem Titel "Bored Teenagers - Ein Punk-Mixtape" schreiben rund 180 Autor*innen Liebesbriefe an wegweisende Punk-Songs. Heute: Nihilismus und die Punky Reggae Party.

The Fugs - Nothing (4m 18s) +++ The Sonics - Psycho (2m 17s) +++ Ladies Love Knarf Rellöm - Autobiografie einer Heizung (4m 54s) +++ Janet Kay - Silly Games (6m 30s) +++ The Pop Group - We Are Time (5m 0s) +++ Die Nerven - Ganz Egal (2m 32s) +++ The Slits - Typical Girls (3m 56s) +++ The Raincoats - No One's Little Girl (2m 30s) +++ Gina Birch - I Play My Bass Loud (4m 27s) +++ Stefanie Schrank - Schlachtrufe BRD (4m 16s)


Das erste Album von vier Jungs aus Queens (The Ramones) bzw. das in Wirklichkeit gar nicht erste Konzerte von vier Jungs auf der anderen Seite des atlantischen Ozeans (The Sex Pistols) wird gemeinhin als Geburtsstunde dieser „hybriden, rätselhaften, vieldeutigen whatever Angelegenheit namens Punk“ (Klaus Walter) gedeutet. Diese beiden Bands sind dabei nur zwei derjenigen, von denen das Buch „Bored Teenagers“ erzählt.
Auch The Fugs sind dabei, die waren mit ihrem Song „Nothing“ aus dem Jahr 1965 noch vor Ramones und Sex Pistols. Darin erzählen sie vom großen Nichts, angelehnt an einen jiddischen Folksong über Kartoffeln, ein „ironischer Kommentar zu den Möglichkeiten und Grenzen von Kunst“, wie Jonas Engelmann schreibt: „Poetry, nothing, music, nothing, painting and dancing, nothing.“ Jonas Engelmann ist auch der Herausgeber des Punk-Mixtapes „Bored Teenagers“ mit rund 180 Liebesbriefen an Punk-Stücke und -Momente, geschrieben von vielen Multitasker*innen des Kulturbetrieb, von Mira Mann (Candelilla), über Thomas Schwebel (Fehlfarben), bis hin zu Knarf Rellöm und Stefanie Schrank.

Nothing | 04:18
The Fugs

Psycho | 02:17
The Sonics

Autobiografie einer Heizung | 04:54
Ladies Love Knarf Rellöm

Silly Games | 06:30
Janet Kay

We Are Time | 05:00
The Pop Group

Ganz Egal | 02:32
Die Nerven

Typical Girls | 03:56
The Slits

No One's Little Girl | 02:30
The Raincoats

I Play My Bass Loud | 04:27
Gina Birch

Schlachtrufe BRD | 04:16
Stefanie Schrank

WDR 3 Ex & Pop
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Besser Fühlen mit Kourtesis Kicks

Besser Fühlen mit Kourtesis Kicks WDR 3 Ex & Pop 21.04.2026 01:04:23 Std. Verfügbar bis 20.04.2028 WDR 3 Von Klaus Walter

Sofia Kourtesis, Peruanerin in Berlin, produziert die neueste Folge der DJ-Kicks. Grund genug, die seit 1995 bestehende Mix-Serie zu feiern, mit Nicolette & Jayda G, Carl Craig & DJ Koze und und und.

Sofia Kourtesis – How Music Makes You Feel Better (4m43s) +++ Sofia Kourtesis – Novalima – Los Poemas No Siempre Riman (4m2s) +++ Dave DK – Lagoon 69 (5m32s) +++ Broadcast – Tears in the Typing Pool (2m7s) +++ Daniel Lanois – Carla (1m36s) +++ Hi Tek / The 2 Bears – Come Get It (Tekstrumental) / Modern Family (Kosi Kos Melange) (3m41s) +++ William Shatner – It Hasn’t Happened Yet (2m7s) +++ Jon Hopkins – Home Station (2m22s) +++ Aphex Twin – Flim (2m48s) +++ Sofia Kourtesis – It’s You (2m36s) +++ Cos-Ber-Zam – Ne Doya (5m0s) +++ Hot Lizard – The Theme (Carl Craig Remix) (11m15s) +++ Jayda G – All I Need (5m11s) +++ Nicolette – I Woke Up (5m26s) +++ Alec Empire – Lash the 80ies (4m34s)


„How Music Makes You Feel Better“, so heißt der schönste (Semi-)Hit von Sofia Kourtesis, der im Modus der selbsterfüllenden Prophezeiung tut, was er im Titel verspricht. Das war 2023, auf „Madres“, dem Album der peruanischen DJ und Produzentin mit Hauptwohnsitz in Berlin. Drei Jahre später gibt Sofia Kourtesis uns DJ-Kicks und macht uns wieder besser fühlen, mehr Music That Makes You Feel Better. DJ-Kicks, das ist die zu Recht seit Jahrzehnten gefeierte DJ-Mix-Serie des Berliner K7-Labels.

Bei diesen DJ-Kicks war schon immer weniger das mixtechnische Handwerk gefragt. Heute regiert die unfehlbare Künstliche Mix-Intelligenz, die hart erarbeitete fingerfertige Virtuosität des Turntable-Artisten verliert an (Tausch-)Wert, Ähnliches gilt für tiefe Repertoirekenntnisse. Die wiederum kommen bei den DJ-Kicks zur Geltung, wenn Carl Craig 1996 einen soulful Detroit Techno Mix hinlegt, wenn Kemistry & Storm zur Jahrtausendwende Drum´n´Bass-Kicks produzieren, die Kodwo Eshun zu der Erkenntnis bringen, dass „the brain doesn´t belong to the head; it begins at the toes and ends at the fingertips. At the extremes.“ So ähnlich dürfte das Nicolette sehen, die zu Unrecht vergessene Jungle-Sängerin (gibt’s das?), die ihre an Nina Simone geschulten Afro-Brit-Chansons mit Schutt & Asche-Krach alá Alec Empire mixt - and it makes sense. Nun also Sofia Kourtesis, die „den DJ-Koze-Mix so oft gehört hat, dass er praktisch Teil ihrer DNA geworden ist“, sagt K7. Es gibt schlechtere Argumente für ein Ex&Pop mit DJ-Kicks im Wandel der Zeiten & BPMs.

How Music Makes You Feel Better | 4:43
Sofia Kourtesis

Novalima – Los Poemas No Siempre Riman | 4:02
Sofia Kourtesis

Lagoon 69 | 5:32
Dave DK

Tears in the Typing Pool | 2:07
Broadcast

Carla | 1:36
Daniel Lanois

Come Get It (Tekstrumental) / Modern Family (Kosi Kos Melange) | 3:41
Hi Tek / The 2 Bears

It Hasn’t Happened Yet | 2:07
William Shatner

Home Station | 2:22
Jon Hopkins

Flim | 2:48
Aphex Twin

It’s You | 2:36
Sofia Kourtesis

Ne Doya | 5:00
Cos-Ber-Zam

The Theme (Carl Craig Remix) | 11:15
Hot Lizard

All I Need | 5:11
Jayda G

I Woke Up | 5:26
Nicolette

Lash the 80ies | 4:34
Alec Empire

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
Alle WDR 3 Ex & Pop Sendungen sind ein Jahr lang nachhörbar - auf wdr3.de oder in ARD Sounds.
Kontakt zur Redaktion: open@wdr.de 

Gelangweilte Teenager revisited. 50 Jahre Punk

Gelangweilte Teenager revisited. 50 Jahre Punk WDR 3 Ex & Pop 14.04.2026 56:34 Min. Verfügbar bis 13.04.2028 WDR 3 Von Klaus Walter

"Bored Teenagers - Ein Punk-Mixtape" - unter diesem Titel erscheint dieser Tage ein ein Buch mit rund 150 Texten zu 50 Jahren Punk. Wir spielen Hits & Misses und lassen Autor:innen reden.

The Adverts - Bored Teenagers (1m 49s) +++ The Notwist - X-Ray (3m 44s) +++ Sex Pistols - Anarchy in the U.K. (3m 32s) +++ Hole - Awful (3m 16s) +++ Team Dresch - Remember Who You Are (4m 10s) +++ Balena - Chra (1m 16s) +++ Team Dresch - Freewheel (1m 39s) +++ Die Ärzte - Schrei nach Liebe (4m 18s) +++ Azra - Pit i to je Amerika (3m 45s) +++ Zabranjeno Pušenje - Neću da budem Švabo (2m 49s) +++ Ramones - Blitzkrieg Bop (2m 12s)


50 Jahre Punk? Klingt schwer nach jener „Nostalgia for an age that never existed“, von der Jello Biafra einst sang, ohne die Dead Kennedys (gerade wäre er selbst beinahe ein Dead Punk gewesen). 50 Jahre nach dem ersten Album der Ramones, das hier willkürlich als Geburtstermin dieser hybriden, rätselhaften, vieldeutigen whatever Angelegenheit namens Punk definiert wird, erzählt „Bored Teenagers“-Herausgeber Jonas Engelmann, warum er Dutzende von mehr oder minder berühmten Leuten aus Schaugeschäft, Literaturbetrieb, Akademia & Prekariat dazu gebracht hat, fast 400 Seiten über Punk zu schreiben. Und beantwortet Fragen: Was ist heute noch relevant an Punk? Ist das nicht ein bisschen wie Opa erzählt von Stalingrad?
„Ein sechzehnjähriges Mädchen zu sein, ist denkbar beschissen.“ So beginnt der Punk-Text von Veronika Kracher, die gerade eins der Bücher der Saison geschrieben hat: „Bitch Hunt - Warum wir es lieben, Frauen zu hassen“. In „Bored Teenagers“ feiert Kracher eine der meistgehassten Frauen im Pop: Courtney Love. Dagmar Brunow erzählt von Do it yourself, Riot Grrrls und feministischen Netzwerken. Und von der Sache mit der Team Dresch-Platte (keine Erfindung von Tocotronic). Die komplizierten (ex-)jugoslawisch-deutschen Beziehungen & Irrungen kommen in Matea Buzuks Würdigung der aus Sarajevo stammenden Punkband Zabranjeno Pušenje (deutsch: Rauchen verboten) zur Sprache (nicht ohne Die Ärzte). Punk hat viele Gesichter, mehr davon in Ex&Pop.

Bored Teenagers | 01:49
The Adverts

X-Ray | 03:44
The Notwist

Anarchy in the U.K. | 03:32
Sex Pistols

Awful | 03:16
Hole

Remember Who You Are | 04:10
Team Dresch

Chra | 01:16
Balena

Freewheel | 01:39
Team Dresch

Schrei nach Liebe | 04:18
Die Ärzte

Pit i to je Amerika | 03:45
Azra

Neću da budem Švabo | 02:49
Zabranjeno Pušenje

Blitzkrieg Bop | 02:12
Ramones

WDR 3 Ex & Pop
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Dream, Baby, Dream!

Dream, Baby, Dream! WDR 3 Ex & Pop 07.04.2026 01:05:26 Std. Verfügbar bis 06.04.2028 WDR 3 Von Diviam Hoffmann

Wir haben in Ex & Pop in den letzten Wochen viele Schlaflieder gehört, Somnambules und Luzides. Heute geht es weiter mit utopischen Traummusiken und Traumamusik.

Stefanie Schrank - Dream Baby Dream (3m 12s) +++ Ebow - Müde (2m 25s) +++ Delia Derbyshire, Barry Bermange - Running (8m 22s) +++ Anika - I Go To Sleep (3m 22s) +++ The Kinks - I Go To Sleep (1m 54s) +++ Peggy Lee - I Go To Sleep (1m 59s) +++ Ja, Panik - Libertatia (3m 7s) +++ Nabihah Iqbal - Dreamer (3m 54s) +++ Joshua Idehen - This Is The Place (3m 16s) +++ Joshua Idehen - Mum Does The Washing (3m 52s) +++ X-Ray Spex - The Day the World Turned Day-Glo (2m 53s) +++ The Adverts - Bored Teenagers (1m 44s) +++ Suicide - Dream Baby Dream (6m 18s) +++ Bruce Springsteen - Dream Baby Dream (5m 2s)


„Ich bin aufgewacht und es war noch immer Krieg / irgendwo eine Regierung gestürzt und schon wieder Faschisten gewählt“, so beschreibt Stefanie Schrank den Moment, wenn das Träumen von einer besseren Welt endet – und einen die grausame Realität wieder einholt. „Dream, Baby, dream“, flüstert auch Alan Vega zu einer warmen, einhüllenden Orgel, aber Baby kann nicht einschlafen, weil Martin Rev mit seinem Synthesizer gleichzeitig so einen Krach macht. Suicide vertonen das Nebeneinander von Schlaflied und Inferno, von Traum und Trauma, so schreibt Klaus Walter im Buch „Bored Teenagers“. Die Flucht in den Schlaf ist also mitnichten Eskapismus. Denn wenn wir träumen, verarbeiten wir nicht nur das Geschehen des Tages, sondern können über das Alltägliche hinausdenken. Träume sind Räume ohne Grenzen, selten kontrollierbar, angesiedelt irgendwo zwischen Freiheit und absoluter Unfreiheit. Orte, in denen Utopien Gestalt annehmen können. Um diese Orte geht es heute in Ex & Pop.

Dream Baby Dream | 3:12
Stefanie Schrank

Müde | 2:25
Ebow

Running | 8:22
Delia Derbyshire, Barry Bermange

I Go To Sleep | 3:22
Anika

I Go To Sleep | 1:54
The Kinks

I Go To Sleep | 1:59
Peggy Lee

Libertatia | 3:07
Ja, Panik

Dreamer | 3:54
Nabihah Iqbal

This Is The Place | 3:16
Joshua Idehen

Mum Does The Washing | 3:52
Joshua Idehen

The Day the World Turned Day-Glo | 2:53
X-Ray Spex

Bored Teenagers | 1:44
The Adverts

Dream Baby Dream | 6:18
Suicide

Dream Baby Dream | 5:02
Bruce Springsteen

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
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Bass ist Musik ist kein Krieg

Bass ist Musik ist kein Krieg WDR 3 Ex & Pop 31.03.2026 59:53 Min. Verfügbar bis 30.03.2028 WDR 3 Von Klaus Walter

Ausnahmsweise ist bei Ex&Pop drin, was draufsteht: "Bass ist Musik", das neue Best Of-Album von Justus Köhncke. Und "Musik ist kein Krieg", ein neuer Song von Sophia Kennedy. Ja, sie singt auf Deutsch.

Justus Köhncke - Was ist Musik (4m 56s) +++ Whirlpool Productions - From Disco to Disco (5m 56s) +++ Justus Köhncke - Jet (5m 15s) +++ Chic - Good Times (4m 44s) +++ A Taste of Honey - Boogie Oogie Oogie (3m 54s) +++ Ian Dury - Wake Up and Make Love with Me (3m 56s) +++ Justus Köhncke - Timecode (5m 15s) +++ Justus Köhncke - Parage (6m 38s) +++ Round One - New Day (7m 40s) +++ Justus Köhncke - New Day (7m 30s) +++ Hildegard Knef - Wie viele Menschen waren glücklich, daß du gelebt (3m 55s) +++ Justus Köhncke - Wie viele Menschen waren glücklich, daß du gelebt (4m 21s) +++ Bettina Köster - Where Do You Go To My Lovely (5m 3s) +++ Sophia Kennedy - Musik ist kein Krieg (3m 43s) +++ John Cale - Close Watch (3m 12s) +++ Justus Köhncke - Close Watch (3m 21s)


Mit „From Disco to Disco“ hatte Justus Köhncke mit Whirlpool Productions – damals noch in Köln, Home of Kompakt Schallplatten - als der Dritte neben Eric D.Clark und Hans Nieswandt einen Nummer Eins Hit in Italien, 1997. Knapp 30 Jahre später bringt er, längst in Berlin lebend, „Bass ist Musik“ erstmals auf Vonyl raus, eine Art Best Of-Kollektion mit mehr oder weniger-Hits wie „Imecode“, „So weit wie noch nie“, „Weiche Zäune“, „Jet“ und natürlich „Was ist Musik“. Dazu ein paar Fragen an und Antworten von Justus Köhncke.

