Wunder der Natur: Besondere Ausflugsziele im Grünen

Von Vivienne Zahel

Ob hohe Felsen, dunkle Höhlen, tiefblaue Seen oder alte Bäume - in NRW gibt es besondere Naturdenkmäler direkt vor unserer Haustür.

Die Gesteinsformation Externsteine bei Sonnenaufgang

Die Externsteine bei Horn-Bad Meinberg im Kreis Lippe sind eines der bekanntesten Naturdenkmäler Deutschlands. Etwa 500.000 Menschen besuchen jährlich die Sandsteinfelsen im Teutoburger Wald. Vor allem zur Sommersonnenwende und in der Walpurgisnacht wird der mystische Ort gerne besucht.

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Die Externsteine bei Horn-Bad Meinberg im Kreis Lippe sind eines der bekanntesten Naturdenkmäler Deutschlands. Etwa 500.000 Menschen besuchen jährlich die Sandsteinfelsen im Teutoburger Wald. Vor allem zur Sommersonnenwende und in der Walpurgisnacht wird der mystische Ort gerne besucht.

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Die Atta-Höhle in Attendorn zählt zu den größten und schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands. Sie wurde 1907 zufällig von Steinbrucharbeitern bei Sprengungen entdeckt. Von den sieben Kilometern der Tropfsteinhöhle sind etwa 1,8 Kilometer für Besucher zugänglich.

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Die Kluterthöhle in Ennepetal ist keine Tropfsteinhöhle, sondern ein fossiles Korallenriff mit unterirdischen Gängen, Seen und versteinerten Lebewesen. Die Höhlenluft gilt als heilsam, etwa bei Allergien oder Asthma. Seit 1954 darf sie sich daher auch Klimahöhle nennen.

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Die Bruchhauser Steine sind eine Felsformation mit vier Hauptfelsen im Rothaargebirge, genauer gesagt in Bruchhausen, einem kleinen Ortsteil von Olsberg. Der sogenannte Feldstein ist als einziger begehbar und bietet bei guter Sicht Ausblicke bis ins Münsterland und zum Teutoburger Wald.

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Die Katzensteine sind ebenfalls eine Felsformation und liegen im Veybachtal zwischen Mechernich und Satzvey. Sie entstanden aus einer rund 220 Millionen Jahre alten Flussablagerung, die einst die Eifel bedeckte, und wurden von den Römern als Steinbruch genutzt.

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In Erle im Münsterland steht die Femeiche. Eine der ältesten Eichen bundesweit. Manche Schätzungen gehen von einem stolzen Alter von 1.500 Jahren aus. Der Baum gilt als einer der bekanntesten Gerichtsbäume Mitteleuropas. Bis ins 16. Jahrhundert fanden unter der Eiche Femegerichte statt, ein Sondergericht für besonders schwere Straftaten.

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Pater und Nonne am Lenneufer Richtung Iserlohn sind ein rund 60 Meter hohes Kalkfelsenduo. Der Sage nach haben ein Mönch und eine Nonne zusammengelebt, bis die beiden Missetäter vom Blitz getroffen und in Stein verwandelt wurden.

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Ein beliebtes Naherholungsgebiet samt Wald ist der Blaue See in Ratingen. Er entstand aus einem ehemaligen Kalksteinbruch, der sich nach Stilllegung 1932 mit Grundwasser füllte und so seine tiefblaue Farbe erhielt. Bekannt ist der Blaue See vor allem für seine Naturbühne, auf der Theatervorführungen stattfinden.

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Die Leichlinger Sandberge zwischen Leichlingen und Langenfeld bieten weite Ausblicke über das Bergische Land. Das Gebiet umfasst mehrere Erhebungen, darunter den über 100 Meter hohen Wenzelnberg und das Naturdenkmal Heidberg.

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Die Dörenther Klippen bei Ibbenbüren im Teutoburger Wald bestehen aus einem etwa vier Kilometer langen Band aus Sandsteinfelsen. Einer trägt den Namen Hockendes Weib. Der Sage nach wurde eine hockende Mutter, die ihre Kinder vor einer Flut schützen wollte, zu Stein und trug sie als Fels aus dem Wasser.

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Der Doberg liegt bei Bünde in Ostwestfalen und besteht aus Sand und Mergel als Ablagerungen einer Ur-Nordsee, die hier vor etwa 30 Millionen Jahren das Land bedeckte. Er gilt als eine der weltweit bedeutendsten Fundstellen für Fossilien.

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Stand: 04.04.2026, 15:43 Uhr