Sightseeing vor der Haustür: Besondere Landmarken im östlichen Ruhrgebiet

Im östlichen Ruhrgebiet gibt es ungewöhnliche Landmarken und historische Bauwerke zu entdecken. Eine Auswahl.

Schiffshebewerk in Henrichenburg über einem Fluss, mit vier Türmen an den Ecken. Im Vordergrund Boote.

Am 11. August 1899 nahm Kaiser Wilhelm der II. das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop in Betrieb. Der Aufzug hilft Schiffen dabei, 14 Meter Höhenunterschied im Dortmund-Ems-Kanal zu überwinden. Heute ist es ein beliebtes Ausflugsziel, unter anderem mit Wasserspielplatz, Museum und Schiffstouren.

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Am 11. August 1899 nahm Kaiser Wilhelm der II. das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop in Betrieb. Der Aufzug hilft Schiffen dabei, 14 Meter Höhenunterschied im Dortmund-Ems-Kanal zu überwinden. Heute ist es ein beliebtes Ausflugsziel, unter anderem mit Wasserspielplatz, Museum und Schiffstouren.

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Die Burg Blankenstein in Hattingen geht bis in das 13. Jahrhundert zurück und steht seit 1909 unter Denkmalschutz. Bekannt ist sie für ihren Ausblick und das Burgrestaurant im Inneren der Ruine. Auf dem Gelände findet regelmäßig ein Ritteressen statt. Auch Hochzeiten können hier gefeiert werden.

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Das Schloss Oberwerries in Hamm findet erstmals Erwähnung 1284. Die Stadt Hamm restaurierte das Schloss im 20. Jahrhundert, nachdem es über Jahrzehnte leer stand. Die Gebäude des Schlosses - Herrenhaus, Torhaus und Marstall - dienen Besuchern heute als Bildungs-, Begegnungs- und Erholungsstätte.

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2023 hat das Freilichtmuseum in Hagen die historische Windmühle "Galerie-Holländer" nach einem Umzug neu eröffnet. Das Museum hatte sie als erstes Bauwerk nach Museumsgründung 1965 errichtet. Nun steht sie am oberen Ende des Geländes und bietet einen weitläufigen Ausblick über das Freilichtmuseum.

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In den 1360er-Jahren baute die Familie von Volmerstein die erste Burg des Schlosses Heessen in Hamm. Diese Grundmauern stehen noch heute. Besonders: Das Torhaus besitzt ein mehrstufiges Turmdach, eine sogenannte "Welsche Haube". Die Schlossanlage beheimatet ein Internat und ein Schullandheim.

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Das Colani-Ei ist eine Neugestaltung des Förderschachts der Steinkohlezeche Minister Achenbach in Lünen. Designer Luigi Colani entwarf den neuen Turm, der offiziell den Namen "Lüntec-Tower" trägt, aber auch einfach "Ufo" genannt wird. In der Kuppel befinden sich Konferenzräume.

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Am östlichen Ende der "Emscherinsel", die über 34 Kilometer Emscher und Rhein-Herne-Kanal trennt, befindet sich der "Walkway and Tower": Architektur und Skulptur in einem. Der Künstler Tadashi Kawamata entwarf den 12 Meter hohen Turm und den im Zickzack verlaufenden zugehörigen Holzsteg.

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Schloss Cappenberg in Selm ist ein ehemaliges Prämonstratenserkloster. Vollendet wurde die Schlossanlage im 17. Jahrhundert, obwohl die dazugehörige Stiftskirche bereits 1148 entstand. Hier finden nicht nur Gottesdienste, sondern auch Konzerte und Theateraufführungen statt.

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Stillgelegt in den 1960ern, ist die Zeche Zollern in Dortmund heute eines der beeindruckendsten Industriemuseen im Ruhrgebiet. Das ehemalige Steinkohle-Bergwerk zeichnet sich durch eine eindrucksvolle Architektur aus und gibt den Besuchern einen Einblick in die Arbeit unter Tage.

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Stand: 28.03.2026, 08:41 Uhr