Was ist Musik | 04:56
Justus Köhncke

From Disco to Disco | 05:56
Whirlpool Productions

Jet | 05:15
Justus Köhncke

Good Times | 04:44
Chic

Boogie Oogie Oogie | 03:54
A Taste of Honey

Wake Up and Make Love with Me | 03:56
Ian Dury

Timecode | 05:15
Justus Köhncke

Parage | 06:38
Justus Köhncke

New Day | 07:40
Round One

New Day | 07:30
Justus Köhncke

Wie viele Menschen waren glücklich, daß du gelebt | 03:55
Hildegard Knef

Wie viele Menschen waren glücklich, daß du gelebt | 04:21
Justus Köhncke

Where Do You Go To My Lovely | 05:03
Bettina Köster

Musik ist kein Krieg | 03:43
Sophia Kennedy

Close Watch | 03:12
John Cale

Close Watch | 03:21
Justus Köhncke

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
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Kann ich schlafen, wenn ich tot bin?

Kann ich schlafen, wenn ich tot bin? WDR 3 Ex & Pop 24.03.2026 01:00:02 Std. Verfügbar bis 23.03.2028 WDR 3 Von Klaus Walter

Auf den interessanteren neuen Platten dieser Tage finden sich auffallend viele Schlaflieder, Traummusiken, Somnambules. Und: Good Night Bettina Köster.

Sassy 009 – Dreamer (3m1s) +++ Sassy 009 (ft. Bea 1991) – Sleepwalker’s Pendulum (3m38s) +++ Salami Rose Joe Louis – Arm Fell Asleep (4m48s) +++ Bill Wells ft. Aby Vulliamy – Tie Your Hands (1m42s) +++ Bill Wells ft. Aby Vulliamy – Beautiful Dream (1m18s) +++ Lightning Seeds – Three Lions (Football’s Coming Home) (3m45s) +++ Bill Wells ft. Norman Blake – Twenty Twenty Two / Mealy Tell I Am (1m37s) +++ Bill Wells ft. Norman Blake – El El El (1m17s) +++ Bill Wells ft. Norman Blake – Being Left By Today (0m40s) +++ Bill Wells ft. Norman Blake – Feather and a Bird (0m28s) +++ Bill Wells ft. Norman Blake – Disinformation (0m38s) +++ Malaria! – Traum (4m27s) +++ Malaria! – Zarah (3m21s) +++ Peter Sarstedt – Where Do You Go To My Lovely (4m57s) +++ Bettina Köster – Where Do You Go To My Lovely (5m3s) +++ Malaria! – Kaltes klares Wasser (3m43s) +++ Malaria! Chicks on Speed Remix – Kaltes klares Wasser (4m34s)


Heute ohne: Schlaf in Spanien für Morrissey. Der englische Sänger Morrissey hat ein Konzert in Valencia wegen „Schlafmangels“ abgesagt. Vor lauter Verkehrslärm und Technopartykrach am und im Hotel habe er keine Ruhe gefunden. Dafür heute mit: Schlaflieder & Traummusiken. Etwa „Dreams `24 / `25“, das dreamy, lullabyeske neue Album des schottischen Universal-Autodidakten Bill Wells (Maher Shalal Hash Baz, Aidan Moffat, Tape, Future Pilot A.K.A., Stefan Schneider, Isobel Campbell, National Jazz Trio of Scotland…)
Oder Sleepy Music von Sassy 009, die auf ihrem Album „Dreamer+“ vom
Pendel des Schlafwandlers erzählt. Die Künstlerin mit dem interessanten Namen Salami Rose Joe Louis hat einen Song darüber geschrieben, wie ihr beim Segeln der Arm eingeschlafen ist. Autobiografisch? Keine Ahnung. Über „Traum“ von Malaria kommen wir zu Bettina Köster, die mit 66 Jahren gestorben ist. Wir werden sie nicht als die ""Hildegard Knef des Punk"" verkaufen. Eher schon als die Peter Sarstedt des Cote d´Azur Noir.

Dreamer | 3:01
Sassy 009

Sleepwalker’s Pendulum | 3:38
Sassy 009 (ft. Bea 1991)

Arm Fell Asleep | 4:48
Salami Rose Joe Louis

Tie Your Hands | 1:42
Bill Wells ft. Aby Vulliamy

Beautiful Dream | 1:18
Bill Wells ft. Aby Vulliamy

Three Lions (Football’s Coming Home) | 3:45
Lightning Seeds

Twenty Twenty Two / Mealy Tell I Am | 1:37
Bill Wells ft. Norman Blake

El El El | 1:17
Bill Wells ft. Norman Blake

Being Left By Today | 0:40
Bill Wells ft. Norman Blake

Feather and a Bird | 0:28
Bill Wells ft. Norman Blake

Disinformation | 0:38
Bill Wells ft. Norman Blake

Traum | 4:27
Malaria!

Zarah | 3:21
Malaria!

Where Do You Go To My Lovely | 4:57
Peter Sarstedt

Where Do You Go To My Lovely | 5:03
Bettina Köster

Kaltes klares Wasser | 3:43
Malaria!

Kaltes klares Wasser | 4:34
Malaria! Chicks on Speed Remix

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
Alle WDR 3 Ex & Pop Sendungen sind ein Jahr lang nachhörbar - auf wdr3.de oder in ARD Sounds.
Kontakt zur Redaktion: open@wdr.de 

Strange Lullabies

Strange Lullabies WDR 3 Ex & Pop 17.03.2026 58:17 Min. Verfügbar bis 16.03.2028 WDR 3 Von Diviam Hoffmann

Nach dem Winterschlaf kommt die Frühjahrsmüdigkeit. Wir tauchen ein in noctambule Nebenwelten und traumwandlerische Schlaflosigkeit. Schräge Schlaflieder bei Ex & Pop!

The Cure – Lullaby (4m 8s) +++ Tirzah – Sleeping (Anja Ngozi Remix) (3m 13s) +++ Tirzah – Sleeping (3m 26s) +++ Tirzah – Nightmare (3m 2s) +++ Belle and Sebastian – Judy and the Dream of Horses (3m 40s) +++ Sleep – Sister Sleep (4m 8s) +++ Sleep – Duérmete Niño (5m 3s) +++ Sleep – After Dark (2m 53s) +++ Einstürzende Neubauten – Stella Maris (5m 21s) +++ Schlaf – Bluisi (4m 4s) +++ Rahel – Weidentier (3m 45s) +++ Minnie Riperton – Lovin’ You (3m 21s)


The Cure sangen sie, Tirzah ebenfalls, ebenso Grace Ives und die Wienerin Rahel: Schlaflieder. Englisch: Lullabies, etymologisch verwandt mit dem deutschen „einlullen“. Wie klingen moderne Schlaflieder und wie wird „kleine Bruder des Todes“ noch in der Musik verhandelt? Andreas Spechtl findet im Thema Schlaf eine Offenheit, die es sonst nicht gibt: „Etwas, wo potenziell alles möglich war, künstlerisch, ganz so wie im Traum ja jeden Tag oder besser: jede Nacht die Welt neu erfunden wird.“ Schlaf heißt auch eine Band aus Berlin. Sie haben sich dem „Slow Core“ verschrieben, der sehr leisen Katharsis, und machen nach eigener Aussage ‚Powerpop für Thanatologen‘.

Lullaby | 4:08
The Cure

Sleeping (Anja Ngozi Remix) | 3:13
Tirzah

Sleeping | 3:26
Tirzah

Nightmare | 3:02
Tirzah

Judy and the Dream of Horses | 3:40
Belle and Sebastian

Sister Sleep | 4:08
Sleep

Duérmete Niño | 5:03
Sleep

After Dark | 2:53
Sleep

Stella Maris | 5:21
Einstürzende Neubauten

Bluisi | 4:04
Schlaf

Weidentier | 3:45
Rahel

Lovin’ You | 3:21
Minnie Riperton

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
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Cinema Twang - Wir erfinden ein neues Genre?

Cinema Twang - Wir erfinden ein neues Genre? WDR 3 Ex & Pop 10.03.2026 57:53 Min. Verfügbar bis 09.03.2028 WDR 3 Von Klaus Walter

Surf, Spaghetti Western, Steel Gitarren in my Soul. Cinema Twang und was sagt die KI dazu? Ex & Pop & Kino Part II.

Barry Adamson – Timelines (1m 12s) +++ Barry Adamson – Scala!!! (Opening Title) (2m 18s) +++ Duid – 1051842 (4m 29s) +++ Yin Yin – Pattaya Wrangler (4m 02s) +++ More Eaze & Claire Rousay – Hopfields (8m 16s) +++ The KLF – Elvis on the Radio, Steel Guitar in My Soul (3m 01s) +++ Duane Eddy – Rebel Rouser (2m 20s) +++ Tom Verlaine – Those Harbor Lights (3m 31s) +++ Die Haut – Karibischer Western (5m 32s) +++ Adrian Sherwood – Spaghetti Best Western (4m 34s) +++ John Kpiaye – Albatross (3m 17s) +++ Justus Köhncke / Fred Heimermann – Albatros (7m 28s) +++ Fleetwood Mac – Albatross (3m 07s) +++ Tom Verlaine – Sleepwalking (5m 03s)


Cinema Twang - das ist ein neues Genre, das ich mir ausgedacht habe. Der Twang-Sound stammt von der Gitarre und kommt besonders gut im Kino zur Geltung, weite Landschaften, Westernstaub und Wüste, aber auch Surf. Also dachte ich, Cinema Twang wäre ein guter Name für dieses Genre. Dachte ich, bis ich eine KI fragte - die mich eines Besseren belehrte. Auflösung in Ex & Pop & Kino Part II im Rahmen der Großes Kino-Tage bei WDR 3.

Timelines | 1:12
Barry Adamson

Scala!!! (Opening Title) | 2:18
Barry Adamson

1051842 | 4:29
Duid

Pattaya Wrangler | 4:02
Yin Yin

Hopfields | 8:16
More Eaze & Claire Rousay

Elvis on the Radio, Steel Guitar in My Soul | 3:01
The KLF

Rebel Rouser | 2:20
Duane Eddy

Those Harbor Lights | 3:31
Tom Verlaine

Karibischer Western | 5:32
Die Haut

Spaghetti Best Western | 4:34
Adrian Sherwood

Albatross | 3:17
John Kpiaye

Albatros | 7:28
Justus Köhncke / Fred Heimermann

Albatross | 3:07
Fleetwood Mac

Sleepwalking | 5:03
Tom Verlaine

WDR 3 Ex & Pop
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Ich kenne das Leben, ich bin im Kino gewesen

Ich kenne das Leben, ich bin im Kino gewesen WDR 3 Ex & Pop 03.03.2026 01:01:12 Std. Verfügbar bis 02.03.2028 WDR 3 Von Klaus Walter

Heldinnen auf Celluloid. Marylin & Charli (xcx, nicht Chaplin), der weiße Andy & The Black Warhols

Barry Adamson - Scala!!! (Opening Title) (2m 18s) +++ Fehlfarben - Grauschleier (2m 58s) +++ Little Simz feat. Chuck20 & Remus - Marilyn Monroe (4m 33s) +++ Pharrell Williams - Marilyn Monroe (4m 48s) +++ Marilyn Monroe - I'm Gonna File My Claim (2m 37s) +++ Elton John - Candle in the Wind (3m 50s) +++ The Kinks - Celluloid Heroes (6m 24s) +++ David Bowie - Andy Warhol (3m 45s) +++ The Times - My Andy Warhol Poster (3m 58s) +++ The Black Warhols feat. NNHMN - Screengazer (5m 7s) +++ Charli XCX feat. John Cale - House (3m 15s) +++ The Andrew Oldham Orchestra - The Last Time (3m 42s) +++ The Verve - Bittersweet Symphony (4m 48s) +++ Barry Adamson - Scala!!! (End Title) (3m 38s)


„Zum ersten Mal bin ich Marilyn begegnet, als ich noch ein Kind war, allerdings vorerst ihrer Stimme. Meine beste Grundschulfreundin hatte einen Plattenspieler, auf dem sie regelmäßig Songs von Marilyn Monroe laufen ließ, während wir dazu mit ihren Barbies spielten. Marilyns Stimme vor dem Sound der wunderbar orchestrierten Songs gab mir gleichzeitig das Gefühl von Intimität und der großen, weiten Welt. Nur der Ausgewogenheit halber, 1979 entdeckte ich durch jene Freundin auch die Musik von Nina Hagen und The Cure. Dazu passten die Barbies aber nicht mehr so gut.“ So beginnt das neue Buch von Jenni Zylka – 100 Seiten zum 100.Geburtstag der meistbesungenen Schauspielerin des Universums. Jenni bringt ihren Lieblingssong von Marylin mit. Und ihren Lieblingssong über Marylin. Gemalt wurde Marylin auch. Von Andy Warhol etwa – sort of. Der auch besungen wurde, nicht nur von Reed & Cale. Cale (83) wiederum singt gerade mit Charli xcx (33) – großes Kino? „Ich kenne das Leben, ich bin im Kino gewesen.“ (Fehlfarben)

Scala!!! (Opening Title) | 02:18
Barry Adamson

Grauschleier | 02:58
Fehlfarben

Marilyn Monroe | 04:33
Little Simz feat. Chuck20 & Remus

Marilyn Monroe | 04:48
Pharrell Williams

I'm Gonna File My Claim | 02:37
Marilyn Monroe

Candle in the Wind | 03:50
Elton John

Celluloid Heroes | 06:24
The Kinks

Andy Warhol | 03:45
David Bowie

My Andy Warhol Poster | 03:58
The Times

Screengazer | 05:07
The Black Warhols feat. NNHMN

House | 03:15
Charli XCX feat. John Cale

The Last Time | 03:42
The Andrew Oldham Orchestra

Bittersweet Symphony | 04:48
The Verve

Scala!!! (End Title) | 03:38
Barry Adamson

WDR 3 Ex & Pop
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Von Sturmhöhen und dem Ende der Welt

Von Sturmhöhen und dem Ende der Welt WDR 3 Ex & Pop 24.02.2026 56:55 Min. Verfügbar bis 24.02.2028 WDR 3 Von Diviam Hoffmann

Literarische und mythologische Stoffe inspirieren den Pop nicht erst seit der "Sturmhöhe" (Kate Bush, Charli XCX), "1984" (Bowie), "Venus In Furs" (Velvet Underground) oder Virginia Woolf (Anika).

Anika – Out Of The Shadows (3m 13s) +++ Japanese Breakfast – Savage Good Boy (3m 18s) +++ Hendrik Otremba – Der Gräber (3m 40s) +++ Hendrik Otremba – Schön dort, und still (4m 10s) +++ Messer – Der Staub zwischen den Planeten (4m 45s) +++ Hendrik Otremba – Opening Night (1m 48s) +++ Bernard Herrmann – Prelude And Rooftop (From “Vertigo”) (4m 43s) +++ The Walker Brothers – Nite Flights (4m 25s)


Einer, der das weiß, ist Hendrik Otremba: Er ist Autor und Musiker, sowohl solo, als auch in der Band Messer. Diese Woche erscheint sein neuer Roman „Der Gräber“, der wieder Parallelen zu Otrembas musikalischem Werk aufweist. Er sagt: „Ich benutze Musik von anderen Menschen für meine eigene Fantasie und um mir was auszudenken.“
Nach ihrem Album „Brat“ fühlte sich Charli XCX so ausgelaugt, dass sie dachte, sie würde nie wieder Musik aufnehmen. Dann aber bat sie die Regisseurin Emerald Fennell, einen Song zu ihrer Neu-Adaption des Brontë-Klassikers „Wuthering Heights“ beizusteuern. Charli XCX schrieb nicht einen Song, sondern gleich ein ganzes Album dazu. Der Film ist nun in den Kinos und regt mit seinem weißen Heathcliff auf. Wir haben ihn geschaut.

Out Of The Shadows | 3:13
Anika

Savage Good Boy | 3:18
Japanese Breakfast

Der Gräber | 3:40
Hendrik Otremba

Schön dort, und still | 4:10
Hendrik Otremba

Der Staub zwischen den Planeten | 4:45
Messer

Opening Night | 1:48
Hendrik Otremba

Prelude And Rooftop (From “Vertigo”) | 4:43
Bernard Herrmann

Nite Flights | 4:25
The Walker Brothers

WDR 3 Ex & Pop
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Wie lange dauert eigentlich Post?

Wie lange dauert eigentlich Post? WDR 3 Ex & Pop 17.02.2026 01:14:05 Std. Verfügbar bis 17.02.2028 WDR 3 Von Klaus Walter

Postmodern? Posttechno? Postrock? Postmigrantisch? Postindustriell? Postfaschistisch? Aktuelle Musik gegen das Label Post-Punk verteidigt.

PVA – Rain (5m 48s) +++ PVA – Send (3m 46s) +++ The Au Pairs – Dear John (2m 57s) +++ Jean Shepard & Ferlin Husky – A Dear John Letter (2m 40s) +++ Sassy 009 – Butterflies (2m 39s) +++ Sassy 009 – Edges (3m 38s) +++ Automatic – Don’t Wanna Dance (4m 30s) +++ Automatic – Smog Summer (3m 30s) +++ David Essex – Rock On (3m 24s) +++ The Black Warhols – Rock On (3m 44s) +++ The Black Warhols – We Are Dead Stars (12m 0s) +++ Bauhaus – Bela Lugosi’s Dead (4m 23s)


Postpunk und Indie, zwei Begriffe, die sich gelöst haben von ihrer ursprünglichen Bedeutung. Postpunk, das war mal eine Pop-Epoche, eben die Jahre nach der Punk-Revolte, die Zeit von 1978 bis 1984, die der Popkritiker Simon Reynolds in seinem Buch „Rip it up and start again“ analysiert und gewürdigt hat. Heute ist Postpunk eine Hilfskonstruktion und bezeichnet alle möglichen Musiken, die irgendwie irgendwo irgendwann nach dieser Epoche klingen. „Indie“ wiederum ist die Verniedlichung von Independent. Independent wiederum hatte mal eine Bedeutung: Unabhängigkeit, künstlerische wie ökonomische. Das war vor Jahrzehnten, in der sogenannten Post-Punk Ära. Heute bezeichnet „Indie“ alle möglichen Musiken, die irgendwie nicht nach viel Geld klingen, nicht nach Glamour, Grammys und Charts. Hauptsache auf der sicheren Seite in Niedlich-Indieland. Starring: Automatic, PVA, Sassy 009, Automatic, The Black Warhols vs The Au Pairs, David Essex…very special guest: Dear John.

Rain | 5:48
PVA

Send | 3:46
PVA

Dear John | 2:57
The Au Pairs

A Dear John Letter | 2:40
Jean Shepard & Ferlin Husky

Butterflies | 2:39
Sassy 009

Edges | 3:38
Sassy 009

Don’t Wanna Dance | 4:30
Automatic

Smog Summer | 3:30
Automatic

Rock On | 3:24
David Essex

Rock On | 3:44
The Black Warhols

We Are Dead Stars | 12:00
The Black Warhols

Bela Lugosi’s Dead | 4:23
Bauhaus

ICE ICE Baby?

ICE ICE Baby? WDR 3 Ex & Pop 10.02.2026 58:51 Min. Verfügbar bis 10.02.2028 WDR 3 Von Klaus Walter

Die Vanille-Erfahrung und die Sehnsucht nach dem Feelgood-Protestsong, (nicht nur) auf den Straßen von Minneapolis.

Anal Trump – ICE! (0m 6s) +++ Automatic – Smog Summer (3m 30s) +++ Bruce Springsteen – Streets of Minneapolis (4m 11s) +++ Bob Dylan – Desolation Row (11m 21s) +++ Blumfeld – Jenseits von Jedem (14m 23s) +++ Bruce Springsteen – Streets of Philadelphia (4m 8s) +++ Bruce Springsteen – This Land Is Your Land (3m 45s) +++ Crosby, Stills, Nash & Young – Ohio (3m 34s) +++ Creedence Clearwater Revival – Fortunate Son (3m 9s) +++ Peter Gabriel – Biko (4m 23s) +++ The Clash – Clampdown (3m 42s) +++ Public Enemy – Fight the Power (3m 12s) +++ Kendrick Lamar – Alright (6m 23s) +++ Prince – Let’s Go Crazy (4m 25s) +++ Billy Bragg – City of Heroes (3m 45s) +++ Mingus Big Band – Don’t Let It Happen Here (5m 14s) +++ Vanilla Ice – Ice Ice Baby (4m 28s) +++ Lucinda Williams – World’s Gone Wrong (4m 33s) +++ Bad Bunny – NUEVAYoL (3m 56s) +++ Carsie Blanton – Red Flame (2m 54s) +++ Anal Trump – Me First (0m 8s) +++ Nikita Kadan – Sirens and the Mast (5m 34s)


In Krisen wächst die Sehnsucht nach vergangenen Zeiten, nach besseren Zeiten aber auch nach einer Zeit, als die Welt noch übersichtlicher war, als man wußte, auf welcher Seite man stehen will, soll, muss – which side are you on? Die Zeit, als es noch eindeutige Protestsongs gab, mit denen man sich einfach identifizieren konnte. Feelgood-Protestsongs? Searching for the Young Soul Rebels 2026? Gibt es Protest jenseits von Preaching To The Converted? Ohne Virtue Signalling? Ohne Dylan-Pastiche? ICE ICE Baby?

ICE! | 0:06
Anal Trump

Smog Summer | 3:30
Automatic

Streets of Minneapolis | 4:11
Bruce Springsteen

Desolation Row | 11:21
Bob Dylan

Jenseits von Jedem | 14:23
Blumfeld

Streets of Philadelphia | 4:08
Bruce Springsteen

This Land Is Your Land | 3:45
Bruce Springsteen

Ohio | 3:34
Crosby, Stills, Nash & Young

Fortunate Son | 3:09
Creedence Clearwater Revival

Biko | 4:23
Peter Gabriel

Clampdown | 3:42
The Clash

Fight the Power | 3:12
Public Enemy

Alright | 6:23
Kendrick Lamar

Let’s Go Crazy | 4:25
Prince

City of Heroes | 3:45
Billy Bragg

Don’t Let It Happen Here | 5:14
Mingus Big Band

Ice Ice Baby | 4:28
Vanilla Ice

World’s Gone Wrong | 4:33
Lucinda Williams

NUEVAYoL | 3:56
Bad Bunny

Red Flame | 2:54
Carsie Blanton

Me First | 0:08
Anal Trump

Sirens and the Mast | 5:34
Nikita Kadan

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
Alle WDR 3 Ex & Pop Sendungen sind ein Jahr lang nachhörbar - auf wdr3.de oder in der ARD Audiothek.
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Ist 2026 das neue 2016?

Ist 2026 das neue 2016? WDR 3 Ex & Pop 03.02.2026 58:37 Min. Verfügbar bis 03.02.2028 WDR 3 Von Diviam Hoffmann

Schön wär's! Auf Social-Media-Plattformen posten Menschen Erinnerungen an das Jahr 2016. Erinnerungen an eine Zeit vor der permanenten Eskalation.

Frank Ocean - Ivy (4m 9s) +++ Frank Ocean - Pink + White (3m 4s) +++ Solange - Weary (3m 14s) +++ Solange - The Glory Is in You (0m 17s) +++ Solange - Dad Was Mad (0m 46s) +++ Solange - Mad (feat. Lil Wayne) (3m 55s) +++ Beyoncé - Freedom (feat. Kendrick Lamar) (4m 50s) +++ Solange - F.U.B.U. (feat. The-Dream & BJ the Chicago Kid) (5m 13s) +++ David Bowie - Lazarus (6m 22s) +++ Leonard Cohen - You Want It Darker (3m 48s) +++ Kim Gordon - Not Today (3m 14s) +++ Chick - Love Is A Scam (3m 5s) +++ Solange - Don’t Touch My Hair (feat. Sampha) (4m 17s)


Trump, Brexit, Pandemie, Krieg, Klima – all die Krisen, die unseren Alltag im Jahr 2026 bestimmen, waren 2016 noch ein bisschen weiter weg. So feiern Menschen die Kultur, Ästhetik und Trends des Jahres 2016, posten Erinnerungen, Bilder und Retro-Filter — und erklären 2026 zum neuen 2016. Die Nostalgie zeigt, wie Popkultur genutzt wird, um emotionale Überforderung zu dämpfen. Wie stabilisierend Vergangenheitsästhetik wirken kann. Doch wenn Pop primär tröstet, verliert er sein Störpotenzial. Wir hören die Musik, die 2016 vielleicht schon gestört hat und fragen, wie Pop auch in 2026 Unfrieden stiften kann.

Ivy | 4:09
Frank Ocean     

Pink + White | 3:04
Frank Ocean     

Weary | 3:14
Solange

The Glory Is in You | 0:17            
Solange

Dad Was Mad | 0:46
Solange

Mad (feat. Lil Wayne) | 3:55      
Solange

Freedom (feat. Kendrick Lamar) | 4:50
Beyoncé             

F.U.B.U. (feat. The-Dream & BJ the Chicago Kid) | 5:13
Solange

Lazarus | 6:22
David Bowie      

You Want It Darker | 3:48
Leonard Cohen 

Not Today | 3:14
Kim Gordon       

Love Is A Scam | 3:05
Chick    

Don’t Touch My Hair (feat. Sampha) | 4:17
Solange

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
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What´s so funny about Dub, dear John?

What´s so funny about Dub, dear John? WDR 3 Ex & Pop 27.01.2026 59:52 Min. Verfügbar bis 27.01.2028 WDR 3 Von Klaus Walter

Wenn du 10 Leute fragst, was verstehst du unter Dub, kriegst du 20 verschiedene Antworten. Heute frage ich den Hamburger Bassforscher John Eckhardt, der Mann hinter Fatwires.

Fatwires (feat. Dennis Robert) - Who Dey (5m 27s) +++ Rhythm & Sound - Ruff Way (Version) (5m 23s) +++ Ghost Dubs - Hope (4m 12s) +++ Pole - Kirschenessen (5m 32s) +++ The Bug - Spectres (4m 20s) +++ Scientist - Sunshine Version (2m 34s) +++ Duppy Gun Productions - Press Book Fa Press (3m 03s) +++ Bunny Lee - Babylon Dub (3m 23s) +++ Stereotyp - Kek (4m 15s) +++ Annika - No One’s There (Dub) (4m 02s) +++ Judy Nylon - Information Rain (3m 16s) +++ M-Beat - Surrender (3m 02s) +++ Atsushi Izumi & Fatwires - Ga (5m 32s)


John Eckhardt spielt den Selector, bringt Platten aus dem weiten Dubfeld mit und erzählt von seiner open minded Defintion of Dub. Unter dem Namen Fatwires hat er gerade „Book Of Riddims“ rausgebracht, ein Album mit Various (im wahrsten Sinn des Worts) Vocalists, das wir letzte Woche vorgeführt haben in Ex & Pop. Heute Starring u.a.: M Beat, Anika, Stereotyp, Judy Nylon, Ghost Dubs, The Bug…

Who Dey | 5:27
Fatwires (feat. Dennis Robert)                 

Ruff Way (Version) | 5:23
Rhythm & Sound            

Hope | 4:12
Ghost Dubs

Kirschenessen | 5:32
Pole

Spectres | 4:20
The Bug

Sunshine Version | 2:34
Scientist

Press Book Fa Press | 3:03
Duppy Gun Productions

Babylon Dub | 3:23
Bunny Lee         

Kek | 4:15
Stereotyp

No One’s There (Dub) | 4:02
Annika

Information Rain | 3:16
Judy Nylon

Surrender | 3:02
M-Beat

Ga | 5:32
Atsushi Izumi & Fatwires

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
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Dub, du ewiges Mysterium

Dub, du ewiges Mysterium WDR 3 Ex & Pop 20.01.2026 58:34 Min. Verfügbar bis 20.01.2028 WDR 3 Von Klaus Walter

Dub? Was ist das? Musikstil? Aufnahmetechnik? Religion? Ware? Dub hören und über Dub reden mit dem Hamburger Bassforscher John Eckhardt, der gerade als Fatwires ein "Book of Riddims" rausgebracht hat.

Fatwires - Cove (5m 03s) +++ Fatwires - Foundation Haze (4m 55s) +++ Fatwires (ft. Emol) - Kinetic (5m 14s) +++ The Bug - Burial Skank (5m 02s) +++ Fatwires (ft. Shimo) - Exhausted (7m 16s) +++ Ghost Dubs - Down (5m 23s) +++ Fatwires - Strings of Dread (6m 55s) +++ Rhythim Is Rhythim - Strings of Life (6m 03s) +++ King Tubby - Invasion Version (4m 19s)


Neues aus der Reihe: Musik, die ich verstehe, langweilt mich, Musik, die mich fasziniert, verstehe ich nicht. Oder nur so irgenwie. Wie Dub, du ewiges Mysterium. „Book of Riddims“, so heißt das neue Album von Fatwires. Die Riddims & Basslines kommen aus Hamburg, nicht aus Kingston. Fatwires ist das Projekt von John Eckhardt, Bassist & Dublover. Das Album „Book of Riddims“ ist kein purer Dub (was ist das?), schon gar kein puristischer (was soll das?), es enthält „Stimmen und Texte internationaler Bekanntschaften aus John Eckhardts Hamburger Nachbarschaft, die verschiedene Muttersprachen sprechen“, sagt John Eckhardt. Die Stimmen gehört Mai Linh Dang, Emol, Shimo und Dennis Robert. Fragen an John Eckhardt: Ist Dub ein Musikstil? Genre? Aufnahmetechnik? Religion? Lebensgefühl? Ware? Geisteshaltung? Antworten in Ex & Pop.

Cove | 5:03
Fatwires (ft. Mai Linh Dang)

Foundation Haze | 4:55
Fatwires

Kinetic | 5:14
Fatwires (ft. Emol)

Burial Skank | 5:02
The Bug

Exhausted | 7:16
Fatwires (ft. Shimo)

Down | 5:23
Ghost Dubs

Strings of Dread | 6:55
Fatwires

Strings of Life | 6:03
Rhythim Is Rhythim

Invasion Version | 4:19
King Tubby

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
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Girl, Get Up!

Girl, Get Up! WDR 3 Ex & Pop 13.01.2026 57:27 Min. Verfügbar bis 13.01.2028 WDR 3 Von Diviam Hoffmann

Oder: Feel Good Songs 2.0 - Warum das Jahr 2026 nicht nur schlechte Aussichten für uns parat hat.

Sleaford Mods feat. Gwendoline Christie & Big Special – The Good Life (3m 00s) +++ Doechii & SZA – Girl Get Up (3m 08s) +++ Sault – Good Things Will Come After The Pressure (4m 06s) +++ Sault – Puppet (4m 28s) +++ Little Simz – Thief (4m 00s) +++ Lana Del Rey – Bluebird (4m 02s) +++ Santigold – My Horror (2m 36s) +++ Dry Cleaning – My Soul / Half Pint (3m 57s) +++ Dry Cleaning – Let Me Grow and You'll See The Fruit (3m 09s) +++ Nalan – I Like You (1m 59s) +++ Alles Exhausted – Verwebe mich (3m 51s)


Eine Studie behauptet 2025, dass Songtexte immer einfacher und negativer werden (siehe Ex & Pop in der vergangenen Woche). Dazu haben die Autor*innen 50 Jahre lang Chart-Songs untersucht und Wörter wie Druck, Schmerz, Wut, aber auch Angriff oder Missbrauch gezählt. Dass sich auch der Pop für Themen der mentalen Gesundheit öffnet und menschliche Realitäten immer ehrlicher und diversifizierter thematisiert, ist dabei schon lange kein Geheimnis. Also liegt es an der negativen Grundstimmung? Und heißt einfacher gleich weniger komplex? „I Don't Give A Fuck“, singt Florence Shaw von der britischen Post-Punk-Band Dry Cleaning auf ihrem neuen Album; „Good Things Will Come After The Pressure“ versichern Sault. In Ex & Pop hört Ihr beides. Außerdem: Musik von Sleaford Mods, Lana Del Rey sowie Doechii & SZA.

The Good Life | 3:00
Sleaford Mods feat. Gwendoline Christie & Big Special

Girl Get Up | 3:08
Doechii & SZA

Good Things Will Come After The Pressure | 4:06
Sault

Puppet | 4:28
Sault

Thief | 4:00
Little Simz

Bluebird | 4:02
Lana Del Rey

My Horror | 2:36
Santigold

My Soul / Half Pint | 3:57
Dry Cleaning

Let Me Grow and You'll See The Fruit | 3:09
Dry Cleaning

I Like You | 1:59
Nalan

Verwebe mich | 3:51
Alles Exhausted

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
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Feel Good Songs 2026? Schlechte Aussichten?

Feel Good Songs 2026? Schlechte Aussichten? WDR 3 Ex & Pop 06.01.2026 56:30 Min. Verfügbar bis 06.01.2028 WDR 3 Von Klaus Walter

Eine Studie untersucht, warum Songtexte immer einfacher und negativer werden. Wir untersuchen, ob das stimmt und spielen gute neue Musik zum Bad Feeling.

Doechii - Anxiety (4m 10s) +++ Public Image Ltd. - Rise (4m 55s) +++ shishi - Hair We Are (Fabio_Me_Llaman_Soltero_Remix) (5m 39s) +++ Die Sterne feat. Dyan Valdés - Open Water (3m 30s) +++ Peaches - Fuck the Pain Away (4m 08s) +++ Peaches - Fuck Your Face (2m 59s) +++ Anne Imhof - Emo (7m 10s) +++ Billie Eilish - Wish You Were Gay (3m 40s) +++ Aya - Off To The Esso (3m 30s) +++ Sleaford Mods feat. Sue Tompkins - No Touch (3m 01s)


Für ihre Studie sammeln die Autoren »stressbezogene« Wörter und nutzten dafür ein wissenschaftlich anerkanntes Wörterbuch mit 270 Begriffen wie »abuse« (Missbrauch), »attack« (Angriff) oder »pressure« (Druck). Als negativ wurden Substantive wie »pain« (Schmerz) und »anger« (Wut) beurteilt. Dabei wußte schon John Lydon, dass anger eine energy ist, under pressure entstanden große Songs und mit Fuck the pain away setzte Peaches einen Sexpositiv-Evergreen in die Welt. 25 Jahre später wütet (anger) die 25 Jahre ältere Peaches weiter sexpositiv gegen böse Mächte, die deinen Körper kontrollieren wollen, dir deine Freiheit nehmen und dich altersdiskriminieren. Mit einem Song über realen Missbrauch (abuse) wird Dyan Valdés zur neuen Stimme der Sterne. Über anxiety (Angst, Unruhe, Besorgnis) sprechsingt die US-Rapperin Doechii, Verzweiflung und Dysfunktion als Folgen von Sucht verarbeitet die britische Künstlerin aya zu Hardcore Horror, für viele der Noise des Jahres 2025. "Wish You Were Gay" ist kein Billie Eilish Cover (was auch schön wäre) sondern Anne Imhofs künstlerischer wie musikalischer Ausflug in eine Kulisse der post-apokalyptischen Isolation. Diese und weitere Feel (not so) Good Songs für 2026 heute in Ex&Pop, das Gute Laune-Programm Ihres Vertrauens.

Anxiety | 4:10
Doechii

Rise | 4:55
Public Image Ltd.

Hair We Are (Fabio_Me_Llaman_Soltero_Remix) | 5:39
shishi

Open Water | 3:30
Die Sterne feat. Dyan Valdés

Fuck the Pain Away | 4:08
Peaches

Fuck Your Face | 2:59
Peaches

Emo | 7:10
Anne Imhof

Wish You Were Gay | 3:40
Billie Eilish

Off To The Esso | 3:30
Aya

No Touch | 3:01
Sleaford Mods feat. Sue Tompkins

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
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Nie mehr Crackrauchen mit MTV?

Nie mehr Crackrauchen mit MTV? WDR 3 Ex & Pop 30.12.2025 59:25 Min. Verfügbar bis 30.12.2027 WDR 3 Von Klaus Walter

Heute keine Musik zum Sehen. Social Media killed MTV. Radio zum Ende von MTV wie wir es kannten.

Beck - Loser (3m 56s) +++ Beck - MTV makes me wanna smoke Crack (3m 26s) +++ The Breeders - Cannonball (3m 39s) +++ The Buggles - Video killed the Radio Star (3m 24s) +++ Ladies Love Knarf Rellöm - Internet Kills the Radio Star (3m 32s) +++ Jan Delay - Internet Killed the Video Star (3m 43s) +++ Elleve - Worrybox (22m 41s) +++ Isaac Hayes - Ike's Rap (2m 3s) +++ Portishead - Glory Box (5m 5s) +++ The Dead Kennedys - MTV get off the Air (3m 8s) +++ Daniel Johnston - Held the Hand (1m 42s) +++ Beck - MTV makes me wanna smoke Crack (3m 26s)


„MTV makes me want to smoke crack,
Fall out of the window and I'm never comin' back
MTV makes me want to get high…“
Beck und die Kunst, den Ast auf dem man sitzt, abzusägen. Oder: Beck und die Kunst so zu tun als würde man den Ast, auf dem man sitzt, absägen. 
„MTV makes me wanna smoke Crack“, mit diesem Song bringt Beck eine Ambivalenz auf den Punkt, das zwiespältige Verhältnis, dass Millionen von MTV-Guckerinnen und Guckern zu MTV haben: Ich kann MTV nicht ertragen aber ein Leben ohne MTV kann ich auch nicht ertragen. MTV ist eine üble Droge, die mich verführt zu noch übleren Drogen. Und das verkündet ausgerechnet Beck, der es vor allem MTV verdankt, dass er vom Loser zum reichen Mann wird. Lange her, über 30 Jahre. Jetzt ist Schluss. MTV streicht ab 2026 Musikvideos aus seinem Fernsehprogramm. Musikstreamingdienste und Social Media haben MTV den Rang abgelaufen. Im Radio reden heute über MTV-Ambivalenzen: Die Musikerin Kristina Kristofferson, die Popkritikerin Christina Mohr und der Prophet Knarf Rellöm (“Internet killed the Video Star”, 1997!). Und Ex&Pop-DJ Diviam Hoffmann erinnert sich an prägende MTV-Erlebnisse

Loser | 3:56
Beck                    

MTV makes me wanna smoke Crack | 3:26
Beck     

Cannonball | 3:39
The Breeders                   

Video killed the Radio Star | 3:24
The Buggles                                                   

Internet Kills the Radio Star | 3:32          
Ladies Love Knarf Rellöm

Internet Killed the Radio Star | 3:43
Jan Delay           

Worrybox | 22:41
Elleve                  

Ike's Rap | 2:03
Isaac Hayes       

Glory Box | 5:05
Portishead         

MTV get off the Air | 3:08
The Dead Kennedys       

Held the Hand | 1:42
Daniel Johnston              

MTV makes me wanna smoke Crack | 3:26
Beck     

WDR 3 Ex & Pop
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Alle Jahre wieder: Der Weltorgasmustag in Pop

Alle Jahre wieder: Der Weltorgasmustag in Pop WDR 3 Ex & Pop 23.12.2025 57:28 Min. Verfügbar bis 23.12.2027 WDR 3 Von Klaus Walter

Let´s talk about den Kein Bock Club, den Gender Orgasm Gap, Aromantik und Asexualität in der Ace-Community (Elastica!) und andere Höhepunktthemen.

Thick Dick – Orgasm (6m 31s) +++ Andreas Dorau – Angenehm stumpf (3m 25s) +++ FKA Twigs – Eusexua (4m 23s) +++ FKA Twigs – Hard (3m 34s) +++ D’Angelo – Untitled (How Does It Feel) (7m 12s) +++ Lucille Bogan – BD Woman’s Blues (2m 59s) +++ Aaliyah – Rock the Boat (4m 50s) +++ The Hues Corporation – Rock the Boat (3m 5s) +++ Jermaine Stewart – We Don’t Have to Take Our Clothes Off (4m 6s) +++ Elastica – Connection (2m 21s) +++ Joy Division – Love Will Tear Us Apart (3m 26s) +++ Kate Bush – Running Up That Hill (A Deal with God) (4m 58s) +++ Car Seat Headrest – It’s Only Sex (4m 43s) +++ Sean Paul feat. Alexis Jordan – Got 2 Love U (3m 32s) +++ Trille – Keine Lust (2m 47s) +++ Madonna – Justify My Love (5m 0s)


Lucille Bogan braucht keinen Mann, um zum Orgasmus zu kommen. Die afroamerikanische Bluessängerin brüstet sich in den 1930ern in ihren Songs mit der Größe ihrer Nippel und dem Ding zwischen ihren Beinen, das sogar einen Toten zum Orgasmus bringen würde. Sexpositivity avant la lettre, entdeckt von der Popfeministin Sonja Eismann, die ihren Lieblingsorgasmussong mitbringt, samt Gebrauchsanweisung: „Rock The Boat“ von Aaliyah. Und heute? Was ist mit der um sich greifenden Sexskepsis? Mit Orgasmuszweifeln? Und was hat das mit Kate Bush und Joy Division zu tun?

Orgasm | 6:31
Thick Dick

Angenehm stumpf | 3:25
Andreas Dorau

Eusexua | 4:23
FKA Twigs

Hard | 3:34
FKA Twigs

Untitled (How Does It Feel) | 7:12
D’Angelo

BD Woman’s Blues | 2:59
Lucille Bogan

Rock the Boat | 4:50
Aaliyah

Rock the Boat | 3:05
The Hues Corporation

We Don’t Have to Take Our Clothes Off | 4:06
Jermaine Stewart

Connection | 2:21
Elastica

Love Will Tear Us Apart | 3:26
Joy Division

Running Up That Hill (A Deal with God) | 4:58
Kate Bush

It’s Only Sex | 4:43
Car Seat Headrest

Got 2 Love U | 3:32
Sean Paul feat. Alexis Jordan

Keine Lust | 2:47
Trille

Justify My Love | 5:00
Madonna

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
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Let´s talk about Sex(ismus)!

Let´s talk about Sex(ismus)! WDR 3 Ex & Pop 12.12.2025 58:12 Min. Verfügbar bis 12.12.2027 WDR 3 Von Klaus Walter

Sonja Eismann vom popfeministischen Missy Magazine spielt die Musik zu ihrem neuen Buch über Sexismus in Rock & Pop & so.

Missy Elliott – Work it (4m 59s) +++ Gossip – Standing in the Way of Control (Le Tigre Mix) (5m 56s) +++ Björk – Venus as a boy (4m 42s) +++ Ikkimel – Böser Junge (2m 23s) +++ 6Euroneunzig – Slut Alarm (2m 10s) +++ Lucille Bogan – BD Woman's Blues (2m 59s) +++ Bruce Springsteen – I'm on fire (2m 55s) +++ The Police – Every breath you take (4m 12s) +++ The Beatles – Norwegian Wood (2m 05s) +++ Sonic Youth – Little Trouble Girl (4m 28s) +++ Christiane Rösinger – Joy of Ageing (3m 54s)


„Frauenfeindlichkeit ist das Rückgrat der Musikindustrie." Diese Aussage von Kim Deal (Pixies, Breeders) stellt Sonja Eismann an den Anfang ihres neuen Buches „Candy Girls – Sexismus in der Musikindustrie“. Klingt wie ein Gesetz für die Ewigkeit? Tatsächlich sammelt die Berliner Autorin und Mitgründerin des popfeministischen Missy Magazines auf 160 Seiten jede Menge Belege für Deals Diktum. Im dominanten Popsprech sind Frauen entweder zu jung oder zu alt, ihre Körper sind falsch, weibliche Fans sind dumm, das Schreiben über Pop ist Männersache, der Male Gaze regiert. Aber: Auf Seite 165 zieht Eismann andere Saiten auf: Im Kapitel „Die andere Seite“ fragt sie: „Wo ist der verdammte Lichtstrahl, mit dem dieses Buch enden möchte?“ Und sammelt Lichtblicke: Sapphic Pop, die neue Fotzigkeit, queerer Baile Funk meets Bolztechno, Riot Grrls, Big Mamas…

Work it | 4:59
Missy Elliott

Standing in the Way of Control (Le Tigre Mix) | 5:56
Gossip

Venus as a boy | 4:42
Björk

Böser Junge | 2:23
Ikkimel

Slut Alarm | 2:10
6Euroneunzig

BD Woman's Blues | 2:59
Lucille Bogan

I'm on fire | 2:55
Bruce Springsteen

Every breath you take | 4:12
The Police

Norwegian Wood | 2:05
The Beatles

Little Trouble Girl | 4:28
Sonic Youth

Joy of Ageing | 3:54
Christiane Rösinger

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
Alle WDR 3 Ex & Pop Sendungen sind ein Jahr lang nachhörbar - auf wdr3.de oder in der ARD Audiothek.
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Blues, Macht & Identität: 99 Jahre Big Mama Thornton

Blues, Macht & Identität: 99 Jahre Big Mama Thornton WDR 3 Ex & Pop 09.12.2025 57:15 Min. Verfügbar bis 09.12.2027 WDR 3 Von Diviam Hoffmann

Queeres Blues-Idol, feministische Kraft und White-Washing-Opfer: Willie Mae "Big Mama" Thornton sprengte Geschlechterrollen, prägte den Blues und schrieb Songs, mit denen weiße Stars Welthits hatten.

Big Mama Thornton – Hound Dog (2m 51s) +++ Elvis Presley – Hound Dog (2m 15s) +++ Big Mama Thornton – They Call Me Big Mama (2m 1s) +++ Big Mama Thornton – Tom Cat (2m 48s) +++ Big Mama Thornton – I Smell A Rat (1m 42s) +++ Big Mama Thornton – Big Mama’s Bumble Bee (4m 12s) +++ Bessie Smith – Young Woman’s Blues (3m 8s) +++ Kokomo Arnold – Sissy Man Blues (3m 7s) +++ Muddy Waters – Rolling Stone +++ Otis Redding – Respect (2m 7s) +++ Aretha Franklin – Respect (2m 27s) +++ Reba McEntire – Respect +++ Little Richard – Tutti Frutti (2m 20s) +++ Pat Boone – Tutti Frutti (2m 23s) +++ Memphis Minnie – When the Levee Breaks (3m 11s) +++ Led Zeppelin – When the Levee Breaks (7m 8s) +++ Big Mama Thornton – Ball And Chain (4m 42s) +++ Janis Joplin – Ball And Chain +++ Big Mama Thornton – Ball And Chain (4m 42s) +++ Big Mama Thornton – Everything Gonna Be Alright (5m 5s) +++ Brittany Howard – History Repeats (3m 6s)


Von „Hound Dog“ zu „Tom Cat“ – Big Mama Thornton rauchte Zigarren, trank Whiskey und präsentierte sich selbstbewusst in Kleidung, die in den 50er und 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eindeutig männlich codiert war. Heute gilt die Künstlerin aus Alabama als eine der ersten queeren Ikonen des Blues. Doch sie wurde auch Opfer der rassistischen Praktiken des Musikbusiness: Ihre Songs wurden in harmloseren Versionen von weißen Musiker*innen verkauft. Am 11. Dezember wäre Big Mama Thornton 99 Jahre alt geworden. Wir hören ihre Geschichte, Inspirationen und Weggefährtinnen.

Hound Dog | 2:51
Big Mama Thornton

Hound Dog | 2:15
Elvis Presley

They Call Me Big Mama | 2:01
Big Mama Thornton

Tom Cat | 2:48
Big Mama Thornton

I Smell A Rat | 1:42
Big Mama Thornton

Big Mama’s Bumble Bee | 4:12
Big Mama Thornton

Young Woman’s Blues | 3:08
Bessie Smith

Sissy Man Blues | 3:07
Kokomo Arnold

Rolling Stone
Muddy Waters

Respect | 2:07
Otis Redding

Respect | 2:27
Aretha Franklin

Respect
Reba McEntire

Tutti Frutti | 2:20
Little Richard

Tutti Frutti | 2:23
Pat Boone

When the Levee Breaks | 3:11
Memphis Minnie

When the Levee Breaks | 7:08
Led Zeppelin

Ball And Chain | 4:42
Big Mama Thornton

Ball And Chain
Janis Joplin

Ball And Chain | 4:42
Big Mama Thornton

Everything Gonna Be Alright | 5:05
Big Mama Thornton

History Repeats | 3:06
Brittany Howard

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
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Mense Reents - Allrounder in Hamburger Schulen

Mense Reents - Allrounder in Hamburger Schulen WDR 3 Ex & Pop 02.12.2025 59:15 Min. Verfügbar bis 02.12.2027 WDR 3 Von Klaus Walter

Das Neue Brot. Die Vögel. Die Regierung. Stella. Huah! Mobylettes. Die Goldenen Zitronen. Raison. Egoexpress. Sophia Kennedy. Was haben diese Acts gemeinsam? Bei allen spielt Mense Reents mit.

Egoexpress ft. Dirk von Lowtzow - Weiter (5m 03s) +++ Das Neue Brot - Penis (2m 42s) +++ Huah! - Ohne Titel (3m 01s) +++ Mobylettes - Arrogant (3m 13s) +++ Die Regierung - 1975 (3m 09s) +++ Egoexpress - Telefunken (5m 06s) +++ Masters at Work - The Ha Dance (6m 00s) +++ Bohannon - Spread the Groove Around/Bohannon's Theme (3m 57s) +++ DJ Sneak - What Am I (6m 00s) +++ Nathan Fake / James Holden - The Sky Was Pink (9m 37s) +++ Workshop - I Wish I Had You (2m 38s) +++ NRBQ - Feel You Around Me (3m 32s) +++ Stella - Tomorrow I'll Be Perfect (3m 27s) +++ Die Goldenen Zitronen - Widersprüche (2m 37s) +++ Mense Reents - This Is the Way (4m 00s) +++ Kenny Rogers & The First Edition - Don't Take Your Love to Town (2m 55s) +++ The Chills - This Is the Way (3m 45s) +++ Sophia Kennedy - Nose for a Mountain (Acoustic) (3m 56s) +++ Die Vögel - Fratzengulasch (6m 44s) +++ Die Vögel - Phantom of the Paradise (4m 36s)


„Mein erstes Instrument war eine Trompete, die meine Eltern mir geschenkt hatten zu Weihnachten. Wobei ich mir ein Schlagzeug gewünscht hatte und da war ich schon sehr enttäuscht.“ Sagt Mense Reents, Ostfriese in Hamburg. „Da war ich vielleicht 8 oder 9, bei meinem Onkel hatte ich dann so ein bisschen Unterricht, dann habe ich mir selber einfach irgendwann ein Bass gekauft und einen Drumcomputer.“ Die Investition hat sich gelohnt. Ein paar Jahrzehnte und ein rundes Dutzend Bands später erzählt Mense Reents aus seinem musikalischen Leben als Allrounder in Hamburger Schulen.

Weiter | 5:03    
Egoexpress ft. Dirk von Lowtzow
                           
Penis | 2:42
Das Neue Brot
                 
Ohne Titel | 3:01
Huah!
                                
Arrogant | 3:13
Mobylettes
                                                    
1975 | 3:09
Die Regierung
                  
Telefunken | 5:06          
Egoexpress
                     
The Ha Dance | 6:00
Masters at work
             
Spread the groove around/Bohannon's Theme | 3:57
Bohannon
                        
What am I | 6:00
DJ Sneak

The sky was pink | 9:37
Nathan Fake / James Holden
    
I wish I had you | 2:38
Workshop
                        
Feel you around me | 3:32
NRBQ
                                
Tomorrow I´ll be perfect | 3:27
Stella
                                 
Widersprüche | 2:37
Die Goldenen Zitronen
                
This is the way | 4:00
Mense Reents
            
Don't take your love to town | 2:55
Kenny Rodgers & The First Edition
                        
This is the way | 3:45
The Chills
                                                     
Nose for a mountain (acoustic) | 3:56
Sophia Kennedy
                            
Fratzengulasch | 6:44
Die Vögel
                      
Phantom Of The Paradise | 4:36                          
Die Vögel

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
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Reibe deine Seele! 60 Jahre Rubber Soul

Reibe deine Seele! 60 Jahre Rubber Soul WDR 3 Ex & Pop 25.11.2025 59:02 Min. Verfügbar bis 25.11.2027 WDR 3 Von Klaus Walter

Bahnbrechendes Album (The Beatles) trifft preisgekrönten Roman (Frank Witzel) trifft Sexismus in der Musikindustrie (Sonja Eismann).

The Beatles - Drive My Car (2m 30s) +++ Black Heat - Drive My Car (3m 08s) +++ Cristina - Baby You Can Drive My Car (3m 21s) +++ The Beatles - Norwegian Wood (2m 05s) +++ Jackie Mittoo - A Darker Shade of Black (3m 14s) +++ Cornershop - Norwegian Wood (2m 27s) +++ The Beatles - Nowhere Man (2m 44s) +++ Paul Westerberg - Nowhere Man (3m 29s) +++ The Beatles - What Goes On (2m 51s) +++ The Harvey Averne Dozen - The Word (2m 40s) +++ The Beatles - Michelle (2m 42s) +++ Booker T. & The MG’s - Michelle (2m 48s) +++ The Beatles - If I Needed Someone (2m 24s) +++ Jackie Robinson - In My Life (2m 56s) +++ The Beatles - In My Life (2m 28s) +++ Miriam Makeba - In My Life (3m 10s) +++ The Beatles - Girl (2m 52s) +++ Cathy Berberian - Girl (3m 21s)


„Reibe deine Seele?“ „Das bezieht sich auf eine Stelle in meinem Roman, in der ein Postulant, einem Teenager erklärt, dass „Rubber Soul“ eigentlich „Rub yer Soul“ bedeutet.“ Sagt Frank Witzel. Der Schriftsteller hat 2015 den Deutschen Buchpreis bekommen für seinen Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969.“ „Rubber Soul“, das bahnbrechende Album der Beatles aus dem Dezember 1965 ist eine Art musikalischer Subtext des Romans. In ihrem neuen Buch: „Candy Girls – Sexismus in der Musikindustrie“ entzaubert Sonja Eismann „Norwegian Wood“, den (not so) zauberhaften Rubber Soul-Song, qua Textexegese und Beatles-Zitaten.

In einer früheren Version war George Harrison im O-Ton irrtümlich als Rhythmusgitarrist benannt worden. Wir haben den Fehler korrigiert. Außerdem enthielt das Soundtrack-Album „A Hard Days Night“   schon vor „Rubber Soul“ ausschließlich Originalkompositionen.


Drive My Car | 2:30
The Beatles

Drive My Car | 3:08
Black Heat

Baby You Can Drive My Car | 3:21
Cristina

Norwegian Wood | 2:05
The Beatles

A Darker Shade of Black | 3:14
Jackie Mittoo

Norwegian Wood | 2:27
Cornershop

Nowhere Man | 2:44
The Beatles

Nowhere Man | 3:29
Paul Westerberg

What Goes On | 2:51
The Beatles

The Word | 2:40
The Harvey Averne Dozen

Michelle | 2:42
The Beatles

Michelle | 2:48
Booker T. & The MG’s

If I Needed Someone | 2:24
The Beatles

In My Life (Version) | 2:56
Jackie Robinson

In My Life | 2:28
The Beatles

In My Life | 3:10
Miriam Makeba

Girl | 2:52
The Beatles

Girl | 3:21
Cathy Berberian

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
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Wenn ich deine Freundin wäre

Wenn ich deine Freundin wäre WDR 3 Ex & Pop 18.11.2025 58:29 Min. Verfügbar bis 18.11.2027 WDR 3 Von Klaus Walter

Crossgender Covers im Wandel der Zeiten. Frauen covern Männer, Männer covern Frauen und andere Geschlechtergrenzüberschreitungen. Und was soll das bedeuten?

Kae Tempest / George Michael - Freedom 25 (3m 51s) +++ George Michael - Freedom 90 (6m 40s) +++ Bonnie Prince Billie - I see a darkness (2m 41s) +++ Johnny Cash - I see a darkness (3m 20s) +++ Acid Pauli - I see a darkness (6m 16s) +++ Rosalía - I see a darkness (4m 08s) +++ Anna Calvi ft. Perfume Genius - I see a darkness (4m 41s) +++ The Kinks - Stop your sobbing (2m 32s) +++ The Pretenders - Stop your sobbing (2m 38s) +++ The Kinks - I go to sleep (2m 54s) +++ The Pretenders - I go to sleep (3m 02s) +++ Billy Paul - Me and Mrs. Jones (4m 43s) +++ Chrissie Hynde & KD Lang - Me and Mrs. Jones (4m 23s) +++ Phranc - M-A-R-T-I-N-A (3m 05s) +++ Phranc / Jonathan Richman - Gertrude Stein (3m 21s) +++ Jonathan Richman & The Modern Lovers - Pablo Picasso (3m 18s) +++ Sparks - My other voice (4m 56s) +++ Michaela Melián - My other voice (4m 44s)


In Klammern gängige Zuschreibungen & Statusmeldungen: Kae Tempest (trans) covert George Michael (homo), Anna Calvi (postheteronormativ) und Rosalía (queeraffin) covern Bonnie Prince Billie (hetero), Chrissie Hynde (hetero?) covert mit KD Lang (lesbisch) „Me and Mrs.Jones“, Billy Pauls (hetero) Seitensprung-Epos. Michaela Melián (hetero) covert Sparks (???) und Roxy Music (eher hetero). Phranc (lesbisch) covert Jonathan Richmans (hetero?) „Pablo Picasso“ (hetero) als „Gertrude Stein“ (lesbisch).

Freedom 25 | 3:51 
Kae Tempest / George Michael

Freedom 90 | 6:40 
George Michael

I see a darkness | 2:41 
Bonnie Prince Billie

I see a darkness | 3:20 
Johnny Cash

I see a darkness | 6:16 
Acid Pauli

I see a darkness | 4:08 
Rosalía

I see a darkness | 4:41 
Anna Calvi ft. Perfume Genius

Stop your sobbing | 2:32 
The Kinks

Stop your sobbing | 2:38 
The Pretenders

I go to sleep | 2:54 
The Kinks

I go to sleep | 3:02 
The Pretenders

Me and Mrs. Jones | 4:43 
Billy Paul

Me and Mrs. Jones | 4:23 
Chrissie Hynde & KD Lang

M-A-R-T-I-N-A | 3:05 
Phranc

Gertrude Stein | 3:21 
Phranc / Jonathan Richman

Pablo Picasso | 3:18 
Jonathan Richman & The Modern Lovers

My other voice | 4:56 
Sparks

My other voice | 4:44 
Michaela Melián

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
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Kann Musik helfen? Wie geht das?

Kann Musik helfen? Wie geht das? WDR 3 Ex & Pop 11.11.2025 01:02:01 Std. Verfügbar bis 11.11.2027 WDR 3 Von Klaus Walter

Ein Beitrag von Ex & Pop zur WDR 3-Aktion "Musik hilft!"

Knarf Rellöm Trinity - What’s That Music (4m 38s) +++ Joni Mitchell - Help Me (3m 23s) +++ Suicide - Frankie Teardrop (10m 25s) +++ GHS - RWFIMMMK (0m 50s) +++ Rosalía, Björk, Yves Tumor - Berghain (3m 40s) +++ Luxa M Schüttler - An die Musik (2m 31s) +++ Romy - Love Who You Love (3m 35s) +++ Frieder Butzmann - Die Musik Soll Fröhlich Machen (4m 29s) +++ Justus Köhncke - Was ist Musik (5m 1s) +++ Holger Czukay - Music in the Air (4m 57s) +++ Jaki Liebezeit, Holger Czukay, Jah Wobble - How Much Are They (4m 47s) +++ Prefab Sprout - Electric Guitars (3m 37s) +++ Albert Ayler - Music Is the Healing Force of the Universe (9m 57s)


„Die Musik Soll Fröhlich Machen“, verlangt das Berliner Unikum Frieder Butzmann. „Love who you love“ fordert die britische Sängerin Romy (The XX), die Musik dient ihr als Vehikel zur Selbstfindung, Selbstermächtigung, vielleicht als Coming Out-Hilfe. Dass Musik heilen kann behauptet der afroamerikanische Saxofonist und Pionier des Freien Jazz in seinem Signaturtrack: „Music is the healing force of the universe.“

What’s That Music | 4:38
Knarf Rellöm Trinity

Help Me | 3:23
Joni Mitchell

Frankie Teardrop | 10:25
Suicide

RWFIMMMK | 0:50
GHS

Berghain | 3:40
Rosalía, Björk, Yves Tumor

An die Musik | 2:31
Luxa M Schüttler

Love Who You Love | 3:35
Romy

Die Musik Soll Fröhlich Machen | 4:29
Frieder Butzmann

Was ist Musik | 5:01
Justus Köhncke

Music in the Air | 4:57
Holger Czukay

How Much Are They | 4:47
Jaki Liebezeit, Holger Czukay, Jah Wobble

Electric Guitars | 3:37
Prefab Sprout

Music Is the Healing Force of the Universe | 9:57
Albert Ayler

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
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Disco-Punk 25

Disco-Punk 25 WDR 3 Ex & Pop 04.11.2025 56:32 Min. Verfügbar bis 04.11.2027 WDR 3 Von Diviam Hoffmann

Zwei Szenen, ein Aufbegehren: Disco und Punk stellten in den 70er-Jahren gleichermaßen Normen auf den Kopf und rebellierten gegen den Status Quo. Band wie ESG wirken bis heute nach.

Say She She - Disco Life (3m 32s) +++ Say She She - Fortune Teller (3m 20s) +++ Say She She - Norma (3m 56s) +++ ESG - Six Pack (4m 16s) +++ ESG - UFO (2m 57s) +++ ESG - Dance (4m 32s) +++ ESG - The Beat (2m 17s) +++ Say She She - Under The Sun (3m 18s) +++ Chic - Est-ce que c'est Chic? (3m 38s) +++ Yoko Ono / Ebony Bones - No Bed For Beatle John (3m 24s) +++ Ebony Bones - Nephilim (3m 54s) +++ Sudan Archives - The BPM (2m 31s) +++ Sudan Archives - David And Goliath (3m 53s) +++ Sudan Archives - Come And Find (3m 51s)


Wir blicken auf die (historische und gesellschaftliche) Verwandtschaft von Disco und Punk und suchen nach ihren Spuren im Jahr 2025. Mit dabei ist das neue Album von Say She She aus New York, einer Disco-Band, benannt nach Nile Rodgers' Projekt Chic, unter anderem inspiriert von ESG. Außerdem mit dabei: Sudan Archives, die sich auf ihrer neuen Platte „The BPM“ die Dance Music in ihren Albumtitel geschrieben hat.

Disco Life | 3:32
Say She She

Fortune Teller | 3:20
Say She She

Norma | 3:56
Say She She

Six Pack | 4:16
ESG

UFO | 2:57
ESG

Dance | 4:32
ESG

The Beat | 2:17
ESG

Under The Sun | 3:18
Say She She

Est-ce que c'est Chic? | 3:38
Chic

No Bed For Beatle John | 3:24
Yoko Ono / Ebony Bones

Nephilim | 3:54
Ebony Bones

The BPM | 2:31
Sudan Archives

David And Goliath | 3:53
Sudan Archives

Come And Find | 3:51
Sudan Archives


WDR 3 Ex & Pop
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Let's talk about Klima, Baby! Immer weiter.

Let's talk about Klima, Baby! Immer weiter. WDR 3 Ex & Pop 28.10.2025 59:17 Min. Verfügbar bis 28.10.2027 WDR 3 Von Klaus Walter

Deutscher Wald, ohne Worte.

Efdemin - Wald (7m 26s) +++ Lawrence - Emmbient (10m 34s) +++ F.S.K. - Odenwald (3m 37s) +++ Freiwillige Selbstkontrolle - Amorbach (4m 42s) +++ Michaela Melian - Märchenwald (4m 44s) +++ Michaela Melian - Föhrenwald (2m 14s) +++ Gas - Königsforst Vier (6m 47s) +++ Harmonia 76 & Eno - Luneburg Heath (4m 56s)


Martin Hossbach, Initiator der Compilation „Tree Aid“ für den Erhalt des Emmauswalds in Neukölln, spricht über die Beziehungen zwischen Wald und Ambient Music. Lawrence spricht über „Emmbient“, seinen Ambient-Track für den Emmauswald & „Tree Aid“. Michaela Melián (FSK) spricht über „Märchenwald“, ein Stück aus ihrem neuen Album „Music for a while“ und „Föhrenwald“, ihr Musikhörspiel über ein Lager für Displaced Persons bei München, ein Beleg dafür, dass Wälder auch Orte des Schreckens sein können. Thomas Meinecke (FSK) spricht über Adorno in Amorbach im Odenwald. Wolfgang Voigt (Gas) schweigt im Königsforst. Brian Eno empfiehlt mit Harmonia 76: Gehen Sie nicht verloren in der Lüneburger Heide!

Wald | 7:26
Efdemin

Emmbient | 10:34
Lawrence

Odenwald | 3:37
F.S.K.

Amorbach | 4:42
Freiwillige Selbstkontrolle

Märchenwald | 4:44
Michaela Melian

Föhrenwald | 2:14
Michaela Melian

Königsforst Vier | 6:47
Gas

Luneburg Heath | 4:56
Harmonia 76 & Eno

WDR 3 Ex & Pop
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Tree Aid

Tree Aid WDR 3 Ex & Pop 21.10.2025 58:08 Min. Verfügbar bis 21.10.2027 WDR 3 Von Klaus Walter ;Diviam Hoffmann

"Ich hatte dort meinen ersten Sex, es war wunderschön!" Sagt der Künstler mit dem interessanten Namen Scheintreu über den Emmauswald in Neukölln. Kein schlechtes Argument für den Erhalt dieses Waldes, der, kaum größer als zwei Fußballplätze, wegen eines umstrittenen Wohnungsbauprojekts von der Abholzung bedroht ist.

Hackedepicciotto - Emmaus Pastoral (4m 43s) +++ Kammerflimmer Kollektief - Nachtwald (Jam) (4m 49s) +++ Bernard Sumner - Emmy (2m 13s) +++ Pet Shop Boys - The Way Through The Woods (2m 17s) +++ Hendrik Otremba - Silbersteinstrasse (Insel im Sturm) (3m 49s) +++ Stefanie Schrank - Internet des Waldes (3m 31s) +++ Scheintreu - Wir sammeln Pilze (4m 34s) +++ Camille O - Wurmwärts (3m 57s) +++ Michaela Meise - Green grow the rashes (3m 42s) +++ Krautfuzz - Fuzzkraut 19-1 (8m 30s)


Um das zu verhindern, hat Martin Hossbach „Tree Aid“ ins Leben gerufen. Hossbach, Berliner Pop-Multiaktivist, hat sein üppiges Adressbuch genutzt, 500 Leute angeschrieben und rausgekommen sind 57 Songs, Tracks, Rants, Improvs etc., die stilistisch nicht viel, aber inhaltlich dieses gemein haben: Emmauswald muss bleiben! Nicht alle Beteiligten haben so relativ private Gründe wie Scheintreu. Bei „Tree Aid“ kommen ökologische, ökonomische und politische Motive zusammen, und, wir sind in Berlin, nicht nur Deutsche sind dabei. Tara Nome Doyle, Bernard Sumner (New Order) und die Pet Shop Boys haben Tree-Tracks gestiftet, ebenso wie Bernadette La Hengst, Stefanie Schrank, Michaela Meise, Lawrence oder Camille O (The Artist formerly known as Hans Unstern).

Emmaus Pastoral | 4:43              
Hackedepicciotto

Nachtwald (Jam) | 4:49
Kammerflimmer Kollektief  
       
Emmy | 2:13                    
Bernard Sumner                            

The Way Through The Woods | 2:17     
Pet Shop Boys  

Silbersteinstrasse (Insel im Sturm) | 3:49
Hendrik Otremba           

Internet des Waldes | 3:31        
Stefanie Schrank            

Wir sammeln Pilze | 4:34           
Scheintreu                                       

Wurmwärts | 3:57                                       
Camille O                                        

Green grow the rashes  | 3:42
Michaela Meise                                           

Fuzzkraut 19-1 | 8:30    
Krautfuzz                                    

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
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Hi Eisbär! Hi Forest(er)! Hey, Ozonloch!

Hi Eisbär! Hi Forest(er)! Hey, Ozonloch! WDR 3 Ex & Pop 14.10.2025 01:07:40 Std. Verfügbar bis 14.10.2027 WDR 3 Von Diviam Hoffmann

In der zweiten Folge unserer Herbstserie begibt sich der House-Produzent Lauer in den „Forest“ von The Cure, Die Aeronauten besingen auf den Spuren von Bo Diddley das Ozonloch, der Eisbär von Grauzone will bei der DJ/Produzentin Perel kein Eisbär mehr sein, Gudrun Gut und Barbara Morgenstern reden und singen von Bäumeschneiden und Waldvögelein und aus dem Hause Motown kommt die Mutter des Eco(logy)-Pop.

Perel - Eisbär (3m 41s) +++ Lauer - A Forester (5m 15s) +++ Greie Gut Fraktion - Cutting Trees (Barbara Morgenstern Mix) (3m 52s) +++ Heide / Gudrun Gut - Ein kleines Waldvögelein (4m 12s) +++ Die Aeronauten - Too Big To Fail (3m 42s) +++ Bo Diddley - Hey Bo Diddley (2m 10s) +++ Die Aeronauten - Hey! Ozonloch (3m 34s) +++ Marvin Gaye - Mercy Mercy Me (The Ecology) (3m 16s) +++ Dirty Projectors x Stargaze - Song of the Earth (3m 21s) +++ Billie Eilish - All the Good Girls Go to Hell (2m 49s) +++ Anohni - 4 Degrees (4m 08s) +++ Anohni - Breaking (3m 23s) +++ R.E.M. - Cuyahoga (4m 11s) +++ Merzbow, Bernocchi, Cavalera - Pentandra (17m 20s)


Das Reden, Singen, Musikmachen über Klimakatastrophen muss also nicht immer böse enden. Mit Ökokitsch, Pathos-Hymnen, Kirchentagsvibes. Wir spielen die Ausnahmen. Und Songs, die eigentlich nichts mit der Klimakrise zu tun haben, die man aber nicht mehr hören kann, ohne an diese zu denken. Let's talk about Klima, Baby!

Eisbär | 3:41
Perel

A Forester | 5:15
Lauer

Cutting Trees (Barbara Morgenstern Mix) | 3:52
Greie Gut Fraktion

Ein kleines Waldvögelein | 4:12
Heide / Gudrun Gut

Too Big To Fail | 3:42
Die Aeronauten

Hey Bo Diddley | 2:10
Bo Diddley

Hey! Ozonloch | 3:34
Die Aeronauten

Mercy Mercy Me (The Ecology) | 3:16
Marvin Gaye

Song of the Earth | 3:21
Dirty Projectors x Stargaze

All the Good Girls Go to Hell | 2:49
Billie Eilish

4 Degrees | 4:08
Anohni

Breaking | 3:23
Anohni

Cuyahoga | 4:11
R.E.M.

Pentandra | 17:20
Merzbow, Bernocchi, Cavalera

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
Alle WDR 3 Ex & Pop Sendungen sind ein Jahr lang nachhörbar - auf wdr3.de oder in der ARD Audiothek.
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Let's talk about Klima, Baby!

Let's talk about Klima, Baby! WDR 3 Ex & Pop 07.10.2025 56:44 Min. Verfügbar bis 07.10.2027 WDR 3 Von Diviam Hoffmann

Nützliche Musik über nutzlose Bäume, Eichenholz, Emanzipation im Wald, Mutanten und Apfelkuchen im Zeichen der Klimakatastrophe.

Pulp - The Trees (4m 50s) +++ Matthias Strzoda - The Trees (2m 28s) +++ Sleater-Kinney - Jumpers (3m 01s) +++ JaKönigJa - Emanzipation im Wald (4m 18s) +++ JaKönigJa - Die Zukunft gehört dem Pferd (3m 16s) +++ Carsten Erobique Meyer - Im Wald (1m 49s) +++ Sophia Kennedy - Oakwood 21 (3m 28s) +++ Sophia Kennedy - Chestnut Avenue (3m 31s) +++ Arca - Mutant (7m 38s) +++ Erykah Badu - Appletree (4m 25s) +++ Dionne Warwick - As Long As There's An Apple Tree (2m 05s)


Pop und Klimakatastrophe? Das endet doch fast immer bei gutgemeintem Ökokitsch, aufgeblasenen Pathos-Hymnen, Kirchentagsvibes. Fast immer. Wir spielen die Ausnahmen. Betörende Lieder von useless trees, Kastanienalleen, Parkplätzen und Apfelbäumen. Und Songs, die eigentlich nichts mit der Klimakrise zu tun haben, die man aber nicht mehr hören kann, ohne an diese zu denken. Alles heute und in den nächsten Wochen in Ex & Pop unter dem Motto: Let's talk about Klima, Baby!

The Trees | 4:50
Pulp

The Trees | 2:28
Matthias Strzoda

Jumpers | 3:01
Sleater-Kinney

Emanzipation im Wald | 4:18
JaKönigJa

Die Zukunft gehört dem Pferd | 3:16
JaKönigJa

Im Wald | 1:49
Carsten Erobique Meyer

Oakwood 21 | 3:28
Sophia Kennedy

Chestnut Avenue | 3:31
Sophia Kennedy

Mutant | 7:38
Arca

Appletree | 4:25
Erykah Badu

As Long As There's An Apple Tree | 2:05
Dionne Warwick

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
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Mega? Rebecca Spilker spielt Lieblingslieder

Mega? Rebecca Spilker spielt Lieblingslieder WDR 3 Ex & Pop 30.09.2025 01:00:40 Std. Verfügbar bis 30.09.2027 WDR 3 Von Klaus Walter

"Niemand hierzulande schreibt so schonungslos, anrührend, böse und komisch über die Verwuselungen von Pop, Kunst, Gesellschaft und Alltag wie Rebecca Spilker." Sagt Eric Pfeil. Wir werden hören.

Liedertafel Margot Honecker - Überall, FDJ (2m 27s) +++ Doechii - Denial is a River (2m 40s) +++ Emma Jean Thackray - Weirdo (4m 40s) +++ Tyler, The Creator - MOMMANEM (1m 16s) +++ A Tribe Called Quest - Sucka Nigga (4m 06s) +++ Janet Jackson ft. Q-Tip & Joni Mitchell - Got til it’s gone (4m 03s) +++ Joni Mitchell - Big Yellow Taxi (3m 45s) +++ Joni Mitchell - Both Sides Now (4m 30s) +++ Prince - Poplife (4m 32s) +++ Roni Size - Share the Fall (6m 34s)


“Die Causa Birkenstock”, “Untenrum ungepflegt”, “Brüste”, “Gewichtsdecke”, “Böllern und Grapschen gegen die Langeweile und geistige Ödnis”. “Kotzen auf den Künstlerstammtisch, ein Rant”, “Verachtenswert wie Heinz Rühmann”, aber auch “Eventvorschläge für St.Pauli”, “Gründe für die heutige AfD-Fraktionssitzung” oder “Juli Zeh beendet einen Krieg”. So und so ähnlich heißen die Texte aus “Mega”, dem neuen Buch von Rebecca Spilker, “1968 geboren in Hamburg (…) genervt und begeistert gewesen, Meinungsstärke entwickelt, schreibt unter anderem für Musikexpress, konkret, Taz Kaput Magazin und ins Netz hinein”, so stehts in ihrer Bio. Popkritikerinnen sind gescheiterte Popstars, sagt ein altes Sprichwort. Doechi, Joni Mitchell, Tyler The Creator, Prince, Emma Jean Thackeray, Roni Size, diese Namen stehen auf der Liste der lebensverändernden Künstler:innen von Rebecca Spilker. Wie das alles zusammenpasst, darüber reden wir heute in Ex&Pop.

Überall, FDJ | 2:27
Liedertafel Margot Honecker

Denial is a River | 2:40
Doechii

Weirdo | 4:40
Emma Jean Thackray

MOMMANEM | 1:16
Tyler, The Creator

Sucka Nigga | 4:06
A Tribe Called Quest

Got til it’s gone | 4:03
Janet Jackson ft. Q-Tip & Joni Mitchell

Big Yellow Taxi | 3:45
Joni Mitchell

Both Sides Now | 4:30
Joni Mitchell

Poplife | 4:32
Prince

Share the Fall | 6:34
Roni Size

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
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It's been a Swift Summer

It's been a Swift Summer WDR 3 Ex & Pop 23.09.2025 58:52 Min. Verfügbar bis 23.09.2027 WDR 3 Von Diviam Hoffmann

Sommerloch? Ohne Taylor Swift! Erst kündigt sie ihr neues Album an, danach die Verlobung mit Footballspieler Travis Kelce. Wie ist ihre Ästhetik im aktuellen politischen Klima in den USA zu lesen.

Petula - Say Yes +++ Taylor Swift - So Highschool +++ Taylor Swift - Hits Different +++ Taylor Swift - August +++ Whitney Houston - I Wanna Dance With Somebody +++ Tracy Chapman - Fast Car +++ Taylor Swift - Who's Afraid Of Little Old Me +++ Taylor Swift - Mirrorball +++ Blood Orange - Vivid Light +++ Taylor Swift - Down Bad


Taylor Swift ist nicht nur eine der erfolgreichsten Musikerinnen unserer Zeit, sie schafft es auch, mit den gezielt gestreuten Informationen über ihr Privatleben Aufmerksamkeit zu erregen. Auf einem Instagrampost kündigt sie nun die baldige Eheschließung mit dem Footballspieler Travis Kelce an. Kalkül? Ein Geständnis an das rechtskonservative politische Klima der USA? Was sagen ihre queeren Fans dazu? Das fragen wir die Autorin Tatjana von der Beek. Sie ist seit Teenagertagen ein Swiftie, ein Taylor-Swift-Superfan. Kann sie uns endlich das Phänomen Taylor Swift erklären?

Say Yes | 2:45
Petula

So Highschool | 3:48
Taylor Swift

Hits Different | 3:54
Taylor Swift

August | 4:34
Taylor Swift

I Wanna Dance With Somebody | 4:50
Whitney Houston

Fast Car | 4:58
Tracy Chapman

Who's Afraid Of Little Old Me | 5:34
Taylor Swift

Mirrorball | 3:41
Taylor Swift

Vivid Light | 4:22
Blood Orange

Down Bad | 4:21
Taylor Swift

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
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Bye Bye 25! Das wird man doch wohl noch ...

Bye Bye 25! Das wird man doch wohl noch ... WDR 3 Ex & Pop 08.07.2025 01:00:04 Std. Verfügbar bis 08.07.2027 WDR 3 Von Klaus Walter

... sagen dürfen? Klimawandel? Intersex? Hispanic? Abtreibung? Einwanderer? Weiblich? Uterus? Trauma? Diversität? Transgender? Golf von Mexiko? Die Ex-&-Pop-Halbjahresbilanz mit verbotenen Wörtern.

Kim Gordon - Bye Bye 25 (2m 29s) +++ Lorde - Hammer (3m 14s) +++ Lorde - Shapeshifter (3m 25s) +++ Lorde - Clearblue (1m 58s) +++ Anika - Oxygen (3m 12s) +++ Anika - Out Of The Shadows (3m 23s) +++ X-Ray Spex - Oh bondage up yours (2m 33s) +++ Kate Nash - Germ (5m 12s) +++ Kae Tempest - Statue In The Square (2m 43s) +++ Kae Tempest - Know Yourself (2m 54s) +++ Olivia Rodrigo - Ballad of a homeschooled girl (3m 23s)


„Ich schätze, Donald Trump (79) glaubt an die Cancel Culture, denn er versucht buchstäblich, die Kultur zu canceln.“ So kommentiert Kim Gordon (72) einst Mitgründerin von Sonic Youth, ihren neuen Song „Bye Bye 25“, eine Art aktualisiertes Remake von „Bye Bye“ von ihrem gefeierten Album von 2024. Der Text der neuen Version besteht aus verbotenen Wörtern, siehe oben. Wörter, die der Präsident der USA nicht mehr hören will, nicht mehr lesen will in offiziellen Dokumenten, in Behördenkommunikation.

Aber wir wollen hier kein simples Trump-Bashing betreiben, das tun schon andere, meist ohne Erfolg. Maskulinistische Kulturkämpfer (und -kämpferinnen, weniger) gibt es auch in Europa, auch in Deutschland und ihre bevorzugte Zielscheibe bilden Leute, die auf diese oder jene oder jede Art von der Heteronorm abweichen, vor allem wenn sie das sicht- und hörbar tun, auf Pride & CSD-Paraden etwa. Je mehr Buchstaben das Kürzel LGBTQIA+ dazubekommt, desto größer wird der Hass auf die Normabweichler:innen. Pop war schon immer ein (wenn schon nicht Safe Space) ein Space zum Experimentieren und Rumprobieren mit Sex(ualitäten), Genders & Co. Ist es ein Zufall, dass im Jahr nach dem Brat Summer (an dessen Ende der neue Präsident der USA gewählt wurde) vor allem Frauen, trans Personen und Queers verbotene Wörter in den Mund nehmen und ihre Gender Troubles thematisieren? Oder feiern. Wie Musik in diesen Tagen rebelliert zeigen so unterschiedliche Leute wie Anika, Lorde, Kate Nash, Kae Tempest, Ezra Furman, Arca, Lyra Pramuk, Addison Ray oder King Princess. Einige davon hören wir in Ex & Pop.

Bye Bye 25 | 2:29
Kim Gordon 

Hammer | 3:14        
Lorde           

Shapeshifter | 3:25
Lorde           

Clearblue | 1:58
Lorde           

Oxygen | 3:12
Anika           

Out Of The Shadows | 3:23
Anika           

Oh bondage up yours | 2:33
X-Ray Spex

Germ | 5:12
Kate Nash               

Statue In The Square | 2:43
Kae Tempest          

Know Yourself | 2:54
Kae Tempest          

Ballad of a homeschooled girl | 3:23
Olivia Rodrigo


WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
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Freiheit & Schmerz: "Lotus" von Little Simz

Freiheit & Schmerz: "Lotus" von Little Simz WDR 3 Ex & Pop 01.07.2025 58:39 Min. Verfügbar bis 01.07.2027 WDR 3 Von Diviam Hoffmann

"Lotus", das sechste Album der britischen Rapperin Little Simz, markiert ihre erste Veröffentlichung nach dem Streit mit ihrem langjährigen Producer und Kindheitsfreund Inflo.

Little Simz - Free (3m 35s) +++ Little Simz - Only (feat. Lydia Kitto) (3m 35s) +++ Little Simz - Selfish (feat. Cleo Sol) (3m 46s) +++ Little Simz - Woman (feat. Cleo Sol) (4m 29s) +++ Little Simz - Silhouette (6m 33s) +++ Little Simz - Thief (4m 0s) +++ Little Simz - Young (2m 50s) +++ The Streets - Has It Come To This (4m 6s) +++ Little Simz - 101FM (3m 11s) +++ Outkast - So Fresh And So Clean (4m 0s) +++ Little Simz - Lion (feat. Obongjayar) (2m 57s) +++ Fred again.. - adore u (feat. Obongjayar) (3m 38s) +++ Obongjayar - Life Ahead (3m 21s) +++ Little Simz - Gorilla (4m 5s) +++ Little Simz - Enough (feat. Yukimi) (3m 2s) +++ Little Simz - Blood (feat. Wretch 32 & Cashh) (4m 28s) +++ Little Simz - Blue (feat. Sampha) (4m 13s)


Ein Schmerzensalbum voller Leichtigkeit, Dialoge und selbstironischer Twists: Das ist die sechste Platte „Lotus“ von Little Simz. Die Rapperin aus Islington im Norden Londons zeigt, wie wütend sie sein kann und ist gleichzeitig experimentierfreudig wie nie: Es hätte ihr letztes sein können, erklärt sie im Interview, darum gab es keine Grenzen. Bossa Nova, Post-Punk und alle möglichen Spielarten des HipHop verbindet sie auf ihrer neuen Platte zusammen mit dem Producer Miles Clinton James.

Free | 3:35
Little Simz

Only (feat. Lydia Kitto) | 3:35
Little Simz

Selfish (feat. Cleo Sol) | 3:46
Little Simz

Woman (feat. Cleo Sol) | 4:29
Little Simz

Silhouette | 6:33
Little Simz

Thief | 4:00
Little Simz

Young | 2:50
Little Simz

Has It Come To This | 4:06
The Streets

101FM | 3:11
Little Simz

So Fresh And So Clean | 4:00
Outkast

Lion (feat. Obongjayar) | 2:57
Little Simz

adore u (feat. Obongjayar) | 3:38
Fred again..

Life Ahead | 3:21
Obongjayar

Gorilla | 4:05
Little Simz

Enough (feat. Yukimi) | 3:02
Little Simz

Blood (feat. Wretch 32 & Cashh) | 4:28
Little Simz

Blue (feat. Sampha) | 4:13
Little Simz

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
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The Life of Brian & Sly - keine Nachrufe

The Life of Brian & Sly - keine Nachrufe WDR 3 Ex & Pop 24.06.2025 01:03:34 Std. Verfügbar bis 24.06.2027 WDR 3 Von Klaus Walter

Binnen zwei Tagen sterben zwei der größten (gestörten) Genies der Popmusik: Sly Stone, Gründer der Wahl-Family, und Brian Wilson, Kopf der Brüder, Cousin & Jugendfreund-Band Beach Boys.

The Beach Boys - Hot Fun in the Summertime (3m 12s) +++ Sly & The Family Stone - Hot Fun in the Summertime (2m 37s) +++ The Beach Boys - God Only Knows (3m 14s) +++ Chaka Demus & Pliers - Mr. Mention (Version) (4m 55s) +++ Sly & The Family Stone - Family Affair (3m 9s) +++ The Beach Boys - Sail On, Sailor (3m 15s) +++ Sly & The Family Stone - If You Want Me to Stay (3m 2s) +++ Sly & The Family Stone - Spaced Cowboy (3m 45s) +++ The Beach Boys - Til I Die (2m 29s) +++ The Beach Boys - Caroline No (2m 16s) +++ The Beach Boys - Pet Sounds (2m 32s) +++ The Beach Boys - Good Vibrations (Extended Sessions) (11m 22s) +++ Pere Ubu - Beach Boys (3m 45s) +++ Pere Ubu - Surfer Girl (2m 22s) +++ Phranc - Surfer Girl (1m 48s) +++ Coco Rosie - Surfer Girl (2m 58s) +++ The Beach Boys - Surfer Girl (11m 22s)


Dieser ko(s)mische Zufall gab vielen zu denken, auch dem britischen Musiker und Pop-Historiker David Toop: „Ich war aus unerfindlichen Gründen sehr müde. Ich legte ich mich hin und schlief ein. Als ich aufwachte, erfuhr ich, dass Brian Wilson im Alter von 82 Jahren gestorben war, nur wenige Tage nach dem Tod von Sly Stone, auch der wurde 82, und in beiden Fällen könnte man sagen, dass es lange 82 Jahre waren. Extrem viel reingepresst ins erste Drittel des Lebens und dann der lange Niedergang und die tragischen Folgen. Natürlich habe ich über die mysteriöse Art nachgedacht, auf die sich beide in mein - in unser - emotionales und kreatives Leben verstrickt haben, aber ich habe mich auch gefragt, warum sie so wichtig waren. Dieser freie, freigeistige Funk von Sly & The Family Stone, der auf seinem Höhepunkt auf „There's a Riot Goin' On“ zu hören ist, und die modulare Studio-/Kompositionsmethode von Brian Wilson, die „SmiLE“ definiert und zerlegt hat; beide haben neue Wege aufgezeigt, wie Menschen zusammen sein, zusammenarbeiten, zusammen leben, zusammen lieben können. Die Tatsache, dass es immer noch - oder wieder - Unruhen gibt, ist eine eindringliche Erinnerung daran, dass wir unser Zuhören regelmäßig erneuern und intensivieren müssen.“

Wenn es da oben einen gibt, der Regie führt, dann hat er es kurz vor dem Sommeranfang des Jahres 1942 besonders gut gemeint mit uns. Am 18.Juni schickt er den kleinen Paul McCartney in Liverpool ins irdische Rennen. Zwei Tage später schenkt er der Familie Wilson in Inglewood, Kalifornien den ersten von drei Söhnen, sie nennen ihn Brian. Carl und Dennis werden folgen (alphabetisch!).

Wenn es da oben einen gibt, der Regie führt, dann war es ihm kurz vor dem Sommeranfang des Jahres 2025 ein bisschen makaber zumute, möglicherweise. Jedenfalls hat es ihm gefallen, binnen zweier Tage zwei troubled geniuses des Pop zu sich zu rufen. Am 9.Juni stirbt Sly Stone mit 82 Jahren. Am 11.Juni stirbt Brian Wilson mit 82 Jahren. Was soll das bedeuten? Ist das nur was für Männer? Fragen, Antworten, Mutmaßungen, Reminiszenzen.

Hot Fun in the Summertime | 3:12
The Beach Boys

Hot Fun in the Summertime | 2:37
Sly & The Family Stone

God Only Knows | 3:14
The Beach Boys

Mr. Mention (Version) | 4:55
Chaka Demus & Pliers

Family Affair | 3:09
Sly & The Family Stone

Sail On, Sailor | 3:15
The Beach Boys

If You Want Me to Stay | 3:02
Sly & The Family Stone

Spaced Cowboy | 3:45
Sly & The Family Stone

Til I Die | 2:29
The Beach Boys

Caroline No | 2:16
The Beach Boys

Pet Sounds | 2:32
The Beach Boys

Good Vibrations (Extended Sessions) | 11:22
The Beach Boys

Beach Boys | 3:45
Pere Ubu

Surfer Girl | 2:22
Pere Ubu

Surfer Girl | 1:48
Phranc

Surfer Girl | 2:58
Coco Rosie

Surfer Girl | 11:22
The Beach Boys

WDR 3 Ex & Pop
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Sly Stone, der (letzte?) große Universalist

Sly Stone, der (letzte?) große Universalist WDR 3 Ex & Pop 17.06.2025 58:32 Min. Verfügbar bis 17.06.2027 WDR 3 Von Klaus Walter

"It´s a family affair", "Everyday People", "Stand!" " Steh auf für deine Rechte!" Und: "Everybody is a star". Vor 50 Jahren haben seine Hits globale Reichweite. Und seine Band ist die fleischgewordene Utopie der Integration: Sly & The Family Stone!


Der Sound von Black Lives Matter

Der Sound von Black Lives Matter WDR 3 Ex & Pop 17.06.2025 57:24 Min. Verfügbar bis 17.06.2027 WDR 3 Von Diviam Hoffmann

Vor fünf Jahren starb der Schwarze US-Amerikaner George Floyd bei einer Polizeikontrolle in Minneapolis. Sein Tod löste die größten Proteste des neuen Jahrtausends in den USA aus.

Anderson .Paak - Lockdown (3m 30s) +++ Doechii - Stanka Pooh (2m 1s) +++ Billie Holiday - Strange Fruit (3m 1s) +++ Blood Orange - Sandra's Smile (3m 16s) +++ J. Cole - Be Free (4m 1s) +++ Lauryn Hill - Black Rage (3m 46s) +++ Julie Andrews - My Favourite Things (2m 16s) +++ John Coltrane - My Favourite Things (13m 41s) +++ Sault - Fearless (4m 9s) +++ Sault Dean Josiah - This Generation (feat. Laurette Josiah) (0m 46s) +++ Sault - Little Boy (3m 53s) +++ Sault - Rise (1m 1s) +++ Malonda - Deutschungshoheit (3m 6s) +++ Sly & The Family Stone - Don't Call Me Nigger, Whitey! (5m 59s) +++ The Beach Boys - Student Demonstration Time (3m 45s)


Eine geballte Faust, die sich reckt. Zwei Hände, gefaltet wie im Gebet. Diese beiden Bilder bilden die Cover zweier Alben, mit denen das britische Projekt Sault den Höhepunkt der Black-Lives-Matter-Proteste im Jahr 2020 in Musik gegossen hat. Auf „Untitled (Black Is)“ und „Untitled (Rise)“ zelebrierten sie vor genau fünf Jahren Schwarze Widerstandskraft. Ebenfalls gerade zum fünften Mal gejährt hat sich der Tod von George Floyd. Sein letzter Satz „I Can't Breathe“ begleitete die größten Proteste in den USA seit dem Tod von Martin Luther King. Dass Musik bei Black Lives Matter ebenso eine große Rolle spielt wie in der Bürgerrechtsbewegung der 60er-Jahre, zeigen wir in dieser Sendung. Feat. J. Cole, Lauryn Hill, D'Angelo, Jamila Woods, Anderson .Paak und Kendrick Lamar.

Lockdown | 3:30
Anderson .Paak

Stanka Pooh | 2:01
Doechii

Strange Fruit | 3:01
Billie Holiday

Sandra's Smile | 3:16
Blood Orange

Be Free | 4:01
J. Cole

Black Rage | 3:46
Lauryn Hill

My Favourite Things | 2:16
Julie Andrews

My Favourite Things | 13:41
John Coltrane

Fearless | 4:09
Sault

This Generation (feat. Laurette Josiah) | 0:46      
Sault Dean Josiah

Little Boy | 3:53
Sault

Rise | 1:01
Sault

Deutschungshoheit | 3:06
Malonda

Don't Call Me Nigger, Whitey! | 5:59         
Sly & The Family Stone

Student Demonstration Time | 3:45           
The Beach Boys

WDR 3 Ex & Pop
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Ring the alarm! Songs und Sirenen

Ring the alarm! Songs und Sirenen WDR 3 Ex & Pop 10.06.2025 57:51 Min. Verfügbar bis 10.06.2027 WDR 3 Von Klaus Walter

Alarmanlage, Hupe, Sirene - Nicht nur in Krisenzeiten signalisieren die Sounds dieser Geräte Dringlichkeit, Gefahr im Verzug, Aufregung. Weshalb sie immer wieder in Popsongs zum Einsatz kommen.

Sherelle - With A Vengeance (4m 27s) +++ Sherelle - Thru the nite (4m 12s) +++ Cloud 9 - You Got Me Burning Up (6m 11s) +++ Quincy Jones - Theme from Ironside (3m 40s) +++ Tenor Saw - Ring the Alarm (3m 2s) +++ Public Enemy - Don't Believe the Hype (3m 14s) +++ Sister Nancy - Bam Bam (2m 33s) +++ Beyoncé - Ring the Alarm (3m 38s) +++ Beastie Boys - Sure Shot (3m 18s) +++ Ensemble intercontemporain - Ionisation (4m 14s) +++ Boston Symphony Orchestra - Sirènes - Modérément Animé (10m 38s) +++ Jorja Smith - Blue Lights (3m 39s) +++ The Equals - Police on My Back (2m 33s) +++ The Jam - That's Entertainment (3m 38s)


Martinshorn und Co fungieren im Popsong als Atmoverstärker, Dramabeschleuniger, Adrenalinshot. Klar gilt, je urbaner, desto mehr Alarm, also dienen die Hörner und Sirenen bevorzugt in HipHop, Dancehall, Jungle und ähnlichen Großstadtmusiken dem Spannungsaufbau und kommen eher seltener im therapeutisch-esoterischen Bereich vor, New Age, Meditationsmusik, Yoga-Ambient usw. Und eher in Krimis als in romantischen Komödien, so wie in „Get Millie Black“, der Sky-Serie nach der Vorlage des gefeierten jamaikanischen Autors Marlon James. Da beginnt jede Folge mit „Ring the alarm“, dem Dancehall-Klassiker von Tenor Saw, der es in den letzten vierzig Jahren auf so viele super Versions geschafft hat, dass man damit ein Jahr Ex&Pop ausstaffieren könnte, auch Beyoncé wäre dabei. Und Paul Weller, der einst, als er noch kein Dadrocker war, sang:

“A police car and a screaming siren
Pneumatic drill and ripped-up concrete
A baby wailing, a stray dog howling
The screech of brakes and lamplight blinking
That's entertainment.“
 (The Jam: That´s Entertainment)

With A Vengeance | 4:27
Sherelle

Thru the nite | 4:12
Sherelle

You Got Me Burning Up | 6:11
Cloud 9

Theme from Ironside | 3:40
Quincy Jones

Ring the Alarm | 3:02
Tenor Saw

Don't Believe the Hype | 3:14
Public Enemy

Bam Bam | 2:33
Sister Nancy

Ring the Alarm | 3:38
Beyoncé

Sure Shot | 3:18
Beastie Boys

Ionisation | 4:14
Ensemble intercontemporain

Sirènes - Modérément Animé | 10:38
Boston Symphony Orchestra

Blue Lights | 3:39
Jorja Smith

Police on My Back | 2:33
The Equals

That's Entertainment | 3:38
The Jam

WDR 3 Ex & Pop
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Margaux Gazurs verschwommene Erinnerungen

Margaux Gazurs verschwommene Erinnerungen WDR 3 Ex & Pop 03.06.2025 01:09:39 Std. Verfügbar bis 03.06.2027 WDR 3 Von Klaus Walter

"Blurred memories" heißt das neue Album der in Berlin lebenden Musikerin Margaux Gazur. In ihrer Biografie wird sie als "french-vietnamese" vorgestellt. Was bedeutet das? Eine von vielen Fragen.

Margaux Gazur - Morning Ride (9m 24s) +++ Margaux Gazur - Agata (8m 19s) +++ Margaux Gazur - Madake (7m 56s) +++ Fela Kuti - Zombie (12m 36s) +++ Dr. Feelgood - Roxette (2m 48s) +++ Kid Creole & The Coconuts - Stool Pigeon (3m 56s) +++ HÁT VÖI - Quê húóng (3m 44s) +++ HÁT VÖI - Trông Cóm (3m 44s) +++ Margaux Gazur - Su Shu (9m 20s) +++ Margaux Gazur - Blurred Memories (15m 14s)


Morning Ride | 9:24
Margaux Gazur

Agata | 8:19
Margaux Gazur

Madake | 7:56
Margaux Gazur

Zombie | 12:36
Fela Kuti

Roxette | 2:48
Dr. Feelgood

Stool Pigeon | 3:56
Kid Creole & The Coconuts

Quê húóng | 3:44
HÁT VÖI

Trông Cóm | 3:44
HÁT VÖI

Su Shu | 9:20
Margaux Gazur

Blurred Memories | 15:14
Margaux Gazur

WDR 3 Ex & Pop
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Leierig und schön: Neues von Sophia Kennedy

Leierig und schön: Neues von Sophia Kennedy WDR 3 Ex & Pop 27.05.2025 59:51 Min. Verfügbar bis 27.05.2027 WDR 3 Von Diviam Hoffmann

"Squeeze Me", also "drück mich", heißt das neue Album von Sophia Kennedy.

Sophia Kennedy - Imaginary Friend (4m 46s) +++ Sophia Kennedy - Feed Me (3m 28s) +++ Sophia Kennedy - Upstairs Cabaret (2m 6s) +++ Sophia Kennedy - Rodeo (3m 48s) +++ Sophia Kennedy - Oakwood 21 (3m 27s) +++ Blossom Dearie - Peel Me A Grape (3m 31s) +++ Sophia Kennedy - Seventeen (5m 34s) +++ Sophia Kennedy - Drive The Lorry (3m 36s) +++ Die Goldenen Zitronen feat. Sophia Kennedy - Bleib Bei Mir (3m 28s) +++ DJ Koze feat. Sophia Kennedy - Drone Me Up, Flashy (6m 33s) +++ Grace Jones - La Vie En Rose (7m 27s)


Die in den USA geborene Hamburger Musikerin denkt beim Albumtitel "Squeeze me" an das Marketing-Versprechen von Spielzeug-Verpackungen, also: „Drück mich und irgendwas passiert.“ Was genau passiert, wenn man Sophia Kennedy drückt, weiß man nie. Denn aus ihr kommen die unterschiedlichsten Outputs. Mal chansonhaftes Croonen wie Blossom Dearie, mal autoritäre Kühle wie von Grace Jones. Dass sie dabei immer einen großen Wiedererkennungswert behält, ist ihre Kunst. Wieder hat sie daran mit ihrem partner in crime Mense Reents gearbeitet. In Ex & Pop sind beide im Interview zum Album zu hören.

Imaginary Friend | 04:46 
Sophia Kennedy

Feed Me | 03:28 
Sophia Kennedy

Upstairs Cabaret | 02:06 
Sophia Kennedy

Rodeo | 03:48 
Sophia Kennedy

Oakwood 21 | 03:27 
Sophia Kennedy

Peel Me A Grape | 03:31 
Blossom Dearie

Seventeen | 05:34 
Sophia Kennedy

Drive The Lorry | 03:36 
Sophia Kennedy

Bleib Bei Mir | 03:28 
Die Goldenen Zitronen feat. Sophia Kennedy

Drone Me Up, Flashy | 06:33 
DJ Koze feat. Sophia Kennedy

La Vie En Rose | 07:27 
Grace Jones

WDR 3 Ex & Pop
Dienstags ab 23:03 Uhr 
Experimente & Populäres, Extremes & Ordinäres. Keine Angst vor langen Tracks, komplizierten Texten, Hits, Widersprüchen, Zweifeln.
Alle WDR 3 Ex & Pop Sendungen sind ein Jahr lang nachhörbar - auf wdr3.de oder in der ARD Audiothek.
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50 Jahre Stammheim - RAF´n´Roll?

50 Jahre Stammheim - RAF´n´Roll? WDR 3 Ex & Pop 20.05.2025 56:21 Min. Verfügbar bis 20.05.2027 WDR 3 Von Klaus Walter

Am 21. Mai 1975 beginnt der Prozess gegen führende Mitglieder der Roten Armee Fraktion. Bis heute ist die RAF in Kunst und Pop präsent. Eine Spurensuche zwischen Reflexion, Revision und Radical Chic.

Luke Haines - Ulrike Meinhof´s brain is missing (2m 56s) +++ Baader Meinhof - Theme From „Burn Warehouse Burn“ (1m 37s) +++ Baader Meinhof - Meet Me at the Airport (2m 50s) +++ Brian Eno featuring Snatch - R.A.F.(Red Army Faction) (3m 0s) +++ Chumbawamba - Ulrike (6m 6s) +++ Herbie Hancock - Norwegian Wood (8m 4s) +++ Die Goldenen Zitronen - 6 gegen 60 Millionen (2m 18s) +++ Die Goldenen Zitronen - Regierung stürzen (2m 18s) +++ Jan Delay - Söhne Stammheims (4m 31s) +++ Abwärts - Computerstaat (3m 18s) +++ Eric Clapton - We´ve been told (Jesus is coming soon) (4m 28s)


„Auch Terroristen tanzen Techno.“ So überschreibt der SPIEGEL im Sommer 2024 eine Reportage über „RAF-Rentner“ und ihr „leichtsinniges Leben im Untergrund“. Auf dem Titel lockt derselbe SPIEGEL mit der Schlagzeile „Terror, Raub und Liebesdramen“. Vor 50 Jahren beginnt der Prozess gegen Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof und Jan-Carl Raspe. Den führenden Figuren der RAF wird Mord in vier Fällen und versuchter Mord in 54 Fällen vorgeworfen.
Erledigt ist diese Geschichte noch lange nicht. In Ex & Pop verfolgen wir heute die Spuren der Roten Armee Fraktion im Pop, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Kronzeug:innen: Alex Aßmann, Autor des aktuellen Buches „Im Gefängnis frei – Andreas Baader, der Brandstifterprozess und die politische Gewalt“ und einer Biografie von Gudrun Ensslin. Ted Gaier, Sohn einer Stadtguerilla-Mutter, Mitgründer der Goldenen Zitronen und des Buback-Labels. Maxime Le Calvé, der eine „Golden Pudel-Ehtnographie“ geschrieben hat, auch der Hamburger Club hat seine RAF-Connections. Und Frank Witzel, der 2015 für seinen Roman „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“ den Deutschen Buchpreis bekommen hat. Musik: Abwärts, Baader Meinhof, Chumbawamba, Eric Clapton, Jan Delay, Luke Haines, Snatch (starring Brian Eno, Judy Nylon, Patti Palladin und Phil Collins (ja, er)),…nicht alle werden ausgespielt.

Ulrike Meinhof´s brain is missing | 2:56
Luke Haines            

Theme From „Burn Warehouse Burn“ | 1:37        
Baader Meinhof                              

Meet Me at the Airport | 2:50
Baader Meinhof                              

R.A.F.(Red Army Faction) | 3:00
Brian Eno featuring Snatch            

Ulrike | 6:06
Chumbawamba                  

Norwegian Wood | 8:04      
Herbie Hancock      

6 gegen 60 Millionen | 2:18
Die Goldenen Zitronen                               

Regierung stürzen | 2:18    
Die Goldenen Zitronen                   

Söhne Stammheims | 4:31
Jan Delay               

Computerstaat | 3:18
Abwärts                   

We´ve been told (Jesus is coming soon) | 4:28    
Eric Clapton

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Solo oder Band? Gute Frage oder schlechte?

Solo oder Band? Gute Frage oder schlechte? WDR 3 Ex & Pop 13.05.2025 57:36 Min. Verfügbar bis 13.05.2027 WDR 3 Von Diviam Hoffmann, Klaus Walter

Im dritten Teil der Reihe betrachten wir ein hybrides Gebilde, das zwischen Solo oder Band changiert: Dirty Projectors (Projekt? Projektor? Projektion?) Praktischerweise gibt´s zwei neue Alben dazu.

Die Braut Haut Ins Auge - Was nehm’ ich mit, wenn es Krieg gibt (3m 38s) +++ Dirty Projectors / David Longstreth & Stargaze - Uninhabitable Earth, Paragraph One (3m 53s) +++ Dirty Projectors / David Longstreth & Stargaze - Kyrie / About my day (3m 23s) +++ Dirty Projectors - Gun Has No Trigger (3m 24s) +++ Dirty Projectors - Keep Your Name (4m 30s) +++ Dirty Projectors ft. Dawn Richard - Cool Your Heart (Equiknoxx Remix) (4m 15s) +++ Deradoorian - No No Yes Yes (3m 45s) +++ The Temptations - I Heard It Through the Grapevine (3m 28s) +++ Gladys Knight & the Pips - I Heard It Through the Grapevine (3m 37s) +++ Marvin Gaye - I Heard It Through the Grapevine (3m 45s) +++ The Smiths - Please Please Let Me Get What I Want (1m 57s) +++ Hole - Doll Parts (3m 21s)


Anfangs sind die Dirty Projectors die halbwegs klassische US-Band des angenehm erratischen Autor-Sängers David Longstreth. Weniger klassisch, dass zwei Frauen Sound & Songs der Dirty Projectors maßgeblich prägen - Amber Coffman und Angel Deradoorian. Denen wird die Band bald zu klein, 2013 lassen sie Longstreth allein. So mutiert das Projekt Dirty Projectors zu einem mal losen, mal loseren Verbund mit wechselnden Partner:innen & Gäst:innen, neuerdings kommt auch mal ein Orchester dazu oder das Format wird qua Remix um einen weiteren Aggregatszustand bereichert. Zwei aktuelle Anlässe, die Geschichte zu rekapitulieren: Gleichzeitig erscheinen ein neues Album unter dem Namen Dirty Projectors / David Longstreth & Stargaze und ein Solo(?)-Album von Angel Deradoorian. Seit 30 Jahren wechselt Bernadette La Hengst die Konstellationen fliegend. Mal solo, mal mit Bands wie Die Braut Haut Ins Auge, Mobylettes oder Die Zukunft und mal mit Chören jeder Größenordnung. Auch eine Frage der Ökonomie, wie sie in Ex & Pop erzählt. The Economy Stupid war schon in den Sechzigern die Triebfeder, um nicht zu sagen: der Motor von Motown, der Hitfabrik aus der Motorenstadt Detroit. Solo oder Band? Hauptsache Hit.

Was nehm’ ich mit, wenn es Krieg gibt | 3:38
Die Braut Haut Ins Auge

Uninhabitable Earth, Paragraph One | 3:53
Dirty Projectors / David Longstreth & Stargaze

Kyrie / About my day | 3:23
Dirty Projectors / David Longstreth & Stargaze

Gun Has No Trigger | 3:24
Dirty Projectors

Keep Your Name | 4:30
Dirty Projectors

Cool Your Heart (Equiknoxx Remix) | 4:15
Dirty Projectors ft. Dawn Richard

No No Yes Yes | 3:45
Deradoorian

I Heard It Through the Grapevine | 3:28
The Temptations

I Heard It Through the Grapevine | 3:37
Gladys Knight & the Pips

I Heard It Through the Grapevine | 3:45
Marvin Gaye

Please Please Let Me Get What I Want | 1:57
The Smiths

Doll Parts | 3:21
Hole

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Solo oder Band - Teil 2

Solo oder Band - Teil 2 WDR 3 Ex & Pop 06.05.2025 57:27 Min. Verfügbar bis 06.05.2027 WDR 3 Von Diviam Hoffmann

Gibt es die gute (?) alte Band eigentlich noch? Das fragen wir in einer Reihe bei Ex & Pop. Diesmal mit Bandköpfen, Front-Frauen und anderen komischen Formulierungen.

Ja, Panik – Libertatia (3m 6s) +++ Andreas Spechtl – Future Memories (4m 16s) +++ Christiane Rösinger – Desillusion (3m 23s) +++ Lassie Singers – Leben in der Bar (3m 31s) +++ Britta – Wer wird Millionär (3m 28s) +++ Christiane Rösinger – The Joy Of Ageing (3m 45s) +++ Bertolt Brecht – Das Lied von der Unzulänglichkeit des menschlichen Strebens (2m 57s) +++ The Smiths – Half A Person (3m 36s) +++ Morrissey – Everyday Is Like Sunday (3m 34s) +++ International Music – Kopf der Band (Pedros Version) (2m 29s) +++ Dirty Projectors – Through the Long and Lonely Night (The Legend Of Ochi) (4m 32s)


„Wer geht putzen und wer wird Millionär?“ Das fragte Christiane Rösinger mit ihrer Band Britta. Es ist das zweite Bandprojekt der Musikerin, nach den Lassie Singers. Später wird sie noch solo Musik machen, an der Seite eines weiteren erfahrenen Band-Musikers: Andreas Spechtl von Ja, Panik. Außerdem geht es in Ex & Pop um die Frage, wer bei International Music der Kopf der Band ist.

Libertatia | 03:06 
Ja, Panik 

Future Memories | 04:16 
Andreas Spechtl 

Desillusion | 03:23 
Christiane Rösinger 

Leben in der Bar | 03:31 
Lassie Singers 

Wer wird Millionär | 03:28 
Britta 

The Joy Of Ageing | 03:45 
Christiane Rösinger 

Das Lied von der Unzulänglichkeit des menschlichen Strebens | 02:57 
Bertolt Brecht 

Half A Person | 03:36 
The Smiths 

Everyday Is Like Sunday | 03:34 
Morrissey 

Kopf der Band (Pedros Version) | 02:29 
International Music 

Through the Long and Lonely Night (The Legend Of Ochi) | 04:32 
Dirty Projectors

